Wenn es wirklich recht zur Sache geht, schreibt Unzensurix selbst, der Chef also selber — — die Chefin muß nicht hinzugefügt werden, es darf angenommen werden, es ist ein Mann.
„Ein Atheist will zu Ostern länger blau machen, die sozialistisch dominierte Arbeiterkammer findet das lustig und ein weltfremder Europäischer Gerichtshof mischt sich in unsere Angelegenheiten ein Europäischen Unzensurix meint: Freuen würden sich vor allem die Muslime im Land, deren Glaubensbrüder bis heute Menschen steinigen und kreuzigen, von uns Christen einen weiteren freien Tag geschenkt zu bekommen. 30 politische Silberlinge für Verrat Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass ein gesellschaftlich-religiöser Grundkonsens von Personen und Institutionen in Frage gestellt werden kann, die mit Glauben und Religion nichts am Hut haben, sondern nur aus rein egoistischen oder parteitaktischen Motiven handeln. Für das Wechseln von politischem Kleingeld ist ihnen nichts zu heilig. Im religiösen Kontext könnte man dieses Wechseln von politischem Kleingeld mit jenen 30 Silberlingen vergleichen, die Judas Ischariot für den Verrat an Jesus Christus erhalten haben soll. Denn die gesamte von sozialistischen Gewerkschaftern und Arbeiterkammer vom Zaun gebrochene Neiddebatte um einen Feiertag ist nichts anderes als ein Verrat Kläger schuld an Karfreitags-Schlamassel Fakt ist, entgegen dem Geschrei sozialistischer Gewerkschafter, dass 96 Prozent der Bevölkerung mit der neuen Feiertagsregelung nichts weggenommen wurde. Jene Protestanten jedoch, die ihren arbeitsfreien Karfreitag bisher zum Besuch eines Gottesdienstes genutzt hatten, dürfen sich bei all jenen bedanken, die Klage beim Europäischen Gerichtshof eingebracht haben. Denn falls sie auch dieses Jahr vormittags zur Kirche gehen wollen, müssen sie nun einen Urlaubstag nehmen.“
Diesen Donnerstag im Wintermonat 2019 werden in einem Jahr wohl manche aus der ÖVP als „persönlichen Feiertag“ begehen, zur Erinnerung an diesen Morgen vom 28. Februar 2019, als Wolfgang Mazal in den ORF ausrückte und der ORF Wolfgang Mazal einrücken ließ zur Verteidigung des Kraut-und-Erdäpfel-Gesetzes „Persönlicher Feiertag“ der zurzeitigen feudalschwarzidentitären Bundesregierung in Österreich.
Es hätten viele in das „Ö 1 Morgenjournal“ an diesem Tag eingeladen werden können, um über dieses Gesetz profund zu sprechen, die nicht befangen sind.
So wie Wolfgang Mazal von Rainer Hazivar begrüßt
“ … begrüßen wir Wolfgang Mazal zum Beispiel vom Institut für Arbeitsrecht der Universität Wien … Guten Morgen, Herr Professor, vielen Dank, daß Sie schon um die Zeit Zeit haben …“
Nur die Zuhörerinnnen sollen weiter meinen, nur die Zuhörer sollen daran weiter festhalten, gerade von „Österreich 1“ mit Informationen von Menschen, die nicht befangen sind, bestrahlt zu werden.
Rainer Hazivar wird aber mit reinem Gewissen sagen können, er habe nichts verschwiegen, er habe ohnehin „zum Beispiel“ gesagt. Die Hörer von „Österreich 1“ sind, wie gewußt wird, die klügsten Hörerinnen. Die wissen doch in der Sekunde, daß ein „zum Beispiel“ eine Auflistung ist. „Zum Beispiel“ steht für „Regierungsberater“, für „Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission des Leopold-Kunschak-Preises“ … da müsse er, Hazivar, doch nicht alles aufzählen, da reiche doch ein „zum Beispiel vom Institut für Arbeitsrecht der Universität Wien“ …
Und was Wolfgang Mazal zu diesem Gesetz dann sagte, nun, es muß tatsächlich nicht gewußt werden, für wen er um diese Zeit ausrücken mußte, alles, was er sagte, offenbarte ohnehin, daß er ein „zum Beispiel“ ist …
Kurzum …
Es ist bloß ein weiteres Mal festzuhalten, der Umbau des österreichischen Rundfunkanstalten zu entpolitisierten Anstalten, wie es der zurzeitigen Bundesregierung heißer Gesinnungswunsch ist …
„Ich freue mich immer, wenn ehemalige Professoren dreißig jahre später ins Studio kommen, und ich die Fragen stellen darf. Vielen Dank, Herr Professor!“
„Diese Dreckshure Soros Soll doch endlich ans Sterben denken, dieser scheiß Zionist! Dieser Hurensohn gehört vernichtet, denn jeder der die Geschichte kennt, weiß dass das Unheil dieser Welt von seinesgleichen ausgieng und noch immer ausgeht! Auf jeden Fall zähle ich dieses Arschloch nich zur Gattung der Menschen!“
Franz Dinghofer im österreichischen Fernsehen spornt eben an – gesinnungsgemäß zum Antisemitismus …
„Der Ostküstenadel (NWO) hat ihm (nazigeschädigt) Insiderwissen (daher der Reichtum) zugute kommen lassen, um einen Mann für’s Grobe, für die (verständlichen) Rachepläne (NWO-konform) eines gewissen Heinz Alfred Kissinger (‚the brain‘), zu haben.“
„vielleicht sollte ich einmal diesen alten saftsack disziplinieren damit er seine unnoetigen kommentare unterlaesst, und an den alte saftsack: he du der sich an der unteren gesellschaftsschichte masslos bereichert hat halts maul.“
„Soros Wann schließt der alte Sack endlich die Augen ???“
„ENDLICH Disziplinieren müsste man Ihn daselbst und seine Helfer Aber was währe dieser Teufel in Menschengestalt ohne seine BEZAHLTEN Helfer ?“
„Wann stirbt der Irre endlich? Ich hoffe das bei allen kommenden Wahlen, besonders bei der EU Wahl, die Rechtspartein extrem zulegen. Nur so kann man den links grünen Wahnsinn, der Islamisierung Europas, entgegenwirken! Vielleicht ist dieser Schock für Soros so groß, das er endlich das zeitliche segnet! Kein patriotischer Europäer wird diesen Spinner vermissen!“
Willfährig hat der ORF der identitären Regierungspartei diesen Wunsch nach einem entpolitisierten ORF erfüllt, ihr eine gesinnungsreiche Fernsehnacht geschenkt, mit dieser Dinghofer-Leistungsschau. Zum vollkommenen Fernsehgesinnungsgenuß der identitären Regierungspartei fehlte vielleicht nur noch ein tragend gesprochener Einleitungssatz: Die Führung der FPÖ gibt bekannt …
Ein paar Tage zuvor gab es im Palais Epstein eine Präsentation dieser Dinghofer-Leistungsschau und Alexander Wrabetz sagte brav auf, was ein Mit-etwas-davor-Kanzler von ihm …
Was aus dem ORF werden wird, wenn es weitergeht, wie es bereits los geht, das bekommt durch diese Dinghofer-Leistungsschau ein konkretes Bild: ein Staatsfunk, ein Parteifunk, ein Gesinnungsfunk, bis irgendwann nicht mehr unterschieden werden wird können, ist es ein Staatsfunk, ist es ein Parteifunk, weil die Partei sich als Staat versteht, der Staat ihr ihre Partei ist, und dann wird wohl jedwede Sendung mit tragender Signalmusik unterlegt mit dem pathetischen Satz eingeleitet werden: Die Führung der …
Und ein Wort durfte in solch einer Dinghofer-Leistungsschau schon gar nicht fehlen: Patriot … Wie oft dieses Wort platziert wurde, es hätte gezählt werden soll … derart aufdringlich wurde product placement noch nie … in diesem Fall richtiger: sentiment placement …
Dann wäre dann wohl Gesinnungsseligkeit. Einen Gesinnungsdinghoferstaatsfeiertag, dazu einen Gesinnungsstaatsparteifunk — aber wer bekommt und bekommt, will, heißt es, mehr, noch mehr, immer mehr, bis nichts mehr da ist, nur noch der Untergang bleibt, aber dieser dann für alle anderen …
Hendrik M. Broder ist ein kluger Mann. Er weiß. Es gibt eine weibliche Form des Wortes „Nazi“ – „Nazisse“.
Er wird lange darüber nachgedacht haben, wie sein handgestützter Kopf es vermuten läßt, wie erklärt er die Entdeckung seiner gravierenden Lücke.
Dann betet er, wie sein gen Plafond gerichteter Blick und seine gefalteten Hände es bezeugen; worum er betet, das soll sein Geheimnis bleiben.
Dann drückt er die Daumen. Beide Daumen. Ganz fest. Wofür? Wohl, daß ihm seine Erklärung der Entdeckung seiner Lücke geglaubt wird. Dafür muß Hendrik Broder seine beiden Daumen nicht ganz toll halten. Das wird ihm auch ohne Daumendrücken geglaubt, seine Lücke entdeckt zu haben. Broder entdeckt viel, das wird gewußt, und was Broder je entdeckt, das wird gewußt, sind seine Lücken.
Sollten Sie in Erinnerung haben, daß der Vorname von Broder „Henryk“ ist und nicht, wie oben geschrieben, „Hendrik“, erinnern Sie sich richtig. Angebracht an dieser Stelle eine Erklärung, weshalb dennoch „Hendrik“ geschrieben wird.
Für den Sohn des zurzeitigen Vizekanzlers ist es aber ein Glück, daß die Hörschwäche des Vaters nicht eine vollkommene ist … was wäre das für ein Vorname geworden, hätte dieser nicht nur ein nicht enthaltenes „d“ gehört, ein „i“ statt einem „y“, sondern auch noch ein zweites „e“ statt einem „i“ …
Recht besonders seit dem letzten Austausch im Kursalon wird gewußt, was für einen recht besonderen Stellenwert Hendrik Broder beim zurzeitigen Vizekanzler einnimmt, insgesamt in der zurzeitigen identitären Regierungspartei …
Hat der Sohn vom zurzeitigen Vizekanzler noch einen zweiten Vornamen? Das würde doch recht passen: Hendrik M. — M. für Michael, benannt nach dem Dritten im Kursalonbunde …
Wie lange das Wort „Nazisse“ schon in Verwendung ist, soll abschließend eine kurze Geschichte aus dem Buch „Söldner für den Anschluss“ von Hans Schafranek erzählen. Zu dieser Zeit waren weder Henryk noch Hendrik auf der Welt, bei Hendrik dauerte es Jahrzehnte und bei Henryk immerhin noch weit über ein Jahrzehnt bis zu deren Geburten. Gendergaga zu entdecken, zu beginnen, Gendergaga zu sprechen, in diese Sprache vertieft sich Broder gar erst Jahrzehnte später. Aber damals, das erzählt kurz beispielhaft auch diese Geschichte aus dem Buch über die „Legion ohne Mission“, wie sie einmal genannt wird, wurde bereits, ohne dafür einen Begriff schon zu haben, bereits gegendert …
„Eines Tages im Oktober 1934 blieb sein Blick auf einem verführerischen Anblick an einem der Nebentische haften. ‚Der strenge und energische Eindruck Ihrer Erscheinung lässt mich Ihre Bekanntschaft ersehnen‘, kritzelte er auf einen Zettel, den er vom Kellner überbringen ließ. Absender: ‚Hotel Bambergerhof, Zimmer 137‘. Die attraktive Dame antwortete tags darauf auf gleichem Wege: ‚Ich muss Ihnen Kummer bereiten, ich bin nämlich keine Nazisse, sondern oh Schreck oh Graus nur eine Jüdin… Ihre Sehnsucht müssen Sie also heldisch unterdrücken, es sei denn, es würde Ihnen ein Pogrömchen zu Hilfe kommen.'“
Ihre Sprache sagt, was es ist, ihre Sprache sagt, was sie sind.
Die FPÖ mit ihrem Innenminister voran und die ÖVP hinterher, zieht mit, wie eine Marketenderin, zuständig für den Verkauf des Süßen, mit dem das Saure leichter schluckbar … die identitäre Gesinnung, die dem Recht recht fremd.
Dem Recht so fremd, der identitären Gesinnung so nah …
„ich bin eher dafür euch links li kes geschmeiss irgendwo zu internieren[.] „
„Dornbirn-Mörder meint, er gehört freigelassen…freier Eintritt in die Gaskammer!!!“
„also wenn der wunsch nach herstellung der Ordnung in unserem land impliziert dass ich ein nazi bin dann nehm ich das gerne an.“
„[S]ollten wir noch einen Schritt weitergehen und sie auch nach diesen Gesetzen bestrafen. D.h. keine Gnade, kein humaner Strafvollzug. Zum Henker mit ihnen.“
„Der illegale Einwanderer hat allen Ernstes seinen Pflichtverteidiger angewiesen, eine Haftbeschwerde am Oberlandesgericht Innsbruck gegen seine Untersuchungshaft einzulegen. Für die Kosten des Verfahrenshelfers (und des gesamten Verfahrens) muss natürlich der Steuerzahler aufkommen. Damit ergibt sich eine doppelte Verhöhnung des Opfers, seiner Angehörigen und der österreichischen Bürger, die immer mehr zu Ausgelieferten einer ausländischen Tätergruppe werden, die eine verfehlte Einwanderungspolitik nach Österreich gebracht hat.“
Zu diesen Kommentaren der Schreibstaffel, die hier zitiert werden, ist anzumerken. Achten Sie nicht darauf, wer solche Kommentare schreibt, beachten Sie vor allem, wie viele es sind, die solche Kommentare positiv bewerten. Immer und immer wieder, auf dieser Website der identitären Regierungspartei. Auch in den Kommentaren der Schreibstaffel die Geringschätzung der Rechtsstaatlichkeit. Der heiße Wunsch nach einer gesinnungsgemäßen Rechtsstaatlichkeit …
„Die größte Chuzpe: der Bruder des Mörders tauchte ja am nächsten Amtstag in der Behörde auf, um seinem eigenen Antrag auf Geldleistungen Nachdruck zu verleihen! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – der Bruder sticht den Amtsleiter/Sachbearbeiter wegen Nichtzuerteilung der Mindestsicherung ab, danach tanzt eiskalt der andere Bruder […]Außerdem setzt er damit ein klares Zeichen – es ist besser für Euch, wenn ihr spurt. Dieser Vorgang ist so unfassbar, dass man es nicht glauben mag; damit hat er sein ‚Menschsein‘ aus meiner Sicht verwirkt und gehört auf den nächsten Laternenpfahl.
„man sollte den guten mann entlassen und zur naechsten laterne begleiten wo sein entlassungsgeschenk auf ihn wartet.“
„Frechheit siegt, denkt sich wohl dieser Mörder! Solchen Mördern, die einwandfrei als solche verurteilt wurden, dürfte gar kein von einem Verfahrenshelfer bestellter Anwalt zustehen, sondern ein Schnellgericht müßte, OHNE irgendwelche Umschweife, SOFORT beschließen, diese Kreaturen außer Landes zu bringen, am besten in den hohen Norden Sibiriens! Es müßte auch ernsthaft überlegt werden, mit Rußland ein derartiges Abkommen anzustreben…!“
vor wenigen Tagen erschien ein Interview. Darin forderte ich, dass der Verfassungsschutz beobachten solle. Aufgrund dieser Äußerung habe ich etliche wütende Reaktionen von Sympathisanten erhalten.
Ich weiß nicht, ob Sie diese Wut teilen. Vielleicht sind Sie selbst besorgt darüber, wie stark und wie offen der Rechtsextremismus inzwischen auftritt. Aber: Ich sehe nichts von dieser Sorge. Ich lese nicht, dass Sie sich gegen Ihre rechtsextremen Parteifreunde auflehnen. Ich höre nicht, dass Sie sie ächten, dass Sie ihnen die Tür weisen, dass Sie ihnen sagen: Mit Euch wollen wir nichts zu tun haben!
Rechtsextrem sind nicht nur die Antisemiten, die Holocaust-Leugner und die Skinhead-Kameradschaften. Rechtsextrem sind, die sich über Menschen anderer Herkunft erheben. Die eine kulturelle Überlegenheit gegenüber fremden Völkern behaupten. Die von einem Herrenmenschentum ausgehen, das es rechtfertigt, Muslimen oder Migranten nur mindere Rechte zuzugestehen und ihnen die Fähigkeit zur Integration abzusprechen. Alles das verstößt gegen das Grundgesetz. Es verstößt gegen die Menschenwürde und die Religionsfreiheit.
Rechtsextreme sind Verfassungsfeinde. Sie akzeptieren Grundrechte nicht und sie verabsolutieren ihre Vorstellung Sein. So sehr, dass sie den demokratisch gewählten Vertretern unseres Staates Verrat am Volk vorwerfen. Mit infamer und zügelloser Rhetorik untergraben sie das Vertrauen in die parlamentarische Demokratie.
Vor kurzem wurde das Gutachten des Verfassungsschutzes bekannt – es ist der Anlass für mein Schreiben. Lesen Sie es, es ist erschütternd! Lesen Sie die Auszüge aus Reden, Stellungnahmen und Büchern Ihrer rechtsextremen Parteifreunde! Lesen Sie von dem Gift, das die Wortführer des ‚Flügels‘ verbreiten, lesen Sie, wie Tausende dies auf den Treffen bejubeln, lesen Sie, wie der Krebs des Rechtsextremismus sich ausgebreitet hat!
Seit 1945 haben alle gesellschaftlichen Kräfte stets ein Tabu respektiert: Rechtsextremismus ist zu ächten; ist die große Organisation, die dieses Tabu bricht; gibt diesen Leuten ein Forum, Sie meine Damen und Herren, geben diesen Leuten ein Forum; bis hinein. Das ist eine Schande!
Ich habe im Interview hervorgehoben, dass die meisten Mitglieder nicht rechtsextrem sind. An diese Mitglieder schreibe ich hier: Warum lassen Sie es zu, dass die Rechtsextremen bei Ihnen eine Heimstatt? Dass sie ihre Ungeheuerlichkeiten offen sagen können? Dass sie besudeln?
Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig.
Der richtige Weg wäre es, zu verlassen. Aber kommen Sie nicht. Wir nehmen Sie nicht, denn Sie haben sich mitschuldig gemacht.
Aber Sie wissen natürlich, dass Ihre politischen Ziele schwer geschädigt werden, weil Sie den Rechtsextremismus tolerieren. Wenn Ihnen Ihre Anliegen wichtig sind, müssen Sie damit ein Ende machen!
Daraus ist jetzt das Schweigen aus Feigheit geworden. Brechen Sie Ihr Schweigen! Brechen Sie mit den Rechtsextremisten! Grenzen Sie sie aus und fordern Sie sie auf, zu verlassen.
Aber Sie können die Rechtsextremen öffentlich bloßstellen. Publizieren Sie eine Liste mit den Namen aller Rechtsextremisten und ächten Sie sie. Fordern Sie sie wieder und wieder auf. Es wird eine lange Liste sein müssen. Wenn ich Ihnen für den Anfang ein paar Namen vorschlagen darf.
Wenn Sie schon nicht verlassen wollen: Machen Sie Ordnung im eigenen Haus, indem Sie zumindest sagen, wo es stinkt. Manchmal ist Selbsterkenntnis ja der erste Schritt zur Besserung.“
Sie werden sich jetzt fragen, wo und von wem ist die Brief geschrieben worden, an welche Mitglieder von welcher Partei ist dieser Brief geschrieben worden. Kurz gesagt: nicht in Österreich und von keinem Parteiobmann in Österreich wurde dieser Brief geschrieben.
Aber es ist ein Brief, der als Vorlage dienen kann für einen in Österreich zu schreibenden Brief.
Wer soll in Österreich an wen diesen Brief schreiben?
Damit beginnen bereits, ehe der Brief geschrieben werden kann, in Österreich die Schwierigkeiten, das Komplizierte. Wie einfach hingegen hat es der Briefschreiber in seinem Land. Er weiß, an wen er seinen Brief zu adressieren hat, er weiß die Partei.
In Österreich hingegen. Soll den Brief ein Parteiobmann an die Mitglieder seiner mitregierenden Partei schreiben? Ist es in Österreich nicht an der konkreten Situation und zurzeitigen Wirklichkeit gänzlich vorbei, in so einem Brief nur von einer Partei zu sprechen? Nur „Parteiausschlussverfahren“ und nur „Parteiaustritte“ zum wesentlichen Inhalt des Briefes zu machen?
Müßte in Österreich so ein Brief mit konkretisiertem Inhalt zur österreichischen Situation und zurzeitigen Wirklichkeit nicht ein Brief sein, der an eine, kurz gesagt, regierende Partei und nicht an die Mitglieder einer mitregierenden Partei zu richten ist?
Es bleiben also zu viele Fragen offen, um einen solchen Brief in Österreich je abzuschicken. Und darüber hinaus widerspräche ein solcher Brief der österreichischen Kultur zur Vorsicht, es sich ja nur nicht mit den Falschen zu verscherzen, es könnten ja die Rechten sein für das eigene Wohlergehen, sie könnten es ja einem belohnen, solch einen Brief nicht zu schreiben, sie könnten es ja einer belohnen, zu schweigen. Von dem „Brechen“ will gar nicht gesprochen werden. Mit jemandem „zu brechen“ hieße in diesem Zusammenhang in Österreich ja, mit sich selber „zu brechen“. Und außerdem: das „Brechen“ hat so etwas Extrovertiertes an sich, und das Extrovertierte ist nicht österreichische Lebensart, sondern mehr das Brechen im Stillen nicht mit jemandem, sondern den Stab über und dann das Rückgrat …
Da ist es doch allemal rechter, nicht so einen Brief zu schreiben, sondern eine Antwort zu geben. Und diese österreichische Antwort auf diesen Brief wurde bereits gegeben:
„In einem Brandbrief fordert er nämlich den Ausschluss von sogenannten ‚Rechtsextremen‘ in den eigenen Reihen, weil sie seiner Vorstellung von Meinungsfreiheit nicht entsprechen. Als Unterstützung zieht er ausgerechnet den in letzter Zeit so oft danebengegriffenen Verfassungsschutz heran.“
Sie werden jetzt endlich wissen wollen, wer diesen Brief wo und an wen geschrieben hat. Nun, das erfahren Sie, wenn Sie die Collage öffnen. In dieser ist der ungekürzte Brief, der eine Vorlage sein könnte für einen Brief in Österreich, und zugleich die ungekürzte Antwort auf diesen Brief aus Österreich, der die zurzeitige österreichische Situation und zurzeitige Wirklichkeit so einfach wie kurz wiedergibt.
NNS Im Brief wird u.a. auch davon geschrieben, daß „rechtsextrem nicht nur die Antisemiten, sondern auch die Holocaust-Leugner“ seien … Wie wahr doch die Antwortgeberin aus Österreich schreibt, wenn sie von „sogenannten ‚Rechtsextremen‘ in den eigenen Reihen“ … ist nicht sie selbst der rechtbeste Beweis in ihrer Bemühung um den Antisemitismus?
Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (identitäre Regierungspartei) habe, ist zu lesen, „eine Debatte um den Spitzensteuersatz losgetreten“, Fuchs wolle, wird am 11. Februar 2019 berichtet, „den 55-prozentigen Spitzensteuersatz für Einkommensmillionäre 2020 auslaufen lassen“.
Das heißt. Menschen mit einem Einkommen ab einer Million Euro im Jahr sollen, so der Plan von Hubert Fuchs und seiner identitären Regierungspartei zum Wohle ihrer Herren, ebenfalls nur mehr mit einem Spitzensteuersatz von fünfzig Prozent belegt werden. Auch fünfzig Prozent werden ihre Herren noch als Qual empfinden …
Das heißt. Wenn Sie zu jenen gehören sollten, und das sind nicht gar viele in Österreich, die im Jahr, um es mit Optimismus anzugehen, neunzig Tausend Euro, das wären monatlich rund sechstausendfünfhundert Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung, verdienen, dann dürfen Sie sich nach der identitären Großzügigkeit gegen ihre Herren als Millionär fühlen, nicht weil Sie eine Million und mehr im Jahr an Einkommen haben, sondern weil Sie nach der identitären vorgesehenen Gabe an ihre Herren als Millionärin besteuert werden würden, also weiter mit einem Steuersatz von fünfzig Prozent.
Während Sie also weiterhin fünfzig Prozent Steuerleistung zu erbringen haben, vorausgesetzt Sie gehören zu den Wenigen in Österreich die ein so hohes Einkommen haben, sollen, so will die identitäre Regierungspartei für ihre Herren sorgen, es ihren Herren (ein paar wenige von ihren Herren werden wohl auch Frauen sein), das Leben noch leichter machen, ihre Herren für ihr noch weit, weit höheres Einkommen fünf Prozent weniger, also auch nur mehr fünfzig Prozent Steuerleistung erbringen.
Das heißt. Ein Mensch mit einer Million im Jahr, das sind monatlich rund einundsiebzigtausend Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung, wird nach identitärem Regierungsparteiwillen mit dem gleich hohen Steuersatz bedacht wie ein Mensch mit monatlich rund sechstausendfünfhundert Euro …
Ein Mensch also, der rund elfmal mehr im Monat an Einkommen als Sie zur Verfügung hat, soll nach der von der identitären Regierungspartei stets recht beschworenen Gerechtigkeit nicht einmal 0,001 % mehr an Steuern …
Oh, da gehe es wieder einmal gegen die Millionäre, gegen die wenigen Millionärinnen in Österreich …
Nein. Es wäre dazu zu schweigen. Jedoch die zweite Aussage in einem, wie es so schön heißt, Atemzug mit dieser nimmt jedem Menschen die Luft zu …
Diese zweite Aussage von Hubert Fuchs (identitäre Regierungspartei, umgangssprachlich FPÖ genannt):
„Und die medial kolportierte Senkung der unteren drei Lohnsteuertarife von 25, 35 und 42 auf 20, 30 und 40 Prozent tat er als ‚Zahlen aus dem ÖVP-Wahlprogramm‘ ab.“
Ein Mensch, der im Monat also rund siebzehnmal mehr verdient, soll höchstens acht Prozent mehr Steuer, das ist identitäre Auffassung von Gerechtigkeit …
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