„Marke Österreich“ – Mit Budgetnot Gott austreiben

Wie die Tageszeitung „Der Standard“ heute berichtet, muß die Neupositionierung der „Marke Österreich“ wegen Budgetrestriktionen verschoben werden – und es ist zu hoffen, für immer. Denn dieses Projekt unter der Führerschaft von dem mittlerweile zum christschwarzen Obmann und Vizekanzler aufgefahrenen Reinhold Mitterlehner ist eines der verlogendsten Projekte, die von den Regierungsparteien sozialdemokratischer und christschwarzer Provinz …

Weshalb es eines der verlogendsten Projekte ist, wurde bereits ausgeführt, und kann hier nachgelesen werden:

Das Kirchenprogramm von ÖVP und SPÖ

Nation Brand Austria - Budgetnot treibt den Herrgott ausEin Projekt also das zum Ziel gehabt haben sollte, das „Kunst- und Kulturland Österreich sichtbarer“ zu machen, aber ohne Beteiligung von Kunstschaffenden ist nicht nur verlogen, sondern zeigt auch den heutigen Stellenwert von Kunstschaffenden in diesem Land auf, genauer, den Nichtstellenwert. Der Kunstbegriff kann sehr weit gefaßt werden, und dann ist auch ein Christoph Schönborn als Künstler zu sehen, ein reproduzierender Künstler, der alte Geschichten nacherzählt, dafür in alte Gewänder schlüpft, dem Altäre die Bühnenbretter sind, auf denen er mit seinem Freund Harvey Herrgott gerne einen lüpft … Jedoch, wenn der Kunstbegriff der derzeitigen österreichischen Regierung derart eng gefaßt ist, reduziert auf die Nacherzählkunst, ist es gut, daß die Budgetnot dieses Projekt zum Scheitern bringt. In diesem Fall ist die Budgetnot positiv zu sehen, denn sie treibt den Hergott aus, und zugleich ist es erbärmlich für einen Staat, der endlich ein tatsächlich säkularer Staat sein sollte, daß Gott nur mit Budgetnot ausgetrieben werden kann. Erbärmliche Regierungspropaganda ist es aber auch, daß die Tageszeitung „Der Standard“ es noch als positiv hinstellen will, daß für die Vorarbeiten nicht die veranschlagten 740.000,00 Euro ausgegeben worden sind, sondern lediglich 586.668,50 Euro, also – anders kann es nicht bezeichnet werden –  hinausgeschmissen worden sind, für nichts, oder dafür, daß Christoph Schönborn mit seinem Freund Harvey noch weitere Auftrittsmöglichkeiten – also noch einmal für nichts und wieder nichts …

PS In diesem Zusammenhang muß wohl auch an die aktuellen Mehrwertsteuerpläne erinnert werden: Höhere Steuer auf Bücher – Das trifft keinen Pröll

IS-Enthauptungsvideo – Keine Rüge für FPÖ-Unzensuriert durch den Presserat

Und das ist als positiv anzusehen. Denn. Es bedeutet, daß für den Presserat die gesinnungsgemäß zensierte Website der FPÖ keine Zeitung ist, wie diese sich selbst recht falsch …

Negativ daran ist, daß die Website der FPÖ seit dem 14. September 2014 bis heute, 28. Dezember 2014, ein Enthauptungsvideo der Wüstenmordgottbande zum direkten Abspielen weiterhin bereithält, während es für alle anderen längst schon die Übereinkunft gibt, keine Propaganda mehr für diese blutrünstige Bande

Negativ daran ist, daß es sich bei dieser Website nicht um irgendeine Website von in Blutrünstigkeit Verliebten handelt, sondern um eine von einer Partei, die von vielen, viel zu vielen in diesem Land nach wie vor gewählt wird, auf der gewählte Mandatare und Mandatarinnen dieses Landes schreiben …

Unzensuriert FPÖ EnthauptungsvideoWährend gewählte Mandatare und Mandatarinnen der identitäten Gemein-Schaft den Lesern und Leserinnen von Unzensuriert gesegnete Weihnachten wünschen, kann nach wie vor direkt darunter dieses Enthauptungsvideo direkt abgespielt werden – oh, friedliche und besinnliche Weihnachtszeit! Das ist identitärer Frieden, das ist identitäre Liebe – zum Gesang von Weinachtsliedern vor dem Christbaum unter dem Kruzifix ein Enthauptungsvideo an die Wand beamen …

PS In wenigen Tagen beginnt das Jahr 2015. Dann werden sich damit wohl aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen Behörden darum kümmern müssen, wie das ist, wenn derartige Werbemordvideos in Österreich verbreitet werden. Positiver allerdings zu sehen wäre es, wenn im nächsten Jahr mit den vielen Wahlen die identitäre Gemein-Schaft die einzige angemessene Antwort erhielte: keine Stimme mehr in jedweder Wahl.

Eva Dichand fällt zu „Flötenunterricht“ gegen Frauen auf FPÖ-Unzensuriert nichts ein

Dabei bringt sonst ihre Umsonst doch alles auf den Punkt. Eigener Fehler. Denn. Um es auf den Punkt bringen zu können, bedarf es keiner Einfälle, es genügen Ausfälle. Und Ausfälle sind einfallslos. Immerhin kann der Umsonst positiv angerechnet werden, sie weiß ihre Ausfälle rechtschreibmäßig korrekt mit einem Punkt abzuschließen. Andererseits ist das wieder keine besonders hervorzuhebende Leistung, bereits von Kindern in der Grundschule wird als Mindestanforderung, um in die nächste Klasse aufsteigen zu können, erwartet, einen Punkt richtig setzen zu können.

Dichands - Die Würde ist antastbar

„Presserat: ‚Heute‘ verletzt Würde …“

Es wurde zuerst gedacht, es soll etwas darüber geschrieben werden, daß Eva Dichand auf eine vor Wochen an sie direkt gestellte Frage über Wochen hin ihr dazu nichts einfällt, also zu der Ungeheuerlichkeit auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft, Frauen sollten einen „Flötenunterricht“ über sich ergehen lassen, aus „irdischer Gerechtigkeit“, die auch heute noch, am 26. Dezember 2014, veröffentlicht ist, und Zustimmung erfährt, also sie und ihre Umsonst dazu schweigt, während sie und ihre Umsonst sogar Monate später noch über eine sofort und vorbildhaft bereinigte Sache zu berichten es wert befindet, davon wurde aber wieder Abstand genommen, als aktuell zu erfahren war, der Presserat habe soeben die Umsonst gerügt für ihre beleidigende Darstellung von Frauen, habe die Umsonst gerügt für ihre Verletzung der Würde von Frauen … Nun wird das Schweigen der Eva Dichand verstehbar. Die Unzensuriert der FPÖ verbindet doch einiges mit der dichandschen Umsonst: beide bringen’s auf den Punkt – die Desinformation und die Verletzung der Würde von Menschen … In diesem Zusammenhang ist es wohl bezeichnend, daß Eva Dichand am 23. Dezember 2014 auf der Plattform des Unternehmens Twitter das Foto eines Buchtitels um neunzig Grad gedreht veröffentlicht, bei ihr „Die Würde …“ auf dem Boden liegt …

PS Wie in der Collage gesehen werden kann, steht neben der trachtig gekleideten Eva Dichand ein ebenfalls trachtig gekleideter Mann namens Christoph Dichand. Von einer anderen Zeitung der gutter press, unrichtig, von einer weiteren, aber nicht umsonst zu habenden Zeitung der gutter press. Denn. Tatsächlich anders ist diese Zeitung nicht – auch im Hinblick auf Desinformation, und das ebenfalls nicht nur im Fall des Getränks, sondern auch generell in der Berichterstattung gegen Menschen

Rudi Fußi fällt zu „Flötenunterricht“ gegen Frauen auf FPÖ-Unzensuriert nichts ein

Dabei ist das doch ein Mann, dem sonst sehr viel einfällt, er ist sonst einer, der weiß, welches Getränk zum Frauenbild welcher Partei paßt. Er ist einer, an dem weder Fernsehen noch Radio vorbeikommen wollen, er weiß, was er weiß, er „kennt sich aus“, er „hat eine Meinung“, er „spricht Klartext“.

Wie gut es doch dieses Land hat, diesen „Mindworker“ als „festen Bestandteil der Österreichischen Öffentlichkeit“ zu haben, der auch zu den – halt, um es nicht zu sehr in Schmeichelei ausarten zu lassen, soll auf eine Beschreibung von ihm selbst zurückgegriffen werden, die auf der Website „Mindworker“ gelesen werden darf – eine, die ihm angemessen ist, bescheiden und wahr, also ohne Schmeichelei und ohne Übertreibung:

„Auf Twitter zählt Rudi mit seinem Account @rudifussi zu den einflussreichsten Multiplikatoren des digitalen Österreichs. Er gibt seine Erfahrungen und sein Fachwissen an mehreren Universitäten und Fachhochschulen an Studierende weiter.“

Rudi Fußi Lehrstunde

Eine Lehrveranstaltung von Rudi Fußi auf Twitter

Wenn Sie aber doch wissen möchten, welche Erfahrungen und welches Fachwissen Rudi an mehreren Universitäten und Fachhochschulen an Studierende weitergibt, Ihnen aber nicht das seltene Glück bisher beschieden war, eine Lehrstunde von Rudi miterleben zu dürfen, kann mit Ihnen das Geschenk geteilt werden, das Rudi bereits im Sommer 2014 machte. Es ist ein so großzügiges Geschenk, für das Rudi seine ganze Erfahrungen und sein ganzes Fachwissen aufgeboten hat, daß es egoistisch wäre, es nicht mit Ihnen teilen zu wollen.

Wenn Sie diese Tweetrudilehrstunde gelesen haben, werden Sie sich bestimmt ebenso auf das Jahr 2015 freuen, es gar nicht mehr erwarten können, Rudi Fußi wieder oft im Radio zu hören und wieder oft am Bildschirm zu sehen. Aber eine Bitte, belästigen Sie diesen Mindworker nicht mit Fragen, etwa danach, wie es ungehörigerweise gemacht wurde, was ihm denn zu Massenvergewaltigung als rechte Lösung auf FPÖ-Unzensuriert einfällt. Denn es könnte Ihnen ebenfalls passieren, daß er sie blockt, Sie also davon aussperrt, weiter von seinen Erfahrungen und von seinem Fachwissen profitieren zu dürfen. Außer menschgemäß, ihn am Bildschirm zu sehen, das reicht Ihnen …

FPÖ Unzensuriert - 25-12-2014PS Wie der Screenprint von heute es belegt, ist es gesinnungsgemäß ein weiteres Mal nicht dazu gekommen, daß von der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft etwas genommen wird, das als ungeheuerlich einzustufen ist. Aber es fehlt menschgemäß an Erfahrungen und an Fachwissen, das beurteilen zu können, weshalb eine sofort und vorbildhafte Erledigung Monate später noch für Rudi Fußi ein zu behandelndes Thema ist, jedoch eine weder sofortige noch vorbildhafte Bereinigung durch die Unzensuriert der FPÖ nicht. Dieses Manko an Bildung hätte je nur vermieden werden können, Sie wissen es bereits, ja, durch Belegung der Lehrfächer des Rudi

Zum friedlichen Weihnachtsfeste in der FPÖ-ZZ ein recht christliches Gedenken an „Kongo-Müller“

„‚Man macht normalerweise keine Gefangenen. Und wenn es doch vorkommt, dann wird stückchenweise abgeschnitten. Zuerst das linke Bein, dann das rechte‘, sagt Siegfried Müller im Tarnanzug mit einem Lächeln im Gesicht (siehe Video im Kasten). Die Szene stammt aus einem DDR-Dokumentarfilm von 1966 mit dem Titel ‚Der lachende Mann – Bekenntnisse eines Mörders‘. Die beiden Propaganda-Filmemacher Walter Heynowski und Gerhard Scheuman interviewten im selben Jahr den Söldner mit dem kurzgeschorenen Haar. Unverdrossen erzählte er ihnen, was er mit kongolesischen Rebellen während des Bürgerkrieges machte – zum Beispiel mit ihren Köpfen: Er liess die Schädel blank putzen und verzierte mit den Totenköpfen seinen Jeep.“

FPÖ-ZZ 51-52 2014 - Kongo-Müller - EK LDas ist kein Zitat aus der Nummer 51-52 vom 19. Dezember 2014 bis 8. Jänner 2015 der „Zur Zeit“. E. K. L. fällt gesinnungsgemäß anderes zu Siegfried Müller ein: „Der Wehrmachtsrecke (EK I)“ und „Die Legende“. Und: „Kongo-Müller, dessen voller Name Siegfried Müller lautet, lehrt mit seinen weißen Söldnern den eingeborenen Aufständischen das Fürchten. Die Weißen sind ihnen haushoch überlegen, da sich die Kongolesen aus Angst vor bösen Geistern in der Nacht nicht kämpfen trauen. So schlagen die Söldner um Kongo-Müller im Schutz der Dunkelheit zu, richten ihre FN-Sturmgewehre auf einen Gegner, der wie gelähmt erscheint.“

Weiße Söldner schießen nicht, sie richten bloß ihre Sturmgewehre auf einen Gegner, und schon erscheint er wie gelähmt, und ist in Wirklichkeit tot, bloß durch das Richten ihrer Sturmgewehre …

Die Weihnachtszeit ist ja eine Zeit der fokussierten Legendenbildung, wird sich E. K. L. gar nicht dumm gedacht haben, weshalb also nicht wie ein Evangelist eine weitere Legende herbeischreiben? Und es ist auch die Zeit des fokussierten Friedens, wie stumpfdumm wäre es von einem EK L von das Fest der Liebe mit abgeschnittenen Beinen

Und weil es die friedlichste Zeit im Jahr, will hier EK L gar nicht unterstellt werden, er stelle sich dumm, also unwissend über Siegfried Müller. Dabei wäre es auch in diesem Fall leicht nachzuweisen, wie wissend EK L ist und für wie dumm er die Leser und Leserinnen der ZZ, also auch die vielen gewählten Mandatare der identitären Gemein-Schaft, die für dieses Magazin Beiträge gießen, und zugleich auch seiner Leser und Leserinnen sein werden. Menschgemäß sind auch diese gewählten Mandatarinnen nicht dumm, viel mehr benötigen sie gesinnungsgemäß die von EK L gelieferten Expertisen für ihr Herumsitzen in den Gremien auf allen politischen Ebenen in diesem Land. Und EK L liefert recht reichlich. Zu vielen Themen, auch in der Nummer 51-52 wieder, wie bereits ein weiteres Mal ausführlich dargelegt in: „So a Congo-Neger frißt s‘ z’samm“.

FPÖ-ZZ 51-52 2014 - Kongo-Müller zeichnet wahnsinnig gerne

„Kongo-Müller“ – Eine Mediengeschichte.

EK L wird sehr viel über Siegfried Müller wissen, auch den Dokumentarfilm „Der Lachende Mann – Bekenntnisse eines Mörders“ kennen, das darf allein schon daraus geschlossen werden, daß er sein Gedenken mit einem Bild illustriert, das aus diesem Film ist, und als Fotoquelle wird angegeben: „hfhr.org.pl“. Und auf dieser Website wird genau mit diesem Foto über den Dokumentarfilm berichtet. Wie unchristlich wäre es also, EK L gerade zur friedlichsten Zeit im Jahr vorzuwerfen, er betreibe – im harmlosesten Fall – Desinformation … Sollte EK L nicht viel mehr dafür gelobt werden, wie recht schön er über „Kongo-Müller“ schreibt, wie großzügig er überhört, was „die Legende mit dem Eisernen Kreuz I“ spricht? Wie EK L nur das Gute hört, das Müller sagt? Das also, was Müller etwa über den Kampf in Afrika für Europa und dessen „freiheitliche“ und „christliche“ …

Aber, genug von EK L …

Aber auch genug von „Kongo-Müller“, der weithin bekannt und unbekannt ist als „Kongo-Otto“, aus einem Film von Didi Hallervorden: „Didi und die Rache der Enterbten“.

Interessant an der Geschichte von Siegfried Müller ist  – gerade vor dem aktuellen Hintergrund, daß wieder Söldner aus Europa – tatsächlich die Mediengeschichte, die auch aufzeigt, wie weiterhin mit großer Vorsicht und vor allem mit kritischer Analyse Medienberichte zu behandeln sind, und das bezieht sich in der Gegenwart nicht nur auf die Medienberichte über die jungen Menschen, die sich für die Wüstenmordgottbande anwerben lassen … Es lohnt durchaus, diese Mediengeschichte nachzulesen, auch sie erzählt einiges über das Funktionieren der Medien nicht nur in der Vergangenheit, sondern weiter unverdrossen in der Gegenwart.

PS Zu dem oben genannten Dokumentarfilm muß nichts Kritisches angemerkt werden, denn, wie in der Collage zu lesen, gibt es bereits genügend Kritisches über diesem Dokumentarfilm. Ein brutaler Söldner hat sich aus Geltungsdrang eingelassen mit Dokumentarfilmern aus einer brutalen Diktatur – Mitleid kann für ihn deshalb nicht aufgebracht werden, ebensowenig kann ein Lob für die Filmer ausgesprochen werden, die für eine kommunistische Diktatur ihre schmutzige Pflicht erfüllten. Aber „Bekenntnisse eines Mörders“ dennoch ist anzusehen, ist empfehlenswert, denn es gibt Aufschluß darüber, welche Art von Menschen für die ZZ der FPÖ „Recken“ und „Legenden“ sind – wohl wert also ihrer recht schön zu gedenken, als sie noch gewählt wurden und in Gremien herumsaßen …

Stefan George wäre über Robert Misik wohl mehr als erstaunt

„Politisiert Euch!“ … Eine Überschrift, die dazu verleitet, den Artikel zu lesen, auch dann, wenn er von Robert Misik ist. Bereits aber beim zweiten Satz, beim Lesen des Namens Stefan George kann es nur eine Reaktion geben, mit dem Weiterlesen aufzuhören, Robert Misik zu empfehlen, mindestens einhundertmal sich selber vorzusagen, wegen der Merkbarkeit noch besser, gleich tausendmal für sich aufzuschreiben: „Ich muß mich informieren.“ Vielleicht ist sein gesamter Artikel bloß ein versteckter Hilferuf, aber um ihm helfen zu können, hätte er wenigstens die richtige Schlagzeile schreiben müssen: „Informiert mich“.

Stefan George als Typus für einen „vollends unpolitischen Autor“ … Es ist Gabenzeit, vielleicht findet sich ein Mensch aus seinem Kreis, der Robert Misik beispielsweise schenkt: „Stefan George und die Nachwelt. Dokumente zur Wirkungsgeschichte, Band 2, herausgegeben von Ralph-Rainer Wuthenow, Klett-Cotta.“

Ein Zitat aus diesem Buch zeigt bereits wie Robert Misik „vollends“ …

„[B]ei einem Manne, der allein nicht auch politische Verse geschrieben hat, sondern, zielgerichtet, auch „Zeitgedichte“, der dazu nach seinem Verstummen als Lyriker dezidiert in seinen überlieferten Gesprächen politisch-pädagogisch zu wirken bemüht war …“

Robert Misik - Ein InformationsdilemmaHätte er, Robert Misik, die große weite Welt außen vorgelassen, nicht Schriftsteller aus Deutschland, Frankreich genannt – na ja, viel größer ist die Welt ihm ohnehin nicht -, sondern das „Dilemma“ in dem wienerischen Grätzel, wo er aufgewachsen ist, erkundet, wäre es erspart geblieben, hierzu sich äußern zu müssen. Für sein Grätzel wird es wohl stimmen, was er erkundet hat, in der Welt draußen, sieht es freilich anders aus, werden etwa allein nur die führenden politischen Rollen von zumeist männlichen Schriftstellern bedacht, gerade in gesellschaftlichen Umbrüchen.

Dabei ist sogar fraglich, ob er sich in Wien so richtig auskennt.

Es hat aber auch sein Gutes, daß Robert Misik diesen Artikel geschrieben hat. Denn es kann gleich die Gelegenheit genutzt werden, eine Information nachzureichen, die vor Monaten direkt von der Polizei übermittelt wurde, um genau zu sein, am 26. Juni 2014 per E-Mail erhalten wurde. Hiermit kann auch gleich ein Übungsvorschlag an Robert Misik verbunden werden, Informationen einzuholen, nämlich darüber, ob es wegen des unten angesprochenen Folders noch Ermittlungen gab oder nicht.

Presseaussendung 15-6-2014Robert Misik war so freundlich einen Ratschlag als wissender Journalist und beeindruckender Denker, wie in der Collage gelesen werden kann, zu zwitschern. Wie aus der Antwort der Polizei hervorgeht, ebenfalls in der Collage zu lesen, werden „Nachtragsaussendungen“ an „verschiedene Redaktionen und Journalisten“ versandt. Womit klar ist, daß der Ratschlag … Wesentlich an der Sache aber ist einzig, ob es noch Ermittlungen gab, vor allem, wenn ja, mit welchen Ergebnissen:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“

Ein Schreiber der FPÖ-ZZ distanziert sich von der Distanzierung, ein Nazi zu sein

Es ist wohl wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, wer ein Nazi oder eine Nazisse ist, und menschgemäß also interessiert es absolut nicht, wofür sich ein Georg Immanuel Nagel selbst je hält; seinen Namen hier überhaupt zu erwähnen, verdankt er einzig dem für ihn glücklichen, aber sonst unglücklichen Umstand, daß er für das Werbe-, Quell-, Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft schreibt, also für eine Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält.

Der Eckart Hüttner - Nagel - Distanzierung von der DistanzierungEs ist wohl zusätzlich wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, was für freundschaftliche und also der redlichen Geschichtsforschung widersprechende Geschichtsdarstellungen in dem Werbe-, Quell- Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht werden, also in einem Medium der Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält. Es interessiert hier absolut nicht, welche Geschichte sie sich erschreibt, die Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält; möge sie sich eine Geschichte fern der Geschichte erschreiben, möge diese ihre Lebenswahrheit sein, mögen andere diese ihre Lebenswahrheit Lebenslüge nennen, es interessiert nicht, weder Lebenswahrheit noch Lebenslüge, genauer, diese interessieren nur insoweit, als sie ihre Vergangenheitsfixierung die Gegenwart erhellen, diese Vergangenheit nirgend wohin führt, außer in Ruin, in Elend, Mord und Verbrechen.

Es ist die Gegenwart, über die hier geschrieben wird. Denn es soll nicht heißen, nicht wieder heißen, es sei nichts gewußt worden. Alles wird gewußt, und nicht nur deshalb, weil es hier geschrieben wird. Freilich, wer die Massenmedien in diesem Land in fernen Tagen zur Aufarbeitung heranziehen wird, wird ein anderes Bild bekommen, wird meinen, es sei nichts gewußt worden, wird von einer freundlichen und rücksichtnehmenden Berichterstattung über die gewählten Mandatare und Mandatarinnen dieser identitären Gemein-Schaft lesen, und daraus nur den Schluß ziehen können, diese haben ihre wahren Absichten zu verbergen verstanden, während sie in Wahrheit nichts verbargen. Es sind die vielen, viel zu vielen Wähler und Wählerinnen, die dieser Gesinnungspartei ihre Stimmen in den Wahlen geben, anzuklagen, sich mit Menschen wie einem Georg Immanuel Nagel überhaupt abgeben zu müssen, sich zu beschmutzen, sich zu erniedrigen, je über ihn und seine Gesinnungsgemein-Schaft etwas schreiben zu müssen.

Wie gleichgültig muß es sein, wie die identitäre Gemein-Schaft zur Vergangenheit steht, wird bedacht, wie sie zur Gegenwart steht, was sie zur Gegenwart sagt und schreibt. Das könnte abgetan werden, mit der Bemerkung, es ist das Vokabular und es sind die Phrasen der Vergangenheit, aber es sind die Phrasen und es ist das Vokabular gegen Menschen, die heute leben, und darum kann es nicht abgetan werden, vor allem und einzig deshalb, weil diese Gesinnungspartei heute noch von vielen, viel zu vielen Menschen gewählt wird.

Allein in der verwichenen Woche, um nur die aktuelle Woche dieses Jahres als Beispiel hierfür zu nehmen, unter der Verantwortung, unter den Augen, unter den christlichen Weihnachts- und Neujahrswünschen  gewählter Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft Aussagen von solch einer Verkommenheit und Niedertracht, daß nicht geschwiegen werden kann und vor allem nicht darf, denn das geschieht in den Medien dieser Partei, die voran von ÖVP und mit Einschränkungen auch von SPÖ noch immer als mögliche Koalitionspartnerin gesehen und von nicht wenigen Medien, allen voran von der gutter press, in diesem Land, als Regierungspartei auf Bundesebene im Spiel gehalten wird:

„Dynamite fuer diese Drecksaue“

„Verfechterinnen ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen“

„Höhlenmenschen“

Und mit

In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ

mußte bereits gestern ein weiteres Mal in einer sich selbst beschmutzenden und sich selbst erniedrigenden Art und Weise etwas zu Georg Immanuel Nagel, der sich auf den Plattformen der Unternehmen Twitter und Facebook im Trachtensakko bildlich präsentiert, geschrieben werden, weil er eben für das Hauptorgan dieser Gesinnungspartei schreibt, die von vielen, viel zu vielen immer noch gewählt wird, die von vielen, viel zu vielen Medien immer noch hofiert wird. Aber er schreibt nicht nur für die „Zur Zeit“, er schreibt auch für den „Eckart“. Im „Eckart“ wurde am 31. Oktober 2014 seine „Distanzierung von der Distanzierung“ veröffentlicht:

„Die sogenannte Distanzierung gehört heutzutage zum guten Ton und zum häufig zelebrierten Pflichtritual der seit dem Jahr 1968 rasant expandierenden und mittlerweile staatlich verordneten Zivilreligion. Auch wenn die Nazi-Keule in manchen Kreisen begrüßenswerterweise schon recht schwach geworden ist, vermag sie immer noch den einen oder anderen vernichtend zu treffen.

Statt dessen wäre es am besten, rückhaltlos zu den eigenen Überzeugungen zu stehen.

 Jedes Entgegenkommen ist hier Zusammenarbeit mit dem Feind.“

Bemerkenswert daran ist auch, am Anfang der „Distanzierung“ steht als Autor Georg Immanuel Nagel, am Ende der „Distanzierung“ steht „Author huettner am 31. Oktober 2014 um 09:51“. Thomas Hüttner hat es veröffentlicht, also – genug der Selbstbeschmutzung heute, deshalb nur ein Hinweis – der

„Eckart-Hauptschriftleiter“ auf dem WKR-Ball …

Leise rieseln die Werte zurück

Leise rieseln die Werte zurück

Gar nicht leise rieseln die Werte der Engel in die Welt zurück –
Horch, wie der Chor ohne Lieb schallend  wieder erwacht –
Im plattalten Wald die Nacht und die Furcht zurück –
Zurück die Schar aus deren Herzen das Eis bricht in die Welt –

Wie Peter A. Krobath in seinem unten wiedergegebenen Beitrag „Journalistenmafia: Weinachtsoffensive“ darlegt, bringen inzwischen schon zu viele die dünne Schicht der Zivilisation zum Schmelzen. Es ist längst nicht mehr nur auf die Gemein-Schaft beschränkt, von der je nichts anderes zu erwarten ist – leiser bloß wird die Gegenrede gegen deren Werte und erschreckend lauter die offene Fürrede für ihre Werte in deren Vokabular …

Avatar von StadtFruchtWien

Kaum öffnen im Spätsommer die Adventmärkte, fallen die österreichischen Medien über Bettelnde her. Das geschieht in einer Eintracht, die ganz und gar nicht zufällig ist – Dieser Artikel von Peter A. Krobath ist im Augustin  erschienen

Die erste Attacke kommt heute übers Radio. In einer sogenannten Morgenshow warnt der Moderator vor den „Bettelbanden“, die nun gerade in der Vorweihnachtszeit zu einem großen Problem würden. „Diese Krüppel sitzen vor den Geschäften herum und verderben es so der Kundschaft, sich selbst eine Freude zu machen“, sagt er, wobei nicht ganz klar ist, womit sich diese Kundschaft vor den Geschäften normalerweise „selbst eine Freude“ macht.bettleakademie-hockend

„Das wirklich Schlimme ist ja“, hetzt der Sprecher weiter, „dass diese organisierten Bettler denen das Geld wegnehmen, die es wirklich brauchen.“ Will er uns damit sagen, der Handel würde das Geld viel dringender brauchen als die Bettelnden? Wohl kaum. Wahrscheinlich hat er sich nur ungeschickt ausgedrückt, denn die…

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In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ eine Auszeichnung für Günter Grass

Über einen Artikel in der „Zur Zeit“, in der über das „Wiederbeleben des Faschismus“ bereits öffentlich nachgedacht wird, darf oder muß in dieser Deutlichkeit geschrieben werden, daß er also in der Nummer 50 vom 12. Dezember 2014 einer ist in nazistischer Schreibart …

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grass - 2Der gesamte Artikel klingt zwar wie eine Beleidigung von Günter Grass, ist aber im Grunde eine Auszeichnung. Denn Günter Grass wird als „SS-Mann“ bezeichnet. Und vor allem ranghohe SS-Männer genießen in der identitären Gemein-Schaft recht hohes Ansehen, sind diese darüber hinaus auch noch Schriftsteller und Mörder, wie beispielsweise Verbelen, gibt es kein Halten mehr, wird ihnen eine Legende erschrieben, die sie sogar zu Helden in Österreich nach der gestoppten Verheerung durch die nationalistische Massenmorddiktatur des deutschen reiches macht. Eine derartige Auszeichnung durch das freiheitliche Werbe-, Quell, Schreib- und Denkorgan wird Günter Grass nicht einmal wahrnehmen, und vor allem ist es keine, auf die er stolz wäre. Die Größe von Günter Grass, selbst noch zu Lebzeiten einbekannt zu haben, mit siebzehn Jahren zur „Waffen-SS eingezogen“ worden zu sein, ist eine nazistischen Massenverbrechern und Massenmördern, wie beispielsweise dem zurzeitlich geehrten Priebke, gänzlich fremde und fehlende Größe.

fpö zz 50-2014 georg immanuel nagel schreibt nicht über günter grassNun, was bringt Georg Immanuel Nagel derart gegen Günter Grass auf? Es ist die Überlegung von Günter Grass, daß zur Not auch die Zwangseinquartierung von Flüchtlingen eine Option wäre, sollte es bei der Unterbringung von Asylwerbern Notfälle geben. Dieses Gedankenspiel findet Georg Immanuel Nagel derart ungeheuerlich, daß er ein ganzes Magazin ganz im Geiste dieses freiheitlichen Magazins verbaler Beleidigungen gegen Günter Grass stellvertretend gegen alle, die um menschliche Lösungen bemüht sind, abfeuern muß. Auf den Inhalt dieses nagelschen Artikels muß nicht eingegangen werden, denn erstens enthält er konkret keine einzige Überlegung, die zu einer menschenwürdigen Lösung etwas beitragen könnte, zweitens ist generell zu sagen, ist die identitäre Gemein-Schaft keine redliche Organisation, mit der über diese Thematik seriös und konstruktiv debattiert werden kann. Und dafür ist der nagelsche Artikel wieder einmal ein prototpyisches Beispiel der Nutzlosigkeit und der vergeudeten wichtigen Zeit, je mit dieser Gemein-Schaft eine Debatte auch über diese Thematik zu führen. Denn die Zeit ist dringend notwendig, um zu menschenachtenden Lösungen konstruktiv zu kommen.

Nun, warum kann von nazistischer Schreibart gesprochen werden? Wenn im Dezember 2014 in einem Artikel beispielsweise von „Volksdeutschen“, von Volksgenossen“ bei Berücksichtigung des gesamten Duktus dieses Artikels geschrieben wird, dann …

Allerdings stellt sich bei Georg Immanuel Nagel die Frage, schreibt das der Georg Immanuel Nagel, dem amtlich bescheinigt wird, weit nach 1945 geboren worden zu sein, oder schreibt in Georg Immanuel Nagel ein Georg Immanuel Nagel, der weit vor 1945 geboren wurde, wird bedacht, wie selbstverständlich geläufig ihm das Vokabular und die Phrasen aus den madigen zwölf Jahren …

„Schon während des Krieges gab es solche Regelungen auch für Ausgebombte. Es ist verständlich, daß in solch großer Not ein Volk zusammenhalten muß.“

Das ist selbstverständlich eine Dummheit, aber es ist erträglicher, sich vorzustellen, daß ein Mann weit vor 1945 geboren wurde und auf dem Entwicklungsstand eines beispielsweise Siebzehnjährigen stehengeblieben ist, als sich vorzustellen, ein junger Mann im Jahr 2014 ist auf dem Entwicklungsstand von 1945, wobei gar nicht von Entwicklung gesprochen werden kann, sondern richtiger davon, daß ein junger Mann im Jahr 2014 ein Repetiermund aus 1945 ist, also nur das wiedergibt, was ihm eingetrichtert wurde. Es ist erträglicher deshalb, weil nicht jedem Menschen es gegeben ist, sich zu entwickeln. Solchen Menschen ist mit Nachsicht zu begegnen, sie bedürfen der Zuwendung, aber nicht die Organisationen, für die sie arbeiten, das heißt im konkreten Fall der identitären Gemein-Schaft: keine Stimme in jedweder Wahl.

Woher nimmt Georg Immanuel Nagel das sein Vokabular? Wer die Empfehlungen zur Wiederlesung in diesem Magazin verfolgt, kann sich vorstellen woher …

Es ist auch zum Erbarmen, wie Georg Immanuel Nagel – prototypischer Vertreter dieses identitären Geschwefels – Günter Grass u.v.a.m. vorhält: „Aneinanderreihung von wirren Sentenzen“, „machen einen noch lange keinen großen politischen Denker“, „moralinsaures Gefasel“, „alte Tattergreis“, „eigentümliche Äußerungen“ … Wer spricht so von Günter Grass, und spricht doch nur von sich selbst? Georg Immanuel Nagel ist es. Aber er spricht auch für seine Gesinnungsgemein-Schaft stellvertretend aus, was von deren „Konzepten“ zu halten ist:

„Der ehemalige SS-Mann Grass ist ein typischer Ewiggestriger, der versucht, die aktuellen Probleme mit Konzepten aus ‚der guten alten Zeit‘ zu lösen.“

Nur nebenbei bemerkt, wäre Günter Grass „ein typischer Ewiggestriger“ und schriebe er zusätzlich noch wie die von der „Zur Zeit“ recht  Verehrten, beispielsweise wie Springenschmid, er wäre dieser Gemein-Schaft ein Gott

„Mit Konzepten aus der ‚guten alten Zeit'“ … Es gibt auch einen recht vielsagenden Rechtschreibfehler:

„Hinzu kommt der Kinderreichtum dieses Menschenschlagen, welcher […]“

„Dieses Menschenschlagen“ – Menschen schlagen … Darum geht es. Beinahe könnte von einer Erleichterung gesprochen werden, nicht wieder, wie in dieser Woche, lesen zu müssen: „Sofort erschießen diese Dreckschweine!“ … Oder von „Massenvergewaltigung von Frauen“, ebenfalls in dieser Woche …

Und ein Letztes.

Weiß er, Nagel, noch, von welchem Land er redet? Er schreibt, wie ausgeführt, nicht über Günter Grass, also auch nicht für Leser und Leserinnen in Deutschland, denn er schreibt in einem Magazin einer Partei in Österreich, die in Österreich zu Wahlen antritt.

„Nun freilich ist ein Zuzug von Deutschen in ein deutsches Land kein Problem, denn das heißt, es kommen Personen der gleichen Kultur, die zudem gebildet und fleißig sind. Bei den bildungsfernen, mitunter radikalislamischen Asylanten aus den rückständigsten Weltgegenden sieht das schon anders aus. Von anderen Dingen wie dem wachsenden Terrorismus und den alltäglichen Gewaltverbrechen an Deutschen rede ich erst gar nicht.“

„Fleißig“ – wahrlich fleißig, ein Blick in die Kriminalitätsstatistik …

Schluß jetzt, genug. Nein, etwas Heiteres doch noch. Wenn es darum geht, einen Menschen zu diffamieren, wird plötzlich die Abkürzung „SS“ gekannt, geht es aber darum, die nationalistische Massenmorddiktatur in einem freundlichen Licht darzustellen, das Deutsche Reich wie die USA als Präsidialsystem mit einem Staatsoberhaupt Adolf Hitler zu präsentieren, werden die Abkürzungen „SS“ und „SA“ nicht verwendet, sondern ausgeschrieben: „Schutzstaffel“ und „Sturmabteilung“ … Ausgeschrieben klingt das harmloser … Ist das nicht rührend gedacht? Oder einfach lächerlich …

PS Auch diese Nummer kommt nicht ohne Beiträge von gewählten Mandataren aus. Diesmal Wendelin Mölzer und Manfred Haimbuchner. Und zusätzlich ein großes Interview mit NR Gerhard Deimek. Der, wie von ihm recht bekannt, klug zu reden weiß, wie hier inhaltlich passend nachgelesen werden kann: „Zum Kotzen …“

„Neger keinesfalls nach Europa einschleppen“ und die Frage, ob FPÖ-Unzensuriert Zahlen nur bis 100 lesen kann

Beim Nachschauen, ob die gesinnungsgemäß zensierte Unzensuriert der identitären Gemein-Schaft wenigstens in der Adventzeit mit so vielen mandatarlichen Segenswünschen an die aus der Leseschaft rekrutierten Schreibstaffel blutrünstige und menschenverachtende Kommentare löschen würde, fiel die Zählweise der Zustimmungen und Ablehnungen von Kommentaren auf …

Vorneweg einmal: die blutrünstigen und menschenverachtenden Kommentare werden auch zur Weihnachtszeit nicht gelöscht. In dieser Hinsicht kann ihr und ihrer Schreibstaffel keine Heuchelei unterstellt werden, sie bleiben ehrlich und dem treu, was sie das ganze Jahr über schreiben, auch das ganze Jahr 2014 über schrieben.

FPÖ-Unzensuriert - Wertungszahlen im Vergleich 8-12 bis 10-12.2014

Zustimmung und Abstimmung im Vergleich 8. Dezember und 10. Dezember 2014

… wenn Sie die zwei Collagen mit den Zustimmungszahlen und Ablehnungszahlen vom 8. und 10. Dezember 2014 vergleichen, sehen Sie, daß diese sich unterscheiden, das heißt, es gibt keine kontinuierlich fortlaufende Zählung. Die Collage vom 8. Dezember 2014 finden Sie unter

FPÖ-Unzensuriert – Männer onanierten vor einer Frau.

Um eine Zahl beispielhaft dafür herzunehmen, wird die Zustimmung und die Ablehnung zum Kommentar von der „Tea Party“ herangezogen. Wird die heute am 10. Dezember zu lesende Zahl von „39“ an Zustimmung zu der gestern zu lesen gewesenen Zahl von „82“ hinzugezählt, ergäbe das heute eine Zustimmungssumme von „121“.

Einhundertundeinundzwanzig Leser und Leserinnen hätte nach diesem Beispiel zumindest ihre Zustimmung schon bekundet für:

Massenvergewaltigung von Frauen als recht einleuchtende Lösung auf FPÖ-Unzensuriert …

Aber, wie heute zu lesen ist, sind es wieder und auf einmal weniger, nämlich „39“. Eine kontinuierliche Zählung findet also nicht statt. Wie auf Unzensuriert tatsächlich gezählt wird, darüber können Vermutungen angestellt werden.

Vermutung eins. Bei Berücksichtigung der Kompetenzen der identitären Gemein-Schaft und auch ihrer Leseschaft und Schreibstaffel insgesamt wäre es nicht verwunderlich, müßte mit Erreichen der Zahl 99 das Zählen von vorne beginnen, weil einfach die Fähigkeit und das Können fehlt, Zahlen ab 100 noch lesen und verstehen zu können.

Vermutung zwei. Es wird schlicht täglich von vorne begonnen zu zählen. Das verhindert feststellen zu können, wie viele tatsächlich solchen blutrünstigen und menschenverachtenden Kommentaren zustimmen, wie wenige oder wie viel wenige auf dieser Website der identitären Gemein-Schaft solche ablehnen.

Sinn und Zweck einer solchen Zählsystem kann nur Unzensuriert selbst erklären.

Soher kann nicht einmal annähernd  nachvollzogen werden, wie viel Zustimmung und wie wenig Ablehnung etwa auch Schreibstaffel-Peter_ für seinen Beitrag „Schafft endlich Frieden zwischen den Rassen!“ erfährt. Wer das gar nicht wissen will, wird das als Gnade empfinden, nicht auf einen Blick sehen zu müssen, wie viele in diesem Land derartigen Anschauungen zugetan sind. Ein Beitrag übrigens, der zutreffend die Gegebenheiten  dieser Website beschreibt, allerdings nur, wenn das Wort „Rasse“ durchgestrichen wird:

„Schuld an den scheußlichen Zuständen ist unter anderem die Irrlehre von der Gleichheit der Menschenrassen. Es gibt nun einmal Rassen, bei denen das Gehirn und das ethische Empfinden im Durchschnitt weit weniger entwickelt ist als bei anderen Rassen. Wer das abstreitet, lebt in einer Fantasie- und Märchenwelt. Aus dieser wird er spätestens dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn er etwa eine Situation erlebt, wie sie …“

Unzensuriert immer wieder herzustellen vermag …

Christian Höbart - Donauwörth - Erdkunde

Nach der Gesinnungspolitik könnte NR Christian Höbart Erdkunde nach Schollenart unterrichten – einer lernt bereits das höbartsche Vokabular.

PS Es wird nicht gewußt, wie alt Peter_ ist, aber durch sein Hervortun hat er Qualifikationen, mit denen er für eine Karriere in der identitären Gemein-Schaft prädistiniert wäre – er könnte ein xter Mölzer werden, zumindest ein zweiter Höbart, dem er seinen sprachmächtigen Formulierungen recht ebenbürtig ist, wird etwa an „Menschenfresser“ erinnert … Und sollt‘ aus einem freiheitlichen Mandat doch nichts mehr werden, einen Jubel in der „Zur Zeit“ verdiente er sich bereits jetzt; für solche Heimater etwa von einem Schlage Rolf Kosiek hat die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft bereits eine entsprechende Schimmelüberschrift geschaffen: „Würdigung eines großen Patrioten“.