„Kongress Verteidiger Europas“: Was ihr Standard ist: Untaten im Abgrund auf Aistersheimer Sonderfritten

Kongress Verteidiger Europas

In Österreich wissen wohl noch sehr viele Menschen, was es heißt: „Neger zu sein.“

Das kann sich auf die finanzielle Situation beziehen. Das trifft auf die Menschen aber nicht zu, die Menschen als „Neger“ abwerten, die Verhetzung betreiben mit Horrorerfindungen, die sie gesinnungsgemäß Menschen unterstellen, über die sie mit dem Wort „Neger“ sich zu erheben versuchen.

„Neger zu sein“ kann sich auch auf die geistige Situation eines Menschen beziehen, es kann auch verwendet werden, um zu sagen, ein Mensch habe keine Bildung. Auch das trifft auf die Menschen nicht zu, die Menschen als „Neger“ abwerten.

Aber.

Eines trifft auf solche Menschen, die Menschen als „Neger“ abwerten, gewiß zu: sie sind moralisch und ethisch vollkommen entleert, sie sind ohne Werte, die je würdig befunden werden könnten, Werte genannt zu werden.

Exemplarisch für diese Menschen steht Peter_, von dem gewußt wird, er war 2016 zahlender Teilnehmer am „Kongress Verteidiger Europas“.

Und daß er nun am 5. März 2018, wie in die Collage aufgenommen, gerade bei einem Kommentar zum „Kongress Verteidiger Europas“ das Ungeheuerlichste, das Schäbigste gegen Menschen schreibt, über die er sich mit dem Wort „Neger“ zu stellen abmüht, spricht auch das endgültige Urteil über die „Verteidiger Europas“.

Es spricht auch das endgültige Urteil über die identitäre Regierungspartei. Denn. Peter_ kann sich seit Jahren ungehindert auf der Website der nun montagsgemachten Regierungspartei mit dem Abscheulichsten in Kommentare ergießen.

Mit einem Klick auf Peter_ öffnen sich die Kapitel zum österreichischen Kosmos der Abscheulichkeiten …

Aber es sind nicht moralisch und ethisch vollkommen entleerte Menschen, die sich in Prunkbauten herumtreiben, es sind auch in sozialer Hinsicht vollkommen Gewissenslose nun gespiegelt in der montagsgemachten Regierung …

„Verteidiger Europas“ meinen nun, mit dieser Montagsregierung, nicht mehr „tatenlos am Straßenrand“ …

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Mit der Orientierung tun sie sich halt recht schwer. Der Straßenrand war es nie, es war immer der Abgrund. Und die rechte Verwendung von Wörtern fällt ihnen auch stets recht schwer. „Tatenlos“ ist das von ihnen falsch verwendete Wort. Mit Untaten im Abgrund waren und sie sind. Und nun meinen sie die Parole zu hören: „Los!“ Los zu weiteren Untaten. Los, das ganze Land in den Abgrund. Los, alle Menschen in ihren Abgrund …

Marios Aistersheimer Sonderfritten.png

NS Was wohl im Wasserschloß zum Knabbern serviert wurde? Was wohl Peter_ knabbert beim Schreiben seiner Kommentare für die Website der identitären Regierungspartei – Zigeunerräder?

Das ultimative Argument gegen Rundfunkgebühren von Michael Fleischhacker, dem Kopf der Abschaffungsgilde: „Grüne Socken“.

Rundfunkgebühren

In der Schweiz haben sich am 4. März 2018 über siebzig Prozent für die Beibehaltung der Rundfunkgebühren ausgesprochen. Damit haben die Menschen in der Schweiz stellvertretend für alle Menschen in Europa gezeigt, daß sie nicht, wie sie zu oft und selbstgefällig hingestellt werden, von den sogenannten Bildungsnahen, so dumm … Michael Fleischhacker war eingeladen, am 4. März 2018, in den ORF zu einer Diskussion über Rundfunkgebühren. Am 1. März 2018 wurde in der Fernsehflugzeughalle eines altreichen Mannes über Rundfunkgebühren in Österreich diskutiert. Moderator: Michael Fleischhacker. Eingeladen dazu Werner Reichel.

Eine Diskussion mit Michael Fleischhacker und Werner Reichel

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

ORF-Watsch

über die Rundfunkgebühren in Österreich zu führen, das ist Großzügigkeit, Nachgiebigkeit.

Mit einem Wort: das überzeugendste Argument für die Beibehaltung der Rundfunkgebühren ist mit einem Namen endgültig vorgebracht: Michael Fleischhacker.

Es brauchen nur die Hallensendungen angesehen zu werden, um zu wissen, zu was Fernsehen in Österreich verkommen kann, wenn das Fernsehen altreichen Männern überlassen wird. Es verkommt zum Aufmarsch von alten Männern mit alten Weltbildern, die sich um nichts kümmern, als um sich selbst, demokratiebedrohlich erkrankt an Faktensorglosigkeit. Und zusätzlich von einem unendlichen Geiz getrieben, für das Konsumieren ja nichts bezahlen zu müssen, weil sie viel zu viel verdienen.

Das überzeugendste Argument für Rundfunkgebühren zusammengefaßt im Namen Michael Fleischhacker ist in vielen Abschnitten dargelegt und kann hier abgerufen werden.

Wer diese Kapitel liest, wird verstehen, daß aus diesen Kreisen keine Argumente kommen, die es wert sind, diskutiert zu werden, sondern nur Ungeheuerlichkeiten.

Menschgemäß muß ständig über Weiterentwicklungen gesprochen werden, also auch unbedingt über die Weiterentwicklung des ORF zum Besseren hin. Vieles liegt im argen. Nur mit diesen Männern, die alle Fleischhacker heißen könnten, über Entwicklung zu reden, das ist gelebte Toleranz, gelebte Demokratie, wohl darum wissend, daß mit Fleischhackers je keine Entwicklung zum Besseren hin … genauso könnte auch mit Steinen darüber gesprochen werden, ob sie sich dazu entwickeln wollen, von selbst sich zu bewegen.

Übrigens. In der Schweiz, das erzählte sehr anschaulich Emil Steinberger in der Sendung „Bei Maischberger“ am 28. Februar 2018,  haben die Volksabstimmung Männer in Gang gesetzt, denen bei ihrer Biertrinkerei etwas in den Kopf stieg, und ausgespuckt wurde, es müssen die Rundfunkgebühren in der Schweiz abgeschafft werden. Abschaffen, mehr hatten sie aber dazu nicht zu sagen. Wie auch? Beim Biertrinken, jeder wohl gleich drei oder mehr Biere gleichzeitig vor sich. Beim Bier … wer kennt das nicht, ein Witz setzt sich plötzlich fest, wird bis zum Erbrechen wieder und wieder lallend erzählt, lange und oft, noch beim Torkeln nach Hause und noch am nächsten Tag beim Aufwachen fällt der Witz gleich wieder ein, und leise, weil sonst zu schmerzvoll, wird versucht zu kichern. Das ist das Niveau der Männer, und es sind in der Mehrzahl Männer, die ihr Muskelspiel sehen wollen, und das Argumente nennen.

Übrigens. Die Sendung „Bei Maischberger“ am 3. März 2018 gesehen, auf 3sat … Michael Fleischhacker, höflich formuliert, argumentiert gegen Rundfunkgebühren mit den amerikanischen Halbstundenserien, die der ORF auch bringt … von 3sat und ORF III spricht er nicht: diese zu erwähnen, würde bereits allein seine, höflich formuliert, Argumentation zu einer für Rundfunkgebühren werden lassen.

Die gesamte Argumentation von Michael Fleischhacker gegen den ORF steckt in seinem Satz, den er am 4. März 2018 im ORF in der Sendung „Im Zentrum“ sagte:

„Ich hab‘ mir extra grüne Socken anzogen.“

Das ist die gesamte Argumentation. Exemplarisch von ihm für alle gesagt, die nun einander gegen Rundfunkgebühren zuprosten.

Herbert bringt Kannibalismus ins Leben

Zigeunerräder

Es ist einfach und rasch erzählt, aber die Geschichte ist kompliziert.

Jemand schreibt an die Firma Kelly und erhält diese Antwort:

„Vielen Dank für Ihr Mail, bezugnehmend darauf möchten wir natürlich gerne Stellung nehmen.
Unser Produkt Zigeunerräder wurde bereits in den 50er Jahren erstmals verkauft.
Der Name und die Vermarktungsstrategie ergibt sich damals wie heute  aufgrund der feurigen Paprikawürzung. Über Jahrzehnte sind Zigeunerräder ein vom Konsumenten „gelerntes“ Produkt und eine Namensänderung hätte ganz sicher einen Kaufrückgang zur Folge. Der Kunde verbindet seit Jahren mit diesem Namen ein Kelly’s Produkt mit würzigem Paprikageschmack.
Nach wie vor wird im deutschen Sprachgebrauch und vor allem in der Küchensprache das Wort Zigeuner verwendet (z.B. Zigeunersauce, Zigeunerschnitzel usw.), auch da bedarf es keiner großen Erklärung, sondern der Konsument weiß sofort, dass es sich um ein Produkt mit einer gewissen Schärfe und Paprika handelt.
Nicht zu vergessen ist auch die Operette der Zigeunerbaron von Johann Strauss. Es wäre kaum vorstellbar, diese Operette umzutaufen.
Wir können Ihnen versichern, dass wir mit dem Produktnamen Zigeunerräder, weder einer Randgruppe zu nahe treten, noch jemanden beleidigen wollen oder politisch Stellung nehmen wollen. Uns liegt viel an der Tradition unseres Unternehmens und auch unserer Produkte, weshalb sie immer noch den Namen Kelly’s Zigeunerräder Paprikan Style tragen. Genau wie sie unsere Kunden kennen und lieben.“

So rasch und einfach ist es erzählt, wie es zu dieser Antwort aus der Firma Kelly kommt.

Und dann wird die Geschichte kompliziert.

„Zigeunerräder“ würden, schreibt die Firma Kelly, schon seit den 1950er Jahren … wie frisch muß damals noch der Schmerz gespürt worden sein, in Österreich, nicht nur den Krieg von 1939 bis 1945 verloren zu haben, sondern es auch nicht geschafft zu haben, alle Menschen, die mit dem Stempel „Zigeuner“ zur Vernichtung selektiert, zu ermorden.

Die Firma Kelly hätte auch Rast heißen können. Kelly klingt halt gar so amerikanisch, und es ist doch eine österreichische Firma. Es war ja auch ein Amerikaner beteiligt. Wie ehrlich, eben österreichisch. Kelly klingt doch recht unverfänglich, mehr noch, offen, weltläufig, so gar nicht nach engem Gebirgsland, dunklen Tälern, schweren Trachten, harten Kartoffeln. Kelly klingt auch gar so dynamisch. Werbetechnisch ein äußerst dankbarer Name. Wie fade hingegen klänge ein Werbespruch wie „Rast bringt Knabberspaß für jeden“ … oder „Herbert bringt K…

Herbert Rast, reifenschlitzender Unternehmer – das ist so ein Gschichtl aus den Gründungstagen, einfach, nicht kompliziert, eben eine über brutale Geschäftsmethoden, wie sie gang und gäbe waren und in verfeinerter Form sind …

„Zigeuner…“: ein „gelerntes Produkt“, schreibt die Firma Kelly vulgo Rast. Das könnte genannt werden: Vollkommener, vollendeter Rassismus … Das Kennzeichen eines vollendeten Rassismus ist, die Lehrenden wissen bewußt nicht mehr, daß sie Rassismus verkaufen, und die Lernenden wissen bewußt nicht mehr, daß sie Rassismus kaufen.

Soweit wäre es noch eine unkomplizierte Geschichte zu nennen.

„Nach wie vor wird im deutschen Sprachgebrauch und vor allem in der Küchensprache das Wort Zigeuner verwendet“, schreibt die Firma, die auch Herbert hätte heißen können, wäre der Firmengründer weniger einfallsreich gewesen.

Weshalb das Wort „Zigeuner“ gerade im „deutschen Sprachgebrauch“? Aus christlicher Tradition wohl auch … hat doch Martin Luther schon gewußt, soll einem Menschen etwas Schlechtes gewünscht werden, schreibe, es solle ihm wie den „Zigeunern“ ergehen …

Es ist im Grunde keine komplizierte Geschichte, sondern erschreckend einfach, einfach erschreckend.

Ein Mann aus Österreich, also Herbert Rast, erlebt den Krieg von 1939 bis 1945, bringt ein paar Jahre danach „Zigeunerräder“ in die Verkaufsregale, unbewußt wohl geprägt von der kollektiven Schande, nicht nur einen Krieg verloren zu haben, sondern auch die Vernichtung der zur vollkommenen Vernichtung selektierten Menschen trotz größtmöglicher Konzentration auf die Vernichtung nicht vollkommen geschafft zu haben.

Und was nicht geschafft wird, muß menschgemäß eine Wandlung erfahren. Der symbolische Kannibalismus wird seit einer Ewigkeit täglich in den christlichen Kirchen zelebriert. In dieser christlichen Tradition heißt das also nichts anders, als alle, die nicht mehr ermordet werden konnten und können, müssen verspeist werden. Und dann ausgeschieden … Um wenigstens symbolisch die kollektive Schande zu tilgen.

Das heißt aber nicht, daß sich alle mit dem symbolischen Kannibalismus begnügen …

Europa der Nacht

Plauen

Der Kannibalismusspeiseplan im „deutschen Sprachraum“ ist reichhaltig: „Zigeuner…“, „Neger…“, „Mohr …“

„Wir können Ihnen versichern, dass wir mit dem Produktnamen Zigeunerräder, weder einer Randgruppe zu nahe treten, noch jemanden beleidigen wollen oder politisch Stellung beziehen“. Schreibt die Firma Herbert.

Eine „Randgruppe“? Gemessen an der Zahl sind in Europa, um diesen furchtbaren Terminus von Herbert zu verwenden, im Vergleich Österreicherinnen und Österreicher eine „Randgruppe“, und nicht …

Herbert kann das tatsächlich geglaubt werden, nicht „beleidigen“ zu wollen, nicht „politisch Stellung“ beziehen zu wollen … Herbert liefert ja nur den „Knabberspaß“. Was wohl beispielsweise auf den Buden

Mädelschaften singen auch

so recht hungrig vertilgt wird, zwischen den spaßigen Strophen?

Herbert bringt KnabberspaßAch, wie treuherzig, wie ehrenvoll von Herbert, nicht beleidigen zu wollen … Zum Kannibalismus gibt es noch eine einfache und rasch erzählte Geschichte:

Er habe, erzählt Sarközi, vor vielen Jahren wegen der finanziellen Notlage des Kulturvereins versucht, einige der Unternehmen, die mit dem Wort ‚Zigeuner‘ werben, als Unterstützer zu gewinnen. Ohne Erfolg. ‚Man hat uns zum Fressen gern, aber wir sind ihnen nicht mal ein Blatt Papier wert.'“ 

Ob Sarközi auch Herbert gefragt hat, wird nicht gewußt, wurde nicht recherchiert. Vielleicht erklärt sich die Firma Kelly aber ungefragt bereit, als Unterstützerin … Allerdings könnte eine solche Unterstützung, das wäre keine unberechtigte Befürchtung im Hause Rast, für die Firma Kelly die gleiche unerfreuliche Wirkung haben, wie „eine Namensänderung hätte ganz sicher einen Kaufrückgang zur Folge.“ Da ist es unternehmerisch gedacht doch viel klüger, weiterhin die europäische „Randgruppe Österreich“ mit Knusprigem auf ihren Buden zu versorgen …

MarchfelderPS Ja, wie ehrenvoll, Herbert will nicht „beleidigen“, aber auch nicht loben, hervorheben. Dabei hat Rast doch Produkte, die könnten auch anders genannt werden als beispielsweise „Sunland Farm“. Von der Produktbeschreibung her – „Kartoffeln für Chips nur durch ehrliche Arbeit und die Hilfe von Mutter Natur. Österreichische Qualität“ –, was für Namen böten sich da an – Tiroler Erdäpfel, Kärntner Knollen, Marchfelder

PPS Ja, niemand beleidigt, niemand wird beleidigt, niemand bezieht politisch Stellung, und weil alles so heiter und fröhlich und unschuldig und ehrlich ist, muß auch niemand darüber berichten, darüber reden, erinnern und vor allem breit aktiv …

Österreich: „Antiziganismusbericht“ und „Antisemitismusbericht“

Und was, Alexander Van der Bellen, ist mit dem Antiziganismus?

Gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

 

Wolfgang Sobotka: „Wäre ich gerade Nationalratspräsident, würde ich das nicht tun.“

Wolfgang wäre ich Nationalratspräsident Sobotka

Das hat Wolfgang Sobotka nicht gesagt.

Wolfgang Sobotka ist aber Nationalratspräsident, und als Nationalratspräsident tut er alles, was eine Nationalratspräsidentin nicht zu tun hat.

Es wird, wie gelesen werden kann, in einem konkreten Fall, bei dem es um die Fragestunde mit dem montagsgemachten Bundeskanzler geht, auf seine „mangelnde Parlamentserfahrung“ zurückgeführt.

„Mangelnde Parlamentserfahrung“ – Was sagt das über Wolfgang Sobotka aus, der als Minister doch lange im österreichischen Parlament sich aufhielt, und noch viel länger im niederösterreichischen Landtag herumsaß, also seit Jahrzehnten parlamentarischer Arbeit von seinem Stuhl aus …

Erfahrungsresistenz?

In Amtsführung könnte Wolfgang Sobotka sich kundig machen, beispielsweise beim Bundespräsidenten …

Wer Werte korrumpiert, ist in Österreich für jedes Amt recht, und wer Werte absolut korrumpiert, ist in Österreich für höchste Ämter absolut recht.

Kundig ist er wohl, allein der Wille wird ihm …

Es ist wohl (zutreffender unbehaglich) abgründiger …

Österreich im Februar: Ausschaltung des Parlaments

NS In dieser Fragestunde mit dem Montagskanzler, die vorgestern oder vorvorgestern, jedenfalls im Gestrigen, im österreichischen Parlament gehalten wurde, ging es auch um Medien und deren Unabhängigkeit …

HJenewein und gesinnungsgemäße Ausschaltversuche der Medienfreiheit

Wenn das Parlament ausgeschaltet, die Medien im Sinne einer freien Berichterstattung zum Verstummen gebracht, dann ist das ganze Land gänzlich in den Abgrund geworfen.

NNS Wie oft der Montagskanzler in dieser Fragestunde des Wortes „Koalitionsverhandlungen“, des Wortes „Koalitionsvereinbarung“, des Wortes „Koalitionsvertrag“ als Ausrede sich bediente, wird schmerzlich bewußt, daß Wörter keine Energie erzeugen, daß Wörter keinen Strom liefern.

Ach, wäre dem nur so.

Allein der Montagskanzler versorgte mit seinen Wörtern „Koalitionsverhandlungen“, „Koalitionsvereinbarung“, „Koalitionsvertrag und ähnlichen Wörtern ganz Österreich mit genügend Strom, mit so viel Strom, daß dieser sogar noch exportiert werden könnte, um beispielsweise alle Visegrád-Staaten mit genügend Strom zu versorgen. Wie umweltschonend, wie sauber und auch wie sicher das wäre, keine Wasserkraftwerke mehr, keine kalorischen Kraftwerke mehr, keine Atomkraftwerke mehr. Auch keine Windräder mehr, die gerade Freunden von seiner Regierungspartnerin gar häßlich …

Dann könnte irgendwann in der Zukunft im Rückblick im Perpetuum austrile gesagt werden:

Was einst Winde, liefert nun ein Kurz.

Wer Werte korrumpiert, ist in Österreich für jedes Amt recht, und wer Werte absolut korrumpiert, ist in Österreich für höchste Ämter absolut recht.

Alexander wenn ich nicht gerade Bundespräsident wäre Van der Bellen

Es gibt von Lord Acton den Spruch, wonach Macht korrumpiere und absolute Macht absolut korrumpiere.

Zu seiner Zeit und außerhalb von Österreich war dieser Spruch wohl zutreffend. Für Österreich mit Blick auf das Wort Macht ein unpassender Spruch. Es wäre nur eine Angabe; soher paßte er doch zu Österreich: wirklichkeitsblind angeberisch, sich maßlos überschätzend …

Und auf den österreichischen Bundespräsidenten gemünzt ein gänzlich falscher Spruch.

Wenn der Spruch aber ein wenig abgeändert wird, dann paßt er auf den österreichischen Bundespräsidenten, und besonders auf den jetzigen:

Ein Amt korrumpiert Werte und ein höchstes Amt korrumpiert Werte absolut - BK

Ein Amt im Staat korrumpiert Werte, und das höchste Amt im Staat korrumpiert Werte absolut.

Selbstverständlich hat Alexander Van der Bellen nicht gesagt, wenn er nicht gerade Bundespräsident wäre, würde er auch gegen Blauschwarz protestieren. Tatsächlich sagte er, wenn er nicht gerade Bundespräsident wäre, er würde das auch unterschreiben, also das „Volksbegehen Don’t Smoke“.

Es ist kein Widerspruch, wenn im vorangegangenen Kapitel davon gesprochen wird, das ist kein Entwicklungsroman,

Österreich im 21. Jahrhundert

2000-2018 ff. von Re-
gierungsunfähigkeit bis Re-
gierungsunfähigkeit von Re-
gierungsunwürdigkeit bis Re-
gierungsunwürdigkeit der FPÖ

und nun gesagt wird, es gibt aber eine Figur in diesem, die eine Entwicklung durchgemacht hat. Auch in einem Spitzenland der Entwicklungslosigkeit kann der einzelne sich dennoch entwickeln. Die Entwicklung von Alexander Van der Bellen aber ist eine,

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident – Mutig alten Zeiten entgegen

die in späterer Zeit in Geschichtsbüchern nicht auf der Haben-Seite verbucht werden wird, und vielleicht wird er, wenn er dereinst Bilanz zieht, das selbst schon nicht tun.

Jetzt einmal aber macht Alexander Van der Bellen alles, damit seine Haben-Seite einst vollkommen leer ..

„Van der Bellen betonte, dass er die vor Jahren in einem Vortrag geäußerte Kritik Hauers am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) nicht teile. „Das betrifft insbesondere die polemische Wortwahl“, so Van der Bellen. Allerdings sei Kritik an einem Höchstgericht für einen Rechtsprofessor zulässig: „Ich gehe davon aus, dass Prof. Hauer zukünftig als Verfassungsrichter sein Amt verantwortungsvoll wahrnehmen wird.“

Selbstverständlich wird Andreas Hauer „sein Amt verantwortungsvoll wahrnehmen“ – im Sinne seiner schlagenden Gesinnung. Wie wäre etwas das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zur Ehe ausgefallen, mit einem Andreas Hauer?

„Verantwortungsvoll“ hätte Andreas Hauer auf die Frage von Norbert Nemeth

„Womit wir beim zweiten Aspekt wären, nämlich der Rolle eben dieser Höchstgerichte: Haben jene wirklich das Recht, den für unseren Kulturkreis maßgeblichen Ehebegriff aufzuheben?“

wohl geantwortet, gesinnungsgemäß ist es nicht die Rolle der Höchstgerichte, etwas aufzuheben, das „unserer Gesinnung“ zuwider …

Das Finale eines Leersprechwettbewerbes kann Alexander Van der Bellen, diese Wette kann bedenkenlos abgeschlossen werden. neben Sebastian Kurz leicht erreichen. Wer allerdings als Sieger daraus hervorginge, darauf will nicht gewettet werden. Die Verlierer und Verliererinnen allerdings stehen schon fest, es sind die Menschen ohne hohe und höchste Ämter in diesem Land.

Alexander Van der Bellen - Andreas HauerEs gibt mehr, das gegen Andreas Hauer spricht, als seine vor Jahren getätigte Aussage, die nun Alexander Van der Bellen für sich zurechtbiegt. Als Vorreiter in der Verteidigung von, kurz gesagt, Schaften jedweder Formation. Wäre Andreas Hauer vor Jahren, als Alexander Van der Bellen im Parlament war, als Verfassungsrichter zur Disposition gestanden, wie hätte er, als Abgeordneter der Opposition, das wohl heftig kritisiert.

Nun aber …

Ein Amt im Staat korrumpiert Werte, höchste Ämter im Staat korrumpieren Werte absolut.

Für den derzeitigen Amtsinhaber ist es ja kein Problem, wenn die Schaften in der Hofburg zum Säbeltanze … und überhaupt die FPÖ, da mahne er, der Bundespräsident, zur Vorsicht, als „rechte Partei“ …

Alexander Van der Bellen – Einübung in die Entcourage respektive Postcourage

Ämter im Staat korrumpieren Werte, höchste Ämter im Staat korrumpieren Werte absolut.

Bundespräsident - Verfassungsgerichtshof - ÖsterreichWie recht schön hat Andreas Hauer vor einem Jahr in der Hofburg gesprochen, im Winter ’17. Und wer kann darüber am schönrechtesten berichten? Gesinnungsgemäß die Website der gerade erst vom Höchstamtsinhaber montagsgemachten identitären Regierungspartei:

Wir sind ein Teil der Bevölkerungsgruppe, die den Staat und die Gesellschaft trägt, mit der man einen Wohlfahrtsstaat aufbauen und finanzieren kann – mit Leuten, die gehässig Schaufenster einschlagen und Polizeifahrzeuge demolieren, geht das nicht. Das sollte jedem einleuchten, und wer das erkennt, muss sich entscheiden, wo er stehen will: Auf der Seite der bürgerlichen Ordnung oder auf der Seite der Anarchie.

Trakt an Trakt mit dem Bundespräsidenten wird in diesem Land seine recht eigentümliche idealistische Tradition gepflegt …

Unser Ball ist ja nur ein Symbol, gegen das angekämpft wird. Gemeint ist aber in Wahrheit Österreich, der Staat, die freiheitliche Gesellschaftsordnung und das Privateigentum insgesamt. Wenn wir also auf diesen Ball beharren, so tun wir das nicht nur für uns, sondern für die gesamte Gesellschaft.

Und das ist wohl der letzte schlagende Beweis, daß er, weil er gerade Bundespräsident ist, einen solchen Schlagschaftenmann verteidigen muß, ihn zum Richter machen muß, denn, wer als Österreich mit dem Säbel tanzt, ist in Österreich in jedes Amt zu berufen.

Es gibt noch einen Mann, der Andreas Hauer verteidigt, in Worten, von denen nicht gesagt werden könnte, würden diese ohne Namensnennung zitiert werden:

„Diese Kritik muss zulässig sein, abgesehen davon, dass ich sie inhaltlich sogar unterstütze.“

„Allerdings sei Kritik an einem Höchstgericht für einen Rechtsprofessor zulässig[.]“

Wiener Hofburg - Hauer - StefanWer spricht so, von zulässiger Kritik, nennt sich einmal Bundespräsident und einmal NR.

Gewiß ist in Österreich nur der Ort. Die Hofburg. In der beide Männer ihre Auftritte … einer davon mit einem einen recht besonderen Gesinnungwillen zur Umdeutung der Geschichte und gesinnungsüberzeugt von der Wehrmacht pos…

Vom Eid in der Wiener Hofburg

Noch eine Variante dieses Spruches von Lord Acton ist in Österreich, in der gerade Alexander Van der Bellen Bundespräsident ist, zutreffend und recht passend:

Wer Werte korrumpiert, ist in Österreich für jedes Amt recht geeignet, und wer Werte absolut korrumpiert, ist in Österreich für das höchste Amt absolut am rechtesten.

NS Was es noch zu Andreas Hauer sagen gibt, das hat erst am 19. Februar 2018 wieder ein Mann kurz zusammengefaßt, den Alexander Van der Bellen, wäre er nicht gerade Bundespräsident, wohl ausgiebig zitiert würde:

Liebe Freundinnen und Freunde, bitte teilt wieder meinen neuesten Beitrag!

FPÖ und ÖVP planen mit der Bestellung von Prof. Andreas Hauer als Mitglied des Österreichischen Verfassungsgerichtshofes einen Anschlag auf unsere demokratischen Freiheitsrechte. Der Leiter des Instituts für Verwaltungsrecht an der Johannes-Kepler-Universität in Linz und Mitglied des deutschnationalen schlagenden „Corps Alemannia Wien zu Linz“ hat in einem Internet-Beitrag deutlich gemacht, wie er sich die Judikatur von Demonstrationsrecht und Versammlungsfreiheit vorstellt:

Der Anmelder habe „gesetzwidrigen Äußerungen und Handlungen sofort entgegenzutreten“, wenn das nicht möglich ist „die Versammlung sofort aufzulösen“ und dafür zu sorgen, dass „keine Straftaten entstehen“. Könne er das nicht, hafte er für alle „daraus entstehenden Schäden“. Geschädigte könnten diesen Anspruch auf dem Zivilrechtsweg durchsetzen, Staat und Sozialversicherungsträger seien dazu sogar verpflichtet. Die Geltendmachung von Schadenersatzforderungen habe einen „erzieherischen Zweck“ gegenüber Veranstaltern von „Hass-Versammlungen“.

Formaljuristisch hat Hauer Recht. So steht das tatsächlich im Versammlungsgesetz. Dieses stammt allerdings aus dem Jahr 1867. Damals nahmen an „Versammlungen“ in der Regel zwischen 20 und 100 Menschen teil.

Sogar an den Protesten gegen das Schattendorfer „Schandurteil“ (deutsch-österreichische „Frontkämpfer“ hatten auf eine Versammlung der Sozialdemokraten geschossen, zwei Menschen getötet, fünf verletzt und waren freigesprochen worden), der 1927 zum Brand des Justizpalastes führte, hatten nur 500 empörte Sozialdemokraten teilgenommen.

Seit 1867 hat sich die Welt verändert. Im Zeitalter elektronischer Vernetzung, die es ermöglicht Zig-Tausende binnen kürzester Zeit für die Inanspruchnahme eines demokratischen Grundrechtes zu mobilisieren, ist es nicht anwendbar. Schon das Lichtermeer der 300.000 gegen Fremdenfeindlichkeit, zu dessen Organisatoren ich mich zählen durfte, sollte das klar gemacht haben. Wie kann der Anmelder einer Demonstration Gesetzwidrigkeiten „sofort entgegentreten“, die „Versammlung auflösen“ oder dafür sorgen, dass „keine Straftaten entstehen“, wenn Demonstranten die halbe Innenstadt füllen?

In einem gefestigten Rechtsstaat müssen veraltete Gesetzestexte kein Problem darstellen, weil Richter ausreichend Interpretations-Spielraum haben. Bisher hat eine besonnene Justiz diesen Spielraum sinnvoll genützt und dafür gesorgt, das Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit nicht zu beschädigen. Höchstrichter wie Professor Hauer drohen diese Rechtsprechung mit Vernunft und Augenmaß zu beenden. Wenn Hauer sich mit seiner Interpretation durchsetzte, wäre die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit de facto abgeschafft, weil jedem Anmelder ein wirtschaftliches Existenzrisiko aufgebürdet würde.

Verräterisch ist auch Hauers Wortwahl: Ausdrücke wie „Straßenterror“ „Hassversammlungen“, „Krawallveranstalter“ für Menschen zu verwenden, die gegen einen Ball demonstrieren, der von rechtsextremem Mitgliedern deutschnationaler schlagender Verbindungen organisiert wird und zu dessen Gästen regelmäßig bekennende Antisemiten, Rassisten, Neonazis und Holocaust-Leugner zählen, zeigt jedenfalls, wo er nicht nur juristisch sondern auch politisch steht. Dass Österreich sich in seiner Bundesverfassung dazu verpflichtet hat, „alle Spuren des Nationalsozialismus aus Gesellschaft und Politik zu tilgen“ und „jede großdeutsche Propaganda“ zu verhindern, dass damit Antifaschismus eindeutiger Verfassungsauftrag ist, kann einem Rechtsprofessor nicht entgangen sein.

Ein Mann als Höchstrichter, der das Demonstrationsrecht abzuschaffen versucht, indem er Anmeldern mit der Zerstörung ihrer wirtschaftlichen Existenz droht und engagierte Demokraten, die Österreichs antifaschistische Bundesverfassung verteidigen, als „Krawallveranstalter“ beschimpft, würde dem Vertrauen in Österreichs Justiz schwersten Schaden zufügen.

Da ist zivilgesellschaftlicher Widerstand angesagt. Postet, schreibt Leserbriefe, schreibt Mails an ÖVP-Politiker und bittet sie, diesen Anschlag auf das österreichische Rechtssystem zu verhindern. Und bitte: Verbreitet diesen Beitrag.

Hans-Henning Scharsach, 19. Februar 2018

Wer Werte korrumpiert ist in Öster-
reich für jedes Amt recht und wer
 Werte absolut korrumpiert ist in Öster-
reich für höchste Ämter absolut recht - BK

Österreich im 21. Jahrhundert

2000-2018 ff. von Re-
gierungsunfähigkeit bis Re-
gierungsunfähigkeit der FPÖ von Re-
gierungsunwürdigkeit bis Re-
gierungsunwürdigkeit

Im Februar 2018 bringt eine Zeitung in Deutschland einen Artikel mit der Schlagzeile „Die FPÖ ist nicht regierungsfähig“ und damit das erste Romankapitel aus dem Februar 2000 in Erinnerung, in dem es heißt:

Österreich im 21. Jahrhundert - Spitze der Entwicklungslosigkeit und Gipfel der Bildungslosigkeit

„Die Idee der ÖVP, mit der FPÖ, einer auch ohne internationale Proteste nicht regierungswürdigen und -fähigen Partei, zu koalieren, kann nur als Wahnwitz aufgrund von Machtgier und Verantwortungslosigkeit bezeichnet werden.“

Und in einem weiteren Kapitel, Jahre später, heißt es:

„Denn eine FPÖ in 2004 und den Folgejahren wird keine andere sein als die bekannte regierungsunfähige und -unwürdige, zumal auch die junge Generation in der FPÖ, die sich jetzt anschickt in Parteispitzenpositionen nachzurücken, die seit der Neugründung der FPÖ bestens beschriebene alte Generation ist.“ 

Es ist eine schlechte Angewohnheit von Menschen, die Romane schreiben, im Roman den Roman selbst zum Thema zu machen, den eigenen Roman im gleichen Roman zu reflektieren. In diesem Fall, und der ist Österreich, darf das getan werden, weil es nicht um den Roman geht, sondern um Österreich, nicht nur, aber sehr oft, zu oft.

Es ist ein Wirklichkeitsroman, als das dieser, und darin den schlechtesten Angewohnheiten von Menschen, die Romane schreiben, folgend, im Roman selbst schon beschrieben wurde. Aber es ist kein Entwicklungsroman, kein Bildungsroman.

Wie auch?

Es wird (nicht nur, aber zu viel) von Österreich erzählt. Und ein Roman kann kein Entwicklungsroman, kein Bildungsroman sein, wenn seine Hauptfigur doch Österreich …

Es ist eine eitle Angewohnheit von Menschen, die Romane schreiben, aus ihren eigenen Romanen zu zitieren. Aber in diesem Fall, und der ist Österreich, darf das getan werden, weil nicht aus dem Roman zitiert wird, sondern Österreich im allgemeinen und die FPÖ im speziellen nichts anderes hergibt, als nur das Immergleiche.

Ein Roman vor 2000, ein Roman weit vor 2000, ein Roman aus den 1970er Jahren, mit einer Hauptfigur Österreich hätte noch ein Entwicklungsroman, ein Bildungsroman genannt werden können.

Aber ein Roman mit der Hauptfigur Österreich ab dem Jahr 2000 kann nicht so genannt werden. Wie dann?

Österreich von 2000 bis 2018, Österreich im 21. Jahrhundert: Von Regierungsunfähigkeit bis Regierungsunfähigkeit der FPÖ, von Regierungsunwürdigkeit bis Regierungsunwürdigkeit der FPÖ. In einem anderen Land, in einem anderen Staat wäre das keine große Sache, eine Partei, die regierungsunfähig und regierungsunwürdig ist, zu haben. Es wäre eine von diesen Nullkommaachtprozentparteien, bedeutungslos und ein Beleg für eine funktionierende Demokratie. In Österreich hingegen wählen Menschen eine solche regierungsunfähige und regierungsunwürdige Nullkommaachtprozentpartei zu einer potentiellen Regierungspartei. In Österreich hingegen sagt die Elite, so eine Nullkommaachtprozentpartei muß regieren, macht die sogenannte Elite aus eine regierungsunfähigen eine für sie regierungsfähige Partei.

Bald schon wurde in einem Kapitel, in einem aus 2001, das Schweigen des Bundeskanzlers angesprochen, und diesem, dem damaligen Bundeskanzler, in einem weiteren Kapitel der Name Wolfgang Schweigen gegeben. Nun wird vom zurzeitigen Bundeskanzler, es wird das Jahr 2018 geschrieben, immer öfters von seinem Schweigen gesprochen und geschrieben.

Österreich im 21. Jahrhundert: Von einem Bundeskanzler zum nächsten Bundeskanzler ist das Verbindende das Schweigen. Es will für den zurzeitigen Bundeskanzler, also für den im Dezember 2017 montagsgemachten Bundeskanzler kein neuer Name gesucht werden.

Er soll den Namen von seinem Vorgänger, dessen Wiedergänger er ist, bekommen: Wolfgang Schweigen.

„Stets bäuchlings, geschrieben in Österreich“ heißt, sollte nach dem Gesamttitel der Trilogie mit Appendix gefragt werden, der Roman. Weiterhin ein zutreffender Titel. Vielleicht sollte doch, als Widmung für die Hauptfigur Österreich, ein Untertitel hinzugefügt werden, der ebenfalls zutreffend ist:

Österreich im 21. Jahrhundert:
Chronik der Entwicklungslosigkeit
eines Landes, das die Bildung aufgegeben hat. 

Dem Roman könnte durchaus als Motto vorangestellt werden:

Wolfgang Schweigen, zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, spricht oft davon, er wolle Österreich wieder an die Spitze führen. Österreich im 21. Jahrhundert ist bereits Weltspitze der Entwicklungslosigkeit erklommen, ist bereits höchster Gipfel der Bildungslosigkeit in dieser Welt. Davon erzählt Österreich, kurz zusammengefaßt, in diesem Roman. 

Es geht aber auch ganz kurz:

Perpetuum austrile

 

Fleisch für … Erdäpfel und Kraut für …

Sparpläne auf Kosten der Menschen – Nichts anderes zu erwarten von jenen, die von Burg zu Burg, von Palais zu Palais, von Schloß zu Wasserschloß Aistersheim …

Fleisch für FPÖ-ÖVP-Regierung und Kartoffeln für die Menschen in Österreich.png

Wer je die FPÖ gewählt hat, in der Hoffnung, von ihr sich etwas erwarten zu können, außer Einsparungen auf seine und ihre Kosten, hätte vor jedem Wahltag sich nur ansehen müssen, wo sie sich am liebsten aufhält, wo ihre Wiege steht.

Das ist nicht im sogenannten Gemeindebau.

Das sind die Burgen, die Schlösser, die Palais …

Und wer sich recht wohl fühlt in Burgen, in Schlössern, in Palais, hat für Menschen, die mit einem Durchschnittseinkommen ihr Leben zu bewältigen, die mit einem österreichischen Durchschnittseinkommen ihr Leben gerade noch irgendwie bewältigen können, nichts über, kann für sie kein Interesse und vor allem kein Engagement aufbringen.

Eben erst werden Sparpläne der zurzeitigen FPÖ-ÖVP-Regierung im arbeitsmarktpolitischen Bereich bekannt.

Etwas anderes war und ist auch nicht zu erwarten, von einer Partei, die am liebsten in Burgen, Schlössern, Palais …

Und das ist das einzige Verläßliche, das von dieser Partei je zu bekommen ist. Und menschgemäß ihre Gesinnung, auf deren „ideelle Kontinuität“ sie recht stolz ist.

Wem aber diese ideelle Gesinnung allein nicht ausreicht, um diese Partei für unwählbar zu erachten, sollte einmal bedenken, was kann er und sie von einer Partei erwarten, erhoffen, kurz gesagt, an gerechter Güterverteilung, die sich am liebsten mit Prunk umgibt.

Das muß nicht noch einmal ausgeführt werden, zu viele Kapitel erzählen von den Aufenthalten in Palais

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

Von Burg zu Burg … auch das muß nicht mehr sonderlich ausgeführt werden, zu viele Kapitel erzählen von der Wartburg bis zur Hofburg

Von Schloß zu Schloß … auch das muß nicht mehr sonderlich ausgeführt werden, zu viele Kapitel erzählen auch das …

Am 3. März 2018 werden Männer und Frauen im Geiste dieser Gesinnung wieder in einem Schloß einander … die selbst Güter besitzen …

Auch das eine Kontiunität, von Schönerer bis Kubitschek bis Karl-Heinz Hoffmann

Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

Wer kann also solchen Menschen je glauben, solche Parteien je wählen können, wenn sie davon reden, sie seien für das sogenannte Volk da, wenn sie jede Sekunde dafür aufwenden, fern vom sogenannten Volk zu sein, abgeschottet vom sogenannten Volk in Burgen, in Palais, in Schlössern …

Besser, also besser im Sinne für die Menschen,  ist aber auch um die andere Partei in der zurzeitigen Regierung in Österreich nicht bestellt. auch bei dieser gibt es, ohne die recht ausgeprägte ideelle Gesinnung ihrer Partnerin, eine Kontinuität, die sich,

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

kurz zusammengefaßt, so beschreiben läßt: Kartoffeln für die Menschen, Fleisch für … 

Kraut und Kartoffeln - Kunschak bis Kurz

Ist die Umsatzsteuer oder das Wissen der Wirtschaftsparteiministerin Durchlauf-Posten?

Ministerin aus der Wirtschaftspartei und Durchlauf

Eine einfache, also eine in keinem unmöglich zu verstehenden Steuersatzungetüm verfaßte Erklärung über die Umsatzsteuer bietet die Wirtschaftskammer an:

Die Umsatzsteuer wird auf jeder Wirtschaftsstufe einbehalten (z.B. beim Produzenten, beim Hersteller, beim Groß- und Einzelhändler), wegen des Vorsteuerabzugs stellt sie jedoch innerhalb der Unternehmerkette keinen Kostenfaktor dar, sondern wird wie ein „durchlaufender Posten“ behandelt.

Das ist noch gesondert anzuführen, zu dem vorangegangenen Kapitel. Weil die Ministerin aus der Wirtschaftspartei im Zusammenhang mit der bevorstehenden Senkung der Mehrwertsteuer für Tourismusbetriebe anführt, die Gewinne seien seit Jahren rückläufig, deshalb die Zurücknahme der erhöhten Umsatzsteuer …

Es wäre wohl eine Fleißaufgabe, die Antwort auf die Kapitelfrage auch noch …

PS Wer keine Gewinne aufzuweisen hat, und das nicht erst seit Jahren, sind die Menschen, die für die Umsatzsteuer aufzukommen haben, allerdings nicht deshalb, weil sie nicht wirtschaften können, sondern …

 

Um sich Regierungsumsatzsteuergunst zu verdienen, kann in Österreich nur eines empfohlen werden: Künstler werdet Hotels, Künstlerinnen werdet Campingplätze, kurz gesagt, Tourismusbetriebe.

Tourismusministerin verteidigt Zurücknahme erhöhter Mehrwertsteuer

Im Morgenjournal von diesem Dienstag, 27. Februar 2018, verteidigte der diesmal mit der Stimme von Elisabeth Köstinger sprechende Sebastian Kurz die „Zurücknahme der Mehrwertsteuer für Tourismusbetriebe.“

Österreich will im Tourismus noch wettbewerbsfähiger werden. Hotels, Pensionen und Betreiber von Campingplätzen könnten mit einer Senkung der Umsatzsteuer auf Nächtigungen von 13 auf zehn Prozent rechnen, sagte Tourismusministerin Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag in Krumpendorf. Die entsprechende Vorlage werde am Mittwoch im Ministerrat behandelt. Das Gesetz solle zum 1. November in Kraft treten. Das Volumen der Entlastung für die Betriebe bezifferte die Ministerin mit 120 Millionen Euro jährlich. Trotz Rekordzahlen bei den Gästen seien die Gewinne seit Jahren rückläufig.

Weiterhin aber wird es die erhöhte Umsatzsteuer für Künstler geben. Künstlerinnen müssen demnach enorme Gewinne machen. Denn. Wären die Gewinne auch bei ihnen seit Jahren rückläufig, die Ministerin, die so viel von Sebastian Kurz spricht, läßt keinen anderen Schluß als den zu, in Wahrheit ist sie Sebastian Kurz, würde sofort die Umsatzsteuer für Kunstschaffende senken.

Wenn Kunstschaffende also auch die Regierungsumsatzsteuergunst erlangen wollen, kann ihnen nur eines geraten werden: Werdet Hotels, werdet Campingplätze, werdet Pensionen, kurz, Tourismusbetriebe.

Damit ist aber nicht gemeint, die Kunst aufzugeben. Malerinnen etwa könnten aus ihren Ateliers kleine, aber feine Pensionen machen, mit ein zwei oder drei, vier Betten. Und Gäste zahlen für ihre Übernachtungen den Quadratzentimeterpreis, den sie für ihre Bilder festgelegt haben, und sie, die Gäste, bekommen zur Erinnerung an Atelierpensionsübernachtung das Bild, das sie sich ausgesucht haben.

Das könnte der Kunst in Österreich einen neuen Auftrieb geben. Allein schon die dafür zu findenden Namen für die Atelierhotels könnten eine neue Kunstrichtung begründen: Atelier zur schönen Aussicht und so weiter und so fort.

Soher kann erst so recht verstanden werden, wenn der zurzeitige Bundeskanzler als Tourismusministerin davon spricht, Österreich wieder zur Spitze – das geht eben nur mit der Kunst

Österreich ist, heißt es immer wieder bei seinem ergebensten Kritiker als Schriftsteller, also bei Thomas Bernhard, ein kunstfeindliches, ein kunstzerstörendes Land, oder so ähnlich, wer will sich schon seiner Wörter genau erinnern. Das Gegenteil ist der Fall. SPÖ und ÖVP haben 2016 diese Kunstmotivation durch die Erhöhung der Umsatzsteuer aus reiner Liebe zur Kunst in Gang gebracht, und FPÖ und ÖVP gehen diesen Weg aus reiner Liebe zur Kunst unbeirrt weiter, ihr größtes Anliegen, Kunstschaffende zu motivieren, sie derart herausfordernd zu fördern …

 

 

HJenewein und gesinnungsgemäße Ausschaltversuche der Medienfreiheit

Wie in Österreich von dieser Regierung nun eiskalt an der Zerstörung der Demokratie … das kann, wenn nicht Einhalt geboten wird, ein recht langer und recht kalter Februar für die Menschen in diesem Land werden, und „eiskalt“ fällt nicht wegen der winterlichen Temperaturen in diesen Tagen ein, sondern weil es besonders von einem Mann, der für Demokratie gar nichts über hatte, ein geschätztes Wort war.

Nun wird HJenewein ausgeschickt, um gegen ein Medium des Landes stellvertretend die Medienfreiheit und also die Meinungsfreiheit, die von seiner Regierung nicht goutiert wird, zu attackieren. Es werde gesinnungsgemäß befunden, zwei Herren hätten nichts mehr in einer Nachrichtensendung … die haarsträubende oder gesinnungssträubende Argumentation von HJenewein will gar nicht zitiert werden, es reicht, diese in eine Collage zu montieren, mit dem Titel: „Das Gesinnungssträubende“.

Zur Zeit - Einer von unsNun also wird HJenewein ausgeschickt, weil sein Anführer nach seiner Attacke doch nicht odinsgenug ist, es durchzustehen, oder einfach vom Pferd gefallen, sich etwas geknickt hat, oder einfach einnickt …

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

HJenewein reitet Ausschaltungsattacke gegen Medien.png

Um sich die Dimension dieser gesinnungsgemäßen Grauslichkeiten in ihrer ganzen Grauslichkeit vor Augen zu führen, gibt es kein anderes Mittel, als einen der Treuesten aus der Schreibstaffel (kurz: SS) in Erinnerung zu rufen, der schrieb:

„Wie dem auch sei – nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir eine Menge Reinigungskräfte für die verschissenen ORF-Klos brauchen, um den von den Ratten hinterlassenen Dreck wegzuputzen. Wenn Pawlicki sich dann für einen solchen Kloputzer-Job bewerben möchte, werden wir sie selbstverständlich berücksichtigen. Ansonsten steht ihr jederzeit eine Betätigung als Männerklo-Bedienerin gegen Trinkgeld offen, wo sie dann für 10 Cent Tröpferlgroschen ihr scheußliches Grinsen für abführende Zwecke aufsetzen kann … Und sollte sie jemals Hunger leiden, kann sie immer noch ihre hässlichen falschen Zähne verkaufen – denn gewisse Männer lieben zahnlose Frauen …“

In FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“ kann das nachgelesen werden kann.

Wie haarsträubend, also gesinnungssträubend das von HJenewein Vorgebrachte zu den zwei Herren in den Nachrichten ist, ist auch daran abzulesen, dies kann auch über in die Rente Ausgeschiedene der FPÖ gesagt werden, also vor allem über Andreas Mölzer, der gerade jetzt, wo es gilt der Burschenschaft Gesinnung zu verteidigen, medial omnipräsent ist, auch in dem von HJenewein attackierten ORF.

Und sollten Sie nicht wissen, wer HJenewein ist, dann gehören Sie zu den Glücklichen, denn HJenewein ist „one of the most famous heads of the Freedom Party in Austria … jedenfalls für Manuel Ochsenreiter „einer der berühmtesten Köpfe“. Nach der Gesinnung von Manuel Ochsenreiter brauchen Sie gar nicht erst zu fragen, Sie können sich schon denken, von welcher Gesinnung …

Als Manuel Ochsenreiter einen Lachanfall auslöste

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

Aber es steht, kurz gesagt, die zweite Partei in der Regierung der montagsgemachten identitären Regierungspartei um nichts nach, wenn es gilt, wesentliche Instrumente der Demokratie bedenkenlos zu zertrümmern, wie im vorangegangenen Kapitel zum parteipolitischen Wahlabendbeisitzer Sobotka …

Österreich im Februar: Ausschaltung des Parlaments