Was Norbert Hofer und Marcus Franz verbindet

norbert-hofer-zeige-mir-deinen-franz-und-du-weist-wer-du-bistMarcus Franz stellt treu und herzig eine Frage.

Marcus Franz im besonderen und der Mann im allgemeinen ist dringend aufzuklären.

Die Frage wird ihm beantwortet. Und nun schweigt das Nationalrätchen. Auf die Antwort hat es keine Antwort. Es schweigt.

Norbert Hofer werden Fragen gestellt.

Unbeantwortete Fragen von Norbert Hofer.

Auf die Fragen gibt es von dem kleinen Präsidenten keine Antwort. Seit Monaten.

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

Er schweigt.

Das Schweigen, auch das verbindet Norbert Hofer und Marcus Franz.

Und das ist das Positivste, was über die zwei Männer gesagt werden kann. Das ist auch das Positivste, was sie je für die Menschen tun können: zu schweigen.

Das Positivste, das Sie tun können, ist, ebenfalls zu schweigen. Genauer. Nicht auf die zwei Männer zu reagieren,  Ihre Stimme nicht an die zwei Männer zu verschwenden. Noch genauer. Bereits am 4. Dezember 2016 Ihrer Stimme Gewicht zu verleihen, Ihre Stimme für die Menschen einzusetzen. Nicht den Kreis also bei Norbert Hofer, die kreisrunde Leere als Vorzeichen von Norbert Hofer zu füllen. Gibt es denn ein deutlicheres Symbol für die inhaltliche Leere der identitären Parlamentspartei als den leeren Kreis auf jedwedem Stimmzettel? Die Leere, eine seit Ewigkeiten kreisende Leere um das Immergleiche. Es gibt mit der identitären Parlamentspartei keine Entwicklung, bloß Stillstand, und das zusätzlich noch auf niedrigstem Niveau.

NS Damit es Sie nicht langweilt, soll der Rat der Germanin – „Zeige mir deine Wähler und ich sage dir, wer du bist“ – zwar wiederholt, aber ein wenig adaptiert werden.

Ein Rat, der für jede Wahl ein guter Rat ist. Also auch für die Wahl am 4. Dezember:

Schau dir seinen Franz an,
damit du weißt,
wen du nicht wählst.

So ein Kandidat hat aber – wie positiv das doch wäre – nicht nur einen Franz, sondern viele, etwa auch diese, die im vorherigen Kapitel angeschaut wurden, ebenfalls nicht zum ersten Mal, es geht halt bei solchen Kandidaten und Kandidatinnen immerzu im Kreis herum, immerzu im Kreis, immerzu

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

Und viel weniger oft – das Positive im Negativen – ist der Franz von so einem Kandidaten eine Franza …

Der Germanin gefällt: „Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht virtuellen Anschluss an Deutschland“

Ab und an ist Franz auch ein Marcus, aber mit einem identitären k, das kameradschaftlich in die Mitte ….

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

Es wird mit dem größten denkbaren Unwillen das Folgende zitiert, aber vielleicht veranlaßt es den Justizminister und den Innenminister der Republik Österreich, dessen Gesetze sie kennen sollten, das Facebook aus der Hand zu legen, und im sogenannten Inland tätig zu werden, wenn es gegen eine Parteifreundin derart …

„Nun wird deutlich, … wieso auch in Österreich rot-grüne Schreckschrauben sich Negersklavenkinder als Masturbierhilfe aus Afrika holen: …  Man erinnere sich etwa an Johanna Mikl-Leitner, als sie im Zelt-Füchtlingslager in Salzburg leidenschaftlich mit einem jungen ‚Flüchtling‘ schmuste, von dessen sexuellen Fähigkeiten sie offensichtlich schwer beeindruckt war …“

Geschrieben, es muß nicht geraten werden, gesinnungsgemäß auf FPÖ unzensuriert, von, auch das muß nicht geraten werden: von einem Teilnehmer des sogenannten Europäischen Forums im Vorort von Braunau, der die Dämmerung mit Hofer ersehnt …

Und  den Wählerinnen und Wählern kann eine Selbsterkenntnis von der Germanin empfohlen werden, diese zu beherzigen, ehe Sie Ihre Stimme abgeben, gleich in welcher bevorstehenden Wahl: „Zeige mir deine Wähler und ich sage dir, wer du bist.“

Der Germanin gefällt: „Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht virtuellen Anschluss an Deutschland“

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

andreasnnorberthofer-was-tut-der-justizminister-gegen-gott

Marcus Franz

marcus-franz-der-mann-braucht-aufklarung

Marcus Franz, ein Arzt und Abgeordneter im österreichischen Parlament, fragt: „Wozu schicken Sie mir das?“

Wie in der Collage gelesen werden kann, paßt es doch recht zu seiner Aufzählung, sein Aufzählen wird fortgesetzt: aller schlechten Dinge sind vier …

Wer Marcus Franz je am Bildschirm gesehen hat, kann sich vorstellen, wie treu und herzig er diese Frage gesprochen hätte: „Wozu schicken Sie mir das?“ Es gibt nur noch einen in Österreich, der so recht treu und herzig

Wozu, Marcus Franz, schreiben Sie das? Könnte ihm die Frage gestellt werden. Vielleicht sollten Sie einmal selbst lesen, was Sie schreiben. Gerne wurde für Sie eine kleine Collage mit Ihren Ergüssen allein aus den letzten Tagen geklebt.

Und wenn Sie es gelesen haben, werden Sie vielleicht dazu das von Ihnen übernommene Wort als Urteil ausrufen: „Irre“. Der Mann braucht Aufklärung. Um Ihre eigene Aufklärung müssen Sie sich aber selber kümmern, als ein sogenannter bildungsnaher Mann hätten Sie alle Voraussetzungen hierzu, auch den finanziellen Hintergrund. Haben Sie sich schon einmal bei den Steuerzahlerinnen in Österreich dafür bedankt, die Ihnen die finanziellen Möglickeiten bieten für Ihre hervorragende parlamentarische Arbeit, die Sie auf der Plattform des Unternehmens Twitter leisten? Oder auf dem Albertina-Platz?

Das Kapitel heißt einfach Marcus Franz. Schlicht: Marcus Franz. Es muß zugegeben werden, es konnte aus den vielen möglichen Hinzufügungen keine gewählt werden, die …

Wie in der Collage gelesen werden kann, böten sich zu viele Überschriften an:

Marcus Franz, der traurige Mann vom Heldenplatz, weint um Deutschlands Ehre.

Marcus Franz – Heute gehört uns Amerika und morgen Österreich.

Marcus Franz verharmlost die Sklaverei.

Marcus Franz und seine geschichtliche Kompetenz: Stalingrad

Und so weiter und so fort …

Dennoch fragt das Nationalrätlein so herzig treu: „Wozu schicken Sie mir das?“

Wer das schreibt, was das Nationalrätchen schreibt, fordert es heraus, etwas hinzufügen, das aufklärt, nicht ihn. Aber die Lesenden von den franz’schen Zeilen haben ein Anrecht darauf, Informationen dazu zu erhalten. Das wird Marcus Franz, der von seiner Wichtigkeit recht Überzeugte, ebenfalls treu und herzig nicht verstehen, obgleich er als sogenannter Volksvetreter es doch sehr verstehen müßte. Aber wie kann er, der doch nur sich vertritt und sich dabei stets vertritt, das verstehen können wollen?

Die Collage ist im Grunde nur noch eine Hinzufügung zu dem, was bereits von Marcus Franz zu erfahren war, von seiner hervorstehenden Denkleiste …

Für PI österreichischer Nationalratsabgeordneter Dr. Marcus Franz ein Autor von recht hoher Qualität

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“

Das Outing des Marcus Franz: Als „Orbanianer wolle er nicht die Invasion“

Österreichisches Faß ohne Boden des Europäischen Forum Linz

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer

 

marcus-franz-wozu-schicken-sie-mir-das

NS Wie in der Collage gelesen werden kann, fällt auch der Name Ewald Stadler. Der nun wieder verstärkt in die Öffentlichkeit gezerrt wird, eingeladen von Medien, um, ja was? Was für ein armes Land, die ewige Wiederkehr der Immergleichen. Fehlt nur noch, daß  auch noch Jörg Haider in die Fernsehstudios dieses Landes gesetzt wird, als aufblasbare Sprechpuppe, vielleicht ist aber ohnehin Ewald Stadler als die auferstandene …

aber-im-twitter-ward-ihm-ewiges-abgeordnetenleben-zuteilNNS Aber die nun wieder forcierten Auftritte von Ewald Stadler, zwar belanglos für Gegenwart und Zukunft, haben doch einen positiven Aspekt. Es wird nun endlich die Bibel verstanden, also die Passagen mit dem Sterben und Auferstehen und Weiterleben. Denn sehet, Ewald Stadler schied aus dem europäischen Parlament und ward auferstanden und aufgefahren in den Twitter zum ewigen Abgeordnetenleben.

Der Germanin gefällt: „Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht virtuellen Anschluss an Deutschland“

Weshalb Die Germanin, die sich zusätzlich @die_Schoene nennt, das mit einem Gefällt auf der Plattform des Unternehmens Twitter markiert hat, wird nicht gewußt, das kann nur sie beantworten.

Vielleicht hat sie es als Vollzugsmeldung gelesen? Und darüber sich so recht gefreut … Nun, es zeigt sich doch immer wieder, wie wichtig es ist, zu lesen, was dahinter … Es wird ihr wohl nicht mehr recht gefallen, wenn sie es endlich einmal gelesen haben wird:

Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht den virtuellen Anschluß an Deutschland

die-germanin-hofer-fpo-anschluss-deutschlandEs wird doch nicht so nach ihrem Geschmack, nach ihrer Gesinnung sein, für sie, die, wie in der Collage gelesen werden kann, auch für einen Hofer wirbt, für einen „wehrhaften Staat“ eintritt, an dessen Grenzen „erschießen“ statt … für sie der „Niqab“ doch einen „Vorteil“ hat, es müssen keine „Maskenbildner“ … die Germanin kann Hofer auch recht knapp und vortrefflich beschreiben: „Ein Mann – ein Wort“ …

Hofer-Gruß und Hofer-Wort von der „Invasion“

Und noch eines weiß die schoene Germanin recht genau, wie Menschen aussehen, die ihre Stimme nicht Gerwald Hofer geben wollen. Sie werden sich vorstellen können, welche Menschen auf dem Foto zu sehen sind, welches die Germanin für ihren Tweet verwendete. Diese Menschen müssen in der Collage nicht gezeigt werden. Darum wurde es getauscht, mit der Collage aus Hofer-Gruß und Hofer-Wort genommen und zusätzlich noch ein Tweet von der Germanin selber… das scheint auch passender zum Slogan der schoenen: „Zeige mir deine Wähler und ich sage dir, wer du bist …“

Möglicherweise wird sie nun so verfahren, wie @peppermind, dem dann doch nicht mehr gefiel, was er las,

„Wenn ich Bundespräsident werde, gebe ich euch euer“ Hofer „zurück.“

weil er zuvor nicht das Dahinterstehende las, aber dann alles löschte …

Es zeigt sich also immer wieder, wie wichtig es ist, auch zu lesen, was unter den Überschriften steht. @peppermind hat das beherzigt, vielleicht jetzt auch die schoene Germanin, und vielleicht eines Tages werden sie beherzigen, was tatsächlich unter den Überschriften von einem Trump oder von einem Hofer oder von einem Erdoğan … was tatsächlich aus deren Tiefen aufsteigt und an der Oberfläche noch nur als Blasen die Überschriften, und sie nur die Überschriften lesen wollen, obgleich alles offenliegt … aber es ist schon ein erster Schritt getan, wenn Sie wenigstens das lesen, was hier unter den Überschriften steht.

„Wenn ich Bundespräsident werde, gebe ich euch euer“ Hofer „zurück.“

Es ist doch immer wieder rührend, wie Menschen meinen, sie werden nicht gesehen, wenn sie ihren Kopf in den Sand stecken. In der heutigen technischen Moderne heißt das: blockieren.

Und rührend ist es auch, wie die Menschen den Versprechungen glauben, wenn sie blockieren, kann nicht mehr gelesen werden, was sie schreiben. So rührend gläubig ist beispielsweise auch @peppermind, der dem Versprechen von dem Konzern Twitter vertraut, seine Tweets können nicht mehr gelesen werden, wenn er blockiert

Nun, er hat, wie in der Collage gelesen werden kann, blockiert. Aber, was er schreibt, kann weiterhin gelesen werden. Es reicht dazu, so einfach ist das, ohne Anmeldung Twitter aufzurufen …

Traurig dabei ist, er hat sich gegen den Dialog entschieden, er hat sich für das Blockieren entschieden, er hat sich auch dafür entschieden, es will ihm nicht mehr das gefallen, was ihm gefiel: er hat es gelöscht. Aber nicht nur das hat er gelöscht, er hat auch „Lösch Dich.“ gelöscht. Er wollte damit wohl alle Spuren seines Schwankens beseitigen. Aber auch aus dem technischen Sand kann alles ausgegraben werden. Er hätte es sich vorher überlegen müssen, ehe er auf sich aufmerksam machte, wie im Kapitel zu lesen ist: peppermind, eine neue Figur …

Und was hat @peppermind geschrieben, seit er blockiert hat, im Vertrauen darauf, es könne nicht mehr gelesen werden, was er schreibt?

peppermind-hofer-zuruckEr gratuliert dem soeben gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Herrn Mother-the-man-with-the knob-is-here … Der weiße Herr hat viel versprochen, im Wahlkampf – alles was schlecht und teuer ist … so unhaltbare Versprechen wie das mit dem Blockieren von dem Unternehmen Twitter …

Und das Gerede von mother-the-knob-is-here, das Land zurückgeben zu wollen, überträgt peppermind auf Europa, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, und meint, sie, die Menschen wollen ihren Hofer zurück … er schreibt nicht Hofer, sondern Nationen, aber er führt an und markiert Hofer, Le Pen, Petry … Wie widersinnig das ist, wird auf so schlichte und einfache Art deutlich, wenn statt Nation eingesetzt wird beispielsweise Le Pen oder Petry oder Brexit … Und wie peppermind schreibt, verspricht Hofer: „Wenn ich Bundespräsident werde, gebe ich euch euer“ Hofer „zurück“ …

Mit diesem kleinen Kapitel kann nun peppermind aus dem Roman entlassen werden. Sollte wer zweifelnd die Frage stellen, was vermag Literatur noch … nun, mit dem Beispiel peppermind vor Augen, kann gesagt werden, sie kann helfen, nicht mehr zu schwanken, sich für eine Seite eindeutig zu entscheiden …

peppermind hat sich ebenso entschieden für den hohen Sinn, von einem the knob, eines Hofers oder eines Sellners, dessen sinnige Ansichten, wie in der Collage …, peppermind ebenfalls verbreitet …

Aber das sei doch schrecklich, könnte eingewendet werden, wenn Literatur zu solchen Haltungen … wie schrecklich aber wäre erst eine Literatur, die nur im Sold einer ideologischen Richtung …

Mother, the man with the knob is here

Die Terrorwählenden

Wie viele Trump wählen, wie viele schon Hofer gewählt haben und noch vorhaben zu wählen, oder Erdoğan oder …, alle diese sollen je nie noch etwas von Sicherheit und Schutz als gewichtige Gründe für das ihr Wählen reden. Denn sie stimmen für den tatsächlichen Terror, der wirklich ein Terror gegen alle ist, vor dem sich kein einziger Mensch je schützen kann …

Und eines nahen Tages werden den Terrorwählenden, nach dem Untergang, es wird wohl der letzte sein, also einer nach dem in keiner Fernsehsendung mehr

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

Freispruch oder Verurteilung von Attentätern oder Attentäterinnen verhandelt wird werden können, ihnen in ihren letzten Stunden Attentäter oder Attentäterinnen, wenn es diese bloß gegeben hätte, als Retter oder Retterinnen vor sich selber empfunden werden.

PS Mit den Terrorwählenden rückt also der Tag des letzten Untergangs näher und das Positive daran wird sein, danach endlich einmal nicht mehr weitermachen zu müssen, nach diesem Untergang nicht wieder beginnen zu müssen, nur um wieder bei einem Untergang zu landen, endlich zu enden, für immer zu enden.

 

 

peppermind, eine neue Figur

Es wird vielleicht kritisiert werden, diese Figur überhaupt auftreten zu lassen. Aber es ist ein Roman, den die Wirklichkeit schreibt, also ohne die Macht, wie sie Schreibende von fiktionalen Romanen haben, entscheiden zu können: die Figur wird hinausgeworfen, die Figur wird erst gar nicht in den Roman gelassen …

Es wird um Nachsicht gebeten. Zumal es, wie es heutzutage so schön heißt, eine kreative Figur ist. Das bezeugt bereits der Name, den sich die Figur gegeben hat: peppermind … Was sie damit sagen will? Vielleicht, daß sie einen Paprikaverstand, einen Pfefferverstand, also einen scharfen Verstand hat? Ist ein Wortspiel mit einem Hauptwort? Oder eines mit einem Zeitwort? Sie beschießt den Verstand? Sie prügelt auf den Verstand ein? Fügt dem Verstand Schmerzen zu? Zersiebt den Verstand? Sie hat Lust auf Pfeffer?

peppermind-eine-schwankende-figur

Erfreulich ist an dieser Figur auch, sie „sucht keinen Autor“, sondern sie fragt, wer … Die Frage, um mit Emmanuel Lévinas zu sprechen, die Frage-Bitte geht dem Dialog voraus … Und wer zum Dialog bereit ist, ist nicht verloren. Auch wenn es eine Figur ist, die nicht weiß, wofür sie sich entscheiden soll – für das Ablehnende, das in ihrem Aufschrei „Lösch Dich.“ zum Ausdruck kommt … Sie setzt kein Ausrufezeichen dahinter, sondern einen Punkt, ein also doch verhaltener Aufschrei zum Gewalttätigen …

Verdient eine solche Figur nicht Aufmerksamkeit? Die so schwankt zwischen Ablehnung und Zustimmung. Immerhin bekundet sie, was ihr gefällt. Und könnte ihr das gefallen, wäre sie nicht so zerrissen?

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

Ob peppermind eines Tages sich entscheiden wird können, eine eindeutige Haltung einzunehmen? In einem fiktionalen Roman wäre es leicht, ihr eine gute Entwicklung zu schreiben. Nach vielen Wirrnissen, vielen Fragen, nach dem irrigen Setzen auf falsche Patrioten und Patriotinnen findet peppermind zu sich und …

Aber es ist kein fiktionaler Roman. Es kann ihr keine Zukunft geschrieben, es kann nur gewartet werden, was die Wirklichkeit für sie bereithält … Möge ihr die Wirklichkeit eine allzu bittere Lektion ersparen – ein Wunsch, nicht nur für peppermind alleine, sondern für alle, denn eine bittere Lektion träfe doch alle …

Hofer-FPÖ unzensuriert vollzieht den virtuellen Anschluß an Deutschland

norbert-hofer-parlamentarische-anfrage-zu-schachtschneider

FPÖ unzensuriert ist eine österreichische Website. Kenntlich bereits an der Endung „at“. FPÖ unzensuriert schreibt den Aufruf: „Wer sich einbringen will: …de“. „Einprozent“ ist eine deutsche Website (kenntlich bereits an der Endung „de“), auf der eine „interaktive Deutschlandkarte“ zur Verfügung gestellt ist, „in die jeder Bürger vorbildliche Aufklärungs- und Widerstandsprojekte eintragen“ kann.

Eine österreichische Website ruft also in Österreich dazu auf, sich in „Deutschland“ einzubringen. Damit vollzieht FPÖ unzensuriert für sich nichts anderes als den Akt des virtuellen Anschlusses Österreichs an Deutschland.

Wer sich bereits aus dem virtuell angeschlossenen Österreich eingebracht hat, kann gelesen werden in Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

Aktiv für „Einprozent“ ist Philip Stein, der sogar reagiert, obgleich er kein gewählter Funktionär ist, aber sich dennoch, da er reagiert, als sogenannter Volksvertreter wohl zu verstehen meint, im Gegensatz zu … „Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht.

Einen Absatz

„‚Deutsche müssen sich selbst befreien, andere tun das nicht!‘

Zur Einprozent-Kernmannschaft zählen neben Stein und seinem Projektmanager Helge Hilse auch Antaios-Verlagsleiter Götz Kubitschek, Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer, Islamwissenschaftler Hans-Thomas Tillschneider und Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider. Einprozent unterstützt unter anderen auch die Identitäre Bewegung in Deutschland und Österreich. Steins Resümee: ‚Es ist wichtig, dass wir Deutschen uns selbst befreien aus diesem Umstand, der derzeit herrscht – denn andere tun das sicher nicht!‘

Wer sich einbringen will: …“

vor diesem Aufruf, sich in Deutschland einzubringen, fallen Namen, etwa der von Schachtschneider. Das ist auch ein Name als Indiz, daß Österreich von der identitären Parlamentspartei als eine, wenn auch sonderliche Provinz von Deutschland gesehen wird, denn nur in einem Provinzparlament, von dem in Deutschland nicht gewußt wird, daß es zu Deutschland gehört, ist es möglich, daß ein Mann wie Schachtschneider auftreten kann, wie gelesen werden kann: Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht.

Es wird nun auch verständlich, weshalb sich He.-Chr. Strache „Bürgerkanzler“ nennt; er wird sich halt als „Bürgerkanzler“ dieser ausgerufenen Provinz verstehen. Korrekt wäre dann die Bezeichnung Provinzbürgerkanzler. Dazu selbst ernannt, denn in einer solchen Provinz gibt es auch keine Wahlen. Und der Berater von dem Provinzbürgerkanzler ist, ja: Schachtschneider: Professor von He-Chr Strache & „Ja zum Deutschen Reich“.

Aber Schachtschneider ist nicht nur Berater vom Provinzbürgerkanzler, er hat auch einen von Gott gesegneten Aufpasser, und das schon seit bald zehn Jahren, wenn zeitlich von seiner Anfrage im Parlament ausgegangen wird, also von Norbert Hofer, der ja „auf Euch“, die Ihr Schachtschneider heißt, aufpassen will …

Der eine paßt auf, der andere berät … vielleicht berät Schachtschneider auch Hofer, und zwar in Sachen Südtirol, das ihm doch recht am Herzen … Und Schachtschneider weiß, wie im oben verlinkten Kapitel „Ja zum Deutschen Reich“ gelesen werden kann, auch einiges über diese Region, die zur Provinz und dann zu …

Wenn Norbert Hofer davon spricht, er wolle Euch Euer Österreich zurückgeben, ob er damit Deutschland anspricht, also er wolle Euch, Deutschland, Euer Österreich ….?

NS Sollten Ihnen die Namen im obigen Zitat nicht geläufig sein, zweifeln Sie nicht an Ihrem Wissensstand, sondern freuen Sie sich darüber, zu diesem nicht hinuntergestiegen zu sein, erfreuen Sie sich daran, ihre Tage mit Besserem zu füllen als damit, diese Personen zu kennen. Aber zum besseren Verständnis und zur Information, falls Sie es dennoch wissen möchten:

Götz Kubitschek

Jürgen Elsässer

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

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Michael Bünker darf im österreichischen Radio wiederholen, worüber erst vor kurzem geschrieben wurde, zu Luder …

Es geht nicht um einen verklärenden Blick in die Vergangenheit und Martin Luther war ebenso wenig wie die anderen Reformatoren ein Heiliger. Gerade seine Schriften gegen die Juden zeigen eine Haltung, die sich im 20. Jahrhundert verhängnisvoll ausgewirkt hat. Dafür die Verantwortung zu übernehmen heißt, heute entschieden gegen jede Form des Antisemitismus aufzutreten und gegen jede Form von Fremdenhass, Rassismus und Hetze gegen Menschen.

Ach, es hat sich also im 20. Jahrhundert bloß verhängnisvoll ausgewirkt gegen die … als hätte es die „Zigeuner“ im 20. Jahrhundert gar nicht gegeben, so muß ihrer nicht explizit gedacht werden … Menschgemäß wieder kein

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Wort von ihm zu den „Zigeunern“ …  Es wird der Antisemitismus gekannt, folkloristisch beschworen, gegen Antisemitismus – aber gegen Antiziganismus, nein, es wird von Michael Bünker nicht einmal das Wort genommen, es will nicht gekannt werden …

Als würde es auch im 21. Jahrhundert die „Zigeuner“ gar nicht geben … es reicht ja, von „Rassismus“ zu sprechen und sich gegen Rassismus auszusprechen, und wer mag, kann es so verstehen, damit sind auch die „Zigeuner“ gemeint, als wären sie nicht weiter in Europa die auserwählten Menschen, die weiter Opfer zu sein haben, oder das, um es in nationalistisch-religiöser Sprache zu sagen: das auserwählte Volk zur euroapaweiten Verfolgung …

Und es ist nicht nur Michael Bünker, der zwar zugibt, was nicht mehr abzustreiten ist, dennoch nur einen halben Luther verkauft. Das Verschweigen des Antiziganismus ist europaweit verbreitet, in diesem Sinne darf sich Michael Bünker Europäer nennen.

Generell ist festzustellen. Und das ist zugleich eine wünschenswerte Vision. Erst wenn die „Zigeuner“ keine Opfer mehr sind, werden sie Opfer sein dürfen, auf gleicher Höhe, Seite an Seite von den Juden, von …  Erst wenn sie keine Opfer mehr sind, werden sie auch Opfer etwa eines Luther sein dürfen. Es sieht aber nicht so aus, daß diese wünschenwerte Vision bald Wirklichkeit werden wird. Da wird es noch viele Nachfolger von Michael Bünker geben, ehe ein Nachfolger von ihm in einer Radiosendung das ganze Luder und das Wort Antiziganismus kennen wird, aufrufen wird, gegen Antiziganismus …

Am Ende seines Beitrages, gesendet am 5. November 2016, der letzte Satz seiner Gedanken für die Nacht:

„Tut um Gottes Willen etwas Tapferes, hat Ulrich Zwingli, der Züricher Reformator ausgerufen. Semper reformanda heißt die Parole für alle Lebensbereiche und jeder, jede kann ein Reformator, eine Reformatorin sein. „

martin-luther-schreibtischtater-reformatorenWas will Michael Bünker damit sagen? Tapfer wie Zwingli „judenfeindliche Stereotypen“ und … Um des Menschen Willen, keine Reformatoren mehr und auch keine Reformatorinnen … Von … bis Hitler mehr als genug Reformatoren gehabt, daß heute jeder wissen muß, was Untergang bedeutet, heute jeder wissen muß, was moralische und ethische Verkommenheit ist.

PS Michael Bünker durfte die ganze letzte Woche seine Gedanken zur Nacht … Wie geht die Schöpfungsgeschichte? Gott schuf die Welt in sechs Tagen und am siebenten Tage … Michael Bünker hatte wegen des Feiertages für seine Vergangenheitsgeschichte nur fünf Tage … an vier Tagen schöpfte Bünker aus der Vergangenheit das Beste für seine Organisation und seinen Luder und am fünften Tage, ach, ganz kritischer und moderner Zeitgenosse, das verzeihende Wort vom Nichtheiligen … Und was macht Gott am sechsten Tage? Er blättert in den Schriften von Zwingli.

PPS In einem Monat wird möglicherweise in Österreich ein Mann aus der identitären Parlamentspartei zu ihrem Bundespräsidenten gewählt werden. Wer von ihm keine Einladung bekommen wird, zu seinem Stuhl, der dann in der Hofburg … aber wer ihn jetzt schon besuchen durfte, wird wohl weiter einer seiner, der gesinnungsgemäß mit Einladungen …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Antaios Kubitschek Hofer Stein.jpg

Wie in der Collage gelesen werden kann, antwortet Stein, genauer, er reagiert. Aber er widerspricht nicht dem Inhalt von:

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

Hofer antwortete bis heute nicht, auf die Fragen, die ihm vor Monaten bereits schriftlich gestellt wurden, vor allem einen Verleumder betreffend, der im Vorort von Braunau wohl auch mit rechten Interesse Stein lauschte.

Es festzuhalten, daß Stein reagierte, hat den einzigen Grund, zu vermerken, daß er nicht widerspricht, nichts dem Geschriebenen entgegenzuhalten hat.

Es kann gleich noch eine Reaktion festgehalten werden, nämlich die von Antaios. Dem Verlag gefällt:

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Das kann einen Menschen zum Nachdenken bringen. Es heißt in diesen Tagen vermehrt, es ginge um Ängste, die ernstgenommen gehörten … es scheint, wenn Antaios das gefällt, um das Gefühl zu gehen, zu wenig Anerkennung, zu wenig Lob zu erfahren. Freilich kann es für diese Positionen der Frauen und Männer aus dem kubitschekschen Umfeld keine öffentliche Anerkennung und kein öffentliches Lob geben. Die Öffentlichkeit ist für diese auch die falsche Adressatin, um Anerkennung und Lob zu erfahren, das sie offensichtlich so schmerzlich vermissen, und es dennoch nicht wagen, von den Menschen es einzufordern, die ihnen Lob und Anerkennung verweigern – von ihren Familien … wie unglücklich muß es doch in diesen Familien der Kubitscheks und der Steins und der Elsässers und der Kickls und der … zugehen, daß sie ihr Unglücklich-Sein und ihr unglückliches Dasein in die Öffentlichkeit schleppen müssen. Allerdings vor lauter Angst vor ihren Familien sprechen sie das öffentlich nicht an, woran sie leiden, sie verbergen es, vielleicht ist es ihnen auch selbst verborgen. Und es spricht aus ihnen nicht das, was in ihnen tatsächlich schmerzlich brennt. Diesen ihren seelischen Brand versuchen sie halt öffentlich mit ihrem Geschwefel

Daß es Familie, Tradition und Religion überhaupt noch gibt, das ist das Verwerfliche.

über Familie, Tradition, Religion und so weiter und so fort zu löschen …

So kann abschließend gesagt werden, es sind tatsächlich ihre Familien gefordert, ihre Väter, Mütter, Kinder, Tanten, Großväter, Neffen, Nichten, Gatten sind aufgerufen, ihre  Kubitscheks zu loben, anzuerkennen, zu halsen und herzen, denn das kann nicht die Aufgabe der Öffentlichkeit sein, die Gesellschaft hat ihre Aufgaben zu bewältigen, sich ihren Herausforderungen zu stellen, und zu diesen gehört eines mit Sicherheit nicht, familiär Verwundete und familiär Mißachtete und familiär Getretene zu heilen, ihre Wunden zu versorgen. Die Gesellschaft hat darauf zu achten, daß ihr durch diese keine Wunden geschlagen werden. Eine Vorsorge ist, nicht derart Verwundete zu wählen.