„Bei allem Respekt“, Martin Engelberg: Was für „unsägliche“ Kurzschlüsse!

Es ist Sonntag. Ein Tag also, der einlädt, über Unnützes, nein, nicht nachzudenken, aber Unnützes hin und her zu wenden; beispielsweise die Frage, womit sich wohl Martin Engelberg die „ehrenvolle Einladung“ verdient hat.

Möglicherweise war sein Quergeschriebenes „Bei allem Respekt, hohe Herren: Was für unsägliche Vergleiche!“ vom 18. Mai 2017 ein Motivationsschreiben, um eingeladen zu werden, auf der Kurzliste zu kandidieren.

Die von Martin Engelberg vorgebrachten „Klarstellungen“ müssen Sebastian Kurz recht gefallen haben, um ihn dann eine „ehrenvolle Einladung“ zu senden, scheint doch alles, was Sebastian Kurz dazu selbst sagen könnte, zwischen den Zeilen zu liegen, die Martin Engelberg in diesem seinem Motivationsschreiben zieht.

Ehe etwas zu den sechs „Klarstellungen“ von Martin Engelberg angemerkt wird, muß geschrieben werden, selbstverständlich sind es „unsägliche Vergleiche von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit“, aber ebenso unsäglich sind die Kurzschlüsse des Martin Engelberg.

Es hebt zwar die Unsäglichkeit der Vergleiche von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit nicht auf, wenn gesagt wird, es sind eben bemühte Vergleiche, um auf die triste Lage der Menschen aufmerksam zu machen.

Die Kurzschlüsse von Martin Engelberg sind aber unsäglicher, weil die von ihm angesprochenen aktuellen Ereignisse keinen tatsächlichen Bezug zur Gegenwart haben.

Zweitens: Die meisten Asylwerber, schreibt Martin Engelberg, kämen nicht direkt aus den Kriegsgebieten zu uns, sondern aus Flüchtlingslagern in der Türkei, im Libanon und in Jordanien. Was hätten Juden in der NS-Zeit dafür gegeben, schreibt er, in genau solche Flüchtlingslager fliehen zu können. Hätte man sie, schreibt er weiter, nur entkommen lassen und hätte es vor allem Länder gegeben, die sie aufgenommen hätten.

Ist das nicht auch die Position von Sebastian Kurz, sie kämen nicht direkt zu uns, sondern …? In genau solche Flüchtlingslager, ach wie paradiesisch sind heutzutage doch die Flüchtlingslager.

Hätte es vor allem Länder gegeben, die sie aufgenommen hätten … Es müssen tatsächlich keine Vergleiche mit der Nazi-Zeit gezogen werden, aber es darf mit Erschütterung gefragt werden, hat es seit damals bei Ausblendung der Nazi-Zeit sich etwas Entscheidendes in der Aufnahmebereitschaft der Länder geändert? Wenn, wie von Martin Engelberg, die Gegenwart ausgeblendet wird, kann es so geschrieben werden, wie Martin Engelberg es schreibt.

Drittens: Als Beweis dafür, schreibt Martin Engelberg, wie sehr Deutsche und Österreicher aus der Geschichte gelernt hätten, dass Juden auf der Flucht vor den Nazis in kaum einem Land Aufnahme finden konnten, sollen jetzt die Grenzen für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika geöffnet werden. Damit würden Menschen gerade aus solchen Ländern die Pforten geöffnet werden, die heute den höchsten Grad an Antisemitismus haben. Sie würden profitieren quasi vom Leid jener Juden, die sie so hassen. Was für eine Ironie der Geschichte!

Täglich, besonders auch in diesem Jahr, ist in Österreich nur ein Ruf von Politik und Medien und der sogenannten Bevölkerung zu hören: Auf die Grenzen! Nur ein Mensch mit einem ganz besonderen Gehör wie Martin Engelberg kann diesen von Millionen angestimmten Ruf aber hören …

Martin Engelberg ist ein moderner Mann, dem das Outsourcing nicht fremd ist. Vielleicht ist es seine besondere Art von Ironie, gerade in einem Land wie Österreich mit einer Hübner-schon-wieder-Partei den Antisemitismus auszulagern, zu den Flüchtlingen … ach, diese Flüchtlinge, was für Profiteure, sie profitieren nicht nur, kurz gesagt, von den österreichischen Sozialleistungen, auch von den Juden, von … Das müssen wohl auch, nach dem Kurzschluß von Martin Engelberg, junge Flüchtlinge sein, die in der ÖVP …

Die ÖVP muß quasi wohl immer noch von Leopold Kunschak profitieren, aber sie hassen ihn nicht …

Viertens: Zu diesem engelbergschen Punkt muß nichts angemerkt werden, es wäre nur eine Wiederholung von dem zweiten Punkt …

Fünftens: In einem schlauen Schachzug, schreibt Martin Engelberg,  sei es dem politischen Islam gelungen, den Begriff der Islamophobie im Schuldbewusstsein von Deutschen und Österreichern einzuprägen. Einerseits machten sie sich damit als „die neuen Juden“ auch vor berechtigter Kritik unangreifbar, andererseits verkehrten sie die Situation auch noch ins Gegenteil: Die Moslems von heute würden verfolgt wie damals die Juden in der Nazi-Zeit. Daher müssten wir heute den Moslems beistehen, was damals gegenüber Juden so sträflich unterblieben sei. Aber mit Verlaub, Herr Bundespräsident: Was für ein Unterschied!

Wie eingeprägt das Schuldbewußtsein ist, das kann Martin Engelberg nur bestätigt werden. Deshalb wollen Menschen in Österreich nach der aktuellen Bertelsmannstudie so viele wie in keinem anderen Land in Europa keine Muslime und keine Musliminnen in ihrer Nachbarschaft, nämlich 28 Prozent.

Wie eingeprägt das Schuldbewußtsein ist, das kann Martin Engelberg nur bestätigt werden. Deshalb gibt es in Österreich nicht die geringste Kritik, wagt niemand aus Politik und Medien den Islam zu kritisieren. Täglich sind in Österreich ausnahmslos Hohelieder auf den Islam zu hören, zu lesen … auch das Fernsehen bringt nur Belangsendungen zur Lobpreisung des …

So schlau dürfte der politische Islam doch nicht sein, wie Martin Engelberg unterstellt, jedenfalls nicht so schlau wie die weiteren „neuen Juden“, wie sich in Österreich noch welche selbst als solche bezeichnen und dabei mit sich selbst sehr viel Mitleid haben. Denn. Die verkehren nicht nur alles in das Gegenteil, sie machen sich auch wählbar, und nicht für wenige, und sie werden, wie es derzeit aussieht, in der nächsten Regierung sitzen, als Partnerinnen von der Partei, kurz gesagt, für die Engelberg nun „ehrenvoll“ kandidiert. Was für recht löbliche Zeiten werden dadurch anbrechen, Martin Engelberg als Abgeordneter Koalitionspartner der „neuen Juden“ …

Sechstens: Es gäbe, schreibt Martin Engelberg, einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen Judentum und Islam: Im Judentum gelte das talmudische Prinzip „Dina de Malchuta Dina“, was so viel heiße wie: Das Gesetz des Landes sei Gesetz. Demnach seien Juden verpflichtet, die Gesetze des jeweiligen Landes zu respektieren und zu befolgen. Sofern es sich also nicht um einen Unrechtstaat handelte, stünden die staatlichen Gesetze über den Regeln der Halacha, des jüdischen Gesetzes.

Ein Punkt, von dem gefragt werden kann, wie paßt dieser dazu? Zu dem Heranziehen von Vergleichen von aktuellen Ereignissen mit der Nazi-Zeit, wie es von Martin Engelberg gescholten wird. Wo ist dabei das Heranziehen? Im Vorspann schreibt Martin Engelberg: Das fast schon pathologische Herbeizerren von Vergleichen mit der NS-Zeit scheint zu einer Mode geworden zu sein. Es scheint wie schon ein pathologisches Herbeizerren von Unterschieden zwischen …

Darüber hinaus aber sicher ein Punkt, der Sebastian Kurz wohl auch sehr motiviert haben könnte zur „ehrenvollen Einladung“ … Legte doch Kurz, wie gelesen werden kann, „drastische Zahlen“ … es ging dabei um „staatliche“ und „religiöse Gesetze“ … Martin Engelberg hätte hier auch den Unterschied zwischen Judentum und Christentum anführen können. Denn im nach wie vor gültigen Katechismus ist festgeschrieben, daß religiöse Gebote über staatliche Gesetze …

Nun als Kurzkandidat wird Martin Engelberg wohl nicht mehr belegt beschreiben, welche zentrale Stelle Muslimen und Musliminnen in Österreich schriftlich festgelegt vorschreiben, über die staatlichen Gesetze ihr Evangelium …

Erstens: Die, schreibt Martin Engelberg, aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern flüchtenden Menschen würden nicht aufgrund einer bestimmten Religion oder ethnischen Zugehörigkeit verfolgt werden. So tragisch ihr Schicksal sei: Sie seien Leidtragende von Umstürzen und Kriegen in ihren eigenen Ländern. Die Juden in Nazideutschland seien jedoch verfolgt und ermordet worden – einzig und allein, weil sie Juden gewesen wären. Sie seien ganz gezielt Opfer einer wahnsinnigen Ideologie, eines wahnsinnigen Regimes und wahnsinnig gewordener Gesellschaften geworden. Der Tod im Holocaust sei kein Kollateralschaden eines Krieges gewesen.

Hier schreibt Martin Engelberg schon ganz als Politiker kurz’schen Zuschnitts . Tragisch ihr Schicksal … Umstürze und Kriege in ihren eigenen Ländern, also selber verantwortlich, hausgemacht und es gibt halt Kollateralschäden – so tragisch das … Was getan werden kann, das weiß sein „Spitzenpolitiker“: zu schließen die Routen und kolonialistisch zu helfen …

Siebtens: Einen siebenten Punkt führt Martin Engelberg nicht. Aber wenn es um die Vergangenheit geht, um die Gegenwart, um Antisemitismus, darf nicht Antiziganismus,  fehlen. Vielleicht hätte Martin Engelberg sogar darüber geschrieben, gäbe es die geringste Möglichkeit, Antiromaismus wie Antisemitismus zu den Flüchtlingen auszulagern zu können. Aber gerade der Umgang mit den dieser Ethnie zugeordneten Menschen widerspricht deutlich der Ansicht von Martin Engelberg, wie sehr in Österreich aus der Geschichte gelernt worden wäre … eine recht herausragende Rolle hierbei spielen, wie wäre es auch anders möglich, die „neuen Juden“, die möglicherweise nach dem 15. Oktober 2017 Sitznachbarn von Sebastian Kurz auf der Regierungsbank …

Motiviationsschreiben des Martin Engelberg

Unzensuriert findet „Kurzfilm“ bei Bunker 88 und verlinkt sogleich zu Bunker 88

„PS Facebook blockiert mittlerweile das Video, sodaß es hier seit Samstag Vormittag nicht mehr zu sehen ist. Wer direkt auf Facebook geht, findet zuvor die Warnung „Dieses Video zeigt möglicherweise drastische Gewalt oder Blutvergießen“. Nachdem das Schwein weder misshandelt noch geschlachtet wird, kann es sich dabei nur um eine Art Vor-Zensur handeln. Wir haben den Kurzfilm wieder gefunden – ohne Horror-Warnung.“

Nachdem die Copysite der identitären Parlamentspartei sich auch noch ein Postskriptum angetan hat, um ihren Kommentar gar so lustig weiter zu ergänzen, freilich nicht ohne Klage über eine „Art Vor-Zensur“, darf hier ein Nachsatz zu

Politikstube mit Unzensuriert, Frühwald, Ruhdorfer und vom Schwein der krachledernen Lustigkeit

geschrieben werden, aus einem einzigen Grund, weil es doch interessant ist, gerade vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017, wie die FPÖ unzensuriert verzweifelt den „Kurzfilm“ sucht, endlich findet, und zwar auf Bunker 88 und sogleich, wie in der Collage gelesen werden kann, zu Bunker 88 verlinkt, um allen einen Zugang zu diesem „Kurzfilm“ zu ermöglichen der von Bunker 88 hochgeladen wurde.

Um was für eine Art Kanal sich bei Bunker 88 handeln könnte, nun, das sich vorstellen zu können, ist nicht schwer. Nicht nur das Wort Bunker läßt es bereits erahnen, vor allem die Zahl 88 – die Kombination Bunker und 88 ist schreiend.

Für eine Site der identitären Parlamentspartei wird ein Kanal, der 88 in seinem Namen führt, wohl gleich heimatliches Vertrauen vermittelt haben, und sollte wer meinen, das sei eine Chiffre für … ah, dafür gibt es ebenfalls heimatliche Erfahrung, wie dem entgegengetreten … FPÖ-NR Gerhard Deimek ist kein Standard-Versager mit Tochter, die auf 88 tippt.

Es wollte doch nachgesehen werden, was Bunker 88 gesinnungsgemäß sonst für Videos noch verbreitet. Aber beim Anklicken von Bunker 88 erscheint die Meldung: „Dieser Kanal ist in deinem Land nicht verfügbar.“ Es handelt sich dabei nicht um Zensur, sondern um einen „kostenpflichtigen Kanal“. Es wird verstanden werden, daß ein Name wie Bunker 88 kein Anreiz ist, Geld auszugeben, um zu letztendlich doch nichts anderes herauszufinden, was für eine Art Kanal das ist, die bereits sein Name – Bunker 88 – eindeutig verrät.

Unzensuriert verlinkt also zu Bunker 88 ganz Warnung …

Unzensuriert verlinkt zu Bunker 88

 

Politikstube mit Unzensuriert, Frühwald, Ruhdorfer und vom Schwein der krachledernen Lustigkeit

Unzensuriert und das Schwein.jpg

Es ist kein Kapitel wert, was die Copysite der identitären Parlamentspartei als Kommentar …

Ein Mangel – Mängel sind nichts Unbekanntes bei solchen Sites, ist doch dafür verantwortlich, etwas darüber zu notieren.

Es fehlt die Angabe, woher es Unzensuriert hat. Nun, verbreitet wird es von „Politikstube“, aufgenommen von einem Johannes Sutinger. Was für eine Website „Politikstube“ ist? Im Grunde eine überflüssige Frage. Die Antwort ist offensichtlich. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, suchen Sie zum Beispiel nach „Politikstube“ und „Netzplanet“ …

Gerade vor der bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 ist es besonders erfahrenswert, in welch eine recht prominenten Gemeinschaft sich die Copysite der identitären Parlamentspartei befindet beim Verbreiten von solchen Lustigkeiten unter Beifügung von so recht heiteren Kommentaren.

Wie in der Collage gelesen werden kann, sind es ebenso recht ehrreichen Sites wie „Bunker88“ – Redaktion: Peter Frühwald. Wer mehr über Peter Frühwald erfahren will, der suche etwa auch nach „Sonnenstaat“ … im Grunde reicht es bereits, seine „Kriegserklärung“ zu lesen …

Auch ein Horst Ruhdorfer läßt es sich nicht nehmen, es auch sofort auf seiner Site auf der Plattform des Unternehmens Facebook zu verbreiten.

Und „Journalistenwatch“ darf nicht unerwähnt bleiben, besonders deshalb, weil diese Site allein mit der Überschrift

„Schwein vertreiben Muslime beim Halal-Picknick – Blaupause?“

eindrucksvoll belegen, daß an dieser Site tatsächlich die besten Männer des österreichischen Journalismus mittun … ihre Namen müssen nicht noch einmal genannt werden. Wen es interessiert, findet diese mit einem Klick …

Unzensuriert - das Schwein - der Sonnenstaat.jpg

 

 

Das Programm oder die Vollverschleierung des Sebastian Kurz

Die Vollverschleierung des Sebastian Kurz

„In Sarajevo oder Pristina werden zum Beispiel Frauen dafür bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen, um das Straßenbild zu ändern.“ 

Das ist eine Ansage von Sebastian Kurz. Den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, nun, es gibt Aussagen, die sind von einer solchen Niedrigkeit, das sie keiner Überprüfung wert sind.

Aber immer, wenn Sebastian Kurz, Saudi-Arabien erwähnt, muß daran gedacht werden:

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee.

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung.

„Frauen dafür bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen.“ Beweise legt Sebastian Kurz keine vor.

Wie auch?

Die Melodie zu Niedrigkeiten, wird von altersher gewußt: auf Belege wird gepfiffen.

Wie das wohl praktisch ablaufen könnte, daß „Frauen dafür bezahlt“, werden, „voll verschleiert auf die Straße zu gehen“? Ob es dafür in Pristina ein kleines Lokal gibt, in dem saudi-arabische Königsdiktaturmänner sitzen, zu denen die Frauen in Hotpants kommen, von ihnen Nikabs oder Burkas ausgehändigt bekommen und dazu Taschengeld, dessen Höhe abhängig von ihrer Verpflichtung, wie lange sie auf den Straßen herumstreichen?

Hätte Sebastian Kurz aber gesagt:

In Wien oder Prikalitz werden zum Beispiel Frauen dafür bezahlt, voll verschleiert auf die Straße zu gehen, um das Straßenbild zu ändern. 

Das hätte trotz Niedrigkeit doch gleich ganz anders geklungen, beinahe glaubwürdig. Denn. In Wien gibt es tatsächlich so ein Haus, und das ist kein Häuschen, sondern ein der saudisch-arabischen Königsdiktatur entsprechendes Palais …

Es kann doch gefragt werden, wozu ist diese Stelle in Wien gut, wenn in Prikalitz Sebastian Kurz bezahlt wird, aufzupassen, daß es keinen saudi-arabischen Einfluß … vielleicht ist die Stelle in Wien ja dafür eingerichtet, daß enorm reiche saudi-arabische Frauen in Hotpants nach Wien reisen, zuerst das Zentrum aufzusuchen haben, eingekleidet, also vollverschleiert, dafür mit einem Taschengeld für die Nobelboutiquen im inneren Grabens Wien ausgestattet werden, und nebenbei das Straßenbild Prikalitz‘ …

Der Satz von Sebastian Kurz hat in Wahrheit aber zu lauten:

In Wien und Prikalitz wird zum Beispiel Sebastian Kurz dafür bezahlt, voll verschleiert zu ministrieren, um nichts zu ändern. 

Es muß auch nicht mühsam überlegt werden, wie solch eine Bezahlung praktisch vor sich geht. Er bekommt ein Gehalt. Sein Gehalt bezahlen die Menschen in Österreich durch ihre Steuerleistungen.

In Wien und Prikalitz wird zum Beispiel Sebastian Kurz dafür bezahlt, voll verschleiert zu kandidieren, um nichts zu ändern.

So könnte der Satz mit Blick auf die bevorstehende Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 auch lauten. Nichts zu ändern, so wird es mit Sebastian Kurz weitergehen, der nun selbst bereits seit ein paar Jahren der Regierung angehört, so wird es mit der ÖVP weitergehen, die seit Jahrzehnten in Österreich in Regierungsverantwortung auf Bundesebene, auf Bundeslandebenen, auf Gemeindeebenen … es mag möglicherweise psychoanalytisch klärbar sein, weshalb dennoch Menschen an Änderungen glauben, in ihm einen „Spitzenpolitiker“ sehen, es als eine „ehrenvolle Einladung“ empfinden, von ihm …

Und nach der Nationalratswahl könnte der Satz, wenn den Meinungsumfragen geglaubt werden kann, der Satz lauten:

In Wien und Prikalitz wird zum Beispiel Sebastian Kurz dafür bezahlt, voll verschleiert zu kanzleien, um nichts zu ändern.

Ändern würde sich dann aber doch eines. Sein Gehalt wäre ein noch höheres. Unverändert aber bliebe, wer es bezahlt, nämlich die Menschen in Österreich durch ihre Abgabenleistungen, von allen Menschen, nicht nur von jenen, die ihn wählen werden, weil sie meinen, es würde sich mit ihm etwas ändern.

Er, Kurz, trägt zwar weder Burka noch Nikab, sondern edle und moderne Anzüge auf der Straße, aber von seiner politischen Vollverschleierung kann sich jeder Mensch überzeugen, mit einem Klick auf sein Programm …

Und noch etwas kann kommen, zwar ebenfalls keine Änderung, das es aber, wie hypogut bekannt, wieder sehr teuer machen würde, mit ihm eine, kurz gesagt, blaue Regierungsbeteiligung – kurz und schlecht das Neue in alten Schüsseln …

„Das ist sehr lieb“, Martin Engelberg, „vielen Dank!“

Es ist tatsächlich sehr lieb, daß Martin Engelberg den Eintrag,

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

wie in der Collage gesehen werden kann, stillschweigend gelöscht hat.

Dafür gebührt Martin Engelberg der größte Dank, der vorstellbar ist.

Wahrlich, Sebastian Kurz schart um sich tatsächlich echte Männer, die unbeirrt eintreten für eine „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie …“

Die „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie“ nennt Martin Engelberg als einen der Beweggründe, weshalb er sich für die Kandidatur entschied. Und als wahrer Demokrat will er nicht nur engagiert verteidigen, sondern auch „meine Beweggründe für meine Entscheidung mit Euch teilen“.

Seine „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie“ teilt Martin Engelberg also eindrucksvoll mit den Menschen, die mit ihm seine Beweggründe teilen: „Das ist sehr lieb – vielen Dank!“ Das ist auch wahrlich ein großes Bekenntnis eines Mannes, der bekennt: „Ein großes Interesse für Politik kennzeichnet mein Leben.“ „Das ist sehr lieb – vielen Dank!“: etwas Politischeres ist nicht vorstellbar.

Als Mann für eine „engagierte Verteidigung unserer Werte wie Demokratie“ verschließt sich Martin Engelberg selbstverständlich nicht der Diskussion, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, wenn jemand schreibt: Bin baff. Und enttäuscht.“

Aber es darf kein anonymer Wähler oder anonyme Wählerin sein, sondern es muß jemand sein, den Martin Engelberg wohl persönlich kennt und für ihn zum sogenannten Establishment im Land zählt. Dann antwortet Martin Engelberg: „Freue mich über ein Gespräch bei nächster Gelegenheit.“ Die Antwort von dem sehr bekannten Mann in Österreich darauf: „Wird kurz sein.“

Auch das zeigt von dem großen Verständnis und von dem großen Engagement für die Werte wie Demokratie des Martin Engelberg. Die Masse hat zu teilen, was ihr vorgegeben wird, und vor allem zu wählen. Dann: „Das ist sehr lieb – vielen Dank!“ Und kann es eine größere „Volksnähe“ geben, als der Masse zu erlauben, zu wählen? Ihn zu wählen, Martin Engelberg? Ist das nicht ein herrlicher Wert der Demokratie, daß Martin Engelberg die Masse so nahe an sich heranläßt, ein Kreuz bei der Partei machen lassen zu dürfen, für die er kandidiert? Gar noch näher, mit einem Kreuz direkt bei seinem Namen, wenn Martin Engelberg auch um Vorzugsstimmen …

Es ist auch herzig, rührend, das Löschen des oben verlinkten Kapitels. Viele meinen immer noch, also auch Martin Engelberg, wenn sie etwas auf ihrer Seite löschen, dann ist es aus der Welt. Nun gibt es doch schon sehr lange die sogenannten modernen Kommunikationstechnologien. Dennoch meinen immer noch viele, also auch Martin Engelberg, wenn sie etwas auf ihrer Seite löschen, dann ist es, wie früher einmal, wenn etwas verbuddelt wurde, beispielsweise im Sand, unauffindbar. Das stimmte damals schon nicht. Auch aus dem Sand wurde vieles wieder ausgegraben. Und das Internet, Martin Engelberg, ist schon gar kein Sand, oder, in Österreich zutreffender, keine Tuchent, unter der etwas für immer …

Eines noch zeigt dieses sein Löschen, Martin Engelberg bleibt sich treu, er ist dabei, wie es heutzutage heißt und gefordert wird, authentisch. Wer für das Beschneiden ist, beschneidet generell gerne …

Aber es ist gar nicht auszuschließen, daß erst jetzt so richtig begonnen wird, mit dem Lüften der Tuchent …

Martin Engelberg - Joesi Prokopetz - Baff und enttäushct

 

 

 

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

Nun hat Martin Engelberg die „ehrenvolle Einladung erreicht“, für Sebastian Kurz zu kandidieren. Eine „Chance“, die er sich nicht entgehen lassen möchte.

Er möchte also einem „Spitzenpolitiker“ dienen, der „gewillt und imstande ist, große Veränderungen in dieser Richtung in unserem Land herbeizuführen“. Und wer kann das besser einschätzen als Martin Engelberg? Der selbst ein großer Mann mit einem „großen Interesse für Politik“ der Veränderungen ist, wie sein Eintreten für die Beschneidung auf so zukunftsweise eindringliche Art —

Das perfide sektiererische Einmahnen von Demokratie.

Noch etwas zeichnet Martin Engelberg uneingeschränkt aus, eine „ehrenvolle Einladung“ zu erhalten. Er spricht, wie es so schön heißt, Klartext. Nicht nur in bezug auf „HC Strache und sein Team“, die er „nicht an die Macht“ lassen will, sondern auch in bezug auf die „Ultraorthodoxen“, wie in dem oben verlinkten Kapitel nachgelesen werden kann …

Es ist zwar eine Weile her, daß Martin Engelberg sein „Nein“ gegen eine FPÖ an der Macht unmißverständlich geschrieben hat. Aber sein „Nein“ wird er nun nicht in ein Ja verändern, ist doch eine Veränderung der FPÖ seitdem nicht bekannt …

Wer sich also vor einer kurzschwarz-blauen Regierung bis jetzt fürchtete, gar davor warnte, kann beruhigt werden. Denn mit Martin Engelberg ist nun ein Mann an der Seite von Kurz, der doch ein großer Garant sein muß, daß es zu keiner Regierungsbeteiligung der FPÖ … eine „ehrenvolle Einladung“ kann einen so aufrechten Mann nicht dazu bewegen, sich, wie es seit einiger Zeit in diesem Land so schön heißt, „situationselastisch“ …

Ein Mann, der im Fall der Beschneidung sofort erkannte, worum es auch ging, nämlich um „Antisemitismus“, wird wohl in der Causa „Hübner schon wieder“ für sich sofort sein „Nein“ zur FPÖ an der Macht erneuert haben, mehr noch, es möglicherweise unerschrocken seinem Einlader als Bedingung für seine Kandidatur …

Generell abschließend gesagt, kann es für einen Mann wie Martin Engelberg keine andere „ehrenvolle Einladung“ geben, als die von der kurz’schen ÖVP; ist sie doch eine Partei, die unmißverständlich für Tradition steht mit ihrem Nein zum „Antisemitismus“, dessen Garantie sie Jahr für Jahr mit ihrer Ikone Leopold Kunschak unmißverständlich erneuert.

Darüber hinaus. Bekräftigen nicht gerade die jungen Menschen in der ÖVP diese Garantie? Es kann tatsächlich nur eine „ehrenvolle Einladung“ genannt werden, unter ihnen …

Martin Engelberg - Kurzens Kandidat

Wie halten es die Neos mit der FPÖ?

Das fragen sich nun nicht wenige, nach dem Interview mit der Neosheiligen, für die die schwarz-blaue Koalition einiges auf den Weg gebracht ha…

Für Matthias Strolz ist viel vorstellbar, wie im Kapitel

Neos brauchen zu Freiheitlichen keine Brücken mehr zu schlagen, die haben ihre schon, zu den „Salonfaschisten“

nachgelesen werden kann. Für einen Mann des Mutes, für einen Mann der Visionen, für einen Mann der Zukunft ist vieles vorstellbar.

Manches von dem, was Matthias Strolz sich für die Zukunft, also für eine gedeihliche Zukunft für die Menschen in diesem Land sich visionär und mutig ausgedacht hat, hat sich bereits zerschlagen. Zum Beispiel, etwas Regierungsmäßiges mit dem Team Stronach …

Das Team Stronach gibt es nicht mehr. Und Robert Lugar ist öffentlich heimgekehrt

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

in sein Reich; profaner gesagt: zurückgestiegen zur identitären Parlamentspartei.

Matthias Strolz hat, das muß anerkannt werden, eine sichere Hand bei der Auswahl der Menschen und Parteien, mit denen er Zukunft gestalten will.

Und gerade in diesem Jahr, erst vor kurzem, hat er es wieder auf die beeindruckendste Art und Weise bewiesen, als es ihm gelang, die Heilige für seine Partei zu gewinnen, sie dazu brachte, von ihrem Himmel – gebenedeit sei sie – herabzusteigen …

Irmgard Griss, Retterin Afrikas

Mit der höchsten Bewunderung durfte dem Interview entnommen werden, daß Irmgard Griss wieder einmal punktgenau erkennt, was notwendig ist, diesmal für Afrika, nämlich die Müllentsorgung.

Gerade in der wichtigen Frage der Müllentsorgung hat Afrika einen enorm großen Nachholbedarf, fehlt Afrika absolut das notwendige Know-how der Müllentsorgung. Darin kann Europa für Afrika wahrlich nur ein, das Vorbild der korrekten Müllentsorgung sein. Wenn es von den Kontinenten einen gibt, der seinen Müll so korrekt, so gewissenhaft entsorgt, dann ist es Europa.

Was für ein weiterer wunderbarer Gedanke von Irmgard Griss, Afrika die Müllentsorgung beibringen zu wollen. Dafür verdient sie bereits den ehrwürdigen Titel: Retterin Afrikas. Im Grunde bereits einen noch ehrwürdigeren: Heilige Afrikas.

Und wenn Afrika die europäische Müllentsorgung gelernt hat, den Müll also ebenso wie Europa entsorgt, und Sie sich jetzt vielleicht bange fragen, ja, aber wohin entsorgt? Seien Sie ohne Sorge. Denn die Retterin Afrikas, die Heilige Afrikas wird für Afrika ein Afrika zur Müllentsorgung finden.

PS In diesem Interview hat die heilige Retterin noch weitere Aussagen getätigt, die zu würdigen eines Menschen bedürfte, der eine Geistesschärfe wie Irmgard Griss besitzt, dem es wie Irmgard Griss möglich ist, mit seinem Geist einen ganz eigenen Kontinent des Denkens zu erschaffen. Und weil diese für sie angemessene Würdigung nicht geleistet werden kann, kann nur immer wieder aufs neue der Neoscheinwerfer eingeschaltet werden, damit sie im rechten Licht erstrahle …Griss Imgard - Schwarz-Blau ha

 

Drei Steinplatten, Luftlinie.

Wien-Riga - Luftlinie drei Steinplatten

Es gab im Juli 2017 Aufregungen, wieder einmal Aufregungen, wie im Kapitel „Hübner schon wieder“ …

Es ging dabei, wieder einmal, um, wie es diesmal genannt wurde, „antisemitische Codes“.

Es werden jene wohl gleich aufschreien, nicht schon wieder, wenn erinnert wird, erinnert werden muß, wohin „antisemitische Codes“, nein, Antisemitismus führte: in die Vernichtung jedweder moralischer und ethischer Werte.

Zur Beruhigung wird gerne der Abstand zwischen dieser barbarischen Massenvernichtung von Menschen und dem Heute in Zeit gemessen. Und dann zur Verstärkung der Beruhigung hinzugefügt: Das ist so lange her. Es ist vorbei. Die Zeit hat sich geändert.

Wird es aber räumlich gemessen, kann sofort erkannt werden, wie gering der Abstand in Wahrheit ist. Dann kann es keine Beruhigung geben. Denn. Die Zeit hat sich nicht geändert. Die Zeit kann sich nicht ändern. Die Zeit, wie sie von Menschen gemessen wird, geht nur im Kreis, täglich zeigt sie nur die wenigen gleichbleibenden Ziffern, und kehrt täglich nur zu den wenigen gleichbleibenden Ziffern zurück. Der Mensch schaut auf den Kalender und meint, weil er für den heutigen Tag ein anderes Datum als für den gestrigen schreibt, liest, habe sich etwas geänd…

Gerade in Österreich.

Es gibt aber einen Ort, an dem dieser geringe Abstand deutlicher wird als irgendwo sonst.

Im Wald, nahe bei Riga.

Und dieser Ort zeigt deutlich, wie gering der Abstand ist: es sind bloß drei Steinplatten Luftlinie von Wien in den Wald.

Drei Steinplatten zwischen dem Wien der Beruhigung, der Beschwichtigung und der „antisemitischen Codes“ und dem Wald der Greuel.

Die Umgebung von Riga lädt zu Ausflügen ein.

Wer zu solch einem Ausflug aufbricht, in freudiger Erwartung, einfach einen schönen Tag zu verbringen, in heiterer Stimmung durch einen Wald zu radeln, dabei vor allem nichts Geschichtliches erwarten will, nur Stille und Schönheit eines Waldes, findet sich plötzlich, gänzlich unvorbereitet, weil in den Wald auf einem Weg ohne eine Tafel, die darauf hinweist, was in diesem Wald passiert war, hineingefahren, inmitten des Grauens wieder.

Drei Steinplatten, oder eine Grabplatte, sind es von Wien nach …

Wäre zu diesem Wald ein anderer Weg genommen worden, die Straße also, an der deutlich eine Hinweistafel den direkten Weg zur Gedenkstätte anzeigt, informiert, was in diesem Wald geschah, was in diesem Wald zu erwarten ist, es wäre der Wald gemieden worden.

Aber in Erinnerung an die Aufregungen im Juli 2017 in Wien, wurde, kaum zurück in der Stadt, gedacht, wie gut, in den Wald auf einer Strecke ohne Hinweistafel hineingefahren zu sein, um in diesem vorgeführt zu bekommen,

Wien

daß es bloß drei Schritte sind von … Besonders wegen der Erinnerung, wie schnell es mit der Aufregung wieder vorbei war, mehr noch, wie schnell die diese Aufregung, wieder einmal, verursachende Parlamentspartei gelobt wurde, dafür, in dieser Causa klar gehandelt zu haben, etwa von einem Minister …

Drei Schritte

Es sind nicht nur die „antisemtischen Codes“, an die unweigerlich im Wald gedacht werden mußte … zurück in der Stadt war es unweigerlich, noch einen Ort der Erinnerung aufzusuchen, diesen aber bewußt, einen Ort der Erinnerung an einen Landeshauptmann von Burgenland …

Drei Steinplatten zum Wald

 

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Täglich hebt irgendwer in Österreich zur Klage an, Österreich habe in der Welt keine Bedeutung, Menschen aus Österreich würden von der Welt nicht beachtet werden, so klein, so unbedeutend sei Österreich der Welt.

Aber dem ist nicht so.

Wer beispielsweise nach Riga fährt, wird, kaum in Riga angekommen, sogleich eines besseren belehrt. So wichtig wird Österreich in der Welt genommen, daß sogar der Landeshauptmann vom kleinsten Bundesland Beachtung findet.

Es dauert zwar, bis ein Landeshauptmann des Burgenlandes etwa zu Ausstellungswürden kommt, aber dann ist er der Welt unvergessen, wie Dr. Tobias Portschy …

Landeshauptmann von Burgenland - Unvergessen in der WeltEs wird Tobas Portschy wohl dauern, daß von ihm in Österreich selbst, außer in recht gewissen Kreisen, nicht mehr so gern gesprochen, an ihn erinnert wird, aber es wird ihm wohl ein recht großer Trost sein, der Welt unvergessen zu sein, die Welt von ihm immer noch spricht.

Vielleicht wird der jetzige Landeshauptmann in manch stiller Stunde die Befürchtung hegen, es wird von ihm einst, von dem jetzt doch viel gesprochen wird, in Österreich, wenn er nicht mehr Landeshauptmann ist, dasselbe Schicksal erleiden wie Portschy, also an ihn in Österreich nicht mehr erinnert werden wird wollen, von ihm lieber geschwiegen werden wird wollen, er in Österreich das Vergessen erleiden werden wird. Ihm kann zum Troste gesagt werden. Die Welt wird ihn nicht vergessen. Es wird vielleicht ebenfalls lange dauern, bis er beispielsweise zu Ausstellungswürden kommt. Der Trost ist nicht unbegründet. Denn. Er trägt selbst viel dazu bei, mit seiner Koalition mit der FPÖ, also mit der identitären Parlamentspartei, im kleinsten Bundesland. Denn. Wenn es einst irgendwo auf der Welt, beispielsweise in Riga, eine Ausstellung geben wird, in der daran erinnert werden wird, wie es den Menschen, die dieser Ethnie zugeordnet werden, nach 1945 ergangen ist, etwa einschließlich des Jahres 2017, so wird die Landesregierungspartnerin des jetzigen Landeshauptmannes nicht unbeachtet bleiben; trägt diese doch viel dazu bei, daß diesen Menschen die Gegenwart weiter ein Greuel sein muß. Und in solch einer Ausstellung irgendwo auf der Welt wird dann auch der jetzige Landeshauptmann des Burgenlandes seine Erinnerungstafel haben und lesen können, er, der mit solch einer Partei sich als erster wieder verbündet, sein Burgenlandregierungsmodell für ganz Österreich …

PS Wie sehr es für die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen keine Ungleichbehandlung im schlechtesten Sinn und auf barbarischste Art gab, auch davon erzählt die Ausstellung in Riga.Gypsy question - in the same way as the national socialist state has solved the Jewish questionGovernor of the Reichsgau Wien