Mary Ann Evans, 61 Jahre, heiratet zwanzig Jahre jüngeren Mann

„Seine Familie heißt mich mit äußerster Zärtlichkeit willkommen. All dies ist eine wunderbare Gnade, die mir über meinen Anteil hinaus zugefallen ist, als ich schon dachte, daß das Leben zu Ende sei und daß mein Sarg sozusagen im nächsten Zimmer bereitstehe. Tief unter der Oberfläche fließt ein Strom von Trauer, aber das wird bei denen, die lange gelebt haben, immer so sein – und ich bin doch fähig, mich meines eben wieder anfangenden Lebens zu erfreuen. Ich werde ein besseres, ein liebevolleres Geschöpf sein als in der Einsamkeit. Für die Gabe einer vollkommenen Liebe beständig und liebevoll dankbar zu sein, ist unserem Geiste die beste Erleuchtung für alle die möglichen Formen des Guten, das dem Menschen auf diesen unruhigen kleinen Planeten beschieden sein kann.“

Es sind nicht die besten Zeiten, als Mary Ann Evans das zu ihrer Ehe mit einem zwanzig Jahre jüngeren Mann schreibt, weder in Großbritannien noch anderswo. In einer Hinsicht sind es aber die besten Zeiten, als Mary Ann Evans einen zwanzig Jahre jüngeren Mann ehelicht. Es gibt Österreich nicht.

Und es gibt auch alle anderen Umsonsten nicht, die als Zeitungen durchgehen. Weder in England noch sonst irgendwo. Es gibt nicht diese sonderlichen Fernsehanstalten, in denen Menschen tratschen, als hätten sie etwas zu sagen, auch dazu, ob es gehörig sei, wenn eine Frau einen um sechzehn Jahre jüngeren Mann zum … Und moderiert von Menschen, die Sportreportern aufmerksam zuhören, die zu diesem Thema sich irgend etwas aus den Fingern … Einzig hell in solchen Anstalten sind die eingeschalteten Lampen.

Von Umsonsten, von derartigen Sendungsanstalten ist nichts anderes zu erwarten. Aber von Medien, wie beispielsweise jene aus der Hanse, ist auch nur noch zu erwarten, was von den Umsonsten eben zu bekommen ist, mit ihren Redaktionen, denen offensichtlich die Zutat Aufklärung ausgegangen ist, und nun mit Gepökeltem (Suren, wie es in den Alpländern Österreich und Bayern genannt wird) ihre Buchstabenlaibchen … Heruntergemacht werden Frau und Mann. Der Vorwurf an die Frau, einen jüngeren Mann haben zu wollen. Dem Mann abgesprochen, ein Mann zu sein, nur ein „Bubi“, und diese Medien, die sich selbst als Hort des Geistes sehen, werden es sich wohl hoch anrechnen, großzügig dem jüngeren Mann nicht abgesprochen zu haben, überhaupt männlichen Geschlechts zu sein. Ach, wie aktuell … es gelesen werden kann, weil eine Frau von 44 Jahren mit einem Mann um sechzehn Jahre jüngeren Mann …

Es sind nun einhundertachtunddreißig Jahre her, daß Mary Ann Evans mit einem zwanzig Jahre jüngeren Mann die Ehe einging, im Mai 1880.

Es war ihre Zeit die beste Zeit, ohne Österreich, ohne die Zeit, die die Zeit nicht mehr ist.

Es ist die schlechteste Zeit, mit Österreich, mit allen Umsonsten, mit der Zeit, wie sie geworden ist.

Es ist die beste Zeit, für den Sarg im nächsten Zimmer, in dieser schlechtesten Zeit mit Österreich, mit allen Umsonsten, mit der Zeit, wie sie geworden ist, schon vor so langer Zeit von seinem Warten auf sie von Mary Ann Evans erlöst worden zu sein.

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Überflern statt Überhitlern

Christliche Regierungen in Österreich - Vernichtungskampf

’18, das Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei:

Das Projekt der neuen österreichischen Regierung besteht also ideologisch gesehen darin, den Kulturmarxismus zu überwinden.

’33, Neustädter-Stürmer:

Der Vernichtungskampf gegen den Marxismus muß rücksichtslos geführt werden. Die Politik muß so sein vor allem gegen links.

Überflern statt Überhitlern scheint die Parole der ÖVP nun zu sein. Beinahe wäre geschrieben worden: neue Parole … aber neu ist nichts an der nun ausgegebenen Parole, bloß adaptiert, bloß angepaßt an die Gegebenheiten von ’18, geschuldet nur den geänderten Namen des in die Macht gebrachten Personals, deren Namen ab und an für ihre Parteien als Abkürzung für ihre Parteien verwendet werden.

Neu ist, wenn das neu genannt werden kann, an der zurzeitigen Regierung nur, daß es keinen heimwehrlerischen Chefideologen mit Neu im Namen … alt hingegen u.v.m. auch, daß der österreichische Stürmer-Gründer und -Herausgeber“ der ÖVP weiter eine Ikone …

Beinahe wäre geschrieben worden: Überstracherln statt Überhitlern … aber das wäre beinahe eine Ehrenbezeugung für diesen Mann, vor allem deshalb, da gewußt wird, es ist vollkommen egal, wer die FPÖ anführt, sie erhält in Wahlen den Stimmenanteil, den sie erhält, gleichgültig ob der Anführer heißt: Haider oder Strache oder … es sind einzig die Parolen, die Stimmen bringen. Irgendwer muß aber die Parolen trompeten, eine Sprechpuppe vielleicht aus Stroh und Holz also, die ganz vorne auf der Bühne aufgestellt wird, wird stets gebraucht, für das Schmettern der Parolen, die, und das ist die menschgemäße Natur von Parolen, stets brutal verkürzend und immer falsche Zusammenfassungen hochkomplexer gesellschaftspolitischer Vorgänge und wirtschaftspolitischer Zusammenhänge sind. Es könnte gesagt werden, eine Sprechholzstrohpuppe als Anführerin brächte ebenso viele Stimmen solchen Parteien, die zurzeit beispielsweise von einem Strache in Österreich, von einem Gauland in Deutschland, von einem Salvini in Italien, von einem in Ungarn oder in seiner Zeit von einem Hitler … das erzählt auch etwas von der Kontinuität des den Parolen innewohnenden Verführungspotentials … und eine zweite Kontinuität muß und ist gegeben, die ideelle – auch an der mangelt es in Österreich ganz und gar nicht.

Andererseits. Überstracherln als zurzeitige Parole der ÖVP kann es durchaus genannt werden, wenn sie nicht vom Namen des zurzeitigen FPÖ-Anführers abgeleitet wird, sondern vom übersetzten Wort Angst. Überängstigen statt Überhitlern.  Die Sprechholzstrohpuppenangstparolen bringen immer noch Stimmen, als wäre kein Tag vergangen seit …

Das kommt auch noch in den Sinn, wenn, wie soeben, für den zurzeitigen Anführer

„Der mächtigste Kanzler seit …“

der ÖVP geschichtliche Vergleiche bemüht werden, die er selbst wohl nicht ungern lesen wird, und dann ist es auch, kurz gesagt, unumgänglich daran zu erinnern, gerade in diesem Gedenkparolenjahr ’18 …

Engelbert Dollfuß oder die Liebe zu den „Überhitlern“

Überstracherln - Überängstigen - Überhitlern

 

Das Regierungsösterreich und die Solidarität

Regierungsösterreich - SolidaritätWährend nun viele Staaten „solidarisch“ reagieren, macht das Regierungsösterreich, also die blauschwarze Montagsregierung, das, was es kann, reden, auf niedrigstem Niveau, oder, wie es in Südtirol heißt, is jo lei, daß gredt is …

Österreich beteiligt sich nicht an einer konzertierten Aktion der USA und einer Mehrheit der EU-Staaten gegen Russland in der Giftaffäre. Österreich werde „keine Diplomaten ausweisen“, teilten … (ÖVP) und Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) am Montag der APA mit. Begründung: ‚Wollen die Gesprächskanäle nach Russland offenhalten.‘ werden aber keine nationalen Maßnahmen setzen“, sagten … und Kneissl dazu. „Vielmehr wollen wir die Gesprächskanäle nach Russland offenhalten. Österreich ist ein neutrales Land und sieht sich als Brückenbauer zwischen Ost und West.“ Zugleich versicherten sie London der Solidarität der Europäischen Union und versprachen: „Wann immer Russland das Völkerrecht oder die Menschenrechte verletzt, werden wir klare Worte finden und reagieren.“

Wie recht gerade der Mann neben Karin Kneissl „klare Worte“ zu finden vermag, was gerade er als Reaktion versteht, wurde in diesem Zusammenhang bereits in einem Kapitel festgehalten. Er ist so klar und gewillt zur Reaktion, daß er in einem eigenen …

Das ist unbedingt zu merken. Für jedwede kommende Wahl in Österreich. Wann immer diese blauschwarze Regierung von „Solidarität“ spricht, es sind nur ausgespuckte elf Buchstaben mitten in das Gesicht von allen, die solidarisches Reagieren …

Die Erwartungen sind im Angesicht dieser Regierung ohnehin auf die geringsten reduziert. Wenigstens solidarisches Reagieren könnte noch erwartet werden. Ein solidarisches Agieren, ein aktives solidarisches Handeln, gar ein aktives politisches solidarisches Handeln wird von dieser Regierung gleich wem gegenüber ohnehin je nicht …

Und übrigens. Es ist eine „nationale Maßnahme“, die hier von dem Regierungsösterreich gesetzt wird, auch wenn Karin Kneissl und der Mann neben ihr meinen, das nicht zu tun. Eine „nationale Maßnahme“ für einen national aufgeladenen Vladimir Putin, mit dem er, der Mann neben Kneissl sein will …

NS Das Regierungsösterreich ein „Brückenbauer“ – wahrlich, ein wahres Wort von Karin Kneissl und dem Mann neben ihr … Wenn bedacht wird, wer auf ihren Stühlen in diesem Regierungsösterreich sitzt, kann gesagt werden, Regierungsösterreich nicht nur Bauer, sondern die Pfeiler selbst der Brücken, die in den …

Sebastian Kurz, der ausredenreichste Kanzler seit Armin Wolf die Soziologin Wikipedia liest

Da es lediglich indirekt um Sebastian Kurz geht, kann auf eine Darstellung mittels Kurzlekt verzichtet werden.

Sebastian Kurz - ausredenreichster Kanzler seit Armin Wolf Wikipedia liest

Es wird Sebastian Kurz gefallen, daß Armin Wolf in ihm den „mächtigsten Kanzler seit Kreisky“ sieht, und das nach madigen einhundert Tagen. Nun, es wird Armin Wolf vielleicht denken, es kann für das Eigene nicht schaden, Sebastian Kurz zu schmeicheln, ihn mit Bruno Kreisky in eine Zeile zu bringen.

Und Armin Wolf setzt dafür viel ein, schwingt sich auf zu höchsten Überlegungen zum Begriff „Macht“. Er zitiert hierfür sogar Max Weber, freilich ohne Quellenangabe. Wie gewußt wird, gehört zur Lektüre von Armin Wolf die Soziologin Wikipedia. Nicht ganz unberechtigt also annehmen zu dürfen, er wird sein Weber-Zitat ebenfalls bei ihr gelesen haben.

Und damit beginnt es bereits, alles falsch zu sehen.

Was für eine unnötige Erhebung von Sebastian Kurz durch Hinschreibung auf die Höhe von Bruno Kreisky. Wenn schon Vergleiche notwendig, dann welche innerhalb der kurzschen Weltanschauung, also Sebastian Kurz mächtig wie Dollfuß oder Schuschnigg, es passt nicht nur treffender zu seiner Weltanschauung, sondern auch zu dem, wie er sich gebärdet.

Und wenn es schon jüngste Vergangenheit sein soll, weshalb nicht der Rückgriff auf die Vergleiche mit Recep Tayyip Erdoğan … Im letzten Jahr bereits kursierte für Sebastian Kurz „Ösi-Erdogan“. Das ist ein Mann, der zu Kurz passt, und nicht ein Bruno Kreisky.

Es stimmt wohl, daß Sebastian Kurz „Macht hat über“ – das christschwarze Personal, vor allem über jenes, das die Posten im Parlament, in der Regierung ihm …

Aber es gibt auch von der Herkunft des Wortes: „Macht zu tun“ – und hat er, Kurz, die? Dazu gehört von der Herkunft des Wortes auch das „Können“. Das Können und die Macht, zu tun. Aber hat er das Können?

Es kann auch ganz schlicht sein. Die Soziologin Wikipedia hat für Armin Wolf nichts über „Chef“ gehabt, und so kam er auf … oder es wäre zu offensichtlich, hätte Wolf geschrieben, Kurz, der Chef seit … es wäre eine reine Nachschreibe nur von dem geworden, wie sich Kurz selbst sieht, wobei er allerdings, wenn noch etwas Anstand in ihm ist, tunlichst vermeidet, in einen Spiegel …

Seit einhundert Tagen wird von diesen zwei Parteien, die die zurzeitigen Regierungsämter in Österreich zugeschanzt wurden, täglich die Ausrede gehört: Regierungsvereinbarung. Es wird immer auf die Regierungsvereinbarung verwiesen, weshalb etwas nicht geht. Auch von dem von Armin Wolf Hochgeschmeichelten.

Und ist nicht gerade das sogenannte Rauch-Verbot das aktuellste und beste Beispiel dafür, daß Armin Wolf das falsche Zitat wählte, um „Macht“ zu definieren?

Die Bundes-ÖVP gerät in Sachen Rauchverbot zunehmend unter Druck. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sympathisiert zwar mit den Anliegen des Volksbegehrens für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, wegen des Koalitionsabkommens mit der FPÖ seien ihm aber die Hände gebunden, erklärte Kurz gegenüber der „Kleinen Zeitung“. „Ich habe großes Verständnis, dass sich die Mehrheit für ein absolutes Rauchverbot einsetzt“, so Kurz. „Ich bin selbst Nichtraucher.“

„In der klassischen Definition von Max Weber“, zitiert Armin Wolf ohne Erwähnung der Soziologin Wikipedia, „ist Macht ja die ‚Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.‘ Und“, schreibt Wolf weiter, „die Chancen von Sebastian Kurz, seinen Willen, durchzusetzen, sind“, darf fortgeschrieben werden, wie allein das sogenannte Rauch-Verbot schon so eindrücklich zeigt, „ziemlich“ klein …

Am Ende seiner Kurzschmeichelei scheint die kurzsche Macht über auch über Armin Wolf gekommen zu sein:

„Und schließlich hat Sebastian Kurz noch echtes Glück. Er ist just während des stabilsten Wirtschaftsaufschwungs seit über zehn Jahren ins Kanzleramt eingezogen. Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Regierung kann ein Nulldefizit präsentieren – und trotzdem bleibt noch etwas zu verteilen.“

Zugunsten von Sebastian Kurz tauscht Armin Wolf kann gegen soll. Was die blauschwarze Regierung präsentierte, war, es soll ein Nulldefizit geben. Ob es dieses ’19 auch tatsächlich geben wird – nun, seit Heinz-Christian Grasser wird schon gewußt, wie das ist mit dem Kann. Es hätte eines gegeben haben können, ein Nulldefizit, das gab es aber nicht, wie jetzt erfahren werden darf, denn ein Nulldefizit hätte es, so schmeichelt Blauschwarz sich nun selbst, seit sechzig Jahren nicht gegeben.

Ach, und dann gibt es, so Wolf, „trotzdem noch etwas zu verteilen“. An wen was verteilt werden soll, schreibt Armin Wolf nicht. Das klänge wohl nicht mehr so schmeichelhaft.

„Und schließlich hat Sebastian Kurz noch echtes Glück.“ Wieviel fehlte noch, daß Armin Wolf geendet hätte mit dem Ausruf: „Ja, Glück hat nur der Tüchtige!“ …

PS Es kann natürlich auch sein, daß Armin Wolf auf den Namen Bruno Kreisky kam, beseelt von einer Sehnsucht (nicht bewußt von ihr ergriffen), daß Menschen wie Kreisky im heutigen Österreich fehlen. Es wieder höchste Zeit ist für Menschen wie Kreisky in politischer Verantwortung, und endlich, kurz gesagt, vorbei für Menschen wie Strachhofer in Verantwortungslosigkeit …

Wie angenehm wäre es gewesen, hätte Armin Wolf Kurzlekt verwendet; es hätte das nicht geschrieben werden müssen.

Sebastian Kurz - Armin Wolf

Kurzlekt

Auch wenn Sebastian Kurz nur eine epigonale Schüsselfigur – und das spricht bereits nicht für den Nachahmer, für das Nachahmen einen Wolfgang Schüssel zu wählen – sollte dennoch nicht ein weiteres Mal die Bezeichnung „Schweigekanzler“ verwendet werden, vor allem nicht für Sebastian Kurz.

Denn. Das Schweigen hat seine Qualität im positiven Sinn. Das Schweigen von Wolfgang Schüssel aber hatte bereits nicht diese Qualität. Das Schweigen von Wolfgang Schüssel war bereits nichts anderes als Zustimmung, wie es so schön oder schrecklich heißt, daß das Schweigen Zustimmung bedeutet, Zustimmung zu den identitären Ungeheuerlichkeiten, zu den identitären Grauslichkeiten …

Und es waren auch damals schon Ungeheuerlichkeiten, als die FPÖ sich selbst noch nicht identitäre Partei nannte.

Sebastian Kurz schweigt nicht, aber er redet in seinem eigenen Dialekt … und das hat nichts mit Qualität im Sinne von Qualität zu tun, wenn gesagt wird, er redet im Kurzlekt. Kurzlekt heißt: er versteht nicht, was ihm gesagt wird, er versteht nicht, was er gefragt wird, und, was er darauf sagt, ist unerheblich.

Ein exemplarisches Beispiel dafür von gestern. Auch das gehört zu Sebastian Kurz. Wann immer von Sebastian Kurz zu sprechen ist, kann stets nur von einem Gestern berichtet werden.

Kurz Sebastian - Kurzlekt

Gestrig Sebastian Kurz im Radiointerview (Morgenjournal, 23. März ’18):

Peter Fritz: Es soll jetzt fünf EU-Staaten schon geben, die daran denken, russische Diplomaten auszuweisen wegen unstatthafter Aktivitäten. Könnte Österreich auch sich an einer solchen Aktion anschließen?

Sebastian Kurz: Na wir haben uns heute einmal klar darauf verständigt, wie der Wissensstand nicht nur in Großbritannien, sondern auch anderer Staaten und der unterschiedlichen Dienste ist. Wir haben ganz klar natürlich diesen Anschlag verurteilt, unsere Solidarität gegenüber den Opfern aber auch gegenüber Großbritannien ausgesprochen. Und wir haben neben diesem Thema auch ausführlich das Thema der Türkei diskutiert. Sie wissen, das Vorgehen der Türkei in Syrien ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel, und insofern haben wir hier auch sehr ausführlich über die Situation in der Türkei, aber auch das Vorgehen der Türkei in Syrien besprochen.

Menschgemäß ist es eine Unfreundlichkeit, Fragen nicht zu beantworten. Im Fall von Sebastian Kurz ist das aber ohne Belang. Ein Mensch des Kurzlekts kann es nicht anders und schon gar nicht besser. Und was herauskommt, wenn Journalisten meinen, zu ihm, Kurz, in einer Sprache zu sprechen, die er, Kurz, versteht, zeigt dieser oben zitierte beispielhafte Auszug: Unerhebliches gepaart mit Hinterhältigkeit.

Deshalb sollen ab gestern Journalistinnen Interviews mit Sebastian Kurz nicht mehr in deutscher Sprache, sondern in Zeichen führen, die er zwar auch nicht verstehen wird, weil er, Kurz, darauf in seinen Zeichen reagieren wird, aber mit dem erfreulichen Ergebnis, Zuhörerinnen bleiben verschont von Unerheblichem und Hinterhältigem.

Auch Zeitungen sollen Interviews mit und Aussagen von Sebastian Kurz nur noch in Zeichenschrift drucken und veröffentlichen, um Lesern zu ersparen, sich mit Hinterhältigem und Unerheblichem je noch auseinandersetzen zu müssen.

Um es exemplarisch zu konkretisieren, als Vorlage für jedwedes Medium. Berichterstattung zu Sebastian Kurz sähe dann beispielsweise so aus:

Medium: Es soll jetzt fünf EU-Staaten schon geben, die daran denken, russische Diplomaten auszuweisen wegen unstatthafter Aktivitäten. Könnte Österreich auch sich an einer solchen Aktion anschließen?

Sebastian Kurz: Na wir haben uns heute einmal klar darauf verständigt, wie der Wissensstand nicht nur in Großbritannien, sondern auch anderer Staaten und der unterschiedlichen Dienste ist. Wir haben ganz klar natürlich diesen Anschlag verurteilt, unsere Solidarität gegenüber den Opfern aber auch gegenüber Großbritannien ausgesprochen. Und wir haben neben diesem Thema auch ausführlich das Thema der Türkei diskutiert. Sie wissen, das Vorgehen der Türkei in Syrien ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel, und insofern haben wir hier auch sehr ausführlich über die Situation in der Türkei, aber auch das Vorgehen der Türkei in Syrien besprochen.

Eine Zeitungsseite dann beispielsweise wie in der Collage …

Sebastian Kurz - Medien - Kurzlekt

Nach Sellner, nach Bachmann kann es Strache noch versuchen, nach London zu gelangen.

Wie berichtet wird, wollte Lutz Bachmann in London eine Rede verlesen von Martin Sellner, dem „De-facto-Chef der rechtsextremen Identitären in Österreich“ …

Martin Sellner wurde an der „Einreise gehindert“, Lutz Bachmann wurde nach Deutschland „zurückgebracht“. Nun könnte es ja der österreichische Vizekanzler versuchen, die Rede von Martin Sellner zu verlesen, in London. So als Dankesdienst. Vertreibt Martin Sellner doch recht einnehmende Leibchen mit den Gesichtern …

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

im Gesinnungseinklang …

Bachmann - Sellner - Strache

Dem an einem Montag gemachten Vizekanzlerchef einer identitären Regierungspartei wird wohl nicht der Bescheid ausgestellt werden, wie eben Lutz Bachmann:

„Seine Anwesenheit in Großbritannien sei dem ‚Allgemeinwohl nicht zuträglich‘, hieß es in einer Mitteilung.“

Allerdings. Sollte in London „Die Bürgschaft“ von Friedrich Schiller noch geläufig sein, dann könnte es zu einem englischen Reim kommen: In diesem Bunde ist er der dritte — und dann keine Einreise oder eine Rückführung nach Österreich …

Sellner Martin - Rede - Hyde Park -London - NotUnd, ach, wieder keine verlesene Rede von Martin Sellner. In diesem Fall könnte er seine gesamte Rede auf ein Leiberl drucken, gerahmt mit den Gesichtern von Bachmann, von ihm selbst und Strache und darüber geschrieben: „Die Bürgschaft“ …

Was Strache und Sellner gemein – das sind nicht nur die Leiberln, sie sind auch „Chefs“ von Identitären … Mittlerweile dürfte Sellner auch zum Gesinnungsherrenschneider des Botschaftspersonals der identitären Regierungspartei …

Und mit Bachmann verbindet Strache diese serienkriminelle

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Ehrlichkeit …

Mölzer – Eckart – Luther: „Auf gut Deutsch.“

Wie wollte unlängst eine Bundesrätin doch entsetzt sein, über einen Spruch, der für sie und die Website der identitären Regierungspartei einer in „Nazi-Diktion“ …

Wenn sie über Sprüche derart entsetzt sein können, wundert es doch, daß sie gar so selten bis nie entsetzt sind, wenn …

Auf gut Deutsch - Luther - EckartWenn sie etwa „Erschießungskommando“ hören „auf gut Deutsch“ … wie oft wird das heute gehört. Von so vielen. Um es in ihrem Wort kurz zu sagen: ein ganzes Volk, in Österreich. Ein in dieses Volk eingebrannter Spruch, dieser Identitätshauptstrang verlegt von Eckart, dem Hitler sein Eckarmann …

Es ist schon zu hören, das war ja lange vor … und außerdem, Dietrich Eckart starb bereits 1923 … geradeso, als hätte aus seiner Gesinnung je etwas anderes als Massenmord und Massenverbrechen gemacht …

Auf gut Deutsch

Das kann etwa einem Andreas Mölzer nicht zum Vorwurfe … seinen Block „Auf gut Deutsch!“ zu nennen … außerdem, er, Mölzer, ist ja kein Historiker, nur ein Mann, der recht oft und ausführlich gesinnungsgemäß über Geschichte geht … Und wenn er, Mölzer, die Vergangenheit sich vornimmt, um etwa seinen Block zu benennen, dann wird er an den germanischen Luther gedacht haben, und außerdem – er, Martin Luther, Jahrhunderte vor 1933, vor 1938 …

Luther, der „auf gut Deutsch“ – ein selten gehörter und in konkreten Fällen gerade in Österreich gar nicht breit gehörter Spruch – „wie die Nazis“, selbst immer noch im höchsten Ansehen und die Männer und Frauen in seiner Nachfolge und Gesinnungstradition mit hohen und höchsten Ämtern versorgt … während die Menschen, die unter seinem „auf gut Deutsch“ vorgebrachten Spruch „wie die Zigeuner“ seit fünfhundert Jahren „wie unter den Nazis“ …

Auf gut Deutsch zur Zeit

 

Österreich am Bein

Es gefällt Reinhard Rebhandl am 24. Jänner 2018 der Aufruf der „Pennalen Burschenschaft Germania Libera“, übernommen von der „SüdTiroler Freiheit – Freies Bündnis Tirol“: „Jörg Klotz Unvergessen“ — —

ja, es steht eine Wahl bevor. Diesmal in Salzburg. Im April 2018. Und es wird wieder geglaubt, es könne

mit „Antifaschismus“,

mit Aufzeigen von Kandidatinnenverstrickungen mit dem „Rechtsextremismus“,

von „burschenschaftlichen“ Kandidatenmitgliedschaften,

von dem, daß ein Kandidat in „jungen Jahren NDP-Aktivist“ gewesen sei,

von dem, daß ein Kandidat an einer „Kundgebung der rechtsextremen Identitären“ teilgenommen habe,

 verhindert werden, daß die FPÖ Stimmen hinzugewinnt.

Oh, wie sehr hat das gerade, um ein Beispiel zu nennen, im Jänner 2018 in Niederösterreich funktioniert: die FPÖ verdoppelte so fast gar nicht, sondern schrumpfte auf 0,8 Prozent. Oh, wie funktioniert das prächtig, seit der Nationalratswahl im Oktober 2017 die FPÖ eine Schrumpfpartei mit Acht hinter der Null …

Georg Klotz - Die unvergessenen Jörgs der FPÖ

Nun wird wieder viel gebracht, es wird früh begonnen, schon einen Monat vor der Wahl in Salzburg, zum Kandidaten Reinhard Rebhandl, was 2010 war, was 2015 war, was 2016 war. Und was war 2018? Das kann hier in der Collage gelesen werden: er, Rebhandl, markiert am 24. Jänner 2018 „Jörg Klotz Unvergessen“ mit einem „Gefällt mir“.

Aber das alles nur zu Wahlen wie Weihnachtsgeschenke zum Aufmachen einzupacken, wie Osternester zum Finden auszulegen, ist eben zu wenig, wenn Jahre über Jahre jedes gesamte Jahr über sonst …

Allegorie der Vergangenheit

Nun soll also der Jörg Klotz dem Reinhard Rebhandl der Klotz am Bein sein, also verhindern, daß er und seine Partei in Salzburg Stimmen dazu gewinnen – so genügsam ist es geworden, der Ehrgeiz, der FPÖ Stimmenverluste zuzufügen,  ist wohl schon aufgegeben.

Als ob ein Jörg Klotz kurz vor einer Wahl noch ein Klotz am Bein sein könnte, für Reinhard Rebhandl, für die FPÖ. Wen die FPÖ würdigt, würdigt auch, wie kann es anders sein, ein Rebhandl. Und so ist es auch bei Georg Klotz. Wie im Kapitel über Klotz gelesen werden kann, über den Bücherverbrenner Karl Springenschmid ein liebevolles Buch mit dem Titel „Der Jörg“ geschrieben hat … auch der Bücherverbrenner selbst ein Mann, dem das freiheitliche Herz zugetan.

Nur nebenbei. Es scheint in der FPÖ eine herzliche Zuwendung zu Männern mit dem Namen Jörg zu geben: Männer mit diesem Vor- oder Spitznamen können sich auf ein „Unvergessen“ nach ihrem Tode freuen … Auch nur nebenbei, aber passend zu Namen und zu Südtirol. Es scheint auch eine besondere Verpflichtung für Männer mit den Namen Hofer zu sein, in diese Partei eintreten zu müssen, als riefe sie die Vorsehung selbst.

Als wäre es nur Klotz, als wäre es nur Rebhandl …

Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol

Dr. Martin Graf reist nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Norbert Hofer übte schon mal in Italien die recht international geratene Bundespräsidentenrede: „Kameraden“

Südtirol, eine „Herzensangelegenheit“ von npd, fpö und kurz

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Und so weiter und so fort.

NDP, NPD … Die Vorlieben für Abkürzungen, und ein jeder Mensch hat so seine eigene, etwa Herbert Kickl, wie in dem Kapitel

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

von November 2017 gelesen werden kann. Die Kapitelüberschrift muß aber, nur weil Herbert Kickl nun doch Minister ist, nicht geändert werden. Denn. Es geht ja um Leistungen, die haben sich seither nicht verändert, die Leistung blauen Dunst in die Luft …

Und auf welche Kundgebungen soll denn ein Mann, also auch ein Rebhandl, aus dieser Partei, die eine identitäre Partei ist,

Identitäre Kolonne hat eine Nähe zur FPÖ, weil die FPÖ „eine identitäre Partei“ ist

gehen, als auf eine von „rechtsextremen Identitären“, die noch dazu so fesche Leiberln mit dem Vizekanzler vertreiben …

Und dann bliebe noch das mit dem „Antifaschismus“ …

Viele, viel zu viele in Österreich meinen bereits etwa mit Strache, Kickl, Gudenus, Hofer, der Faschismus ist nicht mehr der Faschismus

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

von den Faschisten, sondern von …

Und das kann nachvollzogen werden, wenn Antifaschismus nur noch unmittelbar vor Wahlen oder für Gedenkveranstaltungen breit

12. März ’18: Die dunkelste Stunde in Österreich

ausgepackt wird, er riecht dann eben nach faulen Eier aus Osternestern, die nicht mehr gefunden worden sind, ist zerronnen wie die nie ausgepackten Schokoladeweihnachtsbabychristusse …

Aber der Faschismus ist immer noch der Faschismus der Faschistinnen, der auf dem kriminell ehrlichen Umfeld am besten identitätsstiftend gedeiht …

Ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Wie es sonst das Jahr über abläuft in Österreich, wenn nicht gerade Wahlen unmittelbar bevorstehen, keine Gedenkveranstaltungen zum Ausführen der schönsten Tracht anstehen, und das Jahr für Jahr seit einer Ewigkeit ist halt, kurz gesagt, nach den österreichischen Gezeiten …

Aufregung, Abregung, Belohnung.

Klotz FPÖ

Der erste Satz dieses Kapitels wurde mit einer germanischen Burschenschaft begonnen, so soll es auch enden mit – kurz gesagt – einer Kommission, für deren Einsetzung die Budeninhalte der Mann- und Frauschaften …

„Sebastian Kurz begrüßt Historikerkommission der FPÖ.“ Vorfreude auf den neuen Karl May von Wilhelm Brauneder?

Bah, mit der Kommission soll das Kapitel nicht enden, es wird mit dieser nichts enden, in Österreich. Von „Totenruhm“ habe die FPÖ, also die Einmannpartei Rebhandl, gesprochen, in seinem Kommentar zum „Eckart“ …

Als wäre das Außenministerium in die Fuhrmanngasse 18 übersiedelt …

„Asyl in Europa“ – Was wird Nahostexpertin Karin Kneissl aus der Fuhrmanngasse 18 für den ORF mitgegeben werden?

Auf gut Deutsch - Österreich am Bein

Eckart in der Fuhrmanngasse – an die Gegenwart im Gedenkjahr 2018 erinnern, wer Eckart war, ein Mann, dem Adolf Hitler seinen in ein Buch eingeschweißten „Kampf“ widmete … wem auch sonst? Eckart, der Mann der Forderungen wußte: „Juda, verrecke“ …

„Der Eckart“-Schriftleiter auf dem WKR-Ball

Freiheitliches Haupt mit Wiener-Sprachblätter-Unzensuriert-Zur Zeit-Eckartschriften-Kranz

Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, wirbt für den Eckart

Und so weiter und so österreich …

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

FPÖ unzensuriert - Monika Mühlwerth zugewidmet - zum Entsetzen

Es will nicht auf den Kommentar von FPÖ unzensuriert eingegangen werden, zu dem Peter_ das einfällt … Denn. Es geht FPÖ unzensuriert je nicht um Verbesserungen, um ein Nachdenken darüber, wie Probleme konstruktiv angegangen werden können, damit es keine Probleme mehr gibt, wie Lebensverhältnisse verbessert werden können.

FPÖ unzensuriert schreibt Kommentare für Männer und Frauen wie Peter_, die dann nach „Erschießungskommandos“, Kammerjäger“ für Menschen …

Monika Mühlwerth, die gerade so eingeübt ist, sich entsetzt zu geben, könnte gleich weiter entsetzt sein, über Peter_, aber nicht nur, wie in der Collage gelesen werden kann, mit Kommentaren von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert …

Sie werden es vielleicht bemerkt haben, es gibt eine Scheu, in diesem Zusammenhang von Lösungen zu schreiben. Und wie Peter_ sogleich mit seinen Kommentaren beweist, geht es sofort um „Endlösung“.

Und es ist nicht nur Peter_.

Aber Peter_ ist über die Jahre auf FPÖ unzensuriert schon zu so etwas wie ein Oberschreibstaffelführer, der seinen Bann gegen alle, …

Im Februar 2018 hat sich ein Lega-Kandidat schon als „Erschießungskommando“ verstanden, und er schoß aus dem fahrenden Auto auf sechs Menschen, das waren keine Sinti und Roma, sondern für ihn welche aus Afrika … Wie Monika Mühlwerth auf das Wahlergebnis der Lega reagiert hat, wird nicht gewußt, von Harald Vilimsky wird es gewußt: er rief dem Lega-Führer zu: „Bravissimo“. Nicht bekannt wurde, ob Monika Mühlwerth das vilimskysche „Bravissomo“ entsetzt hat …

Wer glaubt, sich sicher fühlen zu können, weil er oder sie nicht ein Mensch aus Afrika, weil er oder sie nicht als „Zigeuner“ verdächtigt, irrt. Breitkeil, wie in der Collage ebenfalls zu lesen, hält das Gewehr griffbereit gegen „Kanaken“: generell ein Wort gegen Menschen, ob aus Italien, ob aus Spanien, ob aus der Türkei, aus arabischen Ländern, aus Südosteuropa …

ÖVP-FPÖ-Regierung – Den neuen Stil beweist jetzt schon Tag für Tag FPÖ unzensuriert

Und wer meint, sicher zu sein, weil er oder sie aus Österreich, irrt ebenso. Denn im Visier sind alle.

Akademische Pläne: Im Visier der FPÖ sind alle

FPÖ unzensuriert: „Alle Willkommensklatscher … Arbeitsdienst … Am besten nach Buchenwald“

Nach dem Fordern eines Buchenwald in der Gegenwart den Justizminister befragen

Hofer-FPÖ-Werbewähler: „Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Inländerinnen können auf Beistand von He.-Chr. Strache nicht zählen – „Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

Peter_, Irra, Breitkeil und Herwig Seidelmann erfahren, wie in der Collage zu lesen ist, als Reaktion kein Entsetzen, sondern wieder Zustimmung. Wären sie ausgewiesene Lega-Kandidatinnen, ein „Bravissimo“ wäre ihnen wohl auch … aber vielleicht ist „Bravissimo“ nur den Führerinnen vorbehalten … wer weiß schon um die gesinnungsgemäße Ordnung der Komplimente in diesen Mannschaften …

NS Monika Mühlwerth ist nicht darin geübt, sich entsetzt zu geben, sondern auch aufmerksam, wie beispielsweise als Zuhörerin im Parlament … etwa von einem Mann, der …

Aufmerksam als Mitreisende wohl auch im Steuerpolitikhimmel für ihre Partei …

Mit Odin im Steuerhimmelland

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

Journalistenwatch - Max Erdinger - Strukturnazis - shirt revolutionaries

Ein Max Erdinger schreibt für Journalistenwatch am 18. März ’18 einen Kommentar um „Strukturnazis“ zu konstruieren. Was er darunter versteht? Gesinnung gebiert Begriffe. Und ein Mitarbeiter vom Österreichischen Dokumentationsarchiv muß ihm als Beispielgeber dafür herhalten.

Das hat die Qualität von einem Christian Ortner, einem Andreas Unterberger. Der Unterschied sind die Länder. Wenn Max Erdinger in Deutschland überhaupt einen Ruf hat, dann keinen guten, hingegen zählen in Österreich Ortner, Unterberger oder Reichel … Zu Journalistenwatch muß zu dem, was bereits geschrieben wurde, nichts mehr hinzugefügt werden, um zu wissen, um was für eine Plattfo… es sich dabei handelt.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Christian Ortner entleert seine Sprechblasen in die zu einer Website verkommenen Tageszeitung der Republik Österreich

Der Unterschied sind die Länder. Wenn Max Erdinger in Deutschland überhaupt bekannt ist, dann kaum in Verbindung mit etwas Gutem, hingegen in Österreich ist beispielsweise einer zur Zeit Vizekanzler, einer Infrastrukturminister, die mit Max Erdinger eines gemein haben: die Verdrehung. Max Erdinger am Tage 18 dieses Monats mit seinen Auslassungen über „Strukturnazis“, die österreichischen Regierungsmitglieder mit „Antifaschismus“ …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Das alles hat einen gewissen Unterhaltungswert. Aber im Grunde viel zu wenig, um darüber noch etwas zu schreiben, was nicht schon geschrieben wurde.

Das tausendjährige reich der shirtverkäufer

Worüber noch nicht geschrieben wurde, das aber auch einen gewissen Unterhaltungswert hat, ist, daß Martin Sellner und Patrick Lenart Shirt-Verkäufer sind.

Sonst sind Martin Sellner und Patrick Lenart in Österreich bekannt als sogenannte Identitäre. Auf Journalitenwatch wird für ihre Shirts Reklame geschaltet. Wo sonst?

Stracheshirtverkäufer Sellner und Lenart

Und für wen werben die Shirt-Verkäufer? Wen drucken Sellner und Lenart auf ihre Shirts? Gesinnungsgemäß den zurzeitigen Vizekanzler in Österreich. Es kann auch nicht anders sein. Identitäre werben für Identitäre. Identitäre werben für die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei in Österreich.

Das scheint zur Zeit das gesinnungsgemäße Steckenpferd zu sein. Shirts mit eingedruckter Gesinnung zu vertreiben. Es gibt ja auch noch eine zweite Firma. Bei der es auch nicht ohne Täuschung abgehen kann:

Die Heimatmode der FPÖ unzensuriert

Was Martin Sellner und Patrick Lenart sonst alles noch verkaufen. Das Prusten nimmt kein Ende. Damit es nicht heißt, gar zu eigennützig, gar zu egoistisch zu sein, wurde wenige Collagen mit den Produkten von Sellner und Lenart erstellt, von dem Stracheshirtprodukt bis … Zum herzhaften Lachen sind Sie freundlich eingeladen.

Wer sollte die Shirts von Sellner und Lenart tragen

Bleibt die Frage. Wer soll diese Shirts tragen? Alexander Van der Bellen und Sebastian Kurz nicht mehr. Die haben schon mehr getan, als nur Shirts mit Strache und Höcke …

Wer ist die Zielgruppe Stracheshirtverkäufern

Ach, Höcke. Das ist auch so ein Meister aus Deutschland, bekannt, aber mit keinem guten … hingegen in Österreich:

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Und wenn Sie genug geprustet haben, noch etwas zu Erinnerung. Auf das Shirt mit Strache und Höcke schreiben die Leiberlverkäufer Sellner und Lenart etwas von „patriotischer Revolution“ … Es wäre sicher auch zum Prusten, diesen beiden zuzuhören, was sie unter Revolution verstehen. Vergessen sollte aber nicht werden, was der FPÖ Patriotismus ist …

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

NS Weshalb Martin Sellner und Patrick Lenart keine Uniformen verkaufen, etwa solche, die wohl der Obersturmbannführer trägt, in dem Roman, den sie verkaufen? Der Mut reicht wohl nur bis Aistersheim. Oder. Im Geiste unter dem Leiberl die … und dann auf zum Friedhof, wo einer liegt, gesinnungsgemäß wohl bestattet mit einer Uniform, zu dem Jahr für Jahr gepilgert wird. Gesinnungsgemäß ist es auch authentisch und folgerichtig die Uniform im Grabe …

Martin Sellner und Patrick Lenart - Straches Shirtverkäufer