Seit den Verkündigungen des Innenministers in 18 nahmen die Übergriffe gegen Menschen zu

Kaum kommt ein Innenminister solcher Gesinnung durch seine Machenschaften selbst in Schwierigkeiten, müssen Menschen herhalten, mit denen er von sich selbst ablenken will. Kurz: er ist in enormen Schwierigkeiten, massiv belastet.

Gegen die Menschen, mit denen nun der Innenminister von sich und seinen Machenschaften ablenken will, gibt es in Europa mannigfache Vorurteile, verbreitet seit undenklichen Zeiten, recht besonders geschürt etwa von einem Martin Luther bereits, aber der einzige Mann, der die Vorurteile vollauf bestätigt, ist dieser Innenminister mit seiner Partei selbst, weil es Urteile gibt, Gerichtsurteile.

Wenn der Begriff, unter den die Menschen, die wieder einmal für einen und jetzt für einen Innenminister herhalten müssen, um von seinen eigenen Machenschaften abzulenken, nicht als ethnischer Begriff verstanden wird, nicht als Bezeichnung für die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft von Menschen verwendet wird, kann gesagt werden, es gibt in Europa nur einen einzigen „Roma“, auf den alles vollauf zutrifft, gegen den das alles vorgebracht werden kann, aber nicht als Vorurteile, sondern als Urteil, der einzige in diesem Sinn in Europa lebende „Roma“ ist der Innenminister mit seiner Gesinnungsgemeinschaft.

Es ist nicht das erste Mal, daß der Innenminister dieser Gesinnung gegen Menschen auftritt. Die Ungründe von einem Innenminister solcher Gesinnung sind mannigfach. Jetzt soll seine Verfolgung dieser Menschen zur Ablenkung seiner und seiner Gemeinschaft Verfehlungen dienen, grundgelegt seiner Verfolgung von Menschen ist aber stets seiner und seiner Gemeinschaft Gesinnung. Wie nun berichtet wird, haben seit der Verkündigung des Innenministers in 18 die Übergriffe gegen Menschen zugenommen. Und es ist nicht auf das Land beschränkt, in dem dieser Mann nach wie vor Innenminister ist, in diesem Fall, wenn es gegen diese Menschen geht, ist die Utopie der Grenzenlosigkeit verwirklicht, in diesem Fall gibt es ein Europa ohne Grenzen, wenn es gegen Menschen geht. Es sind nicht nur Übergriffe, es ist auch Mord dabei.

Österreich: „Antiziganismusbericht“ und „Antisemitismusbericht“

Aus Anlaß des in dieser Woche veröffentlichten Antisemitismusberichtes ist es nicht uninteressant, einmal zu vergleichen, wie sieht es in der Berichterstattung über Antisemitismusbericht und Antiziganismusbericht im Vergleich aus.

Österreich - Antisemitismusbericht - Antiziganismusbericht

So unerfreulich die beinahe Verdoppelung der antisemitischen Vorfälle in Österreich seit 2014 sind, so erfreulich ist die breite Berichterstattung darüber.

Zum Antiziganismusbericht kann nichts Erfreuliches geschrieben werden. Es ist alles unerfreulich.

Wer in eine Suchmaschine, wie in der Collage gelesen werden kann, die zwei Berichte eingibt, erhält unter „News“ folgende Ergebnisse: 41.600 Einträge für „Antisemitismus Bericht Österreich“ und 70 Einträge für „Antiziganismus Bericht Österreich“ …

Einundvierzigtausendsechshundert Einträge zu „Antisemitismus Bericht Österreich“ und siebzig Einträge zu „Antiziganismus Bericht Österreich“ …

Sagt das nicht bereits alles?

Offenbart das nicht bereits die gesamte Ungeheuerlichkeit in diesem Land.

2018 ist zum großen Gedenkjahr ausgerufen, in dem alle in diesem Land – also die sogenannten Bildungsnahen, zu denen Menschen, die in Politik und Medien beschäftigt werden, wohl gezählt werden dürfen – es sich hoch anrechnen werden, niemals vergessen zu wollen, was in der Vergangenheit an Unmenschlichkeit begangen wurde, mit Würde und Pathos werden alle in diesem Land ein Bekenntnis gegen den Antisemitismus ablegen, von den Redaktionsstuben bis in die Hofburgstuben, von den Fernsehanstaltskammern bis in die Ballhausplatzkammern.

Von allen – also von den sogenannten Bildungsnahen, zu denen Menschen, die in Politik und Medien beschäftigt werden, wohl gezählt werden dürfen – vergessen werden, auch im zur Eigenfeier ausgerufenen Gedenkjahr die Menschen, die heute noch unter dem Antiziganismus zu leiden haben, es wird kein Bekenntnis gegen Antiziganismus abgelegt werden, von den Redaktionsstuben bis in die Hofburgstuben, von den Fernsehanstaltskammern bis in die Ballhausplatzkammern wird es das geben, was es zum Antiziganismusbericht gibt: Schweigen.

Ein Kapitel mehr. Ein Kapitel dazu, wie viele noch zu den bereits geschriebenen:

Landeshauptmann von Burgenland - Unvergessen in der Welt

Romane Thana – Von der Großzügigkeit der österreichischen Gesellschaft gegen Walter Dostal

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Und was, Alexander Van der Bellen, ist mit dem Antiziganismus?

Hofschreibe für M. T. Habsburg, Mutterregentin des Antiziganismus

Häupl präsentiert kein erstes Monitoring-Komitee gegen Antiziganismus im Wiener Rathaus

Schriften von Martin Luther – 500 Jahre Weltkulturerbe Antiziganismus

Nicht kurzer als der Kurz.

Gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

Antiromaismus und Antisemitismus

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

Roma und Sinti in Europa 2013 – Der Geist von und der Traum von einem legalen Auschwitz im eigenen Garten

Freiheitliche Gemein-Schaft, weiter so mit dem Hetzen – Das klärt über das lebensbedrohliche Leben von Roma und Sinti in Europa auf

Die empörte Zurückweisung von Martin Luther, er sei ein „Zigeuner“

Und Kapitel um Kapitel so weiter und so fort …

 

Warum Günther Lassi für Österreich ein recht passender Spitzenkandidat in Österreich gewesen ist

Vom Ausland her wird, so wie das Ausland Österreich kennt, die Aufregung um Günther Lassi wohl gar nicht verstanden werden.

Vom Ausland her könnte zu seiner Kandidatur vielleicht gesagt werden, Günther Lassi ist in Österreich und für Österreich doch ein recht passender Spitzenkandidat. Mit seiner Verbreitung der „Protokolle der Weisen von Zion“ ist er ein für Österreich doch recht authentischer Kandidat. Denn. Ist es in Österreich nicht so, daß so etwas nicht schadet, es einfach dazu gehört? In irgendeiner Form. Die ÖVP verehrt ihren Leopold Kunschak, die FPÖ agiert mit ihrem Franz Dinghofer, die SPÖ hat ihren Karl Renner, und die FLÖ (eine freiheitliche Ablegerpartei) hat nun mit Barbara Rosenkranz eine Spitzenkandidatin …

Vom Ausland her könnte auch die Meinung vertreten werden, ist es in Österreich nicht gerade erste Bedingung, etwas …, a bissal, a wengerl bei an Weinderl zu filosofieren, wer … in diesem Land, in dem eine ehemalige Herrscherin mit ihrem Antisemitismus und mit ihrem Antiziganismus dreihundert Jahre später noch als Heilige verehrt wird, vor der vom Bundespräsidenten abwärts sich alle noch weiter tief verbeugen?

Vom Ausland her könnte gefragt werden, weshalb sollte G!lt mit diesem Spitzenkandidaten „stolpern“, wie es in der Tageszeitung der Republik Österreich geschrieben wird? Ist nicht bereits jetzt für viele in diesem Land ausgemacht, daß die identitäre Parlamentspartei in die nächste österreichische Bundesregierung einziehen muß? Sind nach Meinungsumfragen nicht eine Mehrheit der Menschen in Österreich dafür, daß die FPÖ in einer Koalition mit ÖVP oder SPÖ Österreich regieren sollen? Eine Partei also, die für das bekannt ist, wofür die oben genannte Herrscherin heute noch …

Vom Ausland her könnte gefragt werden, weshalb ausgerechnet die Tageszeitung der Republik Österreich will, daß G!lt über ihren Spitzenkandidaten stolpert, diese Zeitung mit ihrer recht besonderen Auffassung von einem Cordon sanitaire und ihren recht besonderen Männern, die für sie schreiben

Wie gelesen werden kann, ist Lassis Homepage mittlerweile nicht mehr online. Vom Ausland her wird darüber wohl kein Jubel aufkommen. Denn. Auf einer anderen Homepage, die nach wie vor online ist, war erst in diesem Jahr von den „Protokollen der Weisen von Zion“ zustimmend … Ja, wenn Lassi bereits als Minister gehandelt worden wäre, wäre seine Homepage nach wie vor …

Vom Ausland her wird es jetzt wohl größtes Erstaunen geben, daß sich ein Spitzenkandidat deshalb „unwiderruflich zurückzieht“, also in Österreich sich ein Spitzenkandidat, wie heute, 30. August 2017 gelesen werden kann, unwiderruflich zurückzieht … in Österreich, in dem sich vielleicht jemand mal für kurze Zeit zurückzieht, aber nur deshalb, um wiederzukommen, mit dem Wissen, beim Wiederkommen mit der größtmöglichen Schonung rechnen zu können.

Bei Günther Lassi also hat es gereicht, einmal die „Protokolle der Weisen von Zion“ … wie der Meldung von seinem Rückzug zu entnehmen ist, soll es dazu auch eine weiteres Dokument auf seiner Homepage gegeben haben: in dem das Pamphlet scharf kritisiertWas sonst noch alles in Österreich verbreitet wird, nicht nur einmal, nicht nur von einer Person, jedoch ohne dabei auch die Kritik an diesen Pamphleten mitzuverbreiten, präsentiert Österreich … In Österreich mag nun der Fall eines Spitzenkandidaten zur eigenen Beruhigung bejubelt werden, vom Ausland her wird dieser als das gesehen werden, was er ist, ein Kandidat, wenn auch ein chancenloser Konkurrent wurde zu Fall gebracht, in diesem Österreich auf dem Rückweg zur Dreiparteiendemokratie mit diesen Parteien mit ihren verehrten Ahnen …

Vom Ausland her könnte die Ansicht vertreten werden, jetzt erst wären seine Chancen als Spitzenkandidat in Österreich gestiegen, jetzt erst wäre er ein chancenreicher Konkurrent … und bei seinem voreiligen Rückzug hat Günther Lassi das nicht berücksichtigt, was Wählerinnen und Wähler in Österreich nach wie vor bereit sind, zu belohnen …

Österreich - Land der Weisen

 

Drei Steinplatten, Luftlinie.

Wien-Riga - Luftlinie drei Steinplatten

Es gab im Juli 2017 Aufregungen, wieder einmal Aufregungen, wie im Kapitel „Hübner schon wieder“ …

Es ging dabei, wieder einmal, um, wie es diesmal genannt wurde, „antisemitische Codes“.

Es werden jene wohl gleich aufschreien, nicht schon wieder, wenn erinnert wird, erinnert werden muß, wohin „antisemitische Codes“, nein, Antisemitismus führte: in die Vernichtung jedweder moralischer und ethischer Werte.

Zur Beruhigung wird gerne der Abstand zwischen dieser barbarischen Massenvernichtung von Menschen und dem Heute in Zeit gemessen. Und dann zur Verstärkung der Beruhigung hinzugefügt: Das ist so lange her. Es ist vorbei. Die Zeit hat sich geändert.

Wird es aber räumlich gemessen, kann sofort erkannt werden, wie gering der Abstand in Wahrheit ist. Dann kann es keine Beruhigung geben. Denn. Die Zeit hat sich nicht geändert. Die Zeit kann sich nicht ändern. Die Zeit, wie sie von Menschen gemessen wird, geht nur im Kreis, täglich zeigt sie nur die wenigen gleichbleibenden Ziffern, und kehrt täglich nur zu den wenigen gleichbleibenden Ziffern zurück. Der Mensch schaut auf den Kalender und meint, weil er für den heutigen Tag ein anderes Datum als für den gestrigen schreibt, liest, habe sich etwas geänd…

Gerade in Österreich.

Es gibt aber einen Ort, an dem dieser geringe Abstand deutlicher wird als irgendwo sonst.

Im Wald, nahe bei Riga.

Und dieser Ort zeigt deutlich, wie gering der Abstand ist: es sind bloß drei Steinplatten Luftlinie von Wien in den Wald.

Drei Steinplatten zwischen dem Wien der Beruhigung, der Beschwichtigung und der „antisemitischen Codes“ und dem Wald der Greuel.

Die Umgebung von Riga lädt zu Ausflügen ein.

Wer zu solch einem Ausflug aufbricht, in freudiger Erwartung, einfach einen schönen Tag zu verbringen, in heiterer Stimmung durch einen Wald zu radeln, dabei vor allem nichts Geschichtliches erwarten will, nur Stille und Schönheit eines Waldes, findet sich plötzlich, gänzlich unvorbereitet, weil in den Wald auf einem Weg ohne eine Tafel, die darauf hinweist, was in diesem Wald passiert war, hineingefahren, inmitten des Grauens wieder.

Drei Steinplatten, oder eine Grabplatte, sind es von Wien nach …

Wäre zu diesem Wald ein anderer Weg genommen worden, die Straße also, an der deutlich eine Hinweistafel den direkten Weg zur Gedenkstätte anzeigt, informiert, was in diesem Wald geschah, was in diesem Wald zu erwarten ist, es wäre der Wald gemieden worden.

Aber in Erinnerung an die Aufregungen im Juli 2017 in Wien, wurde, kaum zurück in der Stadt, gedacht, wie gut, in den Wald auf einer Strecke ohne Hinweistafel hineingefahren zu sein, um in diesem vorgeführt zu bekommen,

Wien

daß es bloß drei Schritte sind von … Besonders wegen der Erinnerung, wie schnell es mit der Aufregung wieder vorbei war, mehr noch, wie schnell die diese Aufregung, wieder einmal, verursachende Parlamentspartei gelobt wurde, dafür, in dieser Causa klar gehandelt zu haben, etwa von einem Minister …

Drei Schritte

Es sind nicht nur die „antisemtischen Codes“, an die unweigerlich im Wald gedacht werden mußte … zurück in der Stadt war es unweigerlich, noch einen Ort der Erinnerung aufzusuchen, diesen aber bewußt, einen Ort der Erinnerung an einen Landeshauptmann von Burgenland …

Drei Steinplatten zum Wald

 

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Täglich hebt irgendwer in Österreich zur Klage an, Österreich habe in der Welt keine Bedeutung, Menschen aus Österreich würden von der Welt nicht beachtet werden, so klein, so unbedeutend sei Österreich der Welt.

Aber dem ist nicht so.

Wer beispielsweise nach Riga fährt, wird, kaum in Riga angekommen, sogleich eines besseren belehrt. So wichtig wird Österreich in der Welt genommen, daß sogar der Landeshauptmann vom kleinsten Bundesland Beachtung findet.

Es dauert zwar, bis ein Landeshauptmann des Burgenlandes etwa zu Ausstellungswürden kommt, aber dann ist er der Welt unvergessen, wie Dr. Tobias Portschy

Landeshauptmann von Burgenland - Unvergessen in der WeltEs wird Tobas Portschy wohl dauern, daß von ihm in Österreich selbst, außer in recht gewissen Kreisen, nicht mehr so gern gesprochen, an ihn erinnert wird, aber es wird ihm wohl ein recht großer Trost sein, der Welt unvergessen zu sein, die Welt von ihm immer noch spricht.

Vielleicht wird der jetzige Landeshauptmann in manch stiller Stunde die Befürchtung hegen, es wird von ihm einst, von dem jetzt doch viel gesprochen wird, in Österreich, wenn er nicht mehr Landeshauptmann ist, dasselbe Schicksal erleiden wie Portschy, also an ihn in Österreich nicht mehr erinnert werden wird wollen, von ihm lieber geschwiegen werden wird wollen, er in Österreich das Vergessen erleiden werden wird. Ihm kann zum Troste gesagt werden. Die Welt wird ihn nicht vergessen. Es wird vielleicht ebenfalls lange dauern, bis er beispielsweise zu Ausstellungswürden kommt. Der Trost ist nicht unbegründet. Denn. Er trägt selbst viel dazu bei, mit seiner Koalition mit der FPÖ, also mit der identitären Parlamentspartei, im kleinsten Bundesland. Denn. Wenn es einst irgendwo auf der Welt, beispielsweise in Riga, eine Ausstellung geben wird, in der daran erinnert werden wird, wie es den Menschen, die dieser Ethnie zugeordnet werden, nach 1945 ergangen ist, etwa einschließlich des Jahres 2017, so wird die Landesregierungspartnerin des jetzigen Landeshauptmannes nicht unbeachtet bleiben; trägt diese doch viel dazu bei, daß diesen Menschen die Gegenwart weiter ein Greuel sein muß. Und in solch einer Ausstellung irgendwo auf der Welt wird dann auch der jetzige Landeshauptmann des Burgenlandes seine Erinnerungstafel haben und lesen können, er, der mit solch einer Partei sich als erster wieder verbündet, sein Burgenlandregierungsmodell für ganz Österreich

PS Wie sehr es für die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen keine Ungleichbehandlung im schlechtesten Sinn und auf barbarischste Art gab, auch davon erzählt die Ausstellung in Riga.Gypsy question - in the same way as the national socialist state has solved the Jewish questionGovernor of the Reichsgau Wien

Trotz Toiletten wird auf die Unzensuriert gegangen

Trotz Toiletten wird auf die Unzensuriert gegangen.jpg

Wie in der Collage im Vergleich gelesen werden kann, hinterläßt die Copysite der identitären Parlamentspartei wieder einmal eine gesinnungsgemäß ausgedruckte Kopie.

Das muß  nicht besonders ausgeführt werden. Es kann in der Collage gelesen werden, im Vergleich zwischen der gesinnungsgemäßen herausgepreßten Kopie und dem Artikel der „Oberösterreichischen Nachrichten“, den die Copysite der identitären Parlamentspartei eindeutig und unmißverständlich als einziges Mittel eingenommen hat.

Es ist bloß, wie übelich, das gesinnungsgemäß Erwartbare.

Und trotzdem muß erneut darauf hingewiesen werden. Es sind, das muß einmal betont werden, aber keine fake news. Denn. Es ist erstens keine News. Die News schrieb die „Oberösterreichische Nachrichten“. Die Copysite der identitären Parlamentspartei kopiert die News bloß und kopiert die News bloß gesinnungsgemäß um. Daher können es auch keine fake news sein. Es ist nur eine Fäkalie. Und zwar in dem Sinne, daß ein Artikel aufgenommen, verdaut und dann gesinnungsgemäß wieder ausgepreßt wird.

Wenn die Copysite der identitären Parlamentspartei schreiben kann, „mobile Toilettenanlagen werden oft gar nicht in Anspruch“ … kann auch geschrieben werden, trotz stationärer Toiletten wird recht oft auf die Unzensuriert gegangen.

NS Was diesmal, wie übelich, die Schreibstaffel der Copysite der identitären Parlamentspartei zu dieser Fäkalie in die Unzensuriert hinzu aus ihren Trachtenbäuchen herausdrückt, will gar nicht mehr … es haben nicht alle solch einen Saumagen, um das ohne sofortiges Erbrechen …

Schließlich leben neben Martin Luther und den M. T. Habsburgs Menschen

Schließlich leben neben den Roma Menschen.“

Diese zitierte Äußerung ist keine aus der sogenannten Nazi-Zeit, ist keine von einem sogenannten bildungsfernen Menschen, ist keine von einem mit Mindestsicherung in einem Gemeindebau lebenden Menschen, es ist eine Äußerung aus dem Juni 2017, getätigt von der „frühe­ren Regierungs­spre­che­rin der Nea Dimokratia, der Jour­na­lis­tin, Heraus­gebe­rin und Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ten“ …

Wieder einmal, Juni 2017, „Pogromstimmung“ gegen Roma und Sinti, diesmal Griechenland, diesmal Athen …

„Schließlich leben neben den Roma Menschen“ … Das ist der Geist in Europa auch noch 2017, der Geist, der zugleich jedwede Gelegenheit nutzt zum pathetischen „Nie wieder“, wenn es um den Nationalsozialismus, um den Faschismus geht.

Was für eine ungeheuerliche Aussage das ist, kann mit einer Gegenprobe leicht untermauert werden. Es könnte irgendein Beispiel genommen werden, aber 2017 bietet sich Österreich an, in dem Maria Theresia Habsburg bejubelt wird, als lebte sie, und vor allem als regierte sie. Die Habsburg mit ihrem frommen Antiziganismus. Was gäbe es für einen Aufschrei, schriebe wer: Schließlich leben neben der Maria Theresia Habsburg Menschen.

Nicht minder wohl der Aufschrei, schriebe wer: Schließlich leben neben Martin Luther Menschen. Mit Luther kann auf Österreich als Beispiel verzichtet werden, wie überhaupt mit Luther auf ein Beispielland verzichtet werden kann.

Und in was für einem Europa Roma und Sinti nach wie vor leben müssen, im Jahr 2017, und ein Ende ist nicht abzusehen, kann mit einer weiteren Gegenprobe leicht, und es soll beim Beispiel Österreich geblieben werden, zu verdeutlichen. Niemand in Österreich käme auf die Idee, wenn etwa ein Niederösterreicher ein Kind aus Wien entführt, einen Pogrom gegen alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher …

Europa 2017 für Roma und Sinti kein Europa 2017