Algorithmen sind nicht immer zu schelten. So mancher Algorithmus zeitigt bei einer Suche Ergebnisse, die zum Lachen einladen, wie dieses über den badengegangenen Mitläufer …
Tag-Archiv für ÖVP
Ein Drogendealer segnet Sebastian Kurz und ruft auf zum Gebet reichlich und täglich
Es muß ein Mensch schon sehr viel, wirklich sehr viel, extrem fundamental mit Drogen zu tun haben, um den Mut aufzubringen, vielleicht ist es auch nur drogenbedingte Gleichgültigkeit und drogenbedingte Unkontrolliertheit, dermaßen öffentlich zu halluzinieren ..
„Ein Segensgebet beten dürfen. Nicht nur jetzt beten für Sebastian. Würdet Ihre Eure Hände ausstrecken. Vater, wir danken dir so sehr. Für diesen Mann. Für die Weisheit, die du ihm gegeben hast. Für das Herz, das du ihm gegeben hast für dein Volk. Wir beten und danken, daß Gerechtigkeit in einer Nation eine Nation aufrichtet. Daß Sünde für alle furchtbar ist. Wir beten zu Gott, daß du ihm gerechte Führung gibst, riesige Weisheit und auch viel Schutz. Ist jeder damit einverstanden? Amen.“
Ben Fitzgerald hat viel, wirklich viel mit Drogen zu tun. Drogen aller Art. Er dealte mit Drogen. Ein Kunde von ihm dürfte Jesus geheißen haben oder ein Unterdrogenhändler von ihm oder sein Drogenboß dürfte Jesus geheißen haben, ein Vorname, der in manchen Weltgegenden gar nicht so selten ist. Vielleicht war Ben Fitzgerald nur ein kleiner Straßendrogendealer und sogar als kleiner Straßendrogendealer nicht sehr erfolgreich, bis ihn wohl der Mann mit dem Namen Jesus, den er persönlich kennt, weil es einer seiner Drogenkunden oder sein Drogenboß war, durch seinen Vornamen Jesus auf die Idee brachte, es mit einer anderen Droge zu versuchen, mit einer anderen Droge weiter zu dealen. Und mit dieser Droge scheint er doch ungleich erfolgreicher zu sein. Immerhin führt ihn dieses Dealen mit einer weiteren Droge, von der so viele Menschen ebenso lebenszerstörend abhängig sind, bis nach Österreich, wo er von einem Kardinal und einem Mann, der überraschendeweise in trockener Kleidung auftritt, obgleich er ein Badengegangener ist, begrüßt …
Es überrascht gar nicht, daß der Kardinal auch zum Drogendealer in die Stadthalle gegangen ist. Die Firma des Kardinals hat ja etwas über für jene, die mit harten Drogen dealen.
Nach dieser Segnung durch einen Drogendealer sagt „Sebastian“, so nennt ihn der Drogendealer freundschaftlich, sagt also „Sebastian“ in einem Interview, bei dem neben ihm ein Erleuchteter andächtig steht, mit gefalteten Händen ihn voll warmer Liebe anhimmelt, er sei selbst überrascht gewesen, er habe vorher Fitzgerald gar nicht gekannt, und überhaupt, er sei ja bloß mit dem Kardinal mitgegangen. Und weil „Sebastian“ Fitzgerald gar nicht kennt, spricht er diesen gar lieb und freundschaftlich mit „Ben“ an.
„Vielen, vielen Dank, Ben, für die Einladung.“
„Sebastian“, ein Mitläufer des Kardinals. Muß jetzt gar der Kardinal als Firmenregionaloberleiter zurücktreten, weil er ihn zum Drogendealer mitgenommen hat, was mußte er, der vom Drogendealer „Sebastian“ Gerufene, alles runterschlucken, damit er neben dem Kardinal herlaufen durfte zur Stadthalle …
„Sebastian“, wie ihn der Drogendealer, den er freundschaftlich „Ben“ ruft, freundschaftlich nennt, könnte sich einen Anstecker für seinen Revers herstellen lassen und diesen dann stolz tragen: „Wo zwei, drei Drogen angeboten, da bin auch ich mitten drin.“
„Sebastian“ muß, wie gewußt wird, gar sparsam mit seinem Ersparten umgehen, reicht es doch nur für drei Monate und auch ab Oktober keine Arbeit in Aussicht, wird diesen Anstecker
„Wo zwei, drei Drogen angeboten, da bin auch ich mitten drin.“
PS Der Drogendealer „Ben“, wie er von „Sebastian“ freundschaftlich gerufen wird, hat jetzt etwas zu erzählen, wenn er mit seiner angebotenen Droge weiterzieht, nämlich die heilige Legende vom Nichtkennen, die in etwa beginnen könnte: Es gab einen Mann, dem wurde von seiner Erzeugerin und seinem Erzeuger der Name „Sebastian“ gegeben, und als er in die Jahre kam und gefragt wurde, ob er „Tal“ kenne, da war seine Antwort, er kenne „Tal“ nicht, und als er gefragt wurde, ob er „Ben“ kenne, da verneinte er abermals, und als er gefragt wurde, ob er wisse, da verneinte er ein drittes Mal, und kein Hahn krähte mehr nach …
Kurz zur Ibizaachse der Spendenwilligen – wie gut, dass das „Volk“ nicht wahlberechtigt ist.
Es hat der Mann, der bis vor kurzem in Österreich auf einem für ihn zu gewichtigen saß und diesen seinen Stuhl für ihn gewichtig empfand, und der nun auf der Suche nach einer neuen Einnahmequelle ist, vor allem für die Zeit ab Oktober 19, wenn seine Ersparnisse gänzlich aufgebraucht und er weiter ohne Gehalt durch Arbeit sein wird, von einer „Achse der Willigen“ gesprochen.
Das ist im Jahr 18 von ihm ein recht wahres Wort: die „Achse der Willigen“.
Seit dem 18. des letzten Monats in diesem Jahr kann seine Beschwörung der „Achse der Willigen“ präzisiert werden, nicht so verkürzt dargestellt werden, wie er es tat.
Es ist die Achse der Ibicencos. Es geht bei dem Besprochenen auf Ibiza auch sehr prominent um Spenden. Die Achse der Ibicencos eine der Spendenwilligen, die Ibicencos sind willig, den Spendenden zu Willen zu sein.
Im Koordinatensystem der Ibicencos gibt es etliche Achsen.
Es gibt beispielsweise die Achse, auf der die Bank auf dem Otto-Wagner-Platz angefahren …
Es gibt die Achse zur Legapartei in Italien, mit der die bis vor kurzem gewesene Koalitionspartei der türkisgetupften schwarzen Partei in einem Bündnis verbunden, zur Legapartei, deren Staatssekretär vor kurzem wegen eines Spendenskandals entlassen werden mußte.
Es gibt die Achse zur Partei in Deutschland, mit der die bis vor kurzem gewesene Koalitionspartei der türkisgetupften schwarzen Partei in einem Bündnis verbunden, die in einem „Spendensumpf“ …
Und schließlich gibt es die Achse zur türkisgetupften schwarzen Partei selbst, wenn es um Spenden geht, weil es auch bei ihr viel Aufklärungsbedarf gibt, woher die Wahlkampfspenden, in welcher Höhe die Spenden tatsächlich, die die türkisgetupfte schwarze Partei auch für ihren letzten Nationalratswahlkampf in gesetzesbrecherischer Weise durch massive Überschreitung der gesetzlich erlaubten Wahlkampfausgaben ausgab. In der gesetzesbrecherischen Überschreitung der gesetzlich erlaubten Wahlkampfausgaben ist zwischen der türkisgetupften schwarzen Partei und der Partei der Ibicencos tatsächlich kein Unterschied zu erkennen.
Der Mann, der ab Oktober 19 weiter keinen Arbeitsplatz haben wird, weil er weiter auf seinen Traumstuhl setzt, anstatt sich bereits jetzt um einen redlichen Arbeitsplatz mit einem Gehalt spätestens ab Oktober 19 zu bemühen, von dem er dann seine Lebenshaltungskosten bestreiten wird können, meint nun und läßt das auch plakatieren (mit wessen Geld?): „Unser Weg hat erst begonnen.“ Und er setzt darauf: „Das Volk wird entscheiden.“
Wie schlecht er die Zukunft plant, auch die persönliche. „Das Volk wird entscheiden.“ Entscheiden werden es die Wählerinnen. Entscheiden werden es die Wähler. Sie werden darüber entscheiden, ob der begonnene Spendenweg einer ist, der Sie in eine gute Zukunft führt, oder es einer ist, der Sie geradewegs in den Abgrund zur geldklingelnden Freude der Spendenden … Die Wählenden werden entscheiden, ob die mannigfachen Spendenachsen je noch irgendwohin führen können, je etwas anderes zeitigen können, als den Spendenden zu Willen zu sein, die Wählenden werden letztlich und endgültig klären, ob jemand, der ständig mit Spenden beschäftigt ist, ständig damit beschäftigt ist, Spendenden zu Willen zu sein, je noch etwas leisten kann, für Sie, die Wählenden.
„Ich, Ibizakanzler“ – Erinnerungen
Der Mann, der für eine kurze, sehr kurze, äußerst kurze Zeit in Österreich Kanzler war, scheint eine gewisse Läuterung durchzumachen, jedenfalls, wenn an dem Faktum, das in Österreich, in der Definition von einem Ehemaligen, ein Gerücht ist, etwas Wahres ist, daß er an seinen Erinnerungen schreibt.
Er soll, heißt es, an seinen Erinnerungen schreiben, um ab September 19 von etwas leben zu können, etwas zum Leben zu haben. Da seine Ersparnisse, wie er in seiner offenherzigen Art, nur für drei Monate reichen würden. Memoiren sind eine einträgliche Einnahmequelle. Das wissen Ehemalige. Es gibt keine Ehemaligen ohne veröffentlichte Erinnerungen.
Seine Erinnerungen sollen, und das deutet bereits auf eine gewisse Läuterung hin, nicht „Ich war der Bundeskanzler“ heißen, sondern:
„Ich war der Ibizakanzler.“

Vielleicht auch anders. Noch eine gewisse Unentschiedenheit soll bei der Titelgebung herrschen. Das soll ja erst einmal ein Arbeitstitel sein. Möglicherweise erfährt der Titel eine Verknappung, auf einfach wie kurz: „Ich, Ibizakanzler“ …
Damit die Veröffentlichung der Erinnerungen „Ich, Ibizakanzler“ auch tatsächlich die Lebenshaltungskosten ab September 19 decken, wenn er alle Ersparnisse aufgebraucht haben wird, der von ihm erhoffte Arbeitsplatz anderwertig besetzt sein wird, ist es äußerst wichtig, dafür einen rechten Verlag zu finden, der das auch garantiert kann. Es soll dafür, heißt es, nur einen Verlag in Österreich geben, der das garantieren kann, und es erst mit den Erinnerungen eines Ehemaligen bewiesen hat, einen Verlag in Graz.
Dieser Verlag in Graz hat zudem den Vorteil, es müssen nicht erst mühselige Verbindungen zu diesem hergestellt werden. Es gibt zu diesem bereits recht ordentliche Kontakte, durch Einladungen gefestigte Verbindungen. In jüngster Zeit etwa von einem Mann, der einst als Ehemaliger vielleicht auch in diesem Verlag seine Erinnerungen veröffentlichen wird. Ein naheliegender Titel für seine Memoiren wäre, durchaus: „Ich war der Bote von Ich, Ibizakanzler“
Es soll ihm, so das Faktum in der Definition des Ehemaligen, geraten worden sein, da er mehr ein Mann der einfachen Rede als der Schreibe ist, für seine Erinnerungen „Ich, Ibizakanzler“ einen ghostwriter zu engagieren, also einen in der wörtlichen Übersetzung: „Geisterschreiber“.
Auch solch ein Mann muß in Österreich nicht lange gesucht werden. Solch ein Mann läßt sich recht rasch finden. Er ist bereits gefunden. Er hat sich finden lassen. Eben erst hat er eine Probeseite abgeliefert, wie er die Erinnerungen „Ich, Ibizakanzler“ …
„Die Selbstverständlichkeit, mit der die von dubiosen Hintermännern gestellte Videofalle zu einem legitimen Akt zivilgesellschaftlichen Engagements hochstilisiert wird, verwundert dann doch etwas. Dass der Zweck nicht die Mittel heiligen dürfe, war ja das erklärte Credo all jener Kritiker der Macht, die diese nicht einem rein machiavellistischen Kalkül unterwerfen wollten. Von diesem Glaubensbekenntnis ist nicht mehr viel geblieben.“
Wie unphilosophisch es doch wäre, zu meinen, wenn weder Zweck noch Mittel heilig sind, um es konkreter zu sagen, wenn weder Zweck noch Mittel einer inzwischen ehemaligen Ibizaregierung heilig sind, erzwingt eine solche Regierung geradezu das Anwenden von ihr angemessenen und ihr entsprechenden Mitteln.
Kein Kapitel soll der Erinnerung in „Ich, Ibizakanzler“ der Regierung Eurofighter hypogut eingeräumt werden. Von dieser Zeit … einem damals Vierzehnjährigen werden andere Plagen im Mittelpunkt seines Lebens dringlich gestanden haben, als … Freilich, sein potentieller ghostwriter könnte doch einiges über diese damalige Zeit erzählen, als ein anderer recht großer Philosoph des Landes die Rolle prominent eroberte, die er nun selbst für sich …
Aber ein ghostwriter kann nicht seine Erinnerungen im Buch von einem, der damals vierzehn war, unterbringen. Ach, wie viele Erinnerungen noch zu schreiben wären. Was wäre das doch für ein spannendes Erinnerungsbuch, das die zwei großen Philosophen des Landes gemeinsam schreiben könnten: „Österreich, im parteipolitischen Lichte der Philosophie – Von Rudolf zu Paul“ …
Bei zu entschärfenden Fliegerbomben schlicht wie kurz unweigerliches Erinnern an die einstmalige identitäre Regierungspartei
Wieder einmal muß eine Fliegerbombe entschärft werden, diesmal in Wien, im Juni 19.
74 Jahre nach Kriegsende in Österreich.
Einer dieser Bewerber kann kein Geld dafür mehr verschwenden, einem Mann, dessen Ehre Mord ist, zu bewerben. Er hat sich selbst, wenn das Wortspiel erlaubt sein darf, politisch entschärft, auf Ibiza. Wenigstens dafür fiel keine Steuergeldverschwendung an. Wie jetzt wieder einmal durch die Entschärfung der Fliegerbombe in Favoriten, Wien. Und das wird wieder eine enorme Summe sein. Nein, auch für die Selbstentschärfung wird Steuergeld verschwendet werden müssen, kurz gesagt: für die Aufklärungsarbeiten.
Nur, ein Badengegangener mehr

Es erscheinen nun Glossen, Berichte, Kommentare, die Vergleiche anstellen, Sebastian Kurz sei beispielsweise ein „bisschen Jesus Christus“, oder „Messias“, oder „Heiliger“, es wird auch von seiner „Vergöttlichung“ geschrieben, freilich, vieles davon kritisch, vieles davon, um sich lustig zu machen.
Dabei. Es muß nicht mehr über ihn geschrieben werden, mit derartigen Vergleichen. Es hilft ihm bloß noch. Es ist eine unfreiwillige Wahlhilfe. Denn damit wird er nur über die anderen Kandidaten gestellt, den anderen Kandidatinnen überhoben.
Überhoben hat aber nur er sich selber. Er ist mit seinem Eigensuchtprojekt Bundeskanzler türkisgetupft baden gegangen.
Darum sind alle Vergleiche, wie immer diese lauten mögen, völlig fehl am Platz. Es reicht vollkommen zu sagen, was Sebastian Kurz schaffte. Sebastian Kurz ging baden, mit allem. Was er schaffte, war, er ging mit allem baden. Nicht mehr. Jedweder weiterer Vergleich schmeichelte ihm nur. Wer mit allem, was er ist, wer mit allem, das er tat, baden gegangen ist, hat auch alle Vergleiche selber zum Absaufen gebracht, und abgesoffene Vergleiche sollen nicht aus der Tiefe für ihn geborgen werden, damit er sich an diesen festkrallen kann, um mit diesen wieder an die Oberfläche geschwappt zu werden.
Sebastian Kurz, ein Badengegangener
Es werden zu den oben als Beispiele erwähnten Vergleiche Bilder hergestellt, auch Karikaturen, die am Ende, ist zu befürchten, ihm mehr nützen als …
Es sollten gar keine mehr hergestellt werden, schon gar keine, die solche Vergleiche noch stützen. Die einzig auf Sebastian Kurz zutreffende Collage ist, weil sie das gesamte Ausmaß zeigt, daß er angerichtet hat, die badengegangene Trümmerfrau.
Es sollte also nur noch berichtet werden, was wirklich war, was von ihm angerichtet wurde. Was wirklich passierte, und was bereits jetzt an Trümmern weggeräumt werden muß, selbst von einer Bundesregierung, die aufgrund der angerichteten Sondersituation, die aufgrund des verursachten Schlamassels durch die türkisgetupfte schwarzidentitäre Regierung mit ihrem Eigensuchtkanzler in Österreich nur für wenige Tage eingesetzt wurde, etwa die von Kurzens Innenminister …
Wie das identitäre Denkmal auf der Mölker Bastei gegen die identitäre Intention in Wahrheit davon erzählt, wer wirklich die Trümmer der Präidentitären wegräumen mußte, die die Präidentitärinnen verursachten, ist menschgemäß der badengegangene Trümmermann kein Denkmal zur Erhöhung von Sebastian Kurz, sondern bloßes Sinnbild dafür, was er hinterließ – Trümmer. Trümmer, die wieder andere wegzuräumen haben, wieder andere aufzuräumen haben. Dabei sind nicht einmal noch alle Trümmer von schwarzen schwarzblauen Regierung …
Das ist nur zu hypogut bekannt …
Männer wie Haider, Männer wie Kurz, Männer wie Salvini hinterlassen lassen nichts als Trümmer.
Das ist ihr gesamter Nachlaß, ihre Finca, die sie hinterlassen. Zum Unglück von allen gibt bei solchen Männern, die in höchste politische Ämter je mehr gehievt als gewählt werden, nicht die Möglichkeit, das Annehmen der Hinterlassenschaft abzulehnen. Es muß übernommen und in Ordnung gebracht werden, in einem Staat. Im Gegensatz zum Privaten. Kein Mensch, der einigermaßen bei Sinnen ist, würde je eine heruntergewirtschaftete und überschuldete Keusche, die ihm der Altbauer gar noch bei Lebzeiten hinterläßt, übernehmen, und dann zusätzlich zu den Schulden den Altbauern auch noch erhalten müssen. Seine Wahl ist je mit einem kurzen Blick in die Bücher schnell getroffen, der Altbauer soll selbst schauen, wie er in seiner selbst dem Verfall preisgegebenen Keusche …
Auch wenn es diesmal, also mit der türkisgetupften schwarzidentitären Regierung, es nicht Jahre des Zertrümmerns wie mit der schwarzen schwarzblauen Regierung wurden, sondern nur Nullermonate und Trümmermonate, bleiben dennoch bereits genügend und wieder nur Trümmer zum Aufräumen zurück …
Zu diesen Trümmern sind nicht nur die Trümmer durch Zerschlagen zu zählen, sondern auch die Trümmer durch Nichtstun, wesentlicher und schlimmer noch, die Trümmer durch Versäumnisse, vergeudete siebzehn Monate besonders in einem Bereich, um das dringlichste Beispiel zu nennen, von dem gewußt wird, jede nicht genutzte Sekunde wird einen Trümmerhaufen unbekannten Ausmaßes …
Kurz zum Parlament als demokratisches Korrektiv
In Österreich wird nun rauf- und runtergeschrieben, Sebastian Kurz mit seiner türkisgetupften schwarzen Partei sei gestürzt worden.
Er und seine türkisgetupfte schwarze Partei sind nicht gestürzt worden.
Sondern. Im Parlament wurde lediglich eine längst überfällige demokratische Korrektur vorgenommen.
Gestürzt kann eine Militärjunta werden, gestürzt kann ein Diktator, eine Kaiserin werden, nicht aber ein Bundeskanzler in einem demokratischen Staat.
Zu sagen, Sebastian Kurz sei gestürzt worden, mag nur in einer Hinsicht ein zutreffendes Wort sein, durch sein Gehabe, dieses Gebärden seiner türkisgetupften schwarzen Partei als Alleinherrscherin … Sonst aber trifft das Wort „Sturz“ in keiner Weise zu. Es war einfach eine demokratische Korrektur durch das Parlament.
Eine Korrektur als Wiedereinziehung einer roten Linie, die er mit seiner schwarzen Partei bereits vor siebzehn Monaten überschritten hat. Mit seinem Eingehen einer Koalition mit der identitären Partei … schon nach siebzehn Monaten ist er mit seiner Partei damit total eingegangen, voll eingefahren, absolut gescheitert …
Es mag schon stimmen, daß Strache in der Gegenwart nicht mehr in den Wald zu Wehrsportübungen eilt, das hat wohl etwas mit seinem Alter zu tun, aber nicht mit seiner Gesinnung, jetzt sind halt altersgemäße Auftritte am Graben angesagt, mit Büchern aus einem Verlag, für dessen Produkte auch der Einpeitscher des Sebastian Kurz rechte Zuneigung aufbringen kann.
Auch wenn es nun weit mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt, ist in Österreich nach wie vor viel Arbeit und Geld aufzuwenden, um die Machenschaften der Schüssel-Haider-Regierung aufzuklären, zu bereinigen. Es muß noch immer Arbeitszeit und Geld dafür verschwendet werden, um Licht in das Dunkel der schwarzblauen Regierung vor weit über einem Jahrzehnt zu bringen. Es muß gar nicht besonders darauf hingewiesen, wofür diese dafür immer noch aufzuwendende Arbeitszeit und das dafür immer noch aufzuwendende Geld bessere Verwendung fände.
Das hat nun das Parlament, am 27. Mai 19, demokratisch korrigiert, das verantwortungslose eigensüchtige Weitertun des Sebastian Kurz mit seiner türkisgetupften Partei demokratisch beendet.

Das abgeordnete Volk huldigt unbedankt seinem ihn verlassenden Märchenführer
Es ist ein kleines Volk. Kurz bedarf es an Zeit, es vollständig durchzuzählen. Einundsechzig Männer und Frauen sind es. Das ganze Volk hat im österreichischen Parlament Platz.
Am 27. Mai 19 hat sich das abgeordnete Volk im Parlament eingefunden. Um seinem Führer zu huldigen, der wiederum seinem Führer huldigte, dem Smartphone. Einer aus dem Volke tat sich besonders hervor, klatschte ein, stand auf, klatschte noch mehr, und die abgeordneten Frauen und Männer aus seinem Volke taten ihm nach, klatschten, standen auf, klatschten, setzten sich sofort wieder, als der Einklatscher sich wieder auf seinen Stuhl setzte, hörten mit dem Klatschen sofort auf, als der Einklatscher das Einklatschen einstellte.

Trotz der Huldigung verließ der Führer sein Volk, augenblicklich, am 27. Mai 19. Und er will auch nicht zu seinem abgeordneten Volk in das Parlament zurückkehren. Stattdessen will er mit seinem Führer, dem Smartphone, durch das Land ziehen, mit seinem Märchen, das er nun Tag für Tag bunter ausschmückt. In diesem kommt alles vor, was es in der Wirklichkeit nicht gibt, mit seinem Märchen huldigt er einer Wahrheit, die als Wahrheit es nur im Märchen gibt.
Auch seinen Einklatscher läßt er allein zurück, im Parlament. Der Einklatscher hat seine Schuldigkeit getan. Schließlich, was hat ein Märchenerzähler mit dem Parlament zu tun. Das Parlament: materialisierte Demokratie. Ein Märchenerzähler kann damit nichts anfangen, einem Märchenerzähler ist es am Ort der Demokratie stets unbehaglich, es ist kein Platz für Märchen. Ja, freilich, denken sich Märchenerzählerinnen, das wäre etwas anderes, wäre im Haus der Demokratie nur ihr abgeordnetes Volk … Für das Allein-gelassen-Werden ist der Einklatscher selber verantwortlich, hätte er wie weiland Jesus die Anderen, die nicht nach seinem Sinne Abzuordnenden, aus dem Tempel gejagt, hätte er es also vollbracht, schon am 27. Mai 19 vollbracht, es zu seinem Knusperhäuschen zu machen, nur für sich und sein abgeordnetes Volk, freudig wäre er mit Edelweiß und Smartphone eingezogen …
So kann der Führer jetzt von seinem Smartphone ablesen, wenn er bis zum Herbst auf den Dorfplätzen stehen wird, er wird sein Märchen wohl fein säuberlich schon in seinen Führer getippt haben, er sei abgesetzt worden, weil er die Wahl am Sonntag vor dem 27. Mai 19 … Ohne den Einklatscher mit der besonderen Mimik wäre er bereits am 22. Mai 19 demokratisch abgesetzt worden. So hätte ihm der entscheidende Beginn seines Märchens gefehlt, jedwede Voraussetzung, um das Märchen überhaupt beginnen und nun weiter ausschmücken zu können, mit der nur Märchen innewohnenden Wahrheit. Nichts hätte er gehabt, nicht das Märchen, nicht einmal seinen Titel „Geeint im Haß“ …

ÖVP: „Geeint im Haß“ – Kurzens „Demagogie“ und vom geringen „Feingefühl für Zwischentöne“
Es langen seit dem 17. Mai 19, also seit dem österreichischen Ibizatag, E-Mails ein, von denen die eine oder andere nicht fehlen dürfen, in einer Chronik der Wirklichkeit.
Von einer anderen ist in diesem Kapitel zu berichten. Schlecht gesagt. Eine andere ist als Kapitel in die Chronik aufzunehmen.
„in den letzten tagen hatten wir außergewöhnliche politische ereignisse in österreich. die diskussionen im parlament waren nahezu frei von unfairen geschrei. aber es wurde im rahmen dieser turbulenzen etwas wichtiges gar nicht bemerkt und es reagierte darauf keine analystin, journalistin oder politikerin:
die entscheidende, meiner meinung nach fatale, sequenz geschah nach der abwahl von herrn kurz, als er vor versammelten fans seinen ‚wahlkampf‘ startete. er sagte:
‚… und nicht nur; dass die koalition zu ende war, die freiheitliche partei hat sofort eine neue koalition gebildet, nämlich mit der sozialdemokratie, GEEINT IM HASS AUF DIE VOLKSPARTEI ….‘
siehe und höre oe24.1at/kurz kampfansage , von minute 1:41 – 1:53.
diese art der schon bösartigen demagogie muß klar aufgezeigt werden; natürlich meine ich, dass demagogie auch von den anderen häufig gepflegt wird und nicht selten bösartig wird und gezielt feindbilder produziert und attackiert;
aber in diesem fall verwendet ein ‚braver‘, konservativer, christlicher bundeskanzer – als solcher auch ‚verkauft‘ von seiner christlich-sozialen partei – neben der falschaussage der ‚koalition‘ (wenn er einen üblichen parlamentarischen vorgang beschreibt) die formulierung einer koalition des hasses … oder … ‚geeint im haß‘; es ist ein schüren von primitiven gefühlen gegen die dadurch produzierten feindbilder.
dieses spielen auf der klaviatur der gefühle, dieser griff in die unterste emotionale schublade, die mit dieser bemerkung die innersten und unbewußten saiten von ‚hass als zerstörerisches gefühl‘ oder ‚die hass-brigaden der IS‘ und ähliches anklingen läßt, desavoiert alle und alles. diese sprache aktiviert unreflektierte meinungen, ängste und einstellungen in unserer persönlichen schmuddelkiste und unsere niedrigsten instikte werden wachgeküßt.
und leider hat niemand (journalistin, moderatorin, politikerin, politologin etc. ) das in den folgenden kommentaren aufgezeigt oder angesprochen. vielleicht zeigt das auch, wie unaufmerksam wir sind, wie wenig feingefühl wir für diese zwischentöne haben, wie wohl wir wissenschaftlich alle wissen, dass sich die entscheidenden manipulationen und tiefgehenden einflüße auf diesen ebenenen abspielen.
laßt uns einmal imaginieren was wir zu menschen oder gruppen, die ‚geeint im hass‘ sind, assoziieren? assoziale terroristen? wölfe? unmenschen? monster? untermenschen? gefahr? angst?
vielleicht macht diese einwurf es möglich, dass doch einige konsequenter, radikaler und vorallem ‚ganzheitlicher‘ situationen und menschen erkennen, wahrnehmen und darauf reagieren und vor allem agieren. können wir solche feindseligen aussagen von öffentlichen personen, noch dazu in diesen positionen, einfach zu stehen lassen?“
Dieses Kapitel müßte nicht länger sein als die oben zitierte E-Mail, müßte nicht mehr umfassen als die oben zitierte E-Mail, weil diese bereits alles umfaßt, was zu dieser „gefallenen“ Partei mit ihrem Sebastian Kurz einfallen kann. Formal könnte gesagt werden, die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz ist am 27. Mai 19 gefallen, als sie als Regierungspartei demokratisch abgesetzt wurde, formal könnte gesagt werden, Sebastian Kurz ist am 27. Mai 19 gefallen, als er als Bundeskanzler demokratisch abgesetzt wurde, tief gefallen aber ist die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz in Wahrheit aber bereits an dem Tag, als Sebastian Kurz mit seiner ihm jasagerisch hörigen Partei eine Koalition mit der identitären Parlamentspartei einging, tief gefallen zum 18. bereits im Dezember 17.
Es sind jedoch einige Anmerkungen diesem Kapitel hinzufügen.
Auch mit dieser in der oben zitierten E-Mail angesprochenen Rede vor seinen Ergebenen versucht Sebastian Kurz weiter das Märchen von der „guten inhaltlichen Arbeit“ der gewesenen schwarzidentitären Regierung aufzusagen. Wer aber dem kurzischen Märchen nicht zuhört, sondern sich dem zuwendet, was in dieser kurzen Zeit von siebzehn Monaten an „inhaltlicher Arbeit“ durch diese nun gewesene schwarzidentitäre Regierung in Österreich passiert ist, wird zum Märchenerzähler mit Fontane sagen: Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld. Und dafür, dafür hat Sebastian Kurz so vieles „in Kauf genommen“, so vieles „runterschlucken“ müssen in den „zwei Jahren“, die bei weitem nicht einmal zwei Jahre waren.
Auch dafür ist eine Chronik brauchbar, nachlesen zu können, wann was und wie passierte, wie oft ist es im Nachhinein schwierig festzustellen, wann wer was wurde. Sebastian Kurz wurde mit seiner ersten Rede am 18. Mai 19 endgültig zum Märchenerzähler. Auch zu dieser gibt es ein Kapitel. Mit einer Vorstellung, was würde Kurz für „seine Arbeit“ noch alles in Kauf nehmen, noch alles runterschlucken. Ein derart grauenvolles Märchen hätten nicht einmal die Grimms schreiben können. Als Tiefgefallener bleibt ihm auch nichts anderes mehr, als weiter Märchenerzähler zu bleiben.
In einem Märchen ist es, weil in einem Märchen alles surreal ist, weil in einem Märchen alles Wirklichkeit ist, was nicht Wirklichkeit ist, weil in einem Märchen alles wahr ist, was nicht wahr ist, in einem Märchen ist also alles glaubwürdig, auch das, nicht gewußt zu haben, nicht zu wissen, die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz nicht gewußt hat, nicht weiß, mit wem sie sich auf eine Regierung einließ. Außerhalb des Märchens wird es seit je gewußt. Allein schon ein einziger Blick auf das Umfeld von dem nun gewesenen Vizekanzler wäre ausreichend gewesen. Und außerhalb des kurzischen Märchens war und ist es nicht überraschend, daß diese Ibizamethode zum Einsatz kam, außerhalb des kurzischen Märchens ist diese Methode nur folgerichtig allein schon aufgrund des Umfelds der gewesenen identitären Regierungspartei …

La finca de Kurz
Es werden die technischen Hilfsmittel gar oft gescholten. Auch jene, die es für das Übersetzen von einer Sprache in eine andere gibt. Aber es muß nicht immer gescholten werden, manchmal kann auch gelacht werden. Einfach nur kurz gelacht werden, über die Ergebnisse, die sie liefern. Wie bei dieser automatischen Übersetzung von: Der Nachlaß von Kurz.
Es wird ja nun gleich beginnen mit der Frage, was ist von der kurzen Regierung Kurz I und was ist von der je kürzesten Regierung, also Kurz II, geblieben?
Das muß bleiben. In Erinnerung. Der Nachlaß.
Und eines soll dazu noch in Erinnerung bleiben: Poco tiempo. Corto. Recht, recht, recht kurz halt … Bastante corto. Und doch sieht Österreich nach dieser recht kurzen Zeit bereits beinahe schon so aus, wie auf dem Symbolfoto. Nach einer Regierung Kurz III, mit der die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz einzig zu rechnen beginnt, würde es wohl gänzlich so aussehen, und damit ist nicht die äußere Landschaft Österreichs gemeint, diese wird weiterhin etwa in der Beschreibung von Thomas Bernhard zu erkennen bleiben, „wenn man die Schönheit des Landes verrechnet …“
Aber das ist nicht gewiß, daß die Landschaft Österreichs weiterhin als eine schöne zu erkennen bleiben wird, denn es könnte die Klimakrise, die Österreich, so Kurz, hatte, auch wieder und stärker als je zuvor Österreich heimsuchen … dann bleibt vom bernhardschen Satz nur das Gerippe: Gemeinheit verrechnet — —










Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.