Baby Hitner dankt Thomas Bernhard auf FPÖ unzensuriert – Noch ein Jubiläum

Aber Baby Hitner schreibt den Namen nicht aus. Nur einem T. B. dankt es, das Baby Hitner.

Gerade in Erinnerung an die Reden des 12. März ’18 in der Burg des Österreichischen ist sein Name auszuschreiben, seine Rede anläßlich der Preisverleihung vor fünfzig Jahren in seiner Gesamtheit zu erinnern.

Noch ein Jubiläum in diesem Gedenkreich,

1968 also sprach Thomas Bernhard:

„Verehrter Herr Minister,
verehrte Anwesende,

es ist nichts … alles ist austauschbar, im Requisitenstaat … Menschen mit der Einfachheit und der Niedertracht, mit der Armut ihrer Bedürfnisse … das Dämonische in uns ein immerwährender vaterländíscher Kerker, in dem die Elemente der Dummheit und der Rücksichtslosigkeit zur tagtäglichen Notdurft geworden … fortwährend zum Scheitern … ein solches, das ununterbrochen zur Infamie und zur Geistesschwäche verurteilt ist … Wir sind … wir sind apathisch … das Leben als das gemeine Desinteresse am Leben, wir sind in dem Prozeß der Natur der Größenwahn-Sinn als Zukunft. Wir haben nichts zu berichten, als daß wir erbärmlich sind durch Einbildungskraft einer philosophisch-ökonomisch-mechanischen Monotonie verfallen. Mittel zum Zwecke des Niedergangs, Geschöpfe der Agonie, erklärt sich uns alles, verstehen wir nichts. Wir bevölkern ein Trauma, wir fürchten uns … sehen … die Riesen der Angst. Was wir denken, ist nachgedacht, was wir empfinden … unklar. Wir brauchen uns nicht zu schämen, aber wir sind auch nichts und wir verdienen nichts als das Chaos.„

Er, Bernhard, hat wohl auch zu wenig das Nachgedachte nachgedacht. Denn. Das Chaos, was wäre das anderes als eine Belohnung …

So ist es angebracht, diesen Satz von Bernhard ein wenig abzuändern und zu aktualisieren, mit Namen, die er noch nicht kennen konnte. Daß er diese nicht mehr kennen mußte, bedeutet aber noch nicht, daß er, Bernhard, als glücklicher Mensch vorgestellt werden kann …

Das Schamlose kann sich nicht schämen. Aber das Schamlose in Österreich ist alles, dem zu fliehen ist. Und die Schamlosen verdienen nichts als Strachkurzhofer …

PS Es ist bezeichnend, zu welchem Kommentar der Website der identitären Regierungspartei Baby Hitner mit diesem Zitat aus einer Rede dankt, ein zu einem Kommentar der viel mit dem Kerker eines sogenannten Vaterlands zu tun hat, in dem das Dämonische Alltag trägt …

Die österreichische Wirklichkeit ist der Skandal.

Baby Hitner dankt auf FPÖ unzensuriert Thomas Bernhard

 

Die österreichische Wirklichkeit ist der Skandal.

Bekanntlich macht unzensuriert Pressearbeit

Die Website der identitären Regierungspartei probiert sich in der Herbeischreibung eines Skandals, am 16. März 2018 aber nicht wie am 15. März 2018 mit dem Abschreiben der Presseaussendung von Monika Mühlwerth, sondern mit einem Kommentar, der im Grunde auch als Pressearbeit zu verstehen ist, da ihre Bundesrätin mit ihrer Pressemitteilung vom 14. März 2018 bei den Medien nicht so gelandet ist, wie sie es gesinnungsgemäß recht sich zu erhoffen …

Es ist parteigemäß viel Gejammere dabei, bei der Pressearbeit für eine Mandatarin und die identitäre Regierungspartei.

Auch wenn sie einen Skandal haben wollen, es ist aber kein Skandal, Diefenbach oder Beta zu zitieren, oder etwas so zu formulieren, daß Menschen, die das Zitat kennen, meinen mögen, es wäre im Bundesrat Beta oder Diefenbach zitiert worden.

Worum es dabei geht, zu dem die Website der identitären Regierungspartei einen Skandal haben möchte, das wird erzählt in

das nationalsozialistische deutsche reich pickt als eingeschlazter Gummiklumpen an dem Österreich..

Dabei, es gibt in Österreich keinen einfacheren zu gebenden Rat, wie, kurz gesagt, ein Skandal herbeizuschreiben ist. Allerdings. Nur mit dieser Formulierung dieses Bundesrates ist eben kein Skandal zu machen.

Für einen Skandal hätte der Bundesrat schon beispielsweise eine parlamentarische Anfrage zur Grabverteidigung eines „jungen nationalsozialistischen Offiziers“ einbringen müssen.

Für einen Skandal hätte der Bundesrat schon beispielsweise am Grab des „jungen nationalsozialistischen Offiziers“ stehen müssen, um seiner zu gedenken, Seite an Seite mit – wer könnte stellvertretend genannt werden, so viele standen schon am Grab des „jungen nationalsozialistischen Offiziers“ –, Seite an Seite etwa mit Harald Ofner, der einmal Minister war, mit HJenewein, mit, kurz zusammengefaßt, Männern und Frauen der Schaften, und auch mit Gottfried Küssel …

Walter Nowotny

Für einen Skandal hätte der Bundesrat schon müssen, beispielsweise ein recht teures Inserat zur Grabverteidigung eines „jungen nationalsozialistischen Offiziers“ aufgeben.

Für einen Skandal hätte der Bundesrat schon etwas sagen müssen, wie … vielleicht: Schüsse machen frei oder Glock macht frei. Nur, das hätte ganz und gar nicht zu seinem Redeinhalt gepaßt. Das wären Sprüche, die beispielsweise der Lega-Kandidat im Februar 2018 nach seinen Schüssen in Italien, mit denen er Menschen verletzte, hätte sagen können … Zu solchen Sprüchen aber läßt sich niemand hinreißen, nicht einmal ein Mann,

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18

der zum Führer der Lega mit auf Menschen schießenden Kandidatinnen ein unverfängliches, aber begeistertes „Bravissimo“ …

Ach, was könnte nicht noch alles aufgezählt werden, das skandaltauglich, skandalträchtig, was der Bundesrat alles schon hätte tun müssen, das aber alles schon ohne diesen Bundesrat in Österreich geschehen ist, ohne die geringste Beteiligung durch diesen Bundesrat, ohne die geringste Betätigung durch diesen Bundesrat.

Alles das, was in Österreich schon passierte, woran dieser Bundesrat wieder und wieder in keiner Weise beteiligt war, wurde zwar bemerkt, es gab auch Aufregungen, aber nach den österreichischen Gezeiten folgte immer und folgt stets die Belohnung …

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

Worüber kann also die Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei klagen und jammern? Über nichts. So belohnt die zurzeitige identitäre Regierungspartei wird, von der sogenannten Staatsspitze, von vielen Medien, von vielen, viel zu vielen Wählerinnen und Wählern.

Und ist, um ein Beispiel für das österreichische Belohnungssystem zu nennen, es das nicht, wenn etwa einer aus dieser Partei Solidarität mit Gottfried Küssel bekundet, in das Verhandlungsteam für eine Regierung in Österreich berufen wird? An den Gabentisch …

Die Website der identitären Regierungspartei will einen Skandal herbeischreiben.

Dabei ist es in Österreich gar nicht notwendig, einen Skandal herbeizuschreiben.

Denn.

Der Skandal ist Österreich immanent.

Die österreichische Wirklichkeit ist der Skandal.

Nur Gesinnung macht frei - von Skrupeln

 

Das nationalsozialistische deutsche reich pickt als eingeschlazter Gummiklumpen an dem Österreich

Es ist sehr erheiternd, wenn gerade die Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei sich darüber in Aufregung übt, daß im österreichischen Bundesrat …

Die Fraktionsvorsitzende der FPÖ-Bundesräte, Monika Mühlwerth, musste am Mittwoch entsetzt feststellen:

„Anlässlich der parlamentarischen Enquete des Bundesrats zum Thema ‚Älter, Jünger, Ärmer‘ bediente sich der Wiener SPÖ-Bundesrat Stefan Schennach in seiner Wortmeldung zum Thema Armutsbekämpfung der Nazi-Diktion ‚Nur Arbeit macht frei‘… Diese Ungeheuerlichkeit ist gerade vor dem Hintergrund des Gedenkjahres 1938 abstoßend und eines Politikers unwürdig. Hier sind dringendst Konsequenzen gefordert, denn der Vorsitzende der Enquete, der Präsident des Bundesrates, SPÖ-Reinhard Todt, hat erst auf Aufforderung und Zuruf von Monika Mühlwerth reagiert. Jedoch wurde weder ein Ordnungsruf erteilt, noch gab es eine Aufforderung zur Klarstellung … Der Gipfel der Unverfrorenheit wurde aber erst erreicht, als Schennach sich nur zu einer halbherzigen Entschuldigung durchringen konnte. Anschließend forderte er obendrein salopp, dass man seinen Nazi-Sager aus dem Protokoll streichen möge. Man muss sich den medialen Aufschrei vorstellen, wenn ein freiheitlicher Politiker solch eine Aussage getätigt hätte“

Es ist abzuwarten, wie groß die Empörung  unter den Genoss*innen und Antifaschist*innen sein wird. Vielleicht bringt der ORF ja eine eigene Diskussion „Im Zentrum“…

Das ist der gesamte Kommentar der Empörung auf der Website der identitären Regierungspartei, am 15. März 2018 auf die Site gestellt.

Beinahe ist die Versuchung groß zu sagen, wem sonst noch als einer oder einem aus dieser Partei hätte sofort auffallen können, woher dieser Spruch von der Arbeit, die … ist doch aus keiner anderen Partei in Österreich bekannt, daß ihre Funktionäre, Mandatarinnen derart mit Literatur zu und aus dieser Zeit so recht fürsorglich beliefert werden, eine Literatur empfohlen wird, die alles ist, nur eines nicht: von der kritischen und vor allem den Tatsachen verpflichteten Art.

Stefan Schennach hat diesen Spruch im Bundesrat gesagt, aber er meinte nicht das, worüber nun Fraktionsvorsitzende Mühlwerth und Website in Empörung sich üben. Wie auch? Wer ohne diese Gesinnung ist, kann das auch sagen, wenn es auch fraglich und diskussionswürdig ist, ob Arbeit tatsächlich frei mache. Und aus seinem Redebeitrag im Bundesrat geht eindeutig hervor, daß er nicht den Auschwitzlagertorspruch verherrlichen wollte, sondern genau vom Gegenteil sprach.

Das ist aber das österreichische Dilemma.

Der Nationalsozialismus pickt an dem Österreich als eingeschlazter Kaugummiklumpen.

Arbeit macht frei - FPÖ unzensuriert - Heinrich Beta

Alles wird sofort auf die madigen sieben Jahre des deutschen massenmordreiches zurückgeführt, die gesamte Zeit der Vergangenheit auf madige sieben Jahre verkleinert, zerkleinert, Jahrhunderte, Jahrtausende auf madige sieben Jahre geschrumpft, und eine solche Schrumpfung verursacht menschgemäß die größten Geisteskrämpfe, die es geben kann. Und ein von Krämpfen gemarteter Geist ist unfähig zu denken. Es ist auch viel Perfidie dabei. Die Empörung der Website der identitären Regierungspartei über die Formulierung von Stefan Schennach ist eine solche … In ihren Kommentaren ihrer Schreibstaffel werden Transporte von Menschen dorthin gefordert, wo über den Toren die Sprüche standen, die empörend waren und sind und nichts mit dem von Stefan Schennach Gesagten gemein hatten und haben.

Und Stefan Schennach hat, weil es bei dieser Webite der identitären Regierungspartei dazu gehört, in keiner Weise mit dieser Formulierung etwas verharmlost, versucht umzudeuten, wie beispielsweise ein Harald Stefan … Allein auf dieser Website – schon zwei Stichworte genügen: Hellstorm, Krematorium …

„Arbeit macht frei.“ Ist ebenfalls nicht von den Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen erfunden worden. Was haben die je erfunden? Nichts. Wer nur mit dem Morden beschäftigt ist, wie eben das deutsche reich, erfindet nichts. Vor allem nichts Gutes, nichts Positives.

„Arbeit macht frei“ ist aus dem Jahre 1845. Von Dr. Heinrich Bettziech (Beta). Zu lesen in seinem Buch „Geld und Geist – Versuch einer Sichtung und Erlösung der arbeitenden Volks-Kraft“. Beta, kurz gesagt, ein Nationalökonom …

Und dann gibt es auch noch die Erzählung „Arbeit macht frei“ aus dem Jahr 1873. Von Lorenz Diefenbach, einem sogenannten deutschnationalen Schriftsteller.

Von wem nun das deutsche reich den Spruch von der Arbeit gestohlen hat, diesen nach seiner Gesinnung gänzlich in das massenmörderische Gegenteil verkehrt hat, ist eine Frage, die nicht interessiert … Gestohlen hat es. Das steht fest. Und es ist auch nichts anders möglich. Mit einer solchen Gesinnung. Denn. Es ist eine Gesinnung des Mordens und des Stehlens.

Aber Stefan Schennach wird, ist anzunehmen, weder an Beta noch an Diefenbach gedacht haben, als er im Bundesrat diesen ihren Spruch von der Arbeit brachte. Es wird ihm der Spruch unfreiwillig und unbewußt vom Auschwitztor in den Mund gefallen sein. So tief eingeschrieben ist in Österreich alles, was nicht von den Nazis und Nazissen ist, aber von ihnen entmenscht beispielsweise in Vernichtungslagertoren mit Stahlbuchstaben geschlagen wurde.

Erheiternd ist, daß gerade die Website der identitären Regierungspartei als Wächterin auftritt, die sich besorgt geben will, mahnen will, nicht Sprüche aus jener Zeit zu verwenden. Wie auch erst vor kurzem:

„Gasgeber“ Wochenblick mit FPÖ unzensuriert auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne

Monika Mühlwerth - FPÖ unzensuriert - Arbeit macht frei - Walter Nowotny

Es ist aber nicht nur die zurzeitige identitäre Regierungspartei, die alles auf die Zeit des deutschen reiches … es sind auch die anderen in Österreich, die bei jedem Wort gleich aufschreien: „Nazi-Diktion“, ohne eine Millisekunde nachzusehen, woher …

Das ist eben das Dilemma in Österreich. Als eingeschlazter Kaugummiklumpen pickt der Nationalsozialismus und das deutsche reich an allen in Österreich.

Monika Mühlwerth sei also entsetzt … Dabei. Hätte sie nicht beim Hören von „Nur Arbeit macht frei“ sofort jubelnd aufspringen müssen und Stefan Schennach, da ihr anscheinend von seiner Rede nur dieser Spruch ins Gehör kam, umarmen müssen und ihn fragen, ob er jetzt auch ein Kamerad vom „gefallenen Soldaten Walter Nowotny“, dem es nur so kurze Zeit vergönnt war und doch von der Vorsehung auserwählt, diese Sprüche in seinem Leben über den Toren lesen zu dürfen, werden will, mit ihr gemeinsam die Sorge um sein Grab … diesem „jungen nationalsozialistischen Offizier“ mit ihr gemeinsam Blümchen … für diesen „jungen nationalsozialistischen Offizier“ parlamentarische Anfragen gemeinsam …

Nur Gesinnung macht frei - von Skrupeln - Identitäre Regierungspartei Österreich

Freiheitliche vergeuden Geld für Obsoletes und ihr Kampf mit der deutschen Sprache

Monika Mühlwerth und die Website der identitären Regierungspartei in der Einübung der Empörung über eine Formulierung aus dem Jahre 1845 und 1873 – ist das nicht erheiternd?

Monika Mühlwerth und die Website der identitären Regierungspartei bemühen gesinnungsgemäß ihren „Hintergrund des Gedenkjahres“ … ach, da fiele viel zur Empörung ein, verursachte viel Entsetzen, jedoch nicht der Website der identitären Regierungspartei und Monika Mühlwerth, etwa – das ist aber keine andere Geschichte -:

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18

NS Sehr erheiternd zu lesen ist auch, daß es der Website der identitären Regierungspartei in diesem Fall das Gendern nicht fremd ist … Aus diesen Gesinnungsschaften werden sonst ganz gegenteilige Anträge gezogen …

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18

und gibt mit Matteo Salvini von der Lega am 13. März ’18 eine Pressekonferenz. Und wie recht tief er die Hofburgreden vom Tage davor in sich aufgenommen hat, belegen seine Aussagen, von denen berichtet wird, und er spricht für die gesamte zurzeitige Regierung, die „tiefer …“

Harald Vilimsky zieht die Lehren aus dem 12. März 18 - Bravissimo Österreich

Matteo Salvini von der Lega mußte gar nicht erst auf die Hofburgreden warten, um seine Lehren zu ziehen. Denn er und seine Lega verkörpern seit tiefster Zeit alles, von dem in den Hofburgreden so hell und klug und Verantwortung einfordernd …

Salvini will „Italien führen“, er ist also der Führer, dem die FPÖ Vorbild, einer Partei, die das rechtbeste Sicherheitskonzept der Welt hat: zuerst, wie im Februar ’18 umgesetzt, Menschen mit einer Glock Schußwunden zufügen, um dann die Sicherheit herzustellen.

Lega, der die FPÖ Vorbild, also die schießende Sicherheitsretterin in Italien wie die FPÖ, die Vorbild für die menschenjagende Lega, in „Wahrheit“ in Eintracht mit solchen Parteien, wie Harald Vilimsky die Hofburgreden vom Tage davor übersetzt, „die Retter Europas“ … Und ein paar Tage zuvor haben die „Verteidiger Europas“ in einem Schloß – nirgendwo als in einem Schloß näher dem Volke, wie die Menschen von solchen Parteien genannt werden – die recht schlagenden Konzepte zur „Rettung Europas“ nicht nur für sich, nicht nur für ihre Partei, sondern gleich, so wie Harald Vilimsky für die gesamte zurzeitige Regierung in Österreich spricht, für die gesamte zurzeitige Regierung in Österreich …

Schon einen Tag später also hat Harald Vilimsky die Lehren aus den Hofburgreden gezogen. Wie auch anders, in seinem Zentrum stets nur Männer seines Geistes mit der ebenso totalen Bereitschaft die Lehren … das kann nur mit einem Zuruf an jene tapferen Hofburgredner gewürdigt werden, mit einem Wort von Harald Vilimsky selbst: „Bravissimo“!

Und wird überhaupt an das kriminell serienehrliche Umfeld von ihm und seines Führers gedacht, gibt es kein Verstummen der Rufe mehr – Bravo, Bravo, Bra…

tu austria bella matteos

 

12. März ’18: Die dunkelste Stunde in Österreich

Wie wäre 1945 der Ausgang gewesen - mit einem Van der Bellen in der Downing Street 10

Ganz der Vergangenheit erlegen fragt Eric Frey am 12. März ’18 in der Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnittes:

„Hätte ein anderer Bundeskanzler als Kurt Schuschnigg die Auslöschung Österreichs im März 1938 verhindern können?“ „Ein Churchill am Ballhausplatz.“

Ein Film über Churchill inspiriert Eric Frey zu einer „kontrafaktischen Geschichtsschreibung“sspekulation. Dabei hätte er, gerade am 12. März ’18, eine faktische Gegenwartsschreibung unternehmen können, Um beispielsweise nach einem fehlenden Churchill in der Hofburg der Gegenwart zu fragen. Freilich hätte er dann auch nach sich selbst fragen müssen. Weshalb er den Nicht-Churchill in der Hofburg alleinläßt, und für die „Schuschniggs“ der Gegenwart schreibt, am 20. Oktober ’17:

„ÖVP und FPÖ. Eine andere Regierung darf es nicht geben, denn nur diese entspricht dem Wählerwillen. Selten zuvor war eine Koalition demokratisch so stark legitimiert.“

und das hat die Qualität der seinerzeitigen Propaganda, als es hieß, es könne nur ein Ja zum Anschluß geben.

Und gerade am 12. März ’18 schreibt Eric Frey weiter:

„Die Schwäche des Kanzlers wird besonders deutlich sichtbar, wenn man ihn mit Winston Churchill vergleicht, dessen Verhalten im Oscar-prämierten Film „Die dunkelste Stunde“ dargestellt wird. Basierend auf den Thesen des Historikers John Lukacs schildert der Film, wie Churchill im Mai/Juni 1940 trotz Frankreichs Kapitulation und gegen den Widerstand der meisten Parteifreunde den Kampf gegen Hitler aufrechterhält und so den späteren Sieg über das NS-Regime erst ermöglicht. Wäre es vielleicht nie so weit gekommen, wenn vor 1938 ein österreichischer Churchill am Ballhausplatz regiert hätte?“ 

Was ersparten sich die Menschen in Österreich, wenn ab 2017 ein „österreichischer Churchill“ in der Hofburg … Das ist die Frage der Gegenwart, und damit zugleich auch das würdigste und ernsthafteste

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Gedenken der Vergangenheit.

Passend zum 12. März ’18 wird von einer Umfrage in Österreich berichtet: „Jeder Vierte will einen ’starken Führer'“ … Wie macht diese Umfrage die Spekulation von Eric Frey kenntlich, ein starker Mann hätte verhindern können … Wie wird nun wieder über dieses Umfrageergebnis Erschütterung gezeigt werden. Aber kann es denn tatsächlich verwundern, je noch erschüttern? Bei dieser fortwährenden Propaganda für starke Männer. Wofür, gerade am 12. März ’18, Eric Frey brav und gehorsam ein Lehrbeispiel schreibt: nur ein starker österreichischer Churchill-Mann hätte den starken österreichischen Hitler-Mann …

Es ist also keine Frage, ob am Ballhausplatz oder in der Hofburg ein starker Mann „regiert“, sondern ob er oder sie alleingelassen wird, wenn sie oder er gewillt ist, sich für, kurz gesagt, Demokratie einzusetzen, ob er oder sie fortwährend einer breiten Propaganda ausgesetzt wird, daß es nur einen Anschluss oder nur eine Koalition geben kann.

Eine Spekulation erlaubt sich freilich Eric Frey nicht. Dabei. Wie verlockend wäre so eine Spekulation, die die Zeit zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufhebt. Wie wäre alles nach 1938 ausgegangen, wenn nicht Winston Churchill, sondern Alexander Van der Bellen in der Downing Street … Diesen Ausgang mit einem Van der Bellen in der Downing Street … es kann verstanden werden, daß kein Mensch sich das vorzustellen …

Die Propaganda für den starken Mann hat in Österreich Tradition. Und noch etwas hat in Österreich Tradition: Geschichte durch die Hollywood-Kamera zu sehen. Und die zeigt, als wäre sie eigens für Österreich eingeschaltet, starke Männer … Eric Frey wird beim Ansehen des Films über den starken Mann Churchill wohl das Höschen feucht geworden sein. Es fällt zu dieser österreichischen Tradition der Hollywoodgeschichtsbetrachtung noch ein Film über einen starken Mann ein: „Schindlers Liste“. Ein Film, den seinerzeit Helmut Zilk, selbst ein starker Mann, sofort allen Schülerinnen und Schülern in Österreich zum Ansehen verordnen wollte. Nicht aber beispielsweise den Film „Hasenjagd“. Freilich, „Hasenjagd“ ist kein Film über einen starken Mann, sondern über Menschen ohne zweifelhaften Charakter und für die es selbstverständlich ist, Menschen in Not und mörderischer Verfolgung beizustehen, auch dann, wenn ihnen dafür nicht ausreichend materielle Mittel zur Verfügung stehen, weil sie keine erworben haben, etwa durch Geschäfte mit Mörderinnen und Mördern.

Und als ob es nicht schon genug wäre, ausgerechnet am 12. März ’18, über einen starken Mann am Ballhausplatz zu spekulieren, werden in der Hofburg Reden gehalten, eine hält der Nicht-Churchill, von dem nicht verlangt wird, ein starker Mann zu sein, bloß die Aufgabe des verführten Verführers,

den Witz des Jahres ’18 aber stiftet der Bundespräsident.

Eine weitere hält einer, kurz zusammengefaßt, der weder Verantwortung über sein Tun noch über das, was er nicht tut, übernimmt, obgleich er das in seiner Rede so eindringlich beschwört. Und er tut dabei gleich etwas, nämlich von dem „frisch importierten Antisemitismus“ … Selbstverständlich zuckt er dazu, kurz zusammengefaßt, mit dem Gedenkveranstaltungsreflexmuskel, dafür dürfe es in Österreich keinen Platz geben. Es könnte mehr dazu geschrieben werden, vielleicht irgendwann, für diesmal nur: Es wird kein Antisemitismus importiert. Es kommen Menschen nach Österreich. Menschen werden nicht importiert. Es sind selbstverständlich auch Menschen darunter, die antisemitisch eingestellt sind. Weshalb aber diese antisemitischen Menschen von diesem Redner nicht ebenso begrüßt und gelobt werden, wie beispielsweise Viktor Orbán …

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Wer dafür ist, wem in Österreich kein Platz zugestanden werden soll, wird die Botschaft des Nichttuers verstanden haben. Solche Gedenkreden können unter dem Begriff Sprachposen der Anständigkeit kurz zusammengefaßt werden. Es ist doch zu hochgegriffen, solche Gedenkreden mit Sprache in Verbindung zu bringen. Es sind Muskelreflexe der Anständigkeit, kurz zucken die Muskel, und dann – nichts mehr.

Eine weitere Rede hielt der Schokoladenpoet. Es kann ihm nachgesehen werden, daß er seine Eitelkeit bedient, wofür diesmal seine Großmutter herhalten muß, diese angebetete, schöne, weltoffene … Am 12. März ’18 jedoch noch von „vertierte[n] Kommandanten von Konzentrations- und Vernichtungslagern“ zu sprechen, ist falsch und geht völlig fehl. Zum einen, weil gerade Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten Menschen zu Tieren erklärten, um für breiteste Vernichtungszustimmung zu propagandieren. Zum anderen. Das Lebewesen Mensch ist zwar auch nur ein Tier, aber das Lebewesen Tier errichtet keine Konzentrationslager und keine Vernichtungslager. Soher kann es in diesem fürchterlichen Zusammenhang nur eine Formulierung geben, wenn vom Lebewesen Mensch als Tier ausgegangen werden will: das entmenschte Tier als Befehlshaberinnen und Befehlshaber der Konzentrations- und Vernichtungslager …

Und dann der seltsame Stolz, der in seiner Rede zum Ausdruck kommt, so viele „Österreicher“ ragten aus der „Staatsverbecherbande der Nazis“ … gennant wird von ihm stellvertretend u.a.m. Eichmann. Nicht nur deshalb, weil die sogenannte nationale Zugehörigkeit von Adolf Eichmann nicht so eindeutig ist, wie es dem Zuckergußlyriker darzustellen gefällt, sondern auch, weil es nicht auf die zwei Nationalitäten (auf die deutsche und die österreichische) reduziert werden kann.

Wesentlicher als die sogenannte nationale Zugehörigkeit ist der Ort, an dem ein Mensch aufwächst. Eichmann wurde in Oberösterreich zum Erwachsenen. Und im Oberösterreichischen dieser Tage – und das ist die Gnade der Vergangenheitsbeschwörung, vielleicht sind es auch nur die dicken Mauern der Hofburg, die gnädig nichts durchlassen, etwa das, was in diesen Tagen im Oberösterreichischen …

Und wenn berücksichtigt wird, wer für die „Staatsverbrecherbande der Nazis“ verbrecherisch und mörderisch tätig war, muß gesagt werden, es war ein multinationales Massenverbrechen und ein multinationales Versagen:

„mit generalstabsmäßig geplanter Auslöschung der Juden, aber auch der Roma und Sinti.“ 

Er, der Glasurreimer, wird es sich wohl hoch anrechnen, „Roma und Sinti“ erwähnt zu haben. Jedoch wie werden diese Menschen von ihm erwähnt? In einem mit „aber auch“ eingeleiteten Nebensatz. Die Randordnung der Opfer ist einzuhalten, auch noch achtzig Jahre später. Dabei kann es, wenigstens achtzig Jahre später, nur heißen:

„Auslöschung der Juden“ und „Roma, Sinti.“

Denn.

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

Wenn sogar diese blauschwarze Regierung an einem zentralen Ort in Wien ein Denkmal für die ermordeten Juden und Jüdinnen errichten will, wäre es dann nicht die erste Verpflichtung eines Gedenkredners, an die zu erinnern, für die zu sprechen, die in der Gegenwart die Ganzvergessenen, die in ganz Europa die Verfolgten sind?

Das Geringste, wenn auch das Nutzloseste, wäre gewesen, am 12. März ’18, ein Denkmal am prominentesten Ort in Wien für sie zu fordern.

Es gibt zu viele Kapitel, in denen berichtet wird, wie es diesen Menschen in der Gegenwart in Europa geht, diesen Menschen wird ein Ankommen in der Gegenwart verwehrt, und es überrascht nicht, daß es in Österreich jene Partei ist, deren höchste Führerinnen und Führer wohl andächtig und mit ausgestellter betroffener Miene den Reden an diesem 12. März ’18 zuhörten …

gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

Matratze Österreich ’18

In der Ausstellung die Matratzen von Rachel Whiteread, von ihr geschaffen zur Beschreibung des Lebens von Menschen ohne Eigenheim, ohne Wohnung, ohne jedwede Unterkunft, nur mit einer Matratze auf dem Rücken auf die Straße geworfen, muß sofort an Österreich gedacht werden …

… an die zurzeitige Regierung in Österreich, an diese Matratzenherstellerin – mit falscher Reklame. Wirbt sie doch, die Regierung, damit, den Menschen Eigenheime zu bringen, obgleich das Produkt, das sie für die Menschen herstellt, die Matratze Österreich ’18 ist: straßentauglich aus Beton.

Matratze Österreich - Manufaktur Ballhausplatz

 

 

„Direkte (demokratische) Kunst“

In der Ausstellung muß plötzlich beim Lesen von „Direkte (demokratische) Kunst“ innegehalten werden, es drängt sich die Frage auf, die zum Stehenbleiben zwingt, was ist aus all dem geworden, dem „direkt“ schon vor über vierzig Jahren vorangestellt war.

Damals, in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, in Wien, mit dem 1968 gehabten Höhepunkt im Hörsaal, von dem heute, vierzig Jahre später, in Österreich immer noch gezehrt wird, von einem einzigen je gehabten Höhepunkt.

Und dann fällt die Zeile auf: „direct art happing – Die happening-Päpste von Wien BRUS & MUEHL …“ — „Päpste“ … Hätte Otto Mühl zu dieser Zeit in sich hineingehört, hätte er bereits wissen können, was aus ihm werden wird, und was er war, ist er dann geworden, alles, nur eines nicht, ein herzeigbarer Repräsentant für „direkte (demokratische) Kunst“. Es hat schon die Richtigkeit gehabt, unfreiwillig oder, wie es auch gesagt werden kann, unbewußt formuliert, das demokratische von Klammern eingesperrt …

So lange also geht es schon um mit „direkte …“ — Und was ist daraus geworden? Wer trat die Nachfolge an? Wer lutscht immer noch an der „direkten“ Möhre, hält sie zwischen den wölfischen Zähnen dem sogenannten Volke vor die lange, lange Nase?

In Österreich ist es – wozu noch nennen, das jedem Menschen ohnehin bekannt …

Und es fällt noch ein „Aufruf“ auf, von damals, von 1969.

Wenn an die ganzen Ferkeleien mit den völlig wirren Kommentaren gedacht wird, die heutzutage, Jahrzehnte später, in den Dunkelkammern von SM gelesen werden können, gedacht wird, gerade und vor allem auf der Website …, erscheinen plötzlich die Männer von damals, und es waren auch nur Männer, als Vorläufer, als Zeitgenossen von den heutigen Männern, und es sind wieder vor allem Männer, vielleicht mit dem Unterschied, daß heute ein paar Frauen mehr dabei sind, als damals … nein, die heutigen SM-Männer sind die Zeitgenossen von damals, sind in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, in denen Männer wie Wiener, Brus, Nitsch, Bauer …

„Aufruf

klaus und kreisky haben mit ihren organisierten schlägerbanden die macht in österreich an sich gerissen. ihre feile gerichtsbarkeit, diese feme des österreichischen frührentners, hat es zuwege gebracht, alle aufrechten österreicher über die grenzen ihrer heimat zu jagen. in bolzano fand sich ein häuflein der versprengten und beschloß, unter hintansetzung persönlicher interessen, gut und leben für die befreiung der gesamten österreichischen bevölkerung vom terror der austro-terroristen zu befreien. diese männer beschlossen, die österreichische exilregierung zu errichten.“

Von gestern zu gestern … es haben sich seither nur die Namen geändert. Josef Klaus und Bruno Kreisky sind schon lange nicht mehr im Amt. Aber sonst? Ein Inhalt wie 2018, und ist doch schon aus 1969.

Wie rührend sich 1969 die Herren „unter hintansetzung persönlicher interessen“ Ministerstühle zugeschoben haben. Nein, nicht Ministerstühle, sie alle wollten „Kaiser“ sein, „Kaiser für Volksgesundheit“, Militärkaiser“ und so weiter.

Freilich die Vorstellung, bereits im Weitergehen erstmals der perverse Gedanke, sich in eine Zeit der Vergangenheit, in die Zeit vor vierzig Jahren zurückzuwünschen, als es die Ferkeleien nur von einer Handvoll Männer gab, als solche „Aufrufe“ so selten waren, wie die Höhepunkte in den österreichischen Schlafzimmern es heute noch sind. Solche Ferkeleien es nicht in dem Ausmaß einer Sintflut, oder zeitgemäßer, wenn es denn zeitgemäßer ist, solche Ferkeleien es nicht in dem Ausmaß von Postinggushes gab wie heute, in den SM-Kammern.

Und noch etwas verleiht dem perversen Gedanken, in einer, in dieser Vergangenheit der 60er Jahre  des letzten Jahrhunderts zu sein sich zu wünschen, Charme. Diese Männer, nicht alle, sind etwas geworden, haben Karrieren gemacht, im künstlerischen Bereich. Eines jedoch sind sie nicht geworden: Minister, Kaiser, nie sind sie als Regierung angelobt worden – mit ihren Ferkeleien, was für ein bewundernswerter Gegensatz zu den 10er Jahren dieses Jahrhunderts, in denen Menschen mit ihren Ferkeleien jedweder und vor allem moralischer und ethischer Art auf Regierungsstühle gehievt …

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Den Witz des Jahres ’18 aber stiftet der Bundespräsident.

Alexander Van der Bellen - Witz des Jahres.png

Der Bundespräsident appelliert an die Jugend, sie solle sich nicht verführen lassen …

Das ist schon der ganze Witz.

Zum Weinen ist dieser dennoch nicht.

Einer, der sich selbst eben erst verführen ließ, appelliert, sich nicht verführen zu lassen.

Einer, der nicht, wie es heutzutage grauslich heißt, bildungsfern ist, einer, der Jahre und Jahre sogar im politischen Geschäft aktiv und in wichtigen Positionen war, richtet an die Jugend den Sonntagsappell, sie soll sich nicht verführen lassen. Und hat sie selbst erst verführt, ihn zu wählen, weil sie sich gern verführen läßt, zum Positiven.

Und der Verführer hat sich eben erst selbst verführen lassen von der (um nicht zu sagen: totalen) massiv breiten parteipolitisch blauschwarz dominierten und parteipolitisch geführten medialen Reklame, es wären FPÖ und ÖVP von Wählerinnen und Wählern mit der größten Mehrheit ausgestattet worden, die je zwei Parteien in Österreich … es gäbe gar keine anderen Koalitionsvarianten aufgrund des Ergebnisses der Nationalratswahl ’17 als …

Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Vorbild für Matteo Salvini von der Lega, deren Kandidatinnen auf Menschen schießen: FPÖ

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Der Verführer hat sich verführen lassen, und appelliert am Vorabend von einem Montag, an dem an Welcome-Takeover … der 12. März 1938 war kein Montag, wie der 18. Dezember ’17. Dennoch. Verlockend zu sagen: Österreich: Von Montag zu Montag.

Verführen heißt auch, sich selbst zu verführen, und sich selbst zu verführen, heißt, sich für den bequemsten Weg herzurichten und zurichten zu lassen.

Der Bundespräsident appelliert an die Jugend, sie solle sich nicht verführen lassen …

Das ist der Witz des Jahres ’18. Keiner zum Weinen. Aber einer, der von diesem Jahr bleiben wird. Und dieser wird vielleicht einst genannt werden: Der Bellen-Witz …

Der Bundespräsident appelliert an die Jugend, sie solle sich nicht verführen lassen …

Menschgemäß ist ohne Verführung nichts zu bekommen: weder das Positive noch das Negative. Auch zum sogenannten Guten muß verführt werden, auch zum Guten muß der Mensch, ob alt oder jung, sich verführen lassen. Was will also Alexander Van der Bellen? Es scheint: nichts mehr. Die Jahre abdienen, um einst liebliche Erinnerungen zu haben an die Zeit, in der er nicht mehr in der Hofburg sein wird.

Der Bundespräsident appelliert an die Jugend, sie solle sich nicht verführen lassen …

Ein Witz ist ohne Konsequenzen, aber, und das wäre dem Bundespräsidenten hoch anzurechnen, zöge er aus seinem Witz eine Konsequenz und bliebe gerade in diesem Jahr allen Gedenkveranstaltungen fern, als verführender Verführter können seine auf Gedenkveranstaltungen je gesprochenen Worte nicht einmal mehr Pathos …

Er wird keine Konsequenzen ziehen, das hat auch etwas mit dem zu tun, was Ämter bewirken, was Ämter aus einem Menschen machen, was Menschen aus sich machen lassen durch Ämter …

Wer Werte korrumpiert, ist in Österreich für jedes Amt recht, und wer Werte absolut korrumpiert, ist in Österreich für höchste Ämter absolut recht.

PS Wie gut, daß die Jugend sich verführen läßt, sich selbst verführt, zum Positiven, zum Guten. Dafür brauchen beispielsweise nur die Demonstrationen in Österreich ins Gedächtnis gerufen zu werden. Ohne die Jugend gäbe es keine Demonstrationen. Sie geht auf die Straße, für das, wofür ihr auch ein Alexander Van der Bellen einst ein Versprechen war …

Die Straßen wären leer. Das Wort für das Positive, für das Gute auf den Straßen nicht mehr gehört. Denn. Die alten Männer vor allem sitzen in ihren Buden an der Macht und wissen, wie sie ihre Hypothesen der Realität zur Wirklichkeit machen können, und andere alte Männer sitzen unter dem Bildnis der Ahnherrin der Integration, selig schon in Erinnerungen, immer gut mit den Schaftsmannen …

Den Witz des Jahres aber stiftet der Bundespräsident - Appell an die Jugend - Lasst euch nicht verführen

Christian Ortner entleert seine Sprechblasen in die zu einer Website verkommenen Tageszeitung der Republik Österreich

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Es ist keine Übertreibung, mit Männern wie Christian Ortner ist die Zeitung der Republik Österreich nicht mehr als eine Website, die es – einziger Unterschied – halt auch ausgedruckt gibt, vergleichbar etwa mit der Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei. Oder mit der Website des im Februar 2018 verstorbenen Ernst Köwing,

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

dessen Sprechblasen ebenso unerheblich, aber tauglich zum Zeichnen des Österreichbildes, auf das nur Menschen mit Stolz blicken können, denen Ehre ihre Gehirne bis auf einen verbleibenden Rest zum vegetativen Funktionieren ihrer Körper bereits aufgefressen haben.

Blasenentleerung - Österreich

Am 8. März 2018 hat Christian Ortner in die Wiener Zeitung seine Blasen entleert: „Mit Sprechblasen gegen Vergewaltiger“. Mit einem Nichtinhalt kann es keine Beschäftigung geben. Kein Mensch, außer er hat gewisse Vorlieben, beschäftigt sich mit Blasenentleerungen, außer er ist von seinem Beruf her dazu angehalten, aber es ist durchaus vorstellbar, daß eine Ärztin alles versucht, sich nicht mit den ortnerischen Blasenentleerung beschäftigen zu müssen, und ein armer Praktikant zum Handkuß kommt, die ortnerische Blasenentleerung zu untersuchen …

Eine Praktikantin würde wohl die Diagnose stellen: Der Inhalt der ortnerischen Blasenentleerung zeigt deutlich auf, daß nichts bis zum Ende durchdacht ist, und das ist für Christian Ortner selbst kein bedenkliches Symptom, weil seine Blasenentleerung auch keinen einzigen Hinweis liefert, es würde einen Beginn des Denkens geben. So kann er mit diesem Befund beruhigt weiterleben, es verursacht ihm keine Schmerzen, seine Lebensqualität leidet darunter in keiner Weise.

Für die Zeitung der Republik Österreich allerdings ist es, sofern sie mehr sein will als eine ausgedruckte Website, existenzbedrohlich, Menschen mit dem Ortnerischen Syndrom weiter zu beschäftigen. Es kann über das Thema, das am 8. März 2018 wieder einmal exemplarisch aus den ortnerischen Blasen tröpfelte, mit einem anderen Niveau – nein, das ist gänzlich falsch: mit einem anderen Niveau –, es kann tatsächlich mit Niveau und also mit Gedanken auf der Höhe der Zeit darüber gesprochen und geschrieben werden. Das muß das erste und höchste Bestreben einer Zeitung sein, vor allem einer Zeitung der Republik Österreich. Ein Einwand kann schon gehört werden. Wie kann die Zeitung der Republik mehr als eine Website sein mit einer zurzeitigen Regierung, die selbst nicht mehr als eine Website …

Um Christian Ortner sich zu sorgen, dürfte er nicht mehr für die Wiener Zeitung schreiben, gibt es aber keinen Grund. Für seine Blasenentleerungen gibt es heutzutage genügend Plattformen, die er ohnehin recht ausgiebig nutzt. Und es ist nicht nur er allein, dem in diesem Österreich mehr und mehr großzügig gewährt wird, ihre mobilen Plattformen zur Blasenentleerung aufzustellen, wo immer er und sie – beispielsweise seine Blasenentleerungskolleginnen von Journalistenwatch – notdurftig …

PS Der Einwand, es werde hier zu streng gewertet, nur weil einmal, also am 8. März 2018, Christian Ortner etwas, also alles danebenging, hat keine Berechtigung. Denn. Es geht Christian Ortner und nicht nur ihm stets alles daneben, daneben von Niveau und Denken … und wie das aussieht, wenn alles daneben entleert wird, weiß ein jeder Mensch, der schon einmal und gerade in letzter Zeit auf dem Ballhausplatz am …

Und wenn Sie gewisse Vorlieben für Blasenentleerungen haben, dann darf Ihnen viel Vergnügen mit den Blasenentleerungskapiteln …

Das ultimative Argument gegen Rundfunkgebühren von Michael Fleischhacker, dem Kopf der Abschaffungsgilde: „Grüne Socken“.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

„Wehret den Anfängen“ – Ganz und gar erfüllt von der Wiener Zeitung

In der Wiener Zeitung Harald W. Kotschy und wie die Republik Österreich den Ehrenreichen zu Ansehen verhilft

Wiener Zeitung wird gebeten, Christian Ortner nicht mehr zu beschäftigen

Christian Ortner – Banner vor’m Kopf: „Euer Kinder werden Allah beten oder sterben“

„Jessica und Kevin“ – Eine Autobiographie von Christian Ortner

„Lies Ortner“ – Anleitung zu Haß und Hetze

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

 

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Strache - Gudenes - Vilimsky - Bachmann

Am 6. März 2018 ist auf der Website der identitären Regierungspartei in Österreich in einem Kommentar zu lesen, der heute, am 10. März 2018 gelesen wurde, wer für den Tod von Ernst Köwing verantwortlich zu machen sei, einer oder eine aus der Schreibstaffel (und dieser seit langem zugehörig) dieser Website, also der identitären Regierungspartei, beschuldigt Angela Merkel, kurz zusammengefaßt: die „Schergen der faschistischen Christ- und Sozialdemokraten“.

Das ist das Üb(e)liche. Von solch einer Website kann nichts anderes erwartet werden, zu lesen zu bekommen. Allerdings. Von einer Website einer Regierungspartei – nein, es ist ja eine Website einer österreichischen Regierungspartei …

Über den Tod von Ernst Köwing schreibt aber ebenfalls Michael Mannheimer, am 5. März 2018. Auch er weiß viele am Tod von Ernst Köwing zu beschuldigen. Gesinnungsgemäß ist es für ihn der „Unrechtsstaat Deutschland“.

Auch das ist das Üb(e)liche. Aber nicht nur. Und das führt direkt zur zurzeitigen österreichischen Regierung von ÖVP und FPÖ.

Michael Mannheimer schreibt:

„Damit mache ich PI ganz unmittelbar mitschuldig am Tod des mutigen Aufklärers[.]“

Und er schreibt weiter:

„Und dann muss man auch dem PI-Star Stürzenberger vorwerfen, dass er sich seit Jahren mit einem Serienkriminellen zusammentut, der wegen mehrfachen Diebstahls, Raubs, Einbruchs, Körperverletzung und Drogenhandels verurteilt wurde. Der Name dieses Busenfreunds von Stürzenberger: Lutz Bachmann.“

Mit dem „Serienkriminellen“ Lutz Bachmann … Es wird dem österreichischen Vizekanzler nichts vorgeworfen, aber es einfach und kurz festzuhalten, mit wem der österreichische Vizekanzler Umgang pflegt, einen gesinnungsgemäß wohl recht besten Umgang, wie im Kapitel

„Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“

Probleme lassen sich doch so schlicht lösen: sie einfach mit Mistgabeln erstechen

gelesen werden, für wen der österreichische Vizekanzler die Reklametrommel … und das ist nicht vor Jahrzehnten, als er noch ein Jugendlicher war, sondern, kurz gesagt, am langen Vorabend seiner Montagsbestellung zum Vizekanzler …

Die „Anliegen der Pegida“, deren Gesicht das eines „Serienkriminellen“ ist, hält für „berechtigt“ das „freundliche Gesicht“ des Montagsinfrastrukturministers der zurzeitigen österreichischen Bundesregierung …

Das könnte ein Sittenbild genannt werden. Zutreffender aber ist es, dies ein Gesinnungsbild zu nennen.

Wie stolz sie sich mit dem „Serienkriminellen“ Lutz Bachmann ablichten lassen, der damalige Vizebürgermeister von Wien und nun zur Zeit im österreichischen Parlament Sitzende und der nun zum Montagsvizekanzler Gemachte.

Und wie stolz, erst im neulich im Februar 2018, verkündet Harald Vilimsky auf der Plattform des Unternehmens Twitter, seinen Dank dafür, daß Pegida „our biggest fan“, also die „größten Fans“ der FPÖ …

Und Michael Stürzenberger? Ein Mann, dem selbst österreichische Gerichte nicht fremd sind, ein Mann, ein Freund von …

FPÖ, Michael Stürzenberger und, diesmal kurz gesagt, die in Luft aufgelöste Freiheit

Dieses Kapitel hätte auch, zutreffender und genauer, genannt werden können:

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich. 

Dieses Kapitel hätte auch noch zutreffender und gänzlich traurig genannt werden können:

Ein Österreichbild

Denn. Sie stoßen dabei nicht nur auf Menschen, die unmittelbar etwas mit der FPÖ zu tun haben (als Mandatarinnen, Funktionäre), sondern beispielsweise auf jene von

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

und beispielsweise auf jene, die in diesem Jahr in Aistersheim und vor zwei Jahren im Vorort von Braunau …

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

NS Wer Ernst Köwing war? Den Nachruf, den er sich einzig verdient, schreiben ohnehin Männer wie Michael Mannheimer …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht

Was die Nationalratswahl 15.10.17 Österreich bringen wird: erste identitäre Regierungspartei in Europa

Ernst Köwing - Ein Österreichbild