Kurz zur medialen Empathie

Es ist nicht zum ersten Mal, daß mediale Schlampigkeit identitären Mandatarinnen und Funktionären zum Vorteil gereicht, es ihnen leicht macht, sich als mediale Opfer darzustellen, wie nun eben wieder einmal der Fall Kurzmann es zeigt.

Der steirische Landtagspräsident III aus der identitären Partei kann nun, kurz zusammengefaßt, Richtigstellungen verlangen, mit Klagen drohen, und gesinnungsgemäß bekommt er auch von der gesinnungsgemäß zensurierten Website die größtmögliche kommentarliche Unterstützung gegen die Medien …

Durch diese mediale Schlampigkeit erfährt die identitäre Regierungspartei eine unfreiwillige Unterstützung in ihrer Wahrnehmung, das einzige Opfer zu sein, seit es Opfer gibt. Anstatt aber den Medien dafür zu danken, schickt sie Männer mit Rohrstöcken gegen Medien aus.

Und diese mediale Serienschlampigkeit kann durchaus zur Frage verleiten, ob es denn tatsächlich bloße Schlampigkeit ist, oder ob die Schlampigkeit vielleicht eine unbewußte Zustimmung zum identitären Reden und Schreiben ist, dem bewußt und offen nicht zugestimmt werden kann, die Schlampigkeit also eine unbewußte und höchst verquere Strategie, die identitäre Partei je als Opfer falscher Berichterstattung sich präsentieren lassen zu können, die Berichterstattung zum Vorteil der identitären Partei zurückgenommen werden muß, und damit die Empörung sich nicht mehr gegen das ungeheuerliche identitäre Reden und Schreiben richtet, sondern gegen die Berichterstattung …

Zugegeben, selbst ein höchst verquerer Gedanke, aber eine Serienschlampigkeit läßt durchaus danach fragen, was für unbewußte Prozesse laufen ab, die je eine schlampige Berichterstattung zum Vorteil der identitären Partei zeitigt, während bewußt und offen nicht zu ihrem Vorteil berichtet werden will.

Einerlei, wie es um die unbewußten Abläufe bestellt sein mag, die zu dieser Serienschlampigkeit …

Diese Schlampigkeit trägt gewiß dazu bei, daß Medien selbst das Argument ohne Not jenen liefern, die fortwährend sagen und schreiben, sie seien nichts anderes als eine „Lügenpresse“, also die beste Arbeit für jene, die ohne Wahrheitstugend sind, leisten.

Mediale Schlampigkeit, der leistungslose Lohn für Männer und Frauen vom Schlage Kurzmanns …

Nun gibt es also, kurz gesagt, diese Aufregung um das Wort „Quotenmohr“. Es betrifft einen bekannten Menschen, also einen, wie es gern gesagt wird, VIP. Eine Empörung aus medialer VIP-Empathie. Für einen „Quotenmohren“ hat, wie zu lesen ist, auch der zurzeitige Vizekanzler seine VIP-Empathie; er will sich, wird berichtet, bei ihm bei Kaffee und Kuchen entschuldigen. Und sein zurzeitiger Infrastrukturminister will wohl auch aus VIP-Empathie, daß Männer wie Kurzmann keine Karriere mehr …

Wären die in diesem Jahr in Italien mit einer Glock angeschossenen Menschen VIPS gewesen, vielleicht hätte der Generalsekretär dieser Partei dem Legaführer nicht mit Empathie zugejubelt, sondern den verletzten Menschen Genesungswünsche

Nun, Gerhard Kurzmann hat bereits Karriere gemacht. Und Kurzmann schrieb beispielsweise selbst von den „Zigeuner-Banden“ … „Zigeuner-Banden“ ist nicht Kurzmann fälschlich oder schlampig zugeordnet, sondern ist von ihm selbst geschrieben … „Zigeuner-Banden“, das sind der Öffentlichkeit keine VIPS, „Zigeuner-Banden“ können daher weder in der identitären Partei noch in den österreichischen Medien mit VIP-Empathie rechnen, sondern nur mit dem, was bereits ein Sektengründer vor 500 Jahren gegen „Zigeuner“ schrieb.

Kurzmann schrieb „Zigeuner-Banden“ in der ZZ der identitären Regierungspartei …

In der freiheitlichen Zur Zeit hält Gerhard Kurzmann seine Bettlerschale hin

Noch so ein Magazin, das recht förderlich ist, um in der identitären Regierungspartei Karriere zu machen. Aus ihr kommt beispielsweise der zurzeitige Bildungssprecher dieser Partei, der die Ehre auch hatte, mit am Verhandlungstisch für die zurzeitige Regierung in Österreich zu sitzen.

Ein Magazin, in der eine ganze Aula Platz hat, ein Schriftleiter sich nicht eingeengt zu fühlen braucht …

Gerd Honsik, Martin Pfeiffer – Fürsprecher und Verteidiger der freiheitlichen Nationalratspräsidenten

FPÖ Aula zur Zeit Kurzmann

Was für eine Gesinnungsanlage: mit Magazin und sogar einer Aula: so recht der Ort auch für noch einen Mann des wahren Worts:

Udo Ulfkotte in Aula und FPÖ-ZZ – „Fabriken der Desinformation“

So eine Aula ist geräumig, deshalb konnten in dieser auch schon Bilder ausgestellt werden, im letzten Jahr …

Übrigens, der zurzeitige Vizekanzler hat, ist zu lesen, seinen zurzeitigen Infrastrukturminister, auch wenn es dem wohl nur um Milderung der Aufregung und um VIP-Empathie ging, ein wenig zurechtgerückt in bezug auf weitere mögliche Karrieren, er, der zurzeitige Vizekanzler, zeigt Milde gegen … und das bringt noch einen Gedanken … Würde der zurzeitige Vizekanzer und mit ihm, kurz gesagt, sein zurzeitiger Rutenfreund Bundeskanzler nur ein drei Prozent der Milde und Großzügigkeit, die der zurzeitige Vizekanzler für seine Gesinnungskameradinnen aufbringt, aufzubringen imstande sein, Österreich wäre ein Paradies für Menschen, die nach Österreich kommen, und auch für die Menschen, die für Gerhard Kurzmann „Zigeuner-Banden“ sind.

Aber auch diese Aufregung wird bald, sehr bald nur noch rascheln, als Papier in irgendwelchen Aktenordnern, ganz nach der bewehrten österreichischen Tradition:

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

Und wohl bald auch nicht einmal mehr als Papier rascheln – dank der Datenschutzgrundverordnung …

NS Damit es nicht heißt, es gäbe gar keine Empathie für Menschen dieser Partei. Mandatarinnen und Funktionäre der identitären Partei sind selbstverständlich Opfer, aber wessen Opfer sie tatsächlich sind, darüber wollen und können sie wohl nicht sprechen, es scheint ein Tabu zu sein, unter dem sie leiden. Sie sind Opfer ihrer eigenen Gedanken, wie es exemplarisch Gerhard Kurzmann einmal zum Ausdruck brachte, er habe, so wurde er von seinem Anwalt zitiert, nicht gedacht, das könne ein Tatbestand der Verhetzung …

Kurzmann, Taschner, Wurzer und das Spiel jeder Generation dieser Gesinnungsgemeinschaft

Das Hohelied der Flüchtlingsroute

Die zurzeitige österreichische Regierung fährt in die mauerbachische Klause und kommt, kurz zusammengefaßt, mit zu kahlen und kalten Ruten geschnittenen Zweigen zurück, die ins rechte Licht gerückt, freilich glänzen wie …

Was kann dazu noch einfallen? Bei einem solchen in das dichterische Wort vernarrte Regierungspersonal, das derart vernarrt ist in das Wort der Fiktionen, ihr Wirklichkeit ist. Es fällt das Hohelied ein.

Das Hohelied in dieser Fassung könnte das gesamte Personal dieser aus zwei Parteien zurzeit bestehenden österreichischen Regierung geschrieben haben, aber wie von keinem anderen der Regierungsbediensteten käme es so aus dem Innersten, bei keinem anderen der Regierungsbediensteten ist die Authentizität in diesem höchsten Maße gewährleistet, als beim zurzeitigen Bundeskanzler, der zu einhundert Prozent das Hohelied der Flüchtlingsroute verkörpert, der ohne die Flüchtlingsroute inhaltslos, das Skelett eines Politikers …

Mag es als Liebesdienerei oder zumindest als Anbiederung an die zurzeitige Regierung gescholten werden, so kann und muß dennoch dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich die Ehre gezollt werden, ebenso wahrhaftig, wie er selber stets, zu verkünden, an dem Hohelied der Flüchtlingsroute schreibt er, der zurzeitige Bundeskanzler, der in seinem unermeßlichen Erkennen weiß, hätte er die Flüchtlingsroute nicht …

Aus der Klause bringt die österreichische Regierung das Hohelied der Flüchtlngsroute mit - abgefasst höchstselbst vom zurzeitigen Bundeskanzler.png

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Flüchtlingsrute nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Flüchtlingsrute nicht, wäre ich nichts.  

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Flüchtlingsrute nicht, nützte es mir nichts.

Die Flüchtlingsrute ist langmütig, die Flüchtlingsrute ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Flüchtlingsrute hört niemals auf.

Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk. 

Als ich ein Paulus war, redete ich wie ein Paulus, dachte wie ein Paulus und urteilte wie ein Paulus. Als ich ein Saulus wurde, legte ich ab, was an mir war. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin. Für jetzt bleiben Flüchtlingsrute, Flüchtlingsrute, Flüchtlingsrute, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Flüchtlingsrute.

Kurz etwas zu den gewachsenen Strukturen der Sprache der Obsoleti

FPÖ unzensuriert - schwerste haftstrafen für verantwortliche gender-verordnung - 25-05-18

Es gibt Figuren in Romanen, deren Namen müssen, treten sie in einem Kapitel wieder auf, nicht mehr genannt werden, Leserinnen wissen auch so in der Sekunde, um welche Figur es sich handelt, kaum haben sie wieder einen Satz gesprochen …

Sie wissen es bereits, welche Figur das ist, die von der „Massenvernichtung der deutschen Sprache“ spricht und fordert: „schwerste Haftstrafen“ für „Verantwortliche im universitären Bereich, die über die ‚Gender‘-Verordnung …“

Und wenn diese Figur spricht und fordert, auch das wissen Sie längst, sind die Mandatarinnen und Ministerinnen der identitären Regierungspartei nicht weit, wie auch anders, bewohnen sie doch dasselbe Geistesschloß, in dem die weiße Gesinnung spuken soll, aber nicht in der Nacht, sondern am Tage, und diese Berichte über die spukende weiße Gesinnung sind keine Gerüchte, sondern das ist, wie eine Nationalrätin es nennen würde, stichhaltig

Sie wissen bereits längst, welche Ministerin, ohne ihren Namen noch einmal nennen zu müssen, im Zusammenhang mit Sprache nur auftreten kann. Es ist gesinnungsgemäß die Ministerin, von der stichhaltige Proben ihrer Sprachkompetenz gar viele vorliegen.

Die Sprachexpertise dieser Ministerin ist derart stichhaltig, daß das Gerücht umgehe, sie sei die Philosophieministerin, während die Philosophin, die den Brief der 800 zur Genderabwehr unterschrieb, die Verteidigungsministerin sey …

Die Philosophieministerin hat nun wahrlich ein stichhaltiges Argument ins Treffen geführt, nämlich: derartige „Sprachvorgaben die gewachsene Struktur unserer Muttersprache“ zerstören würden …

Wie stichhaltig dieses ihr Argument ist, kann, kurz gesagt, leicht mit einem Beispiel bebildert werden. Hätte es kein Strukturwachstum in der Sprache gegeben, also keine Veränderung in der Sprache gegeben, würde eine – auch ein Jubiläum in diesem jubelreichen Jahr 18 – vor 400 Jahren gestellte Frage heute noch wie 1618 geschrieben werden müssen: „Ob die Weiber Menschen seyn, oder nicht?“

Schriebe vierhundert Jahre später noch wer „seyn“, bekäme sie wohl von der Philosophieministerin gelehrigen Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei zurecht eine Rüge, weil es eben „nicht der deutschen Rechtschreibung entspricht“.

Übrigens, der Frauensprecher der identitären Regierungspartei begrüßt den Schritt der Philosophieministerin … seinen Namen werden Sie ebenfalls selbst gleich ins Gedächtnis gerufen haben …

Die Philosophin, die nach einem Gerücht, in Wahrheit die Verteidigungsministerin sein soll, werden Sie wohl ebenfalls auf Anhieb erkannt haben …

Die Figur, von der zu Beginn des Kapitels gesprochen wird, dürfte von ihrem Alter her zu den obsoleti gehören, zu den alten, ihrer Kraft beraubten Männern. Wie schwächelnd sie am 25.05.18 bloß „schwerste Haftstrafen“ fordert, ist doch von ihr stärkerer Tobak durchaus noch bekannt, die Kräfte scheinen ihr doch allmählich zu schwinden … „Haftstrafen“ gehen doch Gerichtsverhandlungen voraus. Aus ihrem Langzeitgedächtnis stieg ihr an diesem Tag wohl eine dunkle Ahnung, es könnte so etwas wie Rechtsstaatlichkeit geben. Immerhin. Gerade auch im Zusammenhang mit Sprache sind die Philosophinnen aus diesem Umfeld durchaus für Bestrafungsmethoden fern jedweder Rechtsstaatlichkeit, die es in Österreich gibt

Zu dem obsoleto fielen Ihnen wohl noch weitere Figuren ein, vielleicht diese, die in diesem Roman ihre Auftritte ebenfalls schon hatte, mit ihren tiefschürfenden Überlegungen zur Sprache …

Hierzu fällt noch ein Gerücht ein, in der zurzeitigen österreichischen Regierung soll es, kurz zusammengefaßt, ausschließlich Philosophieministerinnen geben, wie etwa die eine, die als Philosophieministerin nur von einer erkannt werden kann, die selber eine Philosophieministerin ist … Sie kennen auch diese zwei recht gut, werden wohl auch von deren Aussagen tiefsten Gehalts recht oft schon …

Es darf aber, wie es die Objektivitätsministerin, die es nach einem weiteren Gerücht auch geben soll, lehrt, um der Objektivität willen die zweite Partei in der zurzeitigen österreichischen Regierung nicht unerwähnt bleiben. Auch, kurz gesagt, in ihren Reihen Philosophieministerinnen, wie etwa jene Philosophieministerin mit der höchsten Expertise auf dem Felde des „Wahren, Guten und Schönen“ …

 

 

Reden in der Hofburg, um die Hofburg und um die Hofburg herum

Im Ahnmonat Mai

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da sind in unsrem Herzen
Die Reden aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da haben wir ihnen gestanden,
Unser Sehnen und Verlangen.

So hätte Heinrich Heine sein Gedicht auch geschrieben haben können, wäre er im Mai 18 in Österreich gewesen, in Wien, in der Hofburg, ergriffen von allen Reden, die im wunderschönen Monat Mai rund um die Hofburg herum gehalten wurden.

Zu hören waren, kurz zusammengefaßt, die Reden von Köhlmeier, von Brauer, die Rede vom zurzeitigen Bundeskanzler über die dem zurzeitigen Vizekanzler schon im Winter aufgegangene Rede

Hofburgrede „Ehre, Freiheit, Vaterland“ recht gehalten für den Bundeskanzler in Österreich

Hymnische Rede für Franz Dinghofer

in seinem Sommergespräch im Frühling, und von all diesem Reden

Arik Brauer

Michael Köhlmeier

12. März ’18: Die dunkelste Stunde in Österreich

wurde bereits erzählt.

William Carlos Williams hätte, wäre er im Mai 18 am Heldenplatz gewesen, wohl keinen Gedichtband folgen lassen mit dem Titel Die Reden, die Reden, die Reden und William Shakespeare hätte wegen der Reden rund um den Heldenplatz herum seinen Spruch nicht umgeschrieben auf Reden, Reden, nichts als Reden …

Wie sind sie zu beneiden, im Mai 18 nicht in Österreich, in Wien, am Heldenplatz sein zu müssen. Und mehr noch für ihre Klugheit. Denn. Wären sie im Mai 18 in und um die und um die Hofburg herum, sie fänden es nicht erwähnenswert. Aber Dümmliche können eben nur mit dem sich beschäftigen, das Klugen ohne Wert.

So ist halt von noch einer Rede rund um die Hofburg im Mai 18 zu erzählen, von einer mehrstimmigen Rede, gehalten über drei Tage, vom 20. bis zum 22. Mai 18, und diese mehrstimmige Rede ist in so vielen Herzen aufgegangen, es wird dieser Rede bis zu diesem Tag, 24. Mai 18, applaudiert.

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

So ist es verständlich, daß die Einladenden zu dieser mehrstimmigen Rede es nicht über ihr Herz bringen können, die Tonanlage abzuschalten, und so ist diese mehrstimmige Rede auch an diesem Tag, 24. Mai 18, im Geistesprunksaal der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei laut zu vernehmen und auch der nun über viele Tage mehr und mehr werdende zustimmende Applaus …In der Hofburg um die Hofburg und um die Hofburg herumSo liest sich diese mehrstimmige Rede aus dem Geistesprunksaal und wer die Gabe hat, FPÖ unzensuriert - 20-24-05-2018Farben in Töne umzuwandeln, Farben zu hören, wird die Stimmen hören, und es werden keine Stimmen sein, die sich dafür eignen, etwa das Gedicht vom wunderschönen Monat Mai in der Fassung von Heine vorzutragen.

Heinrich Heine hätte es vielleicht nicht unkommentiert gelassen, wäre er im Mai 18 rund um die Hofburg unterwegs gewesen, ist es doch er, der dazu verführt, es nicht unkommentiert zu lassen, so wie er es zu seiner Zeit nicht unkommentiert ließ, was auf der Wartburg vor sich ging,

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

und wie gewußt wird, die Wartburg ist gerade einmal eine Synapse von der zurzeitigen Hofburg entfernt.

FPÖ unzensuriert - Holocaust - 24-05-2018

Hofburgrede „Ehre, Freiheit, Vaterland“ recht gehalten für den Bundeskanzler in Österreich

Eine Rede für Draußen und eine Rede für Drinnen

Während es draußen noch Frühling ist, ist es drinnen im Fernsehen schon Sommer, und der zurzeitige Bundeskanzler lobt im „Sommergespräch“ am 23.05.18 seine identitäre Regierungspartnerin und spricht dabei vor allem seinen zurzeitigen Vizekanzler frei von beispielsweise Antisemitismus, und kann für die Entlastung dessen Rede in der Hofburg im Jänner 18 anführen.

Die Rede des zurzeitigen Vizekanzlers so wahr, wie es wahr, daß der Sommer im Mai beginnt.

Während der Ball für die idenitäre Regierungspartnerin lange schon ein „Akademikerball“ ist, ist der Ball für den zurzeitigen Bundeskanzler immer noch ein „WKR-Ball“, auf dem also der zurzeitige Vizekanzler davon sprach und nun vom zurzeitigen Bundeskanzler als Entlastung gebracht werden kann, wer eine Antisemitin sei, solle aufstehen und gehen … Bevor überhaupt wer aufstehen konnte, so schnell kann nicht einmal ein Antisemit aufstehen, wußte und sagte der zurzeitige Vizekanzler bereits, es werde niemand aufstehen, es werde niemand gehen, weil „wir“ …

Die Rede des zurzeitigen Vizekanzlers ist also besonders für einen gehalten worden, nämlich für den zurzeitigen Bundeskanzler, damit dieser, wenn er nach seiner identitären Partnerin gefragt wird, etwa in einem Gespräch im Frühling, der dem Fernsehen ein Sommer ist, etwas zu entgegnen hat, entlasten kann, seine Partnerin und auch sich.

Es gibt auch eine Tradition der Widmung von Reden. Vielleicht hat der zurzeitige Vizekanzler in Österreich seine Rede gar seinem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich gewidmet, nicht öffentlich zwar, aber ihm ins Ohr geflüstert, sozusagen eine Rede mit Geheimwidmung, zum Weitersagen, und der zurzeitige Bundeskanzler sagt es brav weiter, als ein Mitspieler im Stille-Post-Spiel …

 

HC Strache - Ehre Freiheit Vaterland und Franz Dinghofer

 

 

Hofburgreden in Österreich, im Jahr 18

HC Strache - Ehre Freiheit Vaterland und Franz Dinghofer.png

Michael Köhlmeier sprach ein paar Tage nach seiner Hofburgrede in der Nachrichtensendung um 22.00 Uhr im österreichischen Rundfunk davon, er habe die Rede, die eigene empfinde er höchstens als nicht feige, die Rede aber von dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich finde er mutig, also diese Hofburgballrede im Jänner 18, und er, Köhlmeier, glaube ihm, daß er, Strache, es ernst meine, und er, Köhlmeier, biete ihm, Strache, seine Hilfe an, und er, Köhlmeier, stehe ihm, Strache, jederzeit zur Verfügung, wenn er, Strache, seine, Köhlmeiers Hilfe, benötige, auch mitten in der Nacht …

Es wurde das, was Köhlmeier von Strache als mutig befindet, auch fleißig kolportiert, es soll auch das brav geglaubt werden, was nun Köhlmeier ebenfalls glaubt, daß er, Strache, es ernst meine – mit was?

Wenn aber seine Rede, die Rede von Strache angehört wird, kann gesagt werden, es ist eine Rede für draußen und es zugleich ist eine Rede für drinnen. Ein Redeteil zum fleißigen Verbreiten und zum braven Glauben draußen in der Welt und ein Redeteil zur Gesinnungsverfestigung drinnen in der Gemeinschaft.

Und es funktioniert nach wie vor, in Österreich. Darauf kann sich auch der zurzeitige Vizekanzler verlassen. Es wird fleißig kolportiert, was gewollt wird, daß es auch ordentlich breit kolportiert wird. Draußen, für das Draußen. Es ist Verlaß in Österreich auf diese Nachsicht, diese Großzügigkeit gegen diese Gesinnungsgemeinschaften und wohl auch auf diese Schlampigkeit des Zuhörens und Wiedergebens von deren Reden beispielsweise.

Der zurzeitige Vizekanzler in Österreich kann sich freuen, recht freuen darüber, daß die Menschen im Hofburgsaal ihm glauben, und daß nun auch etwa ein Michael Köhlmeier ihm glaubt, und er, also beide, es auch vor allem breit verkündet.

Zwei Glauben, die aber unterschiedlicher nicht sein können, und doch beide zum Vorteil von nur einem, also von dem zurzeitigen Vizekanzler mit seiner identitären Kameraderie …

Im Hofburgsaal die rechte Freude über den stracheschen Erneuerungseid auf „Ehre, Freiheit, Vaterland“. Das ist kein Mut. Das ist gesinnungsgemäßer Standard.

Und der zurzeitige Vizekanzler spricht zu „Ehre, Freiheit, Vaterland“ das Gedenkjahr mit einer Lopreisung von Franz Dinghofer an:

„Ja, es war auch ein Burschenschafter wie Franz Dinghofer, der am 12. November 1918 die Republik Deutsch-Österreich ausgerufen hat.“

Franz Dinghofer, wofür dieser Mann, diese Ikone der identitären Regierungspartei nach wie vor steht, zu viele Kapitel erzählen davon …

Franz Dinghofer, die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert: Jungen Menschen die Zähne ausschlagen und Antisemitisches

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

Bericht „FPÖ-Historikerkommission“ erscheint täglich

Es gibt noch weitere Kapitel, aber der Sinn eines Kapitels ist es nicht, Inhaltsangabe eines Romans zu sein, sondern dessen Fortschreibung …

NS Im vom zurzeitigen Vizekanzler angesprochenen Gedenkjahr hat er selbst ein ganz persönliches Jubiläum …

30 Jahre Heldenplatz

 

Zurzeitiger Vizekanzler in Österreich erneuert die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

Holocaustleugnung - FPÖ unzensuriert 22-05-2018

Eine gar so harmlose Frage zu löschen, noch dazu gestellt von einem Grossbuerger, das kann doch nicht verlangt werden. Eine Frage noch dazu,

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

die Zustimmung um Zustimmung erfährt.

Und dann steht das auf einer Website, die ohnehin gesinnungsgemäß zensiert. Oder wie es ihre Verantwortlichen nennen würden: zensuriert. Also auf einer Website, auf der Parteikameraden schreiben, die über jeden Verdacht der Leugnung, der Relativierung erhaben sind, wie etwa die Kameradin

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Gibt es doch keine zweite Partei in Österreich, die ihren Worten tatkräftige Worte folgen läßt, von oben bis hinunter zu ihrem zurzeitigen Vizekanzler … es werden, darf vermutet werden, alle begeistert ihm applaudiert haben, im größten Einverständnis mit ihm, als er im Jänner 18 auf dem Ball in der Hofburg sprach, für „Antisemiten“ würde es weder in der FPÖ noch am Akademikerball und wer sich nicht zu Verantwortung und Gedenken an Holocaust-Opfern bekenne, solle aufstehen und gehen … aufgestanden werden sie vielleicht sein, um ihm, dem zurzeitigen Vizekanzler, mit Standing Ovations dafür Respekt zu zollen …

Darin sind sich doch im Jahr 18 alle in Österreich schon einig, für „Antisemiten“ ist in Österreich kein Platz, und die Männer und Frauen am Hofburgball sind keine Antisemitinnen, sie sind doch in diesem Land geboren, sie reisen beispielsweise nicht aus Syrien zum Akademikerball an, sondern aus Oberösterreich, aus Südtirol, kurz gesagt, aus den Landen der Väter und Mütter, machen sich nach einem Vortrag aus der ehrenwerten Josefstadt auf den Weg in die Hofburg … wie also können sie etwas mit dem Antisemitismus, vor dem nun alle warnen, bis hinauf zum Parlamentspräsidenten, zu tun haben, diese ehrtreu alteingesessenen …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Bravo-Rufe gab es während seiner Rede. Wie auch anders. Erneuerte doch der zurzeitige Vizekanzler auch die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“. Und mit Stolz darauf stellte er, der zurzeitige Vizekanzler in Österreich, seine Ballrede auf die Plattform des Unternehmens Facebook mit dem Hinweis: „wir als heimatliebende Patrioten“ …

Nun muß verstanden werden, Patriotismus ist diesem Gesinnungslager recht besonders

Wäre im Jänner 18 die Wahl in Italien bereits vorüber gewesen, wer weiß, vielleicht hätte es statt Bravo-Rufe schon Bravissimo-Rufe gegeben, dem Generalsekretär nachgerufen … aber ein Bravissimo konnte der Generalsekretär erst wenige Wochen später dem Anführer der Lega zurufen …

Während dieses Kapitel geschrieben wird, können weitere nur dieser gar so harmlosen und gesetzestreuen Frage zustimmen, ein Großbürger versteht es eben, die rechten Fragen zu stellen, und das muß doch honoriert werden, vielleicht mit Standing Ovations vor den Tastaturen, und das Zustimmungsklicken der Applaus …

Holocaustfrage - FPÖ unzensuriert - 22-05-2018

Und ebenso die Überlegungen von Meiers erfahren weitere Zustimmung, auch während des Schreibens an diesem Kapitel.

FPÖ unzensuriert - Holocaust - Genozid - Dreissigjährige Krieg - 22-05.2018

Welche Überlegungen sonst sollte M. Meiers anstellen, bei dieser Kommentarvorgabe der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei?

Wird doch hier gar recht gewußt, welche Pläne es gegen wen gab, ach, allesamt Pläne gegen …

Heinz Christian Strache zurzeitiger Vizekanzler - Ehre Freiheit Vaterland - Jänner 2018

Christian Hafenecker, Odins „Hafi“: „Langsam bröckelt die Fassade der Türkisen und die Wahrheit tritt zu Tage alle besten für Respekt an Marine Le Pen“

Odins HafiChristian Hafenecker ist nun etwas Höheres geworden, also das, was Vilimsky auch ist, in der identitären Regierungspartei … ob jetzt mit ihm endgültig und rasch nicht nur die türkise, sondern die gesamte „Fassade“ der schwarzidentitären Regierung“ bröckeln wird, die „Wahrheit zu Tage“ …

Mit Christian Hafenecker, auch mit Christian Hafenecker, aus dieser Partei kann eine Legende aus dem Land vertrieben werden, daß es nämlich beste Deutschkenntnisse bedarf, um in Österreich etwas zu werden …

Der zurzeitige Bildungsminister wird wohl auch an einen Christian Hafenecker gedacht haben, bei seinem Plan, recht besondere Deutschklassen einzurichten. Vergessen dabei ist aber von der schwarzidentitären Regierung die gesetzliche Verankerung, daß Ausgeschulte diese Deutschklassen verpflichtend zu besuchen haben. Vielleicht besucht Christian Hafenecker eine solche Deutschklasse ja auch freiwillig. Dann könnte er beispielsweise

NR Christian Hafenecker antwortet

die übermittelte E-Mail mitnehmen, anhand dieser bereits seine Deutschkompetenz ermittelt werden könnte, seine „Sprachdefizite“ festgestellt werden könnten. Er, Hafenecker, kann aber angstfrei die Prüfung antreten. Denn der zurzeitige Bildungsminister hat sich gegen „Strafen bei Sprachdefiziten“ ausgesprochen, und auch dabei wird er, der Bildungsminister mit unmittelbarer Erfahrung in diesem Bereich, wohl recht an seine identitären Kameraden und Kameradinnen in der zurzeitigen Regierung gedacht haben, mit Großzügigkeit, mit Mitgefühl und mit größter Nachsicht …

Und kann sonst noch etwas zu Christian Hafenecker geschrieben werden? Nichts, was ohnehin …

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

Vielleicht noch, eine ihm rechte Herzensangelegenheit, auch ihm, dürfte die „Doppelstaatsbürgerschaft“ für Menschen sein, die bereits eine haben, nicht in Österreich leben und wohl auch nicht vorhaben, nach Österreich zu kommen, sondern in dem Land bleiben wollen, in dem sie ihre Staatsbürgerschaft …

Vielleicht noch. Mit Christian Hafenecker erfüllt er sich selbst diesen von ihm geäußerten Wunsch: „alle besten“ …

Vielleicht noch. Wie zärtlich muß er doch mit dem Parteimaler verbunden sein, darf dieser ihn doch „Hafi“ nennen. Auch der Parteimaler einer von „alle besten“, mit diesem seinem recht großartigen Wissen, wo in Österreich dieses Wunderwerk „Stalinorgel“ steht, das Fernsehsendungen und Radiobeiträge in den Äther …

Eines, das wird den zurzeitigen Bildungsminister freuen, muß nicht mehr auf den Lehrplan … auch Odins „Hafi“ weiß, was „rassistisch“ …

Und den zurzeitigen Finanzminister wird es auch freuen, ist es doch ein entschieden nachhaltiger Beitrag zum Sparen. Denn. Für seine Lehrbehelfe muß kein Steuergeld zusätzlich ausgegeben werden, ist doch Odins „Hafi“ die ZZ hierfür Lehrbuch genug …

Zum friedlichen Weihnachtsfeste in der FPÖ-ZZ ein recht christliches Gedenken an „Kongo-Müller“

Christian Hafenecker - alle besten

 

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Im Gegensatz zur Nationalratswahl im Oktober ’17 in Österreich ist das Ergebnis der Landtagswahl ’18 in Salzburg tatsächlich ein Ergebnis, das eine schwarzblaue Landesregierung rechtfertigte.

In Salzburg haben die zwei Parteien tatsächlich eine Mehrheit, ganz im Gegensatz in Österreich. Dennoch wird es nach dem derzeitigen Stand keine schwarzblaue Landesregierung in Salzburg geben, sondern eine von drei Parteien, die zusammen knapp zwei Prozent weniger Stimmen erhielten.

Landesregierung Salzburg als Modell für eine Regierung in Österreich auf Bundesebene

In Österreich haben die zwei Parteien auf Bundesebene keine Mehrheit erzielt. Ihr Stimmenanteil reicht zwar aus für die Bildung einer Koalition. Aber es gibt so viele Koalitionsvarianten, und die Koalitionsvariante von der schwarzen Partei mit der identitären Partei belegt unter diesen lediglich den weit abgeschlagenen fünften Platz. Gar nur den siebenten Platz für eine schwarzidentitäre Regierung, wenn noch weitere Koalitionsvarianten durchgespielt werden, wie gelesen werden kann …

Wie treuherzig der zurzeitige Bundeskanzler davon spricht, der „Wählerwille“ müsse akzeptiert werden, also der Wählerinnenwille auf Bundesebene, den es, kurz zusammengefaßt, auf Bundesebene in dieser Deutlichkeit gar nicht gibt, in Salzburg hingegen akzeptiert der zurzeitige Bundeskanzler nur einen Willen, nämlich den von Wilfried Haslauer …

Es ist also nicht weit her mit der Standfestigkeit des zurzeitigen Bundeskanzlers, wenn es darum geht, den Willen der Wählerinnen und Wähler, wie dieser so deutlich in Salzburg in der letzten Wahl sich zeigte, zu verteidigen … es ist halt wie stets:

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

Es kann also, nach diesen wenigen Monaten der schwarzidentitären Regierung, die bereits wahrlich kein Versprechen sind, für das Wohl der Menschen arbeiten zu wollen, diese immer noch und leicht, kurz gesagt, aufgelöst werden, um nach dem Modell der bevorstehenden Landesregierung in Salzburg eine Regierung mit mehreren Parteien zu bilden. Die möglichen Varianten müssen nicht noch einmal ausgebreitet werden, dazu gibt es bereits Ausführungen …

Es kann das Salzburger Modell als Anlaß genommen werden zu sagen, gut, die schwarzidentitäre Regierung war ein Montagsprodukt, also …

Gut, die schwarzidentitäre Regierung war ein Montagsprodukt und es soll aus den Erfahrungen mit Montagsprodukten gelernt werden und früher als später, also gleich wieder aus dem Regal genommen werden. Denn. Wer kennt nicht den Ärger, die Mühsal mit Montagsprodukten? Was wird oft an Montagsprodukten herumgebastelt, geflickt, geschustert, in der Hoffnung, dann werde es schon einigermaßen funktionieren. Und am Ende müssen diese Montagsprodukte nach teuren Reparaturen doch entsorgt werden, und ein neues Produkt gekauft werden unter Beschwörungen des Verkaufspersonals, diesmal ist es gewiß kein Montagsprodukt. Wie oft auch hätte Schlimmes sogar verhindert werden können, wären Montagsprodukte rechtzeitig aus dem Warenverkehr gezogen worden.

Für die identitäre Partei ist ein Hinausgang aus der Regierung kein Nachteil. Im Gegenteil. Es kann ihr eine Zeit des Überdenkens werden, des Ankommens in der Gegenwart. Freilich, es wird ihr Unterstützung angeboten werden müssen. Etwa durch einen Lehrgang. Es könnte ihr ein Lehrgang im oberösterreichischen Feichter angeboten werden.

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Und nach erfolgreicher Absolvierung dieses Lehrganges und einer daran anschließenden mehrjährigen Probezeit zur Festigung demokratischer Reife und unter der Voraussetzung, daß dann Wählerinnen und Wähler diese nach wie vor zu wählen gewillt sind, könnte eine Regierungsbeteiligung geprüft, erwogen werden.

Auch der zurzeitige Bundeskanzler könnte diese Zeit für eine ihm dringend nahezulegende Bildungskarenz nutzen und ebenfalls den Lehrgang in Feichter belegen. Denn. Es liegen offensichtlich Mängel vor, wie sonst kann ein Mensch mit einer identitären Partei kollaborieren …

Clockwork cyan austria

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Freilich sind sie einzuladen, die Damen und Herren der schwarzidentitären Regierung in Österreich, nach Mauthausen. Aber nicht einmal im Jahr, wie es Arik Brauer meint, einmal im Jahr zum Posieren, zum reklamereichen Betroffenheitsstehen, zum zwiebelgetriebenen Tränenlassen …

Denn. Es geht nicht um das Edle und das Unedle, es geht längst nicht mehr, wie Arik Brauer

30 Jahre an der Heldenplatz – Galerie des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich

meint, um die Aufteilung, hier die Edlen, dort die Unedlen

Es geht darum, wer hat es noch nicht verstanden, was Mauthausen bedeutet, nicht der Vergangenheit, sondern der Gegenwart.

Einzig noch, die nach Mauthausen müssen, ist die Mannschaft der schwarzidentitären Regierung, und das nicht für einen Tag, sondern nach ihrer Auffassungsgabe wird es wohl eine Fortbildungsveranstaltung in der Dauer von zwei bis drei Semestern zu sein haben.

Und was ihr dabei zu zeigen ist, an diesem Ort der Vergangenheit, sind aber die Dokumentationen des Grausamen der Gegenwart, sind beispielsweise konkret die Bilder der „Hölle Syriens“ … die Bilder der Not und des Hungers, der Ausbeutung

Und nach Mauthausen als Ort des Inbegriffs des Grausamen der Vergangenheit ist nicht nur die Mannschaft der schwarzidentitären Regierung einzuladen, sondern auch jene, die aus der Gegenwart eine Vergangenheit wieder machen wollen, also beispielsweise die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

Im Wissen darum, wie recht leicht ihr das Wegsehen fällt, wird diese Fortbildungsveranstaltung von ihr nur erfolgreich absolviert werden können, wenn ein aus einem Film bekannter Lehrbehelf zum Einsatz kommt, der garantiert, hinsehen zu müssen – Als Lehrbehelfbegleitmusik nicht die neunte Symphonie von Van Beethoven, sondern den Radetzkymarsch, den Wiener Walzer, eine Polka …

Es wird gerade von dieser Regierung sehr viel, freilich, in anderen und nicht den Menschen zum Wohl gereichenden Bereichen von Treffsicherheit gesprochen. Was Mauthausen anbelangt, wäre längst Treffsicherheit not, also nicht wahllos und alle nach Mauthausen zu bringen, die längst wissen und begriffen haben, was Mauthausen bedeutet, und daraus auch Konsequenzen gegen das Grausame gezogen haben, sondern nur noch jene, die es wirklich brauchen …