„Kinder einen Rom töten und keiner hinsieht“

Am 09.09.18 sind in Schweden Wahlen. Eine Gratulation der identitären Regierungspartei aus Österreich darf nach der Wahl erwartet werden. Es ist nicht zu erwarten, daß sie darauf verzichten wird, wieder den „Schwedendemokraten“ zu gratulieren, einerlei, wie sehr oder wenig erfolgreich diese Partei in der Wahl abgeschnitten haben wird.

Bei der letzten Wahl, wie auf der Website der identitären Regierungspartei nach wie vor gelesen werden kann, also am 06.09.18, sprachen der zurzeitige Vizekanzler und sein Adlatus davon, die „Schwedendemokraten“ könnten „mit Recht stolz“ …

Stolz worauf?

Österreich - Regierung - kurz Jederzeit kündbar

Stolz darauf, für eine Stimmung im Lande zu sorgen, die Jugendliche dazu bringen, einen Menschen umzubringen? Wie eben passiert.

Stolz darauf, für eine Stimmung im Lande zu sorgen, die die Menschen abstumpft, es sie nicht mehr bewegt, wenn ein Mensch ermordet wird?

Ein Mensch, der Bettler und ein Rom war. Ein Rom oder – wie diese Menschen von hohen und höchsten Mitgliedern der identitären Regierungspartei recht bezeichnet werden – ein „Zigeuner“ …

Und in Österreich sorgt die identitäre Regierungspartei für eine Stimmung im Land, die zur Abstumpfung alles beiträgt, was zur Abstumpfung je nur beigetragen werden kann, für eine Stimmung im Land sorgt, die jedwede Tat auch in Österreich jederzeit als mögliche befürchten läßt, Taten, auf die kein Mensch je stolz sein kann.

Diesmal ist es in Schweden passiert. Erst vor kurzem in der Ukraine.

Dann wieder in … es stellt sich schon mehr die bittere Frage, wo nicht —

Und ein Innenminister stellt auch schon wieder die ungeheuerliche Frage …

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Dieser Innenminister mit seiner Partei tragen auch viel zur Stimmung in ihrem Land bei, daß auf Menschen geschossen wird …

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Und mächtig stolz sind wohl die Mannen und Frauen der identitären Regierungspartei, mit diesen gar recht gut …

Und auch mit einer Partei in einem weiteren Land, die sich von der Vorsehung wohl erhofft, bald auch den Innenminister zu stellen, vielleicht eine Innenministerin, denn in ihrer Staffel ist eine Frau, die …

Wenn Kinder einen Menschen töten und keiner hinsieht

Reinhard Bösch nimmt seinen Bundeskanzler beim Wort und eine Idee von Tatzgern auf – kurz gesagt: Österreich als Kasperl in der Welt unterwegs

Als hätte Reinhard Bösch nun etwas in Österreich vollkommen Unbekanntes, etwas vollkommen Neues, etwas vollkommen Ungeheuerliches gesagt. Dabei hat Reinhard Bösch nur forcierter das von seinem zurzeitigen Bundeskanzler Schwadronierte als  Plan, gar als Lösung, ausgeführt, ist damit also nur ein treubraver Vasall …

Bundeskanzler in Österreich, plant, kurz auf den Punkt gebracht, Müllzentren außerhalb von Europa.

„Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jeder Ruderer als Kapitän anlegen soll.“

Gesinnungsgemäß von einem Mann aus der identitären Regierungspartei etwas Neues zu erwarten, das kann nur ein Mensch, der nichts als Hoffnung ist. Reinhard Bösch hat doch nur eine Idee aufgegriffen, die beispielsweise Tatzgern bereits im letzten Jahr von sich gab:

Im Zentrum ein leitender Polizist – Die kurze Mittelmeerroute zu Kolonialismus und Ändern der Rechte

Und nun sagt der zurzeitige Bundeskanzler, er hätte, kurz zusammengefaßt, mit Reinhard Bösch und seinen kriegerischen Phantasien nichts zu schaffen.

Armer Bösch.

Sie werden vielleicht sagen, ein Mann, der die ZZ bedient, sei nicht zu bemitleiden. Nun. Es rührt dennoch an, wenn ein Mensch, der in dieser Sache im Sinne seines Bundeskanzlers spricht, von diesem so kalt verleugnet wird, sein Bundeskanzler ihm nicht treu zur Seite steht.

Und weil es hier um die Sicht auf die Welt von Menschen aus Österreich geht, kann auch gleich der aktuelle Wirbel um eine weitere Mandatarin aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei mitgenommen werden. Barbara Kappel sei in der Republica Moldova auf einer Kundgebung gewesen, bei der es auch zu Auseinandersetzungen gekommen sein soll.

Das muß für eine aus dieser Partei ganz nach ihrem gesinnungsgemäßen Geschmack gewesen sein, einer Partei, die von ihrem zurzeitigen Vizekanzler aufwärts recht gerne von Bürgerkrieg schwefelt.

FPÖ unzensuriert: „Bewaffneter Widerstand jetzt!!!“ und „viel Erfolg für das Jahr 2016“ von Dr. Barbara Kappel

In diesem Kapitel können Sie auch von einer Partei, die in Deutschland als „Bürgerkriegspartei“ bezeichnet wird, lesen, mit der die identitäre Regierungspartei in Österreich gemeinsam in die Schlacht ziehen will, in den EU-Wahlkampf, vielleicht unter der Marke „Achse der Retrotollen“.

Soll auch noch erwähnt werden, daß ihr Auftritt bei einer Partei war, mit einem Anführer, der von einem Gericht nicht als ehrenwerter Zeuge belobigt wurde, sondern … Nein, das erübrigt sich, bei einer Partei, deren Slogan durchaus sein könnte: „Unsere Ehre heißt Verurteilungen“ …

Es ist immer wieder lustig, wenn das Personal der identitären Regierungspartei in die Welt reist, ob nach Moldawien, ob auf die Krim und so fort und schlecht, stets eine Kasperliade und eine zweite als Sahnehäubchen oben auf nach jeweiliger Rückkehr nach Österreich durch die Zurechtbiegungen …

Wenn an die Sicht auf die Welt von Menschen in Österreich gedacht wird, wenn auf die Auftritte von Menschen aus Österreich in der Welt gedacht wird, welche Menschen aus der Welt mit artigem Knicks zu trachtputzigen Kirchenveranstaltungen in der weinberglerischen Einöde eingeladen werden, kann es, um dieses Kapitel zu einem Ende zu bringen, verstanden werden, daß es aktuell diesen Aufschrei von allen Seiten, von allen parteipolitischen Seiten in Österreich gibt, das Kasperl dürfe nicht sterben …

Bösch - Kappel - Tatzgern oder kurz Kasperliade Österreich

Österreich von Kurz aus einem anderen Land gesehen

Zur neuerlichen Zusendung betreffend die gesinnungsgemäß zensurierte Website merkt die zusendende Person an, sie möchte sich nun doch zu erkennen geben, da sie es unhöflich fände, weiterhin Nachrichten über die Regierungsoberausruferin, deren Heimatland – wofür sie nichts könne und sich dennoch schäme – auch das ihre sei, anonym zu übermitteln.

Und Lilith Kurz, mit diesem Namen unterzeichnet sie ihre E-Mail, schreibt weiter:

„Für einen Moment dachte ich, die Regierung sei zur Besinnung gekommen und habe den Zugriff auf diese Website unterbunden. Das aber ist wohl zu hoffnungsvoll.

Eher scheint es so zu sein, daß die Verantwortlichen der Website von sich aus den Zugriff auf einen einzigen ihrer Kommentare verweigern, und zwar auf den Kommentar über den Tod von Dr. Hans Berger, veröffentlicht am 02.09.18.

Den Kommentar habe ich Ihnen bereits übermittelt.

Möglicherweise beschlich die Verantwortlichen der Website die Befürchtung, diesmal in Anbetracht der entsprechenden Gesetze, die trotz dieser Regierung nach wie vor noch gültig sind, ein wenig zu weit gegangen zu sein, die Befürchtung, Behörden könnten aufgrund der Gesetzeslage nicht anders, als tätig zu werden, sogar diese Website, auch wenn sie der Regierung treueste Vasallin ist, unter Beobachtung zu stellen.

Vielleicht geht es den Verantwortlichen darüber hinaus auch um den Schutz einer Person, bei der angenommen werden darf, es handle sich um einen älteren Mann, dessen Kommentare zum Klagekommentar über den für sie schmerzlichen Verlust von Dr. Hans Berger nun auch nicht mehr aufrufbar sind, ist doch der Zugriff auch auf diese nun verweigert. Vielleicht ist dieser Mann bereits im hohen Alter von Hans Berger. Und erfüllt von gesinnungsgemäßer Nächstenliebe sind die Verantwortlichen dieser Website darum besorgt, diesen Mann vor einer Untersuchungshaft zu schützen. Eine Sorge, die nicht unbegründet ist. Vor etlichen Jahren gab es einmal eine Anzeige gegen ihn.

Vor etlichen Jahren also gab es diese Anzeige. Passiert ist seit damals nichts. Denn. Seit etlichen Jahren schreibt er auf dieser Website seine Kommentare, ungehindert, unbelästigt, und bekommt für seine Kommentare eine Menge an Zustimmungen, wie auch jetzt wieder zu seinen letzten am 02.09.18. Kommentare, die nicht zitierbar sind, aber in die Collage aufgenommen, damit es belegt ist. Mehr als die Kommentare eines solchen alten Mannes erschüttert, wie viele zu derartigen Kommentaren ihre Zustimmung bekunden.

FPÖ unzensuriert - Zugriff verweigert 04-09-18

Wie ich erfahren habe, ist in Ihrem Land, also in Österreich, die Gesetzeslage eine ähnliche, augenscheinlich sogar die gleiche, wie in meinem Land, das auch das sogenannte Heimatland dieser Website ist, und ich nehme an, in Ihrem Land, also in Österreich, würden die Behörden längst schon gegen einen solchen Mann und gegen eine solche Website entsprechende Schritte auf rechtsstaatlicher Grundlage einleiten.

Hätte ich, ich muß Ihnen das gestehen, nicht familiäre Verpflichtungen, die ich gerne erfülle, ich wäre längst nach Österreich ausgewandert, nicht nur, weil es ein schönes Land ist – welches Land auf dieser Erde ist nicht schön? –, sondern weil es ein Land ist, in dem es eine solche Website als Regierungsoberausruferin nicht gibt, weil es ein Land ist, also Österreich ein Land ist, in dem nicht zwei Parteien die Regierung ohne Not und vollkommen freiwillig und sich aufgebend anvertraut wird, wie in meinem Land, obgleich es viele andere Koalitionsvarianten gegeben hätte und gibt, und auch, weil es ein Land ist, also Österreich ein Land ist, in dem ein Mann mit solchen Kommentaren keine einzige Zustimmung erhielte, ein Mann mit solchen Kommentaren längst schon den Behörden Rede und Antwort stehen hätte müssen.

FPÖ unzensuriert - Des verbeamteten Schafotts - 02-09-18

Sie werden sich vielleicht fragen, weshalb ich Ihnen diese Nachrichten über diese gesinnungsgemäß zensurierte Website und deren Kommentarstaffel schicke. Es ist wohl die Sehnsucht, in Ihrem Land, also in Österreich, leben zu wollen, wo es das alles nicht, das einen Menschen, kurz gesagt, nur mit Scham erfüllen kann.“

Lilith Kurz wurde nicht gefragt, ob es veröffentlicht werden darf. Aber sie wird es verstehen, daß es verbreitet werden muß, ist es doch ein schönes Kompliment an Österreich, wird in einem anderen Land Österreich doch auf eine so gute Art gesehen, daß es nicht verschwiegen werden kann, gerade jetzt, da manche in Österreich beginnen zu klagen, Österreich verliere sein Gutes.

Ein Märtyrer soll erschrieben werden

Wieder wurde ein Kommentar von der gesinnungsgemäß zensurierten Website übermittelt, mit dem Vermerk, anders als im sogenannten Heimatland dieser Website würde in Österreich eine Regierungsoberausruferin, die um die Gesetze ihres Landes weiß und wissen muß, nicht für einen Mann sich einsetzen, der in Untersuchungshaft saß, nicht weil er eine „andere Meinung“ vertrat, sondern weil vor allem gegen ein Gesetz verstieß, das es sogar in dem Heimatland dieser Website noch gibt, wenngleich in diesem Land eine identitäre Partei in der Regierung auf Bundesebene sitzt, die seit Jahrzehnten ihre Unzufriedenheit mit diesem existierenden Gesetz allenthalben verkündet.

Europäische Aktion - Hans Berger - Bernhard Schaub

Es muß nicht ausgeführt werden, wie die gesetzlichen Regelungen der Untersuchungshaft sind, um zu belegen, daß es bei der Darstellung dieser Website nur darum geht, eine „politische Haft“ zu konstruieren, Dr. Hans Berger

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“ der ganzen Familie

Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung

zu einem Märtyrer ihrer Gesinnung hochzuschreiben. Er soll ihr „Blutzeuge“ sein.

Gruppe Thüringen

Es muß nicht ausgeführt werden, weil gesinnungsgemäß zu erwarten, wem der Tod eines sehr alten Mannes angelastet wird. In der beigelegten Collage kann es gelesen werden. Und auch davon, daß diese Website von „Umvolkung“ spricht. Ein Wort verwendet, das im sogenannten Heimatland dieser Website seit langem nicht mehr aufregt, sondern es schon zum recht guten Ton gehört, es zu verwenden.

Aber es geht nicht nur um Dr. Hans Berger, wie gelesen werden kann, es geht auch um den Verfassungsschutz. Und als recht ordentliche Regierungsoberausruferin ist es ihre ehrenvolle Pflicht, dem Innenminister beizustehen …

Und wenn Dr. Hans Berger am 5. September am Zentralfriedhof verabschiedet wird, kann davon ausgegangen werden, es werden viele ihm treu die letzte Ehre erweisen, die gesinnungsgemäß meinen, bloß eine „andere Meinung“ zu vertreten, die keine „Meinungen“ sind, sondern – sogar in diesem Heimatland der Website – Tatstrafbestände. Und es würde nicht überraschen, Männer und Frauen dort anzutreffen, die in diesem Land in hohen und höchsten …

Gesinnungsgemäß zensurierter Einsatz für Dr Hans Berger

 

Am 1. September wird zurückgebrüllt – Achse der Retrotollen


FPÖ - AfD - Achse der Retrolocken

Es wurde am 1. September ’18 zurückgebrüllt. Diesmal in Chemnitz.

Björn Höcke war dabei, mit recht ordentlich gescheitelter Retrolocke.

Für eine Tolle ist das Haar zu dünn, zu spärlich. Und doch erscheint Tolle zutreffender.

Björn Höcke war dabei, mit recht ordentlich gescheitelter Retrotolle.

Und auch Lutz Bachmann war dabei.

Ob Björn Höcke auch diesmal seinen rechten Arm hob? Vielleicht, vielleicht nicht, jedoch bei solchen Männern ist es einerlei, ob sie den Arm heben, ob sie den Arm nicht heben, im Geiste ist ihnen der Arm immer zum Gruße gestreckt.

Männer wie Björn Höcke strecken ihren rechten Arm aus gegen Männer, die ihren rechten Arm ausstrecken, wie beispielsweise ein Großmufti, Männer wie Björn Höcke schreien mit erhobenem rechten Arm gegen Männer mit erhobenem rechten Arm, wie beispielsweise einen Großmufti, aber im Geiste ist der erhobene Arm von einem Björn Höcke tatsächlich ein Willkommensgruß an Muftis, ein Herbeiwinken der Muftis, im Geiste ist ihr Schreien tatsächlich ein männliches Herbeirufen, eine männliche Einladung, sich ebenfalls einzureihen, nur auf der Straße, in den Gassen, wenn marschiert wird, ist das so vernehmlich nicht zu hören, weil zu laut, zu unverständlich artikuliert, aber auch, weil von solchen Männern eine Farce der Gegnerschaft gespielt wird, während sie tatsächlich doch Geisteskameraden sind …

Lutz Bachmann von der Pegida und Björn Höcke von der AfD waren also dabei, am 1. September zum Zurückbrüllen, zum Herbeirufen der …

Und wenn sich eines Tages höckisch-bachmannische Männer und muftische Männer zu einer Division vereinen, dann wiederholt sich die Farce als Katastrophe …

Die Männer von AfD und Pegida waren also dabei, am 1. September, in Chemnitz …

Höcke und Bachmann, der Einwand kann schon gehört werden, was haben die mit Österreich zu tun, Höcke und Bachmann, die sind in Deutschland, und haben in Deutschland keine hohe und keine höchste Position im Staat inne.

AfD und Pegida, zwei Bünde vor allem von Männern, mit denen niemand in einer Regierung sitzen will …

Stellen Sie sich für eine Sekunde, aber nicht länger, nur eine Sekunde, schon zwei Sekunden könnten Ihnen ein chronisches Magenleiden verursachen, stellen Sie sich für eine Sekunde vor, welche Positionen Höcke und Bachmann in Österreich zur Zeit hätten, wären sie in Österreich …

Wären, stellen Sie sich das zur Wahrung Ihrer Gesundheit vorsichtigerweise nur eine Millisekunde vor, Bachmann und Höcke in Österreich und nicht in Deutschland, wo eine Österreich-Koalition unvorstellbar …

Im Sommer 18, als es am heißesten war, sprach wieder einer aus Österreich in Österreich, der sich zwar keine Retrotolle scheiteln kann, auf diese dennoch nicht verzichten muß, hat er sich doch für eine Permageistesretrotolle entschieden, erst im Sommer 18 also sprach dieser Permageistesretrotolleträger davon, mit der AfD bei der nächsten EU-Wahl eine, kurz zusammengefaßt, Achse der Retrotollen …

Bachmann, ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

„Pegida: Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus“

„Empfinden breiter Volksschichten“, also von Pegida Nagel Hübner, Mölzer … „Ewigen Treueschwur dem ‚Führerunser’“

Das Österreich der Mannheimers – Das Bundespräsidententeam hat seinen Mannheimer und die Vizekanzlerpartei hat ihren Mannheimer

Mölzer geführte ZZ: „Pegida – Wir werden uns nicht aufhalten lassen“

Di casa in casa: Unweigerlich fällt Österreich ein, etwa beim Lesen über „Faschisten des 3. Jahrtausends“

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Vizekanzler, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Nach Sellner, nach Bachmann kann es Vizekanzler noch versuchen, nach London zu gelangen.

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Dinghofer hofft unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Europäisches Forum Linz – Messetagung mit Lesungen wie von Innenminister, Höcke …

Innenminister, ’18 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Innenminister, NPD-Abonnent und Minister in Spe

Europäische Erklärung

„Der Volkszorn kocht: Europa ist eine Insel“

Der Patriotismus der identitären Regierungspartei

und ihr Weisenbericht erscheint täglich

Aber wer weiß, wenn Höcke und Bachmann in Deutschland sehen, daß sie in Deutschland nichts werden können, einsehen und ungeduldig werden, kann es noch passieren, daß sie nach Österreich, wo ihnen die Scholle recht aufbereitet, auswandern, ihren Traum von einem großen Deutschland zwar nicht aufgeben, aber sich begnügen, schließlich kann, mit etwas Phantasie, auch eine Almhütte groß wie eine Kathedrale sein, und Phantasie besitzen solch muffig höckisch-bachmannische Männer reichlich …

ÖVP trabt auf der Stelle, FPÖ hoppelt hinterdrein

Bald wird ein Jahr seit der letzten Nationalratswahl in Österreich vergangen sein.

Auch wenn danach viele regierungsopportun versuchten, als einzigen „Willen der Wähler“ den für eine FPÖ-ÖVP-Regierung herbeizuschreiben, das Ergebnis der Nationalratswahl ’17 brachte tatsächlich viele Koalitionsvarianten, die FPÖ-ÖVP war nur eine davon, und zwar eine, die weiter nur unter ferner läuft.

Und die nun Ende August ’18 veröffentlichten Umfragen bestätigen erstens das Ergebnis der Nationalratswahl und zweitens, daß die FPÖ-ÖVP-Variante einer Koalition nichts dazugewonnen hat. Im Gegenteil.

Die ÖVP hat ein wenig dazu gewonnen, für eine Partei, die den Bundeskanzler stellt, ein Gewinn aber, der nicht der Rede wert ist. Und die FPÖ, die den Vizekanzler stellt, hat weiter verloren, gegenüber der Nationalratswahl und auch gegenüber den letzten Umfragen.

Die ÖVP trabt auf der Stelle, und die FPÖ hoppelt hinterdrein und bleibt immer weiter zurück.

Da kann es verstanden werden, wenn einige aus dem Regierungspersonal bereits die Abschiedspolka zu blasen beginnen.

Und sollte das Ergebnis der nächsten Nationalratswahl wieder eines sein, das als eine mögliche Koalitionsvariante die mit ÖVP und FPÖ ist, aber wieder eine auf dem letzten Platz, daß nicht noch einmal alles für eine schwarzidentitäre Koalition aufgewärmt, sondern redlich davon gesprochen wird, daß die Wählerinnen mit ihren Stimmabgaben die Möglichkeit für etliche Koalitionsvarianten schufen, auch für noch nie in Österreich dagewesene Koalitionen – also auf Bundesebene.

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Vom Flug der schwarzidentitären Regierung in Österreich von der Nationalratswahl Oktober ’17 zur Umfrage Juni ’18

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

 

Österreich - Ergebnisse Nationalratswahl und Umfragen von Oktober 17 - August 18

„Der Volkszorn kocht: Europa ist eine Insel“

Wie erheiternd es in einem Land zur Zeit zugeht, darf weiter nicht verschwiegen werden.

Es gibt eine Verpflichtung zu informieren, wie es auf der Welt auch zugeht, fern von Österreich.

Wieder wurde eine Nachricht aus diesem Land übermittelt.

Das Erheiternde in diesem Land ist zugleich das Schreckliche.

Es wird in Österreich kein Mensch sich vorstellen können, wie es ist, in einem Land zu leben, wie eben in diesem, aus dem diese Nachrichten der Not nach Österreich geschickt werden, in einem Land also, das keine Medienvielfalt kennt, das nicht einmal mehr sogenannte Systemmedien oder eine sogenannte Systempresse mit etlichen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern anbietet, in denen es, wie es vor allem aus der Vergangenheit gewußt wird, trotz sogenannter Gleichschaltung doch noch unterschiedliche Berichte zu ein und derselben Sache allenthalben geben kann, in einem Land also zu leben, in dem die Menschen nicht einmal mehr zur sogenannten Systempresse greifen, sondern nur noch zu einer einzigen System-Website oder, wie diese auch genannt werden kann, zur einzigen Regime-Website.

Eine solche Regime-Website hat mit einer redlichen Berichterstattung nichts gemein, und das wird von dieser auch einbekannt, indem das von ihr Veröffentlichte nicht Berichterstattung genannt wird, sondern „Kommentare“. Und ein Kommentar ist nichts anderes als Senf, der zu einem Geschehen ausgedrückt wird, ohne aber mit dem tatsächlichen Geschehen das Geringste zu tun zu haben.

Es dient einzig der Gier, Schaden anzurichten, zu zerstören, zu vernichten.

Es dient einzig, den Blutdurst zu stillen.

Wie das eben aus diesem Land Übermittelte wieder einmal eindrücklich zeigt.

Am 27.08.18 schreibt diese Regime-Website:

„[E]r wurde mit mindestens 25 Messerstichen bestialisch abgeschlachtet[.] Der Volkszorn kocht[.] Natürlich bleiben solche Gewaltexzesse, bei denen Menschen aus unserer Mitte von jungen Asylforderern wegen Kleinigkeiten abgeschlachtet werden, nicht ohne Folgen.“

„Aus unserer Mitte“ … Ein großes Problem in diesem Land ist offensichtlich die geographische Bildung. Denn die Tat, die von dieser Regime-Website kommentiert wird, geschah nicht im sogenannten Heimatland dieser Website.

Am 30.08.18 schreibt diese Regime-Website:

„[M]it fünf Messerstichen getötet  zu haben.“

„Mindestens 25 Messerstichen bestialisch abgeschlachtet“ … Das bleibt haften. Damit ist der Schaden angerichtet. Auch wenn drei Tage später …

Zu den Kommentaren der Regime-Website gibt es stets Kommentare von Menschen, die allenthalben an Menschen verweisen, wie McErdal zu Janich …

Und dieser sagt in seinem Video:

„… ddr … das volk raus … du brauchst gar keine mauer bauen europa ist eine insel du mußt nur den flugverkehr stoppen darauf wollte ich nur hinweisen …“

Europa ist eine Insel - Volkszorn kocht

„Europa ist eine Insel.“ Auch ein Mann mit einem recht großen Problem, sich geographisch in der Welt zurechtzufinden. Und es kann wieder einmal nur festgestellt werden, wie gut es in Österreich ist. In diesem Land der Bildung, auch der geographischen Bildung. Vom Bundeskanzler bis zur Häuslbauerin sind in Österreich alle höchst gebildet, auch geographisch.

Und Janich kommt in diesem Video auch auf Verträge zu sprechen und verweist hierzu auf seinen Berater Schachtschneider … Und auch das spricht für Österreich. In Österreich könnte einer wie Janich nie etwas werden, zum Beispiel Vizekanzler, der sich von einem Schachtschneider beraten läßt …

Und noch etwas Weiteres spricht für Österreich, wie gut das Haus Österreich bestellt ist.

In der Collage, die mitgeschickt wurde, kann gelesen werden,  „Journalistenwatch“ ist Janich eine Quelle seines Wissens. Jene Personen, die für „Journalistenwatch“ schreiben, schafften in Österreich niemals, in einem Medium eine Anstellung zu finden, weil es ihnen einfach an den Kompetenzen für den Beruf einer Journalistin mangelt. In diesem Land aber, also in dem sogenannten Heimatland dieser Regime-Website werden ebendiese Personen als „Edelfedern“ …

Nachrichten aus dem Heimatland von FP unzensuriert.png

 

Robert Holzmann, weltbürgerlicher Österreicher, die Idealbesetzung für den Gouverneur der Nationalbank im Stück „Nach österreichischer Art“

„Politisch austariert sind die Ehrungen. Theodor-Körner-Preis (SPÖ), Leopold-Kunschak-Preis (ÖVP) und die Medaille des Franz-Dinghofer-Instituts, überreicht vom rechten Recken Martin Graf.“

Das schreibt die Tageszeitung „Kurier“ am 11.07.18 über Robert Holzmann unter der Schlagzeile „Abtausch für 12-Stunden-Tag: FPÖ-Kandidat könnte Nationalbank-Präsident werden“. Und am 22.08.18 titelt die Tageszeitung „Die Presse“: „Robert Holzmann: Ein ruheloser Weltbürger aus Hirschegg“.

Der „Kurier“ hätte zutreffender davon schreiben sollen, daß die Namensgeber für die Preise nach österreichischer Art sind, verbunden in der Geschichtsleugnung und im Antisemitismus.

Theodor-Körner-Preis

„Ein für allemal sei festgestellt, dass es, außer den von den Nazis in der Zeit ihrer Herrschaft über Österreich organisierten Ausschreitungen, in Wien Judenprogrome überhaupt niemals gegeben hat. Denn der Wiener ist Weltbürger und daher von vornherein kein Antisemit.“

Derart sprach am 9. Februar 1947 Theodor Körner. Der General, Bürgermeister von Wien und Bundespräsident von Österreich wird wohl nie weiter als bis zur „Pariser Gasse“ gekommen sein und „Pariser“ lesend sich gedacht haben, ah, Pariser – Weltbürger … Wer weiß das nicht, Paris das einzige Synonym für Weltbürgertum.

Wäre aber Theodor Körner nur einmal von der Pariser Gasse weitergegangen und also auf den Judenplatz getreten, dann hätte er auf diesem über der Hausnummer 2 lesen können:

„Durch die Fluten des Jordan wurden die Leiber von Schmutz und Übel gereinigt. Alles weicht, was verborgen ist und sündhaft. So erhob sich 1421 die Flamme des Hasses, wütete durch die ganze Stadt und sühnte die furchtbaren Verbrechen der Hebräerhunde. Wie damals die Welt durch die Sintflut gereinigt wurde, so sind durch das Wüten des Feuers alle Strafen verbüßt.“

Jordan-Haus Judenplatz Wien - August 18

Es ist nicht in deutscher Sprache geschrieben, sondern in lateinischer. Es ist nicht notwendig zu erzählen, wer diese Tafel im Original zu lesen vermag. Es sind beispielsweise Menschen des Juridicums und gesinnungsgemäß auch Menschen, die auf einer regierungshörigen Website bildungsbürgerlich zu schreiben vermögen – viribus unitis …

Aber Theodor Körner fehlte nicht das Wissen. Zu seinem Wissen besaß er auch noch im Übermaß das österreichische Gespür, wann und wie die Geschichte zu leugnen ist.

Leopold-Kunschak-Preis

Wann Robert Holzmann diesen Preis bekam? Es heißt, das Internet vergißt nichts. In diesem Fall ist zutreffender: Das Internet gibt auch nicht alles preis. Es mußte Robert Holzmann direkt gefragt werden. Und seine schriftliche Antwort vom 29.08.18:

„Den Kunschak Preis habe ich fuer meine Dissertation (Simulationsanalysen des oestereichischen Pernsionsystems) nach meiner Promotion Ende 1977 erhalten.  Es muss daher in den Jahren 1978-1980 gewesen sein.  Fuer das genaue Jahr muesste ich meine alten Dokumente konsultieren, welche ich nicht einfach zu Hand habe.  Ich hoffe, dies sollte reichen.  Sonst bitte um Rueckmeldung und Geduld!“

Das ist austariert, das Gleichgewicht der Bedeutungslosigkeit. Das Internet befindet Robert Holzmann nicht so bedeutend, um über ihn als Leopold-Kunschak-Preisträger zu berichten, und Robert Holzmann befindet den Leopold-Kunschak-Preis als nicht so bedeutend, um sich zu erinnern, wann genau er diesen erhielt.

Es ist Robert Holzmann kein Vorwurf zu machen, daß er den Leopold-Kunschak-Preis annahm. Er agierte hier auf beste österreichische Art. Wie viele haben diesen Preis schon angenommen, sich artig dafür bedankt – eine ganze Legion …

Nun aber, da es regierungsopportunistisch not ist, sich nicht-antisemitisch zu geben, würden vielleicht alle bisherigen Preisträgerinnen anders reagieren, und doch wieder in recht österreichischer Tradition …

Wolfgang Sobotka opfert für die christschwarz-identitäre Regierung in Österreich Leopold Kunschak auf dem Margarinealtar des Scheins

Leopold-Kunschak-Preise sind nicht umzubenennen

Franz-Dinghofer-Medaille

Zu dieser von Odin Wiesinger recht fesch gestalteten Medaille muß kein weiteres Wort verloren werden …

Robert Holzmann, der Atterseekreis und wie ist es um Ausschreibungen bestellt

In die Nationalbank zur Tea Party bringt Robert Holzmann seine Odin-Wiesinger-Medaille ein

Der „Kurier“ hätte seinen Satz „überreicht vom rechten Rechten Martin Graf“ fortführen und beenden können mit „und geladen vom zurzeitigen Minister der Rechtsabbiegung“.

An eines kann, weil bei dieser Medaillenverteilung auch Norbert Nemeth auftrat, doch erinnert werden. Robert Holzmann applaudierte Norbert Nemeth; wahrlich ein Mann, der zu beklatschen ist.  Geschuldet wohl auch der Tanzlehrstunde, in der geübt die österreichische Höflichkeit mit Knicks und Verbeugung zur rechten Zeit am rechten Platze …

Und auch junge Männer mit Applaus zu bedenken, sie zu ermuntern, wieder mehr in fescher Uniform — ja, das ist der Zauber der Medaille …

Robert Holzmann - Nemeth - Ein Soldat und Applaus.png

Kurze Abschiedspolka der zurzeitigen Regierung in Österreich zum kurzen Abschied

Kaum ist das Kapitel geschrieben, in dem von dem Regierungspersonal erzählt wird, das es nach kürzester Zeit schon wieder woandershin zieht, in dem gefragt wird, wer weiß, wer noch alles aus der Regierung woandershin will, verkündet bereits der nächste Kamerad aus der schwarzidentitären Regierung, er wolle woandershin, er fühle, mit seinem Häuslbau in Wien werde er nicht fertig, er glaube, mit einem Häusle in der Steiermark es zu probieren …

Einem Bundesregierungspersonal, das so kurz bereit nur ist, an seinem Häusle zu bauen, so kurz nur bereit ist, Arbeit und Zeit zu investieren, kann eine jede Häuslbauerin aus eigener Erfahrung sagen, ohne dabei lange überlegen zu müssen, so wird nie und nimmer ein Haus gebaut, nicht einmal ein kleines Häuschen mit vielleicht gerade einmal achtzig Quadratmeter Wohnfläche und ohne Unterkellerung, wer nur anfängt und, kaum wurde ein Spaten ausgeladen, sich gleich wieder von der Baustelle schleicht, bringt nichts zustande, gar nichts …

Wenn das mit diesem zurzeitigen Regierungspersonal so weitergeht, woandershin ziehen zu wollen, bleibt nur die Frage noch, wer wird der Letzte sein, der die letzte Kerze löscht und dann aus der Regierung woandershin auszieht, wer wird die Letzte sein, die die letzte Kerze löscht und dann von der Regierung woandershin wegzieht, das Kanzleramt am Ballhausplatz in Dunkelheit verläßt.

Vielleicht aber ist diese schwarzidentitäre Bundesregierung gar nicht zum Regieren angetreten, sondern, um eine Symphonie aufzuführen, in der Tradition – und auf diese legt dieses Personal schließlich groß rechten Wert – von der Abschiedssymphonie von Joseph Haydn. Keine Symphonie, aber eine Polka, eine Abschiedspolka.

Modern daran wäre nur die vom Regierungspersonal selbst komponierte Ein-Ton-Musik, mit einem einzigen Thema … Jeder und jede von diesem Personal kreischt einmal diesen einen einzigen Ton kurz lang an, packt zusammen, löscht seine und ihre Pultkerze und schleicht hinaus …

Wenn es dem so ist, dann ist es bald vorbei. Denn. Eine Ein-Thema-Musik ermüdet rasch beim Zuhören, schon nach kürzester Zeit wird gemeint, wie sonst nur die Augen, um nichts mehr sehen zu müssen, auch die Ohren schließen zu können, um nichts mehr hören zu müssen. Aber auch das Spielen solch einer Ein-Ton-Musik-Abschiedspolka ermüdet, das Hinausblasen eines einzigen Tones hält kein Mensch lange durch, bald schon muß er sich das Mundstück von den Lippen wegreißen, um nach Luft zu schnappen.

Wenn es dem so ist, dann ist es mit dieser Vorstellung bald vorbei. Und wenn die Letzte der Ein-Ton-Abschiedspolkaregierungskapelle ihre und damit letzte Pultfunzel gelöscht haben wird, soll ihr applaudiert werden, auch wenn es bloß bemüht gewesen sein wird, soll ihr, menschgemäß mit dem Schlußapplaus der gesamten Regierungskapelle, dennoch ein kleiner Applaus der Anerkennung für ihr Bemühthaben nicht verwehrt werden, wenn es auch nicht wenige mehr hören werden als ein Hinausklatschen, ein fröhliches Begleitklatschen zu ihrem endgültigen Abgang, ein zufriedenes Nachklatschen, ihre Vorstellung durchgehalten, die Ein-Thema-Darbietung überstanden zu haben.

Kunasek kündigt Wechsel in die Steiermark an

 

„Body-Mass-Index gibt Verhaltenstipps bei Amok und Terror“

Zuerst wurde gedacht, wie lästig, diese Informationen aus einem Land zu erhalten, das mit Österreich ganz und gar nicht vergleichbar ist. Beigelegt auch noch Collagen.

Jetzt aber wird gedacht, sollte in Österreich je einem Menschen begegnet werden, der jammert, kann ihm das gezeigt werden, wie schlimm es in diesem Land zugeht, aus dem diese Informationen erhalten werden, in diesem Land mit einer solchen Website als Oberausruferin der Regierung:

„[B]efindet sich als klassisches Transitland potentiell im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus. Vor allem der Islamismus und die sich daraus ergebenden Gefahrenlagen mahnen zur Wachsamkeit und Reaktion. Das Bundesministerium für Inneres (BMI) hat deshalb Verhaltenstipps für den Ernstfall einer terroristischen Aktion veröffentlicht. Unter den Schlagworten Flüchten-Verstecken-Verteidigen/Informieren und Notruf veröffentlicht das BMI vier sogenannte Kernbotschaften:“

Es ist zwar unwahrscheinlich, auf einen Menschen zu treffen, in Österreich, der über fehlende Sicherheit klagen könnte, aber nicht unmöglich. Denn. Gerade wenn die Sicherheit die höchste ist, die es geben kann, gibt es allenthalben Menschen, von denen erzählt wird, sie wollen, daß die Sicherheit noch über die höchste hinaus gesteigert werden soll, auch wenn es menschgemäß nicht mehr möglich ist, das Höchste zu steigern.

In diesem Land, aus dem die „Verhaltenstipps“ zugesandt wurden, muß es wahrlich schrecklich und grausam zugehen. Alle ständig auf der Flucht. Alle ständig auf panischer Suche nach einem Versteck. Alle sollen sich merken: Nummern der Kavallerie.

Aber welche Nummer?

112?

Oder 122?

Welche Nummer ist jetzt richtig? Sind beide Nummern richtig?

Die Nummer 112 vom Oberrittmeister?

Die 122 von der Regierungsoberausruferin?

Hat die Oberausruferin auf der Flucht und der panischen Suche nach einem Versteck falsch abgeschrieben? Hat der Oberrittmeister auf der Flucht und der panischen Suche nach einem Versteck, eine falsche Nummer verbreitet, um sicher zu sein, nicht behelligt zu werden, nicht gefunden zu werden, nicht angefordert zu werden, im Wissen, die Sicherheitsleistung je nicht erbringen zu können?

In diesem Land muß es schrecklich und grausam zugehen, aber auch abstrus. Alles wird abgekürzt. Wofür die Abkürzung BMI steht. Das mußte herausgesucht werden. Es steht, so wurde es gefunden, für: Body-Mass-Index. Verständlicher wird es aber dadurch auch nicht, zu wissen, was BMI ausgeschrieben heißt.

Die Menschen in diesem Land verdienen wahrlich das größte Mitgefühl. Ständig auf der Flucht, ständig amokartig auf der Suche nach einem Versteck, und wenn sie endlich eines finden, und die Nummer 112 wählen, meldet sich niemand, und dann nur noch dem Amoklauf ihrer Angst ausgesetzt auch die 122 wählen, und wieder niemand, der sich meldet, kein BMI, der beruhigend sagt, keine Sorge, und er schicke die Kavallerie. Die 133 fällt ihnen nicht mehr ein. Angst zerfrißt jedes Gedächtnis in der Sekunde. Vielleicht geben sie es auch auf, die 133 auch noch zu probieren, ahnen bereits, auch diese Nummer eine tote Nummer, und sie ergeben sich ihrem Schicksal, nehmen es als den höheren Willen der Vorsehung, von Oberausruferin und von der Regierung in der Gestalt des Oberrittmeisters verlassen zu sein. Und vielleicht trösten sie sich, gute Menschen wie sie sind, erfüllt von Nächstenliebe, mit dem Gedanken, daß wenigstens die Oberausruferin und der Oberrittmeister, denen keine Wahl bleibt als zu flüchten, ein Versteck finden, das ihnen zur letzten Bleibe ohne Anschluß …

Ach, wenn die Menschen in diesem Land nur erreicht werden könnten, ihnen zugerufen werden könnte, ihnen gewunken werden könnte, kommt herüber, sie herbeizuwinken, kommt nach Österreich, und sie es auch gut verstehen können, nach Österreich, wo es ganz anders ist. Vor allem sicher. Wo kein Mensch, an Flucht denken muß. Kein Mensch panisch ein Versteck suchen muß. Es keinen Amoklauf der Angst gibt. Gelassen ein jeder Mensch seinem Tagwerk nachgehen kann. Wo es keinen Dienstleister mit Nummern gibt und vor allem keine Dienstleisterin gebraucht wird, von denen ohnehin nicht gewußt wird, welche denn eigentlich stimmt, wenn überhaupt eine stimmt, und vor allem die nicht zu merken ist, weil es nicht erforderlich ist, eine solche Nummer je zu wählen. Da gibt es, also in Österreich, eine auf Rechtsstaatlichkeit vereidigte Exekutive mit einer Nummer, die alle kennen für den Fall, daß doch einmal anzurufen ist, wenn in der Wohnung nebenan ein Geburtstagfest kurz nervig lärmend …

BMI gibt Verhaltenstipps bei Amok und Terror