FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert

Es wurde darüber zwar schon geschrieben, wie gelesen werden kann in Marko und Osmanen Germania – das war gestern.

Inzwischen, am 10. August 2016, sind es bereits 48 Menschen, die dem Kommentar von Franz Dinghofer zustimmen. Es lehnen diesen auch welche ab, nämlich zwölf Menschen. Prozentmäßig können also bisher achtzig Prozent dem Kommentar zustimmen: dem Unbegriff „Untermenschen“ und auch, daß „man sicher nicht friedlich lösen“ …

Von 60 Menschen finden also achtzig Prozent es für zustimmenswert: „Untermenschen“ und „nicht friedlich lösen“ … Und das im Jahr 2016 mit den drei Bundespräsidentschaftswahlen … welcher der Kandidaten hierzu wohl der passende ist?

Wie sich das der Mensch, der sich nach der Ikone der FPÖ nennt, wohl vorstellt: das „sicher nicht friedlich lösen“?

Der Franz Dinghofer der Vergangenheit wird wohl nicht zuletzt eine Ikone der FPÖ sein, weil er vor über einhundert Jahren einer von denen war, die gegen den Kornblumenerlaß sich einsetzte …

Der Franz Dinghofer der Vergangenheit war u.v.a.m. ein Antisemit. Der Franz Dinghofer der – Gegenwart zu schreiben, erschiene aber nicht richtig, treffender wohl: der Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert –, er hat seiner Gesinnung gemäß sein Pseudonym gewählt, wie ebenfalls gelesen werden kann: ein ihm nicht passender Bundeskanzler kann für ihn nur ein „jüdischer“ … Und nun noch der Unbegriff „Untermenschen“ mit „sicher nicht friedlich lösen“ …

Er, Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert, wüßte auch schon Bombenziele für die IS in Österreich …

Wenn er, Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert, von Liesing wieder wegfährt, ist er stolz gestimmt: „unsere Hools“ …

Bei jungen Menschen ist er, Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert, aber milde: bloß ein oder zwei Vorderzähne weniger, mehr möchte er ihnen nicht …

Was er, Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert, nicht kennt, ist Mitleid; ein ermordeter Priester für ihn ein „gutmenschlicher Idiot“ …

Was Peter_ und Norbert Hofer gemein haben: recht hohe Werte der Überschätzung

Peter_ und Norbert HoferNorbert Hofer sieht sich als „Schutzherrn“, während, wie gelesen werden kann in Marko und Osmanen Germania, Wähler und Wählerinnen sich ihre Marionette wählen … Eine Überschätzung.

Und Peter_, der, das soll ihm diesmal gar nicht streitig gemacht werden, für dieses Kapitel tatsächlich Anlaß ist, meint,

„Huch, Schreck lass nach!! 438 Einträge bei der Suche nach „Peter“! Die haben mich auf dem Kieker!!!
 
Komme ich jetzt in ein KZ??? Werde ich v…???“

Auch eine Überschätzung. Das haben Peter_ und Norbert Hofer also gesinnungsgemäß gemein.

Niemand hat ihn „auf dem Kieker“. Schriebe er seine Kommentare nicht auf FPÖ unzensuriert, wäre Unzensuriert nicht die Website einer Partei, die von vielen, viel zu vielen gewählt wird, weder sie noch er wären je zu erwähnen, trotz des Umstandes, daß gerade von ihm auf dieser identitären Parlamentsparteiwebsite bisher schon recht viele Kommentare veröffentlicht worden sind, die nur eines sind: gerichtsrelevant.

Und auch diesen neuerlichen Kommentar von Peter_ nicht zu löschen, wird FPÖ unzensuriert ersucht. Denn. Auch dieser zeigt eindrücklich, was in diesen Reihen von Österreich gehalten wird, welche Werte in diesen Reihen auf die Flagge, zu der sie treu stehen, geschrieben sind, nach diesem und nicht nur diesem Kommentar auch die Werte der Verharmlosung.

Darüber hinaus beweist gerade dieser Kommentar, wie falsch alles ist, was aus diesen Reihen kommt. Wie frei und unbehelligt kann sich Peter_ und nicht nur Peter_ trotz seiner bloß gerichtswürdigen Kommentare äußern auf der Website einer Partei, die von vielen, viel zu vielen gewählt wird, einer Partei mit einem von ihm recht beworbenen Kandidaten, den sich Wählerinnen und Wähler, was nach bisherigen Meinungsumfragen nicht auszuschießen ist, zu ihrer Bundespräsidentenmarionette wählen werden.

Vor über einem Jahr wurde Peter_ der Staatsanwaltschaft … was ist daraus geworden? Zu hören war bislang darüber nichts mehr. Georg Niedermühlbichler von der SPÖ wird vielleicht darüber mehr wissen; er brachte damals die Prüfung durch die Staatsanwaltschaft …

Mehr Eigen-Widerlegung des Kommentars auf FPÖ unzensuriert gibt es nicht. Thematisch gehören die beiden Kommentare, der vor über einem Jahr und der heutige, zusammen …

Trotz geltender Gesetze kann also Peter_, auch er, auf FPÖ unzensuriert Kommentare um Kommentare veröffentlichen, für die er nicht einmal eine Vorladung vor das Bezirksgericht …  Wie, um nur ein Beispiel herauszugreifen, für seine Verleumdung von dem Bundespräsidentschaftskandidaten seit dem 27. Juni 2016. Das bleibt ahndungslos, aber der Kandidat, der schon zum Bundespräsidenten gewählt wurde und den Preis für das richterliche Geschenk an den Peter_Kandidaten zu bezahlen hat, muß beweisen, daß er gesund ist, oder in der Sprache der Gerichte, daß er unschuldig ist, während die Medien die Verleumdung des Schuldigen gierig aufnehmen und verbreiten.

Der derzeitige Justizminister muß von Peter_ und nicht nur von Peter_ als ein Schutzpatron empfunden werden. Denn. Nur so wird es verständlich, daß Peter_ und nicht nur Peter_ unbeirrt weiter seine Kommentare der Verleumdung und Diffamierungen und Verharmlosungen und Geschichtsumschreibungen … um es abzukürzen, ein weiteres Beispiel, von gestern:

„Sonderbriefmarke des Islamischen Staates“ zum Mitnehmen zum „Kongress Überfremdung“ des „Europäischen Forums Linz“ und mit besonderer Danksagung an Norbert Hofer

Wenn also etwas „auf dem Kieker“ … dann nur eines: Wähler und Wählerinnen sollten einen Kieker darauf haben, wen sie wählen. Das ist das Einzige, worum es geht. Und da Peter_ kein Kandidat ist, kann ihn auch niemand „auf dem Kieker“ haben, den armen FPÖ-unzensuriert-Kommentator mit seinem umworbenen armen FPÖ-unzensuriert-Kandidaten

Peter_ und nicht nur Peter_ dürfen als Kommentatoren und Kommentatorinnen bezeichnet werden. Denn FPÖ unzenuriert selbst spricht nicht von Postings, sondern von Kommentaren … Und Peter_ dürfte ein recht besonderer Kommentator sein, denn allenthalben schreibt er seine Kommentare in der dritten Person Mehrzahl, wie beispielsweise auch die oben angesprochene Verleumdung eines bereits gewählten …

NS Weil es aktuell gerade dazu paßt. Die FPÖ kreischt gerade sehr, der ORF gehöre reformiert. Auch dazu gibt es von Peter_ einen Kommentar, ebenfalls in der dritten Person Mehrzahl. Sind das die Reformvorstellungen der FPÖ für den ORF?:

FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“

„Sonderbriefmarke des Islamischen Staates“ zum Mitnehmen zum „Kongress Überfremdung“ des „Europäischen Forums Linz“ und mit besonderer Danksagung an Norbert Hofer

IS-Sonderbriefmarke zum Dank auf FPÖ unzensuriert

Der im Oktober 2016 nach Linz fahrende Werber und Verleumder für einen Kandidaten, dem richterlich eine dritte Chance geschenkt wurde – für den 2. Oktober 2016 sollten sich aber Wähler und Wählerinnen an den alten Spruch halten: eine zweite Chance verdiene ein jeder Mensch, hat er aber diese vertan – eine dritte nimmer mehr.

Der Werber und Verleumder dürfte sich aber derart auf seine Linzfahrt freuen, daß er eine „Sonderbriefmarke des Islamischen Staates“ hergestellt hat, wie in der Collage gesehen werden kann. Es wurde selbstverständlich der Name und die Bilder des Kandidaten, den er damit ein weiteres Mal diffamiert, entfernt, ebenso die Gesichter von Mörder und Opfer unkenntlich gemacht. Und von ihm veröffentlicht, wie üblich: auf FPÖ unzensuriert, am 9. August 2016 …

Vielleicht will er mit dieser seiner „Sonderbriefmarke“ nach Linz fahren, um sie dort stolz zu präsentieren, auf dieser „Leistungsschau“, als seinen recht persönlichen Beitrag zu den „Werten“, die auf dieser „Tagung und Messe“ repräsentiert sein werden.

Die eine Verleumdung von ihm, bereits am 27. Juni 2016 veröffentlicht, ist bis zum heutigen Tage zur weiteren Verbreitung auf FPÖ unzensuriert veröffentlicht, wie in der Collage gelesen werden kann.

Ein Dank dafür gebührt FPÖ unzensuriert, daß es nicht gelöscht wurde. Denn. Nichts belegt eindrücklicher, für welche Werte sie steht. Der Dank gilt auch dafür, dem Ersuchen nachgekommen zu sein, weitere Kommentare nicht zu löschen, die ihrem seit Urzeiten fließendem Blute recht ausgezeichnete Werte …

Ein noch größerer Dank allerdings gebührt Ing. Norbert Hofer, der auch in dieser Angelegenheit nicht tätig wurde, wie in einer direkten E-Mail an ihn … Denn. Kann es einen eindrücklicheren Beleg dafür geben, welche Werte er treu und stolz repräsentiert?

Norbert Hofer ist einer, der Chancen bedarf, der dritten, ach was, bei solch einem Manne nicht kleinlich sein, und auch einer fünften und eine achten …

Marko und Osmanen Germania – Wer für Franz Dinghofer „Untermenschen“ sind

Fontane Stechlin Untermenschen - FPÖ unzensuriert Germania

Es gibt die Marko und es gibt die Osmanen Germania. Für die einen Burschen sind die Behörden zuständig, für die anderen Burschen aber die Wähler und Wählerinnen, damit kein Bursche aus diesen politisch einen derartigen Einfluß bekommt, der für Österreich nur eines sein kann: ein Fiasko.

Über die einen Germania-Burschen gibt es eine aktuelle Dokumentation vom Fernsehsender ZDF, die eine gute erste Auskunft gibt; mehr muß zu diesen Burschen nicht geschrieben werden. Allein diese Reportage genügt, um zu wissen, daß dieser Burschenverein ein Verein ist, dessen Mitglied kein Mensch sein will. Nur eines. Es geht auch um Abzocke. Allein die „Kutte“ kostet, wie ein Bursche in dieser Reportage sagt, eintausend Euro …

Abzocke, da kennen sich germanische Burschen aus …

FPÖ unzensuriert schreibt am 8. August 2016 einen Kommentar zu den Burschen der Germania, also gesinnungsgemäß zu den osmanischen und Franz Dinghofer läßt es sich nicht nehmen, auch einen Kommentar zu schreiben:

„Der Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen.
Und schon gar nicht auf Politik hoffen die immer noch auf „Integration“ von Untermenschen setzt.“

Das mit den „Untermenschen“ gefällt, wie die weit höhere Zustimmung als Ablehnung zeigt. Damit es nicht gleich wieder einen Aufschrei gibt, das sei ein Wort der Nazis, soll darauf verwiesen werden, es ist das Wort eines amerikanischen „Rassentheoretikers“, freilich eines nicht unwichtigen Stichwortgebers für das totalitäre nationalsozialistische Massenmordregime. Es ist aber auch ein Wort, das wohl von Deutschland aus seine grausame Karriere … lange davor kann bei Theodor Fontane gelesen werden, was Herr Stechlin zum „Untermenschen“ sagt:

„Sie, Herr Hofprediger, bestätigen, es mir schließlich auch. Denn mir fällt eben ein, Sie waren ja mit unserem guten Kaiser Wilhelm, dem letzten Menschen, der noch ein wirklicher Mensch war, immer in Gastein zusammen und viel an seiner Seite. Jetzt hat man statt des wirklichen Menschen den sogenannten Übermenschen etabliert; eigentlich gibt es aber bloß noch Untermenschen, und mitunter sind es gerade die, die man durchaus zu einem „Über“ machen will. Ich habe von solchen Leuten gelesen und auch welche gesehen. Ein Glück, daß es, nach meiner Wahrnehmung, immer entschieden komische Figuren sind, sonst könnte man verzweifeln.“

Von Franz Dinghofer wird gewußt, daß es ein Mensch ist, der seinen Computer ausschaltet und hinausgeht. Ob er noch so mobil ist, nicht nur nach Liesing zu fahren, sondern im Herbst auch nach Linz, zum „Kongress Verteidiger Europas“. Von einem anderen Menschen, der sich wohl gesinnungsgemäß als „Übermenschen“ empfinden wird, aus der Staffel der FPÖ unzensuriert wird gewußt, daß er bereits eine Karte gelöst hat, für die Tagung „Überfremdung“ …

NS Nicht unerwähnt darf ein Kommentar, wie in der Collage gelesen werden kann, bleiben, ebenfalls mit nicht wenig Zustimmung. Bemerkenswert an diesem Kommentar ist, es solle nur so weitergemacht werden, weil das sei „für …-Wähler sehr gut“. Es ist also für die Wähler sehr gut, nicht für den Kandidaten, der auf dieser Website so heiß beworben wird, wie beispielsweise auch von dem Menschen des Übers, der im Oktober nach Linz fährt … Es ist also nicht sehr gut für den Kandidaten, sondern für die Wähler; die Wählerinnen wählen also sich selbst, oder, könnte auch gesagt werden …
wählen sich ihre Marionette, während der Kandidat
gar noch meint, ein Schutzherr – armer Schutzherr

kleiner Präsident an den Fäden der Ding-
hofer …

Österreich: Eine jakobinische Bundesregierung zur Abwehr von Schrecklicherem durch das sogenannte eigene Volk?

Vor kurzem sang in Salzburg einer die Arie vom „Terror der Jakobiner“. Und daran kann angeknüpft werden, um etwas Positives über die SPÖ-ÖVP-Regierung zu sagen.

Es werden wohl viele unverständlich finden, daß, wie aktuell wieder, der derzeitige Verteidigungsminister Millionen um Millionen für die Aufrüstung des Militärs ausgeben will, um gegen „Terror“ in Österreich … in Österreich gegen Terror … und in einem Atemzug müssen auch Flüchtlinge genannt werden … Notverordnung und so weiter und so fort …

Es werden wohl viele meinen können, hier bettle ein Verteidigungsminister nach Anschlägen in Österreich. Denn. Es muß für nun hauptsächlich von Gott – der sich derzeit darin gefällt, Allah gerufen zu werden – getriebene Mörder und Mörderinnen doch eine besondere Herausforderung darstellen, Hans Peter Doskozil und soher der gesamten SPÖ-ÖVP-Regierung einmal recht zeigen zu können, wo der Terrorist seine Glock holt.

Es werden wohl viele meinen können, mit der Aufrüstung erfülle sich ein Bub noch rasch, ehe sein Gesicht in Falten des Alters gelegt, einen Traum, wie ein Bube zu sein hat, womit ein Bube zu spielen hat: Granatwerfer, Scharfschützengewehre …

Und diese Annahmen sind möglicherweise alle sehr ungerecht, gegen Hans Peter Doskozil, gegen die SPÖ-ÖVP-Regierung.

Denn.

Es scheint in diesem Land, also in Österreich, keine anderen Themen mehr als Terror und Flüchtlinge zu geben. In diesem terrorfreien Österreich, in dem gutter press als auch quality press mit mühsam konstruierten Terrorbedrohungen, die auch Österreich … terrorisieren. Wer mit dem Rad über das Land fährt und etwa in einer Trachtenmostschenke einkehrt, bekommt sofort zu hören, ehe noch Platz genommen werden kann, etwas über Terror und Flüchtlinge, wer bei einem Greißler einen Liter Milch kauft, bekommt kostenlos dazu bizarre Geschichten über Flüchtlinge zu hören, stets mit der mehrfachen Versicherung, das sei aber nicht gelogen, wer in der Straßenbahn sitzt, bekommt, ja … das sei aber nicht gelogen … Auf das im Internet Verbreitete muß erst gar nicht besonders hingewiesen werden … und das sei aber nicht gelogen, denn es steht ja geschrieben, wie das Wort Gottes, der nun unter dem Pseudonym Allah eifrig unterwegs ist und recht oft ist Allah auch unter dem Pseudonym Gott … Gott sei tot, hat es einmal geheißen, und nun: er ist auferstanden, sehr lebendig, und damit Götter auferstehen können, müssen Menschen sterben, müssen Menschen geknechtet werden, müssen der Menschen Freiheiten für der Götter Freiheiten geopfert werden …

Aber die Götter sind nicht das Thema, sondern die SPÖ-ÖVP-Regierung.

Es kann die SPÖ-ÖVP-Regierung verstanden werden, daß sie agiert wie sie … In diesem Land, in diesem Österreich, in dem von nichts anderem mehr gesprochen und geschrieben wird, als von Terror und Flüchtlingen. Wahrscheinlich haben auch die Träume, die nun in Österreich geträumt werden, nur mehr Terror und Flüchtlinge als bizarre Wirklichkeit …

Die SPÖ-ÖVP-Regierung muß hart, streng sein, destruktiv, zukunftslos sein, damit es das Volk nicht sein muß.

Das Volk muß es auch nicht sein, aber es will sein. Soher kann die Bundesregierung verstanden werden, wenn es tatsächlich ihr Wille ist, Schrecklicheres durch das sogenannte Volk abzuwehren.

Es ist zukunftslos und destruktiv, Millionen hinauszuwerfen, beispielsweise für Granatwerfer. Granatwerfer hinterlassen stets nur verbrannte Erde … Und wo in einem terrorfreien Land will der Verteidigungsminister und mit ihm die gesamte Regierung die Granatwerfer zum Einsatz bringen können … Österreichische Granatwerfer hinterlassen nicht einmal verbrannte Erde.

Aber die SPÖ-ÖVP-Regierung muß hart … damit es das Volk nicht sein muß. Und wer die Äußerungen, die Drohungen im Wir-sind-das-Volk-Internet nur ein wenig kennt, versteht den Kurs der SPÖ-ÖVP-Regierung, auch wenn es ein zukunftsloser, ein destruktiver …

Die SPÖ-ÖVP-Regierung getrieben von der Angst vor dem sogenannten eigenen Volk, und das ist die einzig berechtigte Angst in diesem Land, in Österreich … Und hier ist der Anknüpfungspunkt zum „Terror der Jakobiner“. Es kann nur empfohlen werden, das Buch von Sophie Wahnich zu lesen: „Freiheit oder Tod. Über Terror und Terrorismus“. Was sie über die Französische Revolution schreibt, macht verständlich, auch verständlich das Agieren der SPÖ-ÖVP-Regierung.

Ein Zitat, das Sophie Wahnich in diesem Buch zitiert, aus der damaligen Zeit soll es veranschaulichen, worum es geht, Anreiz sein, das Buch tatsächlich zu lesen:

„Seien wir schrecklich, damit das Volk es nicht sein muss.“

Es ist der Terror des Volkes, der die SPÖ-ÖVP-Regierung vor sich hertreibt, auf den diese Regierung reagiert, auf den die Regierung aber doch nur mit einer Symbolpolitik reagiert, mit Symbolen aber, die für nichts tauglich sind, keinen Erfolg für die Regierung versprechen können, weil sie lediglich Verstärker dieses völkischen Terrors sind, dem ein jeder Mensch in diesem Land, in Österreich, sofort ausgesetzt ist, kaum daß er digitale oder analoge Räume betritt, österreichische Medien aufschlägt …

SPÖ-ÖVP-Regierung - Terror - Freiheit.jpg

 

„Europäisches Forum Linz“ – „Tagung Überfremdung“ und „Messe“ von recht Einschlägigen

Worum es bei diesem „Kongress Verteidiger Europas“ gehen wird, darüber gibt es wieder ein paar Information mehr, in der „Blauen Narzisse“ am 5. August 2016 schreibt Fabian Müller:

„In Linz findet am Wochenende des 29. Oktober zum ersten Mal eine Tagung gegen die Überfremdung der europäischen Völker statt. Die federführende Organisation der zweitägigen Veranstaltung übernimmt das Magazin Info-Direkt in Kooperation mit Unzensuriert.at. Zu der Tagung rund um ein patriotisches Europa kommen bekannte Vertreter aus Kultur, Publizistik und Politik und referieren zu den aktuellsten europäischen Themen oder stellen sich auf der gleichzeitig stattfindenden Messe vor. Auch die Blaue Narzisse ist mit einem Ausstellungsstand vertreten und wird sich inhaltlich einbringen. In den letzten vier Jahren fand mit dem zwischentag an wechselnden Orten mit mehreren hundert Besuchern bereits in der Bundesrepublik Deutschland eine konservativ-patriotische Messe statt. Dieses Jahr wird es dies nicht geben, dafür werden viele Aussteller und bekannte Gesichter des zwischentages nach Linz reisen und für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Wie der Veranstalter bereits bekannt gab, ist auch bei der Premiere in Österreich mit mehreren hundert Gästen zu rechnen. Die diesjährige Messe bietet vielfältige Angebote rund um den freien Geist, konservative Standpunkte und offene Diskussionskultur.“

Hervorzuheben davon ist wohl:

Also „die federführende Organisation der zweitägigen Veranstaltung übernimmt Info-DirEuropäisches Forum Linz Kongresss Überfremdung - Identitäre Unzensuriert Blaue Narzisse.jpgekt in Kooperation mit Unzensuriert“, bei der es um die „größte Rückeroberung aller Zeiten“ – so jedenfalls im Video angekündigt, wie hier gelesen werden kann …

„Zwischentag“; Messe im Luxus-Jahr der vielen, weil auch einem Kandidaten als Geschenk richterlich gereichten Bundespräsidentschaftswahlen also in Österreich. Um was für eine Messe sich dabei handelt, ein erster Einblick aus der Vergangenheit: Freiheitliche in Berlin in recht einschlägig bekannter Gemein-Schaft …

NS Über die „Blauen Narzisse“, die auch in Linz mit einem „Ausstellungsstand vertreten“ sein wird, konnte auch schon erfahren werden, wie etwa Referenten eingeschätzt werden, die in das österreichische Parlament eingeladen werden: „Kein Bier für Nazis“ …

Aber auch, zu was jemand aufruft, der auch für die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ schreibt: „Wieder hinaus auf die Straße“

Über diese „Tagung gegen die Überfremdung der europäischen Völker“ wurde ebenfalls bereits … Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz …

Wie in der Collage gelesen werden kann, sind die vom Verfassungsschutz beurteilten außerparlamentarischen I… recht dort, wo auch die Website der identitären Parlamentspartei ist, und wo diese dürfen auch die Burschenschaften nicht fehlen, weder in Deutschland noch in Österreich …

Hofer-FPÖ: Auf den Knecht hinhauen, damit der Herr ihn schützen kann

Es ist selbstverständlich informativ, wenn, wie aktuell, die Tageszeitung „Der Standard“ über die Netzwerke und Verstrickungen eines Mitarbeiters und eines zweiten Mitarbeiters berichtet, unter der Schlagzeile „Norbert Hofers Vorliebe für rechte Burschen“ …

Zugleich ist es, erstens, eine Wiederholung. Nicht anders wurde es medial und politisch beim vorletzten NR Präsidenten III getan.

Und nun wird das beim letzten NR Präsidenten III wiederholt.

Es wird dem Mitarbeiter vorgehalten, er fände „Pegida“ als eine „unterstützenswerte Bewegung“ an – Norbert Hofer hält die Anliegen der „Pegida“ für „berechtigt“ …

Es wird dem Mitarbeiter vorgehalten eine Verbindung, die in „sozialen Medien“ mit einer „drastischen Sprache und Hetze“ auffallen – ach, wie fein und hetzlos dagegen die Sprache von Norbert Hofer, beispielsweise auf seiner Website, mit der um …

Es werden ihm in Österreich medial keine direkten Fragen gestellt, zum Beispiel, weshalb er bis jetzt nichts gegen die Verleumdung unternommen hat, zu der sich weitere Fragen ergeben, die ihm seit langem vorliegen, unbeantwortet, wie gelesen werden kann, etwa die zu Verhältnis zum Verleumder …

Was dem Mitarbeiter nicht vorgeworfen werden konnte, ist, daß er den Antifaschismus als den Faschismus bezichtigt – Norbert Hofer hingegen …

Dem Mitarbeiter wird sein Auftreten beim Grab von Walter Nowotny vorgehalten. Wenn er Geld dafür vergeuden könnte, würde es ihm von Medien in Österreich wohl nicht zum Vorwurf … Wahrscheinlich müßte er nur Vizebürgermeister in Wien sein, teure Briefe für Walter Nowotny schreiben und seine Presse wäre eine vorzügliche …

Wäre einem Mitarbeiter nachgewiesen worden, er schriebe für die Website der … was wäre das für ein Hallo gewesen, aber über diese hat ja auch das „Profil“ erst vor kurzem so umfassend …

Wäre Georg Zakrajsek ein Mitarbeiter von Norbert Hofer, dann könnte er sich medial wohl auch etwas anhören. Aber er ist einer, der von Norbert Hofer empfangen wird, ein Mann der ehrenwerten Gesellschaft, der beispielsweise weiß, wie Menschen aus Afrika zu bezeichnen sind, aber auch, wie die Welt unter der Waffenlosigkeit leidet …

Dem burschenschaftlichen Mitarbeiter wird es wohl warm ums Herz gewesen sein, im österreichischen Parlament zu arbeiten, wo es so recht anders zugeht als in Deutschland, wo Burschenschafter entlassen werden. Aber Norbert Hofer mit seinem Fleck am rechten Platz lädt in das Parlament, um zu ehren, die …

Der Mitarbeiter hat wohl noch Glück im Unglück … Gäbe es von ihm ein Bild mit der Korn…, was wäre das noch für eine Aufregung geworden – Norbert Hofer trägt diese. Diese Blume, die seit dem Erlaß für antiösterreichische Gesinnung steht, seit über einhundert Jahren …

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FPÖ werden wohl auch eines Tages dafür verantwortlich gemacht werden, daß beispielsweise das Studienzentrum Weikersheim – in Deutschland umstritten, in Österreich recht für das Parlament …

Es wird die Redaktion der Tageszeitung der quality press möglicherweise es für Schade befinden, kein Bild eines hoferischen Mitarbeiters mit einem Identitären … Mauerexperten dürfen halt nur mit den Herren auf das Bild …

Markus Fink - Mauerhochzieher - zärtlich von Norbert Hofer und He Chr Strache in deren Mitte genommen

Zugleich ist es, zweitens, ein wohl nach wie vor verkapptes Verhältnis zur Autorität in Österreich – Mentalität von Untertanen und Untertaninnen … Übrigens kann Norbert Hofer schon seiner Schutzherrnfunktion nachkommen, wie gleich im ersten Absatz des oben erwähnten Artikels gelesen werden kann. Mit seiner Verteidigung seines Mitarbeiters wegen „früherer Nazi-Umtriebe“. Damit hat Norbert Hofer eine nicht gestellte Frage wenigstens beantwortet, wie er den „Schutzherrn“ anlegen wird, sollte er …  Und welche Veranstaltungen wird er seines besonderen Schutzes, sollte der Wunsch an ihn herangetragen werden, für …

Es ist, drittens, wie gesagt, eine Wiederholung, und in Österreich bleibt eine Farce auch in der Wiederholung bloß eine Farce. Aber auch in der Farce ist irgendwer ein … Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer ein armes Schwein …

PS Es geht bei den Mitarbeitern auch um Herwig Götschober, über den einiges zu schreiben war, im Zusammenhang mit Silke Götschober – Burschenschaften und Frauenschaften

Kant – Putin, Unzensurix: Von der Schrecklichkeit der eiskalten Pflicht

FPÖ Unzensuriert Putin Unzensurix Kant - Von der schrecklichen PflichtWenn Vladimir Putin das Haus von Immanuel Kant renovieren läßt, wenn Unzensurix von FPÖ unzensuriert ein Loblieb auf Immanuel Kant schreibt, dann ist es Zeit für ein langes Zitat, Zeit für den ganzen Essay von Miguel de Unamuno, von einem Mann, den Faschisten und Faschistinnen in die Verbannung schickten.

Zuvor aber noch der letzte Absatz von Unzensurix, der wieder einmal tief blicken läßt:

„Wladimir Putin bezahlt es selber
Dies dürfte Präsident Wladimir Putin, der wohl die Bedeutung Kants für die abendländische Zivilisation begreift, ziemlich gegen den Strich gegangen sein. Denn er ordnete an, dass das Gebäude für 46,3 Millionen Rubel (mehr als 650.000 Euro) restauriert werden soll. Das Geld wir allerdings nicht dem russischen Steuerzahler umgehängt, sondern aus seiner persönlichen Präsidentenreserve bereitgestellt.“

„Aus seiner persönlichen Präsidentenreserve“ … Na, wer diesen Strumpf wohl aufgefüllt hat und weiter auffüllt? Wer als Unzensurix schreibt, ist nach wie vor nicht bekannt, aber durchaus einer Recherche wert …

Woher Unzensurix seine Informationen nimmt und mehr oder weniger abschreibt? Von Sputnik Deutschland, wie anhand der Verlinkung in seinem Kommentar festgestellt werden kann … Die Website der FPÖ verbreitet also auch putinsche Propaganda …

Und eines noch.

Daß gerade Herwig Seidelmann in seinem Kommentar dazu auch den sogenannten kategorischen Imperativ listet, läßt ebenfalls tief blicken … Seidelmann, der weiß, wie ein Bundespräsident sein sollte

Wenn also FPÖ unzensuriert und Vladimir Putin sich auf Immanuel Kant besinnen, ist es Zeit in Erinnerung zu rufen, was Unamuno einst schrieb, noch vor dem Nazi-Krieg, denn dieses Morden erlebte Unamuno nicht mehr.

 

Miguel de Unamuno

Juni 1916

Die Pflicht und die Pflichten

Ein nordamerikanischer Professor, Mr. John Dewey, sagt in einem Büchlein über deutsche Philosophie und Politik (German Philosophy and Politics) im Bezug auf die Ethik von Kant, daß „die Heilsbotschaft einer Pflicht, jeden Inhalts bar, dazu beschaffen war,  solche besonderen Pflichten, wie die bestehende nationale Ordnung sie vorschreiben mochte, zu sanktionieren und zu idealisieren“. Und er schreibt „Duty“ in Großbuchstaben, die Kantsche, rein formale und sinnentleerte Pflicht, die des kategorischen Imperativs, und „duty“ in Kleinbuchstaben, die tatsächlichen und konkreten Pflichten, wie die der Bergpredigt im Evangelium oder wie die Preußischen Militärvorschriften. Und Mr. Dewey fährt fort: „der Pflichtsinn muß seinen Gehalt irgendwoher nehmen … Konkret gesprochen: Was der Staat befiehlt, ist die gemäße äußere Erfüllung eines rein inneren Pflichtsinns.“ „Das bedeutet, daß der kategorische Imperativ, da er etwas rein Formales ist, mit Materie aufgefüllt werden muß, und diese wird von den Autoritäten des Staates beigesteuert. In letzter Konsequenz heißt es also, daß die Pflicht das ist, was der Staat befiehlt. Wenn der Staat etwa befiehlt, man habe Greise, Frauen, Kinder und unbewaffnete Männer von einem Zeppelin oder einem Unterseeboot aus zu töten, so ist es eine Pflicht – eine patriotische Pflicht, nehme ich an –, sie zu töten. Und so hört es auf, ein Gemetzel zu sein. Oder es ist, wenn man will, ein Kantsches Gemetzel, kategorisch oder formal.“ (Das mit dem Gemetzel ist ein Euphemismus.)

„Doch wenn wir“, sagt er, „nicht dieses unerschütterliche Kriterium einer kategorischen Pflicht in Großbuchstaben suchen, die formal und vor allen ihren Konkretisierungen existiert, worauf sollen wir dann unsere kleingeschriebenen Pflichten gründen, die empirischen und materiellen?“ Wir müssen vermeiden, in die Kasuistik zu verfallen. „Wir sind uns schon darüber einig geworden, daß der ethische Empirismus den oberflächlichen Engländern überlassen bleiben soll, die unverbesserliche Pragmatiker sind und nicht weniger unverbesserliche Gefühlsmenschen. Sie waren es, die mit Adam Smith die Ethik auf die Sympathie begründen wollten; die mit Bentham versuchten, die Gefühle zu gewichten und zu messen, und die mit Stuart Mill den Militarismus anprangerten. Nichts als Oberflächlichkeit und Mangel an philosophischem Sinn. Oder höchstens verschwindend kleiner philosophischer Sinn.“

Sollen wir zum Beispiel als Kriterium unserer Handlungen die Förderung des Glücks heranziehen? Weit gefehlt! Wir wissen doch, daß es Leute gibt, die sehr ernsthaft die Ansicht vertreten, der Mensch habe kein Recht auf Glück. Er hat kein Recht …, hat kein Recht …; was bedeutet das eigentlich, Recht oder kein Recht auf etwas zu haben?

Doch während die einen, die mit dem kategorischen Imperativ, dem Menschen sein Recht auf Glück streitig machen, kommen andere und sagen ihm, er habe das Recht auf Leben. Das mit dem Recht auf Leben verstehe ich erst recht nicht. Was soll das bedeuten, Recht auf Leben zu haben? Ein Freund sagte mir, da der Mensch geboren werde, um zu leben, habe er das Recht auf Leben, und ich fragte ihn, indem ich die dialektische Mühle im Vakuum kreisen ließ, ob er geboren werde, um zu leben, oder ob er nicht lebe, weil er geboren wurde. Denn mit demselben Recht, mit dem er mir sagte, wir würden geboren, um zu leben, könnte ich ihm erwidern, daß wir geboren würden, um glücklich zu sein. Worauf er mir mit Verachtung entgegnete, letzteres sei ein katechistischer, das heißt, kindischer und alberner Begriff, denn nur dem Katechismus falle es ein, zu behaupten, der Mensch komme auf die Welt, um Gott in diesem Leben zu dienen und sich dann im ewigen Leben Seiner zu erfreuen. „Das ist doch nur Hedonismus!“, endete er entschlossen und sah mich an, als wollte er sagen: Na, was sagst du jetzt?

Die Beförderung des Glückes als Maßstab unserer Handlungen zu nehmen, ist etwas, was, wie ich meine, vielen Entsetzen einflößt. Vor allem denjenigen, die der Kultur ihren Kult erwiesen. Das ist Hedonismus oder Utilitarismus und nicht Sache eines Volkes, das etwas auf sich hält. Eines Volkes, sage ich, nicht eines Menschen.

Sehr richtig sagt der oben erwähnte Mr. Dewey, „Menschen, die bekennen, da sie bei der Prüfung einer Handlung keine Rücksicht auf Glück nehmen, haben eine leidige Art, nach ihrem Prinzip zu leben, denn sie machen andere unglücklich“. Und so ist es.

Obwohl es vielleicht angebracht ist zu sagen, daß sie vom Glück eine höhere, reinere, vor allem reinere, Anschauung haben. Denn so wie es eine reine Vernunft, einen reinen Willen, eine reine Intuition, eine reine Materie gibt, etc. etc. … (diese drei Punkte sollen eine unendliche Zahl von Etceteras verkörpern, wie in einem periodischen Dezimalbruch, auch er: rein), muß es auch ein reines Glück geben. Und was ist das reine Glück? Oh, auf dieser Vorstellung von Reinheit beruht ja der springende Punkt! Denn sobald jemand das reine Glück anvisiert – so, in Großbuchstaben, wie die PFLICHT –, kann er mit dem ruhigsten Gewissen die kleinen Glücke in Grund und Boden treten, das kleingeschriebene Glück, das Glück von diesem und von jenem und von diesem dritten. Das einzige, was zählt, ist das großgeschriebene oder reine GLÜCK, das ideale, das des MENSCHEN, ebenfalls großgeschrieben und rein, das des BEGRIFFS des MENSCHEN, mit dem die Logik des letzten großen Kantianers, des Juden Cohen, ihre Krönung und Überhöhung erfährt. Angesichts des BEGRIFFS des MENSCHEN – beide großgeschrieben und rein –, das heißt aber, angesichts des BEGRIFFS-MENSCHEN, muß sich nicht nur jede einzelne von uns, diesen elenden kleingeschriebenen und unreinen Menschen aus Fleisch und Blut, opfern, sondern muß jeder von uns auch die übrigen opfern. Wenn’s nottut, auch, indem wir sie umbringen. Dafür ist ja der Krieg da, welcher die höchste Liturgie im Kult an die REINHEIT und an den BEGRIFF darstellt. Denn solange man nur rein, diszipliniert, aus der großgeschriebenen PFLICHT heraus tötet, befindet man sich bereits außerhalb dieser lächerlichen Kleinigkeiten wie etwa der des fünften Gebotes des Gesetzes Gottes. Denn diese Gebote schreiben ja nur kleingeschriebene Pflichten vor.

Die Sache mit dem höchsten Glück kannten schon unsere entferntesten – ach, gar nicht so weit entfernten! – Vorfahren, die die Inquisition schufen, die mit dem Kreuz am Degenknauf auszogen, Leiber zu töten, um Seelen zu retten. Das waren edle Vorläufer von Kant … Hatten wir denn nicht festgestellt, daß Spanien das Land der Vorläufer ist? Vorläufer von Descartes, Vorläufer von Kant, Vorläufer des Preußenkaisers …

Diese edlen Spanier waren also Vorläufer von Kant, die dem kategorischen Imperativ gehorchten, fremde Seelen zu retten, der geheiligten großgeschriebenen PFLICHT, Ketzer zu töten.

War es denn nicht Kant, der mit dem ewigen Frieden, der da sagte, wenn die Menschheit als Ganzes im Begriffe wäre unterzugehen, und es gäbe einen vom Gericht zum Tode Verurteilten, so müßte man ihn noch vor dem allgemeinen Untergang hinrichten? Ja, so sprach der gestrenge Mann, der kein Mitleid kannte. Und dann gab es Schüler von ihm, die sogar vom Recht auf Strafe sprachen.

Das Recht auf Strafe! Das ist allerdings wahrlich rein! Es bedeutet, daß ein zum Tode Verurteilter das Recht darauf hat, daß man ihn henkt oder erschießt oder guillotiniert. Denn das ist es, was ihm der Priester sagen kann, der ihm mit dem Kreuz in der Hand beisteht, damit er gut sterben kann: „Glücklich du, mein Sohn, der du reuevoll stirbst, nachdem du deine Sünden bekannt hast, reumütig, bußfertig und losgesprochen, da du die Gewißheit hast, endlich die ewige GLÜCKSELIGKEIT zu erlangen! Und dank dieses Todes werden dir viele Jahre Fegefeuer erlassen werden! Was wäre geschehen, mein Sohn, wenn man dich begnadigt und deines Rechtes auf die Todesstrafe beraubt hätte, auf diese exemplarische Strafe, mit der du zum Wohl der öffentlichen Sicherheit beiträgst? Nun, es hätte geschehen können, daß du wieder in Todsünde verfallen wärest und daß dich der Tod ereilt hätte, während du noch in ihr lebtest. Was dann? Was für ein Glück, das dir nun zuteil wird, mein Sohn!“ Und wenn man sich dies wohl überlegt, versteht man die Reichweite der Sache mit dem Recht auf Strafe.

Wie? Hält etwa irgendein Leser diese Reflexionen für unangebracht, findet er sie gar makaber? Nun, das ist darauf zurückzuführen, kann ich ihm versichern, daß es ihm an Reinheit des Verständnisses mangelt. Das heißt, es geht ihm philosophischer Geist ab. Denn so wie Pascal zwischen dem geometrischen – oder mathematischen – Geist und dem Geist intuitiven Erfassens – l’esprit de Finesse – unterscheidet, so gibt es auch den philosophischen Geist, das heißt, den der Reinheit. Denn die reine Vernunft, Organ des philosophischen Geistes, ist es, welche die reinen Dinge, d.h. die reinen Ideen, versteht und handhabt. Denn ein reines Ding ist nichts als eine Idee. Oder besser gesagt, ist nichts weniger als eine Idee. Auch diese großgeschriebene PFLLCHT ist nichts als …, d.h. nichts weniger als eine Idee oder ein Begriff. Dewegen ist sie schrecklich!

Gibt es denn etwas Schrecklicheres als eine Idee? Der Leser hat wahrscheinlich noch nie darüber nachgedacht, was es bedeutet, wenn man von einem sagt, eine Idee habe sich ihm in den Kopf gesetzt. Was in der Mehrzahl der Fälle nichts anderes bedeutet, als den Kopf in eine Idee zu versetzen. Und ein Mensch, der darauf verfällt, einer dieser Ideenmenschen, ist schrecklich. Das sind die Menschen des wildesten, des kalten Fanatismus. Der wiederum ist der disziplinierte und gehorsame Fanatismus.

Denn es gibt tatsächlich das, was wir kalte Leidenschaft nennen könnten. Ja sogar eiskalte. Und eine dieser kalten Leidenschaften ist die der großgeschriebenen PFLICHT.

Gott möge uns dagegen unreine, unphilosophische, sentimentale, anekdotische und nicht kategorische Menschen geben, mit denen wir Umgang haben können, mitleidige und nicht gerechte, Träumer, Sorglose, wenn man will, wenig bis gar nicht diszipliniert im absurden militärischen Sinn der Disziplin, aber wirklich diszipliniert im anderen Sinn, im Sinne der Disziplin des discipulus, des Jüngers, der von Herzen und aus eigenem Antrieb die Meisterschaft – des Meisters – fühlt, denn die wahre Disziplin oder discipulina erfordert Meisterschaft und nicht Autorität. Gott möge uns Menschen mit einem feinen Gespür für ihre Pflichten, jedoch keinerlei Verständnis für die großgeschriebene PFLICHT schenken. Und aus der Philosophielosigkeit dieser Menschen und der Unreinheit ihrer Seelen wird eine lebendigere Philosophie erstehen, eine Philosophie, die keinen Platz hat im System logischer Begriffe.

Glaubst Du nicht, Leser, daß uns der Krieg, zusammen mit dem Frieden, ein wenig davon wird bringen können?

Für PI österreichischer Nationalratsabgeordneter Dr. Marcus Franz ein Autor von recht hoher Qualität

Auf den Inhalt des von Marcus Franz Geschriebenen muß nicht eingegangen werden, auf dieses bis zum Überdruß bekannte Aufspalten in sogenannte inländische und sogenannte ausländische Menschen. Lediglich nebenher: es fehlt in dem franzschen Katalog bloß noch ein Vaterkreuz vielleicht ab dem fünften Kind, aber vielleicht kann Marcus Franz nur bis drei stotterfrei zählen … „ab dem 3. Kind sind inländische Familien steuerfrei zu stellen“.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist das von Marcus Franz Geschriebene zeitgleich erschienen: am 5. August 2016 auf seiner eigenen Website und am 5. August 2016 auf PI … Nachdem PI auch gleich eine PDF-Version anbietet, stellt sich die Frage, wie das abläuft? Schickt Marcus Franz an PI gleich eine PDF-Datei mit seinen biographischen Angaben, damit sein Geschriebenes zeitgleich auf seiner Website und auch auf PI erscheinen kann?

Marcus Franz fiel erst im letzten Juni recht auf, als er den Albertinaplatz zu „satifikationsfähigen Ebene“ machte für den Marsch mit einem Gesinnungsfreund“ des Mannes, dem richterlich eine dritte Chance gegeben ward …

Sollte Ihnen PI unbekannt sein, das ist, um ein aktuelles Beispiel der Verleumdung zu nennen, eine der vier Websites, die seit dem 27. und 28. Juni 2016 Alexander van der Bellen verleumden, wie hier gelesen werden kann.

Übrigens, der Verleumder auf der einen der vier Websites ist ein recht musikalisch gebildeter Mensch …

Übrigens, die Verleumdung auf der Website der Partei mit dem mit Chancen recht versorgten Kandidaten ist nach wie vor zur weiteren Verbreitung veröffentlicht. Zum ersten Monatstag der Verleumdung wurde dazu mehr geschrieben, in bezug auf den „Kongress Verteidiger Europas“ im Oktober 2016 und hierzu die Frage gestellt: Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz von …

Der Hinweis, daß diese Verleumdung nach wie vor veröffentlicht ist, soll nicht mißverstanden als Forderung, diese endlich zu löschen. Ganz im Gegenteil. Es ist doch sehr informativ. Deshalb wurde erst vor kurzem die Website der Partei, dessen Gesinnungsführer der Kandidat ist, ausdrücklich ersucht, Kommentare nicht zu löschen, wie gelesen werden kann, um zu wissen,wo am 2. Oktober 2016  …

PI-News veröffentlicht Dr Marcus Franz Abgeordneter im Parlament von Österreich

 

Von der Bedeutungslosigkeit des Terrors anhand des Beispiels Österreich

Es vergeht kein Tag mehr, daß in Österreich nicht hysterisch Gefahr durch Terror gekreischt wird. Aber kalt besehen, gibt es viel dazu und noch mehr dagegen zu sagen.

Im letzten Jahr, um ein Beispiel herauszugreifen, starben in den österreichischen Bergen allein im Sommer 115 Menschen, an die 2400 Menschen verletzten sich in den Bergen.

Wie viele kamen seit dem letzten Sommer in Österreich durch einen Terroranschlag um?

Kein einziger Mensch.

Wie viele wurden, um nur bei diesem Zeitraum zu bleiben, seit dem letzten Sommer in Österreich durch einen Terroranschlag verletzt?

Kein einziger Mensch.

Wie viele Terroranschläge gab es seit dem letzten Sommer?

Sie kennen die Antwort.

Von all den Menschen, die in die Berge gehen, sich selbst der Gefahr aussetzen, sich selbst zu Tode bringen, sich selbst verletzen, wird, davon darf ausgegangen werden, ein sehr hoher Prozentsatz hysterisch von der Gefahr durch Terror kreischen.

Beim Hören und Lesen des Wortes Terror werden – angetrieben durch verantwortungslose, nicht differenzierende, furchteinflößende, ihre eigenen Geschäfte und die Geschäfte ihrer Herren besorgende Medien – Menschen zu hyperventilierenden, kreischenden, in Ohnmacht fallende, kopflose Groupies … Terror: Titel für ein Permagesamtlandkonzert einer Boytrachtenblasband.

Das Gekreische um den Terror dient wohl auch dem sich selbst nicht einzustehenden Bedürfnis, das auszuleben zu können, was doch – noch – nicht unbreit abgelehnt wird: das Fremdenfeindliche, das Rassistische … Ohne aber die Gefahr, dafür gesellschaftlich geächtet zu werden. Denn es werden ja bloß Ängste, Sorgen, Befürchtungen, Mitleid mit Terroropfern geäußert. Plötzlich können sogar Menschen in Österreich mit durch Terroranschlägen ermordeten Menschen Mitleid haben und um sie und für sie trauern, um Menschen etwa in Frankreich, über die sie sonst nicht das Beste sprechen.

Was für ein schäbiges Mitleid. Mitleidslos wird seit Jahrzehnten zugesehen, mitleidslos profitiert wie etwa in Afrika … Mitleidslos wurde beispielsweise der Massenmord in Ruanda, nein, nicht einmal mitleidslos, er wurde gar nicht zur Kenntnis genommen. Wo in Europa brannte wenigstens ein erbärmliches Kerzlein um 0,30 Cent für diese ermordeten Menschen? Wo in Europa gingen Aberhunderttausende für jene, die etwa im Mittelmeer ertrinken, auf die Straße?

Befürchtungen. Sie haben keine Befürchtungen in die Berge zu gehen, sorglos gekleidet, mit der schlechtesten oder gar keiner Ausrüstung in die Berge zu steigen, angstlos in die Berge zu gehen, auch wenn schon ein gefährlicher Wetterumschwung vorhergesagt.

Es ist unbestreitbar, daß derzeit das Hauptbuch des glaubensgetriebenen Terrors der Koran ist, aber die anderen Bücher der Organsierten Glauben sind deshalb nicht zugeschlagen. Und sie üben ihren Terror aus, der gefährlicher ist, weil er sich der Strukturen eines Staates bedienen kann, das heißt durch die Macht der Beschließung von Gesetzen, durch die Macht der Verhinderung von Gesetzen, durch die Macht der Rücknahme von Gesetzen.

Theresa May  bejahte erst kürzlich, kaum war sie Premierministerin geworden, die Frage, ob sie einhunderttausend tote Menschen in Kauf nehmen würde durch das Zünden einer Atombombe.

Theresa May will massiv aufrüsten, will für die atomare Bewaffnung Abermillionen ausgeben. Als Argument dafür muß auch Nordkorea herhalten. Was für ein Argument. Der Mensch in seiner Einfalt klebt an dieser Vorstellung, was einmal geschah, kann wieder geschehen. Wenn Nordkorea je Europa, Großbritannien bombardiert hätte, wäre das noch zu verstehen. Aber …

Donald Trump fragt nun schon gebetsartig, weshalb Atombomben, die die Vereinigten Staaten doch besitzen, nicht eingesetzt werden. Menschen in den Vereinigten Staaten fürchten sich auch vor der Gefahr durch Terror, aber unter Umständen einen solchen Mann zum Präsidenten zu wählen, davor haben sie keine Angst und vereinigen sich durch die Wahl eines solchen Mann zu einem einzigen Terroristen. Vor dem terroristischen Einzeltäter – da dies fast nur Männer sind, könnte beinahe darauf verzichtet werden, die Frauen hierbei zu erwähnen – und vor der terroristischen Einzeltäterin jedoch fürchten sie sich, aber nicht vor sich selbst, wenn sie durch ihre Wahl zu einem einzigen überdimensionalen und staatstotalitären Terroristen drohen zu werden.

Und in Österreich, keine Märsche gegen die atomare Weiteraufrüstung, sondern den Erdapfelsalat einpacken, Sandalen anziehen, den Wetterbericht ignorieren und hinauf in die Berge, und in der Almhütte dann bei viel Schnaps und Bier und feschen Jodlern jeden Menschen, der ihnen unheimisch aussieht, verdächtigen, im Rucksack eine Bombe zu haben und sich ängstigen – oh, Herrgott sei Dank, der ißt ja Kasspatzn, ah, gibt a solche, der Sultan ißt Kasspatzn und weggelacht die Angst und die Furcht … und beim Abstieg dann zu …

Teresa May will also Abermillionen für die weitere atomare Aufrüstung ausgeben, weil Nordkorea bereits in Schlauchbooten vor den Küsten Großbritanniens … und wo wird das Geld dann abgehen, noch mehr abgehen, beispielsweise im Gesundheitssystem? Wenn daran gedacht, wie viele wegen des ohnehin schon schlechten Gesundheitssystems in Großbritannien für den sogenannten Brexit gestimmt haben, weil versprochen wurde, das Geld, das bislang an die EU überwiesen wurde, werde für das Gesundheitssystem fortan ausgegeben werden, kann ermessen, was wahrer Terrorismus ist.

In Österreich profitiert von diesem Gekreische eine einzige Partei. Und das ist wohl unter authentisch zu verstehen: Gekreische wählt Gekreische.

Welche Schäden wurden in Österreich bislang durch Terror angerichtet?

Sie kennen die Antwort.

Welche Schäden wurden in Österreich durch Ihre Wahl angerichtet?

Sie kennen die Antwort.

Obgleich Sie Antwort kennen, wollen Sie weiter ohne Angst, ohne Sorge, ohne Befürchtungen, ohne Mitleid diese Partei wählen. Dabei muß heute noch, über ein Jahrzehnt später, so viel aufgearbeitet werden, was damals unter Regierungsbeteiligung dieser Partei auf Bundesebene angerichtet wurde.

In einem Kriminalfilm würde das personifizierte Angerichtete sich wohl wie folgt vorstellen: My name is Grasser, Gorbach Grasser. Auf dem Weg in die Rente. Und dann die Vorstellung seines Nachfolgers: His Name is Hofer, Strache Hofer …

Es ist wieder einmal Zeit für ein Buch, aus dem ebenfalls nicht zu zitieren, sondern das gesamte zu lesen ist: „Freiheit oder Tod. Über Terror und Terrorismus“ von Sophie Wahnich.

Terror ist nichts gegen Staatenterror.

Opfer durch Gesetze gegen die Menschlichkeit.

Diese unheilige mediale und auch politische Verknüpfung von Migration und Terror gebiert auch die ungeheuerlichsten Ideen, wie mit Menschen umgegangen werden soll. Wie etwa die von dem derzeitigen Außenminister ins Spiel gebrachte Idee, das „australische Modell“ …  Wer die aktuellen Berichte über dieses „australische Modell“ kennt, kann nur sagen: christlich ja, aber kein Mitleid.

Wer schon einmal versucht hat, in Australien einzuwandern, die Mühe all der Behördenwege auf sich genommen hat, wird wissen, daß Austrialien daran auch gut verdient. Aber zum Bescheid, nicht in Austrialien einwandern zu dürfen, gibt es kein Danke dafür, zweitausend Euro dafür bezahlt zu haben, nicht nach Austrailien einwandern zu dürfen.