Am 6. März 2018 ist auf der Website der identitären Regierungspartei in Österreich in einem Kommentar zu lesen, der heute, am 10. März 2018 gelesen wurde, wer für den Tod von Ernst Köwing verantwortlich zu machen sei, einer oder eine aus der Schreibstaffel (und dieser seit langem zugehörig) dieser Website, also der identitären Regierungspartei, beschuldigt Angela Merkel, kurz zusammengefaßt: die „Schergen der faschistischen Christ- und Sozialdemokraten“.
Das ist das Üb(e)liche. Von solch einer Website kann nichts anderes erwartet werden, zu lesen zu bekommen. Allerdings. Von einer Website einer Regierungspartei – nein, es ist ja eine Website einer österreichischen Regierungspartei …
Über den Tod von Ernst Köwing schreibt aber ebenfalls Michael Mannheimer, am 5. März 2018. Auch er weiß viele am Tod von Ernst Köwing zu beschuldigen. Gesinnungsgemäß ist es für ihn der „Unrechtsstaat Deutschland“.
Auch das ist das Üb(e)liche. Aber nicht nur. Und das führt direkt zur zurzeitigen österreichischen Regierung von ÖVP und FPÖ.
Michael Mannheimer schreibt:
„Damit mache ich PI ganz unmittelbar mitschuldig am Tod des mutigen Aufklärers[.]“
Und er schreibt weiter:
„Und dann muss man auch dem PI-Star Stürzenberger vorwerfen, dass er sich seit Jahren mit einem Serienkriminellen zusammentut, der wegen mehrfachen Diebstahls, Raubs, Einbruchs, Körperverletzung und Drogenhandels verurteilt wurde. Der Name dieses Busenfreunds von Stürzenberger: Lutz Bachmann.“
Mit dem „Serienkriminellen“ Lutz Bachmann … Es wird dem österreichischen Vizekanzler nichts vorgeworfen, aber es einfach und kurz festzuhalten, mit wem der österreichische Vizekanzler Umgang pflegt, einen gesinnungsgemäß wohl recht besten Umgang, wie im Kapitel
„Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“
Probleme lassen sich doch so schlicht lösen: sie einfach mit Mistgabeln erstechen
gelesen werden, für wen der österreichische Vizekanzler die Reklametrommel … und das ist nicht vor Jahrzehnten, als er noch ein Jugendlicher war, sondern, kurz gesagt, am langen Vorabend seiner Montagsbestellung zum Vizekanzler …
Die „Anliegen der Pegida“, deren Gesicht das eines „Serienkriminellen“ ist, hält für „berechtigt“ das „freundliche Gesicht“ des Montagsinfrastrukturministers der zurzeitigen österreichischen Bundesregierung …
Das könnte ein Sittenbild genannt werden. Zutreffender aber ist es, dies ein Gesinnungsbild zu nennen.
Und wie stolz, erst im neulich im Februar 2018, verkündet Harald Vilimsky auf der Plattform des Unternehmens Twitter, seinen Dank dafür, daß Pegida „our biggest fan“, also die „größten Fans“ der FPÖ …
Und Michael Stürzenberger? Ein Mann, dem selbst österreichische Gerichte nicht fremd sind, ein Mann, ein Freund von …
FPÖ, Michael Stürzenberger und, diesmal kurz gesagt, die in Luft aufgelöste Freiheit
Dieses Kapitel hätte auch, zutreffender und genauer, genannt werden können:
Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich.
Dieses Kapitel hätte auch noch zutreffender und gänzlich traurig genannt werden können:
Ein Österreichbild
Denn. Sie stoßen dabei nicht nur auf Menschen, die unmittelbar etwas mit der FPÖ zu tun haben (als Mandatarinnen, Funktionäre), sondern beispielsweise auf jene von
„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“
und beispielsweise auf jene, die in diesem Jahr in Aistersheim und vor zwei Jahren im Vorort von Braunau …
Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.
NS Wer Ernst Köwing war? Den Nachruf, den er sich einzig verdient, schreiben ohnehin Männer wie Michael Mannheimer …
Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer
Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer
Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“
Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht















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