Bundespräsidentschaftswahl in Österreich – Adventzeit ist keine Geschenkezeit

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Was für jedwede Wahl bisher schon galt, gilt für jedwede zukünftige Wahl umso mehr, also auch für die Bundespräsidentschaftswahl – mag diese am 2. Oktober, am 27. November oder 4. Dezember oder gar erst im Jänner 2017 ihr Ende finden, kein rühmliches, kein tragisches, aber endlich ihr farciges Ende – solche Parteien und solche Kandidaten und Kandidatinnen sind je keine wählbaren …

Es sind deren Gründe für die Unwählbarkeit zur Genüge gesagt, geschrieben, auch in den Kapiteln dieses Schmutzromanes – nur ein Schlagwort aus diesen: identitäre Parlamentspartei …

Für die Bundespräsidentschaftswahl gilt im besonderen noch: Adventzeit ist keine Geschenkezeit. Und wer dennoch den Gesinnungsmeisterkandidaten von dieser Partei beschenken will, ist darauf aufmerksam zu machen: Es gilt für solche Geschenke kein Umtauschrecht. Was im Advent verschenkt, kann im Jänner nicht umgetauscht werden.

PS Wie leicht kann bei ein wenig Unaufmerksamkeit aus farce nur durch einen einzigen Buchstaben fart werden … und es ist höchst unentschieden, ob das was in Österreich geschieht, poll farce oder poll fart … eigentlich ist es der Farce gegenüber ungerecht, sie mit dieser Wahl in Verbindung zu bringen.

Identitäre Weltformel: Beleidigung und Volksverhetzung = Kritik

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Würde FPÖ unzensuriert ihren Kommentar über die „Neue Wandmalerei“ als eine E-Mail an Hacker-Pschorr schicken, bestünde die hohe Wahrscheinlichkeit für eine Anzeige durch die Brauerei.

„Bitte beachten Sie, dass wir beleidigende und volksverhetzende Inhalte der an uns gerichteten E-Mails zur Strafverfolgung abgeben.“

Was also die Brauerei in ihrer E-Mail klar und unmißverständlich schreibt, daß „beleidigende und volksverhetzende Inhalte“ zur Strafverfolgung abgegeben werden, ist für FPÖ unzensiert:

„Brauerei droht Kritiker mit Strafverfolgung“.

Das ist zwar keine Neuigkeit, was vor allem die voranstürmende Website der identitären Parlamentspartei unter Kritik versteht. Dennoch aufmerkenswert durch diese unmißverständlich niedergeschriebene Formel, die sich daraus ableiten läßt, nach welcher diese Partei vorgeht: Beleidigungen und Volksverhetzung sind Kritik.

Wenn ab dem 10. September 2016 also irgendwer von einem Funktionär, einer Mandatarin dieser Partei das Wort „Kritik“ hört, er oder sie kritisiere lediglich dies oder das, so ist hinkünftig immer an deren identitätsstiftende Formel – Beleidigungen und Volksverhetzung ist gleich Kritik – zu denken.

Eine Kritikformel als Weltformel im unzugänglichen und äußert eng geschnittenen Tal. Wie sähe eine Wandmalerei zu dieser gesinnungsgemäßen Formel aus? Was würde der gesinnungsgemäße Lieblingsmaler der identitären Parlamentspartei, bekäme er den Auftrag von seinem Folger, die identitäre Idealwelt zu malen, an die Wand werfen? Vielleicht etwas in der Art, wie es in der Collage zu sehen ist, hinzugefügt zu dem Kommentar, der nicht mehr als eine E-Mail ist, wenn auch nicht als E-Mail abgeschickt.

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NS Cotenhauve-Kalergi, ein Mann oder eine Frau aus der unzensurierten Schreibstaffel nach obiger Formel arbeitend, wird seinen als E-Mail abgefaßten Kommentar wohl ebenfalls nicht direkt an die Brauerei gesandt haben.

„Sehr geehrte Dhimmi-Brauerei
Hacker-Pschorr, zugehörig zur Paulaner Brauerei:
bitte beachten Sie, dass wir illoyale und volksverratende Brauereien bis zu deren Insolvenz boykottieren werden.

Mit unfreundlichen Grüßen,
Ihre ehemaligen Bierkunden“

Es muß nicht weit in die Vergangenheit gegangen werden, um auf derartige Boykottaufrufe zu stoßen … wenn Sie nun meinten, der Link führe in die Zeit des nationalen Heimatmassenmordregimes des deutschen reiches, werden Sie überrascht sein, wohl aber nicht angenehm … Und auch keine angenehme Überraschung, wie viele dem gleich zustimmen …

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Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

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Allmählich erscheinen in österreichischen Medien Berichte über diese Tagung mit Messe in Linz. Es werden für diesen „Kongress Verteidiger Europas“ Qualifizierungen bemüht, wie „rechtsextremes Treffen“.

Das klingt nach Minderheitenprogramm. Das klingt nach Rand. Das klingt nicht nach Mitte.

In Österreich aber wäre es höchst an der Zeit, sich nicht mit dem Rand zu beschäftigen, sondern mit der Mitte, damit, wie der Rand durch die Mitte gehätschelt wird, wohl deshalb, weil der Rand in Österreich unabdingbarer und wesentlicher Teil der Mitte ist.

Es wird nun in Medienberichten etwa darauf hingewiesen, bei diesem „rechtsextremen Treffen“ tritt auch ein Herbert Kickl auf. Angebrachter wäre es höchst an der Zeit, sich damit zu beschäftigen, wo treten die Referentinnen und Referenten beispielsweise dieses „rechtsextremen Treffens“ sonst  in Österreich auf, die nicht als „rechtsextreme Treffen“ gelten, eingeladen an Orte von Menschen, die in Österreich nicht als „rechtsextrem“ … um beispielhaft dafür die Referentin Dr. Eva Barki zu nennen … aber damit will nicht beschäftigt werden, denn das hieße, mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Aber es ist wohl auch eine Zeitfrage. Eine Zeit für das Hätscheln, und dann bleibt gerade noch Zeit, sich auf den nächsten Opernball vorzubereiten.

Ein recht geeigneter Referent für dieses „rechtsextreme Treffen“ wäre wohl auch ein Wolfgang Caspart gewesen, aber für die Adelung dieses „rechtsextremen Treffens“ ist aus seiner identitären Parlamentspartei ein anderer ehrenwerter Mann gefunden worden, der nicht eben erst von dem „Hetzereivorwurf“ gerichtlich freigesprochen werden mußte. Würde etwa Servus TV zu einer Sendung mit Michael Fleischhacker zu einer Diskussion mit diesen Referentinnen und Referenten im Hangar einladen, wie würde diese genannt und beworben werden? Talk mit rechtskonservativen Denkern? 

Übrigens, bei dem „Hetzereivorwurf“ ging es auch um „Neger“ … Eine Verurteilung von Wolfgang Caspart wäre doch recht ungerecht gewesen, wenn also er verurteilt worden wäre, während ein anderer Anhänger mit derselben Liebe zu solchen Wörtern durch Einladungen geadelt wird, von einem Mann, den beinahe die Hälfte der Wahlberechtigten in Österreich wählten, weil sie ihn recht gern als Bundespräsidenten gehabt hätten. Aber dieser Mann ist nicht nur ein recht gern bemühter Gesprächspartner für einen Beinahe-Bundespräsidenten, sondern auch für Medien, aber nicht um über „Neger“ oder „Zigeuner“ oder …

Ach, wie gut wird in diesem Land Österreich über seine Burschen geredet, was diese Schaften an Burschen alles … so daß wohl gesagt werden kann, es ist ein gutes deutschLand, in dem ein Burschenschafter nicht entlassen, sondern geehrt, diese gewählt … und was sie an Gutem gebracht, wird nicht von ihnen selbst vorgebracht, sondern von …

Es könnte noch auf eine weitere und nicht wenige Kapitel verwiesen werden, die davon erzählen, wie es um den sogenannten Rand in Österreich bestellt ist, mit dem stets in der Mitte gelandet wird … Erzählungen über den Rand in Österreich sind stets Erzählungen über die ehrenwerte Gesellschaft …

Wenn also ein Satz auf Österreich zutrifft, um es einmal so pauschaliert zu sagen, dann der: Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund …

Auch Kardinal Christoph Schönborn wird „einmal mehr das Kreuz zum Ärgernis“

kardinal-christoph-schonborn-einmal-mehr-wird-das-kreuz-zum-argernisAls gesinnungsgemäßer Eigentümer kann Kardinal Christoph Schönborn in der heutigen Umsonst nur über ein Thema schreiben, daß nämlich drei Markierungspfosten seines Organisierten Glaubens gefällt wurden. Eine derartige Eigentumsverletzung kann er nicht schweigend hinnehmen. Das kann verstanden werden. Wer will schon sein Eigentum verletzt, bestreitet, gar beansprucht sehen.

Aber sind die Berge sein Eigentum? Haben die Berge tatsächlich sein Chef der Schöpfer geschaffen? Vielleicht war es der Chef einer anderen? Ein weiterer Schöpfer. Es gibt so viele Schöpfer auf Erden, wie es Menschen gab und gibt. Und dann  gibt es beispielsweise auch noch die Suppenschöpfer … Was für eine Vorstellung, ein Schöpfer schöpft aus einem Topf Brocken für Brocken zu Haufen über Haufen bis aus diesen Berge …

Da könnten also viele Untertanen, viele Schönborns für ihre Chefinnen die Schöpferinnen gegen Schönborn vor Gericht ziehen, um die Bergeigentumsverhältnisse …

Kardinal Christoph Schönborn, ein schlauer Mann, denkt die Strategie zur Verteidigung der Eigentumsrechte ist eine klug gewählte, gleich einmal Haß zu unterstellen. Und es ist zugleich eine generelle Anlastung, die stets gut kommt. Die Anderen hassen. Aber zeigen nicht die Armeen eines anderen Schöpfers gegenwärtig schwerter- und federführend, wer tatsächlich haßt? Und was sind drei gefällte Markierungspfosten gegen all die mörderischen Verbrechen im Namen eines Schöpfers, der, Allah gerufen, wohl auch ein später Sohn des schönbornschen Chefs zu sein scheint, also noch jung, als Nachzügler verhätschelt, verzogen, präpotent, egoistisch, und dabei auf das Hirn ganz vergessend, dafür alles aus dem Schwanz holend …

Da die Eigentumsverhältnisse je nicht geklärt werden können, es aber auf den Gipfeln zu nicht auch noch zu einer Unruh‘ kommen soll, zu noch zu einer Unruh‘, wären tatsächlich markierungspfostenfreie Berge die bestmögliche Lösung. So könnten weitere Streitereien oder gar blutige Schlägereien zwischen Schöpfern vermieden werden. Religionsschöpfer und Religionsschöpferinnen könnten ihren federtragenden Gespielen und schwerterbehängten Gepielinnen eine Buchstabensuppe bereiten, in der geschrieben steht: Macht es wie andere Lebewesen auch, markiert das euch vermeintlich gehörende Territorium mit euren Duftstoffen, macht es den Hunden nach, riecht ihr am Gipfel einen anderen Glauben, uriniert euren darüber …

Es mögen dann zwar die Gipfel streng riechen, aber allemal noch besser, als die Gipfel versinken in Blutmeeren. Und außerdem, mit der Zeit wird der Geruch gar nicht mehr wahrgenommen … wer nimmt – vor allem in den uringetränkten Städten – die Gerüche der Hunde noch …

Ein Aphorismus: Caspart, Glavinic, Fleischhacker – Servus.

Kann ein Aphorismus nur mit Namen geschrieben werden? Ja. Mit diesen Namen geht es:

Caspart, Glavinic, Fleischhacker – Servus.

Es ist menschgemäß ein lustiger Aphorismus mit einem Untergrund aus Witzen, etwa den von Servus gelegten: ein „rechtskonservativer Denker“ sei Caspart …

Damit ist dieser Aphorismus zugleich ein ganzes Kapitel, das zu weiteren und diese wieder zu weiteren und diese wiederum …

Wolfgang Caspart 

Thomas Glavinic

Michael Fleischhacker

Servus 

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Norbert Hofer folgt Odin Wiesinger, der einer Figur aus „Prono ever, written in Austria“ folgt

 

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An dem heutigen Tag waren zwei Mitteilungen von Odin Wiesinger zu lesen, die eine, über die im Kapitel Hofers Alternative: „Primaten, trottulös“ oder „Muselzecken“ geschrieben wurde, und über die zweite soll nun geschrieben werden, aber lediglich als Unterkapitel zu dem vorherigen …

Die zweite Mitteilung ist eine automatisierte vom Konzern Twitter, daß nun Odin Wiesinger einer Romanfigur folgt. Um das zu verstehen, ist zumindest Hofers Alternative zu lesen. Irgendwann kam auch diese Figur, der nun Odin Wiesinger folgt, in diesen Wirklichkeitsroman … Heimito von Doderer hat Figuren noch aus seinen Romanen mit einem Tritt – auf diese Figur wurde einfach vergessen, aber Odin Wiesinger hat nun daran erinnert, daß es diese Figur auch noch gibt. Eine Figur allerdings, die nie viel hergab, von kurzer Dauer war die Verlockung, sich mit ihr zu beschäftigen. Und es ist auch heute nicht anders. Interessanter allemal, sich mit den Bezeichnungen …

Es ist doch eine sonderliche Begrifflichkeit, die vom Konzern Twitter verwendet wird: „Folgen“. Es kann nicht gesagt werden, Odin Wiesinger folge nun dieser Figur … folgte er tatsächlich, dann würde er, das darf dieser Figur unterstellt werden, beispielsweise anders wählen …

Es ist kein „Folgen“ auf Twitter, es ist vielleicht, klänge das nicht so dramatisch und dunkel, ein „Verfolgen“. Es ist ein „Beobachten“. Und dennoch gibt es allenthalben Aufregungen darüber, wer wen auf Twitter – als ob das etwas aussagen würde …

Odin Wiesinger hat, wie in der Collage gelesen werden kann, einen „Follower“, einen „Folger“, einen einzigen: Norbert Hofer. Das sagt vielleicht etwas über Odin Wiesinger aus, daß er nur einen einzigen Folger hat, und dieser einzige Folger ist eben Norbert Hofer. Ob Norbert Hofer höchstrichterliche Follower hat? Und was sagte das über die Wahlgeschenkeverteiler und Wahlgeschenkeverteilerinnen aus?

Jenseits von Twitter aber kann durchaus von einem Folgen gesprochen werden. In der Kunstauffassung etwa folgt Norbert Hofer durchaus einem Odin Wiesinger oder einem Walter Marinovic oder schlicht einer Pg. Rosenkranz …

Ein Folgen im Sinne von Nachgehen ist Norbert Hofer nicht nur auf die Kunstanschauung beschränkt – ein Folgen im Geiste Hofers … Den Spuren eines Amtsvorgängers von ihm, als es die Zweite Republik Österreich noch nicht gab, sind in seiner Partei nicht verwischt, so daß diesen noch immer leicht gefolgt wird …

Hofers Alternative: „Primaten, trottulös“ oder „Muselzecken“

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Heute, am 8. September 2016, fällt Odin Wiesinger, Monate nach Veröffentlichen dieses Kapitels, ein oder auf, er müsse, wie in der Collage gelesen werden kann, mitteilen, „Muselzecken“ stamme nicht von ihm, er sei nicht das „fb-profil“ „Manfred Wiesinger“, „damit ihrs wisst, und der wahrheit zuliebe“ …

Es ist wohl nicht leicht, einen Roman zu lesen, der nicht im Stil einer, auch seiner, gesinnungsgemäßen Welt geschrieben ist. Und es ist ein Roman, aus dem er nun ein Kapitel las. Übrigens, nicht zum ersten Mal. 

Und in diesem Wirklichkeitsroman Stets bäuchlings, geschrieben in Österreich kommen mehrere Wiesingers vor. Da ist einmal der Manfred Wiesinger, der zum Odin wurde, dann gibt es den Manfred Wiesinger, der ein Manfred blieb. Was beide verbindet ist, sie sind auf unterschiedliche Weise Freunde von Norbert Hofer, wie in den betreffenden Kapiteln gelesen werden kann. Und der vom Manfred zum Odin Gewordene ist darüber hinaus der „Lieblingsmaler“ des höchstrichterlich beschenkten Kandidaten.

Menschen und Romanfiguren haben, eine Binsenweisheit, viel gemein. Sie sind nur an sich interessiert. Sie wollen nur das lesen, was sie betrifft, es interessiert sie nicht, was es noch für Figuren gibt. Sie beharren darauf, einzig zu sein. Wie leicht es fällt, sich vorzustellen, wie Odin im Oberösterreichischen an einem Bild sitzt, das sein Kandidat lieben wird, und, den Pinsel schwingend, aufschreit: „Der Wiesinger bin i!“ Aber es gibt auch den Wiesinger ohne Pinsel, und der ist nicht anders als der Wiesinger mit Pinsel. Der eine weiß etwas über „Muselzecken“, der andere kennt sich in der Malerei in der „Art von Primaten“ aus und weiß auch, was ein Künstler, er spricht nur von Künstlern, heutzutage sein muß, um … und er, also Odin mit Pinsel, weiß auch, wer „trottulös“ …

Einen Roman zu lesen, heißt, aber ausschließlich dann, wenn etwas zu diesem geschrieben werden will, nicht nur den gesamten Roman zu lesen, sondern diesen auch aufmerksam zu lesen. Es hätte ihn beispielsweise hellhörig machen müssen, daß etwa im Kapitel Doch das ist nichts Neues wieder von den „Wiesingers“ … Dann hätte Odin Wiesinger etwas anderes geschrieben, als das, was er heute geschrieben, wahrscheinlich, darf angenommen, er hätte nichts geschrieben.

In diesem Roman schreibt sich zwar die Wirklichkeit als eine verkommene, aber die Wahrheit verkommt in diesem Wirklichkeitsroman nicht.

 

Österreich als kein Krokodil schlagendes Kasperl

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Ach, wie gingen die Wogen hoch, erst vor kurzem, als wegen einer Seite über Kasperl sofort die gesamte Förderung für ein Literaturmagazin kritisiert wurde …

Voran schritten dabei die Website der identitären Parlamentspartei und die Kronen-Zeitung, in Gleichschrift fanden sie eine solche Förderung als eine ungeheuerliche, ja, wer je nur eine einzige Seite veröffentlicht, die einer Partei, einer Kronen-Zeitung nicht …, so wem ist wohl jedwede Förderung augenblicklich zu nehmen …

Eine einzige Seite also genügt, um anzuprangern, Steuergeld für solch ein Literaturmagazin: Krone Steuergeld, Kasperl und Kurz …

Als Kasperl für Hitler spielte und Max Jacob von der Gestapo abgeholt wurde …  Zu den zwei Kapiteln ist das nur noch hinzuzufügen.

Max Jacob verstarb im Sammellager Drancy. Alois Brunner war in Drancy. Ach, wenn Österreicher und Österreicherinnen reisen, vor allem Österreicher, etwa nach Frankreich, stets reisen sie, auch schreibend, ihren Kameraden und Kameradinnen im Ungeiste …

Alois Brunner, einer der Massenmörder aus dem Burgenländischen in der Eichmann-Staffel. Für Österreich war Alois Brunner kein Krokodil, das es als Kasperl schlägt. In diesem Fall heißt das, Österreich engagierte sich nicht sehr um seine Auslieferung aus Syrien nach Österreich, um ihn vor Gericht zu bringen. Alois Brunner genoß für lange Zeit den Schutz der syrischen Diktatur, und der Diktatorsohn ist etwa für den derzeitigen österreichischen Außenminister auch kein Krokodil …

Europäisches Forum Linz – Messetagung mit Lesungen wie von Herbert Kickl …

Europäisches Forum Linz

Nun kann, da die Referentinnen und Referenten bekannt sind, noch etwas ergänzend zu dieser Tagung mit Messe geschrieben werden.

Bei einem derart werteentfremdeten Kongreß darf selbstverständlich nicht ein rechter hoher Vertreter der identitären Parlamentspartei fehlen – Herbert Kickl …

Und wer wird dort noch referieren? Es sind, wie gelesen werden kann, zwar Frauen dabei, aber gesinnungsgemäß wird lediglich von Referenten geschrieben.

Was in Linz zu erwarten ist? Nun, mit einem Blick auf den eine oder andere Referentin:

Etwa Stein. In der vom NR Wendelin Mölzer, nebenher auch Abgeordneter im österreichischen Parlament, geführten ZZ: Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“ …

Etwa Elsässer: Seine Wahrheit findet He.-Chr. Strache compact auch bei Jürgen Elsässer, dessen Ruf Susanne Winter folgt …

Etwa Menzel …

Barki …

Und was es sonst nichts zu schreiben gibt, zu dieser Tagung mit Messe, wurde bereits geschrieben:

FPÖ-unzensuriert-info-direkt-„Kongress Verteidiger Europas“ in Linz, wo’s verrinnt

„Europäisches Forum Linz“ – „Tagung Überfremdung“ und „Messe“ von recht Einschlägigen

Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz von Norbert Hofer?

„Sonderbriefmarke des Islamischen Staates“ zum Mitnehmen zum „Kongress Überfremdung“ des „Europäischen Forums Linz“ und mit besonderer Danksagung an Norbert Hofer

Und zu Herbert Kickl? Nun, nichts mehr, als das ohnehin …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Was haben Herbert Kickl und Peter_ gemein?

NR Gernot Darmann bestätigt das Geständnis von Herbert Kickl

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Von gar nicht so harmlosen Populistischen und fehlender Ablehnung

Hofer-FPö unzensuriert - Populist September 5, 2016

Es gibt gerade in der medialen Berichterstattung abgestufte Bezeichnungen für Parteien, die politisch und weltanschaulich rechts im Feld lagern: rechtsextrem, rechtsradikal, rechtsnational, rechtspopulistisch …

Rechtspopulistisch wird für Parteien verwendet, die unter all diesen noch als die harmlosesten eingestuft werden. Allerdings werden diese Begrifflichkeiten in Österreich nicht breit verwendet, also für hiesige Parteien, wenn, dann für Parteien im sogenannten Ausland … Obgleich es auch inländische Parteien gibt, die nach eigener Schreibe auch noch mit anderen Begriffen …

Um wie viel harmloser nun rechtspopulistisch ist, darf bezweifelt werden, wenn zum Beispiel der Kommentar eines Menschen auf FPÖ unzensuriert dafür herangezogen wird, der sich selbst „Populist“ nennt, und am 5. September 2016 etwa schreibt:

„Das sind keine Menschen und noch weniger sind es Tiere. Tiere jagen nur zum Überleben aber dieser Dreck jagt zum Spaß. Leider vermehrt sich dieser Dreck auf diesem Planeten überproportional. Kein Wunder, ist doch nur das Sexualzentrum in deren Mikrogehirnen ausgebildet. Während die klugen Menschen immer weniger Kinder bekommen, fließt unser ganzes Geld in diesen minderwertigen Dreck. Ich hoffe, wir können diesem linksverseuchten Müllhaufen in Österreich bald entsorgen.“

„Entsorgen“: Dabei muß nicht sofort an das Blutrünstigste gedacht, auch wenn das bei den Kommentaren auf der Website der identitären Parlamentspartei unweigerlich einfällt, wie gelesen werden kann, und nicht nur in diesem Kapitel: Forderung Nürnberg 2.0 auf FPÖ unzensuriert, d.h. für die Fordernden sind Österreich, Deutschland massenmörderische Diktaturen

„Entsorgen“: Was darunter verstanden werden kann, auch, das schlägt auch am 5. September 2016 vor:

„Palettenmaße der Herkerl
Die Transportpaletten der Herkerl messen über 2 Meter x über 2 Meter. Besonders praktisch sind die stabilen und engmaschigen Netze, die über jede beladene Palette  kommen. Diese sitzen stringent und lassen so kein Verrutschen der Ladung auf der Palette zu. Ich würde behaupten, das ideale Transportmittel zurück in die Heimat für die Kanaken. Positiver Nebeneffekt dieser Methode: der „Begleitschutz“ (und damit auch die Kosten für den österr. Steuerzahler!) könnten um zig-Prozent gemindert werden, passen doch a) mehrere Kanaken auf so eine ausbruchssichere Palette b) kann das Begleitpersonal von 40 Mann auf etwa 4 Mann reduziert werden c) besteht bei einem Absturz der Herkerl nicht die Gefahr, dass die Kanaken aus eigener Kraft frei kommen und entfliehen. Gerne würde ich mich bei der fachgerechten ‚Verpackung‘ der kriminellen Ausländer UNENTGELTLICH zur Verfügung stellen.“

Populist und Carrington werden dafür mit Zustimmung belohnt. Für wen ihre Herzen schlagen, auch das Wahlherz, müßig, es noch schreiben zu müssen … Ebenso müßig ist es, zu erwarten, daß ihr Beherzter und von ihnen Geherzter je ein Wort der Ablehnung solcher Vorschläge oder gar, was noch glaubwürdiger wäre, je eine Handlung noch setzen wird, die seine Ablehnung glaubwürdig bekundete …

Hofer FPÖ unzensuriert Kornblume bekennender Rassist 5 September 2016

Was hingegen stets zu erwarten ist, sind Bekenntnisse, etwas dieses von der Kornblume, die als „bekennender Rassist“ die nur dem die „Hand reiche“, der „wirklich ein Rassist“ … und nicht wenige bekunden durch Zustimmung es ebenfalls … Kornblume, seit über einhundert Jahren Symbol anti-österreichischer Gesinnung und ebenso lange schon kein Symbol für Antirassismus … Was wohl in einem Kornblumenerlaß stünde, könnte solch einen der höchstrichterlich mit einer Wahl Beschenkte in diesem oder im nächsten Jahr schreiben?

Hofer-FPÖ unzensuriert - Carrington - September 5, 2016