Stefan George wäre über Robert Misik wohl mehr als erstaunt

„Politisiert Euch!“ … Eine Überschrift, die dazu verleitet, den Artikel zu lesen, auch dann, wenn er von Robert Misik ist. Bereits aber beim zweiten Satz, beim Lesen des Namens Stefan George kann es nur eine Reaktion geben, mit dem Weiterlesen aufzuhören, Robert Misik zu empfehlen, mindestens einhundertmal sich selber vorzusagen, wegen der Merkbarkeit noch besser, gleich tausendmal für sich aufzuschreiben: „Ich muß mich informieren.“ Vielleicht ist sein gesamter Artikel bloß ein versteckter Hilferuf, aber um ihm helfen zu können, hätte er wenigstens die richtige Schlagzeile schreiben müssen: „Informiert mich“.

Stefan George als Typus für einen „vollends unpolitischen Autor“ … Es ist Gabenzeit, vielleicht findet sich ein Mensch aus seinem Kreis, der Robert Misik beispielsweise schenkt: „Stefan George und die Nachwelt. Dokumente zur Wirkungsgeschichte, Band 2, herausgegeben von Ralph-Rainer Wuthenow, Klett-Cotta.“

Ein Zitat aus diesem Buch zeigt bereits wie Robert Misik „vollends“ …

„[B]ei einem Manne, der allein nicht auch politische Verse geschrieben hat, sondern, zielgerichtet, auch „Zeitgedichte“, der dazu nach seinem Verstummen als Lyriker dezidiert in seinen überlieferten Gesprächen politisch-pädagogisch zu wirken bemüht war …“

Robert Misik - Ein InformationsdilemmaHätte er, Robert Misik, die große weite Welt außen vorgelassen, nicht Schriftsteller aus Deutschland, Frankreich genannt – na ja, viel größer ist die Welt ihm ohnehin nicht -, sondern das „Dilemma“ in dem wienerischen Grätzel, wo er aufgewachsen ist, erkundet, wäre es erspart geblieben, hierzu sich äußern zu müssen. Für sein Grätzel wird es wohl stimmen, was er erkundet hat, in der Welt draußen, sieht es freilich anders aus, werden etwa allein nur die führenden politischen Rollen von zumeist männlichen Schriftstellern bedacht, gerade in gesellschaftlichen Umbrüchen.

Dabei ist sogar fraglich, ob er sich in Wien so richtig auskennt.

Es hat aber auch sein Gutes, daß Robert Misik diesen Artikel geschrieben hat. Denn es kann gleich die Gelegenheit genutzt werden, eine Information nachzureichen, die vor Monaten direkt von der Polizei übermittelt wurde, um genau zu sein, am 26. Juni 2014 per E-Mail erhalten wurde. Hiermit kann auch gleich ein Übungsvorschlag an Robert Misik verbunden werden, Informationen einzuholen, nämlich darüber, ob es wegen des unten angesprochenen Folders noch Ermittlungen gab oder nicht.

Presseaussendung 15-6-2014Robert Misik war so freundlich einen Ratschlag als wissender Journalist und beeindruckender Denker, wie in der Collage gelesen werden kann, zu zwitschern. Wie aus der Antwort der Polizei hervorgeht, ebenfalls in der Collage zu lesen, werden „Nachtragsaussendungen“ an „verschiedene Redaktionen und Journalisten“ versandt. Womit klar ist, daß der Ratschlag … Wesentlich an der Sache aber ist einzig, ob es noch Ermittlungen gab, vor allem, wenn ja, mit welchen Ergebnissen:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“

Ein Schreiber der FPÖ-ZZ distanziert sich von der Distanzierung, ein Nazi zu sein

Es ist wohl wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, wer ein Nazi oder eine Nazisse ist, und menschgemäß also interessiert es absolut nicht, wofür sich ein Georg Immanuel Nagel selbst je hält; seinen Namen hier überhaupt zu erwähnen, verdankt er einzig dem für ihn glücklichen, aber sonst unglücklichen Umstand, daß er für das Werbe-, Quell-, Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft schreibt, also für eine Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält.

Der Eckart Hüttner - Nagel - Distanzierung von der DistanzierungEs ist wohl zusätzlich wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, was für freundschaftliche und also der redlichen Geschichtsforschung widersprechende Geschichtsdarstellungen in dem Werbe-, Quell- Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht werden, also in einem Medium der Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält. Es interessiert hier absolut nicht, welche Geschichte sie sich erschreibt, die Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält; möge sie sich eine Geschichte fern der Geschichte erschreiben, möge diese ihre Lebenswahrheit sein, mögen andere diese ihre Lebenswahrheit Lebenslüge nennen, es interessiert nicht, weder Lebenswahrheit noch Lebenslüge, genauer, diese interessieren nur insoweit, als sie ihre Vergangenheitsfixierung die Gegenwart erhellen, diese Vergangenheit nirgend wohin führt, außer in Ruin, in Elend, Mord und Verbrechen.

Es ist die Gegenwart, über die hier geschrieben wird. Denn es soll nicht heißen, nicht wieder heißen, es sei nichts gewußt worden. Alles wird gewußt, und nicht nur deshalb, weil es hier geschrieben wird. Freilich, wer die Massenmedien in diesem Land in fernen Tagen zur Aufarbeitung heranziehen wird, wird ein anderes Bild bekommen, wird meinen, es sei nichts gewußt worden, wird von einer freundlichen und rücksichtnehmenden Berichterstattung über die gewählten Mandatare und Mandatarinnen dieser identitären Gemein-Schaft lesen, und daraus nur den Schluß ziehen können, diese haben ihre wahren Absichten zu verbergen verstanden, während sie in Wahrheit nichts verbargen. Es sind die vielen, viel zu vielen Wähler und Wählerinnen, die dieser Gesinnungspartei ihre Stimmen in den Wahlen geben, anzuklagen, sich mit Menschen wie einem Georg Immanuel Nagel überhaupt abgeben zu müssen, sich zu beschmutzen, sich zu erniedrigen, je über ihn und seine Gesinnungsgemein-Schaft etwas schreiben zu müssen.

Wie gleichgültig muß es sein, wie die identitäre Gemein-Schaft zur Vergangenheit steht, wird bedacht, wie sie zur Gegenwart steht, was sie zur Gegenwart sagt und schreibt. Das könnte abgetan werden, mit der Bemerkung, es ist das Vokabular und es sind die Phrasen der Vergangenheit, aber es sind die Phrasen und es ist das Vokabular gegen Menschen, die heute leben, und darum kann es nicht abgetan werden, vor allem und einzig deshalb, weil diese Gesinnungspartei heute noch von vielen, viel zu vielen Menschen gewählt wird.

Allein in der verwichenen Woche, um nur die aktuelle Woche dieses Jahres als Beispiel hierfür zu nehmen, unter der Verantwortung, unter den Augen, unter den christlichen Weihnachts- und Neujahrswünschen  gewählter Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft Aussagen von solch einer Verkommenheit und Niedertracht, daß nicht geschwiegen werden kann und vor allem nicht darf, denn das geschieht in den Medien dieser Partei, die voran von ÖVP und mit Einschränkungen auch von SPÖ noch immer als mögliche Koalitionspartnerin gesehen und von nicht wenigen Medien, allen voran von der gutter press, in diesem Land, als Regierungspartei auf Bundesebene im Spiel gehalten wird:

„Dynamite fuer diese Drecksaue“

„Verfechterinnen ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen“

„Höhlenmenschen“

Und mit

In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ

mußte bereits gestern ein weiteres Mal in einer sich selbst beschmutzenden und sich selbst erniedrigenden Art und Weise etwas zu Georg Immanuel Nagel, der sich auf den Plattformen der Unternehmen Twitter und Facebook im Trachtensakko bildlich präsentiert, geschrieben werden, weil er eben für das Hauptorgan dieser Gesinnungspartei schreibt, die von vielen, viel zu vielen immer noch gewählt wird, die von vielen, viel zu vielen Medien immer noch hofiert wird. Aber er schreibt nicht nur für die „Zur Zeit“, er schreibt auch für den „Eckart“. Im „Eckart“ wurde am 31. Oktober 2014 seine „Distanzierung von der Distanzierung“ veröffentlicht:

„Die sogenannte Distanzierung gehört heutzutage zum guten Ton und zum häufig zelebrierten Pflichtritual der seit dem Jahr 1968 rasant expandierenden und mittlerweile staatlich verordneten Zivilreligion. Auch wenn die Nazi-Keule in manchen Kreisen begrüßenswerterweise schon recht schwach geworden ist, vermag sie immer noch den einen oder anderen vernichtend zu treffen.

Statt dessen wäre es am besten, rückhaltlos zu den eigenen Überzeugungen zu stehen.

 Jedes Entgegenkommen ist hier Zusammenarbeit mit dem Feind.“

Bemerkenswert daran ist auch, am Anfang der „Distanzierung“ steht als Autor Georg Immanuel Nagel, am Ende der „Distanzierung“ steht „Author huettner am 31. Oktober 2014 um 09:51“. Thomas Hüttner hat es veröffentlicht, also – genug der Selbstbeschmutzung heute, deshalb nur ein Hinweis – der

„Eckart-Hauptschriftleiter“ auf dem WKR-Ball …

In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ eine Auszeichnung für Günter Grass

Über einen Artikel in der „Zur Zeit“, in der über das „Wiederbeleben des Faschismus“ bereits öffentlich nachgedacht wird, darf oder muß in dieser Deutlichkeit geschrieben werden, daß er also in der Nummer 50 vom 12. Dezember 2014 einer ist in nazistischer Schreibart …

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grass - 2Der gesamte Artikel klingt zwar wie eine Beleidigung von Günter Grass, ist aber im Grunde eine Auszeichnung. Denn Günter Grass wird als „SS-Mann“ bezeichnet. Und vor allem ranghohe SS-Männer genießen in der identitären Gemein-Schaft recht hohes Ansehen, sind diese darüber hinaus auch noch Schriftsteller und Mörder, wie beispielsweise Verbelen, gibt es kein Halten mehr, wird ihnen eine Legende erschrieben, die sie sogar zu Helden in Österreich nach der gestoppten Verheerung durch die nationalistische Massenmorddiktatur des deutschen reiches macht. Eine derartige Auszeichnung durch das freiheitliche Werbe-, Quell, Schreib- und Denkorgan wird Günter Grass nicht einmal wahrnehmen, und vor allem ist es keine, auf die er stolz wäre. Die Größe von Günter Grass, selbst noch zu Lebzeiten einbekannt zu haben, mit siebzehn Jahren zur „Waffen-SS eingezogen“ worden zu sein, ist eine nazistischen Massenverbrechern und Massenmördern, wie beispielsweise dem zurzeitlich geehrten Priebke, gänzlich fremde und fehlende Größe.

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grassNun, was bringt Georg Immanuel Nagel derart gegen Günter Grass auf? Es ist die Überlegung von Günter Grass, daß zur Not auch die Zwangseinquartierung von Flüchtlingen eine Option wäre, sollte es bei der Unterbringung von Asylwerbern Notfälle geben. Dieses Gedankenspiel findet Georg Immanuel Nagel derart ungeheuerlich, daß er ein ganzes Magazin ganz im Geiste dieses freiheitlichen Magazins verbaler Beleidigungen gegen Günter Grass stellvertretend gegen alle, die um menschliche Lösungen bemüht sind, abfeuern muß. Auf den Inhalt dieses nagelschen Artikels muß nicht eingegangen werden, denn erstens enthält er konkret keine einzige Überlegung, die zu einer menschenwürdigen Lösung etwas beitragen könnte, zweitens ist generell zu sagen, ist die identitäre Gemein-Schaft keine redliche Organisation, mit der über diese Thematik seriös und konstruktiv debattiert werden kann. Und dafür ist der nagelsche Artikel wieder einmal ein prototpyisches Beispiel der Nutzlosigkeit und der vergeudeten wichtigen Zeit, je mit dieser Gemein-Schaft eine Debatte auch über diese Thematik zu führen. Denn die Zeit ist dringend notwendig, um zu menschenachtenden Lösungen konstruktiv zu kommen.

Nun, warum kann von nazistischer Schreibart gesprochen werden? Wenn im Dezember 2014 in einem Artikel beispielsweise von „Volksdeutschen“, von Volksgenossen“ bei Berücksichtigung des gesamten Duktus dieses Artikels geschrieben wird, dann …

Allerdings stellt sich bei Georg Immanuel Nagel die Frage, schreibt das der Georg Immanuel Nagel, dem amtlich bescheinigt wird, weit nach 1945 geboren worden zu sein, oder schreibt in Georg Immanuel Nagel ein Georg Immanuel Nagel, der weit vor 1945 geboren wurde, wird bedacht, wie selbstverständlich geläufig ihm das Vokabular und die Phrasen aus den madigen zwölf Jahren …

„Schon während des Krieges gab es solche Regelungen auch für Ausgebombte. Es ist verständlich, daß in solch großer Not ein Volk zusammenhalten muß.“

Das ist selbstverständlich eine Dummheit, aber es ist erträglicher, sich vorzustellen, daß ein Mann weit vor 1945 geboren wurde und auf dem Entwicklungsstand eines beispielsweise Siebzehnjährigen stehengeblieben ist, als sich vorzustellen, ein junger Mann im Jahr 2014 ist auf dem Entwicklungsstand von 1945, wobei gar nicht von Entwicklung gesprochen werden kann, sondern richtiger davon, daß ein junger Mann im Jahr 2014 ein Repetiermund aus 1945 ist, also nur das wiedergibt, was ihm eingetrichtert wurde. Es ist erträglicher deshalb, weil nicht jedem Menschen es gegeben ist, sich zu entwickeln. Solchen Menschen ist mit Nachsicht zu begegnen, sie bedürfen der Zuwendung, aber nicht die Organisationen, für die sie arbeiten, das heißt im konkreten Fall der identitären Gemein-Schaft: keine Stimme in jedweder Wahl.

Woher nimmt Georg Immanuel Nagel das sein Vokabular? Wer die Empfehlungen zur Wiederlesung in diesem Magazin verfolgt, kann sich vorstellen woher …

Es ist auch zum Erbarmen, wie Georg Immanuel Nagel – prototypischer Vertreter dieses identitären Geschwefels – Günter Grass u.v.a.m. vorhält: „Aneinanderreihung von wirren Sentenzen“, „machen einen noch lange keinen großen politischen Denker“, „moralinsaures Gefasel“, „alte Tattergreis“, „eigentümliche Äußerungen“ … Wer spricht so von Günter Grass, und spricht doch nur von sich selbst? Georg Immanuel Nagel ist es. Aber er spricht auch für seine Gesinnungsgemein-Schaft stellvertretend aus, was von deren „Konzepten“ zu halten ist:

„Der ehemalige SS-Mann Grass ist ein typischer Ewiggestriger, der versucht, die aktuellen Probleme mit Konzepten aus ‚der guten alten Zeit‘ zu lösen.“

Nur nebenbei bemerkt, wäre Günter Grass „ein typischer Ewiggestriger“ und schriebe er zusätzlich noch wie die von der „Zur Zeit“ recht  Verehrten, beispielsweise wie Springenschmid, er wäre dieser Gemein-Schaft ein Gott

„Mit Konzepten aus der ‚guten alten Zeit'“ … Es gibt auch einen recht vielsagenden Rechtschreibfehler:

„Hinzu kommt der Kinderreichtum dieses Menschenschlagen, welcher […]“

„Dieses Menschenschlagen“ – Menschen schlagen … Darum geht es. Beinahe könnte von einer Erleichterung gesprochen werden, nicht wieder, wie in dieser Woche, lesen zu müssen: „Sofort erschießen diese Dreckschweine!“ … Oder von „Massenvergewaltigung von Frauen“, ebenfalls in dieser Woche …

Und ein Letztes.

Weiß er, Nagel, noch, von welchem Land er redet? Er schreibt, wie ausgeführt, nicht über Günter Grass, also auch nicht für Leser und Leserinnen in Deutschland, denn er schreibt in einem Magazin einer Partei in Österreich, die in Österreich zu Wahlen antritt.

„Nun freilich ist ein Zuzug von Deutschen in ein deutsches Land kein Problem, denn das heißt, es kommen Personen der gleichen Kultur, die zudem gebildet und fleißig sind. Bei den bildungsfernen, mitunter radikalislamischen Asylanten aus den rückständigsten Weltgegenden sieht das schon anders aus. Von anderen Dingen wie dem wachsenden Terrorismus und den alltäglichen Gewaltverbrechen an Deutschen rede ich erst gar nicht.“

„Fleißig“ – wahrlich fleißig, ein Blick in die Kriminalitätsstatistik …

Schluß jetzt, genug. Nein, etwas Heiteres doch noch. Wenn es darum geht, einen Menschen zu diffamieren, wird plötzlich die Abkürzung „SS“ gekannt, geht es aber darum, die nationalistische Massenmorddiktatur in einem freundlichen Licht darzustellen, das Deutsche Reich wie die USA als Präsidialsystem mit einem Staatsoberhaupt Adolf Hitler zu präsentieren, werden die Abkürzungen „SS“ und „SA“ nicht verwendet, sondern ausgeschrieben: „Schutzstaffel“ und „Sturmabteilung“ … Ausgeschrieben klingt das harmloser … Ist das nicht rührend gedacht? Oder einfach lächerlich …

PS Auch diese Nummer kommt nicht ohne Beiträge von gewählten Mandataren aus. Diesmal Wendelin Mölzer und Manfred Haimbuchner. Und zusätzlich ein großes Interview mit NR Gerhard Deimek. Der, wie von ihm recht bekannt, klug zu reden weiß, wie hier inhaltlich passend nachgelesen werden kann: „Zum Kotzen …“

„Neger keinesfalls nach Europa einschleppen“ und die Frage, ob FPÖ-Unzensuriert Zahlen nur bis 100 lesen kann

Beim Nachschauen, ob die gesinnungsgemäß zensierte Unzensuriert der identitären Gemein-Schaft wenigstens in der Adventzeit mit so vielen mandatarlichen Segenswünschen an die aus der Leseschaft rekrutierten Schreibstaffel blutrünstige und menschenverachtende Kommentare löschen würde, fiel die Zählweise der Zustimmungen und Ablehnungen von Kommentaren auf …

Vorneweg einmal: die blutrünstigen und menschenverachtenden Kommentare werden auch zur Weihnachtszeit nicht gelöscht. In dieser Hinsicht kann ihr und ihrer Schreibstaffel keine Heuchelei unterstellt werden, sie bleiben ehrlich und dem treu, was sie das ganze Jahr über schreiben, auch das ganze Jahr 2014 über schrieben.

FPÖ-Unzensuriert - Wertungszahlen im Vergleich 8-12 bis 10-12.2014

Zustimmung und Abstimmung im Vergleich 8. Dezember und 10. Dezember 2014

… wenn Sie die zwei Collagen mit den Zustimmungszahlen und Ablehnungszahlen vom 8. und 10. Dezember 2014 vergleichen, sehen Sie, daß diese sich unterscheiden, das heißt, es gibt keine kontinuierlich fortlaufende Zählung. Die Collage vom 8. Dezember 2014 finden Sie unter

FPÖ-Unzensuriert – Männer onanierten vor einer Frau.

Um eine Zahl beispielhaft dafür herzunehmen, wird die Zustimmung und die Ablehnung zum Kommentar von der „Tea Party“ herangezogen. Wird die heute am 10. Dezember zu lesende Zahl von „39“ an Zustimmung zu der gestern zu lesen gewesenen Zahl von „82“ hinzugezählt, ergäbe das heute eine Zustimmungssumme von „121“.

Einhundertundeinundzwanzig Leser und Leserinnen hätte nach diesem Beispiel zumindest ihre Zustimmung schon bekundet für:

Massenvergewaltigung von Frauen als recht einleuchtende Lösung auf FPÖ-Unzensuriert …

Aber, wie heute zu lesen ist, sind es wieder und auf einmal weniger, nämlich „39“. Eine kontinuierliche Zählung findet also nicht statt. Wie auf Unzensuriert tatsächlich gezählt wird, darüber können Vermutungen angestellt werden.

Vermutung eins. Bei Berücksichtigung der Kompetenzen der identitären Gemein-Schaft und auch ihrer Leseschaft und Schreibstaffel insgesamt wäre es nicht verwunderlich, müßte mit Erreichen der Zahl 99 das Zählen von vorne beginnen, weil einfach die Fähigkeit und das Können fehlt, Zahlen ab 100 noch lesen und verstehen zu können.

Vermutung zwei. Es wird schlicht täglich von vorne begonnen zu zählen. Das verhindert feststellen zu können, wie viele tatsächlich solchen blutrünstigen und menschenverachtenden Kommentaren zustimmen, wie wenige oder wie viel wenige auf dieser Website der identitären Gemein-Schaft solche ablehnen.

Sinn und Zweck einer solchen Zählsystem kann nur Unzensuriert selbst erklären.

Soher kann nicht einmal annähernd  nachvollzogen werden, wie viel Zustimmung und wie wenig Ablehnung etwa auch Schreibstaffel-Peter_ für seinen Beitrag „Schafft endlich Frieden zwischen den Rassen!“ erfährt. Wer das gar nicht wissen will, wird das als Gnade empfinden, nicht auf einen Blick sehen zu müssen, wie viele in diesem Land derartigen Anschauungen zugetan sind. Ein Beitrag übrigens, der zutreffend die Gegebenheiten  dieser Website beschreibt, allerdings nur, wenn das Wort „Rasse“ durchgestrichen wird:

„Schuld an den scheußlichen Zuständen ist unter anderem die Irrlehre von der Gleichheit der Menschenrassen. Es gibt nun einmal Rassen, bei denen das Gehirn und das ethische Empfinden im Durchschnitt weit weniger entwickelt ist als bei anderen Rassen. Wer das abstreitet, lebt in einer Fantasie- und Märchenwelt. Aus dieser wird er spätestens dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn er etwa eine Situation erlebt, wie sie …“

Unzensuriert immer wieder herzustellen vermag …

Christian Höbart - Donauwörth - Erdkunde

Nach der Gesinnungspolitik könnte NR Christian Höbart Erdkunde nach Schollenart unterrichten – einer lernt bereits das höbartsche Vokabular.

PS Es wird nicht gewußt, wie alt Peter_ ist, aber durch sein Hervortun hat er Qualifikationen, mit denen er für eine Karriere in der identitären Gemein-Schaft prädistiniert wäre – er könnte ein xter Mölzer werden, zumindest ein zweiter Höbart, dem er seinen sprachmächtigen Formulierungen recht ebenbürtig ist, wird etwa an „Menschenfresser“ erinnert … Und sollt‘ aus einem freiheitlichen Mandat doch nichts mehr werden, einen Jubel in der „Zur Zeit“ verdiente er sich bereits jetzt; für solche Heimater etwa von einem Schlage Rolf Kosiek hat die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft bereits eine entsprechende Schimmelüberschrift geschaffen: „Würdigung eines großen Patrioten“.

Massenvergewaltigung von Frauen als recht einleuchtende Lösung auf FPÖ-Unzensuriert

Von ausgesuchter Lösungskompetenz sind Vorschläge der Schreibstaffel auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft zumeist, aber besonders hervorzuheben ist der aktuelle Vorschlag „irdischer Gerechtigkeit“ von der „Tea Party“: „Verfechterinnen drankommen und eine Runde ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen.“ Wie in der Collage gesehen werden kann, erfuhr dieser Vorschlag, was also die rechte Reaktion und rechte Lösung auf Exhibitionismus von Männern wäre, zur Massenvergewaltigung von Frauen zum Oralverkehr innert kurzer Zeit eine hohe Zustimmung.

FPÖ-Unzensuriert - Männer onanierten vor einer Frau - Vergewaltigung die LösungVon einer mit Wünschen gesegneten Website von gewählten Mandatarinnen und Mandataren, die diese mit ihren Beiträgen füllen, die diese als Informationsquelle, von He.-Chr. Strache aufwärts, benützen, würde gemeint werden, sie würden derartige Lösungsvorschläge nicht veröffentlicht lassen, oder wenigstens, schärfstens verurteilen, also gerade von einer Partei, die erst im zweiten Halbjahr 2014 das Parlament massiv wegen eines Getränkepreisblattes beschäftigte, weil sie „Sexismus“ derart empörte … Ja, das Getränkepreisblatt betraf freilich eine andere Partei, es betraf eine andere Gewerkschaftsfraktion, und es war eben auch Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlkampf, in Wahlzeiten zeigen sich sogar deut-schweiße Männer von einer Seite

Das Getränkepreisblatt wurde von dieser anderen Fraktion und Partei, wie hier schon etliche Male geschrieben, aber sofort entfernt und schärfstens verurteilt, und das bereits am gleichen Tag des Bekanntwerdens …

Diese schon überirdisch zu nennende „Gerechtigkeit“ durch Massenvergewaltigung wird, wie von anderen ähnlich himmlisch diktieren Kommentaren her allzu bekannt, wohl ebenfalls weiterhin veröffentlicht bleiben, wird weiterhin Zustimmung erfahren, und die deut-schweißen Männer und Frauen der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website gewählter Mandatarinnen und Mandatare werden sich weiter erhaben und erhoben wähnen gegenüber Menschen, die nicht aus ihrem Lager in ihren Buden um den Adventkranz sitzen zu besingen die friedlichste Zeit im Jahr und einander mit Wünschen der Nächstenliebe zu segnen …

FPÖ-Unzensuriert - Immer noch online - 9-12-2014PS In einem anderen Zusammenhang formulierte „Tea Party“ im ersten Halbjahr 2014 milder, wenn auch für eine Tea-Party unfein, dafür sprangen andere blutrünstig ein:

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Und immer noch abrufbar, heute, am 9. Dezember 2014, mit gestiegener Zustimmung. Allerdings nicht sehr viel. Wer darin etwas Positives sehen kann …

FPÖ-Unzensuriert – Männer onanierten vor einer Frau

Männer onanierten vor einer Frau … das ist nicht die Schlagzeile, die der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft einfällt, sondern „Afrikaner onanierten vor Mutter“.

FPÖ-Unzensuriert - Weihnachtserzählung

FPÖ-Unzensuriert erzählt eine Adventgeschichte – recht frei nach der „Augsburger Allgemeinen“ …

Bloß, mit einer Schlagzeile Männer onanierten vor einer Frau könnte die Unzensuriert keinen Kommentar schreiben, nichts könnte sie unter einer derartigen Überschrift schreiben, sie könnte nicht einmal die Überschrift selbst schreiben, sie könnte wieder einmal nichts liefern, das ihre Schreibstaffel begierig aufnehmen könnte, um das in deren Kommentaren klar zu schreiben, worum es ihr mit ihren Kommentaren geht, was ihre Kommentare bewußt und gewollt auslösen sollen, wie auch wieder in diesem konkreten Fall über einen Vorfall in Deutschland.

Jedoch mit „Afrikaner …“ kann sie liefern, was gierig von ihr erwartet wird, die Empörung, „… bedrängten eine deutsche Mutter sexuell.“ Wenn das Bild dazu aber bloß eine Gasse zeigen kann, muß die Bildunterschrift umso deutlicher zur Empörung ihrer Schreibstaffel, von der sie sich die rechte Erregung erwartet, anstacheln.

Es grenzt schon an Perversität, klarstellen zu müssen, daß mit keiner Silbe das Verhalten dieser drei Männer,  über die die „Augsburger Allgemeine“ doch anders als die von ihr abschreibende zu einem Weihnachtswunder umschreibende Unzensuriert berichtete, gebilligt wird. Aber in dieser gesellschaftlichen Atmosphäre, hervorgerufen nicht nur, aber vor allem durch das freiheitliche Aufhußen der Menschen gegeneinander, ist es notwendig, zuerst einmal klarzustellen, daß es nicht darum geht, irgendwen zu verteidigen, zu entschuldigen. Männer mit einem derartigen Verhalten, ganz gleich, woher sie kommen mögen, sind nicht zu verteidigen, nicht zu entschuldigen.

Es waren Männer, die öffentlich vor einer Frau onanierten, Männer, das ist der entscheidende Punkt, Männer aus Europa, Männer aus Afrika, Männer aus Australien, Männer aus Amerika, Männer aus Donauwörth, eines eint die Männer auf dieser Welt, der Drang zur öffentlichen Onanie. Darüber könnten beispielsweise Frauen in Wien einiges erzählen, die etwa im Prater ihre Laufrunden absolvieren, die an onanierenden Männern vorbei müssen, von denen aber nicht gesagt werden kann, woher sie kommen, sondern nur eines mit Bestimmtheit gesagt werden kann, es sind Männer mit heruntergelassenen Hosen, die eindeutig onanieren.

Es wäre vielleicht nicht uninteressant, einmal einen entsprechenden wienweiten oder österreichweiten Aufruf zu starten, um herauszufinden, wie viele Frauen heute noch im Prater oder irgendwo in diesem Land an onanierenden Männern vorbei müssen.

Facebook Unzensuriert - Sehet ein liebend Volk

Wegen Gesundheitsgefährdung wird abgeraten, zu diesem auf der Plattform des Unternehmens Facebook gebrauten Brechmittel zu greifen.

Also nicht nur im Wiener Prater. Und nicht nur Frauen werden durch onanierende Männer passiv belästigt, auch Männer sind davon betroffen. Wer in die unangenehme Situation kommt, in Wien gewisse öffentliche Pissoirs eilig und also alternativlos aufsuchen zu müssen, weiß, was damit gemeint ist. Und hier stehen keine Afrikaner, Australier, Amerikaner, vielleicht auch, aber wer noch nie dabei gesehen wurde, waren sogenannte Schwarzafrikaner. Hingegen Männer. Weiße Männer. Sogenannte einheimische Männer, die an ihren schweinebratensemmelknödelgestopften Bäuchen, im Winter an ihren Trachtenüberziehern, kurz und schlecht, an ihrer typischen Kleidung, die als Standardmode von österreichischen Wirtshäusern her bestens bekannt ist, als sogenannte österreichische Einheimische sofort und leicht zu erkennen sind.

FPÖ-Unzensuriert - Männer onanierten vor einer Frau

Wenn Sie das Gefühl haben, zur Linderung von Magenkrämpfen oder bei Migräne sich übergeben zu müssen, aber nicht können, greifen Sie nicht zu teuren Medikamenten – Kommentare der Unzensuriert-Schreibstaffel garantieren sofortiges Kotzen.

Und wieder einmal nimmt die Schreibstaffel der freiheitlichen Unzensuriert gierig den ihnen öffentlich präsentierten Knochen in die Hand und schreibt über Rassenlehre und so weiter und so fort … Gehässig und erfüllt von Gewalt, gesinnungsgemäß nicht gegen Männer, sondern gegen Menschen aus Afrika … Es mag das gar nicht zitiert werden. Abstoßend, ekelig wie immer. Wenn Sie sich unwohl fühlen und meinen, eine Linderung könnten Sie sich dadurch verschaffen, indem Sie sich übergeben würden, aber Sie sich nicht übergeben können, dann lesen Sie die Ergüsse der Schreibstaffel in der Collage: das ist eine Garantie zum Kotzen.

Facebook - Freund bedeutender Herren

Wendelin Mölzer, Johann Gudenus, Christian Höbart, Werner Herbert, Harald Vilimsky u.v.a.m. sehen in Josef Probst einen bedeutenden Mann, und es erfüllt sie mit Stolz, daß sie mit ihm befreundet sein dürfen, von seiner Bedeutung auch etwas auf sie abfällt.

Sollten Sie davon noch nicht gekotzt haben, wird dennoch wegen Gesundheitsgefährdung abgeraten, das auf der Plattform des Unternehmens Facebook zur Verfügung gestellte Brechmittel einzunehmen. Als Warnung reicht aus, was Josef Probst schreibt: „Sofort erschießen die Dreckschweine!“ Josef Probst ist, wie gesehen werden kann, ein Freund von Männern, die ihn als ebenbürtig bedeutend sehen müssen, wenn sie ihn als ihren Freund – möglicherweise ist er ebenso bedeutend und also für die freiheitliche Gemein-Schaft bereits angesehen als ein nächster idealer und idealistischer Kandidat für ein Mandat auf Landes- oder Bundes- oder EU-Ebene …

PS Was sich tatsächlich in Deutschland zugetragen hat, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Was aber die gesinnungsgemäß zensierte Website der freiheitlichen Gemein-Schaft auch mit diesem Kommentar bezweckt und will, kann eindeutig festgestellt werden. Dazu braucht es nur eines, den Vergleich zwischen dem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ und dem Kommentar der Unzensurierten.

PPS Die Schreibstaffel beginnt schon jetzt, wie die Kommentare zu den onanierenden Männern zeigen, in der besinnlichen Adventzeit, sich für die vielen gesegneten Wünsche an sie durch gewählte Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft anhänglich zu bedanken.

FPÖ wünscht der Unzensuriert-Schreibstaffel gesegnete Weihnachten und Kraft für 2015

Ach, wie zeigt gerade zur Weihnachtszeit Unzensuriert wieder sich „der Wahrheit verpflichtet“ – aber auch der Unabhängigkeit von einer Partei … Gibt es denn je noch einen größeren Beweis für die Unabhängigkeit von Unzensuriert von der identitären Gemein-Schaft, als die Wünsche an die Leserinnen und Leser von Unzensuriert?

Adventkranz FPÖ-Wünsche an Unzensuriert-Schreibstaffel

Adventkranz der FPÖ-Wünsche – Kraft für 2015

Aus allen Tälern und Auen, von allen Bergen senden gewählte Mandatare und Mandatarinnen aus den Landtagen, aus den Parlamenten und gar dicht geschlossen der FPÖ-Landtagsklub aus dem Oberösterreichischen der Leseschaft von Unzensuriert ihre Weihnachts- und Neujahrswünsche, somit auch der aus der Leseschaft rekrutierten Schreibstaffel. Und gerade die Schreibstaffel wird mit recht verstandendem Dank die Wünsche Kraft für 2015 lesen und dabei zufrieden auf ein Jahr 2014 mit Zuversicht auf 2015 zurückblicken, in dem sie sich auch wieder besonders hervortun wird, wie schon all die Jahre zuvor. Das gebietet ihr der Stolz und die Ehre, die hohe Herrschaft nicht zu enttäuschen, wieder ein Jahr lang Kommentare als Dank für die gesegneten Wünsche zu senden.

In den Adventkranz der FPÖ-Wünsche wurden ein paar Kommentare der Schreibstaffel gelegt, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie von Frieden und Nächstenliebe die Schreibstaffel das ganze Jahr über beseelt ist, und nicht nur zur Weihnachtszeit, nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber auch mit ein paar Kommentaren der Unzensuriert selber wurde der Adventkranz der FPÖ-Wünsche geschmückt, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie von Frieden und Nächstenliebe die Unzensuriert das ganze Jahr über beseelt ist, und nicht nur zur Weihnachtszeit, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Die Adventzeit ist eine besinnliche Zeit und läutet das Ende eines Jahres ein. Rechter Augenblick, auch zu erinnern, wer im kommenden Jahr nicht mehr mit rechter Tat der Schreibstaffel und der Kommentarstaffel zur Seite stehen wird. Darum die Aufnahme in den Adventkranz der FPÖ-Wünsche die Erinnerung an Hans Becker Sothen. Es mag außerhalb dieser Gemein-Schaft seltsam angemutet werden, daß der in diesem Jahr Verstorbene öffentlich bis zu seinem Tod nicht als Chefredakteur von Unzensuriert bekannt gewesen ist, aber innerhalb dieses gläubigen Bundes sind Geheimnisse nicht sonderlich, sondern einendes Mysterium der Gemeinschaft.

Aber die Treue zu dem Hause, in dem Hans Becker Sothen ebenfalls wirkte, bleibt über seinen Tod hinaus ungebrochen, auch auf einer recht profanen Ebene – an der Unzensuriert ist der Ares-Verlag beteiligt. In diesen modernen Zeiten ist es kein Vergehen mehr, den Adventkranz auch mit einem geschäftlichen Beleg über diese Beteiligung zu schmücken. FPÖ und Unzensuriert und Ares, Gemeinschaft der Gesinnten, in Treue verbunden seit Anbeginn dieser Website. Bereits der Ahnherr dieser Homepage war Ares … Sein Name wird Ihnen wohl kaum noch auf Anhieb einfallen, aber seien Sie ohne Sorge, das ist nicht Ihr Versäumnis … Dr. Martin Graf war es,  daneben war er auch für eine gewisse Zeit III. Präsident NR. Mit ihm gemeinsam trug schon Barbara Rosenkranz die Fackel der Gesinnungstreue zu Ares, und sie trägt sie nun weiter, aufgefahren als Kolumnistin zu rechten …

„Der Standard“ – Qualitätszeitung mit Personal, das mit Humor Größe zeigt

Ab und an wird gefragt, wie das denn ausgehalten werden könne, alle diese Grauslichkeiten zu lesen, dann auch noch darüber, genauer, dagegen zu schreiben …

Ab und an gibt es dafür doch so etwas wie eine Entschädigung. Heute ist wieder so ein Tag der Entschädigung. Die Entschädigung wird mit der Münze Heiterkeit bezahlt. Wenn etwa Personen aus dem sogenannten rechten Lager versuchen witzig zu sein. Aber auch von Personen nicht aus dem sogenannten rechten Lager, die humorlos reagieren. Wie eben heute Colette M. Schmidt, Journalistin.

Denn kaum war

FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt

heute veröffentlicht, reagierte Colette M. Schmidt, indem sie auf der Plattform des Unternehmens Twitter es sofort beendete, weiterhin eine „Followerin“ zu sein. Das ist Größe. Das ist Humor. Das ist Kritikfähigkeit. Das ist Reflexion. Das ist Souveränität. Das ist …

Colette M. Schmidt soll aber bedankt sein, eine – wenn auch nicht sehr aufmerksame – „Followerin“ gewesen zu sein, ihr gebührt dennoch ein herzlicher Dank, nämlich ausschließlich dafür, eine Münze als Entschädigung gezahlt zu haben. Mit der Münze lassen sich wieder ein paar Grauslichkeiten leichter ertragen.

Eine Followerin verabschiedet sichKaum also war der oben verlinkte Text über NR Deimek, der kein Standard-Versager ist, veröffentlicht, wollte auch eine zweite Person keine „Followerin“ mehr sein … Wahrscheinlich auch eine aus dem medialen Bereich, in dem Solidarität eine fixe Größe ist. Wie in diesem Text bereits geschrieben, besteht keine Hoffnung mehr auf aufmerksame „Follower“ aus dem Medienbereich, aber es wird die Hoffnung nicht aufgegeben, daß Wählerinnen und Wähler aufmerksam lesen und bei ihrer Stimmabgabe in jedweder Wahl es mit berücksichtigen, ehe sie die identitäre Gemein-Schaft ankreuzen, also über sich selbst als Wähler und Wählerinnen ein vernichtendes Urteil abgeben.

FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt

In der Tageszeitung „Der Standard“ hat NR Gerhard Deimek, einer aus der identitären Gemein-Schaft im österreichischen Parlament, die Gelegenheit bekommen, sich zu äußern, zu dieser Presseaussendung mit der Chiffre „88“.

NR Gerhard Deimek - Kein Standard-Versager mit 88 tippender Tochter

Die Kommentare des Gerhard Deimek.

Und das ist auch vollkommen richtig und in Ordnung. Nur wie das geschieht, das läßt wieder einmal tief blicken. Nicht nur in die identäre Gemein-Schaft, sondern auch in die Medien in diesem Land, im konkreten Fall in den „Standard“.

Prono ever, immer bäuchlings, vor der Autorität. Das Muster ist bekannt. Wenn etwas Unangenehmes geschieht, dann sind es die Angestellten, die etwas angestellt haben, dann sind es die Angestellten, die versagt haben. Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen also, aber nicht die gewählten Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft, und die Medien nehmen es, vor ihnen stets auf dem Bauch liegend, auf und stellen sie an den Pranger. Aber nicht nur die Medien in diesem Land, auch Politikerinnen von anderen Parteien agieren nach diesem Schema. Schließlich wähnen sie sich gemeinsam als die sogenannte Führungsschicht in diesem Land, die nicht …

Und wenn ein freiheitlicher Mandatar doch einmal für einen Angestellten in die Bresche springen will, wie in dem konkreten Fall, dann muß die Tochter des Angestellten herhalten, für die „88“ geradestehen, aber selbstverständlich kein gewählter Mandatar. So absurd diese Erklärung ist, so tief läßt diese Ausrede blicken. „Die kleine Tochter des Pressereferenten“ habe … Das sagt sehr viel über die Erziehung in dieser Gemein-Schaft aus, daß eine „kleine Tochter“ kein andere Ziffernfolge zu tippen vermag, als eben „88“. Es wird leider nicht mitgeteilt, ob die „kleine Tochter“ schon ein wenig lesen könne, oder wenigstens das Wort „Israel“ bereits zu erkennen vermag, und also ohne ihrer Gesinnung schon ganz bewußt zu sein, in eine Presseaussendung zu Israel automatisch „88“ und keine andere Ziffernfolge zu tippen imstande ist. Wie Erziehung in der identitären Gemein-Schaft fruchtet, darüber könnten etwa die Kinder von Gudenus und Mölzer wohl einiges erzählen.

Nachdem NR Gerhard Deimek ausführlich über versagende Angestellte schwadronieren darf, stellt sich Colette M. Schmidt mutig hin, richtet sie sich auf, fragt ihn nach den „Entgleisungen“, Colette M. Schmidt bietet mutig und unerschrocken den „Unterzeichnern“ die Stirn, die

„auch Kommentare hinterlassen. Unter diesen befinden sich heftige antisemitische Kommentare, wie stopptdierechten.at entdeckte. Da ist etwa vom ‚Weltjudentum‘ die Rede, das „1933 Deutschland den Krieg erklärte‘.“

Was für eine Beruhigung aber für Colette M. Schmidt und somit für Leser und Leserinnen der Qualitätszeitung „Der Standard“ muß die Antwort von NR Gerhard Deimek sein, mit ihm, auch mit ihm einen freiheitlichen Abgeordneten im österreichischen Parlament zu wissen, der vor solchen „heftige[n] Kommentaren nicht versagt, nicht auf dem Bauch liegt:

„Auf die Entgleisungen angesprochen, betont Deimek, die Kommentare nicht gesehen zu haben, ‚weil ich die Seite kaum noch warte‘. Er bedaure, dass ‚bei so einem wichtigen Thema auch immer dieselben Leute aus ihren Löchern gekrochen kommen‘, und werde jedenfalls die Kommentare entfernen und ‚meinen Anwalt prüfen lassen, ob wir diese Leute anzeigen‘.“

Ja, über freiheitliche Mandatare und freiheitliche Mandatarinnen könnte nur das Rechtguteste geschrieben werden, aber ihre Arbeitnehmerinnen sind nicht so, aber die Kinder ihrer Arbeitnehmer sind nicht so, ja, die FPÖ wäre recht gut, aber ihre Kommentatorinnen sind nicht so, ja, NR Gerhard Deimek ist gut, aber seine Kommentatoren, die sind nicht so. Wie sehr diese Zusammenfassung stimmt, kann, darf empfohlen werden, anhand der Kommentare von NR Gerhard Deimek beispielhaft überprüft werden:

NR Gerhard Deimek: „Mobben sie andere.“

FollowerPS Die Hoffnung wird aber – noch – nicht aufgegeben, daß es doch aufmerksamere „Followers“ gibt, als Colette M. Schmidt eine ist. Auch aus dem Medienbereich, obgleich bei diesen die Hoffnung im Grunde schon aufgegeben wurde. Wobei doch allenthalben gerade auf der Plattform des Unternehmens Twitter festzustellen ist, daß besonders Menschen aus dem Medienbereich sehr anders als in ihren brotberuflichen Artikel schreiben. Vielleicht sollten gar nicht mehr ihre Artikel für ihre Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen gelesen werden, sondern ihre Kommentare beispielsweise auf Twitter, wo sie sich privat und frei, nicht gedrängt fühlen und sind, ihr Wissen und ihre Informationen zu verbergen …

Formel der FPÖ – Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus

FPÖ-ZZ 49-2014 Großer Patriotenkopf - Verteidiger von Mördern

„Wo Maitre Jean-Louis Tixier-Vignancour steht, ist immer rechts, ganz weit rechts, mögen auch die Vorzeichen wechseln. Der 54jährige Pariser Advokat, ehemaliger Abgeordneter der Nationalversammlung und einer der prominentesten Strafverteidiger Frankreichs, war nacheinander Monarchist, Faschist, Pétainist, Antisemit und Poujadist. Er diente dem Weltkrieg-II-Kapitulanten Péain in Vichy als Vize-Propagandachef und säuberte Frankreichs Film-Industrie von jüdischem Einfluß.“

Es liegt wieder eine Nummer der „Zur Zeit“ vor, die 49 vom 5. bis 11. Dezember 2014. Diesmal sind gleich drei NRs, also auch Abgeordnete im österreichischen Parlament, mit Beiträgen vertreten: der die ZZ führende Wendelin Mölzer, Wehrmachtsexperte Harald Stefan und Walter Rosenkranz. Es fehlt wieder nicht die ganzseitige Werbung des freiheitlichen Parlamentsklubs; was nach wie vor fehlt, ist die Antwort, ob die FPÖ mit Steuergeld dieses Medium finanziert.

FPÖ ZZ 49-2014 Große PatriotenköpfeDieses Medium, das auch in der Nummer 49 nach der Formel Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus seine Artikel schreibt. Eine Formel, nach der in der identitären Gemein-Schaft insgesamt gerechnet zu werden scheint. Es scheint auch die einzige Formel zu sein, die in dieser Gemein-Schaft ausgerechnet werden kann.

Diesmal schreibt Erich Körner Lakatos über Jean-Louis Tixier-Vignancour, der in diesem Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft vorgestellt wird als „einer der großen Köpfe im Frankreich des 20. Jahrhunderts. Und an seiner Seite war Jean-Marie Le Pen, wie heute gewählte Mandatare der Freiheitlichen, von He-Chr. Strache aufwärts, an der Seite seiner Tochter …

Freiheitlicher Code Patriotismus - Jean-Louis Tixier-VignancourEs muß auf den Inhalt dieser Feier eines „Patrioten“ nicht eingegangen werden. Es ist der Inhalt, wie er, um den in diesen Kreisen recht angesehenen Udo Ulfkotte zu paraphrasieren, eben in einer Bude der Desinformation gemanscht wird.

Großer Kopf für Freiheitliche - Jean-Louis Trixier VignancourFestzuhalten ist bloß, besonders, nein, ausschließlich für Wähler und Wählerinnen: Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus, das ist die freiheitliche Formel. Es kann auch gesagt werden, Patriotismus ist ein weiterer Code für Rechtsextremismus. Wie beispielsweise Südtirol ein Code ist, ein Code, der „Startsymbol“ genannt wird. „Startsymbol“ für was? Für einen „Eurofaschismus“.

PS Was für ein „großer Kopf“ dieser Mann war, kann auch in einem Protokoll einer Kabinettssitzung in Deutschland aus 1967 nachgelesen werden. Er war ein derart „großer Kopf“, daß für ihn nur eine Huldigung angemessen war: „Distanzierung“.