Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

ÖVP spielt für VIzekanzler mit gezinkten Karten - Facebook 2017 He-Chr Strache.jpgThomas Hofer sprach heute in den Nachrichten eines Fernsehsenders davon, daß es in Niederösterreich für die ÖVP „viele Spielvarianten“ einer Koalition nach den Landtagswahlen am 28. Jänner 2018 in Niederösterreich geben würde.

Das führt noch einmal zurück zum Wahlergebnis der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017. Es hätte „viele Spielvarianten“ gegeben, die die ÖVP hatte.

  1. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos, Liste Pilz: 67,74%, 132 Mandate
  2. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos: 63,63%, 124 Mandate
  3. Variante: ÖVP, SPÖ, Liste Pilz: 62,74%, 122 Mandate
  4. Variante: ÖVP, SPÖ: 58,33%, 114 Mandate
  5. Variante: ÖVP; FPÖ: 57,44%, 113 Mandate

„Der Wählerwille“, der Sebastian Kurz gefällt, belegt in den vom tatsächlichen Wahlergebnis gestützten Koalitionsvarianten den fünften Platz, in Schulnoten, die Sebastian Kurz auch recht gefallen, ausgedrückt, bekommt er für seinen gar so hoch gehaltenen „Wählerwillen“ eine Fünf, ein Nicht Genügend.

Werden auch noch die Varianten mit FPÖ und anderen Parteien einbezogen,  fällt der kurzsche „Wählerwille“ noch weiter zurück, auf den siebenten Variantenplatz.

  1. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos, Liste Pilz: 67,74%, 132 Mandate
  2. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos: 63,63%, 124 Mandate
  3. Variante: ÖVP, SPÖ, Liste Pilz: 62,74%, 122 Mandate
  4. Variante: SPÖ, FPÖ, Neos, Liste Pilz: 61,54%, 121 Mandate
  5. Variante: ÖVP, SPÖ: 58,33%, 114 Mandate
  6. Variante: SPÖ, FPÖ, Neos: 58,13%, 113 Mandate
  7. Variante: ÖVP, FPÖ: 57,44%, 113 Mandate
  8. Variante: SPÖ, FPÖ, Liste Pilz: 57,24%, 111 Mandate

So viele Varianten also gibt das Wahlergebnis vom 15. Oktober 2017 her. Und wie erschreckend einfallslos, wie erschreckend veränderungsresistent, wie erschreckend neuerungsresistent, wie erschreckend traditionell, was aus diesem Wahlergebnis gemacht wurde: eine Koalition von nur zwei Parteien, also diesmal von ÖVP und FPÖ, die es in der Vergangenheit auch schon gab. Ein absolut fehlender Wille für eine neue, also tatsächlich noch nie in Österreich dagewesene Koalitionsvariante von auch mehr als zwei Parteien. Als könnte in Österreich tatsächlich sogar das kleine Einmaleins nur bis eins und eins gerechnet werden. Rechenunterricht tut in Österreich tatsächlich not, wie auch Sebastian Kurz stets betont, wie mangelhaft die Rechenkünste in Österreich seien; er selbst wird wohl, will er mit Beispiel vorangehen, schnellstens einen Rechenkurs wenigstens auf der Volkshochschule besuchen.

So viele Koalitionsvarianten. Erschreckend auch die schnelle breite mediale Verkürzung und die so rasch breit medial einsetzende Kurz gefallende Darstellung, der „Wählerwille“ sei die Koalition von ÖVP und FPÖ … Selbstverständlich stimmt das, aber erst als fünfte respektive siebente Variante.

So viele Koalitionsvarianten. Es wurde nicht gezählt, wie viele Varianten für eine Koalition es in Deutschland derzeit gibt. Eine mit der AfD wäre möglich. Aber

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition …

Niemand käme in Deutschland auf die Idee, eine Variante mit der AfD gleich von Beginn an auf den ersten und einzigen Platz für eine Koalition zu reihen.

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

Lügen in Zeiten der Fake News

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Noch etwas sagte Thomas Hofer heute. Es läge auf der Hand, daß die ÖVP in Niederösterreich, weil ja auf Bundesebene schon, mit der FPÖ eine Koalition … aber es sei, so Hofer, schwer, mit einer Partei zu koalieren, die gerade die ÖVP-Spitzenkandidatin „Moslem-Mama“ genannt habe …

Das ist nicht schwer. Sebastian Kurz zeigt es Johanna Mikl-Leitner vor. Was hat nicht alles beispielsweise der montagsgemachte Vizekanzler  vor dem 15. Oktober 2017 über Sebastian Kurz, gegen Sebastian Kurz allein im Jahr 2017 gegeifert …

Bundeskanzler Kurz für Vizekanzler Strache ein Hütchenspieler - Facebook

Und das steht nach wie vor, heute ist der 15. Jänner 2018, auf der Seite von He.-Chr. Strache auf der Plattform des Unternehmens Facebook.

Der montagsgemachte Vizekanzler hat es also nicht gelöscht.

Sieht er seinen montagsgemachten Kanzler nach wie vor so? Und was sagt das über die FPÖ mit ihrem Obmann, wenn sie dann doch mit einem „Hütchenspieler“, von dem mit seiner Partei außer „Marketingluftblasen, Doppelmoral, Dampfplauderei nichts erwartet“ werden kann, koaliert?

„ÖVP-Minister Kurz aber spielt jedoch mit gezinkten Karten, die ÖVP versucht, die Österreicher auch in diesem Themenbereich für dumm zu verkaufen. Er agiert hier wahrlich als Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg. Minister Kurz verhält sich wie ein politischer Hütchen- bzw. Schauspieler. Das ist eine bewusste Irreführung der Österreicherinnen und Österreicher. Man könnte auch von Betrug reden. Hier kann man wirklich nur mehr von einer schwarzen Doppelmoral sprechen. Außer Dampfplauderei und diverser Marketingluftblasen können wir von Kurz […] leider nichts erwarten!“ 

Es ist halt auch nur „Dampf“. „Dampf“ von der ÖVP. „Dampf“ von der FPÖ. Und was ergibt zweimal „Dampf“? Eine Dampfre… Eine montagsgemachte Dampfregierung, aber keine als erste Variante gewählte Regierungskoalition, sondern eine, die die Wählerinnen und Wähler zwar nicht ausgeschlossen haben, aber sie weit nach hinten reihten, auf den fünften respektive siebenten Platz.

 

ÖVP Niederösterreich - viele Spielvarianten für eine Koalitiion - Thomas Hofer - Nachrichten ATV 15-01-2018

 

Verteidigungsminister Mario Kunasek ist offen, für „nächtliche Ausgangssperren“ gegen Soldateska

Mario Kunasek - Norbert Hofer - Nächtliche Ausgangssperren

„Nächtlichen Ausgangssperren für Asylanten steht Kunasek ebenfalls aufgeschlossen gegenüber. Er verwies in diesem Zusammenhang wiederum auf die Grundwehrdiener, bei denen es auch Nachtruhe und Zapfenstreich gebe.“

Das wird von FPÖ unzensuriert am 14. Jänner 2018 verlautbart. Das mag vielen ein absurdes Argument sein, die Gleichstellung von Soldaten und Menschen, die keine Soldatinnen sind.

Doch in der identitären Logik ist das durchaus schlüssig. Also auch für den montagsgemachten Verteidigungsminister. Diese Menschen sind für sie ebenfalls Soldaten. Sie werden von ihnen „Invasoren“ genannt. Und was sind „Invasoren“? Soldatinnen.

Mario Kunasek will „Asylindustrie abstellen“. Das verlautbart ebenfalls recht groß FPÖ unzensuriert. Daß er von „Asylindustrie“ spricht und beispielsweise, was zu „Invasoren“ besser passen würde, nicht von „invasorisch-industriellem Komplex“, mag wohl dem geschuldet sein, daß die Lieferantinnen des Begriffes „Asylindustrie“ diesen noch nicht erfunden haben. Mit dem Begriff „Asylindustrie“ erzählt Mario Kunasek etwas von sich, also etwas von seiner wohl recht bevorzugten Lektüre.

Mario Kunasek - Asylindustrie

Bereits die erste Seite des Suchergebnisses für „Asylindustrie“ belegt eindrucksvoll, welch recht Redliche diesen Begriff verwenden, verbreiten. Männer wie Udo Ulfkotte, Verlage wie Kopp, die Elite des Journalismus: Journalistenwatch … Und gesinnungsgemäß selbstverständlich FPÖ unzensuriert: diese überhaupt aus Redlichkeit und Wahrheit gräflich gezeugte Homepage …

Zu „Industrie“ fällt bei dieser Gelegenheit noch eine ein, aber – das ist nicht zu hören aus diesen kameradschaftlichen Kreisen – diese will Kamerad Kunasek nicht „abbestellen“, nämlich die „National- und Revisionismusindustrie“ … recht liebgewonnene Abonnements werden halt nicht so leicht wieder abbestellt.

Und, darüber hinaus, wer möchte schon den ehrenvollen Dank und die ehrenreiche Treue einer solchen Industrie gefährden …

 

 

Austria with this government is on the lam from Enlightenment.

Hans Rauscher - Austria on the lam from enlightenment

Für Hans Rauscher hat die montagsgemachte Außenministerin „eine gute Antwort“ auf die Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, gegeben, nämlich: „Muslime gehören zu Österreich.“

Norbert Hofer wird wohl noch nicht die Zeit gefunden haben, auch Karin Kneissl als „Philosophin“ mit tiefstem „Humanismus“ geoutet haben zu können; jetzt einmal war das Outing von Herbert Kickl not …

Aber mit dieser von Hans Rauscher gelobten Aussage ist sie unbedingt die nächste Kandidatin für das Outing als „Philosophin“.

Die Menschen in Österreich können wahrlich glücklich sein. Nicht nur, daß sie nun, wie geschrieben werden durfte,

Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“

eine philosophische Regierung haben, sie können in Österreich Zeitungen aufschlagen, in denen wahrlich philosophische Menschen schreiben, etwa Hans Rauscher, ein auf das Geschichtsphilosophische abonnierter Journalist.

„Aber vielleicht kann man“, schreibt Hans Rauscher am 11. Jänner 2018 in einer Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts, „die Streitfrage kulturgeschichtlich betrachten. Geistige und religiöse Strömungen wie das Christentum und das Judentum, aber auch die Aufklärung haben in Jahrhunderten Mitteleuropa zweifellos kulturell geprägt, der Islam nicht. In diesem Sinne gehört ‚der Islam‘ nicht zu Österreich, auf lange Sicht nicht und wahrscheinlich nie.“

Welche Aufklärung meint Hans Rauscher, die Österreich prägte? Meint er die „josephinische Aufklärung“? Oder – eher und – die 1848er Aufklärung, die im Gedenkjahr 2018 für die zurzeitige Regierung prominent im Regierungsprogramm an erster Stelle steht?

Welches Judentum meint Hans Rauscher, das Österreich prägte? Meint er das ultraorthodoxe Judentum mit seiner Autobusapartheid? Oder meint er Menschen (die als jüdische Menschen eingeordnet werden, aber sonst nichts …), die wesentliche Beiträge zur österreichischen Kultur leisteten? Welche Strömung, welche Bewegung innerhalb des Judentums meint er also?

„Es gibt natürlich viele Muslime hier, sie werden nicht weggehen“, schreibt Hans Rauscher am 11. Jänner 2018, „in dem Sinne gehören sie zu Österreich – wenn sie nicht gegen die liberale Demokratie und den Rechtsstaat verstoßen. Aber der Islam an sich hat keine Anziehungskraft auf die große Masse der anderen, religiös oder nicht-religiös. Es wird noch mehr Muslime geben, aber der Islam wird keine gesellschaftsprägende Kraft entfalten.“

Der Islam braucht auch keine gesellschaftsprägende Kraft zu entfalten, es gibt in Österreich ohnehin das Christentum, also das von, um Namen beispielhaft zu nennen, von Kunschak bis Kurz …

Was muß, um noch einmal auf das von ihm pauschal angesprochene Judentum zu kommen, das Judentum doch für eine Anziehungskraft auf die große Masse gehabt haben, wenn es Österreich gar so prägte? Diese Anziehungskraft muß so groß gewesen sein, daß man ihm aus lauter Dankbarkeit Kathedralen errichtete, um ihm konzentriert dafür Anerkennung …

Das gehöre dazu. Das gehöre nicht dazu. Diese gehören dazu. Diese gehören nicht dazu. Dieses Hineinprügeln in einen Staat. Dieses Herausprügeln aus einem Staat. Allein das, diese Liebe zur Selektion erzählt alles über die Prägungen Österreichs.

„[S]ie werden nicht weggehen[.]“

„Es wird noch mehr Muslime geben[.]“

Hans Rauscher ist zu verstehen, wenn er schreibt, sie gehörten nur in dem Sinne zu Österreich, „die Muslime“, wenn sie „nicht gegen die liberale Demokratie und den Rechtsstaat verstoßen.“ Diese Rute, oder angesichts der zurzeitigen Regierung treffender: diesen Säbel muß er ihnen ins Fenster stellen, wenn sie nicht einmal auf ihn, auf Rau, hören, der ihnen doch schon unmißverständlich ausrichtete:

„Europa, wo man sie einfach nicht braucht.“

Und trotzdem, „sie werden nicht weggehen.“ Wer wird nicht weggehen? Die Muslime, also die Männer werden nicht weggehen? Und die Musliminnen, also die Frauen, die werden weggehen, oder sie auch nicht? Hans Rauscher erwähnt sie nicht. Das heißt, sie sind also noch gar nicht gekommen, so braucht er sie auch gar nicht zu erwähnen, darüber zu jammern, daß sie, die Frauen, nicht weggehen werden, es wieder mal auf die nette Art zu probieren, ihnen wie den Männern lieb zu sagen: Ach, geht doch weg.

„Es wird noch mehr Muslime geben,“ schreibt Hans Rauscher. Musliminnen auch? Oder sie nicht? Wie oben beim Judentum kann auch hier nicht gesagt werden, welche Strömungen, welche Bewegungen innerhalb des Islams er, Rauscher, meint?

Meint er …? Wen er nicht meint, das kann doch mit einiger Bestimmtheit gesagt werden, das sind säkulare Muslime … Jedenfalls, das ist gewiß, Musliminnen, gleicher welcher Ausrichtung, Strömung, Bewegung, meint er, Rauscher, auch nicht. So klärt sich doch ein wenig auf, von welchen Prägungen Österreichs er, Rauscher, spricht: Christentum und … und Aufklärung ganz nach dem Geschmack der zurzeitigen Regierung …

Nachdem nun das Außenministerium eh schon zerrisssen wurde, etwas für Karin Kneissl, etwas für Gernot Blümel, hätte es durchaus noch weiter zerrissen werden können, damit auch etwas für Hans Rauscher … die Integration.

Er, Rauscher, weiß doch so genau, wie mit Männern zu reden ist, und was in der Welt so …

Hans Rauscher an die „werten Muslime in Europa“, Österreich

Hans Rauscher tritt in das Halbdunkel des Geistes ein

Und ihm zur Seite gegeben, als profunden Berater:

Martin Engelberg!

Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“

Hofer verteidigt Kickl - Keine Provokation, sondern Philosophie

Samstag, 13. Jänner 2018. Morgenjournal. Österreichisches Radio. Norbert Hofer, Regierungskoordinator, im Interview. Er spricht über Herbert Kickl. Kompetent. Denn. Er kennt den Innenminister. Und wer ihn wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“. Das weiß jetzt nicht nur Stefan Kappacher, sondern das wissen ab jetzt alle in Österreich, auch, daß ihm, also Kickl, der „Humanismus“ ein „großes Anliegen“ … übrigens: alle …

FPÖ-Regierungskoordinator Norbert Hofer nimmt seinen Parteifreund, Innenminister Herbert Kickl, gegen Kritik vom Bundespräsidenten abwärts in Schutz. Kritik an Kickls Formulierung, Asylwerber sollten „konzentriert an einem Ort gehalten werden“, sei keine bewusste Anspielung oder Provokation Kickls gewesen, so Hofer.

Alexander Van der Bellen hat, wird jetzt gewußt, aufgeklärt durch den österreichischen Radiosender, doch nicht alle ermahnt zu „einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache“, sondern Herbert Kickl, also nicht etwa Peter_ …

Oh, es stellen sich doch immer so viele Fragen ein. Etwa die. Wenn Herbert Kickl ein Philosoph ist, was ist dann Norbert Hofer selber? Ein Oberphilosoph? Vaterphilosoph von Herbert Kickl? Wenn Kickl doch von Hofer …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Etwa die. Um welche philosophische Richtung handelt es sich, wenn Herbert Kickl recht tief in die Philosophie eindringt? Philosophie der Steinigung?

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Anständig wie

Sprachposen der Anständigkeit

Norbert Hofer nun einmal ist, hat er in dem morgendlichen Interview nicht gesagt, Herbert Kickl sei ein Philologe … er, Kickl, mag zwar philosophieren, aber Schriften, wie gelesen werden kann, beispielweise zum Thema „Gender“ richtig zu lesen, das … Broschüren sind aber auch die anspruchsvollsten Schriften der Philosophie, die gekannt werden.

Oder ist es eine recht besondere Philosophie der Wahrheit, die er, Kickl, und mit ihm auch Norbert Hofer, vertritt?

„Immer sind Gutbazillen hinderlich“ und stets weiß die „unzensurierte“ Wahrheit Herbert Kickl

Aber nicht nur Herbert Kickl ist ein „Philosoph“. In Österreich ist jetzt überhaupt eine sehr philosophische Regierung angelobt worden, an einem Montag. Besonders hervorzuheben aus dieser philosophischen Riege der Kanzleramtsminister;

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

wie dieser um „objektive Begriffe“ Bescheid weiß – atemraubend … Die Menschen in Österreich können wahrlich glücklich sein, eine solche Regierung gemacht bekommen zu haben …

Wie unglücklich hingegen werden jetzt die Menschen in Deutschland sein, die keine

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Österreich-Koalition bekommen werden, sondern eine sogenannte große Koalition, weil diese auch eine vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvariante ist.

Übrigens, eine sogenannte große Koalition wäre in Österreich ebenfalls eine vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvariante gewesen. Es hätte auch noch andere mit einer vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvarianten gegeben, etwa eine Koalition von ÖVP, SPÖ und Liste Pilz, oder eine Koalition von ÖVP, SPÖ, Neos, oder eine Koalition von ÖVP, SPÖ, Neos und Liste Pilz.

Aber in Österreich wird halt, kurz gesagt, gewußt und gemacht, was die Menschen glücklich macht, und was auch nicht sehr anstrengt, also beim Rechnen große Forderungen stellt: eins und eins zu rechnen, das wird in diesem Land mit rechts noch leicht geschafft.

Antworten zu Fragen zum derzeitigen Bundespräsidenten lassen sich allmählich mehr und mehr finden. Etwa die, weshalb wollte Alexander Van der Bellen eigentlich Bundespräsident werden? Er will die Menschen in Österreich glücklich sehen. Deshalb wohl sein Regierungsauftrag, kurz gesagt, ohne Einschränkung, die Angelobung einer vom Wahlergebnis her schwach abgestützten Koalition von ÖVP und FPÖ.

Die Philosophie der zurzeitigen Regierung ist kein rechtes Geheimnis … aber welche Philosophie vertritt der Bundespräsident? Die Philosophie der Kontemplation? Die Philosophie eines Hofburgwiesenspaziergängers mit Hund? Die Philosophie der gar so hellen Sätze oder der Alles-und-Nichts-sagenden-Sätze?

Welche Maxime wohl über dem Bette des Bundespräsidenten hängt? Vielleicht:

Das wahre Glück des Menschen ist die Anschauung, nicht die Handlung. 

Das Glück des Menschen ist die Anschauung nicht die Handlung

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident – Mutig alten Zeiten entgegen

Verlautbarungsorgan FPÖ unzensuriert: „Endstation für Brigitte Ederer“, auf der der Antisemitismus Bahnwärter ist.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ermahnt Peter_ zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache, oder doch wen anderen.

FPÖ unzensuriert - Verlautbarungsorgan

Den sogenannten klassischen Medien versucht Norbert Hofer gar lieblich die Ablöse von Brigitte Ederer zu …

Aber FPÖ unzensuriert bringt es ungeschminkt, wie in der Collage gelesen werden kann, sie weiß, was sie als Verlautbarungsorgan nun einer montagsgemachten identitären Regierungspartei …

Vergessen wird nicht auf den „Tausender“ und Brigitte Ederer zum Vorwurf gemacht. Dabei steht für den „Tausender“ in diesem Jahr

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

gar kein Jubiläum an. Hingegen gibt es ein Jubiläum in diesem Jahr: 10 Jahre Tod eines blauen Gesinnungsführers. Ihm wird das Verlautbarungsorgan im Oktober 2018 wohl ganz jubelnd gedenken …

Und auch die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert ist sich ihrer Pflicht bewußt, wie in einem Verlautbarungsorgan zu schreiben ist … vielleicht erhofft sie sich ebenfalls einen Aufstieg, Stühle recht nahe beim Stuhl vom montagsgemachten Innenminister …

Es wird wohl das von Brigitte Ederer von FPÖ unzensuriert veröffentlichte Bild den Mephistopheles dazu verführt haben, zu schreiben:

„Traurige Sache für einen nie sexuell belästigten ein Aufprall mit 15 Kilo Schädelfleisch.“

Und Peter_, wie stets auf der Höhe der Vergangenheit, versteht es recht, in einem solchen Verlautbarungsorgan kann es kein Fehl sein, etwas Antisemitisches zu bringen:

„Wann werden die Judasse für ihren Verrat bezahlen?“

Peter_ wird das nicht dementieren müssen. Denn. Peter_ ist kein … Dennoch wurde er von dem österreichischen Bundespräsidenten ermahnt zu einem „verantwortungsvollen Umgang mit Sprache, wurde ihm öffentlich ausgerichtet, „Anspielungen auf dunkelste Zeit des Landes dürfen im politischen Diskurs keinen Platz haben“. Oder wen meinte Alexander Van der Bellen mit dieser Ermahnung? Doch nicht Peter_, der zum Kongreß? fährt? Doch den Mann, der am Kongreß Vortragender ist? Oder meinte der Bundespräsident alle in diesem Land, also auch alle, die nicht solche Vorträge halten, alle, die nicht solchen Vorträgen lauschen? Alle, die nicht derartige grafsche Homepages betreiben?

Bei der Gelegenheit. Es fällt ein, von einem Verlautbarungsorgan wurde bereits einmal geschrieben. 

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Und nun scheint mit FPÖ unzensuriert ein zweites Verlautbarungsorgan als Konkurrenz (zwar ohne Gesinnungsunterschied) … das wird also in dieser Gesinnungsschaft

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

als „Medienvielfalt“ wohl verstanden und gelitten sein …

Sprachposen der Anständigkeit

Herbert Kickl - Keine genehme Aufgabe

Es gibt nun, wie kann es anders sein, Aufregungen um ein von dem montagsgemachten Innenminister verwendetes Wort: „konzentrieren“. Er, Kickl, spricht sich dafür aus Menschen „konzentriert unterzubringen“.

Welche andere Sprache soll er, Kickl, denn sprechen können, als die der Vorfahrinnen, die in seiner Gesinnungsschaft recht gepflegt wird, das Gesinnungspracherbe der Ahnen,

Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Freiheitlicher „Zur Zeit“ sagt Himmlers Rußlandexperte SS-Obersturmbannführer Dwinger noch allerhand Rechtes

von Generation zu Generation weitergetragen …

Und nach dieser Traditionsstange zu greifen wieder mehr und mehr bereit …

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

Bald ist es ein Monat her, daß es zur Montagsangelobung dieser Regierung kam, und schon kommt der montagsgemachte Innenminister in internationale Schlagzeilen, die alle Regierungsmacher und Regierungsmacherinnen höchste Orden einbringen müssen, für die Steigerung des Ansehens Österreichs in der Welt, auf diese gar traditionelle Weise.

Vor bald einem Monat, am 22. Dezember 2017, gab der Innenminister dem senderischen Fellner ein Interview in dem er, es ging dabei um Abschiebungen von Menschen, sagte:

„zu recht und ordnung zum durchbruch verhelfen müssen … das ist keine angenehme aufgabe die unsere exekutive dann zu vollziehen hat … aber es ist dann eine notwendige aufgabe …“

Das sei „keine angenehme Aufgabe“, so Kickl; es fehlte bloß noch, und es hätte nicht überrascht, der Zusatz, und bei dieser „notwendigen Aufgabe“, wenn sie erfüllt ist, „anständig geblieben zu sein, ohne dabei seelischen oder charakterlichen Schaden genommen zu haben“ …

„Aufgabe“, „Ordnung“ … Zwei Wörter, die Heinrich Himmler dutzendfach in seiner ein paar Seiten umfassenden Rede in Posen brachte, aber auch „Gerechtigkeit“ sprach er an; ebenfalls ein Wort, das nicht nur von der FPÖ, sondern auch von der ÖVP oft und oft gebracht wird.

Er, Kickl, sagte nicht „neue Ordnung“ … er ist ein recht kluger Mann, weiß also, daß es keine „neue Ordnung“ wäre, wenn auch einer aus seinem Gesinnungskreis von einer solchen …

Wolfgang Dvorak-Stocker, Neue Ordnung und FPÖ unzensuriert: „Diese Verbreitung von Dreck in den Medien muss endlich aufhören!“

… es fand sich bis jetzt kein Mensch, wie es scheint, der ihm sagte, diese seine von der Vorsehung ersehnten Ordnung war wohl einmal eine neue, aber das ist lange her, daß sie tatsächlich neu war, vielleicht vor der heutigen Zeitrechnung, als Menschen noch an eine Sintflut glaubten, die seine Gesinnungskameraderie viel später mit nostalgischer Verklärung tatsächlich über die Menschen brachten …

Es wird hier keine Gleichstellung von Herbert Kickl und Heinrich Himmler vorgenommen. Denn. Das wäre töricht. Eine solche Gleichstellung wäre absolut dumm und falsch angesichts der Geschichte. Das muß erneut so deutlich geschrieben werden. Denn. Es gibt immer welche, die es absichtlich mißverstehen wollen. Darüber hinaus, wie nicht nur im Kapitel Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 1 geschrieben, interessiert das deutsche reich und also auch Heinrich Himmler nicht.

Von Interesse aber ist die Weiterverwendung der Sprache, wie auch gegenwärtig weiter mittels Sprache etwas als gut, als anständig hinzustellen versucht wird, sprachliche Posen der Unschuld eingenommen werden, während es in Wahrheit weder gut noch anständig noch unschuldig ist, sondern Ungeheuerlichkeiten …

Und das Schlimmste daran ist, daß diese, kurz gesagt, Sprachposierer und Sprachposiererinnen die ersten sind, die das selbst glauben, was sie den Menschen verhökern wollen. Beispielsweise, kurz aufgezählt: „Gerechtigkeit“, „Fairness“.

Es sind also die Mechanismen, die nach wie vor wirken, die von Interesse sind, auf die aufmerksam gemacht werden muß. Wohin solche Mechanismen führen: in den Untergang, in die Verelendung in jedweder Hinsicht: ethisch, moralisch, wirtschaftlich …

Die Mechanismen sind

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 4

stets die gleichen: es wird vorgegaukelt, daß das sogenannte eigene Volk am Herzen liege, daß alles gut werde, wenn erst einmal alle Menschen außer Landes, die nicht zum sogenannten eigenen Volk und so weiter und so fort.

Und im sogenannten Gedenkjahr 2018 ist es nicht verkehrt,

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr

nicht falsch, darauf zu verweisen, daß diese Mechanismen, die geradewegs in den Untergang in jedweder Hinsicht führen, exemplarisch das deutsche reich mit seinem Reichsinnenminister … wer diese Mechanismen der Verführung späterhin recht bedienen konnte, war auch ein Blauer, der vor zehn Jahren … noch ein Jubiläum in diesem Jahr für das Niemals-Vergessen der Schäden,

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

die Verführungsmechaniker und die wenigen Verführungsmechanikerinnen dieser Gesinnung stets anrichten, für die sie stets andere verantwortlich machen, für die sie stets andere als Schuldige hinstellen.

NS Und auch das kann und muß erneut angeführt werden. Gäbe es nicht diese ständigen Verweise aus dieser Gesinnungsgemeinschaft in die Vergangenheit, gäbe es deren ständiges Beharren auf die Vergangenheit nicht, müßte die Vergangenheit gar nicht angesprochen werden. Eben erst hat die montagsgemachte Regierung einen gesinnungsreichen Vergangenheitsboden für ihre Erstvorstellung ausgesucht, nämlich den Kahlenberg, schon hat sie für ihre erste Klausur Seggau gewählt – natürlich ein Schloß, unter einem Prachtbau macht es eine identitäre Partei schon gar nicht, so nahe am Volke wie sie ist -, und fehlen sollte halt auch nicht: ein bißchen „Gau“ …

FPÖ unzensuriert sogar zum Verunglimpfen von Namen absolut unfähig

Es gefällt FPÖ unzensuriert recht gar nicht, was Alexander Pollak schreibt.

Und weil es ihr so recht nicht gefällt, was Alexander Pollak schreibt, kann sie gar nicht anders, als zu versuchen, seinen Namen zu verhunzen.

Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt FPÖ unzensuriert: „Pollack“.

Polack - FPÖ unzensuriert 9-1-18

Nicht erst seit dem montagsgemachten Verteidigungsminister ist im ganzen Land bekannt, den einzigen Kampf, den Menschen aus dieser nun montagsgemachten identitären Regierungspartei ständig zu führen haben, ist der gegen die Rechtschreibung der deutschen Sprache. Es ist nahezu rührend, es könnte Mitgefühl aufgebracht werden, wie sie unentwegt tapfer und doch vergeblich um die Beherrschung der deutschen Sprache kämpfen …

Im Grunde sind sie auch zum Beleidigen, zum Verunglimpfen durch Sprache recht unfähig. Sie werden wohl „Polack“ gemeint haben, wenn sie in diesem Kommentar vom 9. Jänner 2018 ständig von einem „Pollack“ schreiben, also „Polack“: abwertende Bezeichnung von Menschen aus Polen.

Und im Grunde wäre es auch keine Verunglimpfung, würden sie ihn „Polack“ nennen. Mehr schon eine Auszeichnung. Werden doch Menschen aus Polen auf FPÖ unzensuriert anerkennend beschrieben, als Nachzueifernde … Sie werden doch nicht Menschen in Polen, beseelt von gleicher identitärer Gesinnung, verunglimpfen wollen? Freilich, im Eifer, im unbändigen Willen nach Verunglimpfung kann es schon passieren, daß für das Verunglimpfen das Falsche gewählt wird. Der Geifer ist zwar ein unverzichtbarer Kamerad solcher Gesinnung, solcher Denke, aber für das Denken ist der Geifer kein Bruder.

Gesinnungsgemäß nimmt die Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert es mit Eifer und Geifer auf, schreibt in ihren Kommentaren ebenfalls ständig von einem „Pollack“. Auch Peter_ ist wieder mit einem Kommentar dabei. Sie erinnern sich, Peter_, der Mann, der zu Veranstaltungen als zahlender Teilnehmer reist, die ein nun montagsgemachter Innenminister mit seinem Vortrag …

Und was bei einer gesinnungsgemäßen Namensverhunzung nicht fehlen darf, ist, Menschen als „hässlich“ zu verunglimpfen. Das bringt gesinnungsgemäß Peter_ ein. Es darf dabei gesinnungsgemäß das Sexuelle auch diesmal nicht fehlen. Einer oder eine aus der Schreibstaffel pflichtet Peter_ bei, vermutet, „Pollack“ besitze bloß ein „Handwaggerl“, und darüber hinaus meint er oder sie, wohl auf sich selbst bezogen, es mache „Intelligenz geil“ … eine durchaus überraschende Feststellung in einem Land, von dem nur ein Slogan bisher bekannt war, es mache, kurz: schwarz …

 

FPÖ unzensuriert Jänner 18

 

Wehklage ohne Recherche

FPÖ unzensuriert - Info-Direkt - Jouwatch - Martin Sellner - Geld und Patriotismus

FPÖ unzensuriert bringt am 7. Jänner 2018 im Grunde eine Zusammenfassung der Wehklage von Martin Sellner auf seiner Homepage, daß er kein Bankkonto mehr habe, also in Österreich. In Ungarn scheint er jetzt eines wieder zu haben.

Die Hintergründe, weshalb ihm von einigen Banken das Konto gekündigt wurde, werden nicht genannt. Weder von FPÖ unzensuriert noch von Info-Direkt noch von Jouwatch. Verdächtigungen werden gebracht, kurz zusammengefaßt: „die linke Meinungsmafia“ war’s.

„Zudem versuche die Antifa zu verhindern, dass Sellner finanzielle Unterstützung erfährt.“

Das schreibt Jouwatch. Erstaunlich, welch großer Einfluß der „Antifa“ zugeschrieben wird.

Dabei hätte gerade von Journalistenwatch erwartet werden dürfen, daß sie nicht Verdächtigungen, Vermutungen weitergibt, sondern der Sache auf den Grund geht. Schreiben doch für Journalistenwatch gerade Personen, die von sich meinen, die Elite des Journalismus zu sein, und meinen das wohl nicht nur auf Österreich beschränkt.

Martin Sellner jammert und FPÖ unzensuriert jammert für ihn, aber die „Islamische Glaubensgemeinschaft“ sammle doch auch Spenden und habe dennoch …

Es wird wohl auch in dieser Sache sich am Ende herausstellen, wenn wer sich die Mühe macht, es genau zu recherchieren und nicht nur auf das je zu bezweifelnde Wort Sellners setzt, daß es sich nicht ganz recht so darstellt, wie es Martin Sellner darstellt, und wie es für ihn FPÖ unzensuriert, Info-Direkt und Jouwatch bereitwillig, ohne Recherche, darstellen.

Denn eines ist klar. Ohne Gesetzesbruch kann es in Österreich nicht gehen, einer Person ein Konto zu kündigen, zu sperren, zu verweigern. Seit dem 18. September 2016 gibt es beispielsweise in Österreich einen Rechtsanspruch auf ein Basis-Girokonto. Und mit diesem Gesetz ist auch geregelt, welche Verfehlungen dazu führen können, die zur Ablehnung eines Kontos berechtigen.

Es ist recht dünn, was hier FPÖ unzensuriert, Info-Direkt und Jouwatch anführen, weshalb Martin Sellner kein Konto … nein, es nicht dünn, es ist nichts, nur Verdächtigungen, Vermutungen, gesaugt aus der gemeinsamen Gesinnung.

FPÖ unzensuriert zitiert die Wehklage von Martin Sellner auch darüber, Paypal habe ihn gesperrt … Gesinnungsgemäß erzählt Martin Sellner nicht, weshalb. Und gesinnungsgemäß ergänzt FPÖ unzensuriert nicht, weshalb. In der Collage kann ebenfalls gelesen werden, was „Der Tagesspiegel“ am 14. Juni 2017 dazu schrieb:

„Menschenverachtender geht es kaum: Die Identitäre Bewegung will verhindern, dass im Mittelmeer Flüchtlinge gerettet werden. Dafür wollen die Rechtsextremisten ein Schiff auf das Mittelmeer schicken, das Hilfsorganisationen behindern soll. Für die vom Ertrinken bedrohten Asylbewerber würde das den Tod bedeuten. Jetzt aber hat PayPal den Rechtsextremisten das Spendenkonto eingefroren. Das hat Martin Sellner, der Anführer der Identitären Bewegung Österreich, auf Twitter bekannt gegeben.“

Info-Direkt schreibt von „[u]nrühmliche[m] Höhepunkt in der Jagd auf Patrioten“ … „Rechtsextremisten“ sind also „Patrioten“. Das ist der Gesinnungskreis in Österreich, dessen Zentrum der „Patriotismus“ ist

der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund …

NS Die FPÖ ist nun eine montagsgemachte Regierungspartei, also die

erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

FPÖ unzensuriert Sommerfeld - Sellner - identitär - Paypal

fpö untensuliet – deutscherobby: lechz und lechz

FPÖ unzensuriert - deutschelobbyinfo für Silvana Heißenberg

Es muß eingestanden werden, es interessiert wenig bis gar nicht, wer Silvana Heißenberg ist, was sie zu sagen hat oder nicht zu sagen hat. Es will auch nicht darüber nachgedacht werden, ob die Reaktionen auf ihre „Meinungen“ überzogen sind, nicht überzogen sind.

Silvana Heißenberg hat ohnehin genügend Fürsprecher und Fürsprecherinnen, hat nun ihre mediale Öffentlichkeit gefunden, hat nun neue Internet-Einträge gefunden, daß sich die Frage doch stellt, weshalb jetzt bloß das Geplärre, sie könne ihre „Meinungen“ nicht mehr öffentlich äußern. Sie äußert sie doch, unentwegt. Kann es sein, daß diese mediale Öffentlichkeit sich selbst nicht als Öffentlichkeit, sich selbst nicht als Teil des Internets versteht?

Und was für „Meinungen“ äußert Silvana Heißenberg, die gar so verteidigungswert erscheinen, also ihrer medialen Öffentlichkeit?

Sie, Heißenberg, vertritt beispielsweise die „Meinung“, Angela Merkel sei die

„verachtenswerteste und kriminellste Bundeskanzlerin, die das Deutsche Volk je erdulden musste“.

Nun, das klingt nicht nach Meinung. Das klingt nach Wissen, das klingt nach Prüfung der Geschichte. Das klingt auch nach Wissen, was Kriminalität ist. Und mit dieser Prüfung und mit diesem Wissen kommt Heißenberg zum Schluß, Angela Merkel sei … Bei ihrer Prüfung der Geschichte des „deutschen Volkes“ wird ihr wohl Bundeskanzlerin Adolf Hitler entgangen sein, nein, nicht entgangen, dieser war ja kein Bundeskanzler, sondern „Reichskanzler“, oder kurz: „Führer“, und als solcher nicht einmal kriminell und schon gar nicht verachtenswert, weil eben kein Bundeskanzler.

Und wer sind ihre Fürsprecherinnen?

Es ist beispielsweise FPÖ unzensuriert. Wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist Peter_ aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert, der sie zitiert und verlinkt zu einem Mann, von dem Sie hier in mehreren Kapiteln bereits gelesen haben dürften.

Von Peter_ selbst kein Wort mehr; eben erst ein Kapitel beendet über den Personalpool oder die eiserne Reserve für den montagsgemachten Innenminister … 

Wie recht es doch Österreich hat. In Österreich findet Peter_ keine Bundeskanzlerin, der er Verachtung und Kriminalität an den Kopf schreiben könnte, so muß er nach Deutschland blicken, ausweichen, um Heißenberg gesinnungsgemäß doch noch zitieren zu können, doch noch mutig einer Bundeskanzlerin auf den Kopf zu schreiben kann, wie kriminell und verachtenswert er sie doch … aber er ist auch ein recht eigenständiger Kopf, beläßt es nicht beim Zitieren, findet für Angela Merkel eine recht eigene Bezeichnung: „Besatzungskanzlerin“.

Wie schön es aber Deutschland hat, wird auch an diesem Beispiel ein weiteres Mal klar.

In Deutschland findet sich keine „Homepage“ eines Abgeordneten einer nun montagsgemachten Regierungspartei, die sich für derartige „Meinungen“, wie etwa die von Silvana Heißenberg geäußerten, einsetzt.

Es sind Homepages etwa von diesem oben erwähnten Mann, der in der nun montagsgemachten Regierungspartei in Österreich doch ein rechtes Ansehen genießt.

Oder die „deutschelobby info“. Auf dieser Homepage etwa wird ein Fürsprache-Interview gebracht, übernommen von Info-Direkt. Stefan Magnet der Interviewer.

Die „deutschelobby“ ist nicht von einer Regierungspartei in Deutschland. Das ist irgendeine Homepage von Menschen, die sich das „Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.08.1939“ von der Vorsehung wünschen. Und wie in der Collage gelesen werden kann, gibt es gesinnungsgemäß eine „Kronen-Zeitung Ostmark“ … wer diesen Link anklickt, kommt aber nicht nur „Kronen-Zeitung“, sondern zur „Jungen Freiheit“. Diese Wochenzeitung hat durchaus viel gemein mit der „Zur Zeit“, nur eines nicht, sie ist nicht das Blatt der Mandatare und Funktionärinnen einer Regierungspartei wie in Österreich …

Kronen-Zeitung Ostmark - Gerd Honsik - deutschelobbyinfo

Kein Wort mehr zur „deutschenlobby“ … zu viele Kapitel bereits, in denen diese …

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

Für wen ist FPÖ-Unzensuriert da? Für die „Ja zum deutschen Reich“-Lobby

Harald Kotschy stürmt an für FPÖ-Unzensuriert & „Ja zum Deutschen-Reich“-deutsche-lobby …

Schachtschneider: Professor von He-Chr Strache & „Ja zum Deutschen Reich“

Und so weiter und so fort …

Eines noch. In Deutschland schreibt irgendeine Homepage, also „deutschelobby“:

„Selbstverständlich glauben auch wir so an den Holocaust™, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist!“

deutschelobby info - identitär - sellner - honsik

Erinnern Sie sich, in Österreich sprach in etwa so ein Mandatar der FPÖ, dessen Sohn jetzt ein recht Hoher im österreichischen Parlament für die identitäre Regierungspartei ist, und zu dem der Spruch recht paßt: wie das Kind, so der Vater …

FPÖ unzensuriert und deutschelobby info - Verwechslung nicht ausgeschlossen

Hat es Deutschland nicht schön? In Deutschland kann es wohl nicht zu Verwechslung kommen zwischen Websites von irgendwelchen Menschen und von Regierungsparteien. In Österreich hingegen, wenn Sie nicht aufpassen, meinen Sie auf FPÖ unzensuriert zu sein, aber tatsächlich auf „deutschelobby“, wenn Sie nur auf die Beiträge blicken, wie in der letzten Collage zu sehen ist.

Hat es Deutschland nicht schön? Vor allem wegen einer und der wohl wichtigsten Sache, die

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition 

FPÖ unzensuriert: Personalpool für den montagsgemachten Innenminister

Herbert Kickl hat, wie bekannt, für sich einen Personalpool entdeckt, der eindrücklich bestätigt, wie diese montagsgemachte Regierung für das Neue, für Veränderungen steht.

Welche Expertinnen und Experten aus dem unzensurierten Personalpool für das kicklsche Amt sich selbst unentwegt noch empfehlen, wird er, der montagsgemachte Innenminister besser als sonst wer wissen.

Auf einen aus der Schreibstaffel möchte dennoch besonders hingewiesen werden

Auf einen recht ausgewiesenen Experten, der sich mit seinen Kommentaren auf FPÖ unzensuriert seit Jahren als Mitarbeiter des Innenministeriums empfiehlt, auf Peter_, einen Mann der wie kein zweiter der österreichischen Schreibstaffel um die „kriminellen Netzwerke Bescheid weiß, der diese schon benennen kann, ehe sich solch eine Organisation eines „kriminellen Netzwerkes“ je gebildet haben wird können, wie die der „Lesben-Mafia“, von der er am 6. Jänner 2017 bereits zu berichten weiß, während in ganz Österreich es noch für unvorstellbar gehalten wird, daß sich so eine Organisation in Österreich je bilden kann.

FPÖ unzensuriert - Vor Dreck schützen

Es sollte Herbert Kickl diesen Mann unbedingt in sein Amt berufen, mit diesen seinen jahrelangen Verdiensten auf FPÖ unzensuriert bietet er sich wie kein zweiter aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert an, ihm seinen Stuhl gleich in einer Vertrauensstellung neben den Stuhl von Herbert Kickl zu rücken. Diesem Mann, der recht lange schon weiß, in welcher Hinsicht …

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Peter_, ein Mann mit dem rechten Willen zur Erneuerung der uralten Träume, Peter_, ein Mann, dem die gleichen Veranstaltungen wie dem nun montagsgemachten Innenminister wichtig sind, etwa die im Vorort von Braunau …