Wer hätte das je gedacht, es im eigenen Leben noch erfahren dürfen, zu weit gefaßt, wer hätte das je gedacht, es im parteipolitischen Leben des Alexander Schallenberg noch erleben zu dürfen, daß er, Schallenberg, einmal zu einer Erkenntnis gelangt, daß er, Schallenberg, tatsächlich zu einer Erkenntnis gelangt, die für ihn, Schallenberg, das große Einmalige ist, daß er, Schallenberg, tatsächlich zu einer Erkenntnis gelangt, das für ihn, Schallenberg, ein einmaliges Ereignis in seinem eigenen Leben —
„Wir haben doch 1938 am eigenen Leib erlebt, wie es ist, wenn man alleine gelassen wird.“
Im Grunde kann ich euren Vater sehr gut verstehen mich wundert ja daß nicht das ganze österreichische Volk längst Selbstmord gemacht hat aber die Österreicher insgesamt als Masse sind heute ein brutales und dummes Volk In dieser Stadt müßte ein Sehender ja tagtäglich rund um die Uhr Amok laufen Was diesem armen unmündigen Volk geblieben ist ist nichts als das Theater Österreich selbst ist nichts als eine Bühne auf der alles verlottert und vermodert und verkommen ist eine in sich selbst verhaßte Statisterie von sechseinhalb Millionen Alleingelassenen sechseinhalb Millionen Debile und Tobsüchtige die ununterbrochen aus vollem Hals nach einem Regisseur schreien Der Regisseur wird kommen und sie endgültig in den Abgrund hinunterstoßen Sechseinhalb Millionen Statisten die von ein paar verbrecherischen Hauptdarstellern die in der Hofburg und auf dem Ballhausplatz sitzen an jedem Tag vor den Kopf und am Ende doch wieder nur in den Abgrund gestoßen werden
Wien (OTS) – Mit Karl Nehammer hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute einen „erfahrenen und verbindlichen Politiker zum Bundeskanzler angelobt“, kommentiert Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und der Israelitischen Religionsgesellschaft (IRG) die heutige Angelobung. „Gerade in dieser Phase der Pandemie, die extremistische Kräfte zu missbrauchen versuchen, ist nun eine Gelegenheit gekommen, alle konstruktiven Kräfte in unserem Land an Bord zu holen, um gemeinsame Lösungen für die Gesundheit der Menschen und unsere Demokratie zu erarbeiten.“ In diesem Zusammenhang als beispielgebend bezeichnet Deutsch die Angelobungszeremonie selbst, da physischer Abstand gehalten und Schutzmasken getragen wurden. Dies könne auch zu Bewusstseinsbildung in wissenschaftsfeindlichen Kreisen beitragen. Der IKG-Präsident betont: „Die mit Abstand wichtigste Aufgabe der Bundesregierung und für alle verantwortungsbewussten Kräfte, unabhängig ihrer politischen Überzeugungen, ist derzeit zweifelsohne die Bewältigung der Gesundheitskrise.“ Erfreut zeigt sich die IKG über den eingeschlagenen Weg der Einbeziehung der konstruktiven Oppositionsparteien, der Sozialpartner, Religionsgemeinschaften und Vertretern der Zivilgesellschaft. Auch den neu angelobten Regierungsmitgliedern und der Staatssekretärin wünscht der IKG-Präsident gutes Gelingen. In persönlichen Gesprächen würden spezifische Themen adressiert werden, die über das Krisenmanagement hinausgehen. Eine akute Herausforderung stellt die Gewährleistung der inneren Sicherheit für alle Menschen in Österreich dar. Insbesondere jüdische Einrichtungen seien durch von Extremisten mitorganisierte Kundgebungen vor besondere Herausforderungen gestellt, die Polizei, Bundesheer und Sicherheitskräfte der IKG bisher gut gemeistert haben.
Oskar Deutsch kennt für seine Großzügigkeit keine Obergrenze, für seine Großzügigkeit lehnt Oskar Deutsch jedwede Obergrenze ab, und in seiner grenzenlosen Großzügigkeit gratuliert er auch dem Regierungsmitglied, das sich ja doch für eine von ihm vor vierzehn Jahren gemachte und als antisemitisch eingestufte Aussage entschuldigte.
Es ist die Frage, wie viele Flüchtlinge ein Land aufnehmen kann. Jetzt sind wir mehr oder weniger am Ende unserer Kapazitäten[.]
„In persönlichen Gesprächen würden spezifische Themen adressiert werden, die über das Krisenmanagement hinausgehen.“ Läßt O. Deutsch mit seinem Glückwunschevangelium verkünden. Er wird dem nun hinzugekommenen Regierungsmeister aus dem Texingtal wohl schon erklärt haben, wie seine Kapazitätsausführungen zu verstehen sind, und dieser, nicht faul, übersetzt das wohl für alle nicht gleich Verständliche, das auf höchstem intellektuellen Niveau Gesagte des O. Deutsch in eine für alle zu verstehende Sprache, es könnte gesagt werden, in Volkessprache: „Kein Platz …“
Seit elf Tagen leitet ein Teilnehmer der nazistischen Ulrichsbergtreffen ein Landesamt für Verfassungsschutz. Das ist ebenso wenig hinnehmbar, wie das Schweigen der politisch Verantwortlichen. Wer an Nazitreffen teilnahm, muss vom Verfassungsschutz beobachtet werden und kann diesen nicht leiten.
Österreich ist nach Ansicht von Oskar Deutsch bei der Aufnahme der Flüchtlinge am Rande seiner Kapazitäten angelangt. „Es ist die Frage, wie viele Flüchtlinge ein Land aufnehmen kann. Jetzt sind wir mehr oder weniger am Ende unserer Kapazitäten“, sagte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) am Montag vor Journalisten in Wien. Zudem warnte er vor einem Erstarken des Antisemitismus in Österreich auch durch die Einwanderung aus den Ländern des Nahen Ostens. Diese „zum Teil sogenannten Flüchtlinge“ hätten „in ihren Ländern immer wieder Antisemitismus mitbekommen“ und seien von klein auf damit aufgewachsen. „Es wäre schrecklich, wenn das auch in Österreich wahr würde.“
Es wird nun aufgeregt viel davon gesprochen, geschrieben: „Ulrichsbergtreffen – rechtsextremistisches Treffen“ …
Wenn gezählt wird, wer in all den Jahrzehnten zum Ulrichsberg kommt, ist es richtig zu sagen: Ulrichsberg, Kultstätte eines rechtsextremistischen Landes …
Mons carantanus, wie der Ulrichsberg auch genannt, ist der zutreffend wahre Name – Kärntner Berg,
Es mußte einer gehen. Einer wurde seiner Funktion enthoben.
Nach der medialen Kritik an seiner Teilnahme an den rechtsextremen Ulrichsberg-Treffen ist er am 11. Februar 2022 „bis auf Weiteres“ von Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß von seiner Funktion entbunden worden.[1][2] Von 2004 bis 2013 war er Abgeordneter zum Kärntner Landtag und dabei von 2007 bis 2012 Klubobmann der ÖVP-Landtagsfraktion.
Einer wurde, nach Tagen des Ringens, abgezogen. Weil. Er zweimal auf dem Kärntner Berg war. Einmal vor zwölf Jahren und einmal vor vierzehn Jahren. Er auf dem Kärntner Berg sprach, was auf dem Kärntner Berg gesinnungsgemäß zu sprechen ist, seit Jahrzehnten. Nun wird er das erfahren haben, was Verurteilte nach der Haftentlassung erfahren, Resozialisierung ist nur ein Wort.
Mögen etwa für Diebstähle vor zehn, zwanzig Jahren Verurteilte, auch seit zwölf, seit vierzehn Jahren keinen Diebstahl mehr begangen haben, nicht mehr rückfällig geworden sein, sie bleiben für die anderen Kriminelle, denen nicht mehr zu vertrauen ist, denen nichts mehr anvertraut werden darf, die von allem ferngehalten werden müssen, die, einfach wie kurz gesagt, nicht zu resozialisieren …
Die Grünen-Abgeordneten Olga Voglauer und Eva Blimlinger haben erst vor wenigen Tagen, am 27. Jänner, eine Sachverhaltsdarstellung an die zuständigen Behörden in Kärnten geschickt, in der diese aufgefordert werden, diese Tafeln zu entfernen, da sie gegen das seit 1960 geltende Abzeichengesetz verstoßen.
PS Beinahe der Versuchung erlegen, über Anführungszeichen grübeln zu wollen, konkret über die in der Schlagzeile der Tageszeitung des österreichischen Qualitätsstandards, die verbrecherische Organisation in Anführungszeichen setzt. Es wird bloß der Korrektheit wegen sein, weil ein Zitat, die Wiedergabe einer Einstufung, das Zitieren einer Meinung also, die, so verlangt es doch die journalistische Objektivität, nicht die Meinung der Berichtenden …
Aber weil vor dreiundreißig Jahren ein schreibendes Mitglied des ÖVP-Bauernbundes an einem Sonntag starb, soll erinnert sein, wie mit „Gsindl“ noch verfahren werden könnte, und das hat das schreibende christschwarze Bauernbundmitglied, den Theatergänger Andreas Khol auswendig zu zitieren weiß, wie berichtet wurde, eindringlich festgehalten, in Match Maiandacht, die vor fünfunddreißig Jahren im Akademietheater, das noch nicht die Josefstadt war, gegeben …
dö habn überhaupts koan Anstand net Du muaßt halt amoi richtig eineschiaßn in de Studentn dann is a Ruah dö spuin sie ja nur mit euch dö machan euch aufn Kopf dö wern aufgstachelt von dö Judn und machan euch aufn Kopf da schiaßat i nei nacha is a Ruah Dös hätts früha net geben daß dös Gsindl auf die Straßn geht da ghörat scho a starke Hand her a so Gsindl a so eine Verkommenheit dö was heut herrscht mit dene vafahraed i ganz anders aba ös seid s ja feig da schiaßat i gleich nei in dös Gsindl da haltat i mi net an dö bledn Vorschriftn dö traun si ja gar nix mehr dös wui a Staat sei daß i net lach statt daß eineschiaßats Mit dem Gsindl fahrad i a i schiaßad eine da kennat i nix
A so Gsindl da schaugn s a nu eina aso a Gsindl a gräusligs Dö fressn uns alles weg Tan nix und fressen uns alles weg Und wia dreckig dö san dö waschn si ja net amal s ganze Jahr waschn si dö net Na so was gräusligs schaugn Sis nur o dö Läus hams Wanzn hams und frech sans und wegfressn tans uns ois des Gsindl aba arbatn tans nix ob dös san oder aso a Gsindl vagast ghörns alle vagast Vagast ghörns alle alle schreit nach vagast
Das Bauernbundmitglied hat seine Figuren nicht über Rote so sprechen lassen, sondern über Menschen aus diesem Land und aus jenem Land und aus diesem Land und auch aus jenem Land, für sie sind Menschen, gleich aus welchem Land: „Gsindl“, und sie sind dabei heilfroh in dem Land zu sein, aus dem …
Als Weltautor […] Oberösterreich zu Hause […] Kurz vor seinem 91. Geburtstag erscheint ein neues Buch des deutschen Entertainers Harald Schmidt, das sich auf kulinarische Spurensuche in Leben und Werk des 1989 verstorbenen Schriftstellers begibt. „In Bücher gehen wir hinein, wie in Gasthäuser – hungrig und durstig.“ Ein Satz, mit dem Thomas Bernhard sein kulinarisches Verständnis gekonnt zusammenfasst.
Ohne 2-G-Nachweis das Geschäft zu betreten, wird überlegt, muß zur Konsequenz haben, sofort des Geschäftes verwiesen zu werden, ist doch auf der Eingangstüre groß angeschlagen, ZUTRITT NUR FÜR GENESENE UND GEIMPFTE, NACHWEIS UND AUSWEIS SIND BEREIT ZU HALTEN; ohne Grünen Pass, wird kurz noch gezögert, trotzdem in das Geschäft zu gehen, das muß doch zur Folge haben, sofort unmißverständlich aufgefordert zu werden, augenblicklich das Geschäft zu verlassen …
Die Eingangstür öffnet sich an diesem ersten Montag im zweiten Coronafeber automatisch, der Eingang wird passiert, das 2-G-Nachweiszutrittsschild nun im Rücken kann nicht mehr gelesen werden und ist, schon weit in das Geschäft vorgedrungen, gleich ganz vergessen. Es wird auch nicht nach dem 2-G-Nachweis gefragt. Ohne 2-G-Nachweis kann im Geschäft umhergangen werden. Es wird der 2-G-Nachweis nicht kontrolliert. Es kann im Erdgeschoß des Geschäfts flaniert werden. Es gibt kein Abhalten davon. Das Goustieren der Ware im ersten Stock des Geschäfts mit nicht lautem, aber doch hörbarem und sehbarem Niesen wird vom Personal nicht gestört, es hat nicht die Konsequenz, jetzt aber rasch aufgefordert zu werden, auf der Stelle nachzuweisen, geimpft oder genesen zu sein, oder ohne 2-G-Nachweis augenblicklich das Geschäft schnellen Schrittes zu verlassen.
Die Produkte im Geschäft können zu ebener Erd‘ und im ersten Stock besehen, betastet, in aller Ruhe aus den Regalen genommen, probiert, zurückgelegt werden. Keine Vertreibung aus dem Geschäft. Verkäufer beraten freundlich, drängen höflich zum Ausprobieren. Die seit etwa eineinhalb Jahren getragene und also in eineinhalb Jahren nie gewechselte und also in eineinhalb Jahren nie gewaschene Maske unter das Kinn geschoben, um deutlich die Fragen, die Wünsche artikulieren zu können, veranlaßt keine der immer wieder abwechselnd kontaktierten Verkäuferinnen, ihr Verkaufsgespräch zu beenden, aufzufordern, die seit eineinhalb Jahren getragene und also nie gewechselte und also nie gewaschene Maske wieder ordnungsgemäß über Nase und Mund zu ziehen. Auch Kundinnen stoßen sich nicht daran, daß mitten unter ihnen mit unter das Kinn gezogenener Maske gehustet wird, es sind keine fortwährenden Hustenanfälle, aber es ist doch ein kontinuierliches und für Verkaufspersonal hörbares und sehbares Husten, das ab und an unterbrochen durch für Kunden hörbares und sehbares Niesen.
Nach etwa einer halben Stunde Aufenthalt im Geschäft, das ausschließlich mit einem regierungsverordneten 2-G-Nachweis zu betreten erlaubt ist, geht es mit den vielen, wirklich vielen ausgewählten Artikeln noch einmal durch alle Geschäftsstockwerke laufend zur Kassa – wer wagt, gewinnt.
Zeigen Sie mir bitte Ihren grünen Pass.
Es sind wirklich viele Produkte, erschreckend viel zu zahlen —
Den grünen Pass bitte.
Viel zu viel ausgesucht —
Ohne 2-G-Nachweis darf ich nichts verkaufen —
Es ist viel, wirklich viel zu viel zu zahlen —
Aber seit einer dreiviertel Stunde …
Auch beim Gespräch an der Kassa die seit eineinhalb Jahren nie gewechselte und nie gewaschene Maske unterm Kinn, Nase und Mund frei —
Ohne 2-G-Nachweis dürfen wir nichts verkaufen.
Beinahe einen ganzen Monatslohn jetzt zu zahlen. Das alles wird —
Bitte, Ihren Nachweis und Ihren Ausweis.
ja gar nicht gebraucht, ganz unnötig in Wahrheit, aber mal so lustvoll, so unbeschwert, so aufmerksam bedient, mal so sorglos zu shoppen, ist doch —
Den Nachweis.
Der Rucksack wird geöffnet, im Sack gekramt, die Brieftasche herausgeholt, mit deren Inhalt können die in einer dreiviertel Stunde ausgewählten —
Ohne Nachweis dürfen wir nicht.
und zur Kassa geschleppten Produkte nicht gezahlt werden, und ohne Kreditkarte, das Konto weit überzogen —
Dürfen wir nicht.
Die Brieftasche wird zurückgesteckt, der Nachweis, genesen und geimpft zu sein, nicht aus dem Rucksack geholt, und der Kassier räumt schon, während ihm, nach einer Stunde im Geschäft aufhältig gewesen zu sein, weiter hüstelnd und niesend gesagt wird, keinen Nachweis zu haben, die zur Kassa geschleppten Artikel zur Seite und ihm der nah, ganz nah danebenstehende Kunde seinen grünen Pass …
„In der Nacht nach dem erfolglosen Anschlag versammelten sich dann Tausende Menschen in Samsun rund um das rot-weiß-rote Atatürk-Denkmal, um eine Mahnwache abzuhalten – und so die Ehre ihres Helden wiederherzustellen.“
„Er gilt als der Vater der modernen Türkei – bis heute wird Mustafa Kemal Atatür, der das Land nach dem 1. Weltkrieg als erster Präsident in eine westlich orientierte Richtung führte, als Nationalheld gefeiert. Selbst im gegenwärtigen Rechtssystem der Türkei stehen abfällige Äußerungen über den einstigen Soldaten unter Strafe.“
„Und ausgerechnet dieses Werk des Wiener Bildhauers geriet vor einigen Tagen ins Visier von Vandalen – und in die Schlagzeilen. Mit einem Seil versuchten zwei Cousins im Schutze der Dunkelheit die Statue mit einem SUV vom Sockel zu ziehen. Doch die Aktion scheiterte – das Seil riss. Das Denkmal blieb unbeschädigt – nicht allerdings der türkische Nationalstolz: Und so dauerte es auch nicht lange, bis dank Überwachungsbildern die Handschellen klickten und das Duo in der Folge als Schwerverbrecher den Medien vorgeführt wurde.“
Vandalistischen Schwerverbrechern muß unmißverständlich gesagt werden, wie können sie es wagen, ausgerechnet das Werk eines allzeit getreuen Mannes aus dem reichen Kammerland zerstören zu wollen, ihnen muß mit fester Stimme gesagt sein, es ist ein durch und durch rot-weiß-rotes Werk eines durch und durch rot-weiß-roten Mannes, hinter den sein rot-weiß-rotes Land sich wie ein Soldat zu stellen, in der Stunde des Angriffs und der Not, seinem rot-weiß-roten Land Stolz und Ehre …
„Nach dem gescheiterten Protest-Akt hielten Tausende Menschen am Denkmal eine Ehrenwache.“
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