Europäisches Forum Linz – Davor schaut Wiesinger noch bei Hofer vorbei

Ob Odin Wiesinger wegen seiner Ausstellung

Für das Europäische Forum Linz kommt nur der Beste der rechtbesten Kunstschaffenden als Aussteller in Frage: Odin Wiesinger, Lieblingsmaler des NR Präsidenten III

im Vorort von Braunau mit Prachtbau

Forum européen sur la banlieue de Braunau – Vive le luxe identitaire!

doch schon Wochen davor ein wenig nervös geworden war, er ein wenig Zuspruch bedurfte von seinem Lieblingspräsidenten?

In solch einer Messe mit Tagung auszustellen, ist schließlich keine Kleinigkeit … Und jetzt auch noch ganz im Rampenlicht der Prominenz des Landes zu stehen, die es sich nicht nehmen läßt, sogar einen Brief hierzu als Appell …

Jedenfalls hat es, wie gelesen werden kann, am 12. Oktober 2016, ihn gefreut, seinen Lieblingsmaler in den im Eigentum der Republik befindlichen Räumen wieder einmal begrüßen zu dürfen … und was für eine Freude, hat er doch auch ein Bildchen als Geschenk mitgebracht. Und dann noch nachgereicht, vom Besuch wohl recht gegenseitig gestärkt und zuversichtlich für die Ausstellung, ein Zaubersprüchlein: „… wasserspeier wehren dämonen und böse kräfte ab! …so etwas kannst du im wahlkampf sicher brauchen!“

NS Wie wahr und wie alt der Spruch: Macht braucht Kontrolle. Von Haider bis Hofer. Oder abgekürzt: Acht bis Acht braucht Kontrolle. Oder: Kontrolle braucht’s von acht bis acht.

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Europäisches Forum Linz – Nathalie Holzmüller wird von Erhard Busek enttäuscht sein, zumindest einen russischen Ball lang

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Na, da wird aber Dr. Erhard Busek etwas zu hören bekommen, von Nathalie Holzmüller, vielleicht schon am 21. Oktober 2016, wenn er noch in das Grand Hotel Wien zum russischen Ball zu gehen es wagen sollte, wie enttäuscht, könnte die Ballrede gehen, sie von ihm, Busek, sei, da mache sie ihn zum Vorsitzenden des Ehrenkomitees … das also sei dann der Dank von ihm dafür, einen Brief gegen eine Veranstaltung zu unterschreiben, wo sie, das könne, das müsse er doch wissen, nur eine recht hochanständige Prachtbauveranstaltung, wenn sie höchstpersönlich dort, er als ihr Vorsitzender kenne sie doch, einen Vortrag halte, könne das doch keine anrüchige Messe mit Tagung …

Ob das das Österreichische ist? Einmal auf der Tanzfläche, aber dabei gleichzeitig zu einem gespielten Walzer – wer weiß, sicher ist sicher – zwei Walzer tanzen, einen für die und einen für die … nein, dazu keine Äußerung, was das Österreichische sei, es haftete dem der modrige Geruch der Fragerei und Feststellerei der Identität an, was denn nun wer sei, was denn nun gar die Identität eines ganzes Landes …

Und darüber hinaus, meldet sich der Roman erstmals selbst zu Wort, es gebe ohnehin dazu schon zu viele Kapitel, das vertrage kein Roman, das ertrage er nicht mehr lang  …

Reist die feine Gesellschaft an, um ihrer Nathalie Holzmüller mit Wiener Handkuß beim Vortrag beizustehen?

Forum européen sur la banlieue de Braunau – Vive le luxe identitaire!

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Hofer-FPÖ und Linzer Parolenschmettertag

Europäisches Forum Linz – Der Verfassungsschutz schreibt den „Verteidigern Europas“ eine „Gefährdungseinschätzung“

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

Und noch weitere und weitere …

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

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Es soll der rührende Aufruf von Maximilian Krauss, der nicht ihm eingefallen ist, sondern seinem Herrn, es muß also der von ihm geteilte Aufruf seines Herrn tatsächlich beherzigt werden, sich stets an Dr. Jörg Haider zu erinnern, vor allem bei jedem Betreten einer Wahlzelle, um nicht die eigene Stimme zu verbrennen, damit die eigene Wahlstimme nichts weiter als Asche, die in die Wahlbox geschüttet wird, und die Wahlbox tatsächlich nichts weiter ist als eine Urne.

Es will nicht nachgeforscht werden, woher die Bedeutung von Urne in Verbindung mit Wahl kommt, für die Gegenwart jedenfalls kann gesagt werden, für die FPÖ zu stimmen, ist Asche für die Urne der Friedhöfe.

Maximilian Krauss ist sehr jung. Auch Harald Dobernig war damals sehr jung, und nun ist er ein verurteilter Leistungsträger Haiders …

Unvergessen soll das System Haider sein, erinnert muß werden an das System Haider mit seinen jugendlichen Kofferträgern, damit es nie wieder …

Denn die Gefahr ist groß. Es wächst eine junge Generation heran, zu der Maximilian Krauss gehört, die sehr angetan ist von Dr. Jörg Haider, bereit, sich diesem radikalen System zu unterwerfen, hoch gefährdet in ihrer extremen Suche nach gesellschaftlicher Integration falschen Heilsversprechen ihren Glauben, ihr Zutrauen zu opfern. Es könnte gedacht werden, ein junger Mann wie Krauss ist durch Bildung dagegen gefeit, gar doppelt dagegen gefeit: als Geschäftsführer eines Bildungsinstituts …

Einmal hatte er, Krauss, doch etwas Glück. Für Haider zu spät geboren, um schon das Dobernig-Schicksal … er hätte sonst ihm, Haider, wohl mit zärtlichem Eifer ebenso gedient, ihn als seinen Herrn bedingungslos und treu … aber das Glück ist keine Konstante wie die identitäre Wiederholung …

Kinder sind wagemutig, unbekümmert, bedenkenlos in ihrer Suche nach dem Lebensglück oder wenigstens einem wetterfesten Lebensplatz und so fand er, Krauss, seine …, um nicht führerlos der Unsicherheit des Heranwachsens weiter ausgesetzt zu sein … hat seinen Herrn gefunden, gesinnungsgemäß untypisch sogar zwei Herren …

Maximilian Kraus - System Haider.PNGWie er sein Väterchen halst, wer möchte da nicht vor Rührung das Täubchen bei seinem Vornamen rufen und zärtlich duzend ihm den Rat geben: Freilich hilft es gegen die Unsicherheit, ein Günstling des Systems zu sein, aber gib acht und denke beizeiten daran, das System, wie es im Volksmund heißt, frißt seine Kinder …

Die Gefahr ist deshalb so groß, weil es eine einzige Konstante in der FPÖ gibt, und das ist die der Wiederholung. Alles was heute von den führenden Herren und der jungen Generation der identitären Parlamentspartei zu hören und zu lesen ist, wurde schon gehört und gelesen von der haiderischen und nun halt von der hoferischen …

Wie wird doch von der identitären Parlamentspartei immer wiederholt, sie wolle für die Menschen da sein, den Menschen Gutes tun, für das Wohlergehen der Menschen sorgen, von Haider bis Hofer, und wahrscheinlich hat sogar ein geschichtlicher Hofer nicht anders gesprochen, als der in der Gegenwart gekannte …

Was aber je tatsächlich herausgekommen ist, davon erzählt eindrücklich das System Haider. Unvergessen wird es auch bleiben, weil es noch lange zu bezahlen sein wird, mit Steuergeld.

Aber darum geht es in diesem Kapitel gar nicht.

Wie lieb doch Maximilian Krauss aussieht, wie unbedarft, wie herzig, er wäre wohl auch eines Herrn Haider ganze Freude gewesen … Und weil er gar so lieblich aussieht, sollten sich Wählerinnen und Wähler seiner erbarmen, ihm eine Chance geben, und zwar dadurch, daß die identitäre Parlamentspartei und ihre Kandidaten und Kandidatinnen nicht mehr gewählt werden, damit nicht wieder ein haiderisches System unter dem Namen, um einen Namen zu nennen, Hofer eines Tages zu einer Aussage vor Gericht bringen läßt, wie erst vor kurzem Harald Dobernig. Es soll also durch Nichtwahl Maximilian Krauss erspart bleiben, was nun Harald Dobernig durchzumachen hat, der mit bald vierzig Jahren ein neues Leben …

Wenn Sie Maximilian Krauss vor einem dobernigschen Schicksal bewahren wollen, wählen Sie nicht das System Haider, also nicht die jetzigen Haiders. Wenn Sie Krauss retten, retten Sie auch Steuergeld, das für das tatsächlich verwendet werden kann und muß, von dem die identitäre Parlamentspartei stets nur schwefelt: für das Wohlergehen der Menschen im Land, und nicht für das rechte Gedeihen eines Systems …

NS Wäre es nicht unendlich traurig, von so einem lieben Buben in ein paar Jahren, wenn er dann dreißig oder sechsunddreißig Jahre alt, etwas in der Art lesen zu müssen, wie jetzt von Harald Dobernig gelesen werden mußte? Ein ganzes verschwendetes junges Leben, und wofür? Um mit bald vierzig Jahren noch einmal beginnen müssen …

Wenn eine solche Partei keine Skrupel hat, ihre eigenen Leute zu „verheizen“, haben Sie als Wählerinnen und Wähler die Skrupel, wenigstens jetzt, „verheizen“ Sie nicht Maximilian Krauss, verbrennen Sie nicht Ihre Stimme, eine verbrannte Stimme wärmt nicht, eine verbrannte Stimme erzeugt keine Plusgrade, mit einer verbrannten Stimme kann das Haus Österreich nicht geheizt werden.

„Bevor sich der Schöffensenat am Freitagvormittag zur Beratung zurückgezogen hatte, war es an Dobernig gewesen, das letzte Wort zu sprechen. ‚Ich ersuche um ein mildes Urteil‘, sagte er. Und: ‚Ich habe die Wahrheit gesagt und mir nicht wie Birnbacher die Seele aus dem Leib gerissen.‘

Unmittelbar nach Verhandlungsbeginn hatte der einstige Büroleiter des mittlerweile verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider, angegeben, eine ergänzende Aussage machen zu wollen. Daraufhin erklärte er, dass ihm Haider einst gesagt habe, das sei durchzuziehen. ‚Mir war klar, dass eine Befürwortung des Birnbacher-Honorars meinerseits nicht im öffentlichen Interesse, sondern ausschließlich im Interesse Haiders war‘, sagte Dobernig. Von der illegalen Parteienfinanzierung habe er aber nichts gewusst: ‚Über Parteienfinanzierung ist mit mir in keinster Weise jemals gesprochen worden‘, beharrte der 36-Jährige. Von Liebhauser-Karl gefragt, ob er sich den Anweisungen Haiders widersetzen hätte können, meinte Dobernig nur: ‚Nein.‘

Ob er seine Taten bereue, wurde Dobernig dann auch gefragt. Er antwortete, er sei damals ein junger Büroleiter mit 25 Jahren gewesen, heute habe er eine etwas andere Sicht der Dinge. Liebhauser-Karl wollte dann von ihm wissen: ‚Kann man sagen, dass Sie im System Haider sozialisiert worden sind?‘ Dobernig bestätigte: ‚Ich habe sieben Tage die Woche nichts anderes gekannt.‘ Die Frage, ob er ‚verheizt‘ worden sei, bejahte Dobernig. Eine Beeinflussung der Gutachter bestritt er aber weiterhin.

Liebhauser-Karl fragte Dobernig dann: ‚Hand aufs Herz, warum kommt das Geständnis erst heute und nicht am ersten Verhandlungstag?‘ Dobernig antwortete, er sei ein treuer Diener seines Herrn gewesen, er habe dafür gelebt ‚und würde wahrscheinlich heute noch dafür leben‘. Seit 2013 habe er jedoch in ‚fiktiver U-Haft‘ gelebt, es sei an der Zeit, ein neues Leben zu beginnen, noch vor seinem Vierziger eine Zäsur zu schaffen. Auf die Frage, ob es ihm jetzt nach dem Geständnis besser gehe, meinte Dobernig: ‚Das wird noch Monate und Jahre dauern, bis es mir besser geht.'“

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NNS Der Bürgermeister von Wien hat zur Rettung von Maximilian Krauss schon den ersten Schritt gesetzt, als er ihn vor einem zu schnellem Aufstieg in ein Dobernig-Schicksal bewahrte: Das He.-Chr.-Strache-Buberl erinnert an die Jörg-Haider-Buberln …

 

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

Was diese Namen gemein haben? Sie sind nicht Auslöser für einen Themenabend als Eurovisionssendung. Vielleicht liegt es daran, daß dieses Format sonst der trachtigen Unterhaltung einer Florian Nebel vorbehalten ist. Oder gerade deswegen. Das wird die Fernsehdirektorin darunter klug verstehen, dem Publikum sei zumutbar …

Dabei. Was für ein Rettungpotential. Wenn es um Rettung ginge …

Dabei. Was für ethisches Diskussionspotential. Wenn es um Ethik ginge …

Es geht aber um den Schlager „Terror“. Schlager sind seicht. Die Texter des Schlagers sind seicht. Die Musikerinnen sind seicht. Schlager sind harmlos, heißt es. Wie der Terror harmlos ist, besonders in Österreich, weil es hierzulande keinen gibt. Dafür viele Schlager. Der Terror, den es in anderen Regionen der Welt gibt, ist seicht, weil er von seichten, also sogenannten Gläubigen mörderisch zelebriert wird, heutzutage ganz besonders von jenen, die Isis,  mit Spitznamen auch Is gerufen, anbeten, ministriert von Medien.

Es ist bloß noch eine Ergänzung zum Kapitel

Kathrin Zechner, Schutzheilige der Wachen,

in dem die atomare Bedrohung angesprochen wurde, aber nicht die durch die sogenannte friedliche und also gemeingefährliche Nutzung der Atomkraft. Daraus ließe sich beispielweise auch ein Theaterstück basteln. Wie war das etwa vor dreißig Jahren, als Tschernobyl … in Österreich aber keine Warnung, es hätte Panik … und vor allem – gesundheitliche Gefährdung hin oder her – die Masse hat am 1. Mai zu marschieren … die Angeklagten in einer solchen Eurovisionssendungsverhandlung: Kreuzer? Vranitzky? Beide?

Was für ein Thema für einen ethisch-juridischen Diskurs.

Aber zu konkret.

Mit der Atomkraft ist es nicht besser geworden, in bezug auf Bedrohung, die tödliche Gefahr für weit, weit mehr als siebzig Tausend Menschen, für alle Lebewesen, wie gewußt wird, nicht nur wegen Tschernobyl, Fukushima … geschäftlich jedoch kann weiter ganz und gar nicht geklagt werden.

Bei konkreter und tatsächlicher Bedrohung des Lebens wollte keine Panik verbreitet werden.

Aber mit Nichts, das „Terror“ gerufen wird, Panik zu verbreiten unter der hehren Tuchent des Ethischen, das …

Und so gibt es viele tatsächlich konkrete Bedrohungen für die Menschen, aber darüber eine Eurovisionssendung, die gibt es nicht …

Themenabend. Nacht des Terrors. Es geht in dieser Sendung um ein Flugzeug, und dazu fällt unweigerlich ein: Nachtflug. Blindflug.

Ein Themenabend als hellste Ausstrahlung des Jahres zum Geblendetwerden. Der einzelne Zuseher, die einzelne Zuseherin soll das Urteil fällen. Als würde das einzelne Ich zählen. Was für eine Verblendung. Das Ich ist nicht nur hier bloß Masse, das dirigiert werden soll. Das Ich zählt nicht. Die Masse zählt, und die Masse zählt gar nichts. Wenn es um tatsächliche Bedrohungen geht, ist die Masse als Ich oder das Ich als Masse allen tödlichen Bedrohungen auszusetzen, und die Schuldigen in keiner Eurovisionssendungsverhandlung vorzuführen als Angeklagte, über die die Masse als Ich oder das Ich als Masse als das vernichtete oder die vernichtete zu urteilen …

In einer Eurovisionssendung soll das Urteil gefällt werden, und wie aus bisherigen Aufführungen des Blendwerks gewußt wird, geht es mehrheitlich mit Freispruch aus. Damit kann weitergearbeitet werden. Das legitimiert. Das Publikum ist doch, mit Spitznamen Volk gerufen, ist dafür, einige wenige zu töten, um viele zu retten … das Ich zu töten, um die Masse zu retten, aber die Masse zählt nicht, die Masse ist zu dirigieren, in den Abgrund, in die Vernichtung, und hierbei wäre eine juridische, eine ethische breite Diskussion nicht förderlich, abträglich, unerwünscht …

Eine Eurovisionssendung zur Präparierung zur Opferbereitschaft des Einzelnen zur Rettung … Niemand wird gerettet. Der Einzelne wird aufgegeben. Aber der einzelne Mensch soll, um bei dem einzigen Konkreten in dieser Sendung zu bleiben, präventiv als Held in Flugzeuge gesetzt sein, auch für seine Hinterbliebenen, die im Internet dann aus einer Vielzahl an Grabsprüchen wählen werden können – Gefallen für …

Es wurde beinahe vergessen, die Masse als Ich oder das Ich als Masse wird für die konkreten Bedrohungen und die konkreten Schädigungen an Leib und Leben ohnehin das ganze Jahr über reichlich entschädigt, nicht nur mit von Kathrin Nebel programmierten Schlagern …

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Österreich-Ungarn

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Wie war das stets eine Wohltat, vom Graben kommend, rasch den Platz mit dem diesen verunstaltenden Mittelalterungetüm querend, sofort in die Buchhandlung in der Schulerstraße eintreten zu können, im Wissen, in dieser Buchhandlung sicher vor den Versuchungen Gottes, das heißt, vor den Versuchungen des Unwissens und des Barbarischen zu sein. Bestens geschützt zu sein, denn, wie gewußt wird, nichts scheut Gott, das heißt, nichts scheut Schönborn oder Laun oder Barmherzigenfranz mehr als …

Damit ist es nun vorbei.

Frick International wird geschlossen. Das heißt, die Bücher werden aus der Buchhandlung entfernt, von denen gesagt werden kann, sie sind der Knoblauch, der einzig schützt gegen die Versuchungen und gegen das Verhexen durch Organisierte Glauben, das heißt, gegen die Wandlung des Menschen in einen barbarischen Menschen.

Die Räume in der Schulerstraße bleiben geöffnet. Frick gibt das Verkaufslokal nicht auf. Es wird wohl eine Wühlkiste, wie sie gekannt wird unter dem Namen Restseller …

In einem Land, das national verkommt, ist gesinnungsgemäß eine Buchhandlung, die im Namen International führt, fehl am Platz …

Wie wird künftig ein Gang beschrieben werden können? Vom Graben kommend in den Graben …

Das ist aktuell von Wien zu erzählen. Von Budapest kann erzählt werden von der Schließung einer Tageszeitung. Und das ist zu erzählen, weil ein österreichisches Unternehmen dabei ebenfalls eine Rolle spielt. Und wie viele meinen, eine äußerst bedenkliche …

Wien und Budapest, Österreich und Ungarn. So wird Ungarn-Österreich. Es werden die Hauptstädte formal Hauptstädte wohl bleiben, aber die geistwurzelige Hauptstadt von Österreich-Ungarn: Linz.

Und österreichische Firmen stellen sich darauf ein, nicht nur die zwei Unternehmen, von denen hier erzählt wird, sondern auch … wie lange schon vor allem die der Bekleidungsindustrie, die mehr und mehr auf das Gewand der Niedertracht, das heißt, auf die Tracht setzt, das Land trachtig zu uniformieren.

Forum européen sur la banlieue de Braunau – Vive le luxe identitaire!

Was ein Mensch sonst noch macht, wenn er nicht gerade für einen Vorort von Braunau einen Vortrag übernimmt, wurde im Kapitel

Reist die feine Gesellschaft an, um mit Wiener Handkuß ihm bei seinem Vortrag beizustehen?

bereits erzählt.

Er veranstaltet beispielsweise Bälle. Er findet für seine Bälle auch stets schöne Motten – notieren: nachschlagen, ob Motten tatsächlich die Mehrzahl von Motto ist -, wie für den Ball am 21. Oktober 2016 im Grand Hotel: „Vive l’amour!“

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Wie wird es mit dieser Figur weitergehen? Was für ein Motto wird sie für ihren Ball im nächsten Jahr finden? Vielleicht: Vive le luxe identitaire?

Und wo wird der Ball 2017 stattfinden? Wird ihre Miteinladende ihren Arbeitgeber fragen? Und wird dieser freudig für einen weiteren Ball des gehobenen Anspruches die Staatsoper öffnen? Wird die Messetagungsgemeinschaft aus dem vorortischen Prachtbau noch in ganz berauschter Erinnerung an ihren Vortrag ihr nach Wien folgen, auch im nächsten Jahr? Wird es nicht nur eine illuminierte Nacht des Tanzes werden, sondern auch eine der Messe mit Tagung, im welchem wienerischen Prachtbau auch immer?

Wie viele Fragen Menschen, die Romane schreiben, doch je zu beantworten haben, um an ihren aus rein Erfundenem bestehenden Romanen je weiterschreiben zu können. Wie gut, wird gedacht, die Entscheidung für die einzige noch mögliche Form des Romans, entschieden die Wirklichkeit den Roman schreiben zu lassen.

So muß auch über diese Fragen nicht nachgedacht werden. Die Wirklichkeit hat zu überlegen. Es braucht nur gewartet zu werden. Zu welchen Antworten die Wirklichkeit sich rettet. So wird auch im nächsten Jahr die Wirklichkeit zu diesen Fragen ihre Kapitel schreiben. Es kann sein, daß es diese Kapitel gar nie geben wird. Weil die Wirklichkeit im nächsten Jahr auf diese Fragen keine Antworten, es zu diesen Fragen keine Ereignisse in der Wirklichkeit geben wird, sie zu einem anderen Schluß …

Reist die feine Gesellschaft an, um ihrer Nathalie Holzmüller mit Wiener Handkuß beim Vortrag beizustehen?

Sollte sich je wer gefragt haben, was macht ein Mensch sonst noch, wenn er sich nicht gerade als „Verteidiger Europas“ auf einen Vortrag im Vorort von Braunau vorbereitet?

Über einen dieser Menschen, um noch einen etwas näher vorzustellen, wurde ein Minifotoroman geschrieben.

Er gibt zum Beispiel Bälle. Nicht irgendwo, in keiner Bude, sondern in der Wiener Hofburg, oder, wie am 21. Oktober 2016, in einem Grandhotel. Er entscheidet sich nur für die feinsten Adressen. Er verkehrt nur in feinster Gesellschaft. Die Karte für seinen Ball ist teurer als die für den Opernball. In seinem Ballkomitee muß mindestens ein Vizekanzler a. D. vertreten sein. Und ist es auch.

So ein Mensch veranstaltet auch, gut wie er ist, Benefizabende, und findet auch dafür angesehene Partner in diesem Land.

So ein Mensch kümmert sich auch um den reibungslosen Ablauf, philosophisch interessiert wie er ist, des Besuches eines Philosophen …

Und das immer an den feinsten Adressen der Stadt, was heißt denn Stadt, des Landes. Er hält kein Referat in einer Bude, es muß, auch wenn dieser in einem Vorort steht, in einem Prachtbau sein.

Das alles muß nicht weiter ausgeführt werden. Dem Minifotoroman über das gesellschaftliche Leben eines Verteidigers Europas in Österreich kann das ohnehin entnommen werden. Und es wird wohl viele überraschen, wer allein schon in diesem Minifotoroman auftritt.

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Auch für den 21. Oktober 2016 im Grand Hotel Wien erwartet Nathalie Holzmüller wieder viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur … Wird sie die bekannten Persönlichkeiten, während ihr wienerisch vollendet die Hand geküßt wird, einzeln erinnern und einladen, zu ihrem Referat in den Vorort … Generaldirektor, sei fesch, kommst, gell … Die Redoutensäle sind eine Augenweide, lieber Vizekanzler, wirst sie sicher kennen, mußt aber trotzdem unbedingt …

In irgendeinem Kapitel kann davon gelesen werden, ein Ottokar-Kern-Stock-Lied wäre immer noch die geeignete Bundeshymne für Österreich. Wenn an die Verstrickungen in Österreich gedacht wird, von denen auch das Europäische Forum mit seiner Messe mit Tagung wieder einmal allzu deutlich erzählt, scheint ein anderes Lied geeigneter: „Spiel mit den Schmuddelkindern“.

Jemand aus Deutschland etwa könnte einwenden, es heißt richtig: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“. In anderen Ländern wird das „Nicht“ gehört, aber in Österreich – vielleicht sind die Ursache hierfür die hoferischen Chemtrails – wird das „Nicht“ schlicht nicht gehört und kann soher auch nicht gesungen werden. Und als „Spiel mit den Schmuddelkindern“ ist es wohl die treffendste Hymne für dieses Land. Und kann in anderen Ländern unterschieden werden zwischen Oberstadt und Unterstadt, um die es in diesem Lied geht, in Österreich ist es ohne Unterstadt zu singen, oder ohne Oberstadt. Diese Zeilen können in der österreichischen Version gestrichen werden. Denn von keinem Menschen muß gesungen werden, er wolle in die Oberstadt – er ist ja schon in der Oberstadt. Wo es nur eine Stadt gibt, kann keinem Menschen geraten werden, nicht in die Unterstadt zu gehen …

Trenker, Louis der Luis: identitäres Bergkönigmaskottchen von Wien-Margareten

Wie zu lesen ist, freut sich die FPÖ unzensuriert über mögliche Kunstkletterwände in Wien-Margareten …

„Das historische Tiroler Bergsportidol Louis Trenker, aber auch der gute alte Turnvater Friedrich Ludwig Jahn hätten ihre Freude: In Wien-Margareten wurde ein wesentlicher Schritt in Richtung Bergsport-Ertüchtigung gesetzt. Ein Antrag der FPÖ-Bezirksratsfraktion, sogenannte anfängerfreundliche Kunstkletterwände im Bacherpark, im Bruno-Kreisky-Park, im Einsiedlerpark und den Parkanlagen entlang des Margaretengürtels zu prüfen, wurde einstimmig angenommen. Neben den Linksfraktionen SPÖ & Grünen  gab diesmal sogar der Mandatar von Wien Andas/KPÖ seine Stimme im Sinne des Bergsports ab.“

… und ist zuversichtlich, daß auch beim nächsten Schritt dem zweiten Streich nicht nur von der FPÖ zugestimmt wird … das Aufwachen in diesem Land schreitet voran, auch in ein geschichtliches Koma …

Luis Trenker, der koloniale Germanenkaiser vom Küniglberg: „Hängt sie an die Laternen, stürmt die Parlamente, erwachet …“

FPÖ in der Jahn-Turnhalle in Ried im jahrhundertealten Gesinnungskreis

trenker-louis-der-luis-bergkonig-von-wien-margaretenBei Luis Trenker verlinkt FPÖ unzensuriert zu „Metapedia“, bei Jahn allerdings zu „Wikipedia“, um Wissen über ihre Idole zu verbreiten. Bei Jahn auch zu „Metapedia“ zu verlinken, das aber erlaubt sich FPÖ unzensuriert nicht – so deutlich soll es dennoch nicht sein …

„Metapedia“ ist, aber das muß nicht mehr ausgeführt werden, es kann auch in dem Kapitel gelesen werden: „Hofer, Norbert Gerwald – deutscher Politiker – schreibt für das Netzportal ‚unzensuriert’“.

 

Kathrin Zechner, Schutzheilige der Wachen


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Es muß eingestanden werden, das Theaterstück „Terror“ von Ferdinand Schirach wurde in einer Buchhandlung im Stehen gelesen wie eine Fernsehvorabendsendung gesehen wird.

Es ladet nicht zum Kaufen ein.

Es langweilt.

Der Terrorist muß in dem Stück ein Alkaidaselbstmordattentäter sein. Es darf bei dieser Thematik auch nicht das bereits vor einer Ewigkeit in einem klugen Buch gelesene und also uralte Beispiel von der Brücke fehlen, um die Frage zu behandeln, dürfen einige geopfert werden, um viele zu retten.

Und dann. Das Eigentliche. Was für eine Problematik. Täglich stürmt ein Terrorist ein Flugzeug. Täglich ist irgendwo ein Stadion ausverkauft. Täglich muß ein Militärpilot entscheiden, tötet er 164 Menschen, um 70.000 Menschen zu retten. Und vor allem täglich entscheidet ein Militärpilot, verweigert er Befehle oder nicht.

Was für eine genaue Abbildung der Wirklichkeit, in Deutschland, in Europa.

Und weil die Wirklichkeit und die Problematik und die Gründe des Terrors derart wirklich abgebildet sind, konnte in diesem Theaterstück der österreichische Rundfunk nichts anderes erkennen, als auch die österreichische Wirklichkeit, die in Österreich noch viel schlimmer ist. In Österreich, in diesem armen Land, stürmt seit Jahrzehnten stündlich ein Terrorist, in Österreich aber – wie es eine Tageszeitung, die den Standard für österreichische Qualitätstageszeitungen vorgibt, schreibt – ist es ein islamistischer Terrorist, der stündlich ein Flugzeug in seine Gewalt bringt, um damit 70.000 Menschen umbringen zu wollen. Die Menschen in Österreich sind stadionbegeistert. Zu jeder Stunde sitzen in Österreich in einem Stadion siebzigtausend Menschen. Kein Land auf dieser Welt hat mehr Stadions mit Sitzplätzen für 70.000 Menschen als Österreich. In keinem Land der Welt gibt es mehr Militärpiloten, die Befehle verweigern, als in Österreich.

Und darum kann dieses Land, dieses Österreich, mit Recht stolz sein, das Land des ORF zu sein, mit Recht stolz sein und dafür seinem Gott Kerzen auf allen seinen Ständern anzünden, daß er Kathrin Zechner zur Fernsehdirektorin … Denn noch nie ward je in einem Land zu je einer Zeit dieses Thema derart klug behandelt worden, all die Problematik und all die Gründe des Terrors, unter dem dieses arme Österreich seit Jahrzehnten zu leiden hat, unter diesem grauenvollen islamistischen Terror leiden muß, der Hunderte und Hunderte von Militärs in die Sünde treibt, ihre Pflicht, Befehlen zu gehorchen, zu verletzen, derart umfassend und letztgültig beleuchtet worden, wie es am 17. Oktober 2016 in Österreich geschehen wird, und sehet das Land wird hell erleuchtet sein und strömen werden die Menschen zu Tausenden und Tausenden, um vor der Strahlenden ihr Urteil …

Der 17. Oktober 2016 wird wieder einmal ein Tag des Beweises sein, wie groß Österreich ist, wie groß der ORF ist, wie groß …

Wahrlich, es kann Kathrin Zechner nur zugestimmt werden, wenn sie sagt:

„Für unser TV-Publikum ist Kluges zumutbar!“

So eine Ansage kann nur mit einem Rufezeichen würdig geschlossen werden. Und wer das zechnerische Kluge nicht versteht, das kann nur ein dummer Mensch sein, und das kann nur ein noch dümmerer Mensch sein, der vielleicht auch noch meinen will, eine solche Thematik müßte und muß anders verhandelt werden.

Wenn es um die Frage geht, ob es gerechtfertigt sei, einige wenige Menschen zu töten, um viele zu retten, kommen ganz dumme Menschen auf die Idee, es beispielsweise mit Donald Trump durchspielen zu wollen. Donald Trump, der in diesem Jahr, im Jahr 2016, ernsthaft fragte, weshalb werden nicht Atombomben eingesetzt. Ein Mann, der Präsident eines Staates mit einem reichhaltigen menschheitsauslöschenden Waffenarsenal werden könnte, noch in diesem Jahr, im Jahr 2016. Wäre ein Mensch, der deshalb Donald Trump töten würde, ehe dieser in die Macht zur Menscheitsauslöschung käme, zu verurteilen, als Mörder zu verurteilen? Es gibt viele, die für ein derartiges theoretisches Durchspielen eingesetzt werden könnten. Wäre ein Mensch als Mörder zu verurteilen, wenn er Theresa May töten würde, weil sie, wie auch in diesem Jahr, im Jahr 2016, für die atomare Aufrüstung Millionen um Millionen ausgeben will und einhunderttausend Tote durch eine Atombombe für sie ganz einfach in Kauf zu nehmen wären, das für sie eine so leichte Entscheidung wäre, wie einen Joystick zu kaufen? Oder, wie wäre es mit Barack Obama? Schlechtes Beispiel, zu spät. Es ist seine Präsidentschaft gut ausgegangen, wie eben amerikanische Präsidentschaften ausgehen; es waren ja nicht siebzigtausend Menschen, die aufgrund seiner Befehlsgewalt mittels Drohnen getötet wurden, es waren ja bloß ein paar tausend Menschen, durch deren Tod Siebzigtausend gerettet wurden – der Name des Stadions ist leider nicht bekannt. Sobald er in Erfahrung gebracht ist, wird der Name selbstverständlich nachgereicht werden. Wie wäre es mit Duterte? Wie wär es mit ….

Schirach hätte sich wohl sehr anstrengen müssen. Was für einen Beruf hätte er erfinden müssen für den Angeklagten, der wegen Tötung von Trump oder May oder Duterte oder … einen Militär hätte er kaum nehmen können, die sind nicht als die großen Befehlsverweigerer … mit einem Militär hätte also das Stück nicht funktioniert, aber es funktioniert im Grunde in der jetzigen Fassung auch nicht.

Es ist ein theoretisches Durchspielen einer ethisch-juridischen Frage, die Schirach mit seinem Stück … es soll so ein Stück nicht mit lebenden, nicht mit konkreten Menschen als Beispielgeber durchgespielt werden, wie auch immer sie heißen mögen, ob Trump oder Putin oder … Aber auch nicht mit einem lebenden Unbekannten als Vertreter der Menschen, die etwa in Österreich von vielen, viel zu vielen zu erklärten und also zu bekämpfenden Feinden …

Schirach hätte sein theoretisches Stück auch geschichtlich anlegen können. Die Problematik, das Thema hätte sich dadurch in keiner Weise verändert. Er hätte beispielsweise seinen Großvater, Baldur Schirach, töten lassen können, aber durch wen? Durch einen deutschen Militär zur jener Zeit … Es hätte sich wohl auch die zeitliche Verortung des Stücks als eine schwierige … Es spielen lassen, als Baldur Schirach begann die Jugend zu verderben, oder, erst als seine Beteiligung begann an der Deportation von …? Ferdinand Schirach ist ein kluger Mann. Er weiß, geschichtlich hätte sein theoretisches Spiel noch weniger funktioniert, gar nicht funktioniert, und als kluger Mann hätte er befürchten müssen, daß gesagt wird, das sei an den Haaren herbeigezogen …

Abschließend darf nicht verschwiegen werden, daß es noch einen Mann zu feiern gibt, der Österreich groß macht. Es ist der zurzeitige Justizminister. Ein Mann der Gesetze und ein Mann der Geschichte:

 „Dieser Film macht wesentliche Entscheidungen und eine wesentliche Problematik öffentlich, die in unserer Geschichte häufig vorgekommen sind. Ich gratuliere zu dieser gelungenen Produktion, die an Schulen und Universitäten gezeigt werden sollte. Es ist wichtig, juristische Grundlagen zu verbreiten.“

Und so ein großer Mann, der gemeinsam mit Kathrin Zechner Österreich noch ein wenig größer macht, wird selbstverständlich am 17. Oktober 2016 mit dabei sein. Ein Mann der Pflicht, der weiß, was zu tun ist. Und trotz seiner vielen Arbeit, zu der auch sein unerbittlicher Kampf gegen die Verbreitung von Haß auf einer ausländischen Plattform zu zählen ist, läßt er es sich nicht nehmen, am kommenden Montag dabei zu sein, wenn es gilt, über das zu sprechen, was in Österreich erstes und wichtigstes Thema ist. Er möge das ungeschickte Lob verzeihen, gewisse inländische Plattformen werden es recht besser verstehen, ihn zu würdigen als …

Das Lob für Kathrin Zechner wird vielleicht auch von recht besondere Seite besser und geschickter ausfallen, vor allem für ihren Appell:

„Das Spannende an diesem Projekt ist für mich, dass wir versuchen, mit diesem Film an die Wachheit des Publikums zu appellieren – bewusst zu machen, wer in welcher Verantwortung steht und auch, was Verantwortung heißt.“

Wie recht gut werden sich alle jene von ihr verstanden wissen, die schon so lange nach der Wachheit rufen … ein

Echo aus trenkerischen Zeiten: Erwachet!

Wacht auf. 

Aufwacht. 

Es ist nicht übertrieben und nicht geschmeichelt, zu sagen, Kathrin Zechner hat die Kompetenz, Schutzheilige der Wachen zu werden.

PS Es müßte, weil oben auch von der atomaren Bedrohung geschrieben wurde, wieder einmal zur Hand genommen werden, was etwa Günther Anders vor über dreißig Jahren über den „Tyrannenmord“ geschrieben hat, freilich nicht in einer Buchhandlung und schon gar nicht im Stehen zu lesen wie eine … Ob er heute noch das Wort „Tyrann“ verwenden würde? Bei diesen Figuren? Käme der Streitbare heute auf ein anderes Wort? Wählerschaftsmord? Die Wählerschaft von solchen ihren Puppen als die eigentliche und gefährliche Tyrannin? Was hieße das für sein Denken nach Auschwitz und Hiroshima, das wohl Grundlage war für sein Nachdenken über „Tyrannenmord“ und „militanten Widerstand“. Was wäre das für eine Theaterverhandlung: Anklage wegen Tötung von Tausenden und Tausenden, um alle vor der atomaren Vernichtung zu retten? Wer schriebe so ein Stück? Schirach? Wer produzierte so einen Film nach so einem Stück? Der ORF? Wer appellierte an die Wachheit in der Ankündigung zu einem Themenabend zu so einem Film nach so einem Stück? Zechner?

„Für jüdischen Bundeskanzler sind nicht alle Hofer-Wähler nationalsozialistisch“

fast-alle-abgeordneten-wahlten-hofer

Die Kapitelüberschrift ist keine Schlagzeile aus einem klassischen Medium. Das könnte eine Überschrift von einer gesinnungsgemäßen Website sein, die zum einen in Antisemitismus bedienender infamer Gesinnungsabsicht unterstellt, der Bundeskanzler sei ein Jude, zum anderen bedauert, das wäre eine Interpretation, daß nicht alle „Hofer-Wähler“ nationalsozialistisch seien …

Bundeskanzler Christian Kern hätte aber sagen sollen und die klassischen Medien hätten daraus die Schlagzeile machen können, gebildet nach der tatsächlichen Schlagzeile, also ohne Frauen: Fast alle Hofer-Wähler sind Parlamentarier.

Die tatsächliche Schlagzeile aber eines Mediums, also einer Umsonst lautet“

„Nicht alle Hofer-Wähler sind rechtsextrem“

so schlicht wie falsch – falsch, weil es nicht darum geht, was sie, die Wähler und Wählerinnen sind, sondern, es geht darum, was und wen sie wählen, wie es nicht nur im Kapitel

Nürnberg 2.0: „Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“

schon breiter ausgeführt wurde.

Der Inhalt ist, kurz gesagt, nicht in Ordnung, um ein Wort von dem höchstrichterlich Beschenkten aufzunehmen:

Buchvater-mit-Rechten-Hofer: „Der Inhalt ist insgesamt in Ordnung.“

Wie stellte sich unter der Schlagzeile „Fast alle Hofer-Wähler sind Abgeordnete“ die Erklärung von Bundeskanzler Christian Kern, wie sie von der Umsonst zitiert wird, dar:

„‚Wer in Österreich Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer wählt, ist nicht automatisch ein Anhänger der rechtsextremen Rechten‘, führt Kern in der Politshow ‚Agora‘ aus. „Die Leute wählen nach den eigenen Ängsten. Wenn die Rechte in Europa gewinnt, riskiert man viel.‘ Weltweit sei Populismus im Aufwind. Die Französin Marine Le Pen und der amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump seien ’nicht besser als andere‘. Viele Wähler würde mit ihren Stimmen ‚gegen das Establishment‘ protestieren.“

Abgeordnete wählen „nach den eigenen Ängsten“, viele Parlamentarier würden mit ihren Stimmen „gegen das Establishment “ protestieren …

Christian Kern wollte wohl sein Verständnis für die Wähler und Wählerinnen außerhalb des Parlaments zum Ausdruck bringen. Es ist aber überheblich und offenbart einen herablassende Einstellung, Wählende auf „Ängste“ zu reduzieren. Hätte Christian Kern es gewagt, das einer bekennenden Hofer-Wählerin Barbara Prammer direkt, wie es schön heißt, ins Gesicht zu sagen, sie wähle nach ihren eigenen Ängsten und protestiere gegen das Establishment? Und es ist politisch falsch. Denn die Leiter zum Aufstieg in machtvolle Positionen sind nicht die Wahlen. Das ist auch aus der Geschichte bekannt. In Österreich kann, weil es kein anderes Beispiel gibt, dafür nur ein geschichtliches Beispiel angeführt werden. Es muß aber auch angeführt werden, um der Denunzierung der Demokratie entgegenzutreten, Demokratien brächten Diktatoren hervor. Adolf Hitler mit seiner NSDAP erzielte zwar ein respektables Wahlergebnis, aber es hätte bei weitem nicht gereicht, ihm den Reichskanzler zu bringen. Zum Reichskanzler wurde er gemacht, die Wähler und Wählerinnen wirkten daran allerdings nicht mehr mit. Es waren nicht, um Barbara Prammer zu zitieren, die „Unbelehrbaren“, die … Auch heute sind es nicht die „Unbelehrbaren“ …

Wie politisch Wählerinnen und Wähler sein können, beweist nicht nur Franz Dinghofer, dem Christian Kern auf einer recht einschlägigen Website das Gerücht – und das ist ganz ohne Ironie gesagt, ganz im Gegenteil – zu verdanken hat, er sei Jude. Ein jüdischer Kanzler als Versprechen, mit einem jüdischen Kanzler begann einst die gedeihliche und positive Entwicklung für Menschen in Österreich. Solch ein Mensch gleichgültig seiner ethnischen Zuschreibung täte gerade in Zeiten wie diesen not, freilich ohne das rechte Augenleiden …

Von einem Wähler also wird das Gerücht auf der gesinnungsgetreu zensierten Website der identitären Parlamentspartei gestreut, der gesinnunggemäß sein Pseudonym nach einer Ikone der identitären Parlamentspartei ausgesucht hat.

Ein Franz Dinghofer weiß halt stets recht zu werten.

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Marine Le Pen und Donald Trump, wird Christan Kern zitiert, seien „nicht besser als andere“… aber die Vereinigten Staaten von Amerika sind besser als Österreich. Nein, von besser oder schlechter soll gar nicht gesprochen werden. Aber was für ein Unterschied. Denn in den USA rücken immer mehr von Donald Trump ab, verweigern ihre Unterstützung für Donald Trump – aus den sogenannten eigenen Reihen, aus der eigenen Partei. Wie anders hingegen in Österreich. Wie viele sind für eine Regierungsbeteiligung auf Bundesebene der identitären Parlamentspartei, nicht aus der Reihe dieser Partei, sondern aus anderen Parteien, genauer gesagt, aus den zwei weiteren sogenannten Systemparteien SPÖ und ÖVP, mit denen die FPÖ seit Jahrzehnten das Dreiparteiensystem bildet. Wie viele drängte es schon hin mit der FPÖ zu regieren? Etwa Hans Niessl,  Josef Pühringer – aus eigenen Ängsten, aus Protest gegen das Establishment?

Und zu Pühringer fällt ganz aktuell die Messe mit Tagung ein im Vorort von Braunau – was auch für ein Unterschied zwischen Deutschland und Österreich …

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Wenn in den USA die Abrückung von Donald Trump so weitergeht, nämlich aus der eigenen Partei, wird er wohl nach Österreich auswandern, denn hier hätte er dann noch eine Partei, die ihn …

Hofer international ganz Trump: Billion dollar baby/Lange leiter business 

… und wer Österreich kennt, er, Trump, würde dann nicht nur von Hofer-FPÖ mit rotem Teppich … Wenn ein Mann mit einem recht großen Nikolausgeldsack über den großen Teich kommt, das wird spätestens seit Frank Stronach gewußt, vor dem wird bäuchlings … Übrigens, bei den Wählerinnen und Wählern ist dieser Nikolausgeldsackträger längst schon unten durch …

Genug. Es gibt ohnehin zu viele Kapitel, in denen Wählerinnen und Wählern viel Platz eingeräumt wird. Und ehe aus dem Gesinnungsbund der identitären Parlamentspartei auf die Idee kommen will, darüber zu klagen, kaum werde von der FPÖ gesprochen, werde sofort der Nationalsozialismus angeführt, diesen Menschen kann gesagt werden, es würde vom Nationalsozialismus nicht gesprochen werden, würde es nicht stets aus diesem Gesinnungsbund selbst angesprochen werden.

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Es könnten noch weitere Kapitel als Einladung zur weiteren Beschäftigung … aber genug, genug, genug.