In der Fernsehanstalt des Süßwasserkleberabfüllers tritt hin der Sohn, um für Neutralität gegen Rußland zu werben, am 6. März 2022.
In der Fernsehanstalt des Sex-und-Grapsch-Fernsehmachers tritt der Vater hin, um für Verständnis gegen Putin und sein Rußland zu werben, am 7. März 2022.
Am 27. Jänner 2022 etwa, so verständnisvoll gesinnungsneutral sind Sohn und Vater gegen Dugins Putin, in ihrem Bollwerk der Gesinnungswerte ein Interview mit Putins Dugin, der ehrenreicher
„Univ.-Prof. Dr. Alexander Dugin ist ein russischer Politiker, Politologe, politischer Philosoph und Publizist und lehrte an der renommierten Moskauer Lomorossow-Universität internationale Beziehungen“
nicht vorgestellt werden kann:
„Der russische Politologe Alexander Dugin über Ursachen und Hintergründe des Ukraine-Konflikts, dem Kampf globalistischer Eliten gegen Putins Russland und die Rolle der Europäer“
Mit dem Aufmacher dieser bollwerkischen Vaterundsohnausgabe:
„Russland-Ukraine: Schatten der Vergangenheit“
Eines kann ihnen nicht abgesprochen werden, stets selbst die Wahrheit zu sagen, wofür sie stehen, für welche sie aufstehen, auch mit diesem Aufmacher: „Schatten der Vergangenheit“.
Sie würden jetzt, weil sie meinen in diesem Kapitel nichts über die Aussagen erfahren zu haben, gerne noch wissen, fragen wollen, aber was haben diese denn im Fernsehen konkret gesagt, etwa am 6. März, am 7. März zum Beispiel?
Der Inhalt? Nun, der Inhalt: Schatten der Vergangenheit.
Und wie sieht das Morgen des unabhängigeren Österreichs aus?
Gewessler, Köstinger, Nehammer reisen dafür nach – Katar, in die Vereinigten Arabischen Emirate,
Seitens des jemenitischen Premierministers Ahmed Obeid bin Daghr hieß es, die Beschlagnahmung von See- und Flughafen auf Sokotra durch das Militär der VAE sei ein „ungerechtfertigter Angriff auf die Souveränität des Jemen”.
Die UN-Resolution zur Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine ist im Sicherheitsrat erwartungsgemäß am Veto Russlands gescheitert. China, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) enthielten sich bei der Abstimmung am Freitagabend in New York.
Das wäre doch nur folgegerichtig. Teilen Katar und Iran sich dort ein Gasfeld.
Das Positive für Nehammer, Köstinger und Gewessler wird wohl sein, sie werden dort mit nichts Neuem konfrontiert werden, sie kennen das schon alles von ihrem russischen Lieferanten – sogar das mit den Völkerrechtsverletzungen; sie sind halt doch formvollendete und gute Gastgeberinnen.
Sie meinen, dies bereits gelesen zu haben. In einem anderen Kapitel. Dann meinen Sie es richtig. Im Nachhinein stellt sich ab und an heraus, daß Stellen in einem Kapitel für sich ein eigenes Kapitel beanspruchen. Und diese Stelle der Reise von Gewessler, Köstinger und Nehammer im Kapitel Nehammer hat ordentlich von Putin gelernt ist so eine Stelle, die ein eigenes, eines neues Kapitel und zugleich verbleibend im Alten …
Zwei Monate zuvor noch, so wird es am 30. Dezember 2021 berichtet, stellt sich Nehammer „gegen den Appell des Papstes“ und „lehnt die zusätzliche Aufnahme von Flüchtlingen ab“.
Die Sorge um die und der Schutz der „klassischen Flüchtlinge“, wie Nehammer sie nennt, sind nicht erachtenswert, sie, die „klassischen Flüchtlinge“, sind unter der Sonne am Meer wie im Paradies …
Wertekurse müssen „Europäern“ nicht verordnet werden. Es muß auch gar nicht gefragt werden, ob unter den „Europäern“, die nun auch aus der Ukraine etwa nach Österreich kommen werden, das bereit ist, auch Millionen von „Europäern“ aufzunehmen – so viel Platz hat nach den Worten des derzeitigen Innenministers nämlich auch Österreich –, welche sein werden, die Werte importieren werden, die in Österreich nicht geteilt werden.
Wenn diese „Europäer“ mit ihren Werten kommen, wird auch nicht von einem Importieren von Werten gesprochen werden können, sondern, Nehammer lehrt Begriffsschöpfung, von einer Wiedervereinigung der Werte …
Was wird das für ein Willkommenshallo in Österreich sein, wenn „Europäer“ aus der Ukraine auf „Europäer“ aus Österreich am Bahnhof auf dem Südtirolerplatz aufeinandertreffen, ohne Worte einander ihre Gesinnung versichern werden können, sprechen doch ihre T-Shirts die reine Sprache ihrer Gesinnung.
Nur einem wird es leid tun, nicht dabei sein zu können, bei diesem warmen Willkommenshallo am Südtiroler Platz – –
Das Positive für Nehammer, Köstinger und Gewessler wird wohl sein, sie werden dort mit nichts Neuem konfrontiert werden, sie kennen das schon alles von ihrem russischen Lieferanten – sogar das mit den Völkerrechtsverletzungen; die „Vereinigten Arabischen Emirate“ sind halt doch formvollendete und gute Gastgeberinnen:
Seitens des jemenitischen Premierministers Ahmed Obeid bin Daghr hieß es, die Beschlagnahmung von See- und Flughafen auf Sokotra durch das Militär der VAE sei ein „ungerechtfertigter Angriff auf die Souveränität des Jemen”.
Diese Entwicklungen veranlasste die von Saudi-Arabien geführte Kriegskoalition dazu, ihre Militärkampagne im Jemen wieder zu intensivieren. Die VAE unterstützen das weiterhin logistisch, gleichzeitig aber auch weiterhin lokale Klienten, im Süden des Jemen beispielsweise auch separatistische Kräfte wie den Southern Transitional Council (STC) in Aden, aber auch die erwähnte „Riesen”-Brigade (beides eher nicht im Sinne Riadhs). Zudem haben sie bereits 2018 die jemenitischen Sokotra-Inseln (vor Aden) besetzt und einen emiratischen Militärstützpunkt direkt neben dem Hafen errichtet. Überall wehen heute VAE-Flaggen, wie in der Heimat ist überall das Portrait von Kronprinz Mohammed Bin Zayed affichiert, ein Kommunikationsnetz wurde aufgebaut, eine Volkszählung durchgeführt und den Einwohnern Sokotra‘s eine kostenlose Gesundheitsversorgung und eine Arbeitserlaubnis in Abu Dhabi gewährt. Neue Schulen, Straßen und Krankenhäuser und der Seehafen wurden komplett neu aufgebaut. Seitens des jemenitischen Premierministers Ahmed Obeid bin Daghr hieß es, die Beschlagnahmung von See- und Flughafen auf Sokotra durch das Militär der VAE sei ein „ungerechtfertigter Angriff auf die Souveränität des Jemen”. Das Außenministerium der VAE reagierte „überrascht”. „Die Muslimbrüdern verzerren unsere Rolle. Die Militärpräsenz der VAE in allen befreiten jemenitischen Provinzen, einschließlich Sokotra, ist Teil der Bemühungen der Arabischen Koalition, die legitime Regierung in dieser kritischen Phase der jemenitischen Geschichte zu unterstützen.”
Ordentlich gelernt hat Wladimir Putin von Adolf Hitler. Wenn die Rede von Adolf Hitler, mit der er am 1. September 1939 seinen befohlenen Überfall auf Polen erklärt, mit der Rede von Wladimir Putin, mit der er am 24. Februar 2022 seinen befohlenen Überfall auf die Ukraine erklärt, verglichen wird, kann festgestellt werden, in der Substanz gleichen die Reden einander; ein Hitler im Februar 2022 hätte sich nicht anders erklären können als ein Putin im September 1939 …
Lernen ist wichtig, auch für Heinz Fischer. Bildung ist für Heinz Fischer ein hohes Gut. Aber Putin muß nicht gelernt haben, gar noch ordentlich. Weder von Stalin noch vom Österreicher.
Besonders die Kriegsredenlügen müssen nicht gelernt werden. Sie sind äußerst eingeschränkt auf ganz, ganz wenige immer einsetzbare und ewig wiederkehrende Punkte, die immer je nur angepaßt an die jeweilige Gegenwart vorgebracht zu werden brauchen, um die eigene Gesinnung anderen anzulasten, um sich selbst gegen die eigenen Aggressionen zu verteidigen, um sich selbst als unschuldig darzustellen, um sich selbst als Friedenstaube auffliegen zu lassen, um sich selbst als Opfer des eigenen begonnenen Krieges zu beklagen, um die Opfer der Schuld an der eigenen Invasion zu überführen, um die Leidtragenden, die Geschädigten der eigenen Verbrechen anzuklagen, um sich selbst als Tote des eigenen Mordens zu betrauern.
Putin hat ordentlich gelernt. Er hat gelernt, und das hat er nicht von Stalin gelernt, daß „Massenmord“ nicht „Massenmord“ zu nennen ist, sondern schlicht und harmlos „Endlösung“, „Sonderbehandlung“ … und das hat ihn, Putin, gelehrt, daß „Krieg“, „Angriffskrieg“ nicht „Krieg“, nicht „Angriffskrieg“, nicht „Invasion“ zu nennen ist, sondern schlicht und harmlos „Spezialoperation“ …
Wolfgang Sobotka: Wir müssen eigentlich schauen, daß die Ukrainer in der Ukraine bleiben, und daß sie ihr Land letzten Endes verteidigen und ihre Identität dort auch wahren. Denn wohin kommt sonst Europa? Ich glaube, es ist ein ganz wesentlicher Auftrag, sie zu unterstützen in diese Form. Was wäre gewesen, wenn Österreich, wenn alle nach 1945 geflohen wäre. Das war nicht einfach, das war nicht leicht. Unser Ziel, unser strategisches Ziel muß erstens sein, die Leute dort zu unterstützen, und das zweite muß sein, dort, wenn sie kommen und wenn sie flüchten, natürlich ihnen nicht nur Asyl zu gewähren, sondern sie zu unterstützen. Das ist ja gar keine Frage.
Christian Rainer: Das heißt, die Bereitschaft gibt es?
Wolfgang Sobotka: Und es ist auch klar, daß auch hier, da kann man wieder appellieren, eine breite öffentliche Meinung dafür sein wird, daß man dort den humanitären Verpflichtungen nachkommt.
Martina Salomon: Eine Frage noch zur Ukraine, bevor man diesen Block dann, glaube ich, langsam abschließen müssen. Bedeutet diese Rückkehr des kalten Krieges, in Wahrheit, daß sich jetzt irgendwie abzeichnet, nicht auch, daß es ein Ende des pazifistischen Europas ist und muß das nicht heißen, daß Europa auch aufrüsten muß […]
Doris Vettermann: Ja, machen wir einen Themenwechsel von der Ukraine zur Innenpolitik.
Aufgenommen in den neuneinhalb Zusammenschnitt der „besten Aussagen von Wolfgang Sobotka“ der Tageszeitung der Martina Salomon wurde sein 33er Vergleich, den Christian Rainer in der Sekunde zu kommentieren wußte:
„Der Vergleich war jetzt interessant.“
Und Martina Salomon wußte ebenfalls sofort, wonach eine „beste Aussage“ verlangt …
Martina Salomon: Das heißt, Sie sehen ein Netzwerk hinter diesen vielen Angriffen, das letztlich auf die ÖVP zielt? […] War es vielleicht ein Fehler, ah, diese, diesen U-Ausschuß als Minderheitsrecht zu etablieren? Weil das wird ja natürlich immer bei jeder Regierung natürlich benutzt werden, von der Opposition […]
Am 27. Februar 2022 beantwortet Anton Pelinka die ihm im Hohen Haus, in dem es wohl als Glück empfunden wird, Wolfgang Sobotka nicht als dessen ersten Hausmeister angestellt zu haben, gestellte Frage bezüglich des vom sogenannten zweiten Mann im Staat kurz zuvor geweihten 45er Vergleich rasch und unmißverständlich, wie er wohl auch auf den 45er Vergleich des Wolfgang Sobotka in der Sekunde reagiert hätte, wäre er und nicht Rainer …
Überhaupt nicht recht gebe ich der Äußerung des Präsidenten des Nationalrates. Denn wohin hätten denn die Menschen in Österreich 1945 fliehen sollen? Vor wem denn? Vor den Befreiern, die Österreich die Unabhängigkeit gebracht haben? Das heißt, das ist ein völlig unpassender, eigentlich ein dummer Vergleich, den der Nationalratspräsident hier gezogen hat. Ja, er ist dann draufgekommen, daß er eine Dummheit begangen hat, aber die Dummheit ist geschehen. Und als Präsident des Nationalrates sollte man sich für Dummheiten zwar entschuldigen, aber man sollte sie vor allem gar nicht begehen.
Wolfgang Sobotka: Das heißt aber nicht, daß ich, und schauen Sie, es wird nicht möglich sein, daß man einfach vorweg mit permanenten Unterstellungen arbeitet und dann jemanden aus irgendeiner Funktion rauskickt. Mit derselben Argumentation könnte ich die zweite Präsidentin rauskicken und den dritten rauskicken und wer soll es dann machen? Das haben wir schon einmal gehabt, 1933.
Christian Rainer hat die Verfahrensordnung des Untersuchungsausschusses angesprochen, insbesondere den Paragraphen 5. Darauf kommt der erste Präsident des gesetzgebenden Parlaments in Österreich mit dem Satz:
„Mit derselben Argumentation könnte ich die zweite Präsidentin rauskicken und den dritten rauskicken und wer soll es dann machen?“
„Wer soll es dann machen?“ Und mit dieser sobotkaischen Frage in der Gegenwart angelangt, beim Wesentlichen, bei den gegenwärtigen Gesetzen, die die sobotkaische Frage eindeutig und unmißverständlich beantworten. Aber es ist wohl eine Überforderung von einem, der 1933 unterwegs ist, es ist schlicht eine zeitliche Unmöglichkeit für einen, der 1933 unterwegs ist, die Gesetze der Zukunft – BGBl. I. Nr. 99/2014 idF BGBl. I Nr. 63/2021 – zu kennen.
(3) Jeder Präsident bestimmt anlässlich der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses einen Abgeordneten als Stellvertreter. Dieser darf dem Untersuchungsausschuss nicht als Mitglied angehören. Sofern weder der Präsident, noch der Zweite oder der Dritte Präsident die Vorsitzführung wahrnehmen können, erfolgt diese durch einen Stellvertreter.
„Wer soll es dann machen?“ Ach, wie unschuldig und gar so bescheiden und uneitel kenntnislos der Präsident des gesetzgebenden Parlaments fragen kann, während er recht kenntnisreich mit Vergleichen beschuldigen kann.
Der Paragraph fünf braucht für eine klare und unmißverständliche Antwort darauf nur einen kurzen Satz:
„Sofern weder der Präsident, noch der Zweite oder der Dritte Präsident die Vorsitzführung wahrnehmen können, erfolgt diese durch einen Stellvertreter.“
Und, ach, wie ohnmächtig die Vorsitzführung von dem Präsidenten dargestellt werden kann. Der Paragraph sechs der Verfahrensordnung erzählt über die Macht der Vorsitzführung die wahre Geschichte, die dem Präsidenten wohl nicht zur Gänze vorgetragen wurde, oder von der der Präsident nur Teile sich gemerkt hat, wie ein Kind, das sich von den ihm erzählten Gute-Nacht-Geschichten nur wenig merkt, da es vom ganztäglichen Herumtollen im Haus viel zu müde zum aufmerksamen Zuhören und während langer Passagen der Geschichte schläft, nur ab und zu noch aufschreckt, ein paar Wörter der Geschichte wieder aufschnappt, und die nicht gehörten Teile der Gute-Nacht-Geschichten sich zu ganzen Geschichten erträumt.
Heinz Fischer zur Moderatorin, flüsternd: Ich tät ihn gern was fragen.
Heinz Fischer: Herrr Botschafter, mich würde eine Frage sehr interessieren. Wir sind alle primär und hauptsächlich jetzt einmal interessiert, daß das Blutvergießen und das Töten und das zu Tode kommen von Kindern aufhört. Dazu wird es hoffentlich Gespräche geben. Vasyl Khymynets: Ja. Heinz Fischer: Aber wenn ich mir die Positionen Putins anschau, ich habe das einigermaßen genau studiert, und wenn ich mir andererseits die Positionen der Ukraine anschaue, ist es für Sie denkbar, daß man einen Nenner findet, wo die Ukraine sagt, ja, das können wir verantworten, und wo Putin sagt, ja, da ist jetzt die Hauptforderung, die ich hab und derentwegen ich den Krieg begonnen habe, nämlich, daß die NATO nicht immer weiter nach Osten geht, erfüllt ist. Ich finde kein Modell, wo ich sagen kann, das wäre eine Chance, daß beide Seiten zustimmen. Vasyl Khymynets: Herr Präsident, aus meiner Sicht, daß war der Fehler, daß man zu stark Putin zugehört hatte, daß man ihm immer, insbesondere seit 2014, immer irgendwie toleriert hat, daß man geschaut hat, daß er keine Vorwürfe, wie viele Vorwürfe haben wir gehabt. Ukraine darf keinesfalls NATO-Mitglied werden, obwohl es ein souveränes Land ist. Heinz Fischer: Aber Herr Botschafter. Vasyl Khymynets: Wir sind bereit zu Verhandlungen. Heinz Fischer: Ja. Vasyl Khymynets: Und der Präsident hat das mehrmals signalisiert. Wir haben auch Hauptstädte genannt, wo wir bereit sind, jetzt ist die Frage, ob Putin bereit ist, das ist der Punkt. Heinz Fischer: Aber Sie als Diplomat, haben Sie eine Vision, wo eine Linie verlaufen könnte, die für beide Seiten akzeptabel ist? Vasyl Khymynets: Aus meiner Sicht ist ganz einfach. Er zieht seine Truppen zurück aus der Ukraine, wo jetzt alles besetzt ist. Und dann starten wir unseren Aufbau unseres Landes, Aufbau von unserer Zukunft. Was Putin macht, weiß man nicht, weil das ist jetzt eine andere Sache. Heinz Fischer: Und ist es für Putin auch akzeptabel, daß, was Sie hier vorschlagen? Vasyl Khymynets: Das ist das Problem, daß man sehr sehr lange geschaut hat, was für ihn akzeptabel sein könnte, was nicht, und man es immer ignoriert, ein souveränes Recht jedes einzelnen Staates, das ist das Problem.
Ein Handwerker wie er will selbstverständlich eine saubere Arbeit abliefern. Und so vermißt er vor jedem Einsatz seiner Flex genau, was von ihm zu trennen ist. Der Zirkel ist daher sein erstes Werkzeug. Die Flex ist deshalb aber nicht sein zweites Werkzeug, ihm sind Flex und Zirkel gleichwertig. Für einen wahren Handwerker gibt es keine Hackordnung seiner Werkzeuge. Nur die Arbeitsschritte bestimmen, zuerst der Zirkel, dann die Flex …
Wäre er nicht Bundeskanzler, sondern hätte er einen Handwerksbetrieb, dann wäre sein Firmenschild wohl eines mit Flex und Zirkel, wäre er nicht Bundeskanzler, sondern ein Aristokrat, dann wäre sein Familienwappen eines mit Zirkel und Flex, und schriebe in seinem Auftrag ihm eine für sein Schild oder für sein Wappen Verse über sein Glück, sie stellte seine ihm recht liebsten Werkzeuge inmitten der Verse …
Drum ist der Nehammer froh und frank, Trägt seinen Zirkel, trägt offen seine Flex, Der klare Strich, der offne, richt’ge Schnitt Allein ist’s, was not tut, Gott gefällt.
Who dances with Austria and mastered the pandemic by killing everywhere
In Österreich wurde die Pandemie für gemeistert erklärt. Freilich nur für kurz. Wladimir Putin hat nun die Pandemie gemeistert. Und wie? Dadurch, daß diese von einem Tag auf eine Nacht aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Und was nicht mehr in den Schlagzeilen ist, was nicht mehr die Aufmacher der Medien sind, das gibt es nicht mehr, wurde, kann einfach wie kurz gesagt werden, also gemeistert durch Verschieben in die kleinen Kästchen der Chronikmeldungen Vermischtes aus aller Welt …
Im Morgenjournal um 8 hören Sie dann Bundeskanzler Nehammer, er ist bei uns zu Gast, und er hat sich schon am Abend in der Zeit im Bild 2 zur Ukraine-Krise geäußert. Er sagt, Österreich sei bereit, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen: „Also wir haben ein Krisenkabinett geformt, wo einfach auch das Thema innere Sicherheit, militärische Sicherheit, nachrichtendienstliche Aufklärung und natürlich Energieversorgung und das Thema Flüchtlingsströme bearbeitet wird. Das Innenministerium ist vorbereitet. Bei der Ukraine verhält es sich anders als zum Beispiel mit Ländern wie Afghanistan. Die Ukraine ist, wenn man einen Zirkel einstechen würde, in Wien, und einen Radius zieht, näher zu Wien als Bregenz, das heißt, wir reden hier von Nachbarschaftshilfe. Wir werden auch hier solidarisch handeln.“
Die Ukraine sei, würde in Wien ein Zirkel eingestochen und ein Radius gezogen werden, näher zu Wien als zu Bregenz, das heißt, der derzeitige Bundeskanzler vermißt mit dem Zirkel die Humanität, deren Radius ihm vor Bregenz endet.
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