Österreich, das, kurz gesagt, im Autoritären verharrende Katgottreich des Prälatenbundeskanzlers

Fahne und Flagge Österreichs

In Wien, in der Hauptstadt von Österreich, gibt es einen Platz, mit dem voller Stolz der österreichische Widerstand gegen Demokratie und Antifaschismus verkündet wird.

Im Jahr ’49 wurde diesem „vormalig[en] Universitätsplatz“ der Name „Dr. Ignaz Seipel-Platz“ gegeben. Also vier Jahre nach dem Untergang der nationalsozialistischen Massenmordschaft und Massenterrorschaft des deutschen reiches mit seiner ihm führerschenkenden ostmark …

Vier Jahre nach einer Totaldiktatur wurde also der Platz nach einem katholischen Pfarrer benannt, der auch als Bundeskanzler kurz zusammengefaßt für alles steht, mit Bestimmtheit aber nicht für Demokratie, mit Bestimmtheit nicht für Antifaschismus.

dr ignaz seipel platz vormals universitätsplatz

Bereits in den ersten Jahren der zweiten Republik, kaum daß diese gegründet ward, also durch die Benennung dieses Platzes nach Ignaz Seipel, kurz gesagt, schon ein klares Bekenntnis zum Autoritären katholisch faschistischer Prägung, schon eine klare und unmißverständliche Absage der Entwicklung zu einem demokratischen und antifaschistischen Staat …

Der Platz heißt auch weiter nach dem Prälatenbundeskanzler, es wird das Jahr 18 geschrieben, „Dr. Ignaz Seipel-Platz“. Es hätte angenommen werden können, der Platz werde umbenannt werden, nach dem Vorliegen des Berichts einer Historikerinnenkommission über Straßennamen.

Den Bericht gibt es nun seit fünf Jahren, in dem festgehalten ist:

Welche Skepsis man der neuen Staatsform tatsächlich entgegenbrachte verdeutlichten aber nicht nur Überlegungen einer teilweisen Parlamentsneutralisierung durch einen mit umfassenden Befugnissen ausgestatteten Bundespräsidenten, die schon in den Vorberatungen der Verfassung 1920 und ein weiteres Mal 1922 angestellt worden waren (vgl. Berchtold 1998, 497), sondern vor allem auch Seipels intensive Unterstützung des Aufbaus militanter rechtsradikaler Organisationen in der Bundeshauptstadt. (Vgl. Rape 1977, 294). Diese waren keineswegs nur defensiv, so gehörte Seipel ab März 1920 neben Militärs und monarchistischen und großdeutschen Vertretern als Vorstandsmitglied der Geheimorganisation „Vereinigung für Ordnung und Recht“ an, die eine gewaltsame Ausschaltung der Sozialdemokratie plante (vgl. Staudinger 1983, 259) und kooperierte eng mit bayrischen Rechtsradikalen der Organisation Escherich (Orgesch) und der Organisation Kanzler (Orka). (Vgl. Rape 1977, 294ff) Nach seinem Aufstieg zum Bundeskanzler koordinierte Seipel von 1922 an persönlich die Verteilung von Industriegeldern an diverse rechte Milizen (vgl. Carsten 1978, 59), wobei militärischer Effizienz offenkundig höhere Priorität eingeräumt wurde als ideologischer Nähe: Seipels Hauptsorge galt besonders in den frühen Jahren der Republik nicht so sehr „seinen“ christlichsozialen Formationen (Seipel war seit 1921 auch Obmann der Christlichsozialen Partei), als vielmehr der vom rabiaten Antisemiten Hermann [von] Hiltl geführte Wiener Frontkämpfervereinigung, die er auch mit Mitteln aufrüstete, die durch das ungarische Horthy‐Regime zur Verfügung gestellt worden waren. (Vgl. Rape 1977, 376‐386) Nachdem innerhalb der Christlichsozialen Partei die rechte Wiener Gruppe um Seipel, Richard Schmitz und Friedrich Funder das Ruder übernommen hatten, wurden verstärkt auch öffentlich korporatistische Ordnungskonzepte forciert. Unter dem Schlagwort der „wahren Demokratie“ wurde die Reinigung derselben vom „Übel der Parteienherrschaft“ propagiert. In den Worten Seipels: „Ich selbst messe der bloßen Reform des Wahlrechts und der Wahlordnung keine allzu große Bedeutung bei; ich sehe die Wurzel des Übels in der Art der Parteienherrschaft, wie sie sich in den Zeiten der konstitutionellen Monarchie entwickelt hat und nach dem Wegfall der monarchischen Korrektur ungehemmt in die Halme geschossen ist. Nach meiner Ansicht rettet jener die Demokratie, der sie von der der Parteienherrschaft reinigt und dadurch erst wieder herstellt.“ („Tübinger Rede“, abgedruckt in Seipel 1930, 181f.) Mit Seipels neuerlicher Übernahme des Kanzleramtes im Herbst 1926 setzte eine Eskalationsstrategie ein, deren Ziel nicht nur die Säuberung des Staatsapparates von jeglichen politisch Verdächtigen war, sondern die Liquidierung des parlamentarischen Staatswesens und die Etablierung eines Präsidialregimes. Als Vehikel dazu sollte ein Bürgerkrieg zwischen rechten Wehrverbänden und dem Sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbund dienen, in dessen Verlauf sich die Staatsmacht an die Seite der Rechten stellen sollte. (Vgl. Wenninger 2013, 545f.) Die Verluste bei den Nationalratswahlen 1927, für die Seipel eine bürgerliche Einheitsliste unter Einbeziehung der bürgerlichen nationalsozialistischen Gruppierung um Riehl initiiert hatte, gaben der antidemokratischen Grundhaltung weiter Auftrieb. (Zu Seipels Verhältnis zum Nationalsozialismus siehe auch die Kontroverse zwischen Riedl 1935 und dem Österreichischen Bundespressedienst, repräsentiert durch Poukar 1935) Im Frühjahr 1929 demissionierte Seipel, blieb aber eine beherrschende Person im bürgerlichen Lager und der einflussreichste Fürsprecher der faschistischen Heimwehren. Die Literatur zur Person Seipel ist relativ umfänglich und häufig stark parteipolitisch geprägt. Als naheliegende Folge dessen werden seine antidemokratischen Aspirationen häufig eher verklausuliert oder gar nicht wieder gegeben. Im Austrofaschismus selbst galt Seipel hingegen völlig selbstverständlich als Gründungsvater des diktatorischen Regimes.

Fünf Jahre danach heißt der Platz weiterhin nach diesem Katgottreichspriester … das ist wohl die Aufgabe von „Historikerkommissionen“ in diesem Land, Berichte abzuliefern, aus denen vielleicht bei Gedenkveranstaltungen zitiert werden darf, weil Gedenkveranstaltungen eben, kurz gesagt, keine Veranstaltungen der Konsequenzen sind. Das ist falsch. Es sind doch Veranstaltungen der Konsequenzen: im Sinne eines Ignaz Seipel beispielsweise.

Und kann es gerade im Jahr 18, kurz zusammengefaßt,  einen authentischeren Namen für einen Platz in der Hauptstadt dieses Österreichs geben, als eben „Dr. Ignaz Seipel-Platz – vormals Universitätsplatz“. Diese schreiende Platztafel: Hoch das Autoritäre! Hoch das Antisemitische! Nieder mit Universität! Nieder mit der Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden! Nieder mit der Gesamtheit der Wissenschaften! Nieder mit Demokratie! Nieder mit Antifaschismus!

Engelhart dem Antisemiten einen Brunnen und dem Bundeskanzler ein Bild

Engelhart weiß, wer künstlerisches Motiv zu sein hat, in diesem Österreich, es sind die Kräfte des Antidemokratischen und des Antisemitismus. Der Bundeskanzler und der Bürgermeister … Und nun wissen die Männer und Frauen auf ihren Regierungsstühlen, mit welch einem Künstler sie sich zu identifizieren haben …

Im Jahr 18 soll wieder ein Bericht vorgelegt werden … und welche Konsequenzen aus diesem …

Es ist äußerst bezeichnend, es ist äußerst stimmig, daß unmittelbar beim Eingang zum Ignaz-Seipel-Platz es eine Stiege gibt, die nirgendwohin führt. Genauer. Es ist eine Stiege, die nach oben vor eine Wand, also nirgendwohin führt, und nach unten auf den Seipel-Platz …

Fahne Österreich

Österreich, das Land zwischen Wand nach oben und Ignaz Seipel nach unten. Wie falsch der Adler auf der österreichischen Fahne, wie richtiger und passender zu Österreich eine Flagge mit dieser Stiege …

Mit dieser Stiege mit einem Fenster ohne Aussicht, dieses Österreich, dessen Fenster nur eine Aussicht freigibt, nämlich die auf Ignaz Seipel …

Österreich - Stiege zum Fenster mit Aussicht auf Prälatenbundeskanzler

 

Clockwork cyan austria

clockwork cyan austria

Freilich sind sie einzuladen, die Damen und Herren der schwarzidentitären Regierung in Österreich, nach Mauthausen. Aber nicht einmal im Jahr, wie es Arik Brauer meint, einmal im Jahr zum Posieren, zum reklamereichen Betroffenheitsstehen, zum zwiebelgetriebenen Tränenlassen …

Denn. Es geht nicht um das Edle und das Unedle, es geht längst nicht mehr, wie Arik Brauer

30 Jahre an der Heldenplatz – Galerie des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich

meint, um die Aufteilung, hier die Edlen, dort die Unedlen …

Es geht darum, wer hat es noch nicht verstanden, was Mauthausen bedeutet, nicht der Vergangenheit, sondern der Gegenwart.

Einzig noch, die nach Mauthausen müssen, ist die Mannschaft der schwarzidentitären Regierung, und das nicht für einen Tag, sondern nach ihrer Auffassungsgabe wird es wohl eine Fortbildungsveranstaltung in der Dauer von zwei bis drei Semestern zu sein haben.

Und was ihr dabei zu zeigen ist, an diesem Ort der Vergangenheit, sind aber die Dokumentationen des Grausamen der Gegenwart, sind beispielsweise konkret die Bilder der „Hölle Syriens“ … die Bilder der Not und des Hungers, der Ausbeutung …

Und nach Mauthausen als Ort des Inbegriffs des Grausamen der Vergangenheit ist nicht nur die Mannschaft der schwarzidentitären Regierung einzuladen, sondern auch jene, die aus der Gegenwart eine Vergangenheit wieder machen wollen, also beispielsweise die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

Im Wissen darum, wie recht leicht ihr das Wegsehen fällt, wird diese Fortbildungsveranstaltung von ihr nur erfolgreich absolviert werden können, wenn ein aus einem Film bekannter Lehrbehelf zum Einsatz kommt, der garantiert, hinsehen zu müssen – Als Lehrbehelfbegleitmusik nicht die neunte Symphonie von Van Beethoven, sondern den Radetzkymarsch, den Wiener Walzer, eine Polka …

Es wird gerade von dieser Regierung sehr viel, freilich, in anderen und nicht den Menschen zum Wohl gereichenden Bereichen von Treffsicherheit gesprochen. Was Mauthausen anbelangt, wäre längst Treffsicherheit not, also nicht wahllos und alle nach Mauthausen zu bringen, die längst wissen und begriffen haben, was Mauthausen bedeutet, und daraus auch Konsequenzen gegen das Grausame gezogen haben, sondern nur noch jene, die es wirklich brauchen …

30 Jahre an der Heldenplatz – Galerie des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich

HC Strache - 30 Jahre Heldenplatz

Nun wurde mit Arik Brauer doch noch ein Festredner gefunden, der wohl ganz den Weltgeschmack der schwarzidentitären Regierung treffend seine Rede zubereitete, ein Künstler, der mit dieser Regierung wohl auch die Kunstauffassung teilt, dieses ihr Streben nach dem „Wahren, Guten und Schönen“.

Arik Brauer, der weiß, was „Unkunst“ ist. Aber auch, was Kunst ist?

Es ist lange her, als in einem Fernsehstudio Friedensreich Hundertwasser von seiner Papierrolle sein Manifest gegen die zeitgenössische Kunst las, und Arik Brauer ihm assistierte, der Fragen stellte, etwa ob denn ein in die Ecke gestellter Besen … friedensreich sprach Hundertwasser auch zu anderen Anlässen gegen zeitgenössische Kunst, und dafür stand ihm gerade in Österreich das von jeher so recht geliebte und recht erprobte und bis zum heutigen Tag recht abgesegnete Vokabular zur Verfügung …

Wie er, Arik Brauer, nun in ihre Mitte gestellt wird, von dem zurzeitigen Bundeskanzler und dem zurzeitigen Vizekanzler … es werden Erinnerungen wach beim von Arik Brauer angesprochenen Heldenplatz, aber nicht an das Jahr ’38, sondern an das Jahr ’88 …

Noch ein Jubiläum, in diesem Jahr 18. Vor 30 Jahren hatte der zurzeitige Vizekanzler seinen Auftritt auf dem Heldenplatzbalkon, er schrie und streckte hoch seinen Arm, um niederzumachen … Es war nicht der Balkon draußen auf dem Heldenplatz, es war die Galerie drinnen im Burgtheater mit dem nachgebauten Heldenplatz, und er, der zurzeitige Vizekanzler, bloß ein Zuschauer, der schon meinte, ein Agierender auf dem Balkon, ein Redner, ein Einpeitscher der Massen …

Aber er und seine Recken mußten bald einsehen, auf seiner Seite steht er allein, er steht vor niemandem. Damals, vor 30 Jahren, an diesem Novemberabend im Burgtheater, gingen wohl viele mit der Zuversicht nach Hause, es ist vorbei.

Es ist vorbei.

Ein letztes Mal, dieses Leidige, ein letztes Mal diese unergiebige Konzentration auf die madigen sieben Jahre des deutschen massenmordreiches in seiner führerschenkenden ostmark …

Nun, dreißig Jahre später.

Nichts ist vorbei.

In dieser Veranstaltung mit Arik Brauer als wohlfeilen Festredner wurde davon gesprochen, es würde in Österreich hier und dort noch Antisemitismus. Wie schnell Reden vergessen werden. Drei Tage zuvor sprach Michael Köhlmeier davon, „Dinge beim Namen zu nennen“. Drei Tage später sprechen die Anführer der schwarzidentitären Regierung von hier und dort noch vorhandenem … Wo ist das Hier und das Dort? Hier und dort kann beispielsweise benannt werden: Un und zensuriert …

Arik Brauer wird für seine Kritik am Mauthausen-Komitee auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei gefeiert, er, Brauer, wird Michael Köhlmeier vorgezogen, Köhlmeier solle bei Brauer sich eine Anleitung holen …

Und die Schreibstaffel von Hier und Dort versteht und schreibt wohlfeile Kommentare, am 08.05.18, beispielsweise einer oder eine, die danach fragt, was denn das Mauthausen-Komitee sei und die fragende Antwort gleich gibt: „Heimliche Juden-SS ?“ … ach, es ist bloß eine Fragenantwort, die muß nicht gelöscht werden, auch nicht drei Tage später, also am 11.05.18. Und 99 Menschen finden das bis zu diesem Tag, 11.05.18, das sind auszuzeichnende Kommentarantworten.

Es muß dem gesinnungsgemäß zensierten Hier und Dort es als eine phantastische Erzählung erscheinen, Herrn Deutsch als „Wurm“ antreffen zu können … ebenfalls veröffentlicht am 08.05.18 und bis zu diesem Tag, 11.05.18, …

Und kann es etwas Edleres auf den Tagfeldern vor dem 08.05.18 geben, als ein Aufruf, „massenhaft zu den Waffen, und alles umbringen“, und zwar schon dann, wenn Menschen bloß in den Verdacht geraten, sich gesinnungsgemäß nicht entsprechend zu verhalten …

Sie verstehen es, Menschen in ihre Mitte zu nehmen, einmal diesen, dann diesen, recht fein abgestimmt auf die Orte und die Anlässe, beispielsweise der zurzeitige Vizekanzler und der zurzeitige Infrastrukturminister … nur der eine weiß, weshalb und vor allem mit wem er in der Mitte steht, und der andere?

Arik Brauer hat der Rede vom zurzeitigen Vizekanzler zugehört. Hat er aber auch genau zugehört, hat er verstanden, was der zurzeitige Vizekanzler tatsächlich sagt, wenn er beispielsweise das Wort „Trümmerfrauen“ … Sie, die Mannen und Frauen der identitären Regierungspartei wissen, wie es zu vereinen ist, ehrliches Gedenken darzustellen und zugleich gesinnungsgemäßes Verbreiten von …

FPÖ unzensuriert - Mauthausen-Komitee was soll das denn sein 08-05-2018

 

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

Es ist das „Fest der Freude“ am Heldenplatz im vollen Gange als auf FPÖ unzensuriert ein Kommentar veröffentlicht wird, am 8. Mai ’18 um 20.43 Uhr:

„Jude ist nicht gleich Jude! Einem Herrn ‚Deutsch‘ würde ich nahe legen, seinen Namen zu ändern. Deutsch sollten nur Menschen mit ‚IQ‘ tragen dürfen!! Er kann Herrn Brauer nicht einmal das Wasser reichen! Ein bisschen verblödet muss er auch sein, denn im ORF sagte er, dass offiziell noch keine FPÖ-Politiker in Mauthausen waren? Und hat es zur heurigen Gedenkfeier eine Einladung gegeben? ‚NEIN‘, man wollte ‚SIE‘ dort nicht haben!!!! Herr Deutsch, würde ich Sie als Wurm treffen, ……….!“

Ein Kommentar, den die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei zu löschen nicht über das Herz bringt, spricht dieser doch vielen so recht aus dem Herzen, und 56 Herzensmenschen haben es bereits bis zum heutigen Tag, 10.05.18, positiv bewertet.

Was dieser Schreiber oder Schreiberin mit Herrn Deutsch machen würde, träfe sie oder er ihn als …, das muß nicht ausgeschrieben werden. Es wird auch so gewußt. Denn Irra schrieb am 05.05.18 auf ebendieser Website:

„[D]as steckt halt in einem Juden. Man kann nur hoffen, dass sich die Geschichte wirklich wiederholt!! Wie war das mit dem Volk der Azteken und Majas? Ich persönlich kenn nur die Ausgrabungsstätten…………!“

Die Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartei haben sich dann doch dazu durchgerungen, den Kommentar des oder der hoffenden Irra auf „Wiederholung der Geschichte“ zu löschen.

Es würde ihnen wohl wie ein Versagen vor der durch die Vorsehung auferlegten Prüfung vorkommen, würden sie den Kommentar von Irra vom 08.05.18 auch noch löschen und zugleich auch noch einen zweiten Kommentar, der ebenfalls bis zum heutigen Tag, 10.05.18, auf ihrer Website veröffentlicht ist, nämlich den von Marcus Junge am 05.05.18 geschriebenen Kommentar:

„Doch, man könnte es aufhalten
Wenn ‚man‘ täte, was ich seit 10 Jahren kommentiere, immer und immer wieder. Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.Der blutige, hart Schnitt, aber das traut sich ja keiner, so beim Krebs, da wird ja nicht rausoperiert, bestrahlt, Chemo, ne da wird alle 4 Jahre mit einem Kreuz bemalt, bei ‚kein Krebs‘ und dann werden Kommentare geschrieben, das man Krebs gegenüber friedlich sein muß, demokratisch, gewaltfrei.“

Den folgenden Kommentar vom 06.05.18 zu löschen, das dürfte den Verantwortlichen dieser Website der identitären Regierungspartei keine Herzensprüfung sein. Denn „stichhaltige Gerüchte“ zu belassen, ist erfüllte Pflicht vor der Vorsehung. Zumal „stichhaltige Gerüchte“ nach dem Urteilsspruch des Vizekanzlers „keine Gerüchte“, sondern „Fakten“ sind. Die Kommentare eines Faktenlieferanten zu löschen, das kann nicht verlangt werden, zumal bis zum heutigen Tag, 10.05.18, bereits 58 Menschen es positiv bewertet haben, sich dabei auf den Vizekanzler berufen können, daß Gerüchte  eben keine Verleumdungen sind, sondern Fakten.

„Hat Haslauers notorisch korrupte Salzburger ÖVP …  … von Soros nahestehenden Kreisen Millionen dafür erhalten, dass er die Chaostruppe von ‚Grünen‘ und ‚Neos‘ in die Regierung holt? Wieso sind die SÜMPFE mit den Salzburger SCHWARZEN KASSEN noch nicht trockengelegt? Wieso sind die kriminellen ‚Grünen‘ noch nicht im Gefängnis?“

Und gerade dieser Faktenlieferant ist den Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartner eine ewige Quelle der Wahrheit, ein musischer Cesar der Ehrlichkeit …

Freiheitliche Historikerkommission

Nicht nur dieser Faktenlieferant ist ein Cesar der Ehrlichkeit, es ist überhaupt eine Cesarenstaffel der Ehrlichkeit, angeführt vom Vizekanzler, wie beispielsweise ein Mannheimer zu berichten weiß …

Und es wird wohl auch diese zutiefst menschliche Ehrlichkeit sein, die den zurzeitigen Bundeskanzler zur edelsten Kollaboration ihm zur Ehre den Bund zwischen seiner schwarzen Partei und der identitären Partei knüpfen ließ … und es gereicht ihm auch zur Ehre in Treue fortgesetzt wehrhaft für diese einzutreten, wann immer Menschen gegen diese gar ungerecht sprechen, und er sie zurechtweisen muß, ihnen sagen muß, was sie gesagt haben, von dem sie meinen, es nicht gesagt zu haben.

FPÖ unzensuriert - Jude ist nicht gleich Jude

Das Österreich der Mannheimers – Das Bundespräsidententeam hat seinen Mannheimer und die Vizekanzlerpartei hat ihren Mannheimer

Österreich - Seinen Mannheimer hat der Bundespräsident und der Vizekanzler hat seinen Mannheimer

Unterschiedlicher können die zwei Mannheimer nicht sein, als der vom Team des österreichischen Bundespräsidenten zitierte Mannheimer und der von der FPÖ bevorzugte Mannheimer.

Es wäre aber dringend, daß die FPÖ den Bundespräsidenten-Mannheimer liest und der das Team vom Bundespräsident und der Bundespräsident selbst den FPÖ-Mannheimer liest. Denn. Der FPÖ-Mannheimer schreibt so einiges,

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

das vor allem den Bundespräsidenten dringend interessieren sollte.

Gleicher können zwei nicht sein, die sich den FPÖ-Mannheimer teilen, als McErdal und der österreichische Vizekanzler … McErdal teilte erst vor vier Tagen, also am 05.05.18, in seinem Kommentar zu George Soros etwas von dem FPÖ-Mannheimer, wie gelesen werden

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

kann, und der Vizekanzler …

Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Gleicher als FPÖ-Mannheimer mit den FPÖ-Mannen Strache, Gudenus, Kickl, Hofer kann, die ein Zitat von Bondy dafür bemühen, kurz gesagt, kaum noch wer sein, was etwa deren Ansicht betrifft, wer heutzutage …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

NS Das „alles umbringen“ muß der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei gar recht gefallen. Denn das Löschen bringt sie auch am vierten Tage, also am 09.05.18, nicht über das … hingegen hat sie es doch fertiggebracht, etwas doch zu löschen, aber bei diesem Kommentar geht es um Menschen, denen gegenüber es gerade recht opportun ist,

Fest der Österreich Freude, 08.05.18: Aus Gedenkveranstaltungen gelernt

sich von einer Seite zu zeigen, die unweigerlich zur Frage verleitet, woher sie plötzlich diese Seite hat … möglicherweise kann eine solche Seite doch von einem Kostümverleih ausgeliehen werden …

Nicht die „Nazis“, kurz gesagt, haben die Fluchtrouten geschlossen, sondern, kurz zusammengefaßt, die Welt war es.

Michael Köhlmeier kann nicht die „Nazis“ gemeint haben, als er in seiner Hofburgrede am 04.05.18 sagte, es hätte damals schon Menschen gegeben, die sich damit gebrüstet hätten, Fluchtrouten geschlossen zu haben.

Michael Köhlmeier hat auch nicht die „Nazis“ gemeint, als er das sagte. Denn. Auf der ganzen Welt, sagte er, auf der ganzen Welt hätte es damals schon Menschen gegeben, die sich damit gebrüstet hätten, auf der ganzen Welt damit gebrüstet hätten, Fluchtrouten zu schließen.

Und die ganze Welt war damals, auch damals nicht, die ganze Welt war nicht das deutsche massenmordreich.

Es wäre eine Verkehrung der Abläufe gewesen, hätte er mit den Menschen die „Nazis“ gemeint, die sich gebrüstet hätten, Fluchtrouten geschlossen zu haben. Michael Köhlmeier ist aber, um ein Wort von ihm aus seiner Rede zu verwenden, kein „Idiot“. Deshalb hat er präzise gesagt, Menschen auf der ganzen Welt hätten sich damals schon damit gebrüstet, Fluchtrouten zu schließen. Nur Unwissende, „Idiotinnen“ und, wie es heutzutage gerne kurz gesagt wird, Bildungsferne können meinen, Michael Köhlmeier hätte damit einen ungehörigen „Nazi-Vergleich“ in seine Hofburgrede geschrieben.

Das Ungehörige schrieb nicht Michael Köhlmeier in seine Hofburgrede, das Ungeheuerliche wird täglich versucht, herbeizureden und herbeizuschreiben, in einem Österreich nicht der madigen sieben Jahre, sondern der gegenwärtigen Jahre, in Kommentaren der … hierzu ist allerdings von der schwarzen Regierungspartnerin nicht zu hören, sie würde sich dagegen wehren …

Was hingegen zu hören ist, sie und vor allem ihr zurzeitiger Obmann freue sich über die eingesetzte Kommission. Den Bericht aber gibt es schon täglich.

Wenn damals die Welt nicht ihre Fluchtrouten geschlossen hätte, es wäre dem deutschen reich der Massenverbrechen und Massenmorde nicht möglich gewesen, je in diesem gekannten industriellen Ausmaß zu morden.

Nun aber wird Michael Köhlmeier vorgeworfen, er hätte einen ungehörigen „Nazi-Vergleich“ gebracht. Ein Vorwurf, mit dem sich Menschen der Gegenwart ihren Schuldfreibrief selbst ausstellen.

Es wird hier keine Parallele zwischen Gegenwart und Vergangenheit gezogen. Es wird hier zwischen Österreich der Gegenwart und dem deutschen reich mit seiner ihm führerschenkenden ostmark der Vergangenheit kein Vergleich angestellt. Aber es kann gesagt werden, wie damals die Welt durch Schließung ihrer Grenzen vor dem deutschen reich Schuld auf sich geladen hat, lädt die Welt heute durch Schließung der Fluchtrouten vor den verbrecherischen und mörderischen Diktaturen Schuld auf sich.

Was für eine verkehrte Diskussion in Österreich nun über die Hofburgrede, auch über die Hofburgrede von Michael Köhlmeier. Und doch, es verwundert nicht. Alles wird in Österreich auf diese madigen sieben Jahre des deutschen reiches reduziert, als ob es je kein Davor, als ob es je kein Danach geben würde.

Um eine Person dafür exemplarisch zu nennen, nämlich den zurzeitigen Bundeskanzler …

Bundeskanzler […] (ÖVP) sieht in der Kritik des Autors Michael Köhlmeier an seiner Person einen NS-Vergleich, den er auf das Schärfste zurückweist. „Die Aussage, dass es auch damals Menschen gegeben hat, die Fluchtrouten geschlossen haben, zielt eindeutig auf Nazis und Nazi-Kollaborateure ab“, sagte der Regierungschef gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“ (Dienstag-Ausgabe).

Der zurzeitige Bundeskanzler meint wohl, wenn er das Schließen der Fluchtrouten auf die „Nazis“ abschiebt, steht er bereits auf der richtigen Seite,  in dem allein eingeschalteten grellsten Scheinwerferlicht der Unschuld. Jedoch, kollaborierend steht er bloß auf der rechten Seite im Licht.

Es hat nichts mit den „Nazis“ zu tun. Oder nur insofern, daß es sich seit den „Nazis“ wie vor den „Nazis“ etwas nicht verändert, das Verhalten der Welt gegenüber mörderischen Diktaturen.

Es soll ein Land der Welt von damals exemplarisch genannt werden, das seine Grenzen schloß: die Schweiz. Es müßte lange gesucht werden, um herauszufinden, ob sich damals die Verantwortlichen in der Schweiz damit brüsteten, die Fluchtrouten in die Schweiz geschlossen zu haben. Was aber nicht lange und eigentlich gar nicht aufwendig gesucht werden muß, ist, wie der zurzeitige österreichische Bundeskanzler sich ständig brüstet, stolz darauf ist, Fluchtrouten geschlossen zu haben. Allerdings ist dabei sehr zu hinterfragen, ob er tatsächlich diese bedeutende Rolle, die er sich ständig selbst brüstend zuschreibt, je gespielt hat. Wie dem auch immer sei, daß er sich aber damit brüstet, ist verwerflich genug. Um es ihm so einfach wie möglich zu machen, es zu verstehen, was den damaligen schweizerischen Fluchtroutenschließenden Hitler war, ist den heutigen Fluchtroutenschließenden, zu denen auch der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich gehört, etwa …

An derselben Seite – Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, Vladimir Putin und diktatorischer Giftgasmörder Baschar al-Assad in Syrien

Abdullah-Zentrum (kurz Kaiciid) – Verbesserung der Situation für Außenminister: Unschuldig im Kerker, aber ohne Auspeitschung

„Einbindung von Assad“

Einen kurzen einfachen Satz dürfte der zurzeitige Bundeskanzler nicht verstehen, nicht verstehen wollen. Wovon er allerdings recht viel verstehen und verstehen will, ist von der Kollaboration, anders kann es auch nicht sein – als zurzeitiger Vorsteher einer Regierung mit einer identitären Partei …

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Fest der Österreich Freude, 08.05.18: Aus Gedenkveranstaltungen gelernt

Nicht die Nazis kurz gesagt haben die Fluchtrouten geschlossen

Fest der Österreich Freude, 08.05.18: Aus Gedenkveranstaltungen gelernt

Fest der Freude - FPÖ unzensuriert - 08-05-18

Wer je daran zweifelte, der FPÖ seien ihre, kurz gesagt, Stühle in jedweder Regierung zu verwehren, wird an diesem Tag der Befreiung, am 8. Mai ’18, seine und ihre Zweifel aufgeben.

Gibt es denn einen rechteren Beweis dafür, was alles besonders die FPÖ aus der Geschichte gelernt hat, und auch dafür, wie unendlich wichtig Gedenkveranstaltungen sind, aus denen besonders die FPÖ wie keine andere Partei in Österreich ihre rechtesten Konsequenzen fortwährend zieht …

Wie unendlich rasch hat, um hierfür ein Beispiel zu nennen, die gesinnungsgemäß wohlfeil zensierte Website der FPÖ einen Kommentar gelöscht, in dem, kurz zusammengefaßt, die Hoffnung zum Ausdruck gebracht wurde, die Geschichte möge sich wiederholen, also diese Art von Wiederholung, gegen die es in Österreich ein Verbotsgesetz gibt.

Dieser Kommentar, kurz gesagt, in dem von einem Auschwitz-Antisemitismus der Zukunft Hoffnung ersehnt ward, hat also die Website der österreichischen Regierungspartei gelöscht, recht rasch und unmißverständlich damit gezeigt, bereit zu sein, entschieden gegen …

Alles also zu tun, um zu beweisen, aus der Geschichte gelernt zu haben, die rechten Konsequenzen aus den Hunderten oder gar Tausenden Gedenkveranstaltungen, die es seit ’45 gab und weiter geben wird, gezogen zu haben und zu ziehen, oder, um es mit Marcus Junge, der am 5. Mai ’18 schrieb, drastisch auszudrücken, „alles umbringen“.

„Alles umbringen“: kann es gerade am 8. Mai ’18, am Tage des Gedenkens der Befreiung, den die Website der österreichischen Regierungspartei damit adelt, diesen in Anführungszeichen zu setzen, ein recht deutlicheres Zeichen für die Notwendigkeit von Gedenkveranstaltungen geben, aus denen besonders die FPÖ über Jahrzehnte hinweg so viel mitgenommen hat, als diesen Kommentar von Marcus Junge nicht zu löschen, diesen zu belassen, als ihren größten Beitrag aller Zeiten zum Tag der Befreiung, sozusagen als ihre Parole zum …

 

Tag der Befreiung - 8-5-2018

Ohne Spenden zusätzlich

bundes rapide Geld der öffentlichen Hand immer Herzensprojekte So etwa die „Rechercheplattform“, welche Abgeordneten gründet finanziert öffentlich Pranger desaströsen National 17 weiter Geldgeber die Schreiberlinge – ganz im Gegensatz zu engagierten Journalisten anscheinend nicht ehrenamtlich aber  bereitwilliger Geldgeber für Denunziantenarbeit Mit Jubel Recherchearbeit dafür „Tag der Befreiung“ will dem 8. Mai wieder „Tag der Befreiung“ ein wichtiges Signal Ziel, „den Freiheitlichen und Ewiggestrigen auf die Finger zu schauen, Inhalte aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit stellen“ Bezahlte Anpatzer aktiv Spenden  Aus Budget Autoren Staub so großes jeglicher Art patzen

Das ist das Ergebnis.

Das Ergebnis des Experiments, einen Kommentar von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei einem Programm mit dem Auftrag einzuspeisen, herauszuarbeiten, was kann von diesem Kommentar ohne Verlust weglassen werden.

Von dem gesamten Kommentar „Linke wollen nicht ehrenamtlich arbeiten: ‚Stoppt die Rechten‘ lukriert reichlich Spenden“ blieb nach dem automatisierten Durchlauf lediglich das oben Zitierte übrig, mit dem automatischen Befund, mehr Sinnfleisch ist an diesem Kommentar nicht dran, mehr Fleisch trüge das Kommentarskelett auch nicht, ein Gramm mehr und das Skelett würde bersten.

Das Ausgangsmaterial für dieses automatisierte Experiment Prüfung können Sie in der Collage lesen, also diesen Kommentar vom 6. Mai ’18, mit dem eine andere Website vorgeführt werden soll, mit dem einer anderen Website vorgeworfen wird, Spenden zu sammeln, von einer Website nämlich, die selbst zusätzlich um Spenden für sich und, weil es wohl eine „Herzensangelegenheit“ ist, Sorge hat, es könnten für einen Gesinnungskameraden keine Spenden mehr …

FPÖ unzensuriert braucht zusätzlich für ihre amtliche Arbeit Spenden

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Österreich - FPÖ unzensuriert - 05-05-2018

„Israel provoziert und provoziert, das steckt halt in einem Juden. Man kann nur hoffen, dass sich die Geschichte wirklich wiederholt!! Wie war das mit dem Volk der Azteken und Majas? Ich persönlich kenn nur die Ausgrabungsstätten…………!“

Das steht seit dem 5. Mai ’18 auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei – favourite site eines Generalsekretärs und eines Vizekanzlers …

Es ist ein Kommentar von Irra zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert, in dem es wieder einmal um George Soros geht, und Irra ist kein Irrer oder keine Idiotin, Irra stellt sich nicht dumm, weiß, was erwartet wird, wenn von George Soros, auch von Schriftstellern, Künstlerinnen auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei geschrieben wird …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es gibt wohl keinen geeigneteren Zeitpunkt als kurz vor dem 8. Mai ’18 an die Gegenwart zu erinnern, wenn am Heldenplatz … wieder, kurz gesagt, zu erinnern, dass es bei der  Irra-Hoffnung auf „Wiederholung der Geschichte“ nicht nur um die Menschen geht, denen Irra … es geht um alle, und daran erinnert Marcus Junge mit seinem Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten favourite site …

„Doch, man könnte es aufhalten

Wenn ‚man‘ täte, was ich seit 10 Jahren kommentiere, immer und immer wieder. Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.Der blutige, hart Schnitt, aber das traut sich ja keiner, so beim Krebs, da wird ja nicht rausoperiert, bestrahlt, Chemo, ne da wird alle 4 Jahre mit einem Kreuz bemalt, bei ‚kein Krebs‘ und dann werden Kommentare geschrieben, das man Krebs gegenüber friedlich sein muß, demokratisch, gewaltfrei.“

Das schreibt Marcus Junge. 5. Mai ’18. Es ist nicht seiner erster Kommentar in dieser Quantität:

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen

Mit diesem „alles umbringen“ ist Marcus Junge nicht der einzige, sondern nur einer der vielen aus der Schreibstattel, die

Schreibstaffel FPÖ: Wer läutet draußen an der Tür? Die Fuchsien blühn so nah – und wein‘ nicht, sie sind da

Kein geeigneter Zeitpunkt an das Gedicht von Theodor Kramer zu erinnern, als kurz …

Es sind stets alle, die abgeholt werden sollen, weil sie sich nicht entsprechend verhalten, und dann gibt es rasch keinen einzigen Nachbarn mehr, der sagen kann, lach nur, sie sind bloß bei der Nachbarin …

Ein Schriftsteller sprach am letzten Freitag in der Hofburg davon, zuerst werde gesagt und dann werde getan. Nicht nur beim Lesen der Kommentare von Irra fällt dazu ein:

Vor langer Zeit wurde gesagt, dann wurde getan, und jetzt soll wieder getan. 

Österreich '18

Und damit sind nicht die madigen zwölf Jahre des deutschen massenmordreiches gemeint. Es reicht viel weiter zurück, viel weiter. Und darüber geben auch die Mannen und Frauen, bildungsnah wie sie sind, reichlich Auskunft. Manche allein schon durch ihre gewählten Pseudonyme, etwa Savonarola: ein Name, der für christliches Schreckensregime, für Terrorregime der Organisierten Glauben steht …

Auch ein Volker Spielmann, bildungsnah wie – es darf angenommen werden, ein Mann hat dieses Pseudonym gewählt – er ist, weiß, die madigen zwölf Jahre waren ohne die Jahrhunderte davor nicht zu haben, und so wählt er in Vermählung der Vergangenheiten zum eisernen Bunde gegen Gegenwart und Zukunft ein entsprechendes Pseudonym: Nibelungen-Guderian … Und noch etwas darf angenommen werden, Volker Spielmann steht ebenso wenig draußen vor der Tür wie Guderian, für den sein Bandenführer, während alle anderen Menschen Elend, Not und Mord litten, reichlich sorgte …

Sie nennen sich nach Schriftstellern, auch nach solchen, denen die literarische Qualität nicht abgesprochen werden kann, und zeigen damit auf, mehr literarisches Verständnis zu haben, als beispielsweise ein Manfred Haimbuchner …

Bildungsnah wie sind, wissen sie, beispielsweise Herwig Seidelmann, Shakespeare für ihre gesinnungsgemäßen Zwecke umzudichten … wahrlich, nur wer so bildungstief in der abendländischen Kultur gläubig gefestigt ist, kann sich aufschwingen, erheben zu …

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Sie können auch einen Shakespeare umdichten und es darf angenommen werden, ihnen, den Mannen und Frauen würde das nicht passieren, wenn sie sich an einem Schrifsteller zum Zweck des gesinnungsgemäßen Abschreibens, was etwa dem zurzeitigen Innenminister passierte …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Und wie in der Collage gelesen werden, schöpfen Schreibstaffel und FPÖ aus denselben Quellen, diesmal taucht McErdal seinen oder ihren Gesinnungsschöpfer …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

NS Es darf auch diesmal nicht der Gebildete fehlen, der noch bei Cesar Bresgen studierte, an diesem Sonntag, dem 6. Mai 2018, und das tun, was er recht kann, vielleicht gerade vom Kirchgang heimgekommen zur Fritattensuppe, um dann weiter in eine Ausstellung, davor aber rasch noch … was er recht kann, ist die Verleumdung, diesmal eine, die einen vielleicht, kurz gesagt, freuen wird, der sich nicht durchsetzen kann …

FPÖ unzensuriert 06-05-2018

Parlamentspräsidentin III benotet Hofburgrede von Michael Köhlmeier mit einer römischen I

Gedenktag Mai 2018 Hofburg - Anze Ede im Ortlaut - Michael Köhlmeier

In „Transit“ von Christian Petzold wird Georg gefragt, ob er ein Buch über seine Flucht schreiben wird. Georg verneint. Und er erklärt, warum. Er habe zu viele Schulaufsätze schreiben müssen über Ausflüge, über das schönste Erlebnis in den letzten Sommerferien, wie seine Weihnachtsferien waren, und das alles immer nur, um eine gute Note zu bekommen. Er will keinen Schulaufsatz mehr schreiben, auch nicht als Buch.

Georg, ein Radio- und Fernsehmechaniker auf der Flucht, wird mit einem Schriftsteller verwechselt. Aufgrund dieser Verwechslung wird ihm die Frage gestellt, ob er ein Buch über seine Flucht, über seine Erfahrungen als Flüchtling schreiben will. Seine Antwort ist, er wird keinen Schulaufsatz mehr schreiben.

Michael Köhlmeier wird gefragt, ob er sprechen will. Er bejaht. Und er erklärt, warum. Schon während er spricht, benotet die identitäre Parlamentspräsidentin III seine Rede: sie schläft. Ihr Schlaf zu seiner Rede in das von der schwarzidentitären Regierung recht begehrte Schulnotensystem übertragen ist für Michael Köhlmeier wohl eine glatte römische I.

Und die Ministerin neben ihr? Schläft sie auch? Ist sie doch wach? Wer vermag das bei ihr schon eindeutig …?

Michael Köhlmeier, ein Nichtflüchtling aus dem Österreichischen, wird mit keinem Radio- und Fernsehmechaniker verwechselt. Aufgrund dieser Nichtverwechselung wird ihm, dem Schriftsteller, die Frage gestellt, ob er sprechen will. Seine Antwort ist, er wird. Es ist ihm eine – ach, heiliges Land der Pflicht …

Die Nichtflucht aus dem Österreichischen ist die Flucht in die Dummstellung.

Michael Köhlmeier beginnt seine Rede mit dem Erzählen, wie ihm der Parlamentspräsident I damit Mut gemacht habe, als er, der Parlamentspräsident I, sagte, „man muss die Dinge beim Namen nennen“. Was für ein Dinge-beim-Namen-nennen-Ermutiger doch der Parlamentspräsident I ist; auch in seiner Rede am 4. Mai ’18 in der Hofburg: er „warnte in seiner Ansprache vor dem Aufkeimen eines neuen Antisemitismus in Europa und der Welt.“

„Neuer Antisemitismus in Europa und der Welt“ … Und dann tritt Michael Köhlmeier auf, ermutigt vom Parlamentspräsidenten I nennt er alles beim Namen, spricht von den Codes, von den Klicks, beißt mutig die Zähne zusammen, stellt sich nicht dumm, das wird von ihm auch nicht erwartet, aber was von ihm erwartet wird, sich österreichisch hinzustellen, und diese Erwartung erfüllt er vollends. War Michael Köhlmeier zu aufgeregt vor seiner Ansprache, zu ungeduldig zu erfahren, ob seine Rede für eine römische I gut genug ist? Oder, kurz gefragt, schlief er einfach, als der Parlamentspräsident I den Code vom „neuen Antisemitismus“ vorbrachte? Und es ist ein Code, mit dem Menschen gekennzeichnet werden, die nach Österreich kommen …

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

„Neuer Antisemitismus in Europa und der Welt“. Ein Code als Abschiebecode, besonders für Österreich erfunden. Alles auf andere abschieben zu können, auch den Antisemitismus, diesen auf die Menschen abschieben zu können, die nach Österreich kommen. Ohne diese Menschen – ach, Parlamentspräsident I –  wäre Österreich das, was Österreich geworden ist, nun mit der zurzeitigen schwarzidentitäten Regierung.

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Für dieses Österreich steht der Schriftstellerermutiger ganz vorne an der Podiumsrampe und schlägt mutig seine Zähne in die Ikone seiner Partei …

Wolfgang Sobotka opfert für die christschwarz-identitäre Regierung in Österreich Leopold Kunschak auf dem Margarinealtar des Scheins

Der Schriftstellerermutigte beißt unerschrocken „stichhaltige Gerüchte“ zusammen. Sein Mund groß genug für diesen Gudenusbrocken, aber zu klein, um in die Vizekanzlerstelze „Es sind keine Gerüchte, es sind Fakten.“ zu beißen?

„Ich möchte den Opfern in die Augen sehen können – und mir auch mir selbst.“

Das, auch das, sagt Michael Köhlmeier im Zeremoniensaal der Hofburg am 4. Mai ’18. Was für eine tiefe Einsicht. In die Augen sehen können … Er kann ihnen in die Augen sehen, er kann auch sich selbst mithilfe eines Aliberts in die Augen sehen. Das sind leichte Übungen. Aber was sehen die Opfer, wenn sie ihm, dem Ermutigten, in die Augen sehen?

Wenn sie, die Opfer in der Gegenwart, ihm die Augen sehen könnten, würden sie sehen, daß er die „Niedertracht“ von „stichhaltigen Gerüchten“ erkennen kann, aber ihm das vilimskysche „Bravissimo“ wohl auch ein guter und empöruntauglicher Ausruf der Begeisterung …

„Erst wird gesagt, dann wird getan.“ Ist der Befund von Michael Köhlmeier in der Hofburg im Mai ’18. „Bravissimo“ ruft Harald Vilmsky über die Grenze der Lega zu. Dort nämlich: Wird gesagt und getan:

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18

Statt in die Augen zu sehen, weniger dem Zuarbeiten sich hinzugeben, Schulhefte nicht für „Phrasen von geronnenen Betroffenheiten“ vergeuden, das würde schon genügen …

Wie tief hat Michael Köhlmeier etwa Udo Ulfkotte in die Augen gesehen, als er so viele Fragen an ihn, an diesen „Terrorexperten“ …

„Abendland in Gefahr: Kommt der Kampf der Kulturen?“

Udo Ulfkotte, der Ungarn-und-Hühnerdiebexperte …

Udo Ulfkotte, der Fabrikant der Information, also für …

Udo Ulfkotte, die Wahrheitsquelle, also für Abgeordnete im österreichischen Parlament, etwa auch für jenen von der schwarzen Partei einst in das Parlament geholten und nun im Vorort von Braunau fristenden …

„Zum großen Bösen kamen die Menschen nie mit einem Schritt, sondern mit vielen kleinen, von denen jeder zu klein schien für eine große Empörung.“

Das, auch das, ein Befund von Michael Köhlmeier am 4. Mai ’18 in der Hofburg. Wo es wohl wohnt, das „große Böse“? Es muß weit, weit weg wohnen, wenn es mit einem Schritt nicht zu erreichen ist. Und weil es gar so weit weg wohnt, das „große Böse“, begnügen sich die Menschen indes mit dem geschäftigen Abarbeiten ihrer Tagesordnungen, sind brave und gute Leute, die einander in die Augen sehen können und sie können dabei auch noch einander gegenseitig bestätigen, in dichtgeschlossenen Reihen vor dem Alibert, sich selbst auch noch in die Augen – und das nicht erst seit ’33 bis ’18, sondern …

Auf der Tagesordnung: kurz, Österreich

Von den Tagesordnungen der Konzerne

Es sind gute und brave Menschen, die mit einem Schritt stets nur schnell bei ihrem ordentlich vor der Stalltür geparkten Mercedes sein wollen … Wie das „große Böse“ wohl gekleidet ist, was es wohl für ein Auto fährt …

Ach, wie hilfreich doch alles und vor allem so erhellend, was Michael Köhlmeier …

Was es mit dem Zuarbeiten auf sich hat, was darunter zu verstehen ist, darüber erfahren Sie mehr im Kapitel

Bericht „FPÖ-Historikerkommission“ erscheint täglich

Der Gedenktag am 4. Mai ’18 in der Hofburg. Ob diesmal Menschen eingeladen waren, die, so Udo Ulfkotte, in Ungarn als „Hühnerdiebe nach einer entsprechenden Gesetzesänderung erschossen“ werden dürfen? „Hühnerdieb“ wird, weiß der Allwissende Ulfkotte (deshalb wird Michael Köhlmeier auch so viele Fragen an ihn …), in Ungarn „synonym für Zigeuner verwendet“ …

Es darf erwartet werden, es wurden diese Menschen nicht zum Gedenktag am 4. Mai ’18 in die Hofburg eingeladen, es darf erwartet werden, es wurde von ihnen nicht gesprochen.

Gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

Die Hofburg wird auch diesmal nicht enttäuscht haben. Die Hofburg wird auch diesmal die Erwartungen österreichisch vollends erfüllt haben.

Mit „Antiziganismus“ läßt sich österreichgemäß kein neuer Code gegen Menschen, die nach Österreich kommen“, erzeugen.

Und am 8. Mai ’18 am Heldenplatz werden ebenfalls wieder die Erwartungen österreichisch vollends erfüllt werden, wie dem Programmaviso entnommen werden kann – wieder ohne die Menschen das „Fest der Freude“ …

Was wird das wieder für ein In-die-Augen-sehen-können-Fest werden, Tausende und Tausende werden im Chor das Lied anstimmen „Ich sehe mir in die Augen, Kleines“ … und manch ein Mensch wird darunter sein, mit einer nicht für sich gekauften Zeitung in der Hand, uneingeladen, und in Tausenden von Augen lesen:

„Ich weiß, ich gehöre nicht dazu.“