Die Gesinnung ist entsichert.

„ich bin eher dafür euch links li kes geschmeiss irgendwo zu internieren[.] „

„Dornbirn-Mörder meint, er gehört freigelassen…freier Eintritt in die Gaskammer!!!“

„also wenn der wunsch nach herstellung der Ordnung in unserem land impliziert dass ich ein nazi bin dann nehm ich das gerne an.“

„[S]ollten wir noch einen Schritt weitergehen und sie auch nach diesen Gesetzen bestrafen. D.h. keine Gnade, kein humaner Strafvollzug. Zum Henker mit ihnen.“

Die Hatz gegen Asylwerber und Asylwerberinnen, die totale Verunglimpfung des Asylrechts, kurz gesagt, wie bereits ausgeführt, mit einem messerstechenden Inländer muß gesinnungsgemäß weiter und weiter getrieben,

„Der illegale Einwanderer hat allen Ernstes seinen Pflichtverteidiger angewiesen, eine Haftbeschwerde am Oberlandesgericht Innsbruck gegen seine Untersuchungshaft einzulegen. Für die Kosten des Verfahrenshelfers (und des gesamten Verfahrens) muss natürlich der Steuerzahler aufkommen. Damit ergibt sich eine doppelte Verhöhnung des Opfers, seiner Angehörigen und der österreichischen Bürger, die immer mehr zu Ausgelieferten einer ausländischen Tätergruppe werden, die eine verfehlte Einwanderungspolitik nach Österreich gebracht hat.“

ausgedehnt werden, auch gegen Einwanderinnen, also gegen alle. Wie es, wer sonst als die gesinnungsgeeichte Vorhut der identitären Regierungspartei, am 15. Februar 2019 die Website der Regierungspartnerin der schwarzen Regierungspartei in einem Kommentar macht, in ihrer gesinnungsgemäß bestechenden Logik: Wenn ein Mensch illegal in ein Land kommt, dann kann die Einwanderungspolitik doch nur eine verfehlte … Daß darüber hinaus dieser Kommentar wie überhaupt die Kommentare auf dieser Website der Wahrheit verpflichtet sind, hat diese Website erst vor kurzem unmißverständllich wieder einmal bekundet, ihren Eid auf die Wahrheit erneuert, als sie schrieb, der Vatikan habe die ungarische Regierung und also Orbán gelobt …

Und darüber hinaus, was dieser Kommentar auch unmißverständlich zum Ausdruck bringt. Wieder einmal. Die Geringschätzung der Rechtsstaatlichkeit. Den heißen Wunsch nach einer gesinnungsgemäßen Rechtsstaatlichkeit. Hierbei ist nicht wirklich auszumachen, folgt diese Website ihrer Regierungspartei und dabei besonders dem Innenminister oder folgt die Regierungspartei und dabei besonders der Innenminister der Website … es wird wohl so sein, daß sie einander folgen.

Solch ein Kommentar kann, wie stets auf dieser Website, nur die edelsten Kommentare gebären. Während sich die Verantwortlichen dieser Website auf die Einwanderinnen konzentrieren, ihr Innenminister seine ganze Konzentration für Sicherungshaft und Verfassungsänderung aufwendet, konzentriert sich die Schreibstaffel dieser Website bereits darauf, wer auch in Sicherungshaft zu nehmen wäre, und ihr fallen viele, viele Inländerinnen und auch ein, wo die zu internieren

Zu diesen Kommentaren der Schreibstaffel, die hier zitiert werden, ist anzumerken. Achten Sie nicht darauf, wer solche Kommentare schreibt, beachten Sie vor allem, wie viele es sind, die solche Kommentare positiv bewerten. Immer und immer wieder, auf dieser Website der identitären Regierungspartei. Auch in den Kommentaren der Schreibstaffel die Geringschätzung der Rechtsstaatlichkeit. Der heiße Wunsch nach einer gesinnungsgemäßen Rechtsstaatlichkeit …

Mögen Sie die Kommentare von einzelnen noch so schlimm, abstoßend finden, der tatsächliche Abgrund offenbart sich erst durch den stets recht hohen Zuspruch, den solche Kommentare erfahren. Und auch bei diesen Kommentaren mit dem breiten Zuspruch wird die wahrscheinlichste Antwort auf die Frage, wer wem folgt, sein, sie folgen einander, die Verantwortlichen der Website, die Regierungspartei, insbesondere der Innenminister und die Schreibstaffel …

Nur eine Person aus dieser Schreibstaffel soll doch namentlich hervorgehoben werden. Weil. zungl888 geht auf Bälle, also auf einen Ball, in der Hofburg, wie von zungl888 am 25. Jänner 2019 erfahren werden durfte, wo alle recht gesinnungsgemäß miteinander tanzen, auch mit ihrem ersten Eintänzer …

Von dieser Erhabenheit, von dieser Kultur, von dieser Tradition, von diesen ballhofburgischen Prunkeinlagen offenbar noch ganz erfüllt, bekennt zungl888 am 16. Februar 2019 feierlich, er nehme das, um der „Herstellung der Ordnung in unserem Land, gerne an, „dass ich ein nazi bin“ …

„Die größte Chuzpe: der Bruder des Mörders tauchte ja am nächsten Amtstag in der Behörde auf, um seinem eigenen Antrag auf Geldleistungen Nachdruck zu verleihen! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – der Bruder sticht den Amtsleiter/Sachbearbeiter wegen Nichtzuerteilung der Mindestsicherung ab, danach tanzt eiskalt der andere Bruder […]Außerdem setzt er damit ein klares Zeichen – es ist besser für Euch, wenn ihr spurt. Dieser Vorgang ist so unfassbar, dass man es nicht glauben mag; damit hat er sein ‚Menschsein‘ aus meiner Sicht verwirkt und gehört auf den nächsten Laternenpfahl.

„man sollte den guten mann entlassen und zur naechsten laterne begleiten wo sein entlassungsgeschenk auf ihn wartet.“

„Frechheit siegt, denkt sich wohl dieser Mörder! Solchen Mördern, die einwandfrei als solche verurteilt wurden, dürfte gar kein von einem Verfahrenshelfer bestellter Anwalt zustehen, sondern ein Schnellgericht müßte, OHNE irgendwelche Umschweife, SOFORT beschließen, diese Kreaturen außer Landes zu bringen, am besten in den hohen Norden Sibiriens! Es müßte auch ernsthaft überlegt werden, mit Rußland ein derartiges Abkommen anzustreben…!“

„Brechen Sie mit den Rechtsextremisten“

„Sehr geehrte Damen und Herren,

vor wenigen Tagen erschien ein Interview. Darin forderte ich, dass der Verfassungsschutz beobachten solle. Aufgrund dieser Äußerung habe ich etliche wütende Reaktionen von Sympathisanten erhalten.

Ich weiß nicht, ob Sie diese Wut teilen. Vielleicht sind Sie selbst besorgt darüber, wie stark und wie offen der Rechtsextremismus inzwischen auftritt. Aber: Ich sehe nichts von dieser Sorge. Ich lese nicht, dass Sie sich gegen Ihre rechtsextremen Parteifreunde auflehnen. Ich höre nicht, dass Sie sie ächten, dass Sie ihnen die Tür weisen, dass Sie ihnen sagen: Mit Euch wollen wir nichts zu tun haben!

Rechtsextrem sind nicht nur die Antisemiten, die Holocaust-Leugner und die Skinhead-Kameradschaften. Rechtsextrem sind, die sich über Menschen anderer Herkunft erheben. Die eine kulturelle Überlegenheit gegenüber fremden Völkern behaupten. Die von einem Herrenmenschentum ausgehen, das es rechtfertigt, Muslimen oder Migranten nur mindere Rechte zuzugestehen und ihnen die Fähigkeit zur Integration abzusprechen. Alles das verstößt gegen das Grundgesetz. Es verstößt gegen die Menschenwürde und die Religionsfreiheit.

Rechtsextreme sind Verfassungsfeinde. Sie akzeptieren Grundrechte nicht und sie verabsolutieren ihre Vorstellung Sein. So sehr, dass sie den demokratisch gewählten Vertretern unseres Staates Verrat am Volk vorwerfen. Mit infamer und zügelloser Rhetorik untergraben sie das Vertrauen in die parlamentarische Demokratie.

Vor kurzem wurde das Gutachten des Verfassungsschutzes bekannt – es ist der Anlass für mein Schreiben. Lesen Sie es, es ist erschütternd! Lesen Sie die Auszüge aus Reden, Stellungnahmen und Büchern Ihrer rechtsextremen Parteifreunde! Lesen Sie von dem Gift, das die Wortführer des ‚Flügels‘ verbreiten, lesen Sie, wie Tausende dies auf den Treffen bejubeln, lesen Sie, wie der Krebs des Rechtsextremismus sich ausgebreitet hat!

Seit 1945 haben alle gesellschaftlichen Kräfte stets ein Tabu respektiert: Rechtsextremismus ist zu ächten; ist die große Organisation, die dieses Tabu bricht; gibt diesen Leuten ein Forum, Sie meine Damen und Herren, geben diesen Leuten ein Forum; bis hinein. Das ist eine Schande!

Ich habe im Interview hervorgehoben, dass die meisten Mitglieder nicht rechtsextrem sind. An diese Mitglieder schreibe ich hier: Warum lassen Sie es zu, dass die Rechtsextremen bei Ihnen eine Heimstatt? Dass sie ihre Ungeheuerlichkeiten offen sagen können? Dass sie besudeln?

Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig.

Der richtige Weg wäre es, zu verlassen. Aber kommen Sie nicht. Wir nehmen Sie nicht, denn Sie haben sich mitschuldig gemacht.

Aber Sie wissen natürlich, dass Ihre politischen Ziele schwer geschädigt werden, weil Sie den Rechtsextremismus tolerieren. Wenn Ihnen Ihre Anliegen wichtig sind, müssen Sie damit ein Ende machen!

Daraus ist jetzt das Schweigen aus Feigheit geworden. Brechen Sie Ihr Schweigen! Brechen Sie mit den Rechtsextremisten! Grenzen Sie sie aus und fordern Sie sie auf, zu verlassen.

Aber Sie können die Rechtsextremen öffentlich bloßstellen. Publizieren Sie eine Liste mit den Namen aller Rechtsextremisten und ächten Sie sie. Fordern Sie sie wieder und wieder auf. Es wird eine lange Liste sein müssen. Wenn ich Ihnen für den Anfang ein paar Namen vorschlagen darf.

Wenn Sie schon nicht verlassen wollen: Machen Sie Ordnung im eigenen Haus, indem Sie zumindest sagen, wo es stinkt. Manchmal ist Selbsterkenntnis ja der erste Schritt zur Besserung.“

Sie werden sich jetzt fragen, wo und von wem ist die Brief geschrieben worden, an welche Mitglieder von welcher Partei ist dieser Brief geschrieben worden. Kurz gesagt: nicht in Österreich und von keinem Parteiobmann in Österreich wurde dieser Brief geschrieben.

Aber es ist ein Brief, der als Vorlage dienen kann für einen in Österreich zu schreibenden Brief.

Wer soll in Österreich an wen diesen Brief schreiben?

Damit beginnen bereits, ehe der Brief geschrieben werden kann, in Österreich die Schwierigkeiten, das Komplizierte. Wie einfach hingegen hat es der Briefschreiber in seinem Land. Er weiß, an wen er seinen Brief zu adressieren hat, er weiß die Partei.

In Österreich hingegen. Soll den Brief ein Parteiobmann an die Mitglieder seiner mitregierenden Partei schreiben? Ist es in Österreich nicht an der konkreten Situation und zurzeitigen Wirklichkeit gänzlich vorbei, in so einem Brief nur von einer Partei zu sprechen? Nur „Parteiausschlussverfahren“ und nur „Parteiaustritte“ zum wesentlichen Inhalt des Briefes zu machen?

Müßte in Österreich so ein Brief mit konkretisiertem Inhalt zur österreichischen Situation und zurzeitigen Wirklichkeit nicht ein Brief sein, der an eine, kurz gesagt, regierende Partei und nicht an die Mitglieder einer mitregierenden Partei zu richten ist?

In so einem Brief in Österreich kann es nur mehr um einen Regierungsaustritt gehen. Damit ist aber wenigstens eine Frage geklärt. Der regierende Parteiobmann in Österreich ist dafür nicht der geeignete Briefschreiber, weil ihm dazu u.v.a.m. auch die „Selbsterkenntnis“ fehlt.

Wer könnte also in Österreich solch einen Brief als Vorlage für sein Schreiben … manche werden vielleicht meinen, das könnte doch …, nein, das ist ein Mann, von dem viele meinen, er erbringe die ganze Woche über Leistungen, als wäre ein jeder Tag ein Montag … Montag, ein Tag, von dem bekannt ist, das ist nicht gerade der Arbeitstag, an dem Qualität …

Es bleiben also zu viele Fragen offen, um einen solchen Brief in Österreich je abzuschicken. Und darüber hinaus widerspräche ein solcher Brief der österreichischen Kultur zur Vorsicht, es sich ja nur nicht mit den Falschen zu verscherzen, es könnten ja die Rechten sein für das eigene Wohlergehen, sie könnten es ja einem belohnen, solch einen Brief nicht zu schreiben, sie könnten es ja einer belohnen, zu schweigen. Von dem „Brechen“ will gar nicht gesprochen werden. Mit jemandem „zu brechen“ hieße in diesem Zusammenhang in Österreich ja, mit sich selber „zu brechen“. Und außerdem: das „Brechen“ hat so etwas Extrovertiertes an sich, und das Extrovertierte ist nicht österreichische Lebensart, sondern mehr das Brechen im Stillen nicht mit jemandem, sondern den Stab über und dann das Rückgrat …

Da ist es doch allemal rechter, nicht so einen Brief zu schreiben, sondern eine Antwort zu geben. Und diese österreichische Antwort auf diesen Brief wurde bereits gegeben:

„In einem Brandbrief fordert er nämlich den Ausschluss von sogenannten ‚Rechtsextremen‘ in den eigenen Reihen, weil sie seiner Vorstellung von Meinungsfreiheit nicht entsprechen. Als Unterstützung zieht er ausgerechnet den in letzter Zeit so oft danebengegriffenen Verfassungsschutz heran.“

„Rechtsextreme“ sind also, kann in dieser Antwort gelesen werden, „sogenannte“ … Und was kann es für einen rechteren Beweis denn dafür noch geben, daß der „Verfassungsschutz in letzter Zeit so oft danebengegriffen“, als die Verlinkung zu einem eigenen Kommentar …

Sie werden jetzt endlich wissen wollen, wer diesen Brief wo und an wen geschrieben hat. Nun, das erfahren Sie, wenn Sie die Collage öffnen. In dieser ist der ungekürzte Brief, der eine Vorlage sein könnte für einen Brief in Österreich, und zugleich die ungekürzte Antwort auf diesen Brief aus Österreich, der die zurzeitige österreichische Situation und zurzeitige Wirklichkeit so einfach wie kurz wiedergibt.

NS Die im ungekürzten Brief genannten Namen von Funktionären und Mandatarinnen haben in diesem regierenden Gesinnungsumfeld in Österreich den rechtbesten Ruf …

Und so mancher aus diesem Gesinnungsumfeld in Österreich liefert zwar keine Briefvorlage, dafür aber Körperverrenkungsvorlagen und dazu recht passende Begleitberggipfeljodeleien für gar so ehrliche Männer in dem Land, in dem dieser Brief geschrieben wurde, für Männer, die so ehrlich sind, daß in diesem Land kein Mensch auf die Idee käme, mit diesen regieren zu wollen, weil sie so, ach so ehrlich sind …

NNS Im Brief wird u.a. auch davon geschrieben, daß „rechtsextrem nicht nur die Antisemiten, sondern auch die Holocaust-Leugner“ seien … Wie wahr doch die Antwortgeberin aus Österreich schreibt, wenn sie von „sogenannten ‚Rechtsextremen‘ in den eigenen Reihen“ … ist nicht sie selbst der rechtbeste Beweis in ihrer Bemühung um den Antisemitismus?

Und nicht nur sie selbst, sondern auch ihr regierender Obmann, der gerade an diesem Mittwoch im Februar 19 ausrückt, in den Kursalon, um den Antisemitismus bemüht wie kaum ein zweiter?

Und, ach, der Holocaust … Wie recht bemüht auch hier von dieser Gesinnungsseite der Antwortgeberin, den Holocaust ins rechte Licht zu rücken …

Das Nie Wieder! Oh, na, nie wieder! Wieder und wieder auf dieser Gesinnungsseite unmißverständlich in Kommentaren zum rechthöchsten Bekenntnis niedergeschrieben …

Und wie ernsthaft bemüht diese regierende Seite in Österreich darum ist, davon geben sie wieder und wieder Zeugnis am wichtigsten Prunkplatz in Österreich

Auf diesem Prunkplatz in Österreich wird ihr die Deutung der Geschichte zu recht höchsten Sendungsaufrag, um der, ach, nur der Ehre Lohnes willen …

Ihren Herren gibt’s die identitäre Regierungspartei im Schlaf

Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (identitäre Regierungspartei) habe, ist zu lesen, „eine Debatte um den Spitzensteuersatz losgetreten“, Fuchs wolle, wird am 11. Februar 2019 berichtet, „den 55-prozentigen Spitzensteuersatz für Einkommensmillionäre 2020 auslaufen lassen“.

Das heißt. Menschen mit einem Einkommen ab einer Million Euro im Jahr sollen, so der Plan von Hubert Fuchs und seiner identitären Regierungspartei zum Wohle ihrer Herren, ebenfalls nur mehr mit einem Spitzensteuersatz von fünfzig Prozent belegt werden. Auch fünfzig Prozent werden ihre Herren noch als Qual empfinden …

Das heißt. Wenn Sie zu jenen gehören sollten, und das sind nicht gar viele in Österreich, die im Jahr, um es mit Optimismus anzugehen, neunzig Tausend Euro, das wären monatlich rund sechstausendfünfhundert Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung, verdienen, dann dürfen Sie sich nach der identitären Großzügigkeit gegen ihre Herren als Millionär fühlen, nicht weil Sie eine Million und mehr im Jahr an Einkommen haben, sondern weil Sie nach der identitären vorgesehenen Gabe an ihre Herren als Millionärin besteuert werden würden, also weiter mit einem Steuersatz von fünfzig Prozent.

Während Sie also weiterhin fünfzig Prozent Steuerleistung zu erbringen haben, vorausgesetzt Sie gehören zu den Wenigen in Österreich die ein so hohes Einkommen haben, sollen, so will die identitäre Regierungspartei für ihre Herren sorgen, es ihren Herren (ein paar wenige von ihren Herren werden wohl auch Frauen sein), das Leben noch leichter machen, ihre Herren für ihr noch weit, weit höheres Einkommen fünf Prozent weniger, also auch nur mehr fünfzig Prozent Steuerleistung erbringen.

Das heißt. Ein Mensch mit einer Million im Jahr, das sind monatlich rund einundsiebzigtausend Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung, wird nach identitärem Regierungsparteiwillen mit dem gleich hohen Steuersatz bedacht wie ein Mensch mit monatlich rund sechstausendfünfhundert Euro …

Ein Mensch also, der rund elfmal mehr im Monat an Einkommen als Sie zur Verfügung hat, soll nach der von der identitären Regierungspartei stets recht beschworenen Gerechtigkeit nicht einmal 0,001 % mehr an Steuern …

Oh, da gehe es wieder einmal gegen die Millionäre, gegen die wenigen Millionärinnen in Österreich …

Nein. Es wäre dazu zu schweigen. Jedoch die zweite Aussage in einem, wie es so schön heißt, Atemzug mit dieser nimmt jedem Menschen die Luft zu …

Diese zweite Aussage von Hubert Fuchs (identitäre Regierungspartei, umgangssprachlich FPÖ genannt):

„Und die medial kolportierte Senkung der unteren drei Lohnsteuertarife von 25, 35 und 42 auf 20, 30 und 40 Prozent tat er als ‚Zahlen aus dem ÖVP-Wahlprogramm‘ ab.“

Wenn Sie ein Einkommen haben, das unter diese drei Lohnsteuertarife fällt, wissen Sie, Sie zählen für Hubert Fuchs und seine identitäre Regierungspartei nicht zu ihren Herren, für Sie hat die umgangssprachlich nach wie vor als FPÖ bezeichnete Regierungspartei nichts übrig, Ihnen will die FPÖ das Leben nicht durch eine Steuersenkung so leicht und bequem machen, ja, nur im Kampfe stählt sich der Charakter – ist das nicht eine Gesinnungsparole dieser Partei?

Sie scheinen für die FPÖ mehr als genug zu haben, das wäre dann doch ungerecht, Ihnen Ihre Steuer um fünf Prozent zu senken, da Sie doch mehr als genug haben, es wäre für die FPÖ schon mehr als ungerecht, müßten Sie zwei Prozent weniger Steuer aufbringen, ungerecht gegen ihre Herren. Zweiundvierzig Prozent sind es, wenn Sie, noch einmal soll der Optimismus bedient werden, sechzigtausend Euro im Jahr verdienen, das sind monatlich rund viertausendreihundert Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung …

Ein Mensch, der im Monat also rund siebzehnmal mehr verdient, soll höchstens acht Prozent mehr Steuer, das ist identitäre Auffassung von Gerechtigkeit …

Gerechtigkeit muß, nach dem identitären regierungsparteilichen Weltbild, gerichtet werden, es ist alles zu tun, daß ihre Herren es sich richten können, so leicht richten können, wie heutzutage die Zeit auf einer Uhr auf ihre Richtigkeit hin gestellt werden kann, sozusagen eine Rolexigkeit …

Und außerdem verdienen Sie mit viertausenddreihundert Euro im Monat rund neunundzwanzigmal mehr als Sie im Monat in Österreich tatsächlich benötigten, wie Ihnen eine identitäre Ministerin recht leicht vorrechnen kann …

Es darf dabei nicht vergessen werden, die identitäre Partei regiert nicht allein, es gibt noch eine zweite Regierungspartei, in deren Reihen beratende Männer sind, wie der Preisverleihungsexperte, die die Tradition des Sozialen christlicher Prägung lebt, ihr ein Mann Ikone ist, der noch wußte, wie schmackhaft und gesund Kraut und Erdäpfeln sind, dies den Menschen wieder erfahrbar zu machen, ist, einfach wie kurz gesagt, ihr vom Herrn gesendeter Auftrag …

Kursalon Hübner

Es hat lange gedauert, einen Weg zu finden, den von Kurz besetzten Kursalon, wieder für die identitäre Regierungspartei zu erobern.

Nun wurde offenbar einer gefunden.

Mit Michael Ley sollte ihr die Zurückeroberung des Hübners gelingen, am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, soll das Hübner entsatzt wieder werden, mit einem Leib-und-Herzens-Thema der identitären Regierungspartei: mit dem Antisemitismus.

Ein Thema, das Kurz ebenfalls auf eine so …

Es muß gar schmerzvoll gewesen sein, für die identitäre Regierungspartei, ganz und nicht mehr hinzunehmen gewesen sein, daß Kurz als erster Importkutscher mit seiner Vergangenheitsimportfrächterei ihr auch noch das Hübner

NS Ob im Parlament, ob in der Hofburg, ob beim Frauenmal auf der Mölker Bastei, überall, wo Michael Ley ist, ist auch die zurzeitige identäre Regierungspartei, wo immer Ley hintritt, tritt die identitäre Regierungspartei ihm bei.

The fylfot is not a crooked cross but an austrian peg

Wie zur Zeit sich so viele wieder an das Hakenkreuz aufgeregt empörungswillig klammern, Andreas Gabalier vorwerfen, er würde als Hakenkreuz posieren.

Und das ist schon eine Weile her, also das Posieren. Eine Weile her ist es auch, daß Andreas Gabalier Gefallen daran fand, neun österreichische Hymnen sollen neu getextet werden …

Wer dafür ist, daß diese mehr als fragwürdigen Hymen neu zu texten sind, kann doch kein Hakenkreuzposierer sein.

Wenn es denn ein Haken sein soll, den er darstellt, dann ist es ein österreichischer Haken, an austrian peg

Peg, das sind auch die ersten drei Buchstaben der Abkürzung Pegida, das die Kurzfassung ist von „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ — in einer englisch-deutschen Mischform käme heraus: Haken

Hakenkreuz, dafür gibt es viele englische Übersetzungen. Eine weitere lautet: crooked cross. Lutz Bachmann von der Peg… macht es zur Zeit auch, das fällt sofort bei crooked … ein, Andreas Gabalier nach, diese seine Pose, als seine Unterstützung für Andreas Gabalier gedacht, und er ist nicht der einzige, der ihn unterstützt, bei dieser Ehrlichkeit, von der er durchdrungen ist, fällt sofort ein weiterer Unterstützer ein, dessen patriotisches Umfeld der echten Ehrlichkeit er ist, also der zurzeitige Vizekanzler in Österreich …

Und bei „patriotische Europäer“ ist doch kein Vorbeikommen etwa an einem Martin Sellner, der wohl aufgeregt wie ein Pimpf, wie früher einmal Buben genannt wurden, auf dem Akademikerball war, dem auch die FJ recht entgegenfieberte, ihre Buben wohl täglich fragten, wie oft denn noch zu schlafen sei, bis zum Akademikerball, für den sie erstmals lange Hosen …

Für Martin Sellner, der recht mehr auf Reise würde sein wollen, mit seinen Leibchen im Gepäck, aber nicht überall hinlangt, soll hier als Reiseentschädigung für ihn ein wenig gereist werden, und die Reise geht von ihm wieder zu Lutz Bachmann, der für ihn recht gerne eine Rede verlesen hätte, wäre da nicht das Hindernis der Einreise gewesen …

Und von Lutz Bachmann, diesem serienehrlichen Dritten im Bunde in der Mitte, recht fest umklammert von Vizekanzler und Klubobmann der identitären Regierungspartei, die frank und frei sich als the genuine peg in Österreich bekennt, endet nun die Reise wieder bei Andreas Gabalier, dem es doch bloß um Meinungsfreiheit geht, die zu singen er überall möchte für alle, die in schiefer Haltung mit ihm schunkeln und ihm Halt geben, bereit, für sie auch die ersten Häuser der Musik in der Stadt zu erobern, wäre da nicht ab und an doch noch das Hindernis des Eintritts, gegen das aber er mutig und gipfelsturmwindgeeicht Klage …

Es ist ein Haken, ein österreichischer Haken, und auf dem hängt längst schon eine neue Fahne, na ja, neue Fahne gerechnet nach dem Herstellungsdatum, und diese trägt nicht nur ein Martin Sellner, sondern auch weitere Kameraden und wenige Kameraderinnen des zurzeitigen Vizekanzlers durch die Straßen, wie der Ares-Mann aus Graz, so viele aber sehen immer noch nur das Hakenkreuz — Aufgeregtheit und Empörung sind nicht wirkliche Sehbehelfe …

Siebenter von einem Mann verübter Mord an einer Frau in einer Beziehung in Österreich und das gesinnungsgemäß beredte Schweigen der Website der identitären Regierungspartei

NZENSURIERT der identitären Regierungspartei in Österreich, die sofort einen Kommentar bringt, wenn ein Gewaltverbrechen passiert, schweigt diesmal, kein Kommentar zum 7. Beziehungsfrauenmord, begangen von einem Mann, in Österreich in diesem Jahr 2019.

Das ist aber kein Vorwurf. NZENSURIERT (kurz: NZ) ist deshalb kein Vorwurf zu machen. Es wird kommentiert, was gesinnungsgemäß kommentiert werden kann. NZ agiert halt nach ihrem Können und ihrer Verfaßtheit. Ein gesinnungsgemäß beredtes Schweigen zum siebenten Mord durch einen Mann. Es wird halt ein sogenannter autochthoner Mann der Mörder sein, ein sogenannter einheimischer Mann, ein Österreicher halt. Das kann gesinnungsgemäß nicht recht kommentiert werden.

Dennoch. Es ist kein Vorwurf gegen die NZ. Es ist lediglich zum Festhalten, zum Festhalten auch vor lauter Lachen. Denn erst am 6. Februar 2019 wirft NZ Medien vor, zu schweigen: „Nächstes Messerattentat durch Afghanen in Wien – und die linke Presse (ver)schweigt geschlossen“ …

Festhalten vor lauter Lachen, weil NZ nicht nur das „Verschweigen geschlossen“ vorwirft, sondern der Tageszeitung „Die Presse“ ein „linkes“ Medium zu sein. Und das ist doch ein Witz zu einem derart ausgiebigen Lachen, bei dem ohne Festhalten die Gefahr besteht, kopfüber auf die Nase zu fallen.

Es darf aber mit Zuversicht angenommen werden, die NZ wird über diesen siebenten Mord eines Mannes an einer Frau schon noch einen Kommentar bringen. Es fehlt dafür bloß, darf angenommen werden, eine Geschichte der „Nachahmung“. Möglicherweise ist der Wochenblick schon dabei, den siebenten Mord durch einen Mann an einer Frau zu einem „Nachahmungsmord“ hinzu…

Dann wird es auch von der NZ den Kommentar geben …

Oder beide, die NZ und der Wochenblick, warten noch auf das erlösende, startschußgebende und stets recht weise Wort der Staatssekretärin, auch der siebente Mord durch einen Mann an einer Frau in Österreich sei ein Nachahmungsmord spätestens dann wird es einen Kommentar der NZ und einen Artikel des … spätestens dann wird es kein Halten mehr geben —

Ares, Buchgesinnungsgott für Heer und identitäre Regierungspartei

Es reichte völlig zu schreiben: Ares Stocker – Buchgesinnungsdienst für zurzeitige identitäre Regierungspartei und Bundesheer in Österreich.

Damit wäre bereits alles geschrieben, was hierzu zu schreiben ist. Sie kennen den Ares-Verlag, Sie kennen Wolfgang Dvorak-Stocker, Sie wissen, in welchen Gräben er mit wem kameradschaftlich liegt, es mag ihm und seinem Mit-etwas-davor-Kanzler vergönnt sein, in keinem
Schtzngrmm sich a———n———s———c———h sondern wohlgeschützet und behütet ein Bücherl zu s———i———g———n———i———e — —

„Die Leseempfehlung dieses Werkes kann daher nicht nur für die geneigte Leserschaft, sondern auch für die Allgemeinheit ausgesprochen werden.“

Das ist die Empfehlung des Magazins des österreichischen Bundesheeres „Truppendienst“ am Ende seiner Vorstellung von „Wir Weicheier“ …

Deutlicher als der Truppendienst des österreichischen Bundesheeres, was das für ein Buch ist, werden der Ares-Verlag und das FPÖ-Bildungsinstitut. Wobei nicht mehr genau zu unterscheiden und zu klären ist, bei diesem schreiberischen Gleichschritt, ist Ares das Bildungsinstitut und das Bildungsinstitut der identitären Regierungspartei eine Kaserne, ein Truppenübungsplatz von Ares, dem Gott des schrecklichen Krieges, des Blutbades und Massakers …

Ares – Bildungsinstitut schreiben in ihren Anpreisungen dieses Buches, welches das österreichische Bundesheer einer „geneigten Leserschaft und auch für die Allgemeinheit“ empfiehlt, womit eine Vorstellung gegeben ist, um was für ein Buch sich dabei handelt:

„Wie sind aus den zähen Soldaten, die von 1492 bis 1914 alle natürlichen und menschlichen Hindernisse überwanden und praktisch die ganze Welt eroberten, Weicheier geworden? Dieses Buch versucht diese Frage zu beantworten. Das erste Kapitel konzentriert sich auf die Art, mit der unsere abendländische Zivilisation mit ihrer schrumpfenden Zahl an Nachkommen umgeht. Man infantilisiert sie und nimmt ihnen jede Art von Unabhängigkeit. Um es mit einem Zitat des amerikanischen Bestseller Autors William Deresiewicz auszudrücken, sie werden in ‚vorzügliche Schafe‘ verwandelt.“

„Von 1492 bis 1914 alle […] menschlichen Hindernisse“ …

„Auch dem Thema Frauen in Kampfeinheiten widmet er sich kritisch auf der Basis umfangreichen Dokumentationsmaterials. Bezeichnend ist, dass immer mehr westliche Soldaten – etwa in den USA – nach Einsätzen unter ‚posttraumatischen Belastungsstörungen‘ (PTBS) leiden, eine Erkrankung, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg fast keine Rolle gespielt hat, obwohl die Kämpfe und damit auch die psychische Belastungen damals viel höher waren.“

Ja, wie wahr, „Belastungsstörungen“ haben „im Ersten und Zweiten Weltkrieg fast keine Rolle gespielt“ … die Männer sind fröhlich aus den Kriegen heimgekehrt und überall wurde Musik gespielt, zu der sie sich heiter, ausgelassen schüttelten, wovon heute noch in lieblicher Erinnerung an diese ihre friedlichsten und besten Lebenszeiten, die sie nie davor und nie danach mehr hatten, diese „herrlichen Zeiten“, in die sie der Kaiser führte, Begriffe geblieben sind, wie Kriegszitterer, wie Schüttelneurotiker …

„Kann die westliche Welt, kann das Abendland noch gerettet werden? Nach Ansicht Martin van Crevelds nur, wenn eine Reihe von dringend nötigen Maßnahmen ergriffen und entsprechende Schritte eingeleitet werden. Solange bei uns jedoch die Rechte über die Pflichten der Staatsbürger dominieren, werden diese nicht möglich sein.“

„Das dritte Kapitel erklärt, wie die fortschreitende Feminisierung der Truppe ihre Kampfkraft reduziert und zerstört. Das vierte Kapitel stellt dar, wie Soldaten die heutzutage am Kriege beteiligt sind, quasi gezwungen werden an posttraumatischen Belastungsstörungen zu leiden. Das fünfte Kapitel letztlich beschreibt den Aufstieg der sogenannten ‚Gesellschaft der Rechte‘, die für ‚Pflicht‘ kaum noch Raum bietet und jede Art von Kampf prinzipiell verpönt.“

„Das Buch ist einfach und fließend geschrieben. Jeder, der sich um die Zukunft und Rettung der abendländische Zivilisation Sorgen macht, sollte es lesen.“

„Jeder … sollte es lesen.“ Es können Ares – Bildungsinstitut nicht umhin, ebenfalls eine Leseempfehlung abzugeben. Geeint darin sind Militär, Bildungsinstitut und Ares im Bildungsauftragsgleichschritt …

Wahrlich, auf dieser patriotischen Scholle wird Bildung tatsächlich recht groß gezogen, unermüdlich wird für Schriften geworben, die nicht nur wenige, sondern ein „Jeder“ … oh, da gab und gibt es Empfehlungen über Empfehlungen, wer kann diese noch zählen?, etwa, um noch eine exemplarisch herauszugreifen …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Wer all das von dieser identitären Seite Empfohlene zur Hand nimmt, wird unweigerlich beginnen sich zu schütteln, auch ohne Musik beginnen sich zu schütteln, wozu aber auch keine Rückkehr aus Kriegen erforderlich ist, um sich zu schütteln, wird sich in den sogenannten eigenen vier Wänden einfach wie kurz schütteln vor … aber das Schütteln kann schon während des Besuches einer Empfehlungsveranstaltung beispielsweise am Graben einsetzen, dieses Schütteln vor …

Österreich, wo der Antisemitismus blau macht

Blaumachen heißt in Österreich üblicherweise – nichts tun, der Arbeit fernbleiben … Und das stimmt auch, was also die Arbeit betrifft, nur in einer Hinsicht trifft diese Bedeutung von Blaumachen bei dieser Gesinnungsgemeinschaft nicht zu, wenn es beispielsweise um Antisemitismus geht.

Beim Antisemitismus, aber nicht nur beim Antisemitismus werden die Blauen, sonst vor allem als Funktionäre des Stillstehens, als Mandatarinnen des Leerlaufens bekannt, recht rege. Das hat aber nichts mit Arbeit zu tun, wenn sie bei Ismen recht rege werden, es ist ein – noch eine Bedeutung von Blaumachen – Krankfeiern, sie feiern krank ihre Gesinnung, zu der eben auch der Antisemitismus gehört.

Aus diesem Feiern ihrer Gesinnung bis zum Krankwerden kommen sie besonders seit der letzten Weihnacht 18 gar nicht mehr heraus, es findet sich immer wer, der nachgießt, nun ist McErdal mit einem Kommentar, der seit dem 5. Februar 2019

„Da liegen sie absolut richtig, denn er gehört genauso wie der Herr Fischer zum khasarischen Volk! Natürlich ist Ihre Verbindung zu Ihrem Volk enger, herzlicher – als zu uns……“

Zustimmung über Zustimmung bekommt. Während McErdal Zustimmung um Zustimmung bekommt, auch weiter an diesem Tag, veröffentlicht die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich gestrig einen Kommentar „Roter Antisemitismus in Großbritannien – mehr als Erklärungsbedarf bei SPD und SPÖ“ …

Aus den Kapiteln seit der letzten Weihnacht 18 wird Ihnen noch in Erinnerung sein, was es auf sich hat mit „khasarischem Volk“ – ja, Sie erinnern sich richtig, und ja, es kann Ihnen zugestimmt werden, wenn Sie das mit einem Wort kurz zusammengefaßt zur Kenntlichkeit bringen: Antisemitismus …

Die recht hohe Zustimmung zum antisemitischen Kommentar von McErdal, einer Person, die auch stets an hoher Zustimmung sich laben kann, steht unter dem und bezieht sich auf den Kommentar von Unzensurix zum Bundespräsidenten.

Unzensurix wärmt, kurz gesagt, nur auf, was er (es darf mit recht hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß es ein Mann ist) bereits am 2. Februar 2019 in einen Kommentar goß, eine Unterstellung gegen den Bundespräsidenten im Zusammenhang mit der Menschenrechtskonvention und der Todesstrafe …

Es wird nicht besser noch wahrer dadurch, daß es Unzensurix wiederholt, am 4. Februar 2019. Und dabei auf sich selbst verweist – auf wen sonst?

„Jüngster Fauxpas ist Van der Bellens Verteidigung der Europäischen Menschenrechtskonvention, die in ihrer Fassung aus dem Jahr 1950 die Todesstrafe vorsieht. Es hat Jahrzehnte gebraucht, damit diese in Form von Zusatzprotokollen komplett außer Kraft gesetzt wurde. Dem nicht genug, weiß Van der Bellen nicht einmal, wann die Menschenrechtskonvention in Österreich in den Verfassungsrang erhoben wurde. Seine Verteidigung der Konvention war ohnehin nur als ein plumper Angriff gegen den freiheitlichen Innenminister Herbert Kickl gedacht.“

Es muß hier nicht wiederholt werden, was ohnehin bereits im oben verlinkten Kapitel klar und deutlich festgehalten ist, auf welcher Gesinnungsscholle die recht treuen Befürwortenden der Todesstrafe …

Offen bleibt weiterhin nur eines, wer von den zurzeitigen Anführern (daß es eine Frau ist, ist sehr unwahrscheinlich) der zurzeitigen Regierungspartei mit dem Pseudonym Unzensurix seine Kommentare zeichnet …

Unzensurix, das „einfache Mitglied“ …

Es ist recht perfid, Alexander Van der Bellen zu unterstellen, maskiert in der Frage, ob er die Todesstrafe wolle, er, der Bundespräsident, wolle die Todesstrafe.

Und diese Unterstellung ist in einem Kommentar vom 2. Februar 2019 nicht von irgendwem, sondern von Unzensurix.

Unzensurix, das ist das Pseudonym von einem einem ganz Hohen aus dieser Gesinnungsgemeinschaft, von einer ganz Hohen, die vielleicht ein „einfaches Mitglied“ dieser Regierungspartei ist, aber ein „einfaches Mitglied“, wie in dieser Partei „einfaches Mitglied“ verstanden wird, seit diesem einen Anführer.

Einfach ist dieses „einfache Mitglied“ in einer Hinsicht auf alle Fälle, beim Rechnen …

Die Konvention ist in Österreich erst seit dem 3. September 1958 in Kraft. In Verfassungsrang konnte sie gemäß des entsprechenden Bundesgesetzblattes erst 1964 gehoben werden, wenngleich auch rückwirkend, wie es heißt. Dennoch sind das erst 53 Jahre und nicht 59 Jahre, wie Van der Bellen es behauptet. Rückwirkend wären es ohnehin weitaus mehr. Nun, die Menschenrechtskonvention, nachzulesen im Internet (verbindlich sind aber nur die englische und französische Fassung), wurde am 4. November 1950 in Rom unterzeichnet, womit Van der Bellen ohnehin ein peinlicher Fehler unterlaufen ist. Und das ausgerechnet unserem Staatsoberhaupt.

Das ist aber eine Nebensächlichkeit. Es ist 2019. Und die Zahlen im obigen Zitat — wer nachrechnen möchte, rechne nach. Peinlicher noch das Nachrechnen von Unzensurix …

Aber das ist eine Nebensächlichkeit. Peinlich, wirklich peinlich wird es, wenn ein Bundespräsidentschaftskandidat, der mittlerweile zum Montagsminister gemacht, die „Europäische Menschenrechtskonvention“ nicht kennt, aber er und seine Partei diese, die er und sie nicht kennen, „evaluieren“ und eine „österreichische Menschenrechtskonvention“ machen wollen, dieser, die er und seine Partei nicht kennen, seine eigene und ihre eigene entgegensetzen wollen.

„Evaluierung der Europäischen Menschenrechtskonvention und gegebenenfalls Ersatz durch eine ‚Österreichische Menschenrechtskonvention‘, die auch das Heimatrecht der Österreicher schützt“

Das ist aus dem Wahlprogramm zur Nationalratswahl 2017 der mittlerweile an einem Montag zu einer Regierungspartei gemachten identitären Partei … Das ist peinlich. Dermaßen peinlich, das es gar nicht notwendig ist, sich damit auseinanderzusetzen, den Unsinn aufzuzeigen.

Diese Partei will nicht „rütteln“, sie will alle Rechte, alle Gesetze ersetzen, durch ihre Gesinnung.

Sie will sich in ihrem „Handeln nicht durch Gesetze behindern“ lassen. Lustig daran, daß sie mit Gesetzen hadert, die sie gar nicht kennt.

Es ist recht perfid, Alexander Van der Bellen zu unterstellen, maskiert in der Frage, ob er die Todesstrafe wolle, er, der Bundespräsident, wolle die Todesstrafe.

Perfid auch deshalb. Weil die einzigen Menschen, die für eine Todesstrafe sind, die für eine Wiedereinführung der Todesstrafe sind, es sind einzig Menschen, die eben auf der Gesinnungsscholle dieser Partei Furchen ziehen …

Es Todesstrafenbefürwortende sind, um die geworben wird, aber das verwundert nicht, wer dieselbe Gesinnungsscholle beackert, will …

Es ist recht perfid, dem Bundespräsidenten das zu unterstellen, einem Mann, der sich nicht gesinnungsmäßig umarmt etwa mit einem Lutz Bachmann, so wie der zurzeitige Vizekanzler in Österreich

Übrigens, Unzensurix hat für den Bundespräsidenten einen „Rat“, der

„‚Weiterentwicklungen in Bezug auf das Gesetz sind notwendig. Sonst hätten wir heute die Todesstrafe‘, meinte Vizekanzler HC Strache. Van der Bellen sollte auf ihn hören – und schweigen.“

von einem anderen in der zurzeitigen österreichischen Regierung strikt eingehalten wird, möglicherweise, weil er nicht weiß, was seine Rolle ist, dieser Kanzler mit etwas davor …

Und noch ein Übrigens. Unzensurix meldet sich stets dann mit einem Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei, wenn es wirklich wichtig ist, also aus seiner oder ihrer Sicht, zum Beispiel, wenn es darum geht, wen ihre schwarze Regierungspartnerin aus ihrer Partei entfernen …

Ganz folgsam war die schwarze Regierungspartnerin nicht, aber Unzensurix wird doch zufrieden sein, Othmar Karas wurde nicht ausgeschlossen, aber ihm eine Frau zur Seite gestellt, die ganz den gesinnungsgemäßen Vorstellungen von Unzensurix entspricht …

Das genügt. Weiteres anzuführen, wie recht perfid diese Unterstellung ist, ist nicht notwendig. Etwa noch zu erwähnen, den Innenminister …

Auch der Innenminister nicht mehr als ein „einfaches Mitglied“ einer …

Gesetzesspreizerin

Es hätte die Diskussion eines Lesers und einer Leserin, die sich darüber unterhielten, weshalb in diesem Roman Figuren auftauchen und wieder verschwinden, die so unvermutet und plötzlich und unvorbereitet, wie sie auftauchen, auch wieder verschwinden, sang- und klanglos aus dem Roman geschmissen sind, eine andere Wendung genommen, wenn der Leserin und dem Leser erklärt worden wäre, wie die Figuren in diesen Roman hinein- und wieder herauskommen, aber das hätte bedeutet, sich um einen Genuß zu bringen, einem Gespräch von Lesenden zuzuhören, von ihnen unbemerkt.

So fiel die Entscheidung leicht, zu schweigen, sich nicht zu erkennen zu geben, und ihnen einfach nur zuzuhören, während sie meinten, es wird ihnen nicht zugehört.

Seltsamerweise erwählen sie für ihre Diskussion eine Figur, die tatsächlich schon lange in keinem Kapitel mehr vorkam. Eine Figur, die vor langer Zeit in einigen Kapiteln eine Rolle spielte. Eine Figur jedoch fast mit dem Versprechen, eine Hauptfigur zu werden. Sie hätten gerne gewußt, der Leser und die Leserin, was aus ihr geworden ist, wie es mit ihr weitergegangen ist, aber plötzlich, aus, nichts mehr, kein Wort mehr von ihr und über sie, ist sie fortgegangen, hat sie den Beruf gewechselt, ist sie eine andere geworden … Beinahe könnte, wird ihnen zugehört, das Gewissen ein schlechtes werden. Aber, es trifft keine Schuld, es gibt keine Verantwortung dafür. Schuld sind allein und ausschließlich die Figuren. Verantwortlich sind allein und ausschließlich die Figuren. Sie tauchen plötzlich und unvermutet auf, ebenso plötzlich und unvermutet tauchen sie wieder unter, um dann wieder, irgendwann, sich in ein Kapitel zu drängen, wie eben jetzt wieder, diese Figur, die sich die zwei für ihre Diskussion aussuchen, seltsamerweise nach so langer Zeit sich gerade an diese Figur erinnern …

An Belakowitsch.

„Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“

Gerade zur Zeit also, als Belakowitsch sich mit einem Ausspruch in einem Kapitel wieder einmal breit macht, der eine kurze Zusammenfassung ihres bisherigen Handelns genannt werden kann, wie es von ihr aus lang zurückliegenden Kapiteln bekannt und in diesen beschrieben ist:

Widerrechtliches Verwenden eines Fotos, ungefragtes Abschreiben für eine parlamentarische Anfrage …

Was diese Figur unter „Handeln“ versteht, eines kann sie darunter nicht verstehen: Arbeit, jedenfalls keine eigene Arbeit, denn die Arbeit hatte nicht sie, sie mußte bloß …

Und wozu diente das Abschreiben? Zur unnützen Beschäftigung des Parlaments, zu einem Mißbrauch des Parlaments. Und der Vorwand, wie auch jetzt wieder, die Sorge um die Frauen, während sie und ihre gesamte Partei gleichzeitig einem Mann den Teppich ausrollt, der

Vielleicht versteht sie unter „Handeln“ auch, etwas tun und das wieder und wieder tun, eine parlamentarische Anfrage ist dieser Partei zu wenig, es muß ein Entschließungsantrag nachgereicht werden, das Parlament möge ein Gesetz beschließen …

Es ging auch bei diesem Entschließungsantrag dieser Partei nicht um die Frauen, wie es ihr nie um die Frauen geht, sondern immer nur darum, Frauen als Mittel gegen andere Weltanschauungen, gegen „Fremde“ einzusetzen, zu mißbrauchen … Jetzt, nach diesem Ausspruch der Figur, kann kurz zusammengefaßt gesagt werden. Dieser Partei geht es stets einzig um das Spreizen des Gesetzes, das Recht so weit zu spreizen, bis sie mit ihrer gesamten Gesinnung bis zur Verfassung eingedrungen ist, sie mit ihrer ganzen Gesinnung im Recht steckt …

Eine Partei, die nichts anderes ist als eine Gesetzesspreizerin …

Vielleicht gibt es wieder einmal die Möglichkeit, diesem Leser und dieser Leserin zuzuhören, wenn sie möglicherweise sich wieder mit diesem Roman auseinandersetzen, vielleicht wieder auf diese Figur zu sprechen kommen, dabei aber die zwei Kapiteln berücksichtigen, in denen die Belakowitsch sich wieder breitmacht, und dann verstehen, wie es dazu kommt, daß von Figuren es oft lange nichts zu lesen gibt, und dann plötzlich wieder. Es sind eben die Figuren, die entscheiden, ob und wann und wie oft … die Zeiten sind lange vorbei, in denen etwa ein Doderer eine Figur mit einem Fußtritt …