Höhere Steuer auf Bücher – Das trifft keinen Pröll

Das könnte sich Finanzminister Hans Jörg Schelling und mit ihm die christschwarze Partei – zuviel gesagt – denken, eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Bücher würde keinen Pröll treffen, und, das ist das Wichtige daran, das würde einen Pröll nicht verärgern, denn wer schon ein Buch hat, läßt eine Erhöhung der Steuer auf Bücher kalt, vor allem dann,  wenn zugleich der Schweinsbraten weiter billig heiß genossen werden kann.

Damit ist aber mit keinem Buchstaben für eine Mehrwertsteuererhöhung auf Lebensmittel das Wort geschrieben.

Was die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Bücher, Zeitungen, Kunstwerke, Theater- und Konzertkarten auslösen würde, ist leicht zu beschreiben.

Erstens ist es abstoßend.

Finanzminister Hans Jörg SchellingEs ist diese Gedankenlosigkeit abstoßend, weil auf der einen Seite wird in diesem Land sekündlich über Bildungsverlust gejammert und händeringend nach Rezepten gegen den Bildungsniedrigstand gesucht. Und nun sollen die notwendigen Mittel zur Erhöhung der Bildung höher besteuert werden. Eine höhere Besteuerung der Bildungsmittel wird die Bildung in diesem Land explodieren lassen. Ein Schelling ist der Schelling nicht, und mit dieser Feststellung, ist der derzeitige Finanzminister noch freundlich besprochen.

Dabei wird noch nicht einmal von den Büchern der sogenannten schönen Literatur gesprochen, sondern nur von den Büchern, die beispielsweise während eines Studiums für das Studium angeschafft werden müssen. Der allseits bekundete Wille zur Anhebung der sogennanten Akademiker- und Akademikerinnenquote in Österreich wird in nie erträumte Höhen aufsteigen. Bald wird es in Österreich einen einhundertprozentigen Anteil von Akademikerinnen und Akademikern geben. Dafür muß bloß ein Parameter in der Zählung geändert werden: Ist der Landesvater ein Akademiker, so sind alle seine Untertanen und Untertaninnen auch mit einem akademischen Grad Ausgezeichnete und mit Herr Doktor unabhängig vom Geschlecht anzusprechen, wie in der guten alten Zeit, als die Frau eines Doktors automatisch eine Frau Doktor war.

Und eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes für Zeitungen – wer wird noch Qualitätszeitungen lesen müssen, diese werden dann ja ohnehin von, nein nicht von dem Schelling dieser Tage gelesen, sondern von dem Herrn Doktor aus dem Land der bewaldeten vier Viertel, und für seine als Herr Doktor Angesprochenen bleiben die zwei Umsonsten, aus denen sie sich die schönen Bildchen ihrer Landesväter ausschneiden können. Andere Zeitungen wird es dann wohl bald nicht mehr geben. Aber das trifft keinen Pröll, auch keinen anderen Landesvater, die können sich dann immer noch Die Welt einfliegen lassen.

Und die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Kunstwerke … Nun, wo sind noch Kunstwerke? Gibt es denn überhaupt noch welche, außer die von Schiele und Klimt schon verkauften. Das Ansehen des Landes kann durch die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes nur regelrecht explodieren. Bald wird nicht nur mehr von einem Kunst- und Kulturland Österreich gesprochen werden, sondern von dem Klimt-und-Mozart-Schiele-Land gesprochen werden können. Wie neidisch werden dann andere Länder sein, die weiter mit der madigen Bezeichnung Kunst- und Kulturland ihr Dasein fristen werden müssen.

Zweitens ist es abstoßend.

Es ist diese Einfallslosigkeit.

Wer muß denn auch noch in das Theater? Die Schmiere gibt es ohnehin kostenlos. Täglich. Diesmal aber nicht vom historischen Schelling, sondern beispielsweise auch von dem dieser Tage, wie immer sie oder er heißen mag und auftritt auf dem Heuboden Zur Bundesregierung.

Drittens ist es abstoßend.

Es ist dieses Starren auf Zahlen, und dabei nicht einmal Zahlen lesen zu können, vor allem im Hinblick auf ein größeres Ganzes.

Auch eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für den Personenverkehr, also für den öffentlichen Verkehr, soll kommen. Was für eine glorreiche Idee. Wie wird das die Kommunikation in diesem Land befördern? Wenn dieses Land ein vollkommen entbuchtes und zeitungsloses Land sein wird. Die Kommunikation unter den Menschen ist dann gut vorstellbar. In den Händen die ausgeschnittenen Landesväterbilderchen aus den zwei Umsonsten, aus ihren Autos einander Auto! Auto! Auto! zurufend, Busse und Straßenbahnen drehen leer ihre Runden, und jene, die zu Fuß gehen müssen, weil sie sich die Fahrscheine für den öffentlichen Verkehr nicht mehr leisten werden können, aber auch kein Auto, werden beim Anblick der Autos stehenbleiben und rufen: Auto! Auto auch! Auch Auto! Haben! Auto!

Viertens ist es abstoßend.

Weil es bereits jetzt abstoßend genug ist, bevor die Erhöhung dieses Mehrwertsteuersatzes überhaupt in Kraft getreten ist. Deshalb, weil es möglicherweise bloß noch eine steuerrechtliche Anpassung an die Wirklichkeit in diesem Land ist.

Fünftens ist es abstoßend.

Anstatt in diesem Bereich über Senkung des Mehrwertsteuersatzes nachzudenken, etwa auf unter fünf Prozent, wie es diesen in einigen Ländern gibt, um beispielsweise steuerrechtlich Bildung, zu der ursächlich Kunst, Kultur, Literatur in ihren mannigfachen Ausprägungen gehören, zu fördern, aber auch den öffentlichen Verkehr, will steuerrechtlich dafür gesorgt werden, daß alle dort ankommen, wo der Schelling dieser Tage schon ist: auf dem Heuboden, natürlich nicht ganz, sondern auf dem für sie hergerichteten Heuboden unter dem Heuboden, auf dem – auch – er trampelt.

Ein Mehrwertsteuersatz von einem Prozent für Bücher, Zeitungen, Theater und so weiter und so fort wäre tatsächlich förderlich, darüber hinaus mehr als angemessen, wird etwa bedacht, daß ausgerechnet ein Lieferant von Büchern mit einem Steuersatz von einem Prozent für alle Einnahmen in Europa …

Sechstens ist es abstoßend.

Siebentes, es bleibt dabei, ist es abstoßend.

Achtens, es kann nichts anderes gesagt werden, ist es abstoßend.

….

Neuntens …

Zehntens ist es abstoßend.

Die Schaffung eines Landes mit Menschen in Agonie. Denn. Der Mehrwertsteuersatz für Medikamente soll niedrig, begünstigt bleiben die Medikamentenhinwendung, die Hineintreibung eines ganzen sogenannten Volkes in den absoluten Medikamentenrausch zur totalen Betäubung und Handlungsfähigkeit …

Elftens ist es abstoßend.

Wird auch daran gedacht und erinnert, was unentwegt begünstigt wird, während zugleich Förderungen im Bereich der Wissenschaft gestrichen werden:  Erhöhungen der Absetzbarkeit der Kirchensteuer

Zwö…

Opferstock und Rosenkranz: Die letzte Wahl der Menschen – Identitäre Gemein-Schaft

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Welch ein Glück, es heute noch gesehen zu haben. Welch ein Unglück zu rufen, daß es nur noch die morgige Vorstellung gibt, ist gerechtfertigt als spontane Reaktion wie das Bravo beim Applaudieren, sonst menschgemäß übertrieben. Schad‘ aber ist es, weil so viele Menschen, die auch Wähler und Wählerinnen sind, nicht mehr sehen können werden, was für eine Lachnummer in Tracht Ottokar Kernstock bereits für Karl Kraus war, vor bald einhundert Jahren, und was für ein verehrungswürdiger Priesterschreiber bald einhundert Jahre später er für Freiheitliche noch immer ist …

Opferstock und RosenkranzKernstock eignete sich auch hervorragend dafür, den Opferstock zu füllen, dann, wenn die Menschen, die er mit seinen Gedichten in den Krieg trieb, Opfer waren, zum Gehen einen Stock brauchten und sich keinen leisten konnten, wurde für die Opfer seiner Gedichte gesammelt, wieder mit Versen von dem Priester, dessen Kern seines literarischen Stocks der Opferstock ist – Menschen sollen pflichtbewußt opfern, die einen ihre körperliche und seelische Unversehrtheit, die anderen ihr auch an Kriegen verdientes Geld als Ablaß und Eintrittskarte in das Himmelreich.

FPÖ Unzensuriert Kernstock RosenkranzMysterium des Himmelsreiches: Kernstock war ein Opferstock, der auch schreiben konnte, zwar nicht gut, aber immerhin so gut, daß heißt, so schlecht, daß es für Freiheitliche reicht, ihn auch heute noch … Aber mit einem Rosenkranz in der Hand, wird jeder Zeile zu einem Vers, einem Psalm, und wer eine Rosenkranz in der Hand hat … Vom Opferstock bis zur Rosenkranz: es kann nicht gesagt werden, es hätte in diesem nationalistischen Bund einen Fortschritt im Hinblick auf Bildung im allgemeinen und auf literarische Bildung im besonderen gegeben.

Aber es soll nicht ungerecht gegen Freiheitliche geschrieben werden. Es darf dabei ja nicht vergessen werden, daß es auch andere in diesem Land gibt, die keine Freiheitlichen sind, und dennoch für die Beibehaltung der nach Opferstock benannten Straßen und Plätze und Gassen sich einsetzen.

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Und das ist schad‘. Nicht nur deshalb, weil viele, viel zu viele, nicht mehr sehen werden können, was für eine Partei, auch wegen der Treue zum Opferstock, sie wählen, wenn sie die FPÖ wählen, und nach der Aufführung vielleicht, wenigstens für einen Moment, sich denken, die letzte Wahl war wirklich die letzte Wahl, also die EU-Wahl im Mai 2014 war wirklich die letzte Wahl, dieser Partei eine Stimme gegeben zu haben.

PS Und noch aus einem anderen Grund ist es schad‘, daß es morgen die letzte Aufführung gibt. Mit Karl Kraus fällt viel ein, was über Medien zu sagen ist, und das, was mit Karl Kraus zu Medien gesagt werden kann, ist alles, nur eines nicht: schmeichelhaft für die Medien von heute. Auch einhundert Jahre später reicht als vernichtendes Urteil über die heutigen Medien, was Karl Kraus vor … Karl Kraus als Ansporn, um Herrn Keuner zu aktualisieren, der vor Jahrzehnten sagte: „Ich will andere Zeitungen.“ Und heute würde er vielleicht sagen: „Ich mache eine andere Zeitung.“ Tatsächlich aber muß heute gesagt werden: „Wir wollen andere Medien machen.“

Es ist noch gar nicht so lange her, daß über eine, die heute schreibt, geschrieben wurde, eine Schalek wird sie nicht mehr werden …

Und weil in der Glosse, wie in der ersten Collage zu lesen ist, aus der „Fackel“ die Neue Freie Presse erwähnt wird, nun ja, richtiger, nun nein: „Die Presse“

PPS In der zweiten Collage kann gelesen werden, wie die gesinnungsgemäß zensierte Website der Freiheitlichen sich nicht nur für Ottokar Kernstock, sondern auch für Conrad von Hötzendorf … Beim Einsatz für Hötzendorf sind die Freiheitlichen ebenfalls nicht allein … Aber so gesinnungsgemäß beseelt vom Gedanken des Opfern, Menschen die Pflicht aufzuerlegen, Opfer am Stock zu werden, ist wohl keine andere gewählte Organisation in diesem Land, wie es sich aktuell wieder einmal offenbarte, beim Sturmlauf der identitären Gemein-Schaft gegen das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz

PPS Die zweite Collage eignet sich auch recht dafür, wieder einmal darauf hinzuweisen, was für ein Schattendasein die identitäre Gemein-Schaft Daten und Fakten zuweist … Die Sache mit der Tafel für Josef Stalin stellt sich doch anders dar, wie ebenfalls nachgelesen werden kann.

Kleinststaatsoberhaupt Franziskus zu Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan: Männerquote zu einhundert Prozent erfüllt

Papst Franziskus habe im Palast des türkischen Präsidenten, verriet ein Toilettensicherheitswachebeamter, der seinen Namen aus verständlichen Gründen menschgemäß nicht preisgeben und nicht genannt wissen will, im Pissoir bei ihrem gemeinsamen Wasserlassen stolz und zufrieden, auch darüber, mit seinem Strahl ohne fremde Hilfe genau die Mitte des Urinals zu treffen, erklärt, in seinem Staat ist das Dogma der Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau nach wie vor der Felsen –

Erdogan und Bergoglio - Nichtgleichberechtigung von Mann und FrauPapst Franziskus sei beim Schwärmen über dieses römisch-katholische Staatsdogma der Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau derart in Erregung geraten, daß sein Strahl dabei nicht nur immer stärker geworden sein soll, sondern er auch damit begonnen habe, mit seinem dickgelben Strahl die Löcher im Urinal für ein Zielschießen zu verwenden, während er dem türkischen Staatspräsidenten mit einem Gefühl der Überlegenheit und auch der Mitleidigkeit die frohe Botschaft verkündet haben soll, daß dieses römisch-katholische Dogma nicht nur in seinem Staat gilt, sondern auch in anderen Staaten unwidersprochen und absolut und sogar freiwillig und gegen deren eigene Gesetze befolgt wird; denn trotz deren beispielsweise arbeitsrechtlichen Gesetzen, die eine Gleichberechtigung von Frau und Mann etwa am Arbeitsplatz vorschreiben, trotz deren Antidiskrimierungsgesetze, die es untersagen, Frauen von Berufen auszuschließen, Frauen ihre freie Berufswahl zu verweigern, Frauen den Zugang zum gesamten Arbeitsmarkt zu sperren. Keiner dieser demokratischen Staaten etwa in Europa wage es, so Papst Franziskus zum türkischen Staatspräsidenten, während er dazu übergegangen sein soll, mit seinem dickgelben Strahl ein Kreuz in das Urinal zu zeichnen, niemand wagt es, dieses Dogma anzutasten und beispielsweise die Anstellung von Priesterinnen zu fordern, oder arbeitsrechtlich die römisch-katholische Kirche wegen Nichtanstellung von Frauen als Pfarrerinnen zu belangen und zu verurteilen.

Der Toilettensicherheitswachebeamte könne, schließlich habe er beruflich bedingt ein hochtrainiertes Gedächtnis, versichern, Papst Franziskus habe wörtlich gesagt: Wahrlich geht es weit über die Nicht-Gleichberechtigung hinaus, die absolute Bevorteilung und Bevorzugung des Mannes vor der Frau ist vollendet, denn die Frau kann niemals eine Führungsposition, nicht einmal die geringste in seinem Reiche einnehmen, und das ist eben dadurch garantiert, daß Frauen bereits der Beruf des Priesters verweigert ist. Die Quote der einhundertprozentigen Nicht-Gleichberechtigung und die einhundertprozentige Bevorrechtung und Bevorzugung des Mannes und die einhundertprozentige Zuweisung der Frau der dienenden Rolle als Ehefrau Christi sind erfüllt ewiglich im Reiche in Christo.

Während dieser missionarischen Rede sei der türkische Staatspräsident ganz still gewesen, krampfhaft soll er bemüht gewesen sein, wenigstens einen Tropfen aus seiner Harnröhre … Erst als Recep Tayyip Erdoğan seinen Besucher aus einem Grätzel von Rom darauf hinweisen habe können, er habe erst vor wenigen Tagen eine mannstarke Rede gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehalten, die nicht ihm eingefallen sei, habe er argumentiert, sondern er äußere nur, was seine Natur ihm einsage, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sei eben von der Natur nicht vorgesehen, habe er erleichtert aufseufzen können, so der Toilettensicherheitswachebeamte, weil es ihm endlich gelungen sei, wenigstens einen sehr kurzen und sehr dünnen Strahl abzulassen, wobei es ihm aber nicht gelungen sein soll, trotz größter Bemühungen, in eines der Löcher des Urinals zu treffen.

Papst Franziskus, der den erfolglosen und äußerst kurzen Zielschießübungsversuchen des türkischen Staatspräsidenten mitleidig feixend noch zugesehen haben soll, habe der Toilettensicherheitswachebeamte weitererzählt, während er seinen zum Wasserlassen hochgeschobenen Kittel wieder hinuntergelassen habe und die Toilette, ohne noch die Hände zu waschen, bereits verlassend, zwischen Tür und Angelkreuz soll er, der Papst, ihn, den Staatspräsidenten, psalmenreich aufgemuntert haben:

Nicht aber nachlassen, auf daß Allah Dir wahrlich ein Gott wie ich mir ward und ER auch Dich mit dem Dogma der Nichtgleichberechtigung taufet.

Siegfried Eisele, FPÖ wählender Lyriker und Kunstmaler: „Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt“

Die gestern gestartete Serie „Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind“ hat Siegfried Eisele gefreut. Denn er sandte gleich eine Antwort zu: „Tolle Sache echt. Schöner Zug von Euch.“

Es ist eine lange Antwort, wiederum in einer Prosa verfaßt, deren Qualitäten bereits gestern hervorgehoben wurden. In dieser Serie sollen Künstler und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind, nicht kritisiert werden, um sie dadurch zu bewerben, wie Siegfried Eisele fälschlicherweise meint. Es soll bloß erzählt werden, was für hervorragende Kunstschaffende sich von der FPÖ angezogen fühlen.

Bemerkenswert an der von Siegfried Eisele zugesandten Passionsgeschichte – und es ist eine Leidensgeschichte, die die Passion eines anderen Mannes, der bloß eine sehr kurze Zeit und nicht fünfzehn Jahre an das Kreuz genagelt war, weit in den Schatten stellt – ist, es gibt in dieser keine einzige Zeile, in der von ihm berichtet wird, die FPÖ hätte etwas für ihn getan, die FPÖ hätte sich für ihn eingesetzt. „Einzig das Bundesheer“ habe Siegfried Eisele „zu jeder Tradition eingeladen.“

Obgleich die FPÖ auch für diesen Wähler nichts getan hat, ist er dennoch für die FPÖ, vielleicht auch nur deshalb, weil das Bundesheer nicht gewählt werden kann. Aufmerkenswert ist aber auch, daß dieser Wähler der FPÖ weiß, wofür die FPÖ einsteht:

„Die FPÖ steht für eine autoritäre gradlinige Regierung ein.“

Wähler und Wählerinnen der FPÖ wissen also recht wohl, wen sie wählen, wenn sie FPÖ wählen.

Die Passionsgeschichte eines Wählers der FPÖ erzählt nicht nur etwas über ihn selbst, sondern auch über die FPÖ, über den Einklang zwischen Wähler und FPÖ: das von FPÖ-Mandataren und FPÖ-Mandatarinnen vorgebrachte Abstruse und Absonderliche spiegelt sich im Abstrusen und Absonderlichen der sie wählenden Menschen, die mit einer „autoritären Regierung“ keine Probleme hätten.

Bemerkenswert an der von Siegfried Eisele zugesandten Passionsgeschichte ist ebenfalls der Umstand, daß von ihm zwar „Integrationspropaganda“ angesprochen wird, aber seine Leidensgeschichte ausschließlich als eine durch Menschen aus seiner Heimat verursachte sich liest, also keine Menschen dafür verantwortlich gemacht werden können, die beispielsweise zugewandert sind, sondern die sogenannten Einheimischen ihn so weit brachten, nach „15 Jahren [Spott und Hohn] ausgebrannt“ zu sein …

In diesem Sinne ist die Passionsgeschichte von einem Wähler zu lesen. Vergessen Sie beim Lesen seinen Namen, denken Sie dabei an all die schriftlichen und mündlichen Aussagen von Funktionären und Funktionärinnen – von He.-Chr. Strache aufwärts – der FPÖ, und rufen Sie sich, aber bloß nebenher, zusätzlich auch die Rechtschreibkompetenzen des FPÖ-Kaders in Erinnerung, so kommen Sie zu einem Bild, das …

FPÖ und Wähler„Warum ich HC wähle.“

„Lyriker Eisele: ‚Warum ich HC wähle.‘ – ‚Nächstenliebe heißt ‘Arterhaltung“. – ‚Zudem wird mein Buch in Vorarlberg nirgend aufgelegt, weil es den rotschwarzgrünen Herren in Vbg. nicht passt. Danke für das demokratische Verhalten.‘ Diesem Inhalt anhängend, jeder dem seine Familie und weiter bis zum Staat, wert ist, schaut zuerst, dass seine Kinder ihrer Identität geschützt und gefördert werden. Danach die Anderen! Den Liberte sind in Masse Orientale wichtiger um Unterkünfte etc. etc. als eigene österr. oft Arbeitslose! Ein Beispiel. Einer war arbeitslos als Diplompfleger. Nach der Ehetrennung hatte er nichts mehr. In dem Jahr musste er mit monatlich 1000 Euro Krankengeld klarkommen, rutschte innert weniger Wochen in die Kontosperre von 2.200 Euro minus. Wie bitte soll da einer klar kommen? Die Ämter interessierte das nicht. Der Mann lebte 8 Wochen mit paar Euro jeden Tag ein Ei und ein paar Wienerle! Er magerte auf 75 Kilo ab und bekam eine nochmalige Chrisis aufgepfropft, mit vielen Monaten Spital. Da hatte er zumindest mal ein ordentliches Essen. So einer schafft es nie, in eine Fernsehsendung. Im Gegensatz der Themen von Politflüchtlingen! Diese Form der ´Arterhaltung´ gibt es im Tierreich auch, sogar bei den Affen, hm, hm! Nur nicht in den Ideologien der Rotgrünpartei! Wenn Antifaschisten gegen Kultur einer Burschenschafterballes oder Studentenvereinigung etc. marschieren und in der EU an Republiken, Napoleon Weltenschänderdenkmäler und Mussolini Faschistendenkmäler ihre Berechtigung haben, ist dann die EU gegen oder für Faschismus?? Mein Buch ist so geschrieben, dass jede Menschlichkeit in Personifizierung geachtet bleibt, egal welcher Art und welcher Denkweise, aber besonders im ersten Drittel etwas Politik im Vergleich zur Keltenzeit (die Rotgrünliberte würden wie in vielen Bereichen unserer so hoch gelobten Liberterepublik von der Römerzeit schreiben. Sind wir Römer oder Keltenvölker? Aber das ist Politik auch in den Schulen). Im zweiten Drittel sind originale Überlieferungen aus Akte des Mittelalters und im letzten Teil kommt der Österr. – Tiroler Kampf gegen den Sozi….ä…nein er nannte sich Napoleon; zum Zug! Die FPÖ setzt sich für die Rückkehr Südtirols aus dem Italiener Faschistenkerker und gegen Faschistendenkmäler ein. Die FPÖ steht für eine autoritäre gradlinige Regierung ein. Für Linke gibt es nur grenzenlose Liberte oder Diktatoren! Genauso autoritär funktioniert jede Firma! Sind Betriebe Faschisten? Übrigens war ich 15 Jahre Schützenhauptmann in original Tracht des Sigmund Nachbauer, unser Andreas Hofer! Selber Zeit haben in Trentino als Italienisches Tirol zwei Mann auch eine Kompanie gegründet. Bei mir war 15 Jahre Spott und Hohn, Konkurrenzdenken anderer Vereine, besonders im Heimatort. Aber auch diverse Veranstaltungen über die Nachbauerzeit in Rankweil, der Tracht besonders passend, wurde ich mit meinen 5! Kameraden und der Bürgermeisterin als Fahnenpatin samt Fahne, nie eingeladen. Auch für einen Vortrag in Tracht bei der VS Rankl, hat mir einer meine Tracht ausgeliehen um mit Gummistiefel vor zu tragen. As muas halt überall an Bürger si, koan Zuazogna dahergl….? und o koan von am andara Dorf! So viel zur Integrationspropaganda!! Dass ich vermutlich das Ölportrait vom Sigmund Nachbauer und von seiner Gattin entdeckte, blieb in Kulturamt und dortigem Gemälde – dieser Gemeinde bis heute unbeantwortet! Zudem entdeckte ich das Siegmund Nachbauerlied. Dem Bürgermeister von Rankweil und Herrn Schatzmann Kulturobmann in Nachbauers Heimat Brederis, er wohnt in dessen 200 Jahre alten Hause – Volk Land Zukunft, darf ich es doch verdanken, dass man dazu steht, dass ich das Lied entdeckt hätte. Die Rankler auch die Weiler wollten dem Liedtext einfacher Noten keine Instrumentalisierung schreiben, obwohl Nachbauer ein Heimatsohn war. So haben das halt die Bings- Stallehrer getätigt. Klingt ein wenig wie das Andreas Hoferlied- Tirols Hymne. In Tirol wurden wir überall eingeladen, Freundschaften geknüpft und sind im 200 Jahre Andreas Hofer Volksaufstand, mit den Oberinntalern mit marschiert! Der Landeshäuptling Vorarlbergs ließ sich ´wegat Landtagswahla, welch Zufall, entschuldigen!! Nach 15 Jahren bin ich ausgebrannt. Während Funkenzünfte urig zum Holzbuggla ohne Geist, Massezulauf haben, auch anderswertige Vereine hm, hm, wurde unser Verein verhindert! In 15 Jahren war der Sicherheitslandesrat nicht fähig, den 12 Uniformkaiserjägerkompanien als Regiment, ihre Ausgrenzung durch nicht einladen unserer Gruppe zu Landeschützenfest Umzügen, ja sogar mit Beschimpfungen wir trügen Kasperlnmonturen und in Vorarlberg hätte man Uniform zu tragen nicht Trachten; ordentlich auf den Tisch zu hauen. Ein Kennenlernen meiner Person mit der damaligen Landesrätin wurde ich per Telefon abgewimmelt! Einzig das Bundesheer hat mich zu jeder Tradition eingeladen und denen gebührt höchste Anerkennung und zolle ich großen Respekt. Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt, die Tracht dem Kulturverein in Brederis geschenkt. Zivile Korporationen tragen normal blaue Einheitstrachten, so auch die Milizschützen damaliger Zeit. Grüne Tracht trugen nur die Scharfschützeneinheiten! Auf bis zu 9 Milizen in der Regionalstracht, kam eine grüne Scharfschützenkompanie. In dieser Zeit haben sie im Trentino 30 Schützenkompanien gegründet mit jedem Jahr Neugründungen! Keltenmentalität, Neid und Missgunst lassen grüßen! Aber toll, dass man einmal auch an mich denkt und Werbung für mich tätigt. Kritik ist die beste Werbung die es gibt. Tolle Sache echt, schöner Zug von Euch.“

Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind – „Machen wir eine Demokratie der Fächer“

Siegfried Eisele ist nicht der erste Künstler mit einem Bekenntnis zur FPÖ, über den hier geschrieben wird, aber mit ihm soll die Serie „Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind“ beginnen.

Siegfried Eisele - Warum ich HC wähle

Lyriker Eisele: „Warum ich HC wähle.“ – „Nächstenliebe heist ‚Arterhaltung'“. – „Zudem wird mein Buch in Vorarlberg nirgens aufgelegt, weil es den rotschwarzegrünen Herren in Vbg. nicht passt. Danke für das demokratische Verhalten.“

Es gibt sie, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, Künstlerinnen und Künstler, die für die FPÖ sind. Wie Siegfried Eisele, Lyriker, Schützenkommandant, Brandmeister. Mehr Biographisches zu schreiben, ist gar nicht notwendig. Sein Werk spricht für ihn allein. Nicht aber seine Lyrik, sondern seine Prosa soll für ihn sprechen, die er großzügig an „Überlegt wählen“ sandte …

Eine modernere Prosa ist heutzutage nicht zu bekommen, prachtvoll eigenwillig, ein Lyriker, dessen Denktiefe nur mit jener vergleichbar ist, für die die FPÖ, von He.-Chr. Strache aufwärts, bekannt und gerühmt ist.

„Die Globalisierungsscheiße der Rotgrünen stinkt zum Himmel!! Dass den Unifoprmierten das ganze Asylchaos langsam ankotzt, immer mit Siegfried Eisele liest aus seinem WerkZerstörung und Gewalt konfrontiert zu werden, bringt endlich ein Umdenken! Bei jeden Türkenaufmarsch sollte man die Liberteherren von ganz oben, forne an die Front stellen, damit sie endlich kappieren, was die so hoch gepriesene Propaganda 40 Jahre Orientalisierung mit Züchtung von Parallelgesellschaften in Massen!!!! uns alles beschert hat und immer noch beschert!! Ich habe es satt, unsern Staat von selbst ernannten Geheimbünden der Liken in ihrer internen Organisation die wahren Faschisten! und anderer selbst herrlicher Parteigruppierungen als ewige Versuchsanstalt, vergewaltigt zu sehen. Mit der Laune der Menschen, mit dem Zufall der Menschen, mit der Propaganda der Menschen, kommen immer andere Gruppierungen an die Regierung. Uniformierte, die in Land und Forstwirtschaft, ja auch Kinder werden von Zeit zu zeit als Versuchs und ewig ändernder Betriensobjekte, gezwungen mit zu machen. Man muss vom ewig strebenden noch Besseren und noch Reicheren und noch Höheren, weg kommen und zurück zum Ausgangspunkt eines gesunden Menschenverstandes. Wo besser als dem Fundament der Bibel? Dieser ewige Stress, der erwählten Selbstherrlichen ausgesetzt, kostet zu viel Energie, birgt Unmut und kostet jede Menge Geld. Lösen wir Parteien auf und machen wir eine Demokratie der Fächer und deren Abgeordneten. Keine Fraben, nur mehr Österreicher ohne Parteibuch, Parteiproporz und Parteizwang!! Was Parteien nach aussen heucheln, regieren sie nach innen im Stiele des Faschismus, härter als jeder Monarch! Wählen wir die Ressorts der Firma Österreich, vertreten und bewacht durch den einzig nicht Parteizugehörigen Habsburg als Fürst. Ressorts aus dem Leitenden und dem Team. Jedes Ressort ermöglicht dem Volk ein Mitspracherecht. Denkt darüber nach. Nicht ewig streben soll der Mensch, sondern einmal zu´frieden! sein und Kontinuum statt ewigem Leistungsdruck!“

„Und wieder Einseitpropaganda! Positive und Ratten samt Graubereich, gibt es in jeder Organisation! Oft nennen die sich, welche aufdecken, um von eigenem oft dreifachen Kehrricht ab zu lenken, Ratten. Nur systemisch gedacht, nicht personivizierend!“

Die Prosa des Siegfried Eisele

Siegfried Eisele: „Im Stiele des Faschismus […]“

Diese in einer zukunftsweisenden Prosa verfaßten Vorstellungen sandte Buchautor Siegfried Eisele als Antwort auf: Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit

PS Odin Wiesinger, Akif Pirinçci, Soslan Khan Aliatasi müssen sich dennoch nicht benachteiligt fühlen, daß nicht mit ihnen die Serie eröffnet wird, aber zum einen wurde schon mehr als einmal über sie geschrieben, zum anderen, einer solchen Prosa gebührt schlicht die Ehre des Serienbeginns.

PPS Bereits diese vier Vertreter der Kunst – Malerei, Schriftstellerei, Lyrikerei – belegen, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, wie recht zugetan die FPÖ der Kunst ist, wie es beispielsweise eine Barbara Rosenkranz nicht müde wird zu … Mehr noch, sie, die FPÖ, kämpft recht ordentlich für die Kunst, für einen neuen Aufbruch der Kunst, wie nachgelesen werden kann – das darf niemals vergessen werden.

PPPS Siegfried Eisele ist nicht nur ein Stilist der Prosa, ein Lyriker, sondern auch Kunstmaler. Und He.-Chr. Strache hat für Bilder etwas über, vielleicht verschenkt er eines Tages auch einen Eisele und nicht nur einen O

Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit – Immer noch ein Land des „Faschismus“

Die FPÖ hat mit der Zur Zeit mannigfache Affären. Affäre im Sinne von Beziehung. Gewählte freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen von mehr oder weniger allen politischen Ebenen in Österreich haben mit der Zur Zeit etwa zu tun, eine Schreib-Beziehung, sie liefern der Zur Zeit Beiträge, geben ihr also Gewicht und Renommee.

Inseratenaffäre FPÖ - Zur ZeitDie FPÖ hat mit der Zur Zeit aber auch eine Inseratenaffäre. Die FPÖ veröffentlicht ganzseitige Inserate. Auch darüber wurde hier schon geschrieben. Wie nachgelesen werden kann. Und im Zusammenhang mit den letzten Nummern der Zur Zeit aus November, Oktober und September 2014 immer auch die Frage gestellt, mit welchem Geld werden diese Inserate finanziert? Ist es Steuergeld? Werden Inserate mit Steuergeld finanziert in einem Magazin, das durch seine Inhalte Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Österreich in Verruf bringen, Ansichten zu finanzieren, vor allem in der Welt in den Verruf bringen, immer noch ein Land des „Faschismus“ zu sein, oder – um einen Begriff zu verwenden, der in Österreich geläufiger ist – des „Nationalsozialismus“.

Der Begriff „Faschismus“ darf im Zusammenhang mit der Zur Zeit verwendet werden, denn es ist kein Vorwurf, sondern es ist ein Zitat aus ebendiesem Magazin. Vorwürfe, Faschisten und Faschistinnen zu sein, erheben allenthalben Mitglieder der FPÖ gegen Menschen, die nicht ihre Gesinnung teilen, die Anschauungen der FPÖ kritisieren. Also gegen Menschen, die nicht darüber nachdenken, welcher Kooperationen es bedarf, um den „Faschismus wirklich wiederbeleben“ zu können. Ganz im Gegenteil. Funktionäre der FPÖ unterstellen Menschen eine faschistische Gesinnung, die diese nicht nur ablehnen, sondern deren Parole Nie wieder! gegen jedwede Art des Faschismus hinlänglich bekannt ist.

Zur Zeit Inseratenaffäre FPÖWas aber können Leserinnen oder Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 38 vom 19. bis 28. September 2014 zum einen über das Nachdenken des „Wiederbelebens des Faschismus“ lesen und gleichzeitig das ganzseitige Inserat eines offenen Briefes des Obmannes der drittstärksten Partei im österreichischen Parlament an Bundeskanzler, Vizekanzler und Bundespräsidenten sehen?

Wie die FPÖ mit der Zur Zeit eine Inseratenaffäre hat, hat die Zur Zeit auch eine Inseratenaffäre mit dem Hohenrain-Verlag.

Was aber können Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 44 vom 31. Oktober bis 6. November 2014 in einem ganzseitigen Inserat des Hohenrain-Verlages den „großen Wendig“ beworben sehen und in ebendieser Ausgabe ein Entlastungslied für „Nationalsozialistin“ Agnes Miegel vorgesetzt bekommen? Was der „große Wendig“ für ein Buch ist? Auf jeden Fall keines, das eine redliche Geschichtswissenschaft für ihre Forschungen heranziehen würde. Es ist eines aus der Rubrik: einschlägig amtbekannt. Eines werden Leserinnen, jedenfalls im Zusammenhang mit diesen Inseratenaffären, nicht denken, die Zur Zeit sei käuflich, also nach dem Motto Wessen Inserat geschaltet, dessen Lied gesungenMag auch die extrem recht hohe Würdigung von Rolf Kosiek, von einem Mitschreiber des „großen Wendig“, in der Nummer 46 vom 14. bis 20. November 2014 danach klingen, über den eine Festschrift in ebendiesem Hohenrain-Verlag eben erst erschienen ist, so kann das nicht auf Käuflichkeit zurückgeführt werden. Es ist eine Gesinnungssymbiose zwischen Inseratenauftraggeber und Inseratenauftragnehmer. Was im redaktionell Beitrag steht, spiegelt das Inserat wider.

Was aber können Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 47 vom 21. bis 27. November 2014 über das „Präsidialsystem wie in den USA“ des „Deutschen Reiches“ von „Adolf Hitler“ und die Alliierten, die die Massenmorddiktatur beendeten, als „Junta der vier Militärdiktatoren“ bezeichnet werden? Und in ebendieser Nummer wieder ein ganzseitiges Inserat der FPÖ mit dem zurzeitigen Obmann, abgebildet mit drei Frauen, als wäre es sein Traum, ein Moslem zu sein, verheiratet mit drei Frauen

Was aber können Leser und Leserinnen irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie, ebenfalls in der Nummer 47 vom 21. bis 27. November 2014, über eine Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments lesen, sie sei „eine an Krätze leidende hirnamputierte Idiotin“?

Affäre wird heutzutage zumeist als Synonym für Skandal verwendet. Diese Inseratenaffären sind kein Skandale. Jedenfalls beispielsweise für Gerhard Deimek, der ein freiheitlicher NR ist, für ihn ist es Mobbing, gefragt zu werden, ob es skandalös ist –

Diese Affären werden Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt nichts zum Denken aufgeben, denn die „Zur Zeit“ wird außerhalb von Österreich wohl kaum bis gar nicht gelesen werden, aber es sollte endlich die vielen vielen, allzu vielen Wähler und Wählerinnen in Österreich zu denken geben, wen sie tatsächlich wählen, wenn sie diese Partei wählen. Freilich wäre es sehr unterstützend, erführen sie mehr darüber auch in den sogenannten Massenmedien in Österreich

PS Dermaßen also wird „freundschaftliche Distanz“ zur ZZ, zu der ein freiheitlicher gewählter Mandatar einem gewählten freiheitlichen NR rät, in der FPÖ umgesetzt: ganzseitige Inserate … Aber der Rat erfolgte rund um die EU-Wahl im Mai 2014. In Zeiten von Wahlen fällt sogar einem freiheitlichen Mandatar auf, daß eine Affäre mit der ZZ nicht unbedingt das Ansehen fördert, etwas Schmuddeliges ist; kaum aber ist eine Wahl vorüber, ist das wieder vergessen. Nur eines der Beispiele, was vom freiheitlichen Sprechen zu halten ist, von Versprechen kann nicht einmal gesprochen werden. In Wahlkampfzeiten sind es höchstens Versprecher, wenn einmal nicht die Gesinnung gesprochen wird, die jede Nummer der ZZ widerspiegelt … Eine Affäre kann die Beziehung zwischen FPÖ und ZZ im Grunde nicht genannt werden. Gewöhnlich dauert eine Affäre nur kurze Zeit. Es ist eine unter dem Kreuz Christi geschlossene Massenehe von Gleichgesinnten und – aufgrund des männlichen Überhangs – von Gleichgeschlechtlichen …

Erich Körner-Lakatos, fleißigster Schollengesinnungsmann der FPÖ-ZZ über Banda, Hitler, Lunacek und Eva

Es muß zugegeben werden, nichts ist leichter, als sich über das Geschwefel von Erich Körner-Lakatos lustig zu machen. Es muß auch zugegeben werden, nichts kann für einen Menschen herabwürdigender sein, als sich über das Geschwefel von Erich Körner-Lakatos lustig machen zu müssen. Und dafür ist Erich Körner-Lakatos weder die Ursache, noch ist er dafür verantwortlich. Er selbst wäre wohl ein ganzes Leben lang vollkommen unbekannt geblieben, würde er nicht für die „Zur Zeit“ schreiben. Aber auch die „Zur Zeit“ wäre wohl ein ganzes Leben lang vollkommen unbekannt geblieben, wäre es nicht das Quell-, Schreib- und Werbeorgan einer Partei, die in Österreich gewählt werden kann. Aber diese Partei wäre wohl ein ganzes Leben lang vollkommen unbeachtet geblieben, wäre es eine Partei, die in jedweder Wahl nicht mehr als 0,88 Prozent erhielte. Von diesem Traumergebnis für eine derartige Partei ist die identitäre Gemein-Schaft jedoch weit entfernt, wie mit einem Blick auf vergangene Wahlergebnisse und auch auf aktuelle Meinungsumfragen nachgeprüft werden kann.

Vor längerer Zeit wurde schon einmal die einzige Schwierigkeit angesprochen, die es mit Texten von dem fleißigsten Schollenmann der freiheitlichen ZZ je geben kann: wenn seine als Satiren ausgewiesenen Texte keine Satiren sind, was sind dann seine geschichtlichen Betrachtungen und gesellschaftspolitischen Analysen? Satiren von höchster Finesse? Nämlich dadurch, daß diese Beiträge nicht als Satiren ausgewiesen sind?

FPÖ-ZZ 47-2014 Banda - Bereicherer auf Kosten der MenschenUnd in der von einem NR, also von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments, geführten „Zur Zeit“ kann Erich Körner-Lakatos genannt werden, als einer der fleißigsten Schollenmänner dieses Magazins. Allein in der aktuellen Ausgabe 47 vom 21. bis 27. November 2014 ist er mit sechs namentlich gekennzeichneten Beiträgen vertreten. Ob das bereits alle Beiträge sind, kann nicht verifiziert werden, denn auch in der Ausgabe gibt es Beiträge, deren Verfasser oder Verfasserinnen mit einem Pseudonym genannt werden.

Es hätte für diese Nummer der „Zur Zeit“ im Grunde ausgereicht, lediglich über „Das Schicksal der Preußen“ zu berichten, wie bereits geschrieben wurde, in der u.v.a.m. Adolf Hitler vorgestellt wird als „Staatsoberhaupt, gleichzeitig Regierungschef (Präsidialsystem wie in den USA), zudem Vorsitzender der Einheitspartei NSDAP.“ Hinzu kommt noch die Reaktion von NR Gerhard Deimek, der nicht mit Fragen, ob er das skandalös fände, gemobbt werden möchte.

Es sollen doch auch die anderen Beiträge von diesem fleißigsten Schollenmann der ZZler, nicht alle, aus dieser Nummer herangezogen werden, denn sie machen, wenn auch nur wieder einmal, deutlich, wie es um die Gesinnung, um die Begehren, um die Verehrungen dieser identitären Gemein-Schaft bestellt ist. Alles Gründe, die die Wähler und Wählerinnen in diesem Land endlich dazu veranlassen sollten und müssen, dieser Partei ihr Traumergebnis in jedweder Wahl zu bescheren: 0,88 Prozent.

Aber es ist nicht nur der Massenverbrecher und Massenmorddiktator Adolf Hitler, der in dem von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments geführten Magazin mit einer für ihn geschichtsfreundlichen Darstellung rechnen darf, sondern auch Hastings Banda – „Premierminister, gläubiger Christ“ … Gewisse Diktatoren werden in der von einem NR geführten ZZ nicht Diktatoren genannt. Was diese beiden freundlich besprochenen Diktatoren verbindet? Während die sogenannten eigenen Völker von ihnen in Elend, Not und Tod gestürzt wurden, wurden sie selbst sehr reich dabei, sehr reich. Und derart reichgewordene Diktatoren von Ländern, in denen die Menschen aufgrund ihrer Regentschaften darben, werden in dem Quell-, Schreib- und Werbeorgan einer Partei, die vorgibt für das Wohl der Menschen, für das Wohl des sogenannten Volkes zu sein, mit recht freundlichen Worten obendrein beschenkt. Der geschichtliche Beitrag über „Malawi“ ist nicht als Satire ausgewiesen, und es kann doch nur eine Satire sein, vor allem wegen des letzten Satzes: „Während Banda im Alter von 100 Jahren stirbt, wird Palme schon mit 59 vom Qui-Qui geholt.“

Abgesehen davon, daß es nicht gesichert ist, wie alt Hastings Banda tatsächlich wurde, ist die Formulierung „wird Palme schon mit 59 vom Qui-Qui geholt“ eine, die in einer Satire durchaus stehen könnte, nicht aber in einem geschichtlichen Beitrag. Olof Palme wurde ermordet. Olof Palme war kein Diktator, Olof Palme war ein Demokrat. Mit Olof Palme kann weder Not und Elend des sogenannten eigenen Volkes in Verbindung gebracht werden, noch Mißbrauch seiner Position als schwedischer Ministerpräsident zur enorm hohen persönlichen Bereicherung zulasten des sogenannten eigenen Volkes. Dafür wird er in einem von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments geführten Magazin mit Häme beschoßen, weil: „Premier Banda ist daher, obwohl Schwarzer, ein rotes Tuch für alle Linken, an der Spitze Schwedens Ministerpräsident Olof Palme.“ Es war wohl Gottes Gerechtigkeit, Olof Palma schon mit 59 Jahren ermorden zu lasssen, weil für ihn Banda ein „rotes Tuch“ war, und Diktator Banda 90, 91 oder 100 Jahre alt werden zu lassen, der für vier Morde nicht mehr vor Gericht mußte.

FPÖ-ZZ 47-2014 Tatenlos durch die NachtWenn das über den Diktator Banda die Satire war, ist zu fragen, was ist dann die ausgewiesene Satire „Pech-Vögelin, Lunacek, Teil II“? Ein Gegenwartsbeitrag? In diesem ist u.a.m. zu lesen:

„Ulrike Lunacek […] als eine von knapp zwei Dutzend Witzepräsidentinnen des Europa-Parlaments […], die schon den Hausmärchen der Gebrüder Grimm als Randfigur vorkommt (Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen?), bei einer Kundgebung von einem minder charmanten Herrn mit Wasser plus Buttersäure besprüht worden ist.

So etwas kommt vor.

Andere besprühen Hauswände. Für die Grünen ist das mitnichten Sachbeschädigung, sondern Oberflächenveränderung, die unter das Grund künstlerischer Freiheit fällt. Doch im eigenen Fall forderte Anstandsdame L. die überaus strenge Bestrafung des Übeltäters. Der hochlöbliche Staatsanwalt legte die Causa ad acta.

Aber was ist, wenn ihr der Unzurechnungsfähige genau das sagt, was L. in Budapest mitgeteilt worden ist. Sie sei nämlich, so die sinngemäße Übersetzung aus dem magyarischen Idiom, eine an Krätze  leidende hirnamputierte Idiotin. Was freilich ein Widerspruch ist, weil man ohne Hirn ja nicht einmal geistesschwach sein kann.“

Eine Satire ist das tatsächlich, wieder einmal, nicht. Denn eine Satire macht die Beschriebenen kenntlich. Ulrike Lunacek wird in diesem Beitrag aber nicht satirisch kenntlich gemacht, sondern der Schreiber selbst, er malt von sich auf jede Hauswand dieses Landes sein Portrait, das besagt, eine Partei, die einen solchen Beiträger hat, auch deswegen, verdient das Traumergebnis in jedweder Wahl von 0,88 Prozent.

FPÖ-ZZ 47-2014 Langbartanalyse Erich Körner LakatosUnd dann gibt es noch eine nicht ausgewiesene Satire. Nämlich „Anbaggern durch Eva. Wird Adam zum Lustobjekt? – Betrachtungen über Feminismus und seine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Geschlechtern“. Diesen Beitrag, der von seinem Titel her wie eine Analyse gesellschaftlichr Gegebenheiten sich anhören sollte, könnte nicht einmal Erich Körner-Lakatos selbst als Satire bezeichnen. Allerdings ist es bei dem Beitrag leicht, diesen einer Kategorie zuzuordnen: „Langbartwitze – irgendwann und irgendwo gehört und nachgeschrieben“. Der Kern seiner profunden Denke über dieses Thema ist schnell erzählt. Es ist von einem derart hohen Niveau, daß dafür zuerst auch ein angemessener Platz gefunden werden muß. Und kein Ort ist dafür geeigneter und angemessener als eine Hochgebirgsalmhütte zur mitternächtlichen Faschingszeit:

„Da erzählt mir ein Schulfreund folgende Begebenheit: ‚Unlängst schlendere ich gedankenversunken durch die Innenstadt. Da kommen mir zwei junge Damen entgegen. Knapp nach dem Vorübergehen höre ich die eine zur anderen flüstern: Der Typ schaut unglaublich gut aus. Natürlich fühle ich mich angesprochen, drehe mich um, verbeuge mich knapp. Weißt Du, was ich da zur Antwort gekriegt hab? Aber geh‘, Vaterl, ich hab doch nicht Dich gemeint!

Ich sitze nichtsahnend bei Zeitung, Kaffee und Butterstriezel, als sich von einem der Plätze an der Fensterfront des Kaffeehauses eine Dame erhebt und lächelnd auf mich zusteuert. Madame ist durchaus attraktiv, sogar recht bakschierlich. Bevor ich mich erheben kann, flötet sie mir ins Ohr: Sie sehen meinem dritten Mann unglaublich ähnlich. Leicht verwirrt höre ich mich fragen: Bitte höflichst die Indiskretion verzeihen zu wollen, aber wie oft waren Gnädigste schon vermählt? Dann vernehme ich die schmachtende Antwort: Zweimal.

Auch damit rechtfertigt Erich Körner-Lakatos ein weiteres Mal eindringlich, weshalb ein Buch von ihm nur in diesem Magazin eines NR der identitären Gemein-Schaft empfohlen werden kann, wie in der Nummer 45 vom 7. November 2014 veröffentlicht: „Ob der verbotene Hitlergruß im Alltag sich überhaupt vermeiden ließe?“

FPÖ-ZZ 47-2014 Nagel Bereicherer BandaZum Schluß soll noch einmal zum in der ZZ freundlichen besprochenen Diktator Banda zurückgekehrt werden, als eine Empfehlung für Wählerinnen und Wähler in Österreich, sich einmal beispielsweise in Malawi umzusehen, in dem Hasting Banda jahrzehntelang regierte und sich persönlich bereicherte, sich vorzustellen, wie Wien heute nach einem jahrzehntelangen diktatorischen Regieren beispielsweise durch einen Bande aussähe, um zu verstehen, was von solchen Vorwürfen tatsächlich zu halten ist, die ebenfalls in der Nummer 47 von Georg Immanuel Nagel unter „Zweifelhaftes Jubiläum. 20 Jahre Wiener Bürgermeister Michael Häupl“ abgedruckt sind:

„Häupl Vision von Wien liegt irgendwo zwischen Chicago, Istanbul und einem afrikanischen Slum.“

„Zerstörungswerk [muß] aufgehalten werden,“ schreibt Georg Immanuel Nagel weiter, „bevor es zu spät ist.“ Damit hat Georg Immanuel Nagel vollkommen recht, das Zerstörungwerk muß aufgehalten werden, ehe es begonnen hat. Und dafür braucht es so wenig. Bloß ein Traumergebnis von 0,88 Prozent für die identitäre Gemein-Schaft in jedweder zukünftigen Wahl, sollen diese auch Wahlen für eine gedeihliche Zukunft für alle Menschen und nicht nur für einen kleinen Kreis sein.

FPÖ-ZZ 47 Martin Pfeiffer Protest jetztPS Leichter ist die Beurteilung der Beiträge von Martin Pfeiffer. Er schreibt nie Satiren. Diesmal, also in der Nummer 47, schreibt er „streunende Afrikaner und Asiaten“ unter dem Aufruf „Protest jetzt!“ Abgewandelt könnte dieser sein Aufruf durchaus verwendet werden: „Aufklärung jetzt!“ Breiteste Aufklärung, auch und endlich durch die Massenmedien in Österreich, zum Beispiel darüber, mit welch einem verklärenden Blick Bereicherer auf Kosten der Menschen von dieser identären Gemein-Schaft gesehen werden. Diese Gemein-Schaft hat sich in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eines wahrlich verdient: das Wahltraumergebnis von achtundachtzig Stimmen.

 

 

Skandal – FPÖ-NR Gerhard Deimek wird gemobbt

Allzu recht war die Antwort von NR Gerhard Deimek auf die ihm gestellte Frage, ob er das auch skandalös fände, daß in der von seinem Parteigenossen und NR-Kameraden Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“ am 21. November 2014 Adolf Hitler vorgestellt werde, als ein „Vorsitzender“ und ein „Staatsoberhaupt“, der ein „Präsidialsystem wie in den USA“ führte.

Gegen einen derartigen „ungebetenen Senf“ fand NR Gerhard Deimek also die allzu rechte Antwort: „Mobben sie Andere. Hören sie bei mir auf.“

FPÖ NR Gerhard Deimek - Seine Antwort auf eine FrageNR Gerhard Deimek kann gegen ein derartiges Mobbing nicht genug in Schutz genommen werden, ihn zu fragen, ob er das auch skandalös fände, daß in der von seinem Parteigenossen und NR-Kameraden Wendelin Mölzer geführten ZZ am 21. November 2014 der „Alliierte Rat“ als „Junta der vier Militärdiktatoren“ vorgestellt werde, die das „Deutsche Reich beherrscht“.

Gegen einen derartigen „ungebetenen Senf“ aber fand NR Gerhard Deimek die entschieden rechte Antwort gemäß ganz der einzigen Kernkompetenz seiner identitären Gemein-Schaft: „Mobben sie Andere“.

Haxenspreizer - Deimek - KrauthapelUm NR Gerhard Deimek gegen ein weiteres derartiges Mobbing in Schutz zu nehmen, wurde der Mobber um eine Stellungnahme ersucht, ob er gedenke, in Zukunft ein derart skandalöses Fragen zu unterlassen. Wie seine Antwort zeigt, ist er weder schuldeinsichtig noch bereit, sein Verhalten zu ändern, auch will er nicht seine Geschichtskenntnisse aufgeben, er zeigt sich vollkommen uneinsichtig, unwillig, sich identitärer Geschichtsbetrachtung treublind hingeben zu wollen. Er besitzt sogar die Frechheit, NR Gerhard Deimek einer „Dummheit“ zu zeihen“, die er im Zusammenhang mit seinem Namen seit Kindertagen nicht mehr gehört habe. Und wie zum Beweis seiner Schulduneinsichtigkeit setzt dieser Mobber, ohne danach gefragt worden zu sein, hinzu, er freue sich schon auf die nächsten „essentiellen“ Betrachtungungen des Erich Körner-Lakatos, nämlich auch darüber, ob die „88“ wie der „Hitlergruß“ im identitären „Alltag sich überhaupt vermeiden ließe“, und er hoffe, bald etwas darüber in der vom deimekschen Parteigenossen geführten und von deimekschen Parteigenossinnen mit Beiträgen gefüllten ZZ lesen zu dürfen.

Aber NR Gerhard Deimek bedarf im Grunde des Schutzes gegen ein derartiges Mobbing nicht. Denn er findet und fand bereits die allzu parteikernkompetenzliche Antwort darauf, die er nicht dem Mobber direkt gab, sondern anderen gegenüber äußerte: „Selbsternannte Künstlerin Kraupthappel“. „Unter Jubel des Krauthapels“.

Gegen ein derartiges Mobben, gegen das von Anfang an eingeschritten werden muß, gibt es nur eine Antwort, die NR Gerhard Deimek dankenswerterweise diesem Mobber am 12. November 2014 direkt und auf rechte Art ins Gesicht schleuderte: „sie werden auch nicht mehr gescheiter“ … Hier muß aber ein Irrtum berichtigt werden. Es wurde darüber unter der Überschrift „Ein Kompliment von NR Gerhard Deimek“ berichtet. Ein Mensch, der einem gewählten NR der identitären Gemein-Schaft derart skandalöse Fragen stellt, verliert jedwedes Recht auf Komplimente.

Deimek - KrauthappelDenn das Recht auf Komplimente haben nur Menschen, wie NR Gerhard Deimek, wie NR Wendelin Mölzer, nicht zu vergessen gesinnungsgemäß NR Christian Höbart, NR III. Präsident Norbert Hofer, mit einem Gruß, diese treureichen und ehrtapferen Männer von NR He-Chr. Strache aufwärts. Und mit Genugtuung, mit verächtlichem Blick auf diese „selbsternannte Künstlerin Krauthappel“ und ihren skandalösen Fragen, kann abschließend zufrieden festgestellt werden, gerade die stolzen mobbingfreien Leistungen des NR Gerhard Deimek in angemessener Form schon zahlreich gewürdigt haben zu dürfen, und dafür soll und muß noch einmal der Vorhang hochgezogen werden, gerade recht zum bevorstehenden Jahresende. Er, NR Gerhard Deimek, hatte wahrlich ein arbeitsreiches Jahr 2014:

Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Daten und Fakten auf

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

FPÖ-NR Gerhard Deimek fragt bei „faschistischem System“ nach einem „faschistischen Habsburgerkaiser“ in Österreich

NR Gerhard Deimek – Von der prototypischen freiheitlichen Reaktion

Auch am Beispiel Wohnbau – Wie Freiheitliche Menschen gegeneinander aufhussen

Freiheitliche gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau

NR Gehard Deimek findet: „Zum Kotzen!“

Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

Wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, bei derart rechter Übereinstimmung, bei einem derartigen Gleichdenken …

fPÖ-ZZ 47-2014 Code Südtirol - Freiheitlicher ParlamentsklubEin anschauliches und also prototypisches Beispiel dafür wird in dieser Woche abgeliefert. Die Presseaussendung „FPÖ: Strache, Hofer, Neubauer: Danke, Eva Klotz, für 31 Jahre Einsatz für Südtirol!“ des freiheitlichen Parlamentsklubs vom 17. November 2014 findet sich am 21. November 2014 als Artikel „Kämpferin für die Freiheit“ in der „Zur Zeit“ wieder, verfaßt von „RED.“. Wie die Collage zum Vergleich zeigt, ist der Artikel in der ZZ länger geworden, aber große Teile der Presseaussendung eingearbeitet, jedoch nicht als Zitate …

Nun, wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, ob die „Redaktion“ der „Zur Zeit“ für die FPÖ die Presseaussendung schreibt, der freiheitliche Parlamentsklub für die … „Ein verfilztes Netzwerk“, wie Udo Ulfkotte kürzlich im Gespräch in „Fabriken der Desinformation“ recht treffend

Und, was soll zum Inhalt gesagt werden, noch gesagt werden? Südtirol. Ein Code. Attentäter, Terroristen (und wie sie nahezu liebevoll auch genannt wurden: „Bumser“) werden von He.-Chr. Strache aufwärts ein weiteres Mal und wieder gewürdigt, gelobt für ihren „Freiheitskampf“. Diesmal recht Georg Klotz. Es mag nichts zu Georg Klotz ausgeführt werden. Es ist ohnehin leicht und schnell herauszufinden, wer Georg Klotz war, den die Spitze der FPÖ diesmal … Nur eines. In dieser freiheitlichen Presseaussendung-und-Artikel-Würdigung wird Georg Klotz als „Jörg“ angesprochen. Echo des Titels von Karl Springenschmid: „Der Jörg. Aus dem Leben des Südtirolers Freiheitskämpfers“ … Karl Springenschmid – gesinnunggemäß kann FPÖ und ihre ZZ kein anderes Echo …

Weshalb immer Südtirol? Weshalb dieser freiheitliche Fetisch Südtirol. Ein Code. Wofür? Eine beunruhigende Antwort wurde in der „Zur Zeit“ im September 2014 in Form einer Frage gegeben:

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt. Wäre das nichts?“

FP-ZZ 47--2014 Inserat freiheitlicher ParlamentsklubPS Ob dem Hohenrain-Verlag das Geld knapp wurde? Denn. Diesmal kein ganzseitiges Inserat in der Ausgabe 47 vom 21. November 2014. Das wäre allzu verständlich, der Verlag erhält ja auch keine aus Steuergeld gespeiste Parteienförderung … Der freiheitliche Parlamentsklub kann wieder ein ganzseitiges Inserat schalten …

PPS Wer nicht im Internet suchen will, kann sich über den Code Südtirol auch hier schon ein wenig informieren. Es wird nicht verwundern, wie könnte das auch bei der FPÖ verwundern, daß es zwischen dem zurzeitigen III. Präsidenten NR Norbert Hofer und dem seinerzeitigen III. Präsidenten NR Martin Graf nicht nur in bezug auf den Code Südtirol …

Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?

„Wiederbeleben des Faschismus“

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol“

Dr. Martin Graf fährt nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Norbert Hofer

Karl Springenschmid – Bücherverbrenner

FPÖ-ZZ: „Junta der vier Militärdiktatoren, die das Deutsche Reich beherrscht“

Es kann diesmal bloß geschwiegen werden. Was in der Ausgabe 47 vom 21. November 2014 der von NR Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“, also von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments, steht, geschrieben von Erich Körner Lakatos unter dem Titel „Das Schicksal der Preußen“, spricht zur Genüge gegen sich …

Zu derartigen Auslassungen kann nur geschwiegen werden, aber derartige Auslassungen dürfen nicht verschwiegen werden:

FPÖ Zur Zeit - Adolf Hitler - Präsidialsystem wie in den USA„Schauen wir uns dem Kreis um den Oberösterreicher Adolf Hitler – Staatsoberhaupt (Präsidialsystem wie in den USA), zudem Vorsitzender der Einheitspartei NSDAP – näher an.“

„Das ist einmal der Münchner Ernst Röhm, ein Bajuware von echtem Schrot und Korn. Nachdem der Haudegen 1934 auf eher unsanfte Art auf die Seite geräumt wurde, verkümmert die Sturmabteilung auf dem Aussterbeetat. Nun hat die Schutzstaffel Oberwasser, ihr Reichsführer ist ebenfalls ein geborener Münchner, Heinrich Himmler. Hermann Göring, lange Zeit designierter Nachfolger des Staatsoberhauptes, erblickte im südbayrischen Rosenheim das Licht der Welt. Göring amtiert gar als preußiger Ministerpräsident. Ein Bayer als Chef in Preußen – eine Demütigung.“

„Während des Krieges ist Alfred Jodl derjenige Offizier, auf dessen Meinung Adolf Hitler besonderen Wert legt. Jodl ist Bayer im weiteren Sinne, also nicht Altbayer, sondern Unterfranke.“

„Ernst Kaltenbrunner wird in Ried im Innkreis geboren. Ausnahmen sind die Sachsen. Reinhard Heydrich und Martin Bormann. Weiters der Rheinländer Joseph Goebbels, welcher ursprünglich zu den von Adolf Hitler argwöhnisch beäugten Nordlichtern um die Gebrüder Strasser gehört.“

„Was zu guter Letzt die alten Preußen (Pruzzen) anlangt, so waren sie keineswegs Germanen, sondern (wie Letten und Litauer) vielmehr Balten mit germanischen und slawischen Einsprengseln im Erbgut.“

„Irgendwie können einem die Preußen leid tun. Sie triumphieren 1866 und 1870/71, aber kaum ein deutscher Stamm hat in der Zeit ab 1933 mehr erdulden müssen als die Borussen. Der Putschversuch vom 20. Juli 1944 ist nicht – wie dem Publikum heutzutage im Fernsehen nahegelegt wird – ein Protest wegen die Judenverfolgung, sondern vielmehr das letzte Aufbäumen der alt-preußischen Elite aus kleinadeligen Offizieren und Beamten gegen eine Führungsschicht, die sich beinahe ausschließlich aus dem süddeutschen Raum rekrutiert.“

„Vielleicht sind es mehr, als man gemeinhin glaubt, obwohl die Junta der vier Militärdiktatoren, die unter der Bezeichnung „Alliierter Kontrollrat das Deutsche Reich beherrscht …“

Auch nach dem Abschreiben der körner-lakatos’schen Zeilen bleibt bloß Schweigen, aber es fällt etwas dazu ein, Nicht-Wahl, eine derartige Gemein-Schaft mit einem derartigen Werbe-, Quell- und Schreiborgan nicht zu wählen, ist die einzige Antwort, die es je geben kann.