Versammelte Alte Menschen um Michael Ley

Ob die alten Männer sich auf dem Friedhof zum Begräbnis von Dr. Michael Ley, der zum Zeitpunkt seines Selbstmordes mit 68 Jahren ein nach Lebensjahren tatsächlich alter Mann war, wird nicht gewußt, hingegen ist bekannt, daß alte Männer auf ihn, ein jeder für sich in seiner Stube, Nachrufe schrieben und sie sich auf diese Weise zu einer Versammlung am Grab des Michael Ley einfanden.

Wann ein Mann alt ist, ist an seinen Lebensjahren festzumachen, aber auch, wie es an den Männern der Ley-Nachrufe wieder einmal feststellbar ist, so manchen von ihnen wird nach ihren Lebensjahren nicht nachgesagt werden können, sie seien alt, und sind es doch … Zur Unterscheidung, zur Abgrenzung ist es vielleicht angebracht, dafür eine klare Schreibweise zu wählen. Von alten Männern zu schreiben, wenn sie nach Lebensjahren tatsächlich alt sind, von Alten Männern zu schreiben, wenn sie unabhängig von ihrem Alter alt sind. Und da es unter den Alten Männern doch auch Frauen gibt, ist es, einfach wie kurz gesagt, angebracht, von Alten Menschen zu sprechen.

In dieser Versammlung der Nachrufe auf Michael Ley von Alten Menschen tummeln sich, wie nicht anders zu erwarten,

Michael Scharfmüller, dem Michael Ley sein tiefes Denken anvertraute, wie im Nachruf zu lesen ist:

In einem Gespräch mit Info-DIREKT-Chef Michael Scharfmüller stellte er klar, dass nicht Info-DIREKT antisemitisch sei, sondern das grundlose Schwingen der Antisemitismus-Keule gegen Projekte wie Info-DIREKT antisemitische Vorurteile erzeuge. Dadurch, dass berechtigte Kritik an Personen wie George Soros als antisemitisch gebrandmarkt werde, würden manche Menschen nämlich erst auf die Idee gebracht, dass es eine jüdische Weltverschwörung gäbe.

Stürzenberger, noch ein Michael, sozusagen die Dreifaltigkeit der Michels, Michael Ley, Michael Scharfmüller, Michael Stürzenberger, und in seinem Nachruf auf einer Website, die ebenfalls das tiefe Denken recht hegt, so viele Namen von Menschen, die für tiefste „Aufklärungsarbeit“ stehen, der nun, so Stürzenberger, ein Michael „unserer Aufklärungsbewegung“ fehle …

[…] Elmar Forster vom Blog „Unser Mitteleuropa“ anrief und mir die traurige Botschaft übermittelte, dass Michael Ley nicht mehr unter uns ist. Eigentlich sollte ich – wie auch Stefan Ullrich, der Gründer von „deusvult.info“ – ein Kapitel zu seinem neuen Buch […] Zu viel Negatives musste er auch im Rahmen seiner Aufklärungsarbeit erleben. Bei einer Podiumsdiskussion zusammen mit dem damaligen österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache, dem Publizisten Henryk M. Broder und der Islamkritikerin Laila Mirzo am 13.2.2019 in Wien anlässlich seiner Buchveröffentlichung […] Die AfD schätzte sein Wissen und holte ihn immer wieder als Experten, beispielsweise zum Menschenrechtsausschuss des Bundestages am 6. Juni 2019, in dem er eindrucksvoll […] Zu der Präsentation seines Buches „Reconquista“ luden ihn die AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Volker Münz am 30.1.2020 in den Fraktionssaal der AfD im Berliner Bundestag ein. […] Zuletzt sah ich Michael bei der AfD-Veranstaltung „Das Staatsverständnis des Islam“ am 25.7.2021 in Unterschleißheim. Dort stellte er seine neueste Publikation „Der Islamische Totalitarismus“ vor, in der er auch wichtige Texte von Udo Ulfkotte, dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun und der Publizistin Elisabeth Sabaditsch-Wolff veröffentlichte. Michael […]

Eine Ehre auch ihm, einen Nachruf auf Michael Ley zu schreiben, auch wenn er nicht Michael heißt, sondern Martin, und auch er führt mit Stolz Namen dieser tiefsten „Aufklärungsbewegung“ an.

Ein Buch haben Ley und ich zusammen verantwortet: Den Sammelband Nationalmasochismus, erschienen 2018, der außer unseren eigenen Beiträgen Texte von Caroline Sommerfeld, Siegfried Gerlich, Michael Klonovsky, Tilman Nagel, Andreas Unterberger und Michael Mannheimer […] Im Zentrum stand einer von Leys zentralen Gedanken: Daß der heutige “Nationalmasochismus” der Deutschen, also ihre lustvolle Selbstabschaffung und Selbsterniedrigung, eine Art psychopathologische Umkehrung der exzessiven nationalistischen Überhöhung vergangener Zeiten sei, eine These, die auf ähnliche Weise bereits Armin Mohler vertreten hatte. Nach diesem Muster deutete Ley in seinem Buch Hitlers Kinder (2018) auch die “Generation der Achtundsechziger”. […] Damit hatten wir eine solide gemeinsame Grundlage. Ich rechne Michael Ley hoch an, daß er als einer der ersten intellektuellen “Überläufer” aus dem Mainstream Kontakte zur Identitären Bewegung und ihrem Umfeld geknüpft hat, namentlich zu Martin Sellner und Alexander Markovics (der damals noch in diesem Rahmen aktiv war), und dies nie verleugnet oder sich “distanziert” hat, obwohl ihm diese “Nähe zu Rechtsextremen” natürlich immer wieder angekreidet wurde und zu seinem Verstoß aus den Salons des erlaubten Denkens beigetragen hat. […] Für Ley war Westeuropa bereits verloren. “Sieh dir doch Frankreich an”, sagte er einmal abwinkend zu mir. “Wie soll es denn möglich sein, diese Millionen wieder zurückzuschicken, wo sie herkommen? Das kann doch nur in einem riesigen Blutbad enden!” Wenn er noch irgendeine Hoffnung hatte, dann allenfalls, daß der weniger multikulturalisierte, mittlere und östliche Teil Europas (in etwa dem Raum der österreichisch-ungarischen Monarchie entsprechende) Kern einer “neuen europäischen Föderation” werden könnte, eine Art letztes Refugium oder letzte Bastion des alten Europa.

Martin hieß mit seinem Familiennamen einmal anders, aber dieser Name dürfte ihn, der sich als großes Licht erschaut hat, nicht angemessen erschienen sein, so wählte er für sich einen Namen, der bereits davon zeugt, was für ein Licht

Jetzt, da Michael Ley gestorben ist, er nie mehr in einem Kapitel auftreten wird, stellt sich die Frage, ob nicht so viele, die mit ihm das Establishment der „Aufklärungsarbeit“ für ihre „Aufklärungsbewegung“ bildeten, die ebenfalls in so vielen, viel zu vielen Kapiteln auftraten, mit ihm verabschiedet werden, und mögen sie an Lebensjahren so alt werden wie Hiob, der, wie es im Buch der Märchen heißt, nach 140 Jahren satt an Lebensjahren starb, sie nie mehr in einem Kapitel auftreten zu lassen, etwa

Michael Scharfmüller,

Michael Stürzenberger,

Karl-Michael Merkle, der sich auch einen anderen Namen gab, mit Vornamen aber Michael weiter heißen wollte, ja, heißen wollte, er ist gestorben, am 13. März 2022, mit 67 Jahren, ein letztes Mal auch ihn nennen, mit seinem Elternnamen, der in den Kapiteln sonst immer mit seinem sich selbst ausgesuchten Namen, noch ein Michael, sozusagen die Vierfaltigkeit der Michels,

Heinz-Christian Strache,

Henryk M. Broder,

Laila Mirzo,

AfD,

Andreas Laun,

Elisabeth Sabaditsch-Wolff,

Caroline Sommerfeld,

Michael Klonovsky, noch ein Michael, sozusagen die Fünffaltigkeit der Michels,

Alexander Markovics,

Udo Ulfkotte, dessen Tod mit 57 Jahren in 2017 eine gesinnungsgemäß zensurierte Website nicht wahrhaben wollte und vielleicht weiter wartet, auf ein neues Buch von ihm,

mit der Verabschiedung der Figur Andreas Unterberger sollte die Verabschiedung dieser Figuren fortgesetzt werden, aber Andreas Unterberger soll in einem späteren Kapitel verabschiedet werden, mit einer Figur, die ebenfalls einen Nachruf auf einen Michel schrieb. Zwischen diesem Verabschiedungskapitel und dem nächsten Verabschiedungskapitel ist ein Kapitel einzuschieben, über noch einen österreichischen Martin, der in einem Nachruf genannt wird, der, gäbe er sich einen anderen Namen als den seiner Eltern, sich wohl mit seinem Gesinnungskameraden um den Namen Lichtmess …

Es sind, um genau zu sein, zwei Kapitel einzuschieben, auch dieses über die schon im Umlauf gewesenen „Begriffe“ wie „Umvolkung“, als der österreichische Martin gerade einmal sechzehn Monate alt war, und das österreichische Kleinstkind Martin all die „Begriffe“ weder lesen noch schreiben noch aussprechen

„Begriffe“, die die „Extremisten wie die Identitären“ von den „Freiheitlichen“

Auch Medien haben es der FPÖ oft zu leicht gemacht. So wurden etwa Begriffe, die die Freiheitlichen zuvor von Extremisten wie den Identitären übernommen hatten, auch in vielen Zeitungen unkommentiert verbreitet. Etwa der „große Bevölkerungsaustausch“, „Asyltourismus“ oder zuletzt der völlig neu konnotierte Begriff der „Remigration“.

Als Andreas Mölzer im Mai 1990 in den „Kärntner Nachrichten“ den „Begriff Umvolkung“ zu verbreiten begann, war Martin Sellner gerade einmal sechzehn Monate alt und konnte bestimmt schon krabbeln, vielleicht auch etwas, wenn auch noch wackelig, laufen. „Umvolkung“, aus dem dann weitere „Begriffe“ schlüpften, die die Tageszeitung des österreichischen Medienstandards am 23. Jänner 2024 unter dem Zwischentitel „Viele Medien sind der FPÖ gegenüber unkritisch“ anführt, wie im obigen Zitat zu lesen ist.

Nicht die Freiheitlichen haben von den „Extremisten wie den Identitären Begriffe übernommen“, sondern die Extremistinnen wie die Identitärinnen haben von der parlamentarischen Partei, die sich lange schon als „identitäre Partei“ versteht und selbst als solche bezeichnet, „Begriffe“ übernommen. Woher die von der Tageszeitung zitierten „Begriffe“ kommen, daran ist zu erinnern,

an den „Begriff großer Bevölkerungsaustausch“ etwa,

an „Asyltourismus“ und an die „Überfremdung“, übernommen von einer Abgeordneten der ÖVP,

an „Überfremdung, Umvolkung und Ethnomorphose“, worüber Hilmar Kabas und Andreas Mölzer bei einem gemütlichen Spaziergang plaudern,

an „biologische[s] Überleben des deutschen Volkes“, zu einer Zeit verkündet, in der etwa ein Martin Sellner das Wort „identitär“ vielleicht schon kannte, aber noch nicht begriff,

an „Umvolkung“, vor der ein Präsident des österreichischen Parlaments NR III warnte, zu einer Zeit schon, als beispielsweise ein Martin Sellner allmählich lernte, was „identitär“ bedeutet könnte.

Vielleicht hat beispielsweise ein Martin Sellner in dieser Zeit sein Studium absolviert, als Lehrbücher reichten ihm dafür wohl die Plakate der Partei, deren „Begriffe“ so viele übernehmen, ein Studium, das ausreichte, um in der Hofburg zu tanzen.

Ach, nicht zu vergessen, der „Begriff Remigration“, aktuell von Martin Sellner aus Österreich nach Deutschland mitgebracht, von dem die Tageszeitung, aus der hier zitiert wird, vor wenigen Tagen schrieb, es sei ein „rechtsextremer Plan in Deutschland“

Was beispielsweise einem Martin Sellner noch nicht akademisch gelehrt wurde, so vielfältig ist die freiheitliche Gesinnungsschaft, daß es nicht nur die „Remigration“, sondern auch die „Arbeitslager“ in einem

„elitären Reich“, das noch nicht errichtet ist, aber der Traum, oh Traum …

Davon abgesehen, gingen viele Medien auch selten auf die seit Jahren bekannten FPÖ-Verbindungen zur rechtsradikalen Szene ein. Statt sich demokratiepolitisch oder menschenrechtlich problematische Inhalte im blauen Parteiprogramm anzusehen, bauten viele Medien mit am Image Heinz-Christian Straches und schließlich Herbert Kickls.

Die Tageszeitung bemängelt also, viele Medien hätten mit am Image von Heinz-Christian Strache und schließlich von Herbert Kickl gebaut, statt problematische Inhalte im blauen Parteiprogramm sich anzusehen, und den Federführenden dieses Parteiprogramms nennt die Tageszeitung nicht, der gar recht freundlich lächelnde Federführende des Parteiprogramms wird wohl keine wichtige Person sein, bloß ein nicht zu nennender Schreibknecht, der bloß aufschreibt, was ihm aufgetragen, etwa: „deutsche Kulturgemeinschaft“, aber immerhin, das werde ihn nicht kränken, als Schreibknecht mit seinem eigenen Stuhl im Parlament, der doch so wichtig sein muß, daß sein zurzeitiger Gebirgschef auch mal etwas von ihm sich aufschreibt, wenn es auch falsch abgeschrieben und recht unrichtig ist, wie die abgeschriebene Volksweisheit über den Faschismus …

Rechtsextremismus beim Namen zu nennen war in der österreichischen Medienlandschaft lange die Ausnahme.

Sie, die österreichische Medienlandschaft, wird in den letzten Jahren sich dabei an einem weisen Mann orientiert haben, der weiß, an wen klar zu appellieren ist, sich nicht verführen zu lassen, an einem Mann mit höchster Autorität orientiert haben, an die Autorität sich zu halten, ist doch in diesem Land oberstes Gebot,

wenn schon diese weise Autorität sich schwer tut, wie sie einmal einbekannte, die FPÖ als eine „rechte Partei“ zu bezeichnen, wie schwer muß es der österreichischen Medienlandschaft erst fallen, die FPÖ gar zu bezeichnen als eine …

Aus Österreich wieder mal Heil Deutschlands

Während in Deutschland ein Österreicher nur auf einem „Geheimtreffen“ von „maßgeschneiderten Gesetzen“ zu sprechen wagen kann, kann ein Österreicher in Österreich in einer Nachrichtensendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Österreichs offen sprechen: „eine Rechtslage herstellen“.

Und damit dasselbe sagen, was der Österreicher in Deutschland nur auf einem „geheimen Treffen“ sagen kann, wobei der Österreicher in Deutschland

alles was er, aber nur geheim, zu sagen weiß, sein gesinnungsgemäßes Gedankengut von der ihm gesinnungsgemäßen parlamentarischen Partei in Österreich

Es wird nicht gewußt, ob dieser Österreicher schon in die Welt geworfen war, als diese deutsche Kulturgemeinpartei bereits von alldem sprach, was er nun in Deutschland geheim wiederkäute …

In Potsdam mag den „finanzstarken Unterstützern“ das Wort auf der Tagesordnung wie ein noch nie gehörtes Wort erschienen sein, admis mal dit, wieder ein Mal von einem Österreicher als Heil für Deutschland verkündet, vielleicht haben sie sich beim ersten Hören des Wortes schon zu einem Heil Deutschland hinreißen lassen, aber das wohl nur, weil ihnen unbekannt, was

in Österreich durch diese Partei geläufig

Während in Deutschland das vom Österreicher im Geheimen Verkündete von den „maßgeschneiderten Gesetzen letzter Auslöser wohl dafür ist, daß Hunderttausende an Demonstrationen in Deutschland teilnehmen, löst in Österreich das vom Österreicher Abertausenden von Zuseherinnen offen ins Gesicht Gesagte über das „Herstellen einer Rechtslage“ nichts aus,

bleibt die österreichische parlamentarische Parteilehrmeisterin der AfD in den Umfragen zur Nationalratswahl weiter an erster Stelle, während ihre Lehrmaid AfD in den Umfragen etwa mit so viel Prozentpunkten ausgewiesen ist,

wie in Österreich die ÖVP, also hinter ihr und weit abgeschlagen von ihr, und der kleine Gebirgsjäger in der theoretischen Kanzlerinnenfrage an erster Stelle, weit hinter sich lassend —

In Österreich die demonstrationslose Vorbereitung darauf, daß aus dieser parlamentarischen Partei wieder eine Regierungspartei wird, mit einem kleinen Gebirgsjäger als …

beinahe menschenleer der Heldenplatz, bis auf ein paar, die schon ausharren, um einen ersten Platz zu haben, wenn vom Balkon herab

menschenleer der Platz, auch vor dem Parlament, nur ein Pferd, das sich weigert, geritten zu werden …

Tröten

Kurz vor dem Geburtstag von Alexander Van der Bellen in diesem Jänner 2024 fand in Linz ein Prozeß statt, der mit einem Freispruch endete, mit dem der erste Freispruch bestätigt wurde, der bereits dieser Gesinnung Anhängenden einen billigen Triumph bescherte, den diesmal Alexander Van der Bellen durch seine erteilte Ermächtigung zur Strafverfolgung auslöste.

Und nun, am 16. Jänner 2024, die Bestätigung des Freispruchs. Ein Freispruch als Geburtstagsgeschenk, das Alexander Van der Bellen dieser Gesinnungsschaft machte, durch seine Ermächtigung zur Strafverfolgung, der ihnen Tröten zum Triumphgeblase.

Es konnten die Prozesse nicht anders als mit Freisprüchen ausgehen, das war, wie zum ersten Prozeß im Mai 2023 geschrieben, von Anfang an klar, denn das, was Alexander Van der Bellen für verurteilungswert hielt, war läppisch, läppisch im Vergleich zu dem, was Florian Machl sonst schon geschrieben hat, es etwa einem Christian Hafenecker, der sich für Florian Machl mit einem Antrag auf Auskunftspflicht stark machte, ermöglichte, mit einem Wort wieder recht auffällig zu werden, das gesinnungsgemäß auf Anhieb verstanden wird: „Sonderverfolgungsrecht“.

„Sonderverfolgungsrecht“ —

Es gibt in diesem Land, wofür Alexander Van der Bellen mit dieser seiner Ermächtigung zur Strafverfolgung nur eine weitere beispielgebende Person ist,

einen seltsamen Hang dazu, dieser Gesinnungsschaft durch moralgetriebene Anzeigen billige Triumphe zu bescheren, ihr zu „Unbescholtenheit“ zu verhelfen, mit der sie stets, als wäre diese ein Argument, hausieren geht,

wie unbescholten doch

Die Trötenden, vor allem die Rucksacktragenden des kleinen Gebirgsjägers

Ach, wie unbescholten —

Wie läppisch das Machlische war, läßt sich auch aktuell wieder vergleichen, wenn auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website Kommentare zu dem Freispruch vom 16. Jänner 2024 zu lesen sind, die derart abgründig sind, und dies nicht zum ersten Mal, und nicht zum ersten Mal, daß ein Zitieren sich von selbst verbietet. Etwa der Kommentar von einer Figur,

die sich „88“ nennt, aber nicht nur von „88“; in der Collage jedoch sind diese abgebildet, um festzuhalten,

welche Gesinnung sich hier verbreitet,

in Gemeinschaft mit unbescholtener Alptrötenkameraderie

Vom Weg des Michael Ley, dessen Ende sein „Selbstmord“, den er dem „Abendland“ schrieb

Zu Michael Ley war, was bisher geschrieben wurde, genug, mehr als genug geschrieben, das jedenfalls wurde gedacht, es wurde, einfach wie kurz gesagt, nicht mehr an ihn gedacht, und nun tauchte unerwartet sein Name auf, als es noch einmal und ein letztes Mal von Hans Kloepfer zu erzählen war, der im Bericht des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung

Die Recherche zur Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft brachte den Namen hervor, den Namen von Michael Ley, der einmal „Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Politik, Religion und Anthropologie der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Innsbruck“ war, bis zur Auflösung des Instituts im Jahr 2005.

Was aus ihm, Michael Ley, seit damals wurde, was für einen Weg er einschlug, auf seinem Gang zum alten Mann, nun, da er tot ist, er, Ley, sein Leben selbst beendete, er, Ley, sich für den Selbstmord entschied, kann es anhand seines Beispieles gesagt werden, Männer, die alt werden, gehen Wege, von denen sie selbst in ihren jungen Jahren je nicht gedacht hätten, sie würden diesen Weg einmal nehmen, die es verneint hätten, hätte ihnen je wer gesagt, sie würden auf solchen Abwegen enden, vor dieser Vorstellung, auf derartigen Abwegen zu landen, hätte es sie, in ihren jungen Jahren, gegraust.

Am 23. Oktober 2023 hat Michael Ley sich dafür entschieden, sein Leben zu beenden, mit 68 …

Und wenn eine Figur stirbt, die in vielen, zu vielen Kapiteln aufgetreten ist, darf innegehalten werden, dürfen ihre Stationen, von denen erzählt wurde, in Erinnerung gerufen werden, vor allem wegen der Figuren, die ihn zu diesen Stationen begleiteten, die es ihm ermöglichten, auf diesen Stationen sich zu verbreiten.

Wohin führte es ihn?

Es führte ihn, Michael Ley, in das österreichische Parlament, eingeladen vom NR-Präsidenten III der identitären Partei zum Vortrag, dem recht aufmerksam lauschten, u. a. noch ein NR-Präsident III, der er einst war, einer, der später Bundespräsident werden wollte …

In das österreichische Parlament führte es ihn, mit den NR…

Es führte ihn auf den Albertina-Platz, wohl um Schwester Deifel, Marschrednerin der Familie, wissenschaftlich den Rücken zu stärken …

Es führte ihn auf die Mölkerbastei zur Entschleierung des Muttermals, das ihn abermals u. a. mit dem NR-Präsidenten III zusammenbrachte, mit dabei

auch der kleine Gebirgsjäger, der nun auch etwas im Staate werden will, wie einst sein Kamerad etwas im Staate werden wollte und etwas doch blieb, mit dabei auch einer, der einmal etwas war und nun in Lokalen

Es führte ihn zur „Identitären Generation“ mit ihrem rechten Hang zu alten Männern, die ihnen für „Videointerviews“ recht attraktiv …

Es führte ihn, Ley, in eine Fernsehanstalt der alten Männer

der alten Männer Fernsehanstalt führte ihn sein …

Es führte ihn zu so vielen Erkenntnissen, auch zu dieser, welche Frau, die das war, was der kleine Gebirgsjäger auch recht sein will, eine „Schwerstverbrecherin“ …

Es führte ihn in den Kursalon …

Es führte in sogar bis nach Linz im Fasching

Es führte ihn unter das Dach der Hofburg, wo er sich wiederfand inmitten einer erlauchten Gesellschaft, erlauchtest ihr der Gouverneur …

Es brachte ihm, Ley, recht gute Worte ein,

alte Männer sprachen schon vor seinem Tod recht gut von ihm … und

alte Männer haben nicht aufgehört, recht gut von ihm zu sprechen, nach seinem Tod, wie es sich und auch gesinnungsgemäß gehört, und was über ihn, den toten Michael Ley, geschrieben wurde, soll nicht verschwiegen werden, soll in einem noch zu schreibenden Kapitel erzählt werden, vor allem von dem Weg, wohin dieser führt, nun ohne Michael Ley …

Gegenwart, die Lücke

Das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung hat in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Graz konkrete Themenfelder und Forschungslücken zur Geschichte der Südweststeiermark im NS-Regime erhoben und präsentiert nun erste Ergebnisse dieser Arbeit. Mit dem Entschluss der Region Südweststeiermark, das Erinnern bzw. Gedenken an die eigene Geschichte während der NS-Zeit mehr in den Fokus zu nehmen, wird ein wichtiger und gleichzeitig herausfordernder Schritt gesetzt. Während sich die öffentliche Gedenkkultur zur NS-Zeit in Österreich stark auf das KZ-System Mauthausen sowie die Ballungszentren mit ehemals großen jüdischen Gemeinden konzentriert, kommt es viel seltener zu einer entsprechenden Auseinandersetzung auf lokaler oder regionaler Ebene in ländlich geprägten Raum. Als Ergebnis der Pilotstudie wird nun erstmals eine Themenkarte mit 19 ausgewählten Erinnerungsorten zu NS-Geschichte der Südweststeiermark der Öffentlichkeit präsentiert. Die Karte umfasst zum Beispiel das KZ-Subkommando Schloss Lannach, das KZ-Außenlager Aflenz, den Kloepferbrunnen in Eibiswald […]

Während also das Ludwig-Boltzmann-Institut mit seiner Presseaussendung am 16. Jänner 2024 seinen mit „April 2023“ datierten Abschlussbericht vorlegt, ist Hans Kloepfer auf den Grazer Schloßberg zurückgekehrt, also die Büste von ihm, mit einer Zusatztafel, die in Zusammenarbeit …

ehe aber Hans Kloepfer als Beispiel für die Lücke zur Geschichte der Gegenwart eingegangen wird, ist noch etwas aus der Presseaussendung des Ludwig-Boltzmann-Instituts zu zitieren:

Die Leiterin des LBI für Kriegsfolgenforschung, Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Stelzl-Marx, unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts: „Diese Themenkarte ist ein wichtiger Wegweiser durch die NS-Vergangenheit in der Südweststeiermark, die als Region von Widerstand und Verfolgung, aber auch von Kollaboration und Anpassung geprägt war. Sie dient zur Orientierung und Verortung von NS-Erinnerungsorten, die vielfach auf den ersten Blick unsichtbar sind.“ NR Bürgermeister Joachim Schnabel, Vorsitzender der Region Südweststeiermark, betont: „Neben einem umfangreichen Überblick über den Forschungsstand wurden weitere mögliche Vermittlungsmaßnahmen ausgearbeitet. So sind beispielsweise Vorträge und Diskussionsabende in der Region geplant, Projekte mit Schulen oder eine Medienkooperation zum Thema.“ Die stellvertretende Vorsitzende der Region, Labg. Mag. Bernadette Kerschler verweist darauf, dass „die professionelle Aufarbeitung der NS-Zeit ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt für unsere Region ist. Nur wer sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt, kann Verantwortung für die Zukunft tragen

„Nur wer sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt, kann Verantwortung“ in die Zukunft verschieben, Gegenwart ohne Verantwortung genießen.

Gegenwart: Lücke — Vergangenheit: forschungsreich.

„So sind beispielsweise Vorträge und Diskussionsabende in der Region geplant, Projekte mit Schulen oder eine Medienkooperation zum Thema[,] die professionelle Aufarbeitung der NS-Zeit[.]“ Als ob das nicht geschehen würde, wie im Kapitel, geschrieben im Februar 2023, gelesen werden kann, zum Beispiel auch mit Schulen: „Kloepfer, seine Gedichte und ich“ …

Das Ludwig-Boltzmann-Institut schließt eine „Lücke“, indem es auf seine „Faltkarte“ schreibt:

Der Arzt und Schriftsteller Dr. Hans Kloepfer war seit 1. Mai 1938 Mitglied der NSDAP mit der Nummer 6.109.231. Für die „Volksabstimmung“ am 10. April 1938 verfasste er propagandistische, auf die Landbevölkerung abzielende Wahlaufrufe. Bei seinem Begräbnis 1944 ließen Adolf Hitler und Joseph Goebbels auf seinem Grab Kränze niederlegen.

Als ob das nicht gewußt würde, daß Hitler und Goebbels Kränze zu Ehren Kloepfers, aber Millionen von ihnen zum Morden und zum Erdmordet-Werden Befohlenen mit einem, wenn sie überhaupt einen hatten, wenn sie überhaupt selbst einen zu ihrer industriellen Ermordung mitnehmen durften, nicht von ihnen geschickten Rosenkranz sich begnügen mußten, wie im Kapitel, geschrieben im Februar 2023, zu lesen ist, und wie in der Gegenwart der Jugend die Gedichte Kloepfers nahegebracht werden, brachte einst Kloepfer selbst der Jugend seine Gedichte nahe, mit so lyrischen Titeln wie „Der Führer“ …

Hans Kloepfer ist, wird am 23. September 2023 von einer Tageszeitung berichtet, zurück am Grazer Schloßberg, seine Büste, um genau zu sein, und für eine parlamentarische Partei war und bleibt er nie weg, leidet mit ihm, wenn sie lesen muß,

Kloepfer wird in seiner Heimatregion nach wie vor als Menschenfreund und Mundartdichter verehrt, von vielen aber aufgrund seiner deutschnationalen Einstellung und Sympathie für das Nazi-Regime verachtet.

daß er „verachtet“ wird, „aufgrund seiner Sympathie für das Nazi-Regime“ … Seine „Sympathie“ hatte nichts, wie von dieser landläufig angenommen wird, Passives, sondern war äußerst tatkräftig, Symphathie als Wegbereitung für … wie in einem weiteren Kapitel, geschrieben im Februar 2023, zu lesen ist,

daß er „verachtet“ wird, „aufgrund seiner deutschnationalen Einstellung“, oh, wie muß das dieser parlamentarischen Partei mit ihrem federführenden Präsidenten NR III unendliche Schmerzen zufügen, als würde mit Kloepfer auch sie „verachtet“ werden, ist ihr doch diese Einstellung Parteiprogramm …

Die Stadt Graz arbeitete seitdem behutsam an einer Kontextualisierung, was der FPÖ entschieden zu lange dauerte.

„Was der FPÖ entschieden“ …

Ist in dieser Tageszeitung am 23. September 2023 ebenfalls zu lesen, es dauere dieser parlamentarischen Partei entschieden zu lange, das kann verstanden werden,

daß es dieser Liebhaberin der Lyrik,

daß es dieser Versschmiedin,

daß es dieser Festung der Literatur,

daß es dieser Gedichten nachsteigenden Gebirgsjägerin

im Morgengrauen,

oh Kontextualisierung, eine besondere Kontextualisierung wird in diesem Jahr 2024 geschehen, nah zu Graz, in Wien, wenn dann ein wieder herausgeputzter bildhauerischer Nationalsozialist zu Füßen seines Denkmals seinem Denkmal die Hand reichen wird, seinem gesäuberten Denkmal,

das um 3,5 Grad schiefgestellt sein wird … ein Bier mit dreikommafünf Grad Alkoholgehalt ist nicht mehr als ein Leichtbier, demnach ist ein Denkmal mit 3,5 Grad Schieflage nicht mehr als eine Leich…

Irgendwo am Grazer Schloßberg, es kann nicht weit weg von Kloepfer sein, die Grabverse des Josef Friedrich Perkonig für den „ewige[n] Deutsche[n], der aus seinem Grabe sieht der „Nibelunge Not“ — am Schloßberg in

Graz, dieses in die österreichische Lücke tief getriebene steiermärkische Loch zur Geschichte der Gegenwart …

Es wird in einem weiteren Kapitel, das noch zu schreiben ist, von einem Mann zu erzählen sein, der bereits vergessen wurde, obgleich er in mehr als einem Kapitel seine Auftritte bereits hatte, nun aber im Zusammenhang mit der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft und ihren Instituten sich wieder vordrängte, aufdrängte, ihn wieder in einem Kapitel …

Ein „identitärer Plan“, in und aus Österreich, auch wieder für Deutschland

Judith Goetz schreibt in der Ausgabe 13./14. Jänner 2024 der Tageszeitung „Der Standard“:

Ein rechtsextremer Plan in Deutschland zur Vertreibung von Menschen rückt den Begriff der „Remigration“ wieder ins Zentrum der Debatte. Seinen Ursprung hatte er in der NS-Exilforschung. Das ist eine typische Praktik der Identitären Bewegung.

Womit Judith Goetz der „Identitären Bewegung“ doch so etwas wie ein Können zugesteht, wenn sie schreibt:

Kaum bekannt ist jedoch, dass der Begriff ursprünglich aus der NS-Exilforschung stammt und erst von den Identitären erfolgreich umgedeutet wurde.

Sie verweist zwar darf,

[v]on den Identitären durch seine stetige Wiederholung popularisiert, ist der Begriff inzwischen in der politischen Debatte angekommen und wird von zahlreichen Politikerinnen und Politikern der extremen Rechten, so beispielsweise auch von den FPÖ-Politikern Herbert Kickl oder Christian Hafenecker, verwendet.

Der Begriff „Remigration“ hat die, um die in diesem Zusammenhang unpassende Formulierung von Judith Goetz, „politische Debatte“ nie verlassen, mußte also in der „politischen Debatte“, die alles ist, nur weder Politik noch Debatte, nicht ankommen, die „Identitären“ erfüllen lediglich, ohne je Eigenes beizutragen und ohne je eigenes Können, was ihr ihre parlamentische Führungspartei aus Österreich …

So ist auch um den Begriff „Remigration“ bestellt. Vor etlichen Jahren bereits war beispielsweise von „Remigration“ zu lesen, ließ Wendelin Mölzer, Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat bis zum Oktober 2019, in seines Vaters ZZ schreiben:

Masseneinwanderung zu stoppen und Remigration zu fördern.

Diese parlamentarische Führungspartei als „identitäre und patriotische Partei“,

nun von einem kleinen Gebirgsjäger angeführt,

wird ihren Plan der „Remigration“ wohl auch für dieses neue Jahr als Vorsatz sich vorgenommen haben, wie dieser vor einem Jahr als Vorsatz von einem aus ihrer Reihe offen

Wo wir das letzte Jahr aufgehört haben, nämlich mit dem Themenschwerpunkt Remigration. Und den Themenschwerpunkt werden wir vollgas weiterführen.

„Ein rechtsextremer Plan in Deutschland“, schreibt Judith Goetz, nun, wenn es denn „Plan“ genannt sein soll, dann muß es doch zumindest heißen: „ein rechtsextremer Plan“ in Österreich, „ein rechtsextremer Plan“ aus Österreich für Deutschland, „ein rechtsextremer Plan“ wieder aus Österreich“ … Es gefällt, daß es „Plan“ genannt wird, weil es doch heißt: „Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch ’nen zweiten Plan Gehn tun sie beide nicht.“

Zum „Plan“ der „Remigration“ der identitären parlamentarischen Partei in Österreich gehört, wohl auch eine „Geburtenoffensive für Österreich“, wie ebenfalls vor einem Jahr schon als Vorsatz von einem aus dieser Parteistaffel geäußert, und

ob der ebenfalls vor einem Jahr von einem Staffelholzer geäußerte Vorsatz „Redemokratisierung Österreichs“ zum „Plan Remigration Geburtenoffensive“ gehört oder dies der zweite „Plan“ —

Es könnte dieser „Plan inzwischen, da „Remigration Geburtenoffensive“ doch sperrig klingt, nach einem Vers des kleinen Gebirgsschmiedejägers „Kinder statt Inder“ …

Was der identitäre außerparlamentarische Gefolgsmann in Potsdam von sich gegeben hat, davon kann Judith Goetz nichts berichten, das ist verstehbar, war es doch ein „geheimes Treffen in Potsdam“, es wird wohl ein langer Vortrag gewesen sein, für das Einsammeln von Spenden ist doch mal auch so etwas wie zu arbeiten … Eine Kurz-Fassung davon, was unter dem „Plan Remigration“ zu verstehen sei, war am 10. Jänner 2024 in der Nachrichtensendung um 22 Uhr zu hören des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Österreichs, in die Sendung geladen war der kleine Gebirgsjäger, der über „maßgeschneiderte Gesetze“, nein, das sagte der identitäre außerparlamentarische Gefolgsmann, dem zum gesinnungsgemäßen Dank eine Hofburgballnacht … der

kleine Gebirgsjäger sprach in seiner Fernseherklärung seiner Positionen auch zu „Remigration“ von: „eine Rechtslage herstellen“ —

Die identitäre parlamentarische Partei eine Lehrende der AfD, nicht einmal brechen Mitglieder von ihr auf nach Deutschland, um …

Ob dem kleinen Gefolgsmann Zeit blieb, die kleine Schiffstour von Potsdam nach Wannsee und zurück …, also vor oder nach seinem Vortrag die Zeit zu nutzen, sozusagen für eine Bildungsreise, die schon so manchem Mann seine Herzbrieftasche öffnete, für eine Spende, auch an den kleinen Gefolgsmann, das wird nicht gewußt, aber daß es bei diesem „geheimen Treffen in Potsdam“ auch um Spenden ging, davon wird berichtet, auch über die Anwesenheit von „finanzstarke[n] Unterstützer[n]“.

Auch das nichts Neues, wie es seit Jahrzehnten gewußt wird, ganz oben auf der Agenda stets: Geld, Geld, Geld, Geld und wieder und wieder Geld für „Pläne“, die alle nicht

Anton Erich Zlubetzky, Friedrich E. Friedrich Rainer, Marbod Bayer – Namen auf Grabsteinen erinnern Geschichte eines Landes über die Namen hinaus

Friedhöfe werden von nicht wenigen Menschen besucht, nicht wegen der Toten, sondern weil sie eine Vorliebe für Grabinschriften haben; sie schlendern durch die Reihen, stets auf der Suche nach originellen, nach lustigen, nach makaberen Sprüchen, verweilen ab und an bei so mancher Inschrift lange, die ihnen besonders erscheint. Auf die Namen auf den Grabsteinen achten sie dabei wenig, vielleicht noch auf das Geburts- und Sterbedatum, um auszurechnen, wie alt so ein Mensch geworden ist, dem seine sogenannten Hinterbliebenen einen gar seltenen Spruch auf den Grabstein schreiben ließen …

Dabei sind auch die Namen der Toten es wert, beachtet zu werden, weil sie mehr erzählen, als nur, daß ein Mensch mit diesem Namen hier begraben liegt, es sind allenthalben Namen, die unabhängig von den Begrabenen und über die Begrabenen hinaus auf die Geschichte verweisen, Namen die an Geschichte eines Landes erinnern, mit der die Begrabenen gleichen Namens nichts …

Auf dem Friedhof Annabichl in Klagenfurt gibt es ein Grab, das in diesem Sinn ein besonderes Grab ist. Denn. Es lädt nicht nur mit seiner Inschrift

Nur aus Vergangenem und Gegenwärtigem zugleich baut sich die Zukunft auf.

zum Anhalten ein, sondern auch mit seinen Namen, die gänzlich unabhängig von den in diesem Grab Bestatteten Anlaß geben, Geschichte zu erinnern.

Natürlich würde, wer vor diesem Grab steht, sofort meinen, es sei der Name „Friedrich Rainer“, der erinnert, ja, der auch, aber „Rainer“ erinnert mehr als nur an diese Familie, er sondern an die Geschichte dieses Landes, die in ihrer Kenntlichkeit mehr von Interesse ist, als die in diesem Familiengrab …

„Zlupetzky“ ist auch so ein Name auf diesem Grabstein —

Zlupetzky, zu diesem Namen fällt sofort ein:

Anton Zlupetzky (* 19. Jänner 1899 in Wien; † 2. September 1987 in Linz)[1][2] war ein österreichischer Unternehmer und Nationalsozialist, dessen Firma im nationalsozialistischen Deutschen Reich ab 1942 das Gas Zyklon B in das KZ Gusen, das Zwillingslager des KZ Mauthausen, lieferte. Für die Beteiligung am Mord von mehr als 150 Menschen im KZ Gusen wurde er 1947 während der Dachauer Prozesse zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Am 21. Dezember 1949, sieben Monate vor Ablauf der angesetzten Strafe, wurde Slupetzky aus der Haft entlassen.[3] Nach seiner Entlassung wurden gegen Slupetzky weitere Strafverfahren geführt. Das Volksgericht Linz und später das Landesgericht Linz beantragten 1950 die Fortsetzung der Erhebungen bezüglich der schon in Dachau verfolgten Tatbestände, da die genauen Umstände seiner Beteiligung (u. a. Vorsatz) beim Prozess in Dachau ungeklärt blieben. Weiters umfassten die gerichtlichen Untersuchungen die Misshandlung von Zwangsarbeitern in der Entlausungsanlage Linz. Beide Verfahren wurden jedoch eingestellt. Der älteste Sohn von Anton Slupetzky, der ehemalige Linzer HJ-Führer Komm.-Rat Erich Slupetzky war von 1978 bis 1983 Bundesobmann des ÖTB und FPÖ-Politiker.

Erich Slupetzky, der Sohn, Friedrich Rainer, der Sohn, die Tochter – österreichische Familientradition, nicht nur in Kärnten, nicht nur in Oberösterreich, auch in der Steiermark …

Der älteste Sohn von Anton Slupetzky war während des Deutschen Reiches Führer der Linzer Hitlerjugend. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches wurde er im Rahmen der Soucek-Rössner-Verschwörung, dem ersten prominenten Fall nationalsozialistischer Wiederbetätigung in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg mit 80 weiteren Personen verhaftet und ins Gefangenenhaus Graz eingeliefert.[2] 1952 gründete Slupetzky ein Großhandelsunternehmen zum Handel und Vertrieb von chemischen Rohstoffen. Für seine berufliche Tätigkeit wurde ihm der Titel Komm.-Rat verliehen.[3] Von 1960 bis 1973 war er Obmann des Turnvereines Linz 1862, von 1962 bis 1973 Obmann-Stellvertreter des Allgemeinen Turnvereines Linz und von 1973 bis 1977 Erster Bundesobmann-Stellvertreter des ÖTB. Schließlich wurde Slupetzky 1978 zum Bundesobmann des ÖTB bestellt. In seiner bis 1983 dauernden Obmannschaft wurde die Schreibweise der Bundesturnzeitung vom Wiener Landesgericht als neofaschistisch rechtskräftig festgestellt.[4] Weiters war Slupetzky Inserent in den Mitteilungen der Wohlfahrtsvereinigung der Glasenbacher.[4] 1986 unterstützte er die Kandidatur von Otto Scrinzi bei der Bundespräsidenten-Wahl.[4] Im Oktober 1991 kandidierte er für die FPÖ bei der Linzer Gemeinderatswahl.[2][4][5]

Und dann gibt es auf diesem Grabstein noch einen Namen, einen Namen von solch einer Seltenheit, Besonderheit — „Marbod“, der dazu verleitet, herausfinden zu wollen, was und wer war der Begrabene mit dem Namen „Marbod Bayer“. Kein Hinweis, und das steigert das Interesse noch, auch auf eine verwandschaftliche Zugehörigkeit zu Rainer, zu Zlupetzky … Ein Name, der die Grenzen des Internets aufzeigt. Denn. Zu diesem Namen sind nur fünf Einträge zu finden, und die verweisen alle fünf auf die Website „Ancestry“, und auf dieser ist nur zu lesen:

Marbod Bayer – Sterbedatum 1994 – Friedhof Annabichl Zentralfriedhof – Ort der Bestattung oder Kremation Annabichl, Klagenfurt am Wörthersee Stadt (Klagenfurt), Carinthia (Kärnten) (Kärnten), Austria (Österreich) Hat Biografie? N

„Hat Biografie? N“ … Das „N“ für „No“, für „Nein“? Was muß das für ein Leben gewesen sein, so ganz ohne Biographie? Ein Wünschenswertes, gestorben zu sein, ohne geboren worden zu sein; jedenfalls hat das Internet über dieses Leben nichts zu berichten, außer Sterbedatum und Bestattungsort … Und wer nur nach dem Namen „Marbod“ allein sucht, landet beim „König der Markomannen in Böhmen, gelangte zur Herrschaft um 10 vor Chr., wurde gestürzt 19 nach Chr., starb in Ravenna 41 nach Chr. Neben Armin ist M. die hervorragendste Gestalt unter den Germanen jener entscheidenden Tage“ … und landet bei der Gedenkstätte „Walhalla“ in Regensburg, in der auch Marbod mit einer Gedenktafel geehrt …

Die Walhalla ist Eigentum des Freistaats Bayern. Jeder Deutsche und jede deutsche Interessengruppe kann eine zu ehrende Persönlichkeit aus der germanischen Sprachfamilie frühestens 20 Jahre nach deren Tod vorschlagen und trägt dann gegebenenfalls die Kosten für die Anfertigung und Aufstellung der Büste. Über die Neuaufnahmen entscheidet der Bayerische Ministerrat.

Beim Lesen der Namen der Wallhalla-Geehrten der Gedanke, ob die alle, würden sie noch leben, damit einverstanden wären, an einen Platz vereint gestellt zu sein, ob sie zugestimmt hätten, etwa ein Richard Strauss neben einer Sophie Scholl

Was der biographielose Marbod Bayer sprach, wenn er sprechen konnte? Was Heinrich von Kleist Marbod sprechen ließ, in der „Hermannsschlacht“, nun, das ruft Marbod auch in Erinnerung:

Heil, ruf ich, Hermann, dir, dem Retter von Germanien!
Und wenn es meine Stimme hört:
Heil seinem würdgen Oberherrn und König!
Das Vaterland muß einen Herrscher haben,
Und weil die Krone sonst, zur Zeit der grauen Väter,
Bei deinem Stamme rühmlich war:
Auf deine Scheitel falle sie zurück!

So viele Erinnerungen können Namen auf Grabsteinen hervorrufen, und solch kryptische Sprüche auf Tote können aber auch außerhalb von Friedhöfen gelesen werden, etwa auf der Mölkerbastei

Abermals

Als Friedrich Rainer, der Sohn, stirbt, so ist es zu lesen, wird das Grab im Zeichen der Familie hergerichtet.

Von einem abermaligen Freispruch mit Auflage ohne Gerichtssaal, wie dieser genannt werden könnte, wurde erst vor kurzem erzählt, im Jänner 2024, diesmal von einer Staatsanwaltschaft gefällt, so könnte es genannt werden, mit einem Plädoyer außerhalb eines Gerichtssaals für die Rainer

nach einem „Freispruch“ für die Rainer gegen das „Plädoyer“ eines „Staatsanwaltes“ durch ein „Geschworenengericht“, über den „Der Freiheitskämpfer – Organ der Kämpfer für Österreichs Freiheit“ in seiner „Nummer 3 im 33. Jahrgang im September 1981“ das Folgende zu schreiben und zu veröffentlichen sich genötigt sah:

Wie die Tagespresse ausführlich berichtete, wurden Tochter und Sohn des ehemaligen NS-Gauleiters von Kärnten, Rainer, Erika Hannesschläger und Ing. Friedrich Rainer, angeklagt wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung, von einem Geschworenengericht in zweiter Instanz in Wien sechs zu zwei Stimmen freigesprochen. Friedrich Rainer hat neben Rechtfertigungsversuchen für seinen Vater die Konzentrationslager als „großangelegten Schwindel“, die Ermordung der Juden als „Gaskammermärchen“ und als „Ausrottungslegende“ dargestellt. Die inkriminierten Textstellen wurden vom Staatsanwalt als eindeutige Verherrlichung des Nationalsozialismus bezeichnet.
Das Plädoyer des Staatsanwaltes wurde von der Exgauleiterwitwe mit halblauten Bemerkungen wie „Frechheit“ und „unerhört“ kommentiert. „Das Publikum reagierte teils mit Gelächter, teils mit Mißfallensäußerungen.“ Als der Staatsanwalt an die Geschworenen appellierte, „den Rechtsradikalismus und den Terrorismus schon in seinen Anfängen zu bekämpfen, wurde der Protest im Auditorium so massiv, daß dere Richter die Ruhestörer zum Verlassen des Gerichtssaales aufforderte, was einige einige auch befolgten“. Was einige auch auch befolgten! Zitiert aus der WIENERZEITUNG vom Freitag, dem 24. Juli 1981, S. 6.
Das Urteil in diesem Prozeß zeigt eindeutig, daß die Aufklärung über den sogenannten Nationalsozialismus, die nunmehr seit über 36 Jahren, also durch mehr als eine Generation betrieben wird, bei Unbelehrbaren und Verblendeten nichts nützt. Demokratische Einrichtungen sind eben nur bei demokratisch gesinnten Menschen anwendbar! Ein Geschworenengericht, über dessen Zusammensetzung kaum gerätselt werden muß, ist bei derartigen Prozessen sicher nicht geeignet, einen Wahrspruch zu fällen. Hier kann nicht mit Ansichten geurteilt werden, sondern nur mit juristischen Grundsätzen. Gegenwärtig ist die Rechtslage jedoch so, daß es zu diesem Freispruch kommen konnte! Eine Neuregelung unserer Rechtsordnung ist daher erforderlich!
Es ist untragbar, daß die Leiden der Opfer des sogenannten Nationalsozialismus verlacht und verhöhnt werden, es ist untragbar, daß Haß-Propaganda von einer Minderheit von Fanatikern und Verbrechern geduldet wird, die getarnt unter dem Schein von Wohlanständigkeit und „notwendiger Politik“ skrupellos wie ihre Vorgänger, sich anschicken würde, wieder ein Terrorregime zu etablieren.

Das also schreibt Robert Richard Pollak im „Freiheitskämpfer“ im September 1981, und der „ÖVP-Kameradschaft Freiheitskämpfer“ aber ist nicht untragbar ihr Huldigungsspruch, steht sie am Grabe ihres Kanzlers,

auch noch vier Jahrzehnte nach des „Freiheitskämpfers“ Plädoyer in fetten Lettern gegen eine „Minderheit von Fanatikern und Verbrechern, die getarnt unter dem Schein von Wohlanständigkeit und ’notwendiger Politik‘ skrupellos wie ihre Vorgänger, sich anschicken würde,“

es ziert ja auch kein Familienzeichen der Rainer seinen Grabstein, sondern zwei Balken, gegen die keine Staatsanwaltschaft je Ermittlungen

zwei Balken, unter denen je keine Geschworenen sich zu einem Freispruch für sie hinzureißen genötigt …

Und weil es hier doch um Gräber und deren Steine geht, in die so manch kluger Spruch gemeißelt sich gerne sieht; was für ein Spruch wäre wohl für den Grabstein des christschwarzen Freiheitskämpfers der rechte: Der Mensch, so heißt es, hat zum guten Sehen zwei Augen, und er sieht doch nur mit einem Auge.

Um mit dem Grabstein auf dem Friedhof Annabichl, der keinen Anstoß erregte, zierten diesen zwei Balken und nicht die Familiezeichen der Rainer, zu enden, soll noch erzählt werden, was über Friedrich Rainer, den Sohn, dem mit seiner Schwester es wohl wichtig war, wohlanständig zu erscheinen und auch, was in diesen Kreisen ein extrem hohes Gut scheint zu sein, als unbescholten zu gelten, über diesen Freispruch hinaus zu erfahren ist.

32. DENIER OF GAS CHAMBERS CONVICTED For the fifth time, Mr. Simon Wiesenthal sued Ing. Friedrich Rainer from Klagenfurt, Austria. Rainer is the son of the former Gauleiter from Carynthia who had also done some „work“ in Yugoslavia during the war and was executed by the Yugoslavs after the war. Rainer junior always had close ties to Austrian and: German neo-Nazi organisations. This time he wrote letters in which he denied the existence of gas chambers during World War II and accused the Austrian government of cheating hundreds of thousands of school-children by letting them visit the concentration camp in Mauthausen and showing them the gas chambers which, according to Rainer, never existed. In a hate letter to Mr. Wiesenthal, Rainer went to extremes and called Mr. Wiesenthal a „criminal“ and „idiot“ because he knew there were no gas chambers. This clearly called for court action. At the trial in Vienna. Austria, he was convicted because the court stated it was „common knowledge“ that gas chambers had existed. The Documentation Center sent excerpts from the court protocols to the Ministry of Justice, After all, during the trial Rainer stated again and again that the government was lying to the children in respect to the gas chambers. But the Ministry of Justice informed us that on the basis of the laws in Austria, they cannot take legal action against Ing. Rainer in this matter.

17. NEO-NAZI ACTIVITIES IN AUSTRIA Over the past year the Documentation Center has turned to the Austrian Interior Minister Karl Blecha several times and informed him about a series of neo-Nazi activities in Austria. Above all we had establish that the book „The Auschwitz Lie“, which was banned by court order in Austria, could still be purchased in a Viennese bookstore. W e placed before the Interior Minister the bulletin of an association of pagan worshippers in West Germany whose contents propagandizes extreme right wing politics, calls itself the „United Gylfiliten Guild“, and is even represented in Austria by two Vienese. In addition we drew attention to the writings of Friedrich Rainer, the son of a Gauleiter from Carinthia Rainer who was executed in Yugoslavia for crimes committed there, who sent out letters to various persons in which the gas chambers were denied and it was stated that who ever claimed there were gas chambers was either an idiot or a criminal. In connection with the neo-Nazi periodical „Halt“, which is edited by a certain Gerd Honsik and contained these offensive passages, not only the Documentation Center but also the Israeli and Jewish community as well as a row of persons addressed letters of complaint to the Interior Ministry and demanded that action be taken against it. The Interior Minister Blecha wanted a special law in order to check the activities of neo-Nazis, but the Justice Minister, Mr. Ofner, who belongs to the right wing Freedom Party, was against changing the law. As there is a coalition between the Socialists and the Freedom Party in Austria, the coalition pact only allows decisions to be passed unanimously.

Die „Germanen“, auf die das rainersche Familienzeichen, so die Staatswanwaltschaft mehr als vier Jahrzehnte nach dem Freispruch der Rainer, zurückgehen soll, würden sich wohl einer Klage anschließen, gegen die Behauptung, sie hätten etwas mit dieser Familie, zu der die Rainer mit ihren gesinnungsgemäßen …

Staatsanwaltschaft Klagenfurt erklärt

Am 3. Jänner 2024 wurde von ORF Kärnten berichtet, daß die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt habe, mit folgender Erklärung:

Beide Elemente auf diesem Gedenkstein, sowohl der Satz als auch die Rune, seien eindeutig dem Nationalsozialismus zuzuordnen, sagt Peter Gstettner vom Gedenkbeirat der Stadt Klagenfurt. Der Satz soll sogar einer Rede Adolf Hitlers aus dem Jahr 1933 entnommen worden sein. Nach Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ergaben die Ermittlungen, dass diese Art der Grabsteingestaltung nicht verboten sei. Der Satz stamme aus einer noch viel älteren Schrift, und auch die verwendete Rune gehe auf die Germanen zurück, daher seien die Ermittlungen eingestellt worden, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Von der Staatsanwaltschaft wurde also zur Verharmlosung etwas germanisiert, das nationalsozialistisch …

Das „Deutsche Patent- und Markenamt“ weiß darüber zu berichten, wie auf seiner Website am 6. Jänner 2024 zu lesen ist:

In Wirklichkeit stammt diese Konnotation aber aus der NS-Zeit: Damals wurde die historische Elhaz- oder Algiz-Rune (ᛉ) als „Lebens-Rune“ uminterpretiert. In umgedrehter bzw. gestürzter Form (ᛦ) galt sie dann im Nationalsozialismus als „Todes-Rune“; beide Varianten wurden u.a. auf Grabsteinen von SS-Angehörigen zur Angabe der Lebensdaten verwendet. Mit den diversen überlieferten historischen Runen-Alphabeten hat dies jedoch nichts zu tun: Die Bedeutung als „Todes-Rune“ wurde ᛦ erst Anfang des 20. Jahrhunderts von völkischen Esoterikern angedichtet.

In welchen Schaften heute noch die von der Staatsanwaltschaft germanisierten Zeichen rechter Beliebtheit erfreuen und als gesinnungsgemäßes Erkennungszeichen fungieren und funktionieren, dafür kann exemplarisch genannt werden die „alternative Enzyklo…“

Es muß in der Staatsanwaltschaft aber doch eine Ahnung davon geben, denn sonst wäre nicht diese Auflage erteilt worden,

Die einzige Auflage der Behörde war, dass die Runen auf dem Grabstein abgeklebt werden müssen. Das sei auch passiert, sagen die Nachfahren.

eine Auflage, die den größten Widerspruch birgt, daß etwas, das „nicht verboten sei“, doch „abgeklebt werden“ müsse.

Womöglich gibt es in der Staatsanwaltschaft doch auch eine Ahnung davon – und die „Auflage“ vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme, sollte es je zu einem Vorwurf kommen, ohnehin agiert zu haben, mit dem Auftrag des Abkleben-Müssens –, daß Zeichen, daß auch „Runen“, gleich auf wen sie zurückgehen, in der Gegenwart nicht so harmlos sind, wie es erklärt werden will, und das hat zum Beispiel vor fünf Jahren ein Mann blutigst bewiesen,

der nach seiner Bildungsreise, die ihn auch nach Klagenfurt führte, seine Waffe,

mit der er 51 Menschen ermordete, 50 Menschen verletzte, mit einer Rune verzierte,

und dabei sein gesinnungsgemäß gutes Herz er zugleich bewies, indem er eine Geldspende nach Österreich überwies —

Heutzutage bleibt es nicht, wie das „Deutsche Patent- und Markenamt“ schreibt, darauf beschränkt, es für die Lebensdaten u. a. von SS-Angehörigen zu verwenden, sondern findet auch seine Ausdehnung, zum Beispiel auf einen Kriegsverherrlicher des Weltkrieges von 1914 bis 1918, dem auch ein Gedicht zugeschrieben wird,

dem heutzutage tiefbewegt gelauscht wird, wenn es gesungen wird, zum Beispiel auf dem Heldenplatz

sondern findet auch seine Ausdehnung, zum Beispiel auf einen Mann auf seinem Stuhl, der eines der höchsten Ämter im Staat Österreich

NS Die Ausführung des „Deutschen Patent- und Markenamtes“ über dieses von der Staatsanwaltschaft germanisierten Zeichens ist in der Erklärung über den Ursprung des „Friedenszeichens“ („peace sign“) zu lesen; ein Zeichen übrigens, das in Österreich auch eine eigenwillige Wandlung …