Meek news

Meek News

Es wird nun, doch seit einiger Zeit bereits, hysterisch von fake news gesprochen und geschrieben. An den Pranger werden die gefälschten Nachrichten genagelt. Gefälschte Nachrichten sind das Negativste, so die einhellige Meinung, die auch oder vor allem jene uneingeschränkt unterschreiben, die selbst unentwegt derartige zeugen.

Von einem Kirchenmann kann in dieser Hinsicht viel gelernt werden.

Es gibt Fälschungen. Fälschungen sind negativ. Und es gibt, so Christoph Schönborn in der Umsonst heute am 9. Juni 2017: „fromme Fälschungen“. Das klingt doch gleich positiv. Und ist nicht gerade der Mensch der Gegenwart angehalten: positiv zu formulieren.

Statt fake news könnte doch gesagt und geschrieben, also positiv formuliert werden: devout news oder godly news oder, wird etwa daran gedacht, wie Lämmer doch laufen Menschen den Nachrichten folgsam hinterher,  meek news oder …

„Fromm“ einfach voranzustellen, worüber alles dann breit gesprochen und geschrieben werden könnte, über das heute nicht breit geschrieben und gesprochen wird.  Beispielsweise über den frommen Antiziganismus der habsburgischen Maria Theresia  oder den frommen Antiromaismus des Martin Luther oder …

Österreich unfähig zur einwandfreien Wiedergabe des einfachsten Sachverhalts

„Nachdem Konzerthaus-Chef Matthias Naske kürzlich in einem Interview mit der Presse bedauerte, dass er Andreas Gabalier 〈32〉 auftreten ließ:“

Das schreibt die Umsonst am 8. Juni 2017. Und das ist kurz und einfach gesagt: falsch. Falsch, und dabei ist das, was Matthias Naske zum Auftreten sagte, sogar kürzer als der oben zitierte Umsonstsatz:

„Wir hätten das nicht gemacht.“

Wie immer das Umsonstfalsche zustande kam, ob die größte Leseschwäche, die gedacht werden kann, dafür verantwortlich ist, nicht einmal fünf Wörter sinnerfassend lesen zu können, ob einfach die falsche Überschrift von einem anderen Medium genommen wurde, ohne den gesamten Bericht zu lesen, dieses kleine Beispiel sollte Sie nur daran erinnern, was Sie unbedingt zu tun haben, ehe Sie etwas weitererzählen, das Sie in dieser Umsonst gelesen haben, nämlich zuerst das Gelesene auf Richtigkeit zu überprüfen.

Das wäre eigentlich nicht Ihre Aufgabe, sondern die des Umsonstmeisters, aber dieser hat wichtigere Aufgaben für sich auserkoren, etwa sich mit offenem Mund mit Niki Lauda über das „Speiben“ zu unterhalten, was zwar auch keinen Informationswert hat, um den es ihm wohl nicht geht, sondern lediglich einen Unterhaltungswert für sich selbst.

Und dieses kleine Beispiel zeigt ein weiteres Mal, wie um vieles wichtiger eine Lese- und Schreibeförderung statt einer geplanten Presseförderung für die Umsonsten wäre …

Andreas Gabalier - Österreich - 8-6-2017

 

 

Soziale Kompetenz und Ursachenerkennung von FPÖ unzensuriert

FPÖ unzensuriert taucht im Internet stets in das Tiefste vor, um immer wieder etwas zu finden, um für „Weiße“ … etwas gegen „Zigeuner“ vorbringen zu können, also dafür findet sie immer wieder etwas, sogar seriöse Berichte kann sie hierfür einsetzen. Sie nimmt dafür weite Tastaturwege auf sich. Diesmal bis nach Redbridge, London.

Wie sich FPÖ unzensuriert diesen seriösen Bericht aus Redbridge gesinnungsgemäß zurechtschreibt, darauf will gar nicht eingegangen werden. Denn das hieße, sich mit ihr das Unwesentlichste zu konzentrieren. Wer aber diese gesinnungsgemäße Schreibe der FPÖ unzensuriert mit dem seriösen Bericht aus Redbridge unbedingt vergleichen will, kann es tun: die gesinnungsgemäße Schreibe der FPÖ unzensuriert ist in der Collage zu lesen, der seriöse Bericht aus Redbridge kann hier zum Lesen geöffnet werden.

Das Wesentliche an dieser Schreibe der Copysite der identitären Parlamentspartei ist aber, was diese aus dem serösen Bericht aus Redbridge nicht anführt, und das verrät einmal mehr sehr viel über die soziale Kompetenz. Es kann gesagt werden, wer bei Kindstod obsessiv fixiert ist, bei welchen sogenannten Ethnien komme es durch „Inzucht“ … die obsessive Sorge umtreibt, die sogenannten Weißen könnten in einem Bezirk von London …, dessen soziale Kompetenz ist nicht vorhanden, hat keine soziale Herangehensweise, kann keine soziale Politik je erwartet werden …

Und auch das bekommt nur Bedeutung vor dem Hintergrund, daß eben die Sozialdemokratie dabei ist, sich die identitäre Parlamentspartei sozial schönzurichten, wenn etwa davon gesprochen wird, eine Rot-Blaue Koalition wäre „weniger unappetitlich“, ein Hans Sallmutter überrascht sei über so manche Position der FPÖ im Sozialbereich …

Schönreden geht noch leichter mit Musik. Die fehlt noch. Vielleicht aber komponiert der Sozialdemokratie schon wer einen Schlager mit dem Refrain: „Über diese rote Brücke mußt du gehen“ …

NS Amüsiert hat doch eines. FPÖ unzensuriert verweist auf eine Aufklärungsbroschüre, die sie zum Herunterladen bereitstellt. Es gehe dabei, wie sie schreibt, „um dem Problem der Inzucht zu begegnen“. Es wird auf dieser von FPÖ unzensuriert verlinkten Site als Beispiel die Ehe mit einem Cousin angeführt. Und das ist das Amüsante daran, wird dabei an Österreich gedacht, aber gar nicht an niederösterreichische Keller, sondern lediglich an das Eherecht in Österreich, das Cousine und Cousin nicht die Ehe verbietet …

Und im Zusammenhang mit dem Eherecht in Österreich kann amüsiert festgestellt werden, es ist doch ein Land der rechten Tradition:

„Die Reichsregierung hat vorbehaltlich einer abschließenden Neuordnung des gesamten Eherechts zur Vereinheitlichung des Rechts der Eheschließung und der Ehescheidung im Lande Österreich und im übrigen Reichsgebiet das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird:“

So viele Änderungen des Eherechts gab es seit 1938, aber das mit der „Reichsregierung“ und „im übrigen Reichsgebiet“ wurde nicht geändert. Ja, es scheint sich ein weiteres Mal zu bewahrheiten: der Traum stirbt nicht aus, der Traum stirbt zuletzt … und wenn die Hoffnung auf solche Parteien wie die identitäre Parlamentspartei gesetzt wird, bewahrheitet sich stets: die Hoffnung enttäuscht zuerst. Zumeist schon mit der Wahl einer solchen Partei.

FPÖ unzensuriert - Inzucht

 

Wer vermag es schon zu sagen, wofür das Eck von Andreas Gabalier steht

Wofür steht Andreas Gabalier - Muslim - Kurzist.jpg

Es wurde bereits vermutet, was Matthias Naske zu Andreas Gabalier sagte,

„Tourneeauftakt im Wiener Konzerthaus“ von dem die Meinungsfreiheit Klagenden,

sei interpretierbar wie ein Gedicht. Er und seine Anwälte, seine Anwälte oder er haben kurz und rasch zu einer von gar vielen Interpretationen Zuflucht gesucht, von der sie für sich wohl ein Klagsheil zu erhoffen meinen.

Nun, es gibt viele Interpretationen, die ebenso Klagsglück, aber auch Klagsunheil bringen könnten … hier nur zwei der vielen möglichen weiteren …

Vielleicht stehe er für das Frauenbild eines Mannes, der das Erbe seiner Ahnen hochhält, kurz gesagt, für das Frauenbild eines Muslimen. Steht er doch hart dafür:

Der österreichische Volksmusik-Star Andreas Gabalier verteidigt in GALA mit Nachdruck sein Frauenbild. „Heute traut sich die Frau schon fast nicht mehr, sich zu freuen, wenn sie sich zu Hause um die Kinder kümmert, weil es so hingestellt wird, als wäre das der größte Fauxpas überhaupt“, sagte der 31-Jährige im Interview. „Als müsste sich jede Mutter, die sich den Kindern hingibt und mal auf den Job pfeift, als zweitklassiger Mensch fühlen.“ Die traditionelle Rollenverteilung betrachte er „als etwas Schönes, da ich es selbst auch bei uns so erlebt habe, dass die Mama das mit voller Hingabe gemacht und genossen hat“. Ob eine berufstätige Frau nach der Familiengründung im Job bleibe oder nicht, sei ihr zwar persönlich freigestellt, so Gabalier, bei seiner Freundin stehe das aber nicht zur Diskussion: „Natürlich wird sie als Mutter zu Hause bleiben.“ Mit der TV-Moderatorin Silvia Schneider, die er „ein tapferes Mädel“ nennt, ist Andreas Gabalier seit 2013 liiert. Einen Hochzeitstermin gebe es aktuell nicht an, sagte er GALA: „Gott sei Dank darf das ja der Mann bestimmen. Ich möchte es nicht zwischen Tür und Angel machen.“

Klingt das nicht wie die Deutung des Islams? Etwa vorgebracht von dem Islamischen Zentrum in München, wo es zwar keinen Musikverein gibt, aber er trotzdem gerne auftritt, im Stadion:

Dem Mann obliegt es, die Familie zu versorgen (Koran 4:34). Er ist vor Gott verantwortlich für das Wohlergehen seiner Familie. Eine Familie braucht Führung, so wie es auch in jedem Team jemanden geben muß, der letztendlich Entscheidungen fällt. Die Frau ist die Person, welche die Kinder empfängt, in sich trägt, gebiert, stillt und erzieht; sie trägt die Hauptverantwortung für das Wohl der Kinder. Dies ist ihre wichtigste Aufgabe.

Die gabaliersche Ansicht könnte aber ebenso gut für Kurzismus stehen. Ein, zugegeben, Verlegenheitsbegriff. Es hätte auch gesagt werden können: Köstingerismus. Aber in einem nach Führung schreienden Staat soll das nicht vernebelt werden; deshalb Kurzismus, abgeleitet vom Namen ihres Ob-Mannes. Es ist ein Verlegenheitsbegriff, weil ÖVP, so schlecht als kurz gesagt, soll die ÖVP nicht mehr sein, und was sie werden soll, nun, das weiß, kurz und schlecht gesagt, die christschwarze Partei selbst nicht … vielleicht deshalb die stete Zuflucht zur Verlegenheitserklärung: neu soll sie sein. Nun, wie neu das sein wird, sagt Elisabeth Köstinger auf eindrucksvoll welteingekürzte Weise:

Ich werde Frauen aus voller Überzeugung auf allen Ebenen immer fördern, aber jede Frau soll selbst entscheiden können, ob sie Mutter sein will oder Vorstandsvorsitzende.

Muslim oder Kurzist, auch das also könnte eine Interpretation sein, wofür er stehen möge, der Andreas Gabalier. Und singt er nicht stolz des Mannes Hymne, die wie einst ohne die Frau auskommt?

Nicht schutzlos, also informationslos dem Terror in Medien sich ausliefern

Alexandra Föderl Schmid - kein Schutz nirgendwo

Alexandra Föderl-Schmid entdeckt den Straßenverkehr, am 4. Juni 2017, in der Qualitätszeitung, freilich in der Definition von Qualität österreichischen Zuschnitts.

„Schon wieder Menschen mit einem Auto niedergefahren. Das Perfide an diesem Vorgehen ist, dass es keine Vorbereitung braucht und überall geschehen kann.“

Alexandra Föderl-Schmid erzählt die Erzählung nach, die erzählt wird, seit es den Autoverkehr gibt, wie sie etwa von Octave Mirbeau bereits vor einhundert Jahren erzählt wurde. Von diesem Terror im Namen des Fortschritts, vor dem es keinen Schutz gibt, irgendwo, schreibt sie nicht, sondern von dem anderen Terror …

„Wie die Ereignisse in Afghanistan der vergangenen Tage zeigen, gibt es auch dort Attentate: Zuletzt starben dabei mehr als 85 Menschen in Kabul und dann wurden just noch Besucher des Begräbnisses dieser Anschlagsopfern angegriffen.“

Alexandra Föderl-Schmid entdeckt also am 4. Juni 2017, sie kann durchaus über den Suppeneuroparand hinausblicken … oh, auch fern von Europa gibt es Attentate, gibt es Ermordete, ach, kein Schutz vor Mord – irgendwo: weder in Österreich noch in Afghanistan.

Die Qualität einer großen Journalistin macht es wohl aus, keine Materialien zu benötigen, keine Daten zu benötigen, vielleicht noch kurze Blicke in die Umsonsten während der Fahrt mit einer Straßenbahn, die weiter an der Qualitätsspirale österreichischer Medien drehen, die genügt, um schreiben zu können, was sie schreibt. Eine Datenbank hierfür heranzuziehen, das wäre nur … zum Beispiel diese:

„Damit wir auf diese und weitere Fragen Antworten finden können, müssen wir aber zuerst klären, über was wir hier eigentlich sprechen. Was ist Terror? Und welche Herausforderungen birgt die Auseinandersetzung damit? Antworten darauf gibt die Global Terrorism Databse (GTD)—eine einzigartige open-source Datenbank des National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism (START) der University of Maryland, die seit 1970 Terroranschläge dokumentiert, analysiert und Informationen dazu sammelt.“

Wie fundiert eine Journalistin schreibt, ist ein Kriterium für ihre Qualität. Und fundierter als sie … als Vergleich fiele nur eine Copysite ein, aber tatsächlich, Alexandra Föderl-Schmid, kein Schutz, irgendwo, vor Fahrzeugen, die …

„So kommt zum Beispiel statistisch gesehen laut der GTD nur in 0,07 Prozent aller Anschläge ein Fahrzeug als Waffe zum Einsatz, was die Anschläge von Nizza, Berlin und Jerusalem zu absoluten Ausnahmefällen macht.“

0,07 Prozent. Kein Schutz, irgendwo. Wie schutzlos erst auf den Straßen in Österreich. Aber. Es gibt dafür menschgemäß eine Lösung: „Travel Ban“. Das allerdings schreibt nicht Alexandra Föderl-Schmid. Dafür gibt es ja Donald Trump, der das ausspricht, was eine vornehme Dame österreichischer Qualitätsmedienherkunft nicht schreiben würde … dafür, was für ein Segen, gibt es die Tweets, die in die eigene Schreibe eingebettet werden können. Will Alexandra Föderl-Schmid auf raffinierte Weise kundtun: folget Trump?

In Österreich? Aber auch in Österreich gibt es Männer von einem Zuschnitt des Herrn Trump, also – ob die Mehrzahl richtig gebildet ist, ist ungewiß, bitte um Nachsicht – Trumpeln.

Das Kleid des Kaisers ist durchsichtig.

Es ist keine Aufgabe mehr der Copysite der identitären Parlamentspartei, der Wahrheit verpflichtet zu sein, sondern sie hat es aufgegeben, der Wahrheit verpflichtet zu sein; ihre grundlegende Richtung, festgeschrieben im Impressum, ist nun eine, die zwar anders klingt, aber eigentlich die alte ist, also recht parteilich.

Recht parteilich. Wie beispielsweise der Lobgesang auf Josef Weinheber. Der Lobgesang ist nicht überraschend. Die vollkommene Ausblendung seiner aktiven Rolle im Nationalsozialismus ist nicht überraschend, und auch keiner Aufregung wert. Weder interessiert die identitäre Parlamentspartei noch Josef Weinheber. Es überrascht bloß im Zusammenhang, wie nun von der Sozialdemokratie es forsch angegangen wird, die identitäre Parlamentspartei als eine passable und fesche Regierungsbraut machtverliebt anschauen zu wollen …

Die Sozialdemokratie auf der verzweifelten Suche nach einer anderen Brautpartei schneidert ihr ein, nein kein neues, ein Kleid eben, das sie anschauen können will, aber unter dem Kleid trägt sie ihr altes und unwechselbares Höschen, das dermaßen an die Haut durch die im Höschen abgelagerten Klebestoffe gepickte Höschen, das mit der Haut derart verwachsene Höschen, das ein Wechseln des Höschen faktisch je unmöglich …

Es interessiert nicht die Copysite der identitären Parlamentspartei, aber es sollte die Wählerinnen und Wähler interessieren, es sollte alle interessieren, die nun, und das sind nicht wenige, meinen, die identitäre Parlamentspartei wäre eine, die in der nächsten Regierung ihre Stühle … im Höschen sind auch die Ergüsse der Schreibstaffel, die weiter absondert, was sie zu absondern imstande ist, wie seit Bestehen dieser Copysite von ihr nicht anders zu erwarten. Die Schreibstaffel interessiert nicht, außer im Zusammenhang mit der Schneiderin Sozialdemokratie …

Max Mach am 4. Juni 2017:

„wir kommen da raus…frau glock und herr smith&wesson werden das problem elegant lösen…und bei den willkommenspolitikern und den eu-abgeordneten fangen wir an“

Evil Rat am 4. Juni 2017:

„Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass Großbritannien öfter das Ziel von „Terroristen“ werden wird, weil sie sich quer legen was die EU und die Zuwanderung von Siedlungs-Invasoren betrifft. Das wird Soros gar nicht gefallen… Wenn mehr Länder nein zu Rapefugees, Krimigranten und anderen Siedlern sagen.
Nix mit NWO… Nix mit ‚Weltherrschaft‘ Nein zur ’neuen negroiden Mischrasse mit niederen IQ'“

Das werde Soros gar nicht … weshalb gerade Soros namentlich genannt wird, nun ja, er verkörpert halt alles, wofür die identitäre Parlamentspartei nicht steht …

Arkus am 2. Juni 2017:

„Diese linken Drecksäcke wollen Europa vermichten. Die Vereinten Nationen fordern für die EU-Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien einen ‚Bevölkerungsaustausch‘ mit Migranten aus Nahost und Nordafrika. Offenkundig ist der Asyl-Tsunami von langer Hand geplant. Der Kampf gegen Widerstände in der Bevölkerung beim Bevölkerungsaustausch sei jedoch erforderlich, um Wirtschaftswachstum zu erzielen.“

„Austausch der Bevölkerung“, Arkus und He.-Chr. Strache, wie leicht sind sie zu verwechseln, der Unterschied nur, das Gesicht He.-Chr. Strache ist dazu auch bekannt, wenn er vom „Austausch der Bevökerung“ spricht, am 1. Juni 2017 …

Der Kaiser mag sich noch so bemühen, der identitären Parlamentspartei ein neues Kleid anzuziehen, aber das Kleid wird ein durchsichtiges bleiben, und darunter ist das nie wechselbare Höschen …

FPÖ - SPÖ - Des Kaisers Kleid ist durchsichtig

Superkurz

Als es noch nicht SM gab, wird gedacht, wäre Wolfgang Fellner ein Modell gewesen, in einem Roman zu beschreiben, wie ein alter Mann im Schubertkino mit hängender Unterlippe sabbernd auf die Leinwand starrt, mit harter Hand das umklammernd, was nicht mehr fest …

Nun, da es SM gibt, wird weiter gedacht, könnte in einem Roman ein alter Mann beschrieben werden, wie er vor seinem Bildschirm sitzt, die Postings liest und selbst harte Postings …

Das wurde gedacht, als das Interview von Wolfgang Fellner und Niki Lauda in dieser Woche gesehen wurde, ausgestrahlt von der fellnerischen Fernsehanstalt.

Und als Wolfgang Fellner erzählte, ihm, Lauda, käme bei „Politikern“ das „Speiben“, war wieder einmal klar, es muß nicht darüber nachgedacht werden, wann in Österreich der Geistesspiegel auf das laudafellnerische Niveau sank – erst mit SM oder lange davor.

Bei diesem Niveau ist es ganz und gar nicht verwunderlich, daß für Niki Lauda, wie es die Umsonst verkürzt wiedergibt, Sebastian Kurz „super“ sei, und er, Kurz, wie in diesem Interview gesagt wird, auch für Dietrich Mateschitz eine Hoffnung sei. Es ist gar nicht verwunderlich, daß für Dietrich Mateschitz und Niki Lauda Sebastian Kurz ein Superkurz sein muß, will dieser doch Steuersenkung und Sozialleistungskürzungen – gerade für einen Unternehmer wie Mateschitz, der vor dem Kapitalismus verkünden kann, sein Sender sei betriebsratsrein, müssen solche kurzschen Ankündigungen wie das Ave Sebastiana klingen.

Dieses Niveau kann einen Niki Lauda in der fellnerischen Fernsehanstalt nur zu Urteilen höchster …, etwa das, daß Sebastian Kurz der „beste Außenminister, den wir …“, oder daß He.-Chr. Strache, werde mit ihm abseits seiner Aufritte gesprochen, ein „vernünftiger …“ und so weiter und so fort.

Dieses Niveau könnte, angespornt von Niki Lauda, Sebastian Kurz zu noch einer Namensänderung verleiten, von „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ einfach schlicht und kurz: Superkurz … Und als recht gut bezahlten Kopfwerbeträger könnte Niki Lauda gewonnen werden, der dann statt dem Glücksspielkäppchen einen Superkurztarbusch … Seien Sie jetzt aber nicht sarkastisch und fragen Sie nicht, was wäre der Unterschied zwischen diesen beiden Bedeckungen …

Superkurz

„Tourneeauftakt im Wiener Konzerthaus“ von dem die Meinungsfreiheit Klagenden

Andreas Gabalier im Wiener Konzerthaus.jpgEs gehe, so der Anwalt von Andreas Gabalier, um die „Meinungsfreiheit“, um die von Matthias Naske und die von Andreas Gabalier, und diese seien, so der gabaliersche Anwalt, abzuwägen. Aber dem nicht genug.  Dann muß schon recht ordentlich gewogen werden. Ein weiterer Anwalt werde, so der Novak in seinem Interview in der fellnerschischen Fernsehanstalt, eine weitere Klage einbringen, und zwar wegen „Rufschädigung“: gegen Matthias Naske allein.

Das ist also unter Abwägung zu verstehen. Die „Meinungsfreiheit“ von Andreas Gabalier ist Meinungsfreiheit, und die Meinungsfreiheit von Matthias Naske ist „Rufschädigung“.

Das ist also „Rufschädigung“, die Meinungsfreiheit von Matthias Naske, geäußert in der Tageszeitung „Die Presse“, veröffentlicht am 8. Mai 2017:

„Wenn Andreas Gabalier – wie kürzlich – im Goldenen Saal des Musikvereins auftritt, ist das auch nur mit wirtschaftlichen Motiven zu erklären?

Ich glaube, das war einfach ein Fehler. Wir hätten das nicht gemacht.

Und wieso?

Weil das Signale sind. Man muss wissen, wer Gabalier ist, wofür er steht, und dann abwägen.

Ich könnte Ihnen jetzt entgegenhalten, dass er viele Menschen für Musik begeistert.

Das stimmt. Aber ich glaube, dass ein Hubert von Goisern hier sehr viel besser aufgehoben ist. Wir treffen auch gesellschafts- und kulturpolitische Aussagen, so harmlos ist das nicht. Auf der anderen Seite dienen wir auch keiner Ideologie. Wie gesagt, ich glaube, das mit Gabalier war eine Unachtsamkeit oder vielleicht auch Kalkül …

… das wohl viel Geld gebracht haben wird.

Wahrscheinlich.“

Das ist alles, was Matthias Naske zum Heimatkrachledernenmusikanten sagte. Dieses Wenige – interpretierbar wie ein Gedicht – ist nun zu einer Klage mit über zehn Seiten ausgerollt, wie ein Teig für Kas…

Das soll also die „Rufschädigung“ von Matthias Naske sein. Und damit ist alles zur Meinungsfreiheitsabwägung im gabalierschen Umfelde gesagt.

Wie in der Collage gelesen werden kann, war beim gabalierischen nackten Unterschenkelaufritt im Musikverein auch Johann Gudenus. Also der Vertreter der Meinungsfreiheitsabwägung besthin …

„Vienna.At – Online“ erträumte sich, wie in der Collage gelesen werden kann, einen weiteren Aufführungsort für Andreas Gabalier: gestern, also 19. und 20. April 2017 Musikverein und Großes Festspielhaus Salzburg, und morgen, also irgendwann, das Wiener Konzerthaus …

Das ist auch verständlich. Denn. Dieser Traum. Heute Musiktrachtenverein, und morgen …

Was ist die Meinungsfreiheit von Andreas Gabalier? „Das sind couragierte Ansichten.“ So das abwägende Urteil aus einem recht berufenen Munde:

FPÖ-ZZ macht Soziologie verständlich: „So a Congo-Neger frißt s‘ z’samm“

Und auch das ist selbstverständlich keine „Rufschädigung“, sondern nackte Meinungsfreiheit jener Menschen, die für Andreas Gabalier das Wort erschreiben …

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

 

Dietrich Mateschitz eröffnet demnächst modernste Moschee Europas

in Österreich – das ist inzwischen ein offenes Geheimnis, im Kursalon Hübner wird darüber bei Malzkaffee und Topfenschnitte schon aufgeregt geplaudert –, der Eröffnungstermin hänge bloß noch davon ab, wie viele Unterrichtsstunden Michael Fleischhacker noch benötige, um die Imamprüfung ablegen zu können.

Michael Fleischhacker soll ja der Hauptimam der Moschee Talk werden.

Manche meinen, das wäre bereits seine nun letzte Unterrichtsstunde gewesen. Er wurde in dieser unterrichtet von der Islamdompteurin Birgit Kelle und dem Demographieimam He.-Chr. Strache.

Was hat diesmal Michael Fleischhacker in seiner Ausbildung zum Talkmoscheeimam gelernt?

Von Birgit Kelle unter vielem anderen recht mehr: der Islam sei nur domestizierbar … Mit einem Imam Fleischhacker wird Österreich friedlichsten, herrlichsten Zeiten entgegengehen, wenn er allen das Tier Islam predigen wird, vor allem den österreichischen Menschen. Denn. Nichts liebt der österreichische Mensch mehr als das domestizierte Tier.

Und er, Fleischhacker, wird die Warnung des Demographieimamen Strache verkünden, die Warnung vor dem „Austausch der Bevölkerung“ … und sehet, da wird gestoppet sein der Austausch des Volkes, das wird nicht mehr miteinander reden, sondern lauschen den hellen Worten des Imamen in der betriebratslosen Talkmoschee.

Dietrich Mateschitz soll dafür keine Kosten scheuen. Auch diesmal die Rechtbesten für die Ausbildung von Michael Fleischhacker zum Talkmoscheehauptimam: die Tierbändigerin, den Demographieimam …

Aber auch in den vielen Unterrichtsstunden davor wurde er, Fleischhacker, nur von den Besten der Besten unterwiesen, recht vorbereitet auf sein Imamentum …

Superkurz.jpgAls Ausrufer soll, wie manche im Hübner meinen zu wissen, Niki Lauda verpflichtet werden, der vom Minarettreifenbalkon aus … er soll dann aber, wird gemunkelt, das Käppchen gegen einen Fes tauschen. Der Fez als neues Zeichen des friedlichen Zusammenlebens soll überhaupt promotet werden … trügen dann auch noch Frauen einen Fes statt des Kopftuches, wäre eine Debatte gütig gelöst. Denn. Es gibt keinen Atatürk mehr, der das Tragen des Tarbusches verbieten …

Talkmoschee.jpgEs soll die Talkmoschee, wie im Kursalon Hübner gemutmaßt wird, auch architektonisch eine auf der Höhe der Zeit, mehr, auf der Höhe aller Zeiten sein. Mit Staunen und hängenden Unterlippen macht im Hübner ein Entwurf die Runde, von dem behauptet wird, so etwa solle die Talkmoschee aussehen, die es geben soll, sobald Fleischhacker seine Imamausbildung … der Oberkellner soll dazu jedoch stets skeptisch seinen Kopf schütteln, geradeso, als hätte er kein Zutrauen in das Entwicklungspotential von dem Imamaspiranten.

PS Hans Sallmutter kann sich bestätigt fühlen, mit seiner Aussage über den FPÖ-Nachwuchs,

„Völkeraustausch“ oder Markus Ripfl von der Hofer-FPÖ hat kein Licht zum Lesen von einem Bedeutungswörterbuch

der so anders recht geworden ist, zu dem immer mehr die Sozialdemokratie passend sich herrichtet – das Gewand dazu schneidert Peter Kaiser …

Warnung: Bomben gefährden Leib und Leben von österreichischen Reisenden! Garantie: Abschiebung sicher!

Manchester - Kabul - Wien.jpg

Manchester

Manchester steht nicht nur, wie bereits ausgeführt,

Der Sendenden Wissen und Gottes Immer

für Manchesterliberalismus, sondern auch für Anschläge, wobei nicht nur der letzte von diesem Jahr gemeint ist, sondern auch den zu erinnern ist, der 1996 geschah, während der Fußballmeisterschaft. Über 200 Menschen wurden verletzt. Nur eine rechtzeitige Evakuierung verhinderte Tote. Verübt wurde der Anschlag von einer Organisation, deren Name ebenfalls eine Abkürzung … wie leicht ist das zu verwechseln: ISIS und IRA. Der Unterschied, die eine Organisation aus der geistigen europäischen Wüste, die andere eine aus der geistigen Wüste …

Und was für eine Aufregung über den Anschlag in Manchester im Mai 2017 in

Wien

wo der Kurier Gottes verzweifelt und flehend gen Himmel schreibt um endlich besseren Schutz, als wäre der Anschlag nicht in Manchester, sondern in Wien, ja direkt im Büro des Gottesboten …

Als am 31. Mai 2017 in Kabul ein Anschlag verübt wird, nach derzeitigem Stand mit 90 Ermordeten und 400 Verletzten, dann ist die Schlagzeile der Hauptnachrichtensendung des österreichischen Rundfunks um 19.30 Uhr nicht dieser Anschlag, sondern der „überraschende Abgang“ von dem „Fünfer“-Pichowetz aus dem Operettenteichdorf Mörbisch. Es wird zwar über den Anschlag kurz berichtet, auch darauf hingewiesen, daß es an diesem Tag aus Deutschland keine Abschiebungen nach Afghanistan gab, aber nicht berichtet, daß es genau an diesem Tag des Anschlags 17 Abschiebungen nach Afghanistan aus Österreich gab.

Heute - Kabul - 01-06-2017

Am 1. Juni 2017, also heute, bekommt die Nackte und der Hai mehr Platz eingeräumt als die Ermordeten und Verletzten von Kabul, und gleichviel Platz bekommen von dieser Umsonst Identitäre eingeräumt, die Störaktionen gegen Rettungsschiffe … Und was für einen Aufmacher hat an diesem Tag diese Umsonst? Den Anschlag in Kabul? Nein. Sondern: „Rettungsaktion für gierigen Vierbeiner“.

Und mehr Platz räumt auch die zweite Umsonst, also Österreich, dem Anschlag nicht ein – „80 Personen wurden getötet“. Wäre nicht die deutsche Botschaft in Kabul von diesem Anschlag betroffen gewesen, über deren Sachschäden ausgiebig berichtet wird, vielleicht hätte es gar keinen … Und was für einen Aufmacher hat die zweite Umsonst an diesem Tag? Den Anschlag? Nein. Sondern: „oe24.TV-Interview als Facebook-Hit – Lauda: Attacke“.

Österreich - Kabul - 01-06-2017

Kabul

Wie berichtet wird, setzt Deutschland nun nach diesem Anschlag vom 31. Mai 2017 Abschiebungen nach Afghanistan einmal aus. Und Österreich? Österreich nicht. Denn, wie ein Sprecher aus dem, kurz gesagt, Sobotka-Ministerium erklärt:

Im Hinblick auf die Reisewarnung betonte Grundböck, dass sich diese Reiseinformationen an eine “völlig andere Zielgruppe”, nämlich an österreichische Reisende, richte, “für die die Situation nicht ident wie für Staatsangehörige dieses Landes zu beurteilen ist”.

Und, wie in der Collage gelesen werden, meint dieser Sprecher auch, ein Terroranschlag reiche nicht aus, ein Land als Gefahr für die Sicherheit einzustufen … deshalb gibt vom Kurz-Ministerium eine Reisewarnung für das gesamte Land und die Warnung vor allen Reisen … Es war einmal, und das ist lange her, aber das nur nebenher, da durfte dieses Ministerium mit Respekt Außenministerium genannt werden, nun ist es halt das Ministerium des Kurzsichtigen … Das Kurzsichtige in der Gegenwart ist aber ein generelles Leiden, auch dabei hebt sich Sebastian Kurz in keiner Weise ab. Und das Sobotka-Ministerium? Ach, das ist schon seit langer Zeit ein Sobotka-Ministerium, und der jetzige Sobotka ist in der langen Reihe der Sobotkas bloß der letzte Sobotka …

Ach, was für intelligente Bomben in Afghanistan doch zum Morden eingesetzt werden. Wie Herr Grundböck genauestens weiß. Bomben, die nur Leib und Leben österreichischer Reisender gefährden würden. Deshalb die Reisewarnung. Menschen mit afghanischer Staatsbürgerschaft, die abgeschoben werden, sind nicht gefährdet. Denn die Bomben kontrollieren zuerst die Staatsbürgerschaften ihrer „Zielgruppe“, und wenn diese keine mit österreichischer Staatsbürgerschaft ist, dann explodieren die Bomben nicht, sondern lösen sich einfach friedlich in Luft aus.

Helmut Brandstätter wird jetzt wieder ruhig schlafen können. „Endlich ein besserer Schutz vor ihnen“. Erfüllt seine Forderung: in Wien, Afghanistan. Es hat doch Gewicht, das Wort Gottes, sogar dann, wenn es bloß von seinem Kurier gesprochen.