„!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“

„Warum die EU nicht das unkontrollierte und massenhafte Eindringen von Menschen eines anderen Kontinents nach Europa nicht als Bedrohung für die dort lebende einheimische Population ansehen will, bleibt da wirklich ein Rätsel.“

Das schreibt abschließend und kurz die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei am 14. Dezember 19, nachdem sie dem Aufrufe von Roman Haider – „!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“ – in vollem Umfange nach ihren reichlichen Möglichkeiten nachgekommen zu sein scheint.

Kein Rätsel ist es, welche „Population“ von ihr einer „Bedrohung“ ausgesetzt angesehen wird, nämlich jene, die ihr recht nahe ist, die ihre Familie, die sie selber ist …

Roman Haider, das ist der Vater von dem recht geratenen Sohn, der noch weiß, wie eine von einem Runenkünstler gestaltete Medaille zu empfangen ist – in Uniform …

Roman Haider brauchte doch recht lange, bis er auf diese Verordnung stieß, die ihm zum Aufrufe „!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“ bewog. Jedenfalls brauchte er länger als Baron, um eine Verordnung zu entdecken. Vielleicht war dies das ausschlaggebende Kriterium, daß Baron und nicht er, Haider, zum „außenpolitischen Berater“ der hoferischen Partei aufstieg, weil eben Baron ihr ein „Zack-Zack-Zack“ ist, auch beim Finden von Verordnungen, die nach einem kurzen „!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“ zu recht tiefen Denkergebnissen …

Roman Haider gibt sich durch sein Verwenden von Satzzeichen am Beginn und am Ende seines Satzes ganz als Spanier zu erkennen – noch ein spanisch nationalisierter Österreicher …

Ihren ersten Absatz beginnt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei schlicht wie kurz mit den unausbleibenden Verweisen auf die „Gurkenkrümmung“ und die „Bräune von Pommes frites“, und sie hat dabei kurz davor recht zufrieden für sich allein vielleicht noch festgestellt: !Woar de schoaf, die jetzige Nochdenkerei!

Beinahe dreißig Jahre vor dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union gab es in Österreich bereits ein Gesetz, das auch „Gurkenkrümmungsgesetz“ genannt hätte werden können, also zu einer Zeit, in der die Eltern eines Buben selber wohl noch gar nicht wußten, daß ihnen einst ein Sohn geboren, der Jahrzehnte nach der Gurkenkrümmung in Österreich den Segen empfangen …

Was der Europäischen Union untergeschoben wird, wie etwa die Verordnung der Gurkenkrümmung, ist zu oft nichts anders als eine Legende, wie, um ein Beispiel heranzuziehen, die Legende von der jungfräulichen Geburt, wie Frau Maria dem Herrn Josef ihr Kind als sein Kind unterschob, während sie sich in Wahrheit mit einem Herrn Gabriel vergnügte, dessen Samen gierig aufnahm, sich freudig von ihm schwängern …

18 Jahre nach der gesetzlichen Verankerung der Gurkenkrümmung in Österreich wird diesem Ehepaar ein Bub geboren, der der Europäischen Union auch so manches unterschieben wird, nicht die Gurkenkrümmung, aber, da ist er recht ganz Kind seiner Zeit, die Pommes

Auch er einer, dem die Nachdenkerei eine scharfe ist, einer, der nicht den Aufrufe von einem Haider erst zu vernehmen brauchte, um für sich zu bestellen: „!! Jetzt einmal scharf nachdenken!!“

„Invasion“, ein Begriff, der in vielen Bereichen Verwendung findet, auch etwa in der Medizin. Doch es ist äußerst hinterfragenswert, ob „Invasion“, wie auch in diesen Verordnungen der Europäischen Union, im Zusammenhang mit Tieren, mit Pflanzen, kurzum mit der Natur je noch in Verbindung gebracht werden sollte und darf, vor allem dann, wenn berücksichtigt wird, wie „Invasion“ sonst in diesem Land mehrheitlich verwendet wird. „Invasion“ stellt doch eine unüberwindliche Trennung zwischen Mensch und Natur her, konkreter noch, wie es auch in dieser Verordnung, über die Haider scharf nachdenken wollte, leidlich zum Ausdruck kommt: zwischen Wirtschaft und Natur.

Hofers Baron

Wo Hofers Baron seine Stellung bezieht, ist auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Parlamentspartei, es geht also, und das ist nichts Neues, mit Hofer weiter, wie es mit Strache endete.

Und wieder steigt in der identitären Parlamentspartei einer auf, der sich einer „Umerziehung“ ausgesetzt fühlt, und das kann auch nicht anders sein, bei einer Partei, die seit ihrer Gründung von einer Angst beherrscht ist, „umerzogen“ zu werden, ihr sich selbst gegebenes Recht auf Entwicklungslosigkeit zu verlieren, aus ihrem stocksteifen Hocken in den Erziehungsstuben ihrer Vorfahren und ihrer Ahninnen sich erheben zu müssen, sich, ja, was für eine von ihr unerfüllbare Forderung an sie, sich bewegen zu müssen, sich gar hinaus bewegen zu müssen … was für ein unauflöslicher Widerspruch, daß sich diese Partei nun einen „außenpolitischen Berater“ hält …

Hofers Baron und mit ihm die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei hockt in seinem entwicklungsfreien Erziehungsschloß vor den „Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung“, als wären diese vor 44.000 Jahren angefertigte Zeichnungen in einer Höhle, von denen ihm vorherigen Kapitel erzählt wurde, wobei nicht zu entscheiden ist, ob Hofers Baron und mit ihm seine gesinnungsgemäß zensurierte Website diese wie 44.000 Jahre alte Zeichnungen nicht lesen, nicht verstehen und nicht deuten können, oder ob die Interpretation dieser Grundrechte durch Hofers Baron und mit ihm seiner gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Parlamentspartei als eine 44.000 Jahre alte Zeichnung zu verstehen ist …

NS Biographisches zum Hofers Baron konnte erst vor kurzem etwas erzählt werden, nun kann dieses von seinem Verlage her verbreitete um seine vielfachen Auszeichnungen in Österreich ergänzt werden. Der Dank des Barons dafür ist vielleicht die großzügige Aufnahme des derzeitigen Landeshauptmannes von Oberösterreich in den Orden seiner „Ordensregierung S.k.k.H. Karl von Habsburg“ …

Das Gesinnungsreich und seine vom Präsidenten beworbenen Verlage

Auch an Menschen, die Romane schreiben, werden bereits Wünsche, nein, schon Forderungen gestellt, und in dieser gar so modernen Zeit kommen Menschen, die Romane schreiben, dem nicht aus, nachzugeben, meinen sie, das Verlangen nach Transparenz auf einen Blick ohne Mühe ebenfalls befriedigen zu …

Nun, es soll der Transparenz gegeben werden, was der Transparenz ist.

Es wurde also massiv die Forderung erhoben, im Zusammenhange mit Albert Pethö, in einem Kapitel Biographisches der Figuren in der Art eines Stammbaumes einfach wie kurz zusammenzufassen, wann sie denn geboren seien, wie ihre Bildungswege gewesen seien, woher sie denn kämen, wohin sie gingen …

Wohin sie gehen, kann nicht beantwortet werden. Wohin eine von ihnen ging, das allerdings wird gewußt, sie ging in diesem Jahr 19 zum Präsidenten, der sie einlud, zu ihm zu kommen, in das Parlament.

Und ihr, der Eingeladenen, ist es auch zu verdanken, diese Forderung erfüllen zu können, weil viele der Figuren dieses Romans der Wirklichkeit sind ihr und ihrer Verlage verbunden – gemeinsam bewohnen sie das Gesinnungsreich.

Mit ihr mit beim Präsidenten war auch eine weitere Figur, deren Schreibe in dieser gesinnungsreichen Verlage eine Heimat …

Und wer aus der Heimat dieser gesinnungsreichen Verlage kommt, kann recht gewiß sein, eines herzlichen und warmen Willkommens des Präsidenten …

Nicht alle Figuren dieses Romans haben ihre Heimat in dieser gesinnungsreichen Anstalt der Verlage, aber doch etliche, manche von ihnen benehmen sich, als wären sie Hauptfiguren, manche von ihnen sind einfach wie kurz Nebenfiguren, und ihnen gemeinsam, wenn es nicht allem widersprechen würde, könnte davon gesprochen, das sei ihre Identität, diese gesinnungsreichen Verlage stifte ihnen Identität

So kann nun, wenn in welchem Kapitel auch immer von diesen Figuren mit deren Heimat der Verlage seit über einhundert Jahren gelesen wird, in diesem Stammbaum nachgesehen werden, so es dürstet und hungert nach Biographischem …

von einer Aden,

von einer Zayas,

von einer Höbelt,

von einer Graf,

von einer Hornung,

einer Rosenkranz,

einer Creveld,

einer Becker von Sothen,

einer de Benoist,

einer Kitzmüller,

einer Kurzmann,

einer Kunasek,

einer Nawratil,

einer Neschwara,

einer Schrenck-Notzing,

einer Weißmann,

einer Grießer,

Handel,

Hofer,

Pethö

Adolf Hitler, Lothar Höbelt, Herausgeber Andreas Mölzer: „Als wir …“

Der erste Buchtitel nach dem 8. Mai 45 von Adolf Hitler hätte wohl nicht anders gelautet, als ebendieser vom Herausgeber Andreas Mölzer: „Als wir ‚befreit‘ wurden … Ausgebombt, gefangen, vertrieben, vergewaltigt – Zeitzeugen berichten über Krieg und Nachkriegszeit“ …

Bekanntlich hat Adolf Hitler nach dem 8. Mai 45 kein Buch mehr geschrieben; es war die Lektüre seines ersten Buches schon zu viel, oder zu wenig und zu ungenau, wenn bedacht wird, daß Adolf Hitler nach seinem ersten Buch das noch werden konnte, was er wurde, aber nicht durch die Stimmen der Wählenden.

Das Buch mit diesem Titel wurde aber herausgegeben, mitgeschrieben hat nicht Adolf Hitler, sondern Otto Scrinzi … Den Namen Adolf Hitler im Zusammenhang mit diesem Buch zu nennen, daß Adolf Hitler nach dem 8. Mai 45 wohl an so einem Buch sofort als Autor beteiligt gewesen wäre, dient zur Verdeutlichung, was von diesem Buch zu halten ist.

Es ist ein Entlastungsbuch für Täter, von Menschen, die diesem Massenmordregime, die dieser Massenverbrechensdiktatur pflichtfreiwillig dienten, wie etwa Otto Scrinzi. Und wie Otto Scrinzi dieser Gesinnung, der er pflichteifrig diente, über Jahrzehnte nach dem 8. Mai 45 die Treue hielt, das ihm eine Ehre war, hätte wohl auch Adolf Hitler seiner Gesinnung treu und ehrenreich weitergemacht.

Und mit dabei: Lothar Höbelt, der beteiligt, beteiligt auch an diesem Buch, an diesem Entlastungsbuch, an diesem Verteidigungsbuch für Täterinnen.

Lothar Höbelt, der dieser Tage Mittelpunkt, wieder einmal Mittelpunkt von Diskussionen und Aufregungen ist, Lothar Höbelt, für den das Wort ergriffen wird, weil, so sagen es die für ihn Einspringenden, die „Freiheit der Lehre“ bedroht sei, als ob es bei Lothar Höbelt je um „Lehre“ … die Freiheit der Leere kann, darf selbstverständlich auch Lothar Höbelt nicht genommen werden, und kein Mensch spricht Lothar Höbelt je seine Freiheit seiner Leere ab, nur, die Leere ist kein Studienfach, die Leere ist keine Lehre, die Leere ist weder in Schulen noch in Universitäten zu lehren.

Es wurde, muß eingestanden werden, das Buch aus einem recht international renommierten Hause – wie auch anders, Lothar Höbelt als international renommierter Historiker publiziert nur in international renommierten Anstalten – nicht aufgeschlagen. Es reicht die zurzeitige Ankündigung, um zu wissen, was zu erwarten ist, eine Gesinnungsentlastung, eine Gesinnungsverteidigung.

„Als wir ‚befreit‘ wurden …
Ausgebombt, gefangen, vertrieben, vergewaltigt – Zeitzeugen berichten über Krieg und Nachkriegszeit
In ‚Als wir ,befreit‘ wurden …‘ zeichnen Andreas Mölzer, Lothar Höbelt, Erich Reiter, Otto Scrinzi u. a. ein umfassendes Bild über das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Besatzungszeit in Österreich. Daneben kommen 50 Zeitzeugen zu Wort, um über ihre persönlichen Erlebnisse im Bombenterror der Alliierten, in der Kriegsgefangenschaft oder beim Einmarsch der Roten Armee zu schildern.“

Die Befreiung von Österreich in Anführungszeichen. Dazu muß nichts geschrieben werden. Das zeigt bereits deutlich auf, in welche Gesinnungsrichtung es geht. Ein SA-Sturmführer und Assistent am Institut für Erb- und Rassenbiologie als Mitbetätiger an diesem Buch ist so, als hätte Adolf Hitler selbst an diesem Buch … Oder meinen Sie, Adolf Hitler hätte den 8. Mai 45 nicht ebenso als „Niederlage“ empfunden, wie von Lothar Höbelt geleert.

„Gefangen“ … Welchen Gefangenen in Österreich in diesem Buch wohl die Anteilnahme gilt? Dazu muß auch nichts geschrieben werden.

„Vertrieben“ … Wer wurde aus Österreich vertrieben? Es wurde aus Österreich nicht vertrieben, sondern es kamen nach dem 8. Mai 45 viele Menschen nach Österreich aus jenen Ländern, die davor von Otto Scrinzi und seinem Führermassenmörder und Führermassenverbrecher …

Dieses Buch, an dem auch der Universitätsleerende Lothar Höbelt mitwirkte, erinnert an ein Buch, das auch nach dieser Methode arbeitet. Zeugen aufmarschieren zu lassen. Im Buch „Freispruch für Hitler“ werden ebenfalls Zeugen aufgerufen, Zeugen vom Gesinnungsschlage Otto Scrinzi, die ebenfalls pflichtfreiwillig …

Der vor kurzem in Ungarn verstorbene Herausgeber dieses Buches mit seinem ihn dazu ermutigenden Beichtvater war ein Leben lang besessen von der Umdeutung der Geschichte nach seiner Gesinnung, aber er war nicht der einzige in Österreich, es gibt auch noch andere, die dafür nie verurteilt wurden, gegen die nie ein Antrag auf Anklage gestellt wurde, vielleicht, weil sie selbst Anträge stellen, nicht an die Staatsanwaltschaft, sondern im …

Sie irren sich aber vollkommen, wenn Sie meinen, es wird hier dem Verschweigen das Wort geredet. Selbstverständlich soll und mehr noch muß die Geschichte erforscht, erzählt werden, was bei der Befreiung von Österreich passierte, auch das Schreckliche, auch das Ungeheuerliche, auch das Verbrecherische, aber nicht von einem Adolf Hitler, in diesem Buch vertreten durch Otto Scrinzi.

Adolf Hitler selbst hätte auch die Gelegenheit gehabt, seine Geschichte zu erzählen, sich zu verteidigen, in Nürnberg, aber er zog es vor, wie sein ganzes Leben lang die Verantwortung zu fliehen, auch im Untergang, auch in der von ihm angeführten massenverbrecherischen und massenmörderischen Katastrophe in jedweder Hinsicht, er amputierte sich selbst von „seinem Volke“ und Jahrzehnte später spüren immer noch Menschen gesinnungsvoll den amputierten Hitler als Phantomschmerzen, unter denen aber jene zu leiden haben, die nicht diese Phantomschmerzen …

Gerechtigkeit für Pohl

Als abschließendes Kapitel zu den Kapiteln, die unter dem Titel Rezension einer Buchbesprechung zusammengefaßt werden könnten, ist doch eines noch zu schreiben, und zwar unter der Überschrift „Gerechtigkeit für Pohl“ …

„Die Lügen, die Fesseln“ haben beim Lesen, gleich an welcher Stelle im Buch, gleich über welches Land gerade im Buch gelesen wurde, immer wieder eine Rückkehr nach Österreich herausgefordert, zum Vergleich, wie es in Österreich bestellt ist um die Fragen von „Nationalität, Gender, Klasse, Rasse, Religion, Identitäten“ … um diese Fragen ist es in Österreich so bestellt, daß „The Lies that bind“ nicht nur in Wien als Gratisbuch mit einer Auflage von einhunderttausend Stück dringend zu verteilen wäre, sondern in ganz Österreich „The Lies that bind“ in einer Auflage von acht Millionen Exemplaren verschenkt werden …

Nun, was die Gerechtigkeit für Pohl angeht; wenn berücksichtigt wird, in was für einem Land er diese Buchbesprechung schreibt, tut er, schreibt er, was er kann, schreibt immerhin den Namen Kwame Anthony Appiah hin, und nicht etwa Samuel P. Huntington, der sonst in Österreich für viele, sehr viele Ausdruck höchster Belesenheit, Beweis dafür, dem Internationalen zugewandt zu sein, und das noch auf der Höhe der Zeit …

Kurz ist es her, eine Woche, daß ein Schriftsteller in einer Fernsehanstalt mit seinem Verweis auf den „Kampf der Kulturen“ sich, um es mit einem Modewort zu sagen, outete, ein international belesener Mann zu sein, der jetzt, gut wie er ist, sein Butterbrot teilt mit seinem Freund, der bessere Tage sah und dessen Name in der Sendung bei nahezu jeder Wortmeldung zum Schriftstellernamen eingeblendet wurde.

Während also Appiah an diesem in Österreich dringlich millionenfach zu verschenkenden Buch arbeitet und schreibt, setzt in Österreich ein Mann, um ein Beispiel zu geben, über sechstausend Wörter ab, um zu „Heimat, Identität und Nation“ auf der Höhe seiner huntingtonschen BelesenheitGerechtigkeit für Pohl!

Dieser belesene und gar so international ausgerichtete Mann ist nicht irgend ein Dahergelaufener, er war Chefredakteur von einer ehrwürdigen Tageszeitung und sogar Chefredakteur von der Tageszeitung der Republik Österreich, und seine sechstausend Wörter veröffentlicht er bei einem Mann, der auch nicht irgend ein Dahergelaufener ist, bei einem, der immer noch und nicht nur für die Tageszeitung der Republik Österreich schreibtGerechtigkeit für Pohl!

Sie möchten wissen, was dieser Mann bei seinem Mann zu „Heimat, Identität und Nation“ – nun, Wörter, Wörter, nichts als Wörter, um genau zu sein, 6177 Wörter; das ist alles, was dazu gesagt werden kann, daß die Wörter gezählt werden können, und das ist als Beschäftigung mit diesen bereits mehr als …

„Professor Höbart“

Es muß eingestanden werden, je nicht überlegt zu haben, was aus Höbart nach seinem Ausscheiden im Parlament geworden ist, aber es ist doch erstaunlich, was aus ihm geworden ist: ein „Professor“ auf der Universität.

Als Quelle hierfür darf die Presseaussendung vom 3. Dezember 19 von der FPÖ genannt werden, in der ihr Generalsekretär wie folgt zitiert wird:

„Wer aber schützt die Teilnehmer der Vorlesung von Professor Höbart  […]“

„Professor“ auf der Universität ist er also geworden, jedenfalls nach dieser Aussage …

Was er wohl lehren wird?

Wurde gar ein neues Studienfach für ihn eingerichtet?

Das Identitäre im Wandel der Zeit?

Oder wurde er als Nachfolger von jenem ehrenreichen Professor bestellt, von dem schon länger nichts Neues zu erfahren war, und auch bei ihm muß eingestanden werden, je nicht nachgedacht zu haben, was aus ihm geworden ist, vielleicht sitzt er noch auf seinem Stuhl in der Universität, vielleicht wird eine neue Lehrmethode erprobt, Lesungen in Doppel-Conférence, also er gemeinsam mit Professor Höbart …

DIE LÜGEN, DIE FESSELN

Es lebte in Österreich ein Mann, auf den auch Kwame Anthony Appiah zu sprechen kommt, im Kapitel „Hautfarbe“, sein Name Angelo Soliman, und auf ihn in diesem Buch hätte Ronald Pohl beispielsweise auch in seiner Buchbesprechung hinweisen können, um das Buch für die Lesenden seiner Besprechung greifbarer zu machen, da es auch etwas mit Österreich zu tun hat, es also ein Buch ist, das es wert ist, erworben und vor allem gelesen zu werden, auch in Österreich, gerade in Österreich, in diesem Land, in dem beispielsweise ein Mann im Jahr 18 der für recht kurz gewesenen Bundesregierung „Paragraphe“ schreibt, ein Notar, der sich sonst vor allem als Hautfarbenfanatiker, als Hautfarbenfundamentalist hervorschreibt, ein „Spezial-Jurist“ für die recht kurz gewesene Regierung in Österreich, und dieser Notar mit seiner Regierung und mit seiner Waffenvernarrtheit, von dem nicht bekannt ist, daß er alle Waffen, deren Farbe nicht weiß ist, ablehnt, von dem nicht berichtet wird, daß er sich weigert, unweiße Waffen zu verwenden, fällt beim Lesen von „Die Lügen, die Fesseln“ ein, nein, das ist falsch, dieser fällt nicht beim Lesen von „Die Lügen, die Fesseln“ ein, sondern beim Lesen der Buchbesprechung von Ronald Pohl, weil es ein weiteres Mal auffällt, wie sehr es Ronald Pohl verabsäumt, diesen Bezug zu Österreich, auch zu Österreich, der mit diesem Buch geleistet wird, herzustellen, um den Verkauf dieses Buches in Österreich, gerade in Österreich, zu fördern, und er hätte dafür beispielsweise aus dem Buch zitieren können, diese Stelle über Angelo Soliman und Österreich, wobei auch zu erfahren ist, daß über Menschen ganz anders geschrieben werden kann, als es beispielsweise von dem Hautfarbenjuristen bekannt ist, über 200 Jahre vor dem Hautfarbenjuristen bereits ganz anders geschrieben wurde, und dies das zurzeitige Österreich nicht auszeichnet als ein Land, das sich in das Licht der Entwicklung stellen darf, und das darf zur Vermutung führen, Ronald Pohl möchte sein Land nicht so hingestellt wissen, wenn sein Land mit seiner Gegenwart so gesehen wird, wie es zu sehen ist, zu diesem Sehen gebracht durch die Lektüre dieses Buches „Die Lügen, die Fesseln“, weil dieses Buch eben dazu einlädt, das in ihm Geschriebene mit den Gegebenheiten, den Bedingungen, den Zuständen in dem Land abzugleichen, zu hinterfragen, ob das in ihm Geschriebene auch und wie auf dieses Land zutrifft, in der sich Lesende dieses Buches gerade beim Lesen dieses Buches aufhalten …

Dies also hätte Roland Pohl in seine Buchbesprechung aufnehmen können, das nun zitiert wird, nicht aber um Appiah zu zitieren, da im Grunde das gesamte Buch zu zitieren wäre, sondern die Buchbesprechung von Ronald Pohl aufzufüllen, das von ihm gebrachte Nebensächliche zu tauschen …

Der Geistliche Abbé Grégoire, der große französische Revolutionär und Kämpfer gegen die Sklaverei, veröffentlichte 1808 eine Untersuchung über die kulturellen Leistungen von Schwarzen. Er gab ihr den Untertitel „Untersuchungen über ihre geistigen Fähigkeiten, ihre moralischen Qualitäten und ihre Literatur“. Und er führte Amo als Beweis für seinen Glauben an die Einheit der Menschheit und die fundamentale Gleichheit der Schwarzen an. Thomas Jefferson hatte in seinen Notes on the State of Virginia (1785) geschrieben, er habe nie erlebt, „dass ein Schwarzer einen Gedanken geäußert hätte, der über das Niveau der einfachen Erzählung hinausgegangen wäre“. Grégoire schickte ihm ein Exemplar seines Buchs De la littérature des Négres, in dem sich eine ausführliche Darstellung des Lebens und Werks Anton Wilhelm Amos befindet, und bat ihn, seine Ansichten zu überdenken.

Amo war nicht das einzige Gegenbeispiel zu Jeffersons negativem Bild des „Negers“. Grégoire nennt als beispielhaften „Neger“ auch Angelo Soliman – gleichfalls ein als Kind versklavter Westafrikaner, der einer Marquise in Messina zum Geschenk gemacht wurde, die für seine Erziehung sorgte; später wurde er Hauslehrer des Sohnes Fürst Wenzels von Liechtenstein in Wien und Mitglied derselben Freimaurerloge, der ein paar Jahre nach Amos Rückkehr nach Ghana auch Mozart angehörte. Soliman war berühmt für die Spaziergänge, die er Arm in Arm mit dem Kaiser durch Wien unternahm. Der revolutionäre französische Geistliche erzählt außerdem die bereits ältere Geschichte von Juan Latino, dem Dichter und Professor für Grammatik und Latein im Granada des 16. Jahrhunderts. Als „El negro Juan Latino“ erscheint er im ersten der possenhaften Gedichte, mit denen Cervantes seinen Don Quijote beginnt. Der schwarze Professor wird deshalb erwähnt, weil er das Lateinische beherrschte – im Gegensatz zu Cervantes, der deshalb in der spanischen Volkssprache schreiben musste.

Als Jefferson De la littérature des Négres las, dürfte er sich auch an seine Landsfrau Phillis Wheatley erinnert haben, die 1773 das erste Buch mit Gedichten einer Afroamerikanerin veröffentlichte.“

Das „erste Buch mit Gedichten einer Afroamerikanerin“ läßt sogleich an ein Buch erinnern, das mit Österreich zusammenhängt, mit der erstmaligen Veröffentlichung von „afro-amerikanischer Lyrik in Wien, 1929 …

Ronald Pohl beginnt seine Buchbesprechung mit einer Frage, die er sich bei Appiah abgeschaut hat: „Wer sind wir? Oder sollte die Frage besser lauten: Was sind wir?“

Wenn an Amo, an Soliman, an Latino, an den Urgroßvater von Alexander Puschkin, an die vielen, vielen weiteren gedacht wird, auch daran, was noch 1929 in Wien veröffentlicht wurde, was zur Zeit von Menschen über Menschen verbreitet wird, ist in Anknüpfung an Tucholskys „Gehn wir weiter“ die Frage angebrachter:

Warum gehen wir nicht weiter? Und wohin gehen wir, wenn wir nicht weitergehen?

The lies that bind

Ronald Pohl hätte in seiner Buchbesprechung, um tatsächliche Anreize zum Erwerb des Buches zu schaffen, im Wissen darum, daß Menschen eher für etwas zu gewinnen sind, von etwas zu überzeugen sind, wenn es ihnen nahe ist, auf die Stellen im Buch von Kwame Anthony Appiah verweisen können, die direkt auf Österreich sich beziehen, etwa auf die Seite im Kapitel „Flucht aus den alten Reichen“, auf der von den Parlamentswahlen 2017 in Österreich geschrieben wird, und also nicht nur indirekt, wie im vorherigen Kapitel ausgeführt, durch den Massenmord an „Juden und Roma“, dessen Umgang nach 1945 in Österreich mit dem Verschweigen der „Roma“ es soher auch zu einem Kapitel über Österreich in bezug auf die ausgehandelte „Identität“ dieses Landes macht …

Es scheinen „Die Lügen, die Fesseln“ weiter und weiter zu wirken, bis hinein in Buchbesprechungen von Menschen, die sich selbst wohl aufgeklärt wähnen, wenn das von Menschen überhaupt gesagt werden kann, die in Österreich geboren, hineingeworfen in die österreichische Lügen der österreichischen Identität – gefesselt vom ersten Atemzug an …

Kwame Anthony Appiah on Austria

Ronald Pohl veröffentlicht eine Buchbesprechung zu dem Buch, dessen Titel in der deutschsprachigen Übersetzung eine Bedeutungsverschiebung und eine Verniedlichung erfährt. Der deutschsprachige Titel stellt an die erste Stelle der Bedeutung: „Identitäten“. Und verniedlicht durch „Fiktionen“. Hingegen der Originaltitel: „Die Lügen“ …

Der deutschsprachige Titel eine Einladung zur Urlaubslektüre ohne Aufforderung zur Veränderung des Denkens und vor allem des Handelns.

Hingegen der Originaltitel: „The Lies That Bind: Rethinking Identity“ … Wie könnte eine deutschsprachige Übersetzung dieses Titels sein, die dem mehr entspricht?

Vielleicht:

Die Lügen, die Fesseln.

Besinnung, Überdenken,
Umdenken, Neudenken

Identität

Ronald Pohl jedenfalls hat dieses Buch, das er, wie seine Buchvorstellung es vorgibt, gelesen hat, nicht als ein Buch zum Umdenken verstanden, wenn er im letzten Absatz etwa weiter unbekümmert schreibt: „Der Slowene …“

Wie im vorherigen Kapitel bereits ausgeführt, hat Pohl keine Buchbesprechung als Anreiz zum Kauf dieses Buches geschrieben. Dabei hätte er, Pohl, dieses Buch den Menschen in Österreich, gerade in Österreich, so leicht als ein sehr lesenswertes Buch vorstellen können, kommt darin doch auch Österreich, sogar Österreich vor. Statt den knappen Platz seiner Buchbesprechung für das Ausbreiten der Geschichte mit den Taxifahrten zu vergeuden, hätte er wohl das Interesse an diesem Buch durch seinen Österreich-Bezug steigern, nein, mehr, tatsächlich wecken können.

Warum tat er, Pohl, das nicht?

Ist er dermaßen von der Lüge der Identität, in diesem Fall, von der österreichischen Lüge der österreichischen Identität gefesselt, die es ihm verunmöglichen, davon zu schreiben, was in diesem Buch zu Österreich gelesen werden kann, nur weil es einer aus dem sogenannten Ausland und noch dazu ein N… geschrieben hat?

Das macht „Die Lügen, die Fesseln“ noch einmal bemerkenswerter, noch einmal lesenswerter, im Abgleich, wie auf dieses Buch reagiert wird, beispielsweise in Österreich, gerade in Österreich.

In der Zusammenschau von „Die Lügen, die Fesseln“ mit der pohlschen Buchbesprechung ist es doch notwendig, ein Zitat aus diesem Buch zu bringen, um es verständlicher zu machen, worum es hierbei geht, in der Besprechung der Buchbesprechung, bei nochmaliger gleichzeitiger Betonung, das gesamte Buch ist zu lesen, und es geht dabei bereits weit über Pohl hinaus.

Woran es wohl liegen mag, daß einem Philosophen aus dem sogenannten Ausland es kein Problem bereitet, im Zusammenhang mit „Rassenvorstellungen“ im Kapitel „Die Farbe der Politik“ zu schreiben,

„Und bei den Nazis war dieses Denken von zentraler Bedeutung bei der Organisation des systematischen Völkermords an Millionen von Menschen, Juden und Roma, die als minderwertige Rassen eingestuft wurden.“

während es in Österreich bis in die Gegenwart herauf sowohl vom sogenannten offiziellen und vom sogenannten inoffiziellen Österreich in breitester und in deutlichster Form nicht geschafft wird, von einem „Völkermord an Millionen von Menschen, Juden und Roma,“ zu sprechen, „Juden und Roma“ in einem Satz zu nennen, wenn von diesem „Völkermord“ gesprochen, obgleich seit Jahrzehnten Jahr für Jahr Gedenkveranstaltungen zu diesem „Völkermord“ abgehalten werden, in Österreich, von der Staatsspitze abwärts, obgleich der Täter der „Denkschrift zur Zigeunerfrage“ wie sein oberster massenmordbefehlsgebender Führerverbrecher aus Österreich …

Fiktionen

So wie Ronald Pohl in der Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnitts über das Buch „Identitäten – Die Fiktionen der Zugehörigkeit“ schreibt, wäre es je keine Verlockung gewesen, dieses Buch zu erwerben und vor allem, dieses Buch dann auch zu lesen.

Jetzt, nach der Lektüre des Buches, das Aufatmen, nicht davor, sondern erst jetzt die pohlsche Buchbesprechung, wenn es denn eine genannt werden kann, gelesen zu haben. Die pohlsche Buchbesprechung ist eine, die in der Galerie der nicht gelesenen Rezensionen aufgenommen werden kann.

Das Buch von Kwame Anthony Appiah ist eines, zu dem nur eines geschrieben werden kann, es ist zu lesen, zu lesen in seiner Gesamtheit, zu viel enthält dieses Buch, das wert ist, erfahren zu werden, zu viel, daß es eine Frechheit wäre, zwei oder drei Dinge nur hervorzuheben, es ist ein Buch, dem mit einer Buchbesprechung nicht ansatzweise entsprochen werden kann.

Die pohlsche Buchbesprechung kann in die Galerie der nicht gelesenen Rezensionen aufgenommen werden, weil diese aus einem Grund doch von Interesse ist, von der Frage her, wie wird auf so ein Buch reagiert, zum Beispiel in Österreich, gerade in Österreich.

Ronald Pohl beginnt mit dem Bekanntmachen des Buches von Kwame Anthony Appiah damit, daß „Populisten mit Kosmopoliten sich in die Haar geraten über die Frage der ‚Identität'“ … Jedoch, „Populisten“ können sich mit Kwame Anthony Appiah „nicht in die Haare geraten“, weil diese ihnen gänzlich fehlen, und Kwame Anthony Appiah legt ausführlich dar, was es mit „Identitäten“ auf sich hat, wobei es ihm nicht nur um die „Identitäten“ im Zusammenhang mit „Nationalität geht, profund ausführlich schreibt er über „Religion“, „Land“, „Gender“, „Rasse“, „Hautfarbe“, „Klasse“, „Kultur“ …

Sein Buch ein Steckling für neue Wurzelbildungen in der Kopfhaut der „Populisten“, dann könnten ihnen auch Haare wachsen, mit denen sie sich mit einem Kwame Anthony Appiah „in die Haare geraten“ können, wenn sie, die Populistinnen, ihm dann noch etwas Profundes in bezug auf „Identitäten“ zu entgegnen hätten, und zwar auf der Höhe seiner Argumentation, auf der Höhe seines Wissens von Vergangenheit und Gegenwart.

Der nächste pohlsche Satz ist dann gleich:

„Nicht ohne Stolz berichtet der Anglo-Ghanaer Kwame Anthony Appiah über seine Erlebnisse als Taxifahrgast.“

Wer das Buch liest, wird feststellen, es hat fundierte Gründe, weshalb Appiah auch diese Erlebnisse vorbringt, aber „Stolz“ ist nicht dabei. Und nebenher: die „Erlebnisse als Taxifahrgast“ in der Einleitung nehmen in diesem Buch mit rund 300 Seiten kaum mehr Platz ein, als den von Pohl in seiner doch recht kurzen Buchbesprechung aufgewendeten, um Kwame Anthony Appiah zum „Taxifahrgast“ mit „Erlebnissen“, der zudem auch noch „stolz“ ist, hinunterzuschreiben.

Einen Einleitungsabsatz derart herauszustellen, bedeutet, es entweder mit einem absolut oberflächlichen Leser zu tun zu haben, das von einem Ronald Pohl nicht angenommen werden kann, oder es ist abgründiger. Das Buch zwar nicht ignorieren zu können, mit dem Bekanntmachen des Buches zeigen zu können, die eigene Offenheit, und zugleich es auf eine Weise bekanntzumachen, daß es kein Anreiz ist, dieses Buch zu kaufen und vor allem, dieses Buch zu lesen. Was kann von einem „stolzen Taxifahrgast“ schon erwartet werden? Ein paar nette „Erlebnisse“, während doch Leserinnen dieser Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnitts „Philosophie“ …

Und dann folgen noch ein paar pohlsche Absätze, die Pohl selbst, aber in keiner Weise Kwame Anthony Appiah gerecht werden, konkret seinem Buch „Identitäten – Die Fiktionen der Zugehörigkeit“.

Und dann der letzte Absatz von Pohl. In dem er auf den „Slowene[n] Slavoj Žižek“ zu sprechen kommt, das die Frage aufwirft, was hat der in Jugoslawien Geborene, was hat der einstige Jugoslawe und jetzige Slowene mit Appiah zu tun? Im Buch von Appiah kommt Slavoj Žižek, der Mann mit der weißen Hautfarbe, nicht vor, es fehlt jedweder Bezug, der es rechtfertigte, einen ganzen Absatz in einer ohnehin kurzen Buchvorstellung Appiah vorzuenthalten, um – ja, was?

Vielleicht nur deshalb, um diesen Satz unterbringen zu können:

„Wir müssen von der weißen, männlichen, ‚Hetero‘-Position aus sprechen, wenn wir uns über die Besonderheit von Gruppenidentitäten unterhalten. Auch wenn wir die Position der Unterprivilegierten als ungerecht wahrnehmen[.]“

„Populisten“ würden es anders ausdrücken, schlicht wie kurz: „Ein Neger hat uns nichts zu sagen!“

Aber nicht einmal das ist gewiß, daß sie, die Populistinnen, es noch so sagen würden. Wenn bedacht wird, was alles und wer, auch Žižek, gerade von Identitärinnen herangezogen wird, um zu verbergen, daß sie Glatzköpfe sind.