„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Zur Zeit - Das Gesagte hält nicht

Es ist tatsächlich das Papier nicht wert, auf dem Freiheitliche irgend etwas ankündigen. Nicht einmal das Einfachste kann von ihnen eingehalten werden, daß die „ZZ“ als „E-Paper“ jetzt auch erhältlich sei.

In der aktuellen Ausgabe 37-2014 der freiheitlichen ZZ ist wieder einmal alles aufgeschrieben, was gegen jedwede Wahl der freiheitlichen Gemein-Schaft spricht.

Es ist nicht einfach das Magazin, über das gesagt werden könnte, es ist ein Produkt der Revisionismus- und Nationalismus-Industrie. Und von daher kann es vergessen und ignoriert werden. In einer Demokratie hat auch das zu Vergessende und das zu Ignorierende seinen Platz. Auch wenn das freiheitliche Magazin zu vergessen ist: von den Inhalten her, von der Gesinnung her. So kann es dennoch nicht ignoriert werden. Denn es ist das Magazin der freiheitlichen Spitzenkameraderie, von He.-Chr. Strache aufwärts. In der aktuellen Ausgabe ist diese vertreten durch Beiträge von NR Christian Höbart und NR Reinhard E. Bösch.

Es könnte gesagt werden, die freiheitlichen Spitzenkameradie mit ihrem Magazin ist zu vergessen. Und dem kann auch zugestimmt werden. Von ihren Inhalten her, von ihrer Gesinnung her. Aber sie kann nicht ignoriert werden. Sie kann nicht ignoriert werden, weil es eben nicht eine sektiererische Kameradie ist, die von höchstens 1,7 Prozent gewählt wird. Sondern es sind zu viele, viel zu viele, denen die freiheitliche Gemein-Schaft als eine wählbare erscheint. Und alles über 1,7 Prozent ist zu viel.

Aber daß die freiheitliche Gemein-Schaft nichts Wählbares anzubieten hat, das belegt wieder und wieder die freiheitliche ZZ, auch mit der aktuellen Ausgabe. Dieses Magazin der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alles, was Freiheitliche hierzu zu sagen haben, ist zu vergessen, ist zu ignorieren, aber vor allem, nicht zu wählen.

Das Durchblättern der aktuellen Ausgaben des freiheitlichen Spitzenmagazins bestätigt das wieder eindrücklich in bezug auf alle drei Zeiten.

Vergangenheit

Zur Vergangenheit gibt es in der aktuellen Ausgabe einen Artikel mit der  Überschrift „Der Bromberger Blutsonntag“. Interessant daran wäre nur eines, zu erfahren, wer das Pseudonym Anna Maria Langbauer verwendet. Mehr muß zu einem revisionistischen Artikel, zu einer wieder versuchten Reinwaschung des deutschen reiches nicht geschrieben werden.

Zur Vergangenheit gibt es das Wiederlesungslob für Rudolf Hans Bartsch, auf dessen „Abgesang auf alles, was einmal deutsch und echt war“ und des „schmerzlichen Verlustes deutscher Siedlungsgebiete in der Untersteiermark.“ Zu dem, was über Rudolf Hans Bartsch bereits geschrieben wurde, mußte heute nichts mehr hingefügt werden, und kann nachgelesen werden in Hilferuf der Freiheitlichen: Wählt nicht uns!

Zur Vergangenheit gibt es die „Gedenkfeier für Luis Amplatz“. Auch für die freiheitliche ZZ ein „Freiheitskämpfer“. Vor ein paar Tagen erst hat die freiheitliche „Unzensuriert“ berichtet, über die Arbeit von NR Werner Neubauer, wie gelesen werden kann in Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol.

Gegenwart

Möglicherweise denkt Werner Pfeifer, wenn er das Unwahre wiederholt, wird es wahrer. Daß die von ihm wiederholte Geschichte über eine Pensionistin, die ihre Wohnung … Wie es tatsächlich um diesen Bericht der „Kronen-Zeitung“ bestellt ist, den er in der aktuellen freiheitlichen ZZ weiterverbreitet, auch dazu muß nichts mehr geschrieben werden. Es kann nachgelesen werden in So werden freiheitliche Mandatare mit Steuergeld fürs Hussen teuer bezahlt.

Zukunft

Für Erich Körner-Lakatos ist Viktor Orbán „Vorbild für Österreich“: „Bekämpft den Multikulti-Wahn“. „Will die Einwanderung ganz einstellen.“ „Die Geschichte habe gezeigt, daß nur diejenigen Nationen überleben können, die sich biologisch selbst erhalten können.“ „Was diejenigen anlangt, die faul und ungewaschen in der Hängematte des Sozialstaates dösen, so betont Orbán, er werde von der bisherigen Beschäftigungspolitikk nicht abrücken.“ Erich Körner-Lakatos und Viktor Orbán, zwei profunde Nationenkenner.

Wolfgang Caspart schwefelt wieder einmal etwas zur Demokratie: „Parteipolitiker als Grundübel“: „Das demokratische System Europas erweist als unfähig, die wirklichen Lebensprobleme seiner Völker in den Griff zu bekommen und zu lösen.“ Welches System Wolfgang Caspart vorschwebt, darüber wurde auch schon geschrieben: Freiheitlicher Traum vom elitären Reich. Und in Der teure Philosoph der Freiheitlichen. Ergänzend kann geschrieben werden. Alles was Wolfgang Caspart aktuell über „Parteipolitiker“ schreibt, ist eine genaue und konkrete Beschreibung der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen. Und das kann nicht überraschen, andere als die von der freiheitlichen Gemein-Schaft wird er nicht so genau und gründlich und aus nächster Nähe kennen. Deshalb darf sein letzter Satz in diesem Sinne abgeändert werden: „Die Kaste der [Freiheitllichen] ist soziologisch überflüssig und könnte ersatzlos gestrichen werden.“

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

He.-Chr. Strache dürfte gar keinen Einfluß auf das freiheitliche Medium haben. Anders kann es gar nicht verstanden werden, wenn er am 10. September 2014 die Innenministerin flehend fragt, wann werde sie endlich konsequent durchgreifen. Und konsequentes Durchgreifen, das ist auch dem hilflosen He.-Chr. Strache klar, ist notwendig, wenn es im freiheitlichen Medium solche Drohungen gibt, als wären sie das Amen zu den unzensurierten Kommentaren:

„Man muss den beteiligten korrupten ‚Politikern‘ klarmachen, dass in nicht allzu ferner Zukunft der Laternenorden am Hanfband auf sie warten wird, wenn sie ihre verbrecherische Tätigkeit fortsetzen …“

He-Chr Strache - Unzensuriert - Hilfreruf nach EingreifenDas wurde am 9. September 2014 geschrieben, und bleibt im freiheitlichen Medium veröffentlicht, erhält Zustimmung. Und am 10. September 2014 verlinkt He-Chr. Strache zu diesem freiheitlichen Kommentar mit seinem verzweifelt fragenden Hilferuf an die Innenministerin.

Erfolglos allerdings. Denn die mörderische Drohung wurde vom freiheitlichen Medium nicht gelöscht. Im Gegenteil. Am 10. September 2014 kam noch die mörderische Sorge hinzu:

„Gibts überhaupt so viele Laternen“.

Auch das bleibt – Ordnung und Gründlichkeit müssen schließlich sein – bleibt veröffentlicht, und erhält Zustimmung.

Gesinnungsgemäß hat He.Chr. Strache die Innenministerin nicht wegen dieser Kommentare hilflos fragend angefleht, sondern wegen des Hauptkommentars vom 9. September 2014 in diesem freiheitlichen Medium unter der Überschrift „Hassprediger ruft in Wiener Moschee zum Dschihad auf“. Wegen der morddrohenden Begleitkommentare die Innenministerin anzurufen, wäre auch einigermaßen absurd. Darüber müßte ein Obmann mit seinen gemein-schaftlichen Kameraden von der „Unzensuriert“ endlich klar und deutlich reden, oder seine Kameradin im Parlament, die einmal Bundespräsidentin in Österreich werden wollte und jetzt „Unzensuriert“-Kolumnistin ist, endlich ersuchen, sich darum zu kümmern, daß solche Kommentare nicht mehr veröffentlicht werden und veröffentlicht bleiben.

Aber es scheint freiheitlichen Funktionären und Mandatarinnen kein Anliegen zu sein, gegen dieses Herbeischreiben einer von Mord und Totschlag beherrschten Gesellschaft aufzutreten, wie auch die ebenso aktuelle und ebenso ignorierende Reaktion eines weiteren freiheitlichen Mandatars auf den Kommentar „Umlegen dieses Buben“ zeigt.

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Hamed Abdel-Samad: „Und wie immer ist es einfacher, den Grund für dieses Scheitern nicht bei sich selbst zu suchen, sondern einem ominösen Feind zuzuschieben.“

Sonderbar daran ist allerdings eines, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, von He.-Chr. Strache aufwärts, derart gegen ihre Brüder und Schwestern im Geiste Sturm laufen. Einen weltanschaulichen Unterschied festzustellen, fällt doch recht schwer, werden freiheitliche weltanschauliche Positionen, um dafür ein aktuelles Beispiel zu bringen, mit den negativen Gebeten des in die Wüste geflüchteten und von der österreichischen gutter press zum „Rockstar“ hochgeschriebenen jungen Erwachsenen aus der Donaustadt verglichen … Der Unterschied scheint bloß der Name des Führers zu sein – für die einen heißt er Gott, für die anderen Allah. Jedoch, Führer können gewechselt werden. Wie aus der Vergangenheit bitter erinnerlich, die gerade den Kameraden und Kameradinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft allzu gut bekannt ist, auf die sie mit recht verklärtem Blick … Gott und Allah können zu einem Führer verschmelzen und dann wird, wie aus der Vergangenheit bekannt, unter einer gemeinsamen Fahne des verschmolzenen Führers wieder mörderisch marschiert. Wird an die Zukunft gedacht, ist das eine äußerst gruselige Vorstellung. Und dagegen gilt es aufzutreten, gegen diese Weltanschauungen derer, die ihren Führer Gott nennen, gegen diese Gesinnungen derer, die ihren Führer Allah nennen.

Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Fakten und Daten auf

Blauer Alltag um Daten und Fakten

Blauer Alltag um Daten und Fakten

Vollblautintig verkündet das freiheitliche Medium am 9. September 2014, Gerhard Deimek habe einen „MAN-Skandal“ aufgedeckt. Nun, wer diesen Kommentar auf „Unzensuriert“ liest, wird sich fragen, was hat Gerhard Deimek tatsächlich aufgedeckt, außer, daß er nichts aufgedeckt hat. Das ist nicht ganz richtig, er deckt auf, daß er sich für Vladimir Putin recht ins Zeug legt, aber nicht für die Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen der MAN-Werke in Steyr. Jedes Mittel ist der freiheitlichen Gemein-Schaft recht, gegen die Sanktionen aufzutreten. Dazu gehört die größte Vereinfachung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, also die Reduzierung auf eine Ursache, nämlich auf die Sanktionen. Dazu gehört das Schüren der Ängste um die Arbeitsplätze. Dazu gehört die Bedienung des Neids. Wer sich genauer darüber informiert, wird wieder zu einem umfassenderes Bild über die Situation in Steyr erhalten, als es je freiheitliche …

Vollblautintig verkündet das freiheitliche Medium am 10. September 2014, Gerhard Deimek habe an die „MAN-Mitarbeiter“ einen „offenen Brief“ geschrieben. Was von den Daten und Fakten in diesem Brief zu halten ist, wurde bereits oben über den ersten freiheitlichen Kommentar geschrieben. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer. Es ist darüber hinaus ein Verhöhnungsbrief generell und konkret den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Unternehmens gegenüber. Denn es ist bloßer Werbebrief. NR Gerhard Deimek schickt an Menschen, die Sorgen um ihre Arbeitsplätze haben, die auf einen Teil ihres Lohnes wegen bevorstehender Kurzarbeit verzichten werden müssen, einen Wahlwerbefolder. Das ist alles, was von der freiheitlichen Gemein-Schaft je zu erwarten ist – hinausgeblasene blaukalte Luft.

Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek ist nicht die richtige Formulierung. Es müßte eigentlich heißen: Blauer Alltag um Daten und Fakten. Denn die freiheitliche Darstellung der Situation bei diesem Unternehmen ist nur wieder ein weiteres Beispiel über den freiheitlichen Umgang mit Fakten und Daten, es ist auch bloß wieder ein weiteres konkretes Beispiel für den Umgang mit Daten und Fakten von NR Gerhard Deimek, wie nachgelesen werden kann in Freiheitliche Mandatare gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau mit Wellnessbereich.

NR Gerhard DeimekSkandalös allerdings kann  – auch –  seine Reaktion genannt werden, also das Ignorieren der Gewaltaufrufe, der Menschenhatz auf der freiheitlichen Unzensuriert, wie gelesen werden kann in: Notwendige parlamentarische Auseinandersetzung mit der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Gerhard Deimek - Besser als die roten OpasUnd eine weitere aktuelle Reaktion von NR Gerhard Deimek macht mehr als deutlich, für wen ein freiheitlicher Mandatar tatsächlich da ist und rennt. Für die von ihm genannten „Arbeiter“ nicht. Und für die Arbeiterinnen schon gar nicht, die werden nicht einmal von ihm erwähnt. Für ihn sind die Jörg-Haider-Buberln immer noch

„besser als die roten Opas. Dumm&dement.“

Notwendige parlamentarische Auseinandersetzung mit freiheitlicher Gemein-Schaft

Parlamentarische Anfrage - Antwort von Gerhard Deimek - freiheitlicher NRWie notwendig es ist, endlich auch forciert auf parlamentarischer Ebene mit freiheitlichen Abgeordneten sich auseinanderzusetzen, sie eindringlich zu befragen, ob Morddrohungen, Menschenhatz, Gewaltaufrufe für sie legitime Mittel sind und von ihnen als willkommene Unterstützung ihrer Gesinnungsarbeit verstanden werden, legt mit seiner recht raschen Antwort der freiheitliche NR Gerhard Deimek auch noch einmal nachdrücklich nahe, die er, wie in der Collage gelesen werden kann, als Reaktion schickte zu: Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft.

Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft – Der letzte Haxenspreizer

Parlamentarische Anfrage - Der letzte HaxenspreizerWahrscheinlich hätte Ministerin Heinisch-Hosek auf die unnötige blauplumpe parlamentarische Anfrage betreffend „Haxenspreizer“ keine Antwort finden können, die das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht dazu gereizt hätte, einen Kommentar abzusondern. Aber sie hätte es dem freiheitlichen Medium unendlich viel schwerer machen können, als sie es mit ihrer parlamentarischen Antwort machte. Wenn sie beispielsweise auf die vorbildliche und sofortige Entfernung dieses Getränkeplakates hingewiesen hätte, wenn sie auf die breite Entrüstung, Verurteilung und so weiter durch sozialdemokratische Funktionäre und Funktionärinnen hingewiesen hätte.

Wie vorbildhaft schnell dieses Getränkeplakat entfernt wurde, wie scharf es durch sozialdemokratische Mandatare und Mandatarinnen verurteilt wurde, muß nicht wiederholt werden. Über das rasche Handeln und über die scharfen Reaktionen wurde bereits genug geschrieben, und kann hier alles nachgelesen werden. Das alles wurde von der freiheitlichen Gemein-Schaft in ihrer parlamentarischen Anfrage nicht erwähnt, und wird auch jetzt von der freiheitlichen „Unzensuriert“ nicht erwähnt. Und das ist verständlich. Denn nur durch entscheidende Auslassungen ist es Freiheitlichen möglich, Vorwürfe zu erheben. Aber, wie nachgelesen werden kann, sind auch diesmal die Vorwürfe nicht haltbar.

Mit der ungeschickten Beantwortung allerdings hat es Minister Heinisch-Hosek dem freiheitlichen Medium sehr leicht gemacht, einen Vorwurf zu konstruieren. Ungeschickt ist menschgemäß zurückhaltend formuliert. Ironisch formuliert, im Angesicht der „Kronen Zeitung“ aber darf nicht abgeleugnet werden, was im Parlament … Auch das kann hier nachgelesen werden. Es ist auch ärgerlich aus einem persönlichen Grund, es muß noch einmal etwas zum „Haxenspreizer“ geschrieben werden. Es ist zu hoffen, daß es heute wirklich der letzte Haxenspreizer ist, der …

Auf den heutigen Bild-Diebstahl und das Abschreiben durch die „Unzensuriert“ wäre hier nicht mehr eingegangen worden. Denn es ist nicht der erste Bild-Diebstahl und nicht das erste Abschreiben. „Unzensuriert“ hat heute wohl aus der parlamentarischen Anfrage den freiheitlichen Abgeordneten das gestohlene Bild genommen und abgeschrieben¹, und die freiheitlichen Abgeordneten haben das Bild ohne Erlaubnis verwendet und abgeschrieben, wie nachgelesen werden kann: Wieder eine unnötige parlamentarische Anfrage der blauplumpen Gemein-Schaft.

Das alles wäre zu ignorieren gewesen. Nicht mehr wert, zu erwähnen. Denn ist bloß lachhaft, wenn sich gerade freiheitliche Abgeordnete und freiheitliche Medien zu Anwältinnen der Frau … Aber auch das wurde schon ausführlich beschrieben und kann ebenfalls hier nachgelesen werden.

Aber das Instrument der parlamentarischen Anfrage brachte doch eine neue Idee, mehr, eine Forderung. Genauer, das Fragerecht der Abgeordneten zur Überprüfung der Regierung als Beispiel dafür zu nehmen, um einmal die freiheitlichen Abgeordneten im österreichischen Parlament eindringlich zu befragen, ob es für Abgeordnete des österreichischen Parlaments angeht, in einem Medium zu schreiben, in der allenthalben Morddrohungen, denen zugestimmt wird, gepostet werden, die nicht gelöscht werden. Weshalb treten freiheitliche Mandatare trotz des Informiertwerdens dem nicht entgegen. Um dafür nur das aktuellste Beispiel vom 31. August 2014 anzuführen: Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben.

¹ Es scheint zum Abschreiben so eine Art Übereinkunft zu geben. Einmal schreibt „Unzensuriert“ von freiheitlichen Abgeordneten ab, dafür ein anderes Mal wieder freiheitliche Abgeordnete von „Unzensuriert“. Auch dafür ein Beispiel: Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte Arbeitszeit für Groschengschicht’n. Was dabei herausgekommen ist, kann nachgelesen werden: Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher „Unzensuriert“.

Das He.-Chr.-Strache-Buberl erinnert an die Jörg-Haider-Buberln

He-Chr-Strache-Buberl und Jörg-Haider-BuberlnDaß auch He.-Chr. Strache mit hübschen Buberln sich umgibt, erinnert recht eindringlich, drängt unweigerlich auf, daran zu denken, was die seinerzeitigen Jörg-Haider-Buberln gemacht haben. Nichts. Um genau zu sein. Nichts vor allem, was für die Menschen in diesem Land je eine Verbesserung gebracht hätte, irgend einen und schon gar keinen bleibenden Wert gehabt hätte. Freiheitliche Buberln steigen auf und ver-dunsten. Diese Erinnerung an die Vergangenheit als Botschaft für die Zukunft. Die Erinnerung daran, was aus dieser blauen und dann blaßblauen Partei mit Jörg Haider und seinen Buberln geworden ist. Ein blauer Auf- und Abstieg und dann ein letztes oranges Aufbäumen.  Schließlich und endlich. Abgewählt. Hinausgewählt.

Wenn das Zeichen, das Bürgermeister Michael Häupl mit der Ablehnung des He.-Chr-Strache-Buberls nun gesetzt hat, ein Leitbild auch für Politiker und Politikerinnen von anderen Parteien, also vor allem von der christschwarzen und der sozialdemokratischen, in diesem Land werden würde, das heißt, solche Buben erst gar nicht aufsteigen zu lassen, damit sie nicht auf Kosten der Menschen in Österreich tief fallen können, was für Mitglieder von recht rechten Parteien so etwas wie ein Gesinnungsnaturgesetz ist … Vor allem Abgeordnete im österreichischen Parlament sollten sich von nun an wenigstens ein Beispiel an Michael Häupl nehmen, ehe sie wieder einen Freiheitlichen in ein hohes Amt hieven. Wie beispielsweise jene zwei freiheitlichen Funktionäre, die sie hintereinander in das Amt des dritten Nationalratspräsidenten wählten, die zwar keine Buberln mehr sind, aber von den Leistungen her …

Menschgemäß aber noch viel wichtiger ist es, wenn nun Wählerinnen und Wähler das He.-Chr.-Strache-Buberl sehen, und Sie sich daran erinnern, was Ihnen die Jörg-Haider-Buberln einst gebracht haben. Nichts. Außer Verdruß, Enttäuschung und Mißbrauch von Ihrem Vertrauen. Das Buberl-Malheur gab es schon einmal, das muß nicht wiederholt werden. Und eine Wiederholung kann es nur dann nicht geben, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft aus allen Parlamenten, Landtagen, Gemeinderäten hinausgewählt, also nicht mehr gewählt wird. Im Grunde muß ja die Erinnerung an Jörg Haider und seine Buberln hypogut noch in Erinnerung sein – denn, nach wie vor gibt es viele Medienberichte über all das, was noch aufzuklären ist und gerichtlich zu belangen – und diese hypogute Erinnerung müßte eigentlich und endlich ausreichen, um nicht ein weiteres Mal als Wähler und Wählerin darauf hereinzufallen.

So werden freiheitliche Mandatare mit Steuergeld fürs Hussen teuer bezahlt

Für das Lesen der Kronenzeitung reichlich Steuergeld für He-Chr StracheEs ist aktuell wieder einmal zu erfahren, wofür beispielsweise He.-Chr. Strache monatlich über dreizehntausend Euro an Steuergeld brutto kassiert: für das Lesen der Kronen-Zeitung. Und für, das kann dann die strachesche Arbeit genannt werden, für das Verbreiten von dem Krone-Geschwefel, das zusätzlich auch nicht der Wahrheit entspricht, wie nachgelesen werden kann.

So wird He-Chr Strache mit Steuergeld reichlich gefüttert - er schämt sich nicht

Auch für so etwas wird He.-Chr. Strache reichlich mit Steuergeld gefüttert – er schämt sich nicht.

Für das Aufhussen der Menschen gegeneinander werden also freiheitliche Abgeordnete, von He-Chr- Strache aufwärts, mit sehr viel Steuergeld ausgestattet. Denn es ist der Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht der einzige, der gerade auch dieses lebenswichtige Thema Wohnen zum Aufhussen mißbraucht. Wie hier nachgelesen werden kann. Gerhard Deimek, ebenfalls freiheitlicher NR, tut sich hier auch besonders hervor:

Freiheitliche Menschen gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau mit Wellnessbereich

Auch am Beispiel Wohnbau – Wie Freiheitliche Menschen gegeneinander aufhussen

Und weil in diesem oben verlinkten Bericht über den Artikel in den Kronenzeitung auch das Betteln angesprochen ist, kann auch gleich daran erinnert werden, was freiheitliche Funktionärinnen mit steuergeldfinanzierten Zeit noch so anzufingen wissen, beispielsweise das freiheitliche Medium „Unzensuriert“ lesen und parlamentarische Anfragen stellen:

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n.

Das Lesen und Verbreiten und Abschreiben für parlamentarische Anfragen muß freiheitliche Abgeordnete wohl derart ermüden, daß keine Kraft mehr bleibt, um beispielsweise mit den Machern und Macherinnen der „Unzensuriert“ darüber zu reden, ob es tatsächlich angebracht ist, derartige Postings stehen zu lassen, wie beispielsweise:

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen“ dieses Buben.

Vielleicht aber fehlt den freiheitlichen Abgeordneten nicht die Energie und die Kraft dazu, sondern sie sind schlicht der Meinung, dafür sind ihre steuergeldfinanzierten Gehälter zu gering, um sich auch noch um Mordphantasien in ihrem Medium zu kümmern. Möglicherweise empfinden sie sich bereits für das Lesen und Verbreiten von Medien, in deren Leitbildern die Wahrheit nicht an erster Stelle steht, mit viel zu wenig Steuergeld versorgt …

Werner Neubauer, freiheitlicher NR, als „Putschist“ auf Twitter?

Werner Neubauer Twitter

„Werner Neubauer – @Putschist’s Tweets are protected.“

Im Zuge des Schreibens von Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol hat sich eine Frage der beunruhigenden Art ergeben.

Es gibt auf der Plattform des Unternehmens Twitter einen Werner Neubauer, der „Putschist“ als Username verwendet. Das Bild dazu zeigt Werner Neubauer, den freiheitlichen NR. Wenn es tatsächlich der Account vom freiheitlichen NR ist, noch dazu ein nicht öffentlicher, kommt ein seltsames und unbehagliches Gefühl auf, wenn ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments sich als „Putschist“ … Bei einem Jugendlichen etwa würde ein solcher Nickname nicht überraschen, bei einem Erwachsenen aber, der möglicherweise ein gewählter Mandatar ist, überrascht es doch einigermaßen, läßt über seine Einstellung beispielsweise zur Demokratie nachdenken, was sagt das aus über ihn aus …

Aber Werner Neubauer wird das aufklären können.

Daß es der Zugang von Werner Neubauer tatsächlich sein könnte, dafür spricht einiges. Zum Beispiel, hat auch ein anderer freiheitlicher Mandatar einen sehr sprechenden Benützernamen auf der Plattform des Unternehmens Twitter: „HJenewein“ … Vor allem aber, daß Benjamin Bixner, Landesjugendsprecher und Gemeinderat der „Süd-Tiroler Freiheit“, wie in der Collage gesehen werden kann, auch an den „Putschisten“ twittert, eben in Angelegenheiten von Südtirol. Wie kommt er gerade sonst auf die Idee, nicht nur an He.-Chr. Strache und FPÖ-TV und FPÖ-Tirol, sondern auch an den „Putschisten“ die APA-Meldung zu senden, in der eben auch Werner Neubauer … Durchaus vorstellbar, daß Twitter-Adressen persönlich ausgetauscht wurden, zum Beispiel als Werner Neubauer nach Südtirol zum Gedenken an Sepp Kerschbaumer …

Aber Werner Neubauer wird das aufklären können. Und sollte das tatsächlich sein Benützername sein, wird er wohl auch erklären können, wie das zu verstehen ist, wenn ein österreichischer Abgeordneter sich als „Putschist“ … Er wird dann auch erzählen können, was er in dem nicht öffentlich zugänglichen Bereich für Aktivitäten nachgeht …

Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol

Freiheitliche Gedenkschrift für TerroristenWerner Neubauer, freiheitlicher NR, hat, berichtet das freiheitliche Medium, eine Gedenkschrift verfaßt, für einen „Freiheitskämpfer“, eine Broschüre über die „bewegten Jahre des Freiheitskampfes der sechziger Jahre“ in Südtirol. Eine Gedenkschrift für einen Bauern, „der sich als einer der verdientesten Freiheitskämpfer ausgezeichnet …“

Südtirol - Eines der steuergeldfinanzierten freiheitlichen SteckenpferdeWie lange müssen Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in Österreich noch für freiheitliche Steckenpferde zahlen? Es mag ja sein, daß Werner Neubauer diese verklärende Gedenkschrift in seiner Freizeit geschrieben hat und nicht in den Sitzungen des österreichischen Parlaments. Zugleich aber ist es eine Tatsache, daß die freiheitliche Gemein-Schaft für ihre Steckenpferde Steuergeld verschwendet, ihre Steckenpferde in ihrer steuergeldfinanzierten Zeit reitet, etwa durch parlamentarische Anfragen, wie sie auch Werner Neubauer mit seinen Kameraden zu diesem „Freiheitskämpfer“ und dessen Ermordung einbrachte. Es mag auch sein, daß Martin Graf in seiner Freizeit nach Südtirol fuhr – seinerzeit in seiner Zeit, aber er trat, denn ein Inhaber von einem der höchsten Ämter des Staates bleibt das auch in einer seiner Freizeit, als III. Präsident NR auf, um einem Attentäter die Ehre zu erweisen, weil er für ihn auch ein „Freiheitskämpfer“ war, wie nachgelesen werden kann in Dr. Martin Graf fährt nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken.

Neubauer - Kerschbaumer - SüdtirolGegen diese freiheitliche Verklärung wird beispielsweise empfohlen zu lesen, was Claus Gatterer 1964 in „Die Zeit“ schrieb unter dem Titel: „Die ‚Braunen‘ von Südtirol – Hinter den Bombenlegern stehen neonazistische Gruppen“. Aber es ist nicht nur etwas über die Terroristen zu erfahren, sondern auch sehr viel über die freiheitliche Gemein-Schaft.

Burger - Südtirol - StracheUnd wenn Ihnen der in diesem Artikel oft genannte Norbert Burger noch irgend etwas sagen sollte, irgendwie in Erinnerung sein sollte, dann wissen Sie, daß dieser Artikel auch davon erzählt, daß es in der freiheitlichen Gemein-Schaft seit damals im Grunde nichts bewegt hat, wofür auch He.-Chr. Strache exemplarisch steht, mit seinem Südtirol-Steckenpferd, mit seinem einst „familiären Verhältnis zum Vater seiner damaligen Verlobten, Norbert Burger, dem Gründer der österreichischen Nationaldemokratischen Partei (NDP), die 1988 wegen NS-Wiederbetätigung verboten worden war.“ Aber in diesem Artikel werden Sie auch von der Burschenschaft Olympia lesen, ja, das ist jene, die mit Martin Graf enorme mediale Aufmerksamkeit … Ein paar Stellen aus diesem Artikel wurden in die Collage aufgenommen, aber auch das Zitat über das „familiäre Verhältnis“ von He.-Chr. Strache zu Norbert Burger. Zitiert allerdings aus „Metapedia“, weil „Wikipedia“ gar so „deutschfeindlich“, wie nachgelesen werden kann in: Extremismus-Experte der freiheitlichen ZZ: „Antirassistische Gymnasiasten KZ-Leiter von morgen“ …

Anstatt IHR zu danken, hadert Allah im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadet im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadert unwissend im Gebet mit Demokratie.

  Ohne Demokratie wäre Allah unbekannt, stumm, gesichtslos, und das weiß Allah, deshalb betet er zur Demokratie, anerkennt er, daß sie über ihm steht, auch wenn er, wie es genannt werden könnte, mit negativen Gebeten seine Huldigung spricht. Das ist nicht verwerflich. Das hat Tradition. Das Hadern mit seiner Göttin. Aber das ist ein Beweis, daß es sie gibt, die Göttin Demokratie. Drei solcher Gebete sollen heute vorgestellt werden. Sie wurden in den letzten Stunden von Allah gesprochen, geschrieben und verbreitet. Allah hat viele Namen. Einer ist Firas H. In Abwandlung von einer Aussage von Martin Luther, die er auf einen anderen Organisierten Glauben münzte, daß nämlich jeder Mensch ein Papst ist, kann für den Glauben von Firas H. gesagt werden, jeder Mensch dieses Organisierten Glaubens ist ein Allah – also auch Firas H. Und was alle Allahs ihm, Allah, dessen Gebete hier zitiert werden, nicht bieten können, das verschafft ihm, Allah, die Göttin Demokratie. Vielleicht hatte er in seinem jungen Leben schon sogenannte Schicksalsschläge hinzunehmen, die er, um eine Schuldige zu finden, der Demokratie anlastet, und darum dieser Zorn auf sie. Vielleicht hat sie sich ihm nicht in der Pracht offenbart, ihn nicht eindrücklich genug zur Teilnahme eingeladen, wie er sich das von ihr gewünscht hätte. Und darum dieser Zorn auf sie und dieses Hadern mit ihr. Aber, (wie es so schön heißt:) offen gestanden, die Beweggründe, die psychische Verfaßtheit eines Mitläufers, eines Mittäters der Mordwüstenbande wollen hier nicht behandelt werden. Warum auch immer also die Flucht in die Wüste, die Flucht vor der Demokratie. Es war eine vergebliche Flucht. Denn auch in der Wüste ist sie ihm gegenwärtig, auch in der Wüste ist er ohne sie nichts. Oder vor allem in der Wüste ist er ohne sie nichts, bloß einer in der Reihe, namenlos zum Morden und zum Sterben aufgestellt. Ohne sie bleibt er in der Wüste ein stummer und unbekannter und gesichtsloser Allah, einer, den seine Familie bloß kennt, ein paar Freunde noch, ein paar Lehrerinnen, vielleicht auch noch der Gemüsehändler in seiner Wohnstraße in Wien …

Allah ruft zornig seine Göttin Demokratie an

Allah beschimpft im Gebet Demokratie dafür, daß er seine Meinung äußern und Menschen lächerlich machen kann.

Aber jetzt, in der Wüste, hat er der Demokratie alles zu verdanken. Er hat ihr zu verdanken, daß er ein Gesicht hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er eine Stimme hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er bekannt ist. Er hat ihr zu verdanken, daß er medial vor allem in dem demokratischen Land, aus dem er in die Wüste zog, umschmeichelt wird, etwa damit, ein „Rockstar“ zu sein. Obgleich bis jetzt noch nichts davon gehört wurde, daß Allah singt oder überhaupt singen kann, wie es von einem „Rockstar“ … Oder, daß medial betrauert wird, ihn verloren zu haben. Es versucht wird, sich in ihn hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln. Das alles hat Allah der Demokratie zu verdanken. Und auch, daß er in der Wüste seine Meinung äußern kann, hat er der Demokratie zu verdanken. Denn, wo äußert er seine Meinung? Auf der Plattform des Unternehmens Facebook, einer Firma aus einem weiteren demokratischen Land. Daß Allah nun so viele digitale Freunde hat, auch das verdankt er der Demokratie. Er hätte also gar keine Gründe für negative Gebete. Daß sich Medien aus einem demokratischen Land um Interviews mit ihm bemühen, er welche geben kann, auch das verdankt er der Demokratie. Daß ihm attestiert wird, kein Dummkopf zu sein – auch das. Allah selbst aber bescheinigt mit seinen negativen Gebeten, nichts zu wissen, unwissend zu sein, beispielsweise was in der Demokratie erlaubt ist und was nicht. In Wahrheit bleibt Allah nur eines, sich in den Sand zu werfen, und der Demokratie Abbitte zu leisten, für seinen Zorn, seinen Hader, seine Undankbarkeit. Aber die Demokratie ist eine seltsame Göttin. Sie will keine Gebete, keine Abbitte, keinen Ablaß, nur Allah glaubt, daß sie über ihm steht, daß sie eine zu bekämpfende Göttin ist, eine Herrscherin ist, während sie nichts anderes ist, als eine, in der auch Allah seinen absurden Kampf …

Allah hadert im Gebet mit Demokratie

Hätte Allah sich vor seiner zornigen Flucht in die Wüste ein wenig nur informiert, er hätte mit seinen Meinungen eine seine rechte Heimat auch in Wien finden können, in der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und diese Nachsicht der Demokratie mit den jugendlichen Allahs aufgrund ihres Alters ist ihrem blinden Auge wohl geschuldet, oder, ihrem religiösen Auge – das ist ein und dasselbe Auge. Denn nicht alle Jugendlichen, auch jene nicht, die viele Jahre jünger als Allah sind und heute nicht unter Mördern und Mörderinnen leben, die heute morden, für die sie keine Propaganda heute betreiben, können auf diese Nachsicht zählen, die etwa irgendwo ein Hakenkreuz schmieren, schon ein einziges geschmiertes Hakenkreuz wird ihnen zum Tribunal … Auch wenn zwischen den jugendlichen Allahs und den jugendlichen Rechtsextremen Parallelen … Hier hat die Demokratie höchsten und dringendsten Handlungsbedarf. Es kann sogar ein sehr alter Mensch, der sogar selbst eingesteht, mit siebzehn Jahren bei der Waffen-SS gewesen zu sein, heute noch Gefahr laufen, daß sein ganz und gar unnazihaftes Lebenswerk genichtet wird. Beinahe wäre das beispielsweise Günter Grass vollständig passiert. Unerbittlich wird sogar von einem Siebzehnjährigen Verantwortung eingefordert, Milde abgelehnt, Erklärungsversuche verweigert, verurteilt, Empathie zu einem tatsächlichen Fremdwort erklärt. Das entschiedene Auftreten gegen Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Faschismus, des Hitlerismus muß  Vorbild sein im Auftreten gegen Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen von Organisierten Glauben … Aber auch die anderen Allahs in der Wüste haben der Demokratie zu danken, etwa jener Allah, dessen Hilflosigkeit gesehen wurde, bemerkt wurde, wie hilflos Allah in der Wüste stand, knapp davor, als er zum Mörder wurde … Und daß diese drei negativen Gebete von dem neunzehnjährigen Allah hier veröffentlicht werden, auch das hat er der Demokratie zu verdanken. Auch wenn er als Unwissender damit vorgeführt wird. Aber das muß in einer Demokratie ausgehalten werden. Und es ist nie zu spät, ein Wissender zu werden, auch für Allah. In dieser Hinsicht ist aber die Demokratie gefordert, denn nicht alle schaffen es von alleine, den Wert einer Demokratie zu erkennen. Die Demokratie selbst scheint ermüdet zu sein, ihre Werte extensiv und intensiv darzustellen. Dabei ist das, wie auch die negativen Gebete von Allah zeigen, notwendiger denn je.