Auf FPÖ-Unzensuriert Steinigung von Gabriele Heinisch-Hosek gefordert

Es ist erschütternd, wie so viele ohne zu prüfen das Unhaltbare des im österreichischen Parlament sitzenden Geistessteinigers Herbert Kickl von der freiheitlichen Geistessteinigerinpartei nachschreiben und sich über etwas empören, das nicht in der Broschüre steht und vor allem nicht gefordert wird, aber es zugleich nicht erwähnenswert und vor allem nicht empörend finden, daß auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft in einem Kommentar der Schreibstaffel die Steinigung einer Frau verlangt wird.

Warum das von Geistessteiniger Herbert Kickl unhaltbar ist, wurde bereits ausführlich dargelegt in

Die Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

und dabei wurde auch auf die Steinigungsforderung gegen Gabriele Heinisch-Hosek hingewiesen. Daß es auch frauenverhöhnende Kommentare gibt, muß nicht sonderlich ausgeführt werden, denn solche sind gesinnungsgemäß stets zu erwarten …

FPÖ-Unzensuriert - Zustimmung zur Forderung nach Steinigung nimmt weiter zuu

„Bitte, auch für sie die gleiche Anzahl von Steinen wie bei den Männern“

Es ist aber nicht eine Forderung, die abgelehnt wird, es ist nicht eine Forderung bloß eines einzelnen Menschen, sondern, wie in der Collage gelesen werden, es ist eine Forderung, die Zustimmung erhält, und eine Forderung, die seit dem 12. Februar 2015 weitere Zustimmung erhält. Diese Ungeheuerlichkeit ist aber für die Website der Geistessteinigerinpartei kein Anlaß, wieder einmal kein Anlaß, derart untragbare Kommentare zu löschen, oder wenigstens schärfstens ablehnend zu kommentieren. Die Schreibstaffel vor den Kopf zu stoßen, wäre für diese Partei wohl kontraproduktiv, denn aus ihrer Reihe empfehlen sich für diese Partei wohl nicht wenige mit ihren Kommentaren dafür, für die FPÖ politische Mandate zu übernehmen, die ihnen Wählerinnen und Wähler freiwillig und ohne Not zuschanzen. Wie der aktuelle Fall des Helmut Purzner nahelegt, der vom Poster zum freiheitlichen Gemeinederat nach dem altgesinnungsgemäßen Willen dieser Partei hätte gemacht werden sollen. Ein rascher Aufstieg und ein ebenso rascher Fall; mehr dazu auch in der oben verlinkten Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl

Steinigung - FPÖ - Unzensuriert - 16-02-2015

Zustimmung nimmt weiter zu, 16. Februar 2015

Was auch an diesem Fall wieder einmal besonders auffällt, ist diese breite Weigerung, sich wirklich informieren zu wollen, obwohl zugleich die breite Forderung nach einem Mehr an Informationen ständig erhoben wird, ständig darüber geklagt wird, es gibt zu wenig Informationen. Die Informationen liegen massenhaft vor, aber sie werden nicht gewollt, sie werden nicht abgerufen, sie interessieren nicht. Stattdessen wird beispielsweise der Unsinn eines Herbert Kickl, ohne weitere Informationseinholungen, einfach nachgeplappert und nachgeschrieben, und das auch von österreichischen Medien, von der gutter press bis den sogenannten Qualitätszeitungen in diesem Land … Hierzu kann auch empfohlen werden, beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens Twitter sich ein wenig umzusehen, wer auch diesen aktuellen kicklschen Unsinn nachplappert und was zu diesem aktuellen freiheitlichen Unsinn nachgeplappert wird – Bildungsferne und Bildungsnahe, opinion leaders und non-opinion leaders wieder einmal vereint in der Familie mit dem Namen: Informationsverweigerung, Herbert Informationsverweigerung …

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Es wird nicht gesagt werden können, hier wird je für Gabriele Heinisch-Hosek das Wort ergriffen (im Gegenteil, wie nachgelesen werden kann), aber was die gesinnungsgemäß zensurierte Website über die parlamentarische Anfrage der FPÖ, eingebracht von Herbert Kickl, unter „Neues vom Genderwahn …“ in einem Kommentar schreibt, ist dermaßen …

Zum einen ist es in zweifacher Hinsicht alt. Einmal deswegen, weil es das gesinnungsgemäße Alte der FPÖ ist, ohne die kleinste Idee und ohne den geringsten Beitrag zur Verbesserung der Lebenslagen von Menschen. Und ein zweites Mal deswegen, weil die FPÖ je für das Wiedererbrechen ihrer Altgesinnung Altes ausgraben muß, in dem konkreten Fall eine alte Broschüre, wie im Impressum zu lesen ist, handelt es sich bei diesem Informationsprodukt um den „2. Nachdruck © 2009“.

Herbert Kickl steinigt den Geist mit seinen Angstvorstellungen vor GenderZum anderen ist es ein absichtliches Falschlesen der Broschüre. In der Broschüre, wie der Collage entnommen werden kann, wird nicht nur „Steinigung“ klar als „Verbrechen“ bezeichnet, sondern auch klar das Anliegen definiert, gegen Gewalt nicht nur zu sein, sondern auch gegen Gewalt etwas zu unternehmen. Die Passage, die die FPÖ absichtlich gesinnungsgemäß falsch lesen will und muß, ist der Beschreibung über „Steinigung“ entnommen. Diese und auch alle anderen Beschreibungen in der Broschüre „Tradition und Gewalt an Frauen“ sind keine Rechtfertigungen oder gar das Billigen von beispielsweise „Steinigungen“, sondern Informationen über die mannigfachen und mannigfaltigen Gewaltverbrechen gegen Frauen, die es bedauerlicherweise weltweit nach wie vor gibt. Daraus den Versuch zu unternehmen, wie es namentlich Herbert Kickl nun probiert, Gabriele Heinisch-Hosek auf eine Stufe von Claudia Bandion-Ortner zu stellen, ist derart billig, daß gesagt werden muß, Herbert Kickl erreicht nicht einmal mehr das Niveau von Claudia Bandion-Ortner, dabei ist dieses so leicht zu erreichen, es muß bloß eine drei Zentimeter hohe Stufe – für Herbert Kickl jedoch eine je unbewältigbare Aufgabe …

Was daran aber enervierend ist und immer mehr ärgerlich wird, ist das Wissen, daß mit den monatlich zu leistenden Steuerabgaben auch Herbert Kickl und sehr viele weitere freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen hohe und höchste Gehälter mitzufinanzieren sind, und es wächst der Zorn auf die Wähler und Wählerinnen der FPÖ, die für diese Geldverschwendung hauptverantwortlich sind, die alle dazu nötigen, derartigen Geistessteiniger und Geistessteinigerinnen ihren Lebensunterhalt mit Steuergeld, das für so viele gute und wichtige Dinge benötigt werden würde, bestreiten zu müssen.

Was auch diesmal erschreckend ist, wieder erschreckend ist, wobei das Abstumpfen nicht gelingen will, sind die Kommentare der Schreibstaffel zu den Kommentaren auf der freiheitlichen Website „Unzensuriert“, die auch immer mit sofortiger Zustimmung gesinnungsgemäß geadelt werden, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann. Auch diesmal geht es wieder um Blutrünstiges, Gewalt- und Mordphantasien – nicht nur gegen Gabriele Heinisch-Hosek …

Schreibstaffel Unzensuriert Helmut PurznerUnd die Schreibstaffel darf nicht unbeachtet bleiben. Denn. Die Schreibstaffel scheint auch so etwas wie das Arbeitsamt der FPÖ zu sein, wie der aktuelle Fall des Helmut Purzner nahelegt. Wie in der zweiten Collage gelesen werden kann, war er vor seinem Eintritt ein fleißiger Kommentarschreiber, auch auf der Site der „Unzensuriert“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook, eher er in die FPÖ eintrat und durch die verantwortungslose Gunst der Wähler und Wählerinnen beinahe freiheitlicher Gemeinderat geworden wäre, wenn nicht … Daß er es nicht wurde, war kein Verdienst der Wähler und Wählerinnen … Wer aus der Schreibstaffel wird der nächste oder die nächste sein, die aufgrund ihrer oder seiner Kommentare die Qualifikation erfüllt, freiheitliche Mandate zu übernehmen? Die Kommentare der Schreibstaffel, mögen diese noch so blutrünstig sein, haben beispielsweise für die „Unzensuriert“ nichts Anrüchiges an sich, weder werden diese gelöscht noch wenigstens scharf kommentiert

PS Vielleicht ist der oder die nächste „Peter_“ aus der Schreibstaffel für die FPÖ mit einem Mandat anerkennend zu versorgen … „Peter_“ schreibt sich auch diesmal, wie in der Collage gelesen werden kann, weiter in die ersten Reihe der … Oder ist es Jan Cux, der lateinisch gebildet hoffend die Frage stellt: „seits schon bewaffnet“ … Oder …

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung

Wie der Presseaussendung der Parlamentsdirektion von heute, 11. Februar 2015, zu entnehmen ist, sagte Außenminister Sebastian Kurz:

„Bundespräsident, Bundeskanzler und er selbst sowie der österreichische Botschafter intensiv um eine Verbesserung der Lage des Bloggers Badawi und seines Anwalts. Die Umwandlung der Peitschenstrafe in eine Haftstrafe sei zwar nicht akzeptabel, lasse aber eine Verbesserung der Situation erkennen.“

Kaiciid - Kurz möchte Verbesserungen erkennenDas muß doch besonders festgehalten werden. Für einen österreichischen Außenminister läßt die „Umwandlung der Peitschenstrafe in eine Haftstrafe eine Verbesserung der Situation erkennen.“ Wenn also ein Unschuldiger nicht mehr ausgepeitscht wird, sondern bloß noch unschuldig eine zehnjährige Haftstrafe zu verbüßen haben wird, ist das für den christschwarzen Sebastian Kurz bereits eine erkennbare Verbesserung der Situation

Kurz Kaiciid - Haftstrafe ohne Auspeitschen Verbesserung der SituationUnd aus noch einem Grund ist das besonders festzuhalten. Raif Badawi wurde nicht nur zu einer Peitschenstrafe verurteilt, sondern gleichzeitig auch zu einer Haftstrafe. Wie kann also eine Peitschenstrafe in eine Haftstrafe umgewandelt werden, wenn es bereits eine Haftstrafe zusätzlich gab? Wenn die Aussage des Außenministers wahr ist, die Peitschenstrafe sei in eine Haftstrafe umgewandelt worden, ist er zu fragen, wie viele Jahre zusätzlich zu den bereits verhängten zehn Jahren wird ein Unschuldiger dann in einem Kerker insgesamt tatsächlich verbüßen müssen?

In dem oben angeführten Zitat ist der Anwalt von Raif Badawi erwähnt. Es ist daran zu erinnern, weshalb dieser in Saudi-Arabien zu einer fünfzehnjährigen Haftstrafe verurteilt wurde:

Am 6. Juli 2014 wurde Raif Badawis Rechtsbeistand, der bekannte Menschenrechtsverteidiger Waleed Abu al Khair, vom Sonderstrafgericht in Riad zu einer 15 jährigen Haftstrafe und einem anschließenden Reiseverbot von 15 Jahren verurteilt. Die Anklagen gegen ihn lauten „Ungehorsam gegenüber dem Herrscher und der Versuch, seine Legitimität zu untergraben“, „Kritik an der Justiz und Infragestellung der Integrität der Richter“, „Gründung einer nicht genehmigten Organisation“, „Schädigung des Rufs des Staates durch den Austausch mit internationalen Organisationen“ und „Aufbereitung, Speicherung und Übermittlung von Informationen, die die öffentliche Ordnung beeinträchtigen“. Waleed Abu al Khair wurde am 15. April festgenommen, nachdem er zur fünften Anhörung in seinem Verfahren vor dem Sonderstrafgericht in der Hauptstadt Riad erschienen war.

In der oben angeführten Presseaussendung wird vom christschwarzen Außenminister eine weitere Aussage zitiert:

„Daher sei es sinnvoll, vom König Abdullah-Zentrum eine klare Sprache gegen Menschenrechtsverletzungen einzufordern und zugleich an der Orientierung am internationalen Dialog festzuhalten.“

Es geht nicht um „Menschenrechtsverletzungen“. Das klingt nach Ausnahmen, nach Einzelfällen, und nicht nach einem staatsweit legitimierten Rechtssystem. Aber es geht um Gesetze, die jeder Mensch in diesem Staat ausgeliefert ist. Es geht also nicht darum, sich, was ehrenvoll ist, für Einzelne einzusetzen, um sich das selbst hoch anrechnen zu können. Es geht um Gesetze gegen die Menschlichkeit. Es sind staatlich legitimierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es wurden hier schon viele Gründe für die Unhaltbarkeit des Abdullah-Zentrums, Kaiciid kurz genannt, angeführt. Und auch die Verurteilung des Rechtsbeistands zeigt die Unhaltbarkeit durch den Anklagepunkt „Schädigung des Rufs des Staates durch den Austausch mit internationalen Organisationen“ ein weiteres Mal allzu deutlich auf. Weiß Sebastian Kurz denn überhaupt, was er mit seinem Einfordern verlangt? Nämlich zu riskieren, für eine „klare Sprache gegen Menschenrechtsverletzungen“ ins Gefängnis gehen zu müssen. Aber eine Haftstrafe ohne Auspeitschung für Unschuldigsein wäre wohl eine Situation, die für ihn erkennen ließe eine …

Saudi-Arabien - Gesetze gegen die MenschlichkeitSebastian Kurz weiß natürlich, was er einfordert, und vor allem weiß er, von wem er etwas einfordern kann, vor allem darf, und er weiß, von wem er nichts einfordern darf, vor allem keine anderen Gesetze, keine Aufhebung von Gesetzen gegen die Menschlichkeit. Er weiß, wo er in dieser Angelegenheit als Außenminister auftreten darf, in Wien, und er weiß, wo er als Bittsteller auftreten darf, in Riad. Er weiß, die Grenze der Menschenrechte ist die Realpolitik. Aber als Realpolitiker sehr alten Schlages soll er damit aufhören, Wörter zu verwenden, wie Menschenrechte. Das nützt niemandem etwas, nur ihm selbst, um vor sich bestehen zu können als guter Mensch …

In diesem Haus in Braunau am Inn wurde Wähler Adolf Hitler, der Hitler wählte, geboren

Vor ein paar Tagen wurde die Frage

„Was würden Sie mit dem seit fast vier Jahren leerstehenden Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau am Inn machen?“

Adolf Hitler Wählerübermittelt. Es gibt die Idee, war weiter zu lesen, aus diesem ein „Haus der Verantwortung“ zu machen.  Mit einem starken Akzent auf Gegenwart und Zukunft. Das kann uneingeschränkt unterschrieben werden. Bereits davor aber konnte der Berichterstattung hiesiger Zeitungen entnommen werden, um dieses Geburtshaus einer anderen Nutzung, irgendeiner Nutzung zuführen zu können, könnte es auch zu einer Enteignung kommen. Im Fall einer Enteignung könnte aber keine Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler mehr uneingeschränkt zugestimmt werden, und würde es die edelste Nutzung sein, wie beispielweise die als ein „Haus der Verantwortung“.

Es wird im Zusammenhang mit diesem Geburtshaus von Befürchtungen gesprochen, es könnte sonst zu einer Pilgerstätte für hitlerische und ähnliche Gesinnte verkommen. Und warum nicht? Mit ihrem Hinpilgern offenbarten sie bloß ihre mannifachen Irrtümer. Denn, sie müßten eigentlich aus jedem Haus eine Pilgerstätte machen, in der Wähler und Wählerinnen von Adolf Hitler geboren wurden, wohnten. Ohne diese hätten sie keinen Adolf Hitler. Und nebenbei gesagt, die Befürchtung kann gar nicht verstanden werden. Denn zur Verhinderung derartiger Pilgereien gibt es in Österreich auch entsprechende gesetzliche Bestimmungen. Darüber hinaus, diesen Irrtumsköpfen kann alles zu einer Kultstätte werden, wahrscheinlich genügen ihnen beispielsweise dafür bereits zwei Tafeln im Kärntner Landhaus (wenn diese es nicht ohnehin schon sind) … Oder ein Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof … Oder auf dem Döblinger Friedhof … Oder … Wie lange noch will in der Vergangenheitsgefangenschaft von solchen Irrtumsköpfen verblieben werden?

Freilich. Es könnte auch vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler stellvertretend für alle Geburtshäuser ein Gedenkstein aufgestellt werden, noch besser, eine Tafel direkt am Haus: „Hier wurde Wähler Adolf Hitler, der Hitler wählte, geboren.“ Davon kann ausgegangen werden, daß Adolf Hitler im November 1932 die NSDAP und also sich selbst wählte. Und weitere 13.745.679 Wähler und Wählerinnen ihre Stimmen der NSDAP und also Adolf Hitler gaben. Und mit ihren Stimmen wurde Adolf Hitler das, wofür er heute noch steht: für Massenverbrechen, für Massenmorde, und auch für Elend, Not und Tod des sogenannten eigenen Volkes.

Adolf-Hitler-GeburtshausZu lesen ist auch davon, daß dieses Haus nur „sozialedukativen Zwecken“ entsprechend zu nutzen sein solle – warum? Weil es das Geburtshaus von Adolf Hitler ist? Was für ein schwacher Grund. Und was für ein falscher. Und es wäre, was immer in diesem Haus gemacht werden will und vielleicht je wird, von Beginn an der falsche Ansatz, ein Widerspruch zum hehren Gewollten. Und mit einer Enteignung sogar von Anfang an das Unterlaufen eines jedweden hehren Anspruchs.

Es sollte endlich damit aufgehört werden, aus der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft zu schauen, sondern aus der Gegenwart in Gegenwart und Zukunft, das aber menschgemäß nicht heißt, deshalb die Vergangenheit zu vergessen. Und das bedeutet auch, endlich aufzuhören, vor Adolf Hitler auf dem Bauch zu liegen, und mag es auch aus den besten Gründen geschehen, als Warnung, als Mahnung … Es war die Nachtigall und nicht die Lerche, es waren die Wähler und Wählerinnen und nicht … diese wählten Adolf Hitler, der das Morgen als Nacht des Grauens verkündete.

Hitler Haus Braunau am InnDeswegen soll das Haus als Geburtshaus von Adolf Hitler, dem Massenmordführer, vergessen werden, aber stellvertretend für die weiteren 13.745.679 Wählerinnen und Wähler in Deutschland aus dem Jahr 1932 die oben genannte Tafel vor dem Haus in Braunau am Inn aufgestellt werden. Und menschgemäß zusätzlich ebenfalls stellvertretend für die 4.453.772 Stimmberechtigten in Österreich, die 1938 den Anschluß an Wählerhitlerdeutschland wählten. Als Mahnung. Zur Erinnerung an die Wählerinnen der Vergangenheit, aber vor allem zur Auseinandersetzung mit dem Wähler der Gegenwart.

Wäre auch die Frage gestellt worden, wo sonst könnte im gegenwärtigen Österreich ein „Haus der Verantwortung“ etabliert werden, mit der Antwort darauf könne jeder Wettbewerb Rede gegen Peitsche gewonnen werden … Denn schneller als ein Peitschenhieb ist die Antwort: Dort, wo jetzt noch das „Abdullah-Zentrum, statt  Kaiciid“.

Pegida – Georg Immanuel Nagel weint sich bei Muttern Unzensurierta total aus

Zur Zeit Unzensuriert Nagel 1000 oder 2000 oder doch nurDie gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft stellt ein „Exklusiv-Interview“ mit Georg Immanuel Nagel ins Internet. Es ist mehr oder weniger eine Wiederholung, was NR Wendelin Mölzer ihn in der Nummer 6-7 der „Zur Zeit“ schreiben läßt. Das wäre noch kein Grund, darüber zu schreiben …

In der „Zur Zeit“, veröffentlicht am 6. Februar 2015, waren es für Georg Immanuel Nagel „fast 2.000 Menschen“, die „erschienen“ sind, auf der „Freyung, im ersten Wiener Bezirk“, die „war überfüllt mit PEGIDA…“ Am 7. November 2015 waren es beim Ausweinen für Georg Immanuel Nagel „um die 1.000 Menschen“, die „gekommen sind“ …

… aber das ist doch wieder einmal festzuhalten, wie großzügig in diesen Kreisen mit Fakten und Daten umgegangen wird, selbst mit den eigenen, wie glaubwürdig diese Kreise also sind, daran sollten Wähler und Wählerinnen stets denken, ehe sie …

Papst Franziskus – Kinder schlagen, Gendertheorie mit Nationalsozialismus gleichsetzen und und und

Eine Aussage des derzeitigen kinderlosen Papstes im überreifen Pensionsalter macht die Runde und erntet sehr viel Kritik. Und das ist gut, und gut ist auch, daß er kinderlos ist. Denn. Wie lange hat es für Kinder schmerzvoll gedauert, bis es sich so einigermaßen herumgesprochen und auch einigermaßen durchgesetzt hat, daß das Schlagen von Kindern keine Erziehung ist, sondern nur die Ausübung eines sich selbst zugesprochenen Rechts, also eines Unrechts ist. Wie lange hat es für Kinder schmerzvoll gedauert, daß in Österreich ein gesetzliches Verbot der Körperstrafen … Und nun kommt so ein von ein paar Männern im Greisenalter gewählter Dahergelaufener vom „Ende der Welt“ – womit nicht Argentinien und nicht Südamerika gemeint ist, sondern … Jorge Mario Bergoglio kommt tatsächlich vom Ende der Welt, nämlich geistig … vom Ende der Welt oder, was im Grunde dasselbe ist, von der freiheitlichen Partei … – und ergreift Partei für jene, die in der körperlichen Züchtigung immer noch …

Papst Franziskus - freiheitlicher FunktionärEs gibt in jedem Land Scheuchs, nicht nur in Österreich. Nachdem das aber in Österreich geschrieben wird, kann auch die FPÖ, kann ein Scheuch als Beispiel genommen werden, um nicht nur die aktuellste Aussage von Papst Franziskus auf das Maß zu bringen, mit dem er konkret zu …

Um jenen – und das sind nicht wenige – in Österreich, die den derzeitigen Papst beispielsweise erfrischend oder toll oder was auch immer finden, also konkret vorzuführen, was dieser Mann von sich gibt, ist einfach daran zu erinnern, daß er bloß das plappert, was in Österreich vornehmlich freiheitliche Funktionäre und freiheitliche Mandatarinnen plappern. Was würden Sie zu einem Jorge Mario Bergoglio sagen, was für eine Meinung würden Sie von ihm haben, wäre er nur ein freiheitlicher Mandatar? Sie würden, wenn Sie kein freiheitlicher Wähler sind, wahrscheinlich sagen, wenn sie keine freiheitliche Wählerin sind, bestimmt sagen, der ist doch mit seiner gesamten Partei nicht wählbar.

Geistig ist Jorge Mario Bergoglio, besonders den österreichischen Leserinnen und Lesern ist das zu sagen, also von einem freiheitlichen Funktionär – aber das ist keine Auszeichnung für die FPÖ – nicht zu unterscheiden. Und das nicht nur wegen seiner aktuellen Aussage über das Schlagen von Kindern, mit dem er einem vom zurzeitigen Obmann verteidigten Uwe Scheuch nach dem Maul redet: Zur Tracht beim Tanz gehören die Watschen, der Tritt.

Erst vor kurzem hat Jorge Mario Bergoglio die Gendertheorie diffamiert und für deren Gefährlichkeit und deren Ablehnung die „Hitlerjugend“ als warnendes Beispiel herangezogen, also den Nationalsozialismus …

Links:

Willst du Freude an deinem Sohne haben, vergiß deinen Stock nicht

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Papst Franziskus – Ahnherr des Exorzismus

Papst Franziskus – Männerquote zu einhundert Prozent erfüllt

Papst Franziskus, Léon Bloy, Andreas Laun und „Zur Zeit“

Let there be Yacht. And there is Jet.

Georg Hoffmann-Ostenhof ist bescheider als Papst Franziskus

„Gender Mainstreaming ist die Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs …“

Eine Familie schickt Geld, auch nach Österreich

Es wurde gedacht, bereits alles angeführt zu haben, was gegen diesen Personenkulttempel für einen Terrorkönig in Wien spricht. Aber es gibt noch einen Grund für die Unhaltbarkeit dieses Zentrums. Und, es ist zu befürchten, das ist nicht einmal der letzte. Mit diesem Grund wird im Zusammenhang mit dem Abdullah-Zentrum ein weiteres Mal etwas Schäbiges angesprochen, viellleicht das Schäbigste, ein weiteres Mal etwas Verlogenes angesprochen, vielleicht das Verlogenste.

Abdullah-Zentrum 9-11Seit bald vierzehn Jahren gibt es die Vermutungen, daß die tausendfachen Morde in New York auch mit Geld aus Saudi-Arabien finanziert wurden, das saudi-arabische Königshaus mit seinem Geld das Morden mit finanzierte. Und dieser Verdacht erhärtet sich, wie aktuell berichtet wird.

Es könnte angenommen werden, daß – bei dieser großen Ablehnung des Terrorismus – niemand einem Mitglied einer Terrorfinanzierungsfamilie einen Personenkulttempel errichtet, jedenfalls so lange, bis alle Verdachtsmomente ausgeräumt sind, bis klar die Unschuld bewiesen ist. Nicht aber in Österreich, in Österreich wird trotz des Wissens um diesen seit über einem Jahrzehnt bestehenden Verdacht, einem Terrorkönig ein Personenkulttempel errichtet.

Wenn in Österreich aus der Riege der sogenannten hohen und höchsten Staatsspitze, die für die Errichtung dieses Tempels waren und nun für den Beibehalt dieses Tempels sind, gesagt werden würde, je gesagt worden wäre, es gibt Terroristen, die sind realpolitisch zu hofieren, für die müssen alle demokratischen und menschlichen Werte vergessen werden, und es gibt die anderen, die sind zu jagen, weil deren Terror für Österreich keinen Nutzen hat, wer hätte ihnen nicht für diese Ehrlichkeit applaudiert?

Aber – menschgemäß nicht allein – es ist diese Verlogenheit, die aufregt. Wie sehr wird gerade seit den Morden von Paris wieder von sogenannten hohen und höchsten Vertretern und Vertreterinnen der sogenannten Staatsspitze Terror mit ihren Ideen zur Bekämpfung des Terrors ausgeübt, und wie viele machen dabei mit, vor allem die gutter press

Während sich der Verdacht erhärtet, das saudi-arabische Königshaus habe mit seinem Geld das Morden mit finanziert, wird in Österreich von einem Reinhold Mitterlehner über einen Heinz Fischer bis hin zu einem Sebastian Kurz um den Weiterbestand des auch saudi-arabisch finanzierten Personenkulttempels gerungen, wird zugleich in Österreich unter schreibkräftiger Mitwirkung vor allem der gutter press darüber nachgedacht, wie Kinder als Terroristen gejagt werden, wie ganze Familien im Kampf gegen den Dschihadismus geknebelt werden können. Und nicht nur nachgedacht, sondern tatsächlich gejagt und geknebelt. Ein besonders abscheuliches Beispiel dafür ist jenes von einem Buben gerade einmal im Alter von vierzehn Jahren, der in den Verdacht geriet, den Westbahnhof … Was hat er getan? Er soll sich im Internet Bombenbaupläne angesehen haben. Hat er eine Bombe gebaut? Nein. Wurde irgendwer von ihm verletzt, gar getötet? Nein. Und was war die Empörung in Österreich? Die Empörung in Österreich war, daß er gleich wieder freigelassen wurde, daß er nicht im Kerker verblieb, für das was er tat, nämlich nichts. Im großen Kampf der Staatsspitzenkrieger und -kriegerinnen hat die Frage nach dem Wert der Rechtsstaatlichkeit keinen Platz mehr … Und als er, der nicht ein Gymnasium besuchende Vierzehnjährige, dann für ein paar Tage abgängig war, kam auch ein zwölfjähriger Bub, der mit ihm unterwegs gewesen sein soll, auch sofort in den Verdacht, ein Terrorist, ein Dschihadist zu sein. Aber wer hat je öffentlich und breit danach gefragt, weshalb der Vierzehnjährige von Zuhause weglief, wer fragte die Behörden, wie sie mit der Familie umsprangen, weil ein Mitglied aus dieser Familie in den Verdacht geriet, ein Dschihadist

Worüber wird von sogenannten hohen und höchsten Vertreterinnen und Vertretern der sogenannten Staatsspitze derzeit nicht alles nachgedacht … wie können nur alle, die nichts getan haben, die bloß in den Verdacht schon geraten könnten, etwas tun zu können, gesetzlich abgesegnet gejagt und geknebelt werden? Sie sollen beispielsweise zu Staatenlosen gemacht werden können, sie sollen und mit ihnen gleich zusammen ihre gesamte Familien bestraft werden können, wenn sie beispielsweise nicht ihre Integrationswilligkeit beweisen können, sie sollen … und sie müssen … sie müssen und sie sollen … und müssen und müssen und wenn nicht, Strafe, Strafe über Strafe im Namen der Werte, bis auch diese stolz auf die Werte sind, die durch ein gutes Einvernehmen mit dem saudi-arabischen Königshaus, aber nicht nur mit diesem, lukriert werden können …

Die tausendfachen Morde in New York aber sind tatsächlich passiert, und nicht nur die in New York, sondern noch viele und viele mehr weltweit und die Indizien der Verwicklungen des saudischen Königshauses in diese tausendfachen Morde werden erdrückender und erdrückender, aber ein Mitglied dieser Familie ist beispielsweise für Bundespräsident Heinz Fischer „ein großer Staatsmann“, der „wesentlich zur beeindruckenden …“

Mölzer geführte FPÖ-ZZ: „Pegida – Wir werden uns nicht aufhalten lassen“

Während es von Anfang an klar war, Georg Immanuel Nagel werde nur für einen Montag erstrahlen, beschäftigten sich österreichische Medien schon im Vorfeld des 2. Februars sehr mit ihm, als ob er je eine Bedeutung erlangen werde können, sogar mit der Bekanntgabe, nun Sprecher von Pegida in Wien zu sein, blieb er bereits bedeutungslos, und nun ist er nach dem in Armseligkeit gescheiterten Stolpern der Dreibierbäuche in der Innenstadt wieder das, was er immer war, kein Sprecher und bedeutungslos.

Und an dieses verlorene Jüngelchen verschwendeten österreichische Medien ihre Aufmerksamkeit … Das sagt auch viel über österreichische Medien aus, nicht unbedingt etwas Gutes. Er sieht verloren aus, auf dem Bild, das die Tageszeitung „Die Presse“ vor ein paar Tagen noch von ihm veröffentlichte, um genau zu sein, am blauen Montag, verloren und hilflos in seinem Tageskostüm, allein auf der Straße – derart zum Erbarmen, daß ihm möcht‘ seine Mutter gespielt werden, die ihn nimmt an ihre …

FPÖ Pegida ZZ 6-7-2015In der Nummer 6-7 der „Zur Zeit“ der identitären Gemein-Schaft schreibt NR Wendelin Mölzer, nein, selbstverständlich schreibt es Georg Immanuel Nagel, aber Wendelin Mölzer, der auch Abgeordneter des österreichischen Parlamentes ist, läßt ihn schreiben, und er, der Chefredakteur, läßt ihn nicht als Journalist schreiben, das kann gesagt werden, dafür reicht es bereits aus, die letzten zwei Sätze zu zitieren, die keine journalistischen Sätze sind, sondern Sätze des Aufrufs, und zwar zum nächsten Pegida-Stolpern in Linz:

„Die nächste PEGIDA-Kundgebung findet am Sonntag, den 8. Februar in Linz statt, und weitere Veranstaltungen werden sicher folgen. Wir werden uns weder von linker Gewalt, noch von Hetzereien der Lügenpresse oder einer mißbrauchten Polizei aufhalten lassen.“

In keiner Zeitung fände ein junger Mann eine Anstellung als unbezahlter Praktikant, würde er beim Aufnahmetest eine derartige Probe seiner Vorstellung abgeben, was er unter Berichterstattung versteht. Aber bei dem Medium der identitären Gemein-Schaft ist es recht anders. Hier läßt ein Chefredakteur, der auch Parlamentsabgeordneter ist, sich und seiner Partei einen Aufruf schreiben …

Wer wird sich nicht aufhalten lassen? Von welchem „Wir“ läßt NR Wendelin Mölzer den abgetretenen Sprecher schreiben? Der Artikel ist nicht ausgewiesen als Stellungnahme der Pegida. Es wird so getan, als würde Georg Immanuel Nagel über eine Demonstration berichten, eben als ein Journalist, der für eine Zeitung berichtet. Es ist also das freiheitliche „Wir“.

Der freiheitliche NR Wendelin Mölzer läßt also zum pegidaschen FPÖ-Stolpern aufrufen. Und gleich weitere Stolpereien ankündigen … Damit hätten sich die österreichischen Medien beschäftigen müssen, statt Georg Immanuel eine Bedeutung herbeischreiben zu wollen … Aber die Politik der österreichischen Medien – darüber will heute nichts geschrieben werden, es wäre ohnehin kaum mehr als Wiederholung …

Was NR Wendelin Mölzer sonst noch von Georg Immanuel Nagel über das Dreibierbäuche-Herumstolpern schreiben läßt, ist im letzten Satz dieses Artikels in einem Wort zusammengefaßt …

PS Und auch in der Nummer 6-7 vom 6. bis 19. Februar 2015 ist wieder ein ganzseitiges Inserat der FPÖ geschaltet – über die Frage der Finanzierung dieser Inserate … auch das wäre nicht mehr als eine Wiederholung, wie es ebenfalls eine Wiederholung ist, daß auch in dieser Nummer nicht nur Wendelin Mölzer selbst schreibt, sondern auch wieder ein weiterer hoher gewählter Mandatar seiner identitären Partei, diesmal ist es Manfred Haimbuchner, der über Integration schreibt mit der Schlagzeile „Beendigung der Beschwichtigung“ …

Putin-Ideologe Siegfried Eisele will Völker Deutschlands unter die Schutzmacht eines Christenfürsten Habsburg

„Der Mann soll großen ideologischen Einfluß auf Putin haben.“ Das schreibt „Die Welt“ am 29. Jänner 2015, nicht über Siegfried Eisele, sondern über Alexander Dugin. Das ist, weltpolitisch gesehen, gemeingefährlich. Gemeingefährlich ist zugleich auch, wem in den Medien weltweit viel Platz eingeräumt wird. Obgleich, diese Personen außer Bullshit nichts von sich geben, wird ihnen auch von den sogenannten seriösen Medien höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Denn die Tatsache ist, das wirklich Gemeingefährliche beginnt mit den Wählern und den Wählerinnen. Vladimir Putin hat seine Wählerinnen. Putin ist nichts ohne seine Wähler. Die FPÖ hat ihre Wählerinnen. Die FPÖ ist nichts ohne ihre Wähler …

Putin-Ideologe Eisele will Völker Deutschlands unter Christenfürsten HabsburgUnd weil das in Österreich geschrieben wird, soll auch gleich Österreich als Beispiel genommen werden, wie gemeingefährlich Wähler und Wählerinnen sein können. Aber nicht weil Österreich die Bühne ist, auf der die Welt ihre Probe hält – so bedeutend und unbedeutend ist Österreich nicht –, sondern, erschreckend genug, es in der Welt auch nicht anders zugeht als in Österreich, menschgemäß aber, weltpolitisch gesehen, um vieles gefährlicher, also tatsächlich und wirklich gefährlich. Derart gefährlich, daß beinahe der Wunsch geäußert werden möchte – ach, wäre Rußland auch nur Österreich.

„Der Mann soll großen ideologischen Einfluß haben“, schreibt „Die Welt“ über Alexander Dugin, der „auf die Entstehung einer erweiterten Version des früheren Habsburgerreiches unter dem klangvollen Titel ‚Mächtiges Osteuropa‘ als Pufferzone zwischen der russisch geführten ‚Eurasischen Union‘ und dem deutschen ‚Europa'“ hoffe, zitiert „Die Welt“ aus einem Interview, das Alexander Dugin einem „Jobbik-nahen Internetportal“ gegeben hat.

„Er gilt als Ideologe“, schreibt „Die Welt“. Das ist der Niedergang der Medien, über solch einen Mann zu berichten, und darüber hinaus dafür auch noch rechtsextremistischen bis faschistischen Parteien nahestehenden Medien Reputation als Informationsquellen zu verschaffen – von da weg ist es bis zum Untergang der bisher gekannten Welt nicht mehr weit. Den aber wieder die Wähler und Wählerinnen zu verantworten haben werden. Denn. Wenn ein Mann mit solch einem Geschwefel schon als „Ideologe“gilt, wenn solch ein Mann wie Putin, auf den ein solcher Mann Einfluß haben soll, gewählt wird, dann sind die Wähler und Wählerinnen dafür verantwortlich zu machen. Und sie werden dafür auch zur Verantwortung gezogen. Denn die Konsequenzen ihrer Wahl müssen sie stets bitter selbst erleiden, aber leider nicht nur sie selbst, sondern auch alle Menschen, die nicht solche Parteien wählen.

Jetzt wäre beinahe darauf vergessen worden, über Österreich als Beispiel zu schreiben, und auch über Siegfried Eisele. Natürlich ist Siegfried Eisele zu vergessen, dieser Alexander Dugin aus dem Vorarlbergerischen. Der die FPÖ will, und die NDP und den Front National … Um die Bedeutung von Alexander Dugin richtig einschätzen zu können, sich nicht durch weltweite Berichte über ihn blenden zu lassen, muß bloß immer daran gedacht werden, Siegfried Eisele ist Alexander Dugin und Alexander Dugin ist Siegfried Eisele. Und Vladimir Putin ist irgendeiner aus der FPÖ. Und was der russische Siegfried Eisele sagt, das kann auch beim österreichischen Siegfried Eisele gelesen werden, in dessen Ideologie auch Habsburg eine hohe Rolle spielt, wie er erst vor wenigen Tagen tief dachte und nachgelesen werden kann in: „Was ein Wähler will: NDP, FPÖ, Front National …“:

„[D]ie Völker Deutschlands müssen ihre Fesseln abstreifen und sich unter die Schutzmacht eines Christenfürsten Habsburg, eine geweihte Familie, begeben, der die Fachkräfte unter Kontrolle hätte!!!!“ Wehret den Anfängen!!!! Anfängen? Ja was glaubt ihr, was 40 Jahre eines Universums ist.“

Auch der russische Siegfried Eisele hat so seine tiefen Gedanken nicht nur zu Habsburg, sondern auch zum Universum, wie nachgelesen werden kann in: Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen, ist freiwilliger Eintritt in die Welt der Psychiatrie

Wer den hier zusammengetragenen kleinen Roman des FPÖ-Wählers und Ideologen Siegfried Eisele liest, liest damit zugleich auch den gesamten russischen Ideologen Siegfried Eisele. Wenn Sie nicht Vladmir Putin heißen oder den Namen eines freiheitlichen Mandatars oder einer freiheitlichen Mandatarin tragen, würde es wirklich interessieren, ob eine solche vorarlbergerische Ideologie je einen Einfluß auf Sie auszuüben imstande  ist … Und wenn nicht, aber Sie die FPÖ wählen oder gar erstmalig wählen wollen, wäre es auch von Interesse von Ihnen zu erfahren, wie Sie das alles unter einen Hut zu bringen imstande sind

PS Eine Partei aber, auch wenn das die schlechteste Lösung und die leichteste Entlassung der Wähler und Wählerinnen aus deren Verantwortung in einer Demokratie ist, kann wenigstens nicht mehr gewählt werden, nämlich die NDP, von der Siegfried Eisele schreibt. Möglicherweise meint er die NPD. Jedenfalls die NDP, die er als in Österreich wohnender Ideologe in Dreifaltigkeit mit FPÖ und Front National bewirbt, wurde 1988 in Österreich „wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung“ verboten. Das war eine Partei, die 1967 als Abspaltung von der FPÖ entstand. Gegründet und geführt von Norbert Burger, der für den zurzeitigen Obmann der FPÖ

He.-Chr. Strache, FPÖ – Runen von 1989 bis 2015

Wie in der Collage gesehen werden kann, hat Occupy Austria einen Artikel der Umsonst Österreich aus 2007 ausgegraben über die „Verwahrungshaft“ in 1989. Bemerkenswert daran ist die abgebildete Rune auf dem Foto. Bemerkenswert deshalb, weil sie im Logo von Odin Wiesinger … Jahrzehnte später verschenkt He.-Strache Jahrzehnte ein Bild an Andreas Mölzer

Odin Wieisnger - He-Chr Strache - RunenWas den Ausschlag gab, daß He.-Chr. Strache gerade ein Bild von Odin Wiesinger verschenkte, wird nicht gewußt. Darüber kann nur spekuliert werden. War es der Kunstgeschmack des He.-Chr. Strache? War es, weil Odin Wiesinger eine Rune auch als Signatur verwendet? Runen, die He.-Chr. Strache an seine abenteuerliche Reise als Jugendlicher in das Ausland erinnerte? War es, weil Odin Wiesinger der Staatskünstler des nun lange schon ehemaligen III. Präsidenten NR war?

Eine mögliche Antwort auf diese Fragen kann sein: Nur ein von einem nun lange schon ehemaligen III. Präsidenten NR protegierter Runenmaler vermag nach dem Kunstgeschmack eines Obmannes einer identitären Gemein-Schaft zu malen, der mit seinen Runen nicht nur an aufregende Jugendausflüge …

Ein Runenmaler trifft zugleich gesinnungsgemäß den Geschmacksnerv der akademisierten freiheitlichen Ballgeher und Ballgeherinnen punktgenau; auch in diesem Jahr wurde für den FPÖ-Ball in der Hofburg mit seinem tanzenden Paar geworben

Links:

Heinz Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Was kommt zuerst auf die Leinwand – Runensignatur oder Bild?

Odal-Rune

Life-Ball ’15 von Odin Wiesinger ausrichten lassen