Karl-Heinrich Waggerl – „Die befreiende Kraft einer wahrhaft großen Menschlichkeit“

Damit stellt FPÖ unzensuriert in ihrer Lobpreisung am 10. Dezember 2017 Karl-Heinrich-Waggerl nicht vor.

Dabei gibt es doch nichts Edleres, was kann ehrenreicher sein, als einen Dichter selbst zu Wort kommen zu lassen. Also Karl-Heinrich Waggerl.

„Die befreiende Kraft einer wahrhaft großen Menschlichkeit.“ Freilich, das sagte Waggerl nicht zu sich, sondern es waren Worte, gerichtet an …

Daß Karl-Heinrich Waggerl für die unzensurierte FPÖ eine gesinnungsgemäße Leuchte ist, wie seinerzeit für Waggerl der Mann, dessen „Kraft einer wahrhaft großen Menschlichkeit“ er spürte, eine gesinnungsgemäße Leuchte war, wer könnte von der unzensurierten FPÖ bei dieser Gesinnungshergerichtetheit erwarten, andere Dichter, gar Dichterinnen zu ihren zu machen?

Das ist aber nebensächlich, was seinerzeit Waggerl bei diesem Mann spürte, dessen „Kraft einer wahrhaft großen Menschlichkeit“ im Grunde von Beginn seines Aufstiegs an eine Legende war.

Eine Aussage von Karl Springenschmid führt zum Wesentlichen. In die Gegenwart.

„Waggerl war mit dem nationalsozialistischen österreichischen Schriftsteller Karl Springenschmid befreundet, der sein Schul- und Lehrerkollege und Hauptverantwortlicher für die Salzburger Bücherverbrennung am 30. April 1938 war und der ein Erinnerungsbuch an Waggerl mit dem Titel Servus Heiner! Erinnerungen an Karl Heinrich Waggerl herausgab, in dem er Waggerl als Sympathisanten sah, „der überhaupt nicht begriffen habe, was die Nationalsozialisten wollten“.“

„Der überhaupt nicht begriffen habe, was …“ — Das scheint so gegenwärtig. Das ist so gegenwärtig. Und nicht nur ein Mann begreift überhaupt nicht, was die wollen …  Es sind so viele in Österreich, die nicht begreifen wollen, was die wollen, wenn sie, um nur ein Beispiel herauszugreifen, weil es eines mit Karl Springenschmid ist, recht für Südtirol …

Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

Es gibt in dieser Partei eine recht große Liebe zu Büchern, wie oft und oft festgestellt werden mußte …

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners von der ZZ der Freiheitlichen

Und diese recht große Liebe zu Büchern scheint dieser Partei dann die vollendete Liebe zu sein, wenn Bücher brennen …

Es ist nun wieder viel von Burschenschaften und auch etwas von Mädchenschaften und so gut wie nichts von Landsmannschaften die Rede, kurz gesagt, wegen der Regierung, die am Tisch (und nicht in der Wahlzelle) ausgemacht wird. Und die Partei mit den Schaften, die in die Regierung gebracht werden soll, erzählt unentwegt die Legende, die Burschenschaften wären schon vor zweihundert Jahren eingetreten für Meinungsfreiheit, kurz um, für Demokratie … Was vor zweihundert Jahren tatsächlich passierte, es brannten Bücher …

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Eine zweihundertjährige Tradition, die so heimelig wärmt, wird halt nicht so schnell aufgegeben … sonderbar nur, daß das Feuer von allem „Undeutschen“ Deutschbesessene je wärmen …

Und eines Tages wird ein Mensch ein Buch schreiben können, in dem es heißen wird:

Sie haben überhaupt nicht begriffen, was die wollten, als sie von so vielen in eine Regierung gedrängt wurden, und als Sie es begreifen hätten können, hatten Sie keine Zeit mehr, es für die Zukunft zu begreifen, denn zu sehr waren sie damit beschäftigt, wieder einmal beschäftigt, die Trümmer dieser Jahre …

FPÖ unzensuriert - Karl-Heinrich Waggerl - Bekenntnis

FPÖ unzensuriert: „Jeder Käufer spendet automatisch für das Hilfswerk Österreich.“ Eine Täuschung

Nun macht FPÖ unzensuriert Propaganda für „Heimatmode“ …

Über den Gesinnungshintergrund muß nichts mehr gesagt werden. Gesinnungsgemäß kann Reklame für keinen anderen Gesinnungshintergrund gemacht werden, von der  FPÖ …

Heimatmode in Österreich: Magnet Kornblume

Heimatmode, Lust am Untergang

Das wäre nicht einmal mehr eine Notiz noch wert.

Aber es geht um eine Täuschung. Und es kann eine Täuschung genannt werden. Im Kommentar vom 9. Dezember 2017 wirbt FPÖ unzensuriert für „Heimatmode“ auch damit: „Jeder Käufer spendet automatisch für das ‚Hilfswerk Österreich‘.“

Wer kennt nicht „Hilfswerk Österreich“? Nur, das bekannte und seriöse „Hilfwerk Österreich“ hat mit diesem von der FPÖ unzensuriert beworbenen „Hilfswerk Österreich“ gar nichts zu tun.

Auch das wurde bereits ausgeführt.

„Österreich Hilfswerk – Oftmals fehlt auch jede Transparenz.“

Es ist bloß noch einmal zu verdeutlichen. Auch mit Blick darauf, wie sehr gerade in diesen Kreisen Menschen, die betteln, vorgeworfen wird, sie würden Menschen, die spenden, täuschen, ihnen unterstellt wird, sie würden mit unlauteren Mitteln, die vertrauensseligen und spendenfreudigen Menschen um ihr Geld betrügen, etwa dadurch, sie würden mit Krücken Behinderung, Not und Bedürftigkeit vortäuschen, um so Menschen die Menschen leichter zum Spenden zu bewegen.

„Hilfswerk Österreich“ scheint für diese Kreise die Krücke zu sein, um die Menschen zum Kaufen von Gesinnungstracht …

Heimatmode - Hilfswerk Österreich - FPÖ unzensuriert - Eine Täuschung

 

„NewsAustria – Oesterreich.press: Die etwas andere Nachrichten-Quelle für Oesrerreich“

Was an dieser „Nachrichten-Quelle für Österreich etwas anders“ sein soll, erschließt sich nicht.

Ein Impressum läßt sich nicht finden. Das ist schade. So kann dem „Author“ nicht persönlich gratuliert werden, zu seinem Namen „Oesrerreich.press“. Ist das der Autorin neuer Name für „Österreich“? Soher wäre es von „Oesrerreich.press“ nicht unberechtigt, davon zu sprechen, „Oesrerreich.press“ sei die „etwas andere Nachrichten-Quelle für Oes…“ —

Wenn aber, wie in der Collage gelesen werden kann, berücksichtigt wird, daß „Oesrerreich.press“ sich für die nächste Regierung in Österreich, gestellt von ÖVP und FPÖ einsetzt, und dabei zur niveauvollsten Antwort Zuflucht findet, die je gefunden werden kann, also Menschen als faule, arbeitsscheue, der Mutter auf der Tasche liegende hinzustellen, dann hat „Oesrerreich.press“ nicht mit höchster Geisteskraft einen neuen Namen für Österreich geschaffen, sondern, kurz gesagt, ihre Probleme oder seine Probleme mit der Orthographie offenbart; eine Schwäche, die in diesen Kreisen, in denen sich „Oesrerreich.press“ zu bewegen scheint, eine weitverbreitete und grundlegende Schwäche …

Welchem Niveau „Oesrerreich.press“ verpflichtet ist, kann auch der Einfärbung von dem „A“ und von „NewsAustria“ … Verpflichtung und tiefste Verbundenheit mit der Ebene der nächsten Regierung in Österreich …

Oesterreich press - NewsAustria - Oesrerreich press

 

ÖVP und FPÖ – Regierung: Diesmal kurz!

ÖVP und FPÖ - Regierung diesmal kurz

Aber diese Partei gibt es nicht mehr. Sie ist längst, nein, nicht Geschichte. Das klänge zu sehr nach Bedeutung. Sie hat sich einfach in Luft aufgelöst. Sie wurde, was sie war: Luft.

Und nun liegt sie, diese Partei, auf dem Friedhof zur Erinnerung der einst mit medialer Aufmerksamkeit Beschenkten … Noch leicht zu finden, in der sechzehnten Reihe, die Schrift auf dem Grabstein noch nicht bis zur Unkenntlichkeit verblaßt:

Die Freiheit

Da sich die christschwarze Partei in Österreich nicht an ihrer Schwesterpartei in Deutschland orientiert

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

und ebenso  gegen eine Österreich-Koalition in Österreich ist, kann es für eine Wiederbetätigung einer schwarz-blauen Regierung nur eine wirkliche Parole geben:

 

Diesmal kurz - Schwarzblaue Koalition.png

Diesmal kurz!

Es ist eine Parole. Und es ist ein Versprechen. Das vor der Wahl am 15. Oktober 2017 auf Wahlplakaten im ganzen Land verbreitet zu lesen war.

Also diesmal tatsächlich viel kürzer als in den Nullerjahren.

Vor dem Grabstein Die Freiheit kommt die Erinnerung, wie rasch es damals doch ging, als eine Partei der Koalition die Farbe wechselte, war diese Regierung bald, nein, nicht Geschichte, Arbeit für Gerichtsschreiber … in der kommenden Woche, rund zehn Jahre danach, werden sie wieder ihre Finger wund …

Diesmal hat eine Partei bereits vor der Wiederbetätigung in einer solchen Koalition die Farbe gewechselt. Und nicht erst nach fünf Nullerjahren. Soher muß es diesmal rascher enden, tatsächlich kurz werden, kein Jahr …

Vor allem, um eine Beurteilung bei zu langer Betätigung dieser Koalition abzuwenden, die nur lauten wird können:

Wie die Zeit der ÖVP-FPÖ-Regierung im Rückblick beurteilt werden wird: Nuller- und Trümmerjahre

Und es auch den Gerichtsschreiberinnen beispielsweise der Verhandlung in der nächsten Woche, sofern sie dann noch nicht in Pension sind, zu ersparen, in zehn Jahren wieder ihre Finger wund für die gleichen …

Wenn es also in Österreich politisch und massenmedial nicht breit und massiv möglich ist, den Menschen wie in Deutschland eine Österreich-Koalition in Österreich zu ersparen, dann soll und muß es so kurz wie nur möglich …

Wenn die Nullerjahre der Nullerjahre dieses Jahrhunderts dafür als Blaupause genommen werden, ist die Aussicht gut, daß diese Koalition gleich kurz nach Beginn wieder endet, und diesmal die Partei, die bereits vor Beginn die Farbe wechselte, es der Partei, der sie so recht viel nachmacht,  auch das nachmacht, die es heute ebenso nicht mehr gibt wie die Freiheit, bei deren Grab bloß noch ein paar Unentwegte stehen, in seliger Erinnerung, obgleich sie die damalige Zeit der Nullerjahre gar so bewußt noch nicht wahrnehmen konnten …

 „Unvergessen“ System Haider

Die Schrift auf dem Grabstein ist schon etwas verblaßt. Leichter noch zu finden auf dem Friedhof zur Erinnerung der einst mit medialer Aufmerksamkeit Beschenkten, vielleicht auch deshalb, weil das Grab in einer vorderen, in der achten Reihe auf diesem damals frisch angelegten Friedhof … Seit dieser Zeit sind viele Reihen hinzugekommen, es sind weit mehr als sechzehn Reihen …

Luft zu LuftZu Sylvester, wird erzählt, sollen Journalisten auf diesem Friedhof sich einfinden, Journalistinnen sollen, wird erzählt, in stiller Andacht hin- und herwandern auf dem Friedhof, während die Blätter treiben … woran sie wohl denken mögen?

Vielleicht an den Spruch über dem Friedhofseingangstor:

Wieviel Aufmerksamkeit. Für Nichts.
Am Ende doch stets nur Luft zu Luft.

FPÖ, Michael Stürzenberger und, diesmal kurz gesagt, die in Luft aufgelöste Freiheit

FPÖ unzensuriert - Stürzenberger.png

Wie in der Collage gelesen werden kann, feiert FPÖ unzensuriert in einem Kommentar am 7. Dezember 2017 „einen „wichtigen Sieg für Meinungsfreiheit“, weil Michael Stürzenberger …

Und FPÖ unzensuriert belegt damit, die Meinungsfreiheit ist gewährleistet. Auch wenn in diesen Kreisen stets recht getrommelt wird, die Meinungsfreiheit sei gefährdet, in Deutschland, in Österreich, überhaupt in Europa, besonders in der Europäischen Union.

Wie der Fall Stürzenberger zeigt, ist die Meinungsfreiheit in Deutschland, um die sich die FPÖ unzensuriert in Österreich gar so recht sorgt, gewährleistet. Stürzenberger war angeklagt. Stürzenberger wurde verurteilt. Stürzenberger legte Berufung ein. Stürzenberger wurde freigesprochen. Ein Rechtsstaat, wie er funktioniert.

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Michael Stürzenberger auf der Plattform des Unternehmens Facebook recht besondere Freunde, auch aus Österreich.

Und das hat gesinnungsgemäß seinen rechten Schluß.

Die Partei, dessen Vorsitzender Michael Stürzenberger war, forderte u.a. „direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild“, „stärker marktliberale Ausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik und die Kürzung von Sozialleistungen …“ — kurz gesagt: das Programm der nächsten blaugehaltenen Regierung in Österreich …

Diesmal kurz.pngDie stürzenbergerische Partei mit diesem Programm gibt es nicht mehr, sie hat sich selbst 2016 aufgelöst. Kurz war die Dauer, gerade einmal von 2011 bis 2016. Und erfolgreich war sie nicht, auch nicht in Wahlen. Mit dieser Programmatik wird nun in Österreich eine Regierung gewollt …

Bemerkenswert an der Auflösung der stürzenbergerischen Partei ist die Begründung, daß nämlich die „Freiheit“ nicht mehr benötigt werde, weil die AfD die „Ziele“ der stürzenbergerischen Partei „überzeugend fortsetzt“ …

Diesmal Kurz Die Freiheit in Luft aufgelöst

In Deutschland ist also Stürzenberger und seine Partei nach kurzer Zeit wieder verschwunden, ohne Erfolg bei Wahlen, Trost findet er in Österreich von FPÖ unzensuriert …

Treu ist sie, die FPÖ … vielleicht auch nur durch Gewöhnung. Denn. Auch mit Stürzenberger eine lange Geschichte, wie die Kapitel erzählen:

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Freiheitliche Faktenfreiheit zum Beispiel auf „Unzensuriert.at“, etwa von Norbert Hofer

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Ob Stürzenberger auch in Österreich in Berufung ging? Das wurde nicht recherchiert. Verurteilt ist er auch in Österreich worden, in Graz, u.a. wegen „Verhetzung“, wie gelesen werden kann:

Immerhin, ein „Nürnberg 2.0“ gegen die Regierung fordert He.-Chr. Strache nicht – Politik ist das trotzdem keine

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist ein Freund von Stürzenberger beispielsweise Felix Menzel, der auch dabei war:

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Bei dieser Tagung im Vorort von Braunau, wo ein möglicher Minister ebenfalls referierte, also ein möglicher Minister in Österreich, nicht in Deutschland, wo eine Österreich-Koalition nicht vorstellbar ist.

Übrigens. Die Freiheit, die es nun nicht mehr gibt, war mit dabei, als He.-Chr. Strache nach Israel reiste, um die „Jerusalemer Erklärung“ …

Strache - Jerusalem - Freiheit

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

Doppelpaß Südtirol und Faschismus

In „Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt“ schreibt Stefan Zweig:

„Immer wissen die Zeitgenossen am wenigstens von ihrer Zeit. Die wichtigsten Augenblicke fliehen an ihrer Aufmerksamkeit unbemerkt vorbei, und fast nie finden die wahrhaft entscheidenden Stunden in ihren Chroniken die gebührende Beachtung.“

Alexander Van der Bellen sehe „nichts Schlimmes in der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler“ …

Es könnte, weil es doch pragmatisch klingt, das Gesagte des Bundespräsidenten, ebenso pragmatisch darauf eingegangen werden, ob er, Alexander Van der Bellen als Bundespräsident nicht sieht, welche Konsequenzen sich aus einer Doppelstaatsbürgerschaft rechtlich, diplomatisch – kurz um: politisch …

Dem Satz von Stefan Zweig könnte noch ein Titel von einem Dramatiker aus der Schweiz hinzugefügt werden, ein Titel, der endgültig jedwede schmeichelnde Formulierung für den Brotlieferanten aus dem Tirolerischen …

Stefan Zweig war ein zu freundlicher Mensch, um seinen Mitmenschen ein aktives Nicht-Wissen-Wollen zu unterstellen … vielleicht stimmte es für seine Zeit noch, aber für die Gegenwart nicht mehr, in der es zu viel Wissen von so vielen gibt …

… so daß kann gesagt werden:

Immer wollen Menschen von ihrer Zeit am wenigstens wissen. Die wichtigsten Augenblicke blieben ihnen, wenn sie es aber nur wollten, nicht unbemerkt, und sie fänden, vor allem wenn sie endlich in entscheidenden Positionen sind, zu Handlungen, die es verdienten, in Chroniken mit gebührender Beachtung vermerkt zu werden.

Alexander Van der Bellen, nun in einer entscheidenden Position, will das nicht mehr wissen, was er in einer weniger entscheidenden, aber ungemein wichtigen Position noch gewußt hätte, beispielsweise zu fragen, was ist – wenn die Doppelstaatsbürgerschaft für die FPÖ der erste Schritt ist – dann für die FPÖ der zweite Schritt …

Südtirol, Heim ins Österreich

„Südtirol, eine Herzensangelegenheit“ auch der NPD

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

In seiner wichtigen Position als Oppositionspolitiker hätte er nach dem identitären Doppelpaß von Südtirol und Faschismus gefragt …

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt“ und die Ballpolkarede von He.-Chr. Strache nicht ohne Südtirol

… er hätte sich wohl empört über

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

… und er hätte vielleicht sogar nach den nationalen und internationalen Folgewirkungen einer österreichischen und italienischen Staatsbürgerschaft ausschließlich für Menschen aus Südtirol gefragt, darauf aufmerksam gemacht, möglicherweise sogar gewarnt …

Nun aber, endlich in einer entscheidenden Position, sieht er nichts … vielleicht nur noch damit beschäftigt, sich zu freuen, eine Regierung angeloben zu dürfen, die …

Und wenn er, Alexander Van der Bellen, einst in vielen, vielen Jahren in Pension sein wird, wird er es wohl wieder wissen, was er zur Zeit nicht wissen will, und er wird vielleicht dann die Zeit auch dazu verwenden, das Buch von Stefan Zweig hervorzuholen, und möglicherweise wird ihm, kurz gesagt, der Aufstieg von Calvin an die Zeit erinnern, als er angeloben durfte, eine Re…

Wie vor bald fünfhundert Jahren, als Calvin, gerade einmal um die dreißig Jahre alt, die Machtergreifung erlaubt wurde, gilt auch für die Gegenwart, was Stefan Zweig in seinem 1936 beendeten „Castellio gegen Calvin“ schrieb:

„Meistens dauert es einige Zeit, bis ein Volk bemerkt, daß die zeitlichen Vorteile einer Diktatur, ihre straffere Zucht und ihre verstärkte kollektive Schlagkraft immer mit persönlichen Rechten des Individuums bezahlt sind und daß unweigerlich jedes neue Gesetz eine alte Freiheit kostet.“

Und wenn einst in Jahrzehnten eine Chronik geschrieben werden wird, über die Zeit, in der Alexander Van der Bellen Bundespräsident war, wird wie Stefan Zweig einst eine Verfasserin als Motto ein Wort von Castellio ihrer Chronik voranstellen können, das weiter gültig ist … und dem Zitat wird sie den Hinweis beigeben können, sie habe es nicht fassen können, daß für den Beginn ihres Buches kein anderes Zitals als ebendieses von Castellio ihr richtig erschien:

„Die Nachwelt wird es nicht fassen können, daß wir abermals in solchen dichten Finsternissen leben mußten, nachdem es schon einmal Licht geworden war.“

 

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist die Niederlage Österreichs.

 

Österreich wird Dämmerreich.png

Aber diesen Sieg verdankt der rechtsextreme Norbert Hofer, um bei der von Ivan Krastev für Norbert Hofer verwendeten Bezeichnung zitierend zu bleiben, nicht den Wählern und Wählerinnen in Österreich, sondern – an allgemeinen Formulierungen mangelt es nicht in diesem Land – u.v.a. auch

„SPÖ-Chef Kern hatte Hofer zuvor unterstützt: ‚Sie haben bewiesen, dass das Vertrauen in Sie absolut gerechtfertigt gewesen ist.‘

und jenen Menschen, die ihm, dem rechtsextremen Norbert Hofer, sogleich zu seinem Wahlsieg gratulieren, und das waren keine Frauen, die im Gemeindebau leben, wie auch bei diesem Wahlsieg des rechtsextremen Norbert Hofers nicht etwa die Menschen aus dem Gemeindebau beispielsweise in den sogenannten Flächenbezirken Wiens für den rechtsextremen Norbert Hofer stimmten, mit gerundeten 84%, mit fast mit vierundachtzig Prozent, sondern Wähler und Wählerinnen im Parlament als Ab-
geordnete …

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist Österreichs Niederlage.

Die Wahlen außerhalb des österreichischen Parlaments gehen anders aus, wie auch Ivan Krastev schreibt:

„Die Niederlage des rechtsextremen Norbert Hofers bei den österreichischen Präsidentenwahlen im Dezember 2016, das Scheitern Geert Wilders‘ in den Niederlanden und Marine Le Pens unerwartet schlechtes Abschneiden bewiesen …“

Und nun steht der rechtsextreme Norbert Hofer mit seiner Partei vor dem nächsten Sieg – er ein Minister und seine Partei eine Regierungspartei …

Ein weiterer Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers mit seiner Partei ist eine weitere Niederlage Österreich. Ein Sieg, zu dem ihm und seiner Partei nicht die Menschen im sogenannten Gemeindebau verhelfen, sondern Männer der Medien, auch ein Mann mit der Lizenz zur Angelobung, dem es schon schwerfällt, die Partei des rechtsextremen Norbert Hofers als eine „rechte Partei“ zu bezeichnen …

Dabei. Das Wahlergebnis vom 15. Oktober 2017, also das Ergebnis der Wahl außerhalb des österreichischen Parlaments, hat keine Mehrheit für eine feudalchristlich blaue Regierung gebracht. Und es mag nicht die Abgründe geschaut werden, weshalb massenmedial breit eine Mehrheit für eine blaue Regierung herbeigeschrieben wird, weshalb Wählerinnen und Wählern ein Wille unterstellt wird, den diese in der Wahl außerhalb des österreichischen Parlaments am 15. Oktober 2017 nicht bekundeten.

Auch wenn hier die Bezeichnung von Ivan Krastev für Norbert Hofer oft zitiert wird, es geht nicht darum, was Norbert Hofer ist, darüber wird zu viel gewußt, um je verstehen zu können, womit er je Vertrauen gerechtfertigt hätte, es ist nur unmißverständlich festzuhalten, nicht die Demokratie bringt solche Parteien in Regierungen, nicht die Wähler und Wählerinnen fern von machtvollen Positionen in Parteien und Medien tragen solche Männer der Vergangenheit, auch Norbert Hofer nicht von Sieg zu Sieg, bis aus Österreich ein Dämmerreich … um den Titel „Europadämmerung“ von Ivan Krastev ein wenig abgewandelt ins Spiel zu bringen.

Es ist ein Essay, kurz gesagt, zu dem keine Zusammenfassung – an Verkürzungen mangelt es nicht – zu schreiben ist, sondern der zu lesen ist, von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem in Österreich.

Norbert Nemeth - Buchpräsentation Franz-Dinghofer-Symposium 8-11-2017

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

FPÖ Unzensuriert - Lassen wir es nicht so stehen

FPÖ unzensuriert feiert am 4. Dezember 2017 eine „Volksbefragung“ in Ungarn als recht großen Erfolg.

Eine „Volksbefragung“ über, genauer, gegen einen einzelnen Menschen, nämlich gegen George Soros.

Es macht wieder einmal kenntlich, daß solche Parteien, wie die mit Viktor Orbán, mit einer solchen Gesinnung krankhaft auf einen Führer fixiert sind, sogar dann, wenn sie gegen einen „Führer“ marschieren. Und sie stilisieren George Soros zu einem „Führer“, wenn sie eine „Volksbefragung über den Soros-Plan“ in Marsch setzen. Geradeso, als wäre George Soros ein „Führer“ mit einem „Plan“, den er jederzeit allein umsetzen könnte, als bräuchte er nur zu sagen, sehet, dies ist der Plan Euch zur Wirklichkeit, wenn nicht sie, die Orbánistinnen, dagegen marschierten.

Es macht wieder einmal kenntlich, Menschen mit einer solchen Gesinnung sind stets auf einen Führer ausgerichtet, auf einen Führer hin zugerichtet, entweder auf einen Führer, den sie für sich selber positiv empfinden, oder auf einen Führer, den sie als einen negativen brandmarken. Ihre Welt aufgespannt zwischen positive und negative Führer. Und niemandem sonst gilt ihr Interesse, ihre Zuneigung, ihre Ablehnung … existiert niemand sonst für sie … wie seltsam, daß ebendiese Menschen mit Führergesinnung so viel von der sogenannten Demokratie reden … aber die wird wohl nur gebraucht und also mißbraucht für das Abwinken der Pläne ihres eigenen Führers.

Was aber kann George Soros in Europa, in der Europäischen Union tatsächlich umsetzen? Nichts. Es ist ein Mann, ein Mann mit einer Meinung. Mehr nicht.

Worauf stützt sich diese „Volksbefragung“? Auf Zeitungsausschnitte, auf Interviews von George Soros, die, wie auch zu lesen ist, noch dazu aus Zusammenhängen gerissen … Und das soll schon ein Plan sein?

FPÖ-ÖVP-Regierung - Ne hagyja szó nélkül

Es zeigt wieder einmal deutlich, wie dünn alles ist, was von solchen Parteien kommt. Es zeigt einmal mehr deutlich, wie teuer das Dünne von diesen Parteien den Menschen stets kommt. Es will gar nicht gewußt werden, wieviel Steuergeld für diese „Volksbefragung“ verschwendet wurde.

Der „Soros-Plan“, von dem die Orbánisten schwefeln, ist nichts anderes als der in diesen Gesinnungskreisen

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie“

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

auch recht gerne herumgereichte „Hooton-Plan“.

Und weil die FPÖ unzensuriert selbst in ihrer Orbán-Kommentarfeier es anspricht, daß George Soros sich „als Opfer des Antisemitismus darstellt“,

Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Hofer-FPÖ unzensuriert bezichtigt ein Kind der „Nazi-Kollaboration“ – Wertehaß und Antisemitisches

kann festgehalten werden: Auch mit dieser „Volksbefragung“ zeigt sich einmal mehr der Antisemitismus. Gewechselt wurde nun nur die Propagandasprache.

In tiefer Vergangenheit ging es gegen den namenlosen Juden, gegen die namenlose Jüdin, in tiefer Gegenwart geht es um einen namentlich bekannten Menschen, dessen Name als Synonym für „Jude“ verwendet wird.

Was diese „Volksbefragung“ auch zeigt, und daran erinnert die FPÖ unzensuriert ein weiteres Mal mit ihrem Orbánjubelkommentar, wie recht sich solche Parteien gleichen. Auch die FPÖ hat eine Frau namentlich auserkoren, um gegen sie …

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ – Norbert-Hofer-Handbuch zum FPÖ-Programm

Übrigens, noch in diesem Jahr soll in Österreich eine Regierung angelobt werden, mit zwei Männern, die sich darum streiten, wer besser mit Orbán …

Strache - Kurz loben Orban - Österreich bekommt OrbanDreisatz des Schreckens

NS Und noch etwas zeigt dieser orbánistische Jubelkommentar wieder deutlich, wie sehr diese Gesinnungskreise beseelt vom Tode sind, wie die Kommentare der Schreibstaffel es ein weiteres Mal belegen. Wie in der Collage gelesen werden kann, dieser in den Kommentaren geäußerte Todeswunsch gegen George Soros. Immer muß für die Schreibstaffel irgendwer sterben, und zwar bald, etwa auch der österreichische Bundespräsident …

Beim Kommentar von Andreas Unterberger hofft FPÖ-unzensuriert-Peter_ auf eine „baldige Lösung“ durch den Tod von Alexander Van der Bellen

Auf FPÖ unzensuriert Wunsch an die Vorsehung zur Nationalratswahl: Tod des Bundespräsidenten

Es ist die Gesinnung des Todes, und nicht des Lebens, und nicht des Lebens.

Und noch etwas. Die Schreibstaffel der FPÖ Unzensuriert weiß recht genau, worum es geht, wenn der Name George Soros fällt – um „Juden“.

NNS Wie in der Collage gesehen werden kann, wird auf FPÖ unzensuriert Werbung geschaltet für „Heimatmode“ … Propaganda zu Propaganda —

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Strache und Verleger von Andreas Tögel

Andreas Tögel - Servus-TV - Droht in Österreich Geistesabbau

Vorgestern war es, als Andreas Tögel, dem Landbauerischen als Mitstreiter zur Seite gesetzt, bewies, mit diesen beiden ein weiteres Mal Servus-TV bewies, daß es in dieser Fernsehanstalt des Dosenklebriggetränkeverkäufers nicht darum geht, eine Diskussion auf höchsten Niveau zu führen, sondern …

Die Frage hätte schon oft gestellt werden können, wer sucht für Servus-TV die Gäste aus?

Und jetzt wird diese Frage einmal tatsächlich gestellt, beim Anhören der Aussagen von Andreas Tögel, von einem Mann, mit seinen Verbindungen zur FPÖ … wer sucht für Servus-TV die Gäste aus?

Wer sucht für Servus-TV solche, vor allem Männer, wie Andreas Tögel aus?

Und untrennbar zu dieser Frage gehört die Frage, wer erfindet für Servus-TV solche Aufmacher wie vorgestern: „Zerstören Flüchtlinge unseren Sozialstaat?“

Was aber nicht gefragt werden muß. Warum werden solche Aufmacher gesucht? Die Antwort ist klar. Es geht nicht darum, eine redliche Diskussion zu führen. Solche Aufmacher verneinen bereits, daß es überhaupt um eine Diskussion geht, daß es um eine politische Auseinandersetzung geht. Der Zweck solcher Aufmacher ist einzig, vor allem Männern wie Andreas Tögel eine Öffentlichkeit zu geben. Und das Mittel für diesen einzigen Zweck ist eine Sendung als Hochamt des Geistesabbau.

Droht Österreich ein Demokratieabbau

Solche Aufmacher beweisen nur eines, Servus-TV will unter den Abrißbirnen die erste Abrißbirne sein, mit der die Demokratie in Österreich zerstört werden soll.

Was zu diesem Aufmacher verkündet wurde, also von Andreas Tögel, vom Landbauerischen, ist inhaltlich nicht zu behandeln. Es hieße, in ihre Falle zu gehen.

Was aber erwähnt werden kann, ist die Sprache von Andreas Tögel. Er spricht von „Selektion“, er spricht von „Bodensatz“. In welchen Zusammenhängen er Wörter verwendet, die in die tiefste Vergangenheit verweisen, wer für ihn „Bodensatz“ ist, wer „selektiert“ gehört, dazu braucht es kein Vorstellungsvermögen, um zu wissen, wen er …

Inhaltlich kann das, auch das von Andreas Tögel, nicht besprochen werden. Denn. Es sind keine inhaltlichen Beiträge. Was kann mit einem Menschen wie Andreas Tögel besprochen werden, der etwa behauptet, in Österreich würde der Staat den Menschen „zwei Drittel“ ihres Einkommens … von Bestehlen durch den Staat redet. Es sind keine inhaltlichen Beiträge. Und es geht noch tiefer und abgründiger: es sind keine inhaltlichen Beiträge, dafür aber fakten- und datenfrei.

Genug. Auch von Andreas Tögel. Es reicht, was bereits zu diesem geschrieben wurde. Der sich, schreibt er etwa für die FPÖ-ZZ, Arno Delegesta nennt.

Freiheitlicher Traum vom elitären Reich

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie“

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Und wo findet Andreas Tögel sonst noch Aufnahme? Etwa mit seinem Buch „Schluss mit Demokratie und Pöbelherrschaft“ …

Um es kurz zu machen.

Andreas Tögel ist kein erwähnenswerter Mann. Unbedeutend aber ist nicht das Umfeld. Von diesem Feld kommt, und auch der Bundespräsident wünscht sich, daß es bald eine Regierung in Österreich gibt, mit …

Strache und Verleger von Andreas Tögel

Strache und sein schriftstellerndes Idol, das „sein altes Deutschland“ ..

NS Andreas Tögel trug etwas Trachtiges. Es muß einen tiefen Zusammenhang geben zwischen, kurz gesagt, Heimatmode und Inhaltsleere, Heimatmode und Faktenfreiheit. Und das nicht nur bei Andreas Tögel. Auch bei anderen, die für Servus-TV ausgesucht werden …

Heimatmode, Lust am Untergang

Möglicherweise ist auch nur recht christliches Hilfswerk: für den Moderator. Unter diesen Männern, und es sind vor allem Männer, kann sich der Moderator als Geistesgröße

Zerstört auch Servus-TV die Demokratie in Österreich

NNS Vom Landbauerischen soll doch etwas erwähnt werden, was er vorgestern als Nebensitzer von Andreas Tögel … er meinte, er, der Landbauerische, sei „nicht für Umverteilung“ …

Ein Spitzenkandidat auf dem Lande einer Partei, der sogar im ORF das Lied von der „echten Arbeiterpartei“ gesungen wird, ist nicht für Umverteilung,

servus-.tv - arno delegesta - abrissbirnen der demokratie

Wie die Zeit der ÖVP-FPÖ-Regierung im Rückblick beurteilt werden wird: Nuller- und Trümmerjahre

Sebastian Kurz drängt auf die Bildungspflicht Sebastian Kurz.png„Not
Wir werden wohl bald ‚Not-Bürgerwehren‘ gründen müssen. Hoffentlich schafft die neue Regierung eine wirkliche Wende!“

Schreibt Donaufischer am 27. November 2017 in seinem Kommentar zum Kommentar der FPÖ Unzensuriert, in dem es wieder einmal gegen Menschen geht.

Gegen welche Menschen?

Das muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden.

Gegen welche Menschen kann es schon gehen, wenn die „Lieblingslektüre Martin Luther“ ist von einem Freiheitlichen, der als Minister in Spe herbeigeschrieben wird …

Gegen welche Menschen kann es schon gehen, wenn im Kommentar von „Sippschaft“, von „wahrer Invasion“, von „fremdes Volk“

Und welchen Gesinnungshintergrund, zutreffender wohl, auf welcher Gesinnungsscholle solche Kommentare wuchern, ist ebenfalls nicht ein weiteres Mal auszuführen …

Donaufischer hofft, daß die „neue Regierung eine wirkliche Wende schafft“. Donaufischer spricht also von einer schwarz-blauen Regierung.

Und tatsächlich ist zu befürchten, daß die schwarz-blaue Regierung der Nullerjahre nur eine erste Probe war, ein schlapper Probemarsch, die tatsächliche Wende aber jetzt mit der zweiten schwarz-blauen Regierung kommen wird. Denn. Seit den Nullerjahren sind viele Dämme gebrochen worden und werden weiter forciert gebrochen, der Zivilisation steht die Schlacke bereits bis zum Hals. Und mit der zweiten feudalchristlich blauen Regierung wird die Zivilisation, die Menschlichkeit in der Schlacke ersticken.

Datumsgemäß sind es nun nicht mehr die Nullerjahre, aber inhaltlich werden auch diese kommenden Jahre Nullerjahre zu nennen sein. Die Jahre der ersten schwarz-blauen Regierung waren nicht nur nach dem Datum Nullerjahre … Wie harmlos, wird einst gesagt werden, diese ersten Nullerjahre im Vergleich zur bevorstehenden Kehre waren, wie verkraftbar doch diese inhaltliche Nullerjahre im Grunde waren.

Die kommenden Nullerjahre werden, kurz gesagt, nicht nur Nullerjahre sein, sondern Trümmerjahre. Trümmerjahre in jedweder Hinsicht.

Die Beschreibung der blauen Regierung wird im Rückblick verbal erfolgen müssen. Mit dem engen Schulnotentrachtenkorsett wird eine Beurteilung nicht möglich sein. Denn. Wie kann es etwas benotet werden, das es nicht gegeben haben wird. Vor allem wenn nicht einmal jene es wissen werden, wieder nicht wissen werden, was ihre Leistung war, wie es schon einmal einer, dessen Name nicht mehr erinnerlich und nicht mehr wert zu recherchieren, aus der Gesinnungsschaft fragte: „Was war meine Leistung?“

 

Bildungspflicht drängt Kurt Sebastian auf

In Deutschland gibt es das Wissen, die Bildung, daß eine Regierung mit einer Partei vom Schlage FPÖ zu nichts, nur in das Nichts führen kann, und soher ist es nachvollziehbar, daß über eine Österreich-Koalition, das heißt eine Regierungsbeteiligung der AfD nicht einmal ignoriert wird, kurz gesagt:

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

NS Am 3. März 2017 fand eine Veranstaltung, wie in der Collage gelesen werden kann, im Vorort von Braunau statt. Sebastian Kurz trat dort nicht auf, zum Beispiel mit der Botschaft:

„Sein unerschrockenes Eintreten gegen Rassismus und Fremdenhass sind zugleich Inspiration und Auftrag für unseren Einsatz für ein offenes und tolerantes Österreich, das den universellen Menschenrechten verpflichtet ist.“

Mit solch einer Botschaft wäre er auch nicht als Referent eingeladen worden, in den Vorort von Braunau. Er wäre für dieses Publikum der Falsche gewesen, zum anderen ist das 2017 keine Botschaft mehr, die Sebastian Kurz … ist doch 2017 dieses Publikum für Sebastian Kurz das Richtige; der eine oder andere aus diesem Publikum, ein Vortragender für ihn, Kurz, nun der Rechtrichtige als möglicher Minister …

Die Jahreszahl in der Werbung auf FPÖ unzensuriert für diese Veranstaltung im März im Vorort von Braunau ist nicht die richtige. Aber was können diese Gesinnungsschaften schon richtig? Nicht einmal das richtige Jahr angeben. Angeben, ja, vorgeben, sie hätten Lösungen — Nullerjahre und Trümmerjahre …

ÖVP-FPÖ-Regierung