Guido Zernatto, Tobias Portschy, zwei Schriften – „Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in jeder Beziehung zu mindest gleichstellen müssen; Zigeuner […] Bannerträger der Marxisten“

Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

Die von Guido Zernatto in seiner „Wahrheit über Österreich“ von 1938 in aller Kürze vorgebrachte Charakterisierung der „Zigeuner“, die von ihm als „ein ernstes Problem“ hingeschriebene „Zigeunerfrage“ … Guido Zernatto hätte wohl, gar recht geschmeichelt vielleicht, zugestimmt, wenn diese seine „Wahrheit über Österreich“ als „Denkschrift“ bezeichnet worden wäre.

Ausführlicher charakterisiert 1938 der Landeshauptmann des Burgenlandes die „Zigeuner“ in seiner von ihm selbst als „Denkschrift“ bezeichneten „Die Zigeunerfrage“

Aus einer solchen „Denkschrift“ zu zitieren, birgt stets die unheilvolle Nebenerscheinung, das Übelste, das Schändlichste gegen den eigenen Willen mit weiter zu verbreiten, Menschen es anders als beabsichtigt zu verwenden, also auch damit weiter über Menschen das Übelste, das Schändlichste, mit einem Wort, das Rassistischste, das je gedacht werden kann, wie es in dieser „Denkschrift“ des burgenländischen Landeshauptmannes niedergeschrieben ist, zu verbreiten, auch damit zu hetzen. Darum wird auch nicht das Übelste, das Schändlichste, das Rassistischste aus dieser landeshauptmännischen „Denkschrift“ hier zitiert.

Eine Vorstellung davon, was in dieser landeshauptmännischen „Denkschrift“ an Üblem, an Schändlichem, an Rassistischem steht, ist schon zu bekommen, allein durch das oben angeführte Zitat der kurzen Charakterisierung aus der „Wahrheit über Österreich“ von Guido Zernatto, der als „Kärntner Bauerndichter“

kein Parteigänger dieses Landeshauptmannes, kein Funktionär, kein Amtsträger der Partei dieses Landeshauptmannes war,

sondern ein Staatssekretär, ein Minister, ein Generalsekretär der Partei der „Vaterländischen Front“ …

Einiges aus dieser „Denkschrift“ ist dennoch zu zitieren, da dies zu sehr an die Gegenwart erinnert, in der wieder und weiter, als wären seit der Niederschrift der „Zigeunerfrage“ keine 85 Jahre vergangen, mit Begriffen hantiert wird, die auch in dieser „Denkschrift“ vorkommen, in der wie in dieser „Denkschrift“ wieder mit der Demographie

Schon gibt es viele Dörfer, in denen die Zigeuner bereits die absolute Mehrheit der Einwohner bilden oder in allernächster Zukunft bilden werden.
Wenn man also bedenkt, daß unsere Väter, die in ihrer Kindheit angesiedelten Zigeuner an den Fingern abzählen konnten, die deutsche Bevölkerung aber infolge des Landmangels und der Verschuldung ihrer Kleinbauernwirtschaften ab- und auswandern mußte, andererseits die seit dem Weltkriege auch auf dem flachen Lande bedrohlich in Erscheinung getretene Senkung der Geburtenziffer noch dauernd anhält, demgegenüber aber bei den Zigeunern Familien mit über 16 bis 20 Kindern vorzufinden sind, dann erkennt man erst so recht, in welcher großen Gefahr das Deutschtum im Burgenlande schwebt, Es ist erwiesen, daß sich die Zigeuner innerhalb von 10 Jahren fast verdoppeln, daß also die gegenwärtig im Burgenland befindlichen 8.000 Zigeuner in etwa 50 Jahren zu einer Zahl von mindestens 60 000 angewachsen sein werden. Bei der weiteren Duldung der Zigeuner würde aber dann in den meisten Gemeinden, in denen sie siedeln bei dauernder Anwendung der gegenwärtig geltenden Gesätze keine deutsche Seele mehr vorfindbar sein, weil der deutsche Bauer längst wegen Überschuldung infolge riesig anwachsenden Verpflegskosten für die nur mit dem Hang […] den von seinen Ahnen ererbten deutschen Hof. verlassen mußten. Es ist daher kein Wunder, wenn die Gemeindeumlagen oft eine gigantische Höhe erreichen, die nicht zu irgendwelchen Investitionen, sondern nahezu für die Zigeuner aufgebracht werden müssen. Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich. Wer wollte noch die Gefahr für das deutsche Grenzvolk im Burgenland in Bezug auf die Reinerhaltung des Blutes wie überhaupt hinsichtlich seines Bestandes bezweifeln. Diese ungeheure Vermehrung der Zigeuner ist in ihrer Sinnenlust begründet. Wie bereits früher erwähnt, werden die Kinder durch die eigentümlichen Wohnverhältnisse schon frühzeitig zum Geschlechtsverkehr angeregt. Es ist die Regel, daß die Mädchen mit 14, 15 und 16 Jahren schon Mütter sind. Die Vermehrung schreitet daher in geometrischer Progession vor. Familien mit 12 bis 20 Köpfen sind gar keine Seltenheit. Während also die deutsche Bevölkerung durch die unglücklichen Bodenverhältnisse im Burgenland – die Bodenreform ist hier ein Problem, das  ebenso dringlich wie grundsätzlich einer Lösung bedarf – immer mehr zurückging, haben sich die Zigeuner innerhalb eines Zeitraumes von 48 Jahren versiebenfacht. Heute kann diese Frage noch gelöst werden. Wie stellt man aber sich die Lösung vor, wenn in weiteren 50 Jahren 60 000 Zigeuner dieses Land bevölkern werden ?

Alarm geschlagen wird, in der wie in dieser „Denkschrift“ Vorwürfe des parteipolitischen Agierens gegen die Gerichtsbarkeit erhoben werden, in der wie in dieser „Denkschrift“ Namen von Menschen,

Es gibt im Burgenland nur einige Stämme von Zigeunern. In den einzelnen Kolonien tritt uns nur ein Zuname entgegen. Rund 3000 nennen sich H[…], rund 800 heißen S[…], 600 K[…], 566 D[…], 400 P[…], 300 B[…], 286 M[…], 260 Pf[…], dann gibt es noch U[…], H[…], G[…], St[…], R[…], B[…], Bu[…], K[…], Ko[…], Kok[…], H[…], M[…], und Kol[…].

und das sogar im Burgenland im November 2023, genannt werden, um —

Während der Systemzeit wurden gegen die Zigeuner keinerlei Maßnahmen getroffen. Man sprach über diese Frage in den demokratischen Körperschaften zwar sehr viel. Insbesonders beschäftigte sich der burgenländische Landtag ungeheuer oft mit dem Zigeunerproblem. Den Mut jedoch, der Zigeunerplage wirklich an den Leib zu rücken, hatte niemand. Am allerwenigsten brachten ihn die Sozialdemokraten und die Christlichsozialen auf. Die ersteren aus dem Grunde, weil sie ja immer gerade für den Untermenschen viel übrig haben. Waren sie doch die geeignetsten Bannerträger der Zersetzung deutscher Gesittung, Es ist daher selbstverständlich, daß die Zigeuner während der Vorherrschaft der Roten unmittelbar nach der Revolte von 1918 bzw. nach der Landnahme des Burgenlandes durch Österreich die Lieblingskinder der Marxisten vor allem aus dem Grunde waren, weil sie diese als Massen- und Stimmvieh gegen den gesunden Bauerninstinkt brauchten. Seit 1933 hätten die Christlichsozialen, die unser Land bis zum Umbruch 1938 vollkommen beherrschten, die Macht besessen, die Zigeunerfrage zu lösen. Waren jedoch die Zigeuner vorher die Bannerträger der Marxisten, so wurden sie in der Systemzeit eines Dollfuß und Schuschnigg im Dienste der Vaterländischen Front und ihrer Prügelhorden gestellt. Insbesonders waren sie diesen Politikern als Spitzel gegen die Nationalsozialisten unersetzbar, Waren sie ja alle römisch katholisch und da sie vielfach am Rande protestantischer Bauerndörfer, die durchwegs als Hochburgen nationalsozialistischen Geistes bekannt waren, fand man keinen Grund, gegen die Zigeuner einzuschreiten. Im Gegenteil. Sie sahen in ihnen ein willfähriges Werkzeug im Kampfe gegen das sich seiner Art bewußten Volkes. Auch auf dem Gebiet der Strafrechtspflege versagte das System im Hinblick auf die Zigeuner vollkommen. Marxistische Richter sprachen sie fast immer frei.

Wenn der burgenländische Landeshauptmann in seiner „Denkschrift“ schreibt …

Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in jeder Beziehung zu mindest gleichstellen müssen.

dann beweist er damit nicht nur, daß er ein gesinnungsgemäß gelehriger Schüler von Globke war, dem nun nach dem Beschluß im österreichischen Parlament im Oktober 2023,

gegen den die FPÖ stimmte,

das „Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ aberkannt werden kann, im nächsten Jahr, 2024, wenn diese ohne die Stimmen der FPÖ beschlossene Gesetzesänderung in Kraft tritt, ihm frühestens eine der höchsten Auszeichnungen des Staates Österreich aberkannt werden kann: 68 Jahre nach der Verleihung an ihn.

Wenn der burgenländische Landeshauptmann, der er zur Zeit der Veröffentlichung seiner „Denkschrift“ war, „Zigeuner“ und „Juden“ gleichstellt, kann es auch sein, daß er gar kein so gelehriger Schüler war, sondern bloß ein recht gläubig Erzogener mit den Predigten eines „bedeutenden Augustiners“, der vor

weit mehr als 300 Jahren seinem Volke in Christo erklärte und es einzig bildete:

„Zigeuner seynd des Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“

Im Stift Klosterneuburg der augustinischen Chorherren wird wohl, darf angenommen werden, so mancher Prachtband seiner Predigten …

Wie sehnsuchtsreich muß dieser Landeshauptmann aus seinem Eisenstadt auf andere Bundesländer Österreichs geblickt haben, die das waren, was er für sein Burgenland erkämpfen wollte: in „Reinheit des Blutes“ — nach der Schrift von Guido Zernatto:

Das Land Salzburg, erst seit dem XIX. Jahrhundert zu Oesterreich gehörig, besitzt eine rein deutsche Bevölkerung. Die heutige Steiermark ist indessen rein deutsch, wenn auch die bodenständige Bevölkerung einen nicht geringen Anteil assimilierter Slovenen, ebenso wie Kärnten aufweist.

Zu Wien wird er, der Landeshauptmann, wohl das gemeint haben, was sein österreichischer Führer zu Wien sagte, so Zernatto in seiner Schrift

In Oberösterreich und Niederösterreich, die rein deutsch besiedelt sind, machte sich in den
vergangenen Jahrzehnten eine geringe tschechische Siedlungstätigkeit bemerkbar. Im Burgenland,
der Heimat Haydn’s und Liszt’s, erst durch den Friedensvertrag von St. Germain von Ungarn an
Oesterreich abgetreten, leben bunte Völkerschaften nebeneinander. Der Hauptanteil der
Bevölkerung wird von deutschen Heidebauern, den sogenannten Heinzen, gestellt. Neben ihnen
lebt, Zeugen der jahrhundertelangen ungarischen Herrschaft, eine geringe Zahl von Magyaren, etwa
20.000 Kroaten und etwa 6.000 bodenständige Juden. In Eisenstadt, der Hauptstadt des
Burgenlandes, bestand noch ein Ghetto, das an Samstagen von den Juden mit einer Kette gegen die
Stadt abgesperrt wurde. Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis
7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die
Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare,
jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den
Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer
Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen
bereiteten. Hitler hat Wien einmal das »Rassenbabel« genannt. Tatsächlich ist diese Stadt das Hauptzentrum der Rassenmischung in Mitteleuropa gewesen. Wien hat etwa 1.900.000 Einwohner. Mit der geringen Ausnahme von etwa 20.000 Tschechen bekennen sich alle Wiener zur deutschen
Muttersprache. Der jüdische Anteil an der Wiener Gesamtbevölkerung ist schwer feststellbar, weil
nur Religionszählungen vorhanden sind. Nach verlässlicher Schätzung dürften im Frühjahr 1938
etwa 250.000 bis 300.000 Juden in Wien gelebt haben. Die jüdische Mischung war in den mittleren und oberen Gesellschaftsschichten sehr häufig. Es fehlen aber verlässliche Ziffern.

In der Zeit vor dem Krieg ergänzte und vergrösserte sich die Wiener Bevölkerung aus den Gebieten
der heutigen Tschechoslovakei und Ungarns. Die Vorfahren eines Grossteils der Wiener
Bevölkerung dürften aus dem Gebiet der heutigen Tschechoslovakei zugewandert sein. Es handelt
sich um ein kleines Kontingent von Deutschböhmen, Mähren und Schlesiern (für die man nach dem
Krieg den Namen »Sudetendeutsche« geprägt hat) und um ein grösseres Kontingent von Tschechen
und Slovaken, die sich sehr schnell germanisierten und zum nicht geringen Teil in der ersten und
zweiten Generation Anhänger der alldeutschen und grossdeutschen Ideologie wurden. Der Strom
der »böhmischen Auswanderung« ergoss sich auf dem Weg über Wien auch in die Alpenländer. Die
Deutschen Böhmens schoben insbesondere ihren Ueberschuss an Intelligenz in das Alpenland, wo
keine Ueberzahl von Intellektuellen vorhanden war, ab. Diese deutschböhmischen Beamten, Lehrer
und Akademiker sind die Agenten und Stützpunkte des Liberalismus und des alldeutschen
Gedankens in den Alpen geworden. Neben dem starken, der Herkunft nach deutschböhmischen und tschechischen Anteil der Wiener Bevölkerung spielten die Ungarn, Kroaten, die Italiener, Ruthenen und Polen eine verhältnismässig geringe Rolle. Freilich ist das Vorhandensein all dieser Völkerschaften in der deutschen Einwohnerschaft Wiens vorhanden und feststellbar. Aus dieser Mischung entstand auf dem ungeheuer stabilen und aufnahmefähigen deutschen Stammesboden der Typ des Wieners, der kein schlechterer, sondern ein universellerer Deutscher ist als der Binnendeutsche.

Nach dem Weltkrieg hörte der trennenden Staats- und Wirtschaftsgrenzen wegen der Zustrom aus
dem Nordosten, Osten und Südosten mehr oder weniger auf. Dafür strömten viele Alpenländler in
die Hauptstadt ihres kleingewordenen Vaterlandes. Das, was sich in den letzten Jahren in dieser
Hinsicht vollzog, war eine beginnende geistige Neubesiedlung der alten Metropole an der Donau.
Diese alpenländischen Kräfte weckten in der Grosstadt neues Verständnis für ihre engere Heimat
und ihr Volkstum. »Alpenländisch« wurde modern. Der neue alpenländisch gefärbte österreichische
Patriotismus
gab dem Charakter der Stadt Wien auch eine neue Nuance.
Man trug alpenländische Trachten, entdeckte die Schönheit der Volkslieder und Volkstänze wieder. Zu Beginn des Jahres 1938 standen wir erst am Anfang dieser Bewegung. Unter den neuen Verhältnissen dürften die Voraussetzungen für ihre Weiterentwicklung nicht mehr gegeben sein. Der Nationalsozialismus hat kein Ohr für die geheimen Kräfte des Volkstums. Er ist nicht »volkstümlich«, sondern »heldisch, militärisch«, er will nicht die Reife der Einzelkräfte, die sich in bunter Fülle ergänzend, das Bild der grossartigen deutschen Kultur darstellen, er will die Durchsetzung eines Zentralprogramms, er sieht nicht die Vielfalt der Blumen auf seiner grossen Flur, sondern nur das gleiche Gras.

Vaterländische Front, Guido Zernatto: „Die Zigeunerfrage; allen, die an Oesterreich glauben, monumentale Bilder bäuerlichen Lebens. Frische, würzige Almluft weht uns aus ihnen entgegen“

Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

„In diesem Buch wird der Versuch unternommen, die Ereignisse in Oesterreich objektiv darzustellen.“ Schreibt Guido Zernatto in seiner „Die Wahrheit über Österreich“, die 1938 veröffentlicht, ist zu lesen am 26. November 2023 auf „Projekt Gutenberg-DE“. Und wieder.

Und wieder in den biographischen Angaben der Verantwortlichen dieses Projektes Gutenberg-DE die Weglassungen, für wen Guido Zernatto als „Politiker“ tätig war … „Bundesminister im Bundeskanzleramt, Staatssekretär für Angelegenheiten des Bundeskanzleramts im Bundeskanzleramt, Generalsekretär der Vaterländischen Front, 1936 bis 1938.

Für den Staat der Ständischen,

den Nachfolgenden von Dollfuß,

der auch bald neun Jahrzehnte später noch seine Verehrungsgemeinde um sein Grab zu versammeln weiß, war er also „Politiker“,

„ein österreichischer Bauerndichter, der „Kärntner Guido Zernatto hat in der Lyrik einen neuen Ton gefunden, seine Dichtungen haben etwas Bodenständiges, Naturnahes, das auf den Leser beglückend wirkt. Chronikhaft schlicht, sind sie doch Kunst im höchsten Sinne des Wortes – monumentale Bilder bäuerlichen Lebens. Frische, würzige Almluft weht uns aus ihnen entgegen“. Derart wird er öffentlich am 9. Oktober 1934 im „Neuen Wiener Journal“ gelobt …

Aber um seine Lyrik soll es nicht gehen, manches von seiner „Wahrheit über Österreich“, manches von seinen „objektiven“ Darstellungen kann vielleicht in einem weiteren Kapitel … in diesem bloß seine Objektivität, seine Wahrheit über

die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

„Die Zigeunerfrage“ …

Dem Mann im Burgenland mit seiner „Denkschrift Die Zigeunerfrage“ wird es wohl gedauert haben, daß Guido Zernatto,

der um die „Zigeunerfrage“ ebenso wie er selbst die Wahrheit objektiv schreibt,

um die „Gefahr„, nun so fern, noch in der Emigration um ein „ernstes Problem“

in seinem verlassenen Land sich sorgt, statt mit ihm …

Willst Du, Deutscher,
Totengräber des nordi-
schen Blutes im Burgen-
lande werden, so über-
sehe nur die Gefahr, die
ihm die Zigeuner sind !

Denkschrift des Landes-
hauptmannes vom Burgen-
land, im August 1938

„Allen, die an Oesterreich glauben“, so steht es in der lyrischen Widmung des Guido Zernatto in seiner „Wahrheit über Österreich“; wie schön zu lesen, daß er auch fünfundachtzig Jahre später noch Nachfolger findet, Nachfolgerinnen, die ihm mit einem einfachen wie kurzen vers’schen Imperativ echoen: „Glaub an Österreich“ —

Gutenberg in schlechter oder in guter Gesellschaft?

Karl Hans Strobl selbst wird, als er beispielsweise mit Goebbels und Seyss-Inquart gesinnungsheiter zusammenstand, als ihm 1943 offfensichtlich etwas Gesinnungsmäßes verliehen wurde, nicht gemeint haben, in schlechter Gesellschaft zu sein.

Sven Müller von „Thymos“ wird, als er am 9. August 2023 in diesem „Kvltvrmagazin“ seine Würdigung „Karl Hans Strobl – Dichter und Anwalt seines Volkes“ veröffentlichte, meinen, mit Karl Hans Strobl in guter Gesellschaft zu sein.

Der von Sven Müller in seiner Würdigung angesprochene Josef Weinheber entschied sich, als es seine gute Gesellschaft nicht mehr gab, dafür, in keiner schlechten Gesellschaft weiterzuleben.

Die in dieser „Kvltvrmagazin“ veröffentlichten Ehrung spricht Sven Müller auch Oswald Kabasta an, einen Dirigenten und Komponisten, der anscheinend lange nicht wußte, ist er nach Weinhebers Gesellschaftsuntergang in einer guten oder in einer schlechten Gesellschaft, 1964 dann doch seine endgültige Entscheidung, es ist eine Gesellschaft, in der weiterzuleben für ihn nicht lohnt.

Im „Giftschrank“ steht, schreibt Müller im „Kvltvrmagazin“, steht Hanns Heinz Ewers mit seinem „Horst Wessel“,

in seiner guten Gesellschaft stand Ewers nicht im „Giftschrank“, dafür standen in seiner guten Gesellschaft andere Bücher im „Giftschrank“

zur vorläufigen Lagerung zum Abtransport auf den Scheiterhaufen

In einem wird eine Gesellschaft, ob sie eine gute oder eine schlechte ist, nicht zu unterscheiden sein; der guten wie der schlechten Gesellschaft sind Giftschränke ein unverzichtbares Möbel.

Walter Flex hätte sich, hätte er die Zulassung zur Macht des Österreichers noch erlebt, in seiner guten Gesellschaft gewähnt,

der heutzutage die Burschen in ihrer Budenschaft meinen läßt, erst mit ihm sind sie in keiner schlechten Gesellschaft.

Und „Projekt Gutenberg-DE“? Mit Karl Hans Strobl. In guter oder in schlechter Gesellschaft?

„Projekt Gutenberg-DE“? Auch mit Hanns Heinz Ewers. In guter oder in schlechter Gesellschaft?

Auch mit Walter Flex. „Projekt Gutenberg-DE“? In guter oder in schlechter Gesellschaft?

„Entscheidung vor Morgengrauen“

Es würde nicht überraschen, stellte sich heraus, daß „Aktion 451“ Sellner

Martin: Mein Lieblingsfilm ist Fahrenheit 451, weil er noch mehr als Equilibrium eine identitäre Botschaft hat und mit Oskar Werner einer meine Lieblingsschauspieler mitspielt.

Ist zu lesen auf „Thymos – Kvltvrmagazin“, veröffentlicht am 25. Juli 2023 unter: „Wie es ist Vater zu werden – Interview mit Martin Sellner“ …

Manchmal braucht es Zeit, bis ein Mensch das Vermächtnis annehmen kann, das ihm hinterlassen wurde, so wird auch Martin Sellner noch Entwicklungszeit brauchen, um das von seinem desertierten „Lieblingsschauspieler“ hinterlassene „Vermächtnis“ anzunehmen, das Deserteur Oskar Werner selbst als sein „Vermächtnis“ bezeichnete: „Entscheidung vor Morgengrauen – Decision Before Dawn“.

Ihm, Oskar Werner, war „… 451″, kurz zusammengefaßt, „zu läppisch“, die Inszenierung der … ihm war „… 451“ kein „Vermächtnis“.

Deshalb ist Martin Sellner noch nicht verloren, solange Oskar Werner sein „Lieblingsschauspieler“, solange „451“ an Oskar Werner erinnert und soher das Vermächtnis von Oskar Werner lebt, solange muß kein Mensch einen Artikel vorbereiten mit der Überschrift: „Wie wir Martin verloren haben“

Es wird der Morgen kommen, an dem es ihm grauen wird, gruseln vor denen, mit denen er mitging,

und er wird bereit sein, das Vermächtnis von seinem Lieblingsschauspieler anzunehmen, und seine erste Fahrt wird er nach Mauthausen unternehmen, aber nicht in Begleitung von —

NS „Extrem genial“ sei der Sohn, sagt der von „Reinhard“ interviewte Vater, der mit seiner Frau ein „großes Glück“ habe: „sie ist eine aufopferungsvolle und begeisterte Mutter“ …

Mutter und Vater seien, so das Urteil von Carsten Jung, „rechtsintellektuell“. Und so rechtsintellektuelle Eltern werden wohl in trauter Gesinnungstracht den Namen für ihren Sohn erwählt haben: „Reinhard“ —

Hayeks Struwwelpeter mit Unterstützung der Konservativen zum Präsidenten, kurz etwas zu Kettensäge und Flex

Es ist nun passiert, an diesem Sonntag, 19. November 2023, daß Hayeks Pedromelenas zum argentischen Präsidenten gewählt wurde, und es ist dem Kapitel

Kurz nur zu Javier Milei, dem Friedrich-Hayek-Jungen aus der österreichischen Schule der Ökonomie

eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, vielleicht, die Verwunderung, daß solch ein Kettensägenstruwwelpeter 55,69 % der Wahlstimmen

außer, das doch, die Erinnerung an des Struwwelpeters Hintritte mit einer Kettensäge,

die daran erinnert, wie gesittet es in Österreich zugeht, wie in Österreich Menschen durchdrungen von gar recht feinem Benehmen sind,

kein Bundeskanzler, der mit einer Kettensäge hintritt, bloß Innenminister mit feinsten Manieren, und einer von ihnen sagt: „Wir sind sozuzusagen die Flex“

Und er braucht dazu nicht eine Flex herzuzeigen, wie Pedromelenas mit einer Kettensäge fuchteln muß, denn: Wir sind die Flex

Struwwelpeter will, das ist doch noch zu erwähnen, Abtreibungen verbieten …

Struwwelpeter will ein Verbot der Abtreibung, in welch feiner Gesellschaft er sich damit befindet, genügt ein Blick auf die „Genfer Konsenserklärung“, die unterschrieben wurde von „Minister[n] und hohe[n] Vertreter[n] der Regierungen“, von zweiundreißig Staaten

Und Struwwelpeters Begehr eines Abtreibungsverbotes erinnert, daß die Partei des Wir sind die Flex gegen den Matić-Report gestimmt hat. Dieser Report geht weit über die Frage der Abtreibung hinaus, und deshalb wurde im Europäischen Parlament der Matić-Report auch angenommen. In diesem Report ist zu lesen, wogegen alles die Partei des Wir sind die Flex

„Salonfaschist“ im Parlament

Als Organisator der patriotischen Kundgebung trat die „Aktion 451“ auf, benannt nach dem Buch „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury.

Schreibt am 18. Oktober 2023 die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Gesinnungsschaft über das Hintreten im österreichischen Parlament des in Deutschland als „Salonfaschisten“ bekannten Mannes, der den österreichischen kleinen Gebirgsjäger von ihren Hintritten auf ihren gesinnungsgemäßen Kongressen recht bekannt sein wird …

Oh, was für recht eifrige Tänzer auf Kongressen, auch dieser

was wären aber Gesinnungschaftskongresse ohne die Tänzerinnen, für manche Tänzer wohl ein Glück, daß auf diesen keine Damenwahl

Das Parlament erteilte der Universität Demokratie-Nachhilfe, brachten es FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker und der freiheitliche Wissenschaftssprecher Martin Graf am Tag nach der Veranstaltung auf den Punkt.

Schreibt am 18. Oktober 2023 die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Gesinnungsschaft und auf der Website der zur gesinnungsgemäßen Gesinnungsschaft gehörenden Partei ist zu lesen:

„Wir haben als Parlamentarier der Universität Nachhilfe in Demokratie, Meinungs- und Versammlungsfreiheit gegeben und Götz Kubitschek im Freiheitlichen Parlamentsklub im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Freiheitlichen Bildungsinstituts begrüßen dürfen.

Das „Freiheitliche Bildungsinstitut“, zu dem einige Kapitel schon geschrieben wurden, hat die Abkürzung „FBI“, beinahe eine Eigenbitte, es solle sich eine Organisation seiner annehmen, die es mit dieser Abkürzung in Österreich nicht gibt, aber ebensolche Aufgaben zu erfüllen hat.

Im österreichischen Parlament, das fällt auch zum im österreichischen Parlament hintretenden „Salonfaschisten“ jetzt ein, treten allenthalben auf Einladung der Partei aus dieser Gesinnungsschaft hin,

und mit dabei auch immer wieder einer, der ein Nationalratspräsident …

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website aus dieser Gesinnungsschaft berichtet, die Organisatorin dieser „patriotischen Kundgebung trat die ‚Aktion 451‘ auf“, und ehe alles in einem Lachanfall untergeht, soll noch einfach wie kurz festgehalten werden, was dieses Patriotische ist, nichts anderes als eine gemeingefährliche Drohung, die Verheißung des totalen Untergangs

„Aktion 451“, eine Website ohne Impressum, aber es muß auch nicht gewußt werden, wer die Treiber dieser Website sind, die Treiberinnnen dieser Website sind welche aus dieser Gesinnungsschaft, zu der gehören die oben erwähnte Partei und zu der die oben erwähnte gesinnungsgemäß zensurierte Website und so weiter und so fort. „Aktion 451“ trat, so die gesinnungsgemäß zensurierte Website, trat als Organisatorin auf, angemeldet wurde die Kundgebung, ist in Medienberichten zu lesen, vom „RFS“, von dem „Ring freiheitlicher Studenten“,

die Zeit des Studierens die Zeit der Jugend, in der nach Idealen gelechzt wird, mit Augen gen Balkone gerichtet, als wären auf diesen die Ideale zuhauf gelagert …

Ohne Spengler geht es nicht,

ohne Nietzsche geht es nicht,

ohne Raspail geht es nicht,

allerdings würde zu Raspail kaum einem Menschen eine Tageszeitung einfallen, die, ohne ein Medium dieser Gesinnungsschaft zu sein, Raspail positiv herausstellt, und doch … um bei einer Aussage von Oskar Werner eine Anleihe zu nehmen, in jedem zweiten österreichischen Medium eine Altzelle

„Aktion 451“ schmückt sich mit dem Bild von Oskar Werner, und schon muß mit dem Lachen begonnen werden, mit Oskar Werner, dem Deserteur wirbt „Aktion 451“ für ihre Gesinnungsschaft, mit der Oskar Werner nichts verbindet, wenn das eine Verbindung genannt werden kann, ihre Ablehnung.

Und das kommt bereits in einem Artikel aus dem „Profil“ vom 29. August 2009 zum Ausdruck: „Die wahren Kriegshelden: Wie prominente Österreicher dem NS-Terror widersetzten“, den zu ziterieren vollkommen ausreicht, um die lächerliche Verwechslung von Phantasie und Wirklichkeit dieser Gesinnungsschaft, um die lächerliche Verkehrung von Wirklichkeit und Einbildung — Sogar zu der Verfilmung des Buches, auf das sich „Aktion 451“ dieser Gesinnungsschaft meint beziehen zu müssen, hat Oskar Werner etwas zu sagen, er rückt Film und Wirklichkeit zurecht.

Oskar Werner litt zeitlebens unter dem Krieg. Nach Auskunft seines Biografen Robert Dachs gründete die Lebenskrankheit des berühmten Schauspielers, der Alkoholismus, nicht zuletzt in den traumatischen Erlebnissen dieser Jahre.
Oskar Werner, der eigentlich Oskar Josef Bschließmayer hieß, wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Wien-Gumpendorf auf. Der Vater war Magazineur, die Mutter arbeitete in einer Damenhutfabrik. Die Ehe wurde früh geschieden. Dass Oskar Werner jemals ans Burgtheater kommen würde, war vorerst ein Traum, genährt von unzähligen Theaterbesuchen vom Stehplatz aus.

Er war 15 Jahre alt und schwer erschüttert, als er im November 1939, in der so genannten „Kristallnacht“ sah, „wie man siebzig Jahre alte Universitätsprofessoren mit Fußtritten zwang, mit der Zahnbürste das Trottoir zu waschen, weil sie Juden waren. Ich hab gesehen, wie die Synagogen brannten und die SA Scheiterhaufen mit Büchern von Sigmund Freud und Stefan Zweig errichtete.“ (Aus Robert Dachs: „Ein Nachklang“)

Im Oktober 1941 sprach Werner im Burgtheater vor und wurde im Alter von 18 Jahren das jüngste Ensemblemitglied, formell schon zur Wehrmacht eingezogen, für Vorstellungen jedoch beurlaubt. Der Dienst an der Front war ihm so erspart geblieben, doch wurde er tageweise zum Arbeitsdienst in ein Arbeitslager in Niederösterreich eingezogen, häufig auch zur Wache am Westbahnhof, wo er die Passagierscheine der
abrückenden Soldaten prüfte und bei Gelegenheit wegen angeblicher Überfüllung des Zugs dem einen oder anderen Jungen seines Alters einen kleinen Aufschub an die Front verschaffte.
Alles in ihm sträubte sich. In traumatischer Erinnerung blieb der Arbeitsdienst: „Für mich ist die Uniform ein Sträflingsanzug, und behandelt haben s’ uns eh wie Sträflinge. (…) Es war ein Klein-KZ. Ich musste Scheiße wegputzen und wurde immer sondergeschliffen; ich wollte mich umbringen“, erzählte er Dachs.
Um die Jahreswende 1941/42 wurde der Schauspieler zur Artillerieausbildung eingezogen und schwor sich, „niemals auf einen Menschen zu schießen“. Jeden Tag widerte es ihn mehr an. „Ich war für sie wohl die Verkörperung des Ariers, darum benahm ich mich wie ein Idiot.“ Beim Morsen gab er Zettel weiter, auf denen er beliebige Punkte und Striche gezeichnet hatte, vor Pferden hatte er Angst.
Im Frühjahr 1944 heiratete er seine Schauspielkollegin Elisabeth Kallina, im August kam ihre Tochter zur Welt. In diesem Jahr wurde das Wiener Arsenal, in dem Oskar Werner sich aufhielt, heftig bombardiert. Das Feuer, die Bomben, die Toten lösten bei Oskar Werner einen Nervenschock aus. Er bekam zwei Monate Genesungsurlaub und sollte danach an die Front geschickt werden.

Am 8. Dezember 1944 entschloss er sich zu desertieren, besorgte sich Zivilkleidung und versteckte sich in Baden bei Wien.

Als Baden zu unsicher wurde, flüchtete die junge Familie, das Baby im Körbchen, zum Schrebergartenhäuschen einer Tante im Wienerwald, geriet jedoch mitten ins Artilleriefeuer und musste eineinhalb Tage, unter Beschuss zusammengekauert, vor der Hütte ausharren.
„Ich hätte uns umgebracht, wenn ich eine Waffe gehabt hätte. Ich bin 24 Stunden am elektrischen Stuhl gesessen mit meiner Familie. Und hab gewartet, dass der Volltreffer kommt“, erinnerte sich Oskar Werner.
Die Angst vor Gewittern hat ihn sein Leben lang gequält. „Es war mir wie ein Bombenangriff, akustisch und optisch ist es dasselbe“, erklärte Oskar Werner. Robert Dachs erinnert sich, dass sein Freund in solchen Situationen ein versteinertes Gesicht bekam, als sei der Krieg wieder gegenwärtig. Ein Amulett seiner Frau, das „Flucht­amulett“, legte der Schauspieler seit damals kaum noch ab. Er trug es selbst als sterbender Soldat in dem Film „Der letzte Akt“ von G. W. Pabst. Als Künstler war es ihm ein Anliegen, die Schrecken des Kriegs der jungen Generation bewusst zu machen.

Mit dem französischen Regisseur François Truffaut, der ihn mit „Jules et Jim“ berühmt machte, zerstritt er sich bei den Dreharbeiten zu „Fahrenheit 451“ unwiderruflich. Die Art und Weise, wie eine Bücherverbrennung in Szene gesetzt wurde, fand er „zu läppisch“.

Den amerikanischen Antikriegsfilm „Entscheidung vor Morgengrauen“, in dem Oskar Werner einen deutschen Deserteur spielte, der hingerichtet wird, bezeichnete er als sein Vermächtnis. Schwer enttäuscht war Oskar Werner über die Verdrängung der Verbrechen in den Nachkriegsjahren. Bei einer von ihm initiierten Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen im August 1983 war kein einziger Politiker und kaum einer seiner Schauspielkollegen anwesend. Über seine geliebte Wachau, in der er als Kind oft gewesen war, sagte er laut Dachs: „Es ist furchtbar. In jedem zweiten Weinkeller ein Hitlermuseum.“

Vor vierzig Jahren hat Oskar Werner im ehemaligen Konzentrationslager eine Gedenkveranstaltung initiiert, fast vierzig Jahre später wird das ehemalige Konzentrationslager besucht, ehe es weitergeht nach Wien, um dort den die Partei der Gesinnungsschaft anführenden kleinen Gebirgsjäger zu treffen

Friedrich Schiller zu zitieren, scheint auch „Aktion 451“ ein ihr von der Vorsehung dieser Gesinnungsschaft aufgetragener Befehl zu sein:

„Das Alte fällt, es ändert sich die Zeit
und neues Leben blüht aus den Ruinen

Was für ein wahrer Vers, das Alte ist gefallen, es hat sich die Zeit geändert, neues Leben erblühte aus den Ruinen, mit dem 8. Mai 1945. Auch dieser Gesinnungsschaft ist die Wahrheit nicht fremd, nur die Wahrheit zu kennen, genügt nicht, die Wahrheit muß auch eingestanden werden, und das fällt dieser Gesinnungsschaft unendlich schwer. Hätte die Frau, die die „Niederlage“ des nationalsozialistischen Landes „nicht befeiern“ kann, ihr Leben in einem nationalsozialistischem Land so offen und frei je leben können?

Und die gesinnungsgemäß zensurierte Website dieser Gesinnungsschaft gibt ihr am 13. September 2023 Recht, die „Niederlage“ des nationalsozialistischen Landes „nicht zu befeiern“.

Diesen ihr rechtgebenden Kommentar schreibt höchstselbst eine Person unter einem besonderen Pseudonym, über das schon manchesmal gerätselt wurde, wer sich wohl dahinter verberge, bis zur gesinnungsgemäßen Kenntlichkeit.

Das Alte ist gefallen, die Zeit hat sich verändert, neues Leben erblühte aus den Ruinen, aber, wo Ruinen, sind Trümmer, die weggeräumt wurden, aber manche Trümmer blieben zurück, wurden notdürftig verbuddelt, werden wieder ausgegraben, hervorgeholt

ein Vers in Anlehnung des auf der Mölker Bastei verewigten Dichters, der für den kleinen Gebirgsjäger ein Vorbild für seine eigene Schmiedlkunst:

„Wo aber Trümmer, wächst Gefahr“

„Bestimme ich“

Heutzutag‘ sagte ein Bürgermeister
einer Stadt, die nun ein Bundes-
land auch ist, und er dazu ein Landes-
hauptmann
auch noch wäre, nicht
mehr, wie von ihm erzählt wird,
„wer ein Jud ist, bestimme ich“,
heutzutag‘ sagte dieser:
„Wer ein Antisemit ist, bestimme ich!“

Heutzutag‘ sagte ein Bürgermeister
einer Gemeinde, die nun ein Bundes-
land auch ist, und er dazu ein Landes-
hauptmann
auch noch wäre, nicht
mehr, wie von ihm erzählt wird,
„wer ein Jud ist, bestimme ich“,
heutzutag‘ jedoch sagte dieser nicht:
„Wer eine Antisemitin ist, bestimme ich!“

Dem Bürgermeister wären heutzutag‘
als Landeshauptmann auch noch die
Frauen wie einst mitgemeint, wenn er,
wie ihm zugeschrieben wird, sagt,
„wer ein Jud ist, bestimme ich“,
wie damals sind die Frauen mit-
gemeint, wenn er heutzutag‘
„Wer ein Antisemit ist, bestimme ich“

Wo sonst als in den Räumen der „AUgustiner“ ist es angebrachter, gegen Antisemitismus aufzutreten

Der Presseaussendung des Amtes der niederösterreichischen Landesregierung vom 15. November 2023 ist zu entnehmen, daß Johanna Mikl-Leitner im „Stift Klosterneuburg der AUgustiner-Chorherren“

Eine klare Distanzierung der Muslime von Terror und Antisemitismus forderte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Mittwoch, im Rahmen der traditionellen Pressekonferenz zum Landesfeiertag im Stift Klosterneuburg: „Ich habe die klare Erwartung, dass auch die Muslime in Österreich diesen Hass und den Antisemitismus ablehnen.“ „Unsere Gedanken sind heute auch bei den Opfern des Terror-Angriffs der Hamas auf Israel“, hielt die Landeshauptfrau im Zuge der Pressekonferenz fest. Es handle sich hier um einen „Zivilisationsbruch“ und „einen Angriff auf unsere christlich-jüdischen Werte“, so Mikl-Leitner. „Wir stehen ganz klar an der Seite Israels und an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Österreich“, verwies sie in diesem Zusammenhang auch auf antisemitische Vorfälle in Österreich seit dem 7. Oktober. Gerade in derartig unsicheren Zeiten hätten die Religionsgemeinschaften „eine große Verantwortung, wenn es darum geht, für den friedlichen Zusammenhalt einzutreten“, hielt die Landeshauptfrau fest: „Ich erwarte mir daher auch von offizieller muslimischer Seite nicht nur klare Worte der Abgrenzung und Ablehnung, sondern auch aktive Überzeugungsarbeit in den Moscheen und Schulen.“

„eine klare Distanzierung“ fordert, sie fordert also eine klare Distanzierung im Stift Klosterneuburg der „AUgustiner“, und es gibt wahrlich keinen ehrlicheren Ort, Distanzierung vom Antisemitismus zu fordern, als in den Räumen der „AUgustiner“, deren Orden zurückgeht auf AUgustinus, der für seine Ehrlichkeit wahrlich gottum bekannt ist,

diesem Heiligen, zu dem zur Erhörung zu beten ist, wenn es um Rassismus, wenn es um Ungleichbehandlung der Frauen, wenn es um …

Nirgendwo erfolgt klarer die Distanzierung von dem Antisemitismus als in den Räumen der „AUgustiner“, wie erst am 9. November 2023 gelesen werden durfte, die Distanzierung der „AUgustiner“ kommt klar zum Ausdruck durch ihre Belobigung als die bedeutendsten Schriften wie „Judas der Ertz-Schelm“, „Huy! und Pfuy! der Welt“ von ABraham a Sancta Clara dem „bedeutenden AUgustiner“, der mit seinen Schriften für den Dienst am jüdischen Volk

gemäß dem Ideal des AUgustinischen Ordens als „Priestergemeinschaft für den Dienst am Volk Gottes“ wahrlich zu wirken —

Und weil die AUgustinische Distanzierung derart göttlich vollkommen ist, kann, ebenfalls am 9. November 2023 gelesen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs wissenschaftlich den AUgustinischen ABraham a Sancta Clara antisemitismusfrei als „wortgewaltig[en] Rebell[en] —

Johanna Mikl-Leitner beläßt es aber nicht dabei, nur zu fordern, in ihrer von HErrn gegebenen Verantwortung weiß sie, es muß Konsequenzen haben, und eine ihrer Konsequenzen, ebenfalls am 15. November 2023 wortmächtig verkündet, ist:

Die ÖVP NÖ hat eine „Null-Toleranz-Initiative“ mit Maßnahmen gegen Antisemitismus und für eine bessere Integration veröffentlicht. Gefordert werden u. a. strengere Regeln für den Erhalt der Staatsbürgerschaft und härtere Sanktionen bei Schulpflichtsverletzungen.

Ihr Leben ist der Konsequenz geweiht. Und eine ihrer größten Konsequenzen, einfach wie kurz gesagt, war ihre Initiaitive, Menschen zu integrieren,

die wahrlich um den Antisemitismus wissen, sein Gesicht an die Wand malen,

ihnen der Antisemitismus ihr „goldenes Kalb“ —

Und weil Johanna Mikl-Leitner um die Wichtigkeit der Schule weiß, weiß sie auch welche Konsequenzen in der Schule vonnöten sind,

Erweitert werden sollen laut dem Papier die Mitwirkungspflichten der Eltern an der schulischen Bildung ihrer Kinder. „Bei grobem Fehlverhalten, Mobbing oder Gewalt sowie mangelnder Integrationsbereitschaft“ sollen Lehrer-Eltern-Gespräche verpflichtend sein. Als Beispiel wurde u. a. „bewusste Verweigerung der Unterrichtssprache Deutsch trotz deren Kenntnis“ angeführt. Zudem sollen Eltern mit der Schulleitung und den Lehrkräften kooperieren müssen. Ebenso gefordert wird eine Umsetzungspflicht der im Lehrer-Eltern-Gespräch vereinbarten Maßnahmen, etwa Anti-Gewalt-Training oder schulpsychologische Beratung. Der Strafrahmen bei nachhaltigen Verletzungen oder Vernachlässigungen der Mitwirkungspflichten der Eltern soll von bisher maximal 440 Euro auf künftig mindestens 500 bis maximal 2.500 Euro erhöht werden. „Wir brauchen klarere Definitionen der Schulpflichten und strengere Sanktionen bei Schulpflichtsverletzungen“, sagte Mikl-Leitner. Wer „die gereichte Hand zur Integration in unsere Gemeinschaft nicht freiwillig annehmen will, muss finanziell empfindlich sanktioniert werden“. Strafzahlungen für Eltern integrationsunwilliger Familien seien eine „klare Botschaft, dass wir die Entwicklung von Gegengesellschaften in unserem Land nicht akzeptieren“.

in der Schule, diesem Ort auch der Lehre des Benehmen, und sie kennt Menschen, die sie integriert hat, die könnten Arbeitsdienst in den Schulen leisten, das Benehmen lehren, im Prüfungsdienst eingesetzt werden

Im Rahmen dieses Kurses zur Staatsbürgerschaftsprüfung soll – ebenso wie in der Schule – auch der Besuch einer KZ-Gedenkstätte verpflichtend sein. Bei Verurteilung wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung soll es kein Recht auf Einbürgerung geben, bei einem Schuldspruch wegen Verhetzung oder nach dem Verbotsgesetz soll Doppelstaatsbürgerinnen und -bürgern die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen werden.

Johanna Mikl-Leitner ist aber auch eine vor den HErrn demütige, bescheidene Frau, so verschweigt sie nobel, daß ihre nun erhobenen Forderungen, daß ihre gesetzten Konsequenzen bereits erfolgreich waren. Die Eltern des Schülers Recep Tayyip E. müssen nun sofort mit der Schulleitung und den Lehrkräften koopieren, die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft wurde vorläufig einmal verweigert. Diese Konsequenzen waren notwendig geworden, nachdem der Schüler Recep Tayyip E. im sogenannten öffentlichen Raum verkündete: Israel sei kein Staat, sondern eine Gruppe, im Gegensatz zur Hamas aber keine Befreiungsgruppe … Die Eltern des Schülers Recep Tayyip E. sind gewarnt, es drohe ihnen, sollte ihr Kind sich wiederholt verhetzend äußern, Strafe über Strafe. Dem Schüler Recep Tayyip E. wurde Mitschüler Karl N. zur Seite gestellt, Karl N. wurde in den Dienst gestellt, auf ihn einzuwirken, aber auch sofort Meldung zu erstatten, sollte sich sein Mitschüler Recep Tayyip E. wieder auf eine derartige, jedwedes Benehmen vermissende Art ungehörig äußern …

Medienzeugin Kronen Zeitung: „Attacken aus der FPÖ – ‚Benehmen lehren‘: Blaue Erziehungsfantasien“ – Kurz, zur Erinnerung an den „Blutzeugen“ des Martin Glier

Am 2. November 2023 ist dies in der „Kronen-Zeitung“ zu lesen, eine scharfe Kritik der FPÖ, und wenn diese Tageszeitung derart scharf die FPÖ kritisiert, sollte den Menschen in diesem Land, die wahlberechtigt sind, das eine letzte Warnung sein, was sie zu erwarten haben, wenn sie die FPÖ wählen,

in einer Stärke, die scheinbar rechtfertigte, sie an einer Regierung zu beteiligen, sie wieder zu einer Regierungspartei zu machen

Und sollte sie, die FPÖ, gar dreißig Prozent bekommen, wie es so manche mit dem großen Daumen gerechnete Umfrage vermutet,

stehen diesen dreißig Prozent siebzig Prozent gegenüber, die gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ … sie, die FPÖ, wäre dann wieder bloß eine gemachte und nicht gewählte, hinter, wie es so treffend heißt, verschlossenen Türen …

das Hindenburg-Syndrom wieder einmal zuschlagend —

Es muß im Grunde zu dem, was die Kronen-Zeitung zur FPÖ bis zur Kenntlichkeit der FPÖ schreibt, nichts mehr hinzugefügt werden:

Angesichts der hohen Umfragewerte werden die Attacken der FPÖ gegen ihre Feindbilder immer geschmalzener. Die Blauen drohen Medien und wollen ihnen „Benehmen“ lehren.
Es war wieder einmal eine Woche, in der die FPÖ allerlei Auffälligkeiten offenbarte. Da gibt es Oberösterreichs Vizechef Manfred Haimbuchner, der Journalisten und Islamisten in einen Topf wirft. Bei einer Bierzeltrede vor rund 1000 Besuchern in Micheldorf plärrte er in die Menge, wenn Herbert Kickl Kanzler werde, werde er „Journalisten und Islamisten wieder das Benehmen lehren“.
Martin Glier, Pressesprecher von NÖ-Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer, richtete dem Kabarettisten Florian Scheuba über X (vormals Twitter) aus, dass dieser 2024 nur noch beim AMS auftreten könne (siehe unten). Quasi eine Ankündigung, wo kritische Persönlichkeiten unter einer FPÖ-Regierung arbeiten dürfen.
Unterschied zwischen Bierzelt und Polit-Debatte
Angesichts der Umfragen laufen die Blauen offenbar zur Höchstform auf, wenn es darum geht, die Medien anzugreifen. Das überrascht Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle wenig: „Medien und Asylwerber sind beliebte Feindbilder unter den FPÖ-Wählern.“ Haimbuchner meint auf „Krone“-Anfrage, er habe nicht „Islamisten mit Journalisten verglichen, sondern eine Zuspitzung vorgenommen“. Er gibt zwar zu, dass „jeder über sein Benehmen in jeder Form nachdenken sollte“. Aber der FPÖ-Politiker führt als Rechtfertigung für seine Attacken an, dass ein „Tonalitätsunterschied zwischen einer Parteiveranstaltung im Bierzelt und politischer Sachdiskussion erlaubt sein muss“. Auch dieses Verhaltensmuster sei typisch für die Blauen. „Regeln, die die FPÖ bei anderen geltend macht, gelten für sie selber nicht“, so Stainer-Hämmerle. Als Beispiel nennt die Politikexpertin den Burger-Sager von Kanzler Karl Nehammer (ÖVP). Auch der fiel während einer Parteiversammlung. Diesen Ausrutscher jedoch hat die FPÖ genüsslich ausgeschlachtet. Ähnliches passierte beim 24. Frauenmord.
Als mutmaßlicher Täter gilt ein blauer Regionalpolitiker. Die FPÖ wollte partout nicht mit den Taten ihres Parteimitglieds in Verbindung gebracht werden und rief einige Redaktionen durch. Allerdings, wenn Täter nicht aus ihren Reihen kommen, ist die FPÖ alles andere als zimperlich. Hat der Täter Migrationshintergrund oder gehört er dem politischen Mitbewerb an, werden ganze Gruppen wie „die Ausländer“ oder „die Linken“ gleich mitverurteilt.

Auch wenn dieser Artikel, gerade in der Kronen-Zeitung, wieder einmal die FPÖ bis zur äußersten Kenntlichkeit, deren Konsequenz ihre Unwählbarkeit zu sein hat, darstellt, muß doch einiges, zur Erinnerung, zur Untermauerung der Unwählbarkeit hinzugefügt werden, zu den im Artikel genannten Namen

Manfred Haimbuchner, ein Redner, der sich sicher fühlt, wenn in seinem Hintergrund das Bild eines gesinnungsgemäßen „Idealisten“ ihm den Rücken stärkt,

eines Idealisten, der mit des Haimbuchners Literaturgeschmack wohl eine recht rechte Freud

Martin Glier, es ist nicht die erste Aufregung um ihn, und wie es in Österreich um Aufregungen bestellt ist, sie dauern

kurz … Nun ist er, Glier, wie zu lesen ist,

„Pressesprecher von NÖ-Landeshauptfrau-…“

Diese Kurzaufregung um Glier war vor fünf Jahren, als er behauptete, er hätte, so in seiner Antwort auf der Plattform des Unternehmens Twitter, am 4. Februar 2018, an Helmut Brandstätter, er hätte „lediglich Wikipedia zitiert“.

Tatsächlich aber —

es geht um das Wort „Blutzeuge“

zitiert hat Martin Glier die ihm gesinnungsgemäße „alternative …“. Und was in diesem Kapitel nicht zitiert wurde, soll nun zum fünften Gedenken an diese Kurzaufregung um Glier nachgereicht und also zitiert werden, aus dieser ihm gesinnungsgemäßen „alternativen …“:

Johann Brandstätter (26. Juli 1934 in Gailberg, Kärnten) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen das Dollfuß-Regime in Deutsch-Österreich und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung, der in der Kampfzeit während der Juli-Erhebung sein Leben für Freiheit und Meinungsrecht gab.

Wie im Kapitel „the first Duce“ erzählt, verwendet diese ihm gesinnungsgemäße „alternative …“ für „Gestorben“ und „Geboren“ Runen,

und zu Runen fällt unweigerlich beim Blick auf das Foto, mit dem die Kronen-Zeitung ihren oben zitierten Artikel bebildert,

ein Mann auf, mit dem Rücken zu Herbert Kickl,

stünde Herbert Kickl auf dem Foto nicht,

wäre Herbert Kickl sitzend aufgenommen, hätte gesagt werden können, sie, Herbert Kickl und der Mann, sitzen Rücken an Rücken, sich gegenseitig stützend und stärkend

Es werden im nächsten Jahr zehn Jahre her sein, dann wohl inmitten des sogenannten Wahlkampfes zur Nationalratswahl, als Martin Glier einen Rücktritt forderte: „Treten sie zurück. Skandal. Unwürdig“.

Es sind zehn Jahre her, wie im Kapitel vom 9. November 2013 zu lesen, als Martin Glier zu benennen wußte: „widerliche hetze ist das!“



Wo aber Trümmer, wächst Gefahr

Vom Stephansplatz bis zur Goethegasse, genauer, bis zum Burggartentor mit Doppeladler und Denkmal von ABraham a Sancta Clara ist es ein kurzer Fußweg, vom ABraham-a-Sancta-Clara-Denkmal ist der Stephansdom in schwachen fünfzehn Minuten zu Fuß zu erreichen.

Diese Nacht vom 9. November auf den 10. November 2023 eignet sich hervorragend, gerade in diesen Tagen,

in denen der Kampf gegen den Antisemitismus derart beschworen wird,

besonders vom offiziellen Österreich, zu erinnern, an ABraham a Sancta Clara, an seine allein im ersten Bezirk von Wien in Österreich hinterlassenen Spuren, alle auf kurzen Fußwegen nachgehbar

In zehn Minuten von der Augustinerkirche zum Stephansplatz, vom Stephansdom zur Augustinerkirche in zehn Minuten, in der ABraham a Sancta Clara begraben, auf deren Website am 9. November 2023 gelesen werden darf, in den Psalmen „Bedeutende Augustiner“:

Nach seiner Versetzung in das Wiener Kloster hielt er am 15. November 1673 seine erste Predigt mit dem Titel „Himmelreichischer Österreicher“ vor dem kaiserlichen Hofstaat zu Ehren des Landespatrons Leopold und wurde 1677 zum kaiserlichen Prediger ernannt. 1679 suchte die Pest Wien heim; damit beginnt seine eigentliche schriftstellerische Tätigkeit. Im Jahre 1680 wird sein Pestbericht „Mercks Wienn“ gedruckt. Neben moralischen Ermahnungen an die Wiener stellt P. Abraham aber auch eine genaue geschichtliche Wiedergabe der Seuche dar. Im selben Jahr wird er zum Prior des Wiener Klosters bestellt. Im Jahre 1683 kam er nach Graz und wurde 1686 Prior des Grazer Klosters. Viele seiner bedeutendsten Schriften wie „Judas der Ertz-Schelm“ (1686-95), „Etwas für Alle“ (1699), „Wunderlicher Traum von einem großen Narrennest“ (1703) und „Huy! und Pfuy! der Welt“ (1707) erschienen in der Folgezeit.

An einem 9. November ist auf der Website der „Augustiner“ zu lesen, daß dem „Augustinerorden“ „Judas der Ertz-Schelm“, „Huy und Pfuy! der Welt“ bedeutendste Schriften sind, auf seiner Website, die es nach dem Copyright offensichtlich erst seit dem Jahr 2015 gibt. Auf der Website hapax.at ist zu lesen unter „Die Ideologie des Judenhasses – Antisemitismus damals und heute“ zu den für die Ordensmänner bedeutendsten Schriften:

Ich gehe jetzt auf einen Katholischen Geistlichen ein. Der in Kirchenkreisen anerkannt als begnadeter Prediger. Dieser aber nicht den Kirchenvätern zuzuzählen ist. Und weil sein Name nach wie vor prominent besetzt aber er zu den Judenhassern par excellence  gehört, ist es meine Pflicht, ihn hier vorzustellen. (Die Aufzeichnung basiert auf einem Vortrag am 16. November 2010 von Dr. Utz Podzeit: „Pfuy, schämt euch, ihr Juden!“ Abraham a Sancta Clara, 1644-1709, und die Irrtümer des Antijudaismus. Literatur: Loidl; Wistrich; Hollander)
Des weiteren steht sein Denkmal in Lebensgröße, im Anschluss an Augustinerkirche, Albertina vor dem dortigen Eingang des Burggartens. Es ist an der Zeit, dort zumindest eine Tafel anzubringen, die Menschen über seine Vergehen aufklärt! (Hanuschgasse 3, 1010 Wien. Auf Wikipedia wird mit keinem Wort seine Judenhetze erwähnt)
Abraham a Sancta Clara, der 1644 als Johann Ulrich Megerle im heutigen Kreenheinstetten geboren wurde, gilt als der bedeutendste katholische Prediger der Barockzeit. 1662 trat er im Kloster Maria Brunn bei Wien in den Orden der Augustiner-Barfüßer ein und nahm den Namen Abraham a Sancta Clara an. 1666 wurde er in Wien zum Priester geweiht. In Wien predigte er bis 1672 in fast allen Kirchen und Klöstern gegen die Laster der Zeit, gegen Völlerei, Trunksucht und Habgier und ermahnte seine Zuhörer zu einem Leben nach christlichen Grundsätzen. Gerne hörten ihm die Menschen bei seinen Predigten zu, denn der Stil P. Abrahams war durchaus auch unterhaltsam, wenn er etwa seine deftigen und satirischen Wortspiele eingefügt hat. Kaiser Leopold I. ernannte Abraham a Sancta Clara am 28. April 1677 zum Subprior und Hofprediger. Von da an verkehrte er in vornehmsten Kreisen, wobei er seine guten Beziehungen für soziale Werke nutzte. Man beschrieb seine Predigertätigkeit in vielfacher Weise: so war er ein gelehrter und berühmter Hofprediger, ein gefeierter, flammender, redegewaltiger und leidenschaftlicher Augustiner Hofprediger in Wien. Er war der kaiserliche Hofprediger nächst dem nachmaligen reformierten Bethaus in der Dorotheergasse. Mit einem Wort: er war des Kaisers berühmter Hofprediger.
„Die Zitate über die Juden habe ich aus der Sekundärliteratur von Zeitgeschichtlern, Judaisten, Theologen und anderen Wissenschaftlern gesammelt, wie Peter Pulzer, Erika Weinzierl, Robert A. Kann, Werner Welzig, Karl Bertsche, Kurt Schubert, Friedrich Heer, und andere.“ (Der Vortragende Dr. Utz Podzeit)
Eigenschaften „der Juden“

 „Die Juden stinken.“ Sie sind stinkende Knoblauch- und Zwiebelmäuler. die Juden müssen Blut der Christen allezeit bei sich tragen, da sie sonst so hässlich, garstig und abscheulich stinken, dass keiner bei dem andern vor Gestank bleiben kann.
„Die Juden sind Diebe.“ Sie sind Diebe, Wucherer, Betrüger, Münzfälscher, Zinswucherer, geldsüchtiges und wucherisches Gesindel, Geizhälse, und geldgierig.
„Die Juden sind tugendlos.“ Sie sind unehrlich, boshaft, treulos, ehrlos, lasterhaft, Betrüger, Eidbrecher, übelste Missetäter, verbrecherisches Gesindel, verruchte Bösewichte, und ein verruchtes Gesindel.
„Die Juden“ aus religiöser Sicht
„Die Juden sind gottlos.“ Sie sind gottlose Hebräer und gottlose Juden, sie sind der Abschaum der Gottlosen. Sie sind Gotteslästerer und gewissenlos. Juden sind heillos.
„Die Juden sind von Gott verflucht.“ Denn die Juden sind der Abschaum der Glaubenslosen, sie leben im Irrglauben, sie suchen den Himmel „außerhalb des rechten seligmachenden Glaubens“, die Juden glaubten zwar, aber nicht, was sie sollen. Sie sind von Gott verflucht.
Die Juden sind ein ehedem auserwähltes Volk.
„Die Juden“ als Gottesmörder und Feinde
Die Juden sind „Gottes Sohnes Mörder“.
Juden sind „die erklärten Feinde der Christenheit“. Sie sind die größten Feinde der Christen neben Satan, sie werden daher zu Recht verfolgt. Sie sind die schlimmsten Feinde der Christenheit.
„Die Juden“ als  Hostienschänder
Die Juden sind Hostienschänder.
Für Abraham a Sancta Clara war es eine Tatsache, dass Juden das Altarsakrament schänden. Er stellte die Juden so dar, als ob sie Hostien mit Messern und Pfriemen durchstechen würden, sodass viel Blut hin und her rinnt. Er berichtet davon, dass die Hebräer Hostien in Paris im Jahre 1290 auf einem glühenden Rost gebraten hätten, dass sie es in Böhmen mit Messern verwundet und in Nürnberg in einem Mörser zerstoßen hätten. Auch die bloße Konsumation einer Hostie durch einen Juden betrachtete Abraham a Sancta Clara als Hostienschändung.
„Die Juden“ als Ritualmörder
Die Juden sind Ritualmörder.
Die Juden waren bevorzugte Opfer von Ritualmordbeschuldigungen. Schon in alter Zeit gab es Vorwürfe, dass sie anlässlich ihrer religiösen Feste Menschen rituell töten. So soll im Tempel von Jerusalem jährlich ein Grieche geopfert worden sein (Maier 2001: 362). Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts wird in Legenden verbreitet überliefert, dass Juden in der Osterzeit an christlichen Knaben Leiden und Tod Christi wiederholen. Ab dem 12./13. Jahrhundert führten solche fiktive Beschuldigungen zu Massenverfolgungen und Massakern an Jüdinnen und Juden (Schoeps 2000: 708). Die Ritualmordbeschuldigungen hielten sich auch in den folgenden Jahrhunderten am Leben. Kurt Schubert weist darauf hin, dass Abraham a Sancta Clara „von der Ritualmordbeschuldigung überzeugt (war), denn die Juden haben Christenblut notwendig und gebrauchen es auch“. Sie benötigen es für Rituale, Speisen, Getränke und auch gegen den stinkenden Körper.
„Die Juden“ als Verursacher der Pest
Die Juden sind die Verursacher der Pest.
Die Behauptung, dass die Juden gemeinsam mit Hexen und Totengräbern für den Ausbruch der Pest verantwortlich seien, hat Abraham a Sancta Clara in seinem Werk ‚Mercks Wien‘ im Pestjahr 1679 veröffentlicht. Dort finden wir wörtlich:
„Gar oft ein Gelehrter disputierte ganz sinnreich, von wem doch solche Pest herrühre, zumahlen bekannt ist, dass dergleichen Pestilenzische Seuch durch die bösen Feind, durch die Juden, durch die Totengraber, auch durch die Hexen verursacht worden.“
(In: Merks Wien 99, Huy u. Pfuy 105; Schubert 2003: 136; Heer 1998: 80; Weinzierl 1970: 484; Loidl 1941: 19; 30n79)
Und in seinem Werk „Huy und Pfuy“ schreibt Abraham a Sancta Clara:
„Dieses Gott sehr missfällige Gesind [‚Gesind‘] sei schon in früheren Zeiten Ursache der Pest gewesen. Habe man diese Schelmen [‚Schelmen‘] davongejagt, dann habe auch die Pest aufgehört.“ (In: Huy u. Pfuy; Loidl 1938: 291)
„Solche irreführenden Behauptungen zeigten in der Folge, wie man sich denken kann, furchtbare Wirkungen. Sie führten zu Judenvertreibungen und –Ermordun­gen. Der chilenische Historiker Victor Farias weist darauf hin, dass Abraham a Sancta Clara ‚die Verbrennung von Juden als angebliche Urheber der damals grassierenden Pest’ für gerechtfertigt hielt.“ (Sendungsbewusstsein ohne Schuldeinsicht. Deutscher Geist. Zwei Neuerscheinun­gen zum Fall Heidegger. Von Michael Hauer; in: DIE ZEIT, 27.01.1989 Nr. 05)

Ein Psalm „Bedeutender Augustiner“ ist auch, ebenfalls am 9. November 2023 zu lesen, Martin Luther geschrieben – ja, das sind bedeutende Männer, die die Wahrheit wissen, über die Pest und und und

so auch über „Zigeuner“

und ABraham a Sancta Clara noch mehr als Martin Luther, der weiß, daß „Zigeuner seynd des Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“ …

Als es galt, den 300. Todestag von ABraham a Sancta Clara zu begehen,

war es für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs keine Pflicht, sondern eine liebe Aufgabe, ABraham a Sancta Clara entsprechend zu würdigen, am 18. März 2009, wie ebenfalls am 9. November 2023 auf der Rundfunk-Website zu lesen ist. Geschrieben von „ORF On Science – Neues aus der Welt der Wissenschaft“:

Abraham a Sancta Clara: Wortgewaltiger Rebell

Seine Predigten waren kurzweilig, seine Worte oft derb: Abraham a Sancta Clara brachte im 17. Jahrhundert völlig neue Töne in die Kirche und begeisterte die Massen. Vor fast 300 Jahren, am 1. Dezember 1709, starb der Barockprediger in Wien. Er wird von vielen Experten als bedeutendster Theologe seiner Zeit gesehen.

Von diesem Donnerstag an treffen sich in seiner Geburtsstadt Leibertingen am Südrand der Schwäbischen Alb mehr als 100 Wissenschaftler aus aller Welt, um Abraham zu würdigen und dem Geheimnis des „Volkserziehers“ auf den Grund zu gehen.

Der Prunk und die Pest

Er lebte in einer Zeit von Prunk und Pracht, Elend und Seuchen. Während die Bevölkerung von der Pest dahingerafft wurde, gestaltete die katholische Kirche ihre Gotteshäuser immer prächtiger aus. Die Messe wurde auf Latein gelesen, das Volk blieb zweitrangig. Da machten die kurzweiligen Erzählungen und Späße, die Abraham a Sancta Clara an seiner Wirkungsstätte in Wien von der Kanzel schickte, schnell die Runde. Zugleich war er ein engagierter Seelsorger. „Als die Pest grassierte, hat er sich nicht zurückgezogen, sondern er hat den Menschen Mut zugesprochen“, sagt Berta Rudolf, die ein Leibertingen ein kleines Abraham-Museum betreibt. „Er hat dem Volk aufs Maul geschaut.“ Und er habe den Mut gehabt, auch die Mächtigem im Land zu kritisieren. „Er hat die Fresserei und die Sauferei kritisiert, die Verschwendungssucht und den Neid. Und er war dabei sehr, sehr scharfzüngig“, erzählt die Museumsleiterin

Die Sache mit den Mistgabel

Schriftlich überliefert ist zum Beispiel, was der Ordensmann von den tiefen Ausschnitten der Hofdamen hielt – nämlich nichts. „Die Frauen des Hofes sind es nicht wert, dass man sie mit einer Mistgabel anfasst“, predigte er eines Sonntags. Die Emotionen am Hof des Kaisers Leopold kochten hoch – und Abraham musste widerrufen. „Es tut mir leid, sie sind es doch wert“, sagte er am Sonntag darauf auf seine ironisch-sarkastische Art. „Gerade deshalb haben ihn die einfachen Leute sehr ernst genommen“, sagt Rudolf. Naturtalent der Predigt Auf die Welt kommt Abraham a Sancta Clara am 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle in Krähenheimstetten, einem heutigen Ortsteil von Leibertingen. Obwohl sein Vater ein Leibeigener ist, fällt die außerordentliche geistige Begabung des Buben auf.

Er wechselt mit Zustimmung der fürstlichen Herrschaft zunächst in ein Jesuiten-Internat und tritt schließlich in Wien dem Augustiner-Orden bei.

Mit 22 Jahren empfängt er die Priesterweihe und nimmt den Ordensnamen Abraham a Sancta Clara an. Seine unterhaltsamen Predigten locken schnell Tausende Menschen an. In leicht verständlicher Sprache prangert er die Laster der Zeit an, spricht aber – was noch ungewöhnlicher ist – auch über Treue, Redlichkeit und Liebe. Seine Ansprachen machen ihn derart populär, dass er zum Prediger am kaiserlichen Hof in Wien berufen wird. Als in der Stadt 1679 die Pest ausbricht, muntert Abraham a Sancta Clara die dezimierte Bevölkerung auf. Seine Kanzelreden werden sogar als Flugschriften verbreitet. Als das osmanische Heer 1683 die Stadt Wien belagert, wird der Ordensmann durch seine Sprachgewalt ein wichtiges Propagandainstrument, um den Durchhaltewillen der Bevölkerung zu stärken.

Moderne Sprachkraft Von ihrer Wirkung haben die Texte bis heute nichts verloren, sagen Experten. 600 Schriftwerke sind überliefert. „Abraham wirkt in seinen Texten auffallend heutig und modern“, sagt Anton Philipp Knittel, der Organisator des Symposiums in Leibertingen. „Als Prediger war er ein Virtuose, der nicht abstrakt blieb.“ Dafür schätzen ihn viele Theologen noch heute. Einige Seelsorger haben seine Texte in ihrer Materialsammlung. In seinen schwäbischen Geburtsort ist Abraham a Sancta Clara nie zurückgekehrt. Und bis sein Bewunderer Martin Heidegger dort zu Abrahams 200. Todestag im Jahr 1909 ein Denkmal anregte, erinnerte sich kaum jemand an den berühmten Sohn der Gemeinde. In diesem Jahr, zu seinem 300. Todestag, ist das anders. Abraham a Sancta Clara ist zur Marke geworden. Neben zahlreichen Veranstaltungen gibt es Postkarten mit seinem Porträt, und eine örtliche Brauerei vermarktet ein Abraham-Bräu.

[science.ORF.at/dpa, 18.3.09] Abraham a Sancta Clara – Wikipedia Abraham a Sancta Clara – Projekt Gutenberg Abraham a Sancta Clara Jubiläumsjahr 2009

„Dafür schätzen ihn viele Theologen noch heute. Einige Seelsorger haben seine Texte in ihrer Materialsammlung.“ Es würde die Theologischen und die Seelsorgerischen sicherlich recht höchst erfreuen,

wiederholte der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs nicht nur, wie eben, die agrowissenschaftlichen Stücke der Löwinger,

sondern auch Claras volkserzieherische

Auf dem Weg vom Stephansdom zum Claras Denkmal ist das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus zu passieren, das sich auf dem Helmut-Zilk-Platz, der ein Teil des Albertinaplatzes ist, befindet, und von diesem Mahnmal bis zum Claras Denkmal sind es keine zwei Minuten zu Fuß … Der Albertina-Platz ist immer mal wieder, zwischen ABraham a Sancta Clara und dem Mahnmal gegen Krieg und Faschismus mit der „Figur des straßenwaschenden Juden“, Aufmarschgebiet der „Familie“,

einer Familie, zu der sich Abraham a Sancta Clara sich wohl gesellt hätte, ihr ein recht flammender Prediger gern gewesen wäre, so aber kann doch wenigstens seine Figur beim Burggartentor seinen Wiedergängerischen der Predigten

Und wohin sich nun wenden?

Kurz ist der Weg zum Michaelerplatz, auf dem manche von jenen, die auf dem Albertinaplatz aufmarschieren, ebenfalls einen für sich recht erwählten Platz —

Wer noch nicht ermüdet, geht weiter von der Figur Clara zum Michaelerplatz, der gerade einmal acht Minuten entfernt und vom Michaelerplatz weiter,

zehn Minuten noch, bis zur Mölker Bastei, um die Badende

zu bestaunen, die sinnend dort gesinnungsgemäß sitzt,

vielleicht über den ihr vorgesetzten Vers, der wie folgt geht, nicht wörtlich, da aus dem Gedächtnis zitiert:

Wo aber Trümmer,
wächst Gefahr