„FPÖ – ‚Wir sind die wahre Pegida'“: „Typisch deutsch – Nach oben buckeln, nach unten treten“

In der heute ausgestrahlten „Sternstunde Religion“ des schweizerischen Fernsehsenders sagte Islam- und Politikwissenschafter Michael Lüders über die Pegida FPÖ - Nach oben buckeln - nach unten treten„Pegida“ in Deutschland: „Typisch deutsch. Nach oben buckeln und nach unten treten.“ Das kann auch über die FPÖ gesagt werden, die He.-Chr. Strache als die „wahre Pegida“ sieht, also über das Buckeln und das Treten, und das Treten nicht nur gegen Menschen, die nach Österreich kommen. Aber auch, daß das „typisch deutsch“ sei, trifft auf die FPÖ zu -, erst im Dezember 2014 hat Erich Körner-Lakatos im Zentralorgan der identitären Gemein-Schaft bekräftigend ausgemacht, Österreich als das „wahre Deutschtum“, wobei er nicht nur FPÖ und Österreich verwechselte, sondern noch vieles mehr … Vergessen darf auch und vor allem nicht das Parteiprogramm des Norbert Hofer werden, mit seinem Bekenntnis, was in Österreich (auch darin das Verwechseln von FPÖ und Österreich, und nicht nur das) alles deutsch

Das ist jetzt, zugegeben, ein reißerischer Beginn. Aber ein berechtigter. Um auf diese heutige Sendung aufmerksam zu machen. Denn. Diese ausgestrahlte Diskussion über „Untergang des Abendlandes? Die Angst vor dem Islam“ behandelt dieses Thema dermaßen seriös, unaufgeregt, komplex, daß diese Sendung nur jedem Menschen als Einstieg empfohlen werden kann, vor allem jenen Menschen, die in Deutschland oder in der Schweiz oder in Österreich meinen, mit „Pegida“ marschieren zu müssen oder davor stehen, marschieren zu wollen.

Johanna Mikl-Leitner verkündet ihre SicherheitsoffensiveAber gerade in Österreich ist diese Sendung vielen Politikerinnen und Politikern und auch vielen Journalisten und Journalistinnen der gutter press als Lehrstunde zu empfehlen, wie darüber sinnvoll, redlich gesprochen werden kann. Beispielhaft ist SM Johanna Mikl-Leitner diese Lehrstunde der politischen und sozioökonomischen Analyse zu empfehlen, um endlich ihrer Aufgabe als Politikerin gerecht zu werden, nämlich politische Analyse und politische Lösungen zu leisten. Dafür müßte sie wohl zuerst einmal ihre Waffenröcke ausziehen. Im gestrigen Mittagsjournal des österreichischen Rundfunks fiel ihr nichts ein zu den „sozialen Verhältnissen“, weder etwas Analytisches, noch die geringste Idee einer Lösung, nicht einmal die Äußerung in die Richtung, sich wenigstens bemühen zu wollen, an den „sozialen Verhältnissen etwas zu ändern, also diese zu verbessern. Dabei ist sie nicht nur die zurzeitige SM, sondern auch ÖAAB-Bundesobfrau … Diese Bildungsstunde (freilich nur die erste von vielen, vielen notwendigen Bildungsstunden), Johanna Mikl-Leitner, kann bestellt werden unter: sternkopie@srf.ch …

III. Präsident NR Norbert Hofer bei Kundgebung für Weltoffenheit

Wie aus Medienberichten zu erfahren ist, war auch III. Präsident NR Norbert Hofer auf der Gedenkveranstaltung auf dem Ballhausplatz. Wer seine identitäre Gemein-Schaft nur einigermaßen kennt, wer Norbert Hofer selbst nur einigermaßen kennt, kann bereits ermessen, wie weit es her ist, mit der Weltoffenheit in diesem Land, in dem eine solche Gemein-Schaft von derart vielen, viel zu vielen gewählt wird und nach aktuellen Meinungsumfragen in der Gunst der Wähler und Wählerinnen auf Platz 1 …

Die gestrige Veranstaltung am Ballhausplatz bot die seltene Gelegenheit, einmal so richtig nach freiheitlicher Art weltoffen sein zu können, wenn auch vor sich selbst uneingestanden, ohne aber den Geruch zu verströmen, identitärer Parteigänger und identitäre Parteigängerin zu sein …

Identitäre Partei in der Pflicht des Kapitals

Gerade in diesem Jahr – 2015 – mit den vielen Wahlen werden sich Wähler und Wählerinnen die Frage dringlich vermehrt stellen müssen, wollen sie tatsächlich eine Partei wählen, die sich als „Eigentumspartei“ und als „identitäre Partei“ selbst bezeichnet, die im „Wiederbeleben des Faschismus“ die Zukunft sieht. Das ist aber zugleich auch eine Frage, die jedem Wahlberechtigten und jeder Wahlberechtigten besonders in diesem Jahr direkt zu stellen sein wird, die anklingen lassen, die FPÖ wählen zu wollen.

Als „Eigentumspartei“ bezeichnete Norbert Hofer – III. Präsident NR – die FPÖ in seinem aktuellen Interview, und er begründet damit das „klare Nein zur Vermögensbesteuerung“. Damit wird wieder einmal mehr als deutlich, wessen Lied diese Partei singt. Es ist das Lied des Kapitals. Korrekt wäre es also gewesen, wenn Norbert Hofer gesagt hätte, die FPÖ ist eine Partei des Kapitals. Kapital und Faschismus, eine Verbindung, die – wie auch aus der Geschichte heillos bekannt – nicht für das Wohl des sogenannten Volkes je eingegangen wird, sondern zu dessen Auspressung, Ausblutung. Und das ist der Wesenskern derartiger Parteien der Vergangenheit, die gar so von sich behaupteten und weiter behaupten, für das sogenannte Volk, für die Menschen zu sein, die kein Vermögen haben, die nichts besitzen, sondern gerade einmal irgendwie im Leben durchkommen. Und es sind genau diese Menschen, die stets die Zeche für solche Parteien zahlen müssen. Bei der identitären Gemein-Schaft, die in der Tradition solcher Parteien steht, muß nicht einmal weit in die Vergangenheit gegangen werden, um ihren Verrat an den Menschen, die sie wortreich zu vertreten behauptet, aufzeigen zu können; es reicht der Hinweis auf die letzte Regierungsbeteiligung auf Bundesebene und auch auf kärntnerischer Landesebene. Was haben allein diese zwei Beteiligungen allen Menschen in diesem Land bereits gekostet …

FPÖ - Eigentum - Pegida - HoferDaß Norbert Hofer in diesem Interview „Pegida“ verteidigt, ist nicht überraschend. Denn das ist die Linie dieser Gemein-Schaft, von He.-Chr. Strache aufwärts. Deswegen hätte dieses Interview gar nicht erwähnt werden müssen. Denn. Wenn von Norbert Hofer, von einem formal höchsten Staatsamtssitzer in diesem Land, einmal etwas gehört wird, das mehr mediale Verbreitung findet, dann ist es entweder etwas recht Einschlägiges oder etwas recht Absurdes …

Daß für Norbert Hofer ein Peter Fichtenbauer ein recht geeigneter Kandidat für die Hofburg wäre, ist gut nachvollziehbar. Mit Peter Fichtenbauer als bundespräsidentlicher Hausherr könnte dann der WKR-Ball vulgo Akademikerball zum Staatsball erhoben werden, in fichtenbauerischen  Präsidentsansprachen würden gesinnungstreue Gruppierungen, denen die FPÖ kameradschaftlich verbunden ist, mit echt wohlwollenden Worten bedacht werden, also das wäre aktuell „Pegida“ … Jedoch, Peter Fichtenbauer ist noch kein Bundespräsident, zum Glück, denn ein positives präsidiales Wort über „Pegida“ würde mit Sicherheit nicht zum Ansehen Österreichs in der Welt beitragen. Beschädigt hat es Norbert Hofer aber jetzt schon in rechter Tradition seiner Gesinnungsgemein-Schaft und in recht treuer Nachfolge von Martin Graf, mit seiner „Pegida“-Verteidigung und „Pegida“-Preisung, immerhin ist er einer der höchsten Staatsamtssitzer in Österreich …

Wie weit wollen Wahlberechtigte, die diese identitäre Gemein-Schaft bereits wählen oder immer noch wählen oder gar zum ersten Mal wählen wollen, zum Schaden von allen Menschen in diesem Land und letztlich auch zum Eigenschaden noch gehen? Genügt es denn nicht endlich, beweist nicht auch ein Norbert Hofer weiter und weiter, daß eine Stimme für diese Gemein-Schaft nur eine Untergangsstimme ist, eine Untergangs- und Aufhußstimme gegen alle Menschen in diesem Land und eine Untergangs- und eine Aufhuß- und am Ende eine Wegwerfstimme gegen die Stimmenden selbst …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

FPÖ-Formel: Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus

Norbert Hofer – Von Burschenschaften bis Chemtrails

„Pegida“

Peter Fichtenbauer

FPÖ – Rolex und Paläste

Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

Wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, bei derart rechter Übereinstimmung, bei einem derartigen Gleichdenken …

fPÖ-ZZ 47-2014 Code Südtirol - Freiheitlicher ParlamentsklubEin anschauliches und also prototypisches Beispiel dafür wird in dieser Woche abgeliefert. Die Presseaussendung „FPÖ: Strache, Hofer, Neubauer: Danke, Eva Klotz, für 31 Jahre Einsatz für Südtirol!“ des freiheitlichen Parlamentsklubs vom 17. November 2014 findet sich am 21. November 2014 als Artikel „Kämpferin für die Freiheit“ in der „Zur Zeit“ wieder, verfaßt von „RED.“. Wie die Collage zum Vergleich zeigt, ist der Artikel in der ZZ länger geworden, aber große Teile der Presseaussendung eingearbeitet, jedoch nicht als Zitate …

Nun, wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, ob die „Redaktion“ der „Zur Zeit“ für die FPÖ die Presseaussendung schreibt, der freiheitliche Parlamentsklub für die … „Ein verfilztes Netzwerk“, wie Udo Ulfkotte kürzlich im Gespräch in „Fabriken der Desinformation“ recht treffend

Und, was soll zum Inhalt gesagt werden, noch gesagt werden? Südtirol. Ein Code. Attentäter, Terroristen (und wie sie nahezu liebevoll auch genannt wurden: „Bumser“) werden von He.-Chr. Strache aufwärts ein weiteres Mal und wieder gewürdigt, gelobt für ihren „Freiheitskampf“. Diesmal recht Georg Klotz. Es mag nichts zu Georg Klotz ausgeführt werden. Es ist ohnehin leicht und schnell herauszufinden, wer Georg Klotz war, den die Spitze der FPÖ diesmal … Nur eines. In dieser freiheitlichen Presseaussendung-und-Artikel-Würdigung wird Georg Klotz als „Jörg“ angesprochen. Echo des Titels von Karl Springenschmid: „Der Jörg. Aus dem Leben des Südtirolers Freiheitskämpfers“ … Karl Springenschmid – gesinnunggemäß kann FPÖ und ihre ZZ kein anderes Echo …

Weshalb immer Südtirol? Weshalb dieser freiheitliche Fetisch Südtirol. Ein Code. Wofür? Eine beunruhigende Antwort wurde in der „Zur Zeit“ im September 2014 in Form einer Frage gegeben:

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt. Wäre das nichts?“

FP-ZZ 47--2014 Inserat freiheitlicher ParlamentsklubPS Ob dem Hohenrain-Verlag das Geld knapp wurde? Denn. Diesmal kein ganzseitiges Inserat in der Ausgabe 47 vom 21. November 2014. Das wäre allzu verständlich, der Verlag erhält ja auch keine aus Steuergeld gespeiste Parteienförderung … Der freiheitliche Parlamentsklub kann wieder ein ganzseitiges Inserat schalten …

PPS Wer nicht im Internet suchen will, kann sich über den Code Südtirol auch hier schon ein wenig informieren. Es wird nicht verwundern, wie könnte das auch bei der FPÖ verwundern, daß es zwischen dem zurzeitigen III. Präsidenten NR Norbert Hofer und dem seinerzeitigen III. Präsidenten NR Martin Graf nicht nur in bezug auf den Code Südtirol …

Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?

„Wiederbeleben des Faschismus“

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol“

Dr. Martin Graf fährt nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Norbert Hofer

Karl Springenschmid – Bücherverbrenner

FPÖ sollte gegen sich selbst Entschließungsanträge u.a.m. gegen blutrünstige Postings einbringen

Es wurde nicht gedacht, daß noch einmal etwas zu dem Getränkepreisblatt „Haxenspreizer“ geschrieben werden muß. Aber. Wie heute gelesen werden muß, hat die identitäre Gemein-Schaft im österreichischen Parlament einen Entschließungsantrag eingebracht, über den heute, am 6. November 2014, abgestimmt werden mußte. Wie der Presseaussendung der „APA“ zu entnehmen ist:

„Die Freiheitliche Mandatarin forderte den Sozialminister per Entschließungsantrag (635/A(E) auf, sich dafür einzusetzen, dass künftig bei Gewerkschaftsveranstaltungen kein derartiges Getränk beworben und ausgeschenkt wird. Der Antrag wurde nur von ihrer Fraktion unterstützt und blieb so in der Minderheit.“

FPÖ Entschließungsantrag 1 - Gegen sozialistischen SexismusHeute wurde über den Entschließungsantrag 635/A/E abgestimmt, aber die identitäre Gemein-Schaft hat, wie der Collage entnommen werden kann, noch einen weiteren gleichlautenden Entschließungsantrag 634/A/E eingebracht.

Wie hier öfters schon geschrieben werden mußte, wurde dieses Getränkepreisblatt sofort und vorbildhaft bei Bekanntwerden entfernt. Aber die identitäre Gemein-Schaft muß von dem „Haxenspreizer“ derart fasziniert sein, daß sie nicht aufhören kann, es immer wieder vorzubringen. Daß es der identitären Gemeinschaft nicht um „Sexismus“ geht, um eine tatsächliche Verhinderung des „Sexismus“ also, ist aus diesen beiden gleichlautenden Entschließungsanträgen allein schon herauszulesen. Denn die identitäre Gemein-Schaft kämpft gegen den „sozialistischen Sexismus“ … Und was sonst noch gegen die Glaubwürdigkeit dieser Gemein-Schaft auch in dieser Angelegenheit spricht, wurde hier schon geschrieben und kann nachgelesen werden. Und auch mit diesen beiden Entschließungsanträgen mißbraucht die identitäre Gemein-Schaft ein weiteres Mal einen Menschen in diesem Land für ihre in keiner Weise hehren Zwecke, dadurch, daß sie ungefragt erstens das Foto verwendet und zweitens nicht die Quelle für ihre Entschließungsanträge und für ihre parlamentarische Anfrage nennt. Sie weiß auch warum. Es wäre ihr bei Nachfrage beides verwehrt worden, sowohl das Verwenden des Fotos als auch das Abschreiben.

Wieder eine unnötige parlamentarische Anfrage der blauplumpen Gemein-Schaft

Haxengespreizte FPÖ-Presseaussendung

FPÖ Entschließungsantrag 2 - Gegen sozialistischen SexismusDabei hätte gerade die identitäre Gemein-Schaft ganz andere parlamentarische Anfragen und Entschließungsanträge einzubringen, aber die würden sich alle gegen die identitäre Gemein-Schaft selbst richten. Hierbei wird vor allem an die Kommentare auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft gedacht, an all die Gewaltaufrufe, an all die Aufstachelungen zu Gewalt und Mord. Im Gegensatz zum einmaligen und sofort abgehängten Getränkepreisblatt sind diese Kommentare der Schreibstaffel keine nur einmal abgegebenen Kommentare, sondern ständige …

Es können hier nicht alle blutrünstigen Phantasien aufgelistet werden, es sind deren zu viele. Deshalb bloß zur Veranschaulichung einige wenige Beispiele aus den letzten Monaten des Jahres 2014:

FPÖ-Unzensuriert: „Man müßte Pumguns austeilen.“

Vorsicht, He.-Chr. Strache, er redet einen Bürgerkrieg herbei

FPÖ-Unzensuriert: „Seits schon bewaffnet? Hoffe doch!!!

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt“

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher Unzensuriert

Und dann wären noch die Kommentare der von einem NR der FPÖ geführten „Zur Zeit“, die ebenfalls Gegenstand für Entschließungsanträge, für parlamentarische Anfragen … Aber auch diese kann die identitäre Gemein-Schaft nicht stellen, es wären ebenfalls welche, die … Auch hier, unmöglich eine vollständige Liste zu erstellen, deshalb ebenfalls bloß ein paar Beispiele aus der letzten Zeit:

Vergeben ist der FPÖ-ZZ nicht fremd – „Nazisse“ Ina Seidel hätte es gefreut

FPÖ-ZZ singt der Nationalsozialistin Agnes Miegel ein Entlastungslied

Einen ostmärkischen NS-Kriegsverbrecher läßt NR Mölzer in seiner geführten ZZ verteidigen

FPÖ-ZZ: „Folgerichtig mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren“ zum „Wiederbeleben des Faschismus“

FPÖ Entschließungsanträge gegen HaxenspreizerWie oben geschrieben, sind das bloß einige Beispiele. Wer hier nach „Schreibstaffel“, „Barbara Rosenkranz“, „Zur Zeit“, „Unzensuriert“, „Mölzer“, „Norbert Hofer“, „Identitäre“ und so weiter und so fort sucht, wird weitere Beispiele finden, die die identitäre Gemein-Schaft gesinnungsgemäß nicht für ihre Entschließungsanträge und parlamentarischen Anfragen je verwenden wird. Aber die Wähler und Wählerinnen sollten Wahlen nicht mehr weiter dafür mißbrauchen, Aufhußstimmen abzugeben. Dann wäre auch das österreichische Parlament davon befreit, sich je wieder mit solchen Anträgen und Anfragen einer derartigen Partei beschäftigen zu müssen. Das mit dem Getränkepreisblatt ist nur ein Beispiel unter vielen, über eines auch aus 2014 wurde hier ebenfalls berichtet:

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n

Und wie es um den Stellenwert der Frau in der identitären Gemein-Schaft bestellt ist, darüber gab ein Video mit He.-Chr. Strache in diesem Jahr wieder einmal eindeutig Auskunft:

Das Idealbild freiheitlicher Funktionäre: Die stumme Frau

Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft – Der letzte Haxenspreizer

Parlamentarische Anfrage - Der letzte HaxenspreizerWahrscheinlich hätte Ministerin Heinisch-Hosek auf die unnötige blauplumpe parlamentarische Anfrage betreffend „Haxenspreizer“ keine Antwort finden können, die das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht dazu gereizt hätte, einen Kommentar abzusondern. Aber sie hätte es dem freiheitlichen Medium unendlich viel schwerer machen können, als sie es mit ihrer parlamentarischen Antwort machte. Wenn sie beispielsweise auf die vorbildliche und sofortige Entfernung dieses Getränkeplakates hingewiesen hätte, wenn sie auf die breite Entrüstung, Verurteilung und so weiter durch sozialdemokratische Funktionäre und Funktionärinnen hingewiesen hätte.

Wie vorbildhaft schnell dieses Getränkeplakat entfernt wurde, wie scharf es durch sozialdemokratische Mandatare und Mandatarinnen verurteilt wurde, muß nicht wiederholt werden. Über das rasche Handeln und über die scharfen Reaktionen wurde bereits genug geschrieben, und kann hier alles nachgelesen werden. Das alles wurde von der freiheitlichen Gemein-Schaft in ihrer parlamentarischen Anfrage nicht erwähnt, und wird auch jetzt von der freiheitlichen „Unzensuriert“ nicht erwähnt. Und das ist verständlich. Denn nur durch entscheidende Auslassungen ist es Freiheitlichen möglich, Vorwürfe zu erheben. Aber, wie nachgelesen werden kann, sind auch diesmal die Vorwürfe nicht haltbar.

Mit der ungeschickten Beantwortung allerdings hat es Minister Heinisch-Hosek dem freiheitlichen Medium sehr leicht gemacht, einen Vorwurf zu konstruieren. Ungeschickt ist menschgemäß zurückhaltend formuliert. Ironisch formuliert, im Angesicht der „Kronen Zeitung“ aber darf nicht abgeleugnet werden, was im Parlament … Auch das kann hier nachgelesen werden. Es ist auch ärgerlich aus einem persönlichen Grund, es muß noch einmal etwas zum „Haxenspreizer“ geschrieben werden. Es ist zu hoffen, daß es heute wirklich der letzte Haxenspreizer ist, der …

Auf den heutigen Bild-Diebstahl und das Abschreiben durch die „Unzensuriert“ wäre hier nicht mehr eingegangen worden. Denn es ist nicht der erste Bild-Diebstahl und nicht das erste Abschreiben. „Unzensuriert“ hat heute wohl aus der parlamentarischen Anfrage den freiheitlichen Abgeordneten das gestohlene Bild genommen und abgeschrieben¹, und die freiheitlichen Abgeordneten haben das Bild ohne Erlaubnis verwendet und abgeschrieben, wie nachgelesen werden kann: Wieder eine unnötige parlamentarische Anfrage der blauplumpen Gemein-Schaft.

Das alles wäre zu ignorieren gewesen. Nicht mehr wert, zu erwähnen. Denn ist bloß lachhaft, wenn sich gerade freiheitliche Abgeordnete und freiheitliche Medien zu Anwältinnen der Frau … Aber auch das wurde schon ausführlich beschrieben und kann ebenfalls hier nachgelesen werden.

Aber das Instrument der parlamentarischen Anfrage brachte doch eine neue Idee, mehr, eine Forderung. Genauer, das Fragerecht der Abgeordneten zur Überprüfung der Regierung als Beispiel dafür zu nehmen, um einmal die freiheitlichen Abgeordneten im österreichischen Parlament eindringlich zu befragen, ob es für Abgeordnete des österreichischen Parlaments angeht, in einem Medium zu schreiben, in der allenthalben Morddrohungen, denen zugestimmt wird, gepostet werden, die nicht gelöscht werden. Weshalb treten freiheitliche Mandatare trotz des Informiertwerdens dem nicht entgegen. Um dafür nur das aktuellste Beispiel vom 31. August 2014 anzuführen: Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben.

¹ Es scheint zum Abschreiben so eine Art Übereinkunft zu geben. Einmal schreibt „Unzensuriert“ von freiheitlichen Abgeordneten ab, dafür ein anderes Mal wieder freiheitliche Abgeordnete von „Unzensuriert“. Auch dafür ein Beispiel: Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte Arbeitszeit für Groschengschicht’n. Was dabei herausgekommen ist, kann nachgelesen werden: Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher „Unzensuriert“.

Frage nach dem Anforderungsprofil, um von „Unzensuriert“, „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden

Was für ein Anforderungsprofil muß ein Mensch eigentlich erfüllen, um von „Unzensuriert“ und aber auch oder von „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden? Welche Kompetenzen, Qualifikationen muß ein Mensch vorweisen, um auf „Unzensuriert“ sogar namentlich angeführt zu werden? Wie etwa Dr. Georg Zakrajsek.

Anforderungsprofil Unzensuriert - Freiheitliche Gemein-SchaftDr. Georg Zakrajsek ist das rechte Beispiel, um einmal diese Fragen zu stellen, anhand seiner Texte, die er auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht. Alle seine hier in die Collage geklebten Texte sind aus 2014, veröffentlicht auf seiner eigenen Homepage …

Gehört dazu ein milder Blick auf die Vergangenheit, gepaart mit der Fähigkeit, Geschichten über die Vergangenheit so erzählen zu können, daß sogar Nachgeborene seufzend der guten alten Zeit erinnern, als es noch „glimpflich“ ausging, wenn die „Gestapo eine Waffenkontrolle“ …?

Gehört es dazu, Satiren zu schreiben, die nicht als Satiren erkannt werden? Obgleich Dr. Georg Zakrajsek lupenreine satirische Lehrsätze zu schreiben vermag, wie diese:

„Die Entwicklungshilfe wird nicht gekürzt. Verziert mit den üblichen Bildern, herziger, hungernder Negerkinder verkündet das der Außenminister. Und das ist eine unglaubliche Schweinerei.“

(Nur nebenher, in der freiheitlichen ZZ gibt es auch einen Satiriker, der …)

Fragen zum Anforderungsprofil der UnzensuriertGehört es dazu, keinen „Unsinn“ zu schreiben? Tatsächlich schreibt Georg Zakrajsek nicht wie Ernst Trost, dem er vorhält, „Unsinn“ zu schreiben. Mehr noch, gehört es dazu, Sinn und Satire auf ein nicht gekanntes Niveau heben zu können? Und hat Georg Zakrajsek mit diesem Beispiel seinen ungeteilten Zenit bereits erreicht:

„Afrika wird hauptsächlich von Negern bewohnt. Die morden rauben und stehlen, die vergewaltigen und metzeln Kinder und Frauen hin. Die und niemand anderer. Manchmal sind noch einige Araber dabei.“

Gehört es dazu, auch etwas von Kultur und Seuchen zu verstehen, zu wissen also, welche Seuchen im seuchenfreien  …?

Gehört es dazu, die gleichen fundamental wissenden Autoren zu lesen, in die gleichen fundamental redlichen Informationsquellen einzutauchen, wie beispielsweise Akif Pirinçci, wie beispielsweise in die Website „PI“?

Ist es auch recht förderlich, im selben Bezirk, gar in der gleichen Gasse, nur ein paar Häuser weiter von …? In der Schlösselgasse könnten vielleicht jene angetroffen werden, die auf die Fragen antworten könnten, also Walter Asperl und Alexander Höferl, die einerseits Obmann und Obmann-Stellvertreter des Vereines Unzensuriert sind, andererseits Gesellschafter der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH. – aber diese Verhältnisse wurde schon ausführlich …

Frage nach dem Anforderungsprofil für Unzensuriert und Zur ZeitTrotz dieser auf dem Papier so klaren Verhältnisse hat der stellvertretende Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft vor gar nicht so langer Zeit gemeint, „Unzensuriert“ sei die Homepage von … Nun, Ing. Norbert Hofer, selbst bis vor kurzem noch als „Unzensuriert-Meiner“ geführt, müßte wohl tiefe Einblicke in die …Aber darum geht es heute gar nicht, sondern nur um die Fragen der Qualifikationen, Kompetenzen, um das Anforderungsprofil …

Zur Nachlese, falls wer …

Martin Graf und Unzensuriert – Eine recht reine freiheitliche Konstruktion

Norbert Hofer – „Das ist Grafs Homepage“

Norbert Hofer – Nicht mehr als Unzensuriert-Meiner angeführt

„Alpen-Donau-Info“ als Vulgo-Name für die freiheitliche „Zur Zeit“ wäre recht passend

Es gibt in diesem von den Alpen und der Donau beherrschten Land die Tradition der Hausnamen als eindeutige Kennzeichnung. Eine sterbende Tradition. Das Sterben könnte aber aufgehalten werden, etwa dadurch, daß nun Zeitungen zur eindeutigen Kennzeichnung mit Vulgonamen getauft werden. Für Häuser ist diese Tradition sinnlos geworden, weil diese ohnehin durch das postalische System ausreichend  gekennzeichnet sind, sie dadurch leicht zu finden und keine Verwechslungen mehr möglich sind. Bei Zeitungen hingegen sind ihre Titel nicht immer richtig gewählt, oft tragen Zeitungsnamen mehr zur Verwirrung bei, als sie genau kennzeichnen, welche Zeitung eigentlich in der Hand gehalten wird.

Zur Zeit vulgo Alpen-Donau-InfoEin dafür recht geeignetes Beispiel ist das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Zeit“. Zu welcher Zeit wird in diesem Magazin geschrieben? Zur Gegenwart? Nein. Auch wenn der Bezug auf tagesaktuelle Themen das vermuten lassen würde. Es wird doch ausschließlich mit Vergangenheitsmagazin auf die gegenwärtige Zeit geschossen, als Gegenwart aus der Gegenwart heraus behandelt. Zur Zeit gehört auch die Zukunft. Eine Zeitform, die der freiheitlichen ZZ gänzlich fremd ist, wird unter Zukunft Weiterentwicklung verstanden. Zukunft wird in diesem freiheitlichen Medium ebenfalls mit dem Vergangenheitsmagazin beschossen und zerschossen, bis aus Gegenwart und Zukunft, das scheint der Zweck zu sein, Vergangenheit bröckelt. Zur Vergangenheit also schreibt das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft, die ihr Gegenwart und Zukunft ist.

Im Fokus der „Zur Zeit“ ist also räumlich und zeitlich Vergangenheit und Alpen-Donau-Gebiet, darauf konzentriert sich dieses freiheitliche Magazin obsessiv. So scheint es recht passend und zur deutlichen und eindeutigen Kennzeichnung, was für ein Medium das ist, der „Zur Zeit“ den Vulgonamen „Alpen-Donau-Info“ zu geben.

Das könnte beispielsweise für die Tageszeitung „Der Standard“ hilfreich sein, um nicht weiter über eine belanglose Website mit dem Namen „Alpen-Donau-Info“ zu berichten, um nicht weiter belanglose Websitesbetreiber zu interviewen. Aber nicht nur dieser Zeitung. Denn es erschien so gut wie allen Zeitungen in diesem Land berichtenswert, daß „Alpen-Donau-Info“ wieder … Betrieben von Richard Pfingstl. Es wird über eine völlig belanglose Website berichtet, es wird ein völlig belangloser Betreiber interviewt. Belanglos heißt, es ist keine Website von einer in Parlamenten vertretenen Partei. Belanglos heißt, Richard Pfingstl ist kein Abgeordneter des österreichischen Parlamentes, kein Abgeordneter des europäischen Parlamentes, kein Gemeinderat, kein Landtagsabgeordneter, kein dritter Nationalratspräsident … Die „Zur Zeit“ vulgo Alpen-Donau-Info der freiheitlichen Gemein-Schaft aber ist das Medium einer in vielen Parlamenten vertretenen Partei, das Medium von Abgeordneten auf allen politischen Ebenen, das Medium von einem dritten Nationalratspräsidenten.

Richard Pfingstl und Norbert Hofer - Anwälte der MeinungsfreiheitDie sogenannte neue „Alpen-Donau-Info“ von Richard Pfingstl beschäftigt sich vorwiegend mit dem Verbotsgesetz. Also mit dem, was auch für die freiheitliche ein vordringliches Anliegen ist. Aber die Beschäftigung von Richard Pfingstl mit dem Verbotsgesetz ist eine belanglose, während die freiheitliche Beschäftigung damit als keine belanglose abgetan werden kann, zumal die Bereitschaft nach jüngsten Meinungsumfragen, eine derartige Gemein-Schaft zu wählen, weiter im Ansteigen sich befindet …

Im Grunde weist der belanglose Richard Pfingstl selbst darauf hin, wenn er den freiheitlichen Abgeordneten Andreas Mölzer prominent auf seiner belanglosen Website zitiert und für die freiheitliche Gemein-Schaft eintritt, daß im Fokus der Berichterstattung auch in diesem Bereich die freiheitliche Gemein-Schaft mit ihrem Magazin Alpen-Donau-Info an erster Stelle …

Im Grunde präsentiert sich die sogenannte neue und ebenso belanglose als die sogenannte alte „Alpen-Donau-Info“ derzeit im Vergleich zur freiheitlichen nahezu harmlos. Wer das vergleichen möchte, kann hierfür u.v.a.m. zum Vergleich heranziehen:

Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um den Schutz der Meinungsfreiheit

Eine Verharmlosung allerdings betreibt die Tageseitung „Der Standard“ mit dem Hinweis, Richard Pfingstl sei früher einmal ein Mitglied des Rings freiheitlicher Jugend gewesen. Das klingt geradeso, als ob solche Menschen in der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht wohlgelitten wären, während es tatsächlich … Aber mit einer Gemein-Schaft, die möglicherweise zum bestehenden Einfluß auf allen politischen Ebenen zusätzlich noch stimmenstärkste Gemein-Schaft werden könnte, können und wollen aus Eigengeschäftsinteressen nicht so umspringen, wie mit einem belanglosen Robert Pfingstl, der auch nie in einer möglichen zukünftigen Regierung gar als Minister oder Vizekanzler oder sogar Kanzler …

NS Wenn Sie an einem weiteren Vergleich zwischen der belanglosen neuen „Alpen-Donau-Info“ eines belanglosen Betreibers mit nicht belanglosen Produkten von nicht belanglosen Funktionären und Funktionärinnen interessiert sind, eine kleine Auswahl:

Andreas Mölzer

Svoboda, Ukraine

Barbara Rosenkranz

Zur Zeit

Empfehlungen in der ADI zur Wiederlektüre

Alpen-Donauländische Satiren

Unzensuriert

Dritter Nationalratspräsident

Wehret den Anfängen

Belanglose Website eines Belanglosen

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Ist es nicht ein besonderer Witz, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, die derart vor Parallelgesellschaften warnt, am meisten von einer Parallelgesellschaft profitiert?

Als ein Kennzeichen von Parallelgesellschaften wird u.v.a. das Ignorieren der Gesetze eines Landes angeführt.

Wenn sie die freiheitliche Gemein-Schaft wählen, ignorieren Wähler und Wählerinnen beispielsweise das Verbotsgesetz in Österreich, und können soher als Parallelgesellschaft bezeichnet werden.

Nein, es ist kein besonderer Witz.

Wählerinnen und Wähler der freiheitlichen Gemein-Schaft bilden keine Parallelgesellschaft, denn Österreich insgesamt ist eine Parallelgesellschaft.

Österreich ist keine Parallelgesellschaft, weil es gibt nur diese eine Gesellschaft in Österreich, und zu dieser Gesellschaft gibt es in Österreich keine Parallelgesellschaft.

Aber was für eine Gesellschaft ist das in Österreich?

Es ist eine schizophrene Geselllschaft in Österreich. Einerseits gibt es in Österreich das Verbotsgesetz. Anderseits wird trotz des Verbotsgesetzes die freiheitliche Gemein-Schaft in einem zum Erschaudern hohen Ausmaß gewählt, obwohl zugleich gewußt wird, die freiheitliche Gemein-Schaft ist die Heimstatt der potentiell und tatsächlich nach dem Verbotsgesetz zu Anklagenden schlechthin.

Die Gesellschaft in Österreich ist keine schizophrene Gesellschaft. Denn die Funktionäre und Funktionärinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft, die gewählt werden, sind keine, die nach dem Verbotsgesetz angeklagt werden. Somit ist alles in rechter Ordnung, somit ist alles österreichisch normal.

Die Gesellschaft in Österreich ist eine normale Gesellschaft, weil, es ist für sie ganz normal, daß Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft nach dem Verbotsgesetz angeklagt werden, daß Angestellten der freiheitlichen Gemein-Schaft Wiederbetätigung vorgeworfen werden kann, und zugleich ist es für die österreichische Gesellschaft ganz normal, die freiheitliche Gemein-Schaft in einem bestürzenden hohen Ausmaß zu wählen.

Die Gesellschaft in Österreich ist eine normale Gesellschaft, weil, es ist für sie ganz normal, daß Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft nach dem Verbotsgesetz angeklagt werden können, daß Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft Wiederbetätigung vorgeworfen werden kann, und zugleich ist es für die österreichische Gesellschaft ganz normal, die freiheitliche Gemein-Schaft als eine potentielle Regierungs-Gemein-Schaft anzusehen, ist sie vor allem für die ÖVP unerschütterlich eine Koalitionsoption. Aber nicht nur, denn es wird bereits wieder verstärkt begonnen auch mit den Fürsprachen für eine rot-blaue Koalition.

Die Gesellschaft in Österreich ist eine normale Gesellschaft, eine also genauso normale Gesellschaft als es die freiheitliche Gemein-Schaft ist. Die Gesellschaft in Österreich will keine Wiederbetätiger und Wiederbetätigerinnen in verantwortungsvollen politischen Positionen sehen, und auch die freiheitiche Gemein-Schaft will in ihren Reihen keine Wiederbetätigerinnen und Wiederbetätiger sehen. Und in ihren Reihen der Funktionäre und Funktionärinnen sieht die freiheitliche Gemein-Schaft auch keine Wiederbetätiger und Wiederbetätigerinnen.

Und von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der freiheitlichen Gemein-Schaft, die in den Verdacht der Wiederbetätigung kommen, trennt sich die freiheitliche Gemein-Schaft selbstverständlich sofort. So war es für die freiheitliche Gemein-Schaft vor bald einem Jahr selbstverständlich, sich von einem Angestellten bei Verdacht auf Wiederbetätigung augenblicklich zu trennen, der sich nun wieder, wie aktuell zu lesen ist, wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung gerichtlich zu verantworten haben wird. Anhand dieses Beispieles könnte wieder einmal herausgearbeitet werden, wie groß der Unterschied zwischen den Angestellten der freiheitlichen Gemein-Schaft und den gewählten Funktionärinnen und Funktionären der freiheitlichen Gemein-Schaft ist. In diesem Fall konkret der große Unterschied zwischen dem wegen Wiederbetätigung in Verdacht geratenen ehemaligen Angestellten und dem freiheitlichen Funktionär Hans-Jörg Jenewein, der den Angestellten bei Bekanntwerden des Vorwurfes der Wiederbetätigung augenblicklich nicht mehr als freiheitlichen Angestellten duldete. Aber es wäre eine Wiederholung, denn auch über diesen großen Unterschied wurde schon einmal geschrieben:

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein.

Dabei könnten auch Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft so leicht einem Vorwurf der Wiederbetätigung entgehen, verhielten sie sich ebenso normal wie die Funktionäre und Funktionärinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft, nein, als reine Angestellte ist das wohl ein zu riskantes Unterfangen, also ohne Schutz durch ein Amt, in das sie gewählt sind. Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft könnten aber dem Vorwurf der Wiederbetätigung auf eine andere Art entgehen, wenn sie nicht „Kampflieder der SS“ zitierten, sondern beispielsweise Lieder von der überaus erfolgreichen Musikgruppe Santiano, bei diesen Texten schunkelt die Gesellschaft in Österreich zur besten Hauptsendezeit ganz normal mit:

Fernsehen – “Bis in alle Ewigkeit – Zieht hinaus zu Odins Ruhm – Treu bis in den Tod – Mit den Göttern in Walhalla” – Santiano.

Und dann könnten auch Angestellte der freiheitlichen Gemein-Schaft – ohne Gefahr wegen Liedzitate ihren Arbeitsplatz zu verlieren und eingereiht in die ganz normale österreichische Gesellschaft – unbehelligt von dem Vorwurf der Wiederbetätigung mit hinausziehen zu den Wahlen, um auch für ihre Arbeitgeberin zu stimmen, und das nicht nur aus Gründen der eigenen Arbeitsplatzerhaltung … Dann würden auch diese Angestellten der freiheitlichen Gemein-Schaft wohl ebenfalls gerngesehene Gäste beispielsweise auf dem Akademikerball sein, nicht nur unbehelligt von den Behörden der Justiz, sondern ganz im Gegenteil, ehrenvoll eskortiert von Armeen der Polizei

NS Ach, es gibt so viele Arten, um den Vorwurf der Wiederbetätigung zu entgehen, und dennoch der eigenen Gesinnung öffentlich Ausdruck zu verleihen. Dieser ehemalige Angestellte hätte beispielsweise nur darauf zu achten gebraucht, wie es Hans-Jörg Jenewein auf der Plattform des Unternehmens Twitter als „HJenewein“  … Oder, weil oben der Akademikerball angesprochen wurde, er hätte sich auch ein Beispiel nehmen können an NR Harald Stefan, der nicht das Lied der Waffen-SS singt, sondern die „positiven Leistungen der Wehrmacht“ preist und die „Umdeutung der Geschichte“ – in der Hofburg

HJ enewein

„HJenewein“

Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft und eine falsche Reihung von Barbara Prammer

In der heutigen Pressestunde des Österreichischen Rundfunks hat Barbara Prammer von einem schönen Signal gesprochen, wenn der Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft abgesagt werden würde, und knapp davor nahm sie eine Reihung vor, die vollkommen falsch war.

„Ich will, daß dieses Österreich Erinnerungskultur macht, die sich über 365 Tage im Jahr zieht. Und dann hätten wir solche Themen gar nicht. Und ich denke, daran muß gearbeitet werden in den Schulen, auch im Parlament, und an allen möglichen Stellen. Wir brauchen auch die Medien dazu. Da geht es auch um viel Informationsarbeit.“

Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft und falsche Reihung von Barbara PrammerEs ist nicht nur eine falsche Reihung, es ist eigentlich eine absolut unnötige Auflistung. Denn dort, wo Barbara Prammer möchte, daß daran gearbeitet wird, wird schon konkret gearbeitet: in den Schulen und an vielen, sehr vielen anderen Stellen, auch viele Medien beteiligen sich an dieser Arbeit, sogar, mit Abstrichen, die gutter press.

Barbara Prammer hätte heute den Satz, der tatsächlich der Wirklichkeit entspricht, sagen müssen: Und ich denke, daran muß gearbeitet werden: im Parlament.

Das Parlament zu nennen – ohne „auch“ und nicht erst an zweiter Stelle -, sondern als die und erste Stelle, wo es tatsächlich hoch an der Zeit ist, daran zu arbeiten. Und es müßte Barbara Prammer selbst auch mit der Arbeit beginnen, wird nur beispielsweise daran gedacht, daß sie im Frühjahr 2013 verkündete, Norbert Hofer bekomme ihre Stimme … Und nun ist Norbert Hofer III. Präsident NR …

Barbara Prammer hätte heute eine Auflistung vornehmen können, die tatsächlich der Wirklichkeit entspricht: Und ich denke, daran muß gearbeitet werden: im Parlament, in den Landtagen, in den Gemeinderäten.

Denn dieser Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft ist kein Säbeltanz von Schülerinnen und Schülern, keiner von Lehrern und Lehrerinnen, keiner von Angehörigen von irgendwelchen Stellen, nicht von Journalisten und Journalistinnen, sondern es ist der Säbeltanz der freiheitlichen Gemein-Schaft, deren Funktionäre und Funktionärinnen im Parlament, im EU-Parlament, in den Landtagen, in den Gemeinderäten ihre Stühle … Und die freiheitliche Gemein-Schaft kann immer mit Rücksicht von der christschwarzen Partei und auch von der sozialdemokratischen Partei rechnen, die freiheitliche Gemein-Schaft kann stets darauf zählen, daß ihr Personal sogar in höchste Staatsämter gewählt wird, auch von sozialdemokratischen Funktionären und Funktionärinnen.

Und noch einen Satz hätte Barbara Prammer heute, explizit an ihre Kollegen und Kolleginnen aus der sozialdemokratischen Partei und aus der christschwarzen Partei zu richten, sagen können: Wir müssen mit den Informationen, die an uns von so vielen Menschen und von so vielen Organisationen laufend herangetragen werden, endlich zu arbeiten beginnen, diese Informationen müssen in unserer Arbeit sichtbar werden.

Aus Zeitgründen, die Sendung war beinahe zu Ende, konnte Barbara Prammer wohl nicht mehr erklären, wie sie sich eine derartige Absage vorstellt. Eine Veranstaltung kann im Grunde nur von der Veranstalterin abgesagt werden, also in diesem Fall von der freiheitlichen Gemein-Schaft. Die Vermieter der Staatsräume können die Mietvereinbarung aufkündigen. Also was möchte Barbara Prammer: Absage oder Aufkündigung? Vielleicht aber holt Barbara Prammer das noch nach und erklärt, wie sie sich das konkret vorstellt … Die freiheitliche Gemein-Schaft bitten? Aber dieser Bitte wird die Gemein-Schaft kaum nachkommen, denn es wäre für sie kein schönes Signal, weil es wäre dann für sie kein rechtes Signal war. Auch wenn es für Barbara Prammer ein schönes Signal wäre. Es war für Barbara Prammer aber schön und bereits wohl auch schon genug gehupt; denn von manchen wird sie ob ihres Mutes bereits dafür gelobt, ihr dafür Respekt gezollt … Und mit einem derartigen Signal wäre, käme die Gemein-Schaft dem nach, dann für Barbara Prammer alles … Ein gutes Signal allerdings wäre das nicht, denen die Entscheidung über Staatsräume zu überlassen, die all das verursachen, die Gemein-Schaft um die Entscheidung zu bitten, die all das verursacht …

Es ist hier schon zu viel darüber geschrieben worden, daß heute gänzlich der Antrieb fehlt, es noch weiter auszuführen. Es kann ohnehin nachgelesen werden. Bevor aber eine kleine Auswahl zum Nachblättern gelistet wird, eine Anregung für die Wähler und Wählerinnen im Parlament, in den Landtagen, in den Gemeinderäten, und auch für die Wähler und Wählerinnen außerhalb dieser Gremien: Wenn es in Österreich endlich eine andere Realpolitik geben würde, hätten wir dieses von Barbara Prammer angesprochene Thema – eine gute Stelle, die Hoffnung aufzurufen – nicht, zu dem nach wie vor gearbeitet werden muß.

Zum Parlamentarischen Blindheitstag – Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren

Werden Sie mit der Wahl von Norbert Hofer diesmal überzeugen können, nicht rücktrittsreif zu stimmen?

Die Hofa sind’s – Abgeordnete lehrt Geschichte noch Gegenwart irgendwas

Die Kornblume ist der Schmiß von Norbert Hofer – Von der gemeingefährlichen repräsentativen Demokratie in Österreich

Norbert Hofer – Kaum zwei Tage im Amt und …

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Norbert Hofer, Volksmann gegen Verbotsgesetze und für Rechte mit Vätern

Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen Unzensuriert und Zur Zeit ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Freiheitliche Wiederholungen – Dritter Nationalratspräsidenten- und Regierungsstuhl

Der Präsident ist nicht schuld an seiner Wahl

NS Zum Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft selbst will gar nichts mehr geschrieben werden, darüber wurde ebenfalls bereits zu viel geschrieben, schon damals, als dieser Säbeltanz noch anders genannt wurde. Und es bleibt nach wie vor bei der Feststellung, keine Staatsräume für derartige Auftritte; für solche Säbeltänze gibt es viele andere Orte, ein paar wurden sogar hier schon vorgeschlagen.