CSU kritisiert „Wahlkampfgetöse“ der ÖVP

Die ÖVP setze „kurzsichtige und populistische Maßnahmen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er fürchtet – wie auch andere Landespolitiker – Nachteile für sein Land.

FPÖ kritisiert populisitsches Wahlkampfgetöse der CSU - Haimbuchner - 03-07-18

Härtere Töne schlägt sein Koalitionspartner an. „Nur weil sich in Österreich im Wahlkampfgetöse die ÖVP medienwirksam als Garant für eine solide Flüchtlingspolitik installieren möchte, darf es keine kurzsichtigen und populistischen Maßnahmen geben, die negative Auswirkungen auch auf unser Ehrenland haben könnten“, sagte Bayerns Ministerpräsidentenstellvertreter Martin Sichert (AfD).

Dabei ist in Österreich derzeit gar kein Wahlkampf. Und dennoch ist das, was oben zitiert wird, zutreffend, wenngleich es ein Vize aus einer Partei, wird am 03.07.18 berichtet, das über ein anderes Land sagt, und damit so klar und unmißverständlich zum Ausdruck bringt, was er in seinem Land, aus dem hinauszuschauen ihm nicht gegeben ist, nur sieht und in diesem auch nur das von den zwei Parteien – von denen er einer selber angehört – die Koalitionskameradinnen zur Zeit sind, und von ihm damit erschöpfend einschließlich der eigenen Personen bis zur absoluten Kenntlichkeit beschrieben werden.

Und es ist derzeit in Österreich doch nur Wahlkampf, der von diesen beiden Parteien ihre zurzeitige Regierung und gar Arbeit genannt wird – freilich auf dem höchsten Niveau, das in Österreich zu erklimmen ist: die Planaiebene.

Erster rechter österreichischer Erfolg des EU-Ratsvorsitzes, kurz gesagt: „Europa zieht die Brücken NICHT hoch“.

 

Kurz Sebastian - Chancellor of Austria

Mit der Wahl einer Alm oder eines Hochgebirges für den Wechsel des EU-Ratsvorsitzes, die Übergabe an der Baumgrenze – die genaue Bestimmung wird der geographisch höchst bewanderte zurzeitige Bundeskanzler recht besser vorzunehmen vermögen – des EU-Ratsvorsitzes an Österreich kann der christschwarzidentitären Regierung gratuliert werden.

Es gibt bereits – kaum daß der Abstieg von der Alm oder aus dem Hochgebirge oder von der Baumgrenze vollendet ward – einen großen Erfolg zu vermelden. Der Erfolg darüber, wie sehr dieser Aufstieg zur und diese Übergabe auf der, kurz gesagt, Alm die Menschen in Österreich inspiriert, sie zu denkerischen Höchstleistungen verführt, ihr gesamtes schöpferisches und innovatives Potential freilegt, zum Lösen der Probleme, die nirgendwo anders als auf der Alm, von der aus tiefweit in das Land geblickt werden kann, als die wesentlichsten punktgenau respektive – mit gesenkten Augen auf die Stümpfe vor sich – pflockgenau zu erkennen sind.

Der Erste, dem dieser Kurzschluss zwischen Alm und Lösung so vortrefflich gelang, ist einer, an den Sie sich erinnern werden; zu oft schon durfte von ihm erzählt werden.

Planai

Auf einer Alm gibt es, und das ist nicht nur diesem Mann bekannt, das weiß ein jeder Mensch, der durch dieses immer mehr Heimat zu nennende Land wandert, Kühe. Das zu wissen, ist noch nicht seine große Leistung. Aber den Steg von der Alm zu den Kühen zur Lösung zu schlagen, ist ihm vorbehalten, das ist seine recht große Leistung.

Freilich, dieser Stegschlag wäre ihm nicht möglich, gäbe es nicht diese Regierung in Österreich. Bescheiden wie diese Regierung ist, wird sie dieses Lob von sich von weisen, mit einem schlicht kurz ergreifenden Hinweis, dafür sei sie ja da, die Menschen hinzuführen zum Besten, sie werden zu lassen, was sie sind, auf der Alm sie zu sammeln, jenseits von allen Grenzen und hinter ihnen der …

Österreich 18 - Wer die Schönheit des Landes mit dem Geist seiner Menschen verrechnet bekommt diese Regierung

Und wer von der Alm tiefweit blickt, schaut nicht in den Abgrund, sondern in das Österreich, in diesen Staat, von dem zu sagen ist, wer die Schönheit des Landes mit dem Geist der Menschen verrechnet, bekommt als Ergebnis diese Regierung …

… diese zurzeitige Regierung, die nun in Inseraten verkündet und dazu aufruft, „die Vielfalt und die Schönheit unseres Landes zu zeigen“ …

Der Mann der Kuh, von dem schon so oft erzählt werden durfte, erfüllt diesen Tagesbefehl der Regierung bereits eilfertig, er zeigt durch seine Schreibe die Schönheit „unseres Landes“ …

Die Regierung sollte aber vorbereitet sein, vielleicht möchte die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland, wenn sie in diesen schicksalsschweren, von der Vorsehung zur Prüfung auferlegten Wochen in Österreich weilt, diesen Mann des rechten Wissens um die Jauchenutzung, kennenlernen, vielleicht möchte Angela Merkel nicht nur die Schönheit der Almen sehen, sondern auch der Schönheit, dieser inneren Schönheit der Menschen in „unserem Land“ unmittelbar und direkt ins Auge blicken.

Es dürfte recht leicht sein, diesen Mann der Endlösungen ausfindig zu machen, um ihn, wenn es der Wunsch von Frau Angela Merkel sein sollte, ihr rasch persönlich vorstellen zu können. Der zurzeitige Innenminister kann dabei sehr behilflich sein. Er wird wohl, um den Mann der Kuh mit wahrem Namen und Adresse zu finden, nur kurz ein paar Telefonate führen müssen, mit seinen Kameradinnen und Kameraden, die damals dabei waren, als er ihnen und auch diesem Mann einen Vortrag hielt, in Linz …

Vielleicht reicht dem Innenminister bereits ein einziges Telefonat, mit der Redaktion – ist Redaktion die rechte Bezeichnung für die Räumlichkeiten, von der aus eine Website betrieben wird – von …

So viele Erwartungen an den Innenminister, wobei er überall behilflich sein soll – auch der Mann der Kuh, von dem so viel schon erzählt werden durfte, hat Erwartungen, nein, mehr, Gewißheiten, der Innenminister …

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Es ist keine Übertreibung, wenn gesagt wird, gerade Angela Merkel wird von der Schönheit „unseres Landes“ nur ganz entzückt sein können, und gerade für sie, das werde sie wohl ehrend anerkennen, wurde doch schon so viel vorbereitet,

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben, berichtet Karl Uwe auf FPÖ unzensuriert

in den Jahren vor dem Aufstieg zur Alm zur Verkündigung, daß nur ein Europa auf den Almen Schutz vor den Stürmen der zurzeitigen Zeit sein kann, ein Europa der Almen ist für Schiffe und Boote unerreichbar, in diesem Österreich der langen Planungen, für die, kurz gesagt, stellvertretend die zurzeitige Regierung steht.

Angela Merkel

Was für eine Vielfalt an Schönstem, das allein für Angela Merkel bereits geschaffen wurde.

FPÖ unzensuriert: „Fahr zur Hölle Merkel […] wirst enden wie Ceaucescu“

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Angela Merkel sei die „verachtenswerteste und kriminellste Bundeskanzlerin, die das Deutsche Volk je erdulden musste“

Diese tiefschwer im Geist der Menschen in diesem Österreich festsitzende Vielfalt wird in diesem „unserem Land“ auch von der Natur tief empfunden und dankbar von ihr als ihre Schönheit wiedergegeben, sie weiß, ihre Schönheit verdankt sie Österreich … wer je die Schönheit der Natur dieses Landes sah, ging nicht von ihm ohne auszurufen, die Schönheit der Natur ist eins mit der Schönheit des Geistes in diesem Lande, das eingebettet liegt zwischen …

Vielfalt und Schönheit des Landes aus dem Geist Österreichs

Ein Geschenk sollte es bei einem Besuch auch geben. Das wird nirgendwo mehr gewußt als in Österreich, in diesem Reich der tiefsten Gastfreundlichkeit auf Erden. Was könnte Angela Merkel überreicht werden? Was einem Mann selbst Freude macht, heißt es, bereitet als Geschenk auch einer Frau  die rechte Freude. Da kommt nur ein Geschenk, kurz gesagt, in Frage, und das ist ein aufwendig gestalteter und reichverzierter Band des

Berichts „Historikerkommission“

Bundesregierung Österreich 18 - Sicherung des Wohlstands

Und ist ihr der güldene Foliant übergeben, kann die zurzeitige österreichische Regierung die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland an die schönsten Orte in Österreich führen, um ihr stolz, auch das stolz zu zeigen, wie sie für die „Sicherung des Wohlstandes“ in Österreich sorgt, ihr dafür kein Aufstieg zu schwer, ganz ihrem Inseratenwort treu auf Ehr‘ und Gewissen … es liegt ihr der „Wohlstand“ so sehr am Herzen, keine weiten Wege sollen Menschen zum „Wohlstand“ auf sich nehmen, der „Wohlstand“ soll zu ihnen kommen, und er kommt – im Bus …

Offener Brief der Bundesregierung zum EU-Ratsvorsitz - Österreich 18

 

Abwahl, kurz gesagt

ÖVP-FPÖ-Regierung - Österreich 18 - Abwahl der Wertelosen

Keine Aussage brachte bisher deutlicher zum Ausdruck, was die christschwarze Partei von Menschen hält. Menschen sind ihr, kurz zusammengefaßt, die „Wertlosen“.

Ing. Gerald Kohl, der das so unmißverständlich zum Ausdruck brachte –

„jeder Arbeitnehmer ist nur Produktionsfaktor und Lohnstückzahl“

–, ist inzwischen aus dem ÖVP-Wirtschaftsbund ausgetreten. Es gab mit ihm im ÖVP-Wirtschaftsbund eine Krisensitzung. Kohl wurde aber von nicht der ÖVP aus ihrem Wirtschaftsbund hinausgeworfen. Kohl wurde die Referenz erwiesen, selbst seinen Austritt bekanntzugeben.

Ing. Gerald Kohl hat den Kardinalfehler begangen, das christschwarze Denken –

„Wertlose“

über Menschen deutlich und unmißverständlich zu formulieren. Solche Fehler – das tatsächliche Denken über Menschen in dieser Partei – hinter dem türkisen Vorhang zu verbergen und davor die Anständigen zu geben, ist die strikt einzuhaltende Werberichtlinie der christschwarzen Partei.

Es sind ihr nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „Wertlose“, sondern überhaupt Menschen, die sie nicht als zu ihr zugehörig einstuft, von denen sie beispielsweise nicht für ihre Wahlkämpfe zusätzliches Geld erwarten kann. Denn. In dieser Woche, als Gerald Kohl gegen diese christschwarze Werberichtlinie verstieß, auch in dieser Woche offenbarte der Slimfitchristobmann der schwarzen Partei wieder einmal deutlich, was er von Menschen hält – hält sie in Käfigen, wenn ein „Sinn nachzuvollziehen“ …

Manche Kapitel müssen eine Fortsetzung erfahren, auch wenn zu diesen eigentlich nichts mehr hinzuzufügen wäre, wie jene zu den zwölf Stunden als Evangelium der Slimfitchristians – nur ein weiteres Dysangelium

Wie die CS, also die ÖVP mit dem 12-Stunden-Tag-Kampf die Wahl verliert

„Kannst Du so leben?“ Das fragt die christschwarze Partei selbst

Tag der Kapitalschaffenden

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

Eine Fortsetzung zur Verstärkung.

Abwahl der „Wertlosen“

Vor 88 Jahren kämpfte die christschwarze Partei mit Heimatwehr gegen den 12-Stunden-Tag. Und verloren. 88 Jahre später kämpft die christschwarze Partei mit Identitär für den 12-Stunden-Tag. Und haben ein weiteres Mal zu verlieren.

60-Stunden-Woche

Mit Abwahl der „Wertlosen“ wird nicht gesagt, sie sind als Menschen „wertlos“, wie es Gerald Kohl stellvertretend schrieb, sondern sie sind, obgleich von „Werten“ besessen, ohne Werte, losgelöst von der Anerkennung des Wertes eines jeden Menschen, also kurz zusammengefaßt: Wertlose.

Und gerade der zurzeitige Bundeskanzler ist einer, der viel von Werten spricht, gar davon, Werte seien in Schulungen – er wird wohl ahnen, weshalb, was ihm not …

Abwahl der Wertelosen - ÖVP-FPÖ-Regierung Österreich

FPÖ unzensuriert – zungl888: „Spendenaktion für mark 48 torpedos“

Es wird von vielen Seiten bemüht und gesagt, es sei eine Rückkehr in die Vergangenheit, etwa in die 30er Jahre, manche sagen das auch, um sich als Opfer zu präsentieren, die sie nicht sind, und gleichzeitig die Verbrechen an den Menschen, die tatsächlich Opfer waren, zu relativieren.

Wenn aber, wie beispielsweise auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich seit vorgestern der Aufruf zu einer Spendenaktion für Torpedos zu lesen ist, dann, muß kurz gesagt werden, ist die Vergangenheit, sind beispielsweise die 30er Jahre nie verlassen worden, ist alles nur eine bequeme Illusion gewesen, je weiter als in den 30er gekommen zu sein, wenn als „Problemloesung“ nach wie vor bloß Mord, Massenmord – und wenn es wer mit dem Pseudonym „zungl888“ verbreitet, das dreifaltige H, kann kein anderes Wort verwendet werden – als „Endlösung“ gesehen und verbreitet wird, ungestört von den Verantwortlichen der Website der identitären Regierungspartei.

Und es bleibt nicht, kurz gesagt, bei „Aufrufen“. Solche Torpedos sind doch teuer, so muß derweilen halt noch bescheiden beispielsweise mit einer Glock geschossen werden, wie von dem Kandidaten aus der Partei des Innenministers, oder zugestochen werden, wie in Lwiw …

Das Schießen und Erstechen aber nicht im Digitalen, wo es ignoriert werden könnte, sondern im Analogen, und deshalb können auch Aufrufe im Digitalen nicht ignoriert werden, darf dazu nicht geschwiegen werden, besonders, wenn es auf einer Website einer Regierungspartei geschieht – auch Aufrufe sind eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel …

FPÖ unzensuriert - zungl 888 - 27-06-18

 

Intensive Bereicherung durch christschwarzidentitäre Regierung in Österreich

Es ist nicht immer leicht eine Kapitelüberschrift zu finden. Besonders diesmal. Es hätte eine sehr lange Überschrift werden müssen, eine nur aus Zitaten, und die hätte dann zu lauten gehabt:

„Da wir nicht wissen, welcher Volksgruppe genau diese Menschen angehörten, bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.

Zigeuner sind die Schleusenöffner. Zuerst kommen die Zigeuner. Dann kommen die Neger. Und am Ende die Pest.

was habt ihr von dieser Rasse erwartet? In Ungarn (Bezirk Tolna) haben sie in den 60-er Jahren 7 Bauarbeiter gegessen und das schönste ist, daß deren Führer wollte als letzter Wunsch zwei Teilen von einen jungen Mädchen essen. Danach sprach endlich der Kaleschnikow….“

Der Vorteil einer derart langen Überschrift wäre gewesen, es hätte dazu kein Kapitel mehr geschrieben werden müssen. Denn. Die Zitate richten selbst ihre Schreibenden.

Doch auch zu dem, was sich selbst richtet, darf nicht geschwiegen werden.

Das sind, wie in der Collage gelesen werden kann, Kommentare zum Kommentar „Bregenz: Intensive Bereicherung durch ‚Notreisende‘-Fetzenlager im Naturschutzgebiet“ der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich am 28. Juni 18.

FPÖ unzensuriert - Zigeuner - Kannibalismus - Pest - Juni 18

Keine „Bereicherung durch „Notreisende“, sondern „Bereicherung“ durch „Fetzenlager“. Für ihr recht feines Deutsch ist die identitäre Partei mit ihrer Sprachvernarrtheit berü…

„Bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.“ Das zitiert die gesinnungsgemäß zensurierte Website in ihrem Kommentar selbst … es wird zwar nicht genau gewußt, wer, aber dafür gibt es ja die … um schlicht kurz und ergreifend gekennzeichnet …

Die „Pest“-Weissagung schreibt jener Mann, der sich schon mal im Oberösterreichischen niederläßt, um Referaten zu lauschen, etwa vom zurzeitigen Innenminister, nicht von dem italienischen, sondern … Wie es ihm wohl nun mit seinem Herzen geht? Schlagen jetzt zwei Innenminister in seiner Brust? Muß er sich für einen entscheiden? Nein. Es schlagen doch auch in der identitären Parteienbrust zwei Innenminister …

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Was habt ihr von dieser Rasse erwartet?“ Das schreibt Nico Blondy. Wie er wohl auf das Wort „Rasse“ gekommen ist? Kaum einen Tag nach dem Fußballspiel von Brasilien und Serbien. Vielleicht war er Gast im Heurigen Zum Hool, sah und hörte zu, wie Finger und Seeger über „reinrassige Schweizer“ …

Und dann erzählt Nico Blondy diese Geschichte von den „sieben gegessenen Bauarbeitern“ …

Luise Rinser schrieb in „Wer wirft den Stein. Zigeuner sein in Deutschland. Eine Anklage“, veröffentlicht 1985:

„Daß sie Kinder schlachten und essen, glauben wir heute nicht mehr. Den Kannibalismus haben die Zigeuner im 18. Jahrhundert in Ungarn zugegeben – unter der Folter. Der Vorwurf wurde daraufhin von Kaiser Josef II. durch eine Untersuchung geprüft. Die angeblich Verspeisten fand man am Leben – von den 190 Sinti waren 40 bereits getötet: gerädert, gehenkt, verbrannt. Auf Anordnung von Josef II. wurden die übrigen freigelassen und vom Vorwurf des Kannibalismus freigesprochen.“

Ob es geglaubt wird oder nicht, das ist nicht das Wesentliche. Verbreitet wird es immer noch, auch das mit dem Kannibalismus, wie von dem Blondy auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, im Juni 18, 33 Jahre sind seit der Erstveröffentlichung der Anklage von Luise Rinner vergangen. Verbreitet wird es immer noch, das ist das Entscheidende, und trägt zur lebensbedrohlichen Lage dieser Menschen bei – eben erst wieder ein Mord und Verletzte, diesmal in Lwiw …

Es gibt keine „Roma-Frage“, wie Salvini kurz sagt, sondern eine Regierungsfrage mit nur einer Antwort: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Übrigens, auch wenn der damalige Kaiserdiktator sich gnädig zu einer Untersuchung … daß es überhaupt zu diesem Vorwurf kam, zu diesen vierzig Morden, nun, kann leicht vorgestellt werden, wird allein an seine Mutter … Für das Verbrennen in diesem Land seit Jahrhunderten eine Vorliebe, ob von Menschen, von Büchern – schon damals, als Josef Habsburg mit seiner, kurz gesagt, Attitüde des Aufgeklärten regierte und zum Bücherverbrennen nicht mit dem Feuerwehrwagen gefahren wurde, sondern wohl auf Pferden geritten …

Es hätte gar nicht so lange überlegt werden müssen. Denn. Eine Überschrift für dieses Kapitel hat Luise Rinser bereits geschrieben, vor 33 …

„Wer wirft den Stein?“

Schwarzidentitäre Regierung in Österreich - Wer wirft den Stein

 

Thomas Höse kurz zusammengefaßt: Afdlerinnen, „die neuen Juden“.

FPÖ und AfD keinen Schritt voneinander entfernt

An den zurzeitigen Vizekanzler in Österreich mußte augenblicklich gedacht werden, der auf einem Ball in der Hofburg, auf dem er recht geübt den Pflanz tanzt, davon sprach, er und die seinigen seien die „neuen Juden“ beim Anhören der Rede von Thomas Höse im Landtag Sachsen-Anhalt.

Seine Rede verbreitet von „Jouwatch an diesem Tag, 27.06.18. Diese Verbreitung paßt zu „Jouwatch“, mit diesem rechtbesten Redaktionsteam …

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

… das weiß, ein rechtbestes Medium kann es ohne die Beteiligung von den Angesehensten aus Österreich nicht geben, also von den Rechtedelfedern aus Österreich, die in Österreich für die ersten Zeitungen

Im Landtag Sachen-Anhalt spricht also Thomas Höse von der AfD, verbreitet „Jouwatch“ im Juni 18, leise und besonnen, im Gegensatz zum zurzeitigen Vizekanzler in Österreich nicht fähig zur schrillen, zur krassen Pointe:

„ist von den ereignissen der 1930er jahre wirklich nicht weit entfernt

das sage ich wohl

auch dort wurden häuserwände beschmiert gingen schaufensterscheiben zu bruch wurden vorgeblich unbeliebte bürger eingeschüchter bedroht und geschädigt

heutzutage fehlt zumindest bis jetzt nur noch die schutzhaft

die gefährlichsten feinde unseres demokratischen gemeinwesens sind keine neonazis die stumpfe parolen skandieren nein es sind neben den islamisten die linksradikalen terroristen und das alles unter dem banner der sogenannten antifa des antifaschismus

doch es sind keine antifaschisten es sind in wahrheit neofaschisten“

Thomas Höse scheint auch nicht so gebildet zu sein, wie etwa jene aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich. Wenn diese über Antifaschismus etwa reden oder schreiben, dann machen sie es nicht ohne literarischen Bezug …

Hofer, Kickl, Gudenus, Strache und deren Faschismusauslegung

Thomas Höse hat noch einiges also zu lernen. Vielleicht sollte er auch einmal Elmar Podgorschek einladen zu einer Unterrichtsstunde, was er von der FPÖ lernen alles lernen könne … Höcke hat schon recht viel gelernt, eben erst im Mai 18 wohl auch wieder recht viel …

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Nur, was Burschenschaften betrifft, da dürfte Thomas Höse, auch er, seine Lektionen schon gehabt, von wem auch immer … Reisende aus Österreich fallen dazu ein, wie etwa jener der im Jahr 17 wieder in das österreichische Parlament eingezogen ist, sich auf seinem warmen Stuhl wieder bequem machen kann …

Das muß doch einmal hervorgehoben werden, dieser ganz ursprüngliche Sonderzweig der Pädagogik österreichischer Herkunft, die es verdiente mit einem eigenen Begriff gewürdigt zu würden: Linzer Identitärpädagogik. Eine Pädagogikrichtung, die weiß, wie wichtig es ist, den männlichen Zöglingen nicht nur zu lehren, sondern sie auch zu erwuntern, etwa durch Ehrungen

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Wie es um den Unterricht von weiblichen Zöglingen bestellt ist, also in Deutschland durch österreichische Pädagogen, das liegt im Dunkeln, in Österreich selbst scheint es vor allem die Lehre zu sein, die Frau auf ihren angestammten Platz in der Gemeinschaft der Herren vorzubereiten, Prüfungen sollen ihnen als letzte Praxisstunde in der Küche und im Zimmer der männlichen Ertüchtigung abgenommen werden.

30er Jahre - AfD - FPÖ

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

„Zwar hat ihm der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer zu einem aufklärenden Gespräch gebeten, dann aber gesagt, ‚die Sache sei vom Tisch‘. Die Grünen und die vereinte Linke wollen indessen weiter hetzen.“

Das schreibt „Redakteur 3“ von „Zur Zeit“ an diesem Tag, 26. Juni 18, wie in der Collage gelesen werden kann, unter der Überschrift „Jagdgesellschaft gegen Elmar Podgorschek“ …

Goebbels - Höcke - Podgorschek - Jagdgesellschaft Zur Zeit

„Zur Zeit“ ist das Magazin der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich. Ein Name ist diesem Magazin recht verbunden, ein Name mit zwei Männern: der eine ist das Väterchen, der andere das Söhnchen. Väterchen betätigt sich weiterhin recht rege als Auf-gut-deutsch-Recke, und das von Väterchen und seiner Reitkameraderie wohl recht gebildete Söhnchen ist der zurzeitige Bildungssprecher der identitären Regierungspartei im österreichischen Parlament.

Was alles Elmar Podgorschek im Mai 18 dem Björn Höcke erzählt hat, nun, wer es wissen möchte, wird darüber Berichte selber finden. Es ist das Zerkaute. Das zu Ignorierende. Vor allem das Unwählbare. Es ist der hochgewürgte Brei, den noch einmal zu servieren, spräche nicht für einen Einladenden, eine Einladende, die einen hochgewürgten Brei zum Essen vorsetzte, hätte zurecht eine schlechte Nachrede. Und wer will schon ob seine und ihre Einladung zum gemeinsamen Verzehr von Nahrung – auch Texte sind letztendlich nur Speisen – eine vernichtende Kritik.

Der hochgewürgte und diesmal von Elmar Podgorschek zerkaute Brei „sei vom Tisch“, also für den Landeshauptmann aus dem Oberösterreichischen. Wahrlich, ein christschwarzer Mann, der wieder einmal beweist, seine Großzügigkeit gegen …

Und dennoch wollen andere es nicht vom Tisch haben, wie ungehorsam von ihnen gegen das christschwarze Landesoberhaupt, dessen Wort doch sein soll eines Bischofs gleich gehorsamst geglaubt, der es doch vom Tische weggesegnet …

Mit Podgorschek und Höcke kann an einem Kapitel weitergeschrieben werden, das die Überschrift erhielt:

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Auf gut deutsch - AfD - FPÖ - Goebbels - Höcke - Mölzer

Und wenn kein hochgewürgter Brei geschluckt werden muß, kann auch zu Podgorschek und Höcke einiges in den Sinn kommen, wenn es keine Ablenkung gibt, also kein Nachdenken über ein Denken ablenkt, das es ohnehin nicht gibt, also ein „rechtes Denken“, wie es deutscher Philosoph formuliert …

Björn Höcke ist für seinen hochgewürgten und zerkauten Brei bekannt …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

… und es würgt ihn ständig. Er, Höcke, scheint auch in zweiter Hinsicht ein anatomisches Wunder zu sein. Denn. Er hat doch ein recht kleines Mündchen. Dennoch kann er mit diesem, wie nun im Juni 18, einen ganzen Goebbels herauswürgen. Zugegeben, Goebbels war ein kleiner Mann, aber sein, wie das einst genannt wurde, „Klumpfuß“ muß doch für jeden Mund eine enorme Herausforderung sein, diesen herauswürgen zu können.

Und wenn nun einmal Goebbels schon herausgewürgt ist, von Höcke herausgewürgt, kommt in den Sinn, was Goebbels vor neunzig Jahren schrieb, also im April 28.

Vor neunzig Jahren, das ist kein Jubiläum, aber doch recht passend zu diesem gedenkreichen 18.

Goebbels beendet seinen Aufsatz „Was wollen wir im Reichstag?“ vom 30. April 28 mit dem von Höcke hochgewürgten und also zermanschten Satz:

„Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir. Jetzt seid ihr nicht mehr unter euch! Und so werdet ihr keine reine Freude an uns haben!“ 

Ein Wolf also möchte er sein. Von einem Traum der vielen Wölfe wurde einmal erzählt, der hierzu passend scheint, im Kapitel

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Und ein paar Zeilen davor schreibt, nein, nicht Höcke:

„Wir pfeifen auf Mitarbeit an einem stinkenden Misthaufen. Wir kommen, um auszumisten.“

Was wollen wir im Parlament - Was wollen wir in der Regieurng

Oh, es geht hier in keine Weise um eine Parallele zum massenmörderischen Nationalsozialismus der madigen zwölf Jahre deutschen reiches. Nur um die Erinnerung, die Breihochwürger und Breizerkauer dieser Tage

‚Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würde sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln.‘

sind keinen Schritt weiter als die Nationalsozialistinnen ihrer Tage …

AfD - FPÖ.png

Wie lange das alles schon bekannt ist, wie die Mechanismen sind, davon erzählen auch die Aufsätze von Goebbels. Und dennoch funktioniert das immer noch, was in seinen Tagen funktionierte, während doch gemeint werden könnte, es wäre endlich begriffen worden, wie es geht, nicht jeden hochgewürgten Brei zu schlucken. Schlimm genug, daß die Breihochwürger keinen Schritt von 28 entfernt sind, schlimmer noch, daß dieser Brei trotz der gesamten Bildung, trotz des gesamten Wissens über die Technik der Machterringung noch immer so leicht hineingewürgt werden kann und ohne Not freiwillig geschluckt wird.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn nicht auf den Inhalt geachtet werden muß. Wie, auch das, Björn Höcke seine Hände … noch einer, der sich die Hände reibt, von zwei weiteren Händereibenden wurde schon erzählt, vom Zerreiben der Inhalte

Was hochsteigen will raketengleich.png

Was alles …

Goebbels war auch für das Sagen „durch die Blume“, wie ein Aufsatz von ihm getitelt, auch dieser Tage werden die Blumen nicht vergessen, wenn es gilt …

Oh, ihr seit über einhundert Jahren treuen Blumen der Gesinnung, Schmuck der Ehrentracht …

Goebbels kannte seinen deutschen Klassiker, den er in einem Aufsatz zitiert, wie auch dieser Tage diese, auch dieser, nicht vergessen sind, wenn es gilt …

Was für eine recht feine Gemeinschaft diese Auf-gut-deutsch-Gemeinschaft doch ist, von dem Wartburgchristen bis …

Und wo eine und von ihnen ist, wie Höcke, um Breiklumpen herauszuwürgen, sind stets die Rechtfeinsten um sie, auch beim Kyffhäusertreffen im Juni 18 nicht anders, wo einer auch unter ihnen, dem der oberste Parteiherr von Podgorschek …

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Die Plage wird immer unerträglicher!“

Das schreibt einer auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich. Er meint damit gesinnungsgemäß nicht, kurz gesagt, beispielsweise die zurzeitigen Regierungen in Österreich und in Italien, sondern:

„Salvini … … möchte dankenswerterweise auch gegen die vielen illegalen Zigeuner in Italien vorgehen:  Daran könnte Österreich sich ein Beispiel nehmen: Die Plage wird immer unerträglicher!“

salvini - strache - kickl - kurz zitiert - die plage wird immer unerträglicher

Dazu führt, wie in der Collage gelesen werden kann, er an, was Menschen, die er „Zigeuner“ und „Negerin“ nennt“, alles tun, und als seine Beweise für seine meinende Unerträglichkeit verlinkt er zu Videos auf der Plattform des Unternehmens Youtube.

Nur, all seine Beweisvideos sind nicht aus Österreich. Nur, all seine Beweisvideos sind nicht aus dem Jahr 2018, er fand welche, aus den Jahren 2012 bis 2017. Keines aus 2018. Das einzige Video aus dem Jahr 18, zu dem er ebenfalls verlinkt, ist ein Interview mit Matteo Salvini, in dem dieser über die „Roma-Frage“ …

Das schreibt einer, der schon in recht vielen Kapiteln vorkommt, eine Figur, von der die Menschen bloß sagen können, das ist eine, die ist nur unsympathisch, grauslich, keine fürs Herz, aber es ist halt eine, die in diesen Roman paßt, der voll von solchen Figuren ist …

Es kann wohl nicht oft genug geschrieben werden:

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Es gibt keine „Roma-Frage“.

Es gibt nur eine Regierungsfrage. Und mit jedem Tag wird die Antwort dringlicher: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Wohin die „Roma-Frage“, die es nie hätte geben dürfen, führt, ist nicht nur aus der Geschichte ohne Lehre bekannt, sondern auch weiter im Jahr 18: wieder ein Toter, wieder Verletzte, wieder Vertreibung, wieder Zusehen, wieder Pogrom.

Was also meint dieser Mann, der nicht Harald Vilimsky heißt,  auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, wenn er schreibt, Österreich könnte sich ein Beispiel nehmen, an Salvini? Wie soll das denn gehen, wenn für Salvini und seine Lega Österreich, genauer und kurz konkret gesagt, die identitäre Regierungspartei das Vorbild, das Beispiel ist?

Es sind Menschen, die gänzlich erfundene Romane schreiben, wohl glückliche zu nennen. Denn. Sie können beispielsweise Figuren, von denen sie mehr als genug haben, einfach mit einem Fußtritt aus dem Roman werfen.

Aber bei einem Roman der Wirklichkeit geht das nicht.

Die Figur, von der auch in diesem Kapitel wieder die Rede sein muß, ist weiter in der Wirklichkeit tätig, und es ist zusätzlich eine Figur, die nicht bloß schreibend auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website seit Jahren tätig ist, es ist eine Figur, die beispielsweise auch zu einer Veranstaltung als zahlender Teilnehmer fährt, auf der der nunmehr zurzeitige Pferdeminister referiert.

In einem gänzlich erfundenen Roman können ohne Sorge neue Bezeichnungen verwendet werden, etwa Pferdeminister für Innenminister. Jedoch einem Wirklichkeitsroman könnte vorgeworfen, daß stimmt nicht, es gibt keinen Pferdeminister, die Glaubwürdigkeitsfrage gestellt werden. Aber, auch ein Wirklichkeitsroman hat Wirklichkeit zu verdichten. Um beides zu erfüllen, vielleicht: Mister Innenminister, oder kurz: Pferdemister …

Kurz zusammengefasst - Stopp.png

Kurz zu „Kinder in Käfigen“

Am 23. Juni 18 wird um 7.05 im Morgenjournal des österreichischen Rundfunks berichtet, was er, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich, „gefühlt habe angesichts der Kinder, die von ihren Eltern getrennt werden“.

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ich habe das wahrscheinlich so wie sie nicht nachvollziehen können welchen sinn das machen soll“

Interviewer: „die antwort finde ich kühl mir dreht sich da der magen um“

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ja aber ich bin einfach mittlerweile vorsichtig was mediale Darstellung betrifft ich will da jetzt nicht mutmaßen aber ich hab mich sehr viel mit migration beschäftigt ich weiß daß oft sehr schnell der fehler gemacht wird daß etwas anders dargestellt wird als es ist“

Sollte dem amerikanischen Präsidenten, der sich gezwungen sah, „die Praxis der Separierung von Kindern per Dekret abzustellen“, diese Aussage des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich vorgespielt werden, wird er, Trump, sich augenblicklich denken und fühlen müssen, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn die ideale Ehefrau, eine Ehefrau, die den Ehemann nicht kritisiert, eine Ehefrau, die alles gut befindet, was ihr Ehemann macht, eine Ehefrau, die ihren Ehemann dabei tatkräftig unterstützt, eine Ehefrau, die ihren Ehemann verteidigt, vor allem gegen Medien, eine Ehefrau, die ihren Ehemann je mit Oh, Herr, es ist – Hosanna in der Höhe – gut, was ihr – Halleluja – macht, Amen auch anspornt.

Und während er, Trump, denken wird müssen, was für eine ideale Ehefrau der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ihm wäre, wird er an seine aufrechte Ehe mit Melania Trump wohl auch denken müssen, die ihm eine unchristliche sein muß, hat sie sich doch eben auch einer Ehefrau ungebührlich erlaubt, ihn für die „Separierung der Kinder“ zu kritisieren, verheiratet sein zu müssen mit einer Frau, die sich kein Vorbild an dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich nimmt, wie eine Ehefrau ideal zu sein hat.

Ein weiterer Mann wird vielleicht schon früher als Trump gefühlt haben, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn eine ideale Ehefrau, steht er, die ideale Ehefrau, doch bei …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Übrigens, in dem Bericht an diesem Tage um 7.05 wurde auch seine Antwort bezüglich Austrialien berichtet – auch ein Vorbild für den zurzeitigen Bundeskanzler …

Wem die Slimfitchristians nicht beistehen, auch, wie bereits erzählt, den Kindern, weder in der Welt noch in Österreich …

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Übrigens, hätte der Interviewer ebenfalls einen Wiederkäuermagen, würde ihm das nicht passieren können, daß ihm sein Magen sich dabei umdreht. Dann würde er nämlich nur den Brei nochmals und nochmals hochwürgen und wieder und wieder zerkauen, wie eben erst der zurzeitig österreichische Bundeskanzler in Budapest mit seinen vier Kameraden – wovon es ein Foto gibt in der ästhetischen Darstellung einer polizeilichen Gegenüberstellung …

NS Es ist doch eine recht seltsame Wirklichkeitserfahrung, die der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ständig macht. Auch diesmal. Die Ehefrau des amerikanischen Präsidenten ist, nach seiner oben zitierten Aussage, ein „Medium“ – legt sie Karten oder schaut sie in die Kugel? Vorsichtig sei er bei „medialer Darstellung“ … auch die amerikanische Grenzschutzbehörde, die das Foto (in die Collage aufgenommen) der Kinder im Käfig veröffentlichte, ein Medium – materialisiert sie Kaffeesud?

Auf welcher Landkarte fand der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich Albanien erst vor kurzem „außerhalb von Europa“?

Bei so viel Wirklichkeitssinn, wem fiele dabei nicht augenblicklich Robert Musil ein, der von Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn schrieb, der Österreich vor achtzig Jahren verlassen mußte. Im Jahr 18 fiele Robert Musil, nein, das fiele Robert Musil nicht ein, je unter sein Niveau zu gehen, Robert Musil würde nicht formulieren: Wirklichkeitssinn und Kurzsinn. Jedem anderen Menschen aber, der nicht das Niveau von Musil hat, ist es erlaubt, von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn zu sprechen. Und es ist auch gar nicht anders möglich; denn zur Zeit und besonders seit diesem Montag im Dezember 17 ist in diesem Land immer weniger Förderliches vorhanden, das Niveau zu heben, nicht einmal mehr dafür, das Niveau wenigstens einigermaßen zu halten. Und diese fortschreitende Niveaulosigkeit in einem Land bleibt, kurz gesagt, nicht ohne Wirkung, nicht ohne Auswirkungen – und das ist nicht positiv gemeint – in Österreich, wie allein schon an diesem dummen Wortspiel von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn …

Kinder in Käfigen - Sebastian Kurz - ideale Ehefrau für Donald Trump

NNS Wenn aber die ideale Ehefrau als zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich nachvollziehen könnte, welchen Sinn es machte, „Kinder in Käfigen“ zu sperren, dann freilich … wie recht rasch kann, wie aus der Geschichte ohne Lehre bekannt ist, eine Gesinnung als Sinn angepinselt gefunden werden für Menschen in Lagern zu halten; Wöllersdorf ist vom Bundeskanzleramt gerade einmal etwa 53 Kilometer entfernt, zeitlich sind es – auch wenn die Jahreszahlen etwas anders vorgaukeln – vom Ballhausplatz bis nach Wöllersdorf gerade einmal vierzig Minuten hin einfach …

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Die üblichen Verdächtigen kurz in Budapest

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich bringt am 21.06.18 einen Jubelkommentar „Erfolgreicher Kurz‘ Besuch in Budapest“. Und es fällt zu dem dazu veröffentlichten Foto sofort das Plakat ein zum Film: „The usual suspects“.

Das Foto der gesinnungsgemäß zensierten Website zeigt fünf Männer in Budapest, wie die fünf Männer im Film, aufgestellt zu einer polizeilichen Gegenüberstellung.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, also auf den von der gesinnungsgemäß zensierten Website transportierten Inhalt der fünf Männer in Budapest. Inhalt ist nicht das rechte Wort. Wiederkäuerei ist das richtige Wort. Die fünf Männer in Budapest kauen wieder und wieder, und was wieder und wieder gekaut wird, ist irgendwann und das schon lange gänzlich aufgefressen, also nichts mehr da, und es wundert, daß sie, die fünf Männer in Budapest, immer noch etwas zerkauen können, also ohne Inhalt kauen können. Ohne Substanz kauen zu können – ein Luftkauen oder ein Phantomkauen. Es erinnert an Menschen, denen Gliedmaßen amputiert wurden und ihnen dennoch die nicht mehr habenden Glieder schmerzen.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Die fünf Männer in Budapest müssen zu den recht, recht seltenen Menschen gehören, die das haben, was Menschen eigentlich nicht haben: einen Wiederkäuermagen. Bei einem Wiederkäuermagen wird, wie bekannt, der vorverdaute Brei hochgewürgt und nochmals zerkaut. Auch das ein Phänomen, das von Menschen sonst nicht bekannt ist, nämlich etwas wieder und wieder hochwürgen zu können, das längst nicht mehr da ist, und dann, obgleich nichts mehr da ist, dennoch es nochmals und nochmals zerkauen zu können.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Auf der Tafel hinter den fünf Männern mit Wiederkäuermagen in Budapest steht n-fach hochgewürgt „connects“. Kann es denn Zufall sein, daß „connects“ und „suspects“ auf „ects“ endet?

Die üblichen Verdächtiger - Die gewöhnlichen Üblen.png

Es ist menschgemäß nicht von ungefähr, daß zu dem Foto der fünf Männer mit Wiederkäuermagen in Budapest der Film „Die üblichen Verdächtigen“ einfallen. Würde dieser Film nun erst, also im Jahr 18, gedreht werden, mit diesen fünf Männern in Budapest, wäre der Titel ein wenig zu ändern, auf: „Die üblichen Verdächtiger“. Von dem Film „The usual suspects“ kann der Inhalt nacherzählt werden. Von „Die üblichen Verdächtiger“ allerdings nicht. Wie oben beschrieben. Phantomkauen ist kein Inhalt, der nacherzählt werden kann. Es böte sich für die fünf Männer in Budapest auch der Titel „Die gewöhnlichen Üblen“ an.

Salvini - Das gewöhnliche Üble

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, weil, wie gesagt, keiner da ist. In „Die üblichen Verdächtiger“ könnte in einer Szene besonders auf die Händehaltung geachtet werden, von dem einen der fünf Männer in Budapest und von einem, der nicht in Budapest mit dabei war, aber sich mehr und mehr in den Vordergrund spielt. Gesinnungsgemäß eine zu erwartende Nebenrollenentwicklung in einem Film über Männer mit Wiederkäuermagen. Auch er einer, dem das Luftkauen … Die Hände von diesen beiden Männern, synchron wie zum Beten gefaltet, aber suspects beten nicht, sie reiben sich nur die Hände, sie zerreiben Inhalte – sie beten. Das mag nun paradox klingen, absurd erscheinen, surreal anmuten, daß sie Inhalte zerreiben, wenn doch davon gesprochen wurde, es gibt keinen. In einem aberwitzigen Film ist das jedoch erlaubt, der von einer aberwitzigen Wirklichkeit erzählt.

Chefverdächtiger in The usual suspects

Und wenn es um Wiederkauen geht, wenn es um Verdächtigungen geht, um Luftkauen, um Phantomzerkauen, in solch einem Film muß es auch einen geben, der der Unsichtbare genannt wird. Der Unsichtbare, das ist der Chef, der Chefverdächtiger, von dem es kein Foto gibt, nur seine Anweisungen, seine Tagesbefehle, seinen Ausführungsbrei.

the usual suspect

Vielleicht gibt es doch in einer Szene, am Ende des Films, und auch dieser Film über „Die gewöhnlichen Verdächtigen“ muß einmal enden, eine überraschende Szene, in der der Pferdeminister in einem triumphalen Auftritt im Beisein von drei oder fünf Reitkameradenein im Assistenzeinsatz ein Handyfoto von dem unsichtbaren Chefverdächtiger präsentiert, von ihm, dem Pferdeminister, selbst aufgenommen auf dem Kongreß im Vorort von Braunau, vielleicht sogar ein sogenanntes Selfie, er, der Pferdeminister, so vertraut nebeneinander mit dem Chefverdächtiger auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei wie der zurzeitige Vizekanzler aus Österreich mit dem bärtigen gewöhnlichen Verdächtiger aus Italien

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Unvermeidlich auch die Überlegung, wie könnte ein Film wie „Die üblichen Verdächtigen“ beginnen, was für eine Anfangsszene es geben könnte. Vielleicht tritt ein Doppelquartett auf und singt begleitet von einer kaiserjägerischen Blaskapelle das „Hohelied der Flüchtlingsroute“, dessen gesamter Text nur ein Wort ist. Und in der nächsten Szene eine Diskussion auf der Straße, vielleicht vor einem Dom oder auf einem Denkmal darüber, ob das Hohelied aus nur einem Wort oder doch aus zwei Wörtern getextet ist, weil dieses eine Wort durch unterschiedliche Betonung einmal gehört werden und dann wieder gehört werden kann als …

Fluchtroute

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Im Hintergrund der fünf Männer in Budapest mit Wiederkäuermagen steht recht deutlich: „V 4“. Diese Bezeichnung gab es schon einmal in der Vergangenheit, für eine Rakete …

… am Ende dann doch bloß eine Rohrkrepiererin …

Visegrad - kurz V 4