„Völkeraustausch“ oder Markus Ripfl von der Hofer-FPÖ hat kein Licht zum Lesen von einem Bedeutungswörterbuch

Markus Ripfl hat kein Licht zum Lesen für Bedeutungswörterbücher

Es reicht vollkommen, die verwendeten Wörter zu lesen, um zu wissen, es ist inhaltslos, was Menschen, hauptsächlich aus der FPÖ, verbreiten, beispielsweise das von Markus Ripfl, einem Gemeinderat, am 18. August 2016 verwendete Wort „Völkeraustausch“ auf der Plattform des Unternehmens Twitter.

Bei einem Austausch wird etwas ausgetauscht. Zum Beispiel eine kaputte Birne gegen eine funktionierende Birne, um in einem Raum wieder Licht zu haben.

Zuwanderung heißt, es kommt ein Mensch in anderes Land, dafür wandert aber kein Mensch aus diesem Land ab. Soher passen Austausch und Zuwanderung nicht zu einander.

Markus Ripfl ist nach wie vor in Österreich. Es erfolgt also etwa gleich an der Grenze kein Austausch. Es kommt ein Mensch beispielsweise aus Syrien und es geht dafür Markus Ripfl nicht nach beispielsweise Afghanistan.

Markus Ripfl dürfte wohl seit langem, vielleicht schon seit seiner Geburt, in einer Wohnung mit nur kaputten Birnen leben, in die auch bei Tag kein Licht fällt, und so ist ihm die Möglichkeit genommen, je in einem Wörterbuch die Bedeutung von Wörtern nachzuschlagen. Und in den Räumen seiner identitären Parlamentspartei dürfte das Verbot des Lesens und des Weitergebens von Wörterbüchern lange schon umgesetzt sein.

Vielleicht erbarmt sich einmal ein Mensch und tauscht nicht nur Markus Ripfl die kaputten Birnen gegen funktionierende Birnen aus. Und das wäre ein Bildungsauftrag etwa an Helge Morgengrauen, in der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ ein Wörterbedeutungsbuch zur Lektüre zu empfehlen. Freilich müßte davor sich jemand aber nicht nur Helge Morgengrauen erbarmen, ihm zu lehren, daß es mehr Literatur gibt, als die von ihm empfohlene zur Wieder…

Vielleicht erbarmt sich ein Schulbuchverlag und verteilt im Oktober 2016 in Linz kostenlos Wörterbucher. Denn auch bei dieser Tagung mit Messe fehlt es mit Sicherheit vor allem an Bedeutungswörterbüchern. Und vielleicht findet sich auch eine Beleuchtungskörperherstellungsfirma, die zu jedem Wörterbuch gratis wenigstens eine Birne …

Ein Gedankenspiel beinahe zum Schluß. Käme es tatsächlich zu einem Austausch. Wie es Markus Ripfl meint. Es würde also Markus Ripfl Österreich verlassen, dafür ein anderer Mann nach Österreich kommen, also ein Austausch Mann gegen Mann. Wird dabei noch angenommen, um das vorwiegend von der FPÖ Behauptete aufzunehmen, der Austausch erfolgte zwischen einem Mann beispielsweise mit seiner IS-Gesinnung und Markus Ripfl mit seiner identitären Gesinnung, dann würde zwar ein personeller Austausch erfolgt sein, aber das veränderte Österreich nicht. Es bliebe bei dem, wie es ist. Zwei unwählbare Gesinnungen. Zwei Gesinnungen, denen widersprochen werden muß.

Möglicherweise ist Markus Ripfl gar nicht gegen Zuwanderung, sondern gegen Auswanderung – ohne Wörterbuch ist es nicht leicht, das richtige Wort zu verwenden, um sagen zu können, was gemeint werden will. Die Auswanderung ist doch für einen Markus Ripfl das Gefährliche, die Gefahr, Gesinnungsbrüder zu verlieren, wie etwa jenen Gesinnungsbruder, der Österreich verließ … Aber Markus Ripfl kann beruhigt werden, die Auswanderungswelle, die ohnehin nie eine Welle war, sondern nur ein Auswanderungsrinnsal, scheint gänzlich gebrochen.

Es wird nicht gewußt, wie sich Mannen etwa mit der IS-Gesinnung untereinander anreden, mit Bestimmtheit aber eine Anrede, die in Österreich keine Tradition begründen darf.

Gewußt aber wird, wie Mannen mit der identitären Gesinnung einander grüßen, mit einem unerträglichen traditionellen Gruß, der, ginge es nach dem Wunsche nicht nur eines Markus Ripfl, die unerträgliche Steigerung zum präsidentiellen Gruße noch erführe: „Kamerad“ …

Florian Machl, FPÖ unzensuriert und das Bekenntnis zum Ehrenkodex der österreichischen Presse

Im Grunde könnte jeden Tag etwas gebracht werden zu FPÖ unzensuriert. Entweder etwas über das Plündern von klassischen Medien oder über Eigenbaukommentare, die dann als „blanker Blödsinn“ von jenen klassifiziert werden, über die in einem solchen Eigenbaukommentar – derartige Kommentare könnten auch genannt werden: zum Eigengebrauch …

Der Kommentar von FPÖ unzensuriert mit der reißerischen Schlagzeile „Staatsanwaltschaft klagte illegalen Einwanderer fünf Jahre nicht an: Fall nun verjährt“ muß aber noch erwähnt werden wegen der Quelle, auf die sich FPÖ unzensuriert bezieht und zu dieser verlinkt: „FMpolitics“. Die Quelle für FPÖ unzensuriert ist also Florian Machl.

Florian Machl ist u.v.a.m. auch „Seitenbetreiber/Medieninhaber“ von „Politisieren.at“, und beim Lesen des Impressums mußte sofort lauthals gelacht werden, weil es steht tatsächlich der  Satz unter der „Blattlinie“: „Der Herausgeber bekennt sich zum Ehrenkodex für die Österreichische Presse.“

Und das Lachen hörte nicht auf. Als FMpolitics stellt Florian Machl einen Vergleich her, was die Politik unmöglich beschließen könne: „Wahrheitspflicht …“.

Wie redlich diese Quelle von FPÖ unzensuriert ist – es gibt Suchmaschinen, die bringen Ergebnisse zutage, die bloß noch wundern lassen, weshalb so viele, viel zu viele Menschen meinen, solche Menschen seien glaubwürdiger als klassische Medien. Dabei gibt es doch für derartige Copymen eine Redensart, die nur beherzigt zu werden braucht: „Wer einmal …“

Wen wird es wundern, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, es kann Verharmlosung der hitlerischen totalitären Massenmorddiktatur nicht ausbleiben, es kann nicht ausbleiben, einen bereits gewählten Bundespräsidenten zu diffamieren, der aber noch einmal zur Wahl antreten muß, weil dem zweiten Kandidaten ein richterliches Geschenk gemacht wurde, das Geschenk einer dritten Chance …

Und wer sich ein wenig bei FMpolitics, bei Florian Hain, wie sie sich Florian Machl auch nennt, umsieht, wird leicht feststellen, für welchen Kandidaten der Bundespräsidentschaftswahl geworben wird, und die Art und Weise muß nicht beschrieben werden … Es ist in der Qualität von dem Mann, der ganz in den höchtrichterlich beschenkten Kandidaten vernarrt ist. Übrigens hat dieser Kommentar von FPÖ unzensuriert, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, diesen Mann wieder einmal motiviert, recht besondere Kommentare zu schreiben, über den „Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung in Österreich“, weil in Italien „zehntausende … bereitstehen, die Grenze nach Österreich zu durchbrechen …“. Und wie gehabt, auch diesmal bekommt dieser Mann nicht wenig Zustimmung für seine Kommentare.

Ist es nicht lachhaft, wie von solchen Copysites und Copymen die Wahrheit beschworen wird? Ist es tatsächlich derart billig: je mehr von Wahrheit gesprochen wird, je mehr Wahrheit gefordert wird, desto mehr wird … Ist es tatsächlich so billig, je höher das Bekenntnis zu einem Ehrenkodex, desto niedriger …

Hofer-FPÖ unzensuriert - Florian Machl

Antwort aus Berlin zu FPÖ unzensuriert: „Blanker Blödsinn“

Was herauskommt, wenn FPÖ unzensuriert einmal nicht klassische Medien plündert, also einen Kommentar ganz im Eigenbau, wie es scheint, fabriziert, ist eines: „blanker Blödsinn“.

Nach direkter Anfrage bei den Berliner Bädern bezüglich des Kommentars von FPÖ unzensuriert mit der reißerischen Schlagzeile

„Messer, Müll, Wasserpfeifen: Berliner Strandbad am Wannsee hat ein ‚Kultur‘-Problem“

antwortete der Unternehmenssprecher der Berliner Bäder Betriebe. Und zu dieser Antwort muß nichts hinzugefügt werden. Die Antwort sagt alles über den Kommentar der FPÖ unzensuriert aus, wie in der Collage gelesen werden kann.

Hofer-FPÖ unzensuriert - Antwort aus Berlin - blanker Blödsinn

Es will diesmal auch gar nichts zu den durch diesen Kommentar motivierten Kommentaren der Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert geschrieben werden; erschreckend wie gehabt, erschreckend wie gehabt auch die hohen Zustimmungen zu diesen.

Die heute aus Berlin erhaltene Antwort:

„Die von Ihnen gelinkten Darstellungen zum Badebetrieb im Strandbad Wannsee sind blanker Blödsinn. Sicherlich kann man sich darüber unterhalten, ob die Verbots-Piktogramme und die an manchen Tagen stattfindenden Taschenkontrollen am Einlass als Maßnahme vielleicht etwas zu plakativ sind. Von der ganz überwiegenden Mehrzahl unserer Gäste werden sie aber sehr geschätzt.

Hinweise und Taschenkontrollen sind in Berliner Bädern seit mehreren Jahren gelebte Praxis und stellen keine aktuelle Entwicklung dar. Wie in jeder europäischen Metropole leben auch in Berlin vielen Menschen, die Deutsch nicht als ihre Muttersprache pflegen (etwa weil sie als EU-Ausländer sich ihren Wohnort frei wählen dürfen) und es kommen sehr viele Touristen in die Bäder, die ebenfalls nicht fließend deutsch sprechen. Diese Gäste durch Piktogramme auf die wichtigsten Regeln hinzuweisen, bevor sie sich ein Ticket lösen, verstehen die Berliner Bäder eher als Service an die Gäste denn als Warnung vor einem ‚Kulturproblem‘.

Viele Gäste – egal welcher Nationalität – pflegen bei einem Freibadbesuch kleine Messer bei sich zu führen, um damit das mitgebrachte Obst für die Familie kleinzuschneiden. Wir bitten unsere Gäste jedoch darum, auch diese Schälmesser nicht mit ins Bad zu nehmen, um jegliche Gefahr durch liegengebliebene Messer (die sich im Strandbad Wannsee auch schon mehrfach im Sand befunden haben) auszuschließen. Das gleiche gilt für alles, was aus Glas besteht – also Flaschen, aber auch Wasserpfeifen.

Im Augenblick wird durch vermeintliche Investigativ-Seiten auf Facebook oder sonstwo jede Menge Unsinn verbreitet. So auch in diesem Fall. Bitte nehmen Sie diesen nicht ernst.“

Sebastian Kurz sponsert Facebook, Plattform des Hasses und der Hetze

Das heißt, es darf angenommen werden, Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in Österreich sponsern Sebastian Kurz, damit er sich auf der Plattform des Konzerns Facebook bewerben kann. Eine kreative Form von Regierungsinseraten mit Nullinformationswert, die es darüber hinaus so nicht mehr geben darf?

Sebastian Kurz - Facebook Werbung

Es würde doch sehr überraschen, zahlte er das aus eigener Tasche. Um sich auf der Plattform des Konzerns Facebook mit Bild ins rechte Bild setzen kann. Er wird das aufklären können, wie viel er von seinem steuergeldfinanzierten Geld dafür Monat für Monat ausgibt.

Werbung für die eigene Person ist ihm schon recht wichtig. Und da ist er durchaus kreativ, wie schon einmal berichtet wurde: Sebastian Kurz und Johanna Mikl-Leitner mißbrauchen Behördenschreiben an Zivildienstleistende für Eigenwerbung …

Abgesehen von der Frage, wer das nun bezahlt, stellt sich doch auch die Frage, ob es für einen österreichischen Minister angebracht ist, Werbung auf einer Plattform zu schalten, die für seinen christschwarzen Ministerkollegen so etwas wie die Plattform des Hasses und der Hetze sein muß, wird an seine aufgewendete Energie gedacht, sich mit Facebook zu beschäftigen.

Aber auch Sebastian Kurz selbst hat hierfür bzw. dagegen schon Gespräche geführt: Gipfel der Kurzsichtigkeit – Mikl-Leitner und Kurz werden reden mit Google, Youtube … und FPÖ …

Der Erfolg der christschwarzen Minister und Ministerinnen dabei? Es müssen mehr und mehr Initiativen von regierungsfernen Menschen gegen Hetzpostings gestartet werden, Sebastian Kurz kann sich aber wenigstens über viele „Gefällt mir“ freuen und der Konzern über Einnahmen, die doch auch ein wenig zum Gewinn auch durch das steuerschonende Versteuern beitragen … 

Hierzu stellt sich noch eine weitere und nicht uninteressante Frage, nämlich die nach dem Zusammenhang von derartigen Postings und den Auswirkungen von derartigen Postings, auf deren Radar besonders die Migrationspolitik ist, auf die derzeitige österreichische Regierung im allgemeinen und im besonderen auf Sebastian Kurz.

Poster und Posterinnen des Hasses und der Hetzes werden es sich wohl recht als ihren Erfolg anrechnen, wenn sie beispielsweise von den Vorschlägen des Sebastian Kurz zur sogenannten Flüchtlingspolitik lesen – Vorschläge also als Schubkraft, mit ihren Postings weiterzumachen, weiter an der Schraube des Hassses und der Hetze zu drehen …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

… während er, der Minister, seine ganze kreative Energie dafür einsetzt, sich ins rechte Bild zu setzen, ohne dafür, er wird das aufklären können, seine eigene Brieftasche …

Machthaber und kleine Präsidenten sich mehr von der Dummheit oder von der Klugheit versprechen

Klugheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten

Es wird im Internet ein Text von Dietrich Bonhoeffer verbreitet: „Von der Dummheit“. Allerdings, wie in der Collage gelesen werden kann, verkürzt. Dabei ist das von ihm von der Dummheit Gesagte nicht derart umfangreich, daß es nicht in seiner Gesamtheit zitiert werden könnte.

Und es lohnt, das Gesamte zu lesen, wie es in die Collage aufgenommen ist. Das grau unterlegte Zitat mit Bild ist das im Internet verbreitete, rechts davon in zwei Spalten der gesamte Text.

Das Zitat wird von Menschen verbreitet, um ein Land als Beispiel zu nennen, also in Österreich, von denen angenommen werden darf, es sind keine Werber und keine Wählerinnen des kleinen Präsidenten. Und doch wird von dem bonhoefferischen Text nur jener Teil zitiert, der uninteressant ist, scheint die Zufriedenheit mit sich selber zu mehren, also nicht dumm zu sein, auch weil das Gute gewählt wird. Ab der Stelle, ab der der bonhoefferische Text tatsächlich interessant zu werden beginnt, wird nicht mehr zitiert, und dieser Teil setzt mit dem Satz ein:

„Um zu wissen, wie wir der Dummheit beikommen können, müssen wir ihr Wesen zu verstehen suchen.“

Daß Dietrich Bonhoeffer gegen Ende seines Textes die Überwindung der Dummheit in der Furcht Gottes als innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott — nun, wie auch anders? Er war ein lutherischer Theologe …

Der an den Schluß wohl ob seiner Wichtigkeit gesetzte Satz lautet:

„Es wird wirklich darauf ankommen, ob Machthaber sich mehr von der Dummheit oder von der inneren Selbständigkeit und Klugheit der Menschen versprechen.“

In der Türkei, um ein anderes Beispielland noch zu nennen, versprechen sich viele, viel zu viele Menschen mehr von der Dummheit des Machthabers, und in Österreich kann noch nicht von einem Machthaber, sondern lediglich von einem kleinen Präsidenten gesprochen werden, von dem sich ebenfalls viele, viel zu viele Menschen mehr versprechen, nicht Dummheit, aber die ist es, die sie bekommen werden. Im Mittelteil seines Textes beschreibt Bonhoeffer auf leichte und klare Art, wie ein Land mit Dummheit geschlagen wird, in dem dann jedwede Bösartigkeit Gesetz werden kann.

Der Text von Dietrich Bonhoeffer bietet sich auch für viele Paraphrasen an, etwa für die: Die Dummheit der einen braucht die Macht der anderen. Und die Macht ist die Macht der Wählerinnen und Wähler.

Diese Paraphrase kann auch als eine gesehen werden, die dem bonhoefferischen Satz unmittelbar voranzustellen ist, zur Klärung, wie es zur Macht der einen gekommen ist und immer noch kommt.

Auch ORF für Copysite FPÖ unzensuriert ein glaubwürdiges klassisches Medium

Ja, es ist bekannt, es wird von den Copysites recht viel gegen klassische Medien gewettert, diese seien samt und sonders nichts anderes als: „Lügenpresse“ und so weiter und so fort.

Aber sich dabei nicht täuschen lassen. Die klassischen Medien sind für diese Copysites vollkommen glaubwürdige Medien. Denn. Sonst würden sie nicht ständig die Berichterstattung kopieren und verbreiten.

Seltsam dabei ist nur, daß diese Copysites dabei nicht und nicht auf die Idee kommen wollen, das könnte alles gelogen sein, was sie von klassischen Medien kopieren, ein wenig gesinnungsgemäß herrichten und verbreiten. Das ist den Copysites als Wahrheit aber recht lieb.

Sonderbar wie diese Copysites, denen Volksweisheiten wohl gänzlich nicht fremd sind, dabei so gar nicht des Volkes Weisheit beherzigen: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

Und sogar der ORF ist für so eine Copysite, um ein Beispiel von heute zu bringen, eine glaubwürdige Quelle, wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist ein weiteres Beispiel, wie das funktioniert: mit dem Kopieren, mit dem ein wenig Umschreiben, kurz und schlecht: mit dem Schmarotzen der Copysites von klassischen Medien. An einem anderen Beispiel wurde das bereits ausführlich beschrieben, wie das abläuft: Von den schmarotzenden Copysites der klassischen Medien …

Und sogar der ORF wird von so einer Copysite ausgenutzt. Warum sogar? Es ist doch kein Geheimnis, wie sehr der ORF gerade von der Partei dieser Copysite angegriffen wird, um es noch harmlos auszudrücken. Aber seine Leistungen werden von der Copysite der identitären Parlamentspartei … eine Volksweisheit dürfte doch beherzigt werden: „Einem geschenkten Maul schaut man nicht ins Maul“.

Aber wer braucht schon eine schmarotzende Copysite, um sich zu informieren, zumal diese schon früher in klassischen Medien zu haben sind. Und das auch noch ohne gesinnungsgemäße Zugerichtetheit der Informationen. Niemand. Und vor allem, wer will noch eine Partei wählen, wenn schon deren Copysite eine schmatzende auf Kosten klassischer Medien ist?

Schmarotzende Copysites klassischer Medien ignorieren die Volksweisheit Wer einmal lügt.jpg

 

Von den schmarotzenden Copysites der klassischen Medien

Copysite FPÖ unzensuriertEin eindrückliches Beispiel für das Schmarotzen und Ausbeuten von klassischen Medien durch derartigen Sites gibt heute, am 15. August 2016, FPÖ unzensuriert.

Es wird von FPÖ unzensuriert zwar zum Kurier-Bericht stillschweigend verlinkt, aber es fehlt jedweder Hinweis darauf, daß es sich dabei um einen Apa-Kurier-Bericht handelt, wie in der Collage gelesen werden kann.

Copysite FPÖ unzensuriert - ein Beispiel 15-08-2016Der Bericht wird von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß hergerichtet, der Apa-Kurier-Bericht ein wenig umformuliert, um den Eindruck eines Eigenberichts, einer Eigenleistung vorzutäuschen, wie in der Collage in der Nebeneinanderstellung leicht nachzuprüfen ist.

Es ist bloß ein weiteres eindrückliches Beispiel dafür, wie ohne die klassischen Medien derartige Sites nichts zum Befüllen ihrer Seiten hätten. Sie wären vollständig auf die sogenannten „Hasspostings“ und „Hetzpostings“ reduziert. Aber für derartige Poster und Posterinnen wären leere Seiten von derartigen Copysites nicht attraktiv …

Na ja, sie könnten ihre gar menschenfreundlichen Kommentare noch unter den Kommentaren der Funktionäre und Mandatarinnen beispielsweise auf FPÖ unzensuriert schreiben.

Das heutige Beispiel ist bloß ein nochmaliges Bekräftigen, daß derartige Sites nicht Konkurrentinnen von klassischen Medien sind, sondern deren diffamierenden Schmarotzerinnen.

Und vor allem: Klassische Medien sollten endlich offensiv daran gehen, das auch in aller Deutlichkeit darzustellen, wie bereits ausführlicher behandelt auch in Parasit der klassischen Medien

Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund

Identitäre FPÖ unzensuriert - Verkürztes Verständnis von Kultur

Auf die Frage, ob er sich „als Teil der identitären Bewegung in Europa“ sehe, antwortet Marc Jongen:

„Soweit ich sehe, ist das eine Jugendbewegung, die den Identitätsaspekt in jugendlichem Überschwang geradezu glorifiziert. Ich würde mich dem nicht anschließen wollen, weil zweifellos ein verkürztes Verständnis von Kultur dahintersteht, …“

Von einem Überschwängler wird ebendieser „Parteiphilosoph der AfD“, wie ihn der identitäre Glorifizierer nennt, für seine I… zitiert, in einem Video, das die FPÖ unzensuriert verbreitet.

Der glorifizierende Überschwängler läßt in diesem Video seinen Muskel gegen den Verfassungsschutz in Deutschland zucken, von Österreich aus, ach, mutig läßt er seine beflaggte Stange aus der Höhle schnellen gegen den Verfassungsschutz in Deutschland, vom wienerischen Boden aus, mit dem sicheren Hintergrund einer identitären Parlamentspartei …

Mehr als Marc Jongen zu diesen Verkürzerinnen und Verkürzern gesagt hat, ist nicht zu sagen, und schon zu viel gesagt.

Der kulturverkürzte Überschwängler hat aber einen Namen als Stichwort geliefert. Marc Jongen. DeFPÖ unzensuriert - AfD - Identitäre - Jongen - Kubitscheknn. Wie bereits im Kapitel „Und aus der Mitte entspringt die Extreme …“  angesprochen, kommt das Extreme nicht von den Rändern her, sondern direkt aus der Mitte der Gesellschaft. Und davon erzählt auch der Lebenslauf von Marc Jongen, dessen „wichtigster Einfluss unter den lebenden Philosophen“ sein Lehrer …

Es könnte noch weiteres angeführt werden. Erzählt werden von dem Gespräch zwischen Jongen und Kubitschek etwa, aber es gibt Suchmaschinen, ein paar Ergebnisse sind in die Collage aufgenommen … Kubitschek, der FPÖ unzensuriert recht guter Schloßbesitzer … Es wird ihm, darf durchaus gefragt werden, wohl wieder eine Ehre sein, im Oktober in Linz in der nach Österreich verlegten Messe einen Altar für die „Sezession“ aufzustellen, die „Blaue Narzisse“ hat ihr Kommen schon angekündigt, zu dieser Messe mit Tagung „Überfremdung“ …

Aber es will nichts mehr angeführt werden. Vielleicht noch ein Merksätzlein für Wählerinnen und Wähler: Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund …

Von einer Reise nicht zurückgekehrt

Österreich 2016 - zünftige Montur

In zünft’ger Montur Österreich in Rio

 

Es bleibt, bereits Stunden vorm Rückflug aufm Flughafen eingetroffen, Zeit zu antworten, auch auf eine unerwartete Frage der Begleitung, die in Österreich nie gewesen, was mache dieses Land heute aus … und sie zeigt dabei auf das Foto …  wartet, drängt aber nicht, sieht auch bloß aufs Bild aufm Tisch … … mustert das Hin- und Herdrehen der Zeitung mit großem Bild … drängt nicht … schaut aufs seiteneinnehmende Bild … ins Gesicht … drängt nicht … wartet … von einer Sekunde auf die andre beantwortet die Begleitung selbst die Frage: bleib

Unzensuriert sicherer als Facebook

Manchmal erschließt sich das Gehörte erst viel später. Etwa das auf einer Kundgebung im Frühjahr in Liesing. Der Angekündigte kam nicht, aber Franz Dinghofer  … Im Vorbeigehen ein paar Sätze, wie es so schön heißt, aufgeschnappt. Es ging um das Schreiben von Postings, ein Austausch darüber, wer wo was schreibt. Sie poste auf Facebook und nehme sich dabei kein Blatt vor dem Mund, schließlich sei sie ein freier Mensch. Worauf der Mann, was damals nicht verstanden wurde: für ihn komme Facebook nicht in Frage, aber er könne ihr Unzensuriert empfehlen, sicherer als Facebook …

Nun beim Lesen des Berichts  über die Verurteilung eines Mannes wegen Wiederbetätigung fällt das wieder ein, daß er Unzensuriert eine sichere Heimatseite …

Wenn daran gedacht wird, was es so alles auf FPÖ unzensuriert zum Lesen gibt, das eine oder andere seit Jahren sogar ungelöscht, kann der Mann verstanden werden, daß er Facebook meidet und lieber auf einer für seine Gesinnung sicheren Website …

Schließlich hat sogar der derzeitige Justizminister auf Facebook einen ganz besonderen Kieker.

Was es so auf FPÖ unzensuriert … Nicht nur Sachen, zu dem das Verbotsgesetz aufgeschlagen werden könnte, wie hier zum Beispiel nachgelesen werden kann, oder über Auschwitz,  Buchenwald, eine Fahrkarte für Elfriede Jelinek, Hooton-Plan und so weiter und so fort.

Was wohl der Richter beispielsweise zu dieser Frau, stünde sie je vor Gericht, die auf FPÖ unzensuriert bekennt, gerne N… zu sein und wirbt für ein X bei …

FPÖ unzensuriert und FacebookIn der Verhandlung, in der der Mann wegen Wiederbetätigung verurteilt wurde, weil er u.a. auf Facebook Fotos postete, sagte der Richter:

“Man muss für das Delikt der Wiederbetätigung kein Neonazi sein. Es reicht, dass man durch sein Handeln die NS-Zeit, NS-Organisationen oder NS-Persönlichkeiten positiv darstellt”.

Und bei so einem Satz fällt unweigerlich die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ auch ein, mit diesen recht besonderen Wiederlesungsempfehlungen. Von einem „Führer Sicherheitskorps Flandern“ über einen Lieblingsschriftsteller von … bis hin zu Festschriften als „Fundgrube für jeden Lehrer …“ und so weiter und so fort.

NS Einer der Herren von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert, der zwar vor über einem Jahr wegen eines Kommentars der Staatsanwaltschaft bekanntgegeben wurde, wie hier nachgelesen werden kann, war es nicht, der von der sicheren Heimatseite sprach, er kann es aber, da sein Aussehen nicht gekannt wird, durchaus gewesen sein. Ein Liesingkommentar ist aber von ihm nicht untergekommen, hingegen jener von seinem Besuch am Stephansplatz, auf dem der Angekündigte diesmal doch war. Im Oktober 2016 hat dieser Herr wieder einen Termin, eine Karte hat er sich dafür schon besorgt, für den „Kongress des Europäischen Forums Linz“ …