Mord und kein Entsetzen von jenen in Österreich, die die „wahre Pegida“ wählen, die mit der „wahren Pegida“ koalieren

Nun hat die identitäre Parlamentspartei ihre Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert, für die Nationalratswahl am 29.09.19 in Österreich.

10, 1, 8, 3, 9, 2 auf der Liste wurden bereits in den Kapiteln davor vorgestellt, genauer, kurz in Erinnerung …

Auch an Pegida ist in diesem Zusammenhang kurz

In Deutschland gibt es zur Zeit ein Entsetzen über Aussagen von Marschierenden einer Pegida-Demonstration, in Dresden im Juli 19. Es sind Aussagen zum im Juni 19 begangenen Mord an Walter Lübcke von Menschen, die keine Kandidatinnen einer Partei für irgendeine Wahl sind.

Entsetzen in Deutschland. Wie groß wäre in Deutschland erst das Entsetzen, würde die „wahre Pegida“ in einer Wahl über fünfundzwanzig Prozent kommen? Wie groß wäre in Deutschland erst das Entsetzen, würde die „wahre Pegida“ als Bundesregierungspartei angelobt werden? Es würde beim Entsetzen nicht bleiben. Das Ausmaß der Proteste wäre grenzenlos.

Und in Österreich?

Kurz zusammengefaßt, in Österreich: Ein Entsetzerl höchstens, überschaubare Proteste, für die gewählte und angelobte „wahre Pegida“ vernachlässigbare Proteste.

Dabei ist in Österreich, kurz zu Erinnerung, all das passiert, im Jahr 17. Über fünfundzwanzig Prozent wählten die „wahre Pegida“, die „wahre Pegida“ wurde als Regierungspartei angelobt.

Dabei passiert in Österreich, kurz zusammengefaßt, das weiter und weiter. Kurz gesagt, Österreich, Heimat der „wahren Pegida“, ihr ewig‘ Reich, wo sie gewählt und gewählt und angelobt und angelobt …

Nach wie vor wollen nach zurzeitigen Meinungsumfragen um die zwanzig Prozent die „wahre Pegida“ wählen, die bevorzugteste Koalition eine mit der „wahren Pegida“ und der Partei, die den Ibizakanzler stellte.

Was sind das für Aussagen im Juli 19, die in Deutschland Entsetzen hervorrufen? Aussagen von Menschen, die in Deutschland keine Kandidaten sind, keine Mandatare, keine Funktionärinnen sind. Menschen, die mit solchen Aussagen in Deutschland persönliche Karrieren vergessen können, in Österreich hingegen gewählt und angelobt kurz gesagt für alles – Vizekanzler, Ministerinnen, Abgeordnete …

„Im Vergleich zur linksextremen Gefahr ist ein Mord, was weiß ich, alle zwei oder drei Jahre aus irgendwelchen Hass-Gründen relativ normal.“

„Ich sehe den Herrn Lübcke als Volksverräter.“

„Dann ist es ja bald eine menschliche Reaktion.“ – „Der Mord ist eine menschliche Reaktion?“ – „Ja, wie es in den Wald hinein gerufen wird, so schallt es wieder raus.“

„Müssen sie sich bei Frau Merkel bedanken, wegen Lübcke. Sie hat doch den Hass auf die Politiker geschürt, sie hat das zu verantworten.“

In Deutschland wird das auf der Gasse gesagt, von Menschen, die keine hohen und höchste Ämter im Staat … in Österreich hingegen … Wenn allein an das gedacht wird, was in Österreich Angela Merkel aus den Reihen der „wahren Pegida“
Oder an „Volksverräter“, ein Hauptwort der „wahren Pegida“ …

Sie fragen, wer das aufgebracht hat: „wahre Pegida“. Ein Mann, der in Österreich gewählt und angelobt. Ein Mann, der zur Zeit auf der Gasse steht, aber nicht wenige wieder von der Gasse holen wollen, in hohe Staatsämter, also in Österreich.

„Pegida-Anliegen für berechtigt hält“ ein Mann, der nun die 1 auf der Liste der „wahren Pegida“ für die Nationalratswahl im September 19 in Österreich ist …

Die 1 auf der Liste, die auch recht gerne reist, nach Dresden, ins Südtirolerische, möchte also im September 19 gewählt und wieder angelobt werden, träumt wieder davon, daß auf seinem Stuhl eine recht hohe Staatsamtsbezeichnung steht … in Österreich ein Traum, der ihm wieder in Erfüllung gehen kann. In Deutschland hingegen, in Deutschland würde ihm wohl gesagt werden, er solle doch zufrieden sein, mit dem was er kann und hat und ist, für mehr reicht es nicht, und das ist doch genug für ein ganzes Leben, donnerstags mit auf der Gasse …

Der Mann auf der Gasse in Dresden meint, ein Mord alle zwei, drei Jahre sei „relativ normal“ … in Österreich ist es nicht relativ, sondern wirklich normal, ständig von Mord zu reden, zu schreiben … in welchem Umfeld, das muß nicht noch einmal gesagt werden.

Kurz als Schluß. Auf der Gasse in Dresden ist unter den Pegida-Marschierenden ein Mann zu sehen mit „Patriot“ auf seinem Leibchen – in Österreich trägt die „wahre Pegida“ „Patriotismus“ …

Jetzt aber wirklich Schluß, kurz: Beim Anblick des dresdnerischen Patriotenleiberl fällt schnell wie kurz noch ein: Recht eigentümliche Umgänge werden in Österreich mit T-Shirts …

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten dieser Partei kann je nur zu dieser Partei passend beendet werden, und das ganz kurz: Ley, Ley …

The fist

Bei Menschen, die auf ihren Stühlen in der Öffentlichkeit sitzen, wird allenthalben gerne auch schon während ihrer aktiven Sitzungszeit die Frage gestellt, was wird von ihnen bleiben …

Das aktive Sitzen von Wolfgang Sobotka auf seinem Stuhl im österreichischen Parlament wird bald vorüber sein. In seinem Fall kann bereits diese Frage, was von ihm bleiben wird, endgültig beantwortet werden.

Wolfgang Sobotka, die Faust.

Das wird von Wolfgang Sobotka bleiben. Die Faust des badengegangenen Gesegneten gewesen zu sein.

Wolfgang Sobotka war die Faust.

Wolfgang Sobotka wird die Faust bleiben. Auch in seiner Pension. Wenn er bis jetzt noch keine Einladung erhalten haben sollte, bei Märschen mitzugehen, für die er sich recht besonders in diesem Jahr empfohlen hat, so wird es jetzt wohl kein Halten mehr geben, ihn tatsächlich einzuladen, ihn bei jedwedem Marsch vorangehen zu lassen, mit in die Höhe ausgestrecktem Arm und geballter Faust und hinterdrein der identitäre Vater mit seinem Kind, tragend eine neue Fahne, zu den Balken die Faust hinzugefügt …

Als Faust eignet sich Wolfgang Sobotka, wenn den identitären Marschierenden ein Rat gegeben werden darf, nicht nur recht hervorragend als Spitze des Marsches, sondern durch seine expressionistische Mimik recht erst als Redner, gesichtgewordene Traditionspflege der ausschlaggebenden Gestik pathetischer Auftritte vor bald einhundert Jahren …

Ein Innenminister von diesem Schlage ist einer schon mehr als zu viel

Nun hat die identitäre Parlamentspartei ihre Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert, für die Nationalratswahl am 29.09.19 in Österreich.

10, 1, 8, 3, 9 auf der Liste wurden bereits in den Kapiteln davor vorgestellt, genauer, kurz in Erinnerung …

2 auf der Liste ist ein Mann, nun, was soll zu ihm noch gesagt werden, zu dem nichts einfallen kann, aber er zu viel zum Berichten lieferte.

Zu 2 fällt nichts ein, aber festzustellen ist ein weiteres Mal kurz, ein Innenminister von seinem Schlage ist ein Innenminister zu viel, in Europa, eigentlich überall auf der Welt …

Kurz festzustellen, auch das, diesen Kameraden und seine Kameradinnen von solch einem Bündnis je wieder in einer Bundesregierung, kann nur wollen, der sich selbst aufgegeben hat, die sich selbst allem verweigern, das mit dem Wort Entwicklung im positiven Sinn zu tun hat.

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten dieser Partei kann je nur zu dieser Partei passend beendet werden, und das ganz kurz: Ley, Ley …

„Politik ist, was wir daraus machen.“

Nun hat die identitäre Parlamentspartei ihre Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert, für die Nationalratswahl am 29.09.19 in Österreich.

1, 8, 3, 9 auf der Liste wurden bereits in den Kapiteln davor vorgestellt, genauer, kurz in Erinnerung …

Die 10 ist eine Frau, die weiß, wer geldbedürftig ist, jene, die sich keine Butter auf ihre Waffe leisten können … die mit drei Hauptwörtern – „Waffe, „Neger“, Zigeuner“ – ihr gesamtes Weltbild zeichnen können.

10 selbst braucht dafür überhaupt nur ein Hauptwort: „Politik“ … Wer kann ihr nicht zu ihrer gar tiefschürfenden Erkenntnis, die ihr vielleicht in einer lauen Nacht in der Gartenlaube gekommen ist, zustimmen, als Wähler, auch wenn sie es ganz und gar nicht als Wählerin sagte: „Politik ist, was wir daraus machen.“

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten dieser Partei kann je nur zu dieser Partei passend beendet werden, und das ganz kurz: Ley, Ley …

Parteien sterben

Die 9 auf der Liste der identitären Partei wurde im Kapitel davor mit seiner liter-arischen Vorliebe präsentiert.

Es gibt Varianten dieser Verse aus der Edda.

Vielleicht ist seine Lieblingszeile daraus: „Einzig lebt: des Toten Tatenruhm“.

Unvergessen sollen die Taten bleiben, ja, fürwahr, auch die, kurz gesagt, der Lebenden.

Und wo können, gerafft gefragt, die Taten, auf daß diese nicht vergessen werden, besser verewigt sein, als auf einer Mauer von San Raf…

Freilich, diese Variante der Verse aus der Edda wird, kurz abschließend gesagt, der 9 gesinnungsgemäß so recht gar nicht gefallen …

Parteien sterben,
das weiß ich – und,
die wählst du im Leben
nimmermehr,
eins weiß ich,
du erweckst sie
zum Leben
nimmermehr.

„HJenewein“ und liter-arische Vorlieben der identitären Partei in Österreich

Nun hat die identitäre Parlamentspartei ihre Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert, für die Nationalratswahl am 29.09.19 in Österreich. 8, 1, 3 auf der Liste sind bereits erwähnt im Kapitel Handel mit Wahlen aller Art.

9 auf der Liste ist ein Mann, der für diese Partei ein echtes Risiko darstellt. Denn. Es könnte passieren, daß Wahlberechtigten in der Wahlzelle sein Name einfallen könnte und das einen solchen Lachanfall auslösen könnte, daß sich die Menschen in der Wahlzelle vor lauter Lachen derart schütteln müssen und ihnen dabei, kurz gesagt, was für die Entwicklung in Österreich gut wäre, jedoch für diese Partei ein Fiasko, ihr Kreuz nicht bei dieser und auch nicht bei der türkisgetupften Partei machen, sondern …

Beim Namen des Kandidaten 9 fällt augenblicklich eine Kandidatin dieser Partei ebenfalls ein, dessen Name ihr für eine Weile ihren Doppelnamen zierte. Eine Kandidatin, das so rechte Angebot dieser Partei an alle wählenden Frauen, die meinen die Gleichberechtigung sei längst schon überberechtigt, und gesinnungsgemäß an wählende Männer und Frauen, die sich nicht damit abfinden wollen, eigenes Handeln durch Gesetze behindert …

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten dieser Partei kann je nur zu dieser Partei passend beendet werden, und zwar ganz kurz: Ley, Ley …

NS 9 auf der Liste ist, wie Ochsenreiter schreibt, „most famous heads of the Freedom Party in Austria„. Wie bescheiden. 9 weit darüber hinaus berühmt. Wohl auch in Deutschland. Nicht nur berühmt, sondern auch mit literarischem Einfluß. Nicht undenkbar, bei einer derartigen Berühmtheit, daß Menschen, die sich recht viel vornehmen – „Erst Deutschland, dann die Welt“! – sich von seinem literarischen Geschmack animieren lassen, beispielsweise im Rhein-Erft-Kreis und also seine verbreitete Lyrik auf ihre Fahnen schreiben, rund ein Jahr später nach seiner Verbreitung dieses liter-arischen Kleinods.

NNS 9 auf der Liste dieser Partei ist auch Mann, der für eine recht besondere Medienfreiheit eintritt …

Fuchs, 3

Nun hat die identitäre Parlamentspartei ihre Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert, für die Nationalratswahl am 29.09.19 in Österreich.

8, 1 auf der Liste sind bereits erwähnt im Kapitel Handel mit Wahlen aller Art.

3 auf der Liste ist ein Mann, der von dieser Partei ein rechtes Angebot zum Wählen ist für alle Menschen, weil er, kurz gesagt, wirklich für Menschen sorgen will, die mit einem Einkommen ab einer Million im Jahr auskommen müssen, diesen das Leben mit dem Senken ihres Steuersatzes zu erleichtern, ja, wer würde mit solch einem Einkommen nicht diesen Mann …

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten auf den ersten zehn Plätzen dieser Partei kann je nur zu dieser Partei passend beendet werden, und zwar ganz kurz: Ley, Ley …

Wahlhandel

Handel mit Wahlen aller Art

Nomen est Omen. Eine Redensart. Es soll ja mit Namen nicht gespielt werden. Es gibt jedoch Namen, wie jener auf der zur Zeit vorgestellten Liste für die Nationalratswahl im September 19 in Österreich, die lassen sogleich etwas anderes denken, an verbindende Bedeutungen, die ominös sind. Überschriften mit einem Namen formulieren, die kenntlich machen, was einer recht bestimmten Partei Wahlen tatsächlich sind, ihr tatsächlich bedeuten: Handel Nationalratswahl

Nationalratswahlen sind ihr ein Bazar, auf dem ausgehandelt, gefeilscht wird, ein Handeln, ein Feilschen zum Vorteile nur der Standlerin und ihrem Gegenüber, das Interesse, die Anliegen von Dritten sind bei einem solchen Feilschen menschgemäß ohne Belang, gar als störend empfunden.

Handel

Nun hat die identitäre Parlamentspartei ihre Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert, für die Nationalratswahl am 29.09.19 in Österreich.

Und Norbert 1 auf der Liste meint zu Norbert 8 auf der Liste, dieser sei eine „Überraschung“.

Wie lieb, ach, wie süß, als ob 1 je überraschen könnte, als ob 1 mit 8 gar je überraschen könnte. Als ob die identitäre Partei je mit ihren „Überraschungen“ überraschen könnte. Die identitäre Partei kann je nicht „überraschen“ mit ihren „Überraschungen“. Es kann höchstens eines passieren, daß die identitäre Partei selbst überrascht wird, nämlich damit, daß ihre „Überraschungen“ gefilmt und veröffentlicht …

Das ist schon lange klar, daß für den Stuhl von Norbert 8 gesorgt wird, wenn Norbert 1 kommt. Wie die Zeit vergeht, bald sind es drei Jahre her, als dieses Kapitel geschrieben wurde, wer mit Norbert 1 kommen wird, beispielsweise Norbert 8, nun sind also auf einer weiteren gemeinsamen Liste: 1 und 8, bereit und voller Hoffnung, einzunehmen ihre Stühle …

Am 29. September 19 kann es aber durchaus sein, daß Wählerinnen nicht nur ihre Wahl treffen werden, sondern die Wähler mit ihrer Stimmabgabe das alte Sprichwort wahr werden lassen: Die Hoffnung enttäuscht zuerst.

Es könnte jetzt noch weiter ausgeführt werden, weshalb Norbert 8 darüber hinaus auch keine „Überraschung“, weshalb er nur für diese Partei als Kandidat in Frage kommt, aber das wäre eine bloße Wiederholung aus anderen Kapiteln …

Alles keine „Überraschungen“, nur das Übliche, wie es halt in einer Familie eines „väterlichen Freundes“ zugeht … Und wenn es so zugeht, braucht es Ablenkung. Welche Ablenkung kann schöner sein, als einen Brief zu schreiben, einen Brief an eine Frau in Deutschland … Alles Kriterien, auf die die identitäre Partei setzt und meint, diese als Qualitäten verkaufen zu können.

All das kann auch mit einer weiteren Kapitelüberschrift kurz zusammengefaßt werden: Ley, Ley.

Hakenkreuz, Ibiza und Alkohol

Es wurde bereits alles, was dazu zu schreiben ist, geschrieben, dazu, daß in Österreich alle mit Hakenkreuz gleich, manche aber gleicher sind.

Eine alles kenntlichmachende Geschichte ist aber in diesem Zusammenhang noch zu erzählen, eine, die das Hakenkreuz und Ibiza verbindet. Der Bindestoff ist Alkohol.

Es wird noch nicht vergessen sein, wie Heinz-Christian Strache als Vizekanzler versuchte sich herauszureden, es sei eine „besoffene Geschichte“ gewesen, seine Machtpläne auf Ibiza, und dann – immerhin – zurücktrat, freilich nur er mit seinem Adjutanten, nicht aber, kurz gesagt, sein ihm vorgesetzter Badengegangener …

Zur Zeit, und auch das soll je nicht vergessen werden, wird berichtet, Heinz-Christian Strache ist auf der Suche nach „seiner Unschuld“. Denn. Er will zurück in die Politik. Nein, nicht in die Politik. Er will wieder für sich ein gewichtiges Amt. Bis dahin soll ihm seine Frau seinen Stuhl warmhalten. Heinz-Christian Strache also auf der Suche nach seiner verluderten Macht. Und es gibt nicht wenige in seiner Partei, vor allem Männer in seiner Partei auf ihren recht gewichtigen Stühlen, die sein Begehren unterstützen, für sie das auf Ibiza auch nur, bloß eine „besoffene Geschichte“ war. Ach, und das ist verzeihlich, eine „besoffene Geschichte“, wer will sich da als Richter aufspielen, da kann doch niemand Richterin sein wollen. So einen Besoffenen kann doch nichts nachgetragen werden.

Das ist die „besoffene“ Ibiza-Geschichte. Und nun zur „besoffenen“ Klagenfurt-Geschichte.

„Dann wurde viel getrunken. Einige Bier, Wodka und Wein und auch über den Zweiten Weltkrieg wurde geredet. Später habe ein Freund zum Angeklagten gesagt, dass er sich nicht traue die Fahne auf dem Balkon aufzuhängen. Die Nachfrage der Vorsitzenden, ob er denn trotz des Alkoholkonsums wusste, was er tat und dass das verboten sei, bejahte der Angeklagte.“

Der siebenundzwanzig Jahre junge Mann, dessen Beruf nicht gekannt, aber von dem eines mit Gewißheit gewußt wird, er ist und war kein Kanzler mit etwas davor, bejahte, was er tat, trotz seines Alkoholkonsums, hingegen

Wie ging das im Jahr 18 für den jungen Mann aus? Kurz zitiert:

„Für zwei Stunden war die etwa zwei Meter lange Hakenkreuzfahne gut sichtbar am späten Nachmittag am Balkon angebracht. Mehrere Anrufe und Anzeigen gingen bei der Polizei ein. Sein Vater habe ihm gesagt, dass der 27-Jährige die Fahne abhängen soll. Sein Vater habe sie dann später auch zerschnitte, so der Angeklagte. Die Geschworenen haben ihn heute einstimmig für schuldig bekannt. Die Strafe lautet zehn Monate bedingte Haft auf drei Jahre zur Bewährung sowie eine Geldstrafe von 1200 Euro.“

Wie wird das für die identitäre Partei ausgehen? Nun, die Wählenden haben das zu entscheiden, daß es dabei bleibt, daß die Männer und Frauen dieser Partei auf ewig zur Suche nach der verlorenen Macht verurteilt bleiben, dieser aber je nicht mehr finden.

Damit auch wieder beim Beginn angelangt, beim ersten Hakenkreuz, das seit 85 Jahren gut sichtbar … für zwei Stunden also sei das 84 Jahre später aufgehängte Hakenkreuz sichtbar gewesen. Der Staat stritt nicht mit dem Hakenkreuzbesitzer, der Staat verurteilte ihn. Für das Vernichten des Hakenkreuzes übernahm der Staat nicht die Kosten. Im Gegenteil. Der Staat verlangte sogar eintausendzweihundert Euro. Das ist viel Geld, vor allem für einen Menschen, der zur Miete wohnt und keinen Burgbesitz hat.