Bildbotschaft des österreichischen Regierungssprechers: Zur Zeit regieren zwei Micros Österreich.

Wer weiß das nicht: die stummen Rollen auf dem Theater sind ungemein wichtige Rollen. Das weiß auch der balkontheaterbegeisterte Gesinnungssohn, nicht erst seit kurzem, sondern schon lange, wahrscheinlich bereits seit seinem Aufklärungsabend im Burgtheater durch Thomas Bernhard …

Der Gesinnungssohn wird seine Partnerin in der Regierung wohl davon überzeugt haben, oder sein Wahlbruder hat seine Partnerin in der Regierung davon überzeugt, als stumme Rolle einen Regierungssprecher zu besetzen. Und nun erfreuen sich beide Parteien am distinguierten Spiel ihres …

Auf dem Theaterzettel kann diese stumme Rolle des Regierungssprechers für das Publikum weiter erklärt werden, etwa: Regierungssprecher, Beisteher. Oder: Regierungssprecher, Zuträger. Oder einfach, aber doch etwas geheimnisumwittert, wie kurz: Piccolo.

Ein Piccolo aber, bei dem recht darauf zu achten ist, daß er die schönsten, die elegantesten Kostüme trägt, stets stumm die feinsten Manieren spielt, während sonst auf der Bühne es aussieht und hergeht wie auf der Bühne in Gaspoltshofen …

Wie wichtig so eine stumme Rolle ist, wie sehr das Publikum gut beraten ist, darauf zu achten, was die stumme Rolle so macht, wenn sie darauf reduziert ist, stumm dazustehen, bei zu stehen, nachzutragen, zuzutragen, hat eben auch dieser Piccolo in Erinnerung gerufen.

Er schreibt auf ein digitales Blatt:

„Die Pressekonferenz ‚Jahresbilanz – ein Jahr Bundesregierung‘ mit Bundeskanzler @sebastiankurz & Vizekanzler @HCStracheFP wird live auf http://bundeskanzleramt.gv.at/live übertragen.“

Und darunter heftet er ein Foto, auf dem zwei Mikrofonständer und Fahnen auf Ständern zu sehen sind, aber kein Bundeskanzler ist zu sehen, aber kein Vizekanzler ist zu sehen. Menschenleer.

Nun, was will die stumme Rolle damit sagen, welche Botschaft dem Publikum mitgeben?

Vielleicht diese: Österreich hat keinen Bundeskanzler. Österreich hat keinen Vizekanzler. Zwei Micros regieren zur Zeit Österreich.

Oder ist es von dem stummen Piccolo als Einladung gedacht? Dadurch, daß die zwei Männer, die sich als Hauptrollen selber schätzen, nicht auf dem Bild sind, bleibt auf dem Foto genügend Platz, um es mit Antworten des Publikums, das auf dieser Bühne die einzige Hauptrolle ist, zu füllen, das Foto aufzufüllen ist mit ihrer Beurteilung über ein Jahr schwarzfeudalidentitäre Regierung in Österreich. Sie ist der Einladung des Piccolos, ganz gleich, ob von ihm es so gemeint oder nicht gemeint ward, gefolgt und hat viele schriftliche Beurteilungen abgegeben, mit denen nun das Foto aufgefüllt.

Eine stumme Rolle ist, wie der Balkontheaterbegeisterte, der sich gerne zu erinnern meint, auch schon einen Sportstadtrat gegeben zu haben, bestätigen kann, ist theatergemäß nie eine ganz stumme Rolle. Ab und an darf auch eine stumme Rolle vortreten, mit einer kurzen Gestik antworten, mimisch kurz fragen, und manchmal sogar ein Stichwort in einer Kurzsatzlänge …

Auch vom Piccolo wurden schon Stichworte gehört. Aber nur Stichworte von sich geben zu dürfen, muß sogar für den bescheidensten Menschen auf Dauer unbefriedigend sein.

Und wer nur Stichworte hat, hat zwischen den Stichworten viel Zeit, sehr viel Zeit, mitunter gefährliche Zeit, sich Botschaften zu überlegen, und auch dafür, wie Botschaften dem Publikum vermittelt werden können, ohne daß gleich die Hauptrollen dann später in der Garderobe gekränkt aufheulen, sie seien aber doch die …

Und das könnte durchaus verstanden werden, das Garderobengeheul, schließlich fallen die schriftlichen Beurteilungen nicht so aus, daß sie sich mit diesen bei einer Spielleiterin, bei einem Regisseur um nächste Hauptrollen vorzusprechen es wagen …

Piccolo hat mit diesem digitalen Blatt eine elegante Möglichkeit gefunden, noch dazu eine für ihn sehr, wie es modern gesagt wird, authentische, das heißt, ohne seine feinen Manieren dabei aufzugeben, oder damit gar zu verraten.

Die Pressekonferenz Jahresbilanz – ein Jahr Bundesregierung mit Bundeskanzler sebastiankurz Vizekanzler HCStracheFP wird live auf bundeskanzleramtgvat live übertragen

 

Waldhäusl, Lagererbe des J. Haider, J. Mikl-Leitner, Testamentsvollstreckerin

Saualm - Drasenhofen - Die kurze Antwort der Johanna Mikl-Leitner am Beginn zu einer langen Entwicklung

Wie wurde doch in diesem Herbst 18 Jörg Haider verklärend allseits gedacht, beschworen, was doch nicht alles von ihm geblieben sei, allseits händeringend danach gesucht, ihm etwas auf die Habenseite zu bringen.

Jörg Haider Denkmal 11-10-18

Es ist wahrlich viel von ihm geblieben, auf der Habenseite: ein recht großes Faß Filztopfen und eben ein Waldhäusl.

Drasenhofen. Das „Straflager“, wie es sofort bei Bekanntwerden des Unhaltbaren bezeichnet wurde, ist das nächste Außenprobelager, das erste schuf schon Jörg Haider, auf der Saualm, damals, vor zehn Jahren – noch ein Jubiläum in diesem Gedenkreich 18 –, für das Namen augenblicklich gefunden wurden, wie „Strafkolonie“, „Sonderanstalt“, „Guantanamo“ …

Das wird jene recht freuen, die mit tränenden Augen in die Asche Haiders selig schauen, das noch etwas zu dem, was von ihm geblieben ist, hinzugefügt werden kann: Drasenhofen. Schließlich stellte Haider persönlich Waldhäusl auf, und daß Waldhäusl heute auf dieser Position steht, auf der Waldhäusl steht, nun, seine Versetzungen auf immer höhere Positionen begann mit Jörg Haider.

Saualm - Drasenhofen - Fekter - Mikl-Leitner - Kickl

Damit Waldhäusl das haiderische Erbe aufnehmen konnte, mußte er zuerst auf eine dafür recht geeignete Stelle versetzt werden. Und diese Versetzungsaufgabe übernahm Johanna Mikl-Leitner, sozusagen als Testamentsvollstreckerin des Jörg Haider. Und sie stattete Waldhäusl entsprechend haiderisch aus: mit „Flüchtlingsangelegenheiten“, „Fremdenangelegenheiten“, „Tierschutzangelegenheiten“ … Johanna Mikl-Leitner, eine moderne Landeshauptfrau, eine international ausgerichtete Politikerin, scheint es doch recht modern zu werden, „Flüchtlinge“, „Fremde“ und „Tiere“ zu einer „Angelegenheit“ zu vereinen, wie eben etwa in Dänemark, wo Menschen auf eine „Tierseuchen-Insel“ verbannt werden sollen.

Waldhäusl jetzt wenigstens auf der Stelle von seiner Stelle zu entfernen, das kann von Johanna Mikl-Leitner nicht verlangt werden, das müßte ihr wie ein Verrat am haiderischen Testament vorkommen, und sie ist doch keine Verräterin haiderischer Gesinnung, für deren Pflichterfüllung Waldhäusl steht, unerschütterlich steht, wo einst von Haider aufgestellt. Die große Aufregung um Drasenhofen, um dieses nächste Außenprobelager, abverlangt ihr doch, etwas zu sagen, so etwas wie eine Warnung, sie weiß, dann wird sich alles wieder schnell beruhigen, kurz, friedlich werden in diesem Gedenkreich. Einmal noch so etwas, und Waldhäusl ist weg von dieser Stelle. Und sie wird in Erinnerung bleiben, als eine strenge „Landesmutter“, aber eine gütige, die Chancen gibt, um weiter für „Fremden-Tier-Angelegenheiten“ …

Übrigens, mit dem haiderischen Probelager auf der Saualm hatte sich Johanna Mikl-Leitner, auch schon zu beschäftigen, damals noch nicht als strenge, aber gütige „Landesmutter“ für Waldhäusl, sondern als Innenministerin. Und ihre parlamentarischen Antworten respektive Nicht-Antworten damals zum haiderischen Probelager, nun, es hätte wohl kein nächstes Probelager geben müssen, wie das jetzige in Drasenhofen, bei all dem Wissen, bei all den Erfahrungen um die gesinnungsgemäße Zugerichtetheit der Männer und Frauen der, kurz gesagt, zur Regierungspartei gemachten identitären Partei.

Mit vielem hat sich Johanna Mikl-Leitner schon beschäftigt, und war dabei, kurz zusammengefaßt, stets für eine Welt offen, die — Kapitel über Kapitel erzählen davon …

Wird Johanna Mikl-Leitner auch beim nächsten Probelager wieder eine Rolle spielen? Als weiterhin zwar strenge, aber letztlich doch gütige „Landesmutter“ für identitäre Halbwüchsige auf hohen und höchsten Verantwortungspositionen? Und wie wird das nächste Probelager aussehen? Ob sie schon täglich Rosenkranz zum Dank betet, daß Mauthausen nicht in Niederösterreich – aber wo ist Mauthausen nicht in diesem Gedenkreich …

Saualm - Drasenhofen - Haider - Waldhäusl - Mikl-Leitner

Übrigens, zum haiderischen Probelager äußerte sich Maria Fekter „positiv“. Sie war damals Innenministerin. Es geht – das könnte durchaus die Hymne des Gedenkreichs werden – seinen nationalistischen Gang, auch ablesbar an den Besetzungen des Innenministeriums … von den schwarzen Innenministerinnen bis zum zurzeitigen Innenminister, von dem einer seiner Kameraden sagt, er sei ein sozial, nein, er sei ein von tiefstem „Humanismus“ …

NS Weil die Entwicklung in den letzten zehn Jahren von einer Innenministerin zur nächsten Innenministerin, die zur Zeit ein Mann ist, angesprochen wurde, soll nicht unerwähnt bleiben, was Jörg Haider wohl auch unbedingt als sein Erbe hinterlassen wollte. Kurz vor seinem aus vollkommener Unverantwortlichkeit selbstverschuldeten Tod ging er verbalextrem gegen Menschen vor, und auch hierbei zeigt sich eine äußerst beunruhigende Entwicklung, die auch wieder etwas mit einem Ort in Oberösterreich zu schaffen hat, der Gesinnungsgemäßen ein Sehnsuchtsort ist, aber befragen Sie dazu einen weiteren Innenminister, den Gleichgesinnte in Oberösterreich herzlich willkommen

Salvini - Willkommen für Identitäre Regierungspartei Österreich

NNS Und diese haiderische Treue zu einem Verlag der Familien, die einander als „nette Familien“ erkannt haben, lebt auch der zurzeitige Vizekanzler, wie er erst vor kurzem im Graben demonstrierte … Ja, wer der haiderischen Mutter als Bücherlvertreiber recht, kann einem, kurz gesagt, vizekanzlerischen Gesinnungssohn nur rechter noch

Haiders Waldhäusl

 

kurz

wurde der Vorstellung nachgegeben, wie würde eine Website der schwarzen Regierungspartei aussehen, welche Kommentare würde auf einer solchen Website veröffentlicht werden, nähme sich die schwarze Regierungspartei in Österreich als Modell dafür, wie im Kapitel Kurzens Idee umgesetzt gelesen werden kann, die gesinnungsgemäß zensurierte Website ihrer identitären Regierungspartei …

Es wurde sogar kurz der Vorstellung nachgegeben, wie könnte für solch eine Website das Logo — ein goldenes Mikrofon mit der Inschrift kurz

Aber die schwarze Regierungspartei bräuchte eine solche Website gar nicht für zusätzliche Kommentare, sondern wenn, dann höchstens für die Wiederholung der Kommentare, die ihr zurzeitiger Bundeskanzler etwa auf der Plattform des Unternehmens Twitter … als eine Art Sammlung des Besten, das er zu bieten hat, wie beispielsweise am 1. Dezember 18:

„In #Österreich sollen diejenigen, die arbeiten gehen, mehr Geld zur Verfügung haben, als Menschen, die in der #Mindestsicherung sind.“

Ist das nicht tief gedacht? Ist das nicht bis auf den Grund und tiefer darunter noch durchdacht? Ist das nicht auch von einer Großzügigkeit, die je in Österreich gelebt? Wie adventlich großzügig er gegen arbeitende Menschen doch ist: mehr Geld sollen sie zur Verfügung haben, diejenigen, die arbeiten gehen.

Mit einem solch wertvollen Satz könnte eine solche Website gestartet werden. Ein Satz, der es verdiente, den kurzschen Satzwiederholungsreigen auf einer solchen Website zu eröffnen.

Es wurde zwar die kurzsche sozioökonomische Philosophie bereits ausgiebig gewürdigt, wie gelesen werden kann, aber das kann nicht oft genug gewürdigt werden, was dieser Mann zu bieten hat, an Großzügigkeit, an Geistesfülle, an …

Daher noch einmal, kurz gewürdigt. Wenn die Mindestsicherung gekürzt wird, haben die Menschen, die arbeiten gehen, automatisch gleich mehr Geld zur Verfügung, ohne aber, daß ihnen, den Menschen, die arbeiten gehen, zugleich ihre Löhne und Gehälter erhöht werden müssen. Der Verkäufer mit einer Vollarbeitszeit von 40 Stunden in der Woche, von dem der Wirtschaftsmann Kurz gerne erzählt, der bisher, also vor der Kürzung der Mindestsicherung, 1600 Euro netto verdiente, hat jetzt, nach der Kürzung der Mindestsicherung, mehr Geld zur Verfügung, nämlich 1600 Euro netto.

Das ist dermaßen bestechend, unwiderlegbar schlüssig, daß menschgemäß ein Magazin, für das Menschen mit den höchsten Bildungsgraden und mit den höchsten Ansehen in Österreich schreiben, nicht umhin kann, dem Wirtschaftserneurer Kurz darin zu folgen …

kurz micro

 

Kurzens Idee umgesetzt

Wenn die schwarze Regierungspartei in Österreich ebenfalls so eine Website hätte wie ihre identitäre Regierungspartnerin, also eine gesinnungsgemäß zensurierte Website … was schrieben die Menschen wohl für Kommentare zu den Kommentaren auf einer solchen Website der schwarzen Regierungspartei? Es darf vermutet werden, kaum andere. Soweit, wie es bereits gekommen ist, in Österreich, aber nicht nur in Österreich.

Was würden die Verantwortlichen einer solchen Website der schwarzen Regierungspartei selbst für Kommentare schreiben? Es darf vermutet werden, kaum andere. Soweit, wie es bereits gekommen ist, mit der schwarzen Partei.

Ein Kommentar wie „Dänemarks Regierung schickt abgelehnte Asylwerber und straffällige Ausländer auf Insel“ wäre dann auf einer solchen Website der schwarzen Regierungspartei ebenfalls ein zu veröffentlichender oder ein von der gesinnungsgemäß zensurierten Website zu übernehmender, wie auch diese von anderen ehrenwerten Magazinen Artikel übernimmt.

Freilich nicht ohne eine geringe, aber wesentliche Veränderung. Das könnte die Website der schwarzen Regierungspartei nicht durchgehen lassen, daß in ihrem Kommentar stünde: „Kickls Idee umgesetzt“. Diese Überschrift und der darauf folgende Absatz müßte schwarzparteilich umgeschrieben werden, also auf „Kurzens Idee umgesetzt“ usw. Solche Websites müssen halt ihre Hähne in Stellung bringen, ihren Hahn als den vorführen, der solch eine Idee zuerst krähte, den Menschen solche Eier legt. Und es wäre auch von der schwarzparteilichen Website nicht falsch; tatsächlich ist aus diesem Ideengekrähe nicht mehr eindeutig herauszuhören, wer es zuerst war, Kickl oder Kurz oder ganz andere, mit denen es noch abgründiger …

Insel - Lindholm - Kurz Microfon.png

Bleibt noch die Frage. Wie würde eine solche schwarzparteiliche Website gestaltet sein, was für einen Namen erhielte sie? Nun, zensuriert geht nicht mehr, ist zur Zeit besetzt, wahrscheinlich, damit es recht authentisch, das heutzutage gar so begehrt ist zu sein, ist: schlicht und einfach kurz … Ein flatterndes Vögelchen dazu im Logo geht nicht mehr, ist zur Zeit ebenfalls besetzt. Ein goldenes Micro mit der Inschrift kurz als Logo wäre nicht unpassend und nicht unwahrscheinlich. Der Hintergrund, also der Untergrund türkis, das läge nahe, ebenso stets zu den Kommentarüberschriften das Konterfei des … steht doch geschrieben, kein anderes Bild soll … Und natürlich in den Kommentaren selbst die Unterüberschriften, in denen er namentlich vorkommt, in einer alles überragenden Schriftgröße, also nicht so klein wie das „Kickl“ im Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website, schließlich ist er der …

Wie eine schwarzparteiliche Website kurz micro nach dem Modell der gesinnungsgemäß zensurierten Website aussehen könnte vorgestellt an einem Beispielkommentar

 

Spende der hilfreichen Gesellschaft des Sebastian Kurz zu seiner Interessensfindung

Zur Zeit in Österreich am Morgen aufzuwachen, heißt zum Alptraum zu erwachen.

Eine recht schlimme Sorte sind die Alpträume, die in einer morgendlichen Radionachrichtensendung spielen, um 7.00 Uhr, wenn, wie ein Filmtitel glauben machen will, die Welt noch in Ordnung sein sollte, aber Sie die Stimme des zurzeitigen Bundeskanzlers hören, wie wieder an diesem Morgen des Alptraumtages 29.11.18:

„ein verkäufer zum beispiel der in österreich arbeiten geht und 1600 euro netto verdient verheiratet ist seine frau ist zu hause und er hat drei kinder also ein arbeitnehmer mit 1600 euro einkommen der kommt als familie wenn man alles zusammenzählt dreizehntes vierzehntes gehalt familienbeihlfe  alles zusammen auf eine summe von 2500 netto pro monat 

ein mindestsicherungsempfänger oder eine familie in mindestsicherung mit drei kindern kommt derzeit mit dem alten modell auf eine höhere summe nämlich 2600 euro pro monat das heißt die familie wo niemand arbeiten geht in mindestsicherung steigt besser aus finanziell als ein mensch der ganz normal in österreich arbeitet 40 stunden die Woche und einen fulltimejob hat das ist ja ein absurdes system“

Die „2600“ betont der zurzeitige Bundeskanzler, als wären die „2600“ eine unvorstellbare und also eine unerhört hohe Summe, die die fünf Menschen bekommen, als bekämen die fünf Menschen eine Million oder gar noch mehr pro Monat …

Wie gelassen, wie entspannt hingegen spricht der zurzeitige Bundeskanzler die „2500“ aus, weil es ihm eben eine Selbstverständlichkeit ist, daß fünf Menschen damit ihren Lebensunterhalt bestreiten können, wenn einer, und das ist ihm das Wichtigste, wenn wenigstens einer von ihnen arbeitet, vierzig Stunden die Woche. Fünf Menschen haben mit „2500“ auszukommen, müssen mit „2500“ auskommen, mehr gibt es nicht, mehr brauchen sie nicht, und was sie darüber hinaus brauchen, das weiß für sie der zurzeitige Bundeskanzler, nämlich zwölf Stunden am Tag Arbeit. Und wer zwölf Stunden in der Arbeit, braucht nicht mehr als „1600“ Gehalt im Monat. Wenn das nicht schon mal zu viel ist, wer die Hälfte des Tages auf der Arbeit ist, kann ohnehin kein Geld ausgeben. Hat je ein Bundeskanzler in Österreich mehr soziales Gewissen gehabt? Hat je ein Bundeskanzler in Österreich es recht besser gewußt, wie er Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen das Beste herausholen kann, für sie?

Nun werden also die fünf Menschen nach dem kurzschen System nicht mehr eine Million Euro bekommen, sondern weniger als 2500. Dann wird das System für den zurzeitigen Bundeskanzler kein absurdes System mehr sein, sondern das System bleiben, was es war: ein falsches.

Ein System ist dann falsch, wenn es keinen wesentlichen Unterschied zwischen einem Arbeitseinkommen und einer Mindestsicherung gibt. Die Mindestsicherung, das besagt bereits das Wort – wer findet sich, um mit dem zurzeitigen Bundeskanzler Wortkunde zu machen –, sichert gerade einmal das Notwendigste, um finanziell, gemessen an dem nötigsten Geldbedarf in Österreich, einigermaßen durchzukommen.

Ein Arbeitseinkommen hingegen ist keine Mindestsicherung,

Wer findet sich, um dem zurzeitigen Bundeskanzler die Unterschiede der Wörter zu erklären. Ein Arbeitseinkommen, das nicht höher ist als die Mindestsicherung ist kein Arbeitseinkommen, sondern eine Mindestsicherung, Und für wen der zurzeitige Bundeskanzler das Beste herausholt, das sind nicht Sie, als Arbeitnehmer, nicht Sie, als Arbeitnehmerin, sondern …

Aber es muß nicht dabei bleiben. In Österreich. Also beim Aufwachen in den Alptraum.

Dafür muß aber etwas getan werden. Und weil der zurzeitige Bundeskanzler sehr empfänglich ist, gibt es dafür einen durchaus erfolgsversprechenden Weg.

Wenn Sie höhere Löhne haben wollen, wenn Sie höhere Gehälter haben wollen, die weit über der Mindestsicherung liegen, die Sie jetzt verdienen, wenn Sie 40 Stunden in der Woche arbeiten, wenn Sie einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, dann gibt es nur eine Möglichkeit, spenden Sie, spenden Sie mehr als die Wirtschaft, spenden Sie mehr als die Industrie, füllen Sie die Taschen der kurzschen Partei auf, wie es die Wirtschaft, wie es die Industrie je nicht vermag, und der zurzeitige Bundeskanzler wird augenblicklich Ihr Verbündeter, wird augenblicklich dafür sorgen, daß Gehälter und Löhne nicht mehr Mindestsicherung sind, sondern sich deutlich abheben von der Mindestsicherung, von der dann der zurzeitige Bundeskanzler gelassen und entspannt sprechen wird, daß 2600 Euro 2600 Euro sind, die in Österreich fünf Menschen selbstverständlich zustehen, um das Notwendigste finanziell abdecken zu können, es in Österreich nicht mehr so ist, daß ein Arbeitseinkommen nur ein Mindestsicherungseinkommen ist.

Sie allein, das ist klar, können als Arbeitnehmerin, als Arbeitnehmer dem zurzeitigen Bundeskanzler nicht so viel spenden, wie auch, mit Ihrem Mindestsicherungsarbeitseinkommen. Aber wenn sich alle Arbeitnehmerinnen und alle Arbeitnehmer zusammenschließen zur Spendensammlung, um dann gemeinsam einen sehr hohen Spendenbetrag an den zurzeitigen Bundeskanzler zu übergeben, dann wird sich der zurzeitige Bundeskanzler Ihnen nicht verschließen, wird er Ihr erster Sänger Ihrer Interessen werden, augenblicklich, und vergessen haben wird er in der Sekunde Wörter wie Wirtschaft, Industrie …

Damit der zurzeitige Bundeskanzler auch weiß, von wem er die Spende erhält, von wem er die Interessen zu vertreten hat, so wie er bis jetzt gestützt meinte es zu wissen, wird ein entsprechender Name notwendig sein, mit dem ihm gegenüber aufzutreten ist, kurz gesagt, die Spende braucht einen Namen.

Spende der hilfreichen Gesellschaft des Sebastian Kurz zu seiner Interessensfindung

Spende der hilfreichen Gesellschaft des Sebastian Kurz zu seiner Interessensfindung

 

Wer ohne selige Erinnerung ist, schreibe die erste Anzeige.

Unzensuriert ist Zensuriert und ihr dürfen Neger Neger und Mordphantasien müssen sein. Und in seliger Erinnerung ist ihr Luca Kaiser ein Pimpf, also ein Hitlerjunge

Wegen der besseren Lesbarkeit wurde, vorab zur Klarstellung, darauf verzichtet, in der Kapitelunterüberschrift Anführungszeichen zu verwenden. Das heißt. Die Wörter Neger, Pimpf vor allem sind mit Anführungszeichen zu lesen, weil sie nur zitiert werden. Die Lesenden von der gesinnungsgemäß zensurierten Website, die viel von recht guter Lesbarkeit halten, also in erster Linie dann, wenn es um eine gegenderte Sprache geht, müssen aber für die bessere Lesbarkeit nicht danken. Die Nichtverwendung der Anführungszeichen geschieht auch deshalb, weil es ihre Realität ist, und ihre Wirklichkeit in Anführungszeichen zu setzen, käme einer Leugnung ihrer Wirklichkeit gleich, als existierte ihr ihre Wirklichkeit nicht, und das dies ihre Realität ist, kann wahrlich nicht geleugnet werden.

Nun aber.

Ach, wie wird wieder geschnaubt, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei.

Anlaß für das Schnauben ist ihr die Mitteilung eines ehrenwerten Mannes, die Staatsanwaltschaft wolle gegen Luca Kaiser ob seines Postings kein Verfahren einleiten. Was muß das für den ehrenwerten Mann, der einmal Präsident des Patentamtes war, für eine Enttäuschung sein, daß seine Anzeige nicht verfolgungswürdig ist.

Die seltsamen Anzeigen des Friedrich Rödler - geadelt zum Friedlich Rödler durch Unzensuriert

Für den geschäftspatenten Mann nun diese herbe Enttäuschung. Schrieb doch die gesinnungsgemäß zensurierte Website über seine Anzeige einen Kommentar, hat doch die Zensuriert seine Anzeige „exklusiv“ …

Friedrich Rödler heißt dieser patent ehrenwerte Mann, dessen Anzeige der Zensuriert eine kommentarwürdige ist. Was diesem friedlichen Mann wohl niemals einfiele, ist je eine Anzeige gegen die „Morddroherei“ auf ebendieser Website einzubringen. Jedenfalls liegt der Zensuriert keine diesbezügliche Anzeige „exklusiv“ vor. Und weil Rödler nicht nur ein ehrenwerter Mann ist, sondern auch ein ihr friedlicher, erfährt er nun durch sie eine Adelung, Für die Zensuriert ist Rödler nicht mehr ein Friedrich, sondern ein „Friedlich“ …

Zum Posting von Luca Kaiser, das Friedlich Rödler Anlaß für seine patente Anzeige war, ist nur eines anzumerken, wie erschreckend niveaulos es in Österreich zugeht, wie erschreckend die sogenannte Linke und die sogenannte Rechte in Österreich vereint im Beschimpfen ist. Wie wahr doch in dieser Hinsicht das Wort von Ernst Jandl ist, daß es ein „illtum“ ist, „lechts und rinks“ könne nicht „velwechsert“ werden. Und es darf hinzugefügt werden, oft scheint es, nicht nur in dieser Hinsicht.

Bei allem Verwechslungspotential zwischen Rechts und Links in diesem Land, eines geht jedoch absolut nicht. Was je nicht geht, ist Luca Kaiser zu unterstellen, ein „Pimpf“ zu sein, also Luca Kaiser als „Hitlerjunge“ zu denunzieren.

„dem gehören ein paar kräftig hinter die löffel. dem sohn des kaisers, anmaßendes, kleines wuersterl. die hab ich schon gefressen, noch keinen tag redlich gearbeitet und dann solche sprüche ablassen der schwachsinnige pimpf der elende. das ist die zukunft der roten, na bravo, verlierergesindel unter sich.“

Für die Verhältnisse dieser Person ist zungl888 diesmal, was die Bestrafung angeht, recht milde gestimmt, bloß „ein paar kräftig hinter die löffel“. Vielleicht, weil es um einen jungen Mann geht, und junge Männer, die werden ja noch für Männersachen gebraucht, sind halt männlich liebevoll körperlich zu erziehen, bereit zu schlagen für Männersachen, während Frauen, Frauen, also für zungl888, gleich am „Galgen baumeln“ sollen. Und wieder viele, die augenblicklich zungl88 zustimmen …

Es soll aber niemand damit kommen, es werde hier die „Nazi-Keule“ hervorgeholt, weil erwähnt wird, daß „Pimpfe“ einst „Hitlerjungen“ waren. Es ist IRRA, der sich erinnert, daß in seiner „Gymnasialzeit“ „Pimpf oft erwähnt“ wurde. Und wann die Gymnasialzeit von IRRA war, das ist nicht schwer zu datieren. In der Zeit, als junge Männer als „Pimpfe“ männlich körperlich erzogen wurden, zum Bereitsein für Männersachen, also für Hitlersachen.

Und diesmal ist sogar IRRA milde, bloß selige Erinnerung. Nichts Antisemitisches. Keine Beschwörung, die Geschichte möge sich wirklich wiederholen, wie am 08.05.18 auf ebendieser Website beschworen, also die Hitlersachen mögen sich wiederholen. Manchmal reicht eine selige Erinnerung als Aufruf zu …

Im seligen Schwelgen der Erinnerung scheint IRRA auch gleich eingefallen zu sein, wie recht beliebt es in der irraschen Gymnasialzeit es war, Mensch und Tier gleichzusetzen, ausgenommen davon nur eine Gattung, spezifischer: die Herrengattung

Ach, selige Erinnerung. Es wird nach der Demonstration im Graben, die den zurzeitigen Vizekanzler traurig stimmte, wohl noch ein seliger Erinnerungsabend geworden sein, waren doch, darf angenommen, recht viele dabei, die nicht wenig mit ebendieser Website zu tun haben.

Es kann der patent ehrenwerte Friedlich Rödler wahrlich nicht gescholten werden … Wer ohne selige Erinnerung ist, schreibe die erste Anzeige.

Genug jetzt aber, von der seligen Erinnerung. Zurück zur Gegenwart.

Wie kommt Biersauer bloß auf die Klage, „Neger darf nicht Neger sein“?

Gerade auf dieser und nicht nur auf dieser Website der identitären Regierungspartei ist „Neger“ so schlicht wie kurz einfach „Neger“.

Und wer in Österreich „Neger“ schreibt, darf, nein, ist berufen in Österreich, vor allem von der zurzeitigen Regierung „Gesetze“ zu schreiben, „Paragraphe“ zu verfassen, wie es der „Neger“-Schreiber als „Spezial-Jurist“ nennt, und solche „Paragraphe“ werden im österreichischen Parlament zur Zeit auch beschlossen, also von der schwarzen Partei und von der identitären Partei. Und das kann nur ein recht gutes Gesetz sein, denn wer „Neger“ schreiben kann, dessen „Paragraphe“ können nur von einer unendlich recht hohen Qualität sein.

Welch ein Irrtum. Zu meinen, damit den webseitigen Bunker der seligen Erinnerungen verlassen zu haben, zur Gegenwart gefunden zu haben, mit dem eben erst im österreichischen Parlament beschlossenen Gesetz. möchte doch der „Spezial-Jurist“ ein Denkmal für Männer, die nichts mit der Gegenwart mehr zu tun haben sollten, die Vergangenheit sind, aber in Österreich für zu viele selige Erinnerung, ihnen Gegenwart sind.

Zungl888 - Selige Erinnerungen in Österreich

„Von Heinz zu Christian – Als wär’s ein Stück von mir“

Martin Hobek - HC Strache - Vom Rebell zum Staatsmann Stocker

[…] nicht nur ein kundiges Psychogramm des porträtierten Vizekanzlers, sondern ebenso einen faszinierenden und spannenden Einblick in das Innenleben der österreichischen […]

Derart preist der Leopold-Stocker-Verlag das Buch von Martin Hobek an.

Es ist im Leopold-Stocker-Verlag erschienen, und nicht im Ares-Verlag. Das ist aber kein Etikettenschwindel. Als Buch des Ares-Verlags wäre es bloß, kurz gesagt, zu offensichtlich gewesen, von welcher Gesinnungsqualität es ist …

Ares und Stocker ist bloß die ein und dieselbe Seite der Medaille ohne Vorderseite …

Nun gab es eine Signierstunde mit dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich am verwichenen vorletzten Donnerstag im November 18 am Graben, oder heißt es: im Graben? Eine Signierstunde, als hätte er, der zurzeitige Vizekanzler, „Von Heinz zu Christian“ selbst geschrieben, um das noch einmal aufzunehmen, und zwar deshalb, weil „Von Heinz zu Christian“ durchaus eine Titelerweiterung verträgt: „Als wär’s ein Stück von mir“ …

Wer „Von Heinz zu Christian – Als wär’s ein Stück von mir“ in einer Buchhandlung ein wenig durchblättert, weiß sofort, es hat die Qualität dieser Ares-Stocker-Bücher, wie beispielsweise jenes burschenschaftliche von einem ehemaligen NR-Präsidenten III, für das Alpen-Donau-Info gebeten wurde, es zu bewerben …

Sie wissen, Alpen-Donau-Info ist wieder in aller Munde, nicht weil es wieder im Internet auftritt, sondern seit im österreichischen Parlament … Wer wohl nun gebeten werden wird, für „Von Heinz zu Christian“ zu werben? Wer wird nun die Bitte unwiderstehlich finden?

Hobek - Strache - Stocker

Ach, damit es nicht vergessen wird. Wolfgang Dvorak-Stocker war mit dabei, bei der Signierstunde im Graben mit dem zurzeitigen Vizekanzler. Das ist nicht überraschend. Heißt es doch bereits in der Bibel, wo zwei oder drei unter meinem Namen identitär versammelt sind, da mitten bin  i…, und der zurzeitige Vizekanzler, recht erfüllt von identitärer Strahlkraft, spricht für ihn:

Dass es sich beim Leopold-Stocker-Verlag, in dem die Biografie erschienen ist, um einen rechtsextremen Verlag handle, wies Strache zurück. Es herrsche Meinungs- und Pressefreiheit, und würde es sich beim Stocker-Verlag nicht um einen korrekten Betrieb handeln, wäre er längst verboten, wies der FPÖ-Chef solche ‚linkslinken Spielchen‘ zurück.

Wahrlich, ein wahres Wort. Es ist doch nur ein hoch ausgezeichneter österreichischer Verlag, der recht dem Landwirtschaftlichen zugetan, seiner Liebe zur Scholle bis ins Extreme frönt. Und heißt es nicht, nur extreme Liebe ist echte Liebe?

Und als wären der wahren Worte im Graben nicht genug, spricht der Mittendrin wahrlich:

„Wir sind nicht rechtsextrem, wir wollen es auch nicht sein“, betonte auch Verlagsgeschäftsführer Wolfgang Rainer Dvorak-Stocker. Zwar habe man in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einige antisemitische Bücher herausgebracht, die kein Ruhmesblatt wären, das sei aber Vergangenheit.

Das wird dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich das Herz wärmen, ihm bestätigen, wie erfolgreich seine eben erst abgehaltene Konferenz, zu der er sich geladen hat, …

Wahrlich, Leopold-Stocker-Verlag, ein österreichisches Schicksal. Kaum waren die 20er Jahre vorbei, mußte das stockerische Unternehmen, mußte die stockerische Familie fort, emigrieren, flüchten, fern von der Scholle, auf einem anderen Kontinent ausharren, verwehrt die Rückkehr auf die geliebte Scholle, auf der die radikal abgelehnte Totaldiktatur …

Es ist Murray G. Hall zu verdanken, daß es niemals vergessen wird, mit welch übermenschlichen Kräften diese Verlagsfamilie für den Erhalt der heimatlichen Scholle in ihrem Gesinne kämpfte und kämpft, bis herauf zum Donnerstag im Graben, seit bald einhundert Jahren. Und wenn am 15. Februar 19 wohl zu diesem Behufe in Graz eine recht große Feier zu 100 Jahre Stocker-Verlag geladen werden wird, dann wird wohl auch der zurzeitige Bundeskanzler den Weg über den Semmering antreten, um seine Ehrenbezeugung persönlich diesen „Überlebenden“ …

Leopold Stocker Verlag mit Vizekanzler zur Signierstunde im Graben Österreich

Und was wird das im Februar 19 erst für eine Willkommensfeier auch werden, bei den „Überlebenden“ in Graz, wenn – der Bundeskanzler lädt, wie bekannt und eben erst wieder geschehen, gerne sich und auch Gäste ein – mit den vom Bundeskanzler eingeladenen und mit ihm mitkommenden Gästen beispielsweise aus Israel in Graz … ja, der zurzeitige Bundeskanzler versteht es, „Überlebende“ zusammenzuführen …

Es werden wohl die Vorbereitungen schon hochtourig laufen, für ein solche Feier. Einhundert Jahre. Da gibt es viel zu bedenken. Soll es einen Dresscode geben? Soll es einen Fahnencode geben? Und wenn ja, welche?

100 Jahre Leopold Stocker Verlag - Auwahl Dress- und Fahnencode für Feier

Vielleicht wird daran gedacht, bei einem Theaterstück von Thomas Bernhard dafür Anleihe zu nehmen. „Vor dem Ruhestand“. Also historische Kostüme als Dresscode. Wie in diesem Stück, in dem ein Mann seine Uniform anzieht zur Feier des Geburtstages eines Mannes, für den ein Paragraphenschreiber der zurzeitigen Regierung in Österreich es angebracht fände, ihm auch ein Denkmal zu errichten. Solch ein Dresscode hätte durchaus Vorteile, es erleichterte das Erkennen zwischen den „Überlebenden“ ungemein, wenn die „Überlebenden“ aus Graz in ihren prachtschwarzen Uniformen die mit dem Bundeskanzler mitreisenden Überlebenden beispielsweise aus Israel gleich an ihrer für sie von ihnen entworfenen Kleidung erkennen könnten, ohne langwierig und umständlich erst fragen zu müssen, sind Sie …

Aber es ist hier gewiß nicht der Platz, um sich Gedanken zu machen, über eventuelle Dress- und Flaggencodes für einhundert Jahre …

Deshalb abschließend nur noch kurz: Der verwichene Donnerstag war ein kalter Tag und für den zurzeitigen Vizekanzler auch ein recht trauriger Tag. Im Graben stimmte ihn traurig die Demonstration — nicht rechtsextrem …

HC Strache stimmt traurig die Demonstration - Nicht rechtsextrem

 

Kurz zu Rahmenbedingungen und Maßnahmen

Sebastian Kurz - Bundeskanzler - bespricht mit seinen Exeperten Rahmenbedingungen und Maßnahmen

Daß einer oder eine aus den Schreibstuben der gesinnungsgemäß zensurierten Website der Regierungspartnerin des zurzeitigen Bundeskanzlers wieder einmal der Mordphantasie sich hingibt, diesmal soll die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland „am galgen“ … das ist nichts Neues. Neu daran ist auch nicht, daß sich sogleich Menschen finden, die diesem mordgelüstigen Kommentar ihre Referenz durch Zustimmung erweisen. Neu daran ist auch nicht, daß die zensurierte Website das nicht löscht, es also nicht zensiert. Das kann aber nicht von dieser Website verlangt werden. Was käme denn heraus, wenn eine gesinnungsgemäß zensurierte Website zensierte? Eine ungesinnungsemäß unzensuriert … und so eine hätte mit der gesinnungsgemäß zensurierten Website gar nichts mehr gemein.

Auch wenn nichts Neues es zu berichten geben kann, aus diesen Gesinnungsbuden, außer eben Mordgelüste, ist doch immer wieder festzuhalten, in welchem Umfeld solche Mordgelüste wieder und wieder und wieder und wieder und …

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Wenn von dieser gesinnungsgemäß zensurierten Website zu sprechen ist, kann der zurzeitige Vizekanzler in Österreich nicht unerwähnt bleiben, der eben erst ein Buch signierte, als hätte er es selbst geschrieben. Und erschienen ist dieses Buch, das auch heißen könnte „Von Heinz zu Christian“ in einem ehrenwerten, also österreichisch ehrenwerten Verlag, zu dem ein noch ehrenreicherer Verlag gehört und aus diesem kam der je einzig wirklich ausgewiesene Chefredakteur von … ja, von dieser gesinnungsgemäß zensurierten Website.

Das ist das Umfeld in Österreich, in dem Kommentare der Mordgelüste stets mit hoher Zustimmung … das sind die Rahmenbedingungen in Österreich für Kommentare der Mordgelüste …

Aber, welch ein abendländischer Segen der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich doch ist, denn er weiß, „es braucht Rahmenbedingungen“ …

Wenige Tage vor „merkel am galgen sollst du baumeln“ analysiert klar wie kurz der zurzeitige Bundeskanzler:

„Es kommt immer öfter online zu Grenzüberschreitungen, Herabwürdigungen, Demütigungen und Übergriffen. Wir haben heute mit Experten & Betroffenen diskutiert. Klar ist, es braucht Rahmenbedingungen für mehr Verantwortung im Netz und wirksame Maßnahmen zur Gewaltprävention.“

Und gleich neben ihm sitzt in dieser Diskussion der Experte für „Rahmenbedingungen und Maßnahmen“ … Um ein Wort dieses Experten einfach wie kurz aufzugreifen: „Wundervoll!“

Er ist auch darin der Experte, der wirkt, Einfluß hat, wie erst vor kurzem im Zusammenhang mit „Morddroherei“ und dieser Website, die „Verantwortung und wirksame Maßnahmen“ …

Nun, da die „Rahmenbedingungen und Maßnahmen“, die noch fehlen, im Bundeskanzleramt wohl ausführlich besprochen worden sind, also die „Rahmenbedingungen und Maßnahmen“ für Unternehmen, wie für das stets als Beispiel genannte und als Beispiel herhalten müssende Unternehmen Facebook, noch fehlen, um zur gesinnungsgemäß zensurierten Website aufschließen zu können, wird der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wieder eine Sache auf seine so unnachahmliche Art — wenn Sie möchten, schreiben Sie diesen Satz für sich selbst zu Ende …

Ein Bundeskanzler eben der rechten Rahmenbedingungen und Maßnahmen mit Menschen der rechten Expertisen um sich, die ihm tatreich zur Seite, ob es um ihr Netz geht, ob es um ein zu errichtendes Denkmal geht, ob es um Rechtliches geht, ob es um eine längst überfällige Konferenz — wenn Sie möchten, schreiben Sie auch diesen Satz oder gleich rasch das Kapitel kurz zu Ende …

Kurz - Grenzüberschreitungen

Ein im Grunde so nicht mehr zu errichtendes Denkmal

„Kanzler Kurz will Namensmauer für NS-Opfer rascher realisieren“

Das ist eine der Schlagzeilen, die im November 18 zu lesen sind.

Eine beispielhafte Schlagzeile für die gesamte Problematik von Denkmälern im allgemeinen. Im konkreten Fall der geplanten Errichtung einer Namensmauer zeigt diese Schlagzeile beispielhaft die Problematik von einem solchen Denkmal im besonderen auf.

So gedankenlos setzt im November 18 nicht nur diese Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnitts ihre Schlagzeile.

Gedankenlos, weil die Schlagzeile eine Namensmauer für „NS-Opfer“ behauptet, während es tatsächlich um eine Namensmauer zum Gedenken an ermordete jüdische Menschen nur geht.

Kurz zu einem falschen Mahnmal, aber am richtigen Standort, weil in Wien, in Österreich.

Vielleicht doch nicht gedankenlos. Sondern vorauseilend. Denn. Tatsächlich geht es dem zurzeitigen Bundeskanzler nur um die „Juden“, es geht ihm also nur um ihn selbst. Denn. So das Kalkül von ihm und auch seiner Regierungspartnerin, mit seiner Hinwendung und die Zuwendung durch seine gesamte schwarzidentitäre Regierung an die „Juden“ müßte es doch zu schaffen sein, den Gesinnungsgeruch, den seine Regierung vor allem durch seine Regierungspartnerin in ihren alten und nie gewechselten Kleidern ausdünstet, wenigstens zu parfümieren. Es muß ein Denkmal her. Die Übermalung allein reicht offensichtlich nicht aus, es schimmert durch, was tatsächlich darunter.

Gedankenlos oder vorauseilend oder vorauseilend gedankenlos, weil vorauseilender Gehorsam nur gedankenlos funktioniert, wenn im Zusammenhang mit der Namensmauer der „Holocaust“ in die Schlagzeile gesetzt wird, obgleich es einzig um ermordete jüdische Menschen geht, als wären diese die einzigen NS-Opfer gewesen, als wäre der Holocaust kein zweifacher gewesen: Shoah und Porajmos.

Als wären darüber hinaus nicht noch viele weitere Menschen NS-Opfer gewesen, als wären nicht noch weitere, viele, viele, aberviele Menschen ermordet worden durch das NS-Regime, dem Menschen in Österreich als ihre Führerin dienten, der Führerin Arbeit pflichtgetreu blutig erledigten, während die Führerin auf ihrem Bergbauernhof luxuriös feixte, eins in der Gesinnung mit der Führerin, alle ermorden, alle vernichten zu wollen, die nicht ihre sexuellen Vorlieben, ihre Religion, ihre parteipolitische Liebe, ihre Schnitzelleidenschaft, ihre Trachtenverkleidung, ihre Gesinnung teilen, kurzum, alle, die nicht ihre „Rasse“, und weil niemand sonst sich als „Rasse“ sieht, waren für sie, die „Rasse“, alle Menschen zu vernichten, nur deshalb, weil sie, alle NS-Opfer, Menschen waren, und die NS-Mordschaft eine „Rasse“ …

So viele Opfer dieser Rassengesinnungsschaft, so viele Namen, die gekannt werden, alle Namen der Opfer dieser NS-Mordschaft werden gekannt, aber in Österreich im Jahr 18 will ein Kanzler eine Namensmauer einzig für ermordete jüdische Menschen, also eine ethnisch … die Führerin würde es wohl freuen zu hören, daß Jahrzehnte nach ihrem Untergang, nach ihrer Niederlage, die zwölf Jahre zuvor schon hätte sein müssen, in Österreich immer noch nach ihren Kategorien vorgegangen wird, ihre Ermordeten ethnisch voneinander getrennt werden, oder, wie es sie, die Führerin wohl sagen würde: „reinrassissche“ Denkmäler für die von ihr vernichteten Menschen …

Es gibt also viel zu bedenken, wenn ein Denkmal errichtet werden soll. Und alles, was es zu bedenken gibt, beim Errichten eines solchen Denkmals, wurde auch schon bedacht, freilich nicht in Österreich, aber zum Beispiel in Deutschland.

Und vor allem dann, wenn ein Staat, eine Bundesregierung sich dazu entschließt, ein Denkmal, ein Mahnmal zu errichten, ist die größte Denkanstrengung notwendig.

Anders hingegen ist es bei einem Denkmal, das beispielsweise eine Partei errichtet, und das nicht auf einem staatseigenen Boden, sondern auf einem Privatgrundstück, wie eben in Wien passiert. Bei einem Denkmal von Privaten auf einem Privatgrundstück muß nichts bedacht werden. Private müssen bei ihrem Privatgrundstücksdenkmal nichts bedenken, sie können sich dabei ganz und gar ihren Gesinnungstrieben hingeben, und sie geben sich ihren Gesinnungstrieben hin, wie eben in Wien …

Bei so vielen Kalauern, die zur Zeit vor allem von der schwarzidentitären Regierung zu hören sind, ist die Anstrengung groß, sich davon nicht anstecken zu lassen, also ebenfalls zu kalauern, in etwa, der zurzeitige Bundeskanzler habe wohl zu kurz gedacht, was bei einem neu zu errichtenden Denkmal alles zu berücksichtigen ist, nein, er hat nicht zu kurz gedacht, er hat gar nicht über die Bedeutung von Denkmälern in der Gegenwart nachgedacht, aber eines hat er sich schon dabei gedacht, wie er einen Nutzen für sich und seine schwarzidentitäre Regierung „rascher realisieren“ …

Vielleicht hält der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich darüber hinaus auch viel von Geschichtsresistenz. Als er zwei Jahre alt war, wurde in Deutschland ein Verein gegründet: „Förderkreis zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas“. Es folgte ein Diskurs über Jahre, in dem alles gesagt, alles bedacht wurde, was es im Zusammenhang von Denkmälern zu sagen, zu bedenken, zu berücksichtigen gibt. Wer ein Denkmal errichten will, hat die Verpflichtung, sich mit Denkmalkultur auseinanderzusetzen, die Geschichte zu Rate zu ziehen. Aber die einzige Verpflichtung, die der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich hat, ist sich selber verpflichtet zu sein, und seiner Regierungspartnerin.

„Lea Rosh und ihr Förderkreis konnten und können mit besten Gründen sagen, sie wollten ein Denkmal für die ermordeten Juden; daß auch andere Gruppen, die zu Opfern der deutschen Vernichtungspolitik wurden, Denkmäler bekämen – die Roma und Sinti etwa, die Geisteskranken und andere – sei ihnen durchaus recht; nur sei das nicht ihre Sache. Die Repräsentanten der Bundesrepublik aber können genau das nicht tun. Wenn sie ein großes Grundstück und Geld zur Verfügung stellen, um an einer Stelle, die jetzt im Zentrum der Hauptstadt liegt, ein Denkmal für die ermordeten Juden zu errichten, dann müssen sie sich auch darüber im klaren sein, daß das Konsequenzen für andere Gruppen von Opfern hat und wie sie damit umgehen wollen. Geld dafür zur Verfügung zu stellen, wird kaum das Problem sein. Die Frage ist: wo – gegebenenfalls – der anderen gedacht werden soll und wie die verschiedenen Denkmäler in ein Verhältnis zueinander zu setzen sind. Für die Bundesrepublik ist es also ganz unmöglich, einfach das 1988/89 eingefädelte Projekt fortzusetzen, ohne sich weiter umzusehen. Nein, seit die Mitte Berlins wieder die Mitte der deutschen Hauptstadt ist und seit die Bundesregierung selbst den Löwenanteil am Denkmal übernommen hat, ist dies ein zentraler Teil ihrer Denkmals- (oder, wenn man so will, ihrer Geschichts-)Politik. Und das heißt, so, wie sie jetzt in Berlin die Verteilung von Ministerien, Bundesbehörden, Abgeordnetenhäusern etc. im Zusammenhang plant, muß sie dies auch für die wichtigen, zentralen Denkmäler tun.“

Allein dieses Zitat aus „Das Problem eines Berliner Denkmals“ von Christian Meier gibt bereits einen Einblick, wie weit über Denkmalkultur bereits nachgedacht wurde, freilich nicht in Österreich. Für Österreich sind seit der Veröffentlichung von „Das Verschwinden der Gegenwart“, in dem die Denkmalproblematik auch geschichtlich unter Berücksichtigung vieler Aspekte behandelt wird, einfach noch zu wenig Jahre vergangen, erst 17 Jahre, um Eingang zu finden in die Konzeption eines Denkmals, mitten in Wien, mitten in der Hauptstadt, in der Adolf Hitler seinen Gesinnungsfleck geschneidert bekam und dann auszog, um …

Aber was plant die zurzeitige Bundesregierung in Österreich schon im Zusammenhang? Sich selbst im Hang zu „Unsere Macht zuerst“ …

Österreich - Namensmauer für NS-Opfer