Von den schmarotzenden Copysites der klassischen Medien

Copysite FPÖ unzensuriertEin eindrückliches Beispiel für das Schmarotzen und Ausbeuten von klassischen Medien durch derartigen Sites gibt heute, am 15. August 2016, FPÖ unzensuriert.

Es wird von FPÖ unzensuriert zwar zum Kurier-Bericht stillschweigend verlinkt, aber es fehlt jedweder Hinweis darauf, daß es sich dabei um einen Apa-Kurier-Bericht handelt, wie in der Collage gelesen werden kann.

Copysite FPÖ unzensuriert - ein Beispiel 15-08-2016Der Bericht wird von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß hergerichtet, der Apa-Kurier-Bericht ein wenig umformuliert, um den Eindruck eines Eigenberichts, einer Eigenleistung vorzutäuschen, wie in der Collage in der Nebeneinanderstellung leicht nachzuprüfen ist.

Es ist bloß ein weiteres eindrückliches Beispiel dafür, wie ohne die klassischen Medien derartige Sites nichts zum Befüllen ihrer Seiten hätten. Sie wären vollständig auf die sogenannten „Hasspostings“ und „Hetzpostings“ reduziert. Aber für derartige Poster und Posterinnen wären leere Seiten von derartigen Copysites nicht attraktiv …

Na ja, sie könnten ihre gar menschenfreundlichen Kommentare noch unter den Kommentaren der Funktionäre und Mandatarinnen beispielsweise auf FPÖ unzensuriert schreiben.

Das heutige Beispiel ist bloß ein nochmaliges Bekräftigen, daß derartige Sites nicht Konkurrentinnen von klassischen Medien sind, sondern deren diffamierenden Schmarotzerinnen.

Und vor allem: Klassische Medien sollten endlich offensiv daran gehen, das auch in aller Deutlichkeit darzustellen, wie bereits ausführlicher behandelt auch in Parasit der klassischen Medien

Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund

Identitäre FPÖ unzensuriert - Verkürztes Verständnis von Kultur

Auf die Frage, ob er sich „als Teil der identitären Bewegung in Europa“ sehe, antwortet Marc Jongen:

„Soweit ich sehe, ist das eine Jugendbewegung, die den Identitätsaspekt in jugendlichem Überschwang geradezu glorifiziert. Ich würde mich dem nicht anschließen wollen, weil zweifellos ein verkürztes Verständnis von Kultur dahintersteht, …“

Von einem Überschwängler wird ebendieser „Parteiphilosoph der AfD“, wie ihn der identitäre Glorifizierer nennt, für seine I… zitiert, in einem Video, das die FPÖ unzensuriert verbreitet.

Der glorifizierende Überschwängler läßt in diesem Video seinen Muskel gegen den Verfassungsschutz in Deutschland zucken, von Österreich aus, ach, mutig läßt er seine beflaggte Stange aus der Höhle schnellen gegen den Verfassungsschutz in Deutschland, vom wienerischen Boden aus, mit dem sicheren Hintergrund einer identitären Parlamentspartei …

Mehr als Marc Jongen zu diesen Verkürzerinnen und Verkürzern gesagt hat, ist nicht zu sagen, und schon zu viel gesagt.

Der kulturverkürzte Überschwängler hat aber einen Namen als Stichwort geliefert. Marc Jongen. DeFPÖ unzensuriert - AfD - Identitäre - Jongen - Kubitscheknn. Wie bereits im Kapitel „Und aus der Mitte entspringt die Extreme …“  angesprochen, kommt das Extreme nicht von den Rändern her, sondern direkt aus der Mitte der Gesellschaft. Und davon erzählt auch der Lebenslauf von Marc Jongen, dessen „wichtigster Einfluss unter den lebenden Philosophen“ sein Lehrer …

Es könnte noch weiteres angeführt werden. Erzählt werden von dem Gespräch zwischen Jongen und Kubitschek etwa, aber es gibt Suchmaschinen, ein paar Ergebnisse sind in die Collage aufgenommen … Kubitschek, der FPÖ unzensuriert recht guter Schloßbesitzer … Es wird ihm, darf durchaus gefragt werden, wohl wieder eine Ehre sein, im Oktober in Linz in der nach Österreich verlegten Messe einen Altar für die „Sezession“ aufzustellen, die „Blaue Narzisse“ hat ihr Kommen schon angekündigt, zu dieser Messe mit Tagung „Überfremdung“ …

Aber es will nichts mehr angeführt werden. Vielleicht noch ein Merksätzlein für Wählerinnen und Wähler: Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund …

Von einer Reise nicht zurückgekehrt

Österreich 2016 - zünftige Montur

In zünft’ger Montur Österreich in Rio

 

Es bleibt, bereits Stunden vorm Rückflug aufm Flughafen eingetroffen, Zeit zu antworten, auch auf eine unerwartete Frage der Begleitung, die in Österreich nie gewesen, was mache dieses Land heute aus … und sie zeigt dabei auf das Foto …  wartet, drängt aber nicht, sieht auch bloß aufs Bild aufm Tisch … … mustert das Hin- und Herdrehen der Zeitung mit großem Bild … drängt nicht … schaut aufs seiteneinnehmende Bild … ins Gesicht … drängt nicht … wartet … von einer Sekunde auf die andre beantwortet die Begleitung selbst die Frage: bleib

Unzensuriert sicherer als Facebook

Manchmal erschließt sich das Gehörte erst viel später. Etwa das auf einer Kundgebung im Frühjahr in Liesing. Der Angekündigte kam nicht, aber Franz Dinghofer  … Im Vorbeigehen ein paar Sätze, wie es so schön heißt, aufgeschnappt. Es ging um das Schreiben von Postings, ein Austausch darüber, wer wo was schreibt. Sie poste auf Facebook und nehme sich dabei kein Blatt vor dem Mund, schließlich sei sie ein freier Mensch. Worauf der Mann, was damals nicht verstanden wurde: für ihn komme Facebook nicht in Frage, aber er könne ihr Unzensuriert empfehlen, sicherer als Facebook …

Nun beim Lesen des Berichts  über die Verurteilung eines Mannes wegen Wiederbetätigung fällt das wieder ein, daß er Unzensuriert eine sichere Heimatseite …

Wenn daran gedacht wird, was es so alles auf FPÖ unzensuriert zum Lesen gibt, das eine oder andere seit Jahren sogar ungelöscht, kann der Mann verstanden werden, daß er Facebook meidet und lieber auf einer für seine Gesinnung sicheren Website …

Schließlich hat sogar der derzeitige Justizminister auf Facebook einen ganz besonderen Kieker.

Was es so auf FPÖ unzensuriert … Nicht nur Sachen, zu dem das Verbotsgesetz aufgeschlagen werden könnte, wie hier zum Beispiel nachgelesen werden kann, oder über Auschwitz,  Buchenwald, eine Fahrkarte für Elfriede Jelinek, Hooton-Plan und so weiter und so fort.

Was wohl der Richter beispielsweise zu dieser Frau, stünde sie je vor Gericht, die auf FPÖ unzensuriert bekennt, gerne N… zu sein und wirbt für ein X bei …

FPÖ unzensuriert und FacebookIn der Verhandlung, in der der Mann wegen Wiederbetätigung verurteilt wurde, weil er u.a. auf Facebook Fotos postete, sagte der Richter:

“Man muss für das Delikt der Wiederbetätigung kein Neonazi sein. Es reicht, dass man durch sein Handeln die NS-Zeit, NS-Organisationen oder NS-Persönlichkeiten positiv darstellt”.

Und bei so einem Satz fällt unweigerlich die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ auch ein, mit diesen recht besonderen Wiederlesungsempfehlungen. Von einem „Führer Sicherheitskorps Flandern“ über einen Lieblingsschriftsteller von … bis hin zu Festschriften als „Fundgrube für jeden Lehrer …“ und so weiter und so fort.

NS Einer der Herren von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert, der zwar vor über einem Jahr wegen eines Kommentars der Staatsanwaltschaft bekanntgegeben wurde, wie hier nachgelesen werden kann, war es nicht, der von der sicheren Heimatseite sprach, er kann es aber, da sein Aussehen nicht gekannt wird, durchaus gewesen sein. Ein Liesingkommentar ist aber von ihm nicht untergekommen, hingegen jener von seinem Besuch am Stephansplatz, auf dem der Angekündigte diesmal doch war. Im Oktober 2016 hat dieser Herr wieder einen Termin, eine Karte hat er sich dafür schon besorgt, für den „Kongress des Europäischen Forums Linz“ …

Der FPÖ unzensuriert „rechtsextreme Poster“

Unterm Kreuze ist ein aufmüpfig‘ Weib zu richten

Es konnte gesinnungsgemäß nicht ausbleiben, daß FPÖ unzensuriert einen Kommentar zur Aussage von Renate Künast bezüglich Kopftuch und Gericht kopierend schreibt, dabei sich verlinkend auf die „Junge Freiheit“, auf Alice Schwarzer und sich selbst bezieht.

Das Lachhafte an diesem Kommentar kann an dem fettierten „Kopftuch verträgt sich nicht mit Neutralität“ allein schon festgemacht werden. Wie in der Collage durch ein paar Beispiele gezeigt, hängen sowohl in Deutschland als auch in Österreich Kreuze in Gerichten. Und wie manche Gerichtssäle hergerichtet sind, erinnern diese nicht an Gerichtssäle, sondern an Kirchen. Soviel zur Neutralität. Um Neutralität geht es also in keiner Weise.

Damit will aber in keiner Weise die Aussage von Renate Künast verteidigt werden, die von der „Rheinischen Post“ wie folgt zitiert wird:

„Das gebiete die religiöse Neutralität des Staates. ‚Ein Kopftuchverbot wäre ein gravierender Eingriff in die Religionsfreiheit‘, erklärte Künast.“

Wie stark Religion die Gesellschaft immer noch in Geiselhaft hält, zeigt auch die Sichtweise von Renate Künast. Statt sich dafür stark zu machen, daß auch Gerichte endlich weltanschaulich neutrale Orte werden, spricht sich Renate Künast für eine gänzlich falsch verstandene Religionsfreiheit aus, dafür, daß eine weitere Religion Einzug in den Gerichten hält.

Es ist ohnehin eine Zumutung, in einem zum Kirchenraum verunstalteten Gerichtssaal Verhandlungen zu erleiden, Urteile über sich ergehen zu lassen, in Staaten, die sich säkular geben, aber zu was für einer Steigerung der Zumutung, wird die Fürsprache der Religionsfreiheit, wie sie von Renate Künast verstanden wird, weitergedacht, noch kommen könnte, ist leicht vorstellbar, wenn eine Richterin nicht ein Kopftuch, sondern eine Burka … ein Mensch verurteilt wird von einem Menschen, dessen Gesicht er nicht einmal mehr schauen darf.

Es kann also nicht mehr darum gehen, einer falsch verstandene Religionsfreiheit das Wort zu reden, es kann nur mehr darum gehen, auch die Gerichte endlich zu weltanschaulich neutralen Orten zu machen. Es muß endlich damit forciert begonnen werden, weltanschauliche Kämpfe auch von den Gerichtssälen fernzuhalten. So wie es christliche Richter und Richterinnen gibt, die ihren Gerichtsaal als Kirche mit Kreuz und Kerzen haben wollen, darauf beharren, ist es gut vorstellbar, daß moslemische Richter und Richterinnen ihren Gerichtssaal dann als Moschee haben werden wollen, darauf beharren werden, mit Kopftuch, Burka und so weiter und so fort. Für die Schaffung von Arbeitsplätzen allerdings keine schlechte Sache. Dann wird es wohl eigene Gerichtsbedienstete geben müssen, die die Gerichtsäle herrichten, einmal für die eine, dann für die andere Religion, also Weltanschauung. Und das in Staaten, die vorgeben, säkular … Aber ein zu hoher Preis für die Schaffung von Arbeitsplätzen …

Wie in der Collage gelesen werden kann, nur ein paar Beispiele, wird Renate Künast auf die unerträglichste Art gerichtet … das ist wohl die berühmte Ökomene: christlich-moslemische Verdammung der Frau … Derart abscheulich, das es nicht zum Zitieren ist. Auffällig daran wieder die Zustimmungen für das Abscheuliche.

Einer der Kommentatoren, nämlich Arnold Kühlmann, allerdings ist zum Zitieren, weil seine Wertung der anderen Kommentatoren und Kommentatorinnen bemerkenswert ist:

„Ich teile nicht alle Ansichten der rechtsextremen Poster hier, aber man braucht Verbündete, wenn man die nächsten zwanzig Jahre im Bürgerkrieg überleben will. Dann lieber bei den Rechten als bei den naiven Lämmern, die zum Dank von den Fachkräften zwangsislamisiert werden. Denn der Islam ist ja angeblich das Beste und für den Bekehrten ist es ein Geschenk Allahs. Na dann Künast Kopftücher auf und … in die …, wann immer er sein Feld bestellen will, …!“

„Rechtsextreme Poster“. Es muß also von außen nicht bewertet werden. Die Verbündeten wissen es selbst zu genau. Wie auch die aus der FPÖ genau wissen, was für eine Partei die FPÖ ist: eine identitäre. Und die aus der FPÖ genau wissen, was ihnen Südtirol als Herzensangelegenheit bedeutet.

„Bürgerkrieg“. Kann es verwundern, daß Arnold Kühlmann Verbündete zum „Überleben des Bürgerkriegs“ sucht, wenn erst vor wenigen Tagen ein Intellektueller, wie FPÖ unzensuriert kopierte, davor gewarnt hat, ein Berater von ….

Das ist aber auch christliche Tradition des Abendlandes. „Wann immer er sein Feld bestellen will …“ Das erinnert an ein Gedicht von Friedrich Ludwig Barthel – „Von Männern und Müttern, ’38“: „Mütter sind immer die Gleichen und immer liegen die Äcker breithin und dulden den Pflug.“

Und auch Eva Dietz weiß genau, wer welchen Schaden, aber sie weiß auch genau, wer keinen Schaden anrichten wird, wenn er gewählt werden sollte, für den sie wirbt, wie hier gelesen werden kann: Gerne N… – X bei …

Das sind Werte, die auf FPÖ unzensuriert offenbart werden … Um die wird es wohl recht vordringlich gehen in der Tagung im Oktober in Linz …

FPÖ unzensuriert rechtsextreme Poster

 

Social Media: Parasit der klassischen Medien

Beim Schreiben von

Unzensuriert.at ist nicht aus dem FPÖ Umfeld, sondern ist FPÖ unzenuriert

drängte sich wieder die Frage auf, weshalb die sogenannten klassischen Medien derart defensiv agieren.

Obgleich in dieser Hinsicht die Antwort auf die Frage nach dem Huhn und dem Ei nach wie vor zugunsten der sogenannten klassischen Medien ausfällt: ohne die klassischen Medien könnte Social Media keine Eier legen. Ohne die klassischen Medien gäbe es kein Social Media.

Klassische Medien sollten einmal in Auftrag geben eine Überprüfung, worin besteht die Eigenleistung von Social Media, wie hoch ist von Social Media die Fremdleistung, also der Rückgriff auf die Berichterstattung der klassischen Medien.

Und wer nur ein wenig Social Media verfolgt, weiß bereits, daß Social Media zu einem enorm hohen Prozentsatz Fremdleistungen in Anspruch nimmt, also die Leistungen in jedweder Form der klassischen Medien.

Social Media ist nichts anderes als ein Parasit der klassischen Medien.

Und was den Charakter von einem Parasiten ausmacht, ist u.a. die Überheblichkeit, die Undankbarkeit, die Frechheit. Im Fall von Social Media die Herabwürdigung, die Diffamierung der klassischen Medien, beispielsweise als „Lügenpresse“, bei gleichzeitiger höchster Nutznießung der klassischen Medien.

Was wird beispielsweise auf Facebook von den Menschen hauptsächlich verbreitet? Es sind die Erzeugnisse der klassischen Medien. Ihnen von den klassischen Medien duch ihre Internet-Auftritte, Online-Ausgaben bequem zur Verfügung gestellt. Es ist eine ziemlich verquere Sicht auf die Wirklichkeit. Kopierer und Kopiererinnen in Social Media empfinden sich als Produzenten und Produzentinnen, obgleich sie selbst nichts erzeugen, bloß kopieren, also das von anderen Erzeugte weiterverbreiten. Und weil in dem oben verlinkten Kapitel die Rede von Facebook ist, paßt es als Beispiel gut dazu:

„Wenn Strache einen normalen Bericht von uns auf Facebook teilt, dann merken wir, das haut die Quote auf das 1,5-Fache hoch.“

Das sagte Richard Schmitt. Zitiert von Nina Horaczek.

Was würden all die Menschen machen, hätten sie nicht die Presse, aus der sie ihre Informationen beziehen? Die Antwort darauf wurde schon gegeben in: Wann die „Lügenpresse“ doch zur Presse der Wahrheit wird, z.B. für FPÖ unzensuriert.

Sie wären schreibstad.

Und weil FPÖ unzensuriert angesprochen ist. Eine Überprüfung der Kommentare auf FPÖ unzensuriert brächte wohl zum Vorschein, wie gering der Anteil der Eigenleistung ist, wie hoch im Gegensatz dazu der Rückgriff auf Fremdleistung ist, Kommentare auf FPÖ unzensuriert nur geschrieben werden können, weil eben auf die Berichterstattung von klassischen Medien zugegriffen wird, bei gleichzeitiger Verächtlichmachung der Presse. FPÖ unzensuriert lieferte in einer solchen Untersuchung wohl ein exemplarisches Ergebnis zugunsten klassischer Medien, zu denen auch Medien zu zählen sind, die es nur noch als Online-Ausgaben gibt.

Soher ist es, um ihn als exemplarischen Medienmenschen dafür anzuführen, von Richard Schmitt eine nicht nachvollziehbare Sichtweise, eine Website wie FPÖ unzensuriert als Konkurrentin für seine Zeitung zu sehen, statt offensiv darzustellen, eine Kopistin kann für ein klassisches Medien mit Online-Ausgabe keine Konkurrentin sein, eine Kopistin kann ohne klassische Medien nicht existieren.

PS Weshalb auch diesmal nicht Social Media mit „soziale Medien“ übersetzt wird, darauf wurde in einem anderen Kapitel näher eingegangen. Und in einem Abschnitt ist von dem Hohn die Rede, daß derartige Plattformen unter Social Media …

Unzensuriert.at ist nicht aus dem „FPÖ Umfeld“, sondern ist FPÖ unzensuriert

Unzensuriertes Umfeld

In der dieswöchigen Ausgabe des Falters schreibt Nina Horaczek,

„Die Onlinesite unzensuriert.at ist eine extrem rechte Hetzseite aus dem FPÖ Umfeld, auf der besonders gerne gegen Flüchtlinge und den Islam gewettert wird.“

und sie zitiert Richard Schmitt, der hier ebenfalls schon, wie gelesen werden kann, zitiert wurde unter Berücksichtigung einiger Aspekte, die von ihr nicht angesprochen wurden.

„Wir sind da in einer Auseinandersetzung mit Medien, die der rechte Rand installiert hat, mit unzensuriert.at und anderen Seiten.“

Bei dieser Schwammigkeit – über dessen Beweggründe gar nicht nachgedacht werden will, weil es nur zur Verzweiflung führen kann – muß wieder einmal daran erinnert und klar ausgesprochen werden, daß es sich bei Unzensuriert nicht um eine Website aus dem „FPÖ Umfeld“ handelt, sondern um eine aus dem Zentrum der FPÖ.

„Umfeld“ würde nur dann stimmen, wenn „Umfeld“ ein Synonym für „Zentrum“ wäre, oder die nachfolgend zur Erinnerung genannten Personen bloß als „FPÖ Umfeld“ eingestuft werden.

Installiert wurde FPÖ unzensuriert von Dr. Martin Graf. Als er dritter Nationalratspräsident war. Das ist der „rechte Rand“, um Richard Schmitt zu zitieren, in Österreich.

Norbert Hofer - VogelfreiEine Zeitlang wurde Norbert Hofer als Autor von FPÖ unzensuriert geführt. Er ist dritter Nationalratspräsident. Das ist der „rechte Rand“ in Österreich. Zu dem mit einer dritten Chance richterlich Beschenkten stellt sich eine, zwar nicht wichtige, aber doch eine Frage. Wann wurde wohl von FPÖ unzensuriert entschieden, seinen Namen nicht mehr prominent gleich beim Titel „Vogelfrei?“ aufscheinen zu lassen? Wie in der Collage zum Vergleich gelesen werden kann. Als er seine Verteidigung für Martin Graf schrieb, wie hier nachgelesen werden kann.

Auch Andreas Mölzer war einmal als Autor von FPÖ unzensuriert geführt. Zu dieser Zeit war er Abgeordneter im Europäischen Parlament. Das ist der „rechte Rand“ in Österreich. Als er nicht mehr Abgeordneter war, war er auch nicht mehr Autor von FPÖ unzensuriert, dafür kam Martin Lichtmesz hinzu

Erst vor kurzem ein Gastkommentar von Johann Gudenus. Er ist Vizebürgermeister in Wien. Und in der FPÖ selbst ist er ja bloß „Umfeld“. Das ist der „rechte Rand“ in Österreich.

Nationalratsabgeordnete Barbara Rosenkranz als die ausgewiesene „Kolumnistin“ der FPÖ unzensuriert. Das ist der „rechte Rand“ in Österreich. Harald Vilimsky, Abgeordneter im Europäischen Parlament, schreibt über den „Brexit“ auf FPÖ unzensuriert. Das ist der „rechte Rand“ in Österreich.

Und die jährlichen Wünsche zum Weihnachtsfeste und für ein erfolgreiches neues Jahr – ach, alles bloß der „rechte Rand“ in Österreich …

Und so weiter und so fort.

Aber das alles mußte erst vor kurzem dargelegt werden, als eine andere Wochenzeitung sich ebenfalls dieser Schwammigkeit verpflichtet fühlte, wie gelesen werden kann, wobei auch auf die wirtschaftlichen Verflechtungen eingegangen wurde:

FPÖ unzensuriert: Die angemessenste Website für eine identitäre Parlamentspartei, seit es Websites gibt.

FPÖ unzensuriert – „Berater warnt: Europa am Rande des Bürgerkriegs“

Wie dieser Berater heißt?

Sein Name sagt eigentlich schon alles, was davon zu halten ist, von dem Kommentar der FPÖ unzensuriert …

Auch wenn mit dem Namen des Beraters bereits alles klar ist, was davon zu halten ist, nämlich nichts, müssen doch ein paar Informationen hinzugefügt werden, die wieder und ein weiteres Mal auf die FPÖ …

Von wo bezieht FPÖ unzensuriert die Warnung? Von German Center, wie FPÖ unzensuriert in ihrem Kommentar verlinkt. Wer ist gemäß Impressum für diese Website verantwortlich? Es ist Manuel Ochsenreiter.

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

Referentin FPÖ-NR Barbara Rosenkranz und Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck in einem Bio-Hotel beim „Zuerst!-Lesertreffen“

Es will aus dieser Warnung von diesem Berater eigentlich nichts zitiert werden, aber der aberwitzigste Satz kann doch nicht vorenthalten werden. Nein, es sind zu viele aberwitzige Sätze. In die Collage sind einige aufgenommen.

Weshalb dieser Berater in seiner Warnung recht oft George Soros erwähnt? Eine Antisemitin oder ein Antisemit wird Ihnen die Frage sofort, ohne nachdenken zu müssen, beantworten können.

Dem Berater wird von FPÖ unzensuriert ein recht hohe Wichtigkeit verliehen, allein dadurch, daß sie ihn bereits in der Schlagzeile als „Putin-Berater“ …

Aufgrund seiner Intellektualität wurde diesem Berater hier schon einmal eine Name zugedacht, der seine Expertise betätigt:

Putin-Ideologe Siegfried Eisele will Völker Deutschlands unter die Schutzmacht eines Christenfürsten Habsburg

„Chef der Identitären“ oder was wird in Wien gelehrt – Berater und Alain de Benoist?

Ein Berater von einem derartigen Format kommt nicht umhin, ein Manifest vorzulegen, wie gelesen werden kann, und Männer von einem derartigen Format kommen nicht umhin, mit einem solchen Manifestanten in einem Palais in Wien auf dem ihnen höchstmöglichen Niveau  …

FPÖ stellt sich mit Spitzenkandidaten Friedrich Wannieck der Wahl in Arktogäa

Wenn Sie die oben verlinkten Kapitel gelesen haben, werden Sie wohl zu kaum einen anderen Schluß kommen: mit des Beraters Namen Siegfried Eisele ist bereits …

NS Sollten Sie an der Geschichte von dem Berater interessiert sein, schlagen Sie das Kapitel auf: Siegfried Eisele, FPÖ wählender Lyriker und Kunstmaler: „Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt“ … er war so freundlich, ein wenig aus seinem Leben zu erzählen.

FPÖ unzensuriert Berater Populist - 11-08-2016.jpg

„Noch ist aufräumen nicht erlaubt, kommt aber bald.“

Daß der Waffenrassyst auf seiner Website am 7. August 2016 über seine Welt schreibt, wäre nicht mehr zu erwähnen. Es ist übrigens der Waffenrassyst, den sich ein Mann recht gerne zu sich einlädt, genauer, in seinen parlamentarischen Amtsraum, wie hier gelesen werden kann.

Eine Gegeneinladung gebietet die Höflichkeit, und auch das wäre nicht zu erwähnen, daß der Mann mit der blauen Krawatte, wie der Waffenrassyst schreibt, zum nächsten Stammtisch kommen könnte, im September, noch vor dem 2. Oktober 2016.

Eher schon zu erwähnen sind die Banalitäten der Wahlgründe, weshalb dieser von dem Waffenrassysten favorisierte und beworbene Mann, gewählt werden sollte: einer möchte unbedingt die blaue Krawatte des Mannes haben. Der Mann hat ihm seine blaue Krawatte versprochen, sollte er gewählt werden.

Mit Bestimmtheit aber ist zu erwähnen und heute schon festzuhalten, damit niemand sich zu wundern braucht, was alles gehen könnte, was ein Mann zu dem vom Waffenrassysten Geschriebenen postete: „Noch ist aufräumen nicht erlaubt, kommt aber bald.“

Und weil der Waffenrassyst seinen Beitrag mit „Geschichte“ beschlagwortet, darf daran erinnert werden, an die Geschichte dieses Landes Österreich erinnert werden, was in diesem Land alles ging, sobald es „erlaubt“ war. Und dieses „Erlauben“ erhoffen sich auf dieser Website des Waffenrassysten die Menschen wohl von dem Mann mit der blauen Krawatte.

Was unter „Aufräumen“ zu verstehen ist? Um eine konkrete Vorstellung davon zu bekommen, ist einmal ein Synonym für „Aufräumen“ zu nennen: „Reform“. Aus den Reihen des Mannes mit der blauen Krawatte ist gerade in dieser Woche viel zu hören, als konkretes Beispiel, der ORF müsse reformiert werden. Auf einer Website, für die der Waffenrassyst ebenfalls schreibt, gibt ein Mann eine konkrete Antwort, wie eine solche „Reform“ … bisherige Journalistin könnte sich dann als „Männerklo-Bedienerin“ …

IWÖ - Querschüsse - Aufräumen noch nicht erlaubt.jpg

NS Die oben angesprochen Stellen sind in die Collage aufgenommen. Wichtig daran ist, um es noch einmal festzuhalten, besonders für die Wähler und Wählerinnen in diesem Land, bloß der Satz von dem noch nicht erlaubten Reformieren.

NNS Wen es jedoch interessieren sollte, wer der Waffenrassyst ist, wie er mit der Partei des Mannes mit der blauen Krawatte verzahnt ist, aber auch, wie und wo er sonst in Österreich auftritt, in welch einer Welt er lebt, kann empfohlen werden, diesen Link anzuklicken …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Sebastian Kurz - Amtszeit verbracht zwischen Saudi-Arabien und Australien

Nachdem nun die furchtbaren und grausamen Zustände in den Flüchtlingslagern aufgrund der australischen Flüchtlingspolitik wieder einmal medial prominent behandelt werden, stellt sich eine vielleicht sonderlich anmutende Frage, wie wird einst das politische Wirken von dem derzeitigen Außenminister beurteilt werden.

Einst könnte allerdings bald schon sein. Ob seine christschwarze Partei nach der nächsten Nationalratswahl noch eine Wahlstimmenstärke aufweisen wird, um als Regierungspartei in einer Koalition noch in Frage zu kommen …

Es wird über Sebastian Kurz geschrieben werden können.

Sebastian Kurz empfahl noch im Jahr 2016 die australische Flüchtlingspolitik als Vorbild.  Trotz des Umstandes, daß bereits zwei Jahre zuvor – und dafür hätte er nicht einmal eine sogenannte ausländische Zeitung aufschlagen müssen – beispielsweise berichtete die Tageszeitung „Der Standard“ über diese verheerende australische Flüchtlingspolitik:

Das Regime der ‚vorgeschriebenen Internierung von Bootsflüchtlingen‘ sei ‚der Folter gleichzusetzen‘. Young war für psychiatrische Dienste in den Lagern verantwortlich, bis er die Arbeit nicht mehr mit seiner Verpflichtung als Arzt in Einklang bringen konnte, Menschen vor Schaden zu schützen. ‚Wenn wir Folter als eine bewusste Schädigung von Menschen definieren, um sie zu einem bestimmten Resultat zu zwingen, entspricht Australiens System der Definition.'“

Dennoch fiel Sebastian Kurz zwei Jahre später nichts anderes ein, als …

Einst werde über Sebastian Kurz geschrieben werden können? Nein. Bereits jetzt kann über das Wirken als Außenminister von Sebastian Kurz ein Resümee gezogen werden. Denn einst, wenn er dieses Amt nicht mehr haben wird, wird nichts mehr über ihn zu schreiben sein. Es soll ja nicht nur, wie es so schön heißt, über Tote nichts Schlechtes geschrieben werden, sondern auch über ehemalige Amtsinhaber und Ministerinnen, vor allem wenn sie in der Bedeutung des Begriffes Politik unbedeutend waren, geschwiegen werden.

Und von dem kurzschen Vorbild Australien ist es nicht weit nach Saudi-Arabien, eine Peitschenlänge … Und auch hier hat sich Sebastian Kurz besonders hervorgetan, derart, daß er vielleicht, wenn er einst nicht mehr Amtsinhaber ist, dankbar sein wird, daß niemand ein Resümee über seine Amtszeit … es fehlte eigentlich nur noch der Vorschlag von Sebastian Kurz, Raif Badawi möge sich artig beim saudischen König bedanken, nicht mehr ausgepeitscht zu werden, sondern zehn Jahre im Kerker sein darf, und zwar dafür, nichts getan zu haben …

Übrigens, wenn Sie auf der Website des auch von Sebastian Kurz verteidigten Personenkultszentrum in Wien nach dem Namen von Raif Badawi suchen oder gar nach einem Einsatz für Raif Badawi, werden Sie nichts … dafür aber beispielsweise einen Namen von einem Mann, der sich zu Raif Badawi seinen Teil denken wird, aber läßt die anderen reden … soher kann nicht gewußt werden, was er sich zu Raif Badawi denkt, gewußt aber wird, was er einst sagte, wäre das Buch nicht geschrieben worden, hätte es keine Fatwa …

Aber auch in der Bedeutung des Begriffes Politik Bedeutungsloser hat bei Amtsabgabe, das gebietet die Höflichkeit, das Anrecht auf wenigstens einen Satz auf seine abgelaufene Amtszeit; im Falle von Sebastian Kurz könnte dieser lauten:

Es waren keine schlechten Menschen, zu denen Sebastian Kurz fuhr, sie hatten wie er Werte.

Sollten Sie meinen, Sebastian Kurz verdiente doch ein oder zwei Sätze mehr, wenn er einst … können Sie, wenn Sie möchten, hier nach seinem Namen suchen und aus den gefundenen Kapiteln noch weitere Sätze … vielleicht einen mit „Wundermacher“ ….

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