Werden Sie mit der Wahl von Norbert Hofer diesmal überzeugen können, nicht rücktrittsreif zu stimmen?

Wie das Endergebnis der über vier Jahre gelaufenen Umfrage zeigt, mit ihrer letzten Wahl konnten die Wähler und Wählerinnen im Parlament bis heute nicht überzeugen, mit Dr. Martin Graf eine gute Wahl getroffen zu haben.

Es wird aber wegen eines nächsten Freiheitlichen auf diesem Staatshochamtsstuhl keine neue Umfrage gestartet. Sondern die seit dem 18. Juni 2009 laufende Umfrage

Sollen alle Abgeordneten, die Mag. Dr. Martin Graf am 28. Oktober 2008 zum III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten?

beendet.

Rücktritte Abgeordnete - Endergebnis Langzeitumfrage 30-09-2013

Über vier Jahre konstant eine absolute Mehrheit für Rücktritte von allen Abgeordneten, die …

Nun, da die Langzeitumfrage beendet ist, soll doch etwas zum Endergebnis geschrieben werden, als Dank an die 2.113 Menschen, die sich daran beteiligten. Generell kann zu dieser Umfrage gesagt werden: über die gesamte Laufzeit von weit mehr als vier Jahren konstant hohe schlechte Werte für die Abgeordneten. Es gelang ihnen in all den Jahren nicht zu überzeugen, daß ihre Wahl eine richtige und gute war. Martin Graf bestätigte auch fünf Jahre lang nur eines, die bereits vor der Wahl geäußerten Bedenken und Befürchtungen, daß er nicht der geeignete Mann für diese Position sein wird.

Das freundliche freiheitliche Gesicht Hofer schreibt ein Handbuch

Norbert Hofer schreibt ein Handbuch und zeigt dabei sein freundlichstes Gesicht …

Und nun steht bevor, daß mit Ing. Norbert Hofer der  Hauptgesinnungshersteller freiheitlicher Weltanschauungsschriften auf diesen Stuhl gesetzt werden wird, wofür wohl wieder hauptverantwortlich die christschwarzen Abgeordneten sein werden … Es könnte aber noch schlimmer kommen, wenn Freiheitliche in die nächste Regierung kämen, und wird an die dritte Partei gedacht, die für eine solche Koalition vonnöten ist, dann würde es gänzlich abgründig werden, wobei nicht nur an das Stronach-als-Team gedacht werden darf …

Die Frage, die bereits bei der Bekanntgabe des Endergebnisses der Langzeitumfrage, würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen, muß noch einmal und nicht nur hier, sondern von sehr vielen, gestellt werden:

Die Frage haben jetzt, ein weiteres Mal, die Abgeordneten im Parlament, die nun Wähler und Wählerinnen sein werden, zu beantworten … Wollen Sie wirklich, und damit sind vor allem die aus der christschwarzen Partei direkt angesprochen, wieder einen stereotypischen freiheitlichen Funktionär in eines der höchsten Staatsämter wählen?

Offene E-Mails an die Abgeordneten – Ein Nachtrag, 6. Oktober 2013

Offene E-Mails Wahl Norbert Hofer

Offene E-Mails an Abgeordnete des österreichischen Parlaments

Wie leicht etwas vergessen werden kann. Seinerzeit wurden die Abgeordneten direkt vom Start der Umfrage informiert. Es gebietet die Höflichkeit, diese auch vom Endergebnis direkt zu informieren. Daß es kein schmeichelhaftes Ergebnis ist, dafür sind Sie selbst mit Ihrer Wahl von Dr. Martin Graf … Es wird für Sie auch nicht schmeichelhafter werden, sollten Sie nun Ing. Norbert Hofer zum III. Präsidenten NR machen … Nicht nur mit Ihren Handlungen tragen Sie viel dazu bei, wenig Schmeichelhaftes über Sie sagen zu können, sondern auch mit Ihren Antworten: Lüge, oder Wahrheit aus Unwissenheit eines Volksvertreters

Vergessen soll auch nicht werden, wie gut die Abgeordneten bereits vor der Wahl von Dr. Martin Graf von vielen Seiten her und mannigfach informiert waren: Der Präsident ist nicht schuld an seiner Wahl

Werden Sie Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen …

Es wird keine neue Umfrage gestartet. Sondern die seit dem 18. April 2011 laufende Umfrage beendet.

Die Intention dieser Langzeitumfrage

Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen?

war in erster Linie nicht, um eine Meinung abzufragen, sondern vor allem um mit jeder Bekanntgabe eines Zwischenstandes neue und weitere Informationen zu den Freiheitlichen zu veröffentlichen. Und das wurde beinahe zweieinhalb Jahren auch so gehalten. Um dafür ein kurzes Wort in die deutsche Sprache zu übertragen: factopoll¹ …

Endergebnis Langzeitumfrage Einen wie Martin Graf wählen

Weit über zwei Jahre: konstant schlechte Werte für stereotypischen freiheitlichen Funktionär …

Es ging in dieser Langzeitumfrage auch nicht nur um Dr. Martin Graf allein, sondern, so war auch die Frage formuliert, auch um Martin Graf als Beispielgeber für einen stereotypischen freiheitlichen Funktionär, und wenn es doch wenige sind, für eine stereotypische freiheitliche Funktionärin.

Nun, da die Langzeitumfrage beendet wird, soll doch etwas zum Endergebnis geschrieben werden, als Dank an die Menschen, die sich daran beteiligten. Generell kann zu dieser Umfrage gesagt werden: über die gesamte Laufzeit konstant hohe schlechte Werte der Freiheitlichen.

Das Endergebnis dieser Langzeitumfrage, an der bis einschließlich des heutigen Tages 1.863 Menschen teilgenommen haben, kann positiv gelesen werden, denn 73,27 Prozent würden einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise nicht zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen.

Auf freiheitlicher Website - Norbert Hofer einer der Autoren

„… Sie aus der Gesellschaft zu tilgen …“

Das Ergebnis dieser Langzeitumfrage ist aber auch negativ zu lesen. Denn 26,73 Prozent würden einen stereotypischen freiheitlichen Funktionär beispielsweise in eines der höchsten Staatsämter nach wie vor wählen. Und es ist deshalb negativ, weil es ein sehr hoher Prozentsatz ist, wird etwa im Vergleich bedacht, daß die stimmenstärkste Partei in Österreich in der gestrigen Nationalratswahl keinen höheren Prozentsatz erreichte. 26,73% von 1.893 Menschen würden für einen derartigen freiheitlichen Funktionär stimmen. Ein sehr hoher Prozentsatz, wird an all die Informationen gedacht, die allein schon mit dem jeweiligen Bekanntgeben eines Zwischenstandes dieser Umfrage mitgegeben wurden, und das waren keine Informationen, die die Freiheitlichen als eine positive und wählbare Gemein-Schaft vorstellten, weil ebendiese Gemein-Schaft keine positiven Informationen lieferte, um sie hier weitergeben zu können.

Und nun steht der nächste Freiheitliche vor der Wahl zum Dritten Nationalratspräsidenten, nämlich Norbert Hofer, der hier auch schon sehr oft angesprochen wurde, über den ebenfalls öfters berichtet werden mußte … Dazu wird es keine neue Umfrage geben …

Die Frage haben jetzt, ein weiteres Mal, die Abgeordneten im Parlament, die nun Wähler und Wählerinnen sein werden, zu beantworten … Wollen Sie wirklich, und damit sind vor allem die aus der christschwarzen Partei direkt angesprochen, wieder einen stereotypischen freiheitlichen Funktionär in eines der höchsten Staatsämter wählen?

¹ Factopoll ist nicht der Freude an Wortkreationen geschuldet, sondern dem Umstand, daß in der englischen Bezeichnung auch die Skepsis an Meinungsumfragen eingearbeitet werden konnte, denn poll heißt auch, etwas kürzen, etwas zuschneiden … und das sagt bereits viel über Meinungsumfragen aus. Es heißt auch, etwas stutzen, und stutzig sollten Meinungsumfragen stets machen. Factopoll transportiert somit die Skepsis und zugleich die Intention, mit Fakten zu informieren.

Pädagogik und Frauenbild der Freiheitlichen sind aus der Zeit der Kriegserziehung

Die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ bietet die Gelegenheit, einmal die Frage zu stellen, welcher Zweck wird mit den Empfehlungen zur Wiederlesung von Büchern, die mehr als weniger schon zu Staub verfallen sind, verfolgt, und beinahe könnte der freiheitlichen ZZ dafür gedankt werden, daß diesmal kein Sänger der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen Reiches zur Wiederlesung empfohlen wird, sondern Wilhelm von der Mühle, die bereits 1927 verstarb

Diesmal aber muß Helge Morgengrauen gänzlich auf biographische Hinweise verzichten, er kann diesmal nicht einmal nach freiheitlicher Gesinnung und freiheitlicher Weltanschauung und freiheitlicher Geschichtsschreibung biographische Angaben selektieren … Vielleicht ist Helge Morgengrauen diesmal einfach daran gescheitert, eine Lösung dafür zu finden, etwas Biographisches über einen Mann zu schreiben, der in Wirklichkeit eine Frau war …

Wilhelm von der Mühle hieß Sophie Kloerss.

Gemäß freiheitlicher Weltanschauung kann Helge Morgengrauen bei seiner Empfehlung zur Wiederlesung von Jan Feuerkopf nicht umhin zu betonen,

[w]ie sich das dazumal für ein ordentliches Buch für junge Deutsche gehörte, macht Jan natürlich seinen Weg und wird ein tüchtiger Seemann.

Ordentlich und tüchtig – die deutschen Flaggenwörter der Freiheitlichen heute noch, mit denen sie einziehen in die Gerichte …

Wer aber, um zur eigentlichen Frage nach dem Zweck dieser Empfehlungen zu kommen, ist die Zielgruppe für derartige Bücher? Kinder und Jugendliche werden die freiheitliche ZZ nicht lesen, außer sie sind die Kinder von freiheitlichen Abgeordneten  auf Europa-, Bundes-, Landes- und Gemeindeebene und freiheitliche Jungfunktionäre und Jungfunktionärinnen

Freiheitliche lieben ihre Kinder und wer Kinder liebt, gönnt ihnen schon auch eine spannende Lektüre, wenn auch keine gesinnungsfreie … Und wie es Freiheitliche mit Kindern undeutschen Blutes halten – wer kann schon so ein großes Herz haben?

Freiheitliche pädagogische GrundlagenDie Zielgruppe sind also der alte freiheitliche Kader und die eigenen Kinder, die später dann der alte freiheitliche Kader sein werden, der nicht nur die freiheitliche ZZ liest, sondern auch die freiheitliche ZZ füllt, von Barbara Rosenkranz abwärts bis zu Heinz-Christian Strache und Martin Graf aufwärts und so weiter und so fort. Dem eigenen Kader also das ideologische Rüstzeug gemäß ewiger freiheitlicher Werte zu liefern …

Wie ungültig diese freiheitlichen Werte geworden sind, müssen Wähler und Wählerinnen entscheiden, denn beispielsweise den Christschwarzen mit ihrem Michael Spindelegger fehlt dazu jedwede Beurteilungskraft; Christschwarze sind nach wie vor nicht abgeneigt, mit diesem durch die freiheitliche ZZ ideologisch geschulten Kader eine Regierung zu bilden …

Wilhelm von der Mühle hieß also Sophie Kloerss und veröffentlichte auch andere Bücher, beispielsweise 1915: „Im heiligen Kampf – Eine Erzählung für junge Mädchen aus dem Weltkrieg“, 1920: „Vaterhaus und Vaterland“ …

Ob ein freiheitlicher Kader mit derartigen pädagogischen Grundlagen und einem derartigen Frauenbild noch weiter im Parlament als gesetzgebender für die heutige Zeit … Wähler und Wählerinnen werden schon morgen die Antwort darauf geben …

Es wäre tatsächlich eine politkulturelle Wende, würden Freiheitliche morgen mit gerade einmal 3,85% Stimmenanteil in die Nacht der Bedeutungslosigkeit entschwinden müssen, womit der Übergang geschaffen ist, zu einem weiteren freiheitlichen Gesinnungspfeiler, der dem Heute ganz und gar nicht mehr entspricht, nämlich zur Kulturpolitik, wie sie von Heidemarie Unterreiner in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ ersehnt wird, mit ihrem Streben nach dem „Wahren, Guten und Schönen“ und dem „deutschen Kulturraum“ … Was Freiheitliche tatsächlich darunter verstehen, muß nicht mehr ausgeführt werden:

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist

Geistgrundlagen des freiheitlichen KadersPädagogik, Frauenbild, Kultur – was noch fehlt, ist die Demokratie … Auch dafür liefert die freiheitliche ZZ dem freiheitlichen Kader ideologische Grundlagen. Freiheitliche Demokratie ist, wenn über den Diktator deutschen Blutes gut geschrieben wird, ist er doch ein Mensch, der sich gerne Weißwürste gönnt, während ihn Menschen unterhalten dürfen … Dafür hat ein Diktator schließlich ein Volk – wozu wäre es sonst gut? Und ein Diktator macht es mit sich demokratisch aus, wer zu diesem Volk gehört und wer nicht … Alfredo Stroessner wußte, wer in das Land kommen durfte – ach, all die Armen deutschen Blutes, die in Auschwitz ihre Arbeitsplätze verloren … Und Alfredo Stroessner wußte, wer im Land nicht mehr bleiben darf … Aber wohin mit diesen Menschen? Der Tod ist eine Erlösung, wußte Alfredo Stroessner nach guten alten deutschen Sitten … Möglicherweise wird Ernst Körner-Lakatos mißverstanden, und er schreibt, wenn er über Geschichte schreibt, in Wahrheit Satiren, und wenn Erich Körner-Lakatos Satiren schreibt, über Geschichte, weil er bloß daran erinnern will, was für Sachen einst geschrieben wurden, wie einst Satire verstanden wurde, vor langer langer Zeit, aber heute, und darauf möchte Erich Körner-Lakatos bloß hinweisen, sind solche Satiren menschgemäß nur noch Historie …

NS Der bravste und gelehrigste Schüler der freiheitlichen ZZ dürfte Norbert Hofer sein, werden die Papiere gelesen, für die er verantwortlich … Ob er sich nun von den Christschwarzen die Belohnung erhofft, wie diese bereits Martin Graf zuteil wurde? Und wenn ja, wird es Norbert Hofer ebenso danken, wie Martin Graf? Mit einer fünfjährigen permanenten Affäre?

Mit den Christschwarzen droht die Auferstehung des Kirchenstaates

In Österreich ist es ohnehin nicht so, daß von einer klaren Trennung zwischen Staat und Kirche gesprochen werden kann; es herrschen äußerst schlampige Verhältnisse zum größtmöglichen Vorteil in erster Linie des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche …

Nun scheinen die Christschwarzen daran gehen zu wollen, diese schlampigen Verhältnisse in Ordnung bringen zu wollen, und was das heißt, wenn Christschwarze sich nicht mehr mit der zweiten Position in der Regierung begnügen müssen – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, kann an den Zeichen, die es dafür bereits gibt, abgelesen werden …

Die Kirche wählt jetzt schon für das Innenministerium die Flüchtlinge aus, die aktuell von Syrien …

Mit Spindelegger aus der Tradition in die Tradition

Mit Michael Spindelegger aus der Tradition in die Tradition – Ein Kreisgang

Der Kirche tragen jetzt schon Soldaten des Bundesheeres, wie erst vor kurzem ausführlich berichtet,  die Frau Maria über die Felder … Das war zwar in Wien, aber Stadt kann im Zusammenhang mit den Christschwarzen nicht mehr geschrieben werden, die vor der Stadt warnen, vom Land ihr Heil erwarten, und die Verlandlerung gehört zu einem Kirchenstaat wie zur Frau Maria der geleugnete Ehebruch … Die Verdorfung schreitet ja jetzt schon voran – sichtbares Zeichen: die Tracht …

Möglicherweise holt Michael Spindelegger in einer Halbabendschule noch den Prälaten nach, ehrgeizig genug für das eigene Fortkommen ist er ja … Anderseits gibt sein jetziger Titel auch schon viel her, klingt eigentlich mehr als Prälat – Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem – korrekt heißt es „heiligen“, aber ganz automatisch verwandelt sich beim Schreiben heilig in aufgelassen … es gehört aber zum Wesen der Écriture automatique, sie nicht zu korrigieren …

Wenn also Michael Spindelegger das werden sollte – Wählerin und Wähler hüt‘ davor! -, was er sich erträumt, wird seine Visitenkarte ihn wohl wie folgt beschreiben:

Dr. Michael Spindelegger
Spindlelor
Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem

Eine ganz geglückte Übersetzung für das Kunstwort aus spindle und chancellor wurde noch nicht gefunden; vorgeschlagen, um ein wenig zu illustrieren, was dieses Wort bedeutet, wurde u.a. schon: Pfaffenkappler …

Nicht auszudenken, was dann, sollte Michael Spindelegger … werden – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, was Christschwarze jetzt bloß träumen, auf die Menschen in diesem Land hereinbrechen könnte, wenn Christschwarze ihren Wahlspruch Tradition aus Tradition ungehindert in Taten … das Land in einen Kirchenstaat …

Das Harmloseste noch könnte sein, daß auf Behördenschreiben zusätzlich zu den Bildern von beispielsweise Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz das Foto des höchsten leitenden Angestellten in Österreich, also von Christoph Schönborn, oder schlichter aber kampfbewußter das Kreuz … Oder das Foto von Klaus Küng zur klaren Verlautbarung, was Reaktion heißt … Nach dem Proporz müßte es aber ein Bild von Andreas Laun sein, denn ohne Freiheitliche wird Michael Spindelegger kein Spindlelor … Und es wird zu wenig sein, noch eine dritte Partei wird benötigt werden … Abgründiger geht es dann aber kaum bis gar nicht mehr

Gebückte Staatshaltung - das Harmloseste noch in einem KirchenstaatDas Harmloseste in diesem Abgrund könnte auch noch sein, daß die gebückte Haltung zur Staatshaltung erhoben wird, wie sie Michael Spindelegger schon vorzeigte, in einem Grätzel von Rom …

Nicht mehr so harmlos könnte die Sozialpolitik sein, wird an den christschwarzen Ahnherr Leopold Kunschak

Nicht mehr so harmlos könnte die Lohnpolitik sein, oder doch harmlos für …, weil es keine mehr geben könnte, sieht Michael Spindelegger doch jetzt schon nur Arbeitnehmerinnen, die mit ihrem Lohn zufrieden

Nicht mehr so harmlos könnte … Es muß nicht noch mehr angeführt werden, entscheidend ist, sich am 29. September 2013 zu erinnern, und mit Bestimmtheit fällt jedem Wähler und jeder Wählerin alles und noch viel mehr ein, als hier erwähnt wurde, was gegen …

Die von Freiheitlichen umbullte Frau Deutschtum Reich ist sehr lange schon tot

Es ist noch Wahlkampf. Und wenn Sie jetzt noch immer meinen, die Freiheitlichen buhlen um Ihre Stimme, weil die Freiheitlichen sich dann für Sie einsetzen werden, für Ihr Wohlergehen ihre Kraft … Dann irren Sie sich. Die Freiheitlichen wollen Ihre Stimme, um diese ihrer angebeteten Dame als Geschenk darzureichen, um von ihr erhört zu werden, von der für Freiheitliche „edelsten Dame“ mit Namen „Deutschtum Reich“, wobei versucht wird zu behaupten, es seien sogar zwei Damen … Dann jedoch „dienen“ sie ohne Herz, oder sie haben drei Herzen, eines für jede Dame und eines, steht geschrieben, haben sie auch noch für das „Volk“ … Eine derartige anatomische Anomalie aber ist nicht bekannt. Sie haben menschgemäß ein Herz, und dieses ganz ihrer Frau Deutschtum Reich verpfändet – allerdings könnte Reich auch der Vorname sein, das ist bei diesen als Namen eingesetzten sächlichen Hauptwörtern nicht eindeutig zu bestimmen …

Frau Deutschtum Reich - Von Freiheitlichen umbuhltEs irren sich aber die Freiheitlichen ebenfalls, oder sie irren sich auch nicht, und sie haben bloß eine ganz eigene Wahrnehmung von der Welt. In der ganz eigenen freiheitlichen Wahrnehmung der Welt ist das Tote lebendig und das Lebendige tot. Sonst in der Welt, zu der Freiheitliche keinen Zugang haben und finden, wird schon lange gewußt, daß die von Freiheitlichen umbullte Frau sehr lange schon tot ist …

Aber Freiheitliche lesen so viele alte und das heißt tote Bücher, in denen ihre Frau Reich Deutschtum als Lebende geführt wird, daß beinahe Verständnis aufgebracht werden könnte, wenn Freiheitliche das Tote und das Lebendige nicht zu unterscheiden vermögen, aber auch, daß Freiheitlichen die Zeiten durcheinanderkommen, sie nicht mehr wissen können, in welcher Zeit sie …

Freiheitliche lesen also die Bücher, die in der wirklichen Welt auf Dachböden, in Kellern, in Antiquariaten vermodern, es sogar immer seltener wird, daß Historiker oder Literaturhistorikerinnen noch das Erbarmen aufbringen, den Schreien dieser Bücher nach Lesenden nachzugeben …

Aber die Freiheitlichen kriechen durch diesen Bücherschlamm und holen eines nach dem anderen hervor. Wie auch wieder in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ. Diesmal ist es Franz Karl Ginzkey – unnötig zu schreiben, wessen Reich auch er Sänger war

Freiheitliche haben aber nicht nur eine ganz eigene Welt, die sonst für alle schon lange untergegangen ist, in der sie, die Freiheitlichen, nur von Totem umgeben sind, in der sie, die Freiheitlichen, nur Zwiesprache mit Toten halten, um eine tote Frau bullen – was für eine gespenstische Welt … Freiheitliche suchen aus ihren toten Büchern auch stets mit größter Zielsicherheit die Stellen heraus, die … Möglicherweise besitzen Freiheitliche aber die größte denkbare Sehschwäche, und es ist ihnen durch dieses psychosomatische Leiden gar nicht möglich, beispielsweise das zu erlesen, was auch ihr Franz Karl Ginzkey geschrieben hat, als er noch kein Reichssänger war, in seinem von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung aus dem Schlamm gezogenen Buch „Der von der Vogelweide“:

Er kenne nur einen Gott, das sei die Vernunft, und ein vernünftiges Wort an den Sultan werde ihm größeren Vorteil bringen, als jegliches Litaneien und Heidenabschlachten.

Anderseits, wie können Freiheitliche, die von der Vernunft nur und auch nur vielleicht lesen, an die Vernunft glauben, wenn schon Franz Karl Ginzkey, der die Vernunft schreibend zum einzigen Gott erhob, die Vernunft vergaß, um alsbald Sänger des Reiches zu werden …

NS Im christschwarzen regierten Niederösterreich singt wohl ein Erwin Pröll heute noch die Landeshymne laut und vielleicht falsch mit, gedichtet von Franz Karl Ginzkey – „Getreu dem Geist der Ahnen“ … Die Christschwarzen, und ihnen voran Michael Spindelegger, klopfen wieder um Einlaß in die Tradition, aber in der wohnt die Zukunft ebenso wenig, als in der Welt der Freiheitlichen, an deren Budentor sie auch in verzweifelter Suche nach …

NNS Und was noch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ steht, in dieser ganz im Wahlkampfeinsatz stehenden Ausgabe, die die „wahre Alternative“ anpreist … Es ist diesmal tatsächlich wahr, was die freiheitliche ZZ schreibt, aber ungewöhnlich bescheiden formuliert das die freiheitliche ZZ … Die freiheitliche ZZ hätte ohne weiteres schreiben können, sie, die Freiheitlichen, seien alternativlos – in ihrer Welt … Das hätte ihre Dame erwecken können, und was wäre das für die Freiheitlichen für ein schöner Wahlerfolg am kommenden Sonntag geworden: eine einzige Stimme, aber was für eine, das erfolgreiche Ende eines jahrzehntelangen Umbullens …

NNNS In einem Nach-Nach-Nachsatz findet sich der Platz, um Erich Körner-Lakatos zu sagen, üben Sie, Erich Körner-Lakatos, üben Sie weiter, noch sind Sie bei der Satire nicht angelangt – aber nicht öffentlich … Was Sie diesmal ablieferten, kann – um Ihnen Hoffnung zu machen, soll Ihnen aus dem Wort Satire das „i“ zugestanden werden – genannt werden: Verharmloserei, Verfälscherei, Aufwiegelei

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Das muß gegen den eigenen Willen so kraß betitelt werden. Denn anders kann diese neuerliche Ungeheuerlichkeit auf einer freiheitlichen Website nicht deutlich genug gemacht werden. Denn nichts anderes will einer aus der Schreibstaffel wieder erleben: ein blutrünstiges Regime, das wieder Menschen beseitigt, einen Staat ohne Rechtsstaatlichkeit, eine Diktatur, in der Menschen nur für ihre Gedanken verfolgt werden, dafür weggesperrt werden sollen, nur weil sie denken, und zwar so lange sollen sie weggesperrt werden, bis diese Menschen, die nichts getan haben, außer nur zu denken, die nichts verbrochen haben, außer nur einer anderen politischen Gruppe anzugehören, in Krematorien verbrannt werden können …

Dieser aus der Kommentarstaffel will sie zwar im „Knast“ sehen, aber dieser kann kein Gefängnis nach rechtsstaatlichen Prinzipien mehr genannt werden, wenn Menschen nur wegen ihrer Gedanken und ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen Gruppierung eingesperrt werden sollen – das sind Konzentrationslager. Und um das Grauen von Konzentrationslagern kurz und bündig zu beschreiben, mußte der Name Auschwitz angeführt werden, das Synonym schlechthin für Grauen und Blutrunst, für Vernichtungslager …

Freiheitliche Schreibstaffel unzensuriert

„Denn wer bewusst das Volk belügt, betrügt und volksverraeterisch tätig ist gehört von der Gesellschaft entfernt. Ich hoffe es kommt die Zeit und ich darf es erleben wie diese Volksverraeter bestraft werden.“

Und der Skandal jetzt daran ist, das steht wieder auf der freiheitlichen Website, deren Gründung eine Initiative freiheitlicher Nationalräte ist, aus deren freiheitlichem Umfeld der nächste Dritte Nationalratspräsident, geht es nach den Freiheitlichen, kommen soll, nämlich Norbert Hofer. Und der größere Skandal nach der Nationalratswahl am 29. September 2013 wird sein, daß christschwarze Abgeordnete diesen wieder hauptverantwortlich auch dazu machen werden, wenn …

Und die skandalöse Ungeheuerlichkeit jetzt daran ist, daß diese neuerlichen Phantasien und Vorschläge zur Gesellschaftsgestaltung brutalster, rohester und unzivilisiertester Art seit zwei Tagen auf der freiheitlichen Website zu lesen sind, diese also nicht augenblicklich gelöscht worden sind. Denn es sind nicht diffus gegen irgendwen formulierte Verfolgungsforderungen blutrünstigster Art und schamloseste Verleumdungen und widerwärtigste Unterstellungen, sondern konkret gerichtete gegen Menschen, die nicht den Freiheitlichen angehören, also einer bestimmten anderen Partei, und infamste Unterstellung sogar direkt gegen einen einzelnen, nämlich gegen Bundeskanzler Werner Faymann … Das sind derart kriminelle Anschuldigungen, die nicht zitiert werden wollen, aber als Beweis mußten diese gegen den eigenen Willen auf die carte postale geklebt werden.

Und die skandalöse Ungeheuerlichkeit jetzt daran ist, nicht nur, daß es die Freiheitlichen nicht löschen, sondern auch, daß dieser aus der Schreibstaffel auch Zustimmung erhält, wie gelesen werden kann, es also nicht nur die Vorstellungen eines einzelnen sind … Freiheitliche ihm diese Propaganda also ermöglichen …

Und die ständige skandalöse Ungeheuerlichkeit daran ist, es ist kein Einzelfall, daß auf der freiheitlichen Website Mordphantasien für Monate nicht gelöscht werden

Aber der noch viel größere Skandal wird sein, wenn eine Partei mit einer derartigen Website auch noch in die nächste Regierung kommen wird, wieder kommen wird, nur weil die Christschwarzen ihrem Michael Spindelegger seinen Traum erfüllen wollen. Dieser Skandal kann verhindert werden: 3,85 Prozent sind für Freiheitliche mehr als genug.

Aber der noch viel größere Skandal wird sein, wenn eine Partei mit einer derartigen Zeitung, wie es die freiheitliche ZZ ist, wieder in das Parlament wird und wieder den Dritten Nationalratspräsidenten stellen wird, nur weil Michael Spindelgger realiter seinen Traum, er könne etwas tun, zerschellt sehen will, auf Kosten der Menschen in diesem Land, wobei ohnehin schon klar ist, es ist nur ein Traum von ihm, daß Michael Spindelegger etwas schaffen könne, etwas zum Wohlergehen der Menschen in diesem Land beitragen könne. Dieser Skandal kann verhindert werden, deshalb – mit weiteren Informationen – noch einmal: 3,85 Prozent Stimmenanteil für Freiheitliche sind im Grunde schon bei weitem zuviel.

Letzte Zwischenstände vor der Nationalratswahl – Keine freiheitlichen Comics

Wer der Zwischenstände der beiden Umfragen von heute mit den am 7. September 2013 veröffentlichten Zwischenergebnissen vergleicht, wird feststellen, es hat sich nichts verändert: die Werte wie immer gleich hoch schlecht. Oder, wer darin eine Veränderung sehen möchte, die Werte für die Abgeordneten, die ihre Rücktritte wegen ihrer Wahl von Martin Graf zum III. Präsidenten NR einreichen sollten, sind noch ein wenig schlechter geworden, und das betrifft vor allem die christschwarzen Abgeordneten, die vor bald fünf Jahren hauptverantwortlich für das Präsidentenmachen waren …

Sie sind nach wie vor herzlich eingeladen, sich an diesen beiden Umfragen zu beteiligen.

Umfragen - Letzte Zwischenstände vor der NR-Wahl 2013Zwei Umfragen, deren Hauptaufgabe es ist, an die Zukunft zu erinnern, was von Freiheitlichen in den nächsten fünf Jahren zu erwarten ist, was von einem nächsten freiheitlichen Dritten Nationalratspräsidenten zu erwarten ist, der nach den Freiheitlichen Norbert Hofer heißen soll, wird zurückgedacht, was von den Freiheitlichen in den letzten fünf Jahren, was von Martin Graf in den letzten fünf Jahren …

Auch wenn Martin Graf aus der breiten Öffentlichkeit verschwunden ist, er nicht mehr kandidiert, heißt das überhaupt nichts, vor allem nicht eine Verbesserung, es hat sich nur einer verabschiedet, die anderen bleiben, die nächsten kommen, um zu werden, was Martin Graf

Die freiheitlichen Comics etwa, um eine aktuelle Aufregung als Beispiel anzusprechen … Wieder also gibt es eine Aufregung um einen freiheitlichen Comic, wobei gar nicht darauf eingegangen werden will … Ein Comic in der Qualität, über die bereits geschrieben wurde. Und es spricht nicht für die Freiheitlichen, daß sie nicht alles zeichnen lassen, was sie lesen – aber das gebietet den Freiheitlichen wohl die Vorsicht vor … -, beispielsweise:

Auch die dreihundert der gefangnen Türken;
Wir haben nichts zu essen für die Hunde
Und geben kein Quartier, verlangen keins.
Man pflanze ihre Köpfe aus die Mauer;
Sie zahlen uns für unsrer Dörfer Brand
Und für das Blut schuldlos erwürgter Brüder.
Ein großes Kreuz, das Zeichen unsers Glaubens,
Sei blutigrot auf unser Thor gestellt,
Das melde den verwegnen Türkenhunden,
Und wie ich jetzt, der erste, euer Hauptmann,
Vor Gott hinkniee zum gewalt’gen Schwur,
So thut mir’s nach und schwört’s aus meinen Säbel:

So läßt Theodor Körner seinen Zriny reden, und den nennt die freiheitliche ZZ einen Freiheitskämpfer …

Aber dieser Geist aus der den Freiheitlichen liebsten Literatur, der sie – es sich wohl als Ehre recht hoch anrechnen – die Treue halten, die sie zum Wiederlesen empfehlen, führt ihnen den Karikaturenstift … Das Schreiben der Mordphantasien wird der Schreibstaffel überlassen, und die wird damit belohnt, daß es nicht gelöscht wird. Auch heute, 23. September 2013, 19.38 Uhr, können nach wie vor die Kindermordphantaisen auf der freiheitlichen Unzensuriert At gelesen werden, gelesen werden seit dem 10. Juli 2013 – die Zustimmung ist ein wenig gestiegen, wie verglichen werden kann …

Und im Oktober, wenn Martin Graf nicht mehr im Parlament sein wird, nimmt die freiheitliche Unzensuriert At an einer Messe in Berlin teil, und wird sich wohl selbst wieder mit neuer, das heißt alter Literatur eindecken, um sie dann wieder zu empfehlen, und freiheitliche Comiczeichner werden darin neue, das heißt alte Vorlagen für ihre freiheitlichen

Sebastian Kurz und Johanna Mikl-Leitner mißbrauchen Behördenschreiben an Zivildienstleistende für Eigenwerbung

Es hängt wohl damit zusammen, daß Regierungsinserate nicht mehr mit den Fotos von Ministerinnen und Ministern geschaltet werden dürfen, wurde damals schon gedacht, als plötzlich amtliche Schreiben an Zivildienstleistende mit dem Foto von Johanna Mikl-Leitner und von ihr unterschrieben versandt wurden.

Das wurde noch übergangen, wer will schon so kleinlich sein, und das gleich als verzweifelte Suche nach neuen Möglichkeiten der Eigenwerbung hinstellen. Auch wurde gedacht, nun gut, Johanna Mikl-Leitner ist für den Zivildienst zuständig, also warum nicht …

Aber jetzt …

Kurz - Mikl-Leitner EigenwerbungZivildienstleistende erhalten nun ihr Zivildienstabzeichen mit einem Begleitschreiben, auf dem nicht nur das Foto von Johanna Mikl-Leitner prangt, sondern auch das von Sebastian Kurz, und beide unterschreiben den Brief …

Die Aufgabenbeschreibung von Sebastian Kurz als Staatssekretär für Integration enthält keinen Hinweis darauf, daß er irgend etwas mit dem Zivildienst zu tun hätte, also kann dieses Begleitschreiben an Zivildienstleistende nur als Eigenwerbung gesehen werden, sowohl für Sebastian Kurz als auch für Johanna Mikl-Leitner …

Und es ist nichts anderes als Eigenwerbung, denn die für den Zivildienst zuständige Bundesbehörde ist die Zivildienstserviceagentur, die von Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz dazu degradiert wird, ihre Werbebriefe zu verschicken. Und wie es bei Werbung üblich ist, entspricht es auch nie ganz der Wahrheit, wie gelesen werden kann. Denn Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz behaupten in ihrem Werbebrief:

Ihr Einsatz während des Zivildienstes wird Menschen zu Gute kommen, die sich in Notlagen befinden oder auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Und es ist vor allem ein Werbebrief gegen Integration. Denn. Es sind österreichische Staatsbürger, die zum Zivildienst müssen. Mit diesem staatsbürgerlichen Status hat das Gerede von der Integration aber spätestens beendet zu sein, nicht aber für Kurz und Mikl-Leitner … Für Mikl-Leitner und Kurz soll niemand entlassen werden, sondern auf ewig eingesperrt bleiben in einer einmal zugewiesenen Identität

Andererseits kann es auch etwas Gutes haben – so können sich Zivildienstleistende gleich die Gesichter merken, die für die Ungleichbehandlung von Zivildienstleistenden und Soldaten verantwortlich sind. Denn Zivildienstleistende müssen nach wie vor ein paar Monate länger zum Zivildienst als Wehrpflichtige zum Bundesheer …

Übrigens, Bundesheer … Was ist aus den „großen Reformen“ geworden? Auch gut, ein Bild wieder vor sich zu haben, zur Erinnerung an die unselige Volksbefragung vom 20. Jänner 2013 …

Es gibt wählbare Alternativen zu Stronach-als-Team und Freiheitliche

Zieht mit Stronach-als-Team die tea party mit ihrem Geist des Ausnehmens mit in das Parlament ein? Das war augenblicklich die Frage beim Lesen des Namens Barbara Kolm, die für das Frank-Stronach-Institut … Denn Barbara Kolm ist Mitglied der „Austrian Tea Party“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Dieser Gruppe ist Barbara Kolm vor über einem Jahr selbst beigetreten, wie gelesen werden kann, sie wurde also nicht ungefragt zum Mitglied dieser Gruppe …

Kolm Barbara - Freiheitliche - Tea Party - Stronach-als-Team

Barbara Kolm, Austrian Tea Party, Freiheitliche, Stronach-Institut

Kathrin Nachbaur, zweite auf der Stronach-als-Team-Liste, habe sich, ist im dieswöchigen Falter zu lesen, Barbara Kolm für das Stronach-Institut geangelt …

Wenn Austrian-Tea-Party-Mitglied Barbara Kolm im Frank-Stronach-Institut beratend tätig ist, müssen die Aussagen von Frank Stronach, die oft als wirr, aberwitzig und so weiter eingestuft werden, anders bewertet werden, denn es muß an die wahnwitzigen Aussagen von Tea-Party-Mitgliedern in den Vereinigten Staaten gedacht wird, diese Aussagen haben System. Es ist das System der Tea Party, das Frank Stronach vertritt, aber dieses Tea-Party-System vertritt nicht den Bürger und die Bürgerin, dieses System will bloß zuerst die Stimmen der Bürger und Bürgerinnen – und dann, wenn es gewählt ist, zieht es dem Bürger noch sein letztes Hemd und der Bürgerin noch ihre letzte Bluse samt letztem Büstenhalter aus …

Tea-Party-Mitglied Barbara Kolm,  die schon mal freiheitliche Gemeinderätin war, macht aber noch einmal deutlich, daß es vollkommen gleichgültig ist, ob das Stronach-als-Team oder Freiheitliche gewählt werden – die Ausgezogenen werden nach jedweder Wahl von beiden die Bürgerinnen und Bürger sein … Aber daß Stronach-als-Team beim Wählen keine Alternative zu den Freiheitlichen ist und die Freiheitlichen beim Wählen keine Alternative zum Stronach-als-Team sind, wurde gestern schon in bezug auf Umwelt und alte Welt hingewiesen …

„Pfeif‘ auf die Umwelt“-Stronach-als-Team und Hol’n-Euch-in-die-alte-Welt-Freiheitliche

Aber es gibt wählbare Alternativen zu diesen Bürger- und Bürgerinnen-Auszieh…

Wer diese alte Partie mit ihrem kalten Kaffee also nicht wählt, muß aber kein schlechtes Gewissen haben, daß dann Michael Spindelegger sich seinen Traum nicht erfüllen wird können … es wäre ja zum einen ohnehin nur eine sehr vielen schlaflose Nächte verursachende Traumerfüllung, zum anderen ist Michael Spindelegger bereits geworden, was er je werden konnte

PS Und weil in dem Falter-Artikel, wie gelesen werden kann, Christian Ortner und Georg Vetter auch genannt werden, soll doch auch daran erinnert werden, was für feine Herren das sind …

PPS Die Gruppe austrian tea party fiel vor längerer Zeit schon einmal auf, in einem anderen Zusammenhang: Tea Party beim Bachmann-Preis

PPPS Tea steht für taxed enough already … Die orange umgefärbte Leier der Blaßblaufreiheitlichen: „Genug gezahlt“.

Die Höhle teilen sich Freiheitliche, Innozenz XI., die kleine Prinzenschlampe Eugen …

Zwei Wochen vor der Nationalratswahl am 29. September 2013 ist es – doch noch einmal – unerläßlich darauf hinzuweisen, was gewählt wird, wenn Freiheitliche gewählt werden:

Das Nichts.

Das Nichts im Grab der Vergangenheit.

Das Nichts für die Gegenwart.

Das Nichts für die Zukunft.

Freiheitliche teilen sich mit Innozenz die HöhleDas Nichts der Freiheitlichen ist das reine Negative, ist das pure Destruktive, ist das, womit eine Zivilisation, die sich als eine lernende und eine weiterentwickelnde versteht, nichts zu tun haben darf, nichts mehr zu schaffen haben sollte. Denn der Zustand, in dem Freiheitliche eine Gesellschaft halten wollen, ist der Mensch in der Höhle, zwar mit Computer und Handy, aber in der kognitiven Verwendung als Keule …

Und noch etwas bedeutet eine Wahlstimme für Freiheitliche. Es ist immer auf mannigfache Weise eine Stimme gegen Österreich.

Das läßt sich wieder und wieder zeigen, dafür muß nicht einmal die Vergangenheit bemüht werden, in der Menschen, die in freiheitlicher Diktion keine Inländer und Inländerinnen sind, das Ansehen Österreichs in der Welt begründeten, von dem Österreich heute noch zehrt … Das läßt sich sogar am aktuellen Beispiel Fußball zeigen. Daß es noch eine Hoffnung auf die Teilnahme an der nächsten Fußballweltmeisterschaft gibt, ist wohl vor allem einem Menschen zu verdanken, der in der freiheitlichen Diktion kein Österreicher ist … Mit Freiheitlichen kann Österreich also eine Weltmeisterschaft nur mit sich und gegen sich selbst …

Die Tat eines Einzelnen muß für Freiheitliche immer dafür herhalten, daß Freiheitliche gegen alle, die in freiheitlicher Diktion keine Inländer und Inländerinnen sind, wettern können, der Einzelne ist und steht für Freiheitliche immer für Alle. Aber anders kann das Hetzen nicht funktionieren. Sonst müßten Freiheitliche augenblicklich verstummen, ihre Gemein-Schaft als wahlkandidierende auflösen … Diese von Freiheitlichen behaupteten Gegensätze jedoch gibt es nicht, wie auch das Beispiel der Kriminalität zeigt, das von Freiheitlichen obsessiv bemüht wird, um gegen alle Menschen zu hetzen, die in freiheitlicher Diktion keine Inländerinnen und Inländer sind … Darüber wurde erst kürzlich geschrieben, daß es einen Gleichklang gibt, es keinen Unterschied gibt, wenn Kriminalität von der Unbescholtenheit her besehen wird

Und noch etwas bedeutet eine Wahlstimme für Freiheitliche. Es ist immer eine Stimme für Krieg, Gegenwartsverfälschung, Geschichtsverfälschung und Geschichtsverknappung …

Freiheitliche befinden sich immer im Krieg, wie der aktuelle Kommentar auf der freiheitlichen Unzensuriert At es nahelegt, auf der freiheitlichen Website, zu deren Autoren auch Norbert Hofer gehört. Norbert Hofer, der für die Freiheitlichen den nächsten Dritten Nationalratspräsidenten machen soll, und es wohl auch machen wird, weil vor allem die Christschwarzen ein weiteres Mal keine Bedenken, keine Scham haben werden, diesen zu ihrem III. Präsidenten NR zu wählen. Die freiheitliche Website schreibt gestern über „330 Jahre Türkenbelagerung“ und denunziert alle heute in Österreich lebenden Türkinnen und Türken als das „Heer des Kara Mustafa“, aberkennt Menschen, daß sie österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen sind …

Das Heer des Kara Mustafa hatte etwa 200.000 Mann – man kann gratulieren: 330 Jahre später sind sie alle wohlbehalten und bestens versorgt in der Stadt angekommen. Eingebürgert, und damit nicht mehr in die „Ausländerstatistik“ fallend, wurden allein in Wien von 2003 bis 2012 rund 15.280 Personen türkischer Herkunft.

Mit einer Gegenwartsverfälschung wird dieser freiheitliche Kommentar eingeleitet, wenn geschrieben wird:

Auch dieses Jahr gedenkt man des 12. Septembers des Jahres 1683, an dem im Zuge der zweiten Türkenbelagerung […].

„Man gedenkt“? Wer gedenkt? Es sind die Freiheitlichen allein. Es ist etwa ein Johann Gudenus, ein prototypischer freiheitlicher Experte für Geschichte

Diese unseriöse und unredliche freiheitliche Geschichtsverknappung. Was müßte nicht alles angeführt werden, um über die Geschichte vor über 300 Jahren zu schreiben. Aber es ist alles geschrieben. Es muß hier nichts wiederholt werden. Und es für Freiheitliche wiederholen? Nutzlos …

In dieser Zeit spielte die „petit salope“ eine wichtige Rolle. Liselotte von der Pfalz nannte den „edlen Ritter“ so … übersetzt kann es werden als „kleine Schlampe“ aber auch als „kleine Drecksau“. Das sollte aber nicht unerwähnt bleiben, weil Prinz Eugen von Savoyen in Österreich generell noch einen guten Ruf besitzt … Mit Karlheinz Deschner kann beispielhaft ein wenig über diese Zeit erzählt werden, aus der Kriminalgeschichte des Christentums:

Der edle Ritter blieb kalt, als die Christen nach der Eroberung von Ofen wie besinnungslos vergewaltigten und mordeten, als sie in einem furchtbaren Blutrausch Osmanen samt Kombattanten, die mit ihnen kämpfenden ungarischen Calvinisten und Juden niedermetztelten, als nach Johann Dietz, dem Beobachter und späteren Hallenser Chirurgen, „kein Türke am Leben gelassen, alle massakriert, den meisten die Haut abgezogen, das Menschenfett ausgebraten und getrocknet worden sei“, um sie dann, ergänzt Historiker Duchhardt heute, als hochbezahlte „Mumia“ (Pulvis Mumiae) loszuschlagen.

Und als nach der Schlacht bei Zenta am 11. September 1697 – „Oberbefehl für Prinz Eugen“, „Erste Sternstunde“ titelt 2007 eine Wiener Publikation – 25 000 Türken die Walstatt bedeckten oder in der Theiß versanken, meldet der versierte Schlächter über das Gemetzel, „ein gräuliches Blutbad“, sagt er selbst, in dem man keine Gefangenen macht: „Meine Leute konnten auf den Leichen der Feinde stehen wie auf einer Insel“ – und auch auf den Leichen von mehr als 3 500 eigenen Pferden[.] Es war die Begründung der neuen österreichisch-ungarischen Monarchie, der neuen „Weltstellung des Kaiserhauses“ (Schüßler).

Auch der „Blitzkrieg“ in Bosnien wird unter dem Prinzen mit gnadenloser Härte, ohne jedes Erbarmen geführt, Sarajevo geplündert und mit seinen mehr als hundert Moscheen vollständig verbrannt, desgleichen die ganze Umgebung eingeäschert, insbesondere alle Häuser der Türken, was dem siegreichen Feldherrn in Wien, wo zuweilen seine Verehrung „einen an Vergötterung grenzenden Grad“ erreicht (von Landmann), Jubel und Preis einträgt, Huldigungen, einen kostbaren Ehrendegen des Kaisers auch und eine Silbermedaille mit seinem Porträt.

Und welche Rolle spielte zur damaligen Zeit der Vatikan, nun von Freiheitlichen als Retter in letzter Not vor … Der Papst zu dieser Zeit war Innozenz XI.:

So galt seine lebenslange Leidenschaft einem Kreuzzug gegen den christlichen „Erbfeind“, galt der Bekämpfung der Türken. Geradezu fanatisch verfolgte er dies Ziel. Er setzte dafür seine Nuntien ebenso ein wie alles verfügbare Kapital.

Schon als Kardinal Odescalchi soll der Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie aus Como für „die Türkensache“ gespendet haben, Summen von 20 000 Gulden, von 90 000 Goldgulden (aurei) werden genannt. Und schickte auch gleich unmittelbar nach seiner Thronbesteigung 50 000 Dukaten, meist noch eignes Geld, Richtung Warschau zur Anheizung des Krieges. Als Papst aber konnte er natürlich weit tiefer in die Tasche (der Christenheit) greifen, konnte er Kaiser Leopold hohe Zuwendungen machen, ebenso dem polnischen König Johann III. Sobieski, konnte er Venedig mit dem Oberbefehl über die päpstlichen Galeeren ausstatten samt dem Recht, von seinem Klerus eine Auflage von 100 000 Goldgulden zu erheben, konnte er dem bayerischen Kurfürsten für seine Rüstungen eine Auflage von 300 000 Gulden auf den geistlichen Besitz seines Landes gestatten, dem Polenkönig 500 000 Gulden zugestehen, dem Kaiser insgesamt 1 300 000 Gulden. Von Beginn seines Pontifikates an hatte Innozenz nichts Schöneres, nichts Edleres gekannt, als über die Vernichtung der Türken nachzudenken, kein fesselnderes Gesprächsthema gab es für ihn. „Gott selbst wolle den Türkenkrieg“, wusste er und drohte all jenen, die ihn behinderten, die schwersten Strafen an. Fasziniert studierte er 1678 die – vielleicht in seinem Auftrag erstellten – vier Gutachten des Kapuziners Fra Paolo da Lagni über die „Aussichten eines Angriffskrieges“ und mühte sich, wahrhaft kreuzzugsbesessen, die abendländischen Fürsten zu einigen und vereint zum Kampf gegen den Halbmond, den „Erbfeind“ zu treiben. „Man muß selbst angreifen“.

Und auch dieses aktuelle freiheitlich-unzensurierte Beispiel zeigt, wo und wann Freiheitliche leben … Aber es wäre völlig unangebracht und falsch, diese Zeit herbeizusehnen, und sei es nur für den letzten Sonntag im September, und das aus dem einzigen Grund, weil es damals keine Wahl gab, also keine Versuchung, Freiheitliche zu wählen …

NS Die von Karlheinz Deschner angesprochene Wiener Publikation aus 2007: Hanne Egghart, Prinz Eugen. Der Philosoph in Ritterrüstung, Verlag Kremayr und Scheriau, 2007.

NNS Der von Johann Gudenus in seiner kahlen und berglerischen Rede angesprochene Prinz Eugen ist in freiheitlicher Diktion auch kein Inländer … Und weil der Kahlenbergler geschichtlich Geisterbahn fährt und sich vor der Büste von Josef Stalin schreckt, darf – muß wieder einmal – erinnert werden, wie Freiheitliche mit Daten und Fakten umgehen: Freiheitliche Wahrheitswankelmütigkeit am Beispiel von Josef Stalin.