„Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert

Diese Schlagzeile „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert, wäre, wie ein Präsident mit seinem Klan in der Sekunde kreischte, fake news …

Fake News aber gibt es hier nicht. Kann es auch nicht geben, weil es keine News wären, also keine Neuigkeiten, nichts Neues, und die Zeitungen, da sie keine andere Wahl haben, bescheinen nichts Neues.

Diese Schlagzeile aber gibt es, gestern am 15.09.18 von einer Tageszeitung in Österreich gebracht, also keine fake news, und lautet vervollständigt: „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ …

Es ist in diesem Artikel von „Bezirksräten“ die Rede, von Postings, die … kurz und schlecht von allem, das zu einem Bezirksrat diesseits der Donau führt, der stellvertretender Obmann eines Vereins ist, der mit einem Anteil von neunzig Prozent Gesellschafter von der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist …

Die Schlagzeile Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert gibt es in Österreich nicht einmal als fake news, dabei ist es eine Schlagzeile, die es bereits vor Jahren schon hätte geben müssen. Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb, in zu vielen Kapiteln kann gelesen werden, warum.

Zum Schluß des Artikels „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ steht der Satz:

„Oftmals sind geschlossene Facebook-Gruppen Ausgangspunkt der Hasstiraden.“

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei hat erst vor kurzem einen ihrer Kommentare für die Öffentlichkeit geschlossen, aber weiterhin wohl abrufbar für jene, die bei dieser Website angemeldet sind, und es stellt sich die Frage, was können Angemeldete noch alles auf dieser Website lesen, was vor der Öffentlichkeit verborgen werden soll und nur zugänglich jenen, die angemeldet sind zum geschlossenen Bund dieser Website. Und wie viele das wohl sind?

Der trauernde Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich zum Tod von Dr. Hans Berger ist zuerst wohl aus Unachtsamkeit als ein für alle abrufbarer Kommentar auf diese Website gestellt worden, und dann, vielleicht nach einer Schrecksekunde, recht rasch der Öffentlichkeit entzogen worden, um dann nur noch jenen zugänglich, die sich auf dieser Website anmelden können; dem geschlossenen Websitekreis bloß noch zugänglich …

Zu Dr. Hans Berger gibt es inzwischen eine parlamentarische Anfrage, an den zurzeitigen Innenminister: „betreffend einen unzensuriert.at-Artikel zum Tod des Neonazis Hans Berger“ … Es darf erwartet werden, der Innenminister wird sich mit seiner Antwort gesinnungsgemäß nicht vergaloppieren …

Übrigens, von Verjährung ist in dem gestrigen Artikel der Tageszeitung über die Ermittlungen der Justiz auf Facebook

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

ebenfalls die Rede … auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ist nichts verjährt, kann es keine Verjährung geben, mit stets weiteren Kommentaren auch der SS (mit einem Klick erfahren Sie, wofür die Abkürzung hier steht) ist Verjährung in jedweder Bedeutung ausgesetzt …

Die Facebook-Gruppe, von der im gestrigen Artikel gesprochen wird, wegen der die Justiz ermittelt, wird mittlerweile vielleicht schon überlegt haben, wie sie sich vor einer Belästigung durch eine ermittelnde Justiz … ein Vorbild auch hierfür könnte ihr die gesinnungsgemäß zensurierte Website sein — manchmal reicht es schon aus, kurz wie schlicht gesagt, bekanntere, berühmtere, durchaus mächtige Mitglieder zu haben, die aber nicht tätig zu werden brauchen, nicht, wie es so schön heißt, intervenieren müssen, es reicht im Heimatland des niederträchtigen Gehorsams, wenn sie einfach Mitglieder sind …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

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Buchenwald

Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert - Eine Schlagzeile in Österreich nicht einmal als fake news vorhanden

 

Trude-Marzik-Baum

Lilith Kurz hat entgegen ihrer Ankündigung doch wieder etwas zugesandt.

Diesmal etwas zu einem Kommentar von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei, deren stellvertretender Vereinsobmann, wie sie schreibt, ein identitärer Bezirksrat ist, über eine Mundartdichterin, die für die Verantwortlichen dieser Website „zu den großen Dichterinnen“ in ihrem Lande zählt, und sie sich darüber beklagen, daß verweigert werde, nach Trude Marzik einen „Platz oder eine andere öffentliche Verkehrsfläche“ in der Weltbezirkshauptmannschaft des niederträchtigen Gehorsams zu benennen, und das bloß, weil sie, Marzik, 1942 der NSDAP beigetreten sei, und das bloß, weil sie drei Jahre lang Mitglied einer Partei gewesen sei, also von 1942 bis 1945, eingetreten in eine Partei somit erst zu einem Zeitpunkt, an dem das Ausmaß der Grausamkeit dieser totaldiktatorischen Partei längst bekannt war, Mitglied in dieser Partei in den Jahren, in denen die Grausamkeit dieser totaldiktatorischen Partei noch weiter gesteigert wurde: zur absoluten Grausamkeit.

Und im Bezirk schaue die Partei des stellvertretenden Obmannes auch, wie bestimmte Namen in den öffentlichen Boden gepflanzt … das nenne, Kurz, an einem Strang … 

Trude Marzik - gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei

Und sie, Kurz, schreibt weiter:

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, menschgemäß gönne ich Trude Marzik einen Platz, eine Gasse, eine Straße, die nach ihr benannt ist. Aber unser Land ist kurz und schlicht zu klein, um nach jeder Kuchlkredenzpoetin, die ihrem Buben zu seiner Hochzeit oder Taufe oder Firmung oder was auch immer ein Gedichtl schreibt, ein Platzerl, ein Gasserl, ein Straßerl zu benennen, es gibt kurz gesagt, dafür einfach zu wenige öffentliche Flächen.

Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website nicht bedacht, wenn sie jeder Kuchlkredenzversmutter einen Platz, eine Gasse, eine Straße gewidmet haben wollen, ihr dafür kurz und schlicht die öffentlichen Flächen fehlen, wenn sie auch jene noch auf diese Weise gewürdigt haben wollen, die für sie die tatsächlich Großen des Wortschwertes ihrer Gesinnung sind, manche von ihnen verewigt auf einer „Gottbegnadetenliste“ und in ihren Gräbern darauf wartend, eine nach ihnen benannte Straße …

Aber es sind ja „kluge und befähigte“ Menschen, vor allem „kluge und befähigte“ Männer, und sie haben dafür schon eine Lösung gefunden. Wenn es aufgrund der äußersten Kleinheit des Landes zu wenige öffentliche Flächen gibt, um alle mit Straßennamen zu würdigen, die ihnen ihr Gott zu Ehrung auserwählte, warum es nicht einfach ausweiten auf alle Felder der Bauern, auf alle Äcker der Bäuerinnen, auf alle Wiesen, auf alle Sträucher, auf alle Bäume, auf alle Bäche, auf alle Tümpel, auf Regenlachen, auf alle Äste … dann ginge es sich wohl aus, alle Kuchlkredenzlyrikdamen auf diese Weise zu ehren.

Trude-Marzik-Baum auf dem Leopold-Kunschak-Platz

Und damit könnte gleich begonnen werden, auf kurzem Wege. Mit Trude Marzik. Damit, ihr einen Baum zu widmen, auf dem Leopold-Kunschak-Platz: Trude-Marzik-Baum.

Sie hätte sich schon einen ganzen Baum und nicht nur ein Asterl oder eine Lache verdient, war sie doch auch eine große Versteherin der Weltliteratur und der Kunst überhaupt, wie sie es so ausdrucksstark in ihren Versen zu offenbaren wußte, etwa mit ihrer Antwort an Herrn Godot:  „I geh ham, mir wird’s zu blöd.“

Und dann gleich weitergemacht werden. Es gibt so viele, für die die Herzen gesinnungsgemäß schlagen, daß es ungerecht wäre, nur einen, nur eine hervorheben zu wollen, die es verdienten, daß Äste, Felder, Äcker, Tümpel, Sträucher ihre Namen trügen …

Damit wäre wohl einer, der auf öffentlichen Flächen schon verewigt, auch ein Mundartdichter, wenngleich kein Hausmann, recht einverstanden, bekämen seine Schreibkameraden und Verskameradinnen eine ebensolche Ehrung …

Sie, Kurz, schreibt noch mehr, vor allem darüber, wie es denn zu verstehen sei, die Sache mit „die Revolution frisst ihre Kinder“, nur weil eine Kuchllyrikkredenzlerin keinen nach ihr benannten Platz bekomme, die doch nur von der gesinnungsgemäß zensurierten Website als „rote Dichterin“ bezeichnet werden könne, obgleich ihre Gedichterln das in keiner Weise hergeben, aber was geben ihre Verse überhaupt her – nicht einmal Verse.

Trude-Marzik-Baum - Leopold-Kunschak-Platz - Hernals

 

Feuerstelle statt Fernseher: Kulturkreis uridentitär klügster, befähigster Köpfe

„wenn der fernseher und das ist auch ein faktum in manchen kulturkreisen sozusagen der ersatz für die feuerstelle ist und den ganzen tag läuft …“

„frauen sind integratiosmotoren also die mütter die letztendlich die kleinen paschas und machos …“

Karin Kneissl hat das einen Tag nach der Verkündigung durch Christian Hafenecker, die FPÖ stehe hinter ihren „klugen und befähigten Köpfen“ das Geheimnis offenbart, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich gar so viele kluge und befähigte Köpfe …

Und ewig stellt sich die kurze Frage, was ist das Geheimnis der gar so vielen klugen und befähigten Köpfe in dieser Partei.

Karin Kneissl hat es nun gelüftet. Endlich.

Kurz gesagt, es ist ein schlichtes Geheimnis: sie haben keinen Fernseher, die Feuerstelle ist dieser Partei Ersatz für den Fernseher, und das Feuer brennt den ganzen Tag, seit Jahrhunderten darauf geachtet, daß es nie ausgeht.

Statt in den Fernseher zu starren, stehen die uridentitär klugen und befähigten Köpfe am Lagerfeuer und der Rauch des Feuers, die Flammen und auch wie die Holzscheite angeordnet, wie das Holz abbrennt, ob zu Feuerkeilen gebrannt, auf alles das achten sie bei ihrem Schauen in das Feuer, bei ihrem Lesen der Botschaften des Feuers, was Flamme, Rauch und Feuerkeil ihnen knistern, schreiben sie auf, all das Kluge, entnommen dem Funkenalphabet, das sie letztendlich befähigt, kluge und befähigte Kandidatinnen für alles zu sein, also auch, ein  untertäniger Knicks als Ehrerbietung an die Ministerin für ihre Preisgabe dieses Geheimnisses, dessen Lüftung schon so lange brennend erwartet, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich, ach, wie bescheiden doch Christian Hafenecker, nicht nur kluge und befähigte Köpfe, sondern die klügsten und befähigsten …

Karin Kneissl - Regierung Österreich - 13-09-18 - ZIB 24 - Fernseher als Ersatz für Feuerstelle in Kulturkreisen.png

 

Die „privilegierte Ehe“ der FPÖ, „sachlich 1811“

Christian Hafenecker, dessen Steckenpferd es sein dürfte (immerhin weit günstiger für das österreichische Budget als ein Kicklpferd), Menschen nach ihren geistigen Fähigkeiten zu beurteilen, meint in seiner gestrigen Presseaussendung, die FPÖ stehe „hinter ihren klugen und befähigten Köpfen und wird sich von ihrem Weg für Österreich nicht abbringen lassen“.

Wenn, das aber nur nebenher, im Land Österreich von „für Österreich“ geschrieben wird, ist es nicht leicht auszumachen, welches Österreich gemeint ist, Österreich als Land oder Österreich als fellnerische Umsonst.

Diesmal steht Christian Hafenecker also hinter dem „klugen und befähigten“ Hubert Keyl.

Asperl, Graf, Höferl, Keyl – Recht einfach statt einer langen Liste: Sos Freiheitliche

Life Ball ’15 von Odin Wiesinger ausrichten lassen – Jubel von Harald Vilimsky und Franz Obermayr darob nicht auszuschließen

Und weil es dabei um den Posten eines Höchstrichters geht, zwar im Bundesverwaltungsgerichtshof des Staates Österreich, fällt dennoch sofort ein anderer ein, nämlich der Verfassungsgerichtshof des Staates Österreich.

Wie viele aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei werden sich wohl gedacht haben und weiter denken, ach, wären im Verfassungsgerichtshof nur unsere „klugen und befähigten Köpfe“ gestanden, müßte jetzt nicht eine „privilegierte Ehe“ gezimmert werden, sachlich aus 1811.

Es wird nicht gewußt, ob Christian Hafenecker auch schon einmal hinter diesem „klugen und befähigten“ Mann gestanden ist, der, kurz zusammengefaßt, im Verhandlungsteam für die zurzeitige Regierung in Österreich saß, aber damit er, dieser Verhandlungsmann, sich nicht zurückgesetzt fühlt, soll er beim Namen genannt werden: Norbert Nemeth.

Norbert Nemeth, aber das nur nebenher, der mit Hubert Keyl ein Faible für einen Mann zu teilen scheint, von dem nicht gewußt wird, wie er von Christian Hafenecker beurteilt wird: ob auch einer von den „klugen und befähigten Köpfen, auch einer „durch seinen tadellosen Leumund, als ein hervorragender Kandidat“ für …?

„Verfassungsjuristen tun sich in Ermangelung eines konkreten Vorschlags der FPÖ, wie so ein Gesetz ausgestaltet sein könnte, schwer mit einer Beurteilung der Erfolgschancen. ‚Ein Festschreiben des Willens zur Kinderzeugung im Ehegesetz wäre jedenfalls verfassungswidrig‘, sagt Verfassungsjurist Theo Öhlinger. Dies wäre ein verfassungswidriger Eingriff in die Privatsphäre, und aus verfassungsrechtlicher Sicht auch nicht überprüfbar. Ganz ausschließen, dass die FPÖ sich – zumindest den Begriffen nach – durchsetzen könnte, will Öhlinger aber nicht.“

Was für ein Vorwurf gegen die FPÖ, es gäbe keinen konkreten Vorschlag, wie wenig diese „Verfassungsjuristen“ von den Gesetzen in Österreich wissen. Dabei müßten sie nur einmal bei Nemeth, der bei den „klugen und befähigten Köpfen“ der identitären Regierungspartei steht und für sie, wie kurz erwähnt, am Verhandlungstisch sitzt.

Es wurde zwar bereits zitiert, aber einer von den „klugen und befähigten Köpfen“ mit einem durch und durch „tadellosen Leumund“ kann nicht oft genug zitiert werden:

„Womit wir beim zweiten Aspekt wären, nämlich der Rolle eben dieser Höchstgerichte: Haben jene wirklich das Recht, den für unseren Kulturkreis maßgeblichen Ehebegriff aufzuheben?“

„Es sei denn, die FPÖ kommt in die Regierung und verhindert im Wege eines entsprechenden Koalitionspaktes eine Änderung des § 44 ABGB.“

„Da gefällt uns die geltende Rechtslage, die gerade noch einmal gerettet wurde, besser – auch wenn sie aus dem Jahre 1811 stammt: ‚Die Familien-Verhältnisse werden durch den Ehevertrag gegründet. In dem Ehevertrage erklären zwey Personen verschiedenen Geschlechtes gesetzmäßig ihren Willen, in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder  zu zeugen, sie zu erziehen, und sich gegenseitigen Beystand zu leisten‘.“

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Das ist also der „konkrete Vorschlag“ von „klugen und befähigten Köpfen“. Die darüber hinaus auch stets ganz genau sind. Dieser seit dem 1. Jänner 1812 gültige Paragraph steht tatsächlich in dieser Orthographie im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch nicht der fellnerischen Österreich, sondern des Staates Österreich. Das ist also der „konkrete Vorschlag“ von „klugen und befähigten Köpfen“: tadellos! Ist bereits seit 1812 Gesetz und immer noch Gesetz. Von „klugen und befähigten Köpfen“ sachlich haltbarer geschmiedet als Stahl.

Der Vorschlag von „klugen und befähigten Köpfen“ ist also Verhinderung, wie einer ihrer klügsten und befähigsten Köpfe es stellvertretend formuliert: „FPÖ kommt in die Regierung und verhindert.“

Verhinderung, das recht höchste Bekenntnis zur Erneuerung von …


Christian Hafenecker - FPÖ stehe hinter ihren klugen und befähigten Köpfen

Auszudenken, was Schweden für eine Regierung bekäme, wenn Alexander Van der Bellen in Schweden …

Nicht auszudenken, hätte es früher geheißen, wenn Norbert Hofer in Österreich Bundespräsident wird …

Sich auszudenken, was passiert, wenn Alexander Van der Bellen Bundespräsident wird, hätte es wenig später heißen können, ist nicht notwendig, es wird ohnehin gewußt, was passiert, eine identitäre Partei kann ihm keine Angelobungspartei …

Passiert ist, was nicht auszudenken war, wenn Alexander Van der Bellen Bundespräsident wird, angelobt ist eine identitäre Partei in Österreich als Regierungspartei.

Und auf den österreichischen Van der Bellen folgte der italienische Van der Bellen, und angelobt ward eine Freundin der österreichischen identitären Regierungspartei, die so ungeheuerlich unnötige Fragen stellt, Kandidat von ihr mit einer Glock im Anschlag schießend durch die Straßen fährt …

Wie verlockend, allen Präsidenten und Präsidentinnen, Königinnen und Königen, die solche Parteien je als Regierungsparteien angeloben, Morbus Van der Bellen zu attestieren. Und, kurz gesagt, auch die Parteien, die mit solchen Parteien in einer Regierung sich die Stühle teilen.

Auszudenken, was in Schweden nun nach der Wahl vom 09.09.18 passierte, wenn Alexander Van der Bellen in Schweden … Aber er ist es nicht. Und die Parteien in Schweden sind geimpft gegen Morbus Van der Bellen. Sie lehnen es ab, die Schwedendemokraten zu einer Regierungspartei zu machen.

Die Schwedendemokraten, auch recht besondere Freunde der identitären Regierungspartei in Österreich, wie diese überhaupt, kurz zusammengefaßt, recht besondere Freundinnen hat, im Ausland wie im Inland …

Und wie bereits vor der Wahl erwartet, was aber keine Denkleistung war, nichts, das zum Ausdenken war: wieder ein Gratulationsgruß von der identitären Regierungspartei aus Österreich an die Partei der Schwedendemokraten in Schweden, also an die Freundin der identitären Regierungspartei, die recht wesentlich zu einer Stimmung in Schweden beiträgt, zu einer so recht feinen Stimmung, die Jugendliche einfach beflügeln muß, im Töten eines armen Menschen, kurz gesagt, ihre Bestimmung, ihre Identität …

Morbus Van der Bellen.png

I. Nagel gegen Regierung in Kurzens Land eingeschlagen: „Der blaue Fetzen muss verschwinden“

Gestern, am 09.09.18, übermittelte Lilith Kurz wieder eine Collage mit einer knappen Nachricht aus ihrem Land:

Am gestrigen Samstag kam ich in unserer Hauptstadt und Bezirkshauptmannschaft des niederträchtigen Gehorsams, die wieder zur Weltstadt der Tracht sich ausruft, am Denkmal für die Opfer der Massenmordmilitärjustiz vorbei und, es zittern mir jetzt noch die Hände, wenn ich davon berichten soll, davon schreiben soll, was ich dort sah. Menschen, die sich herauswagen aus ihren Wohnungen, aus ihren Häusern, um ein Zeichen gegen die zurzeitige Regierung zu setzen. Es waren, es sind noch nicht viele. Vielleicht waren es vierzig, fünfzig Menschen. Nun weiß ich aber, es gibt sie doch, auch in meinem Land, die nicht mehr einverstanden sind mit dieser zurzeitigen Regierung, und es auch wagen, das öffentlich zu bekennen. Wie waren Sie mir im zu meinem Land so fernen Österreich einzige Ansprechperson, von der ich meinte, Sie seien die einzige Person, zu der ich von der mißlichen Lage in meinem Land sprechen könne, ohne in Gefahr zu raten …

Nun aber, seit dem gestrigen Samstag weiß ich Menschen in meinem Land, die ebenso wie ich denken, die ebenso ein Machtende dieser Regierung wünschen, mehr noch, unmißverständlich fordern:

„Der blaue Fetzen muss verschwinden“

So sprach ein Redner kraftvoll, mutig ein neuer Zeit entgegen.

Ein erster Nagel gegen diese Regierung ist damit eingeschlagen!

Und dabei er stand auf dem Denkmal. Von ihm und von den Menschen, zu denen er sprach, die mit ihm gemeinsam eines Sinnes sind, gegen diese Regierung aufzustehen, nicht mehr zu schweigen, so wie jene, die von ihren Fenstern aus direkt auf das Denkmal hinuntersehen können, dieses Denkmal als Symbol ihres Widerspruchs, als Zeichen ihres Eintretens für ein endlich erneuertes Land sehen.

Das ist keine Deutung von mir. Sie sprechen es selbst aus:

‚Deserteursdenkmal‘ als passender Ort

Als Redebühne der Kundgebung diente das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz, das sogenannte ‚Deserteursdenkmal‘. Das Bauwerk wurde vom Künstler ausdrücklich als begehbares Denkmal konzipiert. Doch noch aus einem anderen Grund war gerade diese Bühne gut gewählt für diese Demonstration. Auf einer Informationstafel neben dem Denkmal heißt es nämlich:

Die Skulptur erweist denjenigen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges Handeln gegen das geltende System stellen.“

Wie hoffe ich darauf, es mögen schon in kürzester Zeit mehr Nägel in den Mikrophonstumpenständer als in den „Wehrmann aus Eisen“ eingeschlagen sein und dadurch mehr Spenden zusammenkommen als in der Vergangenheit für den  Krieg und die Ertränkung der Menschen in heimatlicher Gewalt, um mit den Spenden friedlich das Arbeiten an dem Machtende dieser zurzeitigen Regierung zu ermöglichen, das Geld zu verwenden, vielleicht für die Gründung einer Wahlplattform mit einem besseren Angebot an die Menschen als dieses von diesen zwei Parteien, die zur Regierung gemacht wurden, ohne zu berücksichtigen, welche Angebote vor allem die Wählerinnen und weniger die Wähler für eine Koalition machten.

Wenn Sie von mir nichts mehr hören sollten, seien Sie mir bitte nicht gram, schelten Sie mich nicht. Sondern freuen Sie sich mit mir. Denn, dann habe ich mich den Menschen in meinem Land angeschlossen, um mit ihnen für ein Machtende der zurzeitigen Regierung zu arbeiten.

I Nagel gegen Regierung eingeschlagen - Österreich

Harald Vilimsky ist, kurz gesagt, kein Frosch

„Die Artikel vom Wochenblick sind stets interessant. Dort liest man, was Mainstream-Medien meist verschweigen oder verdrehen.“

Das ist von Harald Vilimsky, von ihm am 09.09.18 geschrieben auf der Plattform des Konzerns Facebook. Das lädt ein zu schreiben:

Die Postings von Vilimsky sind stets interessant. In denen kann gelesen werden, was Mainstream-Medien nicht verschweigen oder nicht verdrehen.

Der von dem Angehörigen der identitären Regierungspartei angesprochene Artikel seines ihm gar so interessant erscheinenden Mediums „Wochenblick“ ist datiert mit 08.09.18. Hätte das Mainstream-Medien „Berliner Tagespost“ nicht bereits am 31. August 2018 darüber geschrieben, hätte die betreffende „Wochenblick“-Seite eine Woche später wohl leer bleiben müssen und Harald Vilimsky wäre um einen „interessanten“ Artikel ärmer oder, empfände er für eine Sekunde wie manch andere, reicher, der im großen und ganzen ohnehin eine bloße Abschreibe des Berichts eines „Mainstream-Mediums“ ist.

Der Vorfall in Frankfurt/Oder ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. August 2018. Der Club Frosch veröffentlichte ebenfalls auf der Plattform dieses Konzerns am 29. August 2018 eine Stellungnahme zu diesem Vorfall.

Und diese Stellungnahme des Clubs Frosch zeigt eindrücklich, daß Harald Vilimsky kein Frosch ist. Denn. Zu einer solch differenzierten Stellungnahme ist er nicht zugerüstet. Darüber hinaus, vielleicht würde er die doch auch stets interessanten Repostings vermissen, die er als Frosch wohl nicht bekäme, und vor allem so recht rasch, wie jenes von einer Frau, das nicht zitierbar ist, aber in der Collage …

Im Grunde ist der gesamte Schaft der identitären Regierungspartei kein Club Frosch. Eigentlich kann sich die gesamte zurzeitige Regierung in Österreich nicht rühmen, ein Club Frosch zu sein. Denn. Zu einer solch differenzierten und achtsamen und genauen Stellungnahme ist sie nicht zugerüstet. Stellte der Klub Frosch in Österreich die Bundesregierung, kurz zusammengefaßt, sähe es wohl nicht nur in dieser Hinsicht für Österreich besser aus.

NS Das Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie inseriert, wie in der Collage gelesen werden kann, im „Wochenblick“. Gesinnungsgemäß ein zu förderndes Medium, auch durch Inserate, sind doch Vilimsky seine nachgeschriebenen Artikel stets …

Harald Vilimsky ist kurz gesagt kein Frosch

 

Verführer und Verfolgerinnen der Jugend

Schreibenden wird seit jeher vorgeworfen, sie würden durch ihre Werke die Jugend verführen. Um nur einen als Beispiel zu nennen: Auch André Gide wurde mit diesem Vorwurf als Vernichtungsversuch verfolgt, vor allem von Henri Massis, der „1920 zum Gründungsteam der rechtsextrem-antisemitischen Zeitschrift Revue Universelle … als Chefredakteur fungierte“.

Schwedendemokraten - FPÖ - Verführer und Verfolgerinnen der Jugend

Massis ist hier zu nennen, weil er, wie in der Collage gelesen werden kann, für Menschen der Gegenwart wie Philip Stein von Bedeutung ist. Sein „Jungeuropa Verlag“ hat, wie gesehen werden kann, eine ehrenwerte Ahnenstaffel, in die eben auch Massis eingereiht ist. Und die Ahnen werden in kleinen Texten recht schön vorgestellt, etwa Drieu la Rochelles, von dem es heißt, er habe in zahlreichen Essays und Aufsätzen Bilder eines sozialistisch und förderalistisch grundierten „Eurofaschismus“ entworfen …

Manchen Namen haben Sie vielleicht noch in Erinnerung, die Ihnen von irgendwoher bekannt vorkommen oder möglicherweise in dem einen oder anderen Kapitel hier untergekommen sind, wie Alain de … oder jener Mann, dem ein „Hail“ leichter als Spucke aus dem Mund rinnt …

Und gesinnungsgemäß nicht zuletzt Stein selber …

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Aber darum geht es gar nicht, wie die Verbindungen sind, auch wenn es in bezug auf Österreich mitten hinein in die ehrenwerte Gesellschaft …, es geht auch nicht darum, daß Menschen der Gegenwart ihre Gegenwart die Vergangenheit ist, sondern um den Vorwurf der Verführung der Jugend.

Es geht aber nicht nur um Verführung der Jugend, es geht auch um Verfolgung der Jugend, von der nicht gesprochen wird. Durch Parteien wie zum Beispiel die Schwedendemokraten und die FPÖ, die hier exemplarisch genannt werden. Solche Parteien verführen und verfolgen, nicht durch Werke, sondern durch Geschwefel. Solche Parteien schaffen keine Werke, außer, wenn Sie Ruinen als Werke gelten lassen, dann schaffen auch solche Parteien Werke, also Ruinen, die sie nach ihren Machtabgaben je zum Aufräumen hinterlassen.

Wie gelesen werden kann, haben eben erst Jugendliche in Schweden einen Mann getötet. Für die Stimmung, in der solche Morde möglich werden, tragen die Schwedendemokraten viel bei und können ihren recht hohen Anteil an einer solchen blutdurstigen Stimmung nicht von sich weisen, eine Stimmung, die auch Kinder und Jugendliche nicht kalt läßt, eine Stimmung, die auch Kinder und Jugendliche kalt werden läßt, um solche Taten begehen zu können. Wer solch eine Stimmung erzeugt, verführt, auch Kinder und Jugendliche.

Wie gelesen werden kann, verfolgt in Österreich die FPÖ, also die zurzeitige identitäre Regierungspartei, eben erst einen Jugendlichen, den sie als Täter sehen will, um genau zu sein, als Sympathietäter einer Terrororganisation, mit der der zurzeitige Vizekanzler das Gespräch … Aber er ist kein Täter, sondern ein Opfer der FPÖ, die nicht davor zurückschreckt, Verfolgerin der Jugend zu sein.

Auch wenn die zwei männlichen Jugendlichen in Schweden nun als mordende Täter geführt werden, sind sie letztlich doch nur Opfer einer forcierten Stimmung gegen bestimmte Menschen und waren auch zum Zeitpunkt ihrer Tat schon nur Opfer, die vielleicht selber meinten, durch eine solche Tat das Heft des Handelns in der Hand zu haben, und durch nur Opfer einer Verführung der Jugend durch eine forcierte und immer breiter werdende massive Blutdurststimmung. Und sie sind auch Opfer einer Verfolgung der Jugend, somit zweifache Opfer: zuerst verführt zur Tat und dann wegen dieser Tat …, während jene, die verführen und damit ohne Bedenken in Kauf nehmen, daß Jugendliche strafrechtliche Konsequenzen sich aufbürden, unbehelligt und zu oft noch durch Wählerinnen und vor allem Wähler belohnt …

FPÖ-Agieren gegen Österreich: Keine Entschuldigung von Gudenus

FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus sieht sich nicht für das falsche Agieren gegen  Österreich verantwortlich. „Ich finde das für ihn sehr bedauerlich“, sagt er. Fehler mache die FPÖ keine: „Im Prinzip wird nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.“

Gudenus zeigt in einem Facebook-Eintrag das eigene Agieren als das Rechtbeste an; die FPÖ brüstet sich damit, bei ihrem Agieren handle es sich um das rechtbeste Agieren für Österreich, das aber, kurz zusammengefaßt, durch dieses in jedweder Hinsicht zerstört wird. Die Bestandsaufnahme belegt, daß Österreich wirtschaftlich, politisch, gesellschaftspolitisch, sozialpolitisch, medial bereits vollkommen zerrüttet ist, und das schon nach der kurzen Regierungsverantwortung.  Die Behauptung der FPÖ, „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu agieren, ist nachweislich falsch. 

Entschuldigung bleibt aus

Für den FPÖ-Klubchef ist die Causa, Österreich in der kürzesten Zeit nicht an die Spitze, wie von ihrem Bundeskanzler allen voran vollmundig hinausposaunt, geführt zu haben, sondern in der kürzesten Zeit in den Abgrund und dort noch zusätzlich an die Wand gefahren zu haben, jedenfalls abgeschlossen: „Im Prinzip ist die Sache für uns erledigt.“ Dennoch, betonte Gudenus, werde man auch künftig nicht anders agieren. Eine Entschuldigung in Richtung Österreich gibt es nicht.

So steht es – noch – nicht in den Zeitungen. Noch geht es um das unappetitliche Agieren der FPÖ gegen einen jungen Menschen. Wenn aber in den Artikeln zu diesem FPÖ-Fall bloß ein Wort ausgetauscht wird, nur „Lehrling“ durch „Österreich“ ersetzt wird, erhalten Sie beispielhaft, wie die FPÖ generell agiert.

FPÖ-Agieren gegen Österreich falsch - Keine Entschuldigung von Gudenus

Und wie das Agieren der FPÖ gegen einen jungen Menschen für den jungen Menschen absolut schlecht ist, ist insgesamt eins zu eins auf das Agieren der FPÖ gegen Österreich umlegbar, das heißt, für Österreich ebenso schlecht. Es wird von Agieren gesprochen und nicht von Arbeit. Von Arbeit kann im Zusammenhang mit der FPÖ je nie gesprochen werden. Denn. Arbeiten heißt, mit einer Sache sich ordentlich zu beschäftigen und dann redlich zu handeln. Aber sich mit einer Sache ordentlich beschäftigen, das liegt dieser Partei fern, ist ihr wesensfremd. Was aus dieser Partei dazu einzig zu hören ist, ist das Rühmen einer „ordentlichen Beschäftigungspolitik“, wie es einst ihr Ahnherr in launiger, aber in keiner von ihm als Arbeitsstunde verstandenen Minute im südlichsten Bollwerk des Österreichs getan. Agieren schon ist im Zusammenhang mit der FPÖ ein vollkommen unangebrachtes Wort. Es ist keine Arbeit. Es ist kein Handeln. Es ist kein Agieren. Es ist ein Um-sich-Schlagen. Was die FPÖ einzig – wenn das je als Können zu bezeichnen ist – kann, ist, um sich zu schlagen. Und wo um sich geschlagen wird, gibt es Flecken. Wird immer wer in den Schmutz gezogen, bleibt immer wer mit blauen Flecken im Dreck liegen, von der FPÖ hineingestoßen, wie diesmal (für diese Partei zutreffender: wie wieder) ein junger Mensch, wie Österreich immer.

Was niemals in den Zeitungen stehen wird, ist eine Entschuldigung. Was immer Parteien solchen Zuschnitts an Schlechtem verursachen, eine Entschuldigung, wenigstens eine Entschuldigung, wie es auch aus der Vergangenheit gewußt wird, gibt es je nicht, dafür aber gibt es von solchen Parteien, wie es auch aus der Vergangenheit gewußt wird, wie es auch von der Gegenwart gewußt wird und in der Zukunft nicht anders sein wird, die Schuldabschiebung und die Schuldzuweisung an andere, und wenn es ganz arg kommt, dann sind die eigenen Völker insgesamt schuld, aber niemals solche Parteien.

Wenn oben auch von der medialen Zerrüttung Österreichs gesprochen wird, dann auch deshalb, weil dieser weitere FPÖ-Fall des Um-Sich-Schlagens diesmal gegen einen jungen Menschen auch das beispielhaft aufzeigt, wie die Zerrüttung des Journalismus in Österreich vorangetrieben wird, wie Medien sich ohne Not und vollkommen freiwillig und menschgemäß opportunistisch von dem Um-sich-Schlagen der FPÖ anstecken lassen, also ungeprüft, ohne sorgfältige Recherche verbreiten, was die FPÖ verbreitet haben will … Kurz an der Regierung erst, und schon so viele mediale Willfährige.

FPÖ - Lehrling - Hisbollah oder kurz gesagt Spitze des Eisberges

NS Weil es bei dem Um-sich-Schlagen der FPÖ gegen einen jungen Menschen um die Organisation Hisbollah geht, um es ein wenig heiter ausklingen zu lassen. Der zurzeitige Vizekanzler will, wurde am 13. Jänner 11 in Österreich berichtet, zur Hisbollah … Kurz davor, am 11. November 10, nehmen, wie in der Collage festgehalten, fesch aufgereihte Hisbollah-Männer an einer Zeremonie „Märtyrertag“ teil — ja, da kann doch ein jeder Mensch nur hinfahren wollen …

Jetzt fährt Strache 13-01-2011 zur Hisbollah - Zeremonie 11-11-2010.png

Kurz zusammengefaßt: FPÖ und AfD und … schlimmer als NSDAP

Die AfD aus Deutschland schreibt zur Zeit mit „islamfreie Schulen“ am Bandenspruch der Lernresistenten weiter.

Und sie schreibt dabei im Grunde nur von der FPÖ aus Österreich ab. Auch wenn das Abschreiben vor allem aus der Schule bekannt ist, hat es in diesem Fall nichts mit Schule, also mit Lernen zu tun, es ist bloße Abschreiberei. Im Gegensatz zur FPÖ in Österreich ist die AfD in Deutschland hiebei aber geradezu bescheiden. Denn sie fordert bloß „islamfreie Schulen“ in Deutschland. Vor Jahren bereits wurde in der ZZ der FPÖ, wie gelesen werden kann, kurz zusammengefaßt, ein „moslem“freies „Europa gefordert …

NR Wendelin Mölzer läßt ein „moslem“freies Europa fordern

Wendelin Mölzer ist zurzeitiger Bildungssprecher der FPÖ. Mölzer, ein Mann, der mit am Verhandlungstisch zur ÖVP-FPÖ-Koalition in Österreich, unter den Männern, die zur Zeit in Österreich Bundeskanzler und Vizekanzler am Gabentisch …

Auch wenn es seltsam klingen mag, im Gegensatz zur FPÖ scheint die AfD zur Abstraktion fähig. Denn. Was heißt „islamfreie Schulen“? Will die AfD damit sagen, es soll kein „Islam“ in den Schulen gelehrt werden? Aber Kinder und Jugendliche des islamischen Glaubens können dennoch in die Schulen in Deutschland gehen? Tatsächlich zur Abstraktion ist die AfD auch nicht fähig. Denn. Es müßte heißen, keine Lehre von Religionen an Schulen. Wobei Religionen und Lehre an sich ein Widerspruch ist. Religionen können nicht gelehrt werden, Glauben können in Unterrichtsstunden nicht gelehrt werden. Von Glauben kann höchstens erzählt werden, in Märchenstunden, ohne schulische Benotung. Darüber ließe sich vortrefflich debattieren, ob es weiterhin Märchenstunden der Glauben in Schulen geben soll oder nicht.

Soher betrachtet, könnte kurz gesagt werden, ist die AfD im Gegensatz zur FPÖ nahezu milde. Denn. Die FPÖ fordert nicht „islamfreie Schulen“, der Schwefler der ZZ der FPÖ will ein Europa, in dem „so gut wie keine Moslems mehr leben“. Das heißt: konkrete Vertreibung von Menschen aus Europa, nicht einfach Streichung von dem islamischen Glauben aus dem Lehrplan. Wie weit kann das konkrete Vorgehen gegen Menschen gehen? Von der Vertreibung, von der Deportation bis …? Darüber muß nicht selbst nachgedacht werden. Auf einer gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei wird ohnehin davon geschrieben, wie weit das gehen kann:

FPÖ unzensuriert: „Der Kreuzzug kann beginnen – Nur ein to..r ist ein guter Moslem“

Wenn in der Kapitelüberschrift die NSDAP genannt wird, dann nicht, um eine FPÖ, eine AfD mit der NSDAP zu vergleichen. Denn. Ein Vergleich oder gar eine Gleichstellung dieser drei Parteien wäre nur lächerlich. Das wäre nur absolute Dummheit.

Von den Verbrechen, von den Massenmorden der NSDAP her gesehen, haben weder die FPÖ noch die AfD das Geringste mit der NSDAP gemein. Was aber alle drei Parteien eint, ist die Lernresistenz, das mechanische Abschreiben.

Reflexartig wird nun den „islamfreien Schulen“ der AfD das „Judenfrei“ der NSDAP entgegengeschleudert. Ihr nicht entgegengeschleudert wird das „Zigeunerfrei“. Darauf wird vergessen. Ein verkümmerter Muskelreflex auch bei jenen, die gar so gegen FPÖ und AfD …

Allerdings wäre das ebenso angebracht und dringlich, wurde doch eben erst ein Rom ermordet.

„Judenfrei“, „Zigeunerfrei“ sind keine Erfindungen der NSDAP. Parteien, solchen Zuschnitts können nichts erfinden, sie können nur abschreiben, nachreden. Es muß hier nicht noch einmal darauf eingegangen werden, wie weit das zurückreicht, wie weit vor der NSDAP all das Ungeheuerliche erfunden wurde, etwa „judenrein“ …

George Steiner und die Ungenauigkeit …

… wie weit die Verfolgung, Diffamierung und Ermordung der Menschen zurückreicht, die als „Zigeuner“ gebrandmarkt …

Gibt es bereits für die NSDAP keine Entschuldigung für ihr Geschwefel von „Judenfrei“ und „Zigeunerfrei“, so erst recht nicht für Parteien nach 1945, die ganz genau wissen, wohin ein solches Geschwefel nur führen kann, Landstriche von bestimmten Menschen „freimachen“ zu wollen. Wo eine solche geistige Zurichtung auf „Reinheit“ hin enden kann. Das hat, müßte gedacht werden, ein für alle Mal die an die Macht gebrachte NSDAP endgültig  auf das Schrecklichste durch ihre Massenverbrechen und ihre Massenmorde …

Parteien, die nach 1945 weiter davon schwefeln, aus Schulen, aus Europa müssen  bestimmte Menschen entfernt, also „menschenfrei“ gemacht werden, sind schlimmer als die Partei NSDAP, nicht weil sie Massenmörderinnen und Massenverbrecherinnen wie die NSDAP sind, sondern weiter einem Weltentwurf frönen, der sich spätestens mit der NSDAP als vollkommen haltlos, als vollkommen unbrauchbar, als vollkommen grausam erwies und sich selbst erledigte.

Es hat sich seit 1945 nicht nur das Geschwefel von „Judenfrei“ und „Zigeunerfrei“ selbst gerichtet, es richtet sich in der Gegenwart nicht nur das von gleicher Geschwefelart das Gekreische von „islamfreien Schulen“, von einem „moslem“freien Europa, sondern auch, und das gehört untrennbar dazu, jedwedes Geschwefel von Fragen, wie sie beispielsweise erst ein Innenminister stellte …

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Dieser Innenminister ist nicht von der AfD, nicht von der FPÖ, sondern von … es gibt in diesem Europa der Gegenwart noch mehr Parteien von dieser geistigen Zurüstung, die gemäß den hier gemachten Ausführungen schlimmer sind als die massenverbrecherischen Parteien vor 1945. In ihrem Schlimmer-Sein werden sie, diese Parteien der Gegenwart in Europa, nur noch von den Wählerinnen und vor allem von den Wählern, überboten, die nach wie vor derartige Parteien des „Menschenfrei“-Geschwefels“ wählen, das zu nichts führt, das ihnen nichts bringt, das ihre Lebenssituationen in keiner Weise verbessert, und die Wählerinnen und vor allem die Wähler werden in ihrem Schlimmer-Sein noch überboten von jenen, die in der Position sind, derartige Parteien zu Regierungsparteien zu machen, auch dann, wenn es etliche andere Koalitionsvarianten geben würde, also freiwillig und ohne Not, und den Wählerinnen und Wählern vorhalten und einreden, es werde bloß ihr „Wille“ befolgt.

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