Im Gedenken an die Gefallenen im Kampfe gegen sich selbst zum österreichischen Nationalfeiertage

Damit es für den derzeitigen Verteidigungsminister in Österreich ein nicht allzu trauriger Nationalfeiertag 2016 ist, möchte er mit einem virtuellen Denkmal, das er sich so sehr wünscht, beschenkt werden.

Der alte Polizist als junger Verteidigungsminister führt für seinen Denkmalwunsch an, es soll an die gefallenen Soldaten und Soldatinnen erinnern, als ein Danke der Republik Österreich für deren mutigen Einsätze zur Ehre Österreichs.

Und weil es dem Verteidigungsminister in erster Linie immer um das Inland geht, soll das ihm geschenkte virtuelle Denkmal besonders und einzig an die Soldaten erinnern, die im Inland gefallen sind, die mutig an den Grenzen gen Osten standen, siegreich im Kampfe gegen sich selbst gefallen sind.

denkmal-bundesheer-assistenzeinsatz-an-osterreichs-grenzenDas virtuelle Denkmal wird vielleicht auch der derzeitigen Nationalratspräsidentin, der würdigen Nachfolgerin von Barbara Prammer, ein wenig gefallen, die ein doskozilsches Denkmal durchaus begrüßt und am heutigen Nationalfeiertage eine Dritteloberbefehlshaberin des Bundesheeres … Dem anderen zurzeitigen Dritteloberbefehlshaber und Kameradenpräsidenten wird es wohl, wo immer er heute mit seinem ersten Soldaten stehen mag, sei es an der burgenländischen Grenze gen Syrien, sei es unter dem Balkone am Heldenplatz, recht gefallen, das Denkmal, wenn auch noch nicht materialisiert, aber in die Hand versprochen von der Vorsehung …

PS Dieses virtuelle Denkmal zur rechten, wenn auch kleinen Freude des hochwürdigen Verteidigungsministers ist zugleich auch die erste Einreichung für den zu erwartenden Wettbewerb zur Errichtung seines Denkmals am Heldenplatze. Erklärende Texte zur Inschrift möge er bitte aufschlagen: Volksbefragung … Informationsbroschüre und besonders zum Assistenzeinsatz an der Grenze …

Es ist dem Verteidigungsminister zu wünschen, daß er sich durchsetzt, und so wird er vielleicht schon zum Nationalfeiertage 2017 einen ganz hohen Gast an seinem Denkmale begrüßen dürfen, animiert durch ebendieses Denkmal zur Reise nach Österreich, angelockt durch so ein Denkmal, zu denen dieser hohe Gast gerne reist, zu verkünden den … Was für eine Ehre wäre das für Österreich und was für ein Orden für den Verteidigungsminister, käme der hohe Gast zu seinem Denkmal aus einem Land, in dem es einst die gar so wirklichkeitsfremde Idee gab: Schulen statt Denkmäler!

PPS Es heißt, niemals sonst werde so viel gelogen wie vor einer Wahl und während eines Krieges; das ist zu ergänzen: und wie im Frieden über das Militär.

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Einzig angemessene Berichterstattung über identitäre Mandatare und Funktionärinnen am Beispiel von He.-Chr. Strache und Bürgerkrieg

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He.-Chr. Strache hielt heute am 24. Oktober 2016 eine Rede, über die vor zwei Jahren bereits berichtet wurde, und zwar am 23. Oktober 2014:

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

So in etwa könnte eine jedwede aktuelle Berichterstattung über einen identitären Mandatar oder eine identitäre Funktionärin also beginnen:

… sagte heute am … wie vor … Jahren am … bereits berichtet und als aktueller Bericht gelesen werden kann unter …

Gerade das Beispiel mit dem Bürgerkrieg zeigt ein weiteres Mal deutlich auf, es kommt nur, was schon gekommen ist, und nicht nur einmal … Bloß das Datum daran ist neu. Der Inhalt nicht. Die Begriffe nicht. Die Gedanken nicht. Und das strachesche Gechrähe ist das Gechrähe von vor zwei Jahren, wie das Beispiel mit dem Bürgerkrieg zeigt, ist das Gechrähe von vor … wie andere Beispiele … Vielleicht ist diesmal etwas hinzugekommen, geschuldet der Aktualität, für die er nichts kann und zu der er je nichts beiträgt, aber bei unverändertem Inhalt, bei unveränderten Schlußziehungen. Diesmal dürfte noch ein ihm selbst bis dahin nicht bekannter Muskel zusätzlich gezuckt haben: der Ceta-Muskel … Aber ein zuckender Muskel mehr rechtfertigt keinen einzigen neu zu schreibenden Bericht über eine gechrähte Rede, sondern bloß der Hinweis, er oder sie sei oder sie seien aufgetreten und vorgebracht wurde, worüber vor etlichen Jahren bereits berichtet wurde, wie zu lesen ist …

Was – das könnte auch sonst noch stets angeführt werden – an der Rede von gestern noch anders war, ist der Ort. Vor zwei Jahren war es gesinnungsgemäß im fürstlichen Palais Auersperg und diesmal im Palais Epstein …

Von einem Prachtbau zum anderen Prachtbau – aber das ist es dann auch schon mit dem Veränderungspotential; sie können sich wenigstens noch physisch bewegen, manche von ihnen auch das nur eingeschränkt. Authentischer freilich wäre es für die identitäre Parlamentspartei, sie würde stets an derselben Stelle bleiben, als das treffendste Symbol für ihren geistigen Stillstand und ihre geistige Bewegungslosigkeit.

Eine breite Berichterstattung auf diese Art ist also nicht nur die einzig angemessene Berichterstattung über die identitäre Parlamentspartei, sondern auch eine sie im vollen Umfange respektierende und ihr gänzlich entsprechende und ihr absolute Gerechtigkeit widerfahrenlassende Berichterstattung …

PS Das Beispiel für eine solche Berichterstattung können aber auch Politiker und Politikerinnen von den anderen Parteien aufgreifen und entsprechend abgeändert verwenden:

Zu den Aussagen von gestern, 24. Oktober 2016, von … aus den Reihen der identitären Parlamentspartei darf auf die Stellungnahme verwiesen werden, die vor zwei Jahren abgegeben wurde, aus der eine klare und strikte Ablehnung …

PPS Was hat eigentlich Reinhold Mitterlehner vor zwei Jahren dazu gesagt, daß  He.-Chr. Strache … Zwei Jahre später findet er, wie gelesen werden kann, Worte dagegen … Und was sagte vor zwei Jahren Heinz Fischer dazu, der zwei Jahre später auch … Nur bei Christian Kern muß diese Frage nicht gestellt werden, was er vor zwei Jahren dazu sagte, denn er hatte damals kein politisches Amt inne, wie Mitterlehner oder Fischer oder …

 

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Polen, Oktober 2016: Rassistische Proteste gegen Roma in der polnischen Provinz … Die Wurzeln … Und wieder ein Anlaß, die Schriften des Luder dem Bischof in das Gesicht zu schleudern, wie er einst sein Tintenfaß gegen den Teufel schleuderte … Luder wollte Juden wie die von ihm als „Zigeuner“ bezeichneten Menschen behandelt sehen … seinen göttlichen Wunsch für beide erfüllten Jahrhunderte später die … Und für diese Menschen ist es immer noch nicht vorbei, in ganz Europa nicht – oh göttliche Wurzeln … und in Österreich ist es vor allem die identitäre Parlamentspartei des Gesegneten, deren Nächstenliebe Luder gewiß sein kann …

Das sind die Sätze, die sich das Recht herausnehmen, ein eigenes Kapitel zu schreiben, ein eigenes Kapitel zu beginnen, herausgestellt zu sein, ausgestellt zu sein, um nicht unter all den anderen Sätzen

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

unterzugehen, überlesen zu werden. Aber sie sind deshalb keine eitlen Sätze. Sie wissen, sie sind nicht schön. Sie wissen, ihr Gehalt ist nicht gewichtig, ihr Inhalt, das wissen sie nur zu genau, nicht neu.

Es geht diesen Sätzen um die Menschen, von denen sie berichten, die heute noch in ganz Europa zu leiden haben, fortwährenden Kränkungen, Beleidigungen, Diffamierungen, Verleumdungen, Gewaltaufrufen, Gewalt und Mord ausgesetzt, ausgeliefert sind. Und zu diesem ihrem im Elend aufgezwungenen Leben gehört auch das Verschweigen ihrer Existenz, auch das Verschweigen, wie lange schon sie unter dem Joch, das Verschweigen der Wurzeln für das ihnen aufgezwungene verarmte Leben … Und es ist angesichts der die Berichterstattung dominierenden Konstruktion einer „islamischen mit Antisemitismus gepaarten Bedrohung“ opportun, sich seiner „jüdisch-christlichen Wurzeln“  … gerade in Österreich, wo bis vor nicht allzu langer Zeit lediglich von „christlichen“ … Die einen Opfer von damals werden ins Licht gestellt, und die anderen Opfer von damals und heute im Dunklen gelassen, die müssen nicht gesehen werden … es heißt ja auch nirgendwo: sinti-christliche und schon gar nicht „unsere sinti-christliche“ … rom- schon, aber damit ist die Stadt gemeint, gegen die Luder sein Tintenfaß schleuderte, als er es gegen sich schleuderte und sich selbst mit seiner eigenen Tinte anspritzte … die Tinte, sein Samen, mit dem er seine Ungeheuer zeugte und austrug und gebar …

Diese Sätze  wissen um die anderen Sätze, die geschrieben werden, und sie dauern sie, daß sie so geschrieben werden, wie etwa jene in der sogenannten Qualitätszeitung, die für viele der Standard österreichischer Qualitätszeitungen ist. Wie können noch die europaweit bedrohten Menschen unerwähnt bleiben, wenn von dem Antisemitismus des Martin Luther gesprochen wird? Sogar dann, wenn diese eine lutherische Schrift, wie in der Collage gelesen werden kann, explizit angesprochen wird, in der Luther davon schreibt, den Juden möge es wie den „Zigeunern“ … Sind denn nicht gerade die Opfer, die Opfer durch Jahrhunderte waren, und heute weiter Opfer sind, zu dem auch Luder beitrug, an erster Stelle zu nennen, als die Leidenden von heute?

Nun, die religiöse Folklore ist anpassungsfähig. Was nicht mehr zu verschweigen geht, findet Einlaß, entrüsteten, aber wohlwollenden Einlaß. Wie lieb Michael Bünker von seinem Luther spricht, er wäre halt kein Heiliger gewesen, Schattenseiten und widersprüchlicher Lebenslauf … Wessen Lebenslauf ist nicht widersprüchlich, welches Leben kommt in dieser Welt ohne Schattenseiten …, ach, halt ein Mensch, und kein Heiliger, als wären Heilige keine Menschen … dabei wird gerade von Heiligen gewußt, keine Menschen sind widersprüchlicher als Heilige, keine Menschen haben mehr Schattenseiten als Heilige, Heilige haben eigentlich nur Schattenseiten. Martin Luther ist ein Heiliger und Martin Luther hat erkannt, was er ist, er hat nicht umsonst das Tintenfaß gegen sich geworfen …

Wie verharmlosend Bünker von Luther spricht, machen seine Formulierungen nur allzu deutlich, wofür ein Geheimnis verraten werden darf, das diese nachsichtige und augenzwinkernde … als ein Mensch im Sterben lag, der seit Jahrzehnten gekannt wurde, fragte dieser um seine Nachrede besorgt, was werde denn auf seinen Grabstein geschrieben werden. Und als diesem schelmischen Menschen gesagt wurde, auf der Urne werde stehen: Geliebtes, aber sicher nicht heiliges Luder. Da ward er zufrieden und konnte, ehe er darob tatsächlich friedlich entschlief, noch sagen, daß sei ein guter, weil augenzwinkernde Spruch als Zusammenfassung seines Lebens …

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„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

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Als nun im Zuge der vorgestellten Bekenntnisplakate der Gesegnete darauf verwies, er sei aus der katholischen Organisation ausgetreten und in die evangelische Organisation eingetreten, wurde gedacht, ob das eine der Wurzeln sei, von denen heutzutage so viel zu hören ist, der Mensch habe seine Wurzeln, auf die er sich besinnt, vor allem in Zeiten der Not.

Es muß zugegeben, das mit den Wurzeln wurde nie verstanden, und die Not wird jetzt im Österreich des Jahres 2016 auch nicht gesehen, gegen die aber so viele und immer mehr meinen, Wurzeln als Knoblauch an ihre Hochsicherheitstrakttüren nageln zu müssen.

Und es muß zugegeben werden, auch schon etwas angesteckt von diesem Wurzelgeschwefel, wurde auch gleich gedacht, als gehört wurde, der Gesegnete sei zur evangelischen Organisation übergelaufen: wie wurzelig.

Als nun im Zuge der neuen Bekenntnisplakate des Gesegneten gehört wurde, daß vor allem Mitglieder der evangelischen Organisation vehement gegen die Verwendung von Herbert auf den Plakaten sich aussprechen, wurde gedacht, das muß wohl die Angst des Bischofs im Tor stehend vor der Geschichte sein.

Das Bekenntnisplakat des Gesegneten hat durchaus das Zeug dazu, in Erinnerung zu rufen, gar zu einer breiten Diskussion zu führen, über die evangelische Organisation, die einst auch als „Nazi-Kirche“ einen Ruf hatte, den sie menschgemäß heute nicht mehr gerne hören möchte. Der Bischof wird dagegen wohl einwenden, so einfach kann Geschichte nicht gesehen, seine Organisation könne nicht auf „Nazi-Kirche“ reduziert werden. Und das ist wahr. So einfach ist Geschichte nicht, auch seine Organisation kann nicht auf einen Begriff reduziert werden. Aber es kann der Begriff und die damalige Sicht auf seine Organisation als „Nazi-Kirche“ auch nicht so einfach ausgelöscht werden.

Und vor allem. Geschichte ist, auch wenn es in diesem Land eine krankhafte Fixierung auf diese Unheiljahre, die als Heilsjahre versprochen waren, gibt, mehr als madige zwölf Jahre deutsches reich. Um bei den Wurzeln zu bleiben. Die massenmörderischen Nationalsozialistinnen und massenverbrecherischeren Nationalsozialisten hatten ja auch, wie sie zurecht für ihr Unrecht meinten, ihre … Darüber wird der Bischof bestens Bescheid wissen, auch über seinen heutzutage noch hochverehrten und heißgeliebten und bewunderten Organisationsstifter Luder …

Als von des Gesegneten evangelischen Bekenntnis und seinen Bekenntnisplakaten nun gehört wurde, mußte auch an einen Mann gedacht werden, dessen Kennen der Broterwerb vor langer Zeit erzwang. Irgendwann, in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erzählte dieser Mann an der Arbeitsstätte, während einer Gedenkminute für die Opfer des Messias des deutschen reiches, gleich 1938 sei er in die evangelische Kirche eingetreten und freiwillig zur SS, aber, das müsse ihm geglaubt werden, er habe von den Verbrechen nichts gewußt, dabei sei er sogar SS-Offizier gewesen, in Warschau stationiert, aber von den Verbrechen habe er, in Warschau, habe er als Offizier in Warschau nichts … Das wird wohl, wird heute in Erinnerung daran gedacht, der Grund gewesen sein, daß es für diesen in einer österreichischen Stadt hochangesehenen Unternehmer vier Jahrzehnte nach dem Untergang des Völkischen nur eine Partei, nur einen Mann gab, dem er regelmäßig Geld spendete, einem Mann, der nicht mit ihm in Warschau war, aber in Krumpendorf recht genau wußte, wem er zu danken hatte, für ihre treu-anständige …

Polen, Oktober 2016: Rassistische Proteste gegen Roma in der polnischen Provinz … Die Wurzeln … Und wieder ein Anlaß, die Schriften des Luder dem Bischof in das Gesicht zu schleudern, wie er einst sein Tintenfaß gegen den Teufel schleuderte … Luder wollte Juden wie die von ihm als „Zigeuner“ bezeichneten Menschen behandelt sehen … seinen göttlichen Wunsch für beide erfüllten Jahrhunderte später die … Und für diese Menschen ist es immer noch nicht vorbei, in ganz Europa nicht – oh göttliche Wurzeln … und in Österreich ist es vor allem die identitäre Parlamentspartei des Gesegneten, deren Nächstenliebe Luder gewiß sein kann …

NS Nicht ganz uninteressant ist der anlaßbezogene Beweggrund des Gesegneten, wie in der Collage gelesen werden kann, weshalb er von der katholischen zur evangelischen Organisation überlief …

NNS Wenn die Wurzel gezogen wird zum Beispiel allein aus Übertritt zur evangelischen Organisation und Blumenpflege … zu welchem Ergebnis kann ein derartiges Radizieren nur führen? Mathematisch kann es eine Lösung genannt werden, politisch aber ist ein derart enger Radius des Geistes keine Lösung.

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Europäisches Forum Linz: Um Bares geht’s den „Verteidigern Europas“

kongress-verteidiger-europas-selfie-mit-alexander-surowiecAlexander Surowiec hat es, wie gelesen werden kann, schriftlich in seiner Antwort vom 22. Oktober 2016 zu

Der Referent als investigativer Journalist von Alt Erlaa bis Linz

öffentlich gemacht:

„Ich wurde eingeladen, um über das Thema ‚Alternative Medien‘ zu sprechen. Mein Fokus wird auf Fass ohne Boden liegen. Vor allem soll ich über meine Recherchearbeit, die mit Hilfe der investigativen Plattform CORRECT!V ermöglicht wurde, sprechen. Und hier unser aktueller Beitrag über Subventionen und parteinahe Vereine:“

Es ist also nicht mehr als eine identitäre parteipolitische Zusammenkunft, die in ein paar Tagen im Vorort von Braunau … es wäre auch zu wundern gewesen, wenn es tatsächlich um etwas Großes ginge.

Groß daran ist bloß der Titel „Verteidiger Europas“ – bar jedweder Vision einer gedeihlichen Entwicklung Europas … die Vorortestege führen vielleicht nach Rom, aber nicht in die Zukunft.

Was ist den „Verteidigern Europas“ also Europa? Ein Subventionsfaß, das nicht nach ihrem Geschmack und ihrer Gesinnung aufgemacht und für sie bodenlos ist.

Was den – das Referat von Alexander Surowiec darf hierfür wohl exemplarisch genommen werden – „Verteidigern Europas“ Europa geistig ist, kann also in den weiten Grenzen von Alt Erlaa verortet  werden. Und wie weit sie über die Grenzen identitärer Parteipolitik hinauszudenken vermögen, zeigt auch die Subventionsfrage, die Alexander Surowiec recht mächtig beschäftigt. Seine Auseinandersetzung mit den vergebenen Subventionen ist keine generelle, sondern eine gesinnungsgemäß getriebene …

Hierfür bloß ein Beispiel: Um aufzuzeigen, wie wenig Förderung die Kinderdörfer in Wien erhalten, stellt er die Förderung von einem anderen Projekt, das auch für junge Menschen ist, gegenüber. Aber er hätte, um ohne große Recherche irgendein Beispiel aus dem Subventionsbericht der Stadt Wien dafür zu nehmen, für seinen Vergleich auch eine andere Förderung dieser gegenüberstellen können, etwa die für den Verein der Freunde des Militärkommandos Wien, die sogar um eintausend Euro höher … Es ist also bloß eine parteiische Auseinandersetzung mit Subventionen …

europaisches-forum-linz-kongress-verteidiger-alt-erlassAch, da Alexander Surowiec „megasteiler Kerl“ gar so gefällt und als „korrekt“ bestätigt, soll ihm eine weitere Freude gemacht werden: der megagute Kerl verbindet es mit einem Aufruf um Spenden für die Kinderdörfer … Der Verein der Freunde des Militärkommandos benötigt keinen Aufruf um Spenden, denn dieser bekommt seit 2005 jährlich … Wer kann darüber besser Auskunft geben als der Gemeinderat von Wien. Im Protokoll der 44. Sitzung vom 23. Februar 2009 darf über die recht reichlichen Aktivitäten der Freunde des Militärs gelesen werden:

„Ein ganz anderer Punkt in der Tagesordnung ist der Verein Freunde des Militärkommandos Wien. Ich diskutiere das auf einmal, weil es in diesen vier Subventionen auch vorkommt. Dieser Verein bekommt 20 000 EUR jährlich seit 2005. Damals hat es geheißen, es ist eine einmalige Ausschüttung, da war auch der frühere Sportamtsleiter der Gemeinde Wien, Herr Podkowicz, dabei. Da hat es geheißen: Ein Mal machen wir das, das sind die Freunde des Militärkommandos, dann kommt es nicht mehr. Es ist jedes Jahr wiedergekommen!

Wenn Sie es googlen, kommen Sie auf etwas ganz Interessantes. Wenn Sie Informationen über diesen Verein und darüber, was er macht, suchen, dann schreiben Sie hinein: ‚Freunde des Militärkommandos Wien‘ – ein paar haben hier ohnehin den Computer offen -, und dann kommen exakt so viele Meldungen, wie da Subventionen waren, weil er sonst offensichtlich nichts macht. Sie bekommen eine Meldung für 2005, zwei für 2006 – es sind aber beide vom Gemeinderat -, eine für 2007 und eine für 2008, sonst nichts. Oft kommt er also nicht vor. Bei den OTS müssen sie ihn gar nicht suchen. Was der Verein macht, ist mir schleierhaft. (StR Johann Herzog: Er macht ja keine Öffentlichkeitsarbeit!)“

Eine gesinnungsgemäß recht einleuchtende Erklärung fand damals Johann Herzog, die Freunde machen ja keine Öffentlichkeitsarbeit. Johann Herzog, der identitäre Pg. von Herbert Kickl, der ebenfalls zur Verteidigung Alt Erlaas anreisen wird, wird wohl wissen, was die Militärfreunde sonst so machen, wenn sie keine Öffentlichkeitsarbeit machen, vor allem für junge Menschen in Wien … Übrigens, Johann Herzog weiß überhaupt sehr viel, wie in dem Kapitel gelesen werden kann: Johann Herzog, „Pensionist“, lernt im Senioren-Parlament des Bundesrates endlich den Gesetzgebungsprozeß …

Es ist also bloß ein gesinnungsgemäßes und parteipolitisches Ausspielenwollen der Subventionsempfänger und Subventionsempfängerinnen. Und das wird der Fokus von Alexander Surowiec sein, wenn er in ein paar Tagen referieren wird, im Prachtsaal im Vorort … Dabei sollen aber ein weiteres Mal nicht seine Qualitäten als investigativer Journalist ungewürdigt bleiben. Es gibt kein größeres Qualitätsmerkmal für einen investigativen Journalisten als seine Leser und Leserinnen zu ersuchen, Fehler zu melden:

„Als Service für Bürgerinnen und Bürger und zur Steigerung der Transparenz wurde der Subventionsbericht in eine Excel-Tabelle umformatiert. Sollten Fehler bei der Übertragung entstanden sein, bitte wir um Kontakt an redaktion [ät] fass-ohne-boden.at Die Aussendung zum Subventionsbericht 2015 kann man diesem Link entnehmen.“

Alexander Surowiec wird, wie er schreibt, auch über „Alternative Medien“ referieren, also über sein Faß … Wie schade, daß der Kongreß Verteidigers Alt Erlaas, wie die Einladungsfreunde von Alexander Surowiec schreiben, ausverkauft sein soll; ein derart profund faßliches Referat über „Alternative Medien“ hätte doch gern gehört werden wollen … Und mit einer Ehrenkarte darf nicht gerechnet werden, die werden wohl auch schon alle vergeben sein, für den Landeshauptmann, für den Verfassungsschutz, für …

Noch mehr wird aber bedauert, die Gelegenheit eines endgültigen Gottesbeweises zu versäumen. Darum wird Alexander Surowiec tatsächlich beneidet, er freut sich seit Tagen schon auf das Gottesbeweisselfie mit Herbert … gesinnungsgemäß hierarchisch hat Gott dem ersten Manne aus diesem Bunde  der Freunde zur Verteidigung Alt Erlaas

Gott segnet seinen Kameraden Hofer

schon vor langer Zeit seine Existenz bewiesen, und er wird wohl recht still und feierlich ein Bild davon in seinem Brieftascherl tragen, in das – jetzt noch wie ungerecht vielfältig – nicht die Subventionen fließen, die doch, wie von der Vorsehung verkündet, eigentlich monokultig an die Freunde verteilt gehörten …

NS Zum bodenlosen Faß eine Ergänzung. Das Hypogeld, wenngleich auch Steuergeld, darf aber nicht als Subvention gerechnet werden, das diente aber doch als eine Art Subvention zur Lobpreisung eines noch höheren Gottes und seines himmlischen Systems …

NNS Damit kein neues Kapitel begonnen werden muß, soll die Antwort von Alexander Surowiec – eben erst von ihm auf der Plattform des Unternehmens Twitter veröffentlicht – nicht verschweigen werden, damit es nicht heißt, es werde solchen Meinungen kein angemessener Platz eingeräumt …

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Ein eigens dafür gekennzeichneter Nachsatz ist nicht notwendig. Die recht rasche Ausführung der Burschenschaft Arminia Czernowitz zum Baren der „Verteidiger“ Alt Erlaas verdient aber beachtet zu werden. Wahrlich, kaum wer schrieb so klar …

Deutschland brannte dunkel … wo die Besessenen seines Geistes den letzten Einsatz wagten.

… wie der von ihr zitierte Ernst Salomon … heute noch ein Ideal für die größte Klarheit, die gedacht werden kann, frei von jedweder Wirrnis, recht wert, diese salomonische Klarheit zur Grundlage parteipo… Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ …

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Gott segnet seinen Kameraden Hofer

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Strenggläubige könnten vielleicht bemängeln, Hofer stehe etwas despektierlich vor seinem Gott – aber er steht halt schon schwer … Darüber hinaus … unter Kameraden, schon so lange Schulter an Schulter im Gesinnungskampfe, kann auch eine Segensempfängnis etwas lockerer … vielleicht ist es nicht der erste Segen, den Hofer von seinem Kameradengott …

Es gibt ja kein Bild von dem ersten Segen, den Hofer empfing, vor langer Zeit, als Hofer noch ganz unbefleckt war, ehe er eine Sakristei verließ … Und damals wird Hofer voller Respekt vor seinem Gott gekniet sein – es heißt ja, das erste Mal sei immer ein ganz besonderer Kick, leset Berichte darüber, was dabei schon alles vor lauter Aufregung passiert sei – die nassen Hosen dabei noch das Harmloseste …

Ob die anderen Hofers neidvoll sind auf ihren Gerwald, der einen so kameradschaftlich lockeren Umgang … oder sich einfach mit ihm freuen, daß Herbert Gott ihren Hofer vor aller Augen segnet … Aber Gott ist gerecht und gütig, er wird auch den anderen Hofers mit recht schönen und ehrenreichen Aufgaben betraut haben … der eine darf vielleicht weiter Dekrete erlassen, über das zu bedeckende Fleisch der Frauen, für den anderen hat er vielleicht einen Wolkengau zur Führug und dem verwegendsten Hofer ein Wolkenafrika zum Tierfang …

Schmerzlich daran ist bloß, daß die erste Segnung von Hofer nicht vom Fernsehen übertragen wurde. Was für ein Versäumnis, wo doch sonst alles … Wie weihevoll das gewesen wäre … getragen kommentiert von der Schauspielerin … aber vielleicht kann das noch nachgeholt werden, nachgestellt werden, als Höhepunkt in:

Heimkehr nach Unzensuriert – Paula Wessely in ihrem neuesten Film

Und so hätten damals schon alle schon gesungen, auf ihren Knien, mit Dir, 0-mein-Herbert, ziehn wir ein die Kathedrale

Vive le luxe identitaire!

im Orte Deines Geistes, daß zum christlichen Abendlande ward uns wieder erstehen …

Und dann als die absolut weihevolle Schlußszene des Films tritt Hofer hin, denkt sich nicht seinen Teil und läßt sich reden, und während er

Kameraden!

spricht immer wieder eine Totale der Wessely, wie sie mit verklärtem Blick lauscht, wissend, so wird es sein, und warum sollte das nicht so sein, wenn es nur gewollt wird, kann alles gemacht werden, weshalb sollte auf die Gegenwart nicht die Vergangenheit folgen …

Heimkehr nach Unzensuriert – Paula Wessely in ihrem neuesten Film

unzensuriert-griff-barroso-personlich-anWie es sein wird, wenn Norbert Hofer zum Bundespräsidenten …

Es wird licht.

Es wird heißen, Norbert Hofer trage das höchstmögliche intellektuelle Niveau in die Welt hinaus. Es wird heißen, auf der ganzen Welt, noch nie ward eines Präsidenten denkerische Kraft in Österreich so überwältigend und bestechend. So wird er weiter tun. Wie er es bereits tut. Kann klüger über Flucht gesprochen werden, als es Norbert Hofer tut? Einfach zu fragen, ob er, Barroso, „Flüchtlinge zu Hause“ …

Aber er, Hofer, ist dabei nicht abgehoben, weiß sich eins mit so vielen, die, wie er, fragen: „Haben Sie Flüchtlinge zu Hause?“ … Wie oft konnte diese Frage in mannigfachen Variationen auf FPÖ unzensuriert schon gelesen werden? Eine Frage, die ihnen schon Lösung … intellektueller ward noch nie etwas besprochen worden. Sie sind Hofer und Hofer ist Unzensuriert …

Wer wird sich da noch wundern können, daß  ein Film geplant ist. Ein Film über Unzensuriert, der erzählt, wie es sein wird. In diesem Land der Unzensurierten, wo es keine Unterschiede mehr geben wird, Norbert Hofer wird ein Unzensurierter sein, wie alle Unzensurierten Bundespräsidenten … geeint im festen Willen, ein einziger hoferischer Geist zu sein …

Wie es sein wird. Diese lichte Zeit. Davon soll der Film erzählen. Es soll noch nicht alles verraten werden. Aber der zentrale Monolog in diesem Film kann bereits … In einer Szene soll eine Frau, dargestellt von einer Schauspielerin mit dem Künstlerinnennamen Paula Wessely, auftreten, die den Niedergedrückten Mut und Zuversicht gibt, wie alles, was so schwer auf ihnen lastet, so leicht zu lösen ist, sie öffnet ihnen die Augen ins Lichte …

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Ja, da möchte man draufschwören, Leute, daß es so kommen wird. Heimkommen werden wir bestimmt. Ganz bestimmt. Irgendwie werden wir heimkehren. Warum soll denn das nicht sein? Es ist doch alles möglich. Zuhause in Unzensuriert sind wir jetzt nicht mehr schwach, das hat mir Gerwald immer gesagt, sie interessieren sich sehr für uns. Und warum sollten wir da nicht heimkehren dürfen, wenn wir bloß wollen. Denkt doch bloß. Denkt doch bloß, Leute, wie das sein wird, denkt doch bloß, wenn so um uns rum lauter Unzensurierte sein werden – und nich, wenn du in einen Laden reinkommst, daß da einer arabisch redet oder türkisch, sondern unzensuriert. Und nich nur das ganze Dorf wird unzensuriert sein, sondern ringsum und rundherum wird alles unzensuriert sein. Und wir, wir werden so mitten, innen sein, im Herzen von Unzensuriert. Denkt doch bloß, Leute, wie das sein wird. Und warum soll das nich sein? Auf der guten alten warmen Erde Unzensurierts werden wir wieder wohnen. Daheim und zuhause. Und in der Nacht, in unseren Betten, wenn wir da aufwachen aus’m Schlaf, da wird das Herz in ’nem süßem Schreck plötzlich wissen, wir schlafen ja mitten in Unzensuriert, daheim und zuhause, und ringsum ist die tröstliche Nacht, und ringsum da schlagen Millionen unzensurierte Herzen und pochen in einem fort leise: daheim bist du, Mensch, daheim, daheim bei den Deinen. Dann wird uns ganz wunderlich sein ums Herz, dass die Krume des Ackers und das Stück Lehm und der Feldstein und das Zittergras und der schwankende Halm, der Haselnussstrauch und die Bäume, daß das alles unzensuriert ist, wie wir selber, zugehörig zu uns, weils ja gewachsen is aus den Millionen Herzen der Unzensurierten, die eingegangen sind in die Erde und zur unzensurierten Erde geworden sind. Denn wir leben nicht nur ein unzensuriertes Leben, wir sterben auch einen unzensurierten Tod. Und tot bleiben wir auch unzensuriert und sind ’n ganzes Stück von Unzensuriert, eine Krume des Ackers für das Korn der Enkel, und aus unserem Herzen, da wächst der Rebstock empor, in die Sonne, – in die Sonne, Leute, die nich wehtut und nich sengt, ohne zugleich auch Süßigkeit zu spenden, und ringsum singen die Vögel und alles ist unzensuriert, alles Kinder, wie unser Lied, wollen wir’s nich singen, grade jetzt, unser Lied, immer wieder Otti?

Für den Advent 2016 wird der Film noch nicht fertig sein, aber als Trost könnte im Fernsehen gebracht werden: Germanin – Bayer 205 … es wird zwar noch von einem anders gerufenen Land gesprochen, aber dabei ist, vielleicht ein Trost und Zeichen der Vorsehung für die Unzensurierten, ein Tierfänger Hofer …

„Darf man“ – Servus, Michael Fleischhacker – „eine Bühne geben?“

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Michael Fleischhacker gibt eine Stellungnahme ab, am 20. Oktober 2016, zu der Frage: „Darf man Rechtsextremen eine Bühne geben?“ … und das auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf der Seite seines Arbeitgebers servustv. In der Argumentation und vom Inhalt her ist seine Stellungnahme eine, die ebenso ein Kommentar von FPÖ Unzensuriert sein oder im Tagebuch von Andreas Unterberger stehen könnte. Deshalb diese Verteilung seiner Stellungnahme in der Collage …

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Die Fragestellung von Michael Fleischhacker ist eine grundsätzlich falsche. Aber es ist auch eine falsche Begründung jener, die nun nicht an dieser Diskussion teilnehmen wollen – wegen eines „Rechtsextremen“, um diesem und seinen I… keine „Steilvorlage“ zu bieten.

Ein „rechtsextremes“ Bürscherl kann und darf je kein Grund sein, sich zu verweigern, das Bürscherl als das vorzuführen in einer Diskussion, was es ist, ein Bürscherl eben – steckengeblieben in einem recht genau zu bestimmenden Gesinnungsstadium der Entwicklung  der Menschheit …

Aber das Format „Talk im Hangar“ ist das falsche. Das gänzlich ungeeignete, wenn es um Konkretes geht, um eine Grundlage als Anleitung zum Handeln, zum Arbeiten mit Menschen. Und nicht über sie zu plaudern und sie gemeingefährlich zum Verallgemeinern zu mißbrauchen. Es ist nicht seriös. Es ist unverantwortlich. Es ist der Geilheit und der Faszination Gewalt geschuldet.  Ein Bürscherl zu einem Thema einzuladen, vom dem es nichts weiß, nichts versteht. Aber es kann nichts dafür, es sind die Einladenden, die nicht verstehen, wozu sie einladen. Daß ein Bürscherl sich freut, in das Rampenlicht gezerrt zu werden, wer kann es ihm verübeln. Was auch diesmal wieder allein schon der Trailer bestätigt: es wird nicht gewußt, es will nicht gewußt werden, zu welchem konkreten Gegenstand eine fleischhackerische Sendung … Es ist eine derart konkrete Sache, die sich nicht für eine allgemeine Hallenplauderei eignet. Es geht um ein paar bestimmte Menschen mit ihren Aussagen, an die sie sich vielleicht nicht einmal mehr erinnern, sie je gemacht zu haben, möglicherweise sogar bei Wiedervorlage selbst überrascht wären, das hätten sie einst gesagt, in einem bestimmten Stadium ihrer Entwicklung. Es wäre also durchaus interessant, alle Befragten einzuladen, um mit ihnen zu diskutieren, wie sehen sie heute ihre seinerzeitigen Antworten. Das wäre, könnte gesagt werden, eine Überforderung dieses Formats … jedoch, was ist für eine fleischhackerische Sendung nicht eine Überforderung? Es ist halt das Bequemsatte der sich bürgerlich Verstehenden, Bürscherln einzuladen, mit denen der schön gezogene Scheitel geteilt wird.

Die Teilnahme an einer solchen Sendung, die Diskussion spielt, ist insgesamt zu verweigern, nicht wegen der Geladenen.

Es muß die heutige Sendung gar nicht angesehen werden, um zu wissen, was herauskommen wird. Ein paar Sendungen aus der letzten Zeit lassen das bereits erahnen.  Was über

Michael Fleischhacker sitzt zur Rechten Stadlers zu teilen das Land

Rund um und aus Odin Wiesinger dampft es

geschrieben wurde, kann morgen wohl, entsprechend adaptiert, aber inhaltlich unverändert über die heutige Sendung geschrieben werden, jedoch wird morgen darüber nichts geschrieben werden, weil die Sendung heute nicht angesehen werden wird.

Das sollte überhaupt das Schicksal dieser Sendung werden. Michael Fleischhacker moderiert sein Spiel mit sich und seinem Gefährten mit dem klingenden Namen Servus TV, und dazu noch bleiben die Fernsehapparate abgeschaltet …

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Das Geschwefel vom „rechtsextremen“ Bürscherl ist allemal auch noch auszuhalten. Was muß nicht alles am Fernsehen ausgehalten werden, und nicht nur dann, wenn eine fleischhackerische … Es wird halt dozieren, wie es eben nicht nur von dieser fleischhackerischen Sendung her bekannt ist, etwa von:

Ewald Stadler doziert über die Welt so profund wie er weiß, wessen Mitglied er ist

Und was bliebe so einem Bürscherl auch sonst? Als das Geschwefel. Wie sollte es etwas von Soziologie verstehen, wenn es nicht einmal etwas von – aber von der die I…stets beschwörend schwefeln – Kultur … sie, die I…, hätten ein „verkürztes Verständnis von Kultur“, sagt Marc Jongen, der erst vor kurzem von ebendiesem Bürscherl für seine I… zitiert wurde, aber es hat nicht einmal den verstanden, wie nachgelesen werden kann …

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Es können die Einladenden durchaus verstanden werden, wen sollen sie denn einladen, wollen sie nicht den eigenen Moderator gänzlich blamieren?

Wer wohl die Einladungsliste erstellt? Es heißt, Patriarchen haben so ihre Steckenpferde, sollen sich in ihren Unternehmen oft um Dinge höchstpersönlich kümmern, obgleich sie dafür Angestellte haben, die eben genau dafür angestellt sind. Das erinnert an einen Patriarchen, von dem einst erzählt wurde, er hätte täglich selbst die Toiletten kontrolliert, um dafür zu sorgen, daß nicht zu viele Klosettpapierrollen …

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Es soll nicht ohne Dank dieses Kapitel sein. Immerhin regte Servus Fleischhacker zu einem Aphorismus an, der nur aus Namen besteht. Und das ist doch auch etwas. Aber auch schon wieder mehr als genug.

Ein Aphorismus: Caspart, Glavinic, Fleischhacker – Servus.

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patrick-lenart-oder-das-deutsch-der-enkel-der-wessely-heimkehrerinWürde Paula Wessely nicht schon lange von den Würmern des eigenen Gedankenguts aufgefressen sein, sie würde sich ob ihrer jetzigen Enkelbuben im Grab umdrehen … sollte sie verbrannt worden sein, dann würde sie sich jetzt ob ihrer Enkel vor Grauen als Asche schütteln. Was haben ihre Enkel nur aus der deutschen Sprache gemacht! Wie schön war damals noch die deutsche Sprache und wie recht getragen die Anrufung der deutschen Heimat von Paula Wessely in „Heimkehr“. Und jetzt? So sprechen die Enkel der Heimgekehrten:

„Lustigerr Komiker. Kannte ich nich garnicht.“

Was – auch so ein Bürscherl der I… – Patrick Lenart bewog, in seinem ihm bestmöglichen Deutsch das zu schreiben? Dies:

Bloß ein Verein von Brüdern, aber keine Bewegung

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Wenn schon von Nachkommenden die Rede ist. Was wird aus Michael Fleischhacker noch werden? Er folgte in der sogenannten oder österreichisch verstandenen Qualitätszeitung Andreas Unterberger nach … Ist das der unweigerliche Weg eines Menschen, der einmal in der „Presse“ war? Mit einem Tagebuch zu enden?

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Ein sich freuendes Bürscherl in einer Fernsehspielecke ist vielleicht auch herzig anzusehen, wie seine Äuglein funkeln, reden zu können, und dabei auch noch aufgenommen zu werden, aber so eine Ansammlung von Bürschleins … Seit ein paar Wochen nicht mehr in der Josefstadt zu wohnen, hat doch etwas Entlastendes, es belastete der Gedanke doch zunehmend, wann marschieren sie wieder …

Identitäre Bande zieht nächtens zu den Barden im Achten – Und immer wieder FPÖ-Nationalratspräsidenten

Der Referent als investigativer Journalist von Alt Erlaa bis Linz

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Es gibt nun große Aufregungen um diesen Kongreß. Schriftliche Appelle an den oberösterreichischen Landeshauptmann werden geschrieben, und von vielen unterzeichnet …

Es ist wohl auch die Sorge dabei, was werde denn dort … und das gar noch ganz geheim. Aber keine Sorge, es gibt keinen Anlaß zur Sorge, oder gar einen Grund zur Furcht. Denn es wird ein unter raffinierter Beobachtung stehender Kongreß sein: Alexander Sukowiec* (wie in der Collage zu lesen, hat er es schriftlich bestätigt) nimmt als investigativer Journalist dort im Gewande eines Referenten teil.

Möglicherweise ist es gar kein Wortkongreß, sondern ein Tanzkongreß. Und alle angekündigten Referentinnen und Referenten werden keine Referate, sondern irgend etwas … beispielsweise Nathalie Holzmüller als Zeremonienmeisterin und vielleicht auch als Lehrerin für den formvollendeten Handkuß auf wienerische und auf moskauerische Art und als Tanzsiedekursleiterin … und dann vielleicht doch noch als Höhepunkt ein Referat – das kürzeste je gehörte Animationsreferat: Alles Walzer!

Wie es tatsächlich gewesen sein wird, von Alexander Surowiec, der auch in Interviews seine investigativen Qualitäten ganz zur Entfaltung bringen kann, wird es zu erfahren sein; gespannt darauf wird möglicherweise besonders Erhard Busek sein, ob er voreilig einen oder zwei Menschen vor den Kopf gestoßen hat, also nur Nathalie Holzmüller oder doch auch Josef Pühringer …

fpo-unzensuriert-alexander-surowiec-fass-ohne-boden* Alexander Surowiec hat soeben ein weiteres Mal seine investigativen Qualitäten unter Beweis gestellt. Er hat sofort erkannt, was das Wesentliche in diesem Kapitel ist, nämlich Sukowiec statt Surowiec geschrieben zu haben. Beinahe wird es jetzt bedauert, nicht einen zweiten Tippfehler begangen zu haben. Was erst hätte Surowiec geschrieben, hätte er gelesen: Sokowiec … Vielleicht: megasteiler Kerl? Aber seine Qualitäten müssen hier nicht gewürdigt werden, gerade heute hat FPÖ unzensuriert es mit einem Kommentar getan, recht passend, ein paar Tage vor seiner Aufdeckungsfahrt in den Vorort von … Ob die „Fass-ohne-Boden“-Aufdeckungsqualität von jener ist – weil es um Wohnbau geht -, die auch einen NR Gerhard Deimek auszeichnet, wurde nicht geprüft. Megasteil jedenfalls kann der erste Satz des FPÖ-unzensuriert-Kommentars genannt werden:

„Der Wohnpark Alt-Erlaa gilt als idyllisches Musterbeispiel des sozialen Ausgleichs im romantisiert-roten Wien.“

Österreichisches Faß ohne Boden des Europäischen Forum Linz

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Seit dem Kapitel

Europäisches Forum Linz – Messetagung mit Lesungen wie von Herbert Kickl …

ist es noch zu einer Veränderung bei den Referentinnen und Referenten gekommen. Das wäre kein weiteres Kapitel wert. Es ist doch belanglos zu erzählen, daß etwa Manuel Ochsenreiter

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

nun auch im Vororteprachtsaal des Landes Oberösterreich einen Vortrag, wie es bereits unnütz zu erzählen war, daß Philipp Stein, dem es vom „Wiederbeleben des Faschismus“ träumt, ein Vortragender sein wird … wer sonst sollte Propagandist und Propagandistin eines Parolenschmettertages sein?

Aber von denen ist zu erzählen, die nicht sofort die erste Reaktion hervorrufen, nichts anderes ist zu erwarten, nichts daran kann je noch überraschen.

Nun ist mit Alexander Surowiec ein Referent hinzugekommen, der ein weiteres Mal dieses Österreich als ein Faß ohne Boden … Auch sein Lebenslauf erzählt keine Geschichte, die zur Beruhigung gerne in diesem Land breit erzählt wird, über Rechtsex…  Eine Beschäftigung mit diesen in Österreich läßt sofort in ein Faß ohne Boden schauen, geradewegs in den österreichischen Abgrund der mannigfachen Verstrickungen und kein Gesicht eines glatzköpfigen mit H-Kreuz Tätowierten oder einer H-Kreuz Gepiercten blickt zurück, sondern die Fratze der österreichischen Mitte …

NS Puh, besser, PI, wo überall Marcus Franz … das ist nicht einmal mehr einen Nachsatz wert.