HJenewein und gesinnungsgemäße Ausschaltversuche der Medienfreiheit

Wie in Österreich von dieser Regierung nun eiskalt an der Zerstörung der Demokratie … das kann, wenn nicht Einhalt geboten wird, ein recht langer und recht kalter Februar für die Menschen in diesem Land werden, und „eiskalt“ fällt nicht wegen der winterlichen Temperaturen in diesen Tagen ein, sondern weil es besonders von einem Mann, der für Demokratie gar nichts über hatte, ein geschätztes Wort war.

Nun wird HJenewein ausgeschickt, um gegen ein Medium des Landes stellvertretend die Medienfreiheit und also die Meinungsfreiheit, die von seiner Regierung nicht goutiert wird, zu attackieren. Es werde gesinnungsgemäß befunden, zwei Herren hätten nichts mehr in einer Nachrichtensendung … die haarsträubende oder gesinnungssträubende Argumentation von HJenewein will gar nicht zitiert werden, es reicht, diese in eine Collage zu montieren, mit dem Titel: „Das Gesinnungssträubende“.

Zur Zeit - Einer von unsNun also wird HJenewein ausgeschickt, weil sein Anführer nach seiner Attacke doch nicht odinsgenug ist, es durchzustehen, oder einfach vom Pferd gefallen, sich etwas geknickt hat, oder einfach einnickt …

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

HJenewein reitet Ausschaltungsattacke gegen Medien.png

Um sich die Dimension dieser gesinnungsgemäßen Grauslichkeiten in ihrer ganzen Grauslichkeit vor Augen zu führen, gibt es kein anderes Mittel, als einen der Treuesten aus der Schreibstaffel (kurz: SS) in Erinnerung zu rufen, der schrieb:

„Wie dem auch sei – nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir eine Menge Reinigungskräfte für die verschissenen ORF-Klos brauchen, um den von den Ratten hinterlassenen Dreck wegzuputzen. Wenn Pawlicki sich dann für einen solchen Kloputzer-Job bewerben möchte, werden wir sie selbstverständlich berücksichtigen. Ansonsten steht ihr jederzeit eine Betätigung als Männerklo-Bedienerin gegen Trinkgeld offen, wo sie dann für 10 Cent Tröpferlgroschen ihr scheußliches Grinsen für abführende Zwecke aufsetzen kann … Und sollte sie jemals Hunger leiden, kann sie immer noch ihre hässlichen falschen Zähne verkaufen – denn gewisse Männer lieben zahnlose Frauen …“

In FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“ kann das nachgelesen werden kann.

Wie haarsträubend, also gesinnungssträubend das von HJenewein Vorgebrachte zu den zwei Herren in den Nachrichten ist, ist auch daran abzulesen, dies kann auch über in die Rente Ausgeschiedene der FPÖ gesagt werden, also vor allem über Andreas Mölzer, der gerade jetzt, wo es gilt der Burschenschaft Gesinnung zu verteidigen, medial omnipräsent ist, auch in dem von HJenewein attackierten ORF.

Und sollten Sie nicht wissen, wer HJenewein ist, dann gehören Sie zu den Glücklichen, denn HJenewein ist „one of the most famous heads of the Freedom Party in Austria … jedenfalls für Manuel Ochsenreiter „einer der berühmtesten Köpfe“. Nach der Gesinnung von Manuel Ochsenreiter brauchen Sie gar nicht erst zu fragen, Sie können sich schon denken, von welcher Gesinnung …

Als Manuel Ochsenreiter einen Lachanfall auslöste

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

Aber es steht, kurz gesagt, die zweite Partei in der Regierung der montagsgemachten identitären Regierungspartei um nichts nach, wenn es gilt, wesentliche Instrumente der Demokratie bedenkenlos zu zertrümmern, wie im vorangegangenen Kapitel zum parteipolitischen Wahlabendbeisitzer Sobotka …

Österreich im Februar: Ausschaltung des Parlaments

 

Österreich im Februar: Ausschaltung des Parlaments

Ausschaltung des Parlaments in Österreich im Februar

Die Anwesenheit von Wolfgang Sobotka in Tirol an der Seite vom montagsgemachten Bundeskanzler in einer synchronen Körperhaltung mit diesem beim Erwarten des Wahlergebnisses und beim heftigen Beklatschen des schwarzen Wahlsieges ist das zur Zeit deutlichste Bild der Selbstausschaltung des österreichischen Parlaments.

Wenn ein Nationalratspräsident nicht wissen will, daß er keine parteipolitischen Aktivitäten mehr setzen darf, dann ist das die Ausschaltung des Parlaments. Denn. Eine Nationalratspräsidentin als höchste Vertreterin soll und muß die Unabhängigkeit des Parlaments von der Regierung repräsentieren und für die Unabhängigkeit von der Regierung, auch für die Kontrolle der Regierung, agieren.

Die strikte Gewaltentrennung zwischen Legislative und Exekutive war in Österreich zwar bisher schon mehr Schein als Sein. Nun aber fällt auch noch der Schein. Damit wird Österreich endgültig das Land nicht nur ohne Sein, sondern auch ohne Schein.

Allein mit diesem Auftritt aber als parteipolitischer Statist setzt Wolfgang Sobotka das Zeichen, daß das Parlament in Österreich ausgeschaltet ist, formal noch nicht, aber durch sein und dem Selbstverständnis seiner Partei ist es die Ausschaltung des Parlaments.

Dieser Auftritt des kurzschen Dieners ist das offensichtlichste Zeichen der Ausschaltung des Parlaments.

Die konkrete Ausschaltung des Parlaments durch Wolfgang Sobotka und, kurz gesagt, der Regierung, der er dient, passiert aber auch recht handfest, etwa durch die Verweigerung der öffentlichen Begutachtung von Gesetzesvorschlägen durch die Regierung, beispielsweise durch die Verweigerung der öffentlichen Begutachtung des sogenannten Überwachungsgesetzes.

Und das ist nicht die einzige Verweigerung in dieser kurzen Zeit seit der Montagsmachung dieser Regierung im Dezember ’17.

Ein Parlament, das nicht nur von seinem höchsten Vertreter, also von dem, kurz wiederholt, parteipolitischen Wahlabendstatisten, derart wahrgenommen und also nicht ernstgenommen wird, muß formal gar nicht mehr ausgeschaltet werden.

Das Parlament ist schon ausgeschaltet.

Mit dem Vorteil aus Regierungskurzsicht den Schein der Nichtausschaltung zu wahren versuchen zu können. Allerdings. In einem Land nun auch ohne Schein vergebens …

 

Österreich im Februar - Nationalratspräsident - Ausschaltung des Parlaments

Vom Eid in der Wiener Hofburg

„Dann setzen wir unsere nationale Sendung in den verschiedensten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Organisationen noch effizienter um.“

Wenn nun in diesem österreichischen Winter 2018 gehört wird, welche Positionen mit welchen Menschen besetzt werden, drängt sich die Vorstellung von allein auf, es wurde die stefanische Verkündigung in der Wiener Hofburg

„Dann setzen wir unsere nationale Sendung in den verschiedensten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Organisationen noch effizienter um.“

mit einem Eid besiegelt, und nun geht es daran, diesen Eid zu erfüllen. Reinhart Waneck, der für die FPÖ ein Unirat werden soll, war damals auch dabei, in der Wiener Hofburg, als Harald Stefan ihre Wirklichkeit

„In diese Realität wurden wir Deutsche, egal auf welchem Staatsgebiet, hineingestellt.“

beschwor, als er die Sendung wohl von der Vorsehung recht persönlich erhielt, stehe auf und verkünde die „positiven Leistungen der deutschen Wehrmacht, er der Vorsehung in ihre braungebräunte Hand versprach, die Pflicht der „Umdeutung der Geschichte“ stets zu erfüllen.

Und es soll auch ein Schaftsmann von der Leder zu einem Unirat gemacht werden, auch diese ganz erfüllt von der Vorsehung oder von dem stefanischen Auftrage nach „Umdeutung der Geschichte“ …

Manch einer und einem kann die Umsetzung der nationalen Sendung nun nicht schnell genug gehen, einer setzt deshalb auf die schnellste und „moderndste“ Fortbewegungsmöglichkeit, die in heutige Zeit zu bekommen ist …

Innenminister erfüllt den hohen Auftrag der stefanischen Sendung: „Wohlauf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!“

Die „nationale Sendung“ auch „wirtschaftlich“ umzusetzen, dazu reicht es nicht aus, in bestehende Betriebe Menschen der nationalen Hörigkeit zu entsenden, es müssen auch neue geschaffen werden, wie jener Betrieb mit der Kornblume als seinem recht liebsten Motiv, wohl im Wissen darum, daß der Vorsehung nichts recht mehr freut, als ihr Kornblumen darzureichen

NS Bei den hervorragenden Deutschkenntnissen der zurzeitigen Regierung in Österreich besitzt diese auch die Fähigkeit, die Sprache zu erneuern, etwa die Steigerungsform von „modern“. So lautet diese nun: modern, modernd, moderndst. Ein Beispielsatz dazu: Sebastian Kurz im moderndsten Anzug zum Eid in die Wiener Hofburg.

Sebastian Kurz

Was ist der Unterschied zwischen Bruna Sudetia und, kurz gesagt, FPÖ?

Bruna Sudetia - FPÖ - Unterschiede - Keine.png

Hans Rauscher zählt am 21. Februar 2018 auf, daß die Bruna Sudetia zur Pegida, daß sie ein Gedicht …

Der montagsgemachte Infrastrukturminister reist auch, nicht nach Dresden, aber nach Südtirol, und hält die „Anliegen der Pegida für berechtigt“.

Nun, dieses Gedicht postet auch schon mal ein montagsgemachter Vizekanzler …

Was ist also der Unterschied zwischen Bruna Sudetia und Strache-Hofer?

Es gibt keinen.

Sie werden medial breit nur anders behandelt.

Wie die FPÖ wird wohl auch Bruna Sudetia stolz auf ihre Tradition sein, es wohl ebenfalls als „ideelle Kontinuität“ …

Was ist also der Unterschied zwischen Bruna Sudetia und FPÖ? Mit ihrem aus sudetischem Untergrund gestiegenen Anführer …

Es gibt keinen.

Sie werden massenmedial also nur unterschiedlich behandelt.

Bruna Sudetia - FPÖ - Unterschiede - Keine

Übrigens …

Das von Hans Rauscher zitierte Gedicht ist nicht nur in, wie er schreibt, „rechtsextremen Kreisen sehr beliebt“, sondern auch … und der Verfasser selbst ein Stichwortgeber beispielsweise für Goebbels und auch für die „Weiße Rose“ …

Innenminister erfüllt den hohen Auftrag der stefanischen Sendung: „Wohlauf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!“

Nun darf erlebt werden, die Erfüllung

Kommerse: Von Schiller zu Fest

der „nationalen Sendung“, von der einst in der Wiener Hofburg Stefan sprach. Und auch ein Innenminister folgt der Sendung Befehl: „Wohlauf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!“

Und erfüllt von der Sendung ist ganz und gar ein Verteidigungsminister, für den es stefanische Pflicht ist, von Menschen als „Kameraden“ zu sprechen, ob es Männer, ob es Frauen, für ihn sind es, der Sendung auftragsgemäße Pflicht, „Kameraden“ …

Herbert Kickl - Der Sendung hoher Auftrag

Kommerse: Von Schiller zu Fest

Wiener Hofburg

Strache - Stefan - Schillerkommers 2005 - Erst horrende Schulden verursachen und dann sich schleichen

Am 3. März 2018 wird es einen

Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

„Festkommers der Waffenstudenten“ geben. Ein Zeitpunkt, an den „Schillerkommers vom 11. Juni 2005 in der Hofburg zu Wien“ zu erinnern, an die „Festrede“ von Harald Stefan,

„Historikerkommission“ der FPÖ wird so nutzlos, weil konsequenzlos sein, wie es eine „Holocaustkommission“ gewesen wäre. Ein Bericht ändert keine Gesinnung.

der nun in der Kommisssteuerungsgruppe der FPÖ sitzt.

Was für ein Bekenntnis zu Österreich legte Harald Stefan in der Hofburg ab:

„In diese Realität wurden wir Deutsche, egal auf welchem Staatsgebiet, hineingestellt.“

Solch ein Bekenntnis kann nur Auftrag sein, der Vorsehung zu folgen:

„Dann setzen wir unsere nationale Sendung in den verschiedensten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Organisationen noch effizienter um.“

Vizekanzler Österreich - Kommerse 2005 - 2018

Und was für eine erlauchte Runde ihm wohl mit größter Ergriffenheit lauschte, wie die Burschenschaft Aldania ergeben zu berichten:

„Er begrüßte die akademischen Professoren wie (hier o.T.) Kuich, Wanek, Pendl, Würzner, Stefan; die Politiker Strache, Haupt, Stadler, Kabas, Herzog, Jung, Kowarik, Blind sowie weitere prominente Persönlichkeiten.“

Wahre „prominente Persönlichkeiten“, auf die auch im Jahre 2018 nicht verzichtet werden kann, wenn es gilt … erfolgt der mediale Ruf in Österreich

Burschenschaften wurden schon, kurz gesagt, von Nazis als überholt angesehen – Was sagt das über Österreich 2018?

an einen Haupt, an einen Stadler … der gesinnungsgemäße Ruf an einen Kabas

Seine Festrede beendete Harald Stefan im Jahre 2005 mit:

„190 Jahre Deutsche Burschenschaft waren gerade erst der Anfang.“

„Der Anfang“ des Überholtseins …

Was überholt ist, muß nicht mehr ausführlich … es hieße, das Überholte wieder eine Bedeutung zu geben, diesen Schaften mit ihrer an der Sohle angeklebten identitären Regierungspartei eine Freude zu bereiten, über sie zu sprechen …

Aber weil die Lieder der Schaften in diesen Tagen gar so viel Aufregung verursachen, muß schon erwähnt, was Harald Stefan in seiner Festrede nicht erwähnt hat, aber in verklärender Weise hervorhebt:

„Diese Aufforderung Schillers beherzigten die Burschenschafter 1817 am Wartburgfest, als sie von den Fürsten -von der Krone- die Menschenrechte wie Meinunggsfreiheit und Pressefreiheit forderten.“

Was die „Burschenschafter 1817 am Wartburgfest beherzigten“, war das Verbrennen:

Gaulands Bollwerk

Es mag nichts mehr geschrieben werden, Collagen mit der gesamten stefanschen Festrede in der Wiener Hofburg reichen aus …

Es mag vielleicht noch interessieren, wer die stefansche Rede recht wertvoll erachtet, sie zu veröffentlichen – Wiener Nachrichten Online …

Schillerkommers Hofburg 2005

 

HC Strache - Schillerkommers Wiener Hofburg 2005.png

 

Mädelschaften singen auch

Schriftwart Herwig Götschober hat noch nicht das harte Los eines freiheitlichen Mitarbeiters ereilt; vorerst ist er, wie zu lesen ist, beurlaubt, und sein montagsgemachter Infrastrukturminister verteidigt ihn noch treu.

FPÖ stellt recht SIngesfreudige an

Es gibt wieder eine Aufregung. Es geht ein weiteres mal um ein Liedbuch. Was wohl die Mädelschaften singen? Ehe sie den Ausführungen

„Im Anschluss an das zweite Lied der Kneipe trugen zwei aktive Mädel ihre Ausführungen zu den Ereignissen zwischen den zwei großen Weltenbränden vor. […] Weiter erwähnten die jungen Frauen in ihrer Rede die Zerstückelung des Reiches nach dem 8. Mai 1945, die schrittweise erfolgte Umerziehung der Deutschen in Österreich und die damit einhergehende Eliminierung der deutschen Identität.“ (Silke Götschober, Mädelschaft Freya feiert, Der Eckart 1/2012, S. 15)

folgen, mit Liedern eingestimmt, das zu ertragen.

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Das werden wohl auch recht besondere Lieder sein, um sich einzustimmen, auf das „Böse“ nach 1945, also die „Zerstückelung des Reiches“ und die „Umerziehung der Deutschen“, die „Eliminierung der deutschen Identität“ in „Österreich“.

Zur Zeit - Einer von uns

Was für die Burschenschaften gilt, wird die ZZ der FPÖ wohl auch für die singenden Mädelschaften meinen, mit ihrem Aufmacher: „Feindbild Burschenschaft … böse Menschen haben keine Lieder“ (nach Seume):

„Wo man singet, lass dich ruhig nieder,
Ohne Furcht, was man im Lande glaubt;
Wo man singet, wird kein Mensch beraubt;
Bösewichter haben keine Lieder.“

Wer singet, den stelle ruhig ein, wird in dieser Partei nicht nur die Maxime von Hofer sein.

Hofer-FPÖ: Auf den Knecht hinhauen, damit der Herr ihn schützen kann

Wer singet, die stelle ruhig ein … Wo Silke Götschober wohl arbeitet? In Oberösterreich, in der haimbuchnerischen Landesgeschäftsstelle. Und in der Leopoldstadt (wenn die Angaben auf den Websites vom 21. Februar 2018 aktuell sind).

Tüchtig. Aber: Wer singet, der geht die Arbeit leicht von der Hand, tröstet hinweg über die „Zerstückelung“ …

Noch wer arbeitet in der haimbuchnerischen Landesgeschäftsstelle, an den sich wohl kaum wer noch erinnern wird. Sein ehemaliger Arbeitgeber ist in diesen Tagen durchaus medial präsent, nicht unbedingt als Mandatar, der Arbeiten für die Menschen vorweisen kann, aber als Mitglied einer „Kommiss…“

FPÖ im Parlament – Was unterscheidet Harald Stefan von Jan Ackermeier?

Von Harald Stefan »gefeuert« aus der FPÖ im Parlament, aber Freunde

Die Aufregungen um diese Liederbücher bringt möglicherweise eine Antwort auf die einmal gestellte Frage:

„Unzensuriert.at“ – Was ist der Unterschied zwischen Kommentarschreiberin Silke und z.B. einer freiheitlichen Bezirksrätin Silke Götschober?

Eine singt und die andere nicht. Die Singende arbeitet an den oben erwähnten Stellen, und die Nichtsingende … solange es Identitätsrücksingbücher gibt, bleiben die Deckel nicht geschlossen, und alle Fragen offen.

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

Zehn Jahre Sportstadtrat von Wien - Heinz-Christian Strache

„Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war, weiß ich, wovon ich spreche.“ Das sagt He.-Chr. Strache in einem am 15. Jänner 2018 veröffentlichten Interview.

Was für eine Aufregung wieder einmal, um einen Funktionär der montagsgemachten identitären Regierungspartei.

Für das identitäre Personal scheint das Zeitwort „funktionieren“ zum Hauptwort „Funktionär“ zu sein, also stets gesinnungsgemäß zu funktionieren, und es funktioniert auch stets gesinnungsgemäß – eine Tradition, von der es mit Ehre und Treue erfüllt ist, seit den Führungstagen eines Reinthallers (aber nicht nur seit diesen) bis herauf zu He.-Chr. Strache, der nun meint, sich auch als Satiriker versuchen zu dürfen, weil seine Satirenlehrjahre nun er meint, hinter sich zu haben, er vielleicht sogar eine Satirenprüfung erfolgreich abgeschlossen hat.

Und wer aus diesem Gesinnungsbunde könnte einem He.-Chr. Strache recht besser bescheinigen, eine Satirenausbildung erfolgreich abgeschlossen zu haben? Augenblicklich fällt der Satirenmeister aus diesem Gesinnungsbunde ein: Erich Körner Lakatos …

Zum Verstehenkönnen von Satiren der freiheitlichen 

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische – Diesmal aber keine Satire von Erich Körner-Lakatos

Satire und Freiheitliche

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Lehren Sie, Erich Körner-Lakatos, Norbert Hofer zusätzlich in Privatstunden keine Geschichte

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

FPÖ-ZZ: „Ob der verbotene Hitlergruß im Alltag sich überhaupt vermeiden ließe“

Pferdeapfel auf Blattsalat mit österreichischen Qualitätszeitungen

Einem für die ZZ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Kapitel um Kapitel so weiter und so fort …

Es gibt viele Sätze von Erich Körner-Lakatos, mit denen er die Aufnahmeprüfung der ZZ bestanden haben könnte; aber vielleicht war es doch dieser, mit dem er alles abdeckt, was für ein gesinnungsgemäßes Funktionieren gefordert wird:

„Exaltierte Anhänger des neuen Ritus würden vielleicht den Holocaust vorschlagen, weil den dürfe man ja, ganz im Gegensatz zu unserem christlichen Herrgott, nicht leugnen.“

Generell kann gesagt werden, um keinen Menschen persönlich zu meinen: Es gibt einen Ort, an dem die Wirklichkeit zur Wirkicklheit wird. Das ist „Zur Zeit“. Wirkicklheit ist auch eine Wirklichkeit, aber eine recht besondere, in der durch Buchstabenverschiebungen die Wirklicheit sich zur Gesinnungswirklichkeit … Wie das genau funktioniert, kann wohl beispielsweise „Ostmärker“ Melisch assistiert vom montagsgemachten Innenminister, zwei schreibende Männer für „Zur Zeit“, kompetent Auskunft erteilen:

Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

Es wird nicht gewußt, ob Wilhelm Brauneder mit anderen Männern des Wortes ebenso vertraut ist wie mit Karl May, aber ein Robert Jan Verbelen mit seinen Spionageromanen könnte ein weiterer sein, der eine Titelvorlage für den Bericht der „Kommiss…“

„Sebastian Kurz begrüßt Historikerkommission der FPÖ.“ Vorfreude auf den neuen Karl May von Wilhelm Brauneder?

abgeben könnte, zum Beispiel: „Mister Inkognito“ oder „Der Affe auf dem Galgen“ …

 

Zur Zeit - Einer von uns

Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

Hofer bis Schönerer - Los von Rom

Hofer, der mit dem Kampfruf „Los von Rom“ durch seine Welt, also von Südtirol nach Strachkurzhofer, reist, hat mit seiner Nachforschung, wie in der Collage gelesen werden kann, woher und was der Name Hofer bedeute, selbst herausgefordert, es einmal festzuhalten, woher der Kampfruf „Los von Rom“ komme.

Nun, der Kampfruf „Los von Rom“ geht zurück auf den Führer der Führer Schönerer, über den sogar das „Kulturinformationssystem Österreich Lexikon“ zu berichten weiß:

Schönerer, Georg Ritter von (bis 1888), * 17. 7. 1842 Wien, † 14. 8. 1921 Schloss Rosenau (Gemeinde Zwettl-Niederösterreich), Gutsbesitzer, Politiker. Ab 1879 Führer der deutschnationalen Bewegung (der Alldeutschen) in Österreich; heftiger Gegner des österreichischen Patriotismus, der katholischen Kirche und des Liberalismus. Vertrat einen radikalen Antisemitismus, kämpfte für engen Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, war ein Vorkämpfer der Los-von-Rom-Bewegung und trat selbst zum Protestantismus über. Seine autokratischen und terroristischen Methoden, sein nationalistischer Fanatismus waren typisch für seine Richtung. Seine Ideen haben später den jungen A. Hitler stark beeinflusst. Schönerer war 1882 an der Abfassung des deutschnationalen Linzer Programms maßgeblich beteiligt. Eine Gewaltaktion gegen politische Gegner (1888) brachte ihn ins Gefängnis und um Adelstitel, Reserveoffiziersrang und Abgeordnetenmandat.

„Linzer Programm“. Recht fleißig waren sie damals. Schon 1885 eine Erweiterung, um den „Arierparagraphen“ … Gleich übernommen von den Burschenschaften. Aber wie wurde Norbert Steger

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

gesprochen, es bleibe unerwähnt, dass Adolf Hitler sie …

Linz. Oberösterreich. Nach wie vor ein recht besonderer Klang in den Ohren … auch von Hofer, der am 3. März 2018 in Oberösterreich sein wird, um zu lauschen, aber auch selbst Wortlieferant für recht besondere Ohren zu sein …

Los von Rom Hofer im Wasserschloss

Es wird am 3. März 2018 auch ein „Kommers der Waffenstudenten“ … Zu „Kommers“ fällt unweigerlich die „Kommiss…“ der montagsgemachten identitären Regierungspartei ein und deren Unnötigkeit und Unbrauchbarkeit, da doch alles bekannt ist, die Vergangenheit aufgearbeitet ist, es bekannt ist, woher … sogar das „Österreich Lexikon“ weiß so einiges zu berichten, wie als Beispiel oben gelesen werden kann. Und über die vielen anderen Quellen, die über deren gänzliche Aufarbeitung berichten, wurde schon berichtet.

FPÖ Festschrift 2016 Ahnentafel Schönerer - Druck Ed Strache

Was wird mit dem Bericht von der „Kommiss…“, wenn es ihn dereinst geben wird, geschehen? Konsequenzen sind keine zu erwarten. Dieser wird nicht einmal gelesen werden, vor allem nicht von der FPÖ. Diese Vermutung ist nicht unberechtigt. Denn. Es dürfte schon die „Festschrift 2016“ nicht von der FPÖ, auch wenn ihre Anführer Geleitworte schrieben, gelesen worden sein. Die Vergangenheit des „dritten Lagers“, das jetzt „aufgearbeitet“ werden soll, ist darin ebenfalls behandelt, wie in der Collage gelesen werden kann – Schönerer … Erheiternd dabei ist die veröffentlichte Tafel der Gesinnungsahnen (da es nur Männer sind, können Frauen nicht erwähnt werden): hergestellt von: Druck u. Verlag E. Strache …

Wer Hofer heißt, scheint auf ewig darauf vereidigt zu sein, vor allem und eigentlich ausschließlich die männlichen Hofer, Wiedergänger ihrer Ahnen, ihrer Geister zu sein. Wie der südtirolerische Hofer dem Kampfruf „Los von Rom“ folgt, konnte der burgenländische Hofer seine persönliche

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Vollzugsmeldung vor der Geschichte mit seinem Übertritt in die evangelische Kirche bereits rapportieren. Und an der zweiten Vollzugsmeldung werkt er, ist er dem Hofer im Wort …

Es gibt so viele Hofer, dass es schwindelig werden kann. Immerhin, seit 869, wie der eine Hofer schreibt …

Es gibt den Andreas Hofer … Es gibt den Peter Hofer … Es gibt den Franz Hofer … Dann gibt es einen recht besonderen Mann für die FPÖ, der sich dem Erbe Hofer recht verbunden zu fühlen scheint, wenngleich er nicht Hofer heißt, aber Hofer in seinem Namen vorkommt

Nicht zu vergessen, den Matthias

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Übrigens, am 14. Februar 2018 war auch ein recht besonderer Mann, nun vielsprechender Angehöriger der „Kommisssteuerungsgruppe“ im Morgenjournal zu hören. Es solle auch um die „Südtirolfrage“ gehen, also um die unmittelbare Nachkriegszeit, das heißt bei Südtirol um die „Aufarbeitung der „Südtirolgeschichte“: um die „sechziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts … Ach, glückliches Österreich, stets ein paar Jahrzehnte vor der Gegenwart mit dem Aufarbeiten enden … Und zum Aufarbeiten beispielsweise des Jahres 2015 dafür bleibt genügend Zeit, es reicht doch in Jahrzehnten erst zu erfahren

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Wen kann das bereits jetzt interessieren, da er ein montagsgemachter Vizekanzler …

NS Einen schöneren Beleg kann es dafür nicht geben, wie recht dieser FPÖ-ÖVP-Regierung es wichtig ist, für die Menschen in Österreich zu arbeiten, kaum montagsgemacht im Amt setzt sie mit Hoferland einen „symbolischen Startpunkt“ für …

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

„Sebastian Kurz begrüßt Historikerkommission der FPÖ.“ Vorfreude auf den neuen Karl May von Wilhelm Brauneder?

FPÖ Historikerkommission spiritus rector Brauneder Karl May

Erwin Pröll hat, wie erinnert werden darf, ein Buch gelesen, und zwar „Der Schatz im Silbersee“ von Karl May. Donald Trump hat als Erwachsener nicht einmal dieses gelesen, also gar kein Buch. Und Sebastian Kurz?

Vielleicht „begrüßt Sebastian Kurz die Historikerkommission der FPÖ“ aus Vorfreude auf seinen ersten Karl May oder auf seinen zweiten Karl May, weil er sich daran erinnert, wie gut ihm der von Erwin Pröll ausgeliehene erste gefallen hat.

Wie das auch immer sei, mit Sebastian Kurz und den Büchern. Eines ist gewiß, einen Karl May wird Sebastian Kurz zu lesen bekommen, diesmal geschrieben von Wilhelm Brauneder, der ein recht großer Freund, mehr, ein rechter Liebhaber von Karl May ist.

Aber Zweifel sind angebracht, ob er dann den von Wilhelm Brauneder geschriebenen Karl May je lesen wird. So wie er eine Regierung mit der identitären Partei begrüßte und begrüßt, darf vermutet werden, er hat noch nie etwas über seine Regierungspartnerin gelesen, denn hätte er etwas gelesen, niemals hätte Kurz sich selbst dafür begrüßt, eine Koalition mit dieser Partei …

Sebastian Kurz ÖVP FPÖ Historikerkommission

Hätte er, Kurz, je etwas über seine Partnerin gelesen, dann hätte er etwas anderes als das, was er sagte, gesagt, vielleicht hätte der Bericht darüber dann so gelautet:

Gerade in der Gegenwart sei es notwendig, sich auch mit der eigenen Gegenwart zu beschäftigen und diese aufzuarbeiten, sagte Kurz zu Sebastian vor dem Ministerrat auf Journalistinnenfragen. Die ÖVP habe dies schon nicht getan, und es sei gut, wenn es auch die anderen Parteien und die ÖVP machen. Dass bei der Aufarbeitung auch das ganze Österreich eine Rolle spielen solle, findet Kurz „sehr positiv“.

Aber weil er, wie vermutet werden darf, über die österreichische Gegenwart von Erwin Pröll nichts zum Ausleihen bekam, fiel seine Aussage so aus:

Gerade im Gedenkjahr sei es notwendig, sich auch mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen und diese aufzuarbeiten, sagte Kurz vor dem Ministerrat auf Journalistenfragen. Die ÖVP habe dies schon getan, und es sei gut, wenn es auch die anderen Parteien und die FPÖ machen. Dass bei der Aufarbeitung auch das DÖW eine Rolle spielen solle, findet Kurz “sehr positiv”.

Ob Erwin Pröll der Karl-May-Runde von Wilhelm Brauneder angehört, wird nicht gewußt. Gewußt allerdings wird, es verbindet sie doch etwas, zumindest der Ehrenschutz für eine weitere Runde, deren Tafel geschmückt mit Säbel und Ehre und Vaterland …

Weshalb die FPÖ gerade Wilhelm Brauneder dazu erwählt hat, ihr die „Leiter“ zu machen? Wer sonst als ein rechter May-Liebhaber kann ihr besser garantieren, einen Karl May zu schreiben, von dem gewußt wird, wie recht hoch er Wahrheit zu schätzen liebte …FPÖ Historikerkommission - Der neue Karl May von Wilhelm Brauneder - Die Wartburg

Wie der Berichtsdeckel wohl aussehen wird. Ein rechter May-Liebhaber wie Brauneder wird dafür vor dem Auge seines May-Geistes vielleicht schon einen sehen, viele Titel ihm schon einfallen, die er als Vorlage für den Berichtstitel … zum Beispiel „Unter Geiern“, „Die Felsenburg“ …

Erste Kapitel zum neuen Karl May gibt es bereits, aber es sind Kapitel, die Wilhelm Brauneder nicht in sein Buch aufnehmen wird, was für ihn spricht, also für seinen unabhängigen Geist, für seinen Geschmack, für sein recht tiefes Verständnis, für sein literarisches Gespür, was paßt und was paßt nicht zu Karl May – kurz gesagt, diese Kapitel lassen sofort erkennen, sie sind nicht von Karl May …

„Historikerkommission“ der FPÖ wird so nutzlos, weil konsequenzlos sein, wie es eine „Holocaustkommission“ gewesen wäre. Ein Bericht ändert keine Gesinnung.

Lothar Höbelt hat seine Vergangenheit bereits aufgearbeitet: „8. Mai 1945: Tag der Niederlage“ nach dem „sogenannten Holocaust“.

Österreich: Wilhelm Brauneder, auch er, erinnert, wie das Land insgesamt eine Gegenwartskommission dringend benötigt

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr

Sebastian Kurz - Aufarbeitung der Gegenwart