„Der weiße Nationalismus hat eine lange Geschichte in Europa, wo man ihn als Faschismus kennt. Dieser wurde 1945 militärisch besiegt und wird seitdem sorgsam niedergehalten. Allerdings haben sich manche Einschränkungen infolge der jüngsten Ereignisse gelockert.“
Das ist zu finden im Kapitel „Von Identität zu Identitäten in „Identität – Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet“ von Francis Fukuyama, deutschsprachige Ausgabe: 1. Auflage 2020, Atlantik, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.
„Hunde, wollt ihr ewig leben?“ Zu welcher Schlagzeile könnte er sonst greifen, wurde gedacht und gleich, ohne die Schreibe darunter zu lesen, die Seite umgeschlagen. Später dann wurde doch zurückgeblättert. Auch bis zur Seite mit der Schreibe von Christian Ortner. Was für ein Erstaunen aber, feststellen zu müssen, eine gehörige Fehlleistung erbracht zu haben, einem Verleser erlegen zu sein, sich bei der Überschrift von Christian Ortner seines vorvorvorvorgestrigen Kommentars in der Tageszeitung des Republik Österreich gänzlich verlesen zu haben.
Nicht die Überschrift „Hunde, wollt ihr ewig leben?“ schrieb Christian Ortner als Überschrift für seinen Kommentar am 28. Mai ’20, sondern „Künstler, wollt ihr ewig beben?“ …
Und was er, Ortner, unter dieser Überschrift, die so einfach wie kurz zum Verlesen einlädt, schreibt, nun, bereits ein einziges Argument dagegen vorzubringen, hieße, dieses Geschwefel ernst zu nehmen, dieses Geschwefel gar als eine qualifizierte Aussage zu würdigen.
Es sollte die Tageszeitung der Republik Österreich doch den Anspruch haben, qualifizierte Aussagen zu veröffentlichen. Wobei. Es wird gar nicht erwartet, daß in der Tageszeitung der Republik nur Menschen von der Größe eines Franz Kafka, auch dieser von Ortner namentlich erwähnt, schreiben. Aber eine Tageszeitung einer Republik sollte wenigstens auf das Gekritzel von alten Männern zu verzichten, die ein langes, langes Leben lang nicht geschafft haben, eine einzige Zeile nur annähernd in der Qualität eines Franz Kafka zu schreiben, von dem ein Punkt, ein Beistrich bedeutender ist als die gesamte Schreibe von einem …
„Es stimmt schon, dass die Produktion von Kunst in Österreich einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert hat. Weniger, weil die Österreicher so besonders kulturaffin wären, sondern weil die Marke ‚Österreich‘ eng mit kulturellen Hervorbringungen verknüpft ist. ‚Schöne Berge und Seen gibt es woanders auch‘, sagt der Gastronom und Neos-Abgeordnete Sepp Schellhorn zu recht, ‚aber die Verknüpfung mit der Kultur ist schon einmalig‘. Und trotzdem legt der seit Wochen schwelende Aufstand der Kulturproduzenten, die beklagen, zu wenig Geld und das auch noch zu spät bekommen zu haben, und den nun die neue Staatssekretärin Andrea Mayer zu besänftigen sucht, eine kleine ketzerische Frage nahe. Nämlich die Frage, ob die Produktion von Kunst und Kultur mit einer Art grundlegendem Anspruch an den Staat verbunden ist oder sein soll, dieses Schaffen finanziell zu fördern, in normalen Zeiten routinemäßig, in Ausnahmesituationen wie jetzt ganz besonders. Ja natürlich, ist die ziemlich einhellige Forderung fast aller am Kunstbetrieb beteiligten; und darüber besteht auch in der interessierteren Öffentlichkeit weitgehend Konsens. 1000 Euro Grundeinkommen für jeden Künstler fordern etwa, ausgerechnet, sogar die vermeintlich marktliberalen Neos jetzt. Eine Frage muss trotzdem gestattet sein: Warum beschäftigt sich eigentlich jemand damit, Kunst zu produzieren? Und was ist daraus ökonomisch abzuleiten? Im Grunde gibt es darauf eigentlich nur zwei Antworten: entweder aus einem tiefen inneren Bedürfnis, um nicht zu sagen: einem Zwang heraus; nicht selten verbunden mit einer Art therapeutischem Prozess, etwa beim Schreiben von Prosa, man denke an das Werk Thomas Bernhards, Peter Handkes oder Franz Kafkas. Erfolg, und schon gar kommerzieller Erfolg, ist, wenn alles gut geht, dann gleichsam eine Nebenerscheinung des Schaffensprozesses. Wer aus dieser Motivlage heraus Kunst schafft, kann freilich daraus nicht wirklich einen Anspruch an die Allgemeinheit auf Alimentierung ableiten. Wer komponiert, schreibt oder malt, weil es sein muss, wird das unabhängig von den pekuniären Umständen tun. Wer hingegen, was völlig legitim ist, Kunst aus Erwerbsgründen produziert, wird aus den sozusagen umgekehrten Gründen keinen Anspruch auf Alimentation ableiten können. Denn in diesem Fall wird die künstlerische Hervorbringung zu einem Produkt, das den üblichen Marktgesetzen unterworfen ist – wer Nachfrage befriedigt, wird Erfolg haben; wer nicht, hat keinen besonderen Anspruch, von der Öffentlichen Hand finanziert zu werden. Dagegen kann zu recht eingewendet werden, dass derzeit ja praktisch alle Schlange stehen um Geld vom Staat, von Großkonzernen bis zu Kleinstunternehmen. Stimmt, und das ist in gewisser Weise in manchen Fällen problematisch genug. Daher ist auch nachvollziehbar, dass Künstler da nicht noble Zurückhaltung üben wollen. Aber weniger nachvollziehbar ist, aus dem Künstler-Sein irgendeinen Anspruch auf Bevorzugung ableiten zu wollen, oder gar auf eine Art bedingungsloses Grundeinkommen, Kunstnation hin oder her.“
… ist für Martina Salomon keine Sehnsucht mehr. Sie hat endgültig am letzten oder vorletzten Maientag ’20, mit ihrer gestrigen oder vorgestrigen Schreibe die letzte Hürde zum vollkommenen unqualifizierten Schreiben genommen.
Bereits ein einziges Argument gegen diese Schreibe unter der Überschrift „Sehnsucht nach Vollversorgungsstaat“ vorzubringen, hieße dieser Schreibe zu unterstellen, es gäbe in dieser zumindest eine, wenigstens eine einzige qualifizierte Aussage, die es wert wäre, dagegen zu argumentieren.
Sie hat aber auch lange ausgiebig und recht eifrig dafür geübt, es doch eines Tages bis zum vollkommenen unqualifizierten Schreiben zu bringen. Nun hat sie es endgültig geschafft, die Reifeprüfung im vollkommenen unqualifizierten Schreiben positiv abzulegen. Und sie darf mit Recht stolz darauf sein; denn es ist keine aufgrund der mißlichen und von der Bundesregierung herbeigeführten Lage geschenkte Auszeichnung …
„Die Krise hat Unternehmertum und Risikofreude in Misskredit gebracht. Gewinner ist der große geschützte Bereich. Auch wenn am Freitag weitere Lockerungsschritte bekannt gegeben wurden: Die dramatische Wirtschaftskrise wird uns leider noch lange begleiten – in Form von Pleiten, erhöhter Arbeitslosigkeit und eines problematischen Stimmungswandels. Unternehmertum, Risikofreude, Eigenverantwortung, außerordentliche Leistung? Das alles hat gerade fürchterlich an Wert eingebüßt. Zwar hat Österreich (noch) eine im internationalen Vergleich hohe Produktivität, doch der mühsam zurückgedrängte Beamten- und Vollversorgungsstaat blieb immer ein wenig in den Köpfen haften. Und nun steht ausgerechnet dieser Bereich auf der Gewinnerseite, während viele Selbstständige zu den Verlierern zählen, auch wenn die Regierung gewaltige Summen zur Abfederung der Krise bereitstellt. Eine Wirtin etwa, die in den vergangenen Jahren allwöchentlich 70 Stunden geschuftet hat, um einen kleinen, feinen Restaurantbetrieb aufzubauen, verliert nun ihre Ersparnisse und muss sich von wohlbestallten Kündigungsgeschützten auch noch anhören, dass sie halt mehr Vorsorge hätte treffen müssen und man in der Gastronomie sowieso gefälligst bessere Löhne zahlen sollte. Ja, natürlich hat sie Anspruch auf den Fixkostenzuschuss und konnte ihre Mitarbeiter dank Kurzarbeit (und viel Bürokratie) noch halten. Aber ihre Zukunft ist ungewiss: Geschäftsessen sind reduziert, Touristen werden noch länger ausbleiben. Es bleibt außerdem das Bewusstsein, wie schnell alles zunichte sein kann, was man sich mühsam erarbeitet hat. Daher könnten ihr – und auch dem Maturanten, der gerade ein Start-up gründen wollte – massive Zweifel kommen, ob sich dieser ganze Aufwand lohnt, während man in den vielen quasipragmatisierten Bereichen des Landes lediglich darüber grübelt, ob man nicht lieber weiterhin in Teilzeit und im Homeoffice bleiben will. Gleichzeitig werden Wien-wahlbedingte Luxusdiskussionen geführt, als hätte es nie eine Krise gegeben: zum Beispiel, ob die Straßen nicht wenigstens am Wochenende der Gastronomie überlassen werden könnten. (Ganz Wien, ein einziger Schanigarten? Gerade jetzt, wo der Individualverkehr ein geringeres Ansteckungsrisiko hat!) Aber auch in einer Freizeitgesellschaft muss irgendwer das Geld verdienen, damit dann so viele reduziert arbeiten und früh in Pension gehen können. Bisher konnten wir uns das dank exorbitant hohen Steuern auf Arbeitseinkommen und einer brummenden Konjunktur leisten. Eh wurscht, Geld ist scheinbar abgeschafft, und zwar in ganz Europa. Der Staat (aber wer ist das, wenn nicht die Steuerzahler?) kümmert sich um alles. Es gab einmal zweifelhafte politische Werbesprüche: „Hol dir, was dir zusteht“ bzw. „Her mit dem Zaster, her mit der Marie“. Wer hätte gedacht, dass diese Haltung so schnell Wirklichkeit wird?“
Wie oft in Österreich Menschen sich selber „Mutig in die neuen Zeiten“ aufschreiben müssen, für sich selber „Mutig in die neuen Zeiten“ überall aufhängen lassen müssen, um es immer für sich selbst ablesen, es sich selber vorsagen zu können …
Was nach dem „Mutig in die neuen Zeiten“ in 2016 gekommen ist. Kurz gesagt. Dann kam Ibiza.
„Mutig in die neuen Zeiten“, eine Ankündigung auch als gefährliche Drohung …
Was wohl nach der 2020er Ankündigung „Mutig in die neuen Zeiten“ noch alles kommen wird? Etwas ist schon gekommen. Kurz gesagt. Dann kam Fehlerbeschluß.
„Koste es, was es wolle“, die Wahrheit. Das ist kein Leitsatz des Bundespräsidenten. Sein 2016er Plakat „Mutig in die neuen Zeiten“ war ein Bekenntnis zur Wahrheit. Denn. Er verheimlichte nicht seinen Willen „Mutig in die neuen Zeiten“. Jedoch ebenso deutlich gestand er mit diesem Plakat ein, es ist bloß seine Sehnsucht nach „neuen Zeiten“. Aus einem Raum „der alten Zeit“ mit vergitterten Fenstern kann nicht in einen Raum einer „neuen Zeit“ gelangt werden, es bleibt bloß gefangen in der „alten Zeit“ der Blick in die „neue Zeit“, die es irgendwo geben muß, durch vergitterte Fenster aber nicht zu erreichen, nicht einmal zu erblicken … Er ging nicht, wie in einem Kapitel vermutet, „mutig alten Zeiten entgegen, es blieb ihm einfach wie kurz nur das Herumgehen in der „alten Zeit“ …
Es muß zugegeben werden, die Mühe der Nachforschung wurde diesmal als nicht wert befunden; es ist auch einerlei, wer zuerst „Einer, der unsere Sprache spricht“ plakatierte, ob es ein Identitärer war, ob es der zurzeitige Bundeskanzler war, beide jedenfalls haben es nur nachgemalt und nachplakatiert … Wer auch immer von diesen beiden zuerst wieder mit „Einer, der unsere Sprache spricht“ rausging, es verführt zur Frage, will der zurzeitige Bundeskanzler ein Identitärer werden oder der Identitäre ein …
Um in „neue Zeiten“ zu gelangen, bedarf es nicht „Mut“. Es bedarf eigene Ideen und eigene Gedanken, nicht das Abschreiben von irgendwelchen überholten Sprüchen, es bedarf Weitsichtigkeit und nicht Kurzsichtigkeit, es bedarf einfach alles, was auf einem nachgedruckten Plakat nicht Platz hat, formuliert zu werden … Erst dann, wenn all diese Voraussetzungen vorhanden sind, ist es vielleicht auch eine kleine Frage des Mutes, das öffentlich zu vertreten …
Soher ist es auch der Mühe nicht wert, ist es müßig, sich von einer Frage verführen zu lassen, ob Seb. Kurz auch Bundespräsident werden will oder ein Identitärer … Mit Blick auf alle diese abgekupferten Sprüche ist es für das Allgemeinwohl das Beste, Sellner bleibt Martin, Höcke bleibt Björn, sonst weiter nichts und Kurz wird, was er ist, Plakatnachstreicher und …
Nun wurde also das „Budget“ im Parlament beschlossen. Ein Beschluss, zu dem viele Fehler führten. Kurz gesagt,, ein „Budget“ der Fehler, oder, die Fehler als Budget …
Die Fehler müssen nicht aufgelistet werden, nicht wiederholt werden, die sind bereits weithin bekannt und berühmt und werden in Erinnerung bleiben, als der schon nach so kurzer Zeit als Bundesregierung erreichte Höhepunkt an Leistung dieser zwei Parteien.
Was, am 29. Mai ’20, daran aufmerkenswert ist: „20 Milliarden zusätzliche Ausgaben für Corona-Hilfsmaßnahmen.“
„Die starke Zunahme antisemitischer Vorfälle muss eine Warnung sein. Es gilt jetzt als Gesellschaft geschlossen & noch entschiedener gegen jede Form von antisemitischen Tendenzen anzukämpfen. Der aktuelle Antisemitismus-Bericht der IKG zeigt, dass wir viel Arbeit vor uns haben.“
„Je konkreter der Zeitplan für die Annexion wird, desto lauter regt sich international der Widerstand. Sowohl die UN als auch mehrere EU-Staaten haben Benjamin Netanjahu vor Sanktionen gewarnt. Österreich und Ungarn halten zu Netanjahu.“
Es muß nicht so pauschaliert formuliert werden. Genauer formuliert muß es heißen: Seb. Kurz und Viktor Orbán halten zu Netanjahu. …
Und der „Zentralrat deutscher Roma und Sinti“ bekäme mehr als eine Antwort auf die Frage:
„Much remains to be done to advance research, recognition, remembrance and education about the #Holocaust of Sinti and Roma. Will you @sebastiankurz commit for for a national memorial in Vienna also for Roma and Sinti Holocaust victims? @EU2018AT„
Der Zentralrat könnte Seb. Kurz zusehen, wie er selbst mit dem Bau einer Gedenkstätte in Wien begänne, selbst alle Namen der Opfer in Stein meißelte …
Nun, ein Kind seiner Zeit, das war immer schon zu ungenau gesagt, Seit jeher gibt es in jeder Zeit viele Zeiten. Er wird halt ein Kind der Zeit geworden sein, die abgelesen wird von diesem seltsamen Ziffernblatt mit Buchstaben statt Zahlen, die im Gesamten ergeben, die Parole Aus: Verantwortung — —
Es kann nicht gesagt werden, Sigrid Maurer sei in ihrer kurzen Zeit nicht aufgefallen, als Klubobfrau der zweiten Regierungspartei, sie ist aufgefallen, unangenehm …
In ihrer kurzen Zeit als Klubobfrau hat sie sich bereits ein Prädikat verdient. Die Unangenehme. Denn, wann immer etwas von ihr gehört wurde in dieser kurzen Zeit als Klubobfrau, war es etwas, das unangenehm auffiel.
Oder doch eher das Prädikat Die Auffällige?
Oder. Doch gar kein Prädikat?
Bei einem Mann würden menschgemäß andere Prädikate einfallen, zum Beispiel das Prädikat Der Kettenhund, und es würden sich daran so leichthin wie kurze Fragen anschließen lassen, wie, wessen …
Auf die unangenehmste Art und Weise ist Sigrid Maurer, es soll aber für sie einfach mit dem Prädikat Die Prädikatlose beschieden sein, mit ihrer Hinrichtung eines parlamentarischen Vorgangs, der in einer Demokratie der selbstverständlichste, der in einer Demokratie der lebensnotwendigste Vorgang ist, daß eben nicht alle Parteien im Parlament wie die Regierungsparteien abzustimmen haben, als einen „Sabotageakt“.
Es gibt, um ein Beispiel der heiteren Art noch anzuführen, diese Geschichte von ihnen, von der Prädikatlosen und der KJÖ Eisenstadt, es geht dabei um „ihr Zeug versetzen“ und … ob diese schon zu einem sogenannten Burgenlandwitz geworden ist, nun, um 23.00 Uhr als Fluchtwitzerl erzählt wird, damit die Sperrstunde um einen Brüller hinausgezögert werden kann?
Es gab einmal eine große Aufregung um ein Bild von der Prädikatlosen. Zum Abschied. Von ihr ein Geschenk. Es steht noch aus, ein Gegengeschenk. Ebenfalls ein Bild, das die Menschen ihr zahlreich schenken werden, als einen späten Dank, höflich wie sie sind, wird es, wenn sie und ihre Partei weiter auf diesem Wege bleiben, ein Bild mit keinem Finger sein, sondern mit einem kreuzlosen Kreis …
Donald J. Trump spricht recht gerne auch von Krieg, wenn er von dem aktuellen Virus spricht, von dem zu einhundert Prozent die Berichterstattung infiziert ist. Er ist aber bei weitem nicht der einzige, der von einer Infektionskrankheit als Krieg faselt. Wer Krieg und Krankheit nicht zu unterscheiden vermag, ist, um ein in Österreich recht beliebtes Wort zu verwenden, einfach wie kurz gesagt, nur ein Trampel.
Jedwede Krankheit ist kein Krieg. Und Krieg ist nicht, wie nach vor gerne trampelhaft zitiert wird, die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Krieg ist die Abwesenheit von Politik. Krieg ist die Ausrottung von Politik.
Das Geschwefel etwa von dem Trump paßte vielleicht in der Zeit vor fünfhundert Jahren, aber es darf angenommen werden, auch vor fünfhundert Jahren wäre sein Geschwefel nur Geschwefel gewesen.
Es wäre wohl an der Zeit, nach fünfhundert Jahren, daß tatsächlich alle Machiavelli lesen, um etwa zu erfahren, wie ein „Fürst“ wieder abgesetzt werden kann, entmachten werden kann. Zugegeben, ein alte, von Brutus abgeschaute Anleitung aus Discorsi, nachdem aber die Welt nicht so neu ist, fünfhundert Jahre später, wie sie vorgibt zu sein, wohl immer noch ein erfolgreich anzuwendendes Rezept, vielleicht in der technischen Ausführung ein wenig zu adaptieren, von den wesentlichen Zutaten her aber nicht durch neue zu ersetzen …
„Aus seinem Beispiel müssen alle lernen, die mit ihrem Fürsten unzufrieden sind. Sie müssen zunächst ihre Kräfte wägen und messen, und wenn sie stark genug sind, sich als seine Feinde zu erklären und ihn öffentlich zu bekriegen, diesen Weg als den minder gefährlichen und ehrenvolleren einzuschlagen. Reichen aber ihre Kräfte zum offenen Kriege nicht aus, so müssen sie sich befleißigen, seine Freundschaft zu erlangen, und zu diesem Zweck alle Wege einschlagen, die ihnen nötig scheinen, sich seinen Neigungen anbequemen und sich an allem ergötzen, was ihm Vergnügen macht. Diese Vertrautheit verschafft dir zunächst Sicherheit, sodann läßt sie das Glück des Fürsten ohne alle Gefahr mitgenießen und gibt dir zugleich bequeme Gelegenheit, dein Gelüst zu befriedigen. Allerdings sagen einige, man dürfe den Fürsten nie so nahe stehen, daß ihr Sturz dich mit begraben kann, noch so fern, daß du dich bei ihrem Sturze nicht zeitig genug auf ihren Trümmern erheben kannst, und dieser Mittelweg wäre auch der richtigste, wenn man ihn immer einhalten könnte. Da er mir aber unmöglich scheint, muß man sich zu einem von beiden entschließen, nämlich sich ganz von ihnen fernzuhalten oder sich ihnen eng anschließen.“
Als er sah, daß einer sich über sein Haus in lateinischen Buchstaben geschrieben hatte, daß alle im Hause freudig willkommen seien, die zu helfen und zu unterstützen kommen mögen, sagte er: „Dann muß das Tor fest verschlossen bleiben.“
Wenn aber allein an Tweets gedacht wird, die sie seit dieser kurzen Zeit als Ministerin verbreitet hat, könnte gemeint werden, sie sei Bundesministerin für Transsubstantiation. Denn. Weit mehr zu Kirchen, Glauben, Messen hat sie von sich zu geben, als zu Integration …
Es kann ein jeder Mensch selbst ein Bild sich davon machen, was hier oberflächlich wie kurz ausgeführt ist, durch das Nachlesen der Tweets der Bundesministerin für …tion, als einen kleinen Einstieg hierzu nur einige von ihr beispielhaft zum Kreuze in einer Collage …
Abschließend soll nicht verheimlicht werden, nun doch ein wenig unsicher geworden zu sein, ob Machiavelli die oben zitierte Begebenheit tatsächlich mit diesen Worten erzählte, sie könnte auch so erzählt worden sein.
Als er sah, daß einer sich über sein Haus in lateinischen Buchstaben geschrieben hatte, daß Gott es vor bösen Menschen bewahren möge, sagte er: „Dann darf er es selbst nicht betreten.“
Es gibt auch die zweite Welle. „The second wave“. Als Roman. von Tom Reynolds.
Summer’s over and Connor Connolly is headed back to school to start junior year. But with metabands falling from the sky, the world has changed overnight, and now there are thousands of new metahumans. Just like regular humans, not all metahumans are using their new powers for good. Now, Connor’s not only dealing with the pressures of being a super-human and training with his mentor, Midnight, he also has to balance relationships with the people he cares for most. People who find themselves on different sides of the fence when it comes to their feelings about the new metahumans and the impact they’re having on everyone else’s lives. As the world struggles to adjust to the events of the past few months, Connor’s alter ego, Omni, works with The Agency to apprehend law breaking metahumans, and detain them at the Silver Island Meta Detention Facility. When he’s recruited for a job assisting the government agency with disarming one of the most powerful and secretive metas in Bay View City, he never expects the devastation of that mission or the affect it will have on both humans and metas. Is Connor capable of becoming the hero he wants to be?
Der Angestellte der Werbeagentur Team Österreich soll mittlerweile die zweite Prüfung abgebrochen haben, zu unentschieden soll er … welche der zwei vorgegebenen Antworten die richtige …. so habe er lieber keine angekreuzt … seiner Arbeitgeberin, der Werbeagentur Team Österreich, soll er dafür als Deal vorgeschlagen haben, er könne, wenn ihm die Nebenbeschäftigung im Innenministerium erlaubt werde, der Werbeagentur Team Österreich einen fetten Auftragsfisch aus dem Innenministerium angeln, und er habe dem Innenministerium bereits einen Entwurf für eine Plakatwelle im Namen seiner Arbeitgeberin gezeigt, von dem das Innenministerium ganz angetan gewesen sein soll, es habe das Innenministerium ihm gegenüber auch schon durchblicken lassen, es werde keine Ausschreibung für die geplante Plakatwelle mehr nötig sein, denn dieser sein Entwurf sei unschlagbar und es komme keine andere Werbeagentur als eben die Team Österreich …
Es wäre menschgemäß nur folgerichtig, wenn es irgendwann auch einen österreichischen Ableger von der Welle, der zweiten Welle, der dritten Welle, oder einfach wie kurz zusammengefaßt, von allen Wellen geben würde, in, so international ist Österreich, in englischer Sprache: The austrian wave of corona, oder einfach wie kurz: The austrian wave …
Als Kabarett.
The austrian wave.
Ein ernster Abend im Kabarett, nach einer wahren Begebenheit.
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