Sebastian Kurz, Chef von Kleinkriminellen – Wiener Gürtel auf Ibiza

Wer sich das Video mit dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich ansieht, erinnert sich sofort, ohne sich dagegen wehren zu können, an die Spelunken auf dem Wiener Gürtel, in denen Kleinkriminelle um vermeintlich ihnen gehörende Reviere schachern.

Und es ist nichts anderes als der Schacher von Kleinkriminellen auf dem Wiener Gürtel. Eine Täuschung darüber kann es nicht geben, auch wenn hier ein Vizekanzler über das Verschachern von Österreich spricht, für sich will er halt Österreich als sein Revier haben. Einer mit einem für ihn recht zu großen Traum. Einer, der meinte, er sei Kanzler mit etwas davor, wurde er auf das „Vize“ angesprochen. Spätestens jetzt wird gewußt, was für ein Kanzler mit etwas davor er ist: ein Gürtelkanzler.

Aber über diese identitären Kleinkriminellen muß nicht mehr nachgedacht werden, weil, kurz gesagt: Es ist vorbei!

Vergessen darf aber nicht werden, Sebastian Kurz von der ÖVP, der Kanzler, der sich recht oft und gerne als „Chef“ präsentiert.

Spätestens mit diesem Video ist es vollkommen und endgültig klar, von wem der zurzeitige Bundeskanzler der „Chef“ ist.

Wenn eine Bank im Österreichischen zur Odins Gilde lädt …

… dann schweigt, kurz: das Land.

… vielleicht, weil gerade keine Wahl bevorsteht, wie am 10. Oktober 2018, vielleicht, weil Raiffeisen keine Partei ist, vielleicht, weil, ach, wie gleichgültig es ist, darüber zu spekulieren, warum einmal ein Aufschrei, dann wieder gemütlich die Gläser vor den Bildern des Runenmalers gehoben werden, ihm zugeprostet wird, es ist halt der österreichische Selektionssinn, der auch den Antifaschismus in Österreich regiert …

Vor Wahlen stets die Anrufung des Antifaschismus, der Tanz um den Antifaschismus, wie dieser wohl eigentlich zu verstehen ist, und ohne Wahlen, also die gesamte Landeszeit über Österreich überlassen dem Antifaschismus, in den Österreich vernarrt ist.

Vor Wahlen wollen also alle je nicht, das Land den kurz genannten „Rechten überlassen“, das Land, das den kurz genannten Rechten das ganze Jahr über, Jahr für Jahr, seit …

Aber preiset ihn, wenn er für eine Bank arbeitet – der Künstler Österreichs, von Gurk bis Mödling

Wie wird nun Manfred Odin Wiesinger vorgeführt, wie wird nun der FPÖ Odin Wiesinger vorgehalten. Dabei ist Manfred Odin Wiesinger nicht vorzuführen, ist der FPÖ Odin Wiesinger nicht vorzuhalten. Wenn wer vorzuführen ist, wenn wem wer vorzuhalten ist, dann ist Österreich vorzuführen, ist Österreich Österreich vorzuhalten. FPÖ und Odin Wiesinger sind Österreich, leben das Österreichische, und das ist das Schlamassel.

Dieses in den Nationalsozialismus vernarrte Österreich. Kaum wird die Odal-Rune als Logo eines Künstlers gesehen, wird schreibend geschrien: die Nationalsozialisten hätten die Odal-Rune …

Freilich hatten die Nationalsozialistinnen die Odal-Rune. Aber diese gab es schon lange davor, diese gab es danach, und diese gibt es weiter. Gerade in diesem Jahr wurde ihre Berühmtheit wieder einmal erneuert, ging sie um die Welt, die Odal-Rune, in eine Waffe geritzt, das Blut der vielen Menschen, die mit dieser Waffe ermordet wurden, ist noch nicht einmal eingetrocknet. Vielleicht fällt dem zurzeitigen Innenminister deshalb gleich zu dem Runenmaler der Maler ein, der berühmt dafür ist, mit Blut zu arbeiten, aber nicht mit Menschenblut, wie der Odal-Runen-Waffenträger in Christchurch.

Wenn Odin Wiesinger für Raiffeisen arbeitet, wer könnte daran in Österreich etwas Verwerfliches finden. Wenn ein Künstler mit solch einer Gesinnung, zu der er nicht erst 2038 gefunden hat, für eine Bank arbeitet, von der gesagt werden kann, sie ist Österreich …

„Der Widmungstext lautet: ‚In Dankbarkeit dem Bauernbefreier Hans Kudlich. Den Bauern die Freiheit und das Land. 1848 – 1998.‘ Auf der eingelassenen Messingplatte ist zwischen den Symbolen der Raiffeisenbank zu lesen: ‚Gewidmet anlässlich 700 Jahre Markt Gurk von der Raiffeisen-Bankengruppe Kärnten‘.“

Freilich ist Hans Kudlich ein Mann, der von der FPÖ gehoben wird in den Hi…, aber eben nicht nur ihr ein Mann, dem zu gedenken …

Wenn Odin Wiesinger im Fernsehen auftritt und ein Philosoph, der für seine Bildung unbekannt nicht ist, in Österreich ein Philosoph ist, in einem anderen Land als passabler Schulmeister durchaus Anerkennung finden würde, diktiert, was zu diskutieren ist, und dieses Diktat ein Beistandsdiktat für den Runenmaler ist, wer würde den Schulmeister, der in Österreich ein Philosoph und sogar für nicht wenige der und einzige Philosoph ist, deswegen Vorhaltungen …

Wenn Odin Wiesinger in Mödling mit einer Gedenktafel beauftragt wird, für einen Dichter, wer könnte daran in Österreich etwas Verwerfliches finden, wenn der Auftrag nicht von der FPÖ …

Freilich ist es ein Dichter, für den die FPÖ gesinnungsgemäß schwärmt wie ein verliebter Junker, aber wer in Österreich könnte nicht vor dieser Tafel ein paar Verse von ihm aufsagen und dabei versuchen, die unvergeßliche Stimme von Oskar Werner nachzuahmen, wenn er diesen Dichter des Patriotismus rezitierte …

Noch ein Denkmal, für Kudlich, in St. Marienkirchen. Der Runenmaler wird für dieses selbst initiativ, seine „Gesinnungsgemeinschaft“ die Umsetzerin, aber:

„Unter den Klängen der örtlichen Musikkapelle zogen Bauern, Bürger und Ehrengäste in einem langen Zug von der Ortschaft über den Franzosenweg zum Denkmal hinauf. Begrüßt wurden sie vom Landwirtschaftskammer-Rat Hans Grosspötzl. Die Landtagsabgeordneten Lutz Weinzinger und Ing. Franz Kroismayer erinnerten in ihren Reden an die Zeit um 1848 und erklärten das Besondere an der Tat Kudlichs. Der Ortspfarrer Johann Loidl schließlich segnete das Denkmal, wobei ihm der Landtagspräsident von Oberösterreich Mag. Manfred Bodingbauer persönlich assistierte.“

Es wird Odin Wiesinger nun die Galerie Thule vorgehalten, die seine Werke … Berichtet wird jedoch nicht, wer über ihn schreibt. Es ist eine Person, die sich Harm Wulf nennt. Die Frauen und Männer von der FPÖ vor allem werden sofort wissen, nach wem sich diese Person nennt. Nach einer Figur aus einer kleinbäuerlichen Chronik, von dem Heidedichter …

Freilich kommt es nun vor, daß dieser Dichter genannt wird, weil er vom Runenmaler ebenfalls …. aber gleich auch, daß der Dichter von den National… sehr verehrt wurde. Dabei kann bei diesem Dichter sofort an einen zurzeitigen Innenminister gedacht werden, der …

Und wenn an die Frage, die dieser zurzeitige Innenminister in bezug auf Menschen nach seiner Gesinnung stellt, erinnert wird, kann nur wiederholt werden, solche Menschen und Parteien sind schlimmer als jene vor 1945, die für madige zwölf Jahre …

Ein Kapitel, das nicht enden will. Aber diesem Kapitel sich zu unterwerfen, diesem Kapitel weiter als Schreibhand zu dienen, nein.

Ein Mann nur noch soll angeführt werden, der recht viel mit Odin Wiesinger … aber es geht nicht um diesen Mann, sondern um das Buch, das er herausgegeben hat, für das der Runenmaler das Bild für die Titelseite, es geht auch nicht um das Buch, sondern um den Verlag, in dem er es herausgebracht hat. Um einen Verlag in Graz. Wer meint, Graz verlassen zu haben, weil die Ortstafel im Rückspiegel gesehen wird, kommt aus Graz nicht heraus, wohin auch in Österreich gefahren wird, Graz wird nicht verlassen, dieses Gröz …

So ein Kapitel gibt sich nicht so schnell geschlagen.

Das Land Oberösterreich habe, ist zu lesen, etwas von Odin Wiesinger angekauft, Leinwand mit Mozart, wobei fraglich ist, ob es dem Runenmaler tatsächlich um Mozart geht, oder nur um die Rune auf das Bild zu bekommen. Diese Frage wurde schon einmal gestellt, was kommt zuerst auf das Bild, die Rune oder … es heißt jetzt, das sei etwas Harmloses, das das Land Oberösterreich, ein für Runen mißbrauchter Mozart …

Wenn ein Mann mit einer Odin-Wiesinger-Medaille in ehrenwerten Kreisen posiert, dann kann er nur Direktor werden von, nein, nicht von Raiffeisen, aber von einer Bank, die so passend National im Namen führt, und die Postenbezeichnung ist auch um einiges gewichtiger.

Und wer könnte diese Botschaft über Österreich besser in die Welt hinaus tragen, als eine Botschafterin, mit Odin Wiesinger an ihrer Seite …

„So eine Veränderung haben wir nicht gewollt!“

So unglaublich das klingen mag, aber die unglaubliche Aussage des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich fordert die Erde selbst heraus, mit einer ihrer Natur widersprechenden Aktion darauf aufmerksam zu machen, derartige Ansichten, die auch noch durch Wahlen bestätigt werden, werden ihr Aussehen derart verändern, daß sogar Menschen sagen werden: „So eine Veränderung haben wir nicht gewollt!“

Bei wem der Kanzler am 26. Mai sein Kreuz macht

Dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich ist die EU ein solches Anliegen, daß er beim Wahlkampfauftakt seiner Partei für die EU-Wahl 2019 eindringlich appellierte, die EU nicht den Chaoten zu überlassen.

Da er um die Kraft der positiven Formulierung weiß, will er, wird gemunkelt, kurz vor der Wahl mit einem letzten Plakataufgebot alles daran setzen, zu verhindern, daß die EU Chaoten überlassen wird. So jung an Jahren er ist, so reich an Erfahrungen mit Chaotinnen ist er. Und dem gilt sein Kampf, den Menschen, die Erfahrungen zu ersparen, die er mit diesen schon erleiden mußte.

Darüber hinaus scheint, so jedenfalls der Eindruck, ihm, dem Bundeskanzler, die EU, doch eine wahre Herzensangelegenheit zu sein, so wie es seiner Regierungspartnerin Europa ist …

„Mit Botschafterin und Präsidenten durch die Welt meiner Werke“ – Biographie des Gemeinsamen

Im Leben eines jeden Menschen kommt unweigerlich die Stunde der Frage, die eigene Biographie zu schreiben, diese doch nicht zu schreiben.

Für Odin Wiesinger könnte die Stunde der Frage nun gekommen sein, jetzt am Höhepunkt, und vielleicht hat er für sich bereits die Antwort gefunden, sich also für das Schreiben seiner Biographie entschieden.

Welchen Titel könnte er seiner Biographie geben? Vielleicht: „Mit Botschafterin und Präsidenten durch die Welt meiner Werke“.

Und welches Motto wäre für solch eine Biographie in Österreich passender, als das weise Wort des allseits verehrten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen:

„Wir wollen das Gemeinsame vor das Trennende stellen. Das war immer ein Wesenskern des Österreichischen.“

Legt doch gerade das Leben von Odin Wiesinger beispielhaft Zeugnis ab, daß dieser Wesenskern des Österreichischen niemals verraten wurde, bis zum heutigen Tage. Sich je von dem Gemeinsamen zu trennen, eine Vorstellung jenseits von Österreich.

Zum Gemeinsamen stehen, das ist nicht ein Kern des Wesens des Österreichischen, das ist das Wesen des Österreichischen. Mögen in anderen Ländern Menschen trennen, was nicht zum Gemeinsamen gehören kann, weil es das Trennende ist, das niemals das Gemeinsame erstrebt, bleibt in Österreich der Gemeinsinn für das Gemeinsame Lebensborn.

Glücklich zu nennen ein jeder Präsident, der sich darauf verlassen kann, daß seine Regierung Garantin ist für dieses Gemeinsame, und die nicht müde wird, die jede Mühsal auf sich nimmt, die dafür aufsteht, Tag für Tag aufsteht, zu belegen, sie steht für dieses Gemeinsame, wie gerade in diesen Tagen wieder mit der Berufung von Odin Wiesinger.

In welchem Verlag könnte eine solche Biographie des Gemeinsamen erscheinen? Dafür gibt es nur einen Verlag in Österreich, der wie kein zweiter das Wesen des Österreichischen zum Ausdrucke bringt, einen Verlag in Graz. Wie überhaupt Graz sich anbietet, die Berufung von Odin Wiesinger mit der sofortigen Benennung einer Straße, eines Platzes nach ihm, am besten mit der Umbenennung des Hauptplatzes in „Odin Wiesinger – Platz des Gemeinsamen“ zu krönen.

Möglicherweise aber ist das noch zu früh. Odin Wiesinger für noch Höheres bestimmt, ihn der Ruf nach Wien noch ereilen könnte, ist doch zwischen ihm und dem Traditionsminister nichts Trennendes, nur Gemeinsames in der Auffassung auch von Kunst …

Vielleicht doch nicht so rasch, in vielen kurzen Schritten zum Siege des Gemeinsamen am Ende. Jetzt einmal solch eine Biographie des Gemeinsamen geschrieben, dann in einem schönen Druck in Graz herausgebracht und …

Bleibt bloß noch die Frage, wo und wann kann eine solche Biographie authentisch präsentiert werden. Nur ein Ort kommt dafür noch in Frage: Österreichische Nationalbank im Herbst 19.

Eine Präsentation in der Nationalbank, das würde auch die Botschafterin freuen. Ihre Zeit ist sicherlich kurz bemessen, aufgrund der vielen Aufgaben im Ministerium für Europa, Integration und Äußeres. Aber vom Ministerium ist es nicht gar weit zur Nationalbank, um zu dieser Feierlichkeit zu eilen, zur Vorstellung einer solchen Biographie, die, das wäre eine schöne Geste und Bekräftigung des Gemeinsamen, ihr gewidmet.

Manche rechnen bereits damit, daß die Preise für Werke des Odin Wiesinger extrem explodieren werden, und begeben sich auf diese Suche nach solchen

Es machen sich angeblich schon Menschen auf die Suche, ob es beispielsweise Eintrittskarten, Speisekarten, Getränkekarten von dem „Akademikerball“ gibt, mit dem Pärchen von Wiesinger …

Sie sollen schon bei Besucherinnen und Besuchern des „Akademikerballs“ deshalb vorstellig geworden sein, um sich rechtzeitig einzudecken, für das große Geschäft.

Es sind Menschen, die wissen, irgendwann läßt sich alles teuer verkaufen, sie haben ihre Erfahrungen, Beispiele dafür, etwa die künstlerischen Postkarten des Franz Köck …

Menschen sind bereit, das ist bekannt, Liebhaberinnenpreise oder, zutreffender, Gesinnungshabererpreise zu bezahlen.

Sie sollen sich auch schon überlegen, wie sie das anpreisen könnten.

Es soll ihnen der Spruch von Udo Guggenbichler recht gefallen: „Da gehn wir alle hin“.

Gibt es denn eine bessere Werbung für ein Werk als diese, daß ein Werk animiert, motiviert, wohin zu gehen? Odin Wiesinger spricht die Menschen an, und sie gehen zum Ball in die Hofburg …

Was für Höchstpreise, die erzielt werden wollen, stets auch recht vorteilhaft ist, wenn es sich um das Werk eines Künstlers handelt, wie im Fall von Odin Wiesinger, das interpretiert wird, sogar eines, das geschaffen, angeschaffen wurde, für eine Getränkekarte, für eine Speisenkarte, für eine Eintrittskarte … dieses Werk kann mit einer Interpretation aufwarten, die sich kunstkritisch damit auseinandersetzt, weshalb die „Fliege“ …

Odin-Wiesinger-Medaille als Zierde auf dem Schreibtisch des Gouverneurs Robert Holzmann der österreichischen Nationalbank

Nun, da Odin Wiesinger in den oberösterreichischen Landeskulturbeirat einzieht, stellt sich die Frage nicht mehr, ob Robert Holzmann seine Odin-Wiesinger-Medaille in die Nationalbank mitnehmen wird oder nicht. Wer würde diese nicht mitnehmen? Um stolz zu zeigen, von einem derart bestätigten Künstler ein Werk zu besitzen.

Die Odin-Wiesinger-Medaille wird wohl einen Ehrenplatz auf dem Schreibtisch des Nationalbank-Gouverneurs bekommen, ab dem Herbst 19 dann zu bestaunen, von allen, die zu ihm kommen, von nah und fern.

Robert Holzmann, Franz-Dinghofer-Preisträger, Leopold-Kunschak-Preisträger, wie schon einmal anerkennend erwähnt, die ideale österreichische Besetzung für die Position eines Gouverneurs, Odin Wiesinger, Erschaffer der Franz-Dinghofer-Medaille, die ideale Besetzung für …

Und Odin Wiesinger selbst? Er mit seinem Logo, das berühmt ist, von Oberösterreich bis nach Neuseeland, weltweit also, wird sich nun wohl denken, am Ende habe es sich doch der ausbezahlt, immer treu an der Seite von Menschen zu gehen, die der Kunst so recht zugetan, ein Sieg der Ausdauer … vielleicht hängt in seinem Atelier eine Weisheit es längst vergangenen Volksjahren: „Unsere Ehre heißt Ausdauer.“

Wie sind die Menschen in Oberösterreich nun gar zu beneiden, zieht doch mit Wiesinger ein Mann in den Landeskulturbeirat ein, der nicht nur weiß, den Pinsel zu schwingen, den Hammer zu führen, auch mit dem Worte kann er Bilder schaffen, oh, aus dem Steinbruch der Sprache Figuren erschaffen, und sie werden seine Wortschöpfungen von Angesicht zu Angesicht …

Odin Wiesinger, nicht nur eine ideale österreichische Besetzung für einen Landeskulturbeirat, sondern auch der ideale Interviewpartner für den ORF, mit dem sich der ORF jedwede Distanzierung sparen kann … Es werden sich nun noch weitere Künstlerinnen seines Gesinnungsschlages finden, mit denen den Anfängen einer Distanzierungsorgie gewehrt werden kann, die drohte auf Österreich zu kommen …

Darüber hinaus ist die Besetzung von Wiesinger recht stimmig. Die rechte Kunst zur rechten Literatur zur rechten Zeit, Haimbuchner selbst wird es vielleicht selbst zu Genießen wissen, unter einem rechten Bilde recht passende Verse …

Es gibt noch einen Mann, dessen Leitspruch „Unsere Ehre heißt Ausdauer.“ sein dürfte. Wohin, das fällt zu den zurzeitigen Besetzungen ein, wird dieser Mann von der schwarzidentitären Regierung berufen werden? Es dürfte bei diesem Mann schwierig sein, er soll ein Philosoph sein. Anderseits. Für einen Menschen mit solch einer ständig bewiesenen Ehre wird es sich etwas Staatshöchstes finden lassen. Beweist doch gerade die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung, eine Kreativitätspotenz zu haben, die an die von Wiesinger allemal heranreicht …

Darüber hinaus. Ein Philosoph wurde ja in der schwarzidentitären Regierung untergebracht. Es gibt hierfür schon Erfahrungen, Vorgehensweisen, so wird es nicht so schwierig sein, einen zweiten … fragen Sie den Innenminister …

GRÖZ

Jan Böhmermann hätte seine Ausstellung in Graz nicht „Deuscthland#ASNCHLUSS#Östereich“ nennen sollen, sondern schlicht wie kurz: GRÖZ.

Dann aber hätte er diese Ausstellung nicht gemacht. Denn. Das hätte geheißen, Jan Böhmermann wäre zuvor in Graz gewesen, hätte einen Stadtspaziergang gemacht und bei diesem seinem Gang durch Graz festgestellt, seine Ausstellung ist schon da, in Graz, eine Ausstellung in Permanenz, ganz Graz, die permanente Ausstellung von Jan Böhmermann ohne Zutun von Jan Böhmermann.

Jan Böhmermann, heißt es nun aufgeregt, provoziere. Aber. Mehr als Graz kann niemand provozieren und vor allem nicht ständig. Schon im Juni 19 werden sich Menschen abmühen, zu erinnern, da sei doch was gewesen, im Mai 19, eine Ausstellung, die wo mit Satire was gehabt haben soll …

… es soll irgendwelche Aufregungen um diese … und irgendwann wird diese Ausstellung abgebaut sein, bleiben wird, bleiben wird, wie je, Graz als ständig provozierende Ausstellung.

Graz, die Stadt, die Österreich im Gesamten verkörpert, die Österreich ausstellt. Ein angemessener Titel dafür: GRÖZ.

Was hätte Jan Böhmermann zur Erkenntis bringen können, seine Ausstellung ist längst schon da als ständige Ausstellung, und provoziert als nicht ausgewiesene Satire ständig, zeigt der Welt, wie Österreich ist, Österreich ist Graz, Graz ist Österreich in all seinen Vergangenheiten, Gegenwarten und schlimmsten Ahnungen für sein Zukünftiges – GRÖZ.

Es sind die Wege, Straßen, Gassen, Plätze, die mit ihren Namen auf Graz, um Graz und weit um Graz herum verweisen, also auf ganz GRÖZ.

Es kann Ihnen nur empfohlen werden, besuchen Sie die Ausstellung GRÖZ. Es ist auch die bequemste Ausstellung, die Sie je erlebt haben werden. Denn. Sie werden keinen Zeitdruck haben. Sie brauchen sich um keine Öffnungszeiten zu kümmern. GRÖZ ist immer geöffnet, vierundzwanzig Stunden täglich das ganze Jahr über, am Werktagen, an Sonntagen, an Feiertagen. Ohne körperliche Anstrengung. GRÖZ ist von der Fläche her eine kleine, eine sehr kleine Ausstellung. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt sind Sie im Nu bei allen Stationen gewesen.

Vielleicht beginnen Sie ihren Spaziergang mit dem Kernstockweg … Sie können den auch auslassen, und gehen gleich von der Kernstockgasse los — Rudolf-Hans-Bartsch-Straße

… Wenn Sie die Gedenktafel für den „Ehrenbürger Bartsch“ lesen wollen, dann hinauf auf den Schloßberg, auch dieser bequem und mühelos zu erreichen. Der Ehrenbürger zwingt jetzt doch zu einer Berichtigung. Auch GRÖZ hat Sinn für Satire der Kritik. So schreibt GRÖZ auf ihrer offiziellen Website:

„Rudolf Hans Bartsch schrieb ab 1908 zahlreiche Romane, Erzählungen und Novellen, die nach Aussagen heutiger Kritiker das alte Österreich oft sentimental verklärten. Bereits für seine ersten Werke wurde er positiv rezensiert und gelobt. Sein Schubert-Roman ‚Schwammerl‘, eines der erfolgreichsten Bücher vor dem Zweiten Weltkrieg, diente 1916 als Vorlage zu der Operette ‚Das Dreimäderlhaus‘, die auch verfilmt wurde. In seiner Heimatstadt Graz wurde eine Straße nach ihm benannt. Geboren am 11. Februar 1873 in Graz, Ernennung zum Ehrenbürger am 17. März 1932.“

Dann wieder hinunter vom Hügerl in die Conrad-von-Hötzendorf-Straße

Nur nebenbei, wegen des von im Straßennamen. Es sind zwar in Österreich und also in GRÖZ Adelstitel verboten, aber das Identitäre ist doch näher als das Gesetz … Und wer weiß, vielleicht eines Tages, dann stimmen dafür schon die Straßennamen, nicht nur der von Hötzendorf, sondern auch von, es gibt für diese in Graz viele, für den Kaiser, für die Kaiserin, die keine war, aber die vieles geliefert hat, von dem heutzutage Identitäre recht gut leben …

Andreas_Hofer-Platz — Andreas-Hofer-Straße — Ginzkeygasse — Paula-Grogger-Weg — Paula-Grogger-Büste, Ehrengalerie GRÖZER Burg — Franz-Nabl-Weg

— in die Hofgasse vielleicht zum Schluß, zum Firmensitz einer Familie, die für sich schon eine Ausstellung ist, für Österreich exemplarisch steht …

… von der Hofgasse haben Sie es dann nicht mehr, obgleich in GRÖZ davon gar nicht die Rede sein kann, weit zur Ausstellung von Jan Böhmermann, und sollte diese noch geöffnet sein, gehen Sie hinein …

… und wenn nicht, gehen Sie die paar Schritte zurück in die Hofgasse, in die Hofbäckerei, die befindet sich gegenüber vom oben erwähnten Firmensitz der Familie, die in sich alles vereint, was GRÖZ ist, bis herauf zu den Identitären und bis hinunter zum Adel

Und weil der Spaziergang kurz und nicht anstrengend ist, gehen Sie zum Abschluß noch auf den Hauptplatz. Vielleicht läuft Ihnen der Bürgermeister über den Weg. Fragen Sie ihn, was er Ihnen hätte empfohlen, in GRÖZ für Ihren Spaziergang … seine Antwort sozusagen als letzte Ausstellungstafel —