Zurzeitiger Vizekanzler in Österreich erneuert die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

Holocaustleugnung - FPÖ unzensuriert 22-05-2018

Eine gar so harmlose Frage zu löschen, noch dazu gestellt von einem Grossbuerger, das kann doch nicht verlangt werden. Eine Frage noch dazu,

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

die Zustimmung um Zustimmung erfährt.

Und dann steht das auf einer Website, die ohnehin gesinnungsgemäß zensiert. Oder wie es ihre Verantwortlichen nennen würden: zensuriert. Also auf einer Website, auf der Parteikameraden schreiben, die über jeden Verdacht der Leugnung, der Relativierung erhaben sind, wie etwa die Kameradin

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Gibt es doch keine zweite Partei in Österreich, die ihren Worten tatkräftige Worte folgen läßt, von oben bis hinunter zu ihrem zurzeitigen Vizekanzler … es werden, darf vermutet werden, alle begeistert ihm applaudiert haben, im größten Einverständnis mit ihm, als er im Jänner 18 auf dem Ball in der Hofburg sprach, für „Antisemiten“ würde es weder in der FPÖ noch am Akademikerball und wer sich nicht zu Verantwortung und Gedenken an Holocaust-Opfern bekenne, solle aufstehen und gehen … aufgestanden werden sie vielleicht sein, um ihm, dem zurzeitigen Vizekanzler, mit Standing Ovations dafür Respekt zu zollen …

Darin sind sich doch im Jahr 18 alle in Österreich schon einig, für „Antisemiten“ ist in Österreich kein Platz, und die Männer und Frauen am Hofburgball sind keine Antisemitinnen, sie sind doch in diesem Land geboren, sie reisen beispielsweise nicht aus Syrien zum Akademikerball an, sondern aus Oberösterreich, aus Südtirol, kurz gesagt, aus den Landen der Väter und Mütter, machen sich nach einem Vortrag aus der ehrenwerten Josefstadt auf den Weg in die Hofburg … wie also können sie etwas mit dem Antisemitismus, vor dem nun alle warnen, bis hinauf zum Parlamentspräsidenten, zu tun haben, diese ehrtreu alteingesessenen …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Bravo-Rufe gab es während seiner Rede. Wie auch anders. Erneuerte doch der zurzeitige Vizekanzler auch die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“. Und mit Stolz darauf stellte er, der zurzeitige Vizekanzler in Österreich, seine Ballrede auf die Plattform des Unternehmens Facebook mit dem Hinweis: „wir als heimatliebende Patrioten“ …

Nun muß verstanden werden, Patriotismus ist diesem Gesinnungslager recht besonders …

Wäre im Jänner 18 die Wahl in Italien bereits vorüber gewesen, wer weiß, vielleicht hätte es statt Bravo-Rufe schon Bravissimo-Rufe gegeben, dem Generalsekretär nachgerufen … aber ein Bravissimo konnte der Generalsekretär erst wenige Wochen später dem Anführer der Lega zurufen …

Während dieses Kapitel geschrieben wird, können weitere nur dieser gar so harmlosen und gesetzestreuen Frage zustimmen, ein Großbürger versteht es eben, die rechten Fragen zu stellen, und das muß doch honoriert werden, vielleicht mit Standing Ovations vor den Tastaturen, und das Zustimmungsklicken der Applaus …

Holocaustfrage - FPÖ unzensuriert - 22-05-2018

Und ebenso die Überlegungen von Meiers erfahren weitere Zustimmung, auch während des Schreibens an diesem Kapitel.

FPÖ unzensuriert - Holocaust - Genozid - Dreissigjährige Krieg - 22-05.2018

Welche Überlegungen sonst sollte M. Meiers anstellen, bei dieser Kommentarvorgabe der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei?

Wird doch hier gar recht gewußt, welche Pläne es gegen wen gab, ach, allesamt Pläne gegen …

Heinz Christian Strache zurzeitiger Vizekanzler - Ehre Freiheit Vaterland - Jänner 2018

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

FPÖ unzensuriert - Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

Und für einen Grossbuerger ist es selbstverständlich, daß er nicht schreibt, es sei eine Lüge, es habe den Holocaust nicht gegeben, ein Großbürger macht das elegant, schließlich ist er keine Glatze ohne Schulabschluß, ein Großbürger macht es raffiniert, er schreibt zwei Zahlen hin, und schließt daran eine höfliche Frage an:

„Und nun???“

Es schreit zwar in ihm, worauf die drei Fragezeichen schließen lassen, es sei eine Lüge, daß es Auschwitz … aber nach außen, schließlich ist der Großbürger seiner Bildung verpflichtet, ruhig, höflich zu bleiben. Ach, es ist ihm nur um die Wahrheit gelegen …

Ja, nur um die Wahrheit, und wer kennt nicht die gesinnungsgemäßen Bemühungen um die Wahrheit, zu der auch die Zahlen führen sollen, etwa die am 21.05.18 von dem sich Grossbuerger nennenden Menschen auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ..

Wie viele Beispiele könnten hierfür angeführt werden. Exemplarisch hierfür zu nennen reicht „Metapedia“, diese gesinnungsgemäße Quelle der…

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

Wissensbunker in Österreich nicht nur für eine Gesinnungsschaft

Und es ist die Pflicht eines Großbürgers, einen Kommentar mit einem Zahlenspiel zu bringen, zu einem Kommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei, in dem am es 20.05.18 u.v.a.m. heißt:

„Deutschland war in der Vergangenheit oft und ist in der Gegenwart immer noch Spielball ausländischer Interessen, nicht selbstbestimmt, sondern von Fremden dominiert. 

Wenn Deutschland uneins ist und lieber sich selber zerfleischt, als seine eigenen Interessen zu verfolgen, liefert es sich dem bedenkenlos egoistisch handelnden Ausland selbst als Sklave und Wirtstier aus. Solange dies hierzulande nicht von breiten Schichten des Volkes erkannt wird und solange keine Politik zugunsten deutscher Interessen stattfindet, wird die Rolle Deutschlands immer nur die eines von Fremden bestimmten Objekts bleiben.“

Und auch die Verantwortlichen diese Website haben eine ihre Quelle hierfür, von untadeliger

Mölzer – Eckart – Luther: „Auf gut Deutsch.“

und also hochwürdigster Gesinnung: eine Schrift von …

Ein Großbürger zieht kein Shirt von Thor Steinar an, hebt nicht in einem Fußballstadion beispielsweise die kranke Hand zum heilenden Gruß, ein Großbürger hält Vorträge, ehe er auf Bälle geht, auf dem Reden gehalten werden, von denen er weiß, diese sind nicht für ihn und vor allem nicht gegen ihn bestimmt.

Von Proporzstaatshistorikern und Gedenkveranstaltungsabonnentinnen

„Köhlmeier hat es versäumt, diese verschlungenen Wege der historischen Abläufe klar nachzuzeichnen. Damit ging auch das, was er als einen Paukenschlag in der Hofburg gemeint haben mochte, daneben.“

Das schreibt Gerhard Botz in der Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts am 11.05.18.

Zuerst. Michael Köhlmeier wußte, zu wem er sprach. Eine Rede richtet sich stets an die anwesenden Zuhörer und Zuhörerinnen. Und diese seine Angesprochenen im Saal sollten wie niemand sonst im Land doch die „historischen Abläufe klar“ kennen. Denn. Sein Publikum in der Hofburg am 04.05.18 war die sogenannte zurzeitige Staatsspitze. Und für diese sollte es doch klar sein, was von Michael Köhlmeier gemeint ist, wenn er davon spricht, „auf der ganzen Welt“

Nicht die „Nazis“, kurz gesagt, haben die Fluchtrouten geschlossen, sondern, kurz zusammengefaßt, die Welt war es.

hätte es damals schon Menschen gegeben, die sich damit gebrüstet hätten, Fluchtrouten zu schließen. Wer sonst als die zurzeitige Staatsspitze muß in der Sekunde klar verstehen, den Zusammenhang mit den „historischen Abläufen klar“ herstellen können, wenn Michael Köhlmeier mit seinem Satz der brüstenden Menschen „auf der ganzen Welt“ endet?

Wenn es die Staatsspitze nicht vermag, wer dann? Zumal die Staatspitze, auch die zurzeitige, kurz gesagt, eine Gedenksveranstaltungsabonnentin ist …

Zweitens. Es wird nicht gewußt, ob Gerhard Botz die Rede von Michael Köhlmeier gehört oder gelesen hat. Wenn er sie gehört oder nachgehört hat, dann hat er seinen Hörbehelf wohl so eingestellt, daß er das, was Köhlmeier sagte, nicht hört. Sollte er, Botz, sie gelesen haben, dann wird er seinen Lesebehelf wohl ein weiteres Mal so geputzt haben, daß er liest, was er zu lesen hat …

Gerhard Botz putzt sich seine Dollfuß-Lupe und entdeckt die weite Welt

Gerhard Botz - Ein Paukenschlag daneben

Was für eine klare Zeichnung Gerhard Botz zu seiner Frage, wie „faschistisch der Austrofaschismus wirklich“ gewesen sei, herstellte, nun, das kann in diesem Lupenkapitel gelesen werden … Und nun meint er, Botz, „daneben“ gegangen sei, was Michael Köhlmeier …

Es gibt in Österreich ein Wort, das nicht als Kompliment gedacht ist: „Staatskünstler“. Zu wenig bis gar nicht wird in Österreich von den Staatshistorikerinnen gesprochen, deren Rolle beleuchtet, und es fällt zu Staatshistoriker nicht nur Botz ein … In Österreich allerdings muß dieser Begriff und kann dieser Begriff eingegrenzter und konkreter ausfallen: Proporzstaatshistorikerinnen …

Nur in einer Hinsicht bedarf es in Österreich keines Proporzes. Weil, so scheint es, in dieser Hinsicht alle aus nur einem Geisteslager kommen, wenn es gilt, großzügig, nachsichtig zu sein, Menschen mit einer bestimmten Weltanschauung in guter Erinnerung zu behalten, wie etwa den Bundeskanzler …

Postskriptum. Ein Tipp- oder ein Rechtschreibfehler in der Analyse von Gerhard Botz darüber, was daneben gehen kann, kann nicht unerwähnt bleiben:

„In einer wenige Minuten dauernden Rede las er Vertretern der Regierungsparteien, die mit steinernen Minen zuhörten, gehörig die Leviten.“ 

Erstens, das Sprichwort. Es könnte nun ein Sprichwort umgeschrieben werden: Böse Mienen zum guten Spiel …

Zweitens, die Hoffnung. Dieser Tippfehler oder dieser Rechtschreibfehler mag keine Prophezeiung sein, mag sich je nicht erfüllen. Wie oft ist nach einer schrecklichen und zumeist mörderischen Tat zu hören, dieser oder jene sei, im Rückblick, doch eine tickende Zeitbombe, also eine Mine, gewesen, aber das Ticken konnte aus dem höflichen Ton einfach nicht herausgehört werden, die Bombe konnte nicht so einfach erkannt werden, zeigte sie doch stets ihr freundlichstes Gesicht gegen alle …

 

Merksatz des Medienpädagogen Norbert Steger zum Auswendiglernen: „Natürlich dürfen sie auch kritisch sein!“

Norbert Steger - Fernmedienunterricht - Radio 18-05-18 Morgenminute um sieben Uhr

Am Freitag, 18.05., gab Norbert Steger seinen ersten Radiounterricht im Gegenstand Medien, in der Sendung des österreichischen Rundfunks um sieben Uhr, also zu der Zeit, von der gewußt wird, morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung.

„es ist noch keine einschüchterung wenn ich einem kind erkläre du darfst nicht bei rot über die kreuzung gehen oder wenn ich sage du sollst nicht lügen und was passiert wenn trotzdem gelogen wird“

Die Kinder der Sendung, die Norbert Steger „nicht mit Journalisten vergleicht“, haben diese erste Fernstunde des Norbert Steger mit Rohrstockhintergrund wie folgt kurz zusammengefaßt:

„Seit gestern hat der ORF einen neuen Stiftungsratsvoristzenden. Der ehemalige FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger wurde mit neun Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt. Im Vorfeld war er mit Drohungen gegenüber ORF-Mitarbeitern über ‚unbotmäßige Interviews‘ und mögliche Entlassungen aufgefallen. Aussagen, die erzieherische Zwecke gehabt haben, erklärt Steger nach der Wahl.“

Als Aufgabe für Journalistinnen und Journalisten gab Norbert Steger seinen Merksatz zum Auswendiglernen auf:

„natürlich dürfen sie auch kritisch sein“

Damit gab Norbert Steger eine Lehrstunde ganz in der „würdigen“ Tradition des österreichischen Hintergrunds …

Merksatz von Norbert Steger - Medienpädagoge - Natürlich dürfen sie auch kritisch sein

T-Shirt, Uniform der Jetztzeit

T-Shirt - Uniform der Jetztzeit

Die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich kann es gesinnungsgemäß am 18.05.18 nicht unkommentiert lassen, wenn

[s]eit einigen Tagen wird auf der Uni Köln akribisch kontrolliert. Rundgänge und Sichtungskontrollen werden durchgeführt, nicht existierende Kleidungsvorschriften auf ihre Einhaltung überprüft. Die Rede ist allerdings nicht von Prüfungen, sondern von Rundgängen auf der Baustelle. Einem Augenschein wird aber nicht der Baufortschritt unterzogen, sondern die Kleidung der Arbeiter. Studenten beklagten nämlich, dass Bauarbeiter Kleidung des arabischen Markenherstellers Thor Steinar tragen würden. Die T-Shirts des Investors aus Dubai würden nämlich als „rechtsextremes“ Kennzeichen dienen.

Rektorat geht vor linken Studenten in die Knie

Studentenvertretung ruft zur Denunziation auf

Bei Kontrollgängen der Uni Köln zeigte sich ein erster Erfolg, es habe seither keine Auffälligkeiten mehr gegeben und die besorgten Studenten keinen Grund mehr, sich vor den arbeitenden Männern zu fürchten. Auf der Facebookseite der Studienvertretung findet sich dennoch der Aufruf, ungeniert Meldung zu erstatten, falls ein Arbeiter seiner Freiheit nachkommt und Kleidung besagter Marke trägt[.]

Ob es lediglich Schlampigkeit oder bewußte Irreleitung durch diese Website ist, daß von Thor Steinar als einer arabischen Marke geschrieben wird, die Antwort darauf ist Ihnen überlassen. Es gab vor etlichen Jahren für eine kurze Zeit eine Übernahme durch einen arabischen Investor. Aber das ist eben Jahre her. Wie dem auch immer sei, eines dürfte diesmal nicht der Beweggrund sein, etwas Schlechtes auf andere abschieben zu wollen, das heißt auf Menschen mit islamischen Glauben, wie es versucht wird, einen Ismus auf diese … Geht es doch um etwas gesinnungsgemäß Gutes, also um ein deutsches Produkt … Thor Steinar war und ist nach wie vor eine deutsche Marke, und wenn die Spur bezüglich Beteiligung in ein anderes Land führt, dann in die Schweiz …

Gesinnungsgemäß schreibt diese Website beispielsweise nicht über die Hausverbote in Fußballstadien in Deutschland, im deutschen Bundestag im Zusammenhang mit der Thor-Steinar-Bekleidung … es könnte viel über diese Thor-Steinar-Bekleidung geschrieben werden, über die Gerichtsprozesse, über die Eklats, die Aufregungen, aber darum geht es nicht. Es ist auch nicht notwendig. Wenn Sie nach „Thor Steinar“ im Internet suchen, finden Sie alles, weshalb auch diese Bekleidung nicht so harmlos ist, wie es diese Website versucht darzustellen.

Es gibt, soviel noch, eine Zusammenfassung, die einen Einblick gibt in die Welt von Thor Steinar: „Investigate Thor Steinar“:

Die besondere Auswahl der Motive, Farben, Schriftzüge und Inhalte eröffnet positive Deutungsmöglichkeiten bezüglich nordisch-völkischer Mythologie, Kolonialismus und NS-Ideologie. Wir wollen zeigen, dass eben jene Motive nicht wahllos – aus künstlerischer Freiheit entstanden sind, sondern definitv nazistische, kolonialistische, gewaltverherrlichende oder mythologische Bezüge zulassen. Diese Inhalte können, und das macht die Marke so besonders, von rechtsgesinnten Träger_innen problemlos nach außen transportiert werden und auch aufgrund der bewusst uneindeutigen Motive von unwissenden Träger_innen weiter gegeben werden.

Es kann verstanden werden, daß dieser Website die Marke Thor Steinar am Herzen liegt, mit ihrer Rune als Logo. Es würde nicht verwundern, würde ein Kind aus einer Familie eines Funktionärs, einer Mandatarin dieser Partei, aufgefordert ein Herz zu zeichnen, das Herz als Rune zeichnen. Ganz ebenso gesinnungsgemäß selbstverständlich wie etwa eine Tochter eines Angestellten dieser Partei, wenn sie mit einer Tastatur spielt, die Zahl „88“ tippt.

Es ist wohl bezeichnend, daß das erste Thor-Steinar-Geschäft, das in Österreich vor zehn Jahren eröffnet wurde, in Braunau eröffnet wurde. Mittlerweile gibt es diesen Laden nicht mehr. Es ist rührend, wie in Österreich die Sorge umgeht, das Geburtshaus von 18 könnte eine Pilgerstätte … Wer braucht noch, so sehr wird in Österreich hinterhergehinkt, einen Wallfahrtsort, kann er und sie selbst, recht bekleidet, als Pilgerstätte durch die Lande ziehen.

Und Thor Steinar ist nicht die einzige Bekleidungsmarke, mit der versucht wird, das Erscheinungsbild des sogenannten öffentlichen Raumes zu prägen, zu bestimmen. Gerade in Österreich. Und für alle diese Bekleidungsmarken hat die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei ihr Runenherz …

Heimatmode in Österreich

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

T-Shirt Prinz Eugen Rune

In der Vergangenheit tauchten in der Öffentlichkeit mehr und mehr Menschen in Uniformen auf, zuerst vereinzelt, mit der Zeit mehr und mehr … Das muß nicht groß erzählt werden, gerade in Österreich mit seinem dritten Nazismushintergrund wird das ohnehin, kurz gesagt, bestens gewußt …

Insofern war die Zeit damals tatsächlich einfacher. Es wurde sofort gewußt, weshalb wer eine bestimmte Uniform trug, und der Mann in einer bestimmten Uniform wußte selbst nur zu genau, warum er gerade diese eine bestimmte Uniform trug. Heute, beispielsweise mit diesen T-Shirts, ist das nicht mehr so eindeutig zu sagen. Wer kann, ohne beispielsweise mit den Bauarbeitern auf dem Gelände der Universität in Köln direkt darüber zu sprechen, sagen, weshalb die Bauarbeiter gerade diese Shirts von Thor Steinar tragen. Tragen sie diese gesinnungsgemäß bewußt, tragen sie diese aus Gleichgültigkeit, tragen sie diese aus Unwissenheit ob ihrer bewußt ausgelegten mannigfachen Bedeutungen?

Die Zeit damals war auch nicht einfacher. Wußte der Mann, der eine bestimmte Uniform sich überzog, tatsächlich genau, wessen Rock er wirklich trug und nur zu genau, warum?

Österreich mit Stockhintergrund

Ständig wird davon geschwefelt, dieser Mensch habe jenen Migrationshintergrund, jener Mensch habe diesen, der wieder diesen und jener diesen sogenannten …

Das könnte auch von Ländern, von Staaten, von Regionen — beispielsweise von …

Österreich, Land mit Nazismushintergrund,
Österreich, Staat mit Autoritarismushintergrund,
Österreich, Republik mit Faschismushintergrund,
Österreich, Region mit Kreuzhintergrund.

Das geht auch knapper, kurz zusammengefaßt:

Österreich mit Stockhintergrund.

Kann es denn einen Gegenstand noch geben, der mehr Symbol für das sein kann, was alle diese Hintergründe eint: als der Stock?

Der Stock: das Instrument der Züchtigung.

Das aus zwei Stöcken zusammengenagelte Kreuz — absolutes Zeichen der vollkommenen Zurichtung des Menschen …

Österreich - Land mit Autoritarismushintergrund - Land mit Nazismushintergrund - Land mit Faschismushintergrund .png

 

Der Identitären Anwältin unzensuriert: „Anklagen müsste man den ‚Staatsanwalt‘ [Peter Unterstrich], der keine Fakten, sondern Verleumdungen als Anklagepunkte vorbringt.“

FPÖ unzensuriert - Anklage Staatsanwalt 14-05-18Anklagen müsste man den „Staatsanwalt“, … der keine Fakten, sondern Verleumdungen als Anklagepunkte vorbringt. Wieso muss ich bei diesem Staatsanwalt an Roland Freisler denken? Ich habe leider auch so ein linkes Arschloch in der Familie, der so tut, als ob er ein hohes Viech wäre, aber in Wirklichkeit untergriffig, hinterfotzig und betrügerisch ist (und noch dazu auf vielen Gebieten erschreckend inkompetent). Ja, so sind sie, die linken Justizler: Im Grunde genommen charakterlich-moralisch zurückgebliebene und ideologisch fanatisierte Kriminelle.

Das ist der Kommentar von einem der Schreibstaffel vom 14.05.18. Bis zu diesem Tag, 16.05.18, finden es bereits 103 Menschen lobenswert, diesen Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich.

Dieser Schreibstaffler gibt lediglich seinen Vornamen bekannt, falls es sein wirklicher Vorname ist.

Seine Spezialität sind nicht Fakten, sondern alles, was nicht Fakten sind.

Und das seit Jahren auf dieser Website. Einem Staatsanwalt oder einer Staatsanwältin sollte eigentlich sein wahrer Name längst bekannt sein; vor Jahren schon gab es gegen ihn eine Anzeige …

Seine Spezialität sind nicht Fakten, sondern alles, was keine Fakten sind, wie hier nachgelesen werden kann. Aber für die Verantwortlichen dieser Website kein Grund ihn zu … Möglicherweise ist ein Marketinggedanke dahinter, wie könne eine Website unverwechselbar gemacht werden …

Zu verleumden ist ihm nicht genug, es sind auch Listen anzulegen, gesinnungsgemäß nicht über Kameraden und Kameradinnen, sondern …

Wie er wohl tatsächlich heißt? Dieser seit Jahren auf dieser Website triebige Mann? Aber nicht nur auf dieser Website, auch sonst treibt es ihn um, etwa zum Kongress im Oberösterreichischen, wo er wohl mit Andacht dem Referat eines Mannes lauschte, der nun der zurzeitige Innenminister …

Vielleicht ist es ein Mann, der für diese Website zusätzlich Kommentare schreibt, aber gezeichnet mit seinem wirklichen Vornamen, mit seinem wirklichen Nachnahmen? Weshalb sonst diese Treue zu ihm? Auf diesen Gedanken durch Caroline Sommerfeld gekommen, die einerseits Kommentare für diese Website schreibt, andererseits zusätzlich als eine aus der Schreibstaffel Kommentare hinzufügt, wie eben erst geschehen, und diesmal ebenfalls in Verteidigung der Identitären außerhalb des Parlaments:

FPÖ unzensuriert: „Anklage gegen ‚Identitäre Bewegung‘ könnte zum Bumerang werden“

Caroline Sommerfeld verwendet wenigstens für ihre Kommentare als Schreibstafflerin und für ihre Auftragskommentare ihren sogenannten Klarnamen. Immerhin das kann ihr positiv verbucht werden, auch wenn das äußerst zu wenig ist, um aus dem Minus je herauszukommen.

FPÖ unzensuriert: „Anklage gegen ‚Identitäre Bewegung‘ könnte zum Bumerang werden“

FPÖ unzensuriert - AK Nautilus - Stefan Juritz - Identitäre

fpö unzensuriert identitär sommerfeld ak nautilusEs ist nichts Außergewöhnliches, es ist nichts Unerwartetes, der Kommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei als Verteidigungsschrift vom 14.05.18. Wäre es anders, müßten sich die Verantwortlichen wohl vorwerfen, wenn alle untreu werden, dann auch sie …

Aufmerkenswert daran ist ein Kommentar von einer aus der Schreibstaffel zu diesem Verteidigungskommentar:

Extremismus-Studie veröffentlicht – ist die IB rechtsextrem? https: //www.ak-nautilus.com/2018/05/14/fallstudie-ist-die-identitaere-be… Unbedingt lesenswert!

AK Nautilus

Und wenn ihrem Link gefolgt wird, darf gelesen werden:

Die Fallstudie wurde gemeinsam mit dem Gründungsmitglied der Identitären Bewegung, Patrick Lenart erarbeitet. Die 53 Seiten gliedern sich in mehrere Kapitel und behandeln im Wesentlichen den Vorwurf des Rechtsextremismus von Seiten des zivilgesellschaftlichen Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) sowie dem staatlichen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BV). Diese zwei Institutionen entscheiden in Österreich, wer als rechtsextrem gilt und wer nicht. Den Erwartungen, die man an diese Institutionen aufgrund der verheerenden Folgen solcher Vorwürfe stellen darf, werden sowohl BVT als auch DÖW nicht gerecht.

Das ist dramatisch: Denn damit wird der marxistische Rechtsextremismus-Begriff von Willibald I. Holzer, den das DÖW seit 1993 verwendet, staatlich legitimiert. Statt eigener Recherche übernimmt das BVT ganze Passagen blind vom DÖW und schafft damit sogar Widersprüche in den eigenen Berichten. Dass der DÖW-Begriff im erklärten Widerspruch zum Begriff des BVT steht, wird nicht einmal ausgewiesen.

Die Fallstudie zeigt auch interessante personelle Zusammenhänge. So wurde das DÖW nicht nur von einem Kommunisten gegründet, sondern auch der Rechtsextremismus-Begriff stammt von einem Marxisten. Wäre das nicht genug, war auch Andreas Peham beim Kommunistischen Studentenverband (KSV) tätig und schreibt auch heute noch für antifaschistische Blätter.

Im BVT wiederum ist Sibylle G. als Leiterin des Extremismus-Referates tätig. Sie hat ein Naheverhältnis ausgerechnet zur SPÖ und war Mitglied der ständigen Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming. Verwundert es deshalb, dass im aktuellsten Bericht des BVT für die Staatsanwaltschaft Graz – dessen Bedeutung für die Anklage von 17 Identitären wohl nicht zu unterschätzten ist – ausgerechnet „Experten“ zu Wort kommen, die nicht nur SPÖ-Mitglied, sondern auch Mitglied der linksextremistischen „Offensive gegen Rechts“ sind?

Fazit: Die IBÖ ist …

AK Nautilus - Stefan Juritz - Verbotsgesetz

Es wurde also mit einem „Gründungsmitglied“ gemeinsam erarbeitet. Vom „AK Nautilus“. Nun, wer ist dieser Arbeitskreis? Es ist Stefan Juritz. Wer ist Stefan Juritz? Kurz zusammengefaßt: ein mit FPÖ, mit Info-Direkt, mit Burschenschaften, mit den Identiären außerhalb des Parlaments Verzahnter …

Stefan Juritz, der gemäß Impressum für den AK Nautilus verantwortlich ist, ist ein Mann der Aufstiegschancen hat, also in Österreich, in dem eine Forderung etwa nach dem „Abschaffen des Verbotsgesetzes“ einen Menschen erst so recht ministeriabel …

Diese „Fallstudie“, auch diese, läßt bereits ein weiteres Mal erahnen, wie der Bericht ausfallen wird, von dem Arbeitskreis der identitären Regierungspartei, die es freilich, weil sie etwas höher ist, nicht Arbeitskreis nennt, sondern „Kommission“, und dessen Einsetzung der zurzeitige Bundeskanzler inniglich begrüßt. Wohl deshalb, weil es ein Ergebnis nach seinem Geschmack sein wird.

Was an diesem Verteidigungskommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website noch aufmerkenswert ist, die Frau aus der Schreibstaffel, die diese „Fallstudie“ als „unbedingt lesenswert“ empfiehlt, schreibt nicht nur als Schreibstafflerin Kommentare, sie schreibt überhaupt für diese Website Kommentare, wie gelesen werden kann.

Viele von der Schreibstaffel verwenden ein Pseudonym. Es stellt sich die Frage, wie viele von ihnen noch schreiben, wie diese Frau, ebenfalls im Auftrag dieser Website Kommentare?

FPÖ unzensuriert - Extremismus - Caroline Sommerfeld

 

 

 

Christian Hafenecker, Odins „Hafi“: „Langsam bröckelt die Fassade der Türkisen und die Wahrheit tritt zu Tage alle besten für Respekt an Marine Le Pen“

Odins HafiChristian Hafenecker ist nun etwas Höheres geworden, also das, was Vilimsky auch ist, in der identitären Regierungspartei … ob jetzt mit ihm endgültig und rasch nicht nur die türkise, sondern die gesamte „Fassade“ der schwarzidentitären Regierung“ bröckeln wird, die „Wahrheit zu Tage“ …

Mit Christian Hafenecker, auch mit Christian Hafenecker, aus dieser Partei kann eine Legende aus dem Land vertrieben werden, daß es nämlich beste Deutschkenntnisse bedarf, um in Österreich etwas zu werden …

Der zurzeitige Bildungsminister wird wohl auch an einen Christian Hafenecker gedacht haben, bei seinem Plan, recht besondere Deutschklassen einzurichten. Vergessen dabei ist aber von der schwarzidentitären Regierung die gesetzliche Verankerung, daß Ausgeschulte diese Deutschklassen verpflichtend zu besuchen haben. Vielleicht besucht Christian Hafenecker eine solche Deutschklasse ja auch freiwillig. Dann könnte er beispielsweise

NR Christian Hafenecker antwortet

die übermittelte E-Mail mitnehmen, anhand dieser bereits seine Deutschkompetenz ermittelt werden könnte, seine „Sprachdefizite“ festgestellt werden könnten. Er, Hafenecker, kann aber angstfrei die Prüfung antreten. Denn der zurzeitige Bildungsminister hat sich gegen „Strafen bei Sprachdefiziten“ ausgesprochen, und auch dabei wird er, der Bildungsminister mit unmittelbarer Erfahrung in diesem Bereich, wohl recht an seine identitären Kameraden und Kameradinnen in der zurzeitigen Regierung gedacht haben, mit Großzügigkeit, mit Mitgefühl und mit größter Nachsicht …

Und kann sonst noch etwas zu Christian Hafenecker geschrieben werden? Nichts, was ohnehin …

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

Vielleicht noch, eine ihm rechte Herzensangelegenheit, auch ihm, dürfte die „Doppelstaatsbürgerschaft“ für Menschen sein, die bereits eine haben, nicht in Österreich leben und wohl auch nicht vorhaben, nach Österreich zu kommen, sondern in dem Land bleiben wollen, in dem sie ihre Staatsbürgerschaft …

Vielleicht noch. Mit Christian Hafenecker erfüllt er sich selbst diesen von ihm geäußerten Wunsch: „alle besten“ …

Vielleicht noch. Wie zärtlich muß er doch mit dem Parteimaler verbunden sein, darf dieser ihn doch „Hafi“ nennen. Auch der Parteimaler einer von „alle besten“, mit diesem seinem recht großartigen Wissen, wo in Österreich dieses Wunderwerk „Stalinorgel“ steht, das Fernsehsendungen und Radiobeiträge in den Äther …

Eines, das wird den zurzeitigen Bildungsminister freuen, muß nicht mehr auf den Lehrplan … auch Odins „Hafi“ weiß, was „rassistisch“ …

Und den zurzeitigen Finanzminister wird es auch freuen, ist es doch ein entschieden nachhaltiger Beitrag zum Sparen. Denn. Für seine Lehrbehelfe muß kein Steuergeld zusätzlich ausgegeben werden, ist doch Odins „Hafi“ die ZZ hierfür Lehrbuch genug …

Zum friedlichen Weihnachtsfeste in der FPÖ-ZZ ein recht christliches Gedenken an „Kongo-Müller“

Christian Hafenecker - alle besten

 

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Im Gegensatz zur Nationalratswahl im Oktober ’17 in Österreich ist das Ergebnis der Landtagswahl ’18 in Salzburg tatsächlich ein Ergebnis, das eine schwarzblaue Landesregierung rechtfertigte.

In Salzburg haben die zwei Parteien tatsächlich eine Mehrheit, ganz im Gegensatz in Österreich. Dennoch wird es nach dem derzeitigen Stand keine schwarzblaue Landesregierung in Salzburg geben, sondern eine von drei Parteien, die zusammen knapp zwei Prozent weniger Stimmen erhielten.

Landesregierung Salzburg als Modell für eine Regierung in Österreich auf Bundesebene

In Österreich haben die zwei Parteien auf Bundesebene keine Mehrheit erzielt. Ihr Stimmenanteil reicht zwar aus für die Bildung einer Koalition. Aber es gibt so viele Koalitionsvarianten, und die Koalitionsvariante von der schwarzen Partei mit der identitären Partei belegt unter diesen lediglich den weit abgeschlagenen fünften Platz. Gar nur den siebenten Platz für eine schwarzidentitäre Regierung, wenn noch weitere Koalitionsvarianten durchgespielt werden, wie gelesen werden kann …

Wie treuherzig der zurzeitige Bundeskanzler davon spricht, der „Wählerwille“ müsse akzeptiert werden, also der Wählerinnenwille auf Bundesebene, den es, kurz zusammengefaßt, auf Bundesebene in dieser Deutlichkeit gar nicht gibt, in Salzburg hingegen akzeptiert der zurzeitige Bundeskanzler nur einen Willen, nämlich den von Wilfried Haslauer …

Es ist also nicht weit her mit der Standfestigkeit des zurzeitigen Bundeskanzlers, wenn es darum geht, den Willen der Wählerinnen und Wähler, wie dieser so deutlich in Salzburg in der letzten Wahl sich zeigte, zu verteidigen … es ist halt wie stets:

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

Es kann also, nach diesen wenigen Monaten der schwarzidentitären Regierung, die bereits wahrlich kein Versprechen sind, für das Wohl der Menschen arbeiten zu wollen, diese immer noch und leicht, kurz gesagt, aufgelöst werden, um nach dem Modell der bevorstehenden Landesregierung in Salzburg eine Regierung mit mehreren Parteien zu bilden. Die möglichen Varianten müssen nicht noch einmal ausgebreitet werden, dazu gibt es bereits Ausführungen …

Es kann das Salzburger Modell als Anlaß genommen werden zu sagen, gut, die schwarzidentitäre Regierung war ein Montagsprodukt, also …

Gut, die schwarzidentitäre Regierung war ein Montagsprodukt und es soll aus den Erfahrungen mit Montagsprodukten gelernt werden und früher als später, also gleich wieder aus dem Regal genommen werden. Denn. Wer kennt nicht den Ärger, die Mühsal mit Montagsprodukten? Was wird oft an Montagsprodukten herumgebastelt, geflickt, geschustert, in der Hoffnung, dann werde es schon einigermaßen funktionieren. Und am Ende müssen diese Montagsprodukte nach teuren Reparaturen doch entsorgt werden, und ein neues Produkt gekauft werden unter Beschwörungen des Verkaufspersonals, diesmal ist es gewiß kein Montagsprodukt. Wie oft auch hätte Schlimmes sogar verhindert werden können, wären Montagsprodukte rechtzeitig aus dem Warenverkehr gezogen worden.

Für die identitäre Partei ist ein Hinausgang aus der Regierung kein Nachteil. Im Gegenteil. Es kann ihr eine Zeit des Überdenkens werden, des Ankommens in der Gegenwart. Freilich, es wird ihr Unterstützung angeboten werden müssen. Etwa durch einen Lehrgang. Es könnte ihr ein Lehrgang im oberösterreichischen Feichter angeboten werden.

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Und nach erfolgreicher Absolvierung dieses Lehrganges und einer daran anschließenden mehrjährigen Probezeit zur Festigung demokratischer Reife und unter der Voraussetzung, daß dann Wählerinnen und Wähler diese nach wie vor zu wählen gewillt sind, könnte eine Regierungsbeteiligung geprüft, erwogen werden.

Auch der zurzeitige Bundeskanzler könnte diese Zeit für eine ihm dringend nahezulegende Bildungskarenz nutzen und ebenfalls den Lehrgang in Feichter belegen. Denn. Es liegen offensichtlich Mängel vor, wie sonst kann ein Mensch mit einer identitären Partei kollaborieren …