Phalanx der Gesinnungsstützung

„Publikation über die Neue Rechte: Jetzt bestellen! FBI: Entgeltliche Einschaltung“

„Kurz und prägnant – schafft Abhilfe: kritisch analysiert und widerlegt.“

Es muß keine Besprechung des Kommentars von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei geschrieben werden. Das obige Zitat reicht aus, um zu wissen, der Kommentar ist eine Lobpreisung.

Was für eine „Schrift“ wird recht gelobt?

Die von Alexander Markovics …

„Chef der Identitären“ oder was wird in Wien gelehrt – Alexander Dugin und Alain de Benoist?

Wer veröffentlicht eine solche „Schrift“?

Die „Österreichische Landsmannschaft“. Für deren „Eckart“ ziehen die Rechtbesten des Landes zu einem recht angemessenen Stundenlohn die Schriftfurchen, düngen mit ihren Buchstaben Zeile für Zeile – Brauneder, Nagel,

Höbelt,

Hobek,

Marinovic

… Eckart kennt alle ihre Namen, und wer von Eckart gerufen, eilt zur Schriftegge …

„Jetzt bestellen!“: eine eindringliche Aufforderung der gesinnungsgemäß zensurierten Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei. Wer könnte sich diesem Appell entziehen. Es wird auch was geboten, für 9,20 Euro aufgeboten die „Ahnen der Konservativen Revolution wie Carl Schmitt

und Oswald Spengler“ …

Kurz nebenher. Wenn Sie noch etwas Geld überhaben und vielleicht auf der Suche nach einem T-Shirt oder einem Hoodie, also einem Kapuzenpullover sind, es einmal mit den Ahnenköpfen der „konservativen Revolution versuchen wollten, aber kein solches Kleidungsstück zu finden ist, dann greifen Sie doch zu einem sellnerischen Ersatzshirt – replacement shirt – mit den nachfahrigen Köpfen,

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

die ihre Willigkeit zur Veränderung bezeugen — kurz und gut: was für eine Begriffserneuerung: „patriotic revolution“

„Alain de Benoist, Alexander Dugin, Carl Schmitt, Oswald Spengler“, und das für nur 9,20 Euro. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Eckart und
Markovics lassen sich nicht lumpen. Sie legen noch etwas drauf. Nämlich „Philip Stein“
… Und Stein, das ist nicht nur irgendein Kopf, das ist ein wahrer Enkelsohn, und einen treuen Enkelsohn zeichnet aus, daß er wiederbeleben möchte, was den Ahnen lebendig war, und ebenso groß,

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

das ist des Enkelsohns Ehre, gedacht: Eurofa…

Solche lobpreisenden Kommentare kosten Geld. Und wer kann das besser wissen, als das FBI? So ist es vom FBI nur billig und recht, „entgeltliche Einschaltungen auf dieser Website … gesinnungsgemäß selbstverständlich auch diesmal auf der Höhe seines Niveaus, mit dem nächsten rechtbesten Kopf des Landes, mit dem Minister, dessen Wille es ist, dem Land die äußerste respektive extremste Sicherheit zu bescheren …

Da wird jetzt noch viel Geld mit „entgeltlichen Einschaltungen“ eingebracht werden …

… vor diesem Minister war schon der Kanzler mit etwas davor an der Reihe, und all die anderen aus der zurzeitigen Regierung sollen ja, wie angekündigt, noch folgen …

Geld, Geld ist nicht nur Geld, Geld ist auch Anerkennung. Und wer verdiente gesinnungsgemäß mehr Anerkennung, als eben diese Website? Die so tapfer, so unermüdlich sich in die erste Reihe der Verteidigerinnen des Identitären …

Ach, wie wird doch heutzutage geklagt, es gäbe keine Solidarität mehr, es würde einander nicht mehr geholfen werden. Ist es nicht auch für andere nachahmenswert, wie die Phalanx der Hilfe in dieser Gesinnung zur gegenseitigen Stützung funktioniert? Das FBI sorgt für „entgeltliche“ Kommentare auf dieser Website zur Erhöhung der Rechtbesten in der Regierung, und die Website ruft zum Bestellen auf, damit auch der Eckart und seiner Schreiber und Schreiberinnen Einnahmen haben, für ihre idealistische Verteidigung des Identitären …

Kurzsichtig und tatenlos ist die zurzeitige Regierung in Österreich nicht, wie auch am Symbole-Gesetz ablesbar.

Es gab vor wenigen Monaten, im 18er Jahr, manche, die meinen, die schwarzidentitäre Regierung in Österreich ändere das Symbole-Gesetz, aber die vielen Zeichen der außerparlamentarischen Identitären bleiben unberücksichtigt. Zu dieser Zeit hätten viele auf die Frage, ob ihnen denn Christkirchen was sage, wohl geantwortet, ja, das sei doch, habe da nicht der patriotische Dichter …

Wie nackt, wie fahnenlos sähen die Demonstrationen aus, wäre die zurzeitige Regierung derart kurzsichtig vorgegangen und hätte also auch die Symbole der außerparlamamentarischen Identitärinnen … stellen Sie sich bloß vor, etwa die Demonstration in Wiener Neustadt nur mit den wenigen Transparenten der … was wäre das für ein trostloser Willkommensgruß für Rosenkranz und Landbauer gewesen.

„Kickl hob auch hervor, dass die Liste von den Extremismus-ExpertInnen des Verfassungsschutzes ausgearbeitet wurde und insbesondere Gruppierungen umfasse, die eine reale Gefahr in Österreich darstellten. Genau das wurde allerdings von Peter Pilz (JETZT) in Zweifel gezogen. Die Liste umfasse nur solche Gruppen, die ÖVP und FPÖ als Extremisten abstempeln wollen, sagte er. Er sieht etwa nicht ein, warum die in Österreich kaum eine Rolle spielende ägyptische Muslimbruderschaft auf der Liste stehe, während ‚die türkische Muslimbruderschaft‘ Milli Görus fehle. Auch die Identitären und andere rechtsextreme Bewegungen würden in Ruhe gelassen. Pilz vermutet einen Zusammenhang mit engen Kontakten zwischen der ÖVP und Milli Görus auf der einen Seite und mit Verbindungen einzelner FPÖ-Mitglieder in die rechte Szene. Das brachte ihm den umgehenden Vorwurf von Hans-Jörg Jennewein (FPÖ) ein, ‚Dreckkübel‘ auszuschütten und eine ‚Schande‘ für das Parlament zu sein.“

Wie wahr wieder einmal dieser vielgereiste Abgeordnete sprach; das Reisen bildet eben, und wer viel reist, weiß nur zu recht, wer eine „Schande“ …

Es geht nicht nur um Flaggen zum Schmücken von eindrucksvollen Aufmärschen in der Nacht. Sie wissen, Österreich ist ein kaltes Land. Der Winter, der Herbst, oft kann es sogar bis in den Sommer hinein recht kühl in diesem Land sein, und dann kommt schon wieder der Herbst, der Winter mit ihren eisigen Temperaturen. Das soll sich zwar ändern, auch daran arbeitet die zurzeitige Regierung, die das alles mit einem Wort kurz und bündig verkündet: „Veränderung“.

Bis dahin aber ist ein Leben ohne Bekleidung, ein nacktes Existieren in diesem Land noch nicht denkbar. Was würden die Menschen anziehen, gäbe es nicht die Kleidung von Phalanx, die wärmt und obendrein gar kleidsam ist, mit diesen feschen Köpfen … oh, es sind sie schon zu hören, die Kritischen, das sei aber Werbung für den Kanzler mit etwas davor

Denen kann gesagt werden, sie können auch zu einer anderen Marke greifen, es gibt eine Auswahl, so vielfältig und liberal und beseelt von der Freiheit … noch nie war Freiheit so anziehend wie seit den suchscheinwerferhellen warmen Nächten der — das Magnet schlechthin

Es ist nicht nur eine Kleidung, die wärmt, die fesch ist, sondern auch eine Spickzettelkleidung für mannigfache Gelegenheiten. Wenn etwa dem Kanzler mit etwas davor, wie leicht kann das passieren, wer kennt das nicht, von drei Wörtern eines nicht einfällt, ein Blick genügt und schon kann er fließend alle drei Wörter aufsagen: „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …

Oder wenn einem oder einer nicht einfällt, was sie oder er sei, auch zur Vorsicht, daß kein falsches Wort herausrutscht, ein Blick genügt: „Patriot“ Ein recht schöner Nebeneffekt von „Patriot“: das ist schon gesinnungsgemäß gegendert, von Frau und Mann gesinnungspolitisch korrekt verwendbar …

Bei welcher Gelegenheit die Spickzettelkleidung „Bierjunge“ (mit dem Galgen vorne und „Hängt“ hinten) von Nutzen sein kann … vielleicht ist es die Ausgehuniform zum lustigen bierigen Beisammensein, damit nicht vergessen wird, gleich noch eines zu bestellen, wenn die Kellnerin mit dem zweiten kommt.

Vielleicht setzt sich dann zu später Stund‘ der Wirt hinzu, und er trägt „Frundsberg“ – das weckt Erinnerungen und animiert zur Freud‘ des Wirten zu weiteren Bestellungen

Auch für Kleidungstauschspiele eignet sich die Kleidung recht. Eine Gruppe „Die letzten Ritter“, die andere Gruppe „Templer“, vielleicht für ein Fragespiel in der Art:

Wer sind die letzten Ritter? Ihr seid die letzten Ritter. Wer sind die Templer? Ihr seid die Templer. Und gewonnen haben alle, ziehen sich dann zum Tausche aus. Aber gekürt wird zur Nachtführerin, die als Atout darunter noch das Stück mit den vier feschen …

Ja, wahrlich, es kann nicht gesagt werden, daß diese Regierung je kurzsichtig wäre, nicht einmal beim Symbole-Gesetz, oder daß sie etwas täte, das mit dem Tun nichts zu tun hätte …

Kurz von Suchen und Finden

Michael Schnedlitz konnte recht leicht die Vollzugsmeldung erstatten: „Dieses Gedankengut hat bei uns nichts verloren.“ Denn. Dieses Gedankengut hat längst schon das gefunden, von dem für eine lange Zeit gemeint wurde, es hat was verloren, nämlich Österreich, wonach es suchte, die IR (Identitäre Regierungspartei).

Lübe üdentitüre Bewegüng, üch begrüße Üch recht hürzlüch in Wüner Nüstüdt! Hür süd Ühr sehr hürzlüch willkümmen! Bewegüngen wü dü Pegüdü in Dütschlünd, dü sind dü Spürspütze, dü dü Bevülkerüng im Kümpf gegen dü Bündesregürüng und gegen düses Süstem noch gebrüchen wird. Und jeder ünzelne Bürsch und jedes ünzelne Müdel von Üch, die hüte hür sünd und nicht nur hür, sondern quer dürch Üsterrüch ihren Münn und ihre Früü steht, hat mehr Rückgrüt und mehr Chürükter als düse gesümte Bündesregürüng züsümmen.

So begrüßte in Wiener Neustadt Michael Schnedlitz, stellvertretender Bürgermeister in Wiener Neustadt.

„Und jeder einzelne Bursch und jedes einzelne Mädchen von Euch, die heute hier sind und nicht nur hier“ – die Burschen Rosenkranz und Landbauer waren auch mit Ansprachen dabei …

„Liebe identitäre Bewegung, ich begrüße Euch recht herzlich in Wiener Neustadt! Hier seid Ihr sehr herzlich willkommen! Bewegungen, wie die Pegida in Deutschland, die sind die Speerspitze, die die Bevölkerung im Kampf gegen die Bundesregierung und gegen dieses Bundesregierung noch gebrauchen wird.“

Es kann nun verstanden werden, wenn die Regierung in Österreich die sogenannte identitäre bewegung, kurz gesagt, auflösen will. Sie wird nicht mehr gebraucht. Zur Zeit jedenfalls, da die Partei von Schnedlitz, Rosenkranz, Landbauer und recht, recht vielen weiteren Mädchen und Burschen selbst in der Regierung. Und es ist ein alter Gesinnungsbrauch, daß dann eine Gesinnungsformation über die Klinge springen muß. Eine Innergesinnungskonkurrenz außerhalb von Regierung und Parlamenten sehen solche Regierungen niemals recht gern, wie aus der Geschichte nicht unbekannt. Und schon gar nicht dann, wenn diese für eine recht üble Nachrede sorgen könnte, wie zur Zeit nach Christkirchen, die der Regierung, nach ihrer so bemühten öffentlichen Gesinnungsverschleierung, den Gesinnungskern gar brutal freilegt.

Es ist, als würde nun von dieser Regierung in Österreich ein alter gar kurzer Zauberspruch wieder gesprochen werden: „In die Ecke, Besen! Besen! Seids gewesen.“

Die gesamte Ballade, aus der dieser Zauberspruch stammt, wird allen voran der Mit-Etwas-davor-Kanzler, von dem gewußt, er hält recht große Stücke auf altehrwürdige Bildung, hersagen können, wie er stets so recht leichthin diesen Dichter zu zitieren vermag.

Vor allem, wenn es um Gesetze geht, kann sich dieser Rechtsspitzenmann auf seine Zitate verlassen

Wenn es um die Einhaltung, weil eben Gesetze kurz angesprochen wurden, von Gesetzen geht, kann noch einmal auf die Burschenrede des Schnedlitz zurückgekommen werden. „Pegida, die Sperrspitze“ – wahrlich die Sperrspitze, auch der Ehrlichkeit, auch dafür kann der Rechtsspitzenmann als Kronzeuge aufgerufen werden … würde dieser sich je mit anderen Menschen abgeben, als mit jenen, die durch und durch ehrlich sind, deren Mark die Ehrlichkeit ist?

Es wird nicht gewußt, ob Lutz Bachmann, dieser ehrliche und kreuztanzende Michl, die finanziellen Mittel hat, um zu spenden, aber es muß nicht immer eine Geldspende sein, um Treue zu beweisen, es kann auch eine Wortspende sein. Wenn es zugelassen wird. Es zählt aber auch schon, wie es so schön heißt, allein der Wille …

Der Bursch Sellner, dem in London der kreuzbrave Michl mit einer Zitatwortspendenrede zur Hilfe eilen wollte, wird nun vielleicht mit dem Rechtsspitzenmann, der ihm öffentlich die Treue abschwört, hadern, hat er ihn doch auf Treu‘ und Ehr‘ aufs Schild gehoben, der zur Zeit halt modern ein T-Shirt …
Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

All das hat mit Tun nichts zu tun

Der Staatsspitzenmann aus der zurzeitigen Regierungspartei ist so stets wie recht glaubwürdig, auch mit dieser seiner Aussage, diese seine Partei habe „nichts mit den Identitären zu tun“.

Ebenso dürfte ihm geglaubt werden, sagte er, seine Partei habe mit der Website des praktizierten Zensurierens nichts zu tun. Denn. Es hat ja gar nichts mit Tun zu tun, beispielsweise das Schreiben für diese Website des praktizierten Zensurierens, der EU-Spitzenkandidat seiner Partei tut ja nichts, er schreibt ja bloß für diese Website des praktizierten Zensurierens.

Es hat ja gar nichts mit Tun zu tun, beispielsweise etwas entgeltlich zu schalten, im Ton von unentgeltlichen Kommentaren, das FBI tut ja nichts, es läßt ja bloß entgeltlich loben den Staatsspitzenmann auf dieser Website des praktizierten Zensurierens.

Es hat ja gar nichts mit Tun zu tun, beispielsweise das Verbreiten, der Staatsspitzenmann tut ja nichts, er verbreitet ja bloß die Kommentare der Website des praktizierten Zensurierens in ihr wohlgestimmter Gesinnung.

Es hat ja gar nichts mit Tun zu tun, beispielsweise das Eintreten für Identitäre, die Website des praktizierten Zensurierens tut ja nichts, sie schreibt ja bloß seit Jahren gesinnungstemperierte Kommentare für Identitäre. Es sind in diesen Jahren so viele Kommentare zusammengekommen, daß es viel Zeit in Anspruch nehmen würde, zu zählen, wie viele gesinnungstemperierte Kommentare es bisher schon waren.

Vor kurzem erst, um einen gesinnungstemperierten Kommentar als Beispiel herauszugreifen, einen über diesen Identitären und einen weiteren Mann, dessen Tun auch nichts mit Tun zu tun hat, er schreibt bloß ein Magazin voll, das auch nichts mit der identitären Partei zu tun hat, und er tut ja auch nichts, er singt bloß am österreichischen Nationalfeiertag vor dem Tor der Hofburg das „Deutschlandlied“. Und das Singen, das ist bekannt, hat nichts mit Tun zu tun. Denn. Wo gesungen wird, heißt es so schön, da laß‘ dich nieder, faule Menschen haben Lieder.

Und wo gesungen wird, da wird auch getanzt, nicht vor, sondern fesch uniformtrachtig in der Hofburg … wie stets hat das nichts mit Tun zu tun, das Tanzen, das Singen, das Schreiben, die Hofburgballreden, der hofburgballbeschleifte Smoking des Identitären

NS Der zurzeitige Staatsspitzenmann muß, wie oft er jetzt vom „Rechtsstaat“ spricht, ganz vernarrt in den Rechtsstaat sein, und als wäre er eben erst, vor kurzem, vielleicht erst im Winter 18 gen Österreich gezogen, warnt er nun, wer den Rechtsstaat nicht lebe, der habe auch mit Konsequenzen zu rechnen, geradeso als hätte es bisher in all den Jahrzehnten in Österreich keine Konsequenzen … das könne aber, wer jahrzehntelang auf einem anderem Umfeld von rechtsstaatlichen Auffassungen großgezogen wurde, nicht wissen, und ist also verzeihlich, sofern er unter seinem Rechtsstaat den in Österreich seit Jahrzehnten praktizierten Rechtsstaat …

Wenn von „Rechtsstaat“ die letzten fünf Buchstaben zerbröckeln …

Ein vielfacher Mörder hat, wird zur Zeit berichtet, Identitären in Österreich eintausendfünfhundert Euro gespendet.

Das ist nicht viel Geld. Jedenfalls, so scheint es, für den vielfachen Mörder, der es sich nicht nur leisten kann, zu spenden, sondern auch entsprechende Bildungsreisen zu unternehmen, beispielsweise in das schöne Österreich und in das noch schönere Kärnten. Ein Verschwender kann der vielfache Mörder dennoch nicht gescholten werden. Er hat das Geld gut investiert, in seine Bildung, im Wissen, daß Morde ohne Bildung nur der Barbarei geziehen werden.

Das ist viel Geld. Für einen arbeitenden Menschen mit einem Stundenlohn von 1,50 Euro. Das sind eintausend Arbeitsstunden bei einem Stundenlohn von 1,50 Euro. Eintausend Arbeitsstunden. Bei Vollzeit mit 40 Wochenstunden muß ein Mensch 25 Wochen arbeiten, also fast ein halbes Jahr. Einem Menschen mit einem Stundenlohn von 1,50 Euro fehlt gewiß alles, um auf einen Ball gehen zu können, gar auf den „Akademikerball“ der zurzeitigen identitären Regierungspartei in die Hofburg in Wien, Österreich.

Ein Mensch mit einem Stundenlohn von 1,50 Euro wird darüber hinaus auch nicht die Ruhe haben, nicht die Sicherheit, um entspannt auf einen Ball gehen zu können, zu sehr wird er mit der Sicherung seines Lebensunterhalts beschäftigt, damit vollauf ausgelastet sein.

Wer auf einen Ball gehen kann, gar auf den „Akademikerball“ in die Hofburg, muß in einer Lebenslage sich befinden, die in jedweder Hinsicht Sicherheit bietet. In solch einer gesicherten Lebensumwelt wird sich der Mann aus dem identitären Umfeld befunden haben, der in diesem Jahr auf dem „Akademikerball“ in der Hofburg tanzte, sich freiheitlich fühlen konnte von der Plage, mit einem Stundenlohn von 1,50 Euro das Auslangen nicht finden zu können, gut aufgehoben inmitten der honorigsten Menschen des Landes Österreich, verwöhnt mit Speis‘, Trank und Rede eines Staatsspitzenmannes, und mit Zuversicht auf weitere Spenden aus aller Welt, von den gesinnungshonorigsten

Auch auf diesem Ball, kann er sicher sein, die freizügigsten Menschen, die es in diesem Österreich nur gibt, zu treffen, sie sind bereit herzugeben, nicht das Hemd, aber dafür nicht nur eine Waffe, sondern siebzehn „9 mm Para“ — so großzügig kann nur ein Mensch sein, der Angehöriger einer Verbindung“ ist.

Das ist angewandter „Rechtsstaat“.

Wie viele Jahrzehnte wurde in Österreich die quälende Frage gestellt, ob denn der „Rechtsstaat“ in Österreich „funktioniert“. Wie haben sich alle, allen voran wohl die ÖVP, sich selbst damit gemartert, ob sie denn einen „funktionierenden Rechtsstaat“ den Menschen im Land …

Kurz gesagt, diese Qual hat ein Ende. Mit diesem Tag, einem, muß gesagt werden, historischen Tag: 26. März 2019. Denn. Der oben angesprochene Staatsspitzenmann stellte an diesem 26. März 2019 schriftlich unmißverständlich klar:

„Unter dieser Regierung funktioniert der Rechtsstaat.“

NS Der oben angesprochene Staatsspitzenmann ist auch für seine klare Haltung in bezug auf den Antifaschismus bekannt. Aber nicht nur ihm, sondern vielen in seiner Partei ist der Antifaschismus eine rechte, oh eine ganz und gar rechte Herzensangelegenheit.

Gurken für Gerechtigkeit!

„ich glaube daß es gerecht ist also wenn ein zivildiener oder auch bei dir also die soldaten also nicht so viel verdienen warum sollen also die ayslberechtigten einen höh asylwerber einen höheren lohn haben“

Zur Frage, warum werden dann nicht höhere Löhne gezahlt, die Ministerin kurz

„es kommt auf die frage an wo man ansetzt wir setzen jetzt auf der anderen seite an“

Ausgestrahlt in einer Nachrichtensendung am 25. März 19 im österreichischen Fernsehen …

Allein diese Aussage der zurzeitigen Sozialministerin über die Bezahlung von „Zivildienern“ und „Soldaten“ läßt befürchten, daß „Kapuzineräffchen“ auch mehr über die gesetzlichen Staatsgrundlagen und die Entlohnungsysteme in Österreich wissen, also die zurzeitige Ministerin und ihre regierungsamtlichen Kameraden und Kameradinnen.

Aber das ist keine Beleidigung. Keine Gleichstellung der identitären Regierungskameradinnen mit Kapuzineräffchen, keine Herabstufung der Regierungskameraden. Menschgemäß ist es müßig, das gesondert zu betonen. Aber es fühlen sich Menschen, wenn sie daran erinnert werden, der Tierart Mensch anzugehören, so leicht wie falsch beleidigt …

Kapuzineräffchen wissen sehr viel. Sie, die Kapuzineräffchen, wissen beispielsweise genau Bescheid um die Gerechtigkeit.

Dafür führt Susan Neiman in ihrem Buch „Warum erwachsen werden? – Eine philosophische Ermutigung“ ein Beispiel an:

„Offenbar erkennen selbst manche Tiere Ungerechtigkeit. Die Primatenforscher Frans de Waal und Sarah Brosnan führten eine Reihe von Experimenten durch, bei denen jeweils zwei Kapuzineräffchen zur Belohnung ein Stück Gurke erhielten, wenn sie eine kleine Aufgabe erledigt hatten – ein Gemüse, das sie gewöhnlich gern aßen. Beide erledigten bereitwillig die kleine Aufgabe (den Experimentatoren einen Stein zurückgeben), bis diese eines der Äffchen mit einer Traube belohnten – eine Frucht, die ihnen noch besser schmeckt. Daraufhin rebellierte der Affe, der weiterhin mit Gurke belohnt wurde; er warf mit dem Stück Gurke nach der Versuchsleiterin und weigerte sich, weiter mitzumachen. Es ist interessant, dass die Affen ihren Zorn auf den Experimentator beschränkten, der eindeutig die Quelle der Ungerechtigkeit darstellte, und nicht den anderen Affen einbezogen, der davon profitierte. Das Experiment, das mit anderen Affen und auch anderen Tieren wiederholt wurde, legt den Gedanken nahe, dass ein grobes Gerechtigkeitsgefühl schon deutlich früher in der Entwicklungsgeschichte auftaucht und nicht erst mit dem homo sapiens.“

Dieses Expertiment zur Veranschaulichung und Vorbildnahme kann hier angesehen werden …

Welche Schlüsse können aus diesen Experimenten gezogen werden?

Was dies in bezug auf die Entwicklung der zurzeitigen Bundesregierung bedeutet, will gar nicht behandelt werden. Kurz zusammengefaßt: vom Groben zum Gröbsten.

Wesentlich von Interesse an diesem Experiment ist, wie Tiere auf Ungerechtigkeit reagieren. Sie wissen, wer für die Ungerechtigkeit verantwortlich ist, und gegen die Verantwortlichkeiten für die Ungerechtigkeit richtet sich ihr „Zorn“ und ihre „Rebellion“. Sie weigern sich, „weiter mitzumachen“. Sie sehen in den Tieren, die von solch einer Ungerechtigkeit profitieren, keine gegnerischen Tiere, sie wissen, sie sind auf der gleichen Seite, gleichermaßen ausgesetzt einer Ungerechtigkeit.

Das sollte sich auch bei Menschen, die auf der anderen Seite von dieser Regierungskameraderie stehen, wieder verstärkt breitest durchsetzen, zu wissen, vor allem bei jenen, die meinen, Profiteure der identitären Ungerechtigkeit zu sein, gegen wen die „Gurke“ zu werfen ist.

Von der langen, langen Wanderung der „Umvolkung“

Es dürfen Hans Rauscher hehre Motive angerechnet werden, aber es kann ihm dennoch nicht nachgesehen werden, daß er hierfür ziemlich Verqueres vorbringt, und auch Beschönigendes, durch die zeitliche Abfolge.

„‚Identitäre‘ demonstrieren in Wien mit Slogan des Christchurch-Attentäters“

Das ist der Untertitel von „Ermutigt vom politischen Klima?“ von Hans Rauscher am 22. März 2019.

In zeitlich korrekter Abfolge müßte der rauscherische Untertitel lauten:

„Christchurch-Attentäter“ mordet mit Slogan der Identitären und die Identitären demonstrieren in Wien mit ihrem Slogan, den sie von den Freiheitlichen lernten, die diesen wiederum …

Der Slogan allein reichte dem Mann aus Australien nicht, um zu morden. Eine Bildungsreise mußte davor gemacht werden. Die ihn führte bis nach Klagenfurt, Österreich. So entwickelt sich alles weiter. Hieß es früher, wer eine Reise macht, hat etwas zu erzählen, so heißt es nun, wer eine Bildungsreise tut, hat was zu schießen, und nicht nur Fotos …

„Am Donnerstagabend demonstrierte die rechtsextreme Gruppe Die Identitären in Wien mit einem bengalischen Feuer und einem großen Banner: ‚Gegen den Terror – Gegen den Großen Austausch!‘ Damit benutzt die IBÖ (Identitäre Bewegung Österreichs) den Titel des Manifests (‚Der Große Austausch‘) des Christchurch-Attentäters, der auf 74 Seiten seinen verschwörungstheoretischen Wahn ausließ.“

„Replacement“, der Slogan, ein vor Jahrzehnten in Österreich aufgebrachter, wieder prominent aufgebrachte Parole, die damals, soweit erinnerlich, um 1990 von einem Freiheitlichen, also vor bald dreißig Jahren — „Umvolkung“ …

Viel, viel später, weit über ein Jahrzehnt später tauchten in Europa Identitäre erstmals auf, und noch viel später in Österreich, also Identitäre außerhalb der Parlamente — außerparlamentarische Schülerinnen der Freiheitlichen, der Partei also, die von sich selbst durch ihren Bildungssprecher sagen läßt: „Die heutige FPÖ als eine identitäre, patriotische Partei …“

„Die heutige FPÖ als eine identitäre“ und eine „patriotische Partei“: das sind nicht zwei Seiten einer Medaille, also eine gefährliche identitäre Seite und eine harmlose patriotische Seite, sondern die einzigen zwei Farben ihrer Flagge zur Führung in den Abgrund. Denn. Der Patriotismus der zurzeitigen identitären Regierungspartei hat nichts mit den lieblichen Wanderungen am Nationalfeiertag zu tun, aber recht viel mit „Volksgemeinschaft“ …

Vor bald dreißig Jahren begann also mit einem Freiheitlichen die Vergiftung mit dem Geschwefel von der „Umvolkung“ („Replacement“). In Österreich ist es inzwischen lange schon Kulturgut geworden, das in vielfachen Variationen von „Umvolkung“ verbreitet wird, und es sind nicht mehr nur Freiheitliche, die das so leichthin verbreiten. In Österreich ist es Kulturgut und im Grunde schon Staatsräson, und das nicht nur, weil mit der FPÖ zur Zeit eine identitäre Partei in der Bundesregierung …

Was es vor dreißig Jahren nicht gab, das war beispielsweise das Jahr 2015, auf das sich die Identitären außerhalb der Parlamente und die Identitären innerhalb der Parlamente und vor allem innerhalb der zurzeitigen Regierung berufen, dieses Jahr, das vor allem einer Frau angelastet wird, die dafür, so die nicht mehr zu zählenden Forderungen, zur Rechenschaft gezogen werden sollte, freilich gesinnungsgemäß auf totale rechtsstaatsfreie Weise …

Und Hans Rauscher schreibt weiter:

„Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat schon vorher die Ähnlichkeiten zwischen dem Text des Massenmörders und den Identitären analysiert. Die sagen dazu auf ihrer Homepage: ‚Der Große Austausch ist keine ‚Verschwörungstheorie‘, sondern eine statistisch klar belegbare Entwicklung, die aus niedriger Geburtenrate und Massenzuwanderung resultiert. Als Folge davon werden die Österreicher zur Minderheit im eigenen Land.‘ Statistisch gesehen ist das Blödsinn. Demografen gehen davon aus, dass in den USA und Europa der Anteil der ‚weißen‘ Bevölkerung etwas kleiner wird, aber der ‚große Austausch‘ nicht passieren wird. Wenn es einen Grund für Besorgnis gibt, dann den, dass die Identitären überhaupt kein Problem damit haben, das Wording und die Argumentation eines Mörders von 50 Menschen zu verwenden. Weil sie sich vom gegenwärtigen politischen Klima im Land ermutigt fühlen?“

„Statistisch gesehen ist das ein Blödsinn.“ In anderen Ländern, in denen es auch Identitäre gibt, die sich in irgendwelchen Hinterzimmern treffen, ist es durchaus richtig, kurz wie einfach es „Blödsinn“ zu nennen, in Österreich jedoch ist es, um bei der Wortwahl von Hans Rauscher zu bleiben: ein Staatsblödsinn.

Davor schreibt Hans Rauscher noch etwas von einem „verschwörungstheoretischen Wahn“ … Um auch hier bei der Wortwahl von Hans Rauscher zu bleiben, in Österreich: ein Staatswahn

Kurz nebenher: Von einem „verschwörungstheoretischen“ Staatswahn will nicht geschrieben werden. Denn. „Verschwörung“ und „Theorie“ passen ganz und gar nicht zueinander. Es muß dafür rasch ein anderes Wort gefunden werden. Wird an den zurzeitigen Hauptwissenschaftler der zurzeitigen identitären Regierungspartei gedacht, drängt sich auf: Ganzjähriger Verschwörungsfasching. Mehr noch, weil zutreffender: Verschwörungsfasnacht (ausgesprochen aber gleich einem Kommando mit scharfem S) …

Das Verquere von Hans Rauscher in diesem seinem Artikel ist – vielleicht als Beruhigung gedacht? für wen? – der Satz, Demografen gingen davon aus, daß der Anteil der „weißen Bevölkerung“ etwas kleiner werde, aber der große ‚Austausch‘ nicht passieren werde … Je noch in solchen Kategorien zu denken und zu schreiben — einer Identitärin oder einem Identitären, der solches schriebe, die derartiges in identitären Kategorien vorbrächte, würde vorgeworfen werden, er sei zu gemäßigt, sie sei für kein hohes Amt, das aber bislang nur in Österreich und in Ungarn, ach ja, und in Italien, geeignet …

Der Schlußsatz von Hans Rauscher über die „Besorgnis“ — nun, mit dem soll geendet werden, menschgemäß ein wenig zurechtgerückt, passend also zur zeitlichen Abfolge …

Wenn es einen Grund für Besorgnis gibt, dann den, daß der Mörder von 50 Menschen überhaupt kein Problem damit hatte, das Wording und die Argumentation der Identitären vulgo Freiheitlichen zu verwenden. Weil ihn das politische Klima in Neuseeland fühlen ließ, dieses Wording und diese Argumentation ist dort nur mit Mord breit ins Gespräch zu bringen?

PS Und inmitten des rauscherischen Artikels stellt die Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnittes die Frage zur Beteiligung, ob es denn zu viele „Migranten in Europa“ … wie viele werden wohl das „gelbe Gesichtchen“, das diese Umfrage ziert, verwechseln mit dem Logo der …

… oder denken, bei sich im Stillen, na, wenn diese Qualitätszeitung schon so fragt, in identitären Kategorien fragt, dann müssen die irgendwie und irgendwo doch recht …


Gestatten, Schüssel, Weisenrat

Es wird nicht gewußt, von wem die Idee stammt, Wolfgang Schüssel zu holen, zur Prüfung der F…

„Ein Austritt von Orbans Partei aus der Europäischen Volkspartei scheint zunächst abgewendet: Ein Weisenrat aus drei Herren soll nun beurteilen, ob ein Ausschluss gerechtfertigt wäre.“

„Neben Van Rompuy sollen nun Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) sowie der deutsche Ex-EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering die Entwicklung des F[…]“

Von der Geschichte her läge es aber recht nahe, zu meinen, das könne nur einem Mann aus Österreich eingefallen sein. Die Vermutung, daß dies nur einem Mann eingefallen sein kann, deshalb, eine Frau hätte wohl auch zumindest eine Frau als Weisin im „Weisenrat“ haben wollen, während Männer, geht es und nicht nur um einen „Weisenrat“, zu einhundert Prozent auf Männer setzen, nur Männer sind, vor allem aus gewissen weltanschaulichen Milieus, noch für einhundertprozentige männliche Besetzungen …

Nur eine Idee aus Österreich kann es sein, in dem es in 00 einen „Weisenrat“ gab.

Weisenbericht in Österreich vor 18 Jahren und wenn die F-Historikerkommission 18 Jahre später in ihrer Arbeitsweise Oliver Rathkolb folgt, steht das Ergebnis schon fest: Beschönigung der Vergangenheit mit kritischen Spritzern

Es paßte auch die Definition zu Österreich. Da es dabei nur um Männer geht, muß nicht gegendert werden, vor allem nicht die Definition, die zu Österreich paßt, wie in Österreich wer zum Weisen wird, was in Österreich einen Weiser ausmacht. Ein Weiser kann nur werden, der selbst von „Weisen“ geprüft werden mußte, wie eben Wolfgang Schüssel mit seiner Regierung, und also ist Wolfgang Schüssel jetzt ein Weiser, wie es einen rechteren Weisen nicht geben kann.

Vielleicht war aber die einhundertprozentige männliche Besetzung doch die Idee einer Frau. Auch nicht wenigen Frauen ist es nach wie vor ein eingeschriebener Wert aus den zu verteidigenden alten Werten: Weise sind ausschließlich Männer.

Auf alle Fälle aber ist die Idee, einen genau in diesem Sinne Geprüften zum Prüfer zu machen, eine österreichische, auch dann, wenn diese kein Mann oder keine Frau aus Österreich … Das gehört wohl in die erfolgreiche Geschichte Österreichs von Export und Import

Eine Frage bleibt noch. Von wo aus werden sie, mit dem Wolfgang Schüssel unter ihnen, weise herausfinden wollen, ob ein Ausschluß der F … von welchem Land aus, von welcher Stadt aus, und wenn sie nicht in Budapest tun werden, sondern in der …, wie werden sie sich vergewissern, nicht doch in Ungarn — —

NS Ob Dr. Wolfgang Schüssel nun darüber bereits grübelt, welche Anrede ihm würdiger scheint? Herr Altbundeskanzler? Oder schlicht wie kurz, dennoch gewichtiger: Herr Weisenrat?

NNS Beinahe mit verklärendem Blick könnte auf in das 00 zurückgesehen werden, als es nur einen „Weisenbericht“ gab.

Nicht einmal zwei Jahrzehnte später erscheint, kaum bricht der Tag an, schon der nächste „Weisenbericht“, zwar nicht von Weisen verfaßt, aber nicht von allen Weisen liegen deren Hände ruhig im Schoß …

„Jetzt […] bot die FPÖ Fidesz eine Zusammenarbeit an.“

Mit einem milden Blick zurück könnte gesagt werden, die V-F-Koalition in den Nullerjahren war eine Farce, die sich nun für die Menschen mehr und mehr als Tragödie zu wiederholen beginnt. Allerdings eine – ob es sich dabei um eine österreichische Spezialität handelt, sei dahingestellt – wieder sich wiederholende Tragödie für die Menschen, weiter und wieder aufgeführt von Männern und Frauen in Alttrachten in den alten Prospekten der Farce …

Gebeten, Rudi F.

Es könnte selbst die Anzeige eingebracht werden, nachdem aber ein recht redliches Medium seiner Gesinnung berichtet, er, Federspiel, habe soeben eine derartige Anzeige eingebracht, soll ihm die Ehre zuteil werden, sich weiter als Verteidiger des Glaubens zu profilieren, aufzusteigen zum ersten Fahnenkreuzbalkenträger weit über das Tirolerische hinaus.

Es muß zugleich zugegeben werden, das erfordert die Ehrlichkeit in Christi, nichts davon zu verstehen, wie eine solche Anzeige zu verfassen ist. Deshalb auch das Gebet an den Herrn Rudi Federspiel, auch dies zur Anzeige zu bringen.

Sie werden vielleicht denken, „Gebet“ sei hier falsch verwendet. Es sollte wohl „Bitte“ heißen. Rudi Federspiel wird das noch verstehen, das Althochdeutsche, von dem aus das Bitten zum Gebet … Er, der Herr Federspiel, wird also gebeten, gebet der Bitte nach und bringet zur Anzeige:

„Religion ist ein Gendefekt…. Religion wurde geboren, als der erste Gauner, den erste Dummen antraf. An Gott zu glauben ist nicht vernünftig! Der Mensch schuf Gott, nicht Gott den Menschen!!“

„Nur wer dieser eingeschleppten Krankheit aus dem Jprdan….seine Ehrerbietung beweist, wird sich an diesem Vorfall erregen. Wer aber diese Tatsache real betrachtet, findet es als überflüssig, als verlorene Liebesmüh!“

Darüber hinaus gibt es, muß zugegeben werden, noch eine als unlösbar eingestufte Aufgabe, die davon abhält, die Anzeige selbst einzubringen. Wie können jene ebenfalls zur Anzeige gebracht werden, die diesen Kommentaren gegen den Herrn … auf Herrn Federspiel ruht alle Hoffnung und Zuversicht, daß er darauf die rechte Antwort, die rechte Anzeige zu formulieren weiß.

Wie bescheiden, das kurz zum Schluß, doch das recht redliche Medium der Gesinnung des Herrn Federspiel ist, das muß doch hervorgehoben werden. Demütig und ehrlich in Christi beginnt sein Medium den Kommentar mit:

„Jetzt beschäftigen die Grünen wieder einmal die Strafbehörden im ‚Heiligen Land Tirol‘.“

Dabei könnte es mit Stolz und ihm zur Ehre anheben mit:

Jetzt beschäftigt die FPÖ wieder einmal die Strafbehörden

Schließlich ist es einer ihrer Herren, die der Strafbehörde den rechten Weg weisen, in Herrlichkeit Amen …

NS Es gibt in Österreich gar viele Paragraphen, nicht nur den 188, nach denen angezeigt werden kann, wie erst vor kurzem dieses recht redliche Medium des Herrn auflistete.

Das wäre noch ein zusätzliches Gebet an Herrn Rudi Federspiel, zu beurteilen, ob eine Aussage, wie jene von Huber,

„Wenn jemand geräuschvoll Rotz aus der Nase in die Mundhöhle …reinzieht, dies dann aber auch noch mit gurgelnden, schmatzenden saugenden Geräuschen bis aus den Bronchien hochzieht, pumpend noch in der Mundhöhle sammelt und abmischt, dann je nach letztem Kulturstand doch noch ins Taschentuch spuckt oder gar das schleimige grün farbige Exsudat in hohem Bogen in die Gegend speit, dann, ja dann sagt man im Volksmund, er hat einen Grünen (volkstümliche Bezeichnung für das schleimige, ungustiöse, zähflüssige, glitschige Exkrement). er hat eben einen Grünen in die Gegend gespuckt.
Und so gesehen ist jeder Grüne ein ziemlich ungustiöses Exsudat der menschlichen Gesellschaft, worauf man auch ziemlich leicht ausrutschen kann! Ich weiß ja auch nicht, warum mir das gerade jetzt durch den Kopf geht!“

in seinem oder in ihrem Kommentar vom 18. März 19, eine ist, auf die irgendein österreichischer Paragraph anzuwenden wäre, oder bloß eine Aussage, der zu applaudieren ist, alle die also recht haben, die dieser Aussage bereits applaudierten. Es wird zwar einem konkreten Menschen und einer politischen Gruppierung insgesamt abgesprochen, Menschen zu sein, aber das auf dem recht höchsten Bildungsniveau, das in Österreich zu erklimmen ist – „Exsudat, worauf man auch ziemlich leicht ausrutschen kann!“

Wie Huber überhaupt ein Mensch der Bildung ist, nicht in nur medizinischer, sondern auch in geschichtlicher — ein Vorbild eben, kurz gesagt …

NNS Mögen in anderen Ländern solche Paragraphen wie 188 nicht mehr in den Gesetzesbüchern stehen, glückliches Österreich, in Österreich darf dem Wunder der Vermehrung beigewohnt werden, wie einst, als aus einem Fisch viele Fische, das ganze Tal nach eines harten Arbeitstages in praller Sonne so wundersam nach Fischmarkt heimelig roch, sollen, so es der Wille des Herrn ist, aus dieser Gesinnung weitere erstehen, denen nicht der Geruch des Fisches anhaften soll, sondern der Duft der Sicherheit …

Österreichische Affären – FPÖ und Prügel und das BVT und Dr. Georg Zakrajsek

Es wird gewußt, daß Dr. Georg Zakrajsek recht umtriebig ist. Er ist recht viel in der Stadt unterwegs. Es werden sonst auch die Anlässe gewußt, warum er beispielsweise vor dem Tor der Hofburg spricht, wen er besucht, etwa den Mann, der Bundespräsident werden wollte, welche Veranstaltungen ihn gescheiter machen, etwa die im Sopherl, im Kursalon

Diesmal aber ist alles im dunkeln. Also der Anlaß seines Auftritts. Nur ein Bild von ihm, er ist hinter dem ehemaligen Abgeordneten der zurzeitigen Regierungspartei zu sehen, er scheint sich gut zu unterhalten, er hat es gerne lustig, so gut es heutzutage geht, früher war es ja mehr witzig, auch mit dem Antisemitismus

Denn. In der Nachrichtensendung vom 17. März 19 – „ZIB 2 am Sonntag“ – ging es nicht um ihn, sondern um eine „Prügelaffäre“ und um die „BVT-Affäre“.

Was Georg Zakrajsek dort wohl suchte?

Vielleicht persönliche Kontakte zum BVT? Vielleicht zum schwarzen Abgeordneten Werner Amon, damit dieser ihm auch behilflich sei, einen Kontakt zum BVT vermittelt? Werner Amon vermittelt, wie berichtet wird, stellt Kontakte her zwischen BVT und einem blauen Kollegen, der …

Im persönlichen Gespräch lassen sich doch viele Dinge leichter klären, aus dem Weg räumen, als auf dem schriftlichen Wege. Das Geschriebene wirkt doch zu oft zu hart, läßt zu oft keine Brücken bauen, dort, wo im Grunde keine Brücken je gebaut werden müßten, da Schreibende wie Lesende ohnehin auf derselben Brücke stehen.

Warum also Georg Zakrajsek auch dort war … es muß nicht alles gewußt werden. Es kann ruhig einmal etwas im dunkeln bleiben.

Daß es heutzutage nicht mehr so witzig wie früher ist, wie Georg Zakrajsek klagt, dem aber kann im Hellen widersprochen werden.

Ist das nicht witzig? Das ist doch witzig — wie früher.

„Im Parlament setzte sich der FPÖ-Abgeordnete A[…] K[…] für das ‚Vorgehen gegen kulturell bedingte Gewaltpraktiken‘ ein. ‚Der internationale Kampf gegen Misshandlungen von Frauen und Mädchen‘ sei ihm ein wichtiges Anliegen, erklärte er in einer Debatte.“

Auf nationaler Ebene auch den „Kampf“ zu führen, ja, auf diesen vergaß er ebenfalls nicht …

„Das mutmaßliche Opfer (50) behauptet, 20- bis 30-mal geschlagen worden zu sein. Der FP-Mandatar soll ihr außerdem zwei Mal für mehrere Sekunden das Kissen auf das Gesicht gedrückt haben, so die Version der 50-Jährigen. Angezeigt wurde der Fall allerdings erst im vergangenen August. Damals soll K[…] der Frau aufgelauert und sie zu einer ‚Aussprache‘ gezwungen haben, sagt sie. Die Frau ging daraufhin – offenbar mit dem Krankenhaus-Befund von 2016 – zur Polizei. In dem Befund ist zu lesen, dass sie Hämatome und vier ausgeschlagene Zähne hätte.“

„[…] selbst für eine Stellungnahme nicht erreichbar, wurde bekannt durch einen Besuch bei der Angelobung des US-Präsidenten Donald Trump – gemeinsam mit den FPÖ-Granden HC Strache, Harald Vilimsky und Norbert Hofer.“