Dritter Nationalratspräsident in Paraguay

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Es hätte ein Kapitel werden sollen über die Frage, wie kommt Cotenhauve-Kalergi auf Paraguay in seinem oder in ihrem Kommentar zu einem Kommentar auf FPÖ unzensuriert über Norwegen …

Und wieder einmal finden es viele recht zustimmungswert, wie gelesen werden kann.

Es will dieses Kapitel gar nicht geschrieben, die Frage nicht erörtert werden. Es wird halt schlicht so sein: sie wissen, was Nürnberg war, sie wissen, was sie mit Nürnberg 2.0 fordern. Sie wissen es nicht von Max Mannheimer, einem Menschen, dem sie sich gesinnungsgemäß wohl verweigerten zuzuhören, aber von Michael Mannheimer …

Und dann schreibt die Gesinnung

Nürnberg 2.0: „Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“

die Regionen an den unpassendsten Stellen ganz von selbst dazu …

NS Ob Paraguay ein schönes Land ist? Wer könnte darüber in Österreich recht besser Auskunft geben als …

Freiheitliche in Paraguay: Fern vom Heim ist das Deutsche auch bedroht – Durch Indianer, die mitnaschen wollen

… aber auch der Maler und der Präsident, die ihr Präsident recht gern um sich hat – im Parlament, um recht erbaulichen Referaten …

NNS Von Cotenhauve-Kalergi wird jetzt auch noch gewußt, er oder sie ist auch für ein Nuremberg 2.0 … bisher war nur bekannt, sie oder er will von einer bestimmten Brauerei kein Bier mehr kaufen. Ein Kosmopolit. Eine Kosmopolitin. Kein Bier mehr aus Deutschland, zu Norwegen fällt ihr oder ihm gleich Paraguay ein … ein wahrlich raumzeitreisender Mensch …

Hofer international ganz Trump: Billion dollar baby/Lange leiter business

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Norbert Hofer habe in bezug auf „CETA“ von einem „Billiardengeschäft“ geschrieben. Englisch: Billion business. Es wird vielleicht auch von billion dollar baby gesprochen. Von einem Milliardenprojekt also. Heutzutage ist ja alles ein Projekt …

Das wird ihm nun vorgeworfen. Von Billiarden geschrieben zu haben. Es aber höchstens, wenn überhaupt, um Mill… als Irrtum. Auch als Lüge.

Aber ein Mann, der Bundespräsident werden will, ist international ganz gesinnt. Da kann es schon einmal passieren, daß er ein Wort – noch ganz im Englischen – nicht übersetzt, oder nur halb übersetzt, um jenen entgegenzukommen, denen er ein „I bins, dein Präsident“ … Nur nebenher: das ist überhaupt ein identitärer Wesenszug, die Halbübersetzung, exemplarisch könnte dafür angesprochen werden die Wahrheit …

Wie würde Trump das schreiben? Auch ein um Internationalität bemühter Kandidat. Wenn also Trump über „CETA“ schriebe und dabei bemüht, seine Internationalität unter Beweis zu stellen durch eine deutsche Übersetzung, also Halbübersetzung – vielleicht schriebe Trump: lange leiter business …

Hofer wird sich mit King möglicherweise auch darüber unterhalten, wie das mit den Übersetzungen ist. Das feine Hotel Sacher wird King vielleicht dermaßen gefallen haben, daß er noch weitere noble Adressen in Österreich recht gerne aufgesucht hätte, etwa die im Vorort von Braunau, wo bald auch eine Messe mit Tagung stattfinden wird, ebenso international ausgerichtet, aber wohl nur in deutscher Sprache, ganz ohne Übersetzung also, nicht einmal die Wahrheit halb… Nur nebenher: Recht stolz wird der Saalvermieter wohl darauf sein, das Land wieder ein noch mehr an i…

Es ist also ein ungerechter Vorwurf gegen Hofer, er hätte sich geirrt oder gar, er hätte gelogen, er sprach bloß seine internationale Sprache, wie er es seit langem schon tut, wenn etwa an seine international geratene Rede in Südtirol …

„Hofer, Norbert Gerwald – deutscher Politiker – schreibt für das Netzportal ‚unzensuriert'“

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Sollte Norbert Hofer am 4. Dezember 2016 zum Bundespräsidenten gewählt werden,  werden menschgemäß viele in der Welt wissen wollen, wer das nun sei, der zum österreichischen Bundespräsidenten …

Und sie werden sich im Internet auf die Suche machen. Sie werden fündig werden:

„Norbert Gerwald Hofer (Lebensrune.png 2. März 1971 in Vorau) ist ein deutscher Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) aus dem Burgenland. Hofer schreibt Beiträge für das Netzportal ‚unzensuriert‘.“ 

So wird über Gerwald Hofer informiert, Wissen verbreitet: von „Metapedia“, der „alternativen Enzyklopädie“. Ein sogenanntes Wissensportal für all jene, denen „Wikipedia“ beispielsweise zu „deutschfeindlich“, „linksextremistisch“ …

Menschgemäß werden Websites nicht nur je von der einer bestimmten Website gesinnungsgemäß Zugewendeten zur Informationseinholung und zur Wissenseinholung verwendet, sondern von vielen … Das ist auch bei „Metapedia“ nicht anders, wie erst vor kurzem ein Beispiel dafür anzuführen war: ORF findet neue Wissens- und Informationsquellen …

So also werden Menschen, die am 4. Dezember 2016 Norbert Hofer wählen, über Österreich das Kreuz schlagen, daß fortan in der Welt von Österreich als von einem „deutschen“ Land gesprochen und geschrieben werden wird, weil, so wird unweigerlich die Schlußfolgerung sein, es habe einen „deutschen Politiker“ zum Bundespräsidenten. Und diese Schlußfolgerung werden sie noch abgestützt finden durch die Beschreibung der Partei, für die Gerwald Hofer dann den Bundespräsidenten …:

„Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ist eine nationalkonservative–deutschnationale Partei in Österreich, die im österreichischen Nationalrat vertreten ist.“

So also wird Österreich dann in der Welt wahrgenommen werden. Ein „deutscher“ Bundespräsident, der auch schreibt, nämlich für „unzensuriert“. Und manche werden sich dabei erinnert fühlen, an andere schreibende Präsidenten, etwa an Václav Havel, dem es viel um Freiheit ging, aber um eine, die in Österreich nicht gewürdigt wird, wie auch anläßlich seines Begräbnisses festgestellt werden konnte: Václav Havel – Die Begräbnisse des ORF …

Es gibt immer noch Menschen, die lesen, und die wird es dann interessieren, was schreibt ein „deutscher“ Bundespräsident in Österreich, es vielleicht sogar mit den Werken von Václav Havel vergleichen. Und was werden sie zum Vergleichen finden? Beispielsweise: „Für ein freies Österreich“ … Und es ist recht vorstellbar, daß sich, wenn Hofer zum „deutschen“ Bundespräsidenten für seine „deutschnationale“ …, recht bald die Forderung erhoben wird, bringt die hoferischen Werke dramatisiert auf die Burgtheaterbühne, auf der ja auch ein Havel gespielt wurde. Was für eine Vorstellung. Das Burgtheater wieder als „deutsches Nationaltheater“ mit einem hoferischen Ring: Kornblumen auf der Wies’n …

NS Es wurde angenommen, Gerwald Norbert Hofer schreibe nicht mehr für FPÖ unzensuriert, aber „Metapedia“ als das Wissensportal der Gesinnung wird wohl mehr wissen, es recht gut recherchiert haben. Es ist ja das Kennzeichen schlechthin solcher Gesinnungsnetzportale, höchsten Wert auf Faktenwahrheit …

Nichts hat in Österreich mehr Tradition als rechtsextremistische Verstrickungen der Mitte

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Zu Udo Ulfkotte selbst

Udo Ulfkotte in Aula und FPÖ-ZZ – „Fabriken der Desinformation“

läßt sich kein Kapitel mehr schreiben. Sein Spruch „Presse geht auch ohne Lügen“ ruft weder je noch ein Lachen hervor, noch ist er in einen Witz umwandelbar. Oder richtiger gesagt: aus einem Witz kann kein Witz gemacht werden. Außerdem könnte es bloß ein Witz sein, der ohnehin nicht zumutbar ist, wie seine Wahrheit keinem Menschen zumutbar ist.

Wo wird Ulfkotte am 12. Oktober 2016 auftreten? In Linz. Wo sonst? In dem, wie es scheint, zur Hauptstadt der I… ausgerufenen Vorort von Braunau. Udo Ulfkotte als  greybard mit seinem opening act von den Hintretenden in der Messe mit Tagung … ein Kick-off für Kickl.

Österreich ist diesem Mann der Unzumutbarkeit ein recht gesinnter Acker , wie vor Jahren auch schon – damals im österreichischen Fernsehen …

Erwähnenswert ist also nicht Udo Ulfkotte, aber „Wochenblick“, die den neuerlichen Vortrag im Oberösterreichischen organisiert, wie in der Collage gelesen werden kann.

Es gibt, ebenfalls in die Collage als Beispiel aufgenommen, die Berichte über die „Verstrickungen zur rechtsextremen Szene“ dieses Magazins.

Und wieder einmal ist festzuhalten, es findet die Beschäftigung mit den Verbindungen zu solchen Szenen statt, aber keine darüber, wer sind die Menschen, die sich mit solchen Szenen verstricken.

Wer die biographischen Angaben der Redaktion von „Wochenblick“ in der Collage liest, wird sagen, es sind Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, mit ihren Lebensläufen, die keine sind, die vom Rand der Gesellschaft erzählen.

Im Grunde ist dies auch kein eigenes Kapitel zu diesem Magazin. Denn „Wochenblick“ ist bloß ein weiteres Beispiel, somit ein Anhängsel zu:

Und aus der Mitte entspringt die Extreme, das Identitäre

Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund

Um doch einmal noch Udo Ulfkotte anzuführen. Auch er ist ein Beispielgeber dafür. Es wird immer mit Stolz angeführt, er sei ein ehemaliger „FAZ-Journalist“. Nun, er ist nicht der einzige, wie gelesen werden kann:

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner

Nein, nicht Andreas Unterberger,  für die „FAZ“ hat es bei Andreas Unterberger nie gereicht, aber für Prof. Dr. Dr. …

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Buchvater-mit-Rechten-Hofer: „Der Inhalt ist insgesamt in Ordnung.“

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Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Männer und Frauen der identitären Parlamentspartei, die keine Nachsicht kennen, für sich um Nachsicht ersuchen, wenn es um sie selbst geht.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Männer und Frauen der identitären Parlamentspartei, die sich stets perfekt wähnen, augenblicklich nicht mehr perfekt sein wollen, wenn sie in die Kritik geraten.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Männer und Frauen der identitären Parlamentspartei, die nichts als Strenge kennen, augenblicklich ersuchen, nicht zu streng zu sein, wenn es um sie selbst geht.

Plötzlich wollen sie also nur noch Menschen sein, und Menschen sind eben nicht perfekt, so heischen sie um Milde, sie, die für sich sonst stets ein Übermenschentum phantasieren, das keine Nachsicht, keine Rücksicht, nur Strenge kennen, unduldsam und unerbittlich gegen alle sind, die nicht ihrer Gesinnung sind.

Und genauso hat, wie in der Collage gelesen werden kann, Norbert Hofer ersucht, als es um das von ihm herausgegebene Buch, das auch ein Vorwort von ihm enthält, ging und das als ein „rechtsextremistisches“ Buch eingestuft wird. Er redete auch noch etwas von heute anders formulieren, aber „der Inhalt ist insgesamt in Ordnung.“

Norbert Hofer ist also auch keine Ausnahme in dieser Partei. Er reagiert, wie eben Frauen und Männer dieser Partei reagieren, wenn es um sie selber geht, wenn sie in die Kritik geraten. Er ist nicht die Ausnahme, Norbert Hofer ist die Gesinnungsregel dieser Partei.

„Der Inhalt ist insgesamt in Ordnung.“ Das sagt Norbert Hofer.

Michael Howanietz würde das jetzt nicht mehr so formulieren. Das sagte Howanietz zu Hofer, sagt Hofer in diesem Interview. Wahrscheinlich hat Howanietz in der Zwischenzeit die Bücher des Norbert Hofer genau gelesen, und er weiß nun recht präzise, wie das zu schreiben ist, daß der „Inhalt insgesamt in Ordnung geht“, ohne aber es so formulieren zu müssen, wie er das als „rechtsextremistisch“ eingestufte Buch formulierte …

Und was auch immer wieder erstaunlich ist, es finden die Männer und Frauen in dieser Partei immer eine Frau oder einen Mann aus der eigenen Partei, auf den oder die etwas abgeschoben werden kann. Norbert Hofer kann sagen, der Howanietz, aber bitte Nachsicht und Rücksicht und keine Strenge, er würde es eh nicht mehr so formulieren.

Norbert Hofer aber ist der Herausgeber des als „rechtsextremistisch“ eingestuften Buches, und er hat für dieses sogar ein Vorwort geschrieben. Hat er als Herausgeber und als Vorwortschreiber das Buch vor Druck und Veröffentlichung nicht gelesen?

Es will gar nicht daran gedacht werden, wie er, Hofer, beispielsweise mit Gesetzesvorlagen umgeht, die er als Abgeordneter im österreichischen Parlament …

Er, Hofer,  wird es wohl gelesen haben – das Buch, es wird ihm alles das, wofür er jetzt um Nachsicht bettelt, nicht aufgefallen sein, weil es ihm nicht auffallen kann. Denn es sind die Formulierungen, die den Inhalt ausdrücken, und „der Inhalt ist“, also für Hofer, ja „insgesamt in Ordnung.“

Es sind die Formulierungen, die den Inhalt ausdrücken. Aber es kommt auf das Wie der Formulierungen an. Als Howanietz das Buch schrieb, war er noch kein Hofer. Jetzt würde er das Buch vielleicht so schreiben, wie Hofer das Programm und das Handbuch. Denn viele Formulierungen führen zu dem Inhalt, der dann „insgesamt in Ordnung geht.“

Und weil es in diesem Buch auch um Frauen und Kinder geht, kann das angeführt werden, worüber vor Jahren gestaunt werden konnte, was Ho…, nein, nicht wanietz, sondern fer …

Brigitte Kashofer und Norbert Hofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Sollte der Eindruck entstanden sein, Hofer sei der Meister und Howanietz … Nun, Hofer ist auch nur ein Howanietz. Und vielleicht gibt eines Tages Howanietz ein Interview, in dem er sagt, Hofer habe ihm gesagt,

Norbert Hofer verspricht und droht den „Bestien“, was er niemals einhalten kann

„Jemandem den Kopf abzuschneiden“

er würde das jetzt nicht mehr so formulieren, also das, was er, Hofer, in diesem Jahr formulierte. Das aber kann Jahre dauern. Männer und Frauen der identitären Parlamentspartei brauchen dazu sehr lange, bis sie draufkommen, es kann auch anders formuliert werden …

Die Formulierungen ändern sich, vielleicht, aber der Inhalt ändert sich bestimmt nicht. Es gibt eben, wie oben bereits geschrieben, viele Formulierungen, die zu dem identitären Inhalt führen, der dann „insgesamt in Ordnung“ …

Es gibt kein Erstauntsein über die Männer und Frauen der identitären Parlamentspartei. Das wurde lediglich deshalb so formuliert, um zum Schluß schreiben zu können, was in Österreich wirklich immer wieder erstaunlich ist.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie der identitären Parlamentspartei, die gegen das österreichische System wettert und es zerschlagen will, obgleich sie wie keine andere Partei von diesem System profitiert, Nutznießerin dieses Systems ist, alles zugetragen wird. Wie etwa auch Norbert Hofer, der nichts weiter als ein exemplarischer Systemgünstler ist. Dieses System

Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

hat ihn erst in diese für ihn komfortable Position gebracht, von der aus er jetzt bequem sich als Kandidat verkaufen kann. Es wurde immer gewußt, wer Norbert Hofer ist, und dennoch wurde er gewählt, im Parlament, nirgends sonst. Ein solches System gehört tatsächlich endlich abgelöst, aber nicht im Sinne der identitären Parlamentspartei. Denn diese will das System nicht positiv verändern, sondern nur gänzlich übernehmen. Alles, was hier mit System geschrieben wurde, kann auch anders formuliert werden, ohne den Inhalt dabei zu verändern. Diese Art der österreichischen Realpolitik

Österreich. Die alte Realpolitik ist tot. Für eine neue Realpolitik.

muß ein Ende finden, wenn SPÖ und ÖVP nicht ihr Ende in den Wahlen finden wollen, und dann von den drei bestimmenden Realpolitikparteien über Jahrzehnte nur die identitäre überbleibt, um ihr Gesinnungssystem skrupellos zu installieren, das keine Rücksicht, keine Nachsicht, nur Strenge, nur Unerbittlichkeit …

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Über einige, die ausstellen werden, wurde bereits geschrieben. Etwa über den Liebling eines Kandidaten der Wahl am 4. Dezember …

Es soll noch ein Aussteller in dieser von Pühringer und Verfassungsschutz abgesegneten Messe mit Tagung in Linz vorgestellt werden. Aber nicht wegen Rechtsextremismus, nicht wegen Nationalismus, nicht wegen Rassismus, nicht wegen Fremdenfeindlichkeit, nicht wegen Antisemitismus und so weiter und so fort.

Und das Team von der Website Bachheimer gibt darüber bereitwillig Auskunft, wie in der Collage gelesen werden kann.

Einer etwa ist dafür, daß die Steuerquote nur mehr zehn Prozent beträgt, damit neunzig Prozent bleibt für …

Eine hat ein hohes Bewußtsein in der Beratung von Massenentlassungen.

Einer will die Parteien und die repräsentative Demokratie abschaffen.

Der ökonomische Guru ist ihnen Herr Mises. Nun Herr Mises meinte einst, Streik sei Terrorismus. Es wird auch zum Mises-Institut verlinkt. Und wer dem Link folgt, stößt sogleich auf eine Geistesgröße, die, und das ist kein Grund Stolz darauf zu sein, das zu wissen, bereits gekannt wird, aber wer sich mit solchen Geistesgrößen beschäftigt, trifft auf diese überall, wenn es um solche Geistesgrößen geht … Wie in der Collage gelesen werden kann, ist ihnen das Wort von Mises

„Die Waffe der Gewerkschaften ist der Streik. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß jeder Streik ein Akt des Landzwanges ist, eine gewaltsame Erpressung, die sich gegen alle richtet, die den Absichten der Streikenden zuwiderzuhandeln bereit wären. Aller und jeder Streik ist Terrorismus.“

 aktuell und zeitlos …

bachhheimer-com-europaisches-forum-linz-neunzehntes-jahrhundertWenn die Website Bachheimer mit ihrem Ökonomieherrgott Mises in Linz ausstellt und sich somit einreiht in die „Verteidiger Europas“, dann kann auch die Zeit bestimmt werden, welches Europa im Vorort von Braunau verteidigt werden will: es ist das Europa des 19. Jahrhunderts. Das Europa der arbeitenden Menschen ohne Rechte. Das Europa, das heute noch in anderen Weltregionen bitter gekannt und gelitten wird, wohin Europa sein 19. Jahrhundert exportiert hat …

Anhänger und Anhängerinnen eines solchen Ökonomen können nur von jenen, die Rittergute und Schlösser besitzen, die ihren und ihnen recht willkommen … denn:

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

In Anbetracht dessen will nichts mehr dazu geschrieben werden, warum für Thomas Bachheimer George Soros ein „Fiesling“ ist, dem das „Maul“ … welche Forderungen Thomas Bachheimer als „Gemeinheit“ … es kann in der Collage gelesen werden: die Forderungen und was nicht mehr zu aushalten ist …

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Für diesen Vorortekreis ist George Soros … das muß nicht wiederholt werden …

Für das Europäische Forum Linz kommt nur der Beste der rechtbesten Kunstschaffenden als Aussteller in Frage: Odin Wiesinger, Lieblingsmaler des NR Präsidenten III

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Es wird den Präsidenten, der ein „dein Präsident“ werden möchte, wohl recht freuen, daß sein Lieblingsmaler in Linz ausstellt: in dieser Messe mit Tagung, sind doch die zwei Herren auf so mannigfache Weise miteinander verbunden, sie voneinander nicht lassen können, für ihr Gezwitscher – ein bekannteres Wort hierfür ist neuerdings „Twitter“ – sie immer wieder neue Möglichkeiten finden: Norbert Hofer folgt Odin Wiesinger …

Es wird sich beim Präsidenten vielleicht ein wenig Sorge in die Freude mischen, ob seinem Liebling in Linz auch nichts geschehen werde, er wird vielleicht schon überlegt haben, selbst hinzufahren, um auch dort auf seinen Liebling aufzupassen, ist er doch einer, der aufpassen will, aber dem Präsidenten kann gesagt werden, er kann sich recht nur freuen, ist doch in Österreich eine Polizei am Werke, die weiß, wie aufzupassen ist …

Europäisches Forum Linz – Der Verfassungsschutz schreibt den „Verteidigern Europas“ eine „Gefährdungseinschätzung“

NS Es ist schon eine recht große Verpflichtung, das Aufpassen. Aber Norbert Hofer stellt sich gerne in die Tradition dieser Pflicht. Wie einer seiner Vorgänger paßt auch er recht auf eine Blume …

Die Kornblume seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Europäisches Forum Linz – Der Verfassungsschutz schreibt den „Verteidigern Europas“ eine „Gefährdungseinschätzung“

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Landeshauptmann Pühringer hat, wie es im Kommentar der FPÖ unzensuriert vom 5. Oktober 2016 steht, vom Bundesamt für Verfassungsschutz eine (nach der Polizei und dem Landesverfassungsschutz weitere) „Gefährungseinschätzung“ für die Vortrags- und Messeveranstaltung eingeholt.

Er hätte sich diese „Gefährdungseinschätzung“ auch gleich bei den „Verteidigern Europas“ bestellen können. Diese hätten sie ihm wohl mit größtrechter Freude geschrieben. Und so geschrieben, daß  nicht mehr gesagt hätte werden können, wer schrieb diese, der Verfasssungsschutz oder ein Kommentator oder Kommentatorin von der Website der identitären Parlamentspartei oder irgendwer von der, beispielsweise, „Blauen Narzisse“.

Die Zitate von der FPÖ unzensuriert über ihre „Gefährungseinschätzung“ sprechen für sich selbst:

… während dem Kongress attestiert wird, dass es sich dabei um keine gesetzwidrige Veranstaltung handle, „der im Vorhinein sicherheitsbehördlich entgegenzutreten wäre“.

Mobilisierungsversuche des linken Spektrums lassen auf eine möglicherweise zahlenmäßig höhere Beteiligung gemäßigter, zivilgesellschaftlicher Kräfte schließen. […]

Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass Linksextremisten versuchen könnten, das zivilgesellschaftliche Protestpotential als schützende Menge für dezentralen Aktionismus zu nutzen, um dadurch gegen Veranstaltungsteilnehmer oder auch gegen die Exekutive umzusetzen.

Befürchtet werden in diesem Zusammenhang Überfälle auf und Beschädigungen an Häusern von Studentenverbindungen. Auch eine „Gefahr für die dezentral untergebrachten Veranstaltungsgäste“ wird vom Verfassungsschutz für möglich gehalten.

Doch auch bei den „gemäßigten“ Demonstranten vermutet die Behörde erhebliche kriminelle Energie:

Auch seitens des gemäßigten Protestspektrums kann davon ausgegangen werden, dass die „Inanspruchnahme“ des zivilen Ungehorsams und die Inkaufnahme (verwaltungs-)rechtlicher Übertretungen im „Kampf gegen Rechts“ als Handlungsoptionen betrachtet werden. Dazu gehören jedenfalls Blockaden, Störungen jeder Art, verbale und körperliche Konfrontationen, bis hin zum Versuch der Veranstaltungsverhinderung.

Für den Fall, dass Linksextremisten noch Schlimmeres planen und durchführen könnten, hat der Verfassungsschutz gleich die passende „Erklärung“ für die Tatmotive parat, indem er schreibt:

Die Möglichkeit einer Gewalttat durch religiös, politisch, ethnisch oder anderweitig fanatisierte Einzelaktivisten oder durch geistig abnorme Rechtsbrecher kann grundsätzlich nicht völlig ausgeschlossen werden und stellt ein nicht quantifizierbares Risikopotenzial dar.

Mehr muß dazu nicht geschrieben werden. Vielleicht noch, auch Landeshauptmann Pühringer führt deutlich vor, den Unterschied zwischen Österreich und Deutschland, über den nicht mehr geschrieben werden muß:

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

NS Gesinnungsgemäß meldet ein Mensch aus der Schreibstaffel, wie in der Collage gelesen werden kann, in seinem Kommentar zur „Gefährungseinschätzung“: „Wir auch nicht…“ Und verlinkt zu Erklärung zu einer Website, wo verbreitet wird, was in Deutschland in bezug auf Geschichte nicht … McErdal als Verteidiger

Morgen werden wieder viel zu viele eine gewaltlüsterne Partei aus dem Gestern wählen wollen

der „Verteidiger Europas“ bestätigt auch eindrücklich,  im Nachhinein und „im Vorhinein sicherheitspolizeilich entgegen…

 

Luis Trenker, der koloniale Germanenkaiser vom Küniglberg: „Hängt sie an die Laternen, stürmt die Parlamente, erwachet …“

Ob das Flugblatt „Deutsche Brüder“ gleich zu Beginn des Films auch in der Ausstrahlung durch den ORF zu sehen war, kann nun zwei Tage später nicht mehr gesagt werden, vielleicht gerade in dieser Sekunde abgelenkt durch einen Namen auf der Besetzungsliste, zu dem gleich gedacht werden mußte, wer hätte den alten Minetti, der so herrlich das bernhardsche Nichtssagende und nur das leere Bernhardeske und sonst nichts herrlich oder überhaupt spielen konnte, dafür nicht lieben können, aber die Erinnerung daran war kurz, so daß mit Bestimmtheit gesagt werden kann, das zweite Flugblatt ebenfalls am Anfang des Films kommt in der Ausstrahlung vom ORF vor.

orf-luis-trenker-deutsche-bruderGerade das Flugblatt „Deutsche Brüder“ macht menschgemäß klar, daß es kein harmloser Unterhaltungsfilm ist, auch wenn die Programmankündigung vom ORF, wie in der Collage gelesen werden kann, nichts als Unterhaltung versprechen will. Und es ist zu doch zu fragen, was treibt den ORF an, einen Film von Luis Trenker bei diesem Überangebot an Unterhaltungsfilmen zu zeigen? Und auch noch gleich eine Wiederholung nachzureichen?

Bedenklich daran ist nicht, daß derartige Filme ausgestrahlt werden, einzig bedenklich daran ist, auf welche Art die Ausstrahlung angekündigt wird: diese Verharmlosung, als wäre es bloß ein sehr alter Film aus Deutschland, aus dem Jahre 1936. Es ist ein Film aus Deutschland, ja, aber aus dem Deutschen Reich. Und Unterhaltungsfilme im Deutschen Reich hatten ihre Pflicht zu erfüllen, die Menschen für das Nationalsozialistische, also für Massenmord, Massenverbrechen und schließlich für den eigenen mörderischen Untergang freudig zu stimmen.

Luis Trenker - Bernhard Minetti - Der Kaiser von Kalifornien.jpg

Es sollte wohl auch im ORF bekannt sein, welche hochpolitische, nein, hochnationalsozialistische und hochfaschistische Aufgabe der Film zu erfüllen hatte, und gerade die Filme, von denen heute zur Ausrede gerne gesagt wird, sie hätten nichts Nationalsozialistisches, sie seien bloße Unterhaltung, ach, und sie seien auch noch gut gemacht.

Was treibt also den ORF an, solche Filme zu zeigen, bei diesem Überangebot, solche Filme auf diese verharmlosende Art anzukündigen? Bei wem will der ORF sich damit anbiedern? Bei Luis Trenker? Wohl nicht, der ist tot. Aber toten Menschen gilt in Österreich die ganze Liebe. Nichts Schlechtes soll ihnen nachgerufen werden. Das Schlechte aber als Gutes strahlen. Vergessen soll sein, daß Luis Trenker erst 1940 als Mitglied zur NSDAP … ein Südtirol-Optierer war, vergessen soll sein, daß er etwa 1943 als Schauspieler im Film „Germanin – Die Geschichte einer kolonialen Tat“ vom Goebbels-Schwager den Tierfänger Dr. Hofer mimt. In dem Film geht es um die Entwicklung eines Wirkstoffes gegen eine Krankheit: „Germanin Bayer 205 … vergessen soll sein, daß er ein Fälscher war, also ein Krimineller, der mit gefälschtem Eva-Braun-Tagebuch Geld machen wollte, der auch ein Opportunist war, ein Anbiederer aus höchstem Eigennutz, sich auch noch etwa Adolf Hitler versuchte anzubiedern, anzudienern, als der Untergang des Deutschen Reiches bereits am Horizont ohne Fernglas zu sehen war … und so weiter und so fort. Aber am Küniglberg wird sein Film ganz und gar harmlos angekündigt … Für den Küniglberg ist Luis Trenker wohl halt einfach ein wilder Bergbursch‘ aus dem Südtirolerischen. Und Südtirol ist in Österreich für eine gewisse Gesinnung der Vorsehung nächste Prüfung und Bewährungsprobe, ach, und daß von am Küniglberg Arbeitenden nicht sicher gewußt wird, ob jene von der Vorsehung mit einer gewissen Gesinnung Beschenkten nicht doch den Aufstieg auf den Küniglberg schaffen … da ist es doch sicher nicht ungeschickt, schon einmal ein nettes Ankündigungs- und Willkommensbettchen gerichtet zu haben …

Was würde der junge Minetti als der Fremde Luis Trenker als Hofer, lebte er noch, gerade an diesem Tag, am 4. Oktober, an seinem Geburtstag sagen, während er weit in das Land hineinzeigt … sein Aufruf nach dem Erwachen wird mehr und mehr … sogar auf der in die Burg gebauten Landstraße fordert schon der Wortführer der Unschuldigen, daß einer erwacht ….

Ob für dieses Jahr der ORF auch schon Germanin – Bayer 205 programmiert hat? Oder jetzt noch schnell programmiert – wieder für einen Sonntag? Was wäre das für eine passende und heilvolle Adventunterhaltung, Luis Trenker als Hofer in Afrika, was für ein unterhaltsamer Bursch‘ … mit einer Geschichte von „deutschem Heldenmut“, für das auch das Leben eines Luis Trenker …

Ja, der ORF kommt wahrlich seinem Bildungsauftrag nach. Mehr noch. Er geht darüber hinaus. Erweitert diesen zum volksbildnerischen Auftrag. Der ORF schenkt dem Volke Vorbilder. Und es eifert den Vorbildern nach …

Aber nicht nur dem ORF ist es eine, es ist eine in Österreich weitverbreitete volksbildnerische Pflicht, wie erst vor kurzem mit Max Jacob …

PS Es wäre immerhin schon eine Verbesserung der Genauigkeit, würde bei Ausstrahlung von Filmen aus den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches nicht gar so neutral harmlos Deutschland als Filmherkunftsland geschrieben werden, sondern Deutsches Reich.

PPS Im ORF dürfte auch seit Jahrzehnten Menschen das Wetter programmieren, die die Abtrennung Südtirols von Österreich nicht verwinden wollen; stets und immer noch auch das Wetter von Südtirol, nur von Südtirol, als gäbe es sonst um Österreich herum kein Wetter mehr.