Thomas Höse kurz zusammengefaßt: Afdlerinnen, „die neuen Juden“.

FPÖ und AfD keinen Schritt voneinander entfernt

An den zurzeitigen Vizekanzler in Österreich mußte augenblicklich gedacht werden, der auf einem Ball in der Hofburg, auf dem er recht geübt den Pflanz tanzt, davon sprach, er und die seinigen seien die „neuen Juden“ beim Anhören der Rede von Thomas Höse im Landtag Sachsen-Anhalt.

Seine Rede verbreitet von „Jouwatch an diesem Tag, 27.06.18. Diese Verbreitung paßt zu „Jouwatch“, mit diesem rechtbesten Redaktionsteam …

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

… das weiß, ein rechtbestes Medium kann es ohne die Beteiligung von den Angesehensten aus Österreich nicht geben, also von den Rechtedelfedern aus Österreich, die in Österreich für die ersten Zeitungen

Im Landtag Sachen-Anhalt spricht also Thomas Höse von der AfD, verbreitet „Jouwatch“ im Juni 18, leise und besonnen, im Gegensatz zum zurzeitigen Vizekanzler in Österreich nicht fähig zur schrillen, zur krassen Pointe:

„ist von den ereignissen der 1930er jahre wirklich nicht weit entfernt

das sage ich wohl

auch dort wurden häuserwände beschmiert gingen schaufensterscheiben zu bruch wurden vorgeblich unbeliebte bürger eingeschüchter bedroht und geschädigt

heutzutage fehlt zumindest bis jetzt nur noch die schutzhaft

die gefährlichsten feinde unseres demokratischen gemeinwesens sind keine neonazis die stumpfe parolen skandieren nein es sind neben den islamisten die linksradikalen terroristen und das alles unter dem banner der sogenannten antifa des antifaschismus

doch es sind keine antifaschisten es sind in wahrheit neofaschisten“

Thomas Höse scheint auch nicht so gebildet zu sein, wie etwa jene aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich. Wenn diese über Antifaschismus etwa reden oder schreiben, dann machen sie es nicht ohne literarischen Bezug …

Hofer, Kickl, Gudenus, Strache und deren Faschismusauslegung

Thomas Höse hat noch einiges also zu lernen. Vielleicht sollte er auch einmal Elmar Podgorschek einladen zu einer Unterrichtsstunde, was er von der FPÖ lernen alles lernen könne … Höcke hat schon recht viel gelernt, eben erst im Mai 18 wohl auch wieder recht viel …

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Nur, was Burschenschaften betrifft, da dürfte Thomas Höse, auch er, seine Lektionen schon gehabt, von wem auch immer … Reisende aus Österreich fallen dazu ein, wie etwa jener der im Jahr 17 wieder in das österreichische Parlament eingezogen ist, sich auf seinem warmen Stuhl wieder bequem machen kann …

Das muß doch einmal hervorgehoben werden, dieser ganz ursprüngliche Sonderzweig der Pädagogik österreichischer Herkunft, die es verdiente mit einem eigenen Begriff gewürdigt zu würden: Linzer Identitärpädagogik. Eine Pädagogikrichtung, die weiß, wie wichtig es ist, den männlichen Zöglingen nicht nur zu lehren, sondern sie auch zu erwuntern, etwa durch Ehrungen

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Wie es um den Unterricht von weiblichen Zöglingen bestellt ist, also in Deutschland durch österreichische Pädagogen, das liegt im Dunkeln, in Österreich selbst scheint es vor allem die Lehre zu sein, die Frau auf ihren angestammten Platz in der Gemeinschaft der Herren vorzubereiten, Prüfungen sollen ihnen als letzte Praxisstunde in der Küche und im Zimmer der männlichen Ertüchtigung abgenommen werden.

30er Jahre - AfD - FPÖ

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

„Zwar hat ihm der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer zu einem aufklärenden Gespräch gebeten, dann aber gesagt, ‚die Sache sei vom Tisch‘. Die Grünen und die vereinte Linke wollen indessen weiter hetzen.“

Das schreibt „Redakteur 3“ von „Zur Zeit“ an diesem Tag, 26. Juni 18, wie in der Collage gelesen werden kann, unter der Überschrift „Jagdgesellschaft gegen Elmar Podgorschek“ …

Goebbels - Höcke - Podgorschek - Jagdgesellschaft Zur Zeit

„Zur Zeit“ ist das Magazin der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich. Ein Name ist diesem Magazin recht verbunden, ein Name mit zwei Männern: der eine ist das Väterchen, der andere das Söhnchen. Väterchen betätigt sich weiterhin recht rege als Auf-gut-deutsch-Recke, und das von Väterchen und seiner Reitkameraderie wohl recht gebildete Söhnchen ist der zurzeitige Bildungssprecher der identitären Regierungspartei im österreichischen Parlament.

Was alles Elmar Podgorschek im Mai 18 dem Björn Höcke erzählt hat, nun, wer es wissen möchte, wird darüber Berichte selber finden. Es ist das Zerkaute. Das zu Ignorierende. Vor allem das Unwählbare. Es ist der hochgewürgte Brei, den noch einmal zu servieren, spräche nicht für einen Einladenden, eine Einladende, die einen hochgewürgten Brei zum Essen vorsetzte, hätte zurecht eine schlechte Nachrede. Und wer will schon ob seine und ihre Einladung zum gemeinsamen Verzehr von Nahrung – auch Texte sind letztendlich nur Speisen – eine vernichtende Kritik.

Der hochgewürgte und diesmal von Elmar Podgorschek zerkaute Brei „sei vom Tisch“, also für den Landeshauptmann aus dem Oberösterreichischen. Wahrlich, ein christschwarzer Mann, der wieder einmal beweist, seine Großzügigkeit gegen …

Und dennoch wollen andere es nicht vom Tisch haben, wie ungehorsam von ihnen gegen das christschwarze Landesoberhaupt, dessen Wort doch sein soll eines Bischofs gleich gehorsamst geglaubt, der es doch vom Tische weggesegnet …

Mit Podgorschek und Höcke kann an einem Kapitel weitergeschrieben werden, das die Überschrift erhielt:

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Auf gut deutsch - AfD - FPÖ - Goebbels - Höcke - Mölzer

Und wenn kein hochgewürgter Brei geschluckt werden muß, kann auch zu Podgorschek und Höcke einiges in den Sinn kommen, wenn es keine Ablenkung gibt, also kein Nachdenken über ein Denken ablenkt, das es ohnehin nicht gibt, also ein „rechtes Denken“, wie es deutscher Philosoph formuliert …

Björn Höcke ist für seinen hochgewürgten und zerkauten Brei bekannt …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

… und es würgt ihn ständig. Er, Höcke, scheint auch in zweiter Hinsicht ein anatomisches Wunder zu sein. Denn. Er hat doch ein recht kleines Mündchen. Dennoch kann er mit diesem, wie nun im Juni 18, einen ganzen Goebbels herauswürgen. Zugegeben, Goebbels war ein kleiner Mann, aber sein, wie das einst genannt wurde, „Klumpfuß“ muß doch für jeden Mund eine enorme Herausforderung sein, diesen herauswürgen zu können.

Und wenn nun einmal Goebbels schon herausgewürgt ist, von Höcke herausgewürgt, kommt in den Sinn, was Goebbels vor neunzig Jahren schrieb, also im April 28.

Vor neunzig Jahren, das ist kein Jubiläum, aber doch recht passend zu diesem gedenkreichen 18.

Goebbels beendet seinen Aufsatz „Was wollen wir im Reichstag?“ vom 30. April 28 mit dem von Höcke hochgewürgten und also zermanschten Satz:

„Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir. Jetzt seid ihr nicht mehr unter euch! Und so werdet ihr keine reine Freude an uns haben!“ 

Ein Wolf also möchte er sein. Von einem Traum der vielen Wölfe wurde einmal erzählt, der hierzu passend scheint, im Kapitel

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Und ein paar Zeilen davor schreibt, nein, nicht Höcke:

„Wir pfeifen auf Mitarbeit an einem stinkenden Misthaufen. Wir kommen, um auszumisten.“

Was wollen wir im Parlament - Was wollen wir in der Regieurng

Oh, es geht hier in keine Weise um eine Parallele zum massenmörderischen Nationalsozialismus der madigen zwölf Jahre deutschen reiches. Nur um die Erinnerung, die Breihochwürger und Breizerkauer dieser Tage

‚Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würde sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln.‘

sind keinen Schritt weiter als die Nationalsozialistinnen ihrer Tage …

AfD - FPÖ.png

Wie lange das alles schon bekannt ist, wie die Mechanismen sind, davon erzählen auch die Aufsätze von Goebbels. Und dennoch funktioniert das immer noch, was in seinen Tagen funktionierte, während doch gemeint werden könnte, es wäre endlich begriffen worden, wie es geht, nicht jeden hochgewürgten Brei zu schlucken. Schlimm genug, daß die Breihochwürger keinen Schritt von 28 entfernt sind, schlimmer noch, daß dieser Brei trotz der gesamten Bildung, trotz des gesamten Wissens über die Technik der Machterringung noch immer so leicht hineingewürgt werden kann und ohne Not freiwillig geschluckt wird.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn nicht auf den Inhalt geachtet werden muß. Wie, auch das, Björn Höcke seine Hände … noch einer, der sich die Hände reibt, von zwei weiteren Händereibenden wurde schon erzählt, vom Zerreiben der Inhalte

Was hochsteigen will raketengleich.png

Was alles …

Goebbels war auch für das Sagen „durch die Blume“, wie ein Aufsatz von ihm getitelt, auch dieser Tage werden die Blumen nicht vergessen, wenn es gilt …

Oh, ihr seit über einhundert Jahren treuen Blumen der Gesinnung, Schmuck der Ehrentracht …

Goebbels kannte seinen deutschen Klassiker, den er in einem Aufsatz zitiert, wie auch dieser Tage diese, auch dieser, nicht vergessen sind, wenn es gilt …

Was für eine recht feine Gemeinschaft diese Auf-gut-deutsch-Gemeinschaft doch ist, von dem Wartburgchristen bis …

Und wo eine und von ihnen ist, wie Höcke, um Breiklumpen herauszuwürgen, sind stets die Rechtfeinsten um sie, auch beim Kyffhäusertreffen im Juni 18 nicht anders, wo einer auch unter ihnen, dem der oberste Parteiherr von Podgorschek …

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Die Plage wird immer unerträglicher!“

Das schreibt einer auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich. Er meint damit gesinnungsgemäß nicht, kurz gesagt, beispielsweise die zurzeitigen Regierungen in Österreich und in Italien, sondern:

„Salvini … … möchte dankenswerterweise auch gegen die vielen illegalen Zigeuner in Italien vorgehen:  Daran könnte Österreich sich ein Beispiel nehmen: Die Plage wird immer unerträglicher!“

salvini - strache - kickl - kurz zitiert - die plage wird immer unerträglicher

Dazu führt, wie in der Collage gelesen werden kann, er an, was Menschen, die er „Zigeuner“ und „Negerin“ nennt“, alles tun, und als seine Beweise für seine meinende Unerträglichkeit verlinkt er zu Videos auf der Plattform des Unternehmens Youtube.

Nur, all seine Beweisvideos sind nicht aus Österreich. Nur, all seine Beweisvideos sind nicht aus dem Jahr 2018, er fand welche, aus den Jahren 2012 bis 2017. Keines aus 2018. Das einzige Video aus dem Jahr 18, zu dem er ebenfalls verlinkt, ist ein Interview mit Matteo Salvini, in dem dieser über die „Roma-Frage“ …

Das schreibt einer, der schon in recht vielen Kapiteln vorkommt, eine Figur, von der die Menschen bloß sagen können, das ist eine, die ist nur unsympathisch, grauslich, keine fürs Herz, aber es ist halt eine, die in diesen Roman paßt, der voll von solchen Figuren ist …

Es kann wohl nicht oft genug geschrieben werden:

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Es gibt keine „Roma-Frage“.

Es gibt nur eine Regierungsfrage. Und mit jedem Tag wird die Antwort dringlicher: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Wohin die „Roma-Frage“, die es nie hätte geben dürfen, führt, ist nicht nur aus der Geschichte ohne Lehre bekannt, sondern auch weiter im Jahr 18: wieder ein Toter, wieder Verletzte, wieder Vertreibung, wieder Zusehen, wieder Pogrom.

Was also meint dieser Mann, der nicht Harald Vilimsky heißt,  auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, wenn er schreibt, Österreich könnte sich ein Beispiel nehmen, an Salvini? Wie soll das denn gehen, wenn für Salvini und seine Lega Österreich, genauer und kurz konkret gesagt, die identitäre Regierungspartei das Vorbild, das Beispiel ist?

Es sind Menschen, die gänzlich erfundene Romane schreiben, wohl glückliche zu nennen. Denn. Sie können beispielsweise Figuren, von denen sie mehr als genug haben, einfach mit einem Fußtritt aus dem Roman werfen.

Aber bei einem Roman der Wirklichkeit geht das nicht.

Die Figur, von der auch in diesem Kapitel wieder die Rede sein muß, ist weiter in der Wirklichkeit tätig, und es ist zusätzlich eine Figur, die nicht bloß schreibend auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website seit Jahren tätig ist, es ist eine Figur, die beispielsweise auch zu einer Veranstaltung als zahlender Teilnehmer fährt, auf der der nunmehr zurzeitige Pferdeminister referiert.

In einem gänzlich erfundenen Roman können ohne Sorge neue Bezeichnungen verwendet werden, etwa Pferdeminister für Innenminister. Jedoch einem Wirklichkeitsroman könnte vorgeworfen, daß stimmt nicht, es gibt keinen Pferdeminister, die Glaubwürdigkeitsfrage gestellt werden. Aber, auch ein Wirklichkeitsroman hat Wirklichkeit zu verdichten. Um beides zu erfüllen, vielleicht: Mister Innenminister, oder kurz: Pferdemister …

Kurz zusammengefasst - Stopp.png

Der Baby ohrfeigende Priester hat nur seine katechetische Pflicht getan und gegen seinen obersten Herrn absoluten Gehorsam erfüllt

Und soher ist die Empörung gegen ihn ungerecht, ebenso ungerecht ist das von seinem Arbeitgeber nun gegen ihn ausgesprochene Verbot, zu taufen. Unergründlich sind des Herrn, also des Arbeitgebers, Wege. Dem ohrfeigenden Priester ist ab jetzt nicht nur verboten Tauf-, sondern auch Hochzeitszeremonien. Gibt es die Befürchtung, er könnte, nun im Ohrfeigen von Babys geübt, auch Bräute oder gar Bräutigame ohrfeigen?

Die Empörung und das Verbot ist ungerecht und willkürlich. Denn dieser Priester hat nur seine katechetische Pflicht erfüllt …

Willst Du Freude am Sohne haben, vergiß Deinen Stock nicht

Das Baby gehorchte ihm bei der Taufe nicht. Mit erhobenem Zeigefinger mahnte der Priester das Baby, ihm, dem von den Eltern das Kind in der Taufe anvertraut ward, zu gehorchen. Aber das Baby gehorchte nicht. Es blieb dem Priester katechetisch keine Wahl, er mußte es züchtigen.

Der Priester erfüllte nicht nur die katechetische Pflicht, mit seiner Züchtigung eines Babys bewies er auch seinen absoluten Gehorsam gegen seinen obersten Chef …

Papst Franziskus: „Kinder schlagen okay“

Zur Äußerung von des ohrfeigenden Priesters obersten Herrn, daß das Schlagen von Kindern in Ordnung sei, kann durchaus ein Zitat von Joubert aktuell angepaßt werden:

Ein Gedanke ist eine ebenso reale Sache wie eine Ohrfeige.

Der Katechismus und der oberste Herr schreiben nicht nur die Züchtigung als Pflicht vor und die Pflicht des Kindes zum Gehorsam gegen alle vor,

„Ein weiser Sohn ist die Frucht der Erziehung des Vaters, der zuchtlose aber hört nicht auf die Mahnung“ (Spr 13,1) Solange das Kind bei den Eltern wohnt, muß es jeder Aufforderung der Eltern gehorchen, die seinem eigenen Wohl oder dem der Familie dient. „Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem; denn so ist es gut und recht im Herrn“ (Kol 3,20) [Vgl. Eph 6,1. ]. Die Kinder haben auch den vernünftigen Vorschriften ihrer Erzieher und all derer zu gehorchen, denen sie von den Eltern anvertraut wurden. Falls jedoch das Kind im Gewissen überzeugt ist, daß es unsittlich wäre, einem bestimmten Befehl zu gehorchen, soll es ihm nicht Folge leisten.

sondern auch das Recht des Kindes, einem „Befehl nicht Folge zu leisten“, wenn das Kind „im Gewissen überzeugt ist, daß es unsittlich wäre“.

Ein, könnte gesagt werden, dem Kind eingeräumtes schönes Recht. Nun, was ist aber katechetisch und nach dem obersten Herrn „unsittlich“?

„Unsittlich“ ist die „Unzucht“, also wenn Mann und Frau, die „nicht verheiratet“ sind, sich „körperlich vereinigen“, damit einen „schweren Verstoß gegen die Würde des Menschen und gegen die Natur“ begehen, das heißt, auch dann, wenn sie ein Kind zeugen.

„Unsittlich“ – oder eine „himmelschreiende Sünde“, wie es erst ein Priester im Österreichischen zur Firmunterweisung Kindern aufschrieb – ist auch die „Homosexualität“ …

Auch gegen diesen Pfarrer empörten sich Menschen augenblicklich unerbittlich und ungerecht. Denn wie der ohrfeigende Pfarrer im Französischen erfüllt auch dieser

Der Katechismus, der Koran des Vatikans

im Österreichischen bloß seine katechetische Pflicht und legt Zeugnis seines Gehorsams gegen seinen Herrn ab …

Ohrfeigen - Katechetische Pflicht und Gehorsam gegen den Herrn.png

 

Kurz zu „Kinder in Käfigen“

Am 23. Juni 18 wird um 7.05 im Morgenjournal des österreichischen Rundfunks berichtet, was er, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich, „gefühlt habe angesichts der Kinder, die von ihren Eltern getrennt werden“.

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ich habe das wahrscheinlich so wie sie nicht nachvollziehen können welchen sinn das machen soll“

Interviewer: „die antwort finde ich kühl mir dreht sich da der magen um“

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ja aber ich bin einfach mittlerweile vorsichtig was mediale Darstellung betrifft ich will da jetzt nicht mutmaßen aber ich hab mich sehr viel mit migration beschäftigt ich weiß daß oft sehr schnell der fehler gemacht wird daß etwas anders dargestellt wird als es ist“

Sollte dem amerikanischen Präsidenten, der sich gezwungen sah, „die Praxis der Separierung von Kindern per Dekret abzustellen“, diese Aussage des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich vorgespielt werden, wird er, Trump, sich augenblicklich denken und fühlen müssen, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn die ideale Ehefrau, eine Ehefrau, die den Ehemann nicht kritisiert, eine Ehefrau, die alles gut befindet, was ihr Ehemann macht, eine Ehefrau, die ihren Ehemann dabei tatkräftig unterstützt, eine Ehefrau, die ihren Ehemann verteidigt, vor allem gegen Medien, eine Ehefrau, die ihren Ehemann je mit Oh, Herr, es ist – Hosanna in der Höhe – gut, was ihr – Halleluja – macht, Amen auch anspornt.

Und während er, Trump, denken wird müssen, was für eine ideale Ehefrau der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ihm wäre, wird er an seine aufrechte Ehe mit Melania Trump wohl auch denken müssen, die ihm eine unchristliche sein muß, hat sie sich doch eben auch einer Ehefrau ungebührlich erlaubt, ihn für die „Separierung der Kinder“ zu kritisieren, verheiratet sein zu müssen mit einer Frau, die sich kein Vorbild an dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich nimmt, wie eine Ehefrau ideal zu sein hat.

Ein weiterer Mann wird vielleicht schon früher als Trump gefühlt haben, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn eine ideale Ehefrau, steht er, die ideale Ehefrau, doch bei …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Übrigens, in dem Bericht an diesem Tage um 7.05 wurde auch seine Antwort bezüglich Austrialien berichtet – auch ein Vorbild für den zurzeitigen Bundeskanzler …

Wem die Slimfitchristians nicht beistehen, auch, wie bereits erzählt, den Kindern, weder in der Welt noch in Österreich …

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Übrigens, hätte der Interviewer ebenfalls einen Wiederkäuermagen, würde ihm das nicht passieren können, daß ihm sein Magen sich dabei umdreht. Dann würde er nämlich nur den Brei nochmals und nochmals hochwürgen und wieder und wieder zerkauen, wie eben erst der zurzeitig österreichische Bundeskanzler in Budapest mit seinen vier Kameraden – wovon es ein Foto gibt in der ästhetischen Darstellung einer polizeilichen Gegenüberstellung …

NS Es ist doch eine recht seltsame Wirklichkeitserfahrung, die der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ständig macht. Auch diesmal. Die Ehefrau des amerikanischen Präsidenten ist, nach seiner oben zitierten Aussage, ein „Medium“ – legt sie Karten oder schaut sie in die Kugel? Vorsichtig sei er bei „medialer Darstellung“ … auch die amerikanische Grenzschutzbehörde, die das Foto (in die Collage aufgenommen) der Kinder im Käfig veröffentlichte, ein Medium – materialisiert sie Kaffeesud?

Auf welcher Landkarte fand der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich Albanien erst vor kurzem „außerhalb von Europa“?

Bei so viel Wirklichkeitssinn, wem fiele dabei nicht augenblicklich Robert Musil ein, der von Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn schrieb, der Österreich vor achtzig Jahren verlassen mußte. Im Jahr 18 fiele Robert Musil, nein, das fiele Robert Musil nicht ein, je unter sein Niveau zu gehen, Robert Musil würde nicht formulieren: Wirklichkeitssinn und Kurzsinn. Jedem anderen Menschen aber, der nicht das Niveau von Musil hat, ist es erlaubt, von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn zu sprechen. Und es ist auch gar nicht anders möglich; denn zur Zeit und besonders seit diesem Montag im Dezember 17 ist in diesem Land immer weniger Förderliches vorhanden, das Niveau zu heben, nicht einmal mehr dafür, das Niveau wenigstens einigermaßen zu halten. Und diese fortschreitende Niveaulosigkeit in einem Land bleibt, kurz gesagt, nicht ohne Wirkung, nicht ohne Auswirkungen – und das ist nicht positiv gemeint – in Österreich, wie allein schon an diesem dummen Wortspiel von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn …

Kinder in Käfigen - Sebastian Kurz - ideale Ehefrau für Donald Trump

NNS Wenn aber die ideale Ehefrau als zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich nachvollziehen könnte, welchen Sinn es machte, „Kinder in Käfigen“ zu sperren, dann freilich … wie recht rasch kann, wie aus der Geschichte ohne Lehre bekannt ist, eine Gesinnung als Sinn angepinselt gefunden werden für Menschen in Lagern zu halten; Wöllersdorf ist vom Bundeskanzleramt gerade einmal etwa 53 Kilometer entfernt, zeitlich sind es – auch wenn die Jahreszahlen etwas anders vorgaukeln – vom Ballhausplatz bis nach Wöllersdorf gerade einmal vierzig Minuten hin einfach …

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Die üblichen Verdächtigen kurz in Budapest

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich bringt am 21.06.18 einen Jubelkommentar „Erfolgreicher Kurz‘ Besuch in Budapest“. Und es fällt zu dem dazu veröffentlichten Foto sofort das Plakat ein zum Film: „The usual suspects“.

Das Foto der gesinnungsgemäß zensierten Website zeigt fünf Männer in Budapest, wie die fünf Männer im Film, aufgestellt zu einer polizeilichen Gegenüberstellung.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, also auf den von der gesinnungsgemäß zensierten Website transportierten Inhalt der fünf Männer in Budapest. Inhalt ist nicht das rechte Wort. Wiederkäuerei ist das richtige Wort. Die fünf Männer in Budapest kauen wieder und wieder, und was wieder und wieder gekaut wird, ist irgendwann und das schon lange gänzlich aufgefressen, also nichts mehr da, und es wundert, daß sie, die fünf Männer in Budapest, immer noch etwas zerkauen können, also ohne Inhalt kauen können. Ohne Substanz kauen zu können – ein Luftkauen oder ein Phantomkauen. Es erinnert an Menschen, denen Gliedmaßen amputiert wurden und ihnen dennoch die nicht mehr habenden Glieder schmerzen.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Die fünf Männer in Budapest müssen zu den recht, recht seltenen Menschen gehören, die das haben, was Menschen eigentlich nicht haben: einen Wiederkäuermagen. Bei einem Wiederkäuermagen wird, wie bekannt, der vorverdaute Brei hochgewürgt und nochmals zerkaut. Auch das ein Phänomen, das von Menschen sonst nicht bekannt ist, nämlich etwas wieder und wieder hochwürgen zu können, das längst nicht mehr da ist, und dann, obgleich nichts mehr da ist, dennoch es nochmals und nochmals zerkauen zu können.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Auf der Tafel hinter den fünf Männern mit Wiederkäuermagen in Budapest steht n-fach hochgewürgt „connects“. Kann es denn Zufall sein, daß „connects“ und „suspects“ auf „ects“ endet?

Die üblichen Verdächtiger - Die gewöhnlichen Üblen.png

Es ist menschgemäß nicht von ungefähr, daß zu dem Foto der fünf Männer mit Wiederkäuermagen in Budapest der Film „Die üblichen Verdächtigen“ einfallen. Würde dieser Film nun erst, also im Jahr 18, gedreht werden, mit diesen fünf Männern in Budapest, wäre der Titel ein wenig zu ändern, auf: „Die üblichen Verdächtiger“. Von dem Film „The usual suspects“ kann der Inhalt nacherzählt werden. Von „Die üblichen Verdächtiger“ allerdings nicht. Wie oben beschrieben. Phantomkauen ist kein Inhalt, der nacherzählt werden kann. Es böte sich für die fünf Männer in Budapest auch der Titel „Die gewöhnlichen Üblen“ an.

Salvini - Das gewöhnliche Üble

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, weil, wie gesagt, keiner da ist. In „Die üblichen Verdächtiger“ könnte in einer Szene besonders auf die Händehaltung geachtet werden, von dem einen der fünf Männer in Budapest und von einem, der nicht in Budapest mit dabei war, aber sich mehr und mehr in den Vordergrund spielt. Gesinnungsgemäß eine zu erwartende Nebenrollenentwicklung in einem Film über Männer mit Wiederkäuermagen. Auch er einer, dem das Luftkauen … Die Hände von diesen beiden Männern, synchron wie zum Beten gefaltet, aber suspects beten nicht, sie reiben sich nur die Hände, sie zerreiben Inhalte – sie beten. Das mag nun paradox klingen, absurd erscheinen, surreal anmuten, daß sie Inhalte zerreiben, wenn doch davon gesprochen wurde, es gibt keinen. In einem aberwitzigen Film ist das jedoch erlaubt, der von einer aberwitzigen Wirklichkeit erzählt.

Chefverdächtiger in The usual suspects

Und wenn es um Wiederkauen geht, wenn es um Verdächtigungen geht, um Luftkauen, um Phantomzerkauen, in solch einem Film muß es auch einen geben, der der Unsichtbare genannt wird. Der Unsichtbare, das ist der Chef, der Chefverdächtiger, von dem es kein Foto gibt, nur seine Anweisungen, seine Tagesbefehle, seinen Ausführungsbrei.

the usual suspect

Vielleicht gibt es doch in einer Szene, am Ende des Films, und auch dieser Film über „Die gewöhnlichen Verdächtigen“ muß einmal enden, eine überraschende Szene, in der der Pferdeminister in einem triumphalen Auftritt im Beisein von drei oder fünf Reitkameradenein im Assistenzeinsatz ein Handyfoto von dem unsichtbaren Chefverdächtiger präsentiert, von ihm, dem Pferdeminister, selbst aufgenommen auf dem Kongreß im Vorort von Braunau, vielleicht sogar ein sogenanntes Selfie, er, der Pferdeminister, so vertraut nebeneinander mit dem Chefverdächtiger auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei wie der zurzeitige Vizekanzler aus Österreich mit dem bärtigen gewöhnlichen Verdächtiger aus Italien

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Unvermeidlich auch die Überlegung, wie könnte ein Film wie „Die üblichen Verdächtigen“ beginnen, was für eine Anfangsszene es geben könnte. Vielleicht tritt ein Doppelquartett auf und singt begleitet von einer kaiserjägerischen Blaskapelle das „Hohelied der Flüchtlingsroute“, dessen gesamter Text nur ein Wort ist. Und in der nächsten Szene eine Diskussion auf der Straße, vielleicht vor einem Dom oder auf einem Denkmal darüber, ob das Hohelied aus nur einem Wort oder doch aus zwei Wörtern getextet ist, weil dieses eine Wort durch unterschiedliche Betonung einmal gehört werden und dann wieder gehört werden kann als …

Fluchtroute

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Im Hintergrund der fünf Männer in Budapest mit Wiederkäuermagen steht recht deutlich: „V 4“. Diese Bezeichnung gab es schon einmal in der Vergangenheit, für eine Rakete …

… am Ende dann doch bloß eine Rohrkrepiererin …

Visegrad - kurz V 4

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Salvini - Strache - Kickl - sagen - Ciao

Eine vergleichende Frage kann nicht gestellt werden. Das verbieten die Massenmordverbrechen und die Massenverbrechen mannigfacher Weise des deutschen reiches in den madigen zwölf Jahren.

Was aber gefragt werden kann, ist, was ist in der Gegenwart das Schlimmste. Es ist das absolut Schlimmste, im Jahr 18 wie ein nationalsozialistischer Schreibtischtäter von der „Roma-Frage“ zu schwefeln, von Menschen, die die gleiche Staatsbürgerschaft wie Salvini haben, zu sagen, diese „müssen wir leider behalten“, Menschen, die eine Staatsbürgerschaft von einem europäischen, von einem EU-Land haben, aber eben nicht die Staatsbürgerschaft haben, die Salvini hat, ausweisen zu wollen.

Es ist das absolut Schlimmste, nach dem Porajmos, also nach dem Massenmord, so zu schwefeln, wie eben Salvini.

Es ist das absolut Schlimmste im Jahr 18, nach dem Holocaust wie eine Nazisse vor 33 von der „Roma-Frage“, wie ein Landeshauptmann von Burgenland, der an schnellster Lösung der „Juden- und Roma-Frage“ kritzelte, zu salvenieren.

Und es bleibt nicht beim Schwefeln, es wird auch schon wieder geschossen. Schreibtischtätergemäß schießt nicht Salvini, aber dafür gibt es ja …

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18 – „Bravissimo! Matteo“

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es wird schon wieder geschossen. Mit der Glock und mit Worten. Joseph Joubert war das schon 1801 (also vor zweihundertsiebzehn Jahren) klar:

„Ein Gedanke ist eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel.“

Und nun der zurzeitige Vizekanzler und der zurzeitige Pferdeminister beim „Bravissimo“ …

Und der zurzeitige Bundeskanzler zum „Visegrád-Treff mit Orbán“, sie werden wohl die Landkarten studieren, um vielleicht doch noch draufzukommen, welche Staaten „außerhalb von Europa“ und welche innerhalb von Europa … Allein scheint der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich nicht Karten lesen zu können, um, kurz gesagt, zu begreifen, daß etwa Albanien innerhalb von Europa …

Und das alles allein im Juni 2018.

Übrigens, der zurzeitige Vizekanzler ist jener Mann, der im Winter 18 auf einen Ball geht, nicht zum Tanz, sondern zum Pflanz und zur gesinnungsgemäßen Bekenntniserneuerung von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …

Eines kann mit Gewißheit gesagt werden. Es gibt keine „Roma-Frage“, nicht im Jahr 18, nicht in der Zukunft, und es hätte nie eine „Roma-Frage“ gegeben haben dürfen.

Was es aber tatsächlich gibt.

Das ist, kurz zusammengefaßt eine dringende Regierungsfrage, aber leider nicht nur in Österreich. Und noch dringender als die Regierungsfrage ist die Antwort, und die Antwort kann nur sein, sie haben ihre Stühle zu räumen.

Leopold Figl war nie im Konzentrationslager …

Leopold Figl und Ludwig Wittgenstein in der Kundmanngasse… jedenfalls nach der Gedenktafel in der Kundmanngasse 24 auf der Landstraße, im dritten Wiener Gemeindebezirk, wo er, so steht es auf der Gedenktafel, von „1937 bis 1946 wohnte“, der Glückliche …

Und es ist ein architektonisches Glück, mit Blick auf das Wittgenstein-Haus in der Kundmanngasse 19 zu wohnen.

Er wohnte also von 37 bis 46 in der Kundmanngasse, also durchgehend neun Jahre.

Es ist eine doch recht genaue Tafel nach österreichischer Art. Denn. Von seiner Zeit von 38 bis 43 in den Konzentrationslagern von Flossenbürg und Dachau kann nicht gesagt werden, er hätte dort gewohnt. Fünf Jahre in den Konzentrationslagern müssen nicht erwähnt werden, wenn er einen ordentlich ausgefüllten Meldezettel auch für diese Jahre ausgestellt als Hauptwohnsitz auf die Kundmanngasse gehabt haben wird.

Gedenktafeln können schon zu Fragen anregen. Dafür werden diese wohl angebracht werden. Oder doch für etwas ganz anderes?

Was will also beispielsweise mit dieser Figl-Gedenktafel ausgesagt werden, welche Botschaft meißelte Franz Aufhauser in seine?

Figl war nie in einem Konzentrationslager?

Leopold Figl - Kundmanngasse 24 - Gedenktafel

Figl war nie in einem Konzentrationslager, also hat es nie Konzentrationslager im deutschen reich der madigen zwölf Jahre gegeben, auf jeden Fall nicht in den fünf Jahren zwischen 38 und 43?

Figl war doch im Konzentrationslager, nämlich in der Kundmanngasse 24, aber die Konzentrationslager müssen nicht extra mit ihren Namen angeführt werden. Weil eben in dieser Zeit ein jedes Haus, eine jede Wohnung in Deutschland und in Österreich, die in einem Staat konzentriert, für madige sieben Jahre zu einem reich zusammengepfercht waren, ein Konzentrationslager war?

Oder es ist schlicht und ergreifend, um mit dem zurzeitigen Pferdeminister zu sprechen, eine Gedenktafel ganz im Sinne von Leopold Figl. Toten Menschen und toten Reichen soll nichts Schlechtes nachgesagt werden. Um es so kurz wie schlicht zu wiederholen, da es hierzu ohnehin längere Kapitel gibt, Leopold Figl selbst war ein Mann dieser Maxime, einem Nationalratspräsidenten nach 45 nachzusagen, er sei ein „rassistischer Antisemit“ gewesen, das hat sich ein Leopold Figl nicht erlaubt, so fein christlich wie er war.

Und diesem ersten Nationalratspräsidenten nach den madigen sieben Jahren des deutschen reiches in Österreich wird aus dieser fein christlichen Partei bis zu diesem Tage nur das Beste nachgesagt. Freilich kommt jetzt, da der Opportunismus der Stunde es dringend gebietet, den Antisemitismus zu exportieren, ein wenig Kritik auf …

Aber sonst ist diese gar so fein christliche Partei noch weiter ganz erfüllt von dem „ökonomischen Antisemiten“, der der erste Nationalratspräsident nach dem Tod des deutschen reiches in Österreich war und einen recht feinen christlichen Sinn für das Soziale hatte, der göttlich einzig wußte, was die Menschen brauchen, nämlich nur das, was er ihnen zugesteht.

Leopold Figl war nie im Konzentrationslager

Und im Namen der Ökonomie den Menschen alles zu nehmen, was ihnen nur genommen werden kann, dies aber nicht brutal auszusprechen, sondern es so wolkig darzustellen, wie es nur wolkig dargestellt werden kann, ganz nach dem Vorbilde etwa der Figl-Gedenktafel, ist nur, kurz gesagt, recht und billig, in Wahrheit ist es nur recht und christlich – und es wird, wie festgestellt werden kann, hier schon lange nicht mehr von der Zeit gesprochen, in der die Figl-Gedenktafel irgendwann in der Vergangenheit nach 46 angebracht wurde, sondern von Österreich im Jahr 18 –, der Ökonomie alles zu opfern, das Menschen je nur weggenommen werden kann, ist nichts, das der Ökonomie schlecht nachgesagt werden kann, denn eines dürfen die Menschen, wenn ihnen alles genommen, behalten, das feine Christliche, und wer bisher noch nicht zum feinen Christlichen Zuflucht gefunden hat, darf, und daran arbeitet die zurzeitige christidentitäre Regierung in Österreich unentwegt, nun nackt vor den Herrn hinknien, um das feine Christliche zu empfangen, das wärmt, wenn der Ofen kalt ist, das sättigt, wenn die Vorratskammer leer ist, das ein Dach über dem Kopf ist, wenn auf der Straße zu schlafen und ein Einkaufswagen der Kleiderschrank ist.

„Freunde von mir sind Roma“

Franz Lackner, Erzbischof von Salzburg, hat mit seinem Bekenntnis, Freunde von ihm seien homosexuell – es geht dabei um den gültigen Katechismus seiner Organisation –,  gereizt, einmal nachzuforschen, ob im Internet, in dem alles gefunden werden kann, ein Satz wie „Freunde von mir sind Zigeuner“ wie oft zu finden ist.

Vielleicht auch von dieser bekannten Qualität, wie etwa beim Antisemitismus, der, wie erinnert werden kann, gerne eingeleitet wird mit „Freunde von mir sind Juden, aber …“ Diesen Satz in genau von dieser Qualität auch schon gehört über „Ausländer“, „Homosexuelle“, Menschen, die einen anderen Glauben als den christlichen haben, und so weiter und so fort wie schlecht.

Es wird dieser Satz auch dafür gebraucht, um zu kaschieren, zurückweisen zu wollen, eine Antisemitin, eine Rassistin, homophob und so weiter und so fort wie schlecht zu sein. Das zu sein, verursacht anscheinend doch ein gewisses Unbehagen, und es wird versucht, es weit von sich zu weisen, es zu leugnen, mit eben solch einem Satz „Freunde von mir sind …“

Nur wenn es um Roma und Sinti geht, scheint es absolut kein Unbehagen zu verursachen, Antiziganist und Antiromanistin geziehen zu werden, es wird nicht einmal versucht, es zurückzuweisen, zu kaschieren, schon gar nicht, es weit von sich zu weisen, eine Antiziganistin und ein Antiromanist zu sein. Es scheint wohl damit auch zusammenzuhängen, daß solche Vorwürfe nicht erhoben werden, Antiziganistisches mehr auf Zustimmung stößt, wer Antiromanistisches äußert, nicht Gefahr läuft, mit einem Makel behaftet zu werden, sondern sich anerkannt integriert fühlen darf in die Gemeinschaft der Makellosen, die Freunde sind von … Soher ist zu verstehen, daß ein Satz von dieser Qualität in bezug auf Roma und Sinti nicht in Erinnerung ist, obgleich in dieser Hinsicht seit Jahrzehnten nicht unaufmerksam … Soher ist auch zu verstehen, daß in einer der größten Suchmaschinen dieser Satz kein Ergebnis liefert, bis auf eine Ausnahme, ein Suchergebnis, ein einziges Ergebnis, und wie in der Collage gelesen werden kann, hängt das mit der Vergangenheit zusammen, mit „Stolpersteinen“, also mit dem Porajmos. Eine Frau sagt zu den „Stolpersteinen“, wie wichtig diese seien und es sollte deren Geschichte in jeder Schule erzählt werden. Eine einzige Frau von 18 Jahren schreibt dazu, einige Freunde von ihr seien Roma. Und sie muß sich, schreibt sie, gleich dafür rechtfertigen, daß einige Freunde von ihr Roma seien. Sie schreibt das zu „Stolpersteinen“ in Köln. Veröffentlicht von „Duda.news Kindernachrichten“. Und das ist mutig von ihr, vor allem, wenn berücksichtigt wird, weil ihr Name nicht darauf schließen läßt, daß ihre Familie seit acht und acht Generationen in Deutschland …

Ein zweites Ergebnis wurde von der Suchmaschine nicht geliefert. Weder aus Deutschland noch aus Österreich. Aus Österreich, gerade aus Österreich nicht ein einziges Ergebnis, nicht einmal im Zusammenhang mit „Stolpersteinen“.

Es ist in Österreich dabei doch recht wichtig, sagen zu können, „Freunde von mir sind –“ kurz gesagt, Mann und Frau, die zwar selten bis gar nicht den Nachweis erbringen können, ihre Familien seien seit acht und acht Generationen in Österreich, dafür aber vor ihren Namen politische oder auf Österreichs Wirklichkeit zutreffender parteipolitische Amtstitel haben, und das reicht in Österreich aus, auf Empathie zählen zu können, damit ist sie eigentlich auch schon erschöpft, mehr Empathie gibt es nicht …

Freunde von mir sind Zigeuner

PS Die mutige Frau wird wohl nicht in der Geschichte aufsteigen, wie jener Mann, für den sehr viel Empathie verbraucht wird, in Deutschland, von dem eine empörte Zurückweisung bekannt ist. Er wies nicht mit „Freunde von mir sind Zigeuner“ zurück, ein Antiziganist zu sein, sondern er wies empört zurück, selbst ein Rom oder Sinti zu sein.

Der Katechismus, der Koran des Vatikans

Katechismus der Katholischen Kirche

Wenn ein Pfarrer in Österreich im Jahr 18, Homosexualität auf die Liste der „himmelschreienden Sünden“ setzt, dann verkauft er nur das Ei, daß das Huhn Vatikan fortwährend legt, und das Ei trägt den Markennamen Katechismus.

Rainer Hangler befolgt also nur, was sein Arbeitgeber ihm vorschreibt. Er kann also gar nicht anders, will er nicht gegen das Organisationshandbuch seines Arbeitgebers verstoßen, somit Gefahr laufen, seine Arbeit zu verlieren.

Anders freilich ist es um die Frage bestellt, ob er damit ein Bürger ist, der die Gesetze in Österreich anerkennt. Er ist es nicht.

Und die Antwort vom Bischof zu dieser Aufregung um einen Pfarrer, der nur so seine schariagemäße Pflicht erfüllt, auch in Sorge darum, seinen Arbeitsplatz nicht zu verlieren, erinnert, und das darf so gesagt werden, weil eben erst der Chef von Rainer Hangler und Franz Lackner den Nationalsozialismus ins Spiel brachte, wieder einmal Vergleiche zog, an die berüchtigten Aussagen von Antisemiten, sie seien keine Antisemitinnen, weil sie hätten ja Juden als Freunde, wenn er, Lackner, sagt, er hätte Freunde, die homosexuell seien.

Festzuhalten dabei, weil doch aufmerkenswert, ist die unerwartete Gabe in diesem Land, doch differenzieren zu können, dem Pauschalieren doch eine Absage erteilen zu können. Während ein christlicher Pfarrer ob seiner Ansichten und Handlungen ganz allein Mittelpunkt der Aufregung wird, sogar Klagen gegen ihn erwogen werden, wie auch jetzt gegen Rainer Hangler, bleibt die Schariaschrift seines Organisierten Glaubens und überhaupt sein Organisierter Glaube unangetastet, hingegen wird die Ansicht und die Handlung irgendeines gläubigen Menschen des Islams seinem gesamten Organisierten Glauben, also dem Islam, und den Schriften seines Organisierten Glaubens, also in erster Linie dem Koran, angelastet, alle Menschen des organisierten Glaubens Islam sofort mit dem einen, der verwerfliche Ansichten vertritt und verwerfliche Handlungen setzt, absolut gleichgesetzt, werden alle dieses Organisierten Glaubens wegen des einen sofort verurteilt und verdächtigt, die Gesetze des Landes nicht anzuerkennen, nicht einhalten zu wollen.

Um zum Papst, also dem Chef von Lackner und Hangler, zu kommen, der sich wieder einmal als Verharmloser des Nationalsozialismus betätigt. Im Juni 18 sagt er:

Der Papst, in dessen Heimatland Argentinien das Parlament vor wenigen Tagen für eine Legalisierung von Abtreibungen gestimmt hatte, kritisierte Schwangerschaftsabbrüche scharf. Abtreibungen von schwerkranken Föten verglich er mit Programmen der Nationalsozialisten. „Im vergangenen Jahrhundert war die ganze Welt schockiert davon, was die Nazis getan haben, um die Reinheit der Rasse sicherzustellen. Heute tun wir dasselbe, nur mit weißen Handschuhen.“ Man sollte Kinder so akzeptieren, wie sie seien, auch wenn sie manchmal krank seien, fügte er hinzu.

Auch in seinem Fall wird nicht er stellvertretend für alle Menschen seines Organisierten Glaubens genommen, um alle zu verurteilen, ihre Moscheen zu schließen, sie aus Österreich auszuweisen. Seine Relativierung der Massenmordverbrechen wird gar ehrfürchtig berichtet und verbreitet.

Wiederholungstäter Jorge Mario Bergoglio vulgo Papst Franziskus

Kein größerer Helfer auf Erden zur Zeit der Leugner und Leugnerinnen der Massenmordverbrechen des Nationalsozialismus.

Aber auch der Chef von Hangler und Lackner und Schönborn erfüllt nur die Pflicht, den nach wie vor gültigen Katechismus des Organisierten Glaubens der Katholischen Kirche zu verbreiten, gegen die Gesetze in allen Staaten.

Übrigens, Schönborn. Nun wurde berichtet, der Kardinal schweige zur pflichtgemäßen Verbreitung des Katechismus durch Rainer Hangler … Was könnte er, Schönborn, auch dazu sagen? Es gar kritisieren? Dann müßte er sich selbst kritisieren, schrieb er doch an diesem Katechismus mit.

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Jesus Christus möchte auch mit Männern, die keusche Jungfrauen sind, verkuppelt sein

Selbstkritik ist keine Kompetenz der Götter mit ihren sie schaffenden Schergen. Dieser Katechismus verweist übrigens auch das Zweite Vatikanische Konzil in das Reich der Märchen: es sei eine Konferenz der Erneuerung, des Aufbruchs in die sogenannte Moderne gewesen; ist dieser doch nach diesem Meeting der leitenden Angestellten erst geschrieben worden.

Blaskapelle spielt der Familie auf - 16-06-18

Gestern, und das hängt auch mit dem Katechismus zusammen, gab es wieder eine Prozession in der Wiener Innenstadt, gestern, am 16.06.18, und diese Menschen sind nicht zu schelten. Sie gehorchen bloß dem Katechismus des Organisierten Glaubens der katholischen Kirche.

Vatikan befiehlt religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Ob sie Bürgerinnen und Bürger des Landes sind, die die Gesetze in Österreich anerkennen? Sie sind es nicht. Wie auch? Verpflichtet von ihrem Organisierten Glauben, Fremde in den Ländern, in denen sie leben, zu bleiben, religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen.

Übrigens, der Massenmordverharmloser wurde für dieses Jahr nach Österreich eingeladen …

Die Einladung der Landesregierung ist mit Erzbischof Franz Lackner und Bundespräsident Alexander Van der Bellen abgestimmt. Der mögliche Besuch ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant.

… damit wird der Chef einer Organisation nach Österreich eingeladen, der und seine Organisation die Gesetze Österreichs nicht nur nicht anerkennen, sondern auch nicht einhalten, täglich gegen diese verstoßen.

Frauenrechte

„Als geistlicher und geistiger Führer und Oberhaupt des Reiches des Herrn melde ich vor der Vorsehung nunmehr die Beibehaltung und Erfüllung der einhundert Prozent im Reiche des Herrn!“

Nur Männer und Frauen können nach Ansicht von Papst Franziskus eine Familie sein. Die Menschen sprächen heutzutage von vielen Formen von Familien, sagte der Papst gestern der italienischen Nachrichtenagentur ANSA zufolge. Aber die Familie als Ebenbild Gottes seien einzig Mann und Frau, sagte der Papst und schloss damit homosexuelle Paare aus der Definition aus.

Die Familie sei also, so der Chef von Schönborn im Juni 18, das Ebenbild Gottes. Wie aus den Schriften dieses Organisierten Glaubens bekannt ist, ist Gott: Gottvater, Gottsohn und der heilige Geist. Ein Kleinfamilie, in der es recht gesegnet zur Sache geht … wer wohl welche Rolle einnimmt? Gottvater, die der Frau, Gottsohn, die des Mannes oder abwechselnd, ganz nach Ewigkeitslaune … eine Familie zum Zweck und einzigem Sinn der Fortpflanzung ist das nicht. Dreifaltigkeitsgemäß geht es selbstverständlich nur um die Arterhaltung. Beinahe darauf vergessen, der heilige Geist ist auch mit dabei, die auf den Namen „Heiliger Geist“ getaufte Taube ist ja das dritte und letzte Familienmitglied,  und die ist vielleicht ja doch eine weibliche Taube. Dann ist auch für den Nachwuchs gesorgt.

Gottvater und Gottsohn und Taube heiliger Geist sorgen für Nachwuchs in der Familie Ebenbild Gottes