Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Die üblichen Verdächtigen kurz in Budapest

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich bringt am 21.06.18 einen Jubelkommentar „Erfolgreicher Kurz‘ Besuch in Budapest“. Und es fällt zu dem dazu veröffentlichten Foto sofort das Plakat ein zum Film: „The usual suspects“.

Das Foto der gesinnungsgemäß zensierten Website zeigt fünf Männer in Budapest, wie die fünf Männer im Film, aufgestellt zu einer polizeilichen Gegenüberstellung.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, also auf den von der gesinnungsgemäß zensierten Website transportierten Inhalt der fünf Männer in Budapest. Inhalt ist nicht das rechte Wort. Wiederkäuerei ist das richtige Wort. Die fünf Männer in Budapest kauen wieder und wieder, und was wieder und wieder gekaut wird, ist irgendwann und das schon lange gänzlich aufgefressen, also nichts mehr da, und es wundert, daß sie, die fünf Männer in Budapest, immer noch etwas zerkauen können, also ohne Inhalt kauen können. Ohne Substanz kauen zu können – ein Luftkauen oder ein Phantomkauen. Es erinnert an Menschen, denen Gliedmaßen amputiert wurden und ihnen dennoch die nicht mehr habenden Glieder schmerzen.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Die fünf Männer in Budapest müssen zu den recht, recht seltenen Menschen gehören, die das haben, was Menschen eigentlich nicht haben: einen Wiederkäuermagen. Bei einem Wiederkäuermagen wird, wie bekannt, der vorverdaute Brei hochgewürgt und nochmals zerkaut. Auch das ein Phänomen, das von Menschen sonst nicht bekannt ist, nämlich etwas wieder und wieder hochwürgen zu können, das längst nicht mehr da ist, und dann, obgleich nichts mehr da ist, dennoch es nochmals und nochmals zerkauen zu können.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Auf der Tafel hinter den fünf Männern mit Wiederkäuermagen in Budapest steht n-fach hochgewürgt „connects“. Kann es denn Zufall sein, daß „connects“ und „suspects“ auf „ects“ endet?

Die üblichen Verdächtiger - Die gewöhnlichen Üblen.png

Es ist menschgemäß nicht von ungefähr, daß zu dem Foto der fünf Männer mit Wiederkäuermagen in Budapest der Film „Die üblichen Verdächtigen“ einfallen. Würde dieser Film nun erst, also im Jahr 18, gedreht werden, mit diesen fünf Männern in Budapest, wäre der Titel ein wenig zu ändern, auf: „Die üblichen Verdächtiger“. Von dem Film „The usual suspects“ kann der Inhalt nacherzählt werden. Von „Die üblichen Verdächtiger“ allerdings nicht. Wie oben beschrieben. Phantomkauen ist kein Inhalt, der nacherzählt werden kann. Es böte sich für die fünf Männer in Budapest auch der Titel „Die gewöhnlichen Üblen“ an.

Salvini - Das gewöhnliche Üble

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, weil, wie gesagt, keiner da ist. In „Die üblichen Verdächtiger“ könnte in einer Szene besonders auf die Händehaltung geachtet werden, von dem einen der fünf Männer in Budapest und von einem, der nicht in Budapest mit dabei war, aber sich mehr und mehr in den Vordergrund spielt. Gesinnungsgemäß eine zu erwartende Nebenrollenentwicklung in einem Film über Männer mit Wiederkäuermagen. Auch er einer, dem das Luftkauen … Die Hände von diesen beiden Männern, synchron wie zum Beten gefaltet, aber suspects beten nicht, sie reiben sich nur die Hände, sie zerreiben Inhalte – sie beten. Das mag nun paradox klingen, absurd erscheinen, surreal anmuten, daß sie Inhalte zerreiben, wenn doch davon gesprochen wurde, es gibt keinen. In einem aberwitzigen Film ist das jedoch erlaubt, der von einer aberwitzigen Wirklichkeit erzählt.

Chefverdächtiger in The usual suspects

Und wenn es um Wiederkauen geht, wenn es um Verdächtigungen geht, um Luftkauen, um Phantomzerkauen, in solch einem Film muß es auch einen geben, der der Unsichtbare genannt wird. Der Unsichtbare, das ist der Chef, der Chefverdächtiger, von dem es kein Foto gibt, nur seine Anweisungen, seine Tagesbefehle, seinen Ausführungsbrei.

the usual suspect

Vielleicht gibt es doch in einer Szene, am Ende des Films, und auch dieser Film über „Die gewöhnlichen Verdächtigen“ muß einmal enden, eine überraschende Szene, in der der Pferdeminister in einem triumphalen Auftritt im Beisein von drei oder fünf Reitkameradenein im Assistenzeinsatz ein Handyfoto von dem unsichtbaren Chefverdächtiger präsentiert, von ihm, dem Pferdeminister, selbst aufgenommen auf dem Kongreß im Vorort von Braunau, vielleicht sogar ein sogenanntes Selfie, er, der Pferdeminister, so vertraut nebeneinander mit dem Chefverdächtiger auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei wie der zurzeitige Vizekanzler aus Österreich mit dem bärtigen gewöhnlichen Verdächtiger aus Italien

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Unvermeidlich auch die Überlegung, wie könnte ein Film wie „Die üblichen Verdächtigen“ beginnen, was für eine Anfangsszene es geben könnte. Vielleicht tritt ein Doppelquartett auf und singt begleitet von einer kaiserjägerischen Blaskapelle das „Hohelied der Flüchtlingsroute“, dessen gesamter Text nur ein Wort ist. Und in der nächsten Szene eine Diskussion auf der Straße, vielleicht vor einem Dom oder auf einem Denkmal darüber, ob das Hohelied aus nur einem Wort oder doch aus zwei Wörtern getextet ist, weil dieses eine Wort durch unterschiedliche Betonung einmal gehört werden und dann wieder gehört werden kann als …

Fluchtroute

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Im Hintergrund der fünf Männer in Budapest mit Wiederkäuermagen steht recht deutlich: „V 4“. Diese Bezeichnung gab es schon einmal in der Vergangenheit, für eine Rakete …

… am Ende dann doch bloß eine Rohrkrepiererin …

Visegrad - kurz V 4

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Salvini - Strache - Kickl - sagen - Ciao

Eine vergleichende Frage kann nicht gestellt werden. Das verbieten die Massenmordverbrechen und die Massenverbrechen mannigfacher Weise des deutschen reiches in den madigen zwölf Jahren.

Was aber gefragt werden kann, ist, was ist in der Gegenwart das Schlimmste. Es ist das absolut Schlimmste, im Jahr 18 wie ein nationalsozialistischer Schreibtischtäter von der „Roma-Frage“ zu schwefeln, von Menschen, die die gleiche Staatsbürgerschaft wie Salvini haben, zu sagen, diese „müssen wir leider behalten“, Menschen, die eine Staatsbürgerschaft von einem europäischen, von einem EU-Land haben, aber eben nicht die Staatsbürgerschaft haben, die Salvini hat, ausweisen zu wollen.

Es ist das absolut Schlimmste, nach dem Porajmos, also nach dem Massenmord, so zu schwefeln, wie eben Salvini.

Es ist das absolut Schlimmste im Jahr 18, nach dem Holocaust wie eine Nazisse vor 33 von der „Roma-Frage“, wie ein Landeshauptmann von Burgenland, der an schnellster Lösung der „Juden- und Roma-Frage“ kritzelte, zu salvenieren.

Und es bleibt nicht beim Schwefeln, es wird auch schon wieder geschossen. Schreibtischtätergemäß schießt nicht Salvini, aber dafür gibt es ja …

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18 – „Bravissimo! Matteo“

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es wird schon wieder geschossen. Mit der Glock und mit Worten. Joseph Joubert war das schon 1801 (also vor zweihundertsiebzehn Jahren) klar:

„Ein Gedanke ist eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel.“

Und nun der zurzeitige Vizekanzler und der zurzeitige Pferdeminister beim „Bravissimo“ …

Und der zurzeitige Bundeskanzler zum „Visegrád-Treff mit Orbán“, sie werden wohl die Landkarten studieren, um vielleicht doch noch draufzukommen, welche Staaten „außerhalb von Europa“ und welche innerhalb von Europa … Allein scheint der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich nicht Karten lesen zu können, um, kurz gesagt, zu begreifen, daß etwa Albanien innerhalb von Europa …

Und das alles allein im Juni 2018.

Übrigens, der zurzeitige Vizekanzler ist jener Mann, der im Winter 18 auf einen Ball geht, nicht zum Tanz, sondern zum Pflanz und zur gesinnungsgemäßen Bekenntniserneuerung von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …

Eines kann mit Gewißheit gesagt werden. Es gibt keine „Roma-Frage“, nicht im Jahr 18, nicht in der Zukunft, und es hätte nie eine „Roma-Frage“ gegeben haben dürfen.

Was es aber tatsächlich gibt.

Das ist, kurz zusammengefaßt eine dringende Regierungsfrage, aber leider nicht nur in Österreich. Und noch dringender als die Regierungsfrage ist die Antwort, und die Antwort kann nur sein, sie haben ihre Stühle zu räumen.

Leopold Figl war nie im Konzentrationslager …

Leopold Figl und Ludwig Wittgenstein in der Kundmanngasse… jedenfalls nach der Gedenktafel in der Kundmanngasse 24 auf der Landstraße, im dritten Wiener Gemeindebezirk, wo er, so steht es auf der Gedenktafel, von „1937 bis 1946 wohnte“, der Glückliche …

Und es ist ein architektonisches Glück, mit Blick auf das Wittgenstein-Haus in der Kundmanngasse 19 zu wohnen.

Er wohnte also von 37 bis 46 in der Kundmanngasse, also durchgehend neun Jahre.

Es ist eine doch recht genaue Tafel nach österreichischer Art. Denn. Von seiner Zeit von 38 bis 43 in den Konzentrationslagern von Flossenbürg und Dachau kann nicht gesagt werden, er hätte dort gewohnt. Fünf Jahre in den Konzentrationslagern müssen nicht erwähnt werden, wenn er einen ordentlich ausgefüllten Meldezettel auch für diese Jahre ausgestellt als Hauptwohnsitz auf die Kundmanngasse gehabt haben wird.

Gedenktafeln können schon zu Fragen anregen. Dafür werden diese wohl angebracht werden. Oder doch für etwas ganz anderes?

Was will also beispielsweise mit dieser Figl-Gedenktafel ausgesagt werden, welche Botschaft meißelte Franz Aufhauser in seine?

Figl war nie in einem Konzentrationslager?

Leopold Figl - Kundmanngasse 24 - Gedenktafel

Figl war nie in einem Konzentrationslager, also hat es nie Konzentrationslager im deutschen reich der madigen zwölf Jahre gegeben, auf jeden Fall nicht in den fünf Jahren zwischen 38 und 43?

Figl war doch im Konzentrationslager, nämlich in der Kundmanngasse 24, aber die Konzentrationslager müssen nicht extra mit ihren Namen angeführt werden. Weil eben in dieser Zeit ein jedes Haus, eine jede Wohnung in Deutschland und in Österreich, die in einem Staat konzentriert, für madige sieben Jahre zu einem reich zusammengepfercht waren, ein Konzentrationslager war?

Oder es ist schlicht und ergreifend, um mit dem zurzeitigen Pferdeminister zu sprechen, eine Gedenktafel ganz im Sinne von Leopold Figl. Toten Menschen und toten Reichen soll nichts Schlechtes nachgesagt werden. Um es so kurz wie schlicht zu wiederholen, da es hierzu ohnehin längere Kapitel gibt, Leopold Figl selbst war ein Mann dieser Maxime, einem Nationalratspräsidenten nach 45 nachzusagen, er sei ein „rassistischer Antisemit“ gewesen, das hat sich ein Leopold Figl nicht erlaubt, so fein christlich wie er war.

Und diesem ersten Nationalratspräsidenten nach den madigen sieben Jahren des deutschen reiches in Österreich wird aus dieser fein christlichen Partei bis zu diesem Tage nur das Beste nachgesagt. Freilich kommt jetzt, da der Opportunismus der Stunde es dringend gebietet, den Antisemitismus zu exportieren, ein wenig Kritik auf …

Aber sonst ist diese gar so fein christliche Partei noch weiter ganz erfüllt von dem „ökonomischen Antisemiten“, der der erste Nationalratspräsident nach dem Tod des deutschen reiches in Österreich war und einen recht feinen christlichen Sinn für das Soziale hatte, der göttlich einzig wußte, was die Menschen brauchen, nämlich nur das, was er ihnen zugesteht.

Leopold Figl war nie im Konzentrationslager

Und im Namen der Ökonomie den Menschen alles zu nehmen, was ihnen nur genommen werden kann, dies aber nicht brutal auszusprechen, sondern es so wolkig darzustellen, wie es nur wolkig dargestellt werden kann, ganz nach dem Vorbilde etwa der Figl-Gedenktafel, ist nur, kurz gesagt, recht und billig, in Wahrheit ist es nur recht und christlich – und es wird, wie festgestellt werden kann, hier schon lange nicht mehr von der Zeit gesprochen, in der die Figl-Gedenktafel irgendwann in der Vergangenheit nach 46 angebracht wurde, sondern von Österreich im Jahr 18 –, der Ökonomie alles zu opfern, das Menschen je nur weggenommen werden kann, ist nichts, das der Ökonomie schlecht nachgesagt werden kann, denn eines dürfen die Menschen, wenn ihnen alles genommen, behalten, das feine Christliche, und wer bisher noch nicht zum feinen Christlichen Zuflucht gefunden hat, darf, und daran arbeitet die zurzeitige christidentitäre Regierung in Österreich unentwegt, nun nackt vor den Herrn hinknien, um das feine Christliche zu empfangen, das wärmt, wenn der Ofen kalt ist, das sättigt, wenn die Vorratskammer leer ist, das ein Dach über dem Kopf ist, wenn auf der Straße zu schlafen und ein Einkaufswagen der Kleiderschrank ist.

„Freunde von mir sind Roma“

Franz Lackner, Erzbischof von Salzburg, hat mit seinem Bekenntnis, Freunde von ihm seien homosexuell – es geht dabei um den gültigen Katechismus seiner Organisation –,  gereizt, einmal nachzuforschen, ob im Internet, in dem alles gefunden werden kann, ein Satz wie „Freunde von mir sind Zigeuner“ wie oft zu finden ist.

Vielleicht auch von dieser bekannten Qualität, wie etwa beim Antisemitismus, der, wie erinnert werden kann, gerne eingeleitet wird mit „Freunde von mir sind Juden, aber …“ Diesen Satz in genau von dieser Qualität auch schon gehört über „Ausländer“, „Homosexuelle“, Menschen, die einen anderen Glauben als den christlichen haben, und so weiter und so fort wie schlecht.

Es wird dieser Satz auch dafür gebraucht, um zu kaschieren, zurückweisen zu wollen, eine Antisemitin, eine Rassistin, homophob und so weiter und so fort wie schlecht zu sein. Das zu sein, verursacht anscheinend doch ein gewisses Unbehagen, und es wird versucht, es weit von sich zu weisen, es zu leugnen, mit eben solch einem Satz „Freunde von mir sind …“

Nur wenn es um Roma und Sinti geht, scheint es absolut kein Unbehagen zu verursachen, Antiziganist und Antiromanistin geziehen zu werden, es wird nicht einmal versucht, es zurückzuweisen, zu kaschieren, schon gar nicht, es weit von sich zu weisen, eine Antiziganistin und ein Antiromanist zu sein. Es scheint wohl damit auch zusammenzuhängen, daß solche Vorwürfe nicht erhoben werden, Antiziganistisches mehr auf Zustimmung stößt, wer Antiromanistisches äußert, nicht Gefahr läuft, mit einem Makel behaftet zu werden, sondern sich anerkannt integriert fühlen darf in die Gemeinschaft der Makellosen, die Freunde sind von … Soher ist zu verstehen, daß ein Satz von dieser Qualität in bezug auf Roma und Sinti nicht in Erinnerung ist, obgleich in dieser Hinsicht seit Jahrzehnten nicht unaufmerksam … Soher ist auch zu verstehen, daß in einer der größten Suchmaschinen dieser Satz kein Ergebnis liefert, bis auf eine Ausnahme, ein Suchergebnis, ein einziges Ergebnis, und wie in der Collage gelesen werden kann, hängt das mit der Vergangenheit zusammen, mit „Stolpersteinen“, also mit dem Porajmos. Eine Frau sagt zu den „Stolpersteinen“, wie wichtig diese seien und es sollte deren Geschichte in jeder Schule erzählt werden. Eine einzige Frau von 18 Jahren schreibt dazu, einige Freunde von ihr seien Roma. Und sie muß sich, schreibt sie, gleich dafür rechtfertigen, daß einige Freunde von ihr Roma seien. Sie schreibt das zu „Stolpersteinen“ in Köln. Veröffentlicht von „Duda.news Kindernachrichten“. Und das ist mutig von ihr, vor allem, wenn berücksichtigt wird, weil ihr Name nicht darauf schließen läßt, daß ihre Familie seit acht und acht Generationen in Deutschland …

Ein zweites Ergebnis wurde von der Suchmaschine nicht geliefert. Weder aus Deutschland noch aus Österreich. Aus Österreich, gerade aus Österreich nicht ein einziges Ergebnis, nicht einmal im Zusammenhang mit „Stolpersteinen“.

Es ist in Österreich dabei doch recht wichtig, sagen zu können, „Freunde von mir sind –“ kurz gesagt, Mann und Frau, die zwar selten bis gar nicht den Nachweis erbringen können, ihre Familien seien seit acht und acht Generationen in Österreich, dafür aber vor ihren Namen politische oder auf Österreichs Wirklichkeit zutreffender parteipolitische Amtstitel haben, und das reicht in Österreich aus, auf Empathie zählen zu können, damit ist sie eigentlich auch schon erschöpft, mehr Empathie gibt es nicht …

Freunde von mir sind Zigeuner

PS Die mutige Frau wird wohl nicht in der Geschichte aufsteigen, wie jener Mann, für den sehr viel Empathie verbraucht wird, in Deutschland, von dem eine empörte Zurückweisung bekannt ist. Er wies nicht mit „Freunde von mir sind Zigeuner“ zurück, ein Antiziganist zu sein, sondern er wies empört zurück, selbst ein Rom oder Sinti zu sein.

Der Katechismus, der Koran des Vatikans

Katechismus der Katholischen Kirche

Wenn ein Pfarrer in Österreich im Jahr 18, Homosexualität auf die Liste der „himmelschreienden Sünden“ setzt, dann verkauft er nur das Ei, daß das Huhn Vatikan fortwährend legt, und das Ei trägt den Markennamen Katechismus.

Rainer Hangler befolgt also nur, was sein Arbeitgeber ihm vorschreibt. Er kann also gar nicht anders, will er nicht gegen das Organisationshandbuch seines Arbeitgebers verstoßen, somit Gefahr laufen, seine Arbeit zu verlieren.

Anders freilich ist es um die Frage bestellt, ob er damit ein Bürger ist, der die Gesetze in Österreich anerkennt. Er ist es nicht.

Und die Antwort vom Bischof zu dieser Aufregung um einen Pfarrer, der nur so seine schariagemäße Pflicht erfüllt, auch in Sorge darum, seinen Arbeitsplatz nicht zu verlieren, erinnert, und das darf so gesagt werden, weil eben erst der Chef von Rainer Hangler und Franz Lackner den Nationalsozialismus ins Spiel brachte, wieder einmal Vergleiche zog, an die berüchtigten Aussagen von Antisemiten, sie seien keine Antisemitinnen, weil sie hätten ja Juden als Freunde, wenn er, Lackner, sagt, er hätte Freunde, die homosexuell seien.

Festzuhalten dabei, weil doch aufmerkenswert, ist die unerwartete Gabe in diesem Land, doch differenzieren zu können, dem Pauschalieren doch eine Absage erteilen zu können. Während ein christlicher Pfarrer ob seiner Ansichten und Handlungen ganz allein Mittelpunkt der Aufregung wird, sogar Klagen gegen ihn erwogen werden, wie auch jetzt gegen Rainer Hangler, bleibt die Schariaschrift seines Organisierten Glaubens und überhaupt sein Organisierter Glaube unangetastet, hingegen wird die Ansicht und die Handlung irgendeines gläubigen Menschen des Islams seinem gesamten Organisierten Glauben, also dem Islam, und den Schriften seines Organisierten Glaubens, also in erster Linie dem Koran, angelastet, alle Menschen des organisierten Glaubens Islam sofort mit dem einen, der verwerfliche Ansichten vertritt und verwerfliche Handlungen setzt, absolut gleichgesetzt, werden alle dieses Organisierten Glaubens wegen des einen sofort verurteilt und verdächtigt, die Gesetze des Landes nicht anzuerkennen, nicht einhalten zu wollen.

Um zum Papst, also dem Chef von Lackner und Hangler, zu kommen, der sich wieder einmal als Verharmloser des Nationalsozialismus betätigt. Im Juni 18 sagt er:

Der Papst, in dessen Heimatland Argentinien das Parlament vor wenigen Tagen für eine Legalisierung von Abtreibungen gestimmt hatte, kritisierte Schwangerschaftsabbrüche scharf. Abtreibungen von schwerkranken Föten verglich er mit Programmen der Nationalsozialisten. „Im vergangenen Jahrhundert war die ganze Welt schockiert davon, was die Nazis getan haben, um die Reinheit der Rasse sicherzustellen. Heute tun wir dasselbe, nur mit weißen Handschuhen.“ Man sollte Kinder so akzeptieren, wie sie seien, auch wenn sie manchmal krank seien, fügte er hinzu.

Auch in seinem Fall wird nicht er stellvertretend für alle Menschen seines Organisierten Glaubens genommen, um alle zu verurteilen, ihre Moscheen zu schließen, sie aus Österreich auszuweisen. Seine Relativierung der Massenmordverbrechen wird gar ehrfürchtig berichtet und verbreitet.

Wiederholungstäter Jorge Mario Bergoglio vulgo Papst Franziskus

Kein größerer Helfer auf Erden zur Zeit der Leugner und Leugnerinnen der Massenmordverbrechen des Nationalsozialismus.

Aber auch der Chef von Hangler und Lackner und Schönborn erfüllt nur die Pflicht, den nach wie vor gültigen Katechismus des Organisierten Glaubens der Katholischen Kirche zu verbreiten, gegen die Gesetze in allen Staaten.

Übrigens, Schönborn. Nun wurde berichtet, der Kardinal schweige zur pflichtgemäßen Verbreitung des Katechismus durch Rainer Hangler … Was könnte er, Schönborn, auch dazu sagen? Es gar kritisieren? Dann müßte er sich selbst kritisieren, schrieb er doch an diesem Katechismus mit.

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Jesus Christus möchte auch mit Männern, die keusche Jungfrauen sind, verkuppelt sein

Selbstkritik ist keine Kompetenz der Götter mit ihren sie schaffenden Schergen. Dieser Katechismus verweist übrigens auch das Zweite Vatikanische Konzil in das Reich der Märchen: es sei eine Konferenz der Erneuerung, des Aufbruchs in die sogenannte Moderne gewesen; ist dieser doch nach diesem Meeting der leitenden Angestellten erst geschrieben worden.

Blaskapelle spielt der Familie auf - 16-06-18

Gestern, und das hängt auch mit dem Katechismus zusammen, gab es wieder eine Prozession in der Wiener Innenstadt, gestern, am 16.06.18, und diese Menschen sind nicht zu schelten. Sie gehorchen bloß dem Katechismus des Organisierten Glaubens der katholischen Kirche.

Vatikan befiehlt religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Ob sie Bürgerinnen und Bürger des Landes sind, die die Gesetze in Österreich anerkennen? Sie sind es nicht. Wie auch? Verpflichtet von ihrem Organisierten Glauben, Fremde in den Ländern, in denen sie leben, zu bleiben, religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen.

Übrigens, der Massenmordverharmloser wurde für dieses Jahr nach Österreich eingeladen …

Die Einladung der Landesregierung ist mit Erzbischof Franz Lackner und Bundespräsident Alexander Van der Bellen abgestimmt. Der mögliche Besuch ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant.

… damit wird der Chef einer Organisation nach Österreich eingeladen, der und seine Organisation die Gesetze Österreichs nicht nur nicht anerkennen, sondern auch nicht einhalten, täglich gegen diese verstoßen.

Frauenrechte

„Als geistlicher und geistiger Führer und Oberhaupt des Reiches des Herrn melde ich vor der Vorsehung nunmehr die Beibehaltung und Erfüllung der einhundert Prozent im Reiche des Herrn!“

Nur Männer und Frauen können nach Ansicht von Papst Franziskus eine Familie sein. Die Menschen sprächen heutzutage von vielen Formen von Familien, sagte der Papst gestern der italienischen Nachrichtenagentur ANSA zufolge. Aber die Familie als Ebenbild Gottes seien einzig Mann und Frau, sagte der Papst und schloss damit homosexuelle Paare aus der Definition aus.

Die Familie sei also, so der Chef von Schönborn im Juni 18, das Ebenbild Gottes. Wie aus den Schriften dieses Organisierten Glaubens bekannt ist, ist Gott: Gottvater, Gottsohn und der heilige Geist. Ein Kleinfamilie, in der es recht gesegnet zur Sache geht … wer wohl welche Rolle einnimmt? Gottvater, die der Frau, Gottsohn, die des Mannes oder abwechselnd, ganz nach Ewigkeitslaune … eine Familie zum Zweck und einzigem Sinn der Fortpflanzung ist das nicht. Dreifaltigkeitsgemäß geht es selbstverständlich nur um die Arterhaltung. Beinahe darauf vergessen, der heilige Geist ist auch mit dabei, die auf den Namen „Heiliger Geist“ getaufte Taube ist ja das dritte und letzte Familienmitglied,  und die ist vielleicht ja doch eine weibliche Taube. Dann ist auch für den Nachwuchs gesorgt.

Gottvater und Gottsohn und Taube heiliger Geist sorgen für Nachwuchs in der Familie Ebenbild Gottes

 

„Neid, das ist ein blau-türkises Leiden.“

Als wäre

„Neid, das ist ein blau-türkises Leiden.“

zur oder für die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung in Österreich extra geschrieben worden. Dabei hat diesen Satz vor langer Zeit Violette Leduc geschrieben, als in Österreich es noch nicht zur Staatsräson gehörte, eine identitäre Partei zu einer identitären Regierungspartei zu machen. Leduc dachte dabei nicht an Österreich.

Und doch ist es kein Zufall, daß dieser Satz gerade von Violette Leduc ist, von einer Schriftstellerin der Armut, einer Schriftstellerin, die anschrieb gegen den Urteilsspruch, der gegen sie gefällt wurde, ohne je etwas verbrochen zu haben, ein Schuldspruch gegen sie bereits zu ihrer Geburt und im Grunde ein Schuldspruch gegen sie bereits bei ihrer Zeugung, die Benennung, eine Bastardin zu sein, die Benennung als Zuweisung der Identität der Armut, der sie sich zu fügen hat, als lebenslange Strafe zu verbüßen hat.

Das ist Jahrzehnte her. Violette Leduc verstarb 1972, gerade einmal 65 Jahre alt geworden.

Und nicht anders wird, Jahrzehnte später, in Österreich immer noch verfahren, mit dieser Zuweisung, mit diesem Schuldspruch, der Zubenennung. Vorneweg von der schwarzidentitären Regierung. Ihr sind – obgleich das nicht gewiß ist – die unehelich geborenen Kinder nicht mehr Bastardinnen, aber die Menschen, die nach Österreich kommen, das Kind, das zwar in Österreich geboren, aber Eltern ohne österreichische Staatsbürgerschaft hat, ist ihnen ein Bastard, dieser Zubenennung entkommt das Kind nicht einmal dann, wenn seine Eltern die österreichische Staatsbürgerschaft haben, aber seine Großeltern von irgendwoher nach Österreich eingewandert sind. Und vielen bleibt sogar ein Kind, das Eltern und Großeltern mit österreichscher Staatsbürgerschaft hat, aber seine Urgroßeltern von irgendwoher nach Österreich zugewandert und ohne österreichische Staatsbürgerschaft waren, weiter ein Bastard.

Diese Stigmatisierung allein reicht ihr nicht aus. Es muß zum folgenreichen Schüren des Niedersten noch etwas beigemengt werden, um das giftige Gebräu möglichst vielen schmackhaft zum Schlucken zu machen: das ist der Neid.

Getränke haben unterschiedliche Farben. Absinth etwa, der mit dem Land, in dem Leduc lebte, vor allem in Verbindung gebracht wird, ist grün. Das Gebräu aus Stigmatisierung und Neid kann keine andere Farbmischung haben als eine türkis-blaue …

Und es ist viel Neid dabei. Wer allein all die Aussagen in den letzten Wochen der schwarzen und der blauen Partei etwa zur Mindestsicherung erinnert, wird bemerken, wie neidgetrieben diese sind. Neidaufstachelung gegen alle Menschen, gegen Menschen, die nach Österreich kommen, gegen Menschen, die zwar nachweisen können, ihrer Herkunft nach bereits seit acht und acht Generationen … aber ohne Arbeit ein „besseres Leben“ haben als mit Arbeit.

Weshalb die christlichen Männer der schwarzidentitären Regierung keinen Nadelstreif tragen, ist nicht die Furcht – erinnern Sie sich noch an den Vorwurf, dem besonders Franz Vranitzky ausgesetzt war – „Nadelstreifsozialisten“ geschimpft zu werden, sondern Slimfitanzüge. Die Nadeln haben sie eingesteckt als Munition gegen alle. Die Taschen ihrer Slimfitanzüge sind voll von Nadeln, so vollgestopft mit Nadeln, die alle ihre Anzugtaschen ausbeulen. In ausgebeulten Slimfitanzügen versetzen sie allen ihre Nadelstiche. Und viele der bisher von ihnen schon Gestochenen sind von dem türkis-blauen Gebräu derart beschwipst, daß sie es noch gar nicht bemerkt haben,  wie viele Nadeln sie abbekommen haben, wie viele Nadeln bereits in ihnen stecken. Aber ein jeder Schwips geht vorüber, und was dann kommt, auch das ist bekannt, ist das Bluten.

Und außerdem, „Sozialisten“ sind sie keine. Es wäre als gänzlich verfehlt, sie Slimfitsozialisten zu nennen. Deshalb kann es nur eine Bezeichnung für sie geben. Sie tragen Slimfitanzüge und sie bezeichnen sich als Christen. Also: Slimfitchristen. Auch wenn die Frauen von beiden Parteien keine Slimfitanzüge tragen, also diesen Arbeitsanzug zum Nadeln und Mischen des giftigen Gebräus, sind sie nicht weniger Slimfitchristinnen.

Und weil aus diesen Kreisen stets zu hören ist, das Gendern störe den Lesefluß, ist es wohl am besten, Slimfitchristen in englischer Übersetzung zu verwenden, mit dieser sind dann Christen und Christinnen in einem Wort gegendert vereint: Slimfitchristians.

Und gegen das Englische scheinen sie nichts zu haben, wie es aktuell aus dem Plan der schwarzidentitären Regierung für die Mindestsicherung hevorgeht. Denn. Wer in Österreich, nach diesem türkis-blauen Plan, die englische Sprache auf dem vorgeschriebenen Niveau beherrscht, ist auf der sicheren Seite, das heißt, keine Kürzung der Mindestsicherung wegen Sprachdefizite.

Slimfitchristians - Neid das ist ein blau-türkises Leiden

 

Slimfitchrist – Bundeskanzler in Österreich, plant, kurz auf den Punkt gebracht, Müllzentren außerhalb von Europa.

„ja es gibt bestrebungen dass wir schutzzentren außerhalb europas schaffen wo wir flüchtlinge unterbringen können wo wir schutz bieten können aber gleichzeitig nicht das bessere leben in mitteleuropa das ist ein projekt an dem wir mit einer kleinen gruppe von staaten allerdings sehr vertraulich arbeiten nicht weil wir geheimnistuer sind sondern schlicht und ergreifend weil das die möglichkeit der durchsetzbarkeit des projekts erhöht“ 

Das ist gestern.

Gestern, am 13.06.18, um 7.18 ist das im Morgenjournal des österreichischen Rundfunks vom zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich im Originalton zu hören. Und dann noch:

„wir werden sehen“

Das ist seine Antwort auf die Frage der Interviewerin, ob so ein „Lager“ in Albanien stehen könnte.

Dem zurzeitigen Bundeskanzler scheint in seinem „besseren Leben“ nur etwas noch zu einem besten Leben zu fehlen – ein Atlas,

Im Zentrum ein leitender Polizist – Die kurze Mittelmeerroute zu Kolonialismus und Ändern der Rechte

um nachsehen zu können, wo Albanien … außerhalb von Europa jedenfalls nicht ..

Wenn vor allem Männer seines Schlages von „Schutzzentren“ schwefeln, wird immer gehört Müllzentren. Das „bessere Leben in Mitteleuropa“ produziert sehr viel Müll, und dieser wird „außerhalb von Europa“ abgeladen, tatsächlich „außerhalb von Europa“, etwa in Afrika.

Und das ist auch der Zugang vor allem solcher Männer, wenn es um Menschen geht. Alles, was ihnen nicht zu ihrem „besseren Leben“ zugehörig erscheint, sie in „ihrem besseren Leben“ für sich als störend empfinden, wollen sie weghaben, wollen sie abladen, irgendwo, nur weg von ihnen, wie ihren Müll, den sie auf die Straße stellen und verbracht wird, irgendwohin, und das kümmert sie nicht weiter. Denn. Sie sind es nicht, die den Müll irgendwo abladen, da sind sie frei von Verantwortung, sie haben ihre Pflicht getan, den Müll ordentlich getrennt auf die Straße gestellt, und das rechnen sie sich hoch an.

Wo sie sind, soll alles so scheinen, als hätten sie irgend etwas gelöst. Dabei. Es ist nichts gelöst, nur weil es aus den Augen ist, wie etwa der Müll Europas, der nach Afrika verbracht wird …

Slimfitchrist - Bundeskanzler Österreich

Adrett in ihren Slim-Fit-Anzügen möchten sie Lösungskompetenz ausstrahlen. Und alles, das dem widerspricht, muß weg aus ihren Slim-Fit-Leben. Das eine ist schon gelöst, also für die mit dem „besseren Leben“. Die Müll-Lager gibt es, und diese sind tatsächlich außerhalb von Europa. Und jetzt noch die Müll-Lager, in denen die Menschen ohne Slim-Fit-Anzüge gepfercht werden sollen. Es ist ihnen, ob sie von Müll oder von Menschen reden, dasselbe, aus ihren „besseren Leben“ wollen sie es weghaben, und möchten das sich auch noch recht hoch anrechnen lassen, geradeso, als hätten sie tatsächlich je irgend etwas getan, um zu tatsächlichen Lösungen im Sinne der Menschen …

Welche Staaten der Christ im Slimfit auf seinem Kanzlerstuhl wohl meint, mit denen er „vertraulich“ – dafür braucht es keinen Atlas, um sich denken zu können, um welche Staaten es bei dieser Kollaboration geht …

Und übrigens, der Slimfitchristkanzler verwendet, wie oben zu lesen ist, die Phrase: „schlicht und ergreifend“ …

Schlicht und ergreifend … eine der Leibphrasen von seinem Reitkameraden in der schwarzidentitären Regierung, der es wohl sich selbst hoch anrechnen wird, auch im Kopf seines Slimfitkameraden zu deponieren seine …

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich - der Christ im Slimfit - plan Müllzentren außerhalb von Europa

 

Vor 80 Jahren mußte Robert Musil als Flüchtling fort aus Österreich – III. Wiener Gemeindebezirk, Landstraße: Einst und zurzeit

Wien ohne Robert Musil - Landstraße

Im August 18 werden es achtzig Jahre her sein, daß Robert Musil den dritten Bezirk verlassen mußte, im April 18 sind es sechsundsiebzig Jahre her, daß Robert Musil

Migration ist des Menschen Heimat

in der Schweiz verstarb, nur vier Jahre nach der Flucht.

In der Rasumofskygasse wohnt Robert Musil. Gleich in der Parallelgasse Kundmanngasse baut Ludwig Wittgenstein sein Haus. So ist es einst. „Die Fackel“ von Karl Kraus wird in der Hinteren Zollamtsstraße gedruckt, auch der Verlag „Die Fackel“ hat hier seinen Sitz.

Einst durch den dritten Bezirk zu spazieren, und dabei einem Musil, einem Wittgenstein, einem Kraus im Vorbeigehen zu begegnen, für sich ihre Werke in Erinnerung zu rufen …

Und nun? Zur Zeit? Wer kann jetzt entgegenkommen, wenn der Tag noch schlechter werden soll, als er vielleicht ohnehin schon ist? Der zurzeitige Vizekanzler. Und im Vorbeigehen fallen keine Werke ein, Werke sind keine bekannt, höchstens recht zu vergessende Sprüche, und diese sind nicht einmal von ihm selbst, bloß nachgeredet, wie etwa der von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …

Wer kann noch gesehen werden? Etwa der Mann, der nun auch ein zurzeitiger Minister ist, und ab und an im Kino gesehen wurde, als er noch kein zurzeitiger Minister war. Ob er jetzt noch in das Kino auf der Landstraße gehen wird, als zurzeitiger Minister? Einerlei. Er vergällt auch so jetzt jeden Kinobesuch. Jeder Kinobesuch erinnert, ihn im Kino gesehen zu haben und sofort – an keine Werke erinnert er – fällt sein Gesetzeswurf ein, den er kaum zum zurzeitigen Minister gemacht …

Wer kann noch gesehen werden? Täglich und zu jeder Tageszeit Touristinnen über Touristinnen in der Löwengasse, vor dem Kitschreichbaumhaus, und es muß auf dem Boden kriechend vorbei an diesem Haus, um nicht gegen den eigenen Willen auf Hunderten und Hunderten Fotos der Touristen …

Erst in der Rasumofskygasse kann wieder in den aufrechten Gang gewechselt werden.  Gelassen im aufrechten Gang kann weiterspaziert werden, die Kundmanngasse unbekümmert erreicht werden. Denn. Hier ist niemand. Keine Fotos werden gemacht, in der Kundmanngasse, nicht von sich und schon gar nicht von sich mit dem Wittgenstein-Haus.

Was es einst in der Rasumofskygasse nicht gab, war das häßlichste Auto der Welt, und dieser Tage ist es erfreulich, es macht zwar den Tag nicht besser, daß – einen Superlativ hat es sich nicht verdient – das häßliche Auto nicht auf der Straße steht, sondern in einer Garage in der Rasumofskygasse. Es wurde einmal der Fehler durch Neugier begangen, durch die Glastüre in die Garage zu blicken; es kann aus Fehlern gelernt werden, in diesem Fall wenigstens, einen zweiten Blick wird es nicht geben.

Josef Weinheber - Selbstmord April 1945

Es ist aber keine Verklärung. Es wäre einst im dritten Bezirk … es wird schon gewußt, es haben auch andere auf der Landstraße  gewohnt, und diesen Menschen zu begegnen hätte einst den Tag auch nur schlechter gemacht, als er vielleicht ohnehin schon war. Etwa gleich um die Ecke von der Rasumofskygasse einem Josef Weinheber, von dem die Mannen und Frauen der identitären Regierungspartei dieser Tage noch ganz angetan sind. Wie auch anders? Mit seinen „Verwicklungen“ – oh, unschuldiger Mann, werden sie wohl recht seufzen und untereinander seine Gedichte tauschen …

Es sagt wohl viel aus, über Wien, über Österreich, daß es ein Denkmal beispielsweise für Josef Weinheber im Schillerpark im ersten Wiener Bezirk gibt, aber für Robert Musil, der siebzehn Jahre im dritten Bezirk wohnte, nicht ein Denkmal, nicht einmal im dritten Bezirk, aber für Ludwig Wittgenstein in ganz Wien ebenfalls nicht …

Wittgenstein-Haus im dritten Wiener Gemeindebezirk - Landstraße, einst und zur Zeit

 

The security of Roma and Sinti in Austria’s national interest, visiting current chancellor says

The security of Roma and Sinti in Austria_s national interest visiting current chancellor says

Kyiv. In Holosiyivskiy Park, the current chancellor acknowledges guilt for Porajmos crimes and vows to fight Antiziganism, does address his far-right coalition partner …

The security of Roma and Sinti is in Austria’s national interest, the country’s Chancellor said on that day, accepting his country’s guilt for Porajmos crimes and vowing to fight Antiromanyism and stand up for the Roma and Sinti everywhere …

In a sweeping address to the Central Council of Roma and Sinti, current chancellor declared security of Roma and Sinti to be part of Vienna’s Staatsraison … 

As Austrians we will support Roma and Sinti whenever they are threatened. We will be committed to the historic moral obligation that we have as Austrians towards the security of Roma and Sinti …

It’s our moral obligation that this is part of our Staatsraison, meaning in the national interest of my home country, he added, speaking in German. Current Chancellor went on. We understand the serious security threats Roma and Sinti are is facing. We therefore fully condemn all acts of violence …

Austria will keep on reminding its counterparts everywhere that Roma and Sinti are here to stay. And that it is their duty to find a way to accommodate themselves with this fact, he said.

Earlier on the day, during a Meeting, he said he would try to raise awareness in Europe for the special situation and the special security needs of Roma and Sinti, previewing his country’s upcoming stewardship … he was called a true friend of Roma and Sinti …

During his speech the current chancellor went to great length to accept Austria’s wartime guilt and to assure his audience that his government will do whatever it takes to teach about the Porajmos to young people and fight Antiziganism, both from the far-right and the Austrian communities.

I personally find it unbelievable and unacceptable that even almost a century after the Porajmos, Antiromanyism still exists in our world today. Austria bears a special historical responsibility in this context: to support Roma and Sinti life in our country and to protect it against all forms of Antiziganism, the old chancellor said.
No matter if it has been present for a long time or it is newly promoted: there is and shall never be room for it in Austria — and we will continue to fight for that every day.

Austria’s historical responsibility includes a special responsibility toward Roma and Sinti, he added, explaining that this led his government to adopt a proactive agenda when it comes to supporting Sinti and Roma people …

Current chancellor did not answer, however, the boycott against his coalition partner, the far-Right with its xenophobic policies.

Many Austrians did nothing to fight the Nazi regime, he acknowledged. Far too many actively supported these.

This was a report, short said, about a journey that has not started yet.

Wer gegen Tiere gut ist, ist kein guter Mensch.

 

pogrom against Roma the fourth in the last six - june 18.png

Wer gegen Tiere gut ist, ist kein guter Mensch.

Arthur Schopenhauer aber schrieb:

Wer gegen Tiere grausam ist, ist kein guter Mensch.

Oder er schrieb:

Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.

Das verleitet zu manchen Variationen seines Satzes; eine weitere könnte lauten …

Wer gegen Tiere gut ist, ist ein grausamer Mensch.

Wer gegen Tiere gut ist, kann nur ein grausamer Mensch sein … kann auch ein grausamer …

Ukraine: Paramilitaries broadcast live pogrom against Roma on Facebook, the fourth in the last six weeks – Romea.cz

Es fällt immer wieder auf, wie Menschen, beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens Facebook, die lieblichsten, die lustigsten, die herzigsten Tiervideos verbreiten, ganz gerührt diese kommentieren, ihre große Liebe zu den Tieren bezeugen, ihre Hingabe zu den Tieren, ihre Sorge um Tiere äußern, während sie gleichzeitig alles verbreiten, was gegen Menschen an Bösartigem, Hässlichem nur verbreitet werden kann, kurz gesagt, alles gegen Menschen, das unter Begriffen wie „Rassismus“, „Antisemitismus“, „Antiziganismus“ bekannt ist, nur verbreitet werden kann.

Wer zu Tieren gut ist ist nur ein grausamer Mensch

Und in diesem oben verlinkten Video ist das exemplarisch zu sehen. Wie lieb die Männer zu einem Kätzchen sind, während sie …

Auch im brutalen Vorgehen gegen Menschen, auch beim Zerstören von dem, was Menschen nicht haben, bleibt stets Zeit, gut gegen Tiere zu sein, bleibt stets Zeit, ein Tier vorsichtig in Sicherheit zu bringen, zärtlich ein Tier zu streicheln.

Diesmal ist es aus der Ukraine. Ein anderes Mal ist es aus …

Dann ist es wieder einmal aus …

So universell es ist, gut gegen Tiere zu sein, die nicht zur Nahrungskette des Tieres Mensch gehören, so universell ist es gleichzeitig, grausam gegen Menschen …

In Österreich, es muß gar nicht gesagt werden, von welcher Partei besonders, sind es Menschen aus dieser, von Parteispitzen bis zum einfachen Mitglied, die ihre Tierliebe immer und überall verbreiten, während sie …

Bei solchen Bildern, wie diesmal aus der Ukraine, ist es schon ein Segen, daß die Menschen, um die es hier geht, in Österreich vergessen werden, würde in Österreich an sie erinnert werden, ist zu befürchten, es wäre keine Erinnerung in festlichem Hofburgakt zu ihrem Wohl …

Wer zu Tieren gut ist ist auch nur ein grausamer Mensch.png

NS Es kommt schon mal vor, in Österreich, auch in Österreich, daß an die Menschen, um die es hier geht, erinnert wird. Dann wird es staatstragend. Anfragen werden im österreichischen Parlament gestellt. Anfragen, die auf recht ehrenwerten Quellen basieren, denen nur gesinnungsgemäß treu …

Und das ist keine Überraschung. Österreich hat, wie es gerade in diesem Ultragedenkjahr 18 so kurz wie schlicht recht oft beteuert wird, eine Verpflichtung gegen die Vergangenheit …