Wiesn-Trachti nimmt ungeniert zu

Szenen von der Wiesn¹

Von der Wiesn die WerteGäste der Wiesn trauten ihren Augen nicht. Ein offensichtlich ausländischer Mann benützte ganz ungeniert einen Mann.

Was darf man auf öffentlichen Plätzen tun, was nicht? Seit Jahren wird diskutiert. Doch zu einer Entscheidung ist es diesbezüglich noch nicht gekommen. Es wird lediglich empfohlen, Tracht zu kaufen und zu tragen.

Eltern mit Kindern beispielsweise können ein Lied davon singen, was sich vor ihren Augen abspielt, was sie zu hören bekommen. Das kann schon Übelkeit verursachen.

Die Toleranzgrenze ist für jeden Menschen anders. So offenbar auch für jenen Ausländer, der gar nichts Anstößiges daran fand, seine Lippen um das Gemächt eines Mannes zu wickeln. Doch damit muß auf der Wiesn mittlerweile gerechnet werden, vor allem auch mit öffentlichem Verkehr …

Werte von der Wiesn

Und wenn auf der Wiesn von ausländischen Bläsern der „Standschützenmarsch“ getutet wird, wer will dann noch daran zweifeln, das ist wahrlich, wie es jetzt sooft heißt, „wieder auf unsere Werte schauen“ …

FPÖ unzensuriert - Szenen von der Wiesn¹ Die Quellen der Teile, die in den Text montiert sind, entnehmen Sie freundlicherweise der Collage. Es wurde die Collage auch noch um einige Bilder ergänzt, um, ohne etwas dazu schreiben zu müssen, zeigen zu können, was für eine Bereicherung doch diese Wiesn-Trachti ist, auch mit ihrer Blasmusik …

Efgani Dönmez mit dem Gütesiegel

Gegen wen Efgani Dönmez nun unerschrocken vorgeht, ist bekannt, also wofür er nun eintritt, seit er beim Flic der feudal-christlichen Partei untergekommen ist, das ist bekannt, mit Mut gegen die Muslimbruderschaft, gegen türkische Vereine – die Aufzählung, gegen wen er das Wort richtet, kann eigentlich unterbleiben, denn es kann in einer Abkürzung zusammengefaßt werden: SPÖ.

Gegen wen Efgani Dönmez allerdings nichts mehr sagt, seit ihm die feudal-christliche Partei zum Kandidaten auserwählt hat, aber einst doch etwas sagte: Saudi-Arabien,  Abdullah-Zentrum, Raif Badawi.

Zu Raif Badawi äußerte sich Efgani Dönmez noch am 19. März 2017. Freilich, da war er noch nicht Flics Kandidat, der eine recht christliche Anschauung vertritt, die der feudalen Königsdiktatur recht gefallen wird.

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Royale Steuern

Eine Familie schickt Geld, auch nach Österreich

Am 19. März 2017 spricht Efgani Dönmez auch – noch – davon, daß Saudi-Arabien den „internationalen Terrorismus“ finanziere. Und er wußte auch zu sagen, wer für ihn „unglaubwürdig“ sei: insbesondere die Grünen.

Efgani Dönmez - stop extremism - Saudi-Arabien - Raif Badawi

Ja, nur wer glaubwürdig ist, weiß, darf es sagen, wer nicht glaubwürdig ist. Und Efgani Dönmez ist wohl der glaubwürdigste Mann an der Seite von … nein, der zweitglaubwürdigste Mann, denn auf den ersten Platz hat in einer straff organisierten Partei in allen Belangen (also auch bei der Glaubwürdigkeit) und überall (ob am Berg oder im Tal) nur einer das Anrecht: le flic lui-même

Worin ist Efgani Dönmez besonders glaubwürdig?

In seinem Kampf gegen Extremismus.

Glaubwürdig und unerschütterlich kämpft Efgani Dönmez gegen Extremismus jedweder Herkunft. Und es gibt kein besseres Kampfmittel gegen Extremismus, als ein Verein: „Stop extremism“, beheimatet in der Bethlehemstraße … kann es eine mehr Zuversicht gebende Adresse geben?

Efgani Dönmez und seine Vorschläge - stop extremism

Im Kampf gegen Extremismus braucht es: Glaubwürdigkeit, Unbeirrbarkeit und Zuversicht. Aber auch Raffiniertheit. Und auch das besitzt Efgani Dönmez: Raffiniertheit. Wie raffiniert wird auf der Website „Stop extremism“ zwar Katar und Türkei erwähnt, wenn es um die Forderung geht, die Finanzierung aus dem Ausland sei stoppen, aber nicht Saudi-Arabien. Die feudalen Extremisten sollen sich in Saudi-Arabien nur sicher fühlen, aber Efgani Dönmez und sein Verein werden, wenn die rechte Zeit gekommen ist, … Es entspricht zwar nicht der machtverteilten Realität in Saudi-Arabien, aber der Satz ist auch in weiblicher Form zu schreiben: Die feudalen Extremistinnen sollen sich in Saudi-Arabien nur sicher fühlen, aber Efgani Dönmez und sein Verein werden … Wie angebracht dieses raffinierte Verschweigen von Saudi-Arabien ist, zeigt sich jetzt besonders, da in Saudi-Arabien Frauen das Autofahren … die Spirale der Gefahr für Europa, oh insbesondere für Österreich … aber in Saudi-Arabien soll es darüber keine Täuschung geben, daß Saudi-Arabien von Efgani Dönmez und seinem Verein nicht genannt werden, es ist bloß Täuschung, um dann …

Nebenbei nur, er und sein Verein schreiben: „Wir haben über Jahrhunderte hinweg für unsere Grundrechte gekämpft – nun müssen wir darum kämpfen, sie zu erhalten.“ Das Erkämpfen von Grundrechten über Jahrhunderte hinweg hatte in Europa und so auch in Österreich sehr viel oder eigentlich ausschließlich zu tun mit der Adresse Bethlehem…

Glaubwürdig ist Efgani Dönmez auch darin, ein Arbeitsrechtexperte zu sein, wie sein und seines Vereins Vorschlag glänzend zeigt: „Arbeitgeber sollen Mitarbeiter mit extremistischem Hintergrund sofort und ohne Anspruch auf Abfertigung kündigen.“ können. Das wird sein Flic nicht gerne hören, aber mit diesem und weiteren Vorschlägen überflügelt Efgani Dönmez ihn … Wie das in der Praxis wohl funktionieren soll? Wie das finanziert werden soll? Wenn Flic die Abgaben für Unternehmen senkt, dann bleibt diesen wieder mehr, um sich neben dem bereits vorhandenen Eigentum endlich wieder etwas aufzubauen: ein Firmenwarte-System …

Was für unvorstellbare Summen in Österreich für Extremismus ausgegeben werden müssen, läßt die Forderung von Efgani Dönmez und seinem Verein nur erahnen: „Neben Schadenersatz für Schäden durch Extremismus fordern wir hohe Geldstrafen: Entweder 20 Millionen Euro, oder das 10fache des Betrages, der für Extremismus ausgegeben wurde.“ Wer in Österreich wohl so hohe Geldstrafen zahlen könnte? Kindergärten? Hinterhofmoscheevereine? Vielleicht aber ist das eine raffinierte Warnung an Saudi-Arabien?

Übrigens

Abdullah-Zentrum, Seyyed Mohajerani – Wären die „Satanischen Verse“ nicht geschrieben worden, hätte es auch keinen Mordauftrag gegeben

ist Seyyed Mohajerani nach wie vor im …

Die Meisterprüfung in Glaubwürdigkeit hat aber Efgani Dönmez noch vor sich, wenn er in die Mitte genommen werden wird, auf der einen Seite sein Flic, auf der anderen Seite die Mannen und Frauen der Partei, die nach dem 15. Oktober 2017 von einer identitären Parlamentspartei zu einer identitären Regierungspartei gemacht werden wird, und dann wird er wohl, glaubwürdig wie stets, erklären, weshalb es gut und rechtens sei, Muslimbrüder nicht anzuprangern, sondern sie einzuladen

Efgani Dönmez in die Mitte genommen

Es werden Bilder der Freude sein, vielleicht gibt es dann sogar Schnappschüsse von Efgani Dönmez, wie er in die identitäre Mitte genommen wird; Hofer und Strache nehmen schon gerne mal wen in ihre …

Und, Hand aufs Herz, wie es schön heißt, Efgani Dönmez hätte es sich verdient, er hat sich doch so bemüht, auch um diese Partei …

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

… und er fand auch schon von dieser Partei Zustimmung.

Am Ende kann nur eines noch geschrieben werden. Es sollte öfters, gerade in Zeiten vor einer Wahl, das Positive hervorgehoben werden. Wenn ein Kandidat, wie eben Efgani Dönmez, so ungemein glaubwürdig ist, es dann auch zu schreiben, daß er glaubwürdig ist, und es sich nicht nur einfach bewundernd zu denken, sondern diese Bewunderung auch zu teilen, es mitzuteilen, und nicht immer nur das Negative zu verbreiten, etwa wie unglaubwürdig doch …

Efgani Dönmez ist nicht nur ein Mann der Glaubwürdigkeit, sondern auch der Inspiration. Und zu seiner Ehre möchte seine und seines Vereins Idee des Gütesiegels „Extremismus-frei“ aufgegriffen werden. Es soll auch ein Gütesiegel „Glaubwürdigkeit“ geschaffen werden. Für das Gütesiegel „Glaubwürdigkeit“ kämen in Österreich nicht viele in Frage, aber zweifellos Egani Dönmez, bereits jetzt, auch ohne Meisterprüfung … Und wer so ein Gütesiegel künsterlisch gestalten könnte? Nun, da gibt es einen Meister aus …

So bleibt nur noch zu dieser Auszeichnung kurz zu wünschen, es möge die Feier dazu, die hier nicht geboten werden kann, sein Flic mit seiner Kapelle new nemesis ihm nachholen, vielleicht bald schon, wenn Ruhe eingekehrt ist und es keine sonstigen Anlässe für …

Ohne „entartete Kunst“ kann FPÖ unzensuriert Kunst gar nicht in den Sinn kommen

Aber das ist gar nicht mehr erwähnenswert. Es bekommt nur vor der bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 eine Bedeutung, genauer, für die Zeit danach, wenn aus der identitären Parlamentspartei eine identitäre Regierungspartei gemacht werden wird, vielleicht von Flic …

Ist das von Flic gemeint, wenn er sagt, Österreich an die Spitze? Auf dem rechten Bergrücken zur Spitze der Abgründe und hinunter in den Abgrund …

Was kommt wohl FPÖ unzensuriert in den Sinn, wenn sie die Kommentare dazu von der ihrer Schreibstaffel liest? Ein Recht so!? Nicht wenige haben der Schreibstaffel gesinnungsgemäße Vorschläge positiv bewertet. Es will weder aus dem Kommentar der FPÖ unzensuriert noch aus den Kommentaren der Schreibstaffel etwas zitiert werden; es ist in der Collage nachzu…

Nach so vielen tiefen Gedanken in den Kommentaren unzensuriert werden wohl alle, die sie schreiben und die sie positiv bewerten, recht zufrieden sein und je vielleicht zu einem Verslein von Weinheber greifen …

NS Ach, was wird das wohl für eine gute Zeit gewesen sein, als ein Volk in seiner überwiegenden Mehrheit „verhaltensauffällig“ war, und nicht wie heutzutage, in dieser fürchterlichen Zeit, in der sich also auch „Transgender-Künstler immer verhaltensauffälliger gebärden“ … als „entartete Kunst“ kein „verpönter Begriff“ war, sondern ein gesinnungsgemäßer korrekter war und es kein Herumschlagen damit gab, was und was nicht „politisch korrekt“ …

fpö unzensuriert - kunst

 

Wahlplakate zur Nationalratswahl 2017

Vordenker - He-Chr Strache bestätigt Marcus Steinweg

Die Plakate mit He.-Chr. Strache, auf denen zu lesen ist: „Vordenker“, sind erfreulich. Es ist ihm wichtig, schon daran zu erkennen, daß „Vordenker“ mit einem roten Hintergrund hervorgehoben ist.

He-Chr. Strache hat das Wichtigste erkannt. Er ist ein Vordenker. Und was heißt es, ein Vordenker zu sein? Ein Vordenker zu sein heißt, vor dem Denken zu sein. He.-Chr. Strache ist also ein Vor-dem-Denken-Seiender. Nachdem er das plakatiert, darf angenommen werden, er ist bereits aufgrund dieser Bauchahnung ein wenig weiter, also schon ein Vor-dem-Denken-Stehender.

Vielleicht will er mit diesem Plakat, das er nun selbst bis zum 15. Oktober 2017 täglich auf den Straßen sehen wird, sich selbst ermuntern, anspornen, endlich bis zum Denken vorzudringen; ein Auftrag an ihn selbst, zum Denken zu kommen. Aber welche geheime Wünsche er an sein Leben haben mag, es sollen seine geheimen Wünsche und Hoffnungen bleiben, und also nicht weiter darüber spekuliert werden. Es soll sein Plakat für ihn selber sein, ohne Belang und ohne Interesse für jeden anderen Menschen; es ist ein weiteres Plakat unbrauchbar als Wahlhilfe.

Dieses Plakat mit dem Obmann der identitären Parlamentspartei ist erwähnenswert, weil es, wie ausgeführt, Marcus Steinweg bestätigt:

Identitäres Kein-Denken

Österreich bestätigt: „Es gibt kein rechtes Denken.“

Und auch deshalb, damit es, wie es heißt, schön symmetrisch ist, weil über die Plakate der Partei, die keine Skrupel haben wird, aus der identitären Parlamentspartei eine identitäre Regierungspartei zu machen, auch etwas geschrieben wurde. Es geht gar nicht so sehr um die Symmetrie, bei genauer Betrachtung, sondern um die Austauschbarkeit der Plakate zwischen diesen beiden Parteien, wie anhand der von diesen beiden verwendeten Begriffe „Gerechtigkeit“ und Fairness“ …

Und auch das Plakat „Vordenker“ könnte der Obmann der zweiten Partei unverändert übernehmen. Um genau zu sein, ein wenig verändert: sein Bild gegen das strachische Bild tauschen, den Parteinamen vielleicht doch gegen … tauschen, oder doch ganz ohne Parteinamen …

Der zweite Obmann, um auch zu ihm eine Spekulation anbringen zu dürfen, ist, da er noch kein „Vordenker“-Plakat auf die Straße warf, noch nicht in das Vor-dem-Denken-Stehen-Stadium … er scheint nach wie vor die Vor-dem-Denken-Verpuppung fein, sicher, wohlig zu empfinden, keine Eile haben, in das nächste, wenigstens in das nächste Stadium …

 

Unzensuriert freiheitliche Koalitionsbedingungen an Sebastian Kurz

Koalitionsbedingungen - fpö unzensuriert - sebastian kurz 24-09-2017.png

Werden die Koalitonsbedingungen der FPÖ entscheidend abweichende sein, von denen, die Albert Pethö am 24. September 2017 in der FPÖ unzensuriert vorbringt?

 

  • Wir wünschen eine Koalition der Volkspartei mit den Freiheitlichen, sollte es keine anderen Mehrheiten geben, um linke Regierungsbeteiligung zu verhindern. Werden Sie im Interesse des Landes als Chef der Volkspartei bereit sein, den Freiheitlichen solche Zugeständnisse zu machen, daß eine wirkliche Wende-Regierung zustandekommen kann?
  • Wir wünschen von einem Bundeskanzler Kurz die sofortige Abschaffung all des von der Republik verordneten „Gender“-Unsinns, der sich in Schulen, Ämtern und Universitäten ausgebreitet hat. Selbstverständlich wäre auch die „gendergemäße“ Verunstaltung der schönen Hymne der Paula von Preradovic rechtlich zu eliminieren.
  • Wir wünschen kein linkes „Haus der Geschichte“, als Pseudomuseum und steuergelddotierte Indoktrinations-Institution eingerichtet. Werden Sie die Liquidation dieses linksextremen Projektes durchführen?
  • Werden Sie öffentlich feststellen, daß selbstverständlich Österreich als Opfer des National-Sozialismus anzusehen ist, und werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß dem damaligen Bundeskanzler Dollfuß aufgrund seines heldenhaften Widerstandes endlich die ihm zustehenden öffentlichen Ehrungen zuteil werden (wie Ehrengrab, Gedenkmarken, Gedenkmünzen, monumentales Denkmal auf prominentem Platz in der Wiener Innenstadt und weitere Denkmäler in ganz Österreich – wir unterbreiten gerne entsprechende Vorschläge und Entwürfe)?
  • Werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß Österreichs differenziertes und langbewährtes Schulsystem erhalten bleibt, daß also die linksextremen Projekte Ganztags- und Gesamtschule zurückgedrängt werden und endlich wieder eine vernünftige Schulpolitik betrieben wird?
  • Wir wünschen uns, angesichts der von Ihnen zu verantwortenden Subventionen für den sogenannten „Life Ball“, die sofortige Abschaffung der sozialrechtlichen Privilegierung (trans-bi-gender wie auch immer) homosexueller sogenannter „Partnerschaften“. Staatliche Förderung steht ausschließlich Familien im herkömmlichen Sinn zu. Nehmen Sie Stellung.
  • Wir wünschen die Abschaffung von Medienförderungen, Parteienförderungen und Förderungen linker „Kultur“-Projekte. Wir wünschen die Abschaffung der Zwangsabgaben an die Kammern.

 

Unzensuriert FPÖ - Kurz- Koalitonsbedingungen 24-09-2017.pngWenn Sie sich zu den für die FPÖ unzensuriert in einen „Gastbeitrag“ gegossenen Koalitionsbedingungen die Positionen der FPÖ in Erinnerung rufen, werden Sie meinen,  das sind bereits definitiv die Koalitionsbedingungen der FPÖ, und ein Sebastian Kurz ist nicht ein Mann, der je noch gewillt ist, das Angebot, Bundeskanzler zu werden, auszuschlagen, wie hoch der Preis auch immer sein möge, die die Menschen in Österreich für einen Bundeskanzler Kurz zu zahlen haben würden.

Denn. Sebastian Kurz hört den Ruf, liest den Ruf von seinen Plakaten, daß es Zeit sei, und wer sich je vor so einem Plakat fragt, wofür denn es Zeit sei, wird keine Antwort darauf finden, und auf den Plakaten selbst steht keine Antwort darauf, wofür es denn Zeit eigentlich sei. Denn. Es gibt nur eine Antwort, und diese Antwort gibt sich Sebastian Kurz selbst, er folgt der Botschaft seiner eigenen Plakate, und er gibt die Antwort auf diese nur für ihn bestimmte Botschaft nur sich allein: Zeit für ihn, Kanzler zu werden.

FPÖ unzensuriert ist, um es wieder einmal in Erinnerung zu rufen, nicht irgendeine Plattform. Sondern ein Organ der Funktionäre und Mandatarinnen der FPÖ. Gerade am 22. September 2017 hat Leopold Schöggl, der irgendwann in der Steiermark freiheitlicher Landeshauptmann-Stellvertreter war und jetzt irgendwo in der Steiermark wohl noch freiheitlicher Gemeinderat ist, in seinem Kommentar sich für „Aufsteiern“ selbst feiern dürfen, und „Aufsteiern“ ist für die FPÖ in diesem September auch Wahlkampfbühne, und es wird Leopold Schöggl gefallen haben, daß ihm dabei sein Obmann lobend erwähnt – „unser freiheitlicher Landesrat Leo Schökkl vor Jahren ins Leben gerufen hat“  …

Solche Koalitionsbedingungen als „Bürgerfragen“ zu verkleiden, das ist wohl eine besondere Chuzpe oder, um es hierzu passender zu formulieren, eine besondere Hinterfotzigkeit.

Wahlkarte PethöWie kann Albert Pethö seine Koalitionsbedingungen so selbstbewußt vortragen? Nun, er weiß Jesus Christus hinter sich, genauer, nicht den Nächstenliebereklamejesus, sondern den für ihn wahren und ihm nachzufolgenden Christus des Schwertes, ebenfalls verkündet in der FPÖ unzensuriert:

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

 

He.-Chr. Strache gedenkt „Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung“

He-Chr. Strache gibt sein hohes Alter preis, aber nicht ganz. Eines ist gewiß. Er ist sehr, sehr alt, jahrhundertealt. Wie alt genau, das kann dennoch nur geschätzt werden. Eines ist gewiß, er muß vor 1683 geboren sein. Denn er schreibt:

Gedenken an die Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung am 12. September 1683 vor dem „Kugelkreuz“ in Schwechat!“ 

Er schreibt „vor der Türkenbelagerung“, nein, er zwitschert „vor“, er verwendet hierfür also modernste Kommunikationstechnologie; so alt und doch noch so modern.

Welche „Befreiung Wiens“ es wohl ist, die er miterlebt und zugleich voraussieht, Wien „vor der Türkenbelagerung“? Er kann sogar das genaue Datum angeben, wann diese sein wird, nämlich am 12. September 1683.

Noch etwas gibt He.-Chr. Strache nicht genau preis, für welche „Befreiung Wiens“ das „Gedenken“ Anlaß ist, nach Schwechat zu ziehen, und auch, von wem Wien …

Oder das „Gedenken“ war oder ist am 12. September 1683. Eher das Gedenken. Denn ein Seher ist dieser Mann nicht, kein Voraussehender, kein Vorausschauender. Schlampig halt. Wo sonst könnte ein Mann mit solch einer Eigenschaft geboren sein, als in Österreich, in diesem Land der schlampigen Erinnerungen …

Vielleicht verrät das aber noch wer aus seinem Bunde. Denn. Es sind in diesem recht, recht viele in seinem Alter, also genauer, weniger schlampig … nein, das ist bloß ein lachloser Witz.

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert am 15. Oktober ganz früh siegesgewiß aufsteht …

Nein. So alt, jahrhundertealt ist He.-Chr. Strache nicht. Auch die anderen nicht aus seiner Gesinnungsschaft.

Aber was für eine schöne Vorstellung, es wäre jetzt „vor der Türkenbelagerung“, es wäre jetzt lange vor dem 12. September 1683.

Es dauerte – was für eine schöne Vorstellung – noch Jahrhunderte, bis es in Österreich eine identitäre Regierungspartei gäbe, und – was für eine schöne Vorstellung – das müßte und könnte auch gar nicht mehr erlebt werden:

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

He-Chr Strache ist vor dem 12-09-1683.png

Erdäpfelschalen statt Butter aufs Brot

Das gaulandsche Gutfinden von Sebastian Kurz hat gesinnungsgemäß etwas mit Flüchtlingen, mit Grenzen zu tun.

Gauland ist ein Kandidat in Deutschland, und er hat für Österreich keine Bedeutung, seiner mit der österreichischen identitären Parlamentspartei in Gesinnung verbundenen Partei sagen Umfragen voraus für den kommenden Wahlsonntag 8, 8 % gibt ihr Gauland auch selbst, also in Deutschland selbst ist er und seine Partei von nicht großer Bedeutung. Und es kann auch nicht anders sein, bei einer Partei mit einem, der

für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen in Weltkriegen – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

„Hohen Respekt“ hat Dr. Alexander Gauland vor Sebastian Kurz.

Und der Respekt ist die zentrale Frage.

Welchen Respekt hat Sebastian Kurz und seine Partei vor den Menschen, von denen er mit ihr gewählt werden will.

Ist es Respekt von Sebastian Kurz, Ihnen nicht einmal drei Prozent als Entlastung verkaufen zu wollen, gerade jetzt, in der Zeit, in der Lebensmittel um 4,1% teurer sind als noch vor einem Jahr?

Ist es Respekt von Sebastian Kurz und seiner Partei, Ihnen zu empfehlen, sollten Sie wie so viele von Altersarmut bedroht sein, Wohnungen zu kaufen – als „Vorsorge gegen Altersarmut“?

Es muß nicht noch einmal alles ausgeführt werden. Sie können es aufschlagen und lesen, was die kurzschen Entlastungen für Sie tatsächlich bedeuten: Nichts. Rechnen Sie es anhand Ihres Lohnes durch. Stellen Sie die nicht einmal 3 % weniger von Sebastian Kurz allein den 4,1 % gegenüber, die sie jetzt mehr für Lebensmittel ausgeben müssen, 2017, als noch vor einem Jahr:

Vom Senkungswillen des Sebastian Kurz

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

Mindestlohn

Sebastian Kurz - Statt Butter Kartoffelschalen aufs BrotSein Parteiurgroßvater meinte vor rund einhundert Jahren, die Menschen sollen halt Kartoffeln und Kraut statt Fleisch …  Butter, heißt es jetzt schon, werde zum Luxus. Den höchsten Respekt vor Ihnen wird Sebastian Kurz nach dem Tag Ihres Kreuzes bezeugen:

Sollen sie doch Brot mit Kartoffelschalen statt Butter essen.

Und die absolute Ihnen entgegengebrachte kurzsche Respektbezeugung in weiterer Folge, wenn es kein Halten mehr gibt:

Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann nicht Erdäpfelschalen mit Kartoffelbrei?

Mit Leopold Kunschak durch das Jahrhundert der Kartoffeln

Gerade jetzt, in der Zeit vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich, muß stets beim Vorbeikommen am Grab des Parteiurgroßvaters kurz stehengeblieben werden, um sich in Erinnerung zu rufen, was vor über einhundert Jahren Octave Mirbeau so eindrücklich und unmißverständlich …

Der Streik der Wähler und Wählerinnen — —

Schafe wählen nicht ihr Schlachthaus und kollaborieren nicht mit ihren …

 

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Soldatenstolz und Schießbefehl von Gauland

Dr. Alexander Gauland fordert „eine Neubewertung der Taten deutscher Soldaten in beiden Weltkriegen“. Und er will auch „unsere Vergangenheit zurückholen“. Das sagte er, und vielleicht träumte er dabei bereits davon, das Land werde einst Gauland heißen, am 2. September 2017.

Wer „unsere Vergangenheit zurückholen“ will, kommt um den „Schießbefehl“ nicht herum, auch von dem hat Dr. Alexander Gauland bereits …

Deutscher Soldatenstolz und Schießbefehl kommen aber ganz als rechte Bereicherung an, in Österreich, bei der identitären Parlamentspartei. Wie gelesen werden kann, hat Wolfgang Dvorak-Stocker in seinen Kommentar für die FPÖ unzensuriert den gaulandschen Schießbefehl ernst und begierig aufgenommen:

Gauland - Schießbefehl - FPÖ unzesuriert Dvorak-Stocker

FPÖ unzensuriert gefällt: „Rivers of blood“ ersehnt am Christtag von FPÖ unzensuriert für das Neue Jahr

Wer für deutschen Soldatenstolz und Schießbefehl ist, ist ein willkommener Gast, ist er doch der Gesinnung Bereicherung, von Hofer, Vilismsky, Strache … ach, was werden das für Gespräche im Juni 2017 gewesen sein, in Wien, die Gegenwart ganz und gar zurückgeholte …

glücklichen Zeiten entgegen.

Es stehen Wahlen an, in Österreich, in Deutschland.

In Deutschland wird die AfD, so die Umfragen, vielleicht 8 %, vielleicht etwas mehr als 8 % bekommen. In Österreich die identitäre Parlamentspartei, so die Umfragen, aber weit über zwanzig Prozent … Was für ein Unterschied zwischen diesen beiden Ländern.

Und ein noch wesentlicher Unterschied zwischen Deutschland und Österreich, nämlich der, wenn es darum geht, welche Partei zu einer Regierungspartei zu machen. Wer will in Deutschland die AfD zu einer Regierungspartei machen? Wer will in Österreich die identitäre Parlamentspartei nicht zu einer Regierungspartei machen? Wer ist in Österreich noch gegen eine identitäre Regierungspartei? Bald kann nur noch von einer Minderheit in Österreich gesprochen werden. Besonders zwei Parteien in Österreich locken in unterschiedlicher Lautstärke die identitäre Parlamentspartei ins Machtbettchen …

Es sind Unterschiede, die nicht zum ersten Mal angesprochen werden, und nie fällt der Unterschied zugunsten von Österreich aus.

Vor einer Nationalratswahl würfen laut FPÖ unzensuriert Menschen stets ihre Kinder zum Zwecke der Erpressung ins Meer

Würde nicht gerade eine Nationalratswahl bevorstehen, am 15. Oktober 2017, in Österreich, wäre das nicht mehr aufmerkenswert.

FPÖ unzensuriert bringt heute, am 15. September 2017, einen Kommentar:

„Video: Afrikanische Migranten werfen Kinder ins Meer, wenn Aufnahme verweigert wird“

Das ist Aktualität. Das ist freiheitliche respektive identitäre Aktualität. Es ist vom 5. August 2013. Wie in der Collage gelesen werden. Nach FPÖ unzensuriert ist für Aktualität die erste Bedingung: Damit etwas aktuell ist, muß es mindestens vier Jahre alt sein.

Vor vier Jahren versuchte FPÖ unzensuriert schon einmal auf diese Art gesinnungsgemäß die Stimmung zu heben. Wie nachgelesen werden kann:

Ungelöschte Kindermordphantasien auf freiheitlicher Unzensuriert At

Geschrieben am 25. August 2013. Das war auch unmittelbar vor einer Nationalratswahl, vor der am 29. September 2013. Und nun vor der nächsten Nationalratswahl wieder …

Es wird aber darauf verzichtet, welche Kommentare die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert am 15. September 2017 hinzufügt, zu zitieren; es sind bloß genauso abscheuliche wie jene vor über vier Jahren.

Es wird ebenfalls darauf verzichtet, wer am 15. September 2017 noch so aktuell wie die FPÖ unzensuriert ist. Es reicht zu wissen, wer vor über vier Jahren, wie nachgelesen werden kann, es auch verbreitete. Und das waren Gruppierungen, zu denen je nicht einfallen kann, sie beispielsweise als redlich zu beschreiben.

Das also ist freiheitliches respektive identitäres Wahlprogramm. Es muß bei jeder Wahl einsetzbar sein. Aktualität muß mindestens vier Jahre alt sein. Ein Regierungsprogramm nach diesem Wahlprogramm will gar nicht erst vorgestellt werden; es müßte sofort schwarz vor den Augen werden.

Vor Nationalratswahlen werfen laut FPÖ unzensuriert Menschen stets ihre Kinder zum Zwecke der Erpressung ins Meer.png

Fairness in der Übersetzung von zwei Parteien in Österreich: „Blondheit“ und „Kirchtag heit“

Als heute kurz nach sieben Uhr im österreichischen Radio die Frage von Cornelia Vospernik gehört wurde, ob denn der höhere als der geforderte Mindestlohn fair sei, mußte augenblicklich gedacht werden, der Zugang und der Umgang mit dem Begriff „Fairness“ ist in Österreich ein höchst seltsamer, insbesondere von zwei Parteien.

In diesem Interview ging es um die Nachfolgediskussion im ÖGB und im Zusammenhang mit den bevorstehenden Lohnverhandlungen fragte Cornelia Vospernik:

„ihre branche gehört zu den am besten entlohnten. der mindestlohn beträgt da 1785,00 euro. das ist über dem mindestlohn, den die gewerkschaft fordert. ist das fair?“

Ist das fair? Das fragte sie Rainer Wimmer, den Bundesvorsitzenden der Teilgewerkschaft PRO-GE.

Was wäre für Cornelia Vospernik fair? Daß diese Branche ihren Mindestlohn an den geforderten Mindestlohn von 1.500,00 Euro für alle anpasst? Die Arbeitenden in dieser Branche auf ihren Mindestlohn von 1785,00 Euro verzichten, freiwillig ihren Lohn um 285,00 Euro senken? Damit es fair

Ist das fair? Huch, eine Branche hat einen höheren als den geforderten Mindestlohn – oh, wie un…

Eine seltsame Frage von Cornelia Vospernik, jedenfalls. Eigentlich gar nicht zu erwähnen. Journalisten und Journalistinnen stellen oft, zu oft Fragen, bei denen gefragt werden kann, wissen sie eigentlich, was sie fragen?

Aber es ist doch zu erwähnen, als ein kleines, kleines Beispiel zu Zugang und Umgang mit dem Begriff „Fairness“ in Österreich. Es fällt dazu die identitäre Parlamentspartei ein, die nun „Fairness“ plakatiert. Es steht eine Nationalratswahl bevor. Und für wen sie „Fairness“ fordert? Kurz gesagt, Rolex hin und nur hin, nicht für jene, die einen unfairen hohen Mindestlohn von 1785,00 Euro haben, nicht für jene, die nicht einmal den geforderten Mindestlohn von 1.500,00 Euro haben.

Fairness - ÖsterreichDie identitäre Parlamentspartei plakatiert „Fairness“, vielleicht deshalb, weil bereits der christschwarze Gernot Blümel „Gerechtigkeit“ plakatierte: „Gerechtigkeit für die Leistungswilligen“. Gernot Blümel weiß dabei auch ganz genau, wer heutzutage die Ausgebeuteten sind; für ihn die „soziale Frage unserer Zeit“. Und deshalb wohl wurde jetzt ein Programm vorgestellt, um diesen Ausgebeuteten beizustehen. Es steht eine Nationalratswahl bevor. Kurz gesagt, es sind dies nicht die Leistung erbringenden Menschen mit dem Huch-so-unfairen-Mindestlohn und mit dem Nicht-habenden-aber-fair-geforderten-Mindestlohn.

Jedenfalls wird hinkünftig bei „Fairness“ nicht mehr an übliche Übersetzungen gedacht werden, wie „Gerechtigkeit“, „Anständigkeit“, wenn von diesen beiden Parteien Plakate mit dem Begriff „Fairness“ und „Gerechtigkeit“ gesehen werden, oder wenn irgendwer aus diesen beiden Parteien von „Fairness“ und also Gerechtigkeit spricht.

Fairness - Blondheit - identitäre ÜbersetzungBei der identitären Parlamentspartei wird das englische „Fairness“ übersetzt werden mit „Blondheit“, oder freier übersetzt: „Blondes Monster“.

Fairness - Gerechtigkeit - Kirchtag heitUnd bei der blümeligen christschwarzen Partei: „Kirchtag heit“ …

PS Es ist noch gar nicht so lange her, als Cornelia Vospernik eine Autorin nicht fragte, ob es denn von ihr fair sei, als diese gar so fair über Menschen sprach. Es ging nicht um Löhne, aber um Menschen, die, wofür sie wohl täglich zu danken haben, wenn sie zumindest für ihre Leistungen annähernd den geforderten Mindestlohn bekommen.