Norbert Steger stand einst in Österreich für das Liberale und damit auch seine Partei, weil er eben ihr Obmann war, und wenn der Obmann liberal ist, so die Ansicht, ist es auch die Partei, die von einem Liberalen angeführt wird.

Hat sich Norbert Steger nun erst im hohen Alter radikalisiert? Und wenn ja, wo wurde er wann von wem wie radikalisiert? Und wenn ja, weshalb ist er trotz seines hohen Alters nicht dagegen immun? Es heißt doch stets, Jugendliche, die noch nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen, was aus ihnen werden soll, seien für Radikalisierung am anfälligsten, am meisten gefährdet radikalisiert werden zu können, auf mannigfache Weise. Vielleicht trifft das nur in anderen Ländern zu, aber nicht in Österreich …
Nun tritt Norbert Steger radikal hervor. Er will Auslandskorrespondentinnen streichen, wenn sich diese nicht korrekt verhalten, also nicht im Sinne der identitären Regierungspartei berichten. Von einer Nachbesetzung spricht er nicht. Das heißt, es soll weniger und weniger über die Welt berichtet werden, es soll Österreich eingeigelt werden. Es könnte auch gesagt werden, es soll Österreich eingeflert werden.
Norbert Steger stand einst in Österreich für das Liberale. Aber vielleicht stand er immer nur für das Liberale österreichischer Prägung, also das Liberale als Tünche, wie jetzt das Türkise die Tünche für … Soher mußte er, Steger, gar nicht radikalisiert werden. Es ist bloß von ihm die liberale Tünche abgeblättert, wie eben von allem Alten mit den Jahrzehnten alles abblättert, vergilbt, dem alten Menschen sein Fleisch welk wird.
Und, wie in der Collage gelesen werden kann, wird im Zusammenhang mit der stegerischen Greisenradikalität oder dem abgeblätterten Liberalen über eine Social-Media-Richtlinie … hierzu fällt augenblicklich die Website der identitären Regierungspartei ein, auf der sich, ebenfalls in der Collage zu lesen, ein Greisenradikaler oder einer mit verwelktem Liberalem hervortut, wie seit Jahren ungehindert von den Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei.
Nun ist ein Mann gestorben, in Ungarn, im Greisenalter. Von dem nicht gesagt werden kann, er hat sich erst im Greisenalter radikalisiert. Er war lebenslang radikalisiert. Ein mehrfach verurteilter Lebensextremist. Und aus den Reihen der identitären Regierungspartei gab es zu seinem Ableben recht gleich von der einen und dem anderen Bekundungen der Trauer. Er starb in Ungarn, in das er sich im Greisenalter zurückzog. Vielleicht war es ihm so etwas wie das gelobte Land, ein Reichersatz. Norbert Steger führt als Beispiel für inkorrekte Berichterstattung Ungarn an, Auslandskorrespondenten sind nach Steger also hinauszuwerfen, die über den honsikschen Reichsersatz nicht gesinnungsgemäß berichten.
In einem Kommentar, wie in der Collage ebenfalls zu lesen ist, am 12. April ’18 auf der Website der identitären Regierungspartei wird ihm, Honsik, der „zur grossen Armee hinüber gegangen“, gedankt für „deinen lebenslangen Einsatz für unser Volk“ … von einem oder einer, die sich „politisch Verfolgter“ nennt und sich – wie zutreffend – mit einem Foto von Jörg Haider präsentiert … 
Jörg Haider … Ja, die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei hat überhaupt das Rechtbeste aus Vergangenheit und Gegenwart aufzubieten … Männer und Frauen der Schreibstaffel nennen sich
Prinz Eugen Savoyen, Gebirgsjäger
Auf der Tagesordnung: Kurt Schuschnigg, der kleine Rassist und hasenfüßige Adlige, Trottel von Miklas und der Panzerstaugeneral Guderian, kurz, Österreich
Draußen vor der Tür
An derselben Seite – Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, Vladimir Putin und diktatorischer Giftgasmörder Baschar al-Assad in Syrien
Putin, Prinz Eugen, Eugens rache, Franz Dinghofer, präsentieren sich als Panzerstaugeneral und so weiter so gesinnungsgemäß zensiert. Und was sie in ihren Kommentaren schreiben, zeigt, was sie von ihren Idolen gelernt …
Oh, wie hat sich der lebenslange Extremist für „unser Volk“ …
Gerd Honsik, Martin Pfeiffer – Fürsprecher und Verteidiger der freiheitlichen Nationalratspräsidenten
… soher kann der Dank von einer oder einem aus der Schreibstaffel verstanden werden, der recht genau weiß, wo die „große Armee“ lagert …
Von Reinthaller zu Strache, und dazwischen liberale Tünche …
Wenn Norbert Steger sich mit Auslandskorrespondentinnen schon radikal beschäftigt, kann es nicht ausbleiben, daß auch die gesinnungsgemäß zensierte Website gegen eine ehemalige Auslandskorrespondentin einen Kommentar in Stellung bringt, in dem – Vergangenheit wieder einmal ganz gegenwärtig – geschrieben wird von einem „…freien Land“, nun halt von einem „islamfreien“ …
In diesem Land, also in Österreich, kommt viel Tünche zum Einsatz. Es kann durch aus von einem Tünchereich gesprochen werden. Die Bekundungen, gegen Antisemitismus zu sein – Tünche … wie stolz etwa ist doch die zurzeitige Regierungsspitze auf Viktor Orbán …
Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik
Nur wenn es um Menschen geht, die einer Ethnie aus unbändiger Diffamierungsbegierde und vollkommener Gleichgültigkeit zugeordnet werden, wird in Österreich nicht einmal der Aufwand des Tünchens …
Es mag auf den ersten Blick so scheinen, als wäre in diesem Kapitel mehr und mehr davon abgegangen worden, von Norbert Steger zu erzählen, nein …
Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“
Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt
Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“
Das ist der Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei am 23. April ’18. Trashcansinatra schreibt nicht Mauthausen hin, schreibt aber die Koordinaten recht nah von Mauthausen. Um genau zu sein, es sind die Koordinaten von Feichter. Entweder hat sich Trashcansinatra ein wenig vertan, aber eher, um sagen zu können, sollte es eine Aufregung, eine Empörung geben, es sei nicht Mauthausen gemeint gewesen. Aber diese Taktik ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft eine alte, das Eindeutige so zu bringen, daß bei Empörung durch ein Schlupfloch gekrochen werden kann. Schon im „Weisenbericht“ ist die Taktik mit den schlüpfrigen Formulierungen beschrieben, der vor 18 Jahren zur ersten schwarzblauen Regierung erstellt werden mußte.
Allein dieser Kommentar zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert zur Verteidigung unter dem Titel „Gudenus-Sager ‚antisemitisch‘? – ‚Jerusalem Post‘ schrieb aber das gleiche‘ … Es wird von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert genau verstanden, worum es eigentlich geht, wenn der Name George Soros fällt. Und auch andere äußern sich in ihren Kommentaren gesinnungsgemäß recht eindeutig auf diesem Schreibplatz von Harald Vilimsky, der für FPÖ unzensuriert ebenfalls schon seine Tastatur gegen George Soros in Stellung brachte …
Mag es auch grauslich sein, allein der Kommentar von Trashcansinatra reichte als Zitat, also Hunderttausende nach Mauthausen, aber es sind diesmal auch weitere zu zitieren, um ein weiteres Mal festzuhalten, was das für eine Website ist. Es ist auch diese Website, auf der der Generalsekretär der identitären Regierungspartei in Österreich schreibt …
IRRA: „Da bin ich wieder voll bei ihnen, aber, so wie der ausschaut? Meines Wissens werden ‚Galapagos-Schildkröten‘ sehr, sehr alt!!!! Is a bisl Scheiße!!!!“
Eugens-rache: „‚Galapagos-Schildkröten‘ sehr, sehr alt!!! So so -Sehr, sehr alt also ? Hmmm.. Jo mei , dann muaßn halt endli Wer auf Buggl umme drehn , dann hod sich des mitm sehr sehr alt werden sowieso relativ sehr schnell erledigt . Und was lerne ich daraus? es gibt IMMER eine Möglichkeit und somit einen Weg .“
IRRA: „LOL !“
McErdal: „Rothschild’s Mann für’s Grobe……… *3 Todespläne für das Nachkriegsdeutschland. Der Morgenthau, Kaufmann, Hooton Plan.* wwwwahrheitinside.wordpress.
com/2016/01/23/3-todesplaene-fuer-das-nachk…“
Es ist in den Kommentaren alles vorhanden, daß die Frage von FPÖ unzensuriert im Titel schon beantwortet, ob es denn antisemitisch sei, und es ist mehr als das, die gesamte Grauslichkeit, die aus der Vergangenheit gekannt wird: Menschen als Tiere hinzustellen, um sie dann leichter ermorden zu können, das Geschwefel von den „Todesplänen“ und so weiter und so gesinnungsgemäß.
Es darf bei dieser Website niemals vergessen werden, kurz gesagt, von wem diese ist, nämlich von einer Regierungspartei.
Es ist also nicht irgendeine Website, beispielsweise wie die von McErdal herangezogene Quelle „Wahrheitinside“, auch wenn Unterschiede … „Wahrheitinside“ werden viele als das sehen, was sie ist, nämlich zu ignorieren. „Wahrheitinside“ verteidigt zum Beispiel Frau Haverbeck, eine Holocaustleugnerin, aber nicht nur diese obskure Website verteidigt sie, sondern auch Menschen, die gewählt werden …
Wenn es auch einen Unterschied in der gesellschaftlichen Stellung dieser Websites gibt, so eint sie im Gemeinsamen, um ein Beispiel zu nennen, der rechte Glaube an Zitate, wie etwa jenes über den Antifaschismus von Silone nach einer Erwähnung von Bondy, das auch ein Hofer, Strache, Gudenus, Kickl …
McErdal, Eugens-rache, Irra, Trauerspiel sind schon so etwas wie eine Stammeinheit der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website, und was sie diesmal zum auf George Soros getauften Antisemitismus schreiben, überrascht nicht, zu oft schon haben sie sich mit Kommentaren hervorgetan, die …
Eigentlich überrascht auch nicht der Kommentar von Trashcansinatra, also Hunderttausende nach Mauthausen, zu oft schon mußte auf der Website der identitären Regierungspartei in Kommentaren gelesen werden, wohin Menschen zu bringen sind …