Daß es Familie, Tradition und Religion überhaupt noch gibt, das ist das Verwerfliche.

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Ein von FPÖ unzensuriert zitierter Satz aus dem Vortrag von Thomas Bachheimer wurde schon in

Thomas Bachheimer oder der Kongress der Adventgeschichten

entsprechend …

Es gibt noch einen zweiten Satz, den FPÖ unzensuriert zitiert, wohl deshalb, weil auch dieser für sie ebenso herausragend zu sein scheint, ebenfalls das Herausragendste dieses Vortrages zu repräsentieren scheint:

„Man hat die Familie, die Tradition, die Religion und das Privateigentum zerstört. Früher waren die Bürger die Wächter der Demokratie, heute hat man die Bürger zu Almosenempfängern degradiert.“

Wie bekannt ist, wird in diesen Reihen für „Familie, Tradition, Religion“ verbissen gekämpft, weil in diesen Reihen gemeint wird, Familie, Tradition, Religion seien dem Untergang geweiht.

Wer sich aber in der Welt umsieht, wer sich schon nur in der kleinen österreichischen Welt umsieht, wird keine „Zerstörung“ feststellen können. Ganz im Gegenteil. Wer drängt heutzutage nicht hin zu Familie, Tradition, Religion? Menschen etwa, von denen – vor nicht allzu langer Zeit – noch angenommen wurde, sie würden nicht heiraten wollen, wollen heiraten, auch Kinder haben, wenngleich sie zur Zeugung die Unterstützung von Dritten …, drängen also hin zum kleinbürgerlichen Idyll des Vater-Mutter-Kind-Zwingers … Menschen, die nach Österreich kommen, sind der Dreifaltigkeit Familie, Tradition, Religion dermaßen ergeben, daß es verwundert, nicht gerade diese Reihen aus dem Vorort von Braunau an den Grenzen Österreichs stehen zu sehen: als die heftigsten und größten „Willkommensklatscher“ und „Willkommensklatscherinnen“, wenn es diesen doch gar so um Familie, Tradition, Religion …

Familie, Tradition, Religion sind nicht zerstört. Es stellt sich dabei aber dringlich die Frage, weshalb nicht? Daß es Familie, Tradition, Religion überhaupt noch gibt, das ist – ein österreichischer Philosoph hätte hier vielleicht das Wort gesetzt: das Mystische, aber es ist nicht das Mystische, es ist das Verwerfliche.

Und daß es das Verwerfliche noch gibt, das ist das Verwunderliche. Wenn das ewige Unheil, an das ewige Unglück durch Familie, Tradition, Religion gedacht wird, das eben Familie, Tradition, Religion seit einer Ewigkeit brachte und weiter bringt … Ein von Religion heftig durchgerüttelter Schriftsteller schrieb, jede unglückliche Familie sei auf ihre Weise unglücklich … Wie kann je das Glück in die Welt kommen, nach dem sich doch alle sehnen, wenn die sogenannte kleinste Zelle der Gesellschaft, des Staates, also die Familie, die größte Zelle des Unglücks ist, die Hauptzelle des Unglücklich-Seins ist?

Es muß nicht besonders ausgeführt werden, was es heißt, etwa in Österreich in einer Familie zu leben, in Europa in einer Familie zu leben, in den Vereinigten Staaten in einer Familie zu leben, in Saudi-Arabien in einer Familie zu leben, und damit sind gar nicht die weltweit existierenden Fritzlkellerfamilien gemeint, sondern die sogenannten normalen Familien, von deren Unheil und Unglück niemand deutlicher erzählen können, wenn sie erzählen können, als die Kinder … wer aber mag, kann beispielsweise ein wenig darin blättern: Gewalt gegen Kinder in der EU …und wer nur ein wenig weiter recherchiert, wird Berichte finden: etwa über zwei Drittel der Eltern schlagen ihre Kinder noch – nicht irgendwo, sondern in Österreich, nicht vor fünfzig Jahren, sondern in den letzten Jahren … Auch hier vereinigt sich die unheilige Allianz von Familie, Tradition und Religion: die auf Erden wandelnde Dreifaltigkeit schwefelt etwas von Kinder mit Würde zu schlagen, das sei in Ordnung, und sie genießt höchstes Ansehen …

Und was soll noch zur Religion gesagt werden? Führt nicht heutzutage gerade IS und Boko Haram vor, was Religion seit Anbeginn der Religion ist, und diese zwei sind bloß die gegenwärtig bekanntesten Ausgeburten von Religion – wer will, kann auch in diesen Kapiteln blättern, und wird sich dann vielleicht auch fragen, daß es Religion überhaupt noch gibt, das ist das …

Was also beklagen diese Reihen, wie eben im Vorort von Braunau wieder? Es stehen jetzt große Feierlichkeiten an, für einen Mann, bei dem es nicht viel gefehlt hätte, und sein Name wäre Luder, ein viel zutreffenderer Name für diesen Mann, gewesen, und auch die Dreifaltigkeit erweist diesem Mann seine Referenz … einem Mann, dessen Schriften Menschen in Europa nichts Gutes gebracht haben, bis zum heutigen Tag. Er schrieb vor fünfhundert Jahren, aber Menschen haben fünfhundert Jahre später noch darunter zu leiden. Was für eine Tradition! Was für eine Verwerflichkeit: das Feiern dieses Mannes!

Und auch zur Tradition gibt es Kapitel, die … Ist nicht gerade die forcierte Trachteneinkleidung des gesamtes Landes deutlichstes und weithin sichtbarstes Zeichen, wie wenig Tradition zerstört ist, sondern – hochträchtige Niedertracht, und damit sind nicht einmal jene Menschen gemeint, deren identitäre Parteienuniform ebendiese …

Es könnte darüber geschrieben und geschrieben und geschrieben werden, aber, wer die Bibel, den Koran, die Thora und all die anderen von Dreifaltigkeiten, Einfaltigkeiten, Achtfaltigkeiten für nur einen Augenblick aus der Hand legt, um in die Welt zu schauen, wird verwundert sich sagen hören: daß es Familie, Tradition, Religion überhaupt noch gibt, das ist das …

Daß es überhaupt noch Familie, Tradition, Religion gibt, hängt wohl damit zusammen, daß noch viel zu wenig und vor allem auch nicht breit genug darauf geschaut wurde und wird, wie es Familie, Tradition, Religion gab und gibt …

NS Eines aber wurde nie Tradition. Wie auch? Es paßt nicht zu dieser Tradition in Österreich, von der oben gesprochen wird, Philosophen und Philosophinnen von der Größe des oben angesprochenen hervorzubringen. Bei dieser Art von Tradition ist es nicht verwunderlich, daß es nach ihm keinen oder keine mehr aus Österreich gab und gibt mit dieser Weltgeltung. Und wenn es so weitergeht, wie es sich gerade im Augenblick abzeichnet, wird es in Österreich gerade noch reichen für eine Ödenburggeltung …

NNS Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt ein Teilnehmer, er scheint noch recht aufgewühlt zu sein, von den Vorträgen im Vorort von Braunau, was es geben wird nach der „deutschen Wende“ – ein Mann der Familie, Tradition, Religion. Es wurde von seiner „Vorausschau“ nur ein Beispiel in die Collage aufgenommen – deutlicher geht es nicht mehr … Übrigens, dieser Mann ist nicht nur vom Kameradenpräsidenten begeistert, er kennt … aber das muß nicht ein weiteres Mal wiederholt werden, es kann hier nachgelesen werden …

„Wo warst du, Gerwald?“ „Ich war im Wahlkampf.“

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Heinrich Böll, ein wohl christlich eingestellter Schriftsteller, hätte es vielleicht verziehen, daß sein Motto, das er seinem Roman „Wo warst du, Adam“ voranstellte, so schändlich für die Niederungen der österreichischen Gegenwart adaptiert wird.

Denn. Die Informationsverbreitung war ihm auch ein wichtiges Thema, wie ein Werk von ihm besonders … und gerade der Titel dieser Erzählung bietet sich ebenfalls an, für eine kleine Abänderung: die nie gehabte Ehre der identitären … FPÖ unzensuriert schreibt recht besorgt: „Österreich kann Kinder nicht schützen.“ Grundlage dafür: Informiert wie putin …

Es ist vorstellbar, daß sich nun nicht wenige in Österreich fragen, die davon gehört, gelesen haben, Norbert Hofer wolle ein Schutzherr sein, Norbert Hofer wolle „auf Euch“ aufpassen – so wahr er sich auf Plakaten zum Präsidenten verhilft, daß nicht wenige sich fragen, was hat er bis jetzt getan – als Präsident III? Beginnt das Schutzherrndasein und das Aufpassen nicht schon viel früher, zumindest mit dem formal vierthöchsten Amt im Staat, mit dem Präsidenten III respektive mit dem Drittelbundespräsidenten nun seit geraumer Zeit, für Norbert Hofer jedoch erst mit …

Und sie werden zweifeln, ob er das je erfüllen wird können, wenn er es bis jetzt nicht konnte – als Präsident … Von den vielen, die zweifeln, werden vielleicht nicht wenige Norbert Hofer persönlich fragen wollen:

„Wo warst du, Gerwald?“

„Ich war im Wahlkampf.“

Informiert wie putin

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Lange konnte dem auf FPÖ unzensuriert Schreibenden kein Bild zugeordnet werden. Nun aber kann aufgrund der putinschen Kritik an Österreich dem auf FPÖ unzensuriert Schreibenden endlich ein Bild zugeordnet werden.

Ein Mann, der eine solche Kritik, also eine falsche und haltlose, äußert, kann für sein Falsches und Haltloses nur die Informationsquellen nutzen, die auch Putin auf und mit FPÖ unzensuriert nutzt.

Es ist beruhigend, ab jetzt sich vorstellen zu können, wie der auf FPÖ unzensuriert Schreibende aussieht, und also wann immer von ihm etwas auf FPÖ unzensuriert gelesen wird, dazu das Bild von Putin vor sich zu haben. Der Mann auf FPÖ unzensuriert schreibt seinen Namen in Kleinbuchstaben, somit als Selbstbeschreibung: ein kleiner, ein sehr kleiner Mann zu sein.

was-herauskommt-wenn-putin-liestNicht beruhigend ist aber der Umstand, daß im Kreml ein Mann sitzt, der Informationsquellen nutzt und redet wie der auf FPÖ unzensuriert schreibende putin …

Vielleicht ist es aber derselbe Mann. Und das Pseudonym wäre also gar kein Pseudonym. Der einzige Unterschied besteht dann bloß darin, daß der Mann, der seine Kommentare auf FPÖ unzensuriert mit putin zeichnet, selbstkritisch genug ist, seinen Namen in Kleinbuchstaben zu schreiben, während er, wenn er im Kreml auftritt, selbstkritiklos und in absoluter Verkennung seiner Größe, seinen Namen mit einem großen Anfangsbuchstaben …

Es wäre keine Sensation, schriebe, es will fortan die Schreibweise von dem auf FPÖ unzensuriert übernommen werden, putin auf FPÖ unzensuriert  schriebe … es paßt recht zueinander die Informationseinholung, die Informationsverarbeitung und auch die Schlußziehungen daraus … was Kremlputin sagte, hätte auch Unzensuriertputin schon geschrieben haben können … Ein Beispiel für die putinschreibe wurde im Kapitel über Beschimpfungen, die je keine Wahl sind, festgehalten.

Es wäre dies auch deshalb keine Sensation, weil zwischen dem putinschen Kreml und dem Unzensuriert der identitären Parlamentspartei ist ein Bote

FPÖ unzensuriert – „Berater warnt: Europa am Rande des Bürgerkriegs“

im Einsatz, der es erklärlich machte, wie die putinsche Kommentarschreibe für … Während aber das Pseudonym alles über putin aussagt, macht der tatsächliche Namen des Boten nicht kenntlich, was von ihm zu halten ist, vor allem von seiner denkerischen Größe, sondern erst ein ihm zugeordneter Name:

Putin-Ideologe Siegfried Eisele will Völker Deutschlands unter die Schutzmacht eines Christenfürsten Habsburg

Aber Boten, das zu seiner Entschuldigung, sind nicht zum Denken angestellt, sondern zum Laufen …

NS Was die Zukunft bringen wird, wer kann das sagen, gehofft aber werden darf, daß von der Gegenwart nichts Schlimmeres bleibt als eine Redewendung: Informiert wie putin.

FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

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Es ist gesinnungsgemäß verständlich, daß FPÖ unzensuriert mit einem Verteidigungskommentar für den Verlag Leopold Dvorak-Stocker ausrückt, oder

Wolfgang Dvorak-Stocker neuer Geheimchefredakteur von FPÖ-Unzensuriert?

er selbst ausgerückt ist … wäre es ihm zu verdenken, wenn er Unternehmen für die eigene Verteidigung nutzte, an denen sein Unternehmen beteiligt ist? Nein. Töricht wäre es wohl, täte er es nicht.

Es geht um den Nationalsozialismus. Worum sonst? Wolfgang Dvorak-Stocker selbst oder FPÖ unzensuriert sieht Wolfgang Dvorak-Stocker diffamiert. Der Verteidigungskommentar ist nicht namentlich gekennzeichnet. Und als Beweis für die Diffamierung legt FPÖ unzensuriert oder Wolfgang Dvorak-Stocker selbst den betreffenden Artikel vor, breit zitiert und zum gesamten Artikel verlinkt.

Es ist doch immer wieder erheiternd, wie gerade von diesem Unternehmen ausgerückt wird, um etwas weit von sich zu weisen, daß … das muß nicht weiter ausgeführt werden, zu viele Kapitel dazu wurden schon geschrieben, wie verwiesen werden darf:

Norbert Hofer ist ein Kommunist – Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Eva Dietz ist „gerne Nazi“ und für „X Hofer“ auf FPÖ unzensuriert

Und so weiter und so fort. Vielleicht noch: Wer nach „Hellstorm“ sucht, wird auf Kapitel stoßen, die auch von einem Teilnehmer erzählen, der am letzten Wochenende im Vorort von Braunau war, in einem Prachtbau …

Oben gegen Oben und gemeinsam gegen Unten

Und damit doch bei Herrn Dvorak-Stocker angelangt, aber nur, um zu sagen: Es ist Geschwefel. Pathetisches Geschwefel. Wolfgang Dvorak-Stocker bekundet damit bloß eines, Zeitgenosse jener Menschen zu sein, die vor 1933 schrieben, unsäglich, unerträglich mit ihrem hohlen Duktus von Nation und Volk, Vater und Kind.

Und zu diesem Geschwefel paßt es gesinnungsgemäß, daß ihm ein Mann namens Weißmann eine treue und zitierbare Quelle ist, über die hier …

„Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“: He.-Chr. Strache

Es lohnt damit keine Auseinandersetzung. Es lohnt die Auseinandersetzung nur für Menschen, die keine Zeitgenossen im Jahr 2016 sein wollen, sondern Zeitgenossen von Menschen, die vor bald einhundert Jahren schon geistig sehr alte Menschen waren, gefangen in einem Weltverständnis, das damals in die Katastrophe führte, wie ein derartiges Weltverständnis stets nur in die Katastrophe, in den Untergang führen kann.

Es lohnt auch deshalb keine Auseinandersetzung, weil ohnehin schon lange gewußt wird, für welche Greise sein Herz treu schlägt und für welche Greise er falsch Zeugnis …

Von der sozial-heimatlichen Vergangenheit, die wieder kommen will

Wie nebensächlich erscheint beim Lesen dieser hohlen Phrasen, ob Dvorak-Stocker eine „positive Neuinterpretation der Person Hitlers und des Nationalsozialismus …“

Es ist eine Krankheit in diesem Land: diese Fixierung und dieses Starren auf die madigen zwölf und noch madigeren sieben Jahre der nationalistischen Massenmord- und Massenverbrechensdiktatur des deutschen reiches … Es wird immer Menschen geben, die dem Schlimmsten, dem Abscheulichsten etwas abgewinnen können, die Erklärungen finden, um dem Abscheulichsten und dem Schlimmsten zu schmeicheln. Es will gar nicht gewußt werden, für wie viele in diesem Land etwa ein Herr Fritzl mit seinem Keller ein Held ist, seinen Verbrechen eine positive Interpretation abgewinnen können. Ein Herr Hitler ist ja auch nur ein Herr Fritzl mit einem Keller, freilich einer, den zu viele, viel zu viele gewählt haben. Und daran ist zu arbeiten, das ist herauszuarbeiten, wie es je dazu kommen kann, daß ein Herr Fritzl mit seinem Keller gewählt wird, daß ein Herr Fritzl in seinem geistigen Keller mit den sogenannten Eliten eines Landes verkehren kann, ohne daß sich diese mit Ekel abwenden. Wie lange es stets dauert, bis ein solcher Keller zum Staatskeller des Abscheulichsten und des Schlimmsten wird, das ist notwendig herauszuarbeiten, darauf ist aufmerksam zu machen. Ist nicht auch die identitäre Blume ein recht gutes Beispiel hierfür? Wie wird bei dieser Blume, in die die Mannen und Frauen der identitären Parlamentspartei recht vernarrt sind, stets geschrien: Symbol der Nazis. In Wahrheit ist diese Blume seit über einhundert Jahren Symbol für …

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

und es haben leider die madigen sieben Jahre des deutschen reiches nicht bewirkt, dieses Symbol aufzugeben, es hält die Menschen in diesem Land nicht davon ab, eine Partei zu wählen, die treu und stolz das einhundertsiebenjährige Symbol für antiösterreichische Gesinnung …

Um abschließend noch einmal auf das Geschwefel von Dvorak-Stocker zu kommen, aber nicht um sich mit seinem Geschwefel inhaltlich auseinanderzusetzen, denn dazu müßte der Tod vor bald einhundert Jahren eingetreten sein, also in derselben Zeit von Dvorak-Stocker gelebt werden, sondern … es geht um das Militär. Wie erschreckend ist es, daß es wieder Bestrebungen einer Remilitarisierung der Gesellschaft gibt, und das nicht aus den stockerischen Reihen, sondern von Menschen, die eigentlich wissen sollten, was Militär heißt, bedeutet, und dennoch wünscht sich eine Frau, die keine unbedeutende Rolle in diesem Staat einnimmt, mögen Frauen die Männerbastion Bundesheer erobern … 

Oben gegen Oben und gemeinsam gegen Unten

Die gestrige Nachrichtensendung um 22.00 Uhr im österreichischen Fernsehen brachte eine Nachbetrachtung des Kongresses im Vorort von Braunau. Es ist die Rede davon, daß es nicht mehr um Rechts gegen Links oder Links gegen Rechts gehe, sondern um „Unten gegen Oben.“ Kronenmann Pöchinger spricht gar von einer Subkultur, die durch Anwesenheit und Referat von Herbert Kickl eine Aufwertung …

Wenn allein an die Referenten und Referentinnen und an die Ausstellerinnen und Aussteller dieser Messe mit Tagung gedacht wird, fiele niemals ein, daß es um „Unten gegen Oben“ geht, wenn, dann: um Oben gegen Oben und gemeinsam gegen Unten. Die Lebensläufe der Teilnehmer und Teilnehmerinnen an diesem Kongreß erzählen von keiner Herkunft, die etwas mit dem Unten zu tun hätten. Was hat etwa, um ein paar Beispiele herauszugreifen, eine Nathalie Holzmüller mit ihrem Ballehrenkomiteevorsitzenden Busek mit dem Unten zu tun, auf deren Bällen die feine Gesellschaft Österreichs tanzt? Oder Thomas Bachheimer? Oder Alexander Surowiec, der von der Industriellenvereinigung eingeladen wird, mit dem ehrenwerten Franz Fiedler posieren darf? Oder Eva Barki? Und so weiter und so fort.

Die Gehätschelten, wie sie genannt werden können, was haben diese also mit dem „Unten“ zu tun? Und nicht nur jene, die nun im Vorort von Braunau ihr Kniedichhin hatten.

Vergessen darf dabei auch nie werden, wo stets aufgetreten wird. Es sind immer Prachtbauten und die besten Hotels in diesem Land Österreich, von der Hofburg über das Parlament, vom Palais Epstein über die Redoutensäle, vom Palais Liechtenstein …

Es sind Menschen dabei, die Schlösser und Rittergute besitzen. Es sind Staatshochausgezeichnete dabei, die etwa einen Verlag besitzen, in dem beispielsweise auch ehemalige Vizekanzler und Parteiobmänner publizieren: im harmlosen landwirtschaftlichen Segment. Aber auch Nationalratspräsidenten und Abgeordnete die im Segment mit dem Namen als Huldigung des Kriegsgottes und Verderbers …

Diese also bilden für den Kronenmann die „Subkultur“ in Österreich. Wie neidisch wohl müßten Vertreter und Vertreterinnen von Subkulturen in anderen Ländern auf Österreich schauen, die nicht in Prachtbauten, sondern in Abbruchhäusern, die nicht hofiert vom Verfassungsschutz, sondern …, die nicht das Wappen führen dürfen, sondern … (Nur nebenbei angemerkt und doch zugehörig: Ein Mensch von „Unten“ ist eben erst verurteilt worden, weil er betrunken bei einer Veranstaltung der identitären Parlamentspartei die Hand zum … und dabei Entsprechendes gerufen habe; über diesen Mann hat sich sogar sein Verteidiger abfällig geäußert, er sei ein, irgendetwas mit „Prolet“… Nahezu zeitgleich war zu erfahren, vom Justizministerium sei ein Verfahren gegen einen Anwalt – einen Mann von „Oben“ – aus dem Oberösterreichischen …)

Und wer saß in der Messe im Vorort von Braunau. War das Publikum wenigstens ein Publikum, von dem gesagt werden kann: es war das „Unten“? Stellvertretend sei ein Teilnehmer erwähnt, der hat noch bei Cesar Bresgen studiert, der durfte beruflich bedingt den Kameradenpräsidenten kennenlernen … Mit ihm kann beispielhaft gesagt werden: das „Oben“ hat etwas mit „Unten“ zu tun. Sie sind ganz unten angelangt, was Moral und Ethik anbelangt. Wie gerade dieser Verleumder es exemplarisch beweist. Weiter nach unten kann es nicht mehr gehen, könnte gehofft werden, aber wer die, die da oben sind, kennt, weiß, es geht noch tiefer und tiefer, je prachtvoller die Orte, wo sie auftreten können, desto tiefer, moralisch und ethisch verkommener wird es noch werden, wie hypogut ist das auch alles aus der jüngsten Geschichte dieses Landes …

Es geht also nicht um „Unten gegen Oben“. Es geht um „Oben gegen Oben“. Jene, die bereits oben sind, wollen noch weiter hinauf und geben dabei vor, es ginge ihnen um die, die „unten“ sind. Aber jene, die unten sind, werden von ihnen nur mißbraucht, als Antrieb gebraucht, um nach ganz oben zu fahren. Weil es ihnen nicht reicht, nur „oben“ zu sein, sie wollen Überobere sein …

Jene, die „unten“ sind, lassen sich aber dafür mißbrauchen, indem sie die wählen, von denen sie in Wahrheit verachtet werden. Und sie werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, wie stets, abgestoßen und in den Abgrund gestoßen, sie sind es, stets, die am Ende die Zeche zahlten, zahlen und zahlen werden …

Kongress-Teilnehmer und Kameradenpräsidentenkennender: „Der Haß auf das Wahre, Gute und Schöne“

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Es müssen recht erbauliche Gespräche im Vorort von Braunau gewesen sein – recht in schwelgerischer Erinnerung noch verfaßt ein Teilnehmer einen Kommentar auf FPÖ unzensuriert:

„Es ist eigentlich völlig klar, auf welche Weise dieser pathologische Hass der Linken auf das Wahre, Gute und Schöne entstanden und wie ein Krebstumor gewachsen ist: Aus dem Selbsthass, der nach dem Krieg in das Volk der Deutschen eingepflanzt wurde. Es gab nach dem Ende des Krieges nie mehr einen souveränen deutschen Staat, der dies hätte verhindern können. Das Blut des deutschen Volkes wurde nach dem Krieg aus dessen Adern gesaugt und durch eine giftige Brühe ersetzt, die aus dem einst stolzen deutschen Volk ein Sklavenvolk machte, das bereitwillig seine Ketten selbst schmiedete und seine Glieder damit fesselte. Diese Ketten gilt es zu sprengen, die Besatzung zu beenden und die Liebe zum Wahren, Guten und Schönen wieder herzustellen!“

Ergriffen vielleicht besonders von der bachheimerischen Adventgeschichte wird wohl Alexander Surowiec keine Sinn dafür gehabt haben,

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

diese kleine Bitte zu erfüllen, die Fragen weiterzugeben, die vor allem um diesen Teilnehmer des „Wahren, Guten und Schönen“ …

Und dann werden wohl alle gemeinsam im Prachtbau zum „Wahren, Guten und Schönen“ gepilgert sein, um die Werke

Europäisches Forum Linz – Davor schaut Wiesinger noch bei Hofer vorbei

 zu schauen, und es wird ihnen wohl recht warm ums Herz geworden sein, als schauten sie der Vorsehung in ihr freundliches und lockendes Antlitz.

Und wenn sich vor allem Alexander Surowiec dann umgeschaut haben wird, wird er vielleicht still, aber megastolz für sich gefühlt haben, beim Anblick der Rechtvollgenährten, es ward ihm seine Vision der Zukunft von der Vorsehung bereits erfüllt worden: „Fette weg von der Straße“.

Und alle gemeinsam vor dem Orakel zur Hofburg werden gefühlt haben, wo ein Kamerad von ihm ist, ist er unter und mit ihnen, dessen Schriften sie hier im Vororteprachtsaal mit ihren Evangelien kameradschaftlich huldvoll huldigen, ihrem Buchvater …

Thomas Bachheimer oder der Kongress der Adventgeschichten

FPÖ unzensuriert bringt nun Berichte über die Referate der „Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau. Bislang wurde angenommen, es werden doch Vorträge sein, die Vorträge genannt werden können. Nun stellt es sich heraus, es war doch mehr ein vorweihnachtliches Beieinanderhocken mit Adventgeschichten.

adventgeschichten-kongress-verteidiger-europaisches-forum-linzIn Jubelberichten werden stets die Höhepunkte einer Veranstaltung gebracht. Demnach muß doch der Höhepunkt und der tiefste Gedanke im Vortrag von Thomas Bachheimer gewesen sein, als er sagte, wie FPÖ unzensuriert zitiert:

„Meine Großmutter sagte  2001 zu mir, dass sie durch die Euroeinführung nun die vierte Währungsreform erlebe. Und bei jeder Währungsreform hätte sie noch alles verloren. Das hat in mir einen Nachdenkprozess ausgelöst.“

Eine Adventgeschichte von einer Großmutter erzählt, die der Enkel, weil er seine Großmutter liebt, noch Jahre später erzählt. Aber Adventgeschichten haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Wie leicht überprüft werden kann. Wer verlor durch die Umstellung von dem Schilling auf den Euro einen Schilling oder einen Euro? Die Brieftaschen blieben gleich schwer. Wer wenig in der Tasche hatte, hatte weiter wenig in der Tasche, und wer viel in der Tasche hatte, hatte weiter viel in der Brieftasche. Und dieser Oma-Geschichte fügt Thomas Bachheimer seinen Traum hinzu von dem „Wiedererlangen der ökonomischen Selbstbestimmung“. Aber Träume haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Wer verlor die „ökonomische Selbstbestimmung“? Wer besaß davor die „ökonomische Selbstbestimmung“?  Die „ökonomische Selbstbestimmung“, sich zum Beispiel zu entscheiden, eine Leberkäsesemmel oder eine Braunschweigersemmel zu kaufen, gibt es nach wie vor und eine andere gab es für den Großteil der Menschen davor auch nicht. Die Wirklichkeit kann ziemlich verwirrend sein, aber lange nicht so verwirrt und vor allem falsch wie die Adventgeschichten mit Träumen.

Aber Adventgeschichten mit Träumen sind nicht harmlos, und auch die von Thomas Bachheimer nicht, wie bereits ausgeführt wurde:

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Dann ginge es wirklich ordentlich daran zu verlieren.

„Fass ohne Boden“-Visionär Surowiec: „Fette weg von der Straße“

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Alexander Surowiec sieht „Zeit für eine neue Leistungsgesellschaft“. Darüber wird er im Prachtbau im Vorort von Braunau nicht referieren; angekündigt hat er einen Vortrag über „alternative Medien“.

Das aber schade ist. Wer hätte nicht gerne gehört eine derart hochkarätige Vision, die auf einen so einfachen Nenner von ihm gebracht wird: „Fette weg von der Straße“. Er scheint aber die „neue Leistungsgesellschaft“ nicht in seiner unmittelbaren Umgebung gegründet haben zu wollen, sondern nach seinem Bild, mit dem er seinen Slogan illustriert, in einem fernen Land …

Ein solcher Vortrag hätte mit seinen hochkarätigen Geistestiefe recht zu den anderen Vorträgen von „hochkarätigen Referenten“ im Vororteprachtbau gepaßt. Alexander Surowiec ist aber keiner, der vorgibt, bereits alles zu wissen. Er stellt auch Fragen, entscheidende Fragen für eine „neue Leistungsgesellschaft“, wie beispielsweise diese: „… wie soll ich Kameradschaft … werden …“ Diese Frage, wie ein einzelner Kameradschaft werden kann, könnte ihm wohl recht der Kameradenpräsident erklären. Darüber aber wird ihn vielleicht im Vororteprachtbau sein Werbeoffizier erste Erläuterungen …

Es sieht heute, am 29. Oktober 2016, alle Welt mit Spannung auf den Vorort von Braunau, und das mit Recht, wohl auch mit Neid. Denn sehet, ein Mann wird sprechen, der die hochkarätigste Vision in sich trägt, seit es Visionen …

Flugblatt für den Kongress Verteidiger Europas des Europäischen Forums Linz

Es wäre nicht gerecht, erhielten nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Prachtsaal die Fragen.

Vielleicht findet sich wer, der diese Fragen an Norbert Hofer auch vor dem Prachtbau verteilte. Aber nicht nur zur morgigen Verteilung auf der Straße geeignet, sondern auch für die digitale Verbreitung bis zum ersten Advent in diesem Jahr. Norbert Hofer hat diese bis heute noch nicht beantwortet. Es wäre durchaus interessant zu erfahren, wie die Menschen vor dem Prachtbau darauf antworten würden – und vor allem, welche Antwort sie in den nächsten Wahlen …

Der Auslöser, also der Verleumder, für diese Fragen an Norbert Hofer hat sich als Teilnehmer angekündigt. Weitere Informationen hierzu, wer der Verleumder ist und wen er verleumdet, welcher Referent gebeten wurde, die Fragen Herbert Kickl zur nochmaligen Übergabe an Norbert Hofer auszuhändigen, worüber dieser Referent sprechen wird, ist zu entnehmen:

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Wer das Flugblatt ausdrucken und verteilen möchte, bitte das Bild anzuklicken, es öffnet sich eine PFD-Datei:

flugblatt-zu-europaisches-forum-linz-kongress-verteidiger-europas-29-10-2016-fragen-an-norbert-hofer

 

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

kongress-verteidiger-europas-europaisches-forum-linz-eine-leistungsschau

Sehr geehrter Herr Surowiec,

Sie waren vor kurzem so freundlich mitzuteilen, worüber Sie morgen referieren werden.

Das stärkt das Rückgrat, gibt Mut, eine aufrichtige Bitte an Sie zu richten.

Könnten Sie freundlicherweise die Gelegenheit, wenn Sie mit Herbert Kickl ein Selbstportrait machen, auch dafür nutzen, ihm die Fragen zu übergeben mit der Bitte um Weiterleitung an Norbert Hofer. Möglicherweise ist Norbert Hofer dann doch dazu bereit, wenn er die Fragen von einem Wähler und darüber hinaus Kameraden persönlich überreicht bekommt, diese noch zu beantworten.

Für die Weiterleitung im voraus schon einmal ein Danke.

Peter_, der der Auslöser für diese Fragen an den Kameradenpräsidenten ist, wird bei der morgigen Messe mit Tagung anwesend sein. Da Sie, werter Surowiec, über „alternative Medien“ sprechen werden, aber das ist keine weitere Bitte an Sie, könnten Sie Herrn Peter_ während Ihres Referates aufrufen und ihn direkt um seine Sicht auf „alternative Medien“ befragen. Sozusagen, einen Erlebnisbericht von der Frontsite in Ihr Referat einbauen: das würde Ihr Referat wohl noch anschaulicher, spannender machen.

Vielleicht ist aber ohnehin etwas mit Peter_ geplant. Eine kleine Feier als Leistungsschau. Von FPÖ unzensuriert für Peter_ als Überraschung. Immerhin, wie die Collage belegt, steht der vierte Monatstag seiner Verleumdung an. Und diese muß für FPÖ unzensuriert doch einen recht hohen Wert haben. Seit vier Monaten ist diese nun veröffentlicht.

flugblatt-zu-europaisches-forum-linz-kongress-verteidiger-europas-29-10-2016-fragen-an-norbert-hoferSelbstverständlich dürfen Sie, da es bei diesen Fragen auch um dem allgemeinen Umgang mit derartigen Medien geht, über die Sie referieren werden, diese Fragen auch als Referatsarbeitsblatt verwenden und es an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Prachtsaal verteilen. Es könnte durchaus nicht uninteressant sein zu erfahren, wie die Meinung dazu im Saal ist, welche Antworten Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer geben würden.

Wenn Sie das Bild anklicken, öffnet sich eine PDF-Datei zum bequemen hundertfachen Ausdruck.

In der Hoffnung, daß es Ihnen nun Rückgrat und Aufrichtigkeit genug war,

mit freundlichen Grüßen,

surowiec-fiedler-industriellenvereinigung-sind-das-alles-selfiesPS Bei dieser Gelegenheit eine Frage noch. Wenn das alles Selfies sind, die zu einer Collage gestaltet wurden, würde es lernbegierig sehr interessieren, wie haben Sie das gemacht, daß es je nicht wie ein Selfie aussieht?