Wie die CS, also die ÖVP mit dem 12-Stunden-Tag-Kampf die Wahl verliert

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Was es mit dem 12-Stunden-Tag, den die schwarzidentitäre Regierung in Österreich will, auf sich hat, also was den Arbeitnehmern dadurch droht, hierzu gibt es viele Ausführungen, die von den massiven Verschlechterungen für Arbeitnehmerinnen berichten.

Das muß hier nicht aufgezählt werden. Es kann, mehr, muß nachgelesen werden.

Etwas aus der Vergangenheit zu dieser Drohung des 12-Stunden-Tages soll aber hervorgeholt werden.

Es gab einmal eine christlichsoziale Partei in Österreich, die warb zwölf Jahre nach ’18 im letzten Jahrhundert in einem Nationalratswahlkampf damit, gegen den 12-Stunden-Tag zu sein. Die christlichsoziale Partei ist, kurz gesagt, die heutige schwarze Partei, die mit der identitären Partei im Bundeskanzleramt auf ihren Stühlen wetzt.

Vor 88 Jahren kämpfte also die heutige schwarze Partei gegen den 12-Stunden-Tag. Freilich nicht generell, wie in der Collage gelesen werden kann, in die das damalige Wahlplakat aufgenommen ist, sondern lediglich punktuell gegen „12 stündige Arbeitszeit in Gemeindebetrieben“ …

Es ist eben Wahlkampf. Und es geht gegen eine andere Partei. Die Stimme des „Arbeiters“ ist ihr das Wichtigste. „Kannst du so leben?“ Plakatiert die damalige schwarze Partei. Und sie bekommt die Antwort. Die Menschen befreien sich, die Menschen wählen. Aber sie wählen nicht, kurz gesagt, die schwarze Heimwehrpartei, die schwarze Partei verliert, sie verliert trotz ihres Eintretens gegen einen 12-Stunden-Tag massiv. In dieser Wahl tritt sie allein an, also nicht mehr in einer Einheitsliste mit der Großdeutschen Volkspartei … sie verliert, sie verliert enorm …ÖVP - FPÖ - Regierung Österreich - 12-Stunden-Tag.png

 

Gesinnungsgemäßer Politmißbrauch durch die FPÖ, auch bei der Forderung nach Anhebung der Mindestpension

 

Identitäre Regierungspartei - Österreich 18.pngEs gibt nun schon Menschen, die sonst der FPÖ äußerst kritisch bis ablehnend gegenüberstehen, in der Forderung der Anhebung der Mindestpension durch die identitäre Regierungspartei einen ersten positiven Ansatz zu erkennen meinen.

Und es spricht für diese Menschen, auch einer FPÖ glauben zu wollen, etwas Positives, und die Anhebung der Pensionen ist etwas Positives, auf den Weg bringen zu wollen.

Das Positive bei der identitären Regierungspartei aber ist zugleich das Negative.

„Unsere Pensionisten sollen mehr als Flüchtlinge bekommen!“

Das ist der gesinnungsgemäße Antrieb der identitären Regierungspartei, für eine Anhebung der Pensionen zu sein.

Wenn es gesinnungsgemäß gegen Menschen geht, nimmt die identitäre Regierungspartei es auch in Kauf, wenn es denn nicht anders geht, Menschen, die sie nicht interessieren, aber wahlberechtigte sind, eine kleine, zumeist nur kurze Verbesserung ihrer finanziellen Lage herbeiführen zu müssen. Denn. Eine Partei dieser sozioökonomisch übervorteilten wahlberechtigten Menschen ist sie nicht …

Die erhöhte Mindestpension als identitärer Gesinnungsköder.

Die erhöhte Mindestpension als Neidanreiz.

Die erhöhte Mindestpension als das im Voraus bezahlte Wahlbestechungsgeld.

Eines ist es mit Bestimmtheit nicht: Sozialpolitik. Die identitäre Regierungspartei ist in ihrem Gesinnungsamoklauf unfähig zur Sozialpolitik. Die Gesinnung der identitären Regierungspartei verbietet jedwede Art von Politik. Die Weltanschauung der identitären Regierungspartei erlaubt nur den tolldreisten Gesinnungsmarsch.

Es wird Menschen geben, die nun, auch wegen der Forderung der Anhebung der Pensionen, meinen, die identitäre Regierungspartei sei tatsächlich eine Wiedergängerin von Bruno Kreisky. Aber Bruno Kreisky und die damalige SPÖ machten Sozialpolitik, und sie waren auf keinem Verfolgungsmarsch gegen Menschen.

NS Es könnte auch gesagt werden, das Positive ist ein Abfallprodukt des Negativen, das die identitäre Regierungspartei in Kauf nehmen muß, für ihre Gesinnungskreuzprozession. Auch das hat eine „ideelle Kontinuität“ von ’00 zu ’18, wie im Kapitel gelesen werden, als es um einen gesinnungsgemäßen Abtausch ging, der seinerzeit der FPÖ positiv angerechnet wurde, während …

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ unzensuriert - Mauthausen der geeignete Standort für Soros-Universität 23-04-2018

Trashcansinatra: „Dort befindet sich der geeignete Standort für seine ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Das ist der Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei am 23. April ’18. Trashcansinatra schreibt nicht Mauthausen hin, schreibt aber die Koordinaten recht nah von Mauthausen. Um genau zu sein, es sind die Koordinaten von Feichter. Entweder hat sich Trashcansinatra ein wenig vertan, aber eher, um sagen zu können, sollte es eine Aufregung, eine Empörung geben, es sei nicht Mauthausen gemeint gewesen. Aber diese Taktik ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft eine alte, das Eindeutige so zu bringen, daß bei Empörung durch ein Schlupfloch gekrochen werden kann. Schon im „Weisenbericht“ ist die Taktik mit den schlüpfrigen Formulierungen beschrieben, der vor 18 Jahren zur ersten schwarzblauen Regierung erstellt werden mußte.

FPÖ unzensuriert - Soros-Universität 23-04-2018

Allein dieser Kommentar zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert zur Verteidigung unter dem Titel „Gudenus-Sager ‚antisemitisch‘? – ‚Jerusalem Post‘ schrieb aber das gleiche‘ … Es wird von der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert genau verstanden, worum es eigentlich geht, wenn der Name George Soros fällt. Und auch andere äußern sich in ihren Kommentaren gesinnungsgemäß recht eindeutig auf diesem Schreibplatz von Harald Vilimsky, der für FPÖ unzensuriert ebenfalls schon seine Tastatur gegen George Soros in Stellung brachte …

Mag es auch grauslich sein, allein der Kommentar von Trashcansinatra reichte als Zitat, also Hunderttausende nach Mauthausen, aber es sind diesmal auch weitere zu zitieren, um ein weiteres Mal festzuhalten, was das für eine Website ist. Es ist auch diese Website, auf der der Generalsekretär der identitären Regierungspartei in Österreich schreibt

IRRA: „Da bin ich wieder voll bei ihnen, aber, so wie der ausschaut? Meines Wissens werden ‚Galapagos-Schildkröten‘ sehr, sehr alt!!!! Is a bisl Scheiße!!!!“

Eugens-rache: „‚Galapagos-Schildkröten‘ sehr, sehr alt!!! So so -Sehr, sehr alt also ? Hmmm.. Jo mei , dann muaßn halt endli Wer auf Buggl umme drehn , dann hod sich des mitm sehr sehr alt werden sowieso relativ sehr schnell erledigt . Und was lerne ich daraus? es gibt IMMER eine Möglichkeit und somit einen Weg .“

IRRA: „LOL !“

McErdal: „Rothschild’s Mann für’s Grobe……… *3 Todespläne für das Nachkriegsdeutschland. Der Morgenthau, Kaufmann, Hooton Plan.* wwwwahrheitinside.wordpress.
com/2016/01/23/3-todesplaene-fuer-das-nachk…“

FPÖ unzensuriert - Haltung und klares Engagement - 23-04-2018

Es ist in den Kommentaren alles vorhanden, daß die Frage von FPÖ unzensuriert im Titel schon beantwortet, ob es denn antisemitisch sei, und es ist mehr als das, die gesamte Grauslichkeit, die aus der Vergangenheit gekannt wird: Menschen als Tiere hinzustellen, um sie dann leichter ermorden zu können, das Geschwefel von den „Todesplänen“ und so weiter und so gesinnungsgemäß.

Es darf bei dieser Website niemals vergessen werden, kurz gesagt, von wem diese ist, nämlich von einer Regierungspartei.

fpö unzensuriert - trashcansinatra - 23-04-2018

Es ist also nicht irgendeine Website, beispielsweise wie die von McErdal herangezogene Quelle „Wahrheitinside“, auch wenn Unterschiede … „Wahrheitinside“ werden viele als das sehen, was sie ist, nämlich zu ignorieren. „Wahrheitinside“ verteidigt zum Beispiel Frau Haverbeck, eine Holocaustleugnerin, aber nicht nur diese obskure Website verteidigt sie, sondern auch Menschen, die gewählt werden …

Wahrheit inside - FPÖ unzensuriert

Wenn es auch einen Unterschied in der gesellschaftlichen Stellung dieser Websites gibt, so eint sie im Gemeinsamen, um ein Beispiel zu nennen, der rechte Glaube an Zitate, wie etwa jenes über den Antifaschismus von Silone nach einer Erwähnung von Bondy, das auch ein Hofer, Strache, Gudenus, Kickl …

fpö unzensuriert florianer huber 23-04-2018

McErdal, Eugens-rache, Irra, Trauerspiel sind schon so etwas wie eine Stammeinheit der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website, und was sie diesmal zum auf George Soros getauften Antisemitismus schreiben, überrascht nicht, zu oft schon haben sie sich mit Kommentaren hervorgetan, die …

Eigentlich überrascht auch nicht der Kommentar von Trashcansinatra, also Hunderttausende nach Mauthausen, zu oft schon mußte auf der Website der identitären Regierungspartei in Kommentaren gelesen werden, wohin Menschen zu bringen sind …

Kurz fordert Haltung und klares Engagement

FPÖ erfüllt Forderung von ÖVP-Obmann nach Haltung und klarem Engagement

Daß der Bundeskanzler nach der profunden Analyse von einem Nachrichtensprecher der „mächtigste Kanzler“ zur Zeit sei, kann nur zustimmend bestätigt werden, wie es gerade aktuell (und wann ist es nicht aktuell bei der identitären Regierungspartei?) am Beispiel des Antisemitismus gezeigt werden kann.

Im Oktober ’17 forderte er, damals noch nur Obmann, von einer potentiellen Koalitionspartnerin Haltung und klares Engagement. Und nun, im April ’18, schon nach einem halben Jahr erfüllt ihm, dem nun zurzeitigen Bundeskanzler, seine identitäre Koalitionspartnerin diese Forderung uneingeschränkt und bedingungslos: Haltung und klares Engagement im Antisemitismus.

FPÖ erfüllt Forderung nach Haltung von Sebastian Kurz

Das hätte als Nachsatz im Kapitel über Gudenus, Strache, Vilimsky, Orbán und dem George Soros getauften Antisemitismus bereits seinen Platz finden können, aber ein Bundeskanzler mit solcher einer Mächtigkeit, dem also sogar eine Koalitionspartnerin Forderungen in so kurzer Zeit erfüllt, ihm die Vollzugsmeldung darüber von den Höchsten und von einem gar mit einem Stuhl in der Regierung von dieser Partei verdient es, in einem eigenen Kapitel entsprechend gewürdigt zu werden.

Entwicklung 18

Entwicklung 18 in Österreich

Es ist, die Empörung ist groß, erheiternd, wenn Harald Vilimsky ausrückt, um Johann Gudenus beizustehen. Der selbst, wäre die Empörung im gleichen Fall ebenso, einen ausrückenden Gudenus bräuchte, um ihm beizustehen.

George Soros, Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Es wird nun viel von einem, kurz gesagt, „neuen Antisemitismus“ geschrieben, geredet … der Antisemitismus wurde getauft und erhielt den Vornamen George, und das tatsächlich Neue daran ist, daß ein Getaufter nicht nur einen Vornamen erhält, sondern auch einen Familiennamen: Soros.

Und zu so einer Taufe gehört offensichtlich traditionell, wieder etwas recht Altes, Namenslisten zu erstellen, Menschen mit ihren Namen öffentlich zu machen, um sie einzuschüchtern, aber auch freizugeben zur …

Gedenktafel zur Gegenwart - Kurz - Strache - Orban

Eine Liste anzulegen, damit hat der zurzeitige Infrastrukturminister vor Jahren schon begonnen, in seinem Handbuch, nicht sehr fleißig, nicht sehr ambitioniert, er setzte nur einen Namen auf seine Liste, den Namen von einer österreichischen Staatsbürgerin …

In Österreich erledigt das die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei, in der auch Harald Vilimsky über seine oben angesprochenen Werte schreibt:

„Ungarn behauptet ORF-Kommentator […] gehört zu Soros-Netzwerk.“

Was in der Kapitelüberschrift mit „Entwicklung 18“ gemeint ist. Hier darf auf das Kapitel „FPÖ-Historikerkommission“ verwiesen werden. In diesem Kapitel wird vom „Weisenbericht“ erzählt, der vor 18 Jahren verfasst wurde, damals zur schwarzblauen Regierung in Österreich, und davon, wie die Entwicklung in diesen 18 Jahren in Österreich …

Das tausendjährige reich der shirtverkäufer

Es waren drei freundliche Herren und wohl voller Hoffnung, daß es eine gute Entwicklung nehmen kann. Aber ihr Beobachtungszeitraum war ein denkbar kurzer: Februar bis September 2000. Und wäre damals der zurzeitige Vizekanzler in der Regierung gewesen, dann hätten sie mindestens einen Satz so nicht schreiben können:

„Wir haben den Eindruck gewonnen, daß das Verhalten der Minister der FPÖ in der Regierung seit Februar 2000 im allgemeinen nicht kritisiert werden kann.“

So kurz kann ein Vizekanzler der FPÖ des Jahres ’18 gar nicht auf seinem Stuhl in der Regierung sitzen, als er ein solchen Satz verunmöglicht.

Es wurde mit der Empörung das Kapitel eingeleitet, zu der ist noch etwas zu sagen.

tu austria bella matteos

In Österreich lösen Worte Empörung aus. Aber nicht alle. Etwa das „Bravissimo“ von Harald Vilimsky. Obgleich es größte Empörung auslösen müßte, wird bedacht, wem sein freudiger Zuruf gilt, der Liga in Italien. Einer Partei, die es nicht beim Schreiben von Listen mehr beläßt, wie im Winter ’18 einer ihrer Kandidaten es getan hat, der vom Schreibtisch aufstand, um mit einer Glock zur Tat …

Aber auch diese Empörung über Johann Gudenus wird kurz dauern, also rasch enden, eben nach österreichischer Tradition:

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

Nur Gesinnung macht frei - von Skrupeln

 

Weisenbericht in Österreich vor 18 Jahren und wenn die „FPÖ-Historikerkommission“ 18 Jahre später in ihrer Arbeitsweise Oliver Rathkolb folgt, steht das Ergebnis schon fest: Beschönigung der Vergangenheit mit kritischen Spritzern

Österreich - Schwarzidentitäre Regierung

Mit großer Verwunderung nehmen die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen dieser Resolution beim diesjährigen „Zeitgeschichtetag“ an der Universität Wien zur Kenntnis, dass die geplante „FPÖ-Historikerkommission“, die am 13. Februar 2018 angekündigt wurde, noch immer keine transparente professionelle Vorgangsweise erkennen lässt. Aus der Sicht der professionellen Zeitgeschichtsforschung entspricht die Vorgangsweise der FPÖ 2018 aus mehreren Gründen nicht den gängigen wissenschaftlichen Standards.

Das steht in der Petition. Veröffentlicht am 5. April 2018.

Es haben viele Historiker und Historikerinnen unterschrieben. Oliver Rathkolb ist namentlich zu nennen, er hat zusätzlich durch Interviews hierzu sich hervorgetan.

Diese Petition mit Interviewmehrwert klingt kritisch. Und zugleich doch schon ein Freibrief. Ein Freibrief durch deren vollkommene Akzeptanz des Begriffes „Historikerkommission“. Verwunderlich, daß Historikerinnen der FPÖ diesen Begriff durchgehen lassen.

Österreich - Weisenbericht 2000

Wer sollte es besser als Historiker wissen, was die eigentliche Aufgabe einer Historikerinnenkommission ist?

Der zurzeitige Bundeskanzler weiß es, also was die Aufgabe dieser „FPÖ-Historikerkommission“ zu sein hat:

„Sebastian Kurz begrüßt Historikerkommission der FPÖ.“ Vorfreude auf den neuen Karl May von Wilhelm Brauneder?

Mit dieser Petition und den Interviews von Oliver Rathkolb leisten sie der FPÖ einen Argumentationsdienst von unsagbarem Wert. Als ginge es nur um die Vergangenheit, und das legt der Begriff von „Historikerkommission“ nahe, und es wird der FPÖ das unendlich gefallen, daß es nur um die Vergangenheit gehe, mit der sie, die FPÖ, des Jahres ’18 nichts mehr zu tun habe. Sie eine offene und kritische Partei geworden sei, die die Größe besitze, sich ihrer Vergangenheit mittels einer „Historikerkommission“ zu stellen. Da fällt der kleine kritische Einwand der Historiker nicht ins Gewicht. Im Gegenteil. Weil das Wichtige: die Historikerinnen bestätigen mit der einwandlosen Übernahme des Begriffes „Historikerkommission“ es gehe dabei nur um Geschichte, um die Vergangenheit, aber nicht um die Gegenwart.

Bericht FPÖ-Historikerkommission 18

Es müßten sich die Historikerinnen doch erinnern, daß im Jahr 2000 nicht eine „Historikerkommission“ eingesetzt wurde, sondern drei Herren ersucht wurden, einen „Weisenbericht“ zur damaligen schwarzblauen Regierung zu erstellen. Es wurde mit gutem Grund nicht von einer „Historikerkommission“ gesprochen, sondern es präzise „Weisenbericht“ genannt. Zugegeben, das klingt hochgestochen. Die drei Herren selber nannten es auch schlicht „Bericht“. Wären es Österreicher gewesen, hätten sie es wohl getan, also „Bericht der drei Weisen“ oder „Weisenbericht“ auf das Titelblatt geschrieben.

„Die Entwicklung der politischen Natur der FPÖ von einer rechtspopulistischen Partei mit extremistischer Ausdrucksweise zu einer verantwortungsvollen Regierungspartei ist nicht ausgeschlossen. Allerdings ist eine solche Entwicklung aufgrund der relativen kurzen bisherigen Erfahrungen nicht klar erkennbar.“

Das steht im Bericht von Martti Ahtisaari, Jochen Frowein und Marcelino Oreja. Geschrieben vor 18 Jahren.

Was war nun die Entwicklung von der damaligen FPÖ zur FPÖ 18?

Weisenbericht 2000

Kurz zusammengefaßt:

Damals, im Jahr 2000,  gab es eine schwarzblaue Regierung und die FPÖ eingestuft als „rechtspopulistisch mit extremistischer Ausdruckweise“. 18 Jahre später gibt es eine schwarzidentitäre Regierung und die FPÖ stuft sich selbst als identitäre Partei ein.

Das ist die Entwicklung in 18 Jahren, oder kurz (geeignet für Beschlagwortungen):

Entwicklung 18.

Übrigens, die Arbeitsweise von Oliver Rathkolb.

Wenn die „FPÖ-Historikerkommission“ sich allein nur die eine Tafel von Oliver Rathkolb zum Vorbild nimmt, also seine Tafel für das Karl-Lueger-Denkmal, wird der zurzeitige Bundeskanzler sich weiter freuen können.

Österreich - Diskretion statt Transparenz

Die Petition der Historiker ist überschrieben mit „Transparenz statt Diskretion“. Diskretion statt Transparenz war die Arbeitsweise von Oliver Rathkolb beim Formulieren der Tafel beim Karl-Lueger-Denkmal …

Das Lueger-Denkmal von Josef Müllner mit der Tafel auf Karl-Art von Oliver Rathkolb

Frass, Müllner, Weiss – Vom nazifreundlichen Österreich

Wandergeselle Rathkolb, Irmgard Griss im politischen Wachkoma in Österreich, Scholle des Führers

Kurz noch einmal zusammengefaßt. Die Kritik der Historikerinnen eine Kritik als Hilfe, eine Hilfskritik der Historiker. Der Bericht

„Historikerkommission“ der FPÖ wird so nutzlos, weil konsequenzlos sein, wie es eine „Holocaustkommission“ gewesen wäre. Ein Bericht ändert keine Gesinnung.

der „FPÖ-Historikerkommission wird, wie bereits ausgeführt, nutzlos sein. Wie der Bericht von den drei Herren sich als nutzlos herausgestellt hat. Konsequenzlos allerdings war der „Weisenbericht“ nicht, aber anders als dieser gedacht war: von einer „rechtspopulistischen Partei mit extremistischen Aussagen“ zu einer identitären Regierungspartei mit extremistischen …

Historikerkommission

 

 

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Es wurden am 19. April ’18 im österreichischen Parlament eine Reihe von Entschließungsanträgen eingebracht.

ÖVP und FPÖ schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut ab - 19-04-18

Auch einer zur Bekämpfung der Kinderarmut in Österreich. Der Antrag zur Bekämpfung der Kinderarmut in Österreich bekam in der
Abstimmung keine Mehrheit. Ab-
geordnete von ÖVP und FPÖ schmetterten den Antrag, endlich etwas gegen die Kinderarmut in Österreich zu unternehmen, ab.

Unternehmen hingegen können auf die schwarzidentitäre Regierung zählen, und dann ihr Geld. Nicht ganz, vorläufig zumindest. Zur Vermehrung des Firmenreichtums durch Sozialbetrug kommt es – vorläufig – doch nicht, diese Einnahmequelle öffnet die schwarzidentitäre Regierung vorerst einmal nicht.

Credo der schwarzidentitären Regierung:
Schmettern und Abschmettern.

Schmettert ständig von Gerechtigkeit … und ist schon zugleich ihr Abschmettern, wie am 19. April ’18 von dem zur Bekämpfung der Kinderarmut in Österreich.

Für das Schmettern und das Abschmettern hat die schwarzidentitäre Regierung aber nicht zwei Gesichter: für das Schmettern ein freundlich lächelndes, unbedarft wirkendes und für das Abschmettern ein Fratzengesicht. Die schwarzidentitäre Regierung hat für das Schmettern und das Abschmettern nur ein Gesicht, nämlich das freundlich lächelnde und unbedarft wirkende Gesicht, ausgeliehen, kurz gesagt, vom zurzeitigen Bundeskanzler.

Es könnte auch gesagt werden, das Schmettern ist die eine Seite der Medaille, das Abschmettern die andere Seite. Im Fall der schwarzidentitären Regierung stimmt es in keiner Weise. Die schwarzidentitäre Regierung ist ein Groschen mit nur einer Seite, auf dem Schmettern und Abschmettern ein und dieselbe Seite …

Wo wurde Norbert Steger wann von wem wie radikalisiert? In Ungarn, von Gerd Honsik?

Norbert Steger stand einst in Österreich für das Liberale und damit auch seine Partei, weil er eben ihr Obmann war, und wenn der Obmann liberal ist, so die Ansicht, ist es auch die Partei, die von einem Liberalen angeführt wird.

Steger Peter__ Honsik

Hat sich Norbert Steger nun erst im hohen Alter radikalisiert? Und wenn ja, wo wurde er wann von wem wie radikalisiert? Und wenn ja, weshalb ist er trotz seines hohen Alters nicht dagegen immun? Es heißt doch stets, Jugendliche, die noch nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen, was aus ihnen werden soll, seien für Radikalisierung am anfälligsten, am meisten gefährdet radikalisiert werden zu können, auf mannigfache Weise. Vielleicht trifft das nur in anderen Ländern zu, aber nicht in Österreich …

Nun tritt Norbert Steger radikal hervor. Er will Auslandskorrespondentinnen streichen, wenn sich diese nicht korrekt verhalten, also nicht im Sinne der identitären Regierungspartei berichten. Von einer Nachbesetzung spricht er nicht. Das heißt, es soll weniger und weniger über die Welt berichtet werden, es soll Österreich eingeigelt werden. Es könnte auch gesagt werden, es soll Österreich eingeflert werden.

Norbert Steger stand einst in Österreich für das Liberale. Aber vielleicht stand er immer nur für das Liberale österreichischer Prägung, also das Liberale als Tünche, wie jetzt das Türkise die Tünche für … Soher mußte er, Steger, gar nicht radikalisiert werden. Es ist bloß von ihm die liberale Tünche abgeblättert, wie eben von allem Alten mit den Jahrzehnten alles abblättert, vergilbt, dem alten Menschen sein Fleisch welk wird.

Und, wie in der Collage gelesen werden kann, wird im Zusammenhang mit der stegerischen Greisenradikalität oder dem abgeblätterten Liberalen über eine Social-Media-Richtlinie … hierzu fällt augenblicklich die Website der identitären Regierungspartei ein, auf der sich, ebenfalls in der Collage zu lesen, ein Greisenradikaler oder einer mit verwelktem Liberalem hervortut, wie seit Jahren ungehindert von den Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei.

Nun ist ein Mann gestorben, in Ungarn, im Greisenalter. Von dem nicht gesagt werden kann, er hat sich erst im Greisenalter radikalisiert. Er war lebenslang radikalisiert. Ein mehrfach verurteilter Lebensextremist. Und aus den Reihen der identitären Regierungspartei gab es zu seinem Ableben recht gleich von der einen und dem anderen Bekundungen der Trauer. Er starb in Ungarn, in das er sich im Greisenalter zurückzog. Vielleicht war es ihm so etwas wie das gelobte Land, ein Reichersatz. Norbert Steger führt als Beispiel für inkorrekte Berichterstattung Ungarn an, Auslandskorrespondenten sind nach Steger also hinauszuwerfen, die über den honsikschen Reichsersatz nicht gesinnungsgemäß berichten.

In einem Kommentar, wie in der Collage ebenfalls zu lesen ist, am 12. April ’18 auf der Website der identitären Regierungspartei wird ihm, Honsik, der „zur grossen Armee hinüber gegangen“, gedankt für „deinen lebenslangen Einsatz für unser Volk“ … von einem oder einer, die sich „politisch Verfolgter“ nennt und sich – wie zutreffend – mit einem Foto von Jörg Haider präsentiert … Unzensuriert - Website der identitären Regierungspartei Österreich - April 18

Jörg Haider … Ja, die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei hat überhaupt das Rechtbeste aus Vergangenheit und Gegenwart aufzubieten … Männer und Frauen der Schreibstaffel nennen sich

Prinz Eugen Savoyen, Gebirgsjäger

Auf der Tagesordnung: Kurt Schuschnigg, der kleine Rassist und hasenfüßige Adlige, Trottel von Miklas und der Panzerstaugeneral Guderian, kurz, Österreich

Draußen vor der Tür

An derselben Seite – Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, Vladimir Putin und diktatorischer Giftgasmörder Baschar al-Assad in Syrien

Putin, Prinz Eugen, Eugens rache, Franz Dinghofer, präsentieren sich als Panzerstaugeneral und so weiter so gesinnungsgemäß zensiert. Und was sie in ihren Kommentaren schreiben, zeigt, was sie von ihren Idolen gelernt …

Oh, wie hat sich der lebenslange Extremist für „unser Volk“ …

Gerd Honsik, Martin Pfeiffer – Fürsprecher und Verteidiger der freiheitlichen Nationalratspräsidenten

… soher kann der Dank von einer oder einem aus der Schreibstaffel verstanden werden, der recht genau weiß, wo die „große Armee“ lagert …

Von Reinthaller zu Strache, und dazwischen liberale Tünche …

Wenn Norbert Steger sich mit Auslandskorrespondentinnen schon radikal beschäftigt, kann es nicht ausbleiben, daß auch die gesinnungsgemäß zensierte Website gegen eine ehemalige Auslandskorrespondentin einen Kommentar in Stellung bringt, in dem – Vergangenheit wieder einmal ganz gegenwärtig – geschrieben wird von einem „…freien Land“, nun halt von einem „islamfreien“ …

In diesem Land, also in Österreich, kommt viel Tünche zum Einsatz. Es kann durch aus von einem Tünchereich gesprochen werden. Die Bekundungen, gegen Antisemitismus zu sein – Tünche … wie stolz etwa ist doch die zurzeitige Regierungsspitze auf Viktor Orbán …

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Nur wenn es um Menschen geht, die einer Ethnie aus unbändiger Diffamierungsbegierde und vollkommener Gleichgültigkeit zugeordnet werden, wird in Österreich nicht einmal der Aufwand des Tünchens …

Es mag auf den ersten Blick so scheinen, als wäre in diesem Kapitel mehr und mehr davon abgegangen worden, von Norbert Steger zu erzählen, nein …

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

 

„Von Karlheinz Weissmann über Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder bis Michael Klonovsky“ zur unzensurierten Website der identitären Regierungspartei

Am 11. April ’18 feiert die unzensurierte respektive gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei eine „‚gemeinsame Erklärung 2018‘ prominenter Publizisten mit Erfolg und linken Beißreflex“ ab.

Das Besondere an dieser gesinnungsgemäß zensierten Kommentarfeier ist nicht, daß die „Erklärung 2018“ für die Website unzensuriert der identitären Regierungspartei in Österreich eine recht tollbissige … dies wäre kein Grund, noch einmal auf diese „Erklärung 2018“ zurückzukommen … was zu dieser zu sagen ist, ist bereits gesagt.

Unzensuriert - Weissmann - Broder - Sarrazin - Klonovsky - Lichtmesz

Das Besondere an dieser Kommentarfeier ist die Aufzählung:

„Von Karlheinz Weissmann über Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder bis Michael Klonovsky bekennen die Unterzeichner […] wie beschädigt wird.“

Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder eingespannt zwischen Karlheinz Weissmann und Michael Klonovsky …

Sarrazin, auch in Österreich, kurz gesagt, bekannt als Berater von der zweiten Regierungspartei …

Wenn schon Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder es nicht kümmert, zwischen wem sie eingespannt sind, von wem sie sich einspannen lassen … rechts Weissmann und rechts Klonovsky … wenn allein an deren seltsamen Geschichtsdeutungen gedacht wird im Zusammenhang mit dem deutschen reich, kann bereits erahnt werden, wie seltsam deren Gegenwartsdeutung erst ist, es sind alles Deutungen, die je keine Unterschrift wert sind. 

In dieser unzensurierten Kommentarfeier der „Erklärung 2018“ werden noch weitere Unterzeichnerinnen genannt, wohl als Beweis dafür angeführt, was für eine recht wertvolle Erklärung das doch sei, die Erklärung dadurch erst Gewicht bekäme, weil sie von Personen unterzeichnet wurde, die mit der Website der identitären Regierungspartei verbandelt sind, beispielsweise Caroline Sommerfeld-Lethen

Und gesinnungsgemäß darf Martin Lichtmesz auf der Kommentarfeier nicht fehlen, recht hervorgehoben werden, von der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei. Lichtmesz, der eigentlich Semlitsch …

Martin Lichtmesz statt Andreas Mölzer bei „Unzensuriert“?

Fanatiker der Lösungen durch Massensterben, empfohlen von der freiheitlichen „Unzensuriert.at“

Freiheitliche Faktenfreiheit zum Beispiel auf „Unzensuriert.at“, etwa von Norbert Hofer

Unzensuriert-Schreibstaffel mit bis M 850

NS Es kann das Kompliment,

das Martin Semlitsch am 8. April auf der Plattform des Unternehmens Twitter machte, ihm und somit dieser von ihm unterzeichneten Erklärung nicht zur Gänze zurückgegeben werden. Putzig und exquisit ist die „Erklärung 2018“ nicht – mag der Erklärungstext auch nicht danach klingen, doch hysterisch ist diese „Erklärung 2018“ allemal, wenn der Textboden weggezogen und in den Untergrund geschaut wird, aus dem diese „Erklärung 2018“ – ein Abgrund, in den alle gezerrt werden sollen, wenn sie sich ebenfalls einspannen lassen zwischen rechts und rechts …

Martin Semlitsch - Erklärung 2018 - Hysterisch