„Sie starb für das Volk, für Russland, an der Front. Die Front – sie ist hier“, sagte der ultranationalistische Intellektuelle zu Beginn der Zeremonie. Später fügte er hinzu: „In ihrer Kindheit waren fast die ersten Worte, die wir ihr beibrachten, natürlich „Russland“, „unser Staat“, „unser Volk“, „unser Imperium“.“ Der Vater der Getöteten, Alexander Dugin, rief unterdessen die Russen auf, im Sinne seiner rechtsnationalistischen und imperialistischen Ideologie zu kämpfen.
„Unsere Herzen dürstet es nicht einfach nach Rache oder Vergeltung. Das wäre zu klein, nicht russisch“, ließ Dugin über seinen Vertrauten, den Oligarchen Konstantin Malofejew, auf Telegram ausrichten. „Wir brauchen nur unseren Sieg. Auf dessen Altar hat meine Tochter ihr mädchenhaftes Leben gelegt. Also siegt bitte!“
Die ukrainische Regierung ist von Papst Franziskus enttäuscht. Der Papst habe „seit dem Beginn der groß angelegten Invasion der Russischen Föderation in der Ukraine den konkreten Opfern des Krieges, darunter 376 ukrainischen Kindern, die durch die Hand der russischen Besatzer starben, nie besondere Aufmerksamkeit geschenkt“, sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba gegenüber europäischen Medien. Das Fass zum Überlaufen brachte aber offenbar eine Äußerung von Franziskus zum Tod der regimetreuen russischen Journalistin Darja Dugina, einer Tochter des nationalistischen Ideologen Alexander Dugin. Ohne ihren Namen zu nennen, hatte Franziskus bei der Generalaudienz am Mittwoch gesagt: „Ich denke an eine arme Frau, die in Moskau durch eine Bombe unter dem Sitz ihres Autos in die Luft flog. Die Unschuldigen bezahlen für den Krieg.“
Stattdessen wurde Dugin seit Russlands Annexion der Krim 2014, nach der er zum „Töten, Töten, Töten“ von Ukrainern aufrief […] von Europas Rechten hofiert. Er soll auch mit Italiens ehemaligem Innenminister […]
Am 24. August 1949 tritt der sogenannte Nordatlantikvertrag in Kraft.
Die vertragschließenden Staaten bestätigen ihren Glauben an die Ziele und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen und ihren Wunsch, mit allen Völkern und mit allen Regierungen in Frieden zu leben. Sie sind entschlossen, die Freiheit, das gemeinsame Kulturerbe ihrer Völker, gegründet auf die Prinzipien der Demokratie, auf die Freiheit des einzelnen und die Grundsätze des Rechts, sicherzustellen. Sie sind bestrebt, die Stabilität und Wohlfahrt im nordatlantischen Gebiet zu fördern. Sie sind entschlossen, ihre Bemühungen um eine gemeinsame Verteidigung und um die Erhaltung von Frieden und Sicherheit zu vereinigen. Daher sind sie übereingekommen, diesen Nordatlantikpakt zu schließen.
Diesen Vertrag mit der oben zitierten Präambel unterschrieb auch eine Diktatur. Portugal. So verstieß die Nato bereits bei ihrer Gründung ihre „Prinzipien der Demokratie, […] die Freiheit des einzelnen und die Grundsätze des Rechts“. So beseelt von den „Prinzipien der Demokratie“ konnte es nicht ausbleiben, daß aus einem Mitgliedsland eine Diktatur wurde. Griechenland. Von 1967 bis 1974. Und weil es eine Militärdiktatur war, konnte ein Militärbündnis wie die Nato nicht gegen eine Militärdiktatur sein, die im Verständnis eines Militärbündnisses ja eine Demokratie — Griechenland trat 1974 selbst für eine Weile aus der Nato aus, aber nach dem Zusammenbruch, nach dem Ende der rechtsextremistischen und nationalistischen Militärdiktatur …
Artikel 6. Als ein bewaffneter Angriff auf einen oder mehrere der vertragschließenden Staaten im Sinne des Artikels 5 gilt ein bewaffneter Angriff auf das Gebiet irgendeines dieser Staaten in Europa oder Nordamerika, auf die algerischen Departements Frankreichs, auf die Besatzungen, die irgendein Vertragsstaat in Europa unterhält, auf die der Gebietshoheit eines Vertragsstaates unterliegenden Inseln im nordatlantischen Gebiet nördlich des Wendekreises des Krebses oder auf die Schiffe und Flugzeuge irgendeines Vertragsstaates innerhalb dieses Gebietes.
Erst nach der erkämpften Unabhängigkeit Algeriens wurde 1963 aus dem Artikel 6 „auf die algerischen Departements Frankreichs“ gestrichen. So war die Nato von ihrer Gründung an, auch ein Bewahrungsbündnis von brutalstem Kolonialismus. Der französische Kolonialismus in Algerien war einer der rohesten. Nur vier Jahre nach dem „Massaker von Sétif“ schließen sich Staaten zusammen, auch dafür, gegenseitigen Beistand zu leisten zur Verteidigung des Kolonialismus.
Es folgte durch den französischen Staat die äußerst blutige Niederschlagung des Rechts auf Unabhängigkeit der Menschen in Algerien mit Tausenden von Toten, die Demütigung von Menschen durch die französische Armee:
Männer mußten sich also vor der französischen Flagge niederwerfen und im Chor wiederholen: „Wir sind Hunde […]“ und danach wurden auch welche von ihnen ermordet. Von 1954 bis 1962 dann der „Algerienkrieg“. Vom Nato-Gründungsmitglied Frankreich mit äußerster Brutalität geführt. Eine achtjährige Barbarei dafür, Menschen ihre Freiheit, ihre Unabhängigkeit, ihre Rechte zu verweigern, die Prinzipien also, die auch Frankreich mit seiner Unterzeichnung des Nato-Vertrags … Und was tat die Nato in diesen acht Jahren, was taten die Mitgliedstaaten der Nato in diesen acht Jahren für die „Erhaltung des Friedens und der Sicherheit“, zu der sie sich vertraglich verpflichteten — Sie, die Nato, ließ Frankreich gewähren, sie, die Mitgliedsstaaten der Nato ließen Frankreich gewähren, wohl in der Hoffnung, Frankreich werde in Algerien einen barbarischen Sieg erringen, damit den Kolonialismus für alle bewahren.
Für die „Erhaltung des Friedens und der Sicherheit“ wurde also 1949 die Nato gegründet. Wie viele Kriege folgten darauf? Sogenannte „Stellvertreterkriege“, von Korea bis —
Die Nato, ein Bündnis für nichts. Gegründet nur für die Eindämmung des Einflusses von der Sowjetunion und des Kommunismus. „Containment-Politik“ und „Roll-Back-Politik“ sind die damit einhergehenden Begriffe, die Präambel zu diesem Vertrag die Maske. Es ging einzig um die Ausbreitung des Kapitalismus und die Aufrechterhaltung des Kolonialismus, um das Zurückdrängen von Kommunismus —
Die Nato war die Henne, und das Ei der Warschauer Pakt, der mit dem 14. Mai 1955 in Kraft trat. Könnte gesagt werden, um die Frage zu klären, ob zuerst das Ei und dann die Henne oder zuerst die Henne und dann das Ei. In der zeitlichen Abfolge der Gründungen könnte das so gesagt werden. Aber. Es sind zwei Eier. Zuerst wurde das Ei Nato und dann das Ei Warschauer Pakt gelegt – wenn auch in einem zeitlichen Abstand von sechs Jahren gelegt, sind es doch Zwillingseier, verwechselbar in ihren Vertragsausschmückungen.
Die Vertragschließenden Seiten haben beschlossen, Unter erneuter Bekundung ihres Strebens nach Schaffung eines auf der Teilnahme aller europäischen Staaten, unabhängig von ihrer gesellschaftlichen und staatlichen Ordnung, beruhenden Systems der kollektiven Sicherheit in Europa, das es ermöglichen würde, ihre Anstrengungen im Interesse der Sicherung des Friedens in Europa zu vereinigen, Unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Lage, die in Europa durch die Ratifizierung der Pariser Verträge entstanden ist, welche die Bildung neuer militärischer Gruppierungen in Gestalt der „Westeuropäischen Union“ unter Teilnahme eines remilitarisierten Westdeutschlands und dessen Einbeziehung in den Nordatlantikblock vorsehen, wodurch sich die Gefahr eines neuen Krieges erhöht und eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der friedliebenden Staaten entsteht, In der Überzeugung, daß unter diesen Bedingungen die friedliebenden Staaten Europas zur Gewährleistung ihrer Sicherheit und im Interesse der Aufrechterhaltung des Friedens in Europa notwendige Maßnahmen ergreifen müssen, Geleitet von den Zielen und Grundsätzen der Satzung der Organisation der Vereinten Nationen […]
Der „Warschauer Pakt“ löste sich 1991 auf. Die Nato aber nicht. Obgleich es für die Nato sogar ein vertragliches Ablaufdatum gibt, eine Haltbarkeitsangabe von zwanzig Jahren, das heißt, 1969 hätte das Ei Nato schon entsorgt werden können. Das Ablaufdatum für das Ei Nato also um mehr als fünf Jahrzehnte überschritten. Und immer noch will es nicht entsorgt werden. Sogar im Gegenteil, es wollen nun noch weitere Staaten das stinkende Ei … was für einen Gestank abgelaufene Eier und erst recht so lange schon abgelaufene Eier verursachen, ist jedem Menschen nur zu gut bekannt, der es einmal verabsäumt hat, diese aus seiner Wohnung —
Und in Deutschland beispielsweise soll es nicht beim Deuten allein bleiben, es werden Handlungen gefordert, also das strafrechtliche Verfolgen von Menschen, die den Buchstaben „Z“ zeigen, die Plakate, Wände mit dem Buchstaben „Z“ beschmieren, „Z“ auf Plattformen telegrammieren, mit dem „Z“ auf Transparenten und Shirts auf die Straße zum Demonstrieren gehen, gar ein gesetzliches Verbot gefordert.
Jedes verbotene Symbol hat, einfach wie kurz gesagt, zumeist nicht nur eine Bedeutung, die durch eine Reflexverbotsgesetzgebung mit verboten werden, und so rasch ein Symbol verboten ist, so rasch ist ein neues Symbol von jenen gefunden, die jedwedes Symbol, jedweden Buchstaben, jedwedes Zeichen für ihre abgründige Gesinnung zu mißbrauchen gewillt sind —
„Z“ hat, auch „Z“ hat mannigfache harmlose Bedeutungen, findet mannigfache harmlose Verwendung. Ein berühmtes „Z“ ist dreiundfünfzig Jahre alt. Ein „Z“ als Titel eines Films. Eines Films über die Aufklärung des Mordes an einem Politiker, der kurz vor seiner Ermordung eine Rede hält für Abrüstung, gegen den Krieg, gegen die Nato, auf die in einem weiteren Kapitel einzugehen sein wird, der eine Rede hält für ein friedliches Miteinander.
Selbstverständlich hat diese seine Fernsehreklame nichts mit einer Werbung für den Krieg zu tun. Es ist bloße Werbung, aus den Untiefen der letzten Jahrhunderte. Eine Aktion dieses Unternehmens dazu lief bis zum 22. Mai 2022 unter dem Slogan „klick klick Hurra!“. Das ist keine Putin-Parole, aber auch keine Parole zum einundzwanzigsten Jahrhundert passend.
Mit dem Militär, mit Kaiser und Reich jedoch hat es zu tun, mit dem neunzehnten Jahrhundert – „Hipp, hipp, hurra!“ … „Der Kaisermarsch“, Text und Musik von Georg Kunoth, 1892. Und gar einfallsreich wurde es schon kurz darauf einmal umgedichtet auf „Ball-Heil-Hurra! Borussia!“. Das war 1934.
„Wir haben den Fuß am Gas, die Mode fest im Griff, uns entgeht kein letzter Schrei, unser Outfit hat den letzten Schliff, …“ – so singt Falco in seinem Song aus dem Jahr 1998. Auch heute fangen diese Zeilen den aktuellen Zeitgeist perfekt ein und beschreiben genau, wofür unsere trendbewussten Kunden stehen. MediaMarkt: Der Platz für die Helden von Heute!
„Kunden, Mitarbeiter & Produkte“ sind also des Unternehmens Mediamarkt „Helden“ – Geräte sind Menschen, Menschen sind Geräte, und alle Geräte sind männlich. So fängt das Unternehmen Mediamarkt „den aktuellen Zeitgeist perfekt ein“, mit einem „Song“ aus dem letzten Jahrhundert:
Das ist für Österreich nicht nur ein Bekenntnis zur Freundschaft, sondern es ist auch ein Bekenntnis zu den guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern.
Unmittelbar nach Auflösung in aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit von Nationalsozialismus, Rassismus und gar Antisemitismus, im unmittelbaren Anschluß daran spricht der österreichische Bundeskanzler von den für Österreich ganz wichtigen geostrategischen Partnern:
Ungarn ist für uns ein ganz wichtiger geostrategischer Partner, wenn es um die Frage der Sicherheit geht. Ungarn grenzt unmittelbar an die Ukraine an. Es wird in der Ukraine Krieg geführt. Ungarn war sehr rasch eines der Länder, das auch massiv belastet war, gleich durch die ersten Fluchtbewegungen, genauso wie unser Nachbarland die Slowakei oder auch Polen. Österreich hat von Vornherein darauf geachtet, daß wir in guter Zusammenarbeit hier zueinander stehen und einander helfen. Ich darf das als österreichischer Bundeskanzler sagen, ich bin sehr beeindruckt von der Solidarität und Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher. Wir haben mittlerweile mehr als 80 Tausend Ukrainerinnen und Ukrainer und ihre Kinder aufgenommen, sie versorgt und auch dafür gesorgt, daß die Kinder am Schulunterricht teilhaben können. Das ist nur deshalb möglich, weil die Menschen in Österreich und die Zivilgesellschaft zusammengeholfen haben.
Was aber dazukommt, Ungarn für uns ein noch wichtigerer Partner in dieser Frage ist, Österreich ist, so wie Ungarn auch, massiv von einer Welle irregulärer Migration betroffen. Mit dem Unterschied, daß die Welle in Ungarn aufschlägt, aber sich dann weiter ausstreckt, zum Teil eben auch in Österreich dann zum Erliegen kommt, was heißt, daß wir mittlerweile 31 Tausend Asylanträge haben, und wir sind nur bei der Hälfte des Jahres. Das heißt, 80 Tausend Ukrainerinnen und Ukrainer, 31 Tausend Asylanträge von Menschen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Pakistan, Indien, Bangladesh. Das sind die Herausforderungen, mit denen Österreich tatsächlich jetzt, neben der Energiekrise, neben der Inflation, neben der Teuerung, neben der Pandemie, auch zu kämpfen hat.
In so einer Zeit braucht es Partnerschaft und auch Freundschaft, wenn es darum geht, diese Probleme zu lösen. Wir kooperieren schon seit längerem in polizeilichen Fragen. Das Innenministerium führt mit dem ungarischen Innenministerium, sprich mit der Polizei, gemeinsame Streifen durch an der österreichisch-ungarischen Grenze, genauso aber auch sind 50 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt an der ungarischen-serbischen Grenze, um hier die ungarische Polizei zu unterstützen.
Aber wir beide sehen und wissen und spüren, daß das nicht genug ist. Und auch da brauchen wir gemeinsam einen weiteren wichtigen geostrategischen Partner, und das ist Serbien. Deswegen nehme ich den Vorschlag des ungarischen Premierministers sehr gerne an, daß wir gemeinsam eine Konferenz machen, zwischen Ungarn, Serbien und Österreich, um genau diese Frage, nämlich der Eindämmung der irregulären Migration, beginnend schon am Westbalkan über Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, all diese Fluchtrouten identifizierend, daß wir hier Lösungen finden, um den Druck vor allem auch schon zu beginnen von der ungarischen Grenze wegzunehmen, aber natürlich auch von der serbischen Grenze.
Große Herausforderungen, aber mit der Entschlossenheit, der Klarheit und der Ehrlichkeit zueinander bin ich zuversichtlich, daß Österreich und Ungarn gemeinsam diese Herausforderungen gut bewältigen werden.
Er nennt die „ganz wichtigen Partner“, unmittelbar im Anschluß an seine Ausführung von Verantwortung in bezug auf Rassismus und gar Antisemitismus, zuerst, wie es sich für einen Rapportierenden geziemt, Ungarn, und dann Serbien —
„Die Bilder der serbischen Polizeieinsätze vom 14. Juli im Grenzgebiet zu Ungarn wecken Erinnerungen an schreckliche Zeiten und Geschehnisse“, heißt es in einer Stellungnahme der Wiener NGO „SOS Balkanroute“ zu verstörenden Fotos, die das serbische Innenministerium aussandte. „Hunderte Männer mussten – wie auf den Fotos zu sehen ist – auf Befehl die Arme über den Kopf halten, gebeugt gehen und schlussendlich vor dem serbischen Innenminister Aleksandar Vulin, der den Einsatz in einer schwarzen Uniform begleitete, auch noch knien“, werden die verstörenden Szenen an der Grenze zwischen Serbien und Ungarn beschrieben.
„Serbien ist kein Parkplatz für Abschaum aus Asien“. Diese höchst umstrittene Aussage tätigte anlässlich der Polizeiaktion Innenminister Aleksandar Vulin vor versammelten Medienleuten. Serbien werde nicht zulassen, dass seine Lebensweise durch Kriminelle gefährdet werde, die mit dem Leid und der Armut von Menschen Geschäfte machten, ließ er wissen.
„Mit solchen rassistischen Aussagen rechtfertigt also Innenminister Vulin das skandalöse Vorgehen seiner Einheiten. Dabei ist Vulin, der erst Anfang Juni von seinem Amtskollegen Gerhard Karner in Wien empfangen wurde, am Balkan als extremer Nationalist, Verfechter eines ‚Groß-Serbien‘ und auch für das notorische Leugnen des Völkermords in Srebrenica 1995 bekannt“, kritisiert „SOS Balkanroute“ die Aussage Vulins, aber auch den österreichischen Innenminister scharf. „Karner und Vulin haben gemeinsam im Juni eine Pressekonferenz in Wien abgehalten und ihre ‚enge Zusammenarbeit‘ im Kampf gegen ‚illegale Migration‘ hervorgehoben.
Es ist die Sprache, die heutzutage Österreich und Ungarn wieder verbindet, zwei Länder zwar, aber vereint durch eine Sprache. So ist es allzu verständlich, daß Orbáns immer gern kommen, sich in Wien immer zuhause fühlen, sie müssen nichts übersetzen, sie können darauf vertrauen, ohne Übersetzung verstanden zu werden, wie sie auch darauf vertrauen können, ohne Übersetzung zu verstehen,
Es sind die Zeiten der Überflutung Europas mit Migrantenmassen endgültig vorbei, wir brauchen keine neuen Wege der Migration! Das brauchen wir nicht! Wir brauchen mehr Schutz für unsere Bürger! (Beifall bei der FPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP.)
beispielsweise im österreichischen Parlament, dann verstehen sie jedes Wort,
wenn sie von jenen reden, „die in der Lage sind, sich selbst biologisch zu erhalten“, sie wissen, daß sie nicht nur ohne Übersetzung verstanden, sondern
„Die Geschichte habe gezeigt, daß nur diejenigen Nationen überleben können, die sich biologisch selbst erhalten können.“ „Was diejenigen anlangt, die faul und ungewaschen in der Hängematte des Sozialstaates dösen, so betont Orbán, er werde von der bisherigen Beschäftigungspolitikk nicht abrücken.“
Ich öffne eine Klammer, um auch über die europäischen Werte sprechen zu können. Da ist z.B. der neueste Vorschlag der Kommission der Europäischen Union, der sagt, jeder müsse obligatorisch seinen Gasverbrauch um 15% senken. Ich sehe nicht, wie sie das erzwingen wollen, obwohl es dafür ein deutsches Know-how von früher gibt, so meine ich das, und hinzu kommt noch, wenn auch dies zu keinem Ergebnis führen sollte und jemand nicht genug Gas hat, dann nimmt man es von denen weg, die es haben. Also die Europäische Kommission handelt nicht so, dass sie die Deutschen auffordern würden, ihre letzten zwei-drei noch arbeitenden Atomkraftwerke nicht zu schließen, da diese billige Energie produzieren würden, sondern lässt zu, dass diese geschlossen werden, und wenn die Energie ausgeht, werden sie von uns, die sie haben, weil wir sie angespeichert haben, werden sie von uns das Gas mit irgendeiner Methode wegnehmen. Ungarisch nennt man das „Einstand“ (im Ung. ‘das Eigentum des Schwächeren durch drohenden Auftritt wegnehmen‘), wie wir das aus dem Roman „Die Jungen von der Paulstraße“ von Ferenc Molnár gelernt haben, darauf können wir uns vorbereiten.
So sehr ist Wien Budapest und Budapest Wien, daß auf „Die Jungen von der Paulstraße von Ferenc Molnár“ in Österreich einem Orbán sofort mit dem Bewunderungsausruf „Liliom!“ —
Jeder hat schon einmal eine Schießbude im Stadtwäldchen [Wiener Prater] gesehen. Erinnern Sie sich daran, wie kindisch, wie komisch alle Figuren dargestellt sind? Arme, schlechte Schildermaler malen diese Figuren so, wie sie sich das Leben vorstellen. Ich wollte das Stück auch in solcher Weise schreiben. Mit den Gedanken eines armen Schaukelgesellen im Stadtwäldchen, mit seiner Phantasie und seiner Ungehobeltheit.
Die gemalten Schilder, die ihm aufgefallen sind, haben also Ferenc Molnár darauf gebracht, wie es einem Programmheft des Burgtheaters zu entnehmen ist, ein „Stück auch in solcher Weise schreiben“ zu wollen. Seit damals, als es die „armen, schlechten Schildermaler“ zuhauf noch gab, hat sich doch eines geändert, die „Figuren“ malen sich jetzt selber, aber wie „kindisch, komisch alle Figuren“ sich darstellen, das wird so wie damals nicht, das will so damals nicht —
In „aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit“ wird nach diesem kurzen Marsch Karl Nehammer erklärt, er, Viktor Orbán, gehe „immer nach einem kulturellen Konzept“ vor.
So wissend, was denn ein „kulturelles Konzept“ sei, steht am 28. Juli ´22 Karl Nehammer neben Viktor Orbán, daß er, der ungarische Ministerpräsident, sein „kulturelles Konzept“ nicht erläutern muß, zumal er in seiner Rede, auch in seiner Rede vom 23. Juli ´22 in aller „Freundschaft, Offenheit und Klarheit“ auf sein „kulturelles Konzept“ ausführlich eingeht, er am 28. Juli annehmen darf, Karl Nehammer kenne sein „kulturelles Konzept“.
[Der Rede in Tusnádfürdő (Baile Tusnad) scheint Viktor Orbán wohl wegen ihrer Klarheit seines „kulturellen Konzepts“ den größten Wert beizumessen, ist doch auf der ungarischen Staatswebsite diese mit einem Bild von seinem Auftritt gekrönt, während ein Foto aus Wien mit dem ihn doch erst in allem zu unterrichtenden österreichischen Bundeskanzler als nicht der Rede wert –]
Sollte das „kulturelle Konzept“ dem österreichischen Bundeskanzler doch nicht umfassend geläufig sein, so hat Karl Nehammer die Gelegenheit, so transparent ist die ungarische Regierung des Viktor Orbán, das „kulturelle Konzept“ nachzulesen, wie es Viktor Orbán in seiner Rede vom 23. Juli wieder einmal deutlich vorgestellt, und so hilfsbereit ist die ungarische Regierung, es ist leicht zu finden, gleich auf derselben Seite unter der „Erklärung von Viktor Orbán nach seinem Treffen mit dem österreichischen Bundeskanzler Karl Nehammer“ —
Am 28. Juli 2022 wird in Wien, Österreich, Viktor Orbán mit dem höchsten Ehren, die gesinnungsgemäß militärische sind, empfangen, von einem österreichischen Bundeskanzler, der einer christschwarzgrünen Bundesregierung vorsteht. Auf dem roten Teppich schreitet Karl Nehammer Seite an Seite mit Viktor Orbán. Und es schreiten noch welche mit, so jedenfalls können sie es empfinden, daß auch für sie die christschwarzgrüne Bundesregierung den roten Teppich ausrollt, daß auch ihnen die höchsten Ehren, die gesinnungsgemäß militärische sind, zuteil werden. Sie aber sind nicht zu sehen. Zu sehen ist bloß der Körper von Viktor Orbán. In seinem Körper aber haben sie mehr als genügend Platz. Der Körper von Viktor Orbán ist ihr Transporter, von dem aus sie bequem die höchsten Ehren, die gesinnungsgemäß militärische sind, die ihnen die österreichische christschwarzgrüne Bundesregierung je zuteil werden lassen kann, empfangen können. Im Körper von Viktor Orbán steckend beim durch den christschwarzgrünen Bundeskanzler geleiteten höchsten Staatsempfang mit dabei: Anders Breivik, Andreas Mölzer, Brenton Tarrant —
Jetzt habe ich viel über Freundschaft gesprochen. Freundschaft heißt aber auch, daß man Ehrlichkeit untereinander walten läßt, also die Kraft und die Fähigkeit hat, über die Unterschiede oder unterschiedliche Auffassungen auch auf Augenhöhe und in Wertschätzung, aber trotzdem in aller Klarheit zu sprechen. Und auf der anderen Seite natürlich auch über die letzten Vorkommnisse, die Ihnen allen bekannt sind, aus der Rede des Premierministers, wo es mir wichtig war, die österreichische Position klarzustellen, mir wichtig war, daß wir in Österreich jede Form von Verharmlosung oder Relativierung, von Rassismus oder gar Antisemitismus auf das Schärfste zurückweisen, verurteilen. Warum? Weil Österreich hier eine besondere Verantwortung hat aufgrund seiner eigenen Geschichte. Sie wissen, es war für uns ein langer Weg, als Österreich zu erkennen, welche Verantwortung wir tragen, auch in dem Bekenntnis, daß wir Teil dieses verbrecherischen Systems des Nationalsozialismus waren. Und daher sind die Fragen für uns besonders sensibel. Und gleichzeitig aber auch, sage ich hier, haben wir es in aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit auch aufgelöst.
In aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit antwortet Viktor Orbán direkt ins das einfaltige Mundgesicht von Karl Nehammer:
Es gibt hier eine ideologische Finte, über die es sich in so einer multiethnischen Umwelt zu sprechen und auch auf sie zu achten lohnt. Die internationalistische Linke benutzt eine Finte, eine ideologische List, jene Behauptung, in Europa würden an sich schon gemischtrassige Völker leben. Das ist ein historisches und semantisches Blendwerk, denn es werden verschiedene Dinge miteinander vermischt, denn es gibt die Welt, in der sich die europäischen Völker mit den von außerhalb Europas Kommenden vermischen. Na, das ist die gemischtrassige Welt. Und es gibt uns, wo sich die innerhalb Europas lebenden Völker vermischen, sich bewegen, arbeiten und umziehen. Deshalb sind z.B. wir im Karpatenbecken nicht gemischtrassig, sondern ganz einfach das Gemisch der in ihrem eigenen europäischen Zuhause lebenden Völker. Und wenn die Konstellation der Sterne eine glückliche ist und der Wind günstig weht, dann verschmelzen sich diese Völker auch in so einer hungaro-pannonischen Soße und erschaffen eine eigentümlich neue europäische Kultur. Dafür haben wir immer gekämpft, wir sind bereit, uns miteinander zu vermischen, aber wir wollen nicht gemischtrassig werden.
So ausführlich spricht der vierfaltige Mund von Viktor Orbán nicht zu Karl Nehammer. Er muß in Wien das alles nicht wiederholen, zumal seine gesamte „Rassenrede“ auf der offiziellen ungarischen Website nachgelesen werden kann: „Cabinet Office of the Prime Minister“.
Für Rassismus, für Geschichte, für intellektuelle Fragen ist auch Zeit übriggeblieben. Als Zusammenfassung der Gespräche: daß wir eine positive Antwort bekommen haben. Ich kann vor Freude den Bürgern Ungarns verkünden, daß wir auf Österreich auch in den kommenden Jahren zählen können. Und wir können auf die Zusammenarbeit mit Österreich zählen. Und natürlich ist die Lage andersrum ebenfalls so. Ich habe mich auch davon überzeugt, daß in den wichtigsten Fragen, also Antisemitismus und Rassismus, das einfach vollständig ist, was der österreichische Bundeskanzler denkt, das denke ich auch. Und noch dazu denkt das Ungarn nicht nur, sondern ist auch stolz auf seine Leistung. Ungarn hat fantastische Ergebnisse erzielt hinsichtlich der Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus. Und unsere Regierung war diesbezüglich ganz besonders ein Spitzenreiter. Deshalb habe ich Herrn Bundeskanzler gebeten, wenn sensible, historische oder geistige intellektuelle Fragen zutage gefördert werden sollten und Zweifel bestehen, dann sollte stets gemäß einem kulturellen Konzept das analysiert werden, was aus Ungarn kommt. Eine biologische Betrachtungsweise ist bei keiner politischen Frage möglich in Ungarn. Was möglich ist, das ist die Betrachtungsweise gemäß einer kulturellen Grundlage. Ich möchte nicht herumfuxen, ich weise nicht hin, ich rede nicht drumrum, ich habe eine sehr deutliche Stellung. Ich definiere mich als Politiker gegen die Einwanderung. Ich möchte nicht, daß Ungarn zu einem Einwanderungsland wird, und ich möchte nicht, daß die Migration in Ungarn stärker wird. Diesen Standpunkt habe ich stets vertreten und das werde ich auch künftig tun, das hat keine biologischen Grundlagen, das ist keine rassistische Frage für uns. Das ist eine Frage der Kultur, ganz einfach, unsere Zivilisation soll so erhalten werden, wie das jetzt der Fall ist.
Da ich manchmal mißverständlich formuliere, das kommt vor. Ich habe Herrn Bundeskanzler gebeten, jede damit zusammenhängende Information im kulturellen Kontext zu betrachten, weil in Ungarn diese Ausdrücke, diese Sätze oder die Position, die von mir vertreten wird, eine kulturelle, zivilisatorische Position ist. Ich möchte wiederholen, ich bin stolz auf die Resultate, die von Ungarn hinsichtlich der Bekämpfung von Rassismus in den vergangenen Jahren zu verzeichnen waren.
Ich bitte Sie also, dass wir es nicht verwechseln, wir uns nicht täuschen lassen, es gibt Krieg, es gibt eine Energiekrise, eine wirtschaftliche Krise und Kriegsinflation, und all das verdeckt vor unseren Augen wie ein Paravent, steht wie ein Paravent zwischen uns und der Frage von Gender und Migration, dabei entscheidet sich die Zukunft in diesen Fragen. Das ist die große historische Schlacht, die wir ausfechten, Demografie, Migration, Gender.
Es wird zwar allenthalben von „Clownkandidaten“, von „Spaßkandidaten“ gesprochen, geschrieben, aber daß nur noch „Spaßkandidaten“, „Clownkandidaten“ sich bewerben, nur noch „Clownkandidaten“, nur noch „Spaßkandidaten“ das Amt des „Bundespräsidenten begehren, und die damit einhergehende Frage, weshalb nur noch „Spaßkandidaten, „Clownkandidaten“ das Amt des „Bundespräsidenten“ besetzen wollen, wird nicht gestellt, dabei sagt es doch alles über das Amt aus, wenn es nur noch „Spaßkandidaten“, „Clownkandidaten“ sind, die bereit dafür sind und, vor allem, die einzig willlig noch dafür bereitstehen, den „Bundespräsidenten“ zu geben.
Der eine oder andere Werber wird Freunde, Bekannte, Nachbarinnen, seinen Stammtisch im Dorfwirtshaus wohl dazu ermuntern können, ihn in seiner Liebhaberei zu unterstützen, ob es aber für jeden Werber reichen wird, um zugelassen zu werden, kann noch nicht gesagt werden, etwa für den Werber, der zum
Impfen: klares Nein, weil ich Augenzeuge bei den Untersuchungen der C-Impfstoffe war und laut Aussage des Physiker es sich NICHT um eine Schutzimpfung handle, sondern um ein Gen-veränderndes Waffensystem! (Die Bibel bestätigt dieses in konkreten Versen,666-Offenbarung 13.16-18 die Vorbereitung für das Mahlzeichen). Wichtiges :Bibel, lesen (Keine Kirche)
Der Krieg hat sie in ihrer rechten Einstellung nicht extremer oder radikaler gemacht. Eher im Gegenteil. Beispiel: Ganz der typische Hipster, produziert Kusja T-Shirts mit seinem eigenen Logo: einem eingerahmten Totenkopf. Der erinnert zwar an eine SS-Division, ist angeblich aber nur ein Piratenlogo.
Auch dafür muß nicht lange nachgedacht werden, wer beispielsweise in Österreich aufschreien würde, schreiberisch aufschreien würde, wenn von Männern zu erfahren ist, daß auf ihren Leibern „Hakenkreuze“, „Runen“, sie „T-Shirts“ herstellen mit Zeichen, zu all dem sie erklären, oh, das seien so doch so uralte Symbole, alt wie die Welt …
Aber. Das ist, wenn dieser Artikel oder diese Reportage oder dieser Lokalaugenschein etwas Interessantes aufzuweisen hat, dann sind es die Unterschiede, die Unterschiede in den Fassungen für die „taz“ und für „Der Standard“.
Das an den Beginn gestellte Zitat ist aus der Fassung für die Tageszeitung des medialen österreichischen Standards, aus der „Reportage“, aus dem „Lokalaugenschein“. In der „taz“ kommt dieses Zitat nicht vor, diese Beweisführung zu ihren Gunsten, der Krieg habe „sie in ihrer rechten Einstellung nicht extremer oder radikaler gemacht. Eher im Gegenteil. Ganz der typische Hipster […]“ Ein „Hipster“ ist doch der rechtbeste Beweis, ein „Hipster“ könne weder extrem noch radikal – das haben „Hipster“ schon, auch ohne Krieg, zur Genüge schon bewiesen, die proud boys, denen Donald Trump das Ständchen „Stand by“ —
Kusja führt die kleine Einheit an, Punf feuert die Geschosse ab. Ihr Auftreten ist ungewöhnlich für den Krieg: wie Hipster. In westlichen Großstädten würde sich keiner nach ihnen umdrehen. Kusja trägt einen gepflegten Schnauzer, nimmt seine silberne Analogkamera immer mit.
So steht es in der Reportage für Österreich. Im Artikel für Deutschland:
Kuzya führt die kleine Einheit an, Punf zieht die Schnur. Ihr Auftreten ist ungewöhnlich für den Krieg, zu hipsterig. In Berlin-Kreuzberg würde sich keiner nach ihnen umdrehen. Kuzya trägt einen gepflegten Schnauzer, nimmt seine silberne Analogkamera immer mit.
Lohnt es, darüber nachzudenken, warum in Deutschland die „Hipster“ nicht und in Österreich die „Hipster“ schon in diesem „zwielichtigen“ Milieu, warum in Deutschland „Hipster“ nicht in einem Atemzug, warum in Österreich „Patrioten“ Hipster … Das in Deutschland so mutig von Philip Malzahn geschriebene „zu hipsterig“, das werden Hipster ihm wohl großzügig nachsehen, vielleicht sogar schmunzelnd aufnehmen, so extrem oder radikal wie sie, im Gegenteil — Und stolz wird vielleicht auch dabei sein – Berlin-Kreuzberg, nicht nur ein Stadtteil, sondern: westliche Großstädte …
Die zwielichtige Vergangenheit Asows, sie scheint keine Rolle zu spielen. Dabei gibt es sie: Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen, Misshandlung von Kriegsgefangenen, Angriffe auf Sinti und Roma. Die USA wollten die Gruppe einst auf die Terrorliste setzen.
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