Von einem Alptraum

Es soll, wird erzählt, von einem Nebentisch in einer Aida gehört worden sein, wie ein schon an Jahren beleibter Mann, dem dabei ständig seine Nase rinnt, er seinen Rotz immerzu hochziehen muß, da seine Taschentücher aufgebraucht, von seinem Alp, von dem er seit Jahren Nacht für Nacht heimgesucht ist, laut, deutlich und verzweifelt erzählt, daß er löscht und löscht und löscht, löscht, löscht, kaum aber hat er einen antisemitischen Kommentar gelöscht, ist schon der nächste antisemitische Kommentar hingeschrieben, dabei ist sein Monitor immerzu kein Monitor, sondern eine ihn immerzu sirenenlaut auslachende Fratze, und seine Löschungen stürzen in den tiefen Fratzenschlund, aus dem, als gäbe es keine Zeit, sofort wieder neue antisemitische Kommentare raketenschnell hinaufgeschossen und ausgespien sind, mitten in sein Gesicht, gewandelt in Rotz, der ihm immerzu – währenddessen immerzu der Zustimmungschor in Armeenstärke ihm immerzu höhnisch zuruft, die Männer und Frauen des Chors in nicht endenden Kolonnen aus seinen Augen und seinen Ohren marschieren und dabei immerzu wiederholend in sein kommentarverschmiertes Gesicht brüllen, was ist schon ein Kommentar, den du löschen kannst, gegen das Heer der Zustimmenden, das es nicht zu schreiben braucht, ist doch alles unlöschbar geschrieben in den Köpfen der Zustimmungsheeren, gib es auf, gib es auf – in seinen eigenen Mund, über sein Kinn, in seinen Ausschnitt und weiter in seine Hose, und diese Rotznässe läßt ihn seit Jahren Nacht für Nacht Stunden vor dem gestellten Wecker aufwachen, und dann immer sofort ins Büro eilen, um zu kontrollieren, ob alle diese fürchterlichen Ismen bedienenden Kommentare gelöscht sind, keine weiteren wieder hinzugekommen sind.

So muß es, diese Schlußfolgerung wird nun gerne an die Erzählung von diesem Alptraum angehängt, den Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich gehen.

Kaum haben sie einen antisemitischen Kommentar gelöscht, wie diesen, von dem erst vor kurzem berichtet wurde, steht schon der nächste ausgeschrieben da, von dem ebenfalls kurz danach berichtet wurde. Auch dieser ist nicht mehr abrufbar.

Sie bemühen sich reichlich. Einmal mit dem Deaktivieren. Dann mit dem Löschen. Aber …

Und dann gleich wieder ein Kommentar, dem zugestimmt wird, von den vielen, die ebenso denken, aber zu bequem sind, es selbst zu schreiben, es recht fein finden, bloß mit einem Klick dem zustimmen zu können, dankbar dafür, daß andere ihnen die Mühe des Schreibens abnehmen, das sie selbst schrieben, wären sie nicht dermaßen bequem:

„Es sind die orthodoxen Talmud-Juden, die über ihre schiere Finanz-und Medienmacht die halbe Welt beherrschen.“

FPÖ - Juden.png

Was müssen das nur für „Rotzbuben“, um einen Mann aus dem Umfeld der schwarzen Regierungspartnerin der identitären Partei zu zitieren, sein, die es den Verantwortlichen dieser Website es so recht schwer machen, sie mit Löschen ständig beschäftigen, während sie doch nur von Männern des Kalibers „Staatsmann“ berichten möchten …

Und dann beziehen sich diese „Rotzbuben“ auch noch und immer wieder in ihren Kommentaren auf andere „Rotzbuben“, zu denen sie gleich und so recht bequem in ihren Kommentaren verlinken, die doch so mit den Männern der Regierungspartei in Österreich gar …

Und was die „Rotzbuben“ alles über „Talmud-Juden“ wissen, die über „ihre schiere Finanz- und Medienmacht die halbe Welt beherrschen“, zu denen für sie auch ein österreichischer Schriftsteller zu zählen scheint, wurde er doch erst vor kurzem in einem Kommentar besonders erwähnt und aufgedeckt, daß er „talmudtreu“ …

Aber das ging den Verantwortlichen dieser Website doch zu weit. Nach Tagen, die sie wohl dafür nutzen, um herauszufinden, ob er denn „talmudtreu“ oder gar über „schiere Finanz- und Medienmacht“ verfüge, löschten sie diesen Kommentar. Denn. Nichts ist ihnen unerträglicher, als etwas ohne ihre Daten zu veröffentlichen.

Wie gut, daß sie keine, kurz zusammengefaßt, „Rotzbuben“ sind, sondern alles Männer mit der Anlage zum „Staatsmann“ …

Ob Christian Konrad mit „Rotzbuben“ auch die Frauen dieser Gesinnungsgemeinschaft gemeint hat, wird nicht gewußt, wahrscheinlich nicht, ist er doch ein Kavalier der alten Schule, der Frauen nicht als „Rotzbuben“ bezeichnen würde, und das wäre auch verfehlt, sind die Gesinnungsfrauen ebenfalls Frauen mit der Anlage …

Unzensuriert - Biersauer Urwald.png

Diese recht patriotischen Frauen und Männer sind nicht zu beneiden, wie sie von „Rotzbuben“ mit deren antisemitischen Kommentaren auf Trab gehalten werden, daß ihnen gar keine Zeit mehr bleibt, um auch um die Kommentare sich noch zu kümmern, die nicht zitabel sind.

Im Grunde ist nichts von diesen „Rotzbuben“ zitabel, aber dennoch muß festgehalten werden, allein schon für das nächste Gedenkjahr, auch wenn es noch weit hin ist, möglicherweise in 69 Jahren …

tiroler patriot

 

Kurz zu den Rotzalten

„Der frühere SVP-Bundesrat Christoph Blocher, dem das skandalöse Verhalten der österreichischen Behörden zu Ohren kam und auch mächtig aufstieß, hat sich sofort bereit erklärt, die couragierte Genferin im Falle einer Verurteilung durch die österreichische Justiz finanziell schadlos zu haltenberichtet BLICK.

Gut zu wissen, dass es einen Schweizer Staatsmann gibt, der unbeirrt und felsenfest für Zivilcourage und für die Anliegen derer steht, die ’schon länger hier leben‘.“

Hervorzuheben ist daran vor allem und an erster Stelle festzuhalten, die Sicht der Verantwortlichen dieser Website auf die gesetzlichen Grundlagen in Österreich. Denn. Es ist nicht irgendeine Website, etwa die von rotzalten Männern und rotzalten Frauen, es ist nicht die Website, geschlechtsneutral kurz gesagt, also von recht situierten Rotzalten, die in Villen mit schwerteuren Autos davor sich obsessiv allen Ismen hingeben, die fern jedem Menschlichen sind, sondern es ist die gesinnungsgemäß zensurierte Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich.

Wenn in Österreich also Behörden sich gesetzeskonform und somit rechtsstaatlich verhalten, wie in diesem konkreten Fall, um den es sich hier geht, ist das für die Website der kurzischen Regierungspartnerin ein „skandalöses Verhalten“.

Das ist es, was in Österreich mächtig aufzustoßen hat.

Alles andere, was in dem Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der zurzeitigen österreichischen Regierungspartei steht, ist vernachlässigbar, im Grunde nicht weiter zu erwähnen, weil ohnehin das Uraltbekannte.

Und dennoch ist es in diesem vergessenheitshörigen Land Österreich festzuhalten, damit es nicht wieder, um irgendeine Jahreszahl zu nennen, 2088 ein Gedenkjahr geben muß, das, wenn es denn eines geben wird müssen, wenigstens dann endlich nicht so unnütz sein wird, wie jenes vom letzten Jahr … oder endlich nicht so unnütz sein wird wie der neue Karl May, den die der gesinnungsgemäß zensurierten Website angehängten Regierungspartei im Laufe dieses Jahres oder vielleicht doch erst im nächsten oder übernächsten Jahr herausbringen …

Die Kriterien, um von den Verantwortlichen dieser Website zum „Staatsmann“ erhoben zu werden, sind eben die oben angesprochenen Ismen. In einer Zeremonie zur Erhebung zum „Staatsmann“, um sich für einen Augenblick eine solche Feierstunde vorzustellen, wäre wohl der Höhepunkt die Überreichung der gesinnungsgemäßen Hauptinsignien: Reichskreuz Rassismus und Reichslaub Antisemitismus …

christoph blocher oder die kritierien für fpÖ unzensuriert um ihr ein staatsmann zu sein

Das erfüllt der Rotzalte aus der Schweiz überreichlich. Ein Hinweis darauf, daß dafür eine einfache wie kurze Recherche im Internet genügt, um bestätigt zu finden, daß die Feststellung, dieser Mann erfülle die Kriterien dieser Website, um ihr ein „Staatsmann“ zu sein, überreichlich, keine Übertreibung ist.

Es muß den Verantwortlichen dieser Website auch recht warm ihr Herzchen klopfen, denken sie an Blocher in der Nacht, verbindet doch diesen einiges mit Männern aus Österreich, etwa mit Jörg Haider, mit einem weiteren „Staatsmann“ der recht besonderen Art, auch das Jahr 1848 ist ihm nicht fremd, wenn er sich auf Ulrich Ochsenbein …

Übrigens Ulrich Ochsenbein. Dies jedoch nur kurz angeschnitten. Weil es im Zusammenhang mit diesem konkreten Fall, um den es hier geht, und worüber, wie es auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website steht, in der Schweiz Empörung … also in Blocher für Empörung sorgt, nicht ohne Pikanterie ist, hat doch Ochsenbein seine Frau erschossen, und es ging für ihn straffrei aus.

„Sollte es nur ein tragischer Unfall gewesen sein, so war General Ulrich Ochsenbein zumindest ein sträflicher Versager im Umgang mit seiner Waffe, an der gründlich ausgebildet worden war.“

Die Ausbildung seit damals hat sich wohl um einiges verbessert, darf angenommen werden. Aber darüber kann ein Mann in Österreich, der im Rotzalter von Blocher sein dürfte, profunder Auskunft geben, ist er doch ein „Spezial-Jurist“ für die zurzeitige Regierung in Österreich, und darüber hinaus auch ein Experte in vielen Ismen …

Ob dieser Waffenrotzalte aus Österreich der Website auch schon als „Staatsmann“ gilt, wird nicht gewußt, gewußt wird nur, für diese Website jedenfalls hat er auch schon Kommentare geschrieben, wie der um vieles jüngere Rotzalte, mit dem er schon Pressekonferenzen … und dann wird noch etwas gewußt, der alte Rotzalte wollte vor kurzem noch offizieller „Staatsmann“ von Österreich werden, aber es fanden sich nicht ausreichend Menschen, die bereit waren, ihm zu ermöglichen, sich der Wahl zu stellen.

Und dann gibt es noch weitere Männer, die in dieser Gesinnungsschaft ihr alle Kritieren überreichlich erfüllen, „Staatsmann“ ehrentreu genannt zu werden, gesinnungsgemäß an erster Stelle der zurzeitige Kanzler in Österreich, der sich das davorstehende „Vize“ so leicht wie kurz wegredet, dann der Mann aus Ungarn, der für die Gesinnungsschwester der gesinnungsgemäß zensurierten Website überhaupt der „größte“ …

 

Wochenblickkanzler

Von manchem Menschen wird, um seinen Blick zu beschreiben, aus Erfindungsmangel Zuflucht bei einem Tiervergleich genommen, etwa gesagt, er habe einen Dackelblick. Bei dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich muß nicht – auch wenn sich das aufgrund der recht großen Tierliebe in dieser zu einer recht besonderen Gesinnungsschaft zugehörigen Familie  anböte – auf einen Tiervergleich zurückgegriffen werden, um seinen Blick zu beschreiben.

Der zurzeitige Vizekanzler in Österreich hat den Wochenblick.

Und was sieht der zurzeitige Vizekanzler mit seinem Wochenblick?

Der zurzeitige Vizekanzler, der von sich sagt, er sei „Kanzler“ halt mit einem „Vize“ davor, sieht mit seinem Wochenblick eine Studie, der Wochenblickkanzler sieht also eine Studie, die bereits rund neun Jahre alt ist, eine Studie,  die vor bald neun Jahren veröffentlicht wurde und also seit fast neun Jahren öffentlich bekannt ist.

Aber der Wochenblickkanzler braucht rund zehn Jahre, um auf eine Studie zu reagieren. Und gäbe es Wochenblick nicht, hätte er wohl nie so schnell, also schon nach neun Jahren von der Studie erfahren. Das hätte bedeutet, eine Peinlichkeit für das Land Österreich weniger. Andererseits, auf eine Peinlichkeit mehr der vielen Peinlichkeiten, die das Land Österreich fortwährend ausgesetzt ist, für die jene verantwortlich sind, die ihn zum Vizekanzler machten, kommt es auch nicht mehr an.

Aber es gibt Wochenblick. Und somit bleibt auch diese Peinlichkeit nicht erspart. Nun eine Peinlichkeit für das Land Österreich, vor neun Jahren wäre es nur eine für ihn und seine Partei, nein, da wäre es  – im Grunde wie jetzt auch – nichts gewesen, weil es Wochenblick noch nicht …

„Ohne Worte! Die bisher medial verschwiegene Studie von Migrations-Lobbyisten schockiert: Für die EU wurde berechnet, dass Österreich 75 Millionen und Deutschland sogar mehr als 274 Millionen (!) Menschen möglicherweise beherbergen könnten!

Man ist fassungslos über so einen dokumentierten relalitätsfremden Studien-Wahnsinn, welcher von der EU beauftragt und bezahlt wurde.

Ich empfehle auch jedem die Studie auf der Website der EU-Kommission
nachzulesen und allen Realitätsverweigerern zu schicken:
https://ec.europa.eu/…/final_report_relocation_of_refugees_…“

Es kann die Empfehlung des Wochenblickkanzlers vom 14.12.18 nur bekräftigt werden, diese Studie zu lesen, also wirklich zu lesen, um aus erster Hand zu erfahren, wie auch diesmal eine Studie gesinnungsgemäß mißbraucht, wie eine Studie gesinnungsgemäß absichtlich falsch und zum Teil wohl auch aus Auffassungsmangel gelesen und gesinnungsgemäß mißbräuchlich gedeutet, nicht nur vom Wochenblickkanzler, dem möglicherweise es schon genügt, was Wochenblick darüber schreibt, der mit größter Wahrscheinlichkeit darauf setzt, daß niemand die Studie, trotz seiner Empfehlung, tatsächlich je liest.

Eine rund neun Jahre alte Studie nach ihrem Veröffentlichungsdatum und nach ihrer Entstehungszeit eine rund zehn Jahre alte Studie , das heißt, eine aufgrund ihres Alters veraltete Studie wird vom Wochenblickkanzler zum gesinnungsgemäßen Mißbrauch mit rund zehnjähriger Verspätung — ein flottes Kerlchen dieses Väterchen …

Wochenblick fragt also mit neunjähriger Verspätung nach und bekommt zur Antwort, was ohnehin in der Studie seit ihrer Veröffentlichung vor neun Jahren steht, daß es nicht die „Meinung der EU-Kommission“ …

Wochenblick und Wochenblickkanzler sind wahrlich ebenbürtig. Soher kann es nicht überraschen, daß es nicht das erste Kapitel ist, in dem Wochenblick auch vorkommt …

Einen recht besonderen Wochenblick hat auch der für die zurzeitige identitäre Regierungspartei im Europäischen Parlament seinen Stuhl habenden Mann, dem der Wochenblickkanzler (und wer sonst noch vertraut?), wohl auch bei der Auswahl seiner Lektüre …

Der Wochenblickkanzler scheint auch weiter an seinen Erinnerungen zu arbeiten – das ist auch Arbeit, doch, doch –, wenn er sagt, er sei ja „Kanzler“, halt mit einem „…“ davor … in ein paar Jahren, wenn er längst nicht mehr „…“ und halt auch ohne „…“ davor sein wird, wird er wohl erzählen, er sei „…“ doch gewesen und ehe er das gewesen, sei er „zehn Jahre Sportstadtrat“ in Wien gewesen …

Zehn muß ihm magische Zahl sein. Zehnjährige Verspätung, um auf eine Studie zu reagieren, zehn Jahre etwas gewesen zu sein, das nur ihm seine Erinnerung erzählt — kurz: ein Mann der Realität ganz und gar.

hc strache - wochenblickkanzler mit wochenblick

Austriakische Pointe

unzensuriert reload

Der Witz beginnt mit:

„Wir bleiben sauber
Wenn die Sitten anderswo – wo sie noch nie waren – verfallen, müssen wir nicht genauso sein.“

Diesen Kommentar schreibt: unzensuriert-reload. Am 3.1.19.

„‚Standard‘ bietet Spielwiese für Hassposter
Das gibts bei unzensuriert NICHT. Nicht einmal ausgeschrieben wurde es schon gekillt.Da brauchts auch des öfteren keinen Hass. Hier reichen schon Fakten und Daten..Liebe Redaktion-vielleicht überdenkt ihr das mal!! Wäre toll- aber ich weiß auch , die Rote Gestapo ist nicht weit…………..“

Mit diesem Kommentar geht der Witz weiter. Von Austriak geschrieben am 3.1.19.

kronen zeitung

Und die Pointe des Witzes schreibt Austriak gleich selbst:

„Macron beschimpft die Gelben Westen als Antisemiten
War nicht anders zu erwarten von der Rothschildlaus Macron.“

Am 3.1.19. Und damit die Pointe von allen verstanden wird, schreibt Austriak am 2.1.19 einen weiteren Kommentar:

„Herr Rauscher – Dichand not Jewish???“

Und Austriak versteht es, die Pointe auf drei Kommentare zu verteilen, ebenfalls am 3.1.19:

„ÜBRIGENS DIE KRONE HETZT SCHON WEIDER
Das Bolschewistische Hetzblatt Krone (Dichand) poltert schon wieder.“

„Nicht einmal ausgeschrieben wurde es schon gekillt.“ Beginnt Austriak den Witz. Was? Die antisemitischen Kommentare von Austriak? Nein, die nicht. Diese erst heute gelesen, am 4.1.19.

Und wie stets auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der Regierungspartnerin der schwarzen Partei bekommen auch diese nicht wenige zustimmende Bewertungen.

austriak

Es kommentiert also weiter, wie nicht anders zu erwarten. Von einem Wechsel in Österreich zu reden, heißt Wirklichkeitsweglegung zu begehen. Welche Jahreszahl auch immer in den Kalender gestanzt, es bleibt Österreich 18.

„Nicht einmal ausgeschrieben“, schreibt Austriak, „wurde es schon“ – nein, nicht „gekillt“, also, das soll es wohl heißen, gelöscht, sondern zustimmend bewertet.

Vielleicht werden jetzt, wie zur letzten Weihnacht nach Tagen, die antisemitischen Kommentare gelöscht, nach etlichen Tagen erst, weil die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website recht wissen, wie recht wichtig es der zurzeitigen Regierung in Österreich ist, sich also eine um den Antisemitismus besorgte Mannschaft darzustellen.

„Nicht einmal ausgeschrieben“, schreibt Austriak, ach wäre dem doch nur so, daß Austriak sich endlich ausgeschrieben hätte, Austriak würde den vielen, die seine oder ihre Kommentare zustimmend kennzeichnen, eine Pause verschaffen, sie kommen, so viel sie oder er schreibt, gar nicht nach, mit ihrem Zustimmen …

unzensuriert - dichand not jewish

.

 

Unzensuriert: „Die Kommentarfunktion ist deaktiviert“


Unzensuriert - Kommentarfunktion deaktiviert

Nein, das heißt nicht, daß beschlossen wurde, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich keine Kommentare mehr zu veröffentlichen.

Die Verantwortlichen dieser, kurz gesagt, identitären Regierungsparteiwebsite haben bloß, wozu sie eine Arbeitswoche brauchten, bloß für ihre Schreibstaffel unter einem ihrer Kommentar die Kommentarfunktion deaktiviert.

Sie können sich vorstellen, wie christlich oder abendländisch oder abendländisch christlich die Kommentarpsalmen der Schreibstaffel waren, daß sich die Verantwortlichen wenigstens nach rund sechs Tagen dazu durchringen können, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Sie haben aber, und das ist aufmerkenswert, die Kommentarpsalmen nicht gelöscht, sondern die Kommentarfunktion deaktiviert. Es sind nun die Kommentarpsalmen zwar nicht mehr zu lesen, und dadurch ist auch nicht mehr zu sehen, wie viel Zustimmungen diese Kommentarpsalmen erhielten, aber es ist doch ein Unterschied, Kommentarpsalmen zu löschen oder die Kommentarfunktion zu deaktivieren. Sie haben es wohl nicht über ihr Herz gebracht, nur die schlimmsten Kommentare zu löschen, also etwa den von den „Untermenschen“. Den Kommentarpsalm vom „Untermenschen“ zu löschen, das wäre ihnen wohl vorgekommen, als hätten sie ihre eigene Gesinnung gelöscht, die ohne „Untermenschen“ nicht auskommt. Menschen mit dieser Gesinnung bedürfen, um selbst etwas zu sein, daß es für sie „Untermenschen“ …

Was das für welche waren, können Sie hier nachlesen, einige sind aufbewahrt, um nicht zu vergessen, vor allem, wie lange die Verantwortlichen dieser Website benötigten, um die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Österreichische Exporterfolgsgeschichte: Nekrophilie

Der im gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ versteckte Antisemitismus

Weihnachten 18, Österreich: Schreibstaffel der Unzensuriert auch am Heiligen Abend aktiv: antisemitisch und abgründiger als nationalsozialistisch

Den eigenen Kommentar aber haben die Verantwortlichen nicht deaktiviert, der so weihnachtlich beginnt:

„Wer glaubt, die sexuellen Perversionen wie Vergewaltigung von Kindern und Mädchen oder die Unzucht mit Tieren stellen den Höhepunkt importierter sexueller Gewalt dar, irrt gewaltig.“

Wenn die Verantwortlichen dieser Website ihre Verwechslung von Import und Export richtigstellten, könnten sie diesen Kommentar belassen, dann wäre dann, wie bereits ausgeführt, alles richtig erkannt.

Hingegen wurde, wie gelesen werden kann, der Weihnachtsantisemitismuskommentar dann doch gelöscht. Es wurde also nicht die Kommentarfunktion deaktiviert. Und das ist nachvollziehbar.

Es muß doch einen Beweis geben, wie recht gegen Antisemitismus … setzt doch die gesamte zurzeitige Regierung in Österreich darauf, damit darzustellen, nicht so zu sein, wie sie … und kann es einen besseren Beweis dafür geben, also sagen zu können, sehet, antisemitische Kommentare werden gelöscht, sobald darauf …

Gleich aber geht es weiter, eine solche Gesinnung macht keine Pause. Wie das ganze Jahr über, so auch zur Weihnachtszeit, und wie zur Weihnachtszeit, so auch das ganze nächste Jahr wieder.

„Diese Sorte schizoider Weiber … werden vom Islam besonders gerne umgebracht!“

Unzensuriert - Glückliches neues Jahr

Der Gedanke ist wohl doch nicht so falsch, was ein Mensch zu sich nimmt, so ist er. Vielleicht würde es helfen, wenn denen, die diesem Kommentar zustimmen, das sind nicht wenige, und auch dem Menschen, der diesen Kommentar geschrieben hat, kein saures Bier mehr serviert wird.

Auf das Evangelium der Verantwortlichen kann es nur diesen oben zitierten Kommentar als Antwort geben, und der Botschaftskommentar beginnt doch so recht, recht froh:

„Es ist eine Botschaft, die neben Geiselnahmen durch Migranten, Terroranschlägen oder Vergewaltigungen von Seiten des Einwanderermilieus genau richtig kommt: Das Bekenntnis zur Homosexualität.“

Auf dieser Website der frohen Botschaften ist es wahrlich erfahrbar, daß ein Gebet kein Monolog ist, Gebete wahre Dialoge zwischen …

Austria 18

 

Hohelied der Gesinnungsliebe


Weinachtsgrüße aus Österreich.png

An diesem Freitag, 28.12.18, schreibt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der, kurz gesagt, Regierungspartei in Österreich einen Klagekommentar: „Wenn die Nächstenliebe Pause macht …“

Ja, wer ist von der Vorsehung mehr auserwählt zu klagen, über fehlende Nächstenliebe, als die Verantwortlichen dieser Website …

Beweisen sie doch auch zur Weihnacht 18 einmal mehr wie erfüllt sie von dieser sind …

Ist nicht der Kommentar, der seit dem letztmontäglichen „Heiligen Abend“ 18 Zustimmung um Zustimmung, Lob über Lob bekommt ihr höchster Psalm der Nächstenliebe, mehr noch, das ihr wahre Hohelied der Liebe …

Mehr als dazu bereits geschrieben wurde. Mehr kann nicht mehr geschrieben werden. Außer. Das zu löschen oder zu verstecken, eine solche Forderung zu erheben, kann nicht erhoben werden. Es hieße, ihnen alles zu nehmen, das sie sind, wenn sie den „Untermenschen“ nicht mehr hätten.

Eines noch, wohin diese ihre „Liebe“ je nur führt und wieder führen will, ach, fragen Sie den Innenminister …

 

Das Hohelied, falls Ihnen sein Name entfallen, fiel einst einem Manne ein, der auf der Route nach …

Hohelied der Gesinnungsliebe.png

Wenn Ihnen das Hohelied nicht mehr zur Gänze in Erinnerung sein soll, kann Ihnen das wahre Hohelied dieser Gesinnungsschaft zum Abschluß nachgereicht werden:

Hohelied auf den Untermenschen

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber den Untermenschen nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle
Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber den Untermenschen nicht,
wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte
und wenn ich meinen Leib opferte,
um mich zu rühmen,
hätte aber den Untermenschen nicht,
nützte es mir nichts.

Der Untermensch ist langmütig,
der Untermensch ist gütig.
Er ereifert sich nicht,
er prahlt nicht,
er bläht sich nicht auf.
Er handelt nicht ungehörig,
sucht nicht seinen Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.

Er freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Er erträgt alles, glaubt alles,
hofft alles, hält allem stand.

Der Untermensch hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt,
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab,
was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von
Angesicht zu Angesicht.
Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch
erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Untermensch, Untermensch, Untermensch,
diese drei; doch am größten unter ihnen ist der Untermensch.

 

Der im gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ versteckte Antisemitismus

 

Österreich 18 - Weihnachten.png

Nun hat also die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich doch den antisemitischen Kommentar gelöscht.

Technisch ist es korrekt zu sagen, der antisemitische Kommentar wurde gelöscht.

Richtiger ist es aber zu sagen: der antisemitische Kommentar zur Weihnacht 18 wurde versteckt.

Die Verantwortlichen der Website wissen recht viel, aber vor allem eines, es kommt nicht gut an, noch nicht gut an, sich auch noch antisemitisch zu verorten, gerade zur Zeit, in der in Österreich die, kurz gesagt, Regierung so und alles auf den Importantisemitismus setzt.

So wurde also mit Verzögerung, aber für die Verantwortlichen dieser Website doch mit überraschender Schnelligkeit in bezug auf das Löschen von einschlägigen Kommentaren der weihnachtliche Antisemitismuskommentar versteckt.

Das Löschen, das also tatsächlich bloß ein Verstecken ist, des heimatlichen Weihnachtsantisemitismuskommentars kann nicht die Erinnerung löschen, daß von den sechsundvierzig Menschen, die diesen Kommentar bis zum Verstecken bewerteten, rund dreiundsiebzig Prozent dem Antisemitismus zustimmten respektive lobten.

Das Verstecken, und das ist tatsächlich bloß ein Verstecken und kein Löschen, eines Eigenkommentars der gesinnungsgemäß zensurierten Website fällt ebenfalls nicht aus der Erinnerung. Versteckt bloß vor einer Öffentlichkeit, aber, darf angenommen werden, weiterhin abrufbar für den geschlossenen Bund zur Bestätigung, welchem Ungemach die ihren in diesem Land, die doch nur meinen, was es nicht gegeben habe und dafür auch noch herabgewürdigt bis in das Grab hinein als „Neo…“ — in ein recht frisches Grab allerdings, ausgehoben erst im Herbst 18, das wohl zu einer Pilgerstätte Zum Blutzeugen

Keine Veranlassung aber sehen die Verantwortlichen dieser, kurz gesagt, Regierungsparteiwebsite einen weiteren Kommentar zu löschen respektive zu verstecken, nämlich den, in dem von „Untermenschen“ geschrieben wird, seit dem „Heiligen Abend“ 18 veröffentlicht, nach wie vor veröffentlicht, wie an diesem 27.12.18 zu lesen ist.

Seit dem „Heiligen Abend“ haben einhundertdreiunddreißig Menschen es sich nicht nehmen lassen, die weihnachtliche Herabsetzung von Menschen zu „Untermenschen“ zu bewerten.

Und es fällt noch schlimmer aus als beim Weihnachtsantisemitismuskommentar: rund siebenundachtzig Prozent können diesem Kommentar zustimmen und also loben, Menschen als „Untermenschen“ herabzusetzen.

In dem gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ versteckt sich auch der Antisemitismus. Jüdische Menschen wurden, aber das muß gerade in diesem zum Gedenkreich 18 gewordenen Österreich nicht ausgeführt werden, weil es, kurz gesagt, ohnehin gewußt wird, als „Untermenschen“ solange als „Untermenschen“ herabgesetzt, bis ein ganzes deutsches reich mit ihrem nekrophilen Anführer aus Österreich bereitgemacht war, sie auch zu physisch zu vernichten, zu ermorden.

Die Verantwortlichen der Regierungsparteiwebsite können von ihrer gesinnungsbarbarischen Sicht her verstanden werden, daß sie den Weihnachtsantisemitismuskommentar löschten, nicht nur aus opportunen Gründen, sondern auch, sie diesen als Einschränkung empfinden müssen, da der Antisemitismus bei weitem nicht alle Menschen erfaßt, gegen die sie gesinnungsgemäß etwas haben, die herabzusetzen sie durch ihre Gesinnung getrieben werden.

Wie gesinnungsgemäß förderlich hingegen muß ihnen der gesinnungsbarbarische Begriff „Untermenschen“ sein, darf mit Recht angenommen werden, da dieser Kommentar nach wie vor veröffentlicht zur Einladung der Zustimmung ist, seit dem „Heiligen Abend“ 18.

Sie wissen es, auch diesen gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ haben nicht die Nationalsozialisten erfunden, die Nationalsozialistinnen haben daraus nur ihre barbarische Konsequenz gezogen: den Porajmos …

Die Geschichte des barbarischen Begriffes „Untermenschen“ umfaßt weit mehr Jahre als die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches und erzählt, welche Menschen als „Untermenschen“ bis herauf in das Jahr 18 herabgesetzt werden. Zur Zeit sind es vor allem alle Menschen, die nach Österreich, nach Europa kommen. Sie kennen alle diese Bezeichnungen, die stellvertretend für „Untermenschen“ verwenden werden. Dennoch diese kurz, aber bei weitem nicht vollständig zusammengefaßt: „Neger“, „Zigeuner“

Im Laufe der Geschichte des Begriffes „Untermenschen“ kamen immer welche Menschen weiter dazu, die als „Untermenschen“ herabgesetzt wurden, etwa im deutschen reich zusätzlich zu den diesem als „Untermenschen“ zur physischen Vernichtung freigesetzten: „Asoziale“, und das waren, wie es identitär recht beliebt ist zu sagen, Autochthone … Für Alfred Rosenberg waren auch „Bolschewiken“ „Untermenschen“ … und schon wieder die Gegenwart nicht verlassen. Gelöscht oder versteckt wurde der Kommentar gegen den Schriftsteller, ein „Kulturbolschewist“ sei er, ebenfalls nicht, und das finden ebenfalls nicht wenige gesinnungsgemäß zum Zustimmen und also zum Loben …

Weihnacht 18 Österreich - Untermenschen

Auf solch gesinnungsbarbarische Kommentare mit der Gegenwart zu antworten, heißt, die falsche Zeit zu verwenden. Es kann auf gesinnungsbarbarische Begriffe wie „Untermenschen“ nur aus der Zeit geantwortet werden, aus der sie sind, die Verantwortlichen und deren Schreibstaffel der Regierungsparteiseite, denn alles andere hieße, sie als Zeitgenossen einzuordnen, und was immer sie sind, eines sind sie nicht, Zeitgenossinnen.

Es könnte Jahrhunderte, Jahrtausende in der Geschichte zurückgegangen werden, um ein Beispiel zu „Untermenschen“ zu bringen. Passend scheint aber die Zeit von Theodor Fontane als Beispielzeit zu nehmen. Fontane, der eine Figur von „Untermenschen“ sprechen läßt, wohl als Antwort auf den „Übermenschen“ von Friedrich Nietzsche, der nach wie vor ein Magnet für Patrioten ist, die Patriotinnen in für sie zurechtgeschneiderter Tracht verhüllt nur …

Wenn allein an den Mann gedacht wird, der für diese österreichische Regierung Paragraphen schreibt und der Obsession verfallen ist, Menschen als „Neger“ und „Zigeuner“ und Frauen als „Weiber“ herabzusetzen, gibt es kein passenderes Zitat als jenes aus dem „Stechlin“ von Theodor Fontane, veröffentlicht vor einhundertzwanzig Jahren und hier wörtlich zitiert aus der Ausgabe als „Insel-Taschenbuch 1955“ des Insel Verlages Frankfurt am Main und Leipzig, erste Auflage 1977, Kapitel 33, Seite 347 … Stechlin zum Hofprediger Frommel:

„Jetzt hat man statt des wirklichen Menschen den sogenannten Übermenschen etabliert; eigentlich gibt es aber bloß noch Untermenschen, und mitunter sind es gerade die, die man durchaus zu einem ‚Über‘ machen will. Ich habe von solchen Leuten gelesen und auch welche gesehen. Ein Glück, daß es, nach meiner Wahrnehmung, immer entschieden komische Figuren sind, sonst könnte man verzweifeln.“