Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Strache - Gudenes - Vilimsky - Bachmann

Am 6. März 2018 ist auf der Website der identitären Regierungspartei in Österreich in einem Kommentar zu lesen, der heute, am 10. März 2018 gelesen wurde, wer für den Tod von Ernst Köwing verantwortlich zu machen sei, einer oder eine aus der Schreibstaffel (und dieser seit langem zugehörig) dieser Website, also der identitären Regierungspartei, beschuldigt Angela Merkel, kurz zusammengefaßt: die „Schergen der faschistischen Christ- und Sozialdemokraten“.

Das ist das Üb(e)liche. Von solch einer Website kann nichts anderes erwartet werden, zu lesen zu bekommen. Allerdings. Von einer Website einer Regierungspartei – nein, es ist ja eine Website einer österreichischen Regierungspartei …

Über den Tod von Ernst Köwing schreibt aber ebenfalls Michael Mannheimer, am 5. März 2018. Auch er weiß viele am Tod von Ernst Köwing zu beschuldigen. Gesinnungsgemäß ist es für ihn der „Unrechtsstaat Deutschland“.

Auch das ist das Üb(e)liche. Aber nicht nur. Und das führt direkt zur zurzeitigen österreichischen Regierung von ÖVP und FPÖ.

Michael Mannheimer schreibt:

„Damit mache ich PI ganz unmittelbar mitschuldig am Tod des mutigen Aufklärers[.]“

Und er schreibt weiter:

„Und dann muss man auch dem PI-Star Stürzenberger vorwerfen, dass er sich seit Jahren mit einem Serienkriminellen zusammentut, der wegen mehrfachen Diebstahls, Raubs, Einbruchs, Körperverletzung und Drogenhandels verurteilt wurde. Der Name dieses Busenfreunds von Stürzenberger: Lutz Bachmann.“

Mit dem „Serienkriminellen“ Lutz Bachmann … Es wird dem österreichischen Vizekanzler nichts vorgeworfen, aber es einfach und kurz festzuhalten, mit wem der österreichische Vizekanzler Umgang pflegt, einen gesinnungsgemäß wohl recht besten Umgang, wie im Kapitel

„Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“

Probleme lassen sich doch so schlicht lösen: sie einfach mit Mistgabeln erstechen

gelesen werden, für wen der österreichische Vizekanzler die Reklametrommel … und das ist nicht vor Jahrzehnten, als er noch ein Jugendlicher war, sondern, kurz gesagt, am langen Vorabend seiner Montagsbestellung zum Vizekanzler …

Die „Anliegen der Pegida“, deren Gesicht das eines „Serienkriminellen“ ist, hält für „berechtigt“ das „freundliche Gesicht“ des Montagsinfrastrukturministers der zurzeitigen österreichischen Bundesregierung …

Das könnte ein Sittenbild genannt werden. Zutreffender aber ist es, dies ein Gesinnungsbild zu nennen.

Wie stolz sie sich mit dem „Serienkriminellen“ Lutz Bachmann ablichten lassen, der damalige Vizebürgermeister von Wien und nun zur Zeit im österreichischen Parlament Sitzende und der nun zum Montagsvizekanzler Gemachte.

Und wie stolz, erst im neulich im Februar 2018, verkündet Harald Vilimsky auf der Plattform des Unternehmens Twitter, seinen Dank dafür, daß Pegida „our biggest fan“, also die „größten Fans“ der FPÖ …

Und Michael Stürzenberger? Ein Mann, dem selbst österreichische Gerichte nicht fremd sind, ein Mann, ein Freund von …

FPÖ, Michael Stürzenberger und, diesmal kurz gesagt, die in Luft aufgelöste Freiheit

Dieses Kapitel hätte auch, zutreffender und genauer, genannt werden können:

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich. 

Dieses Kapitel hätte auch noch zutreffender und gänzlich traurig genannt werden können:

Ein Österreichbild

Denn. Sie stoßen dabei nicht nur auf Menschen, die unmittelbar etwas mit der FPÖ zu tun haben (als Mandatarinnen, Funktionäre), sondern beispielsweise auf jene von

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

und beispielsweise auf jene, die in diesem Jahr in Aistersheim und vor zwei Jahren im Vorort von Braunau

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

NS Wer Ernst Köwing war? Den Nachruf, den er sich einzig verdient, schreiben ohnehin Männer wie Michael Mannheimer …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht

Was die Nationalratswahl 15.10.17 Österreich bringen wird: erste identitäre Regierungspartei in Europa

Ernst Köwing - Ein Österreichbild

 

Und ewig grüßt …

Die FPÖ stolz mit ihrer „ideellen Kontinuität“ – es gibt in Österreich eine dazu passende Kontinuität, auf die es keinen Stolz mehr geben sollte.

Eine weitverbreitete Zeitung, dieser Kontiunität hörig, schreibt in dieser Woche: „Nicht zufällig ist Viktor Orbán sein Vorbild.“ Für Matteo Salvini von der Lega. Sie schreibt also nicht, FPÖ und He.-Chr. Strache seien das Vorbild, sondern einer aus Ungarn sei für einen aus Italien … und ewig grüßt das Adolfhitler, das ein Deutscher war, also für Österreich.

Für Matteo Salvini von der Lega ist He.-Chr. Strache, die gesamte FPÖ Vorbild. Und es wird die Lega mit Stolz und Ehre erfüllen, nicht von weitem Strache und FPÖ bewundern zu dürfen, sondern verbunden zur Zusammenarbeit …

Lega, das ist die Partei in Italien, deren Funktionäre und Funktionärinnen verbal scharf gegen Menschen schießen, die nicht zu ihrer Gesinnung passen. Und im Februar 2018 hat ein Lega-Kandidat es nicht mehr ausgehalten, das Schießen mit Reden und Schriften ist ihm zu wenig geworden,

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Eine recht besondere ORF-Berichterstattung in der Zeit von ÖVP-FPÖ-Regierung

so hat er im Februar 2018 wirklich auf Menschen geschossen, mit einer Glock, diesem österreichischen Qualitätsprodukt.

Ja, Österreich exportiert stets sein Bestes. Strache hat gesinnungsgemäß sofort Matteo Salvini zur Wahl gratuliert, auch das wird den Lega-Führerkandidaten mit Stolz erfüllt haben, das anerkennende Wort seines Vorbildes.

Übrigens, Viktor Orbán ist, kurz zusammengefaßt, der aus Österreich mit Lob reichlich …

FPÖ - Vorbild für Lega Nord

 

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

Mario Eustacchio aus der FPÖ hat in Aistersheim geredet. Er hat so geredet, wie es von einem aus dieser Gesinnungsschaft eben zu erwarten ist.

Was er geredet hat, muß nicht ausgeführt werden. Es war das Üb(e)liche. Das Aufregung auslöst.

Und er löste Aufregung aus. Wieder löste einer aus dieser Schaft also Aufregung aus. Und auf die Aufregung folgt die Abregung.

Die Gezeiten in Österreich können statt Ebbe und Flut auch genannt werden: Aufregung und Abregung. Kurze Aufregung mit schnell darauffolgender langer Abregung. Die Tiden in Österreich kennen sogar drei Phasen: Aufregung, Abregung, Belohnung. Wobei die dritte während der zweiten erfolgt, also die Belohnung während der Abregung. Es wird die Partei mit den Aufregung Auslösenden in Wahlen (außerhalb und innerhalb der parlamentarischen Gremien) mit Stimmen belohnt.

Zigeunerräder mit Hausverstand

Und noch eine Eigenart gibt es in Österreich. Die fällt zu Mario Eustacchio ein, jetzt noch, während der Aufregungsphase, die aber schon im Zurückgehen sich befindet. Er und seine Partei werben mit einem unpolitischen Wort von einer Lebensmittelfirma, das er und seine Partei wohl aber als politisches verstehen, während Firmen mit einem politischen Wort werben, das die Firma, deren Produkt sogar einen politischen Namen trägt, unpolitisch zu agieren meint, nur ein „gelerntes Produkt“ anzubieten meint.

Es wurde in einem Kapitel bereits von der Überlegung erzählt, was für ein Knabbergebäck wohl serviert werde am „Kongress der Verteidiger Europas“

„Kongress Verteidiger Europas“: Was ihr Standard ist: Untaten im Abgrund auf Aistersheimer Sonderfritten

zu den Reden von beispielsweise Mario Eustacchio oder Herbert Kickl. Es sind wahrscheinlich keine „Zigeunerräder“, gekauft im Billa. Vielleicht eigens dafür in Sonderpackungen abgefülltes Knabbergebäck: Aistersheimer Originale – Marios feine Rohlinge.

Aistersheimer Originale - Marios feine Rohlinge

Vielleicht wurde diese Knabbergebäcksonderausgabeverpackung schon 2016 in Linz verteilt, bereits in die Zukunft, also Vergangenheit gedacht als Werbung für den nächsten „Kongress Verteidiger Europas“ in Aistersheim mit dem nächsten Aufregungsauslösenden aus der FPÖ, etwa zur Rede von dem Hutschpferdminister.

Und noch eine Eigenart fällt in Österreich auf. Es wird in der nun bereits zurückgehenden Aufregung von dem „Kongress Verteidiger Europas“ von einem „rechtsextremen“ Kongress gesprochen und gesprochen, nicht aber die auf diesem Kongreß Auftretenden, diese werden respektvoll und ordentlich mit ihren Amtstiteln angesprochen: Herr Vizebürgermeister, Herr Innenminister, ah, das ist nicht ganz korrekt, als der Herr Innenminister auf dem „rechtsextremen Kongress Verteidiger Europas“ sprach, war er noch nicht Innenminister, sondern nur irgendwas in dieser Schaftspartei. Aufregung löste 2016 dennoch aus. Und dann lief es nach den österreichischen Gezeiten ab: Kurze Aufregung. Schnelle lange Abregung und Belohnung. Die Belohnung erfuhr der Montagsinnenminister aber nicht in voller Höhe durch die Wählerinnen und Wähler, sondern durch den Bundespräsidenten …

NS Vielleicht fragen sich Menschen, weshalb die FPÖ nicht anders heißt, zum Beispiel „Billiger Laden“. So ehrlich ist die FPÖ. Denn. Es wäre ein Etikettenschwindel. Billig kam diese Partei nie. Wie auch. Mit dieser Gesinnung aus den Burgen, Schlössern, kurz Prunkbauten.

Auch das eine Kontinuität, um auf eine weitere und schon wieder zurückgegangene Aufregung zu erinnern.

Südtirol, eine „Herzensangelegenheit“ von npd, fpö und kurz

„Wohin ginge ich, wenn ich gehen könnte, was wäre ich, wenn ich sein könnte, was sagte ich, wenn ich eine Stimme hätte, wer spricht so und nennt sich ich? Einfach antworten, jemand möge einfach antworten.“

Wie mußte Samuel Beckett um solche Sätze sich wohl plagen. Und nur deshalb, weil er nicht in Österreich …

Wie einfach hätte es Samuel Beckett gerade jetzt gehabt, in Österreich. Er hätte so einfach wie kurz zu schreiben:

„Südtirol ist für mich eine Herzensangelegenheit“.

Er hätte auch nicht mehr fragen müssen, wer so spricht. Nicht um Antworten anrufen müssen. Es wird ungefragt geantwortet, es wird einfach geantwortet.

Südtirol - Herzensangelegenheit - NPD - FPÖ - KURZ„Südtirol, eine Herzensangelegenheit“ auch der NPD

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

Südtirol, eine Herzensangelegenheit nun auch des Sebastian Kurz

Vielleicht hätte Samuel Beckett in Österreich, befreit von existenziellen Fragen, andere gestellt, etwa danach gefragt, ob denn auch was gesehen werde, oder nur blind geantwortet.

Es hätte ihm geantwortet werden können: Freilich, auch in Österreich wird etwas gesehen, aber nichts Schlimmes.

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

Jede Plage um die Literatur ist nur kurzen und also einfachen Sätzen vorzuziehen, und dann ist es keine Plage mehr; wie gut, daß Samuel Beckett (wie glücklich muß er gewesen sein, je nie in Österreich gewesen sein zu müssen) nun nicht in Österreich, mit was für einem armen Schrifttum müßte das Auslangen gefunden werden, das Leben kärglich gefristet werden, mit einem blümeligen Schrifttum, das je zum sofortigen Einstellen des Lesens zwingt.

„Wer spricht so und nennt sich ich?“ Das hat durchaus etwas mit Identität zu tun, aber nichts mit identitärer Gesinnung, also mit identitärem Schrifttum, wie sie von den Partnerinnen und Partnern des Montagskanzlers beworben wird

 

„Kongress Verteidiger Europas“: Was ihr Standard ist: Untaten im Abgrund auf Aistersheimer Sonderfritten

Kongress Verteidiger Europas

In Österreich wissen wohl noch sehr viele Menschen, was es heißt: „Neger zu sein.“

Das kann sich auf die finanzielle Situation beziehen. Das trifft auf die Menschen aber nicht zu, die Menschen als „Neger“ abwerten, die Verhetzung betreiben mit Horrorerfindungen, die sie gesinnungsgemäß Menschen unterstellen, über die sie mit dem Wort „Neger“ sich zu erheben versuchen.

„Neger zu sein“ kann sich auch auf die geistige Situation eines Menschen beziehen, es kann auch verwendet werden, um zu sagen, ein Mensch habe keine Bildung. Auch das trifft auf die Menschen nicht zu, die Menschen als „Neger“ abwerten.

Aber.

Eines trifft auf solche Menschen, die Menschen als „Neger“ abwerten, gewiß zu: sie sind moralisch und ethisch vollkommen entleert, sie sind ohne Werte, die je würdig befunden werden könnten, Werte genannt zu werden.

Exemplarisch für diese Menschen steht Peter_, von dem gewußt wird, er war 2016 zahlender Teilnehmer am „Kongress Verteidiger Europas“.

Und daß er nun am 5. März 2018, wie in die Collage aufgenommen, gerade bei einem Kommentar zum „Kongress Verteidiger Europas“ das Ungeheuerlichste, das Schäbigste gegen Menschen schreibt, über die er sich mit dem Wort „Neger“ zu stellen abmüht, spricht auch das endgültige Urteil über die „Verteidiger Europas“.

Es spricht auch das endgültige Urteil über die identitäre Regierungspartei. Denn. Peter_ kann sich seit Jahren ungehindert auf der Website der nun montagsgemachten Regierungspartei mit dem Abscheulichsten in Kommentare ergießen.

Mit einem Klick auf Peter_ öffnen sich die Kapitel zum österreichischen Kosmos der Abscheulichkeiten …

Aber es sind nicht moralisch und ethisch vollkommen entleerte Menschen, die sich in Prunkbauten herumtreiben, es sind auch in sozialer Hinsicht vollkommen Gewissenslose nun gespiegelt in der montagsgemachten Regierung …

„Verteidiger Europas“ meinen nun, mit dieser Montagsregierung, nicht mehr „tatenlos am Straßenrand“ …

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Mit der Orientierung tun sie sich halt recht schwer. Der Straßenrand war es nie, es war immer der Abgrund. Und die rechte Verwendung von Wörtern fällt ihnen auch stets recht schwer. „Tatenlos“ ist das von ihnen falsch verwendete Wort. Mit Untaten im Abgrund waren und sie sind. Und nun meinen sie die Parole zu hören: „Los!“ Los zu weiteren Untaten. Los, das ganze Land in den Abgrund. Los, alle Menschen in ihren Abgrund …

Marios Aistersheimer Sonderfritten.png

NS Was wohl im Wasserschloß zum Knabbern serviert wurde? Was wohl Peter_ knabbert beim Schreiben seiner Kommentare für die Website der identitären Regierungspartei – Zigeunerräder?

Wolfgang Sobotka: „Wäre ich gerade Nationalratspräsident, würde ich das nicht tun.“

Wolfgang wäre ich Nationalratspräsident Sobotka

Das hat Wolfgang Sobotka nicht gesagt.

Wolfgang Sobotka ist aber Nationalratspräsident, und als Nationalratspräsident tut er alles, was eine Nationalratspräsidentin nicht zu tun hat.

Es wird, wie gelesen werden kann, in einem konkreten Fall, bei dem es um die Fragestunde mit dem montagsgemachten Bundeskanzler geht, auf seine „mangelnde Parlamentserfahrung“ zurückgeführt.

„Mangelnde Parlamentserfahrung“ – Was sagt das über Wolfgang Sobotka aus, der als Minister doch lange im österreichischen Parlament sich aufhielt, und noch viel länger im niederösterreichischen Landtag herumsaß, also seit Jahrzehnten parlamentarischer Arbeit von seinem Stuhl aus …

Erfahrungsresistenz?

In Amtsführung könnte Wolfgang Sobotka sich kundig machen, beispielsweise beim Bundespräsidenten …

Wer Werte korrumpiert, ist in Österreich für jedes Amt recht, und wer Werte absolut korrumpiert, ist in Österreich für höchste Ämter absolut recht.

Kundig ist er wohl, allein der Wille wird ihm …

Es ist wohl (zutreffender unbehaglich) abgründiger …

Österreich im Februar: Ausschaltung des Parlaments

NS In dieser Fragestunde mit dem Montagskanzler, die vorgestern oder vorvorgestern, jedenfalls im Gestrigen, im österreichischen Parlament gehalten wurde, ging es auch um Medien und deren Unabhängigkeit …

HJenewein und gesinnungsgemäße Ausschaltversuche der Medienfreiheit

Wenn das Parlament ausgeschaltet, die Medien im Sinne einer freien Berichterstattung zum Verstummen gebracht, dann ist das ganze Land gänzlich in den Abgrund geworfen.

NNS Wie oft der Montagskanzler in dieser Fragestunde des Wortes „Koalitionsverhandlungen“, des Wortes „Koalitionsvereinbarung“, des Wortes „Koalitionsvertrag“ als Ausrede sich bediente, wird schmerzlich bewußt, daß Wörter keine Energie erzeugen, daß Wörter keinen Strom liefern.

Ach, wäre dem nur so.

Allein der Montagskanzler versorgte mit seinen Wörtern „Koalitionsverhandlungen“, „Koalitionsvereinbarung“, „Koalitionsvertrag und ähnlichen Wörtern ganz Österreich mit genügend Strom, mit so viel Strom, daß dieser sogar noch exportiert werden könnte, um beispielsweise alle Visegrád-Staaten mit genügend Strom zu versorgen. Wie umweltschonend, wie sauber und auch wie sicher das wäre, keine Wasserkraftwerke mehr, keine kalorischen Kraftwerke mehr, keine Atomkraftwerke mehr. Auch keine Windräder mehr, die gerade Freunden von seiner Regierungspartnerin gar häßlich …

Dann könnte irgendwann in der Zukunft im Rückblick im Perpetuum austrile gesagt werden:

Was einst Winde, liefert nun ein Kurz.

Fleisch für … Erdäpfel und Kraut für …

Sparpläne auf Kosten der Menschen – Nichts anderes zu erwarten von jenen, die von Burg zu Burg, von Palais zu Palais, von Schloß zu Wasserschloß Aistersheim …

Fleisch für FPÖ-ÖVP-Regierung und Kartoffeln für die Menschen in Österreich.png

Wer je die FPÖ gewählt hat, in der Hoffnung, von ihr sich etwas erwarten zu können, außer Einsparungen auf seine und ihre Kosten, hätte vor jedem Wahltag sich nur ansehen müssen, wo sie sich am liebsten aufhält, wo ihre Wiege steht.

Das ist nicht im sogenannten Gemeindebau.

Das sind die Burgen, die Schlösser, die Palais …

Und wer sich recht wohl fühlt in Burgen, in Schlössern, in Palais, hat für Menschen, die mit einem Durchschnittseinkommen ihr Leben zu bewältigen, die mit einem österreichischen Durchschnittseinkommen ihr Leben gerade noch irgendwie bewältigen können, nichts über, kann für sie kein Interesse und vor allem kein Engagement aufbringen.

Eben erst werden Sparpläne der zurzeitigen FPÖ-ÖVP-Regierung im arbeitsmarktpolitischen Bereich bekannt.

Etwas anderes war und ist auch nicht zu erwarten, von einer Partei, die am liebsten in Burgen, Schlössern, Palais …

Und das ist das einzige Verläßliche, das von dieser Partei je zu bekommen ist. Und menschgemäß ihre Gesinnung, auf deren „ideelle Kontinuität“ sie recht stolz ist.

Wem aber diese ideelle Gesinnung allein nicht ausreicht, um diese Partei für unwählbar zu erachten, sollte einmal bedenken, was kann er und sie von einer Partei erwarten, erhoffen, kurz gesagt, an gerechter Güterverteilung, die sich am liebsten mit Prunk umgibt.

Das muß nicht noch einmal ausgeführt werden, zu viele Kapitel erzählen von den Aufenthalten in Palais

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

Von Burg zu Burg … auch das muß nicht mehr sonderlich ausgeführt werden, zu viele Kapitel erzählen von der Wartburg bis zur Hofburg

Von Schloß zu Schloß … auch das muß nicht mehr sonderlich ausgeführt werden, zu viele Kapitel erzählen auch das …

Am 3. März 2018 werden Männer und Frauen im Geiste dieser Gesinnung wieder in einem Schloß einander … die selbst Güter besitzen …

Auch das eine Kontiunität, von Schönerer bis Kubitschek bis Karl-Heinz Hoffmann

Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

Wer kann also solchen Menschen je glauben, solche Parteien je wählen können, wenn sie davon reden, sie seien für das sogenannte Volk da, wenn sie jede Sekunde dafür aufwenden, fern vom sogenannten Volk zu sein, abgeschottet vom sogenannten Volk in Burgen, in Palais, in Schlössern …

Besser, also besser im Sinne für die Menschen,  ist aber auch um die andere Partei in der zurzeitigen Regierung in Österreich nicht bestellt. auch bei dieser gibt es, ohne die recht ausgeprägte ideelle Gesinnung ihrer Partnerin, eine Kontinuität, die sich,

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

kurz zusammengefaßt, so beschreiben läßt: Kartoffeln für die Menschen, Fleisch für … 

Kraut und Kartoffeln - Kunschak bis Kurz

Ist die Umsatzsteuer oder das Wissen der Wirtschaftsparteiministerin Durchlauf-Posten?

Ministerin aus der Wirtschaftspartei und Durchlauf

Eine einfache, also eine in keinem unmöglich zu verstehenden Steuersatzungetüm verfaßte Erklärung über die Umsatzsteuer bietet die Wirtschaftskammer an:

Die Umsatzsteuer wird auf jeder Wirtschaftsstufe einbehalten (z.B. beim Produzenten, beim Hersteller, beim Groß- und Einzelhändler), wegen des Vorsteuerabzugs stellt sie jedoch innerhalb der Unternehmerkette keinen Kostenfaktor dar, sondern wird wie ein „durchlaufender Posten“ behandelt.

Das ist noch gesondert anzuführen, zu dem vorangegangenen Kapitel. Weil die Ministerin aus der Wirtschaftspartei im Zusammenhang mit der bevorstehenden Senkung der Mehrwertsteuer für Tourismusbetriebe anführt, die Gewinne seien seit Jahren rückläufig, deshalb die Zurücknahme der erhöhten Umsatzsteuer …

Es wäre wohl eine Fleißaufgabe, die Antwort auf die Kapitelfrage auch noch …

PS Wer keine Gewinne aufzuweisen hat, und das nicht erst seit Jahren, sind die Menschen, die für die Umsatzsteuer aufzukommen haben, allerdings nicht deshalb, weil sie nicht wirtschaften können, sondern …

 

Um sich Regierungsumsatzsteuergunst zu verdienen, kann in Österreich nur eines empfohlen werden: Künstler werdet Hotels, Künstlerinnen werdet Campingplätze, kurz gesagt, Tourismusbetriebe.

Tourismusministerin verteidigt Zurücknahme erhöhter Mehrwertsteuer

Im Morgenjournal von diesem Dienstag, 27. Februar 2018, verteidigte der diesmal mit der Stimme von Elisabeth Köstinger sprechende Sebastian Kurz die „Zurücknahme der Mehrwertsteuer für Tourismusbetriebe.“

Österreich will im Tourismus noch wettbewerbsfähiger werden. Hotels, Pensionen und Betreiber von Campingplätzen könnten mit einer Senkung der Umsatzsteuer auf Nächtigungen von 13 auf zehn Prozent rechnen, sagte Tourismusministerin Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag in Krumpendorf. Die entsprechende Vorlage werde am Mittwoch im Ministerrat behandelt. Das Gesetz solle zum 1. November in Kraft treten. Das Volumen der Entlastung für die Betriebe bezifferte die Ministerin mit 120 Millionen Euro jährlich. Trotz Rekordzahlen bei den Gästen seien die Gewinne seit Jahren rückläufig.

Weiterhin aber wird es die erhöhte Umsatzsteuer für Künstler geben. Künstlerinnen müssen demnach enorme Gewinne machen. Denn. Wären die Gewinne auch bei ihnen seit Jahren rückläufig, die Ministerin, die so viel von Sebastian Kurz spricht, läßt keinen anderen Schluß als den zu, in Wahrheit ist sie Sebastian Kurz, würde sofort die Umsatzsteuer für Kunstschaffende senken.

Wenn Kunstschaffende also auch die Regierungsumsatzsteuergunst erlangen wollen, kann ihnen nur eines geraten werden: Werdet Hotels, werdet Campingplätze, werdet Pensionen, kurz, Tourismusbetriebe.

Damit ist aber nicht gemeint, die Kunst aufzugeben. Malerinnen etwa könnten aus ihren Ateliers kleine, aber feine Pensionen machen, mit ein zwei oder drei, vier Betten. Und Gäste zahlen für ihre Übernachtungen den Quadratzentimeterpreis, den sie für ihre Bilder festgelegt haben, und sie, die Gäste, bekommen zur Erinnerung an Atelierpensionsübernachtung das Bild, das sie sich ausgesucht haben.

Das könnte der Kunst in Österreich einen neuen Auftrieb geben. Allein schon die dafür zu findenden Namen für die Atelierhotels könnten eine neue Kunstrichtung begründen: Atelier zur schönen Aussicht und so weiter und so fort.

Soher kann erst so recht verstanden werden, wenn der zurzeitige Bundeskanzler als Tourismusministerin davon spricht, Österreich wieder zur Spitze – das geht eben nur mit der Kunst

Österreich ist, heißt es immer wieder bei seinem ergebensten Kritiker als Schriftsteller, also bei Thomas Bernhard, ein kunstfeindliches, ein kunstzerstörendes Land, oder so ähnlich, wer will sich schon seiner Wörter genau erinnern. Das Gegenteil ist der Fall. SPÖ und ÖVP haben 2016 diese Kunstmotivation durch die Erhöhung der Umsatzsteuer aus reiner Liebe zur Kunst in Gang gebracht, und FPÖ und ÖVP gehen diesen Weg aus reiner Liebe zur Kunst unbeirrt weiter, ihr größtes Anliegen, Kunstschaffende zu motivieren, sie derart herausfordernd zu fördern …

 

 

HJenewein und gesinnungsgemäße Ausschaltversuche der Medienfreiheit

Wie in Österreich von dieser Regierung nun eiskalt an der Zerstörung der Demokratie … das kann, wenn nicht Einhalt geboten wird, ein recht langer und recht kalter Februar für die Menschen in diesem Land werden, und „eiskalt“ fällt nicht wegen der winterlichen Temperaturen in diesen Tagen ein, sondern weil es besonders von einem Mann, der für Demokratie gar nichts über hatte, ein geschätztes Wort war.

Nun wird HJenewein ausgeschickt, um gegen ein Medium des Landes stellvertretend die Medienfreiheit und also die Meinungsfreiheit, die von seiner Regierung nicht goutiert wird, zu attackieren. Es werde gesinnungsgemäß befunden, zwei Herren hätten nichts mehr in einer Nachrichtensendung … die haarsträubende oder gesinnungssträubende Argumentation von HJenewein will gar nicht zitiert werden, es reicht, diese in eine Collage zu montieren, mit dem Titel: „Das Gesinnungssträubende“.

Zur Zeit - Einer von unsNun also wird HJenewein ausgeschickt, weil sein Anführer nach seiner Attacke doch nicht odinsgenug ist, es durchzustehen, oder einfach vom Pferd gefallen, sich etwas geknickt hat, oder einfach einnickt …

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

HJenewein reitet Ausschaltungsattacke gegen Medien.png

Um sich die Dimension dieser gesinnungsgemäßen Grauslichkeiten in ihrer ganzen Grauslichkeit vor Augen zu führen, gibt es kein anderes Mittel, als einen der Treuesten aus der Schreibstaffel (kurz: SS) in Erinnerung zu rufen, der schrieb:

„Wie dem auch sei – nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir eine Menge Reinigungskräfte für die verschissenen ORF-Klos brauchen, um den von den Ratten hinterlassenen Dreck wegzuputzen. Wenn Pawlicki sich dann für einen solchen Kloputzer-Job bewerben möchte, werden wir sie selbstverständlich berücksichtigen. Ansonsten steht ihr jederzeit eine Betätigung als Männerklo-Bedienerin gegen Trinkgeld offen, wo sie dann für 10 Cent Tröpferlgroschen ihr scheußliches Grinsen für abführende Zwecke aufsetzen kann … Und sollte sie jemals Hunger leiden, kann sie immer noch ihre hässlichen falschen Zähne verkaufen – denn gewisse Männer lieben zahnlose Frauen …“

In FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“ kann das nachgelesen werden kann.

Wie haarsträubend, also gesinnungssträubend das von HJenewein Vorgebrachte zu den zwei Herren in den Nachrichten ist, ist auch daran abzulesen, dies kann auch über in die Rente Ausgeschiedene der FPÖ gesagt werden, also vor allem über Andreas Mölzer, der gerade jetzt, wo es gilt der Burschenschaft Gesinnung zu verteidigen, medial omnipräsent ist, auch in dem von HJenewein attackierten ORF.

Und sollten Sie nicht wissen, wer HJenewein ist, dann gehören Sie zu den Glücklichen, denn HJenewein ist „one of the most famous heads of the Freedom Party in Austria … jedenfalls für Manuel Ochsenreiter „einer der berühmtesten Köpfe“. Nach der Gesinnung von Manuel Ochsenreiter brauchen Sie gar nicht erst zu fragen, Sie können sich schon denken, von welcher Gesinnung …

Als Manuel Ochsenreiter einen Lachanfall auslöste

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

Aber es steht, kurz gesagt, die zweite Partei in der Regierung der montagsgemachten identitären Regierungspartei um nichts nach, wenn es gilt, wesentliche Instrumente der Demokratie bedenkenlos zu zertrümmern, wie im vorangegangenen Kapitel zum parteipolitischen Wahlabendbeisitzer Sobotka …

Österreich im Februar: Ausschaltung des Parlaments