Reichen die Gabe, Armen das Darben

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei kann es nicht lassen, das Aufrechnen, das Gegenrechnen, das Spalten von Menschen und Menschen, ihr auf dem Papier aufmarschierendes Eintreten, in diesem ihrem Fall, ihren Aufmarsch auf dem Monitor für ihre phantasierte oder nostalgisch wieder herbeigesehnte „Volksgemeinschaft“

„Die Mindestsicherung, die auch von zahlreichen Ausländern bezogen wird, ist höher als die Soforthilfsmaßnahmen für Volksangehörige, deren Familien meist seit unzähligen Generationen dieses Land mit aufgebaut und bewirtschaftet haben.“

… und dabei muß sie, wie stets, auf ihre Mittel zurückgreifen, mit denen sie die Wahrheit auf ihre Wahrheit zurechtstutzt, so auch in diesem Fall, durch Ausblenden des gesamten Unterstützungspaketes.

Und dann auch noch. Bei den zeitlich begrenzten Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Viruses gleich von einem „Berufsverbot“ – eine falschere Bezeichnung dafür zu finden, kaum denkbar.

Wie beruhigend es doch wäre, schreiben zu können, das alles kann nur durch eine Virusinfektion mit einer damit zusammenhängenden schweren Erkrankung verursacht sein, nein, nicht beruhigend, aber es würde zu verstehen sein, ohne es gleich entschuldigen zu müssen, jedoch, die Ursache ist keine Virusinfektion, die Ursache ist keine Leiden. Es ist die chronische Gesundheit dieser Menschen, die beispielsweise für die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei, die auch für kurz Regierungspartei war, die dafür die Ursache ist, eine Gesundheit, die, mag Ihnen das auch paradox vorkommen, Schmerzen verursacht, die aber nicht die an der schweren Gesundheit Leidenden heimsuchen.

Wer so reich an Gesundheit ist, stößt es nicht auf, regt es gesinnungsgemäß nicht auf, wenn der Zuschuß für Menschen mit einem Jahresnetttoeinkommen zwischen 5.527,92 Euro nur fünfhundert Euro betragen soll, der Zuschuss aber bei einem Jahresnettoeinkommen ab 6.000,00 Euro gleich eine Verdoppelung erfährt, nämlich auf eintausend Euro …

Mit einem Nettoeinkommen von sechstausend Euro pro Jahr ist je kein Mensch noch ein reicher Mensch. Und doch schimmert auch hier wieder der Grundsatz durch: Reichen ist zu geben, Arme mit Darben zu laben …

Es haben Menschen mit einem Jahresnettoeinkommen bis zu 5.527,92 Euro einen Zuschuß von eintausend Euro ebenso nötig wie Menschen mit einem Jahresnettoeinkommen ab sechstausend Euro … Aber es spricht auch daraus wieder einmal der kunschaksche Geist und serviert Erdäpfel und Kraut für die einen, Erdäpfel, Kraut und Braunschweiger für …

Wer so reich an Gesundheit ist, gibt auch stets Heiteres preis. Auch diesmal …

„Doch der Unterschied wird in der Realität schnell noch größer als in einer optimistischen Rechnung. Je nach Bundesland gibt es einen Zuschlag für Kinder zwischen 159 und 239 Euro. Bei einem Ausländer mit fünf Kindern kann die Mindestsicherung also schnell mehr als 2.000 Euro pro Monat betragen, also doppelt so viel wie die Zahlungen aus dem Hilfsfonds. Bei der Sofortmaßnahme werden hingegen kinderreiche Familien nicht berücksichtigt.“

Der Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website vom 27. März ’20 soll auch gegen diese türkisgetupfte schwarze party and its leader

„Kein Ruhmesblatt für Kanzler Kurz: Die niedrige Höhe des Corona-Hilfsfonds ist für Einzel- und Kleinunternehmer ein Schlag ins Gesicht.“

sein, und gehen dabei doch bloß mit einer Mindestsicherungsgegenrechnerei hausieren, die nur eine Variation der Kurz-Nehammer-Aufrechnerei …

Deep, Deep, Deep …

Helmut Pilhar hält einer Journalistin vor, “ Ihre journalistische Sorgfaltspflicht läßt bereits jetzt zu wünschen übrig“, und führt dazu aus: „Mein Video hieß „Coronavirus – der Heiligenschein vom Deep State“. Das hätten Sie vom NDR ganz leicht selbst recherchieren können und auch, dass dieses Video von YouTube selbst gelöscht wurde mit der Begründung, ich würde gegen ihre Community-Regeln verstoßen. Ein Blick auf meine Heimseite www.germanische-heilkunde.at hätte dazu gereicht.“

Nun, ein Blick auf seinen eigenen YouTube-Channel hätte gereicht, ein Blick von Helmut Pilhar auf YouTube- Germanische-Heilkunde – Helmut Pilhar – user Billiburli1 hätte ihm, Pilhar, selbst gereicht, festzustellen, daß seine Behauptung, YouTube hätte sein Video „Deep …“ gelöscht, nur zu einem Drittel der Wahrheit entspricht. Denn. Auch zum Zeitpunkt seiner Vorhaltungen gegenüber der Journalistin und darüber hinaus, also bis zu diesem 27. März ’20, ist sein Video „Deep …“ auf YouTube abrufbar, direkt von seinem YouTube-Channel, wie auf dem Billboard zu sehen ist, in englischer und in russischer Sprache, nicht in deutscher Sprache. In englischer Sprache sogar ein zweites Video: „GNM – Corona Virus and can so called biological weapons even function?

Er, Pilhar, ist kein Journalist, sondern bloß Vater von Olivia, also muß von ihm keine „journalistische Sorgfaltspflicht“ eingemahnt werden, und, besessen von der germanischen Sprache, wird ihm selbst es die ganze Wahrheit sein, daß YouTube sein Video „Deep …“ gelöscht hat, aber außerhalb seiner Welt ist es eben nur eine Drittel-Wahrheit, da sein Video „Deep …“ weiterhin in englischer Sprache und in russischer Sprache auch auf YouTube und sogar von seinem Channel direkt aufrufbar …

Soll die Frage gestellt werden? Warum stellt Helmut Pilhar sein Video „Deep …“ in deutscher Sprache nicht auf seine eigene Homepage, hinzu zu seinen teuren „Lehrvideos“? Dahin wäre es dann wohl damit, klagen und jammern zu können, ein Opfer des Löschens zu sein, ausgesetzt einer Zensur …

Helmut Pilhar wird nun vielleicht, im Grunde wohl seit jeher meinen, wichtig zu sein, weil es mit ihm – auch hier – eine Beschäftigung gibt. Aber es geht nicht um ihn und die Seinesgleichen. Es muß nur stets daran gedacht werden, daß solche Männer und Frauen, vor allem solche Männer gewählt werden, wie sie auch ein Pilhar verkörpert, von Menschen gewählt werden beispielsweise von den Vereinigten Staaten von Amerika über Brasilien bis Österreich …

Grill-Talks from Corona colony

Wenn alle sich nun dazu entschließen würden, nach El Paraíso verde auszuwandern, um endlich bei den Ihren zu sein, wird es notwendig sein, in der Colonia de la Corona ihnen auch eine Anstalt der Sendung für die Hofberichterstattung zu bieten, um zu vermeiden, daß diese Männer, und es sind vor allem Männer, des Stammes der Weißknie an einem Kameraentzugssyndrom erkranken, oder wie es Helmut Pilhar oder Ryke Geerd Hamer diagnostizieren würden, einen Kamerakonflikt erleiden.

Und welches sendungsbewußtes Netzwerk wäre dafür besser geeignet als Gloria.tv? Ebenfalls nach El Paraíso verde für ganz, oder wie es Gloria.tv selbst wohl nennen würde, bis in alle Ewigkeit zu übersiedeln, zur Erfüllung nur noch einer einzigen Aufgabe: Grillabendsendungen zu produzieren.

Gloria.tv hat nicht nur in diesen Tagen mit der Verbreitung des Videos „Coronavirus – der Heiligenschein vom Deep State“, dessen Inhalt kurz zusammengefaßt werden kann mit „die Corona-Verschwörung. Es gibt keine Viren, willkommen in der Matrix.“, das beste Anbot gelegt, um den Zuschlag zu erhalten, Anstalt tv mit Exklusivrecht der Hofberichterstattung von El Paraíso verde zu sein, sondern Gloria.tv hat auch in der Vergangenheit etliche Male eindrucksvoll bewiesen, die ideale Plattform für El Paraíso verde zu sein, beispielsweise durch Übertragungen aus Wien …

Gerade aber in diesen Tagen des Frühjahrs ’20 bessert Gloria.tv das ohnehin bereits beste Anbot nach und nach, ganz im Sinne der Colonia de la Corona …

Was für aufgezeichnete außerordentliche Grillgespräche werden das werden, wenn beispielsweise auch noch Gäste eingeladen werden, um vielleicht auch ewig zu bleiben, wie Oliver J., wenn dieser sich mit Helmut Pilhar austauscht über 5-G-Corona, wenn Martin S. mit allen zu frontiers

Colonia de la Corona

Das wäre doch eine Weltschlagzeile, für die gutter press:

Donald Trump lebt in der Hofkolonie El Paraíso verde.

Aber noch hat er sich nicht dazu entschlossen, zu den Seinen zu übersiedeln. Dabei. Kann es für ihn einen schöneren Lebensabend geben? Als beim Grill in heiterer Unterhaltung mit den Seinen. Erst in diesem Jahr ist einer aus Österreich dorthin ausgewandert. Ach, was für anregende Gespräche könnten sie miteinander führen, etwa über das „Impfen“, über den „Impfschaden“ …

Möglicherweise kommt er, Donald Trump, nun rasch zum Entschluß zur Auswanderung in die Kronkolonie der Phantasie. Vielleicht fehlte ihm bloß ein noch gar ehrlicher „Erfahrungsbericht“ von einem aus Österreich, aus dem er schon gar tiefgeistige Anregungen

Auf dem Billboard kann er diesen gar ehrlichen „Erfahrungsbericht“ lesen, der so vertrauenswürdig ist, wie alles, was von dort berichtet wird.

Nun könnte es ihm leicht fallen, den Wahlkampf im Herbst ’20 aufzugeben, zugunsten eines beschaulichen Soseins in der Gemeinschaft der Seinen im Spätherbst seines Lebens. Ade zu sagen, den Vereinigten Staaten von Amerika, aufzubrechen gen Colonia de la Corona del Paraíso verde …

Das wäre eine Weltnachricht, für die gutter press:

Donald Trump kehrt den USA den Rücken

Das wäre zwar etwas, das er immer schon getan hat, aber diesmal nicht von den Vereinigten Staaten aus.

Und wenn Donald Trump geht, könnte das durchaus Menschen zur Nachahmung motivieren, Menschen beispielsweise aus Österreich, etwa den für kurz gewesenen Vizekanzler, auch er einer, der meint, noch einmal in einen Wahlkampf ziehen zu müssen, im Herbst …

Kann es für ihn, auch für ihn, etwas Schöneres geben? Als beim Grill anregende Gespräche mit den Seinen im Geiste, etwa über Corona

Was hierzu am Grill allein Trump alles beisteuern könnte, Erzählungen, die nur aus Superlativen der Superlativen bestehen. Aber der für kurz gewesene Vizekanzler müßte am Grill nicht abseits stehen, er könnte mit Stolz und Ehre seine Kettenbriefe, die er einst tapfer verbreitete, im Frühjahr ’20, als er noch in Österreich war und meinte, das wieder werden zu können, was er nie war.

Endlich mit dem Mann am Grill zu stehen, der mehr als sie weiß, der ihnen alles erklären kann, was es erklären gibt, das müßte für sie, also für Donald Trump und kurz gewesenen Vizekanzler letzter Ansporn sein, zum Aufbruch nach Colonia de la Corona del Paraíso verde.

Mehr als Trump und mehr als der kurz gewesene Vizekanzler weiß dieser Mann etwa über das Virus, nein, mehr als die gesamte Wissenschaft, mehr als die gesamte Medizin weiß dieser Mann, mehr als die gesamte Welt seit Pasteur, der für ihn ein „Lügner“ ist, weiß dieser Mann über das Virus zu berichten, das es, so dieser Mann, „nicht gibt“, wie er wieder einmal in seinem Video „Coronavirus – der Heiligenschein vom Deep State“ eindrucksvoll belegt. Ganz nach seiner wie stets gar so stringenten Beweisführung und Argumentation …

… kommt dieser Mann nicht umhin, in seinem Video „NDR – Wess Brot ich ess …“ unmittelbar an den Vornamen Salome „Shalom“ anzuhängen, ehe er mit dem Zitieren der E-Mail von der Journalistin fortfährt … Der Name dieses Mannes wird Ihnen nichts sagen, aber Sie werden ihn möglicherweise dennoch kennen, unter einem anderen Namen, der im Stamm der Weißknie wohl reichsbekannt ist: Vater der Olivia …

Vater der Olivia ist auch der Welt größter Aufdecker, wie eindrucksvoll er aufdeckt, daß der NDR etwas über ein Video wissen wolle, das er gar nicht kenne. Salome Zadegan hat nämlich in ihrer E-Mail nicht den Titel des Videos, wie vom Vater der Olivia vergeben, genannt, sondern eine Art der kurzen Zusammenfassung des Videos vom Vater der Olivia: „Die Corona-Verschwörung. Es gibt keine Viren, willkommen in der Matrix“ …

Am Grill unter dem Himmel ohne „Chemtrails“ werden Trump und kurz gewesener Vizekanzler sich gar nicht entscheiden können, sollen sie den Vater von Olivia den größten Mediziner oder den größten Aufdecker nennen, bei all dem, was er ihnen erzählen wird können. Es muß eingestanden werden, recht beeindruckend aus seinem Matrix-Video ist die Passage:

„Die chinesische Stadt Wuhan steht unter Quarantäne wegen dem Coronavirus. Wuhan hat flächendeckend 5G eingeführt.

5G gilt auch als das Internet der Dinge. Alles – was man kauft, benutzt, wohin man geht, wann man wo ist – wird überwacht. Ein elektronisches Gefängnis.

Ähnlich wie bei Masern in Amerika, damals als die Weißen kamen, waren nur erwachsene Indianer betroffen und nicht deren Kinder. Masern ist eine Kombination aus Trennung und Stinkekonflikt. Den erwachsenen Indianern stank es und sie wollten getrennt werden von den weißen Siedlern, die ihnen ihr Land raubten. Die erwachsenen Indianer erkannten die Gefahr, die von den Weißen ausging. Ihre Kinder empfanden das nicht in diesem Ausmaß, sie verstanden diese Bedrohung nicht.

Kann es sein, dass durch die weltweite totale Überwachung durch 5G die Erwachsenen spezifische Konflikte haben und unsere Kinder nicht?“

Trump und kurz gewesener Vizekanzler werden wohl zum weisen Schluß gekommen, in Colonia de la Corona del Paraíso verde müssen Wahlen abgehalten werden mit dem Vater von Olivia als dem einzigen Kandidaten, den möchten und werden sie wählen zu ihrem Präsidenten und Stadtrat …

Vielleicht gesellt sich noch ein weiterer Mann aus Österreich hinzu, diesem muß doch der Himmel ohne „Chemtrails“ größte Verlockung sein. Er, der kurzgewesene Infrastrukturminister, scheint doch mehr ein Zauderer zu sein, ist doch der Koloniegründer lange schon der gesinnungsgemäßen Website seiner Partei als für sie Kommentierender bekannt, auch ein Mann mit stringenter Beweisführung und Argumentation, wie der kurz gewesene Infrastrukturminister selbst …

"Who speaks our language"

Es ist müßig nachzuforschen, ob Donald Trump auch diese Allerweltsphrase von einem unbekannten Wahlkampfphrasenschreiber aus einem kärntnerischen Hochgebirgstal in Österreich abgekupfert hat oder nicht.

Wozu ein Abkupfern bei all dieser Abkupferei also ein weiteres Mal nachweisen zu wollen …

Es gibt bereits Menschen, die über Trump schreiben, „a president who speaks our language“, und was das für eine Sprache ist, nun ja, das kann hier von dem Billboard abgelesen werden …

Gewiß hingegen ist, es gibt eine Binnenmarktabkupferei, eine innerösterreichisches Abkupfern von der Allweltsphrase

„Einer, der unsere Sprache spricht.“

Diese Allerweltsphrase wurde von einem Wahlkampfphrasenschreiber – bei dieser Gesinnung mit ihrer Mannbesessenheit schwerlich von einer Wahlkampfphrasenschreiberin – für Jörg Haider geschrieben, vor etwa fünfundzwanzig Jahren, dann für den Ibizaverbräunten abgeschrieben, dann für den für kurz gewesenen Innenminister weiter abgeschrieben und schließlich für den kurz gewesenen Bundeskanzler weiter abgeschrieben, damit er wieder und womöglich wieder für kurz Bundeskanzler … ach ja, und für noch einen Buben — Buben darf gesagt werden, da beim erstmaligen Auftauchen der parteipolitischen Allerweltswahlkampfphrase beide tatsächlich noch Kleinkinder waren –, für noch einen Buben, nämlich von Firas H.

Was für eine Sprache sie sprechen, die Männer, aber auch Frauen von dem Stamm der Weißknie, ist die Sprache ihrer Bibel, von der ebenfalls gesagt wird, sie, „die Bibel, die unsere Sprache spricht“ – „the bible that speaks our language“ … sie sprechen ihre Sprache, die Sprache der Bibel, dieser Sammlung von Einschlafgeschichten, mit denen sie von ihren Eltern, Großeltern schlafen gelegt

Und das verbindet, läßt Enkelkind und Großvater eine Sprache teilen, die sie für sich wohl „unsere Sprache“ nennen, diese Sprache der Übertreibung, dermaßen sind beide der Übertreibung verfallen, daß nicht mehr gesagt werden kann, wer sprach zuerst „Das Beste aus zwei Welten“ aus, der Urgroßvater oder vielleicht diesmal doch zuerst das Urenkelkind: „The best out …“

Schibboleths

Es ist eine derartige Allerweltsphrase,

„They are trying to stop ME, because I am fighting for YOU!“

daß gar nicht nach ihrer Schöpferin gefragt werden muß, daß gar nicht gefragt werden muß, von welchem Schöpfer hat Donald Trump

„Sie sind gegen ihn, weil er für Euch ist.“

diese Allerweltsphrase abgeschrieben.

Eine Allerweltsphrase, und die doch nichts mit Welt zu tun hat, nur mit einer bestimmten Gruppe, verstreut zwar über die Erde, aber letztlich versammelt als Stamm der Weißknie in einem einzigen Talkessel…

Für eine Nanosekunde soll dennoch angenommen werden, Donald Trump hat die Allerweltsphrase von Jörg Haider, genauer, von einer Person, die für Jörg Haider Slogans, also Phrasen, geschrieben hat.

Von Herbert Kickl ist die Allerweltsphrase wohl nicht. Sein Einsteig in die identitäre Parlamentspartei soll erst 1995 erfolgt sein, mit der ihm verfaßten Allerweltsphrase aber ging Jörg Haider bereits 1994 hausieren. Und nun, über zwei Jahrzehnte später, geht Herbert Kickl mit der Allerweltsphrase, die irgendwer vor 26 Jahren für Jörg Haider aufgeschrieben, für Jörg Haider irgendwo aufgeschnappt hat, hausieren, ebenso hausieren wie das Schäfchen in Deutschland.

Für eine Nanosekunde also soll angenommen werden, Donald Trump hat diese Allerweltsphrase von einem – bei dieser identitären Parlamentspartei darf angenommen, daß es gesinnungsgemäß ein Mann war – Wahlkampfphrasenschreiber für Jörg Haider abgekupfert, die weiter abgekupfert wurde, von einem für kurz gewesenen Vizekanzer, von einem für kurz gewesenen Innenminister, von einem nur grasenden Schäfchen. Und das, das Abkupfern von Allerweltsphrasen, spricht nicht für die Vereinigten Staaten von Amerika, spricht nicht für Österreich.

Das Abkupfern von Allerweltsphrasen erzählt – auch – vom Niedergang der Vereinigten Staaten von Amerika. Es gab einmal eine Zeit in Amerika des Imports von mannigfachen Produkten des Geistes. Nun aber die vollkommene Beschränkung auf die Einfuhr des absolut Geistlosen, bejubelt und bestätigt nicht zuletzt durch die Wahl eines Präsidenten der absoluten Verkörperung dieses Imports, mit dem der Niedergang weiter getrieben wird, sollte er noch einmal in das sogenannte Weiße Haus einziehen als Präsident des absolut …

Das Abkupfern von Allerweltsphrasen erzählt – auch – vom Niedergang der Republik Österreich.

Es gab einmal eine Zeit in Österreich, aber diese ist schon lange, sehr lange her, des Exports von mannigfachen Produkten des Geistes. Seit langem schon beschränkt sich der Export auf Allerweltsphrasen in alle Welt im Importaustausch von Allerweltsphrasen. Der Import aus den Vereinigten Staaten nach Österreich dafür eine auch von Donald Trump abgekupferte, diesmal aber von Leintuchtragenden aus den Vereinigten Staaten abgekupferte Allerweltsphrase „Austria first“ …

Schafe im Sold der Wölfe

Der Auftritt von Björn Höcke in der Pension „Zum Schäfchen“ in Schnellroda im März ’20 lädt ein, über Schaf und Wolf zu sprechen.

Das Schäfchen, das nach eigenem Bekunden ein Wolf

„Heute, liebe Freunde, lautet die Frage nicht mehr Hammer oder Amboss, heute lautet die Frage Schaf oder Wolf. Und ich, liebe Freunde, meine hier, wir entscheiden uns in dieser Frage: Wolf.“

sein möcht‘, droht im „Schäfchen“ der eigenen Parteikameraderie. Das Schäfchen schaut dabei in das Mikrofon und sieht sich als Wolf widergespiegelt. Aber ein Mikrofon ist kein Spiegel. So ist es verständlich, daß das Schäfchen ein falsches Bild von sich …

Es bleibt nicht aus, wenn ein Schäfchen Mäh-Mähs blökt, die vor ihm schon Schafe, die ebenfalls meinten Wölfe zu sein, blökten. Aber der Spitzname „Wolf“ des Gefreiten aus Österreich diente ihm bloß dazu, für sich und für alle zu verschleiern, ein Schäfchen zu sein. In den madigen zwölf Jahren wird es nicht leicht gewesen sein, zu unterscheiden, zu bestimmen, wer ist Wolf, wer ist Schaf.

In diesen madigen zwölf Jahren wird die Behauptung von Menschen, wenn sie beispielsweise die Schafe Goebbels und Hitler gesehen haben, sie hätten wirkliche Wölfe gesehen, wahr gewesen sein. Sie traten schließlich auf wie wirkliche Wölfe, benahmen sich wie wirkliche Wölfe, wie wirkliche Wölfe rissen sie Schafe, nein, wie Menschen rissen sie in maßloser Blutgier Menschen massenweise, an ihrem Ende nach madigen zwölf Jahren rissen sich die vermeintlichen Wölfe selbst wie wirkliche Schafe. Sie waren doch bloß künstliche Wölfe.

Avatare im Sold der tatsächlichen Wölfe.

Nun, im Rückblick, von der Gegenwart aus, auf die Vergangenheit, um doch einen Zeitraum zu nennen, im Rückblick auf die vergangenen hundertzwanzig Jahre kann kein Mensch mehr Schafe und Wölfe verwechseln, die tatsächlichen Wölfe sind die, die immer Wölfe waren und sind und weiter sein werden.

Wer kennt sie nicht, die tatsächlichen Wölfe. Alle kennen die tatsächlichen Wölfe, die unbeschadet durch alle Zeiten streifen, unangetastet auf ihren Thronen hoch über den Wäldern sitzen, von wo aus sie Schafe erwählen, um sie als Wölfe auszuschicken. So wollen sie selbst als Wölfe unerkannt bleiben, als mildtätige Schafe geachtet, bewundert und gelobt werden.

Von diesen tatsächlichen Wölfen wird in „Die Tagesordnung“ erzählt, aus der zu zitieren ist, nicht um etwas Neues erzählen, sondern nur zur Erinnerung an die Gegenwart der Wölfe …

„Sie heißen BASF, Bayer, Agfa, Opel, I. G. Farben, Siemens, Allianz, Telefunken. Unter diesen Namen kennen wir sie. Kennen sie sogar bestens. Sie sind hier, unter uns und zwischen uns. Sie sind unsere Autos, unsere Waschmaschinen, unsere Reinigungsmittel, unsere Radiowecker, unsere Hausversicherung und die Batterie in unserer Uhr. Sie sind überall, in Gestalt von Dingen. Unser Alltag ist der ihre. Sie heilen und bekleiden uns, fahren uns über die Straßen der Welt und lullen uns ein. Und die an jenem 20. Februar im Reichtstagspräsidentenpalais versammelten vierundzwanzig Biedermänner sind nichts anderes als ihre Bevollmächtigten, der Klerus der Großindustrie; Hohepriester des Ptah. Reglos verharren sie dort, wie vierundzwanzig Rechenmaschinen an den Toren zur Hölle.“

Es wird von einem Montag erzählt. Von einer Sitzung am 20. Februar ’33.

„Göring macht seine Hausherrenrunde, hat für jeden ein persönliches Wort und schüttelt wohlmeinend sämtliche Hände. Doch der Reichtstagspräsident ist nicht nur zu ihrer Begrüßung gekommen, er nuschelt ein paar Willkommensworte und kommt umgehend auf die baldigen Wahlen am 5. März zu sprechen. Die vierundzwanzig Sphinxe lauschen aufmerksam. Der in Aussicht stehende Wahlkampf sei entscheidend, erklärt der Reichtstagspräsident, mit der Instabilität des Regimes müsse nun endlich Schluss sein; die Wirtschaftstätigkeit verlange Umsicht und Entschlossenheit. Die vierundzwanzig Herren nicken andächtig mit dem Kopf. Die elektrischen Kerzen des Kronleuchters flackern, die große, auf die Decke gemalte Sonne leuchtet kräftiger als vorhin. Und falls die Nazipartei die Mehrheit erringe, fährt Göring fort, seien diese Wahlen die letzten für die nächsten zehn Jahre, ja, setzt er lachend hinzu, für die nächsten hundert.

Eine zustimmende Regung geht durch die Zuhörerschaft. Im selben Moment hört man Türgeräusche, endlich betritt der neue Kanzler den Salon. Diejenigen, die ihm noch nie begegnet sind, harren neugierig auf seinen Anblick. Hitler lächelt, wirkt entspannt, überhaupt nicht wie man es sich vorstellt, leutselig, ja geradezu liebenswürdig, sehr viel liebenswürdiger als gedacht. Er hat für jeden ein Wort des Dankes, einen energischen Händedruck. Als die Begrüßungen absolviert sind, nehmen alle wieder in ihren behaglichen Sesseln Platz. Krupp sitzt in der ersten Reihe und pickt mit einem nervösen Finger in seinem winzigen Schnurrbart; direkt hinter ihm schlagen zwei Direktoren der I. G. Farben, aber auch von Finck, Quandt und einige andere gewichtig die Beine übereinander. Man hört ein kehliges Husten, das kaum vernehmliche Klicken einer Stiftkappe. Stille.

Sie hören zu. Die wesentliche Aussage lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es gelte, mit einem schwachen Regime Schluss zu machen, die kommunistische Bedrohung abzuwehren, die Gewerkschaften abzuschaffen und jedem Chef zu erlauben, in seinem Unternehmen ein Führer zu sein. Die Rede dauert eine halbe Stunde. Als Hitler fertig ist, steht Gustav auf, tritt einen Schritt vor und dankt ihm im Namen aller anwesenden Gäste, endlich die politische Situation geklärt zu haben. Der Kanzler dreht noch eine kurze Runde und bricht wieder auf. Man beglückwünscht ihn, zeigt sich zuvorkommend. Die alten Industriellen wirken erleichtert. Sobald er gegangen ist, ergreift Göring das Wort, wiederholt nachdrücklich ein paar Ideen und kommt erneut auf die Wahlen vom 5. März zu sprechen. Es sei eine einmalige Gelegenheit, der bisherigen Sackgasse zu entkommen. Doch um einen Wahlkampf zu führen, brauche man Geld; die Nazipartei habe jedoch keinen müden Groschen mehr, und der Wahlkampf rücke näher. In diesem Augenblick erhebt sich Hjalmar Schacht, lächelt in die Versammlung und ruft: ‚Und nun, meine Herren, an die Kasse!‘

Seine zugebenermaßen etwas zackige Auffordeurng ist für diese Männer nichts sonderlich Neues; sie sind mit Bestechungs- und Schmiergeldern bestens vertraut. Im Budget großer Unternehmen ist die Korruption ein unumgänglicher Posten mit unterschiedlichen Namen: Lobbying, Gratifikation, Parteienfinanzierung. Die Mehrheit der Gäste zahlt umgehend etliche hunderttausend Reichsmark. Gustav Krupp spendet eine Million, Georg von Schnitzler vierhunderttausend, und so kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Dieses Treffen vom 20. Februar 1933, in dem man einen einen einmaligen Moment der Arbeitgebergeschichte sehen könnte, ein unerhörtes Zugeständnis an die Nazis, ist für die Krupps, die Opels und die Siemens nicht mehr als eine alltägliche Episode des Geschäftslebens, ein banales Fundraising. Sie alle sollten das Regime überlegen und in Zukunft mit ihren jeweiligen Erträgen noch weitere Parteien finanzieren.

Doch um besser zu verstehen, was dieses Treffen vom 20. Februar bedeutet, um seinen Ewigkeitsgehalt zu begreifen, müssen wir diese Männer künftig bei ihrem Namen nennen. Nicht mehr Günther Quandt, Wilhelm von Opel, Gustav Krupp und August von Finck versammeln sich an jenem frühen Abend des 20. Februar 1933 im Reichtstagspräsidentenpalais; es müssen andere Namen her. Denn Günther Quandt ist ein Deckname; hinter ihm verbirgt sich etwas ganz anderes als der Biedermann, der sich gerade den Schnurrbart schmierig macht und brav auf seinem Platz am Ehrentisch sitzt. Hinter ihm, ganz dicht hinter ihm schwebt eine ungleich imposantere Silhouette, ein übermachtiger Schatten, kühl und undurchdringlich wie eine Statue aus Stein. Grimmig und anonym überragt sie sein Gesicht mit ihrer ganzen Macht, lässt es starr wirken wie eine Maske, eine Maske jedoch, die ihm besser zu Gesicht steht als die eigene Haut — und man erahnt über ihm die Accumulatoren-Fabrik AG, die spätere Varta, die wir kennen, weil die juristischen Personen ihre Avatare haben, so wie die antiken Gottheiten unter vielerlei Gestalt auftraten und sich im Laufe der Zeit mit anderen Göttern vereinigten.

So also lautet der eigentliche Name der Quandts, ihr Demiurgenname, denn, er, Günther, ist nur ein winziger Haufen Fleisch und Knochen, wie Sie und ich, und nach ihm werden seine Söhne und die Söhne seiner Söhne den Thron besteigen. Der Thron aber bleibt, wenn der kleine Haufen Fleisch und Knochen in der Erde verschimmelt. Und so heißen die Vierundzwanzig weder Schnitzler noch Witzleben noch Schmitt, Finck, Rosterg oder Heubel, wie uns ihr Familienname weismachen will. Sie heißen BASF, Bayer, Agfa, Opel, I. G. Farben, Siemens, Allianz, Telefunken. Unter diesen Namen kennen wir sie. Kennen sie sogar bestens. Sie sind hier unter uns und zwischen uns. Sie sind unsere […]“

… Autos ihre Autos, bereitgestellt zum freiwilligen Dienst als Kraftwagenführer, Chauffeusen für sie.

Solche Sitzungsmontage werden nach wie vor nicht aufgegeben. Immer wird irgendwo auf dieser Welt zu jeder Zeit ein Sitzungsmontag zelebriert, mit liebenswürdigen

Seit dem Montag ’33 ist es also zu keiner entscheidenden und wesentlichen Veränderung im Verhalten gekommen. Nur, neue Konzerne sind hinzugekommen, die es damals noch nicht gab, Konzerne, die für ihr Geld scheffeln keinen Hammer und keinen Amboß mehr brauchen, sondern nur die virtuelle Welt, in der sie agieren wie seit jeher in der analogen …

Und mit diesen neuen Konzernen kann zu Björn Höcke, das Schäfchen zurückgekehrt werden. Was wären solche Figuren wie Höcke ohne die neuen Konzerne, ohne all die neuen Plattformen, auf denen sie blöken, als wären sie Wölfe? Wie Mercedes, wie Thyssen werden auch die Namen der neuen Konzerne gekannt, Facebook, Google und so weiter und so fort.

Wenn der Konzerne Laune es beliebt, wird das Blöken der Wölfe stumm geschaltet, die Bilder der Schäfchen gelöscht … Wer erführe dann noch, was etwa ein Höcke blökt? Der Nachbar vom Schäfchen vielleicht noch, weil der hat es nicht weit in die Wirtsstube in Schnellroda …

Code "Chinesischer Hof"

Im Grunde ist es seit dem Zeitpunkt, als Sebastian Kurz zum ersten Mal vom „Team Österreich“ redete, klar gewesen, dies ist der Auftakt seines und seiner Partei Wahlkampfes, wenn auch noch ohne dazugehörig unmittelbar bevorstehender Wahl, und trägt dieser Wahlkampf vielleicht den parteiinternen Code „Chinese Corona“.

Ein Wahlkampf nach einem schwarzen Stufenplan.

Zuerst die, wie es in der Wirtschaftssprache erhellend heißt, feindliche Übernahme des Begriffes „Team Österreich“, dann seine türkise Einfärbung, wie diese jetzt schon betrieben wird in den Verbreitungen vor allem durch Nehammer und Kurz, aber nicht in deren Funktionen als Funktionäre der ÖVP, sondern als Innenminister und Bundeskanzler der Republik Österreich. Mit dem bezweckten Endziel wohl, daß durch ihre als Bundeskanzler und Innenminister dafür verwendete türkise Parteifarbe schließlich nicht mehr unterschieden können werden soll zwischen dem neutralen und alle in diesem Land einschließenden „Team Österreich“ und dem parteilichen „Team Kurz“, es zur Gleichsetzung von Partei und Staat kommt, the party and its leader sind der Staat, die ÖVP ist die Republik Österreich, die demokratische Republik Österreich ist die türkisgetupfte schwarze Partei …

Ein Wahlkampf mit dem Fokus auf besonders eine Zielgruppe. In dieser Zielgruppe haben der leader and his party die höchste Zuwachsrate; es gilt, diese abzusichern und auszubauen, von dieser Wahlzielgruppe den höchsten Stimmenabgabendank zu bekommen in allen noch kommenden Wahlen. Wer wird sich nicht dankbar erinnern, an die vor allem von Nehammer und Kurz gar rührend vorgebrachte Sorge um Mutti und Vati, um die vor allem von Nehammer und Kurz bekundeten herzerweichenden Vorkehrungen zum Schutze von Omi und Opi, deren hohes Alter das höchste „Risiko“ einer Covid-19-Erkrankung birgt, indem sie das Opfer bringen, sie nicht zu besuchen, nun Sonntage zu verbringen ohne Papi, ohne …

Es wäre, muß abschließend gesagt werden, lieber darüber geschwiegen worden, aber wer eine derartige Notlage, die alle in diesem Land trifft und betrifft, auf eine derart unverschämte Weise versucht für sich zu vereinnahmen, die Gleichsetzung von leader, party and state zu etablieren, darf nicht erwarten, daß dies verschwiegen werden kann.

Darüber hinaus. Es überschlagen sich bereits die Lobpreisungen für den leader and his party, wie gut sie mit dieser Krise umgehen. Das ist nüchterner zu sehen. Schließlich ist es auch eine wesentliche Aufgabe einer jedweden Regierung, jedwede Krise zu meistern. Eine Selbstverständlichkeit, auch dafür ist eine Regierung eingesetzt. Wesentlicher Teil der Stellenbeschreibung jedweder Regierung. Ein zu erfüllender Arbeitsauftrag. Den nicht alle aus dieser party tatsächlich kompetent und ihrer ihnen übertragenen Verantwortung gemäß zu erfüllen imstande sind, wie etwa in Tirol …

Vom Schäfchen

Im vorherigen Kapitel „Kurz zu den Hindenburgs“ bereits ausgeführt, was zu dem „Wortspiel“ dieser Figur zu sagen ist, daß es nämlich aus geschichtlicher Unkenntnis ein völlig falsches ist. Und daß niemand sich vor solchen Figuren zu fürchten braucht, bis auf die sogenannten eigenen Leute einer Partei mit solchen Figuren. Gefährlich, lebensgefährlich werden solche Figuren erst dann, wenn welche dem Aberwitz verfallen, für solche Figuren die Hindenburgs zu machen.

Ist es nicht nachgerade bezeichnend, daß Björn Höcke die eigenen Parteileute ausgerechnet in einer Gaststätte „Zum Schäfchen“ zwar mit einem falsch gewählten „Wortspiel“ warnt? Das ist doch erwähnenswert. Björn Höcke spricht im „Schäfchen“ zum „Schäfchen“ Parteimitglied streng. Und das sollten vor allem Wählerinnen und Wähler für jedwede Wahl in Erinnerung behalten. solche Figuren meinen stets, Schafe vor sich zu haben, aber Schafe, wie in einem Kapitel bereits ausführlicher erzählt, wählen nicht ihr Schlachthaus und kollaborieren nicht mit solchen Figuren

Kurz zu den Hindenburgs

„In einem Videoausschnitt greift Höcke interne Kritiker des ‚Flügels‘ der Partei an. Er sagt wörtlich: ‚Die, die nicht in der Lage sind das Wichtigste zu leben, was wir zu leisten haben, nämlich die Einheit, dass die allmählich auch mal AUSgeSCHWITZt werden.‘ Das Video soll am 6. März bei einem geheimen Treffen des ‚Flügels‘ in Schnellroda aufgenommen worden sein. Die Anspielung auf das Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau in der NS-Zeit sorgt beim anwesenden Publikum für Jubelstürme, gefolgt von ‚Höcke, Höcke‘-Rufen. In Auschwitz wurde Schätzungen zufolge 1,1 bis 1,5 Millionen Menschen getötet.“

In Schnellroda, und damit ist die Verbindung zu Österreich auf kurzem Wege bereits hergestellt.

In Schnellroda steht das Rittergut dem Götz Kubitschek.

Von dort bricht Götz Kubitschek immer mal wieder auf nach Österreich. Nicht nur zum Kongress, wie beispielsweise auch der in Österreich für kurz gewesene Innenminister, sondern auch in die Fernsehanstalt eines Milliardärs, der sich einen Fernsehchor der Objektivität hält.

Aber um Götz Kubitschek geht es nicht. Sondern um Björn Höcke. Und es geht im Grunde auch nicht um Björn Höcke, sondern um Figuren wie Björn Höcke, für die Männer aus Österreich ihre Gesinnungsinspiration sind.

Mit welchem Mann soll angefangen werden? Mit einem Mann aus Österreich, vor neunzig Jahren.

„Am späten Mittwochabend, eine halbe Stunde vor Mitternacht, äußert sich der kurz zuvor abgewählte Landesvater erstmals auf Twitter. Bodo Ramelow zitiert Adolf Hitler: ‚Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen. Dort sind wir heute wirklich die ausschlaggebende Partei‘, heißt es in dem Tweet, und: ‚Die Parteien in Thüringen, die bisher die Regierung bildeten, vermögen ohne unsere Wirkung keine Majorität aufzubringen.‘ Unter das Zitat stellt Ex-Ministerpräsident Ramelow eine Art Quellenangabe, ‚A. Hitler, 02.02.1930‘, außerdem zwei Fotos: Auf einem Schwarz-Weiß-Bild ist zu sehen, wie Reichskanzler Hitler am 21. März 1933, dem propagandistisch ausgeschlachteten ‚Tag von Potsdam‘, Reichspräsident Paul von Hindenburg die Hand reicht und sich dabei verneigt. Das zweite Bild ist eine erst wenige Stunden alte Farbaufnahme: AfD-Fraktionschef Björn Höcke reicht darauf dem neuen FDP-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich die Hand, mit gesenktem Haupt. Das Zitat aus Ramelows Tweet stammt aus einem Brief Hitlers, den dieser im Februar 1930 einem Anhänger seiner Partei in den USA geschrieben haben soll. Darin schildert der NSDAP-Chef, wie seine Partei erstmals Teil einer Landesregierung wurde. Begann in Thüringen, was später in die NS-Diktatur mündete? Das jedenfalls ist die Botschaft, die Ramelow mit seinem Tweet in die Welt setzte und wenig später auch in einem SPIEGEL-Interview wiederholte: Eine wie auch immer geartete Kooperation bürgerlicher Kräfte mit ultrarechten Akteuren kann demnach dazu führen, dass nur die Extremisten profitieren – wie in den ersten Monaten des Jahres 1933.“

Wenn Sie meinen, es geht hier um Adolf Hitler. Nein, es geht nicht um Adolf Hitler, den Österreicher, auch wenn er, wie das oben angeführte Zitat aus Schnellroda es zeigt, Inspiration ist, sondern um den Mann, der ihm die Hand reicht. Es gibt immer einen Menschen, der den Hindenburg macht, um solchen Figuren die Macht zu überreichen.

Alle Figuren vom Schlage eines Björn Höcke wissen nicht viel über Geschichte. Wie auch dieses „Wortspiel“ von Björn Höcke es wieder einmal belegt. Höcke richtet sein „Wortspiel“ gegen „interne Kritiker“, also gegen seine eigenen Parteikameradinnen. Wäre er geschichtlich tatsächlich bewandert, hätte Höcke ein anderes „Wortspiel“ bringen müssen. Beispielsweise eines von dieser Unart:

‚Die, die nicht in der Lage sind das Wichtigste zu leben, was wir zu leisten haben, nämlich die Einheit, dass die allmählich auch mal in Wiessee gebadet werden.‘

Vor solchen Figuren wie Björn Höcke haben sich also vor allem und zuerst die eigenen Parteikameraden zu fürchten. Und dann erst alle anderen, und das allerdings auch nur dann, wenn irgendwer bereit ist, für solche Figuren den Hindenburg zu machen.

Erst wenn solche Figuren wie Björn Höcke von einem Hindenburg die Macht eines ganzes Landes in die Hand gelegt bekommen, also ein ganzes Land zu einer solchen Partei, wie es die identitären Parteien sind, machen läßt, wird es für alle gefährlich, lebensgefährlich, denn solche Figuren behandeln dann alle Menschen so skrupellos um, als wären sie ihrer Partei zugehörig, sehen sie doch in einem ganzen Land nichts anderes als ihre Partei, in der sie befehlen, erniedrigen, auslöschen, vernichten können, ganz nach ihren Lüsten, Launen … Erkennbar sind solche Figuren wie Björn Höcke, solche Parteien, wie die seine, stets. Denn. Eines tragen sie immer, von Beginn an, die Gamaschen des Gemeinen, die Schaften des Gemeinen der Marke Volk ziehen sie niemals aus, bis zum Untergang der eigenen Partei behalten sie die Schaften des Gemeinen an, bis zum Untergang, wenn ein Hindenburg sich dafür hergegeben hat, eines ganzen Landes stecken sie in ihren Gemeinheitsschaften Volk

Ein Hindenburg der Gegenwart ist nicht zwangsläufig ein einzelner Mensch. Hindenburg, das können viele sein, vornehmlich jene, die in einem Staat die, wie es schön heißt, Sagen horten. Sie erzählen viele Sagen. Gesammelt und gedruckt ergäben diese ihre Sagen ein Sagenbuch mit etlichen Bänden. Das ist gerade in Österreich gut zu studieren.

Aber auch der Hindenburg der Vergangenheit war kein einzelner. Auf der Tagesordnung von so vielen stand damals nur ein Punkt zur Erledigung – Astronomische Gewinnsteigerung durch Verpachtung der Staatsmacht.

Ein weiterer Mann aus Österreich, der für Figuren wie Björn Höcke Gesinnungsinspiration ist, dazu braucht es keine Worte. Die Abbildung sagt alles. So wie Höcke sich abbilden läßt, mit den gleichen Worten, abgeschrieben von dem Österreicher.

Es sind aber nicht nur einzelne Männer aus Österreich, die für Figuren wie Björn Höcke Inspiration sind. Es ist auch eine ganze Partei aus Österreich Gesinnungsinspiration für für eine gesamte Partei in Deutschland, die immer wieder einmal bekräftigt, von der Partei aus Österreich lernen zu können und lernen zu wollen. Das wurde erst in diesem Jahr ’20 dem für kurz gewesenen Innenminister aus Österreich anläßlich seiner Deutschlandreise bestätigt.

In Deutschland gibt es ein Gerichtsurteil, nach dem dürfen Figuren wie Björn Höcke „Faschist“ genannt werden. In Österreich hingegen …

Wie gut, daß nicht das gesamte Deutschland von Österreich lernen will, sondern nur Figuren wie Gauland …

Wie gut es Deutschland hat, nicht eine Bundeskanzlerin zu haben, die sich „sichtlich“ freut „auf Vertreter der AfD“ …

Wie gut es Deutschland hat, es gibt höchstens auf den niedersten Staatsrängen welche, die für solche Figuren wie Björn Höcke, die für solche Parteien den Hindenburg machen wollen …

Und weil in einem Zitat oben auch Thüringen angesprochen wird. Kommen Sie jetzt aber nicht mit Geographie, aber der Weg von Österreich nach Thüringen ist kürzer, als die Strecke von Deutschland nach Thüringen

Was Figuren wie Björn Höcke auch vereint mit Mannen und Frauen aus Österreich, aber nicht nur beispielsweise mit einem für kurz gewesenen Innenminister, nicht nur mit Mannen und Frauen dieser Parlamentspartei, ist die Ansicht, international zu sein, heißt, zwei Wörter in englischer Sprache zu sprechen: „No way.“